| Artist: | Second Unit Studios |
| Album: | Second Unit |
| Year: | 2025 |
| URL: | http://secondunit-podcast.de/ |
Christian:
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe der Second Unit. Mein Name ist Christian Steiner und ich sende stereoskopische Grüße nach Pandora zu Thomas Tietje Jaspers. Hallo.
TeeJay:
Hier ist die Außenstelle der Second Unit Studios direkt vom Strand vom Idyllischen, wo sich vor drei Jahren ein recht großes Drama abspielte. Genau am Mikrofon begrüße ich auch dich, lieber Christian. Danke mal wieder hier zu sein und noch herzlicher oder mindestens genauso herzlich natürlich auch die zahlreichen Zuhörer und Zuhörerinnen von nah und fern, also aus dieser oder anderen Galaxien mindestens vier Lichtjahre entfernt. Und du, Christian, ich habe übrigens auch schon das erste Geheimnis hier gelüftet. Willst du auch wissen, welches und ihr da draußen auch?
Christian:
Natürlich, sofort.
TeeJay:
Ja, ich weiß jetzt, warum die Navi so große Augen haben, damit sie besonders gut Tiefe wahrnehmen können. Also, von daher.
Christian:
Räumlich Tiefe.
TeeJay:
Ja, das war der erste Karl Lauer jetzt. Aber ich wollte ja sagen, eigentlich solltest du den Spaß heute hier mitbringen in die Sendung. Aber ich freue mich natürlich total dabei zu sein. Und ja, es wird sich noch herausstellen, lieber Christian und für euch da draußen. Hatten wir Spaß?
Christian:
Ich wollte gerade sagen.
TeeJay:
Hat uns dieser Film irgendwie bewegt? und hat da was mit 3D zu tun eventuell. Alles das werden wir jetzt hier klären. Wie gesagt, die Location, die ich bin, ist idyllisch. Wenn ihr das Meeresrauschen so im Hintergrund hört, ich habe versucht, mir ein schönes Plätzchen hier zu finden und zu angeln, um dann in Ruhe durch eine spannende Aufzeichnung mit dir zu gehen. Und jetzt wieder zurück zu dir, Christian.
Christian:
Es ehrt dich ja sehr, dass du versuchst, mit dem einen oder anderen Karlauer hier Spaß in diese Diskussion zu holen. Ich glaube nämlich, dass wir zwischendurch durchaus, um in der Sprache des Films zu sein, untergehen werden. Ich glaube, dass wir zwischendurch leiden werden.
Christian:
Wieso wisshalb warum naja, vielleicht habt ihr es am Titel der Sendung schon erkannt wir sprechen über den zweiten Avatar, den zweiten James Cameron Avatar The Way of Water und wir machen das Ganze und das motiviert uns beide dann wieder eher im Rahmen der 3D Unit, das ist ja hier ein kleines, Mini-Spinoff in der Second Unit, wo wir vor ziemlich genau einem Jahr mal angefangen haben, über das Thema 3D-Filme und eigentlich im Heimkino zu sprechen. Das ging ja damit los, dass ich vor einem Jahr mir eine VR-Brille gegönnt habe und irgendwie dann ja vielleicht auch etwas sehnsüchtig nach Inhalt für diese Brille gesucht habe und gemerkt habe, hey, das Thema 3D-Filme, ist jetzt auf einmal viel zugänglicher für mich geworden, weil ich kann mir dieses Stück Plastik mit diesen beiden Bildschirmen da auf die Nase setzen und Und bin auf einmal in der Lage, so 3D-Filme auch in 3D zu schauen. Und dann habe ich mich daran erinnert, dass es einen sehr großen 3D-Fan da draußen, entweder auf Pandora oder bei dir zu Hause gibt. Ich gucke mich gerade um. Der das Ganze eben auch sehr gerne im Heimkino tut. Und auch da, wenn wir schon dabei sind, Gags, vielleicht auch zu recyceln. Ich hole es gerne wieder raus. Es gibt da draußen bestimmt ein gutes Dutzend anderer Leute, die genauso interessiert am Thema 3D im Heimkino sind.
TeeJay:
Du warst nicht gut in Mathe, oder? Kann das sein irgendwie, dass du mit Zahlen, mit großen Zahlen hattest du es nicht so.
Christian:
Oder? Vielleicht sind es zwei Dutzend. Aber ich weiß, es ist eine sehr große Nische und das Thema 3D ermüdet vielleicht auch Leute und vor allen Dingen auch im Kino. Aber mich nicht und uns nicht. Und in diesem ganzen Kontext ist vor einem, ziemlich genau einem Jahr im Oktober 2024, falls ihr das hier irgendwie außerhalb der Reihe hört, haben wir auch angefangen mit dem ersten Avatar, weil muss man ja auch dazu sagen, wer über 3D-Filme spricht, kommt an diesen James Cameron-Werk und mittlerweile wäre Ken. Wir stehen kurz vor dem dritten Film, der zum Zeitpunkt dieser Aufnahme, Oktober 2025, dann eben auch bald ins Kino kommt. Also da tut sich ja was. Und ich glaube, um vielleicht da schon mal einen kleinen Bogen vorwegzugreifen, wir werden zum Ende dieser Diskussion intensiver auch über das Thema 3D-Kino und 3D-Heimkino und die Gegensätze und die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede und was vielleicht auch technischer Natur und Formate. Aber ich glaube, es geht eigentlich kaum besser als mit Avatar und von James Cameron. So rein technischer Natur, oder?
TeeJay:
Ja, das würde ich sagen, das liegt tatsächlich auf der Hand und schließlich war es ja der Film, der 2010 das moderne 3D-Kino ins Rollen gebracht hat, ja, mit sehr viel Investitionsbedarfe bei den Kinos, das sehe ich allerdings natürlich durchaus positiv. Aber ich würde sagen tatsächlich, wir sollten nicht so tief einsteigen, weil erstmal stelle ich mit, vielleicht nochmal ein kurzer Zwischenruf, mit Erfreuung fest, dass du wesentlich öfter den Begriff 3D jetzt schon in den letzten Minuten genannt hast als ich. Gut, das finde ich natürlich super. Das ist genau der Einstieg, den ich mir erhofft habe. So langsam unterminiert das Thema und auch dieser Begriff offensichtlich dich, lieber Christian, wie euch vielleicht da draußen auch so ein bisschen.
