Second Unit #131 (#Horrorctober: A Nightmare on Elm Street [1984])

Die Lieblingsfilm-Wochen sind vorbei und auch der Oktober neigt sich dem Ende entgegen. Grund genug, auf den letzten Metern noch in den #Horrorctober reinzugrätschen und mit A Nightmare on Elm Street (Amazon-Link*) mal wieder in die Horror-Schublade zu greifen. 

Das Getränk in dieser Woche stammt aus Belgien und ist ein fruchtiges Kirschbier.

[YouTube Direktlink]

Horror-Meister Wes Craven hat den Film geschrieben und inszeniert. Heather Langenkamp spielt als Nancy Thompson die Hauptrolle. Johnny Depp als Glen Lantz und Robert Englund als Fred Krueger runden den Cast ab.

Unsere Diskussion streift den Film ein wenig, weil Tamino intensiver über das Horror-Genre sprechen will. Dabei gehen wir einzelne Gattungen durch und fragen uns, was wir selbst eigentlich bei einem Horror-Film suchen.Dabei geht es auch mal wieder um die Frage, ob Videospiele nicht die besseren Horror-Filme sind und warum wir uns eigentlich gruseln wollen.

Nächste Woche bereiten wir uns mit Nolans Durchbruch Memento (Amazon-Link*) auf sein nächstes Meisterwerk Interstellar (Amazon-Link*) vor, dass wiederum übernächste Woche auf dem Programm steht.

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[Download | Länge: 1:41:42 | Größe: 49,1 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: by The Conmunity - Pop Culture Geek]

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  • Deekin

    Handelt es sich bei “Snowpeircer” eigentlich um eine Zugkunftsvision?

    • Deekin

      Ach… was habt ihr beiden da nur wieder ausgefressen! ;)
      Ich kann gar nicht betonen, wie riesig mein Mitredebedarf während der Sitzung war. So viele Punkte, die in mir den Drang eröffneten, euch alle fünf Minuten korrigieren zu wollen. Aber gut, ich möchte nur kurz auf eure Fragen und Vermutungen am Ende der Sitzung eingehen.

      Erst einmal würde ich sagen, dass es bei Horrorfilmen eine Art Unterteilung in ernsthafte und um Schockwirkung bemühte Streifen auf der einen Seite und in eher um party- und fan service bemühte Streifen auf der anderen Seite gibt. Jene Marken, welche eine ganze Reihe von Fortsetzungen nach sich ziehen, fallen eher in die letztere Kategorie. Im Falle von “Saw” und “Nightmare on Elm Street” etwa waren die ersten Filme noch als eine Art ernsthafter Horrorfilm gedacht, die versuchten, entweder mit psychologischem Terror oder surrealen Schrecken zu arbeiten, während deren Fortsetzungen sich Stück für Stück danach ausrichteten, eine gewisse Fangemeinde zu bedienen: D.h. immer kreativer bei den Albtraum-Sequenzen oder Folterinstrumenten vorzugehen. Ich kann mir auch Vorstellen, dass bei den Fans die Erwartungen sich nach und nach in Richtung “Film zum Abfeiern” bewegt haben. So geht man dann jedes Jahr aufs neue ins Kino und zelebriert das kreative Töten von Menschen auf der Leinwand, anstatt noch wirklich Angst oder Unbehagen zu verspüren. In dieser Hinsicht wäre natürlich die Gruppenerfahrung ideal. Dies spricht allerdings nahezu ausschließlich für Filme, die eine ganze Reihe von Sequels nach sich ziehen oder aber eben sehr strikt eingetretenen Pfaden, etwa dem Slasher- oder Zombiefilm, folgen.

      Bei den “ernsthafteren” Horrorfilmen ist es zumindest bei mir so, dass für das Erlebnis erst einmal eine gewisse Atmosphäre geschaffen werden muss. Wenn tagsüber die Sonne durch mein Fenster scheint, über mir gerade Leute eine Party feiern oder sich Leute während des Films unterhalten, ist das für mich häufig eine nicht unbeträchtliche Ablenkung und verhindert, dass ich mich vollends auf das Erlebnis einlassen kann. Meine mittlerweile kritische Natur beim Anschauen eines Films sorgt ja so schon dafür, dass bei vielen Low-Budget-Streifen dümmliche Momente als besonders ärgerlich rüberkommen. Umso besser dann, wenn es einem Genrevertreter mal gelingt, mich konstant zu packen, mich durchgehend in Unbehagen halten und mit sparsam, aber sinnvoll aufgebauten und eingesetzten Schockeffekten (auch Jump-Scares) aus der Fassung zu bringen. In einem guten Fall erzeugt ein Horrorfilm in mir Gänsehaut und lässt mich gebannt weiterschauen, wie sich die ganze Situation zuende entwickelt. Im Idealfall wird der Film so unangenehm, dass ich gar nicht mehr weiterschauen möchte, weil ich mich so stark in die Situation hinein versetzt habe, dass ich das Gefühl bekomme, selbst bedroht zu werden. Die letzten Male hatte ich solche Erlebnisse allerdings nur im Kino; weshalb ich auch vermute, dass diese Filme auf der großen Leinwand um ein ganzes Stück intensiver wirken. Doch dieses Erlebnis, dass die künstlichen Grenzen zwischen Film und Wirklichkeit verschwimmen, dass das Bewusstsein, es hier nur mit einem Film zu tun zu haben, schwindet, genau das ist es, was ich von einem Horrorfilm will. Und irgendwo in dem riesigen Wust an überwiegend billig produzierter Dutzendware und gelegentlich hoch-budgetierten Streifen gibt es zuweilen ein Exemplar, dass diesen Effekt erreicht. Und dafür hat sich dann das Wühlen durch all den “Schund” gelohnt. Schade, dass so etwas bei euch bisher nicht (oder allenfalls in Videospielen) eingetreten ist.

