Second Unit #126 (Oldboy [2003] & Oldboy [2013])

Diese Woche gibt es einen großen Rundumschlag. Wir wagen uns mal wieder ins filmische Asien und kriegen dabei den Fuß nicht komplett aus Hollywood heraus. Wir widmen uns mal wieder zwei Filmen, dieses Mal sogar gleichzeitig. Und wir befassen uns endlich einmal intensiver mit dem Phänomen des Remakes. Vorhang auf für unsere Doppelbesprechung zu Oldboy (Amazon-Link*) und Oldboy (Amazon-Link*). 

Da wir zwei Filme besprechen, haben wir natürlich auch zwei Getränke vor uns stehen. Zum einen Taminos Lieblingslimo, zum anderen eine merkwürdige Hello-Kitty-Limo.

[YouTube DirektTrailer]

[YouTube Direktrailer]

Wir besprechen beide Filme parallel und spoilern was das Zeug hält. Die beiden Regisseure sind Chan-wook Park und Spike Lee. Die Hauptrolle spielen Min-sik Choi als Dae-su Oh bzw. Josh Brolin als Joe Doucett. Die weibliche Nebenrolle spielen Hye-jeong Kang als Mi-do bzw. Elizabeth Olsen als Marie Sebastian. Den Gegenspiele übernehmen Ji-tae Yu als Woo-jin Lee und Sharlto Copley als Adrian. Und dann gibt es noch den Wächter, gespielt von Oh Dal-su als Park Cheol-woong bzw. Samuel L. Jackson als Chaney.

Wir arbeiten uns Schritt für Schritt durch die Filme und greifen uns dabei wichtige Sequenzen und Elemente heraus. Dabei fragen wir uns immer wieder, was das Remake anders macht und vor allem: warum?

Zum Schluss landen wir bei der allgemeinen Remake-Problematik. Sind sie alle schlecht? Was für Ansätze gibt es? Wann sind Remakes mehr als nur “Malen nach Zahlen”?

Nächste Wochen beginne wieder unsere Lieblingsfilm-Wochen (zugegeben, wir haben uns schon in dieser und der letzten Woche warm gemacht). Taminos All-Time-Tarantino-Favorite Inglourious Basterds (Amazon-Link*) steht dann nämlich auf dem Speiseplan.

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[Download | Länge: 2:01:43 | Größe: 58,7 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: by Sir Mildred Pierce]

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  • Misch81

    Oh, der Judge Dredd mit Sly ist aber ein ganzes Stück von den 80ern entfernt. Der Film ist von 1995. :)
    Ansonsten empfinde ich den neuen Dredd auch eher als eine neue Interpretation der Vorlage, denn als Remake. Ich mag beide.

    Der koreanische Oldboy ist für mich einer der größten Filme aller Zeiten. Das Remake ist vollends indiskutabel.

    Zum Thema Horrorremakes: Das geht nicht immer schief. Oftmals werden diese ja einfach nur gemacht, da die Amis nicht synchronisieren möchten und es auch nicht können.
    Wenn das dann als einigermaßen Shot-for-Shot Remake gemacht wird und die Qualität gehalten wird, habe ich da nichts gegen.

    Beispiele:

    Rec (ES 2007) vs. Quarantäne (US 2008) -> nicht ganz Shot-for-Shot, kann aber die Qualität einigermaßen halten. Ich bevorzuge das Original, allerdings freue ich mich für die Amis, dass sie mit dem Remake auch in den Genuß des Stoffs kommen.

