Second Unit #227 – Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Gast: Hardy Zaubitzer)

Da ist sie! Die ausführliche Ausgabe zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Amazon-Link*). Dieses Mal mit Hardy als Gast und natürlich auch mit ausführlichen Spoilern! 

Eigentlich sollte hier ein Link zu Hardys ausführlicher Rezension stehen. Aber da der kleine Fauli noch gar keine geschrieben hat, gibt es ein anderen Verweis. Nämlich zu unseren Freunden des Hauses vom Lichtspielcast! In der kommenden Ausgabe geht es dort nämlich ebenfalls ausführlich um die Guardians of the Galaxy!

[YouTube Direktlink]

Auch in der zweiten Runde hat James Gunn das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. Und der Hauptcast kehrt ebenfalls zurück: Vin Diesel als Baby Groot, Karen Gillan als Nebula, Chris Pratt als Star-Lord, Zoe Saldana als Gamora, Bradley Cooper als Rocket, Dave Bautista als Drax, Sean Gunn als Kraglin / Rocket und Michael Rooker als Yondu. Neu dabei sind Pom Klementieff als Mantis, Kurt Russell als Ego und viele weitere Cameos, die wir hier nicht verraten wollen!

Wir diskutieren über die Inszenierung, über einige Motive und natürlich auch (wieder einmal) über das MCU.

In der nächsten Ausgabe steht euch ein richtiges Highlight bevor! Dann rede ich nämlich mit einer jungen Filmemacherin mit einem Faible für Märchen über…Märchen. Als Gästin begrüße ich dann die wunderbare Julie Gaston und wir sprechen eigentlich über Das Kalte Herz (Amazon-Link*), in Wirklichkeit aber ganz viel über Mythen, Märchen und wie man diese ins Kino bringt.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

[Download | Länge: 01:42:22 | Größe: 49,4 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes | Unterstützt uns bei Patreon!]

[Teaser-Bild: cc by 2.0 Gage Skidmore]

*Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

  • TheMiddlist

    Ich habe den Film schon 2mal gesehen und für mich wurde er besser nicht schlechter – das ist natürlich keine Garantie, dass das bei allen so ist.
    Den ganzen Teil, wo Ego die anderen Planeten übernimmt hätte man komplett weglassen können & es wäre besser gewesen, wenn die Guardians nur für sich selbst gekämpft hätten oder z.B. nur um Quill zu retten oder so. Es hat mich insofern nicht gestört, als dass sämtliche Szenen, in denen irgendwelche anderen Planeten von Ego übernommen werden, komplett belanglos sind und man sie sich einfach wegdenken kann. Ich schätze, sie sind im Film, damit die Guardians of the Galaxy halt nochmal die Galaxie gerettet haben.
    David Hasselhoff fand ich super als Idee. Außerdem hätte ich nicht damit gerechnet, dass Deutschland im GotG2 erwähnt wird – das war super.

    Nebula und Gamora haben mir deutlich besser gefallen als im ersten Film. Gamora war dort irgendwie die einzige nicht Lustige und das hat nicht so richtig funktioniert. Hier wurde ihr eher ernster Handlungstrang besser integriert. Nebula hat mir auch in jeder Szene gefallen, in der sie war und mir hat gut gefallen, wie sie vom Ravagerstrang zum Egostrang gewechselt ist. Generell fand ich die einzelnen Parteien, die sich im Film gebildet haben, sind am Ende gut zusammen gekommen.

    Der Zune – Witz war toll. Leider hat bei mir im Kino außer mir niemand gelacht. Vielleicht gibt es in GotG3 jetzt auch mal Nostalgie für die 90/00er? Leute, die nach den Achtzigern geboren wurden, hatten auch eine Kindheit. Wenn der „Tod“ des Walkman tatsächlich bedeutet, dass die 70/80ger etwa hinter sich gelassen wird, hätte ich nichts dagegen. Dieses Mal war es noch ok (ich mag AwesomeMix Vol 2 ziemlich gerne) aber dann reicht es auch .

