Second Unit #29 (Jaws)

Diese Woche beschäftigen wir uns mal wieder mit einem echten Klassiker. Jaws (Amazon) aus der Federführung von Steven Spielberg ist das Thema dieser Sendung.

Wir verdanken dem guten ben_ die DVD zu dem Film, der uns bereits vor einigen Wochen mit seinen Filmempfehlungen versorgt hat. Wie so häufig stehen aber zu Beginn der Sendung einige Ankündigungen und Aufarbeitungen im Vordergrund. Zum einen liegt das Abstimmungsergebnis zum nächsten Hörervorschlag fest: Wir schauen nächste Woche Twelve Monkeys und greifen somit die Zeitreisethematik aus der vorletzten Sendung wieder auf. Zum anderen gehen wir auf das Feedback zur letzten Sendung ein. Dort fragten wir euch nämlich nach ethischen Kontroversen in Filmen. Zu guter letzt bitte ich in den nächsten Tagen (und Wochen) darum, dass die Feed- und iTunes-Abonnenten unsere Seite ein wenig im Auge behalten. Ich muss den RSS-Feed nämlich demnächst ein wenig umstellen und kündige dies dann natürlich wieder hier und über Twitter bzw. Facebook an. Falls ihr also keine Updates mehr bekommen solltet, nicht wundern und den neuen Feed dann einfach noch einmal abonnieren.

Natürlich probieren wir auch diese Woche wieder in zum Film passendes Getränk. Dieses Mal ist es eine Kokosnuss-Ananas-Saft-Mischung, das perfekte Strandgetränk also.

Jaws markiert den Durchbruch eines kleinen, unbekannten Regisseurs namens Steven Spielberg. In den Hauptrollen spielen Roy Scheider, Robert Shaw und Richard Dreyfuss. Der Film wird gerne dem Horror-Genre zugeordnet, was uns natürlich veranlasst darüber zu diskutieren und Vergleiche zu ziehen. Im Zuge dessen fallen Film-Titel wie Tucker And Dale vs. Evil, Halloween, Saw und auch Seven. Doch auch der Klassiker-Status interessiert und, weshalb wir den Film mit Star Wars und Alien vergleichen.

Zum Schluss versuchen wir Steven Spielberg genauer einzuordnen. Sein Schaffen, aber auch irgendwie sein Stil ist nur schwer in Schubladen zu stecken. Wir erwähnen in der Diskussion deshalb auch seine Kollegen Chris Nolan, David Lynch, Paul Thomas Anderson und Zack Snyder. Insgesamt fällt es uns aber schwer die Handschrift eines Regisseurs herauszustellen. Deshalb stellen wir die Frage der Woche dieses Mal zu Spielberg: Wie ordnet ihr Spielberg ein? Erkennt ihr seinen Stil, könnt ihr den beschreiben? Seid ihr Fans oder Kritiker? Gibt es eine Wandlung in seiner doch recht langen Schaffensphase? Wir als Kinder des Spielberg-Kinos würden uns über Feedback von euch freuen.

Nächste Woche gibt es (wie erwähnt) Twelve Monkeys (Amazon).

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[Teaser-Bild: cc by revraikes]

  • Heisenberg

    Ach ja, der weiße Hai, den müsste ich auch mal wieder ansehen!
    Ist schon ein paar Jährchen her. Den zweiten habe ich mir auch mal angeguckt, der war glaube ich noch ganz solide.
    Teil 3 ist ganz lustig, weil er in einem Freizeitpark spielt (und in 3D – LOL). Teil 4 ist mir noch unbekannt – und wird es vermutlich auch bleiben.
    Ich auch habe zuerst die Buchvorlage gelesen, die teilweise einen ganz anderen Charakter hat, zum Beispiel wird eine Affäre der Frau von Brody ausführlichst beschrieben.

    Damals hat man der weiße Hai wahrscheinlich schon als Horror-ähnlich wahr genommen, heute ist es für mich eher ein Thriller.
    Ganz grundsätzlich war der Film von der Wahrnehmung damals wahrscheinlich außergewöhnlich, heute spricht er denke ich nur noch Fans und Filmfreunde an.