      “Nightmare on Elm Street” gehört, soweit ich das sehe, wahrscheinlich auch mit zu meinen Lieblingsfilmen aus dem Slasherbereich. Das passt sehr gut, da mich das Übernatürliche oder das Mysteriöse an Horrorfilmen häufig mehr fasziniert als die ‘bodenständigen’ Thriller.

      • http://www.enoughtalk.de jacker

        Word, Deekin! Besser hätte man es nicht sagen können!

    • SecondUnitTamino

      So inetwa in der Weise wie es auch bei BRAZIL der Fall ist. Ist also eher als eine Art Allegorie auf das heute zu verstehen, während man das Setting selbst nicht die Bohne ernst nehmen kann (soll?), da es keinerlei inhärente Logik hat. Ich fand den Film extrem peinlich und höchstens halbwegs erträglich, da er stellenweise unfreiwillig komisch ist, aber anscheinend kommt der ja ziemlich toll an.

      • Deekin

        Ich wollte doch nur ein dummes Wortspiel machen :(

        • SecondUnitTamino

          :-(

        • http://www.enoughtalk.de jacker

          Das war nicht dumm ;)

          • Deekin

            Danke! :D

      • Tomaz

        Also ich weiß schon wer keinen Platz im Zug kriegt und jämmerlich erfrierend zurückbleiben muss :D

      • http://www.enoughtalk.de jacker

        Natürlich! Der Zug ist doch einfach nur das Mittel zum Zweck, um gesamtgesellschaftliche Phänomene auf einen Mikrokosmos herunterzuschrumpfen und mit den Variablen zu spielen. Welche Wirkung/Anziehung hat Macht? Wie verhält sich der Mensch in Extremsituationen? Wie gehen Schichten, besonders aufgrund von gesellschaftlicher Propaganda, etc. miteinander um? Der Zug ist so großer Quatsch wie durchs Weltall fliegende Raumschiffe, Zeitreisen, etc. Demnach ist ausnahmslos JEDER Sci-Fi-Film extrem peinlich. Naja, ich verweise mal auf meinen eigenen Podcast, da besprechen wir den ja in Episode drei :P

        • SecondUnitTamino

          Ich find das irgendwie ziemlich irre, dass du (und viele andere) es anscheinend nicht genau so empfinden wie ich, nämlich dass dieses Szenario extrem absurd und vom Film völlig unentwickelt ist. Meine Zukunftsvision: ein riesiges Fahrrad fährt über den Planeten, im Hinterreifen sind die Armen, im Vorderreifen sind die Reichen und in den Stangen in der Mitte kommt es zu Konflikten zwischen den Schichten. Ist dieses Szenario für dich genauso ernstzunehmen wie die Welt von BLADE RUNNER? Mir ist schon klar, dass die Zukunft in SNOWPIERCER sicherlich nicht realitisch oder vorstellbar sein soll, aber dennoch muss ich einfach nachfragen: wenn für dich JEDE Prämisse von Sci-Fi gleich peinlich / unpeinlich ist, wie bewertest du dann Qualität? Man kann sich doch jeden erdenklichen Scheiß ausdenken und das als Dystopie verkaufen. Alle Menschen leben in einem Meer aus Kartoffelsalat und der Regen besteht aus Hot Dogs – absolut genau so ernstzunehmen wie Replikanten oder künstliche Realität? Ich gehe mal davon aus, dass du das nicht so siehst und daher frage ich dich: wo ist der Unterschied zwischen meinen Szenarien und SNOWPIERCER? Ohne Scheiß, für mich liegt das relaitiv nahe beieinander zumindest im Vergleich mit jeder anderen Dystopie, die ich je gesehen habe. Ein guter Dystopienmacher macht sich Gedanken über unser Heute und verpackt das elegant und detailiert. Was macht SNOWPIERCER? Hinten ist Arm, vorne ist Reich, es kommt zum Konflikt. Uuhhhh ist das clever und aussagekräftig. Und dazu so bunt mit wildem Geprügel in der Mitte. 300 finde ich zig mal deeper, ohne Witz.