    Zur Gewalt: Ich war beim ersten Mal schauen ziemlich irritiert vor allem von der Szene, in der die meuternden Ravager ihre nicht-meuternden Kameraden aus dem Raumschiff werfen, die war ganz schön grausam. Daher hat es mich überhaupt nicht gestört, dass Yondu diese Ravager nachher alle umbringt. Ich glaube so war die Szene (und die „Wir verkloppen Baby Groot“ Szene) auch gedacht. Sie sollte einführen, dass es um die Leute, die Yondu umbringt wirklich nicht schade ist, und dass an da einen netten Song zu abspielen und die ganze Zeit lachen kann, was ich dann auch getan habe. Ich glaube im Nachhinein auch, ohne ein paar solche Szenen geht es nicht, sonst steht der Film bei den Ravagers vor dem „Outlaws, die nie Gesetze brechen und auch nie etwas Bösen tun“- Problem, zumal Yondu ja sogar für die Ravager z.T. zu krasse Sachen gemacht hat. Es hat halt tonal nicht ganz geklappt, aber ich glaube so ist es besser als ohne solche Szenen. Es sind eben Yondu’s Ravagers, die das machen und nicht die Guardians. Quill wird schon seinen Grund gehabt haben, warum er Yondu dauernd verraten hat und „My crew wanted to eat you“ tatsächlich beängstigend fand. Die Ravager haben mir generell sehr gut gefallen von Yondu über Stallone zu dem „Puffplaneten“, der toll aussah. Kraglin war auch überraschend gut. Davon hoffe ich in Vol3 mehr zu sehen.

    Chris Pratt passt an manchen Stellen einfach perfekt in den Film und ich kann mir kaum jemand anderen vorstellen aber irgendwie wirkt er in anderen Szenen sehr überfordert. Die Inszenierung hat ihm allerdings auch nicht geholfen. Die Emotionen kamen auf Egos Planet nicht immer so ganz rüber aber er war auch relativ oft in seiner Bewegung eingeschränkt und seine Gefühlsdarstellung hat sich dann auf einzelne Tränchen reduziert. Ein besserer Schauspieler hätte da sicherlich mehr machen können. Außerdem hat es mich in beiden GotG-Teilen gestört, dass Star Lord der Anführer der Guardians sein soll. Er ist klar die Hauptfigur um die sich alles dreht, aber Chris Pratt strahlt einfach null Autorität aus und in der Dynamik zwischen den Guardians weißt jetzt auch nichts darauf hin, dass er der Anführer ist. Ihm gehört halt das Raumschiff (das sie in Teil 3 noch abholen müssen, oder? Das steht immer noch auf diesem Planeten rum.).
    Der Humor in dem Film it zum Teil einfach nur saudämlich. Das stört mich jetzt nicht direkt, aber von dem was an die Wand geworfen wird, bleibt manches nur kleben, weil die Lachmuskel sowieso schon aktiviert sind.

    Ich hätte Ego gerne als Character in irgendeiner Form behalten. Kurt Russell war klasse. Der Bösewicht aus Teil 1 hieß Ronan The Accuser, btw.
    Der Film hat sich an manchen Stellen sehr lose an Empire Strikes back orientiert, vor allem in der Schlussszene, wenn sie alle aus dem Raumschiff schauen. Das war ziemlich gelungen, da es nur wenig eingesetzt wurde. Vielleicht geht es in Vol 3 ja um Geschwister, theoretisch müsste Quill ja ziemlich viele davon haben.
    Dieses Kommentar ist zu lang :)

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Zu deinem letzten Satz: Nein!

      Zum Zune: Ich war (gefühlt) auch der einzige, der die Stelle lustig fand XD

      • TheMiddlist

        Ahhh.. warum? Das ist mit einer der besten Witze des Films. Abgesehen davon, als der Walkman zerstört wird, hätte Ego die Kasette rausholen und das Band rausziehen sollen und es hätte ein Witz über einen Bleistift geben müssen – just because
        http://geezerguff.com/pencil/

        • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

          Niemand weiß einfach, was ein Zune ist. Damals wie heute :D

          • TheMiddlist

            :D :D Vermutlich

  • Khorosho

    Schöne Besprechung! Fand Volume 2 ähnlich mittelmäßig und vergessenswert wie seinen Vorgänger… typische MCU-Ware eben: Sehr watchable und kurzweilig, aber auch arg generisch von der Stange weg. Dagegen lobe ich mir die gestern gestarteten Get Out und Sieben Minuten nach Mitternacht, zwei Filme, die einen von der ersten bis zur letzte Minute packen und bewegen, phänomenal gefilmt und vorzüglich gespielt sind. Mehr zu diesen drei Filmen (plus Terence Malicks Song to Song sowie Free Fire) in der neuen Folge Kinokost: https://soundcloud.com/kinokost

  • Sultan-of-Swing

    Der Film zeigt schon in der ersten Szene, was einem die nächsten zwei Stunden erwartet.

