Second Unit #19 (Prometheus)

Ridley Scott kehrt nach über 30 Jahren in das Alien-Universum zurück und wir kommen mit. Diese Woche waren wir (mal wieder) im Kino und haben uns das Irgendwie-Aber-Doch-Nicht-Prequel zur SciFi-Serie angeschaut.

Doch zunächst gibt es ein paar Ankündigungen abzuarbeiten; in der Sendung und auch hier im Artikel. Wir brauchen nämlich eure Meinung zu der Frage, welchen Film wir in drei Wochen thematisieren sollen. Zu Auswahl stehen Lady Vengeance, Strange Days und Trainspotting. Hier drüben könnt ihr (auch ohne Anmeldung) abstimmen. Also hin da!

Außerdem wurde in den letzten Tagen fleißig über den Begriff “Kultfilm” in den Kommentaren zur letzten regulären Sendung diskutiert. Wir verweisen darüber hinaus auf unsere Präsenz bei Bitlove. Auf der Plattform könnt ihr unsere Sendungen auch verfolgen und diese per Torrent herunterladen. Das schont unseren kleinen Server.

Ein großes Highlight war diese Woche eine Hörer-Einsendung. Wir haben ein ganzes Paket voller Filme zugeschickt bekommen, für die wir uns ganz herzlich bedanken!

Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. In Anlehnung an unser Alien-Special trinken wir diese Woche Cherry-Coke, die eigentlich als Metapher für den Film gedacht war. Leider stellt er sich aber nicht als Kirschen-Krönung eines Klassikers heraus.

Weil Prometheus gerade erst angelaufen ist, teilen wir die Diskussion in zweit Abschnitte. Im ersten Teil geht es ganz allgemein um den Film und die Darsteller. Da sind – neben Ridley Scott als Regisseur– die Hauptdarsteller Guy Pearce, Noomi Rapace, Michael Fassbender, und Charlize Theron zu nennen, aber auch der Drehbuchator Damon Lindelof. Letzterer ist für seine Arbeit an der TV-Serie Lost berühmt-berüchtigt.

Ab dem Zeitpunkt 36:35 beginnt dann der Spoiler-Part, bei dem wir ganz konkret auf den Inhalt, Plot und Charaktere eingehen. Wir diskutieren die Probleme des Filmes (die es leider mehr als genug gibt), aber auch die allgemeine Prequel-Problematik, die Verortung des Filmes in der gesamten Alien-Reihe und beschäftigen uns mit den offenen Fragen und mangelhaften Antworten.

Nächste Woche gibt es Sindbad of the Seven Seas mit Lou Ferrigno in der Hauptrolle. Den Podcast haben wir aus urlaubstechnischen Gründen schon vor Prometheus geguckt und aufgenommen. Freut euch drauf, die Sendung hat uns großen Spaß gemacht!

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[Teaser-Bild: cc by Lolo 13]

  • Hyper

    Natürlich war das Raumschiff das aus dem Alienfilm. Der Typ ist aus seinem Sitz raus und hat ihn wieder geschlossen. Die Aliens haben sich weiterentwickelt, deswegen die Eier. Das Schiff sah eigentlich genau so aus wie das aus Alien. 

    • Sebastian

       Nee die beiden Filme spielen auf unterschiedlichen Planeten. In Prometheus landen sie auf LV-223, in Alien auf LV-426.

      Ich fand den Film super. Endlich wurden die ganzen Fragen aus Alien beantwortet. Nach 30 Jahren kann man das schon mal machen, da ist es einfach Zeit für eine Enthmystifizierung. Auch was die Aliens eigentlich sind und wie sind entstanden sind … grandios!

      • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

         Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Tamino recht hat und das nicht auf dem selben Planeten spielt. In Alien hatte der Space Jockey ja auch einen offenen Brustkorb, oder nicht?

        Ich bin immer noch recht gespalten. Vielleicht kam es auch in der Sendung nicht so ganz rüber, aber ich finde manche Fragen, Andeutungen und Erklärungen durchaus spannend. Wenn nur nicht diese ganzen handwerklichen Fehler im Drehbuch wären! (Charaktere vor allem, manchmal echt dümmlicher Plot etc.).

        Ach, ich weiß auch nicht…

  • LosDiablos

    Ich war auch hin und her gerissen.

    Als ich im Kino saß und die ersten Szenen mit den grandiosen Landschaftsaufnahmen sah war ich beeindruckt.
    Nach vier Filmen voller Weltall, Dunkelheit und Horror sehen wir zum ersten Mal die Heimat der Protagonisten in ihrer ganzen Schönheit. Episch. 