    Haie sind ja generell ein interessantes Thema in der Filmwelt.
    Auch hier gibt es wieder Bezüge zu der James Bond Serie, in mehreren Filmen tauchen die Tiere auf, meist in den Hauptquartieren der Bösewichte.
    Sehenswert ist sicher auch noch Deep Blue Sea (1999), wenn auch etwas trashig.

    Die Diskussion über Horrorfilme fand ich interessant, generell ist die Kategorie bei mir auch nicht unbedingt positiv besetzt.
    Ich sehe war ab und zu gerne solche Filme, aber sie stehen in meiner Wertschätzung nicht so hoch und haben bei mir generell die Plakette,
    dass da ja eh kein Meisterwerk oder richtig guter Film dabei rauskommen kann. Wobei das natürlich auch nicht stimmt, es gibt scho ganz hervorragende Filme wie z.B.:

    Aktuell:
    - The Descent (2005)
    - SAW
    - Scream

    Klassiker:
    - Halloween (1978) – den müsst ihr wegen der Bedeutung für die Filmgeschichte unbedingt mal gucken und besprechen,
    - Nightmare on Elmstreet (1984)
    - Der Exorzist
    - Das Omen
    - Poltergeist
    - Die Vögel
    - Suspirira
    - Shining
    - Dawn of the Dead
    - Chucky
    - Evil Dead

    Aus vielen guten Horrofilmen ensteht dann halt eine Fortsetzungs-Orgie mit überwiegend absolut grottigem Ergebnis.
    Ihr könntet auch mal eine Sondersendung zum Thema Horror machen, zu besprechen gäbe das bestimmt einiges.

    Auch Sieben wird teilweise in die Sparte gesteckt, wobei das für mich auch eher Thriller ist. Auf jeden Fall sehr gut, dass ihr den noch dieses Jahr besprecht.

    Spielberg:
    Er macht wirklich fantastische Filme. Und man spricht ja nicht zu unrecht vom “Spielberg-Kino”.
    Ich habe noch einige Lücken wie Die Farbe Lila, das Reich der Sonne oder der aktuelle Gefährten.

    Das er mit der Zeit schlechter geworden ist, stimmt teilweise. Krieg der Welten und Indiana Jones 4 waren schon relativ schlecht. Dafür waren München (2005) und Tim und Struppi (2011) wieder absolut grandios. einer meiner Lieblingsfilme von ihm ist auch “Unheimliche Begegenung der dritten Art” (1977), der Film der nach der weiße Hai kam.

    Sehr genial fand ich den aktuellen Film “Super 8″ von J.J.Abrahams, der eine perfekte Verbeugung vor Spielberg und seiner Liebe zum Kino ist. Eine sehr schöne Hommage an die 70er und 80er.

    P.S.: Das mit Indiana Jones hat mich schon ganz schön schockiert, Christian! Die ersten drei sind ja wirklich absolute Klassiker des Kinos. Ab auf die Liste!

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Jaja, ich stehe mittlerweile zu meinen Lücken. Musste mir am Wochenende auch wieder Standpauken zu “Indiana Jones” anhören. Dann müssen wir uns die Filme einfach mal für das nächste Jahr auf die Liste setzen, oder? ;-)

  • Cinos

    Schön, dass ihr mal wieder einen echten Klassiker besprochen habt! Weiter so, eure Filmauswahl ist wirklich exzellent.

  • die_krabbe

    Schönes Thema. Jaws habe ich dieses Jahr auch erstmalig gesehen und fand den ziemlich prima.
    Wer mag kann sich das ja mal anlesen. Dann muss ich hier keinen ewigen Kommentar hinterlassen und ich wiederhole mich so ungern.
    http://hirnrekorder.de/2012/05/jaws-50in50/

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Eigenwerbung ist immer erlaubt! Achwas, auch Fremd-Werbung ist erlaubt. Immer her mit den guten Links!