    Teil eins fängt mit einer Tanzszene an, die genutzt wurde, um die Stimmung des Films zu etablieren und den Hauptdarsteller zu charakterisieren.

    Vol 2 beginnt mit einer Tanzszene, die allerdings keinen nutzen hat. Die Stimmung des Films ist bekannt, Groot kennt man und im Hintergrund passiert sinnlos Action. Das zieht sich durch den ganzen Film. Der Film möchte nur bunte Bilder liefern und mehr nicht.

    Die Hauptstory ist vorhersehbar und bietet anscheinend zu wenig Action, deswegen musste man noch ein paar Subplots mit einführen, die nur dafür da sind, damit es mehr Action im Finale gibt. Genauso geht man mit den emotionalen Szenen um.

  • http://mateschrank.wordpress.com/ Dave vom Mateschrank

    Also ich dachte, ich hätte mich verhört, als du (Christian) in dieser Ausgabe meintest, dass du Nebula toll findest. Da du das aber in der aktuellen Ausgabe der ‘Cinematic Smash Brothers’ wiederholtest, wusste ich nicht mehr, wo ich war. Wie kann man denn zu dieser Auffassung kommen? Ich kam mir schon komisch vor, da ich Catherine Zeta-Jones’ Charakter in ‘Das Phantom’ dämlich fand, aber den Film doch sehr toll. Aber wie kann man dann Nebulas “Charakter” in diesem Film toll finden? Erst will sie unbedingt Gamora töten (ungefähr den halben Film lang), dann bekommt sie die Chance und entscheidet sich um, da sie ja doch eigentlich ein Familienmensch ist (bis auf den Vater). Wo kam das denn bitte her? Und auch noch die Szene, in der das passiert: Erst streiten sich Starlord und Gamora – Schnitt – Gamora sitzt allein in der Wüste und Nebula kommt in einem Raumschiff angeflogen (und trifft Gamora nicht). Tut mir leid, aber das musst du mir besser erklären.

    Anderes Thema: Als ich hörte, dass Michael Rosenbaum, der beste Lex der vergangenen 30 Jahre auf dem Bildschirm, in diesem Film mitspielt, habe ich mich tierisch gefreut. Während des Films hielt ich auch die ganze Zeit Ausschau. Selbst nach der letzten Post-Credit-Szene hatte ich ihn immer noch nicht gesehen. Im Nachhinein spekulierten wir, ob es vielleicht der komische Kristallcharakter war – und ja, dem war so:

    http://marvelcinematicuniverse.wikia.com/wiki/Martinex

    Das war Rosenbaums Rolle – absolut verschenktes Potenzial. Sehr schade!

    Beim DCEU läuft viel falsch – aber die beiden ‘Smallville’-Cameos haben sie immerhin sehr gut in ‘Man of Steel’ und ‘Batman v. Superman’ eingebaut. Nicht einmal das bekommt das MCU ordentlich hin.

    • Sultan-of-Swing

      Die Szene mit Gamora und Ihrer Schwester war wirklich ganz schlimm. Die haben sich all die Jahre gehasst und geprügelt, dabei hätte ein 30 Sekündiges Gespräch alles zwischen den Beiden klären können und sie hätten seit Jahren Freiden gehabt, was für ein Müll.

      Der Film passt auch besser zum DCU als zum MCU. Viele tolle Bilder und 100 Ideen, die aber nicht konsequent zuende gedacht werden.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Je mehr ich mich mit Superheldenfilmen beschäftige und je “ernster” diese Dinger werden wollen, desto mehr verliebe ich mich in simple, platte und völlig übertriebene Bösewichte. So auch hier. Nebula ist einfach herrlich overacted, herrlich böse und dabei auch ein kleines bisschen bescheuert. Wie sie Gamora hinterher jagt, fast schon wie ein Terminator. Da hab ich erstmal ganz großen Spaß dran.

      Und dann mag ich halt auch, welche Rolle sie am Ende einnimmt. Als Wild Card in der Guardians-Truppe, bei der man nie so wirklich weiß woran man ist. Nicht falsch verstehen: Das ist alles für sich genommen weder tiefsinnig, noch vielschichtig noch wirklich sinnig. Aber gefällt mir im Kontext dieser Geschichte richtig gut :D