Second Unit #114 (Weekend)

Wir haben die krankheitsbedingte Pause überstanden! Und sind mal wieder zu dritt unterwegs. Alex hat uns Weekend (Amazon-Link*) mitgebracht, ein kleiner Independent-Film mit Gay-Interest. 

Am Anfang bedanken wir uns natürlich bei euren fleißigen Spenden. Außerdem möchte ich euch auf ein weiteres Nebenprojekt aufmerksam machen. Auf podroll.de sammle ich mit Stefan aus dem Zombiebunker und Timo von PlayTogether Texte und Podcasts zum Thema Podcasting. Wir leisten dabei Hilfestellungen für Podcast-Produzenten, Podcast-Interessierte und absolute Podcast-Neulinge. Weitere Infos zu meinen Nebenprojekten abseits von Second Unit findet ihr außerdem auf SecondBestMedia.de.

So viel zur Eigenwerbung. Alex hat uns nicht nur mit dem Film, sondern auch mit Getränken versorgt. Wir probieren uns durch einen selbst gemachten Cocktail.

Als Einstimmung auf den Film haben wir uns vor der Sichtung einen kleinen Kurzfilm angeschaut. Den Film Thirteen or so Minutes findet ihr frei im Netz und auf YouTube.

[YouTube Direktlink]

Weekend wurde von Andrew Haigh geschrieben, directed und geschnitten. In den Hauptrollen spielen Tom Cullen als Russell und Chris New als Glen.

Unsere Diskussion ist reichhaltig und umfangreich. Wir besprechen den Film, seine beiden Hauptfiguren und wie bzw. ob deren Liebesbeziehung für uns funktioniert. Dabei greifen wir uns exemplarisch einige wichtige Momente heraus und versuchen beide Figuren ausführlicher zu beschreiben. Wir diskutieren auch die vom Film aufgestellte These, dass sich nur homosexuelle Menschen für homosexuelle Kunst interessieren. Zum Schluss versuchen wir den Film zu anderen uns bekannten Romanzen einzuordnen, besonders im vergleich zu der Before-Trilogie von Richard Linklater.

Alex hat uns noch eine Liste von Filmempfehlungen zusammengestellt, die es leider nicht mehr in die Sendung geschafft. Wer weitere Filme mit LSBTTIQ-Interest sehen möchte, sucht nach Shelter, Beautiful Thing, Mysterious Skin, Sommersturm, Flawless, Boys Don’t Cry, Brokeback Mountain, Milk, A Single Man, C.R.A.Z.Y., Prayers for Bobby und Transamerica.

Nächste Woche legen wir mal wieder einen Gangwechsel ein und holen mit The Matrix (Amazon-Link*) einen Klassiker und Lieblingsfilm in die Sendung.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

[Download | Länge: 1:44:18 | Größe: 47,8 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: by 55Laney69]

*Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

  • Raffi-LS

    THE MATRIX – GEIL!°

  • Fabi

    Guter Podcast mal wieder! Leider eher nicht so mein Fall von Film und drotzdem werde ich ihn mir (vielleicht auch gerade deshalb) mal anschauen! Off-topic wollt ich nun mal kurz zwei Filmvorschläge….vorschlagen! ;)
    1. Watchmen (würde bei diesem einfach mal gerne eure Meinung hören und was ihr von Filmen in diesem übertreten Comic-Look bzw. Stil haltet)

    2. Prisoners ( Ein klasse Thriller mit viel Drama, der mir ziemlich gut gefallen hat > besonders auch die Schauspielerischelerische leistung von Jake Gyllenhaal und Paul Dano. Was haltet ihr von Thrillern im allgemeinen?)

    Grüße Fabi :)

  • Stef

    Leider hat mich der Film absolut nicht interessiert und ich habe mir die Folge deshalb nicht angehört (erst das zweite Mal insgesamt, dass das vorkommt. Das erste Mal war Broken Flowers).
    Ich muss zugegeben, dass ich mir aber dann doch noch die letzten 5 Minuten angehört habe um eure Vorbesprechung zu Matrix mitzubekommen.
    Umso heißer bin ich jetzt auf die Folge dieser Woche … ich meine, Matrix – Alter wie groß!