TeeJay:
Und es fällt jetzt immer öfter bei dir. Aber das macht ja auch Sinn im Rahmen der 3D-Unit. Und wir hatten ja auch so ein bisschen von der Struktur gesagt, wir wollen zumindest den Leuten, die sagen, 3D, okay, aber erstmal interessiert mich natürlich, das ist ja primär ein Filmpodcast. Über den Film zu reden und das wollen wir auch so handhaben. Wir wollen also Avatar The Way of Water primär als Film besprechen zuerst einmal, und da wird es vielleicht hier und da schon mal so einen kleinen Wink geben natürlich auf gewisse wichtige Aspekte dieses Films, vor allem natürlich auf die visuelle Ausprägung und da könnte auch nochmal wieder 3D fallen, aber im Schwerpunkt nehmen wir das so in den zweiten Block mit, Das heißt, so der erste Block ist einfach Filmbesprechung für die Leute, die sagen, ich möchte ein bisschen mehr, wie gesagt, zum Film erfahren, ich möchte wissen, wo steht ihr denn eigentlich, wie kann ich den selber einordnen etc. pp. Und da braucht man nicht unbedingt 3D dazu.
Christian:
Wir haben uns jetzt auch schon länger nicht mehr gesprochen. Also das ist ja jetzt die dritte Ausgabe, glaube ich, der 3D-Unit. Wir hatten auch über Hitchcock gesprochen bei Anruf Mord. Das ist ja auch schon ein paar Monate her, weil du jetzt schon gesagt hast, ich nehme das Wort 3D öfter in den Mund als du. Du hast mich ja schon so weit getrieben mit dieser Übung, die wir machen in der 3D-Unit, dass ich im Sommer ja wirklich, ich hatte die Wahl, ob ich Superman das dritte Mal im Kino in IMAX oder in 3D gucke und da habe ich natürlich als Kämpfer in der ersten Reihe für die 3D-Unit gesagt, ich schaue den in 3D freiwillig. Ich bin sogar extra noch mit einer Straßenbahn weitergefahren, um diesen Film in 3D, also ich habe schon Dinge auf mich genommen, die ich vor einem Jahr nicht für möglich hielt.
TeeJay:
Jetzt hau ich nochmal einen Kahlrein, du bist also das zweite Dutzend jetzt, das die 3D-Fanmenge voll macht, wunderbar. Wir danken dir, wir danken dir wirklich, vielleicht gibt es auch mal so ein Batch oder sowas für dich dann.
Christian:
Ja, ich hoffe.
TeeJay:
Aber nee, aber es ist ja interessant, also da können wir ja mal und da werden wir im zweiten Block wahrscheinlich auch mal so ein bisschen drüber reden, reden müssen, was das denn jetzt eigentlich ausmacht und ob sich das tatsächlich gelohnt hat für dich, in die nächste Zone zu fahren und noch ein bisschen mehr Geld für die Straßenbahn auszugeben, um dann den Film in 3D zu sehen. Also ihr hört da draußen, das sind natürlich einfach alles Gesichtspunkte, die man damit einfließen lassen kann. Aber wieder zurück zu deiner Ausgangsthese oder beziehungsweise ist eigentlich gar keine These, sondern ich finde schon, dass das also tatsächlich auch so als Wahrheit tatsächlich da ist, dass Avatar, der erste Aufbruch nach Pandora. Aber ja, wir haben James Cameron als 3D-Fans eine ganze Menge zu verdanken. Denn ich glaube, ohne ihn und ohne den ersten Avatar wäre das, wenn wirklich irgendwo eine alte technologische Nische geblieben. Und das ist es ja Gott sei Dank nicht. Also Nische vielleicht schon, aber die Technologie dahinter ist definitiv spannend und da ist definitiv Bewegung drin. Auch dazu natürlich dann der zweite Block. Okay. Genau.
Christian:
Um in den zweiten Block auch zu kommen, um unsere, vor der, wie sagt man.
Christian:
Vor der Kür kommt die Pflicht, so rum, gibt es natürlich auch noch ein paar Sachen, durch die wir uns durcharbeiten. Ich mache es an dieser Stelle, nämlich mit der Eigenwerbung für das Abo für Second Unit Studios Plus. Ihr könnt nämlich diesen Podcast nicht nur hören und abonnieren und per Social Media verfolgen und am Ball bleiben. Ihr könnt auch tatkräftig mit euren hart verdienten eigenen Euros ein paar davon hier rüberschieben, sodass sie für die hart verdiente Arbeit im Rahmen dieser Podcast eben auch hier landen. Und das Ganze geht am aller, allerbesten mit dem Plus-Abo. Ihr unterstützt den Podcast und vor allen Dingen auch meine Arbeit daran nachhaltig. Das ist eine ganze Menge. Da werde ich auch nicht müde zu betonen, wie viel auch hinter den Kulissen passiert, wie viel auch an Webseiten passiert und auch passieren muss und so weiter und so fort.
Christian:
Das Ganze kostet Zeit und Zeit ist Geld und dieses Geld könnt ihr im Rahmen dieses Abos auch rüberschieben. Und jetzt kommt der Knaller, ihr bekommt nämlich auch noch was dafür. Also ihr gebt nicht nur Geld ab, ihr bekommt auch ein paar Dinge zurück. Und zwar bekommt ihr alle Podcasts, die im Rahmen der Second Unit Studios entstehen und das ist natürlich hier auch die Second Unit, aber eben auch die Super Hero Unit und weitere Formate, die bekommt ihr früher, ihr bekommt sie besser und ihr bekommt auch mehr von allem. Ihr bekommt exklusive Podcasts, die dort in dem Plus-Abo dann eben nur für zahlende Abonnierende auch verfügbar sind. Da entwickelt sich gerade so ein kleines Spin-Off-Projekt der TV-Unit.
Christian:
Die zweite Folge dazu habe ich mit Becci zu The Studio, die erste Staffel der Apple TV Plus-Serie. Also wenn ihr ein bisschen Bock auf Serien habt, ich glaube, da wird auch in den nächsten Monaten und Jahren auch einiges im Plus-Abo zum Thema Serien passieren. Das bekommt ihr denn da einfach exklusiv ihr bekommt auch Audio-Kommentare den hatte ich zu Man of Steel im Sommer zum Filmstart von dem neuen Superman hatte ich mal den Man of Steel Audio-Kommentar den ich vor vielen Jahren gemacht habe auch da reingekippt, da kommen auch noch weitere Sachen da kommen auch noch weitere exklusive Sachen auch aus dem Archiv die ich da wieder hervorholen werde aber auch für die Zukunft wird da einiges Exklusives passieren also ihr habt mehrere Argumente.
Christian:
Ihr könnt den Podcast nachhaltig unterstützen. Das ist besonders gut fürs Karma. Ihr bekommt die regulären Podcasts früher. Ihr bekommt sie mit Kapitelmarken, ihr bekommt Transkripte dazu. Also ihr bekommt sie auch besser und ihr bekommt auch mehr. Wenn das Argumente sind, um da reinzuklicken, dann tut es gerne auf secondunitstudios.plus. Da findet ihr erstmal eine ganze Übersicht dieser ganzen Bonus-Inhalte und auch dieser erweiterten Podcasts und alles, was da in einem Abo jetzt schon drin ist. und da könnt ihr euch durchklicken. Landet bei Steady, das ist unser Zahlungsdienstleister und eben auch die Plattform, die für das Abwickeln der Abos und auch das Ausliefern der Bonussachen da ist. Klickt euch da gerne durch. Zahlt ein bisschen was oder zahlt ein bisschen mehr, denn es gibt mehrere Pakete und in einem Paket bedanke ich mich auch noch persönlich bei den Leuten, die dieses Paket geklickt haben. Das sind Anne-Sebastian, Christian Rüdiger, Thomas und Markus. Dankeschön.
