Second Unit #209 – Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Habemus Potterfranchisus! Besser spät als nie geht es in dieser Ausgabe um den neusten Streich im…Potteruniversum? In der Hoghwartswelt? Ja, wie heißt die multimediale Zauberwelt denn eigentlich? Das und noch viel mehr klärt Daniel vom Spätfilm im Gespräch zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (Amazon-Link*)! 

Zu Beginn erzählt Daniel vor allem vom gemeinsamen Kinobesuch mit seiner Tochter und wir klären unsere eigenen Erwartungshaltungen ab.

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Wir beginnen unsere Besprechung natürlich mit dem Crew und Cast. Allen voran Regisseur David Yates und der erstmaligen Drehbuchautorin J.K. Rowling. In den Hauptrollen spielen Eddie Redmayne als Newt, Colin Farrell als Graves, Katherine Waterston als Tina, Dan Fogler als Kowalski, Ezra Miller als Credence Barebone und Alison Sudol als Queenie.

Natürlich ist Rowlings Drehbuch und Weltbauen ein großes Thema in der Sendung. Dabei geht es vor allem um die Charaktere und die Geschichte: Die Inklusion von einem Muggle  (oder besser: No-Maj) in die Hauptriege, einem möglicherweise autistischem Protagonisten können uns überzeugen, die etwas chaotische Geschichte mit ihrem banalen Ende eher weniger. Zum Schluss versuchen wir uns einer Einordnung dieses neuen Abschnitts im filmischen Potteruniversum.

In der nächsten Ausgabe stürzen wir uns dann in euren #Filmvorschlag The Rock (Amazon-Link*) und besprechen die Großartigkeit namens Nicolas Cage!

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[Teaser-Bild: cc by 2.0 Gage Skidmore]

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  • cule0809

    Was habt ihr denn gegen Eddie Redmayne? Finde den wirklich gut und es tut mir leid, aber glaube in einem Pottercast wurde unser guter Daniel verteidigt und diesen finde ich sehr steif und emotionslos in den späteren Teilen. Da freue ich mich auf einen wirklich guten Schauspieler, der auch mehrere Facetten bieten kann. Ich finde eben nicht, dass er das gleiche Gesicht ständig hat. Zwar hat sein Gesicht immer was Zerbrechliches, aber Eddie Redmayne macht am Ende doch sehr viel draus. Kenne eigentlich nur einen Film, wo er wirklich ne katastrophale Leistung liefert.

    Bezüglich der Ausrede “Da kommt ja noch mehr”. Ich finde, es ist eben schon ein Fakt, den man nicht unterschätzen sollte. In Star Wars Episode IV blieben auch viele Fragen offen und wurden geklärt. In den ersten zwei Filmen von Harry Potter wurde sehr viel aufgerissen, ohne auch nur Ansatzweise etwas zu erklären, bzw. wurden wichtige Sachen angeteasert. Das macht diese Reihe aber am Ende ja sogar genial. Selbst scheinbar unwichtige oder kleinere Sachen bekommen einen wichtigen Moment. Wir werden sehen ob dies wieder so gut funktioniert. Der Unterschied zu Marvel ist halt, dass ewig einfach nichts passiert. Seit dem ersten Avengerfilm kennen wir eigentlich den Oberbösewicht und danach war es kaum bis gar kein Thema und viele andere Schauplätze wurden wichtig. Das empfinde ich, als Marvelhater hehe, im Übrigen gar nicht schlimm aber ich könnte die Kritik etwas verstehen. SW 7 und auch Fantastische Tierwesen müssen noch beweisen, ob sie wirklich noch Fortsetzungen bekommen die alles klären. Marvel hat schon zig Filme dazu ohne Bezug. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Wenn diese Filme zudem auf Fortsetzungen bzw. Vorwissen aufbauen, kann man die Filme so oder so nicht einzeln ansehen oder? Würde man ernsthaft Cpt. America 3 jemanden empfehlen, der noch nie was mit den restlichen Filmen was zu tun hatte? Das hat bei Avengers 1 noch halbwegs geklappt, was aber auch eher daran lag, dass er nur die Charaktere verband und am Ende die große Story erst eröffnete.

    Mir hat Fantastische Tierwelten besser gefallen als befürchtet. Zwar gab es schon inhaltliche Schwächen und ein Johnny Depp muss auch nicht sein aber im Grunde war es gutes Blockbusterkino im Winter, was noch spannendere Geschichten verspricht. Ich würde mir dann nur wünschen, dass der Herr Depp mal wieder richtig gut spielt und nicht Jack Sparrow ohne Piratenlook.

    Ansonsten wieder toller Cast ;)
    Schöner Abschluss! Mehr richtige Diskussionen brauch die Gesellschaft! Diese Scheindebatten sieht man wirklich viel zu oft. Deswegen ist es sehr schön, dass man das hier weniger findet. Im Cast oder unter den Kommentaren.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Naja, bei Marvel ist es ähnlich. Da fallen zum Beispiel Nebensätze zum Thema Überwachung beim ersten Avengers, die bei Cap 2 dann erneut aufgegriffen und bei Cap 3 dann weiter ausgeführt werden.

