Second Unit #44 (Hörervorschlag: Hellraiser [dt.])

Der Januar ist gerade erst vorbei und wir arbeiten uns weiter durch unsere Vorsätze für das neue Jahr. Deshalb gibt es diese Woche mal wieder einen Abstecher in das Horror-Genre, konkret mit einem Klassiker in Form von Hellraiser [dt.] (Amazon-Link*). 

Zu Beginn gibt es natürlich mal wieder ein paar Ankündigungen, Bemerkungen und Ergänzungen. David hat uns in einer Mail gebeten, ein wenig über das Geschehen hinter den Kulissen Hollywoods zu diskutieren. Das werden wir mit Sicherheit bei dem einen oder anderen Film mal machen, falls es sich anbietet. Viel fundierter machen das aber die beiden Herrschaften von Scriptnotes, einem Podcast von zwei Drehbuchautoren in Hollywood. Falls ihr noch Platz in eurem Podcast-Verzeichnis habt, sei euch dieser Kandidat empfohlen. Trotzdem gehen wir ganz kurz auf die bahnbrechenden News ein, dass Jar Jar J.J. Abrams im Regie-Stuhl für den neuen Star Wars sitzt. Hell freezes over! Außerdem sagen wir mal wieder Danke, denn ihr habt uns für die Episode zu Pulp Fiction mal wieder geflattrt.

Die Wellen zu Django Unchained schlagen noch immer hoch. Deshalb gehen wir noch einmal auf Christoph Waltz’ Schauspiel ein. Dazu gehen wir auf die Reviews von Zombiebunker sowie Hirnrekorder ein und verweisen auf die weitere Diskussion in unseren Kommentaren zur Episode.

Diese Woche gibt es endlich mal wieder einen Hörervorschlag. Wir wollten von euch einen Horror-Film haben und ihr habt uns mit Hellraiser (dt.) bedient. Für den nächsten Vorschlag haben wir wieder eine Vorgabe: Wir wollen euren Lieblings-Trash-Film haben! Egal ob Guilty Pleasure, Trash, B-Movie oder Michael Bay. Wir nehmen alles. Haut in die Tasten und schreibt uns einen Kommentar unter diesem Artikel mit eurem Vorschlag.

Passend zum Horror-Film trinken wir mehr oder weniger Blut. Zumindest in Tomatensaft-Form. Tamino hat uns eine feurige Mixtur angefertigt.

Zum Casting gibt es gar nicht so viel zu sagen. Klar, Clive Barker ist auch uns irgendwie ein Begriff und Ashley Laurence als Kirsty Cotton taucht in den späteren Teilen wieder auf. Der restliche Cast ist uns aber unbekannt.

Wir diskutieren natürlich auch über die Schnitt/Indizierungs-Problematik, die besonders bei Horror-Filmen auftritt. Zum Schluss gehen wir wieder ausführlich auf das Horror-Genre und unsere Präferenzen ein. Tamino tendiert anscheinend zum B-Movie-Genre, während ich mit dieser Gattung irgendwie nicht warm werden kann.

Nächste Woche widmen wir uns mal wieder einer Hörereinsendung. Hana-bi (Amazon-Link*) steht auch schon länger auf meiner Liste.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

[Download | Länge: 01:31:00 | Größe: 41,8 MB| @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: cc by Francesco Rachello]

*Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

  • Haily

    Absoluter Trash und sehr gut: BRAINDEAD von Peter Jackson.

  • Intervention

    Wenn ihr “Trash” wollt, der richtig weh tut, empfehle ich:

    - Daniel der Zauberer

    Wahnwitzige IMDB Wertung von 2 (Zwei). Ausserdem gibt es Gerüchte, die besagen, dass ein Publikum, das den Film in einer Sneak gesehen hat, das Kino gewaltsam dazu gezwungen hat, einen anderen zu zeigen.