  • Gormenghast

    Auch ich hatte meine Bedenken, ob diese Folge etwas für mich ist, mein Interesse an Gay-Filmen ist nicht so groß und beginnt und endet bei FLUCH DER KARIBIK. Aber die Vorurteile beiseite geschoben ist dieser Beitrag wieder gelungen und kurzweilig geworden. Gratulation auch an Alex, toller Job; ein dritter Mann ist immer eine Bereicherung bei euch und diesmal ganz besonders.

    Eine dumme Frage von mir an alle:

    Ich kannte WEEKEND nur als Film von Jean-Luc Godard.

    Ist es denn möglich den gleichen Titel für einen anderen Film zu verwenden…ich dachte das sei verboten, oder gibt es Ausnahmeregelungen?

    Oder anders gefragt: darf ich meinen Film IM LAND DER RAKETENWÜRMER nennen ;)

    Vielleicht kennt sich ja jemand mit der Gesetzeslage aus…

    So, und nächste Woche heißt es dann Gesichtsausdrücke von Keanu Reeves zählen.

    Wer auf mehr als drei kommt (ich lasse auch Mundwinkelzucken gelten) gewinnt wahlweise eine blaue oder rote Pille.

    • SecondUnitTamino

      Sehr schön :-) Ja ja, der gute Keanu…

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ich glaube ich habe zu der Rechtefrage mal was bei Scriptnotes (http://johnaugust.com/podcast) gehört: Solange der Film-Titel relativ allgemein gehalten ist, ist es wohl schwieriger den Titel auch rechtlich zu sichern. “Weekend” ist ja ein eher generischer Titel, der vieles bedeuten kann und für sich genommen keine Marke ist. “Transformers” hingegen ist ja eine eigene Marke. Zu deiner Frage: Du darfst deinen Film wohl nicht so nennen, weil das Wort “Raketenwürmer” vermutlich zu speziell ist ;-P

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        Aber auch nur in DE. Mit dem Originaltitel TREMORS fährt man dann wieder etwas allgemeiner.. Zumindest könnte man nen Film über nervöses Zucken so nennen ;)

  • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

    Mal wieder ein tolle Folge, vor allem weil sie sich mal mit filmischen Richtungen befasst, die ich so gar nicht kenne. Denn wenn ich mir mal überlege wie viele Filme ich überhaupt kenne in denen Homosexualität aktiv thematisiert wird, dann ist das Resultat ziemlich dürftig! Mir fallen eigentlich nur der französische Film DIE ZEIT DIE BLEIBT, wo die Homosexualität des Protagonisten eins von zwei großen themen ist, der recht seltsame I LOVE YOU PHILLIP MORRIS, wo Ewan McGregor und Jim Carrey ein schwules paar spielen (der Film wirkt aber eher wie ne Parodie des Klischee-Schwulen-Lifestyles, ganz seltsam jedenfalls) und irgend ein Film mit Penelope Cruz und Rachel McAdams ein. Bei letzterem hatten die zwei zur Zeit des zweiten (oder sogar ersten) Weltkriegs eine geheime Beziehung – das wurde auch recht aktiv thematisiert, es war aber an sich eher ein Historiendrama. Ansonsten kamen solche Themen immer nur am Rande mal vor (wie in PERKS OF BEING A WALLFLOWER), oder in völlig abgedrehter Art (wie z.B. durch Lafayette in der Serie TRUE BLOOD). Der Film hier reizt mich nach der Besprechung nur semi, aber das nächste was ich aus dem Bereich mal schauen werde, wird wohl LA VIE D’ADELE sein – der wurde ja sehr gelobt.

    Interessant finde ich Taminos Äußerungen dazu, was sein Interesse an Filmen weckt/verliert!
    Du betonst ja mehrfach (und hast es ja auch in anderen Casts schon gesagt), dass Inhalte die sich nicht oder nur wenig mit deiner Lebensrealitat decken dich einfach nicht so interessieren. Irgendwie hilft mir das mal wieder ein bißchen mehr deinen geschmack zu verorten. Ich sehe das nämlich genau gegenteilig: je weiter etwas von meiner Lebensrealität weg ist, desto mehr weckt es sogar mein Interesse. Jemand im Film der sich im Leben mit mir unbekannten Problemen herumschlagen muss, oder sich in völlig anderen Kreisen bewegt, gibt mir doch die Chance etwas (mir) völlig neues durch seine Augen zu erleben und dadurch evtl. sogar meinen emotionalen Horizont zu erweitern. Dadurch wirds spannend! Ich muss auch mal zu deiner Argumentation nachhaken:

