Second Unit #68 (Teenage Mutant Ninja Turtles Double-Feature)

Cowabunga! Wir arbeiten nicht eine, sondern gleich zwei Kindheitserinnerungen auf. Die Filme Teenage Mutant Hero Ninja Turtles (Amazon-Link*) und Teenage Mutant Hero Ninja Turtles 2: The Secret of the Ooze (Amazon-Link*) haben wir als Kinder förmlich gefressen. Als Gast in dieser Selbsttherapie begrüßen wir mal wieder Stefan aus dem Zombiebunker.

Doch bevor es in die Diskussion geht, erinnern wir noch einmal an unsere Umfrage. Hüpft rüber und bestimmt das Programm für die übernächste Sendung! Außerdem sind wir in das Verzeichnis der Film-Blogosphäre aufgenommen. Schaut doch mal rein unter filmblogosphaere.wordpress.com.

Vielen Dank auch noch mal an eure Spenden für unsere Episoden zu Midnight in Paris und Man of Steel.

Diese Woche probieren wir nicht nur Becks Green Lemon, sondern futtern zu Beginn auch noch ein wenig Pizza. Und klären dabei, welcher unsere Lieblingsschildkröte ist.

Wir erwähnen in der Diskussion das Turtles-Remake von Michael Bay, die wissenschaftlich-korrekten Turtles und den furchtbaren dritten Teil der Turtles-Filme. Um den Streifen haben wir einen weiten Bogen gemacht.

[YouTube Direktlink]

Der erste Turtles-Film ist erstaunlich dunkel und ernsthaft. Und gar nicht mal so schlecht wie wir befürchteten. Den Cast erwähnen wir nicht weiter, außer Sam Rockwell, der zweimal den Mund aufmachen darf. Und Kevin Clash als Splinter, der sonst Elmo in der Sesamstraße spielt.

[YouTube Direktlink]

Die Fortsetzung dreht den Klamauk- und Trash-Faktor weiter auf. Dafür hat der Film aber den großartigen Turtles-Rap-Song von Vanilla Ice. Go Ninja, go Ninja, go!

Zum Schluss besprechen wir das Problem der Nostalgie. Dabei streifen wir Hollywoods Remake-Welle, um Nostalgie zu Geld zu machen. Außerdem fragen wir, was einen Klassiker von einem nostalgisch verklärten Film unterscheidet.

Nächste Woche widmen wir uns mit Before Sunrise (Amazon-Link*) dem ersten Teil einer romantischen Trilogie. Wir sind bekanntlich immer noch auf der Suche nach einem guten Liebesfilm. Das Konzept dieser Trilogie, bei der in der Film- und Entstehungs-Welt zwischen jeder Episode fast zehn Jahre vergehen, erscheint uns vielversprechend.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

[Download | Länge: 01:43:41 | Größe: 47,7 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: cc by Rubenstein]

*Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    “Ich kann nichts zu kalter Pizza sagen, weil bei mir eigentlich nie von der Pizza etwas übrig bleibt”
    Muahaha, sehr gut! Aber so ist das mit Grundnahrungsmitteln (und da gehört Pizza ganz klar zu)!

    Ich hab die TURTLES auch geliebt: Cartoonserie, Verfilmungen, Gameboyspiele, Actionfiguren.. Alles mitgenommen!
    Immer auf der Lauer (und immer etwas schlauer)!

    Lieblingsturtle?
    Ich denke das läuft bei mir auf nen Draw zwischen Raphael und Michelangelo hinaus. Ersterer weil er so schön temperamentvoll ist und immer mit dem Kopf durch die Wand ging, zweiterer (wie Stefan es sagt) weil er unglaublich witzig ist!
    Kann mich nicht entscheiden. Donnatello und Leonardo sind mir irgendwie zu bedacht und zu klug. Was nicht heisst, dass sie nicht cool sind, denn ALLE Turtles sind die Definition von Coolness! Ewig nichts mehr gesehen, wäre spannend, ob sich die Wahrnehmung heute ändert!