    - Glitter

    Ebenfalls ein Rating von 2 bei IMDB. Ausserdem Golden Raspberry Gewinner in der Kategorie “Worst Actress”. Nomiert ausserdem in den Kategorien “Worst Picture”, “Worst Supporting Actor”, “Worst Screen Couple”, “Worst Screenplay” und “Worst Director”.

    Na wenn das nichts ist … :)

  • Heisenberg

    Hatte den Film vor Jahren schon mal gesehen, aber praktisch keine Erinnerung mehr, abgesehen davon, dass der Film auf einem Dachboden spielt.

    Anlässlich eurer Besprechung habe ich mir den Film mal wieder angesehen und bin echt froh drüber. Ein echt gelungener Film, ich stimme Tamino da großteils zu.

    Trash-Vorschlag: Da greife ich den schon mal von euch erwähnten und ganz großartigen THEY LIVE aka. Sie Leben! auf.

    • http://twitter.com/PlayStarRocker PlayStar

      Ui, für “They Live” wär ich auch.

  • Lobster

    Mal kurz ein paar Trashperlen aus der Hüfte geschossen:
    Meet The Feebles (1989)
    Evil Aliens (2005)
    Jack Brooks Monsterslayer (2007)
    Lesbian Vampire Killers (2009)
    Frankenfish (2004)
    Doghouse (2009)

    Alle schräg, teilweise lustig, teilweise unfreiwillig komisch, aber dennoch sehenswert ;)

  • http://twitter.com/HerrvonSpeck Lars

    Danke für die Erwähnung in der letzten Episode, habe die jetzt erst nachgeholt, nachdem ich Django Unchained selbst gesehen habe.

    Wenn ihr Trash sucht, kann ich Wasting Away von 2007 empfehlen. Jugendliche werden aus fadenscheinigen Gründen zu Zombies, merken das aber nicht. Sehr schöner Spin den ich vorher so noch nicht gesehen habe. In Sachen Horror halte ich Die Farbe von 2010 für einen Geheimtipp. Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft, der ja bisher noch nie wirklich überzeugend verfilmt worden ist (Versuche, zumindest dem Namen nach, waren ja Re:Animator oder Dagon, die Parodie The Last Lovecraft von 2009 war OK, aber eher eine Hommage). Dabei halte ich Die Farbe, der übrigens in Deutschland gedreht und aus dem (aus urheberrechtlichen Gründen nie veröffentlichten) Warhammer 40K-Fan-Film-Projekt DAMNATUS hervorgegangen ist, für die bisher beste Lovecraft-Verfilmung.

  • Kappeskopp

    Die perfekte Kombination aus Trash, Horror und filmischer Relevanz ist natürlich die ‘Tanz der Teufel’-Reihe. Ihr beiden wollt ja in Sachen Horror aufholen. Ausserdem kommt dieses Jahr das Remake in die Kinos mit Beteiligung von Sam Raimi.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Wenn ich das richtig sehe, ist der Film indiziert bzw. beschlagnahmt. Damit können wir den schlecht in die Auswahl nehmen…

  • http://twitter.com/PlayStarRocker PlayStar

    Spontan fällt mir (neben “The FP”) noch “Angriff der Killertomaten” ein.

    • http://twitter.com/PlayStarRocker PlayStar

      Und gerade kommt mir noch “Plan 9 From Outer Space” in den Sinn.

