Second Unit #22 (Hörervorschlag: Trainspotting)

Diese Woche habt ihr unser Programm bestimmt. Trainspotting wurde von euch vorgeschlagen und wir beugen uns eurem Wunsch.

Das Prozedere sollte ja mittlerweile bekannt sein, also nur eine kurze Zusammenfassung: Ihr schlagt uns Filme vor, wir suchen 3 davon aus und geben die Titel wieder an euch zur Abstimmung. Der Gewinner wird dann in der letzten Sendung des Monats von uns geguckt und diskutiert. So effektiv und einfach kann Demokratie sein!

Ganz wichtig: Mit dieser Sendung ist die Vorschlagsrunde wieder eröffnet! Schreibt uns in den Kommentaren, welchen Film wir in Episode #26 besprechen sollen!

Es fiel uns nicht leicht, ein passendes Getränk zu dem Film zu finden. Glücklicherweise ist mir aber eingefallen, dass der Film aus Schottland kommt, somit war der Griff zu einem Whisky naheliegend. Mit dem Red Label von Johnnie Walker haben wir zur Abwechslung also mal einen Scotch ausprobiert.

Trainspotting dürfte vor allem der große Durchbruch sowohl für Ewan McGregor in der Hauptrolle, aber auch Danny Boyle als Regisseur gewesen sein. Eine kleine Anekdote zum Filmtitel: Sowohl das Beobachten von Zügen, als auch der Heroin-Konsum sind für den Autor der Buchvorlage gleichermaßen sinnlose Beschäftigungen. Und natürlich erwähnen wir auch die beiden ikonischen Szenen des Filmes: Gleich zu Beginn die schlimmste Toilette Schottlands und im späteren Teil das gruselige Baby an der Zimmerdecke. Wir spoilern also.

Natürlich kommen wir auch in der Diskussion auf das “Genre” des Drogenfilms zu sprechen, Tamino erwähnt dazu auch Requiem for a Dream (der natürlich nicht mit Christian Bale ist!) und Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Wir beschäftigen uns vor allem mit dem Paradoxon, dass solche Filme ja eigentlich kein wirkliches “Viewing Pleasure” haben. Ähnlich wie bei Filmen wie Schindler’s List möchten wir uns zwar mit der Thematik auseinandersetzen, aber irgendwie auch lieber nicht. Zu diesem Paradox fallen mir auch unsympathische Charaktere wie Doctor House und Sherlock Holmes aus der BBC-Serie ein, die aber trotzdem eine gewisse Anziehungskraft besitzen.

Nächste Woche gucken wir JCVD, der vielleicht auch für Freunde der Expandables interessant sein könnte.

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[Teaser-Bild: cc by Sarah&theSpider]

  • http://www.facebook.com/alexgalax3000 Alex Galax

    Schade, ich habe einen Drogencoctail erwartet… vielleicht auch ohne Drogen ;)
    Mein Vorschlag für die nächste Runde, ist einer meiner Lieblingsfilme, von einem meiner Lieblingsregiseure:
    “Ghost Dog” von Jim Jarmush
    Als Getränk: grüner Tee (aber nicht dieses süße Tetrapack-Zuckerwasser)So, jetzt wird weiterghört :)

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Hehe, den hatten wir sogar bis vor kurzem noch eingeplant, aber dann kurzfristig rausgeworfen. Schicksal? ;-)

      • http://www.facebook.com/alexgalax3000 Alex Galax

        wenn nicht schicksal, was sonst ;) ich hoffe er schafft es in die auswahl

  • Edgar

    Mal wieder eine sehr interessante Sendung.
    Ich arbeite mal auf:

    ich habe den film zum ersten Mal in meiner Jugend gesehen habe, ich wurde durch eher drogenorientierte Freunde darauf gebracht, daher stammt mein erster Eindruck von dem Film.
    Als ich mich dann später mehr für Filme an sich interessiert habe, bin ich dann natürlich in Hitlisten schnell wieder über diesen Film gestolpert und habe ihn mir mehrfach angeschaut. Es ist einfach ein unglaublicher guter Film, den man einfach gesehen haben sollte, wir ihr ja auch sagt. Charakter super, Story verrückt, visuell überragend, dazu noch ein unglaublicher Soundtrack. Schon allein das Intro mit dem Monolog von Ewan ist so grandios, das ist Filmgeschichte. Legendärer Film, kein Lieblingsfilm, aber ein Must-Seen für Filmfans.