    Die Turtles Kostüme Im film fand und finde ich wirklich genial! Da merkt man die lange Zeit die sie für die Entwicklung gebraucht haben!
    Ach, was waren Kostüme doch einfach nur schön.. blöde cgi.. [/grumpy old man Modus aus]!

    An die beschriebene Mischung aus Klamauk und Ernsthaftigkeit kann ich mich gar nicht mehr erinnern (klingt aber spannend). Ich denke ich war damals auch zu jung um das wirklich zu bemerken. Habe nun aber durchaus Lust den mal wieder zu sehen und bin gespannt, ob die OV in Punkto ernster Subtext sehr von meiner Erinnerung abweicht!

    Das treffen der neuen und alten Turtles klingt ulkig, obwohl mir diese neue Serie optisch gar nicht zusagt. Wahrscheinlich einfach aus dem Grund, dass Sie (die Turtles) extrem gerendert aussehen, aber eben nicht auf Pixar-Level. Das kollidiert mit dem nostalgischen Bild, was ich von Turtles habe :D

    Damit wären wir bei der Nostalgie!
    Schwieriges Thema und ich bin der Meinung, dass Nostalgie bei der Film-/Serienrezeption einen unglaublichen Einfluss hat. Einen Film als Kind lieben bedeutet oft ihn auf Lebzeit zu lieben, egal wie gut oder schlecht er ist. Ein Beispiel dafür ist die INDIANA JONES Reihe. Als ich begonnen habe mich intensiver mit Film auseinanderzusetzen bin ich überall auf monströs gute Meinungen zu diesen Filmen gestoßen und hab mich immer gewundert warum? Ich hab die zwar als Kind irgendwann mal gesehen, aber war nie wirklich umgehauen – fast jeder der älter als 25 ist, verbindet da aber unglaublich schöne Kindheitserinnerungen mit und lobt die Filme über den Klee. Ich sage: So gut sind die einfach nicht. Teil 1 ist noch klar am besten, krankt aber unter genau den gleichen Symptomen, aufgrund derer moderne Blockbuster von den gleichen Leuten zerrissen werden. Eindimensionalität, Plattheit, Logikfehler, etc.

    Ansonsten denke ich, ältere Filme (speziell 80er) können einem genrell leichter gefallen weil sie (wie ihr ganz richtig sagt) im Gegensatz zu heute eben NIE diesen krassen Realismus-Anspruch hatten. Wenn ein Werk offensichtlich fiktional ist, fällt es dem Rezipienten ja auch viel einfacher ein bis zwei Augen zuzudrücken. Trimme ich meinen Film voll auf Realismus, ist die Fallhöhe ungemein höher – alles was nicht auf Anhieb glaubhaft daherkommt ist objektiv schlecht umgesetzt.

    Die von euch genannten begrenzten Mittel sind aber auch mit verantwortlich. Wer alles machen kann, neigt dazu zu viel zu wollen (TRANSFORMERS!!), oder eben falsche Schwerpunkte zu setzen. Damals konnte man nur bis zu einem gewissen Grad mit Schauwerten überzeugen, da musste also noch mehr kommen. ‘Blenden’ war einfach nicht so leicht..

  • http://nroempke.de McLustig

    Wow tolle Folge. Total der Nostalgieflash =)

    Ein moderner Turtles Film mit echt echten Puppen wäre richtig toll! Echt schade, dass sowas heute nicht mehr gemacht wird.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Danke :-)

  • tinkengil

    Die perfekte Turtles-Nostalgie fängt man heutzutage wahrscheinlich nur noch mit den offiziellen Turtles-Lego Sets ein. So geil! Und übrigens eine richtig tolle Folge :)

    http://turtles.lego.com/de-de/

    • SecondUnitTamino

      Wie geil ist das denn?! Vor allem die Gesichtsausdrücke sind zum Schießen :-)

    • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

      Kracher! Kranck’s Labor und Baxtor’s Roboter :D

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ich kritisiere das moderne Lego ja auch gerne und oft (so viel zum Thema Grumpy-Old-Man!), aber das ist ja echt mal geil!