    Låt den rätte komma in (deutscher Titel: So finster die Nacht) (SE 2008) vs. Let me in (GB/US 2010) -> Auch nicht ganz Shot-for-Shot, aber hier schafft es das Remake sogar noch eigene Interpretationen einzubringen, ohne sich sonderlich weit vom Original zu entfernen. Ich finde das Original besser, aber in diesem Fall lohnt es sich sogar beide Filme zu sehen. Das Remake ist hier nicht nur für Amis interessant. ;)

    Ringu (JP 1998) vs. The Ring (US 2002) -> Hier finde ich das Remake sogar deutlich stärker, was in meinem Fall nicht daran liegt, dass ich keinen Zugang zu asiatischen Filmen finden kann. Ganz im Gegenteil.
    Ringu ist auch sehr ordentlich, aber The Ring ist in nahezu allen filmischen Belangen für mich der bessere Film.

    btw: Wer einen Beweis will, dass die Amis nicht synchronisieren können, der darf sich gern mal The Raid 2 mit amerikanischer Synchro antun. *kotzbrech*

    • SecondUnitTamino

      Klar, der Judge Dredd ist nicht aus den 80ern, was man auch ganz klar an den Effekten sieht, aber dennoch fühlt er sich total so an, daher ist er bei mir untre der Kategorie abgespeichert :-)

  • Deekin

    Wahrscheinlich bin ich der einzige, der bei “Jurassic Park Avenue” lachen musste xD

    • SecondUnitTamino

      Ich wusste es, du lässt mich nicht im Stich^^

  • RagingUll

    Freue mich auf Inglorious Basterds, Brazil und 500 days of Summer!

    • SecondUnitTamino

      Also das sind ja mal die letzten Filme, die wir hier besprechen werden! ;-)

  • Aoi Miyazaki

    Ach wie schade! Das war ja viel mehr Debatte über Remakes als über den eigentlichen Film. Eigentlich nichts, was erheblich über die Plotzusammenfassung hinausgeht und das US-Remake interessiert doch eigentlich eh keinen (Hat das wirklich wer gesehen?). Die angedeuteten Sätze (Lache und die Welt lacht mit dir,…. ; Egal ob ein Sandkorn oder ein Stein,…) und unzähligen Metaphern (Zunge abschneiden, Ameisen, Hammer, verurteilte Liebe, kleine isolierte Kammer, Spalten der Persönlichkeit usw.) laden doch zu langen und ausführlichen Diskussionen ein und generell den unfassbaren Einfluss dieses Films auf das gesamte südkoreanische Kino hätte man sezieren können, da hatte ich speziell nach den starken Episoden zu Blade Runner und Fight Club mehr erwartet.

    • SecondUnitTamino

      Klar hätte man den Film selbst noch viel mehr besprechen können – er ist ja schließlich nicht umsonst einer meiner Lieblingsfilme – aber alles geht eben leider nicht. Wir waren ja so schon bei über zwei Stunden Laufzeit. Wir haben den Film jetzt eher zum Anlass genommen, um diese Remake-Geschichte mal etwas zu thematisieren, was uns beiden wie auch in der Episode erwähnt schon lange ein Anliegen war. Natürlich ist es schade, wenn dich das jetzt nicht so sehr interessiert hat, aber da wir sehr oft immens detailierte Filmbesprechungen machen (wie auch kürzlich bei den Matrix-Sequels) finde ich es schon ganz gut und vor allem abwechlungsreich, ab und an vielleicht mal eher ein allgemeineres Thema im Vordergrund zu haben.

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    So, jetzt bin ich gespannt!
    Hab den Film letzte Woche gerewatcht und bin wirklich vom glauben abgefallen was für eine fülle von inhaltlichen Fragen da drin liegt. Schuld, Verdrängung, Vergebung, etc. Speziell die Thematik wem man hier Sympathie entgegen bringt, wem nicht, welches verhalten gerechtfertigt ist, welches nicht, da könnte ich ewig dran rumdenken – mal sehen was ihr herausgekitzelt bekommt!

    • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

      Schließe mich mal an: Ein Bißchen mehr zu den inhaltlichen und moralischen Qualitäten von OLDBOY hätte ich tatsächlich auch gern gehört. Aber die Remake-Diskussion war dafür umso umfangreicher. Nächste Woche dann die BASTERDS, hier ist ja die ♥-Film Zeit ausgebrochen. I like!