    Zudem konnte ich mir vorstellen, dass eine Besprechung eines so verrückten Films sehr interessant wäre, gerade aus euren Mündern. Und da muss ich leider auch gleich sagen: Ich bin etwas enttäuscht, bzw. hätte mir anderes erwartet. Ich hätte eher erwartet, dass die Besprechung ähnlich verrückt, mit lustigen Ausfällen wird, wie der Film eben. Aber das soll kein Vorwurf sein.

    Gerade in der Mitte der Besprechung als Tamino seine Einstellung zu Drogen und Filmen darüber dargelegt habe, war ich etwas überrumpelt. Das hätte ich jetzt so nicht erwartet.
    Von der Grundeinstellung geht es mir ähnlich: Ich kann mit Drogen nichts anfangen, habe nie welche probiert und werde es auch nie tun. Allerdings scheint mir das bei Tamino noch eine Spur härter zu sein, so nach dem Motto: Wer einmal Drogen nimmt ist verloren und verdient es gar nicht, dass man sich irgendwie noch mit ihm beschäftigt, auch wenn es mein bester Freund wäre. Verzeihe mir Tamino wenn ich das falsch oder zu drastisch interpretiere.

    Der Schlussfolgerung, dass dann auch Filme über dieses Thema nicht interessant sind, kann ich zumindest für mich selbst nicht folgen. Ich würde mir zwar einen Film nie nur anschauen, weil er von Drogen handelt, aber es ist sicher kein Grund es eben nicht zu tun. Denn das Thema bietet eben Potential für verdammt geniale Filme wie eben Trainspotting oder Requiem for a Dream. Man taucht für zwei Stunden in ein Thema ein, wird dabei verdammt gut unterhalten und kann es danach wieder hinter sich lassen.
    Ich lehne auch Gewalt absolut ab, finde Gewalt in Filmen aber unglaublich faszinierend. Einige der besten Filme aller Zeiten drehen sich im Kern ja um Gewalt.

    Was anderes wären jetzt Filme die sich auch um Drogen drehen aber filmisch nicht sehr wertvoll sind, wie diverse Kifferkomödien, die ich mir auch nie freiwillig ansehen würde.

    Fear and loathing in Las Vegas ist so ein Zwischending, den sollte man zwar auch mal gesehen habe, aber er bewegt sich nicht auf diesen Ebene der filmischen Brillianz wie Trainspotting.

    Das Fazit hingegen fand ich wieder sehr nachvollziehbar, nach dem Motto: super guter Film, sollte man als Filmfan gesehen habe, aber ist vielleicht nichts was man sich zweimal angucken muss. Da gibt es auch einige Filme bei denen es mir so ging.

    Was ich etwas vermisst habe, sind ein paar Worte zu Danny Boyle, der ja schon ein ziemlich interessanter Regisseur ist.

    Ich will zudem noch einen Film erwähnen, der für mich neben Trainspotting und Requiem for a Dream zu den besten Anti-Drogenfilmen zählt: ENTER THE VOID.
    Ein unglaublich faszinierend Film, auch keine leichte Kost, visuell unglaublich überragend.
    -> http://www.youtube.com/watch?v=bKRxDP–e-Y

    Vom Film nächste Woche bin ich mal gespannt, hört sich für mich leider nach einem ziemlich belanglosen Film an. Also wenn schon Van Damme, warum nicht einer seiner richtigen Filme? Klar, der Großteil ist absoluter Schrott, aber es gäbe ja auch ein paar Filme die was drauf haben, wie z.B. Universal Soldier.

    Zum Abschluss dann noch mein Filmvorschlag fürs nächste Mal:

    Passend zum Thema wollte ich erst “Kleine Morde und Freunden” (Danny Boyles erster Film) vorschlagen, bzw. “Scarface” der ja auch viel mit Drogen zu tun hat, habe mich dann letztendlich aber doch für VERY BAD THINGS entschieden.
    Eine ziemlich skurrile, rabenschwarze Komödie aus den 90ern, die echt gut, aber ziemlich unbekannt ist. Ich glaube Hangover ist eigentlich das dummdämmliche, massenkompatible Remake dieses Films: http://www.youtube.com/watch?v=ObsivKt_XzA (Der Trailer kann das nicht wirklich rüberbringen)

    haut rein!