    Es war jetzt auch das zweite oder dritte Mal, dass du argumentiert hast, dass für dich irgendwelche Probleme nicht existent sind und du deshalb nicht verstehen kannst, warum man da überhaupt Filme zu machen soll, bzw. sie dich emotional nicht abholen können, weil das Problem ja für dich nicht besteht – hier: Egal obe hetero-, homo-, mann, Frau, whatever, für dich ist jeder Mensch gleich, warum sollte es da nen Diskriminierungsgrund geben. Aber diese Probleme bestehen ja leider in der “Außenwelt” sehr wohl. Und das interessante ist doch wie die betroffenen damit umgehen. Klar braucht so ein Film in uns nicht nen Schalter umlegen um zu erkennen, dass Intoleranz scheiße ist, das haben wir längst erkannt, aber man kann ja auch andere Dinge daraus ziehen.. Oder hab ich dich da mal wieder falsch verstanden?

    War mal wieder (trotz mir unbekanntem Film) gut zu hören, auch aufgrund des gut vorbereiteten Gast-Hosts!
    Außerdem würde ich gern mal Tamino auf ner Party sehen :D In der Ecke, wie er MATRIX guckt :D

    • SecondUnitTamino

      Ich versuche mal, diesen Aspekt noch ein wenig besser auszuformulieren.

      Erstmal zu deinem zweiten Absatz. Klar kann ich mir vorstellen, dass Inhalte, die ganz weit vom eigenen Horizont entfernt sind, mich auch recht stark interessieren können. Das ist auch sicher hin und wieder mal der Fall (ich denke da z. B. an PERSEPOLIS), aber ich kann bei mir einfach nur feststellen, dass das eher die Ausnahme ist. Wobei es natürlich schon recht schwierig ist zu definieren, was man eigentlich mit dem eigenen Horizont meint. Ich interessiere mich ja nicht nur für Filme über 26-jährige Philosophiestudenten. APOCALYPSE NOW oder SEVEN haben ja formal betrachtet auch nichts mit meiner Lebensrealität zu tun. Allerdings erkenne ich da inhaltlich moralische Themen, die mich fast jeden Tag beschäftigen. Somit würde ich sie als sehr nah an meinem Leben einstufen, obwohl ich mit dem konkreten Leben der thematisierten Figuren nichts gemein habe. Das was sie erleben, ist aber sozusagen analog zu meinem eigenen Leben lesbar und dadurch bereichernd. Gerade bei so “auf dem Boden bleibenden” Filmen wie WEEKEND ist mir da dann allerdings einfach zu wenig da, um mich echt zu interessieren. So ein Film ist unglaublich stark auf sein Thema fokussiert, ohne da audiovisuell oder narrativ etwas besonderes zu tun (das ist dann bei REQUIEM FOR A DREAM mal ganz was anderes) und es ist mir im Gegensatz zu den erwähnten Filmen auch nicht möglich, diese Probleme in meinem Leben analog festzustellen. Hier habe ich daher nichts, was mich jenseits des Themas noch in die Materie hineinzieht. Ich erkenne eben auch im übertragenen Sinne keine Fragen oder Probleme, die ich mir in meinem Leben stelle. Daher hatte ich im Podcast ja auch geäußert, dass dieser Film für mich auch nicht so wirkt, als sei er überhaupt an Leute wie mich adressiert, sondern eigentlich nur an Homosexuelle direkt, die sofort alle Situationen und Probleme mitfühlen können. Das ist bei REQUIEM FOR A DREAM was vollkommen anderes in meinem Empfinden. Christian hat das ja beim vorliegenden Werk durchaus anders empfunden, daher weiß ich auch nicht so Recht, ob man da wirklich so klar trennen kann, aber für mich persönlich fühlt es sich total so an.