          Über die Message und ihre Verarbietung/Visualisierung kann man bei SNOW PIERCER sicherlich streiten. Ich persönlich fand sie halt einfach nur extrem lächerlich. Das war für mich ein Film, bei dem ich mit dem Finger auf den Bildschirm deuten würde und dabei rufe “was für eine völlig beknackte Scheiße!”. Oh, der kleine xy aus der 5a hat eine Dystopie gedreht, wie niedlich. Nur der unfreiwillige Humor konnte ein wenig rausreißen für mich, sonst wäre es absolutes Fremdschämen gewesen. Aber klar, BRAZIL funktioniert auch nicht für jeden gleich gut und das ist natürlich hier sicherlich ähnlich.

          Ich kann mir also vorstellen, dass man vielleicht die Audiovisualität und die Umsetzung der einzelnen Wagen oder andere Details gut findet. Ich mochte z. B. auch den Beginn des Films und den Dreck, der omnipräsent war. Was ich aber wirklich nicht begreife ist, wie du dich mit so einem dahingerotzen Quatsch als Szenario zufriedengeben kannst. Da wird doch nichts in irgendeiner Weise erklärt oder entwickelt. Auch bei einer abgefahrenen Prämisse will ich mich doch irgendwie in die Situation hineinversetzen können. Warum fährt der Zug? Warum hält er nicht an? Wer wartet die Schienen? Müssen die Kinder der Reichen durch den Bordellwagen in ihr Klassenzimmer gehen? Wozu haben die Reichen die Armen überhaupt mitgenommen (wie wärs mit abkoppeln)? Die Kindergeschichte war ja erst später ein Problem (und die dümmste Idee aller Zeiten). Oh, mein Perpetuum Mobile ist kaputt, man entführe bitte ein Kind aus Wagen 3. Und dann diese völlig lächerliche Kampfsequenz in der Mitte. Das ist doch absoluter Trash. Also sorry, aber wie soll ich bitte diesen hirnrissigen Quatsch dazu benutzen, um intellektuell zu wachsen? Geht nicht in meinen Kopf, unmöglich.

          Meine Fragen an dich: Ist es dir wirklich VOLLKOMMEN EGAL, ob ein Szenario in sich selbst zumindest IN RUDIMENTÄRER WEISE Sinn ergibt? Wenn es keinen Sinn macht, was soll es mir dann geben? Ist der Witz eines Szenarios nicht gerade, dass es ANAOG zu unserer Welt sein und dabei IN SICH SELBST – FUNKTIONIEREN soll? Desweiteren: gibt es für dich im Ernst keinen Unterschied in der Qualität einer Umsetzujg einer Zukunftsvision? Ich mein, mal ehrlich, du kannst mir doch einfach nicht erzählen, dass dich dieser Film berühren kann. Allein der Gedanke daran bringt mich zum Lachen. Es fällt mir echt schwer, bei dem Film überhaupt sachlich zu bleiben, weil ich selten so einen endlosen Dünnpfiff in einem Film erleben durfte. Dagegen kommt mir ja selbst son Schnick-Schnack wie DISTRICT 9 wie Intellektualität vor.

          Ich habe kein Problem mit Quatsch-Filmen ala 300, aber was ich echt nicht abkann ist, wenn jemand anscheinend den Intellekt eines Fünfjährigen hat und dann meint, ein politisches Statement oder tiefes Kunstwerk oder was auch immer SNOWPIERCER sein soll abzugeben. Du musst mir hier echt auf die Sprünge helfen, denn dass der Film irgendjemandem ernsthaft gefällt (also nicht als Trash), lässt für mich eigentlich nur einen Schluss zu: alle Menschen um mich herum sind Aliens und ich bin in der Truman-Show.

          • http://www.enoughtalk.de jacker

            Ich finde es hier bereits extrem problematisch, SNOWPIERCER mit BRAZIL oder BLADE RUNNER zu vergleichen. Unter Aspekten der Überzeichnung kann man SN. und BR. evtl. in einem Atemzug nennen (nämlich weil beide völlig comichafte, irre Szenarien nutzen um im Kern sehr substantielle Aussagen zu transportieren), aber zumindest B.R. hat in meinen Augen völlig andere Ziele als SN.. Ich kann dich hier einfach nicht im Kern verstehen, muss ich sagen. Sci-Fi Filme / Dystopien / Post-Apokalypsen nutzen doch immer abgedrehte Szenarien, um etwas über den Menschen zu erzählen – und genau das tut SNOWPIERCER! Es geht hier um Führerkult, Gehorsam, fehlgeleitete Ideologie, Verlust von Menschlichkeit und Menschenwürde, soziale Unterdrückung und daraus entspringend eine deftige Gesellschaftskritik – um nur einige Aspekte zu nennen – und nicht darum, warum der Zug nicht anhält.