      Vor allem beschreibst du meinen Eindruck auch ganz gut in deinem Review. “Eine tolle Geschichte, angenehm geradlinig, sauber und brilliant erzählt.” trifft es ganz gut :)

  • OldMen

    Ein echter Reißer der Film! (Ha Ha, was für ein Wortspiel!)
    Weiß noch, dass ich als 12-jähriger oder so den den Trailer dazu im Kino gesehen habe und echt Schiss hatte! Den Film selbst habe ich dann aber erst viel später gesehen. Der Film war damals schon echt ein Erlebnis und Gesprächsthema Nummer Eins. Vergleichbar mit Jurassic Park in den 90ern.

    Ich mag die meisten Filme von Spielberg sehr, hier eine interessante Biographie:
    http://www.film-zeit.de/Person/3657/Steven-Spielberg/Biographie/

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Danke für den Link! Drei spannende Aspekte dazu:

      1.) Spielberg scheint ja eher beim Massenpublikum als bei den Kritikern anzukommen. Das ist mir vorher so nie aufgefallen, kann ich aber nachvollziehen.
      2.) Das Motiv von Kindern und Kindheit. Genau aus dem Grund hat sich “Super 8″ von J.J. Abrams ja so sehr wie ein Spielberg-Film angefühlt. Spielberg hat den ja auch mitproduziert, aber die Stimmung und Bildsprache war schon sehr stark wie bei seinen eigenen Filmen.
      3.) Ich wusste gar nicht, dass Spielberg Dreamworks gegründet hat. Also, irgendwo und irgendwann hab ich das wohl mal gelesen, aber wieder verdrängt.

      Deshalb noch mal Danke für den Link :)

  • http://twitter.com/Lobster_Johnson Lobster Johnson

    Salom meine Herren! So, jetzt muss ich erstmal einen Recap machen! :)
    1. Indie Game The Movie, auf jeden Fall eine sehr gute Doku. Ist zwar schon etwas her, aber mich hat das wahnsinnig interessiert, auch wenn man die Spiele selbst kennt. Zum anderen natürlich der göttliche Soundtrack. Mit Gast ebenfalls sehr gut! Klasse Folge!
    2. Avengers, auf jeden Fall habt ihr da Recht. Ich fand den Film nicht schlecht und meine Kritik bezog sich eher so auf dem Level “dafür, dass es der Sommerblockbuster aller Zeiten ist, fand ich die Dinge x, y, z nicht so gelungen). Dass Comicverfilmungen für mich eh schon immer gewonnen haben, ist ja kein Geheimnis. Allein der Punch vom Hulk als Comedymoment war episch!
    3. Very Bad Things! Knallerfilm! Mein Onkel hat mir den damals mal gegeben und ich hatte, ähnlich wie ihr, keine großen Erwartungen und wirde sehr positiv überrascht. Die groteskten ‘over the top’ Momente, die ständig abstruser werden. Toller Film. Muss ich mir unbedingt mal wieder ansehen, keine Ahnung, ob der heute noch so zündet.
    4. Looper muss ich erstmal selbst schauen, bevor ich den Podcast hören kann :D
    5. JAWS! Fuck Yeah!
    Bester Horrorfilm der Geschichte! Der erste Blockbuster, ein Kindheitsalptraum von mir! In dem Sommer, als ich ihn als Kind irgendwann nachts auf RTL gesehen hatte, war mir jedenfalls immer mindestens mulmig, wenn ich in die Ostsee gegangen bin.
    Überhaupt der ganze klasse Aufbau von Jaws ist großartig. Die Bedrohung, die über die Kleinstadt herein fällt. Solche Momente hat man heute leider nur noch sehr selten.
    Beim Schlussteil muss ich allerdings sagen, dass ich die Länge sehr passend fand. Das ist der ultimative Kampf Mensch gegen Tier und jede Minute. Das ist wohl auch Spielbergs Hommage an Herman Melville. Grade auch so diese Isolation auf dem Meer macht eine ganz besondere Atmosphäre, die ja später weniger actionorientierte Haifilme dann auch eingesetzt haben.
    Auch wenn Jaws einen entscheidenden Punk nicht beachtet, nämlich moralische Fragen bzgl. dem Umgang mit der Natur zu stellen (das macht bspw. Piranha macht das 3 Jahre später zum Beispiel sehr gut!