      • SecondUnitTamino

        der “perfekteste” Film ;-) Mal gucken, ob ich mir den mal anschaue. Schien mir vom Thema nicht so mein Fall zu sein und die Kritiken waren ja generell auch nicht so pralle (was natürlich nix heißen muss). Ist das denn son “Jacker-Film” oder könnte der auch was für mich sein, hehe?

        • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

          Wichtig ist hier, das “audiovisuell” mit zu zitieren ;)
          Man muss zugeben, dass der Plot a) im Endeffekt ein stillgeschwiegenes Remake von Hitchcocks SHADOW OF A DOUBT (womit wir hier ja beim Thema sind) und b) schon relativ dünn ist. Aber der Film ist einfach ein Lehrstück, was die Bildsprache & Kamerarbeit, das Setdesign und den Umgang mit Filmmusik betrifft. Ist an sich ein düsterer Thriller (wobei hier vielleicht nicht deine Definition von Thriller gemeint ist), durch die Audiovisualität rutscht der aber schon fast ein wenig in die Mystery Ecke. Aber es könnte ein Jacker-Film sein, weil wirklich sehr, sehr viel non verbal und non-plotwise transportiert wird. Allein Matthew Goode’s Performance macht den aber in meinen Augen schon sehenswert. Hab gerade mal geschaut, der internationale Trailer vermittelt jedoch ein völlig falsches Bild, durch den abgehakten Schnitt und die Musik. Der deutsche trifft es zumindest in der ersten Hälfte.

  • http://nein.com Akmo Schmako

    FInde ich auch schade dass ihr nicht mehr über Oldboy geredet habt. Die einzige Daseinsberechtigung des Remakes wäre ja eine Adaption des Mangas. Im Manga gibt es kaum Gewalt (nur ein Toter) und keine Inzestgeschichte. Aber das war wohl Hollywood zu zahm.
    Zum Thema Remakes: die wird es immer geben und müssen ja nicht schlecht sein. Das Remake von Ben Hur (1959) ist sicher das beste Beispiel.

  • cule0809

    Wieder eine sehr schöne Diskussion. Habe aufgrund eurer Ankündigung, mal wieder mir Oldboy angeguckt. Hatte den schon lange nicht mehr gesehen und muss auch sagen, ich zähle das Ganze auch zu meinen Lieblingsfilmen. Das Remake gucke ich mir gar nicht erst an, ich weis nicht was Hollywood da besser machen soll. Nach eurer Besprechung fühle ich mich bestätigt.

    Zur Remakegeschichte allgemein. Ich bin da selbst mir mir im Zwiespalt. Aber alles der Reihe nach. Die Frage nach der Daseinsberechtigung von einem Remake ist definitiv interessant aber nicht immer leicht zu klären. Sicherlich gibt es Remakes, die nur aufgrund des Geldes gemacht werden. Dies merkt man allerdings dann auch dem jeweiligen Remake an. Die Klassiker für ein junges Publikum zu gestalten lass ich auch gelten. Was ist aber mit den Remakes aus Hollywood, die einfach nur Filme aus anderen Ländern neu inszeniert obwohl der Film nicht einmal sonderlich alt ist? Wegen der Kohle kann es nicht wirklich sein, immerhin sind die meisten Filme in den USA eher unbekannt. Denn die meisten ausländischen Filme floppen alle in den USA, wenn sie denn überhaupt dort erscheinen. Ich würde bei manchen Werken eher von Ideenklau sprechen, um so schnell wie möglich einen Film zu produzieren. Aber es gibt auch andere Beispiele. Es gibt durchaus Remakes, wo man merkt, dass die Beteiligten das Original mögen und vielleicht sogar, was Eigenes hinzufügen wollen. Verblendung, Let me in (ich höre den Mob schon^^) sind für mich sehr gute Beispiele, wie man ein Remake gut gestalten kann, obwohl nicht so viele Jahre auseinander liegen.