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ja, eigentlich wollte ich auch ein paar Sätze zu Danny Boyle verlieren, hab das dann aber in der Sendung ganz vergessen.
      Ich bin auch ein wenig, nunja, verwundert bzw. überrascht, dass wir so intensiv auf das Drogenthema eingegangen sind, aber das hat sich irgendwie so ergeben.

      Dein Filmvorschlag sieht aber sehr interessant aus! Der Trailer ist mir zwar etwas zu hektisch geschnitten, aber als dann am Ende der Satz “A Peter Berg Film” kam, musste ich aufhorchen. Ich liebe Berg durch seine Arbeit an der TV-Serie “Friday Night Lights”, kann mit ihm als Filmregisseur aber recht wenig anfangen. Da wäre es ja mal eine gute Gelegenheit ihm eine weitere Chance zu geben ;-)

    • SecondUnitTamino

      Das nenn ich mal einen Kommentar! Ich versuche hier auf einige Punkte erklärend einzugehen.

      “Ich hätte eher erwartet, dass die Besprechung ähnlich verrückt, mit lustigen Ausfällen wird, wie der Film eben.” Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was du hiermit meinst. Trainspotting hat zwar einige Szenen, die so grotesk sind, dass sie fast lustig sind, aber alles in allem ist das für mich absolut kein Film, der mich in eine ausgelassene Stimmung bringt. Ich musste zwar einige Male schmunzeln und ein paar mal kurz lachen, aber ich finde das Drogenthema an sich einfach alles andere als unterhaltsam (auch ein Grund warum Fear Loathing für mich überhaupt nicht funktioniert). Aber wie gesagt, vielelicht verstehe ich dich hier auch nicht so ganz richtig.

      “Allerdings scheint mir das bei Tamino noch eine Spur härter zu sein, so nach dem Motto: Wer einmal Drogen nimmt ist verloren und verdient es gar nicht, dass man sich irgendwie noch mit ihm beschäftigt, auch wenn es mein bester Freund wäre.” Ich habe beim Anhören schon befürchtet, dass meine Äußerung so klingt, aber das war nicht so drastisch gemeint. Natürlich sind für mich nicht alle Menschen sofort völlig wertlos, wenn sie Drogen konsumieren. Mein Problem ist einfach nur, dass ich mich ungern mit diesem Thema auseinandersetze. Es ist recht schwierig, meine Ansicht hier genau auf den Punkt zu bringen. Ich glaube es geht dabei vor allem um Würde. Ich finde Drogenkonsum einfach unglaublich würdelos und verabscheue ihn daher so sehr. Ich bin jemand, der zwar vieles toleriert, sich aber ungern mit DIngen auseinandersetzt, die er verabscheut. Wenn ich Menschen sehe, die Drogen konsumieren, dann ekelt mich das an, weil es so ziemlich das Gegenteil von dem darstellt, was ich für ein gelungenes Leben halte. Wer sieht schon gerne Menschen, die so leben wie er es verabscheut. Das fängt bei mir wirklich schon bei Zigaretten an. Wenn ich jemanden Drogen konsumieren sehe, dann verspüre ich das Verlangen, mich von ihm zu entfernen. Ich habe mich schon oft gefragt, woher meine so extreme Abneigung Drogen gegenüber herrührt, aber ich kann nicht leugnen, dass sie existiert.

      “Ich lehne auch Gewalt absolut ab, finde Gewalt in Filmen aber unglaublich faszinierend.” Das ist allerdings ein sehr interessanter Punkt, denn mir geht es genau so. Gerade ich als großer Tarantino-Fan muss mich natürlich desöfteren mit diesem Thema beschäftigen. Das war übrigens genau der Punkt, den ich mit meinem Schindler’s List-Beispiel ansprechen wollte. Vielen Leuten geht es mit Gewalt so wie es mir mit Drogen geht: sie wollen sie einfach nicht sehen. Ich fürchte ich muss eingestehen, dass ich nicht genau sagen kann (was bei mir wirklich sehr selten der Fall ist), warum mich Drogen so extrem anwidern, ich aber mit den meisten Formen von Gewalt in Filmen kein Problem habe. Es ist einfach meine persönliche EInstellung, deren Urspung ich noch weiter ergründen muss. Ich würde allerdings niemals behaupten, dass so ein Thema prinzipiell nicht in einen Film gehört, es wird sich nur nie in einem meiner Favoriten finden.