            Ich akzeptiere nicht jedes x-beliebige Szenario, aber bin bereit auch höchst schräge Szenarien als Aufhänger zu akzeptieren, wenn sie diesen nutzen um mir interessante Dinge über den Menschen zu erzählen, oder die entsprechenden Denkanstöße zu geben. Für mich ist dieser Film nah an perfekt, weil er a) unglaublich viel Spaß macht (wie man diese groteske Actionszene in der Mitte nicht abfeiern kann, ist mir ein Rätsel), aufgrund der überzeugenden Inszenierung trotz low-Budget, überzeugendem Spiel, grotesker Überzeichnung, etc. und b) oben genannte Aspekte enthält und (jetzt sind wir da wieder) im ganzen absolut symbolhaft und metaphorisch daherkommt. Ich hab aber keine Ahnung wie ich dir das weiter erklären soll, hier prallen scheinbar wie so oft Welten aufeinander!

            Ich würde also sagen, du bist in der Truman-Show!

          • SecondUnitTamino

            Der Vergleich mit B.R. ist vielleicht schwierig, ok, aber warum zum Teufel der mit BRAZIL? Du würdest nicht sagen, dass das vom Prinzip her sehr ähnliche Filme sind? Indem ich meine gesamte Vorstellungskraft aufbringe, kann ich vielelicht in dem Film vage sehen, was einem daran gefallen soll. Aber ich verstehe trotzdem nicht, wieso einen die unbeantworteten Szenario-Fragen nicht trotzdem total stören. Mir reicht nicht als Antwort: “darum geht es nicht”. Wäre es denn auch auch ok, wenn der Zug plötzlich Flügel ausfährt und wegfliegt. Oder sich in eine Kuh verwandelt und die Insassen den Theme-Song der Sesamstraße singen? Du weißt doch sicher, was ich hiermit sagen will? “Abgedreht” heißt doch nicht “vollkommen sinn- und regelfrei”. Das ist für mich ein himmelweiter Unterschied. Warum spielt der FIlm überhaupt in einem Zug und nicht in einem Bunker oder so? Es gibt einfach keine Erklärung dafür und das finde ich total mies. In der Form lasse ich das im Film kaum als Prämisse durchgehen, weil es in sich nicht mal ansatzweise schlüssig ist. Ich will doch gerade, dass mir der FIlm irgendeine abgefahrene, aber zumindest in sich halbwegs schlüssige Erklärung gibt, warum sich der Zug ständig bewegt. Vielleicht müssen sie durch die Welt fahren, um noch Vorräte zu finden und dann halten sie hier und da an und die Armen werden zum Vorräte holen in die Kälte gescheucht oder was auch immer. Irgendwas in der Richtung, DAMIT ICH VERSTEHE WAS PASSIERT.

            Wie soll ich mich auf ein Szenario ohne Regeln einlassen können? Wie kann ein Szenario ohne Regeln als Analogie funktionieren? Das genau begreife ich nicht. Der Witz einer Analogie ist doch gerade, dass sie Mechanismen – “Regeln” – aus unserer Welt abstrahiert und in anderer Verpackung neu darstellt. Das trifft hier z. B. auf die Diskrepanz und das Schichtensystem zwischen Arm und Reich zu, da sehe ich eine Analogie. Aber was kommt dazu? Mehr sehe ich hier beim besten Willen nicht. Den Zug kann und das Perpetuum Mobile kann man vielleicht als das unaufhörliche sich-im-Kreisdrehen einer Gesellschaft verstehen, aber das ist mir einfach viel zu platt. Ich will so eine abstraktere Deutung gerne AUCH noch im Film sehen können, aber ersteinmal muss das Geschehen doch in sich eine schlüssige Geschichte in einem schlüssigen Szenario erzählen. Das wäre dann Cleverness. Die Filmwelt von SNOWPIERCER hat aber keine inhärenten Regeln und funktioniert wenn überhaupt ausschließlich als plakatives und vollkommen oberflächliches Arm-Reich Statement. Der Film leistet in Sachen Gesellschaftskritik ungefähr so viel: “Hier ist Arm, hier ist Reich, Reich verhält sich scheiße zu Arm und genießt ein schönes Leben”. Die Mechanismen von Kontrolle und Ausbeutung werden hier GAR NICHT NICHT NICHT beleuchtet und das macht das ganze Ding so unendlich platt und sinnlos. Wo 1984 und BRAZIL punkten ist SNOWPIERCER völlig leer, weil die Welt innerhalb des Zugs nicht vernünftig als Analogie funktioniert.

