Second Unit #70 (Hörervorschlag: Ratatouille)

Ihr bestimmt in dieser Woche mal wieder das Programm für die Sendung. Wir wollten mal wieder einen Animationsfilm besprechen und ihr habt euch für Pixars Ratatouille (Amazon-Link*) entschieden.

Wie bedanken wir uns zu Beginn für eure Spenden. Timo hat unsere Geburtstagsfolge geflattrt. Vielen Dank dafür!

Normalerweise würden wir mit dieser Episode zur nächsten Vorschlagsrunde aufrufen. In den nächsten beiden Monaten muss das Format allerdings pausieren. Ich bin Ende August nämlich für einen Monat im Urlaub. Wir produzieren für den Zeitraum bereits vor (und haben auch ein kleines Experiment eingeplant), das heißt aber auch, dass wir dann nicht auf eure Vorschläge eingehen können. Ab Oktober geht es dann aber wie gewohnt weiter.

In dieser Woche hat uns Tamino mal wieder ein sommerliches Bier aus dem Supermarkt besorgt. Das Veltins V+ Curuba wäre durch seinen dummen Slogan fast das erste Getränk geworden, dem ich mich verweigere. Aber nur fast.

Zu Beginn klären wir unser Vorverständnis zu Pixar-Filmen und unseren eigenen Kochkünsten.

[YouTube Direktlink]

Brad Bird hat das Drehbuch (mit)geschrieben und die Regie geführt. Wir haben den Film mit der englischen Ton-Spur geguckt. Uns sind dabei Patton Oswalt als Remy, Ian Holm als Skinner, Lou Romano als Linguini und Brad Garrett als Gusteau aufgefallen.

Tamino ist bekannterweise nicht der größte Pixar-Fan. Ratatouille konnte ihn leider auch nicht überzeugen. Natürlich diskutieren wir unsere unterschiedlichen Meinungen ausführlich. Dabei gehen wir weniger auf den Film ein, als wir ursprünglich dachten. Ich versuche den Film aber über die angesprochenen Themen wie Familie, Freundschaft und Mut zu den eigenen Fähigkeiten zu retten. Klappt so semi-gut.

Am Ende besprechen wir unsere Meinungen zu Pixar- und Disney-Filmen. Es geht dabei für unsere Verhältnisse durchaus kontrovers zu.

Nächste Woche holen wir uns mal wieder einen Gast ins Studio und besprechen einen Horror-Film. A Tale of Two Sisters (Amazon-Link*) wird dann unser Thema sein.

PS: Ihr solltet nach dem Outro dran bleiben. Diese Woche sind die Outtakes wirklich hörenswert.

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[Download | Länge: 01:24:50 | Größe: 39,1 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: cc by JeffChristiansen]

*Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

  • Stefan

    Ha, jetzt wissen wir es! Tamino ist ein Robotor! ;-) Wie kann einen dieser Film denn emotional kalt lassen? Allein der grumpy Restaurantkritiker ist so vielschichtig und auf den Punkt perfekt geschrieben.
    Aber an dieser Diskussion zeigt sich eindrucksvoll mein Punkt von vor ein paar Monaten, wie absurd eigentlich objektive Beurteilungen des Filmes sind. Denn handwerklich ist dieser Film absolut top, aber die Diskussion drehte sich fast nur um ganz persönliche Geschmacksurteile, grade bei den Negativpunkten.
    Dinge, die Tamino z.B. stören, sind für mich ganz klare Qualitätsmerkmale eines Kinderfilmes. Natürlich müssen die Bösewichte als solche erkennbar sein, damit ein Kind, das über wenig Lebenserfahrung verfügt, sie eindeutig identifiziert sein. Kinder sind schneller verwirrt, wenn sie mit Grautönen konfrontiert werden, deswegen verhandeln ja vor allem Jugendbücher solche Themen. Aber da Pixarfilme eh auf mehreren Ebene für verschiedene Altersklassen funktionieren, ist auch dieser Punkt völlig zu vernachlässigen.
    Ich finde es eigentlich sogar sehr schade, wenn man solche Filme so kategorisch ablehnt, weil man so viel Lebenfreude und Idealismus da rausziehen kann. Pixarfilme muss man fühlen und darf man nicht strengrational oder viel zu verkopft gucken. Man sollte sich eigentlich zu einem gewissen Punkt kindliche Naivität bewahren und solche emotionalen Momente zulassen, anstatt sich das selbst zu verbauen.
    Aber gut, ich zähle mich auch eher zu der Gruppe von Menschen, die empathisch reagiert, mit anderen mitfühltund Emotionen nicht durch sich entladenen Hass definiert ;-)

