Second Unit #48 (Hörervorschlag: The FP)

Ihr habt uns diese Woche mal wieder das Programm vorgegeben. Euer Wunsch ist uns Befehl und deshalb schauen wir The FP, ein kleiner Indie-Film mit Trash-Ansage.

[YouTube Direktlink]

Und weil wir in dieser Sendung einen Hörervorschlag thematisiert haben, ist natürlich wieder die neue Runde eröffnet! Dieses Mal möchten wir Gewinner von euch aus der Oscar-Kategorie “Bester Film”. Die Wikipedia-Auflistung sollte euch dabei weiterhelfen. Kleine Einschränkung: Argo und Lord of the Rings: The Return of the King hatten wir schon in der Sendung. Also bleiben 83 Alternativen.

Doch bevor wir uns in den Film stürzen, gibt es wieder eine Menge kleiner Dinge zu erwähnen. Zum einen sagen wir Danke für die flattr-Spenden. Zum anderen wurden wir mal wieder in der Hörsuppe erwähnt, auch dazu sagen wir ebenfalls Danke.

Wir greifen die Oscar-Verleihung vom vergangenen Wochenende noch einmal auf. Dazu gehen wir kurz auf die Links aus unseren Kommentaren ein. Da ist der Blick hinter den Vorhang der Abstimmungen von einem Jury-Mitglied. Außerdem hat SpOn ein schönes Fazit zu der Auszeichnung und die Gewinner. Cloud Atlas ist in unseren Augen völlig zu unrecht ohne Nominierungen ausgekommen. Und auch manche Gewinner finden wir etwas überraschend, aber nicht im positiven Sinne.

Passend zum trashigen Film trinken wir ein eher trashiges Getränk, nämlich Mate-Cola aus dem Hause Oettinger.

The FP lässt uns ein wenig verwirrt zurück. Objektiv handelt es sich um einen Indie-Film von und mit Jason Trost. Das ganze Konzept des Filmes ist aber mit Ansage auf Trash ausgelegt. Und genau damit haben wir ein wenig Probleme. Andere Trash-Filme wie Sinbad of the Seven Seas, und The Room (hier mal die Highlights dieses Machwerks in der YouTube-Zusammenfassung) sind weitaus unterhaltsamer, eben weil sie so unfreiwillig komisch sind. Scott Pilgrim vs. the World schafft es hingegen eine abgedrehte Prämisse in ein Gag- und Effekt-Feuerwerk zu verwandeln, ohne dabei trashig zu wirken. The FP schafft für uns aber weder das Eine, noch das Andere. Zum Schluss gehen wir deshalb noch einmal auf diese beiden Trash-Lager ein.

Nächste Woche widmen wir uns mal wieder einem Horror-Film. Wir schauen die deutsche Version von High Tension (Amazon-Link*) und holen uns mit dem Herrn Zombiebunker einen echten Horror-Experten ins Haus. Wir haben ein paar Fragen an das Genre, die wir hoffentlich zu dritt klären können.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

[Download | Länge: 01:04:19 | Größe: 29,6 MB| @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: cc by sillygwailo]

*Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

 

  • http://twitter.com/PlayStarRocker PlayStar

    In der Liste zum oscarös besten Film sehe ich mit The Artist, No Country For Old Men, Rocky(!), Einer flog übers Kuckucksnest, French Connection und den Paten-Filmen einige persönliche Highlights.

    • Roland

      Sehr geile Filme sind das. Und dein Vorschlag fürs Voting?

      • http://twitter.com/PlayStarRocker PlayStar

        ALLE!
        Oder wenn ich mich einschränken müsste, dann Der Pate oder Rocky. Oder beide gleichzeitig. Also “Rocky, der Pate”.

        • Rollie

          Ok, dann nehme ich French Connection!

  • Heisenberg

    Cool, dass ihr meinen Vorschlag aufgenommen habt ;-)

    Meine Filmempfehlung:

    Das Schweigen der Lämmer (Gewinner 1992)

  • LimeJuice

    1996: Braveheart

  • Jack

    Bester Film? Da gibt es natürlich nur eine Wahl:
    TITANIC
    11 Oscars.

  • http://www.facebook.com/cule0809 Dirk Sebastian Johann Apitz

    The King’s Speech (2011)

  • Schafi

    1974: Der Clou (allerdings eher aus persönlichen Gründen);1983: Ghandhi; 2008: No Country for Old Men. Wenn ich mich entscheiden muss, dann No Country for Old Men.

  • Soldan

    1978: Die durch die Hölle gehen.

  • http://twitter.com/PlayStarRocker PlayStar

    Hab die Tage jetzt endlich auch mal die Folge gehört und komme den Aufruf hinterher, mich, äh, zu “verteidigen”. ;)
    Christian hat schon richtig erwähnt, dass ich den Film aus “kulturellen Gründen” mag, damit ist die wunderbare Welt der Videospiele gemeint. Filme mit Spielbezug haben es bei mir dementsprechend leichter, ergo ist ein Film über postapokalyptische Gangs, die sich mit Tanzmattenspielen bekriegen schon durch diese Idee ein Instant-Win. Ich finde auch Jason Trost, den Hauptdarsteller, unglaublich sympathisch und Sympathieboni gewinnt der Film auch durch seine Self-Made-Entstehungsgeschichte (ähnlich wie z.B. bei Primer, der bei euch auch nicht gut ankam). Der merkwürdige Slang im Film ist in meinen Augen so abgedreht und eigen, das sollte man gesehen haben.

    Aber ich muss euch recht geben, seine Prämisse kann der Film auf voller Länge nicht aufrecht halten und eigentlich sind die ersten ca. 15 Minuten das größte bzw. einzige Highlight.

  • Pingback: Second Unit #53 (Birthday Special) | Second Unit

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Mann, mann, Mann, klingt die Story beknackt. Auf eine gute Art beknackt.

    Aber IRON SKY hat mich gelehrt, dass eine gute (Trash-)Idee keinen vollständigen Film tragen kann und ich denke mal das passiert hier auch. Ist wohl kein Film den ich mir mal geben werde. Trotz abgedrehter Ansätze.

    Eure Besprechung ist aber trotzdem ganz gelungen, bestes Zitat:
    ‘Sein Bruder ist gestorben und er schwört dem Gangsterlife ab um in den Wald zu gehen udn Holzfäller zu werden.’
    Herrlich! Das sind eigentlich gute Trash-Elemente, aber ich hab mir den Trailer angesehen und das scheint mir irgendwie zu sehr aus sämtlichen 80er Filmen zusammengeklaut..