TeeJay:
Ich bring's nochmal von einer anderen Seite da draußen auf den Punkt. Ihr wisst ja, sowohl die männlichen Zuhörer als die weiblichen Zuhörerinnen, Frauen haben immer recht. Und als ich heute mit meiner Frau über genau dieses Second Unit Studios Plus Abo und diesen ganzen Rahmen gesprochen habe, da hat sie mich angeguckt und hat gesagt, ich soll einen schönen Gruß an deine zahlreichen, also an euch da draußen schicken. Ihr wisst Bescheid. Warum nicht einfach machen? All die Jahre hört ihr hier zu, all diese schönen Bonus-Sachen, die ihr gerade gehört habt und meine Frau hat euch höchstpersönlich da draußen mehr oder weniger dazu verdonnert, jetzt mal so ein Abo abzuschließen, damit also hier wirklich weiterhin interessant über die nächsten Jahrhunderte, Lichtjahre hinweg über Film gesprochen werden kann, wie nur hier über Film gesprochen werden kann. Und, jetzt nehme ich das Wort 3D in den Mund und mir ist auch kein anderes Format bekannt in der gesamten Branche irgendwo, wo tatsächlich so mit Interesse, mit Werf und entsprechendem Hintergrundwissen meiner Meinung nach über das Thema 3D, Kino und Film geredet wird. Also das sind doch jetzt schlagkräftige Argumente. So viel Werbung muss jetzt einfach mal sein. Ich sage einfach, meine Frau hat recht, nicht nur bei mir, ich übertrage das jetzt einfach auch auf alle, die uns gerade hören, Christian. Ist das ein Wort?
Christian:
Ja, an dieser Stelle liebe Grüße zurück an Sabine und ich glaube, ich werde mir den Slogan einfach mal aneignen. Einfach mal machen, finde ich hervorragend, um dieses Abo zu bewerben. Genau, in diesem Sinne, einfach mal machen, wir machen weiter mit dem Vorverständnis, das ist ja unser Zugang zur Filmdiskussion, damit gehen wir halt immer rein, wir klopfen mal uns so ein bisschen ab und unsere Erwartungen und vielleicht auch Gefühle im Kinosessel, im Heimkinosessel, wie, erzähl mal TJ, wie war es bei dir? Du hast die Hausaufgabe bekommen, Avatar The Way of Water zu gucken. Du kanntest den Film noch nicht.
TeeJay:
Ja, tatsächlich, tatsächlich. Vielleicht erinnerst du dich, Christian, ihr euch da draußen auch, wenn nicht, bitte nochmal gerne Avatar 1, Aufbruch nach Pandora, unsere erste Unit dazu einmal anhören. Da hatte ich nämlich tatsächlich gesagt, sehr zu deiner Überraschung, weil ich ihn ja schon hier bei mir liegen hatte, dass ich den zweiten Teil einfach noch nicht geguckt habe. So ein bisschen einfach mit diesem Argument auch, und ihr könnt das ja auch nochmal nachhören, dass ich so Schwierigkeiten, dass wir beide auch Schwierigkeiten mit dem Ersten hatten. So sehr wir damals einfach auch diese technische Brillanz und all das, was mit der visuellen Opulenz zu tun hat, anerkannt und auch wirklich gewürdigt haben, denke ich, in dem Rahmen, wie er einfach auch für uns erkennbar war und für viele andere halt auch, war es ja trotzdem so, dass er, so habe ich es damals formuliert und ich hatte neulich den Podcast einfach zur Vorbereitung auf diesen nochmal gehört, unsere Aufzeichnung, sodass das Avatar 1 nicht der Film war, der mich durch diese 3D-Tür gestoßen hat, wie es vielleicht bei vielen anderen eher der Fall war. Und das war so in Summe vielleicht einfach auch so dieses, und dann zeichnete sich das nochmal so als Randbemerkung, es zeichnete sich ja auch so ein bisschen ab, dass wir über diesen Film, über den zweiten auch unbedingt werden nochmal sprechen wollen.
TeeJay:
Irgendwie auch müssen, weil wir den ersten ja auch in der Art und Weise besprochen haben. Und es hat ja auch etliche Jahre gedauert mit dem zweiten Teil. Auch eine ganz interessante Produktionsgeschichte. Warum nicht gleich hinterher, sondern wieder so viele Jahre. Lange Rede, kurzer Sinn. Sodass ich tatsächlich gesagt habe, jetzt bewahre ich mir diesen Film einfach mal auf, bis kurz bevor wir... Diesen Film auch tatsächlich besprechen werden. Da würde ich einfach mal so frisch und wirklich so als Premiere im eigenen Heimkino diesen Film auf mich wirken lassen kann. Und das habe ich dann tatsächlich mit Aufzeichnungstag heute gestern getan. Nicht nur ich alleine, sondern auch mit meiner Frau zusammen. Und wir hatten ein befreundetes Pärchen auch zu der Filmsichtung eingeladen, um das vielleicht ein bisschen besser einordnen zu können. Wir sind so alle in diesem Alter 50 plus. Haben alle Avatar 1 natürlich irgendwie gesehen und waren interessiert mit Avatar 2 und haben dann also mit zwei Frauen und zwei Männer diesen Film dann tatsächlich gestern das erste Mal so ab 19.30 Uhr oder war es vielleicht doch 20 Uhr und da wird es für uns alten Leute schon grenzwertig, denn der Film dauert ja dann doch drei und eine Viertelstunde. Wir haben den geguckt und von da kann ich auch so ein paar Eindrücke. Ja, endlich.
Christian:
Im 3D-Heimkino, ne?
TeeJay:
Und deshalb kann ich auch so ein paar Eindrücke so links und rechts der Leute, die neben mir saßen, nicht Gott sei Dank vor mir, sondern neben mir, ein Stück weit einfach mit einfließen lassen, was vielleicht auch mal ganz interessant an der Stelle ist. Ja, also das ist genau zu meinem Vorverständnis. Gestern geguckt und heute reden wir drüber.
Christian:
Frische Eindrücke, ja. Ich habe den Film im Kino geguckt.
TeeJay:
Ja.
Christian:
Also das erste Mal zu Hause, ich weiß auch gar nicht, das muss so, als der bei Disney Plus dann irgendwie ein halbes Jahr nach Kino startet, also es muss glaube ich irgendwie so im Jahr 2023 glaube ich gewesen sein, dass ich den ja bei Disney Plus geguckt habe. Ich glaube 2022, Ende 2022 kam da irgendwie raus. Ich glaube lass es Ende 2023 gewesen sein. Ich habe den so weggeguckt. Ja, so klassisch im Streaming zu Hause, du sagst drei Stunden, 15 Minuten, ich habe mir auch Pausen gegönnt, ich konnte mal aufs Klo gehen.
