Second Unit Special #01 (Spider-Man)

Aus den Andeutungen wird Realität: Wir feiern den Kino-Start von The Amazing Spider-Man mit der kompletten Spider-Man-Trilogie! Jeden Tag ein Film, jeden Tag ein Podcast.

Passend zum vitalisierenden Spinnen-Biss trinken wir deshalb einen Energy-Drink. Dieses Mal von der Marke “Effect“.

Zu Beginn gehen wir ein wenig auf die Produktionshintergründe der früheren Marvel-Comic-Verfilmungen ein. Besonders die unterschiedlichen Lizenznehmer in Form von Sony und Fox dürften ein Crossover von Spider-Man, den X-Men und den Avengers erschweren. Auch, wenn Marvel mittlerweile zu Disney gehört.

Wir diskutieren auch ein wenig die kritischen Stimmen, die vor dem fertigen Film aufkamen. Konkret betrifft es die Schauspielerwahl mit Tobey Maguire als Peter Parker und Kirsten Dunst als Mary Jane Watson. Auch die fehlenden Webshooter waren ein großer Kritikpunkt an der Trilogie. Weitere Randnotizen betreffen auch die Einspielergebnisse der Filme und Sonys Vorgehen mit der Filmmarke. Außerdem erwähne ich noch die ersten Versuche von Spider-Man-Verfilmungen. Zum Schluss diskutieren wir den Begriff des Originals und seine Bedeutungen für Comics und Comic-Verfilmungen.

Morgen geht es an gleicher Stelle mit Spider-Man 2 weiter.

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[Download | Länge: 59:39 | Größe: 27,5 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: cc by soopahgrover]

 

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    Friendly Neighbourhood Spiderman!

    Ich mag den Film richtig gerne und vor allem viel lieber als das Reboot. Warum? (Im folgenden ein erklärender Kommentar von anderer Stelle reinkopiert)
    “Weil das Resultat ein Film ist, der aus jedem Frame die Freude am Filmemachen versprüht und sich rundum, als Gesamtpaket richtig und natürlich anfühlt.

    Ein wenig Comic, ein wenig reale Probleme, tolle (damals atemberaubende) Special-Effect-Sequenzen, ein wahnsinnig (gut gespielt)er Villain, ein herzensguter Held. Diese Zutaten in genau dem richtigen Tempo gemischt, trotz zahmer Grundatmosphäre immer wieder ein paar Andeutungen auf die Historie des Machers eingestreut. Fertig.

    SPIDERMAN macht einfach Spaß.
    In meinen Augen ist Tobey Maguire die nahezu perfekte Besetzung für Peter Parker / Spiderman, denn wer könnte sonst einen so merklichen Kontrast zwischen starkem, selbstbewussten Helden und unsicherem, schüchternem, leicht nerdigem Aussenseiter schaffen? Die zaghaften Annäherungsversuche an MJ (die im entscheidenden Moment doch nur mit zugeschnürter Kehle enden), die wortlose Hinnahme der ständigen Schubsereien und Sticheleien seiner (selbstverständlich allesamt 1,90m großen) Mitschüler, all das lässt schnell eines klar werden: Peter Parker hat nichts zu melden.
    Bis es einmal fies zwickt!
    Eine Zwicken was zu großer Kraft führt.
    Und demnach großer Verantwortung!

    Raimi, der sich in der Vergangenheit nicht gerade durch fröhliche Stoffe einen Namen gemacht hat wählt hier den Weg des leicht konsumierbaren Endproduktes. Klingt schlimm, ist es aber gar nicht, denn sein SPIDERMAN ist das Paradebeispiel dafür, dass ‘Comichaftigkeit’ auch in Zeiten von DARK KNIGHT nichts schlechtes sein muss. Bunte Kostüme (wie das Power Rangers Deluxe Kostüm des Green Goblins) bildeten Jahre (Jahrzehnte?) einen essentiellen Bestandteil des Superhelden Buisiness, warum sollte das plötzlich verboten sein? Und warum soll man dem Horror-trash Altmeister da einen Strick draus drehen?

    Schauspielerisch passt nicht nur Maguire sehr gut in die Rolle, Highlight des Films ist ohne Frage Willem Dafoe. Von selbstinduzierter gespaltener Persönlichkeit zerrissen, darf der Mann mit dem markanten Gesicht für einige wahnsinnige (noch markantere) Momente sorgen. Mimisch ohne Frage way over the top. Aber Willem darf das, denn Willem kann das! Kirsten Dunst hätte sicher mehr bringen können, doch ist leider skriptbedingt nur zu einem Dasein zwischen Love-Interest und Abziehbild des armen Mädchens (mit White-Trash-Herkunft) verdonnert. Trotzdem passt sie wunderbar hinein, allein um große Momente mit großen Gefühlen zu schaffen. MJ. In Peter’s Armen. Die große Liebeserklärung. Ein Schlafzimmerblick trifft den anderen.. Einfach gut!

    Ja, ich mag diesen Film.
    Seit ich ihn das erste Mal gesehen habe, ist mein Verhältnis zu Comic-Verfilmungen sehr zum Guten gekippt. Und auch nach zig Durchgängen macht SPIDERMAN noch Freude. Auch wenn der Goblin klar als animiert zu erkennen ist. Auch wenn der Film natürlich seine kleinen Mängel und Makel hat. Macht nichts.”

    Also sehen wir das absolut ähnlich!