            Ich würde es so auf den Punkt bringen: Wie soll ich den etwas über unsere Welt lernen, wenn ich die Welt des Fims noch weniger begreife als unsere. Eine Satire oder Groteske sollte doch gerade Dinge überzeichnen und damit verdeutlichen statt sie noch weiter zu verwirren.

          • http://www.enoughtalk.de jacker

            Deswegen schreibe ich doch: “Mit BRAZIL schon eher” etc.
            Der Vergleich von BRAZIL passt schon..

            Ich will dir nichts unterstellen, aber mir erscheint das ein wenig so, als hättest du den Film relativ schnell so blöd gefunden, dass du ihn gar nicht mehr so wirklich aufmerksam geschaut hast? Es wird sehr wohl erklärt warum der Zug in genau dieser Form existiert, auch warum die Leute da rein geladen wurden und auf eine eher passive Weise (und umso treffender) auch, warum der Schöpfer (Wilford) die dort vorliegende Gesellschaftsform angestrebt hat (in dem Atemzug werden einige interessante Parallelen zu Faschismus, Führerkult und extremistischen Ideologien, bzw. sogar Gott-Komplex gezogen). Der Zug fährt endlos, weil Wilford ihn in seinem ideologischen Wahn exakt darauf ausgelegt aht, als autarkes System zu funktionieren, damit er eben genau seine fehlgeleitete Vision einer “Gesellschaft” umsetzen kann – das wird auch in den Dialogen ziemlich gut klar, aber eher gegen Ende, als Wilford dann auf den Plan tritt. Im Design der Story ist dauerhafte Bewegung sogar essentiell – anders würden die Betrachtungen zum totalitären Regime im Zug wenig Sinn machen, weil es eben bei jedem Halt eine Fluchtmöglichkeit für die Leidtragenden geben würde.

            Die Kampfszene hat was trashiges, keine Frage, ich empfinde sie aber als so genial inszeniert, dass ich mich da eher drüber freuen konnte :)

            Die Kritik und die Analogien, liegen hier sowohl im groben Design des Szenarios, als auch besonders in den Feinheiten. Es gibt unzählige Szenen, die anhand von Reaktionen und Benehmen der Figuren Aussagen über die Funktionsweise von Propaganda, etc. treffen. Gesellschaft ist hier auf ein kleinst-Maß ohne Fluchtmöglichkeit heruntergeschrumpft, um für die verschiedensten gesellschaftlichen (bzw. historisch aufgetretenen) Phänomene Symbole, etc. Analogien zu finden. Und da geht SNOWPIERCER eben wesentlich weiter als das von dir beschriebene Stammtisch Niveau und ist keineswegs platt. Du sprichst Kontrolle, etc. an und genau das tehmatisiertd er Film doch nonstop und wählt zahlreiche Wege, sowohl die physische (gewaltvolles in-Schach halten) als auch die psychologische Komponente (Indoktrination von Verachtung für das “niedere Volk” seit frühster Kindheit, Erheben des Führers auf ein gottgleiches Niveau, Symbolik des Nutzen von schlecht situierten Menschen als “Brennholz” für gefährliche und unangenehme Arbeiten) zu thematisieren. Es werden hier Themen wie Respekt, Menschenwürde, Moral, etc. an diesem hypothetischen Szenario angeschnitten. Das folgt alles aus dem Umgang der Figuren miteinander. Wenn ich den Film schaue, dann kann ich in den meisten Szenen historische oder leider auch aktuelle Begebenheiten entdecken, auf die sich das gezeigte übertragen lässt.

            Ich finde deine Argumentation hier übrigens schwierig, weil viele deiner Vorwürfe sich irgendwie genauso auf BRAZIL spiegeln lassen. Da macht (in meinen Augen zumindest) auch nicht alles Sinn, das ganze Szenario ist völlig over-the-top und nutzt das völlig groteske Herangehen um im Kern immer irgendetwas zu erzählen. Ich kann auch fragen, was diese vielen Leitungen sollen, was der risiege Verwaltungsapparat nonstop tut, etc. Das wird mir auch kaum erklärt und macht streng genommen keinen Sinn – trotzdem erfüllt es nen wichtigen Zweck, in der AUSSAGE des Films, und in SNOWPIERCER erfüllt auch so ziemlich jede Szene einen Zweck!