  • Rianq

    Feedback zu euren Kommentarreaktionen: Würde mir wünschen, wenn ihr auf Kommentare nicht im Podcast “antwortet”. Ihr setzt euch natürlich mit den Kommentaren auch schriftlich auseinander, aber selbst wenn es die Kommentatoren nicht so sehen, dann argumentiert ihr mit Leuten, die sich nicht zeitgleich wehren können. Ich finde das recht uninteressant – wenn ich mehr erfahren möchte, lese und schreibe ich in den Kommentaren. Natürlich erreicht es Internet-Fame, wenn man auf diese Weise im Podcast namentlich erwähnt wird, aber… please no. Ihr schaufelt euch sonst noch irgendwann ein Grab, indem es Kommentare zu euren Kommentarreaktionen in den Podcasts gibt, auf die ihr wiederum im Podcast antwortet, weil ihr euch für ein falsch dargestelltes Argument (siehe Strohmann-Argumentation) bei den Zuhörern entschuldigen wollt, die schon lange abgeschaltet haben. Ich wache eigentlich erst wieder auf, wenn ihr mit den Getränken anfangt. Insofern Lob an die Getränke-Idee – die macht immer einen guten Schnitt zwischen Einleitung und Film. Aber ich sehe halt, wie sehr eure Einleitung angewachsen ist in letzter Zeit. Ist zwar gehetzt, aber ich wäre mehr motiviert, dem “wichtigen Kram am Anfang” zuzuhören, wenn ihr euch ein Zeitlimit von fünf Minten gebt.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Es geht uns dabei weniger darum Kommentare oder das Internet vorzulesen, als viel mehr die Diskussion aus der vorherigen Woche endgültig abzuschließen. Manchmal haben wir das einfach, dass wir gedanklich noch nicht durch sind mit den Filmen. Und dann greifen wir halt gerne mal auf die Diskussion in den Kommentaren oder in anderen Blogs zurück.

      Ich bin mir der Problematik allerdings bewusst, dass es am Anfang einer Sendung zu viel werden kann und sich nicht jeder dafür interessiert. Es kommt zum Glück ja auch nicht immer vor, in letzter Zeit weniger. Ich hab aber noch keine perfekte Lösung für das Problem gefunden.

  • Pingback: Second Unit #53 (Birthday Special) | Second Unit

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Das Horror-Genre..
    Ein leidiges Thema!
    Früher habe ich Horror echt geliebt und fast nur geschaut, kann mich aber bis auf die großen Classics kaum noch dran erinnern, weil es einfach unglaublich viel Einheitsbrei gibt. Mit der Zeit gefiel mir das alles immer weniger, mittlerweile fast gar nicht mehr. Weiß nicht woran das liegt, ich glaube aber mit fortschreitendem Alter fällt mir das immer schwerer in Filmen (zu denen ich keine nostalgische Bindung habe) diese typischen, plump-dummen Figuren zu akzeptieren. Ich brauche da wohl eher das was Christian als Optimum aufführt: Filme mit eher psychologischer Spannung und in sich stimmigen Figuren, nicht nur Blut, Gore, Gewalt, oder (meist) alberne Monster.
    Das hat früher alles ganz gut funktioniert, heute ödet es mich meist an. Ebenfalls öde ist das ewige gleiche abspulen der gleichen Mechanismen.. Exorzismus. Backwood-Slasher. Haunted-House. Torture/Gewalt-Exzess. usw.
    Alles immer die gleiche Leier.

    Außerdem nervt mich die Evolution des Genres. Wollte man früher tatsächlich noch zu großen Teilen auf die Psyche des Zuschauers aus (was ihr im Podcast so schön als ‘verstören’ bezeichnet) wird heute oft einfach nur in utopischer Intensität Gewalt zelebriert. Immer schön auf realistisch getrimmt (nicht wie in völlig absurd übertriebenen Filmen wie ADAM CHAPLIN oder vergleichbarem), ‘Torture-Porn’ halt. Und das gibt mir irgendwie, abgesehen von einigen wirklich guten Vertretern (z.B. SAW – natürlich nur der erste, alle Fortsetzungen sind unnötiger Geldmach-müll – oder der französische MARTYRS) nichts. Es gibt natürlich eine gewisse, nicht zu bestreitende, Faszination des Grauens. Aber da war für mein zart besaitetes Hirn schon besagter MARTYRS die absolute Schmerzgrenze. Der hat mich RICHTIG verstört. Vielleicht auch, weil er (wie auch HELLRAISER) ganz viele Elemente verschiedener Horror-Richtungen zusammenwirft. Spielt halt mit klassischem Wahnsinn, Gewalt/Folter, Einsamkeit, Hilflosigkeit, etc.