      Und jetzt komme ich zu deinem dritten Absatz. Klar besteht das Problem in unserer Welt und daher kann man das natürlich auch in Kunst verarbeiten. Das Ding für mich – persönlich – ist dabei allerdings wirklich, dass mich meiner Meinung nach vollkommen dumme Ansichten von Menschen und wie die Betroffenen damit umgehen, nicht sonderlich interessieren. Wenn man da z. B. an Apartheit denkt, dann ist da das Problem halt einfach “nur”, dass viele Menschen vollkommen unbegründeter Weise annehmen, Schwarze seien minderwertige Menschen. Das ist ja letztendlich das einzige wirklich grundlegende Problem bei der Sache. Wie genau jetzt an allen Ecken und Enden Menschen aufgrund dieser beknackten Annahme diskriminiert werden, ist natürlich gesellschaftlich und politisch relevant, kümmert mich aber in philosophischer Hinsicht überhaupt nicht, da das alles nur Probleme sind, die aus diesem einen dummen Gedanken erwachsen. Ich trenne hier also zwischen dem gesellschaftlichen und dem philosophischen Rahmen und ersterer interessiert mich eher selten (wobei ich hier natürlich nicht “nie” sagen würde). Bei den BEFORE Filmen oder BROKEN FLOWERS habe ich hingegen das Gefühl, ich werde in meinem Denken von diesen Filmen bereichert, da sie mir das Thema menschliche Beziehungen in erleuchtender Weise näherbringen. Was kann in der Hinsicht jetzt ein Film über Apartheit tun? Eigentlich kaum etwas, da menschliche Beziehungen philosophisch gesehen viel komplizierter sind als Diskriminierung. Ich will da sozusagen gerne etwas mehr aufgeklärt werden, bei Apartheit ist das unnötig, das verstehe ich schon in Gänze, da es – wie schon oft gesagt – nur ein einziger bescheuerter Gedanke ist. Gesellschaftlich betrachtet ist das natürlich etwas ganz anderes. Da ist Diskriminierung ein gewaltiges Problem, was auf dieser Ebene dann auch thematisiert werden muss. Hier kommt aber wirklich mein Philosophengeist durch, der eben hauptsächlich den Dingen auf den Grund gehen will und sich weniger dafür interessiert, was für beknackte Schlüsse Menschen aus falschem Denken ziehen. An Filmen wie BRAZIL, BLADE RUNNER oder auch dem von dir nicht sehr geschätzten POSSESSION wachse ich als Mensch in meinem Denken, da hier so komplexe und nicht schlichtweg sofort lösbare Probleme (wie es Apartheit in philosophischer Hinsicht nunmal ist) behandelt werden.

      Ich hoffe es kam jetzt ein wenig an, wie ich das für mich sehe. Ich will aber nochmal betonen, dass ich deswegen niemals behaupten würde, dass Filme über Apartheit sinnlos seien. Sie befassen sich nur mi einer Dimension des Lebens, die ich oft – aber nicht immer – weniger ansprechend finde, da es nur die Konsequenzen einer absurden Denkweise sind, die mich hauptsächlich anwidert aber dabei nicht sonderlich interessiert. Du hast es angesprochen: Man muss sich dafür interessieren, wie die Betroffenen damit umgehen. Manchmal schafft es ein Film, in dieser Hinsicht so interessant zu sein, dass er für mich funktioniert, aber meistens wünsche ich mir eher, dass ich stattdessen ein Drama mit viel komplexeren Kontroversen präsentiert bekäme, in dem sich die Charaktere mit quasi “wirklich” bestehenden Problemen befassen müssen (“wirklich” ist natürlich nicht im Sinne der Lebenswelt gemeint sondern in Bezug auf die Lösbarkeit). Da schreibst dann zum Ende hin noch, man könne andere Dinge daraus ziehen. Allerdings sehe ich da nichts anderes als den beschriebenen Umgang der Betroffenen, der wie gesagt auch eine Menge sein kann, aber hast du da noch etwas anderes im Sinn gehabt?

      • RiSiNGxSuN

        Ihr Freaks….^^

        Ihr macht aus Filmen eine Wissenschaft und geht viel zu Analytisch vor, finde ich irgentwie falsch.^^

        • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

          Wir studieren nicht umsonst Filmwissenschaft bzw. haben es vor ;-P

        • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

          Stimmt, ist viel besser sich IMMER nur mit ausgeschaltetem Hirn berieseln zu lassen und evtl. vorhandene Themen eines Filmes einfach unter den Tisch zu kehren! Christian, Tamino: Euren viel zu deepen und wissenschaftlichen Podcast, könnt ihr jetzt offiziell beenden. Wer will so eine falsche Herangehensweise überhaupt hören? Better don’t bother thinking too much!

