Mini Unit on the Road #11 (Ant-Man)

Und weiter geht die Film-Reise durch die USA. Dieses Mal berichte ich vom Chinese Theatre in LA und Marvels neuesten Vertreter, Ant-Man (Amazon-Link*).

[YouTube Direktlink]

Ant-Man ist zum einen herrlich erfrischend, weil der Film ausnahmsweise nicht die ganze Welt retten muss. Andererseits besitzt er so viele überholte Tropes, dass er besser in der ersten Phase passen würde. Und der Humor? Zündet bei mir überhaupt nicht. Deshalb grübel ich zum Ende der ausgiebigen Überlegungen, ob Hollywoods Produktionsweise überhaupt noch für Comedys funktioniert. Dabei beziehe ich mich besonders auf zwei Videos von Every Frame a Painting zu Edgar Wright und Jackie Chan.

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[Download Länge: 47:06 | Größe: 22,7 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

[Teaser-Bild: by JD Hancock]

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  • SecondUnitTamino

    Du sollst dir die USA angucken und nicht jeden zweiten Tag im Kino verbringen – und dir irgendwelchen Schrott reinziehen!” ;-)

  • http://www.grindthatauthority.de/ PlayStar

    Podcast noch nicht fertiggehört, aber bei “Ja, richtig. Du hast ein sehr lautes Auto.” musste ich schmunzeln. :)

    • http://www.grindthatauthority.de/ PlayStar

      Okay, mittlerweile Podcast fertiggehört. Kann deine Kritik am Film nachvollziehen, aber mir hat der Film trotzdem Spaß gemacht. Vielleicht bin nach dem hektischen und enttäuschenden “Age of Ultron” mit entsprechend geringen Erwartungen ins Kino gegangen. ;)

  • cule0809

    Kann diesen ganzen Marvelquatsch nicht mehr angucken. Alles verläuft nach Schema F und wirkt nach Rezept. Mal da Ironie mehr, mal dort ein wenig mehr Witz aber im Kern sind die Filme fast alle gleich und gleichzeitig sind die Bösewichte sehr langweilig. Cpt. America 2 war der letzte gute Marvelfilm weil er eben etwas anders verläuft und richtig coole Actionszenen liefert wo auch die Kamera mal drauf hält. Wenn Blockbusterkino nicht nur aus Franchise und Marvel bestehen würde, wäre ich auch öfters im Kino. So bleib ich “Heme” wie wir in Leipzig sagen hehe.

    Auch auf den neuen Superman vs. Batman freue ich mich noch nicht und kann den Hype nicht verstehen. Da sieht der

    Suicide Squad für mich interessanter aus.

    Und ja, guck dir die USA an :D

  • Gormenghast

    Gedanken von Autor Alan Moore (Watchmen) zu der momentanen Superheldenschwemme:

    “To my mind, this embracing of what were unambiguously children’s characters at their mid-20th century inception seems to indicate a retreat from the admittedly overwhelming complexities of modern existence. It looks to me very much like a significant section of the public, having given up on attempting to understand the reality they are actually living in, have instead reasoned that they might at least be able to comprehend the sprawling, meaningless, but at-least-still-finite ‘universes’ presented by DC or Marvel Comics. I would also observe that it is, potentially, culturally catastrophic to have the ephemera of a previous century squatting possessively on the cultural stage and refusing to allow this surely unprecedented era to develop a culture of its own, relevant and sufficient to its times.”

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Ja und nein ;-P

      • Gormenghast

        Ja…die Menschen möchten eine überschaubare Welt und nicht mit der verwirrenden Realität konfrontiert werden.
        Nein…SUPERMAN (die Eintagsfliege) kann noch was reissen, relevant und wichtig heutzutage?

        Richtig verstanden?

        • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

          Ja, wir flüchten uns viel zu stark in unsere Unterhaltungsmedien. Nein, das bezieht sich nicht nur ausschließlich auf Comic-Helden, sondern auch Beispiele wie Musik, Soziale Medien, Games etc.

          Ja, wir sollten diesen Trend erforschen und kritisieren. Nein, die Welt/dasKino geht durch Superhelden nicht unter ;-)

  • http://greifenklaue.wordpress.com/ Ingo Schulze

    Ich geb zu, mir hat er deutlich besser gefallen – ich ordne ihn glatt hinter Guardians ein, auch vom Humor. Ist quasi Marvel meets Heistmovie, dazu ein supersymphatischer Paul Rudd.