      Zu Danny Boyle kann ich leider wenig sagen, denn ich habe außer 127 Hours bis jetzt keinen anderen FIlm von ihm gesehen. Ich will auf jeden Fall noch Slumdog Millionaire und 28 Days Later schauen, bin aber einfach noch nicht dazu gekommen. Das alte Watchlist Problem, man kann leider nicht an allen Fronten zu gleich kämpfen.

      “Der Schlussfolgerung, dass dann auch Filme über dieses Thema nicht interessant sind, kann ich zumindest für mich selbst nicht folgen.” Ich hatte gehofft, dass ich meine Ansicht hierzu recht deutlich gemacht hätte. Warum Drogenfilme für mich nicht interessant sind, ist hauptsächlich die Tatsache, dass ich mich mit der Drogenproblematik in keiner Weise identifizieren kann. Ich werde niemals drogenabhängig sein und kann auch Suchtverhalten generell kaum verstehen. Es gibt im Grunde zwei einfache Lösungen für das Drogenproblem: man macht sein Leben lang so weiter oder man hört auf. Ich verstehe einfach das weitere Problem nicht. Inetwa so wie es Christian mit seiner Anekdote zum Titel des Films angesprochen hat, für Außenstehende scheint es nicht zugänglich zu sein. Ganz ähnlich ist bei mir z.B. auch mit Religion. Mir als agnostischem Atheist kann niemand den Reiz, Sinn, Wert von Religion klarmachen, weil ich nicht auf der gleichen “Wellenlänge” bin. Genauso bei Drogen; sie sind für mich eine Art abgeschlossenes System, in das ich nicht eindringen kann und in das ich nicht eindringen will. Sie mögen ein Teil unserer Gesellschaft sein, aber ich will mit ihnen schlicht nichts zu tun haben. Ich will Drogen nicht sehen und ich will mich nicht mit ihnen befassen, außer ich muss es aus einem persönlichen Grund tun, z.B. wenn jemand aus meinem Umfeld für den ich mich verantwortlich fühle Probleme in einer solchen Richtung bekommt.

      Noch ein alltägliches Beispiel: Wenn mir jemand erzählt, er wolle mit dem Rauchen aufhören, könne es aber nicht, kann ich nur sagen: du “kannst es nicht” weil du es nicht willst. Ich bin ein rationaler Mensch und verhalte mich in meinem Leben eigentlich immer rational (oder glaube es zumindest). Ich verstehe Menschen nicht, die nicht so leben. Ich kann mir einfach überhaupt nicht vorstellen, ein Suchtproblem zu haben. Ich würde einmal über das Thema nachdenken, eine Entscheidung treffen und mich dann dementsprechend verhalten. Bei harten Drogen mag es da natürlich noch Probleme von körperlicher Abhängigkeit geben, aber man kann sich ja schließlich in medizinische Obhut begeben. Bezüglich Rauchen würde ich mir die Frage stellen: ja/nein? Dann würde ich nein sagen und es lassen. Wenn ich das Leuten so sage, muss ich mir immer anhören “das sagst du nur, weil du nicht rauchst” oder “es ist nicht so einfach wie du denkst” Ich antworte: doch. Jeder Mensch hat die Kontrolle über seinen Körper, die Fähigkeit zur Selbstreflexion und selbst charakterschwache Menschen haben heutzutage zig Möglichkeiten, sich Hilfe zu beschaffen.

      Was ich mit diesem kleinen gesellschaftlich-menschlich-philosophischen Exkurs deutlich machen wollte, ist einfach nur, dass ich Drogen und Sucht nicht verstehe, sie verabscheue und mich daher nicht weiter damit beschäftigen will, solange es für mein Leben dafür keinen triftigen Grund gibt. Wenn ich gehaltvolle FIlme schaue, dann wähle ich welche aus, die sich mit Problemen auseinandersetzen, die mich ansprechen und die ich verstehe, z.B. Seven. Den letzten Satz im Film “Ernest Hemingway once wrote, ‘The world is a fine place and worth fighting for.’ I agree with the second part.” finde ich in Bezug auf die Geschichte unglaublich interessant. Das ist ein Thema über das ich ewig nachdenken kann und mit dem ich mich immer wieder beschäftigen will. Oder Apocalypse Now. “The man is clear in his mind, but his soul is mad.” Das sind Gedanken die mich interessieren, geradezu fesseln. “I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That’s my dream; that’s my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a straight razor… and surviving.” Jeden interessieren andere Dinge in seinem Leben, andere Themen berühren ihn, machen ihn nachdenklich. Für mich ist in Drogen nichts von Interesse zu finden, sie sind nicht ergiebig für die Fragen, die sich in meinem Leben stellen und unterhalten tun sie mich schon gar nicht. Daher entziehe ich mich ihnen für gewöhnlich. Ich hoffe das alles hat dir wenigstens etwas geholfen, mich zu verstehen:)