  • stanleyhitchock

    Zunächst mal ein interessanter Artikel zum Thema “Jump Scare”: http://www.theverge.com/2012/10/31/3574592/art-of-the-jump-scare-horror-movies

    Also bei mir ist es so, ich mag ganz gerne die “Horrorfilme”, die eher trashig sind. Die schaut man gemeinsam mit paar Freunden/innen und hat eine gute Zeit. Besonders unterhaltsam empfand ich da “Re-Animator”, “Evil Dead 2″ (Hierzulande “Tanz der Teufel 2)”und “”From Beyond”. Vorallem sind alle so gut, weil sie aus den 80-zigern kommen und sie nur da funktionieren. In der heutigen Zeit schwer vorstellbar.

    Welcher Film mich begeistert hat, der wirklich gruselt? Das war ganz klar: “Insidious” und “Saw” (Wobei ich da die These habe, dass er eher ein Thriller ist, wie seht ihr das?). Leider hat mich “Conjouring” sehr enttäuscht. Wäre der noch gut, wäre James Wan mein David fincher des Horrorgenres. :D

  • stanleyhitchock

    Zunächst mal ein interessanter Artikel zum Thema “Jump Scare”: http://www.theverge.com/2012/10/31/3574592/art-of-the-jump-scare-horror-movies

    Also bei mir ist es so, ich mag ganz gerne die “Horrorfilme”, die eher trashig sind. Die schaut man gemeinsam mit paar Freunden/innen und hat eine gute Zeit. Besonders unterhaltsam empfand ich da “Re-Animator”, “Evil Dead 2″ (Hierzulande “Tanz der Teufel 2)”und “”From Beyond”. Vorallem sind alle so gut, weil sie aus den 80-zigern kommen und sie nur da funktionieren. In der heutigen Zeit schwer vorstellbar.

    Welcher Film mich begeistert hat, der wirklich gruselt? Das war ganz klar: “Insidious” und “Saw” (Wobei ich da die These habe, dass er eher ein Thriller ist, wie seht ihr das?). Leider hat mich “Conjouring” sehr enttäuscht. Wäre der noch gut, wäre James Wan mein David fincher des Horrorgenres. :D

  • Elfant

    Eure Frage warum Freddy nur Jugendliche “angreift”, wird glaube ich schon im ersten Teil leidlich beantwortet: Freddy war ein Kinderschänder (was die US – Amis deutlich weiter verwenden als wir), welcher anschließend vom Mob im Heizungskeller verbrannt wurde.

    Warum sehe ich gerne Horrorfilme? Die Frage ist wirklich nicht leicht zu beantworten, weil es da wirklich jede Menge Mist gibt. Zum einen Grenze ich die meisten Gewaltorgien aus. Hostel und Co sind für mich also kein Horrorfilme. Nur weil ein Vampir im Film ist, wird die Biss – Reihe auch nicht zum Horrorreihe (auch wenn es ein Horror ist, sie zu sehen).
    Warum sind dann aber Filme wie nun A nightmare in Elm Street oder (The) Evil Dead ein Horrorfilm für mich? Ich denke das ich merken muß, das der Film mich gruseln oder erschrecken möchte. Deswegen ordne ich Psycho von Hitchcock ins Horrorgenre ein… nur wegen der Szene mit der Mutter.

    Das erklärt aber nicht warum ich gerne Horrorfilme sehe. Vielleicht weil ich sie seltener sehe. Ich bin immer noch ein Fernsehseher und während jede Woche fast jedes Genre bedient wird, werden kaum Horrorfilme gezeigt. Vielleicht ist es aber auch die Lust am Grusel?

    Etwas anderes ist noch die Zensur. Es gibt nur sehr wenige Werke bei den ich die Beschlagnahmung (komplettes Verbot) nicht verstehe und die Indizierung macht den Film weiterhin verfügbar. Was mich mehr ärgert ist der mangelne Mut der Berichterstattung und der Industrie, dass eine Bewertung dieser Filme werbend sein könnte.
    Tamino hat sich beim Hellraiser Podcast gewundert, dass Hakenkreuze beim Medium der Videospiele immer noch “verboten” sind in Deutschland, während der Film als Kunstform sie seit langer Zeit verwenden darf. Dem wird auch so lange so bleiben bis sich ein Verleger gerichtlich dagegen zur Wehr setzt.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      ich bin immer noch kein Anwalt oder Richter (zum Glück!), kann mir aber bei der Debatte auch vorstellen, dass der Kunst-Begriff mit reinspielt. Filme sind weitläufiger als “künstlerischer” Ausdruck anerkannt als Videospiele. Dem entsprechend könnte es schwieriger sein, die gleiche Freiheiten für Videospiele einzufordern wie für Filme. Bestes Beispiel sind mal wieder die USA, wo Games auch erst vor ein paar Jahren in diesem Sinne vor dem richterlichen Prüfstand standen. Zum Glück stellte sich aber dabei heraus, dass auch für Games die Meinungsfreiheit gilt. Ist halt alles nicht so einfach ;-)