    • SecondUnitTamino

      Bei den Turtles konnte ich mir meine Naivität bewahren, aber hier nicht. Es hat auch wirklich zu einem Großteil damit zu tun, dass ich den Animationsstil von Pixar wirklich furchtbar hässlich finde. Ich mag einfach nicht diese Figuren sehen, wird mir schlecht von.

      Das mit den gruseligen Bösewichten habe ich vermutlich etwas missverständlich formuliert. Klar sind “Charaktere” wie ein Scharfzahn-Dino auch völlig eindimensional, aber sie sind nicht so glattgebügelt und brav inszeniert, sondern sind markant und einprägsam in ihrer Bosheit. Das vermisse ich bei den meisten Pixar-Filmen (denn charismatische Figuren waren bei Disney früher meistens anzutreffen).

      Ob Kinderfilme wirklich so naiv agieren müssen halte ich für fragwürdig. Natürlich müssen eine gewisse Geradlinigkeit und leichte Verständlichkeit da sein, aber dennoch plädiere ich eher dafür, nicht alles immer in Gut vs. Böse aufzuteilen, weil – wie erwähnt – so das Leben selten funktioniert und Filme müssen Kindern ja nicht die Unwahrheit vermitteln. Aber im Grunde ist das eher eine pädagogische Frage und von Pädagogik habe ich nun wirklich keine Ahnung. Mich persönlich nervt einfach nur das ständige Wiederholen von Schema F: vermeintlich niedliche Protagonisten kämpfen gegen die Männer mit den krummen Nasen und bösen Augenbrauen. Es nervt mich oft bei Comicfilmen und auch hier. Ich glaube nicht, dass “Kinderfilm” automatisch heißen muss, dass alles platt und naiv sein muss. Es ist halt nur der einfachste Ausweg. Ist aber ne schwierige Frage und ich beanspruche hier auch zur Abwechslung mal keine objektive Gültigkeit. Die habe ich nur bei Star Trek ;-)

      • Stefan

        Dem würde ich widersprechen.
        Kindefilme brauchen kein grau. Kinderfilmen sollen leicht und lustig sein. Meinetwegen auch eine heile Welt sein, in die sie eintauchen und die ihnen vorgaukelt, dass es so etwas wie eine heile Welt in Filmen gibt. Was nützt es, wenn man ein Kind mit Situationen verstört, die eben keinen “richtigen” Ausgang haben? Man muss erst lernen, wie schwarz und weiß aussehen, damit man erkennt, dass nicht alles so einfach ist. Und da braucht es in einem Kinderfilm nur einen winzigen Aspekt dessen. So wie der Restaurantkritiker, der überhaupt nicht schwarz/weiß war, sondern bei dem die Motivation erklärt wurde, man ihn dadurch besser verstehen konnte und etwas lernt.
        Der Vorwurf, dass der Film zu schwarz/weiß ist, ist für mich in allen vorgebrachten Punkten völlig haltlos. Zumal diese Forderung in etwa so wäre, als würde man von einem Horrorfilm weniger Grusel oder einer Komödie weniger Humor verlangen. Es liegt einfach in der Natur von Kinderfilmen binäre, klar von einander abzugrenzende, Verhältnisse zu schaffen. Für alles weitere sind Jugendfilme und – bücher. Und es liegt in der Natur von Horrorfilmen uns in dystopische Narrationen zu verirren, die genauso wenig der Realität entsprechen.