TeeJay:
Ja, das kann ich verstehen.
Christian:
Und dann, um ihn gesehen zu haben.
TeeJay:
Ja, klar.
Christian:
Da werden wir über den Filmeindruck ja auch noch viel sprechen. Und dann war es ja eben so, dass wir denn hier diese Besprechung für die 3D-Unit ja ohnehin auf dem Plan hatten. Und dann ist das ja auch relativ, kurzfristig glaube ich nicht, aber da hat sich ja was getan, dass der Film Anfang Oktober 2025 nochmal für so ein paar Tage wieder zurück ins Kino kam. Ich glaube, gerade in den USA lag es daran, dass irgendein anderer Film glaube ich verschoben wurde und dadurch eine Woche auch Leerlauf im IMAX war. IMAX ist ja das große Premium Format und dass da dann glaube ich Disney gesagt hat, alles klar, dann machen wir eine kleine Wiederaufführung von Avatar 2 natürlich auch um den Hype auf den dritten Teil anzukurbeln und so saß ich Zeitpunkt dieser Aufnahme vor einer Woche hier in Wuppertal im Kino, im Cinemax, der lief da halt auch für ein paar Abende im Originalton, und dann habe ich mir das halt wirklich gegönnt, ja, also und ja, Bisschen skurril war es irgendwie auch, weil ich saß dann da im Kinosaal, ich hatte da glaube ich auch noch irgendwie geschrieben, so lange Zeit irgendwie allein.
TeeJay:
Ja, stimmt. Wo ich dann auch dachte.
Christian:
Okay, also nichts schlimmer als das so. Und dann kamen auch Leute rein, aber eher so Familien mit Kindern, wo ich dachte, also ich habe hier näher, also bis der Film selbst anfing, habe ich auch zwischendurch völlig an mir und den Umständen gezweifelt. Bin ich überhaupt in einem richtigen Saal? Ja, ich habe eine 3D-Brille in der Hand, aber das Publikum hätte ich jetzt nicht für eine 3D-englische Vorstellung für Avatar vermutet. Wo ist eigentlich das Publikum? Dann ging es los mit Trailern, die alle nicht in 3D waren und auf Deutsch noch dazu, wo ich dachte, also was, bin ich jetzt hier wirklich in der richtigen Tür gelandet und im richtigen Film gelandet? Und dann kamen tatsächlich auch noch ein paar mehr Leute und das ist eben der Punkt, auf den ich hinaus wollte. Dann kam auch James Cameron auf die große Leinwand, um uns alle zu begrüßen und auch zu loben und sich auch persönlich zu bedanken, dass wir den Film ja so schauen, wie er auch intendiert ist, nämlich im Kino auf der großen Leinwand. Und da dachte ich auch, stimmt, da war ja noch was, weil 3D und große Leinwand und also das Gegenteil von Streaming und mal so nebenbei und ich komme jetzt hier auch die nächsten drei Stunden, 15 Minuten nicht aus meinem Sessel.
Christian:
Zum Glück war da Popcorn-Eimer noch voll, aber hat er dann auch angekündigt, dass am Ende der Vorstellung auch noch irgendwie so ein kleiner Sneak-Peak für uns wahre Fans von Avatar noch auf den dritten Film kommen würde und da wusste ich dann auch nicht, ist das jetzt eine Drohung oder muss ich jetzt wirklich auch noch den kompletten Abspann abwarten oder wie schnell komme ich aus der Nummer wieder raus. Aber das war ja ein bisschen skurril. Aber das ist dann der Punkt, natürlich auch da, ich meine, gut, euch, vielleicht habt ihr auch zwischendurch mal eine Pinkelpause gemacht oder so, aber den Film dann auch wirklich drei Stunden, 14 Minuten am Stück das erste Mal zu gucken und in 3D, das hat auch noch mal ein bisschen was verändert an der ganzen Sache. Also das ist schon, ein bisschen recht hat der gute Jimbruder schon.
TeeJay:
Also ich finde es natürlich gut und das zeigt auch, wie sehr James Cameron die große Leinwand am Herzen liegt, dass er speziell dafür nochmal so ein paar Dankesworte einspricht und dann für diese Wiederaufführung nochmal so ein bisschen so ein Sneak Peek, kann man doch sagen, natürlich tolle, unbezahlte Werbung irgendwo, schon mal so ein bisschen drauf aufmerksam hat. Aber ich glaube, wenn man den Namen James Cameron in den Mund nimmt, da haben wir ja auch beim ersten Teil schon gesprochen, James Cameron ist halt auch jemand, der Kino verrückt ist, der Technik verrückt ist und dem ich absolut annehme, dass er zu mindestens 101 Prozent hinter den Projekten steht, die er einfach macht. Und seitdem er studiounabhängig gibt, auch darüber haben wir ein bisschen gesprochen im Ersten, da gibt es ja gar nicht mehr so viele Regisseure, die einfach im Prinzip über unbegrenzte Produktionsmittel verfügen können. Über die Freiheit, Blockbuster-Kino zu machen, so wie Sie es sich vorstellen, mit maximalen Produktions-Value dahinter.
TeeJay:
Das gibt es ja eigentlich eher so ein bisschen im Arthouse-Bereich, wo so die experimentellen, die kleineren Filme entstehen, die eben halt nicht so viel Geld kosten. Weil, ihr wisst es da draußen auch, wir wissen auch, gerade wenn es um große Kinoketten, Verwertungsgeschichten, Streaming geht, das ist ein absoluter durchkommerzialisierter Millionenmarkt. Und dass man da tatsächlich noch so Filmemacher wie James Cameron hat.
TeeJay:
Die tatsächlich, da können wir glaube ich kritisch sein, wir können über sein Oeuvre, über sein Werk, über Avatar reden, wie wir wollen, aber es ist erstmal grundsätzlich etwas Positives, dass wir solche Leute auch im Blockbuster-Bereich noch haben, die sagen so, ich ordne mich dem Studiosystem nicht unter, sondern ich bin so erfolgreich, ich habe mir so einen Namen gemacht, ich kann im Prinzip jetzt das verwirklichen, was ich eigentlich gerne verwirklichen möchte. Und da schon voll und ganz dahinterstehen. Das finde ich ja schon mal super und von daher großes Lob, nicht nur an dich Christian, aber alle da draußen, die diese Kinokultur auch leben. Auch diese Blockbuster-Kinokultur meinetwegen und die, das ist mir nachher in der Recherche zum Thema 3D noch so ein bisschen aufgefallen, werde ich dann nachher so ein bisschen berichten, aber die einfach auch... Durchaus mit einer Konzentration, aber auch mit dem kritischen Blick auf die Dinge nachher rauskommen und uns zuhören jetzt vielleicht bei der Gelegenheit und unsere Einschätzungen auch gerne in Erfahrung bringen wollen, aber auch selber dazu mit Kommentaren, ihr seid mal wieder herzlich natürlich dazu aufgerufen, auch zu kommentieren.