      • Elfant

        Wenn das Leben so einfach wär, …..
        Es ist richtig, daß Vidoespiele in Deutschland im Allgemeinen nicht als Kunstform gelten, aber gerade der Vergleich zum Film ist da doch recht passend. Ich denke wir können den Beginn des Filmes auf um die 1890 datieren. Wenn ich mich recht erinnere, begann der Film sich erst in den 1920 – igern bis 1930 – igern als Kunstform zu etablieren, wobei der Durchbruch in der Masse wohl erst nachdem 2. Weltkrieg einsetzte.
        Auf der politischen Seite kann man sich darüber streiten, ob die Mitausrichtung eines Förderpreises, unter anderem mit der Begründung der kulturellen wie gesellschaftlichen Bedeutung, und der Vertretung der Regierung durch den Beauftragten für Kultur und Medien bereits als Anerkennung gewertet werden kann.
        Juristisch ist es unklar, weil bisher kein Verleger gegen eine entsprechenden Verordnung geklagt hat. Wie so etwas laufen kann, kann man sich exemplarisch im deutschen Wikipediaeintrag von The evtl dead / Tanz der Teufel ansehen. Der Film hat nach rund 9 Jahren jede mögliche juristische Bewertung abbekommen. Selbst unter dem Deckmantel der Kunst oder Meinungsfreiheit ist nun einmal nicht alles erlaubt.

  • http://www.enoughtalk.de jacker

    Ja.. “The Horror” ist schon so eine Sache :)

    Ich habe im Zuge des horrorctobers einiges mehr als sonst an Horror geschaut – von Klassikern bis Neuerscheinungen, von Mainstream bis Direct to DVD – und habe dabei echt einiges über meinen Horror-Geschmack herausgefunden. Es gibt zwei Arten dieser Filme die ich sehr schätze: Kategorie eins sind die irren abgedrehten (eigentlich exakt das was Tamino nennt) wie HOUSE OF 1000 CORPSES, der Film hier, HELLRAISER oder THE THING. Die schaue ich mir primär aufgrund des audiovisuellen Wahnsinns und der angenehmen Verstörung durch sie an. Kategorie 2 sind Filme, die über Spannung, Suspense und Ungewissheit arbeiten. Da ist ebenfalls ALIEN mein Kindheitstrauma und die nie wieder erreichte Blaupause – seitdem renne ich dem Gefühl hinterher und suche Filme, die da annähernd ran kommen. In diesem Genre finde ich es fatal wenn zu viel von der Bedrohung gezeigt wird. Das empfinde ich immer als entmystifizierend und es macht mir oft den Film kaputt.

    Wenn ich Horror einteilen würde, gäbe es bei mir drei übergeordnete Klassen: Bedrohung durch etwas übernatürliches (Monster, Geister, etc.), Bedrohung durch den Menschen (Torture-Porn, Serienkiller, etc.) und Bedrohung in der Psyche des Protagonisten (Psychological Horror, surreale Filme). Da kann man sich dann an Unterklassen abarbeiten, muss aber immer die Grenze zwischen ernst gemeint und Trash ziehen.

    • SecondUnitTamino

      Die Einteilung gefällt mir, ich stimme zu (huch?!)

      • http://www.enoughtalk.de jacker

        Was ist hier los?! ;)

  • Gormenghast

    Ah ja, der Freddy,

    voll die Ikone des Horrorfilms, wurde leider durch viel zu viele Fortsetzungen totgeritten; besonders die Direct to Video-Reihe ist sehr schwach, Freddys New Nightmares hieß die glaube ich.

    Aber besonders sein Pullover weckte in mir damals Begehrlichkeiten. Da ich in keinem Geschäft fündig wurde, bat ich meine Mutter mir einen solchen zu stricken, mit genauer Anweisung und Skizze. Das erste Drittel gelang auch perfekt, dann ging Mama die grüne Wolle aus, und sie benutze Gelb bis zum Ende. Hätte ja noch als cooler Reggae-Pulli durchgehen können, wenn sie nicht noch ein stylisches Norwegermuster reingewoben hätte, mit der Begründung meine Vorlage wäre ihr zu langweilig gewesen. Hat mir wenigstens die Suche nach Freds Hut erspart ;)

    Echt ganz gut ist allerdings das Remake FREDDY VS JASON, deftige Szenen mit augenzwinkerndem Humor.

    Gänsehaut finde ich immer schön bei Horrorfilmen, aber das schaffen leider nur wenige bei mir; die Japaner haben das ganz gut drauf, RING und THE GRUDGE und diese Abteilung.
    Aber ganz aus Gänsehaut bestehe ich in den letzten Minuten von WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN, obwohl ich den schon sehr oft gesehen habe kriegt der mich jedesmal mit seiner schaurigen Klimax.