        Und was die Animation anbelangt, dass ist wieder eindeutig dem persöhnlichen Geschmack nachgegliedert.
        Ob man eine Figur jetzt charismatisch findet oder nicht, ist ebenfalls durch die eigene Auffassung bestimmt und damit subjektiv.
        Somit bleibt am Ende eigentlich nichts an objektiver Kritik übrig :-)
        Obwohl ich es ja sehr spannend fände, wie eine objektive Beurteilung dieses Filmes aussehen würde ;)

        • SecondUnitTamino

          Wie gesagt, das mit den Kinderfilmen ist ne schwierige Sache. Ich kann das schon nachvollziehen was du schreibst, nur bin ich mir eben nicht ganz sicher, ob Kinderfilme wirklich genau so sein müssen, nur weil sie immer so gemacht werden. Das klingt für mich nach der Normativität des Faktischen, die ich ungern als Argument zulasse. Du sagst, dass man um Grau verstehen zu können, erst einmal Schwarz und Weiß kennen sollte. Das macht schon Sinn, nur tendiere ich eher in die Richtung, dass man für einen kompromisslosen und ausschließlichen Einsatz von Schwarz und Weiß erst einmal verstehen muss, dass Grau die eigentliche Farbe der Welt ist. Das Leben ist eben die Mischung aller Farben und bevor man das nicht weiß, empfinde ich es als gefährlich, etwas anderes vermittelt zu bekommen. Genau wie es für gefährliche Gewalt in Filmen eine Altersbeschränkung gibt, würde ich mir die auch für Schwarzweißmalerei wünschen ;-)

          • Stefan

            Es ist ja nicht so, dass es grundlos schon immer so gemacht wird.
            Kinder verstehen die Welt noch nicht. Kinder verstehen auch nur einfache Fragen und du kannst sie nicht mit Dilemmata konfrontieren, weil sie mit so etwas überfordert sind. Das tut man im Jugendbereich!
            Ich halte es für vollkommen falsch Kindern diese heile Welt wegzunehmen und einfacheGeschichten mit klar voneinander zu unterscheidenden Guten und Bösen, bei denen die Guten immer am Ende triumphieren, durch vermeintlich “anspruchsvolle” Charaktere zu ersetzen.
            Für mich ist es sehr zynisch den Kindern ihre heile Welt Kindheit wegzunehmen. Immerhin haben viele Kinder diese heile Welt nicht in ihrer Kindheit und Utopien in Kinderwelten sind die einzige Möglichkeit für sie in so eine Welt zu flüchten.

            Und deiner Befürchtung, dass einfach Kinderfilme gefährlich sein könnten, fehlt jeder Bezug zur empirischen Realität. Kein Kind wächst zu einem Erwachsenen, der die Welt nicht versteht, weil Kinderfilme in seiner Kindheit vermittelt haben, dass die Welt nur schwarz/weiß ist, heran. Das ist absurd. Insofern kann ich deinen Einwand auch nicht ernst nehmen, weil es argumentativ keinen Grund gibt, weshalb Kinderfilme nicht so sein sollten, denn wie ich bereits mehrfach schrieb, ist es die Aufgabe von Jugendfilmen/Bücher zu vermitteln, dass die Welt komplizierter ist.
            Dass grau die eigentlich Farbe der Welt ist, wird jeder Mensch durch Erfahrung selbst herausfinden. Kinderfilme funktionieren aber nunmal nicht so.

          • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

            Ich leg das einfach mal kommentarlos hier hin: http://xkcd.com/386/

          • Stefan

            Freu dich doch lieber über die produktive Diskussion, statt sowas zu posten :-( nenene

          • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

            In meinen Augen ist die Diskussion nicht mehr produktiv. Du bist der Meinung, dass Kinder in Filmen mit einfachen Strukturen konfrontiert werden sollten, Tamino möchte Grautöne mit Ecken und Kanten. Beides vollkommen legitime Ansichten und Geschmacksrichtungen. We get that. Jetzt geht es nur noch darum wer Recht hat und den anderen von einer scheinbar falschen Meinung überzeugen kann. Das dreht sich jetzt ewig im Kreis, die Rhetorik wird schärfer und am Ende sind wir genauso schlau wie vorher. Und die Diskussion ist auch nicht mehr einladend für Neulinge, sondern kann sich nur noch zwischen euch zuspitzen.