      • http://weltamdraht.blogsport.de/ jacker

        Sauber Tamino, jetzt verstehe ich (mal wieder) besser was du meinst. Und sehe es so wie du es jetzt beschreibst zu teilen gar genauso. Zu deinem apartheid Beispiel: Da gebe ich dir recht, nur die Apartheid abzuändern ist öde, interessant wird es da (wie bei jedem anderen “krassen” Thema) erst wenn man ne Nummer tiefer geht. Ein Film der sich tiefer mit der Psychologie der Unterdrücker und Unterdrückten befasst bietet da schon mehr interessantes. Nur zu erzählen dass Apartheid schlecht ist, reicht nicht, denn es ist jedem (der so einen Film guckt) klar. Deswegen fand ich z. B. auch den allgemein mega hochgefeierten 12 YEARS A SLAVE dieses jahr eher dürftig. Dass Sklaverei schlecht ist, wusste ich schon, und hatte gehofft der Film dringt tiefer in die Köpfe der sklavenbesitzer ein. War nix.

        Wahrscheinlich war es hier auch schwer deine Aussage richtig zu verstehen ohne den Film zu kennen! Ich schätze jetzt mal dass nicht soo viel Interaktion mit Außenwelt und Gesellschaft stattfindet.

      • Aoi Miyazaki

        Ihr seid wirklich Philosophiestudenten? Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass das immer nur ein Scherz sei. Ich finde auch nicht, dass eure Reviews sich durch einen besonders philosophischen Charakter auszeichneten, das war meistens eher filmwissenschaftlich. Aber habe ja auch nicht wirklich Ahnung davon, habe mich abseits von der Mesotes-Lehre und den Kritiken von Kant nie wirklich mit sowas beschäftigt.

        • SecondUnitTamino

          Erstens ist das hier kein Philosophiepodcast und daher reden wir obv. nicht über Philosophie und zweitens kennst du dich kaum mit Philosophie aus und vermisst dennoch einen “philosophischen Charakter” (was auch immer das sein soll) in einem Filmpodcast? Also manchmal werden hier echt so Kommentare rausgehauen, da komme ich aus dem Schmunzeln nicht mehr raus. Sollten wir mal einen Philosophiepodcast machen, sehe ich schon die Kommentare vor mir, die das Fehlen eines filmwissenschaftlichen Geists vermissen. Wenn du dich nach mehr Philosophie in einem Podcast sehnst, dann kann ich dir den Soziopod empfehlen. Den höre ich stellenweise ganz gerne. http://soziopod.de/

          • Aoi Miyazaki

            Wer redet denn hier von anprangern oder vermissen? Da wird einem wieder jedes Wort im Mund herum gedreht. Ich glaube, etwaige Kritik anderer hat dich über die Jahre hypochondrisch gemacht.^^ Ich hatte nur beiläufig angemerkt, dass sich das Philosophiestudium in den Podcasts nicht sehr aufdrängt. Der Podcast passt so wie er ist und ich habe absolut nichts daran auszusetzen – und habe das auch nicht getan.

  • Heisenberg

    Wie ist eigentlich der Plan für den nächsten Hörervorschlag?

    Wie wäre es mit RED HEAT oder TRUE LIES?
    Oder gleich einem Arnogust?

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Der Hörervorschlag wird erst Ende August wieder dabei sein. Der entsprechende Aufruf für Vorschläge kommt dann gegen Ende Juli ;-)

      • Aoi Miyazaki

        Werdet ihr auch irgendwann einmal vielleicht Oldboy besprechen?

  • Gormenghast

    Ich hätte ja mal Bock auf BRAZIL.

    Tamino erwähnt den ja ganz gerne mal als einen seiner Lieblingsfilme, und Christian scheint den noch nicht zu kennen.
    In meiner Top-Ten hat der auf jeden Fall einen ewigen Stammplatz.
    Immer wenn das Leben mich so richtig frustriert ziehe ich mir den rein, und er sagt mir: Stimmt, das Leben ist Scheiße, aber trag es mit Humor.

    PS: Mir fällt noch ein sehenswerter “Gay-Film” ein. CRUISING mit Al Pacino als Undercover-Cop, getarnt als Hardcore-Schwuler…für Tamino bestimmt lohnend, wenn Al noch sein Lieblingsschauspieler ist ;)

    • SecondUnitTamino

      Von dem Al-Film habe ich sogar mal gehört, mich aber noch nicht rangetraut ;-) Zu BRAZIL kann ich dir sagen, dass die Chancen SEHR gut stehen, dass der dieses Jahr noch geguckt wird :-)