Short Film Unit #03 – Herman the German (Director: Michael Binz)

Deutschland kann auch lustig sein und über sich selbst lachen! Das beweist in dieser Ausgabe Regisseur Michael Binz mit seinem herrlich frischen Herman the German und erklärt uns das Geheimnis von visueller Comedy. 

Der Film ist die Diplom-Arbeit von Michaels Filmstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Und was für eine! In der Hauptrolle ist Gustav-Peter Wöhler perfekt besetzt, Anke Engelke übernimmt eine Nebenrolle und dann ist der Film auch noch vollgestopft mit visuellen Gags, die Hollywood schon lange vermissen lässt. Aber überzeugt euch selbst:

[Arte Direktlink]

Wir besprechen die bisherige Reise des Filmes über die Produktion, den Festivallauf und wie er es bis zu Arte geschafft hat. Natürlich interessiert mich auch, wie man an diese hochkarätigen SchauspielerInnen für eine Abschlussarbeit kommt. Zum Schluss sezieren wir den Humor des Filmes und fragen dabei vor allem, wie man eine Emotion wie Belustigung in einer so streng durchgeplanten Produktion wie der eines Kurzfilmes überhaupt hervorbringen kann. Spoiler: Es braucht Zeit!

Natürlich interessiert mich euer Feedback zu dem Format und der Sendung! Und ganz, ganz besonders möchte ich natürlich von euch FilmemacherInnen da draußen hören! Meldet euch mit euren Kurzfilmen und Projekten. Hier in den Kommentaren, drüben auf Twitter oder auch per Mail an secondunitpodcast ÄT gmail PUNKT com.

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[Download | Länge: 0:34:23 | Größe: 16,8 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes | Unterstützt uns bei Patreon!]

[Teaser-Bild: Copyright by Michael Binz]

  • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

    Wie im Podcast erwähnt kommt diese Ausgabe früher als geplant, damit wir den Film noch rechtzeitig in der Arte-Mediathek gucken können :)

  • http://www.enoughtalk.de jacker

    Also dieser Film ist wirklich brillant! Meinen größten Respekt für die tollen Ideen und den frischen Ansatz – Schnitt und Rhythmus passen perfekt und das ganze Ding ist herrlich skurril. Allerdings muss ich euch beiden ja mal widersprechen – der Film ist (besonders in Punkten wie Stil und Inszenierung) alles andere als ur-deutsch ;) Er persifliert und kommentiert zwar ganz wundervoll gängige Charaktere, Motive und Stereotypen die man als “typisch deutsch” vermerkt hat (die Wurst als Preis, an die er sich so schön klammert, hätte mich auf die Planken geschickt, wenn ich nicht eh gelegen hätte), allerdings ist die gesamt Machart extrem weit weg vom hiesigen Kino. Das alles wirkt frei, verspielt und lebensfroh – also alles andere als verkopft. Dieses Gegenteil assoziiere ich allerdings oft eher mit dem deutschen Film (was jetzt nicht zwingend als Qualitätsurteil gewertet werden muss). Hoffentlich darf Michael in Zukunft einige tolle Projekte umsetzen und bewart sich diesen Ideenreichtum :)

    Danke, ohne die Sendung wäre der schöne Film an mir vorbei gegangen!