  • Virab

    Ich liebe den Film :)
    Ich brech jedes Mal ab vor Lachen bei einigen Szenen.
    Was auch super ist: Die Dialoge über Filme, z.B. über die James Bond Filme. Genial.

  • Sensai

    Ich empfehle euch heute den Film Cube (1997).
    Ein klassiker des Horror/SF-Genre, ein kleiner kanadischer Kultfilm: http://www.youtube.com/watch?v=MY5PkidV1cM

  • Will

    Wie wäre es mit einem Gefängnisfilm, ein Film den ich selbst noch nicht kenne, aber demnächst gucken möchte: Papillon (1973).

    „Nach dem autobiographischen Bestseller von Henri Charrière drehte Actionprofi Franklin J. Schaffner diesen ganz großen Publikumserfolg der frühen 70er. Die Vorbereitungen dauerten zwei Jahre. Hunderte Handwerker bauten das Originalstraflager in Spanien und auf Jamaika nach. Vor allem aber die erstklassige Besetzung mit Steve McQueen und Dustin Hoffman läßt diesen hochdramatischen und bildgewaltigen Thriller zu einem Meisterwerk werden. Fazit: Packend und dicht inszeniert. Längst ein Klassiker.“
    – Cinema

    http://www.youtube.com/watch?v=DARD1l-tr6g

  • Sportsfreund

    Wird langsam mal Zeit für einen Hitchcock. Und nach dem vor kurzem erst Vertigo zum besten Film aller Zeiten gekürt wurde, empfehle ich ihn:

    http://www.youtube.com/watch?v=D0bV2gh4E7Y

    Ich habe selbst schon lange keinen Hitchcock mehr gesehen, werde mir aber Ende September evtl. die dann erscheinende Blu Ray Collection zulegen.

  • MiKe

    Glückwunsch zur 22! Weiter so!

    Ich mag Trainspotting sehr. Einfach weil er alles hat was einen guten Film ausmacht.
    Am besten gefallen mir die Intro- und die Abschlussszene. Die jeweiligen Monologe von McGregor: brilliant.
    Ein Hammer ist auch der Soundtrack. Nach Kill Bill für mich der zweitbeste Soundtrack ever.

    Da ist Requiem for a Dream ja ähnlich, da ist der Soundtrack auch der Wahnsinn.
    Beide Filme sind wirklich gut. Requiem for a Dream ist halt einfach noch schonungsloser, ernsthafter und teilweise schon echt verstörrend.
    Da sitzt du danach echt vor dem TV und bist sehr nachdenklich (so gings mir zumindest). Trainspotting ist insgesamt etwas lockerer und teilweise ja auch verdammt lustig, deswegen kann ich mir den öfters angucken. Zum Beispiel die Szene mit der Scheiße im Bett: Für mich eine der lustigsten Szenen der Filmgeschichte.

    Zum Filmwunsch:
    Eine “Gurke” möchte ich euch nicht vorschlagen, sorry, aber das kann ich euch und den Hörer nicht an tun.
    Nach Total Recall kann da von mir aus erst mal eine lange Pause folgen, bevor wieder Mist kommt ;-)

    Mein Vorschlag, gerade erst anlässlich des Tods von Tony Scott geguckt: Last Boy Scout (1993) mit Bruce Willis.

  • Nick

    Power Rangers – der Film (1995)

    http://www.youtube.com/watch?v=fi0-E1U_uYE

  • Sebastian

    Passend zur Gewaltdiskussion unten, DER Film schlechthin wenn es um Gewalt geht: Natural Born Killers (1994) von Oliver Stone.