      • tinkengil

        Ich melde dringenden Nerdtalk-Bedarf zum Thema Legosteine für den nächsten Mensatalk an!

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Hatte gerstern, als ich kommentiert habe die letzten 10 Minuten noch nicht gehört, daher hier ein kleiner Nachtrag:
    Ich kann nur berichten, was ich aus social-Networks und von Filmseiten mitbekommen habe, aber immer öfter stoße ich auf Aussagen, in denen mitschwingt, dass die aktuelle Generation (die eben mit CGI-Overkill aufgewachsen ist) zu großen Teilen einen Filmhorizont hat, der gewollt nur genau bis zur 2000er Grenze reicht.
    Filme müssen neu sein, alles vor 2000 interessiert nicht.
    Zum einen berichten recht junge Filmnerds immer wieder in die Richtung (einfach über andere Leute in ihrem Alter), zum anderen habe ich auch schon selbst mit ziemlich jungen Filmkonsumenten über Filme gesprochen/geschrieben und sollte dann auch mal ein paar gute Filme empfehlen – Bedingung: Es müssen schon geile Effekte drin sein, sonst ist es ja langweilig!
    Allein, dass in etwas älteren Filmen ja immer auch ein Blickfenster auf Mode und Style der Epoche aufgeht, stört wohl schon extrem viele (Primark-Zeitalter :/ )

    Ich hoffe, dass ich da dann doch eher die negative Spitze des Eisbergs mitbekommen habe, weil ich immer wieder auch ziemlich jungen Filmfreunden begegne (16-20 Jahre), für die Hitchcock und Chaplin das größte sind, die also wissen, dass Alter keine Aussage über Qualität macht!

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ich versuche die junge Generation mal ein wenig in Schutz zu nehmen. Irgendwo ist das ja auch nachvollziehbar und hat auch irgendwie was mit dem eigenen Geburtenjahrgang zu tun. Ich glaube nämlich auch kaum, dass ich mit 15 so viel altes Zeug (also älter als Ende 80er/Anfang 90er) gucken wollte. Das kam dann schon eher mit der Zeit und dem Willen, auch mal filmhistorisch was aufzuholen. Und dann ist da ja eh noch die generelle Tendenz im Kino einfach mehr Spektakel zu erwarten. Das ganze IMAX/3D/Blockbuster-Ding schürt ja auch schon gewisse Erwartungen bei uns als Zuschauer. Und dann hast du noch einen ziemlich starken Heimkino-Markt, den es früher so einfach nicht gab. Ich gehe auch nicht unbedingt für die kleinen Indie-Dramen ins Kino, das kann ich auch zwei Monate später für ‘nen 5er auf der Couch und der großen Glotze nachholen. Kurzum: Ja, das junge Publikum tickt mit Sicherheit anders als wir damals und heute. Aber schlimm ist das nicht zwangsläufig ;-)

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        Ich meine gar nicht fehlende aktive Bereitschaft (kaum ein 15jahriger fängt einfach so an die Filmgeschichte aufzuarbeiten), sondern eine unangenehme Grundabneigung gegen alles was optisch nicht dem gewohnten (aktuellen) Standard entspricht.
        Aber ich bin optimistisch und denke, dass es nur ne Frage der Zeit ist, weil jeder Generation echte Filmfreunde entsprungen sind und entspringen werden :)

  • cule0809

    Ich für meinen Teil kann sagen, dass die Filme bei mir diesen Nostalgiebonus irgendwie nicht bekommen und die Filme leider nicht mitgealtert sind. Vergleiche ich immer gern mit Police Academy, als Kind den Film geliebt, im späteren Alter weis ich nicht mehr was ich davon halten soll. Die ersten beiden Turtlesfilme habe ich als Kind auch mehrmals verschlungen und dieses Gefühl, was Christian ja auch hatte, wieder wie früher ein paar tolle Szenen zu sehen hatte ich auch. Aber für mich ist der Film jetzt einfach zu trashig. So habe ich mich gar nicht mehr an den zweiten Teil gewagt, und an die Szenen mit den Würsten konnte ich mich noch nicht mal erinnern. Glaube der zweite Teil würde mir noch weniger gefallen.