    • SecondUnitTamino

      Hab den ja auch neulich gesehen und mich würde interessieren, wie du das Ende interpretieren würdest. Für mich war die Kleinwüchsige definitiv ein mordender Geist, aber das sehen anscheinend nicht alle so und viele nehmen an, dass es sich wirklich um eine von irgendwo ausgebrochene, kleinwüchsige Mörderin handele. Wie siehst du das?

      • Gormenghast

        Ich glaube eine Frau aus dem Off ruft etwas wie ” Geh nicht weiter. ES IST DER TEUFEL!”

      • Gormenghast

        Haste denn auch Gänsehaut bekommen, du coole Socke?

        • SecondUnitTamino

          Ich war eiskalt und wollte, dass die kleine aus dem Fernseher kommt, damit ich sie ordentlich vermöbeln kann! :-) Ne, Gänsehaut hatte ich nicht, aber ich war dennoch ziemlich beeindruckt vom Ende des Films, weil es sich so toll im Film entwickelt hat durch die ganzen kleinen Details.

          • Gormenghast

            Ach, sorry…ich dachte wir sprechen über WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGER.

            In RING ist das ganz klar ein Geist, sehe ich auch so.

          • Gormenghast

            Ein anderer Trash Schocker in dem Monster aus dem Fernseher kommen ist übrigens DEMONI 2.
            Die Dämonen übernehmen gleich ein Hamburger Hochhaus, und schön ist daß bei der italienischen Produktion in den wenigen Aussenshots wir Hamburger alle bayrische Lederhosen tragen, hahahaha

          • Gormenghast

            Oder tun wir das?
            In dem Gondelfilm gehts ja auch viel um religiöse Symbolik, also scheint das mit dem Teufel hinzukommen

          • SecondUnitTamino

            Ja, wir reden über den, RING kenne ich nicht^^ Aber mein Statement lässt sich natürlich auch so lesen. Ich meinte aber meinen Fernseher :-)

          • Gormenghast

            Seltsamer Zufall…in RING kommt nämlich “die Kleine aus dem Fernseher”, und mit der würde ich micht nicht gerne anlegen, hihihi….

  • Usvart

    Zur Frage, was ist ein Horrorfilm. Das ist wirklich schwierig. Ich finde, es kommt vielmehr darauf an, was der Film beim Zuschauer auslösen will, als darauf, ob jetzt ein Monster oder so vorkommt oder eben nicht. Er will nämlich Angst, Unwohlsein, Beklemmung auslösen, dass es einem kalt den Rücken runterläuft, was über das Gruseln hinausgeht. So dass man fast schon froh ist, wenn man den Film überstanden hat. Vielleicht vergleichbar mit einer Achterbahn. Deswegen kann ich nicht verstehen, dass ihr teilweise versucht den Wert eines Horrorfilmes daran fest zu machen, ob er noch eine tiefere Aussage hat oder nicht. Das ist von mir aus nettes Beiwerk, aber nicht das Kriterium. Hatte ich schiss?, dann war der Film gelungen.

    Den Punkt habt ihr auch kurz angesprochen. Es ist absolunt entscheidend, wile man einen Horrorfilm anschaut. Wenn man sich nicht darauf einlässt, ständig Ablenkung hat; sich unterhält; dann kann so ein Film kaum wirken. Licht aus (ich mache ein schwaches Licht an, sonst ist es anstrengend für die Augen), Handy aus und in den Film abtauchen.
    Hab es schon erlebt, dass ich bei einem Film richtig schiss hatte und ein Kumpel so: “ach der war langweilig” und damm kam raus, dass er den Film in einer großen Runde nebenbei angeschaut hat.

    Habt ihr schon einen Vertreter des “J-Horror” gesehen? Bei den amerikanischen Remakes von The Grudge und The Ring hatte ich richtig schiss. Fraglich, ob dann ein amerikanisches Remake noch J-Horror ist, aber von der Machart und Thema her, finde ich schon.

    • Usvart

      PS: zu Jump Scares: Doch man kann an dem Gefühl, das nach dem Erschrecken kommt, gefallen finden. Manchmal lachen auch danach die Zuschauer, vermutlich das Adrenalin und die Erleichterung.

      @christian
      es wundert mich, dass du nur bei Videospielen dich gruseln kannst, aber nicht bei Filmen. Sicher dass du Horror-Filme auch so fokussiert anschaust, wie du zockst?

      @Tamino
      zu deiner Frage, ob sich Erwachsene auch noch bei Filmen gruseln. Ich habe bei guten Horrorfilmen (und da gibt es wenige) aber sowas von schiss, bin angespannt und erleichtert wenns vorbei ist. Ich liebe Horrorfilme. Klingt paradox, ist es für mich aber nicht.