Second Unit #224 – Snowden (Gast: Jonas Schönfelder vom Technische Aufklärung Podcast)

Edward Snowden. Patriot oder Verräter? Regisseur Oliver Stone beantwortet diese Frage ganz eindeutig mit seinem jüngsten Spielfilm Snowden (Amazon-Link*). Gemeinsam mit Jonas von der Technischen Aufklärung schauen wir uns diese Antwort mal genauer an und stellen eigene Fragen an den Film und die Person Snowden. 

[YouTube Direktlink]

Regie und Drehbuch stammen von Oliver Stone, der auch hier ganz eindeutige politische Positionen bezieht. Joseph Gordon-Levitt spielt als Edward Snowden die Titelrolle. In weiteren Rollen sind Zachary Quinto als Glenn Greenwald, Melissa Leo als Laura Poitras, Shailene Woodley als Lindsay Mills, Rhys Ifans als Corbin O’Brian und Nicolas Cage als Hank Forrester dabei.

Auf die sehr gute Dokumentation Citizenfour (Amazon-Link*) gehen wir bei der Diskussion nicht weiter ein, das haben wir hier schon getan. Stattdessen versuchen wir Oliver Stone ein bisschen zu packen, gehen auf die Darstellungen von Digitalität und Computer-Analysten ein, fragen uns wie reisserisch der Film eigentlich ist und diskutieren natürlich auch die realpolitischen Dimensionen des Filmes.

In der nächsten Ausgabe machen wir mit dem #oWestern weiter und besprechen passend zu Ostern einen schönen Western. Während die bekannte Podcast-Gang eher in die Vergangenheit reist und sich durch Klassiker arbeitet, machen wir hier mit Tamino und The Revenant (Amazon-Link*) weiter. Wollen wir doch mal schauen, wie er sich so durch den Schlamm und die Bärenlebern wühlt!

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[Download | Länge: 01:58:58 | Größe: 57,3 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes | Unterstützt uns bei Patreon!]

[Teaser-Bild: cc by 2.0 opposition24.de]

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  • TheMiddlist

    Toller Podcast, die politische Diskussion ist (das sag ich glaube ich immer xD) meiner Meinung nach ziemlich ausgeglichen. Außerdem habt ihr auch über den Film gesprochen und wir das Thema filmisch angegangen wird z.B. die Spionagekameras oder wie Arbeit an Computern dargestellt wird, das hätte bei so vielen politischen Aspekten, die man besprechen kann, leicht zu kurz kommen können.
    Ein paar Anmerkungen:
    Lügendetektoren sind im Grunde komplett unzuverlässig und es gibt meines Wissens keinen einzigen, der funktioniert.
    Ich habe auch schon gelegentlich gesagt “Ich habe nichts zu verbergen” allerdings meine ich das eher so: Wenn tatsächlich jeder der bestimmte Dienste nutzt überwacht wird, dann muss die Daten tatsächlich jemand sinnvoll auswerten damit mir das schaden kann. Solange es keinen Apparat von Stasigröße gibt, ist es dann überhaupt möglich mit allem, was an Daten produziert wird, etwas anzufangen? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es mit Machine Learning z.T. möglich ist aber auch da, die Programme wollen auch entwickelt werden, jemand muss entscheiden, wonach überhaupt gesucht werden soll, was mit den Ergebnissen passiert etc. Falls eine Regierung sich die Daten, die gesammelt werden zunutze machen will, wäre das nicht ohnehin eine Regierung mit der wir auch in einer komplett analogen Welt ein Problem hätten? Wir wissen alle, das es auch ohne Apps und so weiter Staaten gab, die weitreichende Überwachung durchgeführt haben, allerdings hatten die dann auch das Personal dafür. Ich kenne mich allerdings in der Debatte zu wenig aus um zu wissen, ob das ein Teil der Kritik an der Arbeit der Geheimdienste ist.