    Es stimmt allerdings, dass der Film düsterer war als angenommen und auch ernstere Themen ansprach, dennoch in einer sehr brüchigen Erzählweise. Auch stimme ich euch zu, dass die Puppen grandios sind. Wo ich gleich zu eurem Thema komme. Ich persönlich hatte nie was gegen CGI usw.. Im Gegenteil, ich finde es bereichert unsere Filmkultur. Gerade Herr der Ringe zeigt eindrucksvoll, wie man CGI einsetzen kann. Denn hier hat man dennoch nicht auf Masken oder andere herkömmliche Filmkniffe verzichtet. Auch The Dark Knight oder Inception beweisen dies eindrucksvoll. Dort wird CGI auch verwendet aber eben nur wenn wirklich nichts mehr geht. Gegen so einen Film wie Man of Steel hätte ich auch nichts, mal vom Plot abgesehen. Auch solche Filme brauch das Kino. Aber mir ist das mittlerweile zu viel. Jeder große Blockbuster ist im Grunde nur noch ein weiterer Beitrag zum Wettkampf: “Wer bietet mehr und coolere CGI-Effekte?” Zudem, habt ihr auch mal thematisiert, muss alles immer ernst sein und immer am besten die Welt am Abgrund mit richtig großen CGI-Orgien. Ach ich kann diesen Dreck nicht mehr sehen. Wenn diese Filme wirklich auch einen gelungenen Plot hätten…. Aber nein, einfach nur in den Computer rein gehauen und fertig. Da tut ein Christopher Nolan immer wieder gut. Aber scheinbar scheinen andere Filmemacher mit dieser Technologie einen Ausweg gefunden zu haben, ihren inhaltlich schwachen Film doch noch an ein zufriedenes Publikum anzubieten. Kann hier den jacker nur zustimmen. Die jüngere, also auch meine, Filmgeneration wollen aber eben genau das sehen. Ich will das ja auch sehen, nur mir ist das langsam zu viel und wenn dabei kein guter Film raus kommt dann gucke ich mir auch lieber die etwas naiven Actionfilme aus den 80ern an. Ich bin da eher breit gefächert. Ich habe weder was gegen das eine noch das andere. Ich will einfach nur einen guten Film sehen und bei den bisherigen CGI-Actionfilmen war das bisher nicht der Fall. Die Krone setzt dieses Jahr der Film World War Z auf, der im Grunde gar keine Handlung mehr zu bieten hat und die Zombies einfach lieblos aussehen. Gerade hier auch wieder, einzelne Zombies hätte man doch wieder mit Masken und Kostümen zeigen können. Das hätte Charme, sehe irgendwie immer noch echter und greifbarer aus und hätte dem Film gut getan. Es ist wirklich schade, dass man durch die neue Technik alte Techniken gar nicht mehr beachtet obwohl die noch ihre ihre Wirkung erzielen könnten. Natürlich hätten auch CGI-Blockbuster wie Transformers und co, ihre Berechtigung aber nur wenn der restliche Film stimmt. Von den neuen Turtlesfilm erwarte ich diesbezüglich im übrigen gar nichts.

    Aber nun zurück im Film. Ich wusste manchmal nicht wo der Film hin wollte. Teilweise harte Action, härtere Wortwahl und ernstere Themen aber zum teilen doch stark an Kinder ausgerichtet, so kam es mir vor. Richtig entsetzt war ich aber über das Finale. Die Handlung endete für mich einfach zu abrupt und einfallslos, da hatte ich echt das Gefühl man hatte hierfür kein gutes Konzept.