    2 Worte noch kurz zur Synchronisation. Da gibt es einmal eine “alte” und eine “neue”. Ich hoffe, ihr habt die Alte gesehen (die meines Wissens nur auf der Erstauflage der DVD drauf ist), denn die ist wirklich großartig. Hat sich für mich damals total eingeprägt, weil im Fernsehen ja nie O-Ton kam.

    Aber bei einem ganz entscheidenden Punkt muss ich euch auch immer wieder Recht geben. Oldschool Makeup > CGI!
    Ich bin immer beeindruckt, wenn ich sehe, wie sie es damals überhaupt geschafft haben, dass die Effekte nicht auffallen. Bestes Beispiel dafür ist auch die sich drehende Raumstation von 2001.

    Horrorfilm? Ja, nein? Hell yeah!
    Zuerst Suspens, ein Monster, die Beute, der Angriff und der gesamte Aufbau sprechen für mich klare Worte! Ich selbst bin ja auch ein großer Freund des Subgenres Tierhorror :) Sei es da Arac Attack, Tremors oder Frogs. Da gibt es immer wieder tolle Perlen zu entdecken. Aber gut, ich steh ja auch auf die ganzen Schundstreifen der 50er und hab da wohl eine andere Toleranzgrenze.

    Was man, wenn man über Horrofilme allgemein redet, nie vergessen darf, ist, dass die ganzen Sequelwellen sicherlich dazu beigetragen haben, dass man das Genre als schlecht oder billig verortet. Aber dadurch, dass man Schauwerte, die für den Horrorfilm relevant sind, also inszenierter Tod, Verstümmelungen, Blut oder Ansgst, sehr leicht erzeugen kann, gab es natürlich sehr viele Exploitationstreifen in diesem Bereich. Aber wenn man sich die ganzen Originale aus den 70er und 80ern ansieht, eben Halloween, der erste Friday, Jaws, The Thing, der Exorzist, Poltergeist, Alien oder Dawn Of The Dead, dann waren das alles schon ziemliche Meilensteine. Der letzte moderne Horrorfilm, der mich schocken konnte, waren High Tension und Martyrs. Wobei ich Letzteren nie wieder sehen möchte, weil er einfach zu heftig und grausam ist.
    Aber richtig alte Klassiker, wie The Haunting von 1963, können bei mir noch heute ein wohliges Gruselgefühl hervor rufen.
    Mal schauen, wie es so weiter geht. Hoffentlich hört die Torturepornwelle aber bald auf, und man findet wieder Zugang zu den ruhigeren und subtileren Horrorfilmen. Aber ich bezweilfe, dass wir in naher Zukunft noch einmal eine Welle der Blockbusterhorrorfilme sehen werden. Dafür steht momentan das Actionkino mit seiner Reinkarnation durch den Superheldenfilm zu sehr im Fokus.

    P.S. welchen Regisseur erkennt man am Stil: Edgar Wright. 3 Filme, 3 x großartige Arbeit! (wobei Scott Pilgrim ab der Hälfte scheiße wird)
    Oder eben Hitchock ;) Und natürlich Roger Corman!

    Nagut, das soll es erstmal gewesen sein! Macht weiter so!
    Cheers!

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      1.) Mein Reden! Der Film ist für mich schon die Überraschung des Jahres und der Soundtrack wirklich genial. Läuft hier immer wieder, meistens in Dauerschleife.
      2.) Kann mir gut vorstellen, dass der Hype auch problematisch sein kann und viele noch skeptischer auf den Film schauen.
      3.) Ich würde schon sagen, dass er heute noch zündet. Die Frage ist nur, ob er beim wiederholten Schauen noch zündet ;-)
      4.) Unbedingt!
      5.) Fuck yeah indeed!

