Second Unit #197 – Die Tribute von Panem – Catching Fire

Weiter geht die Reise durch die Welt von Panem! Nach der Besprechung zum ersten Teil erklärt mir Miriam auch in dieser Ausgabe die Faszination dieser Filmreihe. Wir machen weiter mit Die Tributen von Panem – Catching Fire (Amazon-Link*).

Miriam war nicht nur hier bei uns zu Gast und hat uns eine fremde (Film)welt erklärt, sondern auch drüben bei Tim Pritlove in CRE Ausgabe 212. Dort ging es um keine fiktive Reise, sondern um ihre ganz realen Erfahrungen in Saudi-Arabien. Und natürlich finden wie sie weiterhin auf Twitter unter _noujoum.

[YouTube Direktlink]

Im Vergleich zum ersten Teil gibt es hier einige Änderungen hinter der Kamera. Francis Lawrence führt hier Regie, das Drehbuch stammt von Simon Beaufoy und Michael Arndt, die Vorlage weiterhin von Suzanne Collins. Der Cast wird ergänzt um Sam Claflin als Finnick Odair, Philip Seymour Hoffman als Plutarch Heavensbee, Jena Malone als Johanna Mason und Jeffrey Wright als Beetee.

Die Diskussion führt uns durch so manche Wendung. Wir greifen Themen aus der ersten Besprechung auf: die Konsequenzen der Ereignisse für alle beteiligten Charaktere, die Entwicklung von Katniss sowie die Analogie zwischen den Spielen und der Pubertät. Neu hinzukommen Beobachtungen zu der Wiederholung der Spiele, dem Twist-Ende und wie sich das Liebesdreieck weiter entwickelt.

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[Download | Länge: 2:27:40 | Größe: 71,1 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes | Unterstützt uns bei Patreon!]

[Teaser-Bild: cc by 2.0 Gage Skidmore]

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  • Misch81

    For meinen Taste sind in this Podcast way to much Anglizismen geused worden. ;-)

    Ansonsten mag ich die Panem-Trilogie bzw. Quadrologie auch ganz gern. Sieht man sich an, was es im “Young-Adult-Genre” ansonsten für einen generischen Blödsinn gibt, so hat diese Filmreihe immerhin geschafft neben Unterhaltung für die “Nicht-mehr-ganz-so-Kleinen-aber-auch-noch-nicht-ganz-Großen”, ein bißchen etwas zum Nachdenken über die Gesellschaft mit auf den Weg zu geben.
    Ich gehe davon aus, dass der qualitative Unterschied zu anderen Genrevertretern auch mit der Buchvorlage zusammenhängt. Behaupte ich jetzt einfach mal, ohne sie zu kennen. ^^
    Häufig wird ja bemängelt, dass die Filmreihe durch den hohen Unterhaltungswert und den Liebeskitsch quintessentiell genau das liefert, was sie selbst zu kritisieren versucht, aber das halte ich für übertrieben.
    Ich glaube nicht, dass man einen intelligenteren Blockbuster für 14-20 Jährige machen kann, ohne diese Aspekte mit einfließen zu lassen, da ihn sich dann nämlich wieder niemand ansehen würde.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Yes, ist sometimes not zu vermeiden. Wir gucken die Filme (natürlich!) im englischen Original und da slippt schon mal mehr Englisch in die Besprechung als nötig. Sorry dafür ;-)

      Wie viel kennste denn noch so aus dem Bereich? Ich hab nämlich auch das Gefühl, dass das hier die Königsdisziplin im YA-Bereich ist ohne mehr zu kennen…

      • Misch81

        Ich habe von verschiedenen Filmreihen den ersten Teil geschaut, aber dann nicht mehr weiter. Das sagt glaube ich schon einiges aus… ;)
        Maze Runner, Percy Jackson, Divergent… Das war’s glaube ich.
        Eine Sichtung lohnt sich aber nicht wirklich, da sie allesamt versuchen auf der Panem-Welle zu schwimmen, aber deutlich das verfehlen, was den Panem-Filmen einen gewissen Charme verleiht. Es sind halt generische BB für Jugendliche.
        Als Kind der 80er vermisse ich die sympathischen Coming-of-Age-Dramen, die seinerzeit für ein Publikum dieser Altersklasse gemacht wurden. :)

  • Sultan- of- Swing

    Ich finde, dass Catching Fire (oder für Misch 1 Feuer gefangen ;-)) schon das große Problem der Reihe verdeutlicht. Die Filme nehmen sich vie zu viel Zeit, um die Geschichte zu erzählen. Catching Fire ist eine eins zu eins Kopie vom ersten Teil und verschwendet meines erachtens zu viel Zeit darauf, die unspannenende Arena Geschichte zu erzählen.

    In diesem Teil hätte man viel mehr von der Außenwelt und deren Problemen zeigen können und den wachsenden Widerstand etablieren können. Dies wurde, meiner Meinung nach, nur deshalb nicht gemacht, damit man Teil 3 auf zwei Teile aufspalten kann.

    Kein Schlechter Film, aber ein Film, der viel Potential verschwendet.

  • http://www.enoughtalk.de jacker

    Christian, mir ging es EXAKT wie dir – ich mochte die Aspekte der Welt und die psychologischen Arcs, aber als die 75. Hunger Games losgingen, wurde ich das Gefühl nicht los, das alles genau so zu kennen: http://jackers2cents.de/review-the-hunger-games-catching-fire-2013

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ja, vor allem dachte ich ja beim ersten noch, dass die Spiele durch alle 4 Filme gehen und erst mit dem letzten zu Ende sind. Dann hatte mich das Ende vom ersten aber so überrascht dass ich wiederum dachte: “Geil, jetzt geht es um viel mehr als die Spiele!”

      Uuuund dann wieder doch nicht. Naja, trotzdem ein starker Film :D

      • http://www.enoughtalk.de jacker

        Kann man appreciaten! Mochtest du jetzt einen von beiden lieber?

        • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

          Schwer zu sagen. Direkt nach der Sichtung vermutlich eher den ersten, mit längerem Nachdenken sehe ich den zweiten stärker. Das kann ich alles aber eh erst nach der Sichtung des letzten Teils beantworten :D

          • http://www.enoughtalk.de jacker

            Also wenn die letzten da was dran rütteln, wäre ich sehr verwundert. Jetzt bin ich aber ruhig – will dir ja nicht zu sehr nen Bias verpassen!

          • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

            Würde mich auch wundern, aber hey; Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ;-P