      So oder so ist mein Problem bei diesem Argument aber, dass es wie Teflon für Kritik oder weitere Deutungen funktioniert. Wenn eine Erzählung nie abgeschlossen, nie für sich stehen kann, sondern immer mit dem nächsten Kapitel neu verstanden werden muss, dann kann das auch ein billiger Ausweg für Kritik sein. Ja, auch und besonders bei Marvel.

      “Oh, die blasse Charakterisierung ist kein Problem! Warte nur mal ab. In 5 Jahren nach der dritten Fortsetzung macht das alles total Sinn!”

      “Der Plot ohne Konsequenzen muss doch so geschrieben sein! Weil er in Teil 3, 7 und im 5. Spin-Off ja erst so richtig durch die Zeitreise und das Paralleluniversum funktioniert!”

      Wenn eine Erzählung nie abgeschlossen wird, dann ist die Kritik an ihr auch nie abgeschlossen. Und das kann man (muss man nicht!) auch doof finden :)

      • cule0809

        Was Charakterisierung angeht stimme ich dir zu. Das empfinde ich schon als wichtig besonders für den ersten Teil. Wo, wenn nicht im ersten Film und natürlich sollte man das bei Tierwelten auch sehen und kritisieren. Das ist für mich ja auch ein kleiner Kritikpunkt. Ich denke aber, dass das in dem Fall aber auch nicht gut ist auf die Fortsetzungen zu hoffen. Denn ich glaube nicht, dass man das in den weiteren Filmen noch großartig ändern wird und man da einfach keinen Wert drauf legt. Finde da andere Fragen spannender und interessanter bei den Fortsetzungen.

        Ok du hast bei Marvel deine Querverweise, die dann später doch auseinander genommen werden. Allerdings muss ich so oder so sagen, dass doch Marvel ein allgemein merkwürdiges Beispiel ist und ich eher bei anderen Sachen Probleme habe. Fair sollte man schon bleiben und betonen, dass die von Marvel ein ganz anderes Konzept am Ende fahren. Hier haben wir nicht wirklich ständig Fortsetzungen. Wir haben viele Filme, die auch noch teilweise bei 0 wieder anfangen oder scheinbar weit weg von der Hauptgeschichte sind (Gurdians of Galaxy). Die einzelnen Filme behandeln ja erst ab dem dritten Cpt. America ausführlicher die Hauptgeschichte, ansonsten machte da jeder sein Ding. Das wirkt natürlich sehr zäh und könnte man auch als Ausrede nehmen, allerdings ist es ja in Comics oft nicht anders und daran orientiert man sich ja dann doch.^^

        Grundsätzlich ein schwieriges Thema. Filme die für sich alleine stehen können und diese Kritik abschmettern können sind schön. Auf der anderen Seite wüsste ich aber nicht, was gegen ein anderes Konzept spricht. So ist der Großteil meiner Freude auf den nächsten Teil von Tierwelten oder auch halt Star Wars genau daran gekoppelt. Im Grunde hat man einen eigentlich einfachen Kniff aus der Serienwelt genommen. Ich stimme dir natürlich aber zu, dass das eben nicht übertrieben werden darf und Charaktere wie auch gewisse Plotpunkte nicht vergessen werden dürfen. Ansonsten haben wir auch einen sehr austauschbaren Film, der wirklich nur aus Cliffhanger besteht. So werde ich in den späteren Harry Potter Verfilmungen noch kritisieren, dass man die eigentliche Story aus dem Auge verliert und dies für mich auch der Grund ist, warum Harry Potter 6 bei mir scheiterte. Dies kann bei Star Wars auch passieren, dies kann bei Tierwelten auch noch passieren zudem man jetzt weniger Wert auf die Charakterentwicklung legt und dies kann vielleicht auch für viele der Grund bei Marvel sein.

        Grundsätzlich mag ich es, dass mir in einem Filmuniversum viele Dinge auch später noch erklärt werden. Dazu brauch es aber schon vorab ein gutes Konzept, Charaktere die sich entwickeln und natürlich auch eine Story die den Film auch alleine tragen kann. Die besten Reihen sind dann für mich immer die, die ich irgendwann in einem Rutsch durchgucken kann ohne mich zu ärgern, dass bald der belanglose Teil dieser Reihe dran kommt. Das Problem habe ich bei Harry Potter, das Problem habe ich bei Star Wars (DANKE PREQUELS!) und ich hoffe ich habe es nicht bei Tierwelten, auch wenn wir hier wohl nie ein Meisterwerk sehen werden, und bei den späteren Star Wars Filmen. Wie es geht sieht man meiner Meinung nach bei Herr der Ringe (Hobbit lass ich dann mal bewusst weg…). Vielleicht sieht man das sogar bei Marvel, wenn man davon Fan ist.^^

    • http://www.privatsprache.de/ Privatsprache

      Ich würde übrigens nie so weit gehen, zu behaupten, dass Daniel Radcliff ein guter Schauspieler ist.^^ Ich finde ihn ganz sympathisch und das fehlt mir bei Eddie Redmayne leider. Ich kann einfach nicht verstehen, was so toll an dem Typen ist.
      ¯_(ツ)_/¯