      Zur Synchro: Wir haben den natürlich im O-Ton geguckt ;-)

  • http://www.facebook.com/alexgalax3000 Alex Galax

    Hach sehr schön. Als Tamino als Paradebeispiel für einen Horrorfilm “House Of The Thousand Corpses” nannte, hat er wieder mal einige Sympathiepunkte gesammelt ;) Den Film nenne ich auch immer als erstes wenn ich Horrorfilme vergleiche.
    Zum Thema Spielberg kann ich nicht so viel sagen. Er hat damals, vor allem für familienfreundliche Abenteuerfilme, Maßstäbe gesetzt. Doch das Kino hat sich weiterentwickelt, nur er nicht so richtig. Mit “Tim und Struppi” hat er wieder ein kleines bisschen aufgeholt aber die Warmherzigkeit der Figuren aus früheren Tagen fehlte leider fast komplett. “War Horse” habe ich mir mal gespart.
    Freu mich schon auf die nächste Sendung, macht weiter so!

    • El Lobster

      Wobei Haus der 1000 Leichen ja schon auch ein ziemliches Ripoff von Tobe Hoopers Texas Chainsaw Massacre ist ;)

    • Hiku

      Das Haus der 1000 Leichen ist schon echt heftig. Ich mochte den Nachfolger the “The Devils Rejects” lieber, wobei mir da beim letztmaligen Ansehen irgendwie auch der Geschmack vergangen ist.

    • SecondUnitTamino

      Ich fühl mich geschmeichelt:) Ich habe den Film aber hauptsächlich genannt, weil ich einfach nicht so viele Horror-Filme kenne und der mir noch am besten in Erinnerung ist. Ich fand vor allem das Ende mit Dr.Satan ziemlich geil und einprägsam. Der Clown ist natürlich auch spitze. Ich bin damals aber eher auf den Film gestoßen, weil ich Rob Zombies Musik recht gerne gehört habe. Devils Rejects muss ich mir nochmal anschauen.

      • http://www.facebook.com/alexgalax3000 Alex Galax

        Ich bin auch kein Genre-Fan und kenne auch nicht so viele Horrofilme. Trotzdem für mich der beste Horrorfilm, den ich gesehen habe. Die Atmosphäre, die Musik, die irren Charaktere aber das beste ist der Aufbau. Wie sich das alles steigert und am Ende in Dr. Satans Keller denkt man nur noch – WTF!?
        Von TDR war ich beim ersten anschauen enttäuscht. Der hatte nicht mehr diese eindringliche Atmosphäre und Aufbau. Hab mir dann aber die Blu-Ray Box gekauft und beim 2. Mal, hat er mir dann doch ganz gut gefallen. Sehr gut auch das Bonusmaterial mit einem sehr ausführlichen Making-Off. Interessant wie Rob Zombie so arbeitet – cooler Typ.

        Wie wär es mit einem Horrorfilm-Special? Ich habe zuletzt “V/H/S” und “The Cabin In The Woods” gesehen. Beide absolut sehenswert. Die kann man ja auch in einer Folge besprechen. Das könnte man sich vielleicht auch generell überlegen, dann entstehen vielleicht nicht mehr so oft inhaltliche Leerräume oder Abschweifungen. 60 Minuten sind für so manchen Film schon arg lang *hustcatch44hust*, wenn ich das mal als kleine Kritik anmerken darf ;)

        • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

          Zu deinem Vorschlag: Ich würde ungern zwei Filme pro Folge besprechen, weil der Aufwand für uns eben erheblich höher wäre. Entweder wir müssten uns an zwei Abenden in der Woche treffen oder einen richtig langen Nachmittag/Abend machen. Kurzum: Es würde mir einfach die Zeit momentan fehlen, zwei Filme zu gucken und zu besprechen. Über Abschweifungen und Längen können wir aber reden. Abschweifungen sind von uns eigentlich ganz gerne gesehen, Längen natürlich nicht. Vielleicht sollten wir dann manchmal etwas kompakter diskutieren? Die Stunde als Vorgabe ist ja selbst gewählt, da könnten wir auch mal drunter bleiben, wenn gewünscht :)

          • Heisenberg

            Oh da muss ich aber ganz deutlich widersprechen. Ich konnte bisher keinerlei Längen feststellen.
            Die Länge der Folgen ist aktuell ziemlich optimal! (Wenn was ändern, dann bitte verlängern ;-)
            Eine Verkürzung wäre echt Schade.