    Aber schon die nächste Szene hat mir bitter aufgestoßen: Dieses komische absolut lächerliche Menschimitat, der Erzeuger, am Wasserfall. Ich dachte mir nur, wie zum Teufel kann man diese Rasse so uninspiriert und billig aussehen lassen. Ich hab mich gefühlt wie im falschen Film. Die Szene war meiner Meinung nach auch inhaltlich überflüssig. Das wir von diesen Typen abstammen wurde einem ja später auch noch oft genug ins Gehirn geprügelt. 

    Beim Rest des Films stimme ich mit euch beiden überein, so wie mit der eher positiven Tendenz von Christian.
    Insgesamt halt leider viel verschenktes Potential, die dämlichen Charaktere und ihre Handlungen haben einfach viel kaputt gemacht. Was ich nicht so dramatisch fand, war dass die Hintergrundgeschichte und Entstehung so klar aufgedeckt wird. Bin gespannt wie es weitergeht und wie wir am Ende bei dem Raumschiff aus Alien auf LV-426 landen … 

    Vielen Dank jedenfalls für eure tolle Besprechung!

    Nächste Woche bin ich zum Glück eh im Urlaub, glaub die Sinbad Folge ist nichts für mich ;-)

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

       Danke für das Feedback!

      Auch wenn du im Urlaub bist, die Folge läuft dir ja nicht weg. Ich glaube, dass wir beide noch nie so viel in einer Folge gelacht und bisher so einen lustigen Film für die Sendung gesehen haben. Daher hat die Episode zumindest Unterhaltungspotential ;-)

  • ben_

    Ihr seid mir lustig Jungs!
    Ich nummerier meine Punkte mal.

    1. Die fehlenden Beweggründe und die Flachheit der Figuren in Prometheus kritisieren, ABER Darth Vader nicht als 9-Jährigen und als 16-Jährigen sehen wollen, seinen langen Weg zur dunklen Seite nicht sehen wollen. Ihn einfach als das Ultimativ Böse (und damit auch ultimativ Flache) stehen lassen wollen.
    Sowas …

    2. Etwas, das mir auch erst später klar geworden ist: Sowohl die Motivation der Konstrukteure, als auch ihren postulierten Willen die Erde zu zerstören  wird von Film nicht wirklich beantwortet. Denn zum einen kommt die schwarze Substanz ja auch in der Eingangsszene zur Anwendung und dient dort der Erschaffung von Leben und zwar von uns. Das wissen ja unsere Protagonisten nicht und ihre Massenvernichtungswaffen-Interpretation scheint mir fast eher paranoid zu sein.

    3. Ebenso wie das Wesen der schwarzen Materie finde ich auch die Frage unklar, ob das Alien aus der letzten Szene wirklich die Geburt der ganzen Alien-Rasse darstellt. Zum einen sind ja reichlich von den Konstrukteuren ja vorher schon umgebracht worden. Und wir wissen bisher nicht wovon.
    Ich würde nicht ausschließen, dass die Konstrukteure mehr als einmal eine Alien-Rasse erstellen.

    4. Dass die Menschen und die Aliens verwandt sind, ist ja auch nichts neues. Aliens nehmen ja immer Eigenschaften ihrer Wirte an.

    5. Ihr habt das Beste am ganzen Film weggelassen: David. Die doppelte Schöpfer-und-Geschöpf-Geschichte ist das kuhlste am ganzen Film und David ist – und da bin ich mir ziemlich sicher – die komplexeste Figur des ganzen Films, vielleicht sogar die einzige komplexe Figur. Ich glaube, der Film ist in erster Linie seine Geschichte.

    Nur mal so als erste Anstöße zu Weiterdenken …

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Zu 1: Ja, warum nicht? Ich kann recht gut damit leben, wenn die Bösewichte einfach gestrickt sind, weil es um die Helden in erster Linie geht. In Prometheus bleiben fast alle Figuren flach. Vor allem aber Charaktere, die 2,5 Sekunden Screentime haben und deren Tod mich mitreissen soll. Sehe ich nicht, fühle ich nicht.

      Oder auch anders: Darth Vaders Fall zur dunklen Seite der Macht MUSS ich nicht mitbekommen, um seine Wandlung zum Guten zu begreifen. Aber die Beweggründe von Weyland hätte ich schon gerne verstanden. Oder Vickers. Oder nahezu allen anderen, außer Shaw.

      Zu 2: Ein sehr guter Punkt. Natürlich könnte das nur paranoides Verhalten der Menschen sein. Aber dann verstehe ich das Verhalten der Konstrukteure direkt nach dem Erwachen nicht. Hm. Aber eigentlich drehen die auch erst durch, nachdem David etwas zu ihnen gesagt hat. Ich glaube nicht, dass wir wissen, was er gesagt hat, oder? Könnte ja sein, dass er sie erst gegen die Menschen anstachelt. Außerdem sieht er selbst ja wie einer aus. Würde auch in seinen relativ destruktiven Charakter passen.