          • Stefan

            Hier wird überhaupt nix schärfer ;-) Zu einer richtigen Diskussion gehört eben auch, dass man sich nicht nur mit Wattebällchen bewirft. Zumal ich nicht das Gefühl hatte, dass schon alle Argumente ausgetauscht wurden. Aber gut, wenn die Diskussion hier nicht weiter gewünscht wird, klink ich mich aus.

          • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

            Stefan VS Tamino – ROUND 3! FIGHT! (oder Runde 4, 6, X?) … Ich sehe das ganz genau so wie Stefan. 1. Ist das gar nicht so schwarz und weiß, sondern einfach nur klar identifizierbar. Zweitens lernen Kinder das später. Auch im Dschungelbuch ist ganz klar wer gut und böse ist ;)

          • SecondUnitTamino

            Finde ich nur teilweise. Ist z. B. King Luie gut oder böse? Wie ist es mit Ka?

          • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

            Klar ist KA böse ;) Was sonst bei Hypnose Augen und fiesem Geschlängel …

          • SecondUnitTamino

            Aber er beschützt Mogli auch vor Shirkan!

          • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

            Soweit ich mich erinnern kann doch aber nur, weil er selber dunkle Pläne mit ihm hat?! Ist aber 20 jahre her bei mir :D

  • Xeldrak

    Hi!
    Ich wollte nur kurz was zu dem Thema “Realistische Menschen vs. Karikaturen” sagen. Mich wundert es, dass ihr im zuge dieser Diskussion nicht das Uncanny Valley erwähnt. Das ist eine Falle in die z.B. “the Polar Express” oder “Final Fantasy: The Spirits Within” getappt sind.
    Pixar wagt sich erst seit The Incredibles wirklich an Menschen ran und selbst dann immer nur sehr “vercomict” und ich glaube, das wird auch noch sehr lange dauern, falls sie jemals realistische Menschen machen. Denn nichts wäre wohl gerade für einen Pixar-Film vernichtender als wenn 20% der jungen Zuschauer plötzlich zum weinen anfangen, weil die Hauptdarsteller irgendwie, auf undefinierbare weise creepy sind.
    Hat also auch einen technischen Aspekt, warum die Menschen immer wie Karikaturen aussehen.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ja und nein. Das Uncanny Valley ist natürlich auch ein Stichwort bei Animationen. Ich meine auch, das wir das neulich mal in einem anderen Kontext angesprochen hatten. Ich glaube aber, dass Pixar vor allem aus erzähltechnischen Gründen auf Comic-Menschen setzt. Eben weil dadurch Charaktereigenschaften betont werden können.

  • cule0809

    Eine kleine Anmerkung. Ich-Einfach unverbesserlich ist nicht von Dreamworks, sondern von den Universal-Studios. Der erste Teil könnte Tamino gefallen, glaube es ist eher was für ihn.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Oh, danke. Universal habe ich gar nicht auf dem Programm als Animationsstudio. Ich fand den ersten Teil auch ganz witzig, mir fehlte aber die Pixar-Perfektion. Dafür hat mich “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen” vom Hocker gehauen. Das war genau mein Humor. Da kommt auch ja auch bald eine Fortsetzung.

      • cule0809

        Also bin wie gesagt kein Pixarfan. Scheinbar haben wir zwei da unterschiedliche Ansichten wobei ich in Sachen Pixar nicht so krass drauf bin wie Tamino :D
        Universal ist glaube ich auch noch frisch im Geschäft. Kennst du den Film Rango? Eher für die Erwachsenen und Westernfans hehe.

        Wolkig mit Aussicht auf Fleichbällchen fand ich jetzt nicht so gut.

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        Der ist auch richtig gut!!

  • http://nroempke.de McLustig

    Tolle Folge und tolle Diskussion.
    Ich bin 100 % auf Christians Seite, ich mochte früher nie die Pixar-Filme (außer Toy Story) und habe aber irgendwann mit Findet Nemo angefangen und war total gefesselt und begeistert, seit dem habe ich fast alles Filme nachgeholt und gesehen und liebe die Pixar-Art Filme zu machen einfach. Es ist einfach Feel-good-Kino. Simpel und einfache, aber auch toll gemachte Charaktere.