TeeJay:
Dazu beitragen wollen, dieses Medium besser auszuloten und zu leuchten und ein Stück weit zu dieser Kinokultur beizutragen. Also von daher, im Prinzip im Namen von James Köhmein, vielen Dank, dass du tatsächlich echt gesagt hast, ich gehe jetzt nochmal ins Kino. Und zwar ganz gezielt, weil ich mir das auch in 3D nochmal anschauen will. Denn drei und eine Viertelstunde in einem Kino, das nicht so einen ganz perfekten Rahmen hat, sei es nun technisch oder von der Bequemlichkeit der Sitz oder vom Publikum, das kann für uns schon mal eine lange Zeit sein, oder?
Christian:
Ich habe auch gerade überlegt, ob ich das überhaupt in meiner 3D-Brille, also ohne Pause hätte ich es glaube ich gar nicht hingekriegt, weil der Akku gar nicht so lange hält. Oder ich hätte mich direkt in die Steckdose verkabeln müssen, aber dann wären wir wieder bei Tron und bei Tron Legacy und dem Grid, also dann hätte ich mich glaube ich noch mehr wie im Cyberspace gefühlt, aber anderes Thema.
TeeJay:
Jetzt komme ich gleich durcheinander mit John. Genau, das ist wirklich ein anderes Thema. Aber hast du diese dreieinhalb Stunden, um jetzt mal so in den Film reinzugehen, langsam, also wurde dir irgendwann langweilig oder war das tatsächlich so ein Film, wo du gesagt hast, also irgendwie bist du sogar mit 3D-Brille rausgegangen und hast erst zu Hause gemerkt, dass du sie noch aufhast?
Christian:
Der war schon lang. Der war schon lang, aber eher inhaltlicher Natur als aufgrund der schönen Pixel, die ich sehen durfte. Okay, jetzt glaube ich.
TeeJay:
Um da schon noch vorzufühlen.
Christian:
Genau. Wir sind, glaube ich, beim fast schon größten Kritikpunkt vielleicht auch angekommen. Wir müssen über den Plot sprechen. Und bevor wir das inhaltlich, also kritisch tun, lassen es nochmal vielleicht auch zusammen, hast du im Vorfeld schon gesagt, mal gucken, ob wir den Plot überhaupt noch irgendwie uns zusammen reimen können. Bei mir ist es eine Woche her, bei dir ist es ein Abend her.
TeeJay:
Ja, ich muss das eigentlich noch.
Christian:
Ich bin aber, glaube ich, ähnlich lost und ratlos wie du. Ich weiß nicht, ob du einfach mal loslegen willst und mal versuchen willst, an die Ereignisse von Avatar The Way of Water zu erinnern.
TeeJay:
Ja, ich versuche jetzt mal den ersten Satz irgendwie so zusammenzukriegen.
TeeJay:
Jetzt wirklich so aus meiner Erinnerung heraus. Für mich war der Anknüpfpunkt natürlich erstmal dir. Wir haben ja Jack Sully. Das ist ja der Ex-Marine aus dem ersten Teil, der querschnittsgelähmt seine Beine nicht bewegen konnte und an diesem Avatar-Experiment teilnahm. Und der jetzt mittlerweile, sein Körper ist ja gestorben, aber er wurde ja über Ewa transferiert in seinen, tatsächlich, also in den Avatar, den er hatte und lebt jetzt seit, die Ereignisse spielen, glaube ich, zehn Jahre nach dem ersten Avatar. Und lebt jetzt also seit zehn Jahren in seinem, als Avatar, dann mit, ich bin nicht, die Namen, lebt jedenfalls dort jetzt sein Familienleben. Ja, und das alles könnte sehr idyllisch sein. Und man könnte sagen, gut, so nach drei Stunden, dreieinhalb, viertel Stunde ist das jetzt irgendwie so ein Navi-Familienfilm. Aber es passiert natürlich das, was passieren musste. Die Himmelsmenschen kehren wieder zurück und um sich das zu holen, von dem sie der Meinung sind, dass sie da ein gewisses Anrecht besitzen, nehme ich diesmal gleich ganz Pandora, denn wie sich herausgestellt hatte, ist die Erde lost, verloren einfach, sind die Ressourcen der Erde aufgebraucht.
TeeJay:
Wird die Erde unbewohnbar und jetzt soll eben Pandora als neue Heimat der gesamten Menschheit irgendwann einfach herhalten müssen. Das sorgt für den nötigen Konflikt auf der großen Skala, ja, auf dieser Skala Menschheit gegen Indigene, gegen die Navi. Und natürlich haben wir aber auch noch wieder diesen persönlichen Konflikt, der da mit eingetragen, reingetragen wird. Und zwar, wie sich herausstellte, hat auch der gute, du darfst den Namen jetzt gerne sagen, war der Colonel? Nee, Colonel war da nicht, der Marine, der ihm bereits schon im ersten Teil das Leben etwas schwer gemacht hatte.
Christian:
Ja, also erstmal auch noch, ich habe es nämlich ganz vergessen.
TeeJay:
Oder beziehungsweise genau, jetzt du wieder.
Christian:
Wir spoilern natürlich auch noch. Es war der gute Herr Miles Queridge, gespielt von Stephen Lang, der hier auch sein Comeback feiert, ebenfalls als Avatar-Version. Das Backup, der hat vorher noch ein Backup seiner Mentalität irgendwie gemacht. Und das haben sie in einen Avatar gesteckt. Und er ist jetzt genauso blau und genauso groß und genauso avatarisch unterwegs wie Jake Sully. Und hat eben so Rache geschworen wie seine menschliche Version und Maud's Personal oder so ähnlich könnte man sagen. Das ist auch eine lustige Anekdote.
Christian:
Weil ich genauso fit bin mit den Namen und besonders mit den ganzen Figuren in dieser Avatar-Welt. Der versprochene Sneak Peek auf den dritten Teil von Avatar, der ist tatsächlich dann so als Mid-Credit-Szene ausgespielt. Das war einfach eine kleine Szene aus dem dritten Film. Und in dieser Szene, das ist jetzt kein großer Spoiler, stellt sich dieser Colonel jemandem vor. So, hey, wer bist du, was machst du hier? Und der sagt, mein Name ist Colonel oder noch nicht mehr, ist Miles Queridge oder irgendwie sowas. Und ich saß da wirklich im Kino, nachdem ich gerade fast dreieinhalb Stunden Avatar 2 gesehen habe und musste kurz überlegen, ob das stimmt oder ob das jetzt ein falscher Name ist von dem, weil ich war so erschrocken über den Namen, weil der so banal klingt und dachte, hä, lügt der jetzt diese Person an und gibt sich als jemanden, was ist das für ein bekloppter Name eigentlich? Bis mir dann im Laufe dieser weiteren paar Minuten der Szene auffiel, nee, der Typ heißt wirklich so. Und ich weiß nicht, ich wusste einfach nicht, wie der Typ heißt. Bis mir dann aufgefallen ist, dass ich, glaube ich, mindestens fünf Stunden jetzt auf Pandora und mit zwei Filmen erlebt habe im Laufe meines Lebens und.