  • http://www.privatsprache.de/ Privatsprache

    Übrigens glaube ich, dass Gus Van Sants Psycho ein Kommentar auf Hollywoods Tendenz ist, von allem ein Remake zu machen und seine Aussage: Psycho ist perfekt und braucht kein Remake…

    • SecondUnitTamino

      Meinst du echt, dass man deswegen einen ganzen Film dreht? :-)

      • http://www.privatsprache.de/ Privatsprache

        Na ja, du hast ja auch einen ganzen Podcast über das Thema gemacht ;-). Und der Film ist eben das Ausdrucksmittel bon Van Sant. Es passiert einem Regisseur ja nicht aus Versehen, dass er einen anderen Film Einstellung für Einstellung kopiert. Natürlich war das ein Extrem auf der Skala möglicher Remakes und als solches nur ein einziges Mal möglich. Aber ich denke, Van Sants Kalkül war: Wenn ich in einem Interview sage, dass ich die ständigen Remakes blöd finde, ist das nach einer Woche vergessen, hingegen reden wir eben noch heute über sein Psycho-Remake…

        • SecondUnitTamino

          Hehe, nun ja, wir reden halt ein, zwei Stunden in einem Podcast dadrüber und machen uns keine Monate lange Arbeit mit Produktion, Darstellern etc. nur um zu sagen “es gibt heutzutage zu viele Remakes”. Kann natürlich sein, dass es wirklich so war – ich weiß es nicht – aber es erscheint mir persönlich nur äußerst schwer vorstellbar, das sich jemand so viel Arbeit macht, um dieses simple Statement zu verpacken. Zumal es dadurch natürlich auch nicht die Bohne anders wird, denn die Leute wollen die meisten Remakes ja anscheinend sehen.

  • http://www.wiederauffuehrung.de MMeXX

    Ahoi!

    Was muss ich da hören? Total Recall könnte eine intelligente Neuverfilmung vertragen? *nachLuftschnapp* Von Christopher Nolan? Bitte was? :) Also ich wüsste jetzt nicht wirklich, wo etwas intelligenter gemacht werden könnte? Da kann ich eure Aussage leider überhaupt nicht nachvollziehen. :( (Die 2012-Verfilmung habe ich nicht gesehen.)

    • SecondUnitTamino

      Ich bin mit dem Original völlig zufrieden, aber dennoch ist das eben in erster Linie ein Schwarzenegger-Actioner mit etwas knuffigen Sets und kein völlig ernstzunehmender Sci-Fi “Denk”-Film. Ich glaube Christian wollte hauptsächlich betonen, dass man aus dem Material von Phillip K. Dick auch einen deutlich ernsteren Film machen könnte, der sich mehr mit der Materie des Erinnerungen manipulieren befasst und das nicht hauptsächlich als Vehikel für Action benutzt. Wie gesagt, ich liebe den Film, aber dennoch könnte man das ganze auch völlig anders aufziehen, inhaltlicher. Bei TERMINATOR z. B. wüsste ich jetzt nicht, was man da noch tolles aus der Materie machen könnte, was Cameron nicht schon getan hätte.

      • http://www.wiederauffuehrung.de MMeXX

        Hm, dann werten wir das wohl unterschiedlich. Ich sehe nämlich die Action-Szenen + Arnie eher als das Lockmittel für diejenigen, die nicht groß nachdenken wollen (und auf gute Action stehen), während sich das erzählerisch Interessante als Kern erst dahinter zeigt. ;)

        Dieses ganze Spiel ab Arnies “OP”, ob er nun tatsächlich ein Agent war oder nur die Erinnerung implantiert bekommt, bleibt ja bis zur allerletzten Einstellung doppelbödig und es gibt für beide Varianten genug Argumente, um die entsprechende Sichtweise zu belegen. Bei der Kurzgeschichte selbst sehe ich – in diesem Fall – auch gar nicht so viel mehr, was man rausholen könnte. Da hatte meiner Erinnerung nach auch Verhoevens FIlm schon jede Menge drumrum gebaut. Ich glaube, ich reibe mich einfach an der Formulierung “intelligenter”. “inhaltlich anders aufziehen” meinetwegen, da kann ich wieder beruhigter schlafen. :D Verhoeven baut ja – soweit ich das einschätzen kann, kenne nicht alle seine Werke – immer jede Menge Gesellschaftskritik, Geschichtskommentare und ähnliches ein, was sich bspw. bei einem geradlinigen Actionfilm kaum/selten findet.