    Es war auch mal eine tolle Folge, weil ich euch überhaupt nicht einig wart über den Film, hat schön Schwung reingebracht :D
    Ansonsten schließe ich mich dem Kommentar hier von Stefan an, die Sache, dass die Filme in erster Linie Kinderfilme sind ist nicht zu vernachlässigen.

    Beste Grüße Jungs und macht weiter so.

    • SecondUnitTamino

      In letzter Zeit waren wir uns in der Tat zu oft einig. Christian lernt anscheinend immer mehr richtige Argumentationen von mir, nur bei Pixar ist er nach wie vor verrückt ;-)

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Danke für das Kompliment. War auch erfrischend mit so unterschiedlichen Meinungen :-)

  • Mike

    Wow, Christian du bist vier Wochen lang in Paris?

    Jedenfalls sehr geil, dass ihr für diese Zeit ordentlich Material vorproduziert. Der Rest der deutschen Podcastszene verabschiedet sich in die Sommerpause und lässt die Hörer im Regen stehen … da seid ihr die löbliche Ausnahme!

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ich bin vier Wochen weg (so zumindest die Planung), davon aber “nur” ein langes Wochenende in Paris. Danach will ich zwei bis drei Wochen durch Italien tingeln. Mal gucken ob und wie das alles klappt. Und vielleicht springe ich unterwegs auch mal in ein Kino ;-)

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        Viel Spaß! Ich komme gerade aus Italien und es war superschön! Aber erliege nicht der Illusion, zwischen 12 Italienern pro qm einen Platz an einem Riviera-Strand zu ergattern :D

        • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

          Ich bin eh nicht so der Strandmensch. Ich will Städte sehen ;-)

    • SecondUnitTamino

      Klar, Second Unit ist da natürlich wie üblich absolut vorbildlich. Wer braucht schon andere Podcasts, wo es doch uns gibt, hust…

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Erst war ich ein wenig traurig, dass es RATATOUILLE gewordenist.. Weil MARY & MAX für mich ein absoluter 10P Film ist und weil DLG für mich endlich mal Antrieb gewesen wäre den anzusehen. Aber bei der Folge, die RATATOUILLE uns nun beschert hat, wird ich mich nicht beschweren, die war nämlich sehr gut!
    Schön kontroverse Meinungen!

    Ich persönlich mag PIXAR, werde jedes mal zum 6jährigen wenn ich die Filme sehe und lache mich halb tot! FINDING NEMO, oder UP finde ich zudem auch so rührend, dass es voll an die Substanz geht! Eben aufgrund besagter Menschlichkeit in nicht-menschlichen Figuren..

    RATATOUILLE ist imo aber einer der schwächsten PIXAR-Filme. Wird ich bald aber noch mal gucken, seit der Erstsichtung bin ich nämlich zum Hobby-Koch geworden ^^

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  • BenniK

    Für den nächsten Hörervorschlag beantrage ich mal wieder eine freie Vorschlagsrunde ohne vorgegebenes Thema.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Eigentlich eine gute Idee als Ersatz für den Ausfall :)