      Zu 3: Auch ein interessanter Punkt. Zu mal wir ja an einer Tür schon einen Xenomorph-ähnliches Wesen gesehen haben. Ich habe das Ende aber schon irgendwie so verstanden, aber vielleicht war da auch der Wunsch Vater der Idee. Das ist für mich aber auf jeden Fall immer noch einer der spannendsten Punkte für weitere Filme und Interpretationen. Sind die Menschen Schöpfer der Xenomorphen?

      Zu 4: Mir war das ehrlich gesagt neu. Zumindest, wenn es sich denn um die Geburtsstunde des Xenomorphen gehandelt hat. Deshalb frage ich mich die ganze Zeit, ob dieses “Wissen” nun auch den Film “Alien” anders interpretierbar macht…

      Zu 5: Stimmt, auf ihn hätten wir eigentlich mehr eingehen können. Klasse gespielt ist er ja. Ich glaube aber nicht, dass es seine Geschichte ist. Für mich soll es ganz klar um Shaw und ihren Glauben gehen. Aber David ist interessant, vor allem der Punkt zu Punkt 1: Was hat er den Konstrukteuren eigentlich erzählt?
      Aber insgesamt wird mir seine Motivation auch nicht ganz klar. Hielt er die ganze Zeit Kontakt zu Weyland und ihm wurde alles befohlen? Oder war er selbstständig und schlicht neugierig?
      Bist du denn zufrieden mit der doppelten Schöpfer-Geschichte? Für mich wurde das auch nur angerissen, dass David ja eigentlich ständig seinen Schöpfern gegenüber steht. Ich weiß nicht, ich kann mich nur an einen kurzen Dialog erinnern und danach schien mir das Thema für ihn vom Tisch. Hm.

    • SecondUnitTamino

       1) Man kann Darth Vaders Geschichte natürlich erzählen, es stellt sich nur die Frage, ob es für die gesamte Story in Stars Wars förderlich ist. Ich empfinde ihn als bedrohlicher und “charismatischer”, wenn ich seinen genauen Hintergrund nicht kenne, ähnlich wie bei den Aliens. George Lucas’ Einstellung, dass Star Wars die Geschichte Darth Vaders ist, finde ich ziemlich suboptimal. Darth Vader sollte ein Teil einer größeren Geschichte sein, nur dann funktioniert er so toll wie er es früher getan hat. Stell dir vor, in Lord of the Rings ginge es eigentlich nur um die Geschichte Saurons, wer er war und wie er so böse und mächtig wurde. So eine Geschichte muss aber nicht erzählt werden, damit Sauron im Film funktioniert (auch wenn es in Tolkiens Silmarilion z.B. darum geht). Das Mysterium, dass er ist, macht ihn viel besonderer, angsteinflößender und nicht wie du befürchtest – platt.

      PS: Das Hauptproblem an den Star Wars Prequels ist aber nicht, “dass” seine Geschichte erzählt wurde sondern “wie”.

      2) Das finde ich recht interessant. Du bist der erste, von dem ich diesen Gedanken so lese. In allen anderen Reviews wurde es als klar angesehen, dass die Menschheit vernichtet werden sollte. An deinem Gedanken kann aber was dran sein, vielleicht wird es ja darum in den Fortsetzungen gehen. Ich habe das ganze eher als eine Art Parallele zum Alten Testament gesehen.

      3) Ich bin mir ziemlich sicher, dass das die Geburt der Alien-Rasse sein soll, sonst wäre die Szene ja völlig unnötig. Aber selbst wenn nicht, ich finde die Umsetzung hier einfach nur schwach.

      4) Habe ich so noch nie gehört, bin aber auch kein Experte auf dem Gebiet;)

      5) Wir hätten sicher noch über David sprechen können. Der Podcast ist aber eh schon so lang gewesen, da kriegt man einfach nicht alles unter. Ihn aber als Kern des Films zu betrachten halte ich für sehr gewagt, da – wie Christian auch schon bemerkte – er einfach so gut wie gar nicht behandelt wird. Der ganze (meiner Meinung nach) Subplot um seine Figur wird nur grob angedeutet und überhaupt nicht tiefergehend ausgeleuchtet. Es gibt ein paar Momente im Film, in denen es klar um David geht, aber der absolute Großteil beschäftigt sich mit anderem. Für mich war er eher ein unbedeutendes Nebenelement, das wieder Ridley Scotts Faszination von künstlichem Leben zeigt und einen Teil zur Glaubensproblematik des Films beisteuern sollte.