          • hackey

            Also ich bin bisher sehr zufrieden, ich hatte nie das Gefühl, dass ihr euch in Geschwafel verliert. Im Gegenteil. Weiter so.

          • http://www.facebook.com/alexgalax3000 Alex Galax

            Nein, die Stunde geht voll in Ordnung, belasst es dabei :)

        • SecondUnitTamino

          Die Folge zu Catch44 gehört sicher nicht zu unseren stärksten. Ich muss aber sagen, dass ich bis jetzt selten das Gefühl hatte, dass wir Längen in unseren Diskussionen haben. Hättest du vielelicht einige weitere Beispiele parat? Ich denke ebenfalls nicht, dass es sinnvoll ist, mehrere Filme pro Folge zu bespechen, wir wollen einen Film ja schließlich auch genau vor der Aufnahme schauen und zwei nacheinander wäre etwas anstrengend. Vielleicht machen wir in Zukunft ab und zu mal Episoden über etwas allgemeinere Themen, aber dann würden wir direkt vorher trotzdem nicht mehere Filme schauen.

          Was die Länge unserer Episoden angeht, kann man sicher sehr leicht geteilter Meinung sein. Hängt natürlich damit zusammen, wann und wie man uns anhört. Für viele Leute ist mehr als eine Stunde sicher zu lang. Ich persönlich hätte damit keine Probleme. Mir ist es nur wichtig, dass man sich nicht in Geschwafel verliert. Ich hoffe, dass das bis jetzt nur selten der Fall war. Ich schätze die zweite Hälfte unserer Episoden sehr und mag es, dass wir uns im Laufe der Diskussion etwas weiter vom Film selbst wegbewegen. Ich fände es sehr schade, wenn man die Metadiskussion zugunsten eines zweiten Films beschneiden würde. Jedenfalls werden wir bis auf weiteres unsere Richtlinie von einer Stunde beibehalten und falls gewünscht etwas stärker einhalten. Aber bei manchen Filmen wie z.B. The Dark Knight Rises ist es einfach kaum möglich, alle Themen in eine Stunde zu komprimieren. Bei Catch44 hätte man sicher auch in 45 Minuten alles ansprechen können.

          • http://www.facebook.com/alexgalax3000 Alex Galax

            Bei den 3 Spidermanfilmen hätte ich das cool gefunden, mit einer 2-Stunden-Folge in der ihr dann alle 3 besprecht. Aber wenn ihr die Filme immer genau vorher schauen wollt, dann wäre das wirklich etwas anstrengend ;) Die Idee finde ich trotzdem gut, zwei thematisch verwandte Filmen, deren Metaebene vielleicht auch nicht so viel hergibt, in je 45min, also einer 90 Minütigen extra Folge zu besprechen.

            Zu den Längen/Abschweifungen – ich meine damit nicht die Metadiskussion, die mag ich ja auch. Ich kann das aber auch nur schwer festmachen, weil das schließlich nur subjektive Wahrnehmung ist. In dieser Folge z.B. seit ihr plötzlich wieder mal bei Nolan angekommen und ich hatte ein Deja-vu Erlebnis, bei dem seid ihr öfter mal ;) Oder, bei thematisch verwandten Filmen, landet man öfter in der gleichen Metaebene, daher die Idee. Aber versteht mich nicht falsch, das ist nichts was mich stört, ist mir nur aufgefallen.

          • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

            Erstmal vielen Dank für das allgemeine Feedback zur Sendung. Ich hatte das Gefühl, dass das etwas unterging und du nun in eine Ecke gedrängt wurdest. Ich finde es gut, wenn wir auch etwas zum Format und der Sendung insgesamt sagt :-)

            Ich glaube, ich teile deine Grundidee. Ich habe nämlich das Gefühl, dass wir noch weiter mit unserem Format experimentieren können und uns nicht nur an einen Film pro Ausgabe ketten müssen. Ich hätte zum Beispiel auch mal Lust nur über ein Thema, ein Genre oder einen Regisseur zu reden. Dabei fallen dann zwangsläufig mehrere Filmtitel. Also im Grunde die Meta-Diskussion der letzten 15-20 Minuten zu einer eigenen Sendung von einer Stunde zu machen.

            Das ist bisher nur eine ganz grobe Idee, die ich noch nicht zu Ende gedacht habe. Ich weiß nicht, ob das dann als Special taugen würde. Beispielweise schwebt mir irgendwas zu den anstehenden Oscar-Verleihungen im Frühjahr vor, nur kann ich das noch nicht so genau in eine Form pressen. Ich hätte aber auch mal Lust intensiver in ein Genre einzutauchen und eben mehr als nur einen Film zu gucken. Das geht schon in deine vorgeschlagene Richtung, aber momentan ist halt bei mir einfach keine Zeit dafür. Ich hab mit Tamino auch schon mal drüber gesprochen, wir schmeißen also im Hintergrund immer weiter mit Ideen um uns. Deshalb schätze ich deine Vorschläge, anscheinend machen nämlich nicht nur wir uns Gedanken dazu ;-)

  • MmeNaptev

    Zum Thema Horror: Spätestens wenn das Remake von Evil Dead aka. Tanz der Teufel in die Kinos kommt, erhoffe ich mir eine Folge die sich um das Thema (bzw. den Film und das Original) dreht ;-)

    Zur Sendungslänge: 60 Minuten sind super, meistens ist es ja sogar etwas länger, das freut mich dann immer besonders.

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Für mich ist JAWS eindeutig Horror. Weil Horror ein weiter Begriff ist und es für meinen Geschmack primär um das Thema Angst geht. Und das behandelt Spielberg hier ja. Die Angst die die Bevölkerung voll vereinnahmt, die Angst vor dem Ungewissen (und er erzeugt ja auch die Angst die den (jungen) Zuschauer beim nächsten betreten des Meeres übermannt) usw.

    Im Gegensatz zu vielen späteren Horrorfilmen hat JAWS einen Vorteil – und der führt mich direkt zu Christian’s Grundanspruch an Filme – nämlich dass Spielberg in der Lage ist die elementaren Aspekte eines Filmes richtig zu machen. Dramaturgie, Drehbuch und Figuren, zu denen man direkt einen Link bekommt. Ich glaube da liegt auch der Grund warum er (ähnlich wie Ridley Scott) in der Lage ist fast jedes Genre in ähnlicher Qualität zu bedienen. Weil die Geschichten passen und das Drumherum damit einher geht. Demnach könnte man die These aufstellen, dass ein Regisseur, der die Grundkonstanten des Films beherrscht eigentlich schon fast gewonnen hat :)

    Ich habe Spielberg eigentlich immer als einen Regisseur angesehen, der gutes Kino für alle macht, den Papa, den Sohn, die Tochter und die Oma darf auch noch zusehen! Popcorn Kino, was aber bis zu einem bestimmten Zeitpunkt immer technisch wegweisend war. Für mich macht er klassische ‘Hollywood’-Filme und das (damals) als einer der besten. Nie wirklich tiefgängig, aber immer liebenswert!

  • Nmare

    Also die Szene, in der der Wissenschaftler bei seinem nächtlichen Tauchgang auf die Leiche im versunkenen Bot stößt, war für mich reinster Jumpscare, was ich an dieser Stelle aber nicht negativ finde. Wie er nach seinem Tauchgang auftaucht und noch lässig ein bisschen im Wasser bleibt, will ich ihm immer zurufen “OH MANN, GEH DOCH ENDLICH AUFS BOOT!!!” :-)