  • Pingback: Second Unit #74 (Elysium) | Second Unit

  • Janine

    Ich finde Pixar-Filme handwerklich gut gemacht und ich schaue sie mir auch gerne an, aber ich stimmte Tamino zu. Inhaltlich sind diese Filme meist eintönig und die Botschaften, die sie transportieren sind mir zu eindimensional. Ich verstehe natürlich, dass diese Filme Kinder als Zielgruppe haben und dementsprechend keine komplizierten Charaktere oder Handlungsstränge aufweisen. Gerade im Vergleich zu den Filmen mit denen ich aufgewachsen bin stelle ich fest, dass man den Kindern einfach nur noch heile-Welt-Geschichten erzählt und das Aussehen der Figuren auf Kindchenschema und hübsch ausgelegt ist. Wo sind die Charaktere vor denen man sich gruselt? Wo sind die Figuren, die „hässlich“ sind? Es fehlen mir einfach fesselnde, spannungsreiche Geschichten. Einer meiner Lieblingsfilme ist immer noch die Unendliche Geschichte. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich vor diesem Wolf unglaubliche Furcht hatte. Auch habe ich den Struwelpeter, Grimms Märchen und Wilhelm Busch Geschichten gelesen. Ich habe schon von Müttern gehört, die es vermeiden ihren Kindern solche Geschichten vorzulesen oder zu zeigen, weil es ihnen „zu brutal“ und nicht kindgerecht erscheint. Ist aus uns nicht trotzdem etwas geworden? Man sollte den Kindern mehr Emotionen als nur Freude, Liebe und Überraschung gönnen und die Figuren vielfältiger darstellen. Ich halte Ratatouille für keinen schlechten Film und ich habe Hochachtung vor diesem Handwerk, aber in der B-Note gibt es definitiv Abzüge.

    Vielleicht ist diese Art der Geschichtenerzählung auch nur eine Mode unserer Zeit und die Inhalte ändern sich wieder. Ich kann es nur hoffen. Dann würde zu einer guten Geschichte auch eine gute Optik gehören.

    Im übrigen würde ich mich gerne auch aktiv an einer Folge zur Unendlichen Geschichte beteiligen, falls dies eventuell mal im Rahmen von Kinderfilmen besprochen werden sollte.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Finde ich spannend, dass Tamino weitere Stimmen gewinnen konnte :D

      Eine Episode zur Unendlichen Geschichte finde ich auch sehr spannend, besonders, wenn du dich selbst als Gast vorschlägst. Ist zumindest mal vorgemerkt ;-)

    • SecondUnitTamino

      DIE UNENDLICHE GESCHICHTE ist dein Lieblingsfilm? Das finde ich interessant, denn das Buch ist definitiv mein Lieblingsbuch, aber der Film wird generell bei Fans des Buchs eher schlecht rezipiert, weil er eben nur einen kleinen Teil des wundervollen Buches behandelt und viele der Kernideen des Buches völlig vernachlässigt. Nichtsdestotrotz mag ich den Look des Films sehr gerne und er funktioniert als Abenteuerfilm auch sehr gut, nur reicht mir das als so großer Fan des Buches nicht aus. Als Kind fand ich den Film auch total toll, aber je älter ich wurde und je öfter ich das Buch gelesen hatte, desto weniger gefiel mir der Film, auch wenn ich ihn immer noch einigermaßen mag, auch aus Nostalgiegründen. Übrigens fand Michael Ende den Film so schlecht, dass er seinen Namen aus dem Projekt entfernen ließ.

      Ich gebe dir aber voll und ganz Recht, dass in den 80ern Kinderfilme wie DIE UNENDLICHE GESCHICHTE noch Ecken und Kanten hatten. Den besagten Wolf fand ich auch immer total gruselig und die Fuchurpuppe hat einfach so viel mehr – nein, im Gegensatz zu der ollen CGI-Ratte ÜBERHAUPT – Stil.

  • Ron

    Ich als Animationsfilm-Fanboy (bin dafür auch wieder alt genug *g*) kann all das was ich hier zu eurer Folge sagen möchte gar nicht in Textform bannen. Ich stimme euch in vielen Punkten zu, in einigen dann aber auch wieder nicht (vorallem Tamino).
    Wobei ich auch zu der Sorte Mensch gehöre, bei denen Filme einfach keine Tränendrüse finden um darauf zu drücken.

    Auch wenn jetzt mein Kommentar keinen wirklichen Inhalt hat, da ich meine ganzen Gedanken zu dieser Folge nicht aus dem Kopf in meine Finger drücken kann, möchte ich einfach mal sagen, dass mir euer Podcast sehr gut gefällt! Ich hoffe auf noch einige interessante Folgen!

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Danke für das Lob!

      Wenn ich auf die weitere Jahresplanung so schaue, dann habe ich gute Gründe anzunehmen, dass noch einige interessante Folgen…folgen ;-)

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