    Läuft übrigens heute Abend auf ARTE (wenn auch bestimmt nur geschnitten) und davor Thelma & Louise, ein spannender Filmabend ;-)

  • http://www.facebook.com/alexgalax3000 Alex Galax

    Schönes Review. Ich war auch erst verdutzt, als Tamino seine Einstellung zum Thema Drogen preisgab. Aber die Begründung ist dann doch einleuchtend, denn ähnlich geht es mir z.B. mit Kriegsfilmen. Krieg ist scheiße, warum soll ich mir dann einen Film darüber angucken. Auch mit Anti-Kriegsfilmen tue ich mich schwer.
    Vielleicht schaut sich Tamino bei gelegenheit mal “Spun” an. Der liegt, grob beschrieben, irgendwo zwischen “Requiem for a dream” und “Trainspotting”. Die Charactere und Handlungen sind aber viel überzeichneter und skurriler, fast schon Comic-like. Der Film ist auch abschreckend, trozdem lustiger als Trainspotting. Gute Schauspieler und toller Soundtrack von u.a. Billy Corgan. Ich denke hier wirst du etwas “viewing pleasure” finden ; ) Und Mickey Rourke ist einfach eine coole Sau http://www.imdb.com/title/tt0283003/

  • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

    Ihr habt übrigens noch bis Mittwoch 18 Uhr Zeit Vorschläge einzureichen. Dann wird nämlich die nächste Sendung aufgezeichnet, bei der wir dann unsere Vorauswahl bekannt geben ;-)

  • Alfred

    Stealthbomber, Atomsprengköpfe, Wüste, Mienen, John Travolta, Christian Slater, der zweite Hollywoodfilm von John Woo, jeder Menge 90er-Action, oder kurz gesagt -> OPERATION: BROKEN ARROW (1995)

    http://www.youtube.com/watch?v=bTAZN7EWlXw

  • oceanwave

    Scream – Schrei! (1996) von Wes Craven
    Die Wiederauferstehung des Horror Genres.

  • SonOfFlynn

    Nur noch 24 Stunden … bin gespannt was noch an Vorschlägen kommt und für was ihr euch entscheidet :)
    Ich schlage vor: Der Schakal (1973)

  • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

    So, damit schließe ich hier mal offiziell die Vorschlagsrunde. Freitag kriegt ihr unsere Vorauswahl dann hier zu lesen und hören ;-)

    • Pluto

      Yeah!! Bin sehr gespannt und sitze morgen mit Popcorn vor dem Rechner und werde fleißig am refreshen sein :D

      • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

        Oder du nutzt unseren RSS-Feed und abonnierst uns bei iTunes. Dann kommen wir ganz automatisch zu dir in deinen Computer ;-)

  • Pingback: Second Unit #28 (The Boondock Saints) | Second Unit

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Ich habe TRAINSPOTTING lange nicht gesehen.
    Fand ihn beim letzten Mal gut, wenn ich in meiner Erinnerung grabe frage ich mich auch immermehr ob und wenn ja wie sich der Film eigentlich zum Drogenkonsum/-lebensstil positioniert. Zwar mag ich es wenn Filme mir die Message nicht wirklich offensichtlich unter die Nase reiben (und hier wär ja das wegsterbende Baby ein absolutes Statement GEGEN so ein abgefucktes Leben), trotzdem wird in diesem Film auch so sehr das ‘normale’ Leben verteufelt (oder zumindest als nicht lebenswert dargestellt), dass ich mich (rückwirkend) frage ob er nicht den Druffi-Style als legitime alternative verkauft..
    Irgendwann noch mal ansehen!

  • Aoi Miyazaki

    Interessanter Podcast, allerdings: Zu versuchen, ein Identifikationspotential mit diesen Gesellschaftsparasiten schaffen zu wollen, ist schon mal der erste Schritt in die falsche Richtung, der zweite ist der Vergleich mit Requiem for a Dream. Trainspotting ist ein verfilmter Stinkefinger, der dem Rezipienten lachend in die Suppe pinkelt und sich vor allem über alle Anwesenden, Junkies gleichsam wie Spießbürgertum, lustig macht und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Dabei soll er vor allem eins: Spaß machen. Soooo viel versteckte Kritik steckt da nicht drin, Irvine Welchs Buch ist da keine Ausnahme.