Christian:
Also hättest du mich gefragt, ich hätte es nicht gewusst und das ist glaube ich auch ein bisschen ausschlaggebend für die Problematik dieses Plots, dieser Filme, dieser Figuren, da können wir aber gleich auch nochmal ein bisschen ausnehmen.
TeeJay:
Ja, und du stellst dir dann auch noch heraus, was ja nicht ganz so unwichtig ist, dass offensichtlich ein Sohn von ihm, also noch ein Mensch, ein heranwachsender Jugendlicher, also sein Sohn dort dann auch unter den Navi lebt und im Prinzip so in dieser Familienstruktur irgendwie mit integriert ist. Und dann auch noch die und die Tochter von Doktor, die durch Sigourney Weaver gespielt wird, auch noch deren Herkunft ja sehr im Umklaren gehalten wird.
TeeJay:
Ich erzähle das einfach schon, also ihr seht, das ist schon jetzt ein bisschen mit Inhalt, aber auch schon um so ein bisschen auszuloten, wie sind denn da jetzt so diese Schwerpunkte? Wir haben so diese Familiengeschichte, wir haben aber diesen großen Konflikt, der sich natürlich dann nachher zuspitzt, um noch ein ganz kleines bisschen auch das Inhaltliche wieder zu beleuchten, wo es dann eigentlich darum geht, wie dieser Invasionszug im Prinzip wieder dieser Himmelsmenschen aufgehalten werden kann und parallel natürlich dann auch wieder das Drama, Konflikt von Jake Sully, also von den Avataren und von Colonel Quidd, wie sagtest du, also von dem, der auch Quaridge war. Die dann ihre persönliche Fede da auch noch entsprechend äh, ja, äh lösen wollen oder ihre persönliche Fäde austragen.
TeeJay:
Ja, um dann ins Finale des Films einfach zu gehen und dann ist man nach dreieinhalb Viertelstunden hat man dann so einiges erlebt und darüber wollen wir jetzt einfach weiterreden. Genau. Auf jeden Fall merkt man, glaube ich, das kann man schon sagen, so am Ende des zweiten Teils an allen Ecken, Kanten vielleicht auch, weil man es weiß, der ist alles andere als abgeschlossen. Der funktioniert finde ich eigentlich auch sehr schlecht für sich selbst, wenn ich so über diese Handlung nachdenke. Sondern es ist schon ein bisschen Voraussetzung, Christian, dass man den ersten gesehen haben sollte, so nicht mit dem zweiten einsteigt, oder?
Christian:
Voll, also dieses ganze Generationenthema, der reitet ja auch noch mal viele Plotpunkte des ersten Films ja irgendwie auch noch mal wieder erneut durch. Klassische Fortsetzungsproblematik, auf Ghostbusters von Ghostbusters 2, nach der Freiheitsstatue rennt dann der Marshmallow Man einmal irgendwie durch Manhattan und hier fühlt sich das so ähnlich an, also der Colonel kommt und will Jack Sully töten und jetzt kommt der Colonel in blau und will den blauen Jack Sully töten, und es kommt zum großen Showdown und so alles jetzt ein bisschen nasser, aber nicht unbedingt krasser, um jetzt auch mal zu freestylen also es wiederholt sich viel aber es wird versucht auch dieser größere Generationenbogen aufzumachen Und da möchte ich gleich auch noch ein bisschen mit dir drüber sprechen, über diese ganzen Motive, Eltern, Kinder und was haben die Kinder mit ihren Eltern zu tun und die Eltern mit ihren Kindern. Ich will aber auch noch ganz schnell, weil es wichtig ist, ein bisschen das Personal durchgehen, weil wir glaube ich auch das ein oder andere Mal wieder auf den einen oder anderen Namen, wahrscheinlich auf einen ganz bestimmten Namen sehr oft zurückkommen. Du hast es schon erwähnt, James Cameron. Der ist ja hier so, naja, One-Man-Show ist zu viel gesagt, aber er hat ja alles irgendwie...
Christian:
An der Spitze verantwortet. Also Charaktere überlegt, er hat Regie geführt, am Drehbuch geschrieben, die Story entwickelt. Das ist ja wirklich so sein Baby, das er ja angeblich schon Anfang der 90er irgendwie entworfen hat und dann warten musste, bis die Technik aufgeschlossen hat. Aber jetzt hier auch im zweiten Film haben wir eben mehrere Leute, die mitgeschrieben haben am Drehbuch, aber eben auch am Story-Entwurf. Wir haben Rick Jeffer, der hat Drehbuch mitgeschrieben, Story entwickelt, Amanda Silver, Drehbuch und Story. und wir haben Josh Friedman und Shane Salerno, die jeweils an der Story mitgearbeitet haben. Und ich meine auch, dass er sich da irgendwie nach dem ersten Avatar, du hast schon erwähnt, das hat ja glaube ich 13 Jahre oder so gedauert, bis der zweite dann kam, dass, klar, die Pandemie hat da auch noch mal einiges ein bisschen verzögert, aber dass ja eben nach dem Mega-Erfolg des ersten beim zweiten gesagt wurde, hey, jetzt kommt das Mega-Franchise und jetzt machen wir hier auch, jetzt denken wir groß, um Deichkind zu zitieren, also nicht nur irgendwie ein Film, sondern es ist ja bis Avatar 5 geplant und angekündigt und entsprechend hat man sich eben in diesem größeren Team auch hingesetzt und gesagt, wir müssen erstmal die Story auch irgendwie runterbrechen, wir brauchen die größeren Pläne, die nicht nur ein Film betreffen, sondern idealerweise gleich sozusagen einen Bogen über 5 Filme irgendwie erzählen können. Der Cast ist auch voll, ist auch wichtig. Wir haben Sam Worthington als Jake Sully dabei, der, glaube ich.
Christian:
2009 da mit der Besetzung einen ziemlich großen Wurf gemacht hat, weil er, glaube ich, sonst gar nicht mehr so viel macht. Zoe Saldana als Netiri, das ist ja die Navi-Partnerin von ihm, wie du schon gesagt hast. Da gibt es ja dann nachher auch ganz groß das Familienthema. Wir haben auch Kinder, die dabei sind. Wir haben Britton Dalton als Loak, das ist glaube ich der jüngere Sohn, zwei Söhne so im Teenageralter. Loak, das ist der, der nachher mit diesem Wahlwesen sich anfreundet, auch ein bisschen so wieder so eine Außenseitergeschichte und der muss irgendwie ankommen in einer Gruppe. Wir haben Jamie Flatters als Nathalem, das ist der Sohn, der im Laufe der Handlung stirbt, der Erstgeborene, der älteste Sohn. Wir haben Sigourney Weaver als Kiri, wie du schon erwähnt hast.