    Für mich ist der Horror-Begriff auch breit gefächert. Das muss nichts übernatürliches, oder okultes sein. Die besten Horrorfilme sind für mich sogar die, die sich nicht auf den etablierten Genrepfaden bewegen.
    Die alten Filme von Polanski fallen mir da sofort ein. Ein Meisterwerk davon ist REPULSION (deutscher Titel ist EKEL). Der Film ist quasi die visualisierte Psychose, so alt, dass er noch schwarz-weiß ist und völlig verstörend. Der wird mit DER MIETER und ROSEMARIE’S BABY als lose Trilogie angesehen. Sind alle drei Filme die ich euch sehr empfehlen kann (solltet ihr sie nicht kennen). Das spannenede ist dabei der Horror des ‘normalen’ und ‘alltäglichen’. Das Grauen passiert völlig im eigenen Kopf (oder dem der Protagonisten). Manche sind aber auch nicht empfänglich dafür (vielleicht durch neuere Filme zu abgestumpft, denn diese Klassiker funktionieren sehr subtil). Das gibt mir viel mehr als Blut und Schockeffekte, stattdessen zerreist es einen aufgrund der Atmosphäre.
    Ein neuerer Film, der diesen Ansatz aufgreift (Langsamkeit, bedrückende Atmosphäre) ist THE INNKEEPERS von Ty West! Den finden viele zwar auch sehr langweilig, ich mochte ihn aber. Hat diverse Schwächen, ist aber charmant und für mich sowas wie eine Rückbesinnung in die richtige Richtung.
    ALIEN ist für mich auch der Über-Horrofilm. Suspende ohne Ende – langsam, düster, beklemmend. Herrlich!

    Den von Tamino genannten Rob Zombie Ansatz finde ich auch super. Genial unkonventionell, schräg und eben völlig durch! Auch der Nachfolger THE DEVIL’S REJECTS kann das Niveau halten, auch wenn er lange nicht so bunt ist, dafür aber auf einem ‘realistischeren’ Level noch wahnsinniger.
    Kommt auch wieder die gleiche Familie vor ;)

    Ein wenig noch zu HELLRAISER:
    Ist für mich auch ein klassiker des Genres, den ich mehrfach gesehen habe. Allerdings nie die deutsche, geschnittene Version. Habe mir eben mal den Schnittbericht angesehen. Verglichen wurden die Version die ihr geschaut habt und die, die es nicht gibt (:D). Ich finde da geht schon was flöten. Genau das was Christian fehlte (ein wenig mehr Einblick in die Geschehnisse auf der anderen Seite des Dimensionen-Tores) bleibt einem aufgrund der vielen Gewaltschnitte verwehrt. Diese ganze Haken-Gesplatter formt da schon eine gewisse Idee. Allerdings hab ich das (bevor ich den blöden zweiten Teil gesehen habe) immer so verstanden, dass die andere Dimension eine entmaterialisierte ist und die Cenobytes (und deren ganzer Haken-/Folterkram) nur eine Projektion des ganzen Schmerzes sind.
    Wenn du (Christian) mehr über die Dimension der Cenobytes erfahren willst, sieh dir den zweiten Teil an, da gerät Kristy nämlich in diese Dimension. Ich wusste das im Vorfeld nicht und hätte es nicht gebraucht, hat nämlich unheimlich entmystifiziert. Weil diese Dimension eigentlich etwas nicht darstellbares ist. Und die Aufgabe der Darstellung von etwas nicht darstellbaren scheitert extrem am Budget!