      Im Großen und Ganzen muss ich auch einfach sagen, dass ich kaum noch Lust dazu habe, mir großartig zu überlegen, welches kleine Detail denn hier sonst irgendwas Tolles bedeuten könnte. Für mich hat der Film als Ganzes einfach überhaupt nicht funktioniert, hauptsächlich da er eine Mischung aus Glibber/Splatter-Film und pseudo-tiefgründiger Glaubensauseinandersetzung ist. Diese zwei Elemente, gepaart mit permanentem Mysterygetue, dessen quasi-Geheimnisse am Ende unverschämterweise einfach ungelöst bleiben und außerdem gepaart mit belanglosen Charakteren, die dem Zuschauer zum größten Teil so ziemlich gar nichts bedeuten, funktionieren einfach nicht zusammen. Am Anfang konnte der Film Interesse bei mir wecken, hat es aber in seinem Verlauf wieder verloren. Deswegen werde ich nicht versuchen, durch alle Schwachstellen und Unzulänglichkeiten hindurchzusehen, um doch noch irgendwo tolle Aspekte zu finden. Selbst wenn da irgendwo welche wären, könnten die mich kaum dazu bewegen, mir Prometheus noch einmal anzuschauen.

      -Tamino

  • Alex Galax

    Ich war gestern im Kino und je mehr ich über den Film nachdenke, desto schlechter finde ich ihn. Das Positive ist die tolle Atmosphäre, schöne Bilder, ein paar gute Szenen und… tja, und sonst nichts.
    Anfangs wurde die Geschichte gut aufgezogen. Ein Spannungsbogen war noch klar erkennbar und ich weiß auch gar nicht mehr genau wo der verloren ging. 
    Es gab irgendwann einfach keine allgegenwärtige Bedrohung mehr. Die Szene mit den beiden beim Sandsturm im Raumschiff zurückgebliebenen hat zwar so eine Bedrohung kurz aufgebaut, die wurde aber nicht weiter aufgegriffen und war doch auch für die Story einfach total belanglos. Ich denke als dann der Rettungstrupp kam, die beiden Leichen entdeckte und einfach gar nichts mehr passierte, war der Spannungsbogen weg.
    Das gleiche mit dem Infizierten der zu einer Art Zombie wurde. Was sollte das? Warum wurde der auf einmal zum Zombie? Für die Story total belanglos. Ich hatte ja die Hoffnung das auf diese Szenen aufgebaut und später nochmal eingegangen wird, dass wenigstens so ein bisschen Spannung und Bedrohung durch diese schwarze Substanz aufkommt.
    Storytechnisch waren da zwar irgendwie überall ganz nette einzelne Stationen, die dann aber entweder gar nicht oder nur sehr plump zu Story zusammengeführt wurden.

    Ich verstehe immer noch nicht was mir der Film eigentlich erzählen wollte. 
    Mir wurde zwar immer gesagt ich solle mich dafür interessieren, warum der 
    Space Jokey den Menschen erschaffen hat aber warum soll ich mich dafür interessieren, wenn ich doch gar nichts über die Wesen weiß? Außerdem haben sie die Intention selber ad absurdum geführt, als einer der Figuren fragte “und wer hat dann die Space Jokeys erschaffen?”.
    Das einzige was der Film wirklich geklärt hat, ist die Frage wie das Alien entstanden ist. Mal davon abgesehen das ich das irgendwie unwürdig und unpassend fand, ist das doch sowas von egal. Wenn man das geschickt als kleines Gimmick irgendwo eingebaut hätte, hätte das für mich funktionieren können. Das der Film aber darauf aufbaut und die Story nur auf die Beantwortung dieser einen Frage abzielt war wirklich schwach.

    • SecondUnitTamino

      Das kann ich wirklich 100%ig so unterschreiben. Bei den Aspekten, die du beschreibst, hatte ich genau die gleichen Gefühle. Einfach schade das Ganze nach dem schönen Beginn der Geschichte.

      • Alex Galax

        hehe, ja das dachte ich beim hören dieser folge ;)

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Hm, also ich erkenne die Probleme ja, teile deine Meinung dazu aber nicht zu 100%.

      Die Space Jockeys haben das Leben auf der Erde also erschaffen. Das finde ich spannend genug, dass ich (vorerst) nicht fragen muss, wo diese dann herkommen. Stattdessen frage ich lieber, warum sie das gemacht haben und versuche in diese Richtung zu spekulieren.

      Ich kann aber verstehen, dass nicht jeder so gepolt ist wie ich ;-)

      • Alex Galax

        Ob das spannend ist, kommt ja zumeist auf die Antwort an. Als Intention der Figuren finde ich das etwas schwach aber ich kann mich in einem gewissen Maß  schon damit abfinden bzw darauf einlassen. Aber eine Antwort auf die Frage war ja dann auch irgendwann gar nicht mehr in Aussicht. Erst als die Oppa-Maske und seine Gefolgschaft den Space Jockey geweckt haben. Aber das hat sich dann ja auch wieder schnell erledigt.

        Mich ärgert, das der Film tiefgründig sein will, mit dem bloßen stellen einer tiefgründigen Frage. Und im Laufe der Handlung stellten sich mir nur immer mehr Fragen, wovon im Endeffekt gar keine beantwortet wurde. Man muss irgendwie alles so hinnehmen. Und am Ende Stellt sich alles als Konstrukt heraus um die Frage nach dem Alien zu beantworten. Und das in einer Manier, wie sie unkreativer nicht sein kann. Das fügt sich doch alles nicht so richtig zusammen.

        • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

          “Ob das spannend ist, kommt ja zumeist auf die Antwort an.”

          Finde ich nicht. Ich brauche dazu keine allzu konkreten Antworten, mir reichen schon Indizien. Siehe Inception. Es ist völlig egal, ob der Kreisel am Ende fällt. Hauptsache beide Varianten lassen sich argumentativ stimmig aus dem Film herleiten.

          Deshalb gefällt mir “Prometheus” auch ein Stück besser als euch. Ich brauche die Antworten nicht direkt, ich suche auch gerne danach.

          Aber trotzdem teile ich eure Kritik ja, weil ich nach dem ersten Durchlauf mit dem Film eben nicht das Gefühl habe, dass er mir genug Indizien mitgibt, sondern tatsächlich zu vage bleibt. Das kann man Lindelof aber auch schon bei “Lost” vorwerfen…

          • Alex Galax

            lass mich es anders Formulieren. Das Spannende liegt in der Beantwortung der Frage.
            Was du als vage bezeichnest, habe ich als faktisch nicht vorhanden empfunden ;)

          • SecondUnitTamino

            Ach Christian, wieso lässt du dich immer so leicht zufriedenstellen:) Prometheus war ja definitiv spannend in der ersten Hälfte, darüber brauchen wir uns schonmal nicht streiten. Das Problem ist nur, dass am Ende diese ganze Spannung verpufft, da üerhaupt nichts zufriedengestellt aufgelöst wurde. Alex hat Recht, die Spannung liegt zumindest zum Teil auch in den Antworten auf die Mysterien. Man denke z.B. an Blair Witch Projekt. 90 Minuten lang wird Spannung aufgebaut, nur um am Ende im Nichts zu verpuffen. OK, Blair Witch Projekt war auch vorher nicht sonderlich gut, aber nach dem Ende war ich damals wirklich sauer. Da schaut man sich einen Film an, der sich ausschließlich damit beschäftigt, Spannung und Geheimnisse aufzubauen und dann hört er plötzlich auf, ohne das Geringste zu beantworten. Sowas ist einfach nur jämmerlich. Bei Prometheus war es natürlich nicht ganz so schlimm, aber es geht in die gleiche Richtung.

            Es ist übrigens ziemlich einfach, auf solch eine Weise einen Film zu konzipieren. Selbst ich könnte locker an einem Nachmittag  ein Drehbuch schreiben, in dem zig tolle, ungelöste Fragen gestellt werden. Aber das ist eben nicht alles. Eine Geschichte ist doch erst dann gut oder gar brilliant, wenn sich am Ende auch alles auf beeindruckende Weise zusammenfügt. Bei Prometheus habe ich das Gefühl, dass man sich einfach keine tollen Antworten auf die gestellten Fragen ausdenken konnte und sie deshalb wegließ. Und dann zieht man das Ganze so auf, als wäre dieses Mysterium so unglaublich beeindruckend, dass es keine Antworten bräuchte.

            Man könnte zur Klärung dieser Kontroverse noch etliche weitere Beispiele anführen, z.B. Oldboy. Der Film beginnt mit der Frage, warum der Protagonist 15 Jahre lang in einem Raum eingesperrt wurde. Das ist der rote Faden, die Kernfrage des Films, so wie bei Prometheus die Frage um die Space-Jockeys. Also warum ist die Geschichte spannend? Weil man die Antwort wissen will. Man ist ja nicht auf die Frage gespannt, sondern auf ihre Beantwortung. Wärst du am Ende etwa zufrieden gewesen, wenn die Kernfrage in Oldboy nie beantwortet worden und alles nur vage Andeutung geblieben wäre? Ich jedenfalls nicht. Eine gelungene Geschichte besteht nicht nur aus einer Disposition, sondern auch aus einer Auflösung. Wenn eines dieser beiden Elemente in keiner oder nur mangelhafter Form vorhanden ist, dann funktioniert die ganze Geschichte nicht mehr. Manchmal würde ich sogar soweit gehen und das ganze gar nicht mal mehr als eine “Geschichte” bezeichnen, sondern eher als einen Konvolut unbeantworter Fragen, da für mich der Begriff “Geschichte” sowohl einen sinnvollen Anfang als auch ein konsequentes Ende in sich schließt. Eine Geschichte kann nicht nur ein Bruchstück sein, das irgendwo anfängt und irgendwie aufört. Sie muss vielmehr ein in sich geschlossenes Konstrukt sein, man muss erkennen können warum sie hier anfängt und dort aufhört (deswegen funktionieren Prequels und Forsetzungen auch oft so schlecht, weil sie sich krampfhaft an ein bereits abgeschlossenes Etwas heranhängen). Wie ich auch im Podcast sagte, Prometheus macht den ersten Teil sehr gut, aber es gibt keinen Grund dafür, dass seine Geschichte an dem Punkt aufhört an dem sie es tut, außer das dann eine Filmlänge voll war.

            Essenziell an dieser ganzen Diskussion ist, dass bei Prometheus nicht nur gewisse Elemente der Story im Dunkeln bleiben (wie z.B. Davids Rolle), sondern gerade die wichtigsten Antworten auf die Grundfragen des Plots, die zu Beginn aufgeworfen wurden. Dadurch läuft der Film ins Nichts und wird völlig belanglos und uninteressant. Bei Inception werden im Gegensatz dazu übrigens zwei konkrete Antworten geboten, zwischen denen man sich entscheiden kann. Das ist etwas völlig anderes. Bei Prometheus könnte man sich auch irgendwas Abstruses was aus den Fingern saugen, weil der Film nicht einmal verschiedene Möglichkeiten zur Lösung bietet. Er endet einfach irgendwann und man kann hoffen, dass man die Antworten dann im Sequel bekommt. Alles in allem mag Prometheus aufgrund seiner technischen Qualitäten trotzdem noch akzeptabel sein, aber in dieser für einen Film warscheinlich wichtigsten Hinischt ist er einfach nichts anderes als eine Unverschämtheit.

          • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

            Dann versteht ihr mich falsch.

            Grundsätzlich: Ich mag es, wenn eine gewisse Offenheit bei Fragen bleibt. Man muss mir nicht eine Version der Dinge auftischen und alles erklären. Ich bleibe bis zu einem gewissen Punkt gerne im Dunkeln und versuche dann eine Version der Dinge anhand der Indizien im Film zu erarbeiten. Siehe Inception. Oder Taminos Interpretation vom Ende von “The Dark Knight Rises”. Und da unterscheiden wir uns eben ganz grundsätzlich. Kubrick muss mir nicht erklären, woher das Baby am Ende von “2001″ kommt, wie es heißt und was es bedeutet. Das ist mir ziemlich egal, Tamino wohl aber nicht.

            Und nun ganz konkret: Ich hätte mir gewünscht, dass “Prometheus” mehr macht, als einfach nur Fragen unbeantwortet zu lassen. Leider bietet der Film keine (offensichtlichen) Indizien für Interpretationen. Zumindest nach dem ersten Durchlauf. Ich habe aber ein Bauchgefühl, dass Wiederholungssichtungen (in Verbindung mit “Alien”) durchaus mehr zu bieten haben KÖNNTEN. Das wollte ich nur klarstellen ;-)

            Kurzum: Ich mag es, wenn Filme Indizien für mehrere Interpretationen liefern und bis zu einem gewissen Punkt vage bleiben. Bei “Prometheus” vermisse ich diese aber auch. Trotzdem gefällt es mir grundsätzlich besser, wenn ein Film Fragen offen lässt, als mir zu viel zu beantworten. Ich bin halt einfach ein Stückchen weniger enttäuscht als ihr beiden ;-)

  • Pingback: Second Unit #21 (Total Recall [2012]) | Second Unit

  • Alfie

    Hier noch ein interessantes Review:
    http://www.hdschellnack.de/prometheus/

  • Alfie

    Hier noch ein interessantes Review:
    http://www.hdschellnack.de/prometheus/

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Danke für den Link!

  • EchterKai

    Das ist krasser Shit: Alien und Blade Runner spielen sind anscheinend im selben Universum angesiedelt:
    http://www.tgdaily.com/entertainment/66685-blade-runner-and-alien-universes-may-be-the-same

    Wusste auch noch gar nicht, dass ein Nachfolger zu Blade Runner geplant ist.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ja, davon habe ich auch schon gelesen. Das scheint sich alles ja erst zu entwicklen und ist eher als Easteregg gedacht. Ich bin aber gespannt, ob beim zweiten Blade Runner (falls er denn wirklich noch kommt) mehr damit gemacht wird.

  • Pingback: Second Unit #34 (2001: A Space Odyssey) | Second Unit

  • jacker

    PROMETHEUS ist übrigens nahezu der erste Film, bei dem ich 3D als definitiven Mehrgewinn empfunden habe! Es sah ja eh alles unglaublich gut aus und durch das 3D hat das noch mehr gewirkt.

    Den Abfall in der zweiten Hälfte kann ich so unterschreiben, die erste war wesentlich atmosphärischer. Auch ein wenig düsterer hätte ich mir den Film insgesamt gewünscht, denn ‘the shit out of me’ hat er nicht ‘gescared’ (was Scott ja groß angekündigt hatte). Im großen und ganzen war ich aber sehr zufrieden, auch aufgrund der gestellten, aber nicht beantworteten Fragen. Denn es handelt sich ja lediglich um die essentiellsten Fragen des Lebens überhaupt

    - Wo kommen wir her?

    - Warum sind wir da?

    Für mich wäre jegliche, durch menschliches Hirnschmalz erdachte Antwort auf diese Fragen der absolute Selbstmord für solch einen Film. In der vorliegenden Form verstehe ich die Kernaussage aber so:

    Egal wie viel wir verstehen und wie lang wir suchen, das WARUM werden wir nie ergründen. Auch wenn der Mensch schon unheimlich viel kann und auf wissenschaftlicher Ebene fantastisches vollbringt, diese Fragestellung ist eine Nummer zu groß! Wer waren denn diese grauen Männchen? Sie haben uns geschaffen, aber diese Antwort bringt uns kein Stück weiter. Denn wer hat sie geschaffen? Eine Treppenstufe auf einer unendlichen Treppe aufgestiegen, aber NICHTS an Erkenntnis gewonnen. Das driftet für mich so herrlich ins metaphysische ab und verdeutlicht unsere Unfähigkeit!

    Daher mochte ich es sehr, dass es keine Antworten gibt und hoffe das bleibt in den Sequels so:)

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  • berni arbuckle

    Nachdem mir kurz nach Erscheinen des Films relativ schnell klar wurde, dass mich derselbe enttäuscht hat wegen der aufgeblasenen pretentiösen Ernsthaftigkeit, muss ich den Verriss jetzt nach gut zwei Jahren vor mir selbst revidieren – zumindest ein wenig.
    Es ist nicht zu leugnen, dass die Charaktere so unglaubwürdig handeln, dass man meinen könnte, man sähe buchstäblich die Fäden an dem diese Marionetten hängen würden. Und das verdirbt mir auch den Genuss des Films. Weil ich befürchte, dass hinter all den Hinweisen, Fragen, Widersprüchen und Lücken nicht mehr steht als eine Handlung voranzubringen und nur vorzugeben, etwas Bedeutsames verbirgt sich dahinter. Ich befürchte, dass es keine Puzzleteile sind, die ein großes Ganzes zusammensetzen.

    So, was hat sich in meiner Rezeption verändert? Naja, die Befürchtung, dass das alles ähnlich wie bei “Lost” kollabiert, bleibt. Dennoch, ich meine, halbwegs festen Grund gefunden zu haben, der die teilweise abstrusen Geschehnisse zwar nicht wettmacht, aber…in aller Kürze.

    1. Der Film behandelt den Versuch, einen Gottesbeweis zu führen, der natürlich scheitern muss. Die Existenz einer göttlichen also a priori allmächtigen von Raum und Zeit unabhängigen Entität können wir nicht beweisen. Würden wir einen Beweis finden, so handelte es sich nicht um Gott, sondern wie im Film um eine andere Spezies. Der Glaube fragt nach dem Warum, die Wissenschaft nach dem Wie. Das Ende des Films gibt keine befriedigende Antwort. Und er tut gut daran, wodurch er aber seine Eigenständigkeit verliert, weil er innerhalb des Alien-Universums zwar ein neues Mysterium schafft, das trotzallem von der Alienreihe getragen wird.