Christian:
Nachkomme eines Avatars unter mysteriösen Umständen, weil der Vater nicht bekannt ist. Und wir haben Trinity Bliss als Tuk, das ist die jüngste Tochter, die glaube ich auch eher so Kleinkindalter ist, was natürlich auch nochmal in dieser Familienkonstellation auch nochmal ein bisschen was mit reinbringt. Wir haben Kate Winslet, die erneut sehr nass geworden ist unter James Cameron, als Ronal, als Anführerin von diesem Wasserstamm. Wir haben Cliff Curtis als Tonovari, das ist der männliche Gegenpart, der Anführer des Wasserstamms. Wir haben Bailey Bass als Cyreia, das ist die Tochter von diesem Wasserstamm, die mit Loak funktioniert. Aus der Sully-Familie so ein bisschen anbandelt und wir haben Philipp Gelgio als Aounung, das ist der Sohn aus diesem Wasserstamm.
TeeJay:
So langsam verdienst du dir dein Navi-Diplom für korrekte Aussprache von Ich wollte gerade sagen.
Christian:
Dass wir haben Joel David Moore als Norm Spellman, das ist einer der menschlichen Forscher, der ja auch in diesem Avatar-Experiment dabei war und so ab und an nochmal irgendwie so mit zu den Sullys von außen dazukommen darf. Wir haben Jack Champion als Spider.
Christian:
Wir haben Stephen Lang als Colonel Miles Queridge. Wir haben Edie Falco als General Francis Artmore. Das ist so die neue, wie sagt man ja, Generälin, die halt immer noch Mensch ist und diesen menschlichen Part einnimmt. Wir haben ganz kurz Giovanni Ribisi als Parker Selfridge in so einem kleinen Cameo auf diesen Tapes, die der gute Miles Courage gemacht hat, um seinem Backup zu erklären, wie das ganze Backup-System jetzt funktioniert. Und er, der Parker Selfridge ist der Firmenchef gewesen, der im ersten Teil Auslöserwahl dieses Anumtanium haben wollte. Wir haben Brandon Cowell als Mick Scorsby. Das ist der Chef von dieser Fischerwahl Fischaktion da auf dem Boot. Dieser Kurzbrocken, Ja, ich habe ihn als Arschloch aufgeschrieben, aber kurz vorhin finde ich auch gut. Und wir haben Jermaine Clement als Dr. Ian Garvin. Das ist der Biologe auf dem Fischerboot. Auch da wieder das Klassische, die militärisch angehauchten Arschlöcher und die leidenden WissenschaftlerInnen, die zum Alkohol greifen, weil sie die Umstände ihrer Forschungsarbeit nicht ertragen.
TeeJay:
Ich höre da schon die Klischee-Glocke wieder, aber genau, ja, das ist ja, darum geht es oftmals.
Christian:
Die Klischee-Glocke, die ist, also ich habe sie ausgemacht, weil ich sie nicht mehr ertragen habe, sonst würde sie permanent läuten, aber ja, also, aber lass uns vielleicht noch.
TeeJay:
Das ist wie es ist, ne? Genau.
Christian:
Lass uns vielleicht auch noch, um in der Metapher des Filmes zu bleiben, einmal zurückrudern, denn bevor wir uns so an diesen ganzen Klischees abarbeiten, ich kenne das, man soll ja immer dieses Kritik-Sandwich machen, man muss ja irgendwie mit einem Lob anfangen, dann kommt die Kritik.
TeeJay:
Dann kommt das Lob.
Christian:
Fangen wir vielleicht mit den eher besseren Aspekten des Filmes an und vor allen Dingen sind die wirklich die, also das ist der Zugang zum Film, das ist ja wirklich, also das Optische. Also der Film sieht fantastisch aus, auch wie du gesagt hast, James Cameron, Meister der Filmtechnik, der Filmentstehungstechnik, der Filmprojektionstechnik. Also diese Filme, auch der zweite Avatar, der sich ja eben zur Aufgabe gemacht hat, jetzt auch sehr viele computergenerierte Wasserwelten irgendwie uns zu präsentieren. Das ist absolut fantastisch.
TeeJay:
Top of the line.
Christian:
Unerreicht. In 2D wie in 3DS ist immer noch eine Augenweide. Und darüber müssen wir auch sprechen.
TeeJay:
Das ist einer der Merkmale, die, glaube ich, uns alle gestern immer wieder fasziniert hat und wo wir uns nicht satt sehen konnten. Es ist ja immerhin, also das muss man, also nicht nur von der technischen Realisierungsseite, aber insgesamt ein Ökosystem wie so Pandora, so ein Mond, so ein komplettes glaubhaftes Ökosystem, das exotisch auf der einen Seite, aber nicht zu exotisch wirkt, mit dem wir was anfangen können, mit dem wir uns in gewisser Weise auch identifizieren können, wo uns vorm Vertraut sind.
TeeJay:
Dass sie glaubhaft sind, aber eben, das ist ja immer das Schwierige bei Science Fiction, es darf nicht zu fiktional sein, dass wir nichts mit anfangen können. Das kann man sich vielleicht in experimentellen Filmen irgendwo erlauben, die sehr avantgardistisch sind, aber sicherlich dann nicht diese Blockbuster-Geschichte. Das ist hier, das ist natürlich einfach wirklich seine, also ich glaube wirklich, jeden Grashalm könnte er Hans signieren, der da irgendwo auftaucht. Und das ist etwas, wo ich, also als wir gestern so über diesen Film noch so ein bisschen geredet, es war spät, wie gesagt, und wir sind ältere Menschen, also wir mussten schon sehen, dass wir unsere Konzentration für so ein kleines Endgespräch noch zusammenkriegen. Dann war das Erste, ich würde mir diesen Film eigentlich vor allem nochmal angucken wollen, weil er mich so visuell fasziniert hat. Weil ich so dieses Gefühl habe, ich muss wieder so ein bisschen zurück in diese wundervolle Welt, die da blinkt und leuchtet, Biolumiszenz. Also meine Frau Sabine sagte beispielsweise, beim nächsten Teil bin ich vielleicht mal mit dabei, also die Unterwasserwelt, die ja da aufmacht, diese Artenvielfalt, das ist schlicht und ergreifend fantastisch und es gibt nichts Besseres. Ja, wenn ihr euch entführen lassen wollt in eine exotische, aber glaubhafte Welt, wo die Physik stimmt, wo das Licht stimmt, wo die...