    Die Naivität und der Humor an manchen Stellen wissen natürlich noch zu gefallen und der Charme kommt trotzdem noch gut rüber. Warum ich die Turtles so liebte als Kind, wurde mir halt auch nach dem Film wieder klar. Sie sind einfach cool!

    Dennoch war ich etwas enttäuscht bei der kürzlichen Sichtung weil ich einen runderen Film in Erinnerung hatte.

    4/10

    Habe allerdings einiges lernen können. So wusste ich gar nicht, dass der Film eine Indieproduktion ist und dass die ursprünglichen Turtles eine Art Parodie waren. Auch dass der Film selbst eine Parodie sein könnte, so habe ich den Film noch nie gesehen. Vielleicht gefällt mir der Film bei der nächsten Sichtung etwas besser, wenn ich explizit drauf achte. So gesehen hat der Film doch mehr Details als vermutet und ich glaube, ich habe den Film zu kritisch verfolgt.

    Ich kann euch wieder, wie damals, den Animationsfilm empfehlen. Wie gesagt, kein Meisterwerk aber für Fans der Turtles ein Film den man mal gesehen haben muss und der wirklich auch etwas kreativ mit dem Franchise umgeht. Ich habe ja noch ein wenig Hoffnung, dass ich das vom nächsten Film auch sagen darf.

    Auf den nächsten Podcast freue ich mich etwas. Denn ich wollte diese Trilogie auch schon länger mal ansehen, ich stehe auf solche Filme.

    Kann euch aber noch andere tolle Liebesfilme empfehlen. Garden State, Silver Linings und Juno. Alles keine typischen Liebesschnulzen, vielleicht was für euch. Was klassische Liebesfilme angeht, da fällt mir nur Romeo und Julia (die Neuverfilmung) und Titanic spontan ein.

    • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

      Das mit der CGI beschreibst du ziemlich auf den Punkt!

      Ich habe da persönlich gar nichts gegen, wenn man CGI eben dafür nutzt, Dinge zu zeigen, die SONST NIEMALS MÖGLICH wären. Wie in INCEPTION! Das Beispiel ist deshalb gut gewählt, weil Nolan wirklich ALLES was irgendwie möglich ist mit handgemachten Effekten und einem großartigen Kameramann realisiert hat:

      - Die Schwerelosigkeit auf den Hotelflurs wurde über vertikal gebaute Gänge umgesetzt in denen Gordon-Levitt angeseilt ‚schwebte‘
      - Die Schneefestung wurde (2 Mal !!) in 1:7 Maßstab nachgebaut um sie zu sprengen
      - Der Zug fuhr durch die Straße. Ein echter Zug!
      - Die Explosion der Realität (als DiCaprio und Page im Café sitzen) wurde auf Basis von echten Sprengungen gefilmt und eben nur später am Computer Details (!) hinzugefügt
      Und so weiter. Die Liste ist endlos. Beim Limbus, oder der hochklappenden Stadt jedoch, sind die Grenzen des real-machbaren erreicht und CGI schafft Möglichkeiten. Das ist phänomenal und wertet Filme einfach noch mal auf.

      Im Gegensatz zu TRANSFORMERS und co.
      Da wurde völlig aus den Augen verloren worum es gehen SOLLTE. Gute Effekte machen noch keinen guten Film!

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Hier noch mal ein schöner Link zu der ganzen Blockbuster-Problematik: http://filmdrunk.uproxx.com/2013/07/why-this-summers-movies-suck-problem-scener-over-choreography

      Garden State und Juno kennen wir auch beide, Silver Linings hab ich hier auch noch rumliegen. Ich bin aber auch erstmal auf die Trilogie gespannt.

      • cule0809

        Danke für den Link Christian!

  • Daniel Nagel

    Gedanke für ein Special: Alt gegen Neu “Karate Kid”. Damit könnt ihr dann auf jeden Fall Taminos Wissenslücke schließen, Jaden Smith bashen und gleichzeitig die die achziger “Martial-Arts-Coming-of Age-Training-Montage-Flashback-Fighting-Movies” abhandeln :-)

    • SecondUnitTamino

      Hätt ich Bock drauf ;-)

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        Um die Stimmung während der Aufnahme zu heben aber ERST das Remake ansehen, dann das kultige Original. Dann wirkt der Dreck nicht mehr so nach..

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Sowas ähnliches hatten wir eigentlich auch mal geplant, aber wieder etwas aus den Augen verloren. Wäre natürlich ein richtig gutes Thema für ein Double-Feature. Hm.

  • Eddie

    Zum Blockbuster-Sommer-Kino … PACIFIC RIM muss ja wohl übelst abrocken.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ja, wobei auch dort wohl die Figuren und die Handlung zu kurz kommen soll. Scheint aber keinen zu stören, was ich so aus Reviews lese und höre. Aber ich bin echt etwas Blockbuster-müde und hab erstmal wenig Bock auf sowas im Kino. Außerdem läuft der hier wieder nur im Multiplex, was meine Laune noch weniger hebt ;-P

  • Pingback: Second Unit #68 – TEenage Mutant NINJA Turtles Double Feature (2013) « jacker’s 2Cents..

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Hab mir jetzt auf Lovefilm mal den neueren Animationsfilm angesehen.

    Ist nicht meins. Zwar kein Desaster und ganz okay animiert, aber nicht wirklich charmant.

    5/10 würd ich sagen.

    Eure Folge hab ich auch mal wieder verbreitet: http://weltamdraht.blogsport.de/2013/07/24/second-unit-68-teenage-mutant-ninja-turtles-double-feature-2013/

  • Pingback: Second Unit #69 (Before Sunrise) | Second Unit

  • alexgajic

    Ihr seid übrigens nicht die einzigen, die über Nostalgie und die ewige Wiederkehr des Gleichen nachdenken. Das Thema ist in den letzten zwei Jahren vor allem im Musikbereich extensiv besprochen worden. Ich kann euch nur empfehlen, euch mal mit Simon Reynolds’ Buch “Retromania” zu beschäftigen, das beste Sachbuch, dass ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe. Wenn ihr keine Lust habt auf das komplette Buch – das sich, wie gesagt, über weiter Strecken nur um Musik dreht, fangt mal mit einem Interview an, z. B. http://www.heise.de/tp/artikel/37/37903/1.html.

    Auch bei SF-Autoren ist das Thema “nichts neues passiert mehr” längst diskussionswürdig. Bruce Sterling zum Beispiel sieht in dieser, wie er sie nennt, “Atemporality” die Nachfolge zur Postmoderne (http://www.wired.com/beyond_the_beyond/2010/02/atemporality-for-the-creative-artist/). William Gibsons Roman “Zero History” scheint sich auch damit zu beschäftigen, ich hab ihn aber noch nicht gelesen.

    Der animierte Turtles-Film ist ulkig. Ich hatte meinen Spaß. Und die einzig wahre Antwort, da hat Christian recht, ist natürlich DONATELLO!

  • EdgyOnk

    Super Artikel zur Blockbuster-Misere mit deutlichen Worten von z.B. Soderbergh:

    http://www.zeit.de/kultur/film/2013-07/hollywood-blockbuster-studios-flops-filmbranche

    • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

      Klingt zwar fies, aber so eine ‘Implosion’ wäre aktuell beinahe wünschenswert!
      Ich schaue zwar gerne (auch) riesige Blockbuster, aber aktuell laufen drei pro Woche an und das MUSS irgendwann kolabieren. Wer jeden Tag Spektakel vorgesetzt bekommt nimmt es nun mal nicht mehr als solches wahr!