    2. Es wird nahegelegt, dass die Engineers eine Spezies sind, die durch die Galaxie reisen, und Leben erschaffen oder konstruieren, indem sie den vermeintlich kleinsten Baustein des Lebens – ihre DNA – in die Umwelt von bis dato wahrscheinlich leblosen Planeten einbringen, und zwar in einem Akt der Selbstopferung. Ich frage mich, ob die Engineers wissen/wussten, in welche Richtung sich ihre DNA entwickeln wird. Man muss/die Engineers müssen doch davon ausgehen, dass die Evolution (ausgehend von der ersten Szene des Films, die wohl auf der Erde vor etwa 4 Mrd. Jahren spielt) nach Regeln abläuft, deren Variablen so vielzählig sind, dass eine Vorhersage, wenn überhaupt, nur dann möglich wäre, wenn man in diesen Entwicklungsprozess eingreift. Die Frage ist also, haben die Engineers eingegriffen, also z.B. kurzerhand die Dinosaurier ausgerottet? Wollen sie das Gleiche mit den Menschen machen? Oder ist ihr Konstruktionsprozess noch nicht abgeschlossen, weshalb diese Schiffe mit der schwarzen Flüssigkeit beladen sind, die ja streng genommen nicht vernichtet sondern Leben transformiert. Die einzige Lebensform, die von dieser Flüssigkeit, wenn es sich denn um dieselbe handelt, zerstört wurde, waren die Engineers (erste Szene, als der Körper des Engineers nach Einnhame einer grauschwarzen Flüssigkeit desintegrierte). Der Geologe, die Würmer, Holloway – allesamt mutierten zu Lebewesen mit einem ausgeprägten Überlebensinstinkt, wie man das vom Alienwesen schon kannte, also Wesen mit undurchsichtigen Motiven, was u.a. den Reiz von “Alien” ausmachte. “Was will es? Keine Ahnung, egal, es ist eine nahezu perfekte Überlebensmaschine, die tötet um zu überleben. Mal schauen, ob da jemand lebend rauskommt!”

    3. Die Charakterarmut der Charaktere könnte nicht bloß dem Durchhalten/Vorantreiben des Plots geschuldet sein. Die Stupidität der Wissenschaftler könnte womöglich gewollt sein, um die Degeneration des menschlichen Intellekts, die Zurückgebliebenheit, die Dummheit am Beispiel der geistigen Elite zu veranschaulichen. “I’m just here for the money!” “I love rocks, I can’t contribute anything on the field of big dead bodies!” In einer Szene werfen sie sich ihre Unwissenschaftlichkeit ja sogar selbst vor. Und mir scheint vor allem, dass Ripleys Charakter sich hier in mehreren Rollen manifestiert: In Vickers, als sie verhindert, dass der infizierte Holloway an Bord geschafft werden soll (vgl. Alien). In der Rolle des Captains, der verhindert, dass das fremde Raumschiff die Erde erreicht (vgl. Alien + Aliens + Alien III + Alien IV). Und schließlich in Form von Shaw, die die Mutterrolle (oder die Heilige Maria?) einnimmt (vgl. Alien IV). Auch wenn ich nicht weiß, was damit anzufangen wäre.

    4. Ein Grund, der den Film rettet, ist meiner Ansicht nach David. Das ist sicher nichts Neues. Seine Motive scheinen undeutlich wie kalkuliert zugleich. Sie entspringen rationaler Natur, aber Neugier ist es nicht. Ihn interessiert das Warum nicht, vielmehr das Wie. Das Warum ist irrelevant sagt er zu Shaw, die ihm damit den Unterschied zwischen Roboter und Mensch klarmachen will. Im besten Falle löst die Antwort auf das Warum Enttäuschung aus, sagt er zu Holloway bevor er ihn infiziert. Zum sterbenden Weyland antwortet er auf seine letzten Worte (“There is nothing.”) sinngemäß: “I know”. Irgenwann vorher zitiert er nochmal Lawrence von Arabien: “Nobody needs Nothing”.
    Er ist eine Mischung aus HAL 9000, Ash und eben Lawrence von Arabien, also jemand der zu einer Gruppe dazugehört, aber eigentlich nicht dazugehört.

    Warum macht das den Film jetzt besser? Mich interessiert nur das Wie, würde David antworten. Also ein Film, der es vermag so schöne Bilder auf der einen Seite und so viele Denkanstöße auf der anderen Seite aufzubieten, kann nicht so schlecht sein, auch wenn mich vieles immer noch verärgert. Eigentlich sollte ein guter Film für sich stehen können, ohne eine Alienreihe im Rücken und ohne Sequels vor der Brust. Deshalb bleibt es wohl nur ein guter Film, aber kein Klassiker. Sagt das nicht auch etwas über das heutige Kino aus? Indem wir Filme im Serienstil produzieren, berauben wir uns und dem Film einer Erhabenheit, weil die zusammengesetzten Puzzleteile kein größeres Ganzes mehr darstellen – die Summe aller Teile ist nicht mehr als das Ganze.

    In a nutshell. In aller Kürze.

    • SecondUnitTamino

      Danke für den ausführlichen Beitrag, den ich erst jetzt gelesen habe. Sollte denn irgendwann mal eine Fortsetzung kommen, würde ich PROMETHEUS wohl nochmal eine Chance geben, kann mir aber kaum vorstellen, dass ich plötzlich über die vielen dümmlichen Momente hinwegsehen könnte. Viele, viele Leute verteidigen den Film ja recht leidenschaftlich, aber für mich war das einfach zu sehr ein “huh, huh, huh, was kann denn das alles bedeuten”-Film, was schlichtweg nicht mein Ding ist. Eine gelungene Forstsetzung könnte dies allerdings zumindest etwas entkräften.