TeeJay:
An der einen oder anderen Stelle vielleicht ein bisschen sehr viel Eye Candy auf einmal auftaucht, aber so what, wenn die großen, die diese wahlähnlichen Wesen aus dem Wasser hervorschießen, dann muss man ehrlich sagen, das sind so diese Szenen, da bin ich beinahe schon geneigt, jetzt im Nachhinein, wenn ich darüber nachdenke, eben vieles von dem zu vergeben, was leider inhaltlich, worüber wir jetzt reden müssen und da auch schon ein bisschen angeteasert und angedeutet haben, aber das ist natürlich sicherlich die ganz, ganz große Stärke und ich bin auch der Meinung.
TeeJay:
Das wirkt natürlich, das wirst du ja auch noch so ein bisschen berichten können, das wirkt im Kino natürlich am besten in einem wirklich großen Bild mit einer guten Projektionstechnik, dass das die Leute einfach begeistert. Und dass auch der nächste, der dritte Avatar, das glaube ich kann man schon mal so ein bisschen prophezeien, allein aus diesen Schauwerten heraus, wie viele Leute ganz oben auf der Wunschliste der Filme steht, die dieses Jahr Anfang kommenden Jahres, wenn er in die Kinos kommt, geschaut werden wollen, weil es irgendwie einfach auch ein Familienfilm ist.
TeeJay:
In dem Sinne, dass er so diese Fantasie einfach anregt und so ein wahrgewordener Traum ist, wie tatsächlich so diese Sehnsucht der Menschen, wie könnte so eine andere Welt aussehen. Und wir leben ja auch in einer Zeit, wo die Astrophysik beispielsweise die Astronomie Exoplaneten entdeckt und mittlerweile so gut ist, dass sie klassifizieren kann, was für Exoplaneten sind es denn? Ist es vielleicht ein Gesteinsplanet oder sind es Wasserwelten, die tatsächlich auch gefunden werden, wo wir, glaube ich, einfach so eine Sehnsucht haben. Ja, so einen Ausflug auf so eine Exaktion. Also ich habe sie auf jeden Fall total ausgeprägt. Schon seit meiner Kindheit bin ich, was das angeht, wahrscheinlich sogar eskapistischer angehaucht als viele anderen, wo mich sowas total fasziniert. Aber ich glaube, viele Millionen anderen auch. Ja, die Schauwerte hat er und da muss man auf jeden Fall ein ganz großes 1 plus mit Sternchen dranhängen oder einfach ein eigenes Cameroon Batch dranhängen so ungefähr.
Christian:
Genau, ich könnte es auch nicht besser sagen. Technisch ist der Film, ich finde, total sauber, total, Schauwerte ist das, was du gesagt hast, das ist ein ganz wichtiges Stichwort, Schauwerte sind wirklich vorhanden. Ich erinnere mich an diesen, also einerseits an die Anekdote, die ich glaube ich auch damals in unserem Podcast gesagt habe, 2009, als ich da irgendwie Ende 2009, Anfang 2010 im Kino war und den ersten Avatar geguckt habe und damals schon gemerkt habe, also mich so kurz erschrocken habe, so wach wurde und gesagt habe, boah krass, die letzten 15 Minuten, irgendwo so mitten drin, die letzten 15 Minuten mindestens sind komplett aus dem Computer gewesen und ich habe da gar nicht mehr dran gedacht. So, weil das einfach, ich habe keine Fehler mehr gefunden, so wie das Auge ja immer irgendwie in der Lage ist zu sagen, hier ist er aber an den Rentnern und der Effekt und also hier die Flugsequenz, also das passt, das war alles damals schon 2009, 2010 technisch so sauber, dass ich in diesem Blockbuster-Kino zum ersten Mal vergessen habe, dass die Bilder gar nicht echt sind, die ich sehe und genauso ging es mir jetzt auch wieder hier bei Avatar. Gut, da kommt die Laufzeit vielleicht auch mit hinzu. Der Film ist lang, aber ich bin schnell wieder reingekommen, auch mit der 3D-Brille auf den Augen und es hat ein bisschen gedauert, aber dann war ich wieder so drin, dass ich nichts gesucht habe in den Bildern und gar nicht so die, so die.
Christian:
Jeder andere Blockbuster-Film, oh, wir hatten ja auch hier Duff Punk, nicht Duff Punk, sag ich schon, Tron Legacy mit Duff Punk Musik.
TeeJay:
Das ist beim zweiten das Gleiche, das ist eigentlich synonym. Wenn du Duff Punk sagst, meinst du Tron Legacy.
Christian:
Das De-Aging von Jeff Bridges.
TeeJay:
Wo ich ja auch im Podcast gesagt habe.
Christian:
Okay, da bin ich rausgefallen. Und auch heute wird es ja oft versucht, Effekte werden benutzt und man sitzt davor und sagt, das glaube ich jetzt gerade nicht so sehr. Hier falle ich jetzt gerade wieder raus. oder hatte das Team aber wenig Zeit oder da ist das Geld ausgeübt. Und all diese Fallstricke hat Avatar The Way of Water der erste auch nicht, aber der zweite noch weniger. Das ist technisch alles total sauber, das ist ähm, Das ist großartig. Und auch die zweite Anekdote von damals, es gab ja diesen Avatar-Craze, dass die Leute wirklich gesagt haben, oh, ich will zurück in diese Welt, ich will selbst in diese Welt.
Christian:
Dieser Eskapismus, was du angesprochen hast, der war so stark beim ersten Film. Und das habe ich beim zweiten jetzt auch nochmal wieder gesehen. Wir sind alle routinierter, wir wissen alle, was Pandora irgendwie ist und worauf wir uns da einlassen. Aber das hat mich vielleicht auch aufgrund dieser Wasserthematik, so als Küstenkind habe ich gemerkt, so diese Unterwasserwelten, Wasserzauberwelten. Ich verliere mich auch gerade, das ist noch eine ganz andere Anekdote, aber ich bin gerade sehr tief im Thema Aquaman und Aquaman Comics und mich haben die Filme auch sehr gut abgeholt. Also alles, was so in zauberhaften Unterwasserwelten Wasserwelten als Setting irgendwie stattfindet, holt mich gerade sehr stark irgendwie emotional und so ein bisschen tiefer ab. Und da habe ich auch gemerkt, es gibt ja viele Sequenzen in dem Film, die so für sich irgendwie auch stehen könnten. Also dieses ganze Kapitel, wo der Sohn mit diesem Wal-ähnlichen Wesen Freundschaft schließt und da nochmal wieder die Ozeane neu entdeckt und so. Also das habe ich am meisten genossen. Alles, was im Wasser stattgefunden hat, was, wie du ja selber gesagt hast, auch diese farbenfrohen, hellstrahlenden Unterwasserwelten, ja, das kann man vielleicht flapsig sagen, sind schöne Bildschirmschoner, aber es sind wirklich sehr, sehr schöne Bildschirmschoner, die da stattfinden. Und da hat mich der Film am meisten abgeