Second Unit #246 – Life (Gast: Niels von der CineCouch zum #Horrorctober)

Es wird gruselig! Der #Horrorctober ist da, der Niels ist zu Besuch in Berlin und wir reden über den schaurigen Science-Fiction-Alien-Horror-Streifen Life (Amazon-Link*). 

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Regie führte Daniel Espinosa, der einen beschaulichen Cast vereint: Hiroyuki Sanada als Sho Murakami, Ryan Reynolds als Rory Adams, Rebecca Ferguson als Miranda North, Jake Gyllenhaal als David Jordan, Olga Dykhovichnaya als Ekaterina Golovkina und Ariyon Bakare als Hugh Derry.

Wir sind ein bisschen ratlos mit dem Film. Eigentlich verspricht er ja viel: ein schönes Setting, ein guter Cast, eine spannende Prämisse. Leider löst er zu wenig davon ein. Und bleibt insgesamt recht…leblos. Zum Schluss reden wir auch über Niels’ #Horrorctober-Liste, die ihr drüben bei Letterboxd verfolgen könnt.

Nächste Woche wird es erstmal ganz schon Superheldenlastig. Hier wird es mit einer kleinen Mini Unit zu Thor: Tag der Entscheidung (Amazon-Link*) weitergehen, drüber übernimmt parallel die Superhero Unit zu X-Men (Amazon-Link*). Hier geht es dann Anfang November mit dem Star Trek: The Motion Picture (Amazon-Link*) weiter. Der Start in unsere große Star-Trek-Reihe und die Grundlage für unsere nächste Live-Show!

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[Download | Länge: 01:41:58 | Größe: 49,2 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes | Unterstützt uns bei Patreon!]

[Teaser-Bild: cc by 2.0 Daniel Lombraña González]

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  • Spacedude

    Schön, dass es mal wieder eine Sciencefiction-Episode gibt, auch wenn der Horror als Anlass herhalten musste. Ich teile alle Eure Ansichten :-)

    Zum Aliendesign würde ich gerne anmerken, dass ich es zu Beginn des Films noch recht gut fand. Das Alien sah sehr biologisch aus. Ein Zellklumpen, der mal Geiseln ausbildet, dann Pseudopoden oder sich amorph fortbewegt. So stelle ich als Laie mir die Bilder in einem Lehrbuch zur Zellbiologie vor. Später gibt es Einstellungen, in denen es quallenartig durch die Schwerelosigkeit schwimmt – eine kluge Anpassung!

    Im Laufe des Films wird das Alien aber zunehmend anthropomorph. Am Ende hat es ein grausames Gesicht, mit Augen (wozu braucht es Augen, es kam vorher auch ganz gut ohne zurecht). Das fand ich sehr schade, weil sehr plump.

    Auch das klassische Alien von Giger/Scott ist ein Monster, doch das ist etwas anderes. Es startet nicht als schleimiger Zellverband, sondern ist ein Parasit, der menschenähnliche Wesen als Zwischenwirt für seinen Lebenszyklus braucht. Es ist gewissermaßen bereits von der Evolution fertig entwickelt. Bei “Life” haben wir es aber mit einem Zellklumpen zu tun, der sich erst noch entwickeln und sich seiner neuen Umgebung anpassen muss. Daher bekommt es am Ende die besonderen Skills, die man braucht, um in einer Weltraumstation zu leben und zu jagen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Idee der Anpassung (Evolution) eines vorher wenig differenzierten Wesens zu einem Jäger – und das in eine Umwelt, in die es zufälligerweise gerät – die ursprüngliche Idee des Films war. Zumindest war es meine Erwartung. Dafür hätte man sich aber viel mehr Zeit nehmen müssen: Klügere Dialoge, weniger Effektporno.

    Das Alien aus “Life” wäre demnach so eine Art Blaupause für das Leben. Du kannst den Zellklumpen in jede beliebige Umgebung im Universum setzen. Wenn es da organisches Material zum jagen gibt, wird es sich an die neue Umwelt anpassen, größer werden und alles verschlingen, bis es fertig ist und dann vielleicht Sporen in den Kosmos ausschütten. Deswegen gibt es auch auf dem Mars kein Leben mehr.