    Muss mich jetzt mal ein wenig über die FSK auskotzen!
    Ich finde das teilweise wirklich unfassbar!
    Anstatt Filme zu verbieten, oder in teilweise nicht wiedererkennbarem Maß zu verstümmeln sollte man sich mal ein anderes Rating-System überlegen. Z. B. oben genannter ADAM CHAPLIN ist von 85 Minuten (internationale Version) auf 60 Minuten (deutsche Version) runter geschnitten. Ein Blick in den Schnittbericht und Vergleich mit dem trailer lässt erahnen wie viel da noch übrig bleibt!
    Indizierung ist okay, bei so extremer Gewalt, etc. denn wer sich das ansehen will (der klassische Gorehound) sucht ja auch nach solchen Filmen. Aber anstatt Verbot/Schnitt sollte mal lieber ein Tag-System entwickelt werden und auf dem Cover einfach bei solchen Filmen gewarnt was den Zuschauer erwartet (Folter/Extreme Gewalt/…). Mich muss niemand vor Blut und Gewalt schützen!
    Zudem baut die FSK auch auf der anderen Seite der Skala einen riesen Murks! Bestes Beispiel: SPIEGLEIN, SPIEGLEIN. Der Film hat FSK 0. Klar, es ist eine Märchenverfilmung. Irgendwann geht es aber in den dunklen Wald, mit Schwarzen maskierten Monstern auf ganz langen Beinen und zum Finale ein riesen Monster, gekreuzt aus Wolf, Schlange, und 10 anderen Tieren. Wenn man dann bedenkt, dass auf Moviepilot (wo ich das auch angeprangert habe) ein User als Beispiel anführt, dass sein 4 jähriger Sohn bei einem Hörspiel immer weint, weil der Wolf so böse lacht, dann frage ich mich: Was ist ihm Kopf dieser FSK-Beamten los??
    Egal, ich schreibe mich eh nur wieder in rage!

    Zum Abschluss noch etwas was mcih sehr gefreut hat. Wörtliches Zitat Tamino:
    “Ich mag Diskussion ja mehr all over the place, also dass wir einfach über alles reden und am Ende ergibt es gar keinen Sinn!”
    Haha, jetzt hab ich dich :) Wenn man das wörtlich auf Film überträgt, dann ist es die Essenz von Lynch’s INLAND EMPIRE! Vielleicht solltet ihr lieber den im Podcast schauen, das wird dann richtig spannend, auf den kam ich als eingefleischter Lynch Fan ja gerade so klar :D

    Genug getippt ;)
    Cheers!

    • SecondUnitTamino

      Hehe, wie üblich vielen Dank für deine ausführlichen Gedanken. Ganz so ernst war mein Zitat aber leider nicht gemeint als dass ich mich darauf irgendwann festnageln lassen würde ;-) Die beste Diskussion ist wohl eine in der man schon eine gewisse Struktur der Gedanken einhält, aber trotzdem noch die Natürlichkeit des Gesprächs behält. Und das versuchen wir eigentlich auch, klappt halt mal mehr und mal weniger :-)

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        Hehe, so ernst habe ich es auch nicht genommen!
        Fand es nur so schön konträr zu deinem Filmgeschmack (bzw. wie ich ihn nach zahlreichen Folgen eures Podcasts einschätzen würde), da musste ich das noch erwähnen ;)

  • Deekin

    Auf die Frage, ob es Horrorfilme mit intelligentem Drehbuch und ausgefeilten Charakteren gibt, fallen mir im Moment folgende Filme ein: “A Tale of two Sisters”, “The Others”, “Carrie”, “Wolf”, “Misery”, “Das Grauen”, “May” und natürlich “John Carpenter’s Ghosts of Mars” (Achtung: Ironie). Einige dieser Filme gehen schon in die Richtung Psycho-Thriller und auch erfüllen die meisten nun nicht die Erwartungen, eine tiefgreifende Message zu liefern bzw. durchgehend schockierend zu sein. Doch meines Erachtens sind diese Filme konzeptuell besser ausgearbeitet, fokussieren sich stärker auf Charaktere und Plot-Entwicklung.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Danke für die Filme! Wir wollen uns dem Genre ja weiterhin nähern, vielleicht können wir ja mal einen davon aufgreifen.

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        GHOSTS OF MARS bitte! Eure Trash-Episoden sind nämlich immer Gold wert. Deekin’s ‘Achtung: Ironie’ ist noch ‘nett’ ausgedrückt. Ice Cube im Cast sagt schon einiges :D