        • SecondUnitTamino

          Wir müssen auch nicht darüber reden, dass Verhoeven ein klasse Regisseur ist. TOTAL RECALL, ROBOCOP und STARSHIP TROOPERS finde ich allesamt herausragend. Dennoch sind das alles sehr einfach zugängliche Filme und der Aspekt des Actioners wiegt für mich da zumindest bei den ersten beiden Werken deutlich höher, nur bei STARSHIP TROOPERS sehe ich das Verhältnis ausgeglichener. Ich merke das für mich einfach daran, wann ich gewisse Filme sehen will. TOTAL RECALL lege ich ein, wenn ich Bock auf einen unterhaltsamen, lockeren Actioner habe – nicht wenn ich zum Nachdenken angeregt werden möchte. Wenn es mir um Sci-Fi Konzepte oder Zukunftsvisionen geht, dann greife ich doch eher zu BLADE RUNNER oder CHILDREN OF MEN. Aber klar gebe ich dir Recht, dass TOTAL RECALL mehr ist, als ein bloßer stumpfer Actioner wie COMMANDO oder so. Intelligent würde ich ihn definitiv nicht nennen, aber gut geschrieben und strukturiert allemal.

          • http://www.wiederauffuehrung.de MMeXX

            Ich kann deine Meinung nachvollziehen, teile sie aber nicht. ;) Bei RoboCop ist es ähnlich: Außenherum ein kurzweiliger, unterhaltsamer Actionfilm, innendrin Satire, Fragen zur Staatsführung/Polizei/Überwachung, (2. Welt)Kriegstrauma, Jesusvergleiche etc. Beide (RoboCop und Total Recall) halte ich u. a. deswegen auch für Filme, die sehr intelligent gemacht sind. Was du beschreibst als “Bock auf einen unterhaltsamen, lockeren Actioner” ist eben eine der Stärken: Die ganzen Dinge dahinter lassen sich prima ausblenden und der Film funktioniert als “simpler” Actionstreifen. Gleichzeitig ist aber noch so viel mehr dahinter.

            Commando spielt natürlich in einer völlig eigenen Liga (ohne Gegner)! :D

  • Mapache

    Servus Leute! Ich wurschtel mich hier die letzten zwei Monate durch euer Archiv und hab mittlerweile fast alle Episoden gehört, zu denen ich auch den Film gesehen habe – deshalb ist mir auch diese Episode noch sehr präsent.
    Ich habe vor kurzem den Film The Loft mit James Marsden, Wentworth Miller und Karl Urban in den Hauptrollen gesehen und musste sofort wieder an eure Original/Remake-Diskussion denken, deshalb mein Kommentar hier.

    Dieser Film ist ein Remake vom Film Loft aus dem Jahre 2008 aus Belgien. Der besondere Kniff ist aber, dass der gleiche Regisseur (Erik Van Looy) sowohl das Original als auch das Hollywood-Remake gemacht hat! Das wäre doch mal ein Thema, dass ich mir bei euch in einem Double Feature wünschen würde ;)

    Das Original habe ich leider noch nicht gesehen, es steht aber auf meiner Watchlist, und das Remake hat mich extrem positiv überrascht – mit einigen Wendungen in der Story habe ich absolut nicht gerechnet.
    Vielleicht zieht ihr diesen Film/diese Filme ja mal in Betracht um diese ganzen Remake-Diskussion nochmal auf die Spitze zu treiben ;)

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Danke für das Interesse :)

      Dein Vorschlag ist eine gute Idee, das würde die Debatte noch einmal eine Stufe höher bringen! Wir sind aber erstmal für die nächsten Wochen und Monate durchgeplant, weil ich in den Urlaub fliege und wir uns um Vertretung und Vorproduktionen gekümmert haben. Aber deine Idee könnte was für Phase 2 sein ;-)