Second Unit #71 (A Tale of Two Sisters)

Diese Woche erfüllen wir gleich drei Vorsätze auf einmal: Mit A Tale of Two Sisters (Amazon-Link*) besprechen wir mal wieder einen Horror-Film bzw. einen Nicht-Hollywood-Film. Außerdem haben wir uns mal wieder einen Gast eingeladen.

Hannes ist ein Kommilitone aus unserem Philosophie-Studium und großer Horror-Film-Fan. Er hat uns deshalb sowohl den Film, als auch das Getränk mitgebracht.

Zu Beginn der Diskussion vergleichen wir unser Vorverständnis zum Horror-Genre und diesem Film. Hannes hat den Film bereits öfter gesehen, für uns ist es das erste Mal. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass ich bereits das Hollywood-Remake kenne.

A Tale of Two Sisters lebt vor allem durch seine Story. Deshalb teilen wir die Diskussion in zwei Hälften. Erst im späteren Teil gehen wir konkret auf den Plot und seine Twists ein. Bis 59:50 arbeiten wir ohne Spoiler.

Auf die Besetzung gehen wir nicht weiter ein, außer kurz auf den Regisseur Kim Jee-Woon.

Zu Beginn der Diskussion gehen wir auf allgemeine Beobachtungen zu dem Film ein. Wir sprechen dabei über den Anfang, über die relativ unübliche Inszenierung und die Art des Horrors in diesem Film. Hannes erwähnt im späteren Teil einen Text über A Tale of Two Sisters, den ich an dieser Stelle verlinke. Natürlich schweifen wir auch wieder intensiv aus und besprechen das Horror-Genre allgemein.

Nächste Woche versuchen wir uns mit Liam Neeson, Wölfen und The Grey (Amazon-Link*) abzukühlen.

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[Download | Länge: 01:43:59 | Größe: 47,9 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: cc by Matty Farah]

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  • bender

    hatte diesen film schon länger auf der liste. hab aber schon the uninvited gesehn.
    aber was mir gegen ende in den sinn kam: kennt ihr “the ward”? der ist ähnlich.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Hm, ich weiß ja nicht ob du dann noch so viel Spaß dran haben wirst. Höchstens als Vergleichspunkt. Als ich realisiert hatte, dass ich den Plot eigentlich schon kenne, war bei mir auch etwas die Luft raus. Wobei das Remake wirklich nicht mithalten kann.

      “The Ward” kenn ich persönlich nicht. Taugt der denn was?

    • Hannes

      Ich habe “The Ward” bereits gesehen: Wie man den Film findet, kommt wohl ganz darauf an, mit welchen Erwartungen man an ihn heran geht. Ich, als alter Fan von John Carpenters Filmen, war erst einmal froh, kein zweites “Ghosts of Mars” zu erleben. Als kleiner Schauerfilm war er ordentlich in Szene gesetzt, auch wenn der Twist am Ende sehr abgegriffen ist und ein wenig zu deutlich von einem ganz bestimmten Film abgekupfert wurde. Ich mag ihn jedenfalls, auch wenn ich die Kritik, dass es sich bei diesem Film um einen 0815 B-Film handelt, durchaus nachvollziehen kann; er war nicht frei von Mängeln, aber atmosphärisch in Szene gesetzt und zumindest die Kameraarbeit erinnerte stellenweise an ältere Filme von Carpenter.

  • cule0809

    Gelungene Mischung aus Psycho- und Horrfilm aus Südkorea. Habe glücklicherweise das Remake noch nicht gesehen, denn wenn man die Geschichte kennt ist der Film nicht mehr so gut glaube ich. Eine verschachtelte Geschichte, die gegen Ende leider etwas übertrieben wird, mit einer grausamen Stiefmutter die man einfach nur hassen muss. Das Ende finde ich wie gesagt nicht so gelungen da man zu sehr auf krampf alles kompliziert machen wollte um ja ein episches Ende zu kreieren, das Gegenteil ist der Fall. Weniger ist dann halt doch manchmal mehr. Dafür stimmte die Stimmung und die Spannung bis dahin. Horror ist ja eigentlich nicht mein Genre, aber der hier war einer der besseren Filme.

    Wie immer ein toller Podcast wieder :)

  • Daniel Nagel

    So langsam zieht sich die Horrorschlinge enger um euch. Zeichnet sich da eventuell schon ein Zombiefilm am Horizont ab?

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Noch haben wir keinen Termin für den nächsten Horror-Film, aber es wird sehr wahrscheinlich ein Vertreter mit Zombies ;-)

      • Aoi Miyazaki

        Es klang so, als wäre der anspruchsvolle asiatische Horrorfilm etwas höher in eurer Gunst gerückt.
        Das möchte ich natürlich ausnutzen und den japanischen Regisseur Tsukamoto empfehlen – seine Filme
        sind meistens eine Mischung aus Body-Horror und Meta-Psychotrips, unfassbar interessant und mit hohem
        Verstörungspotential. Meine beiden Liebsten sind “Tetsuo” und “Marebito” – Wobei Tetsuo eine inoffizielle Trilogie
        mit Eraserhead und Pi bildet :P

  • Marki

    Freu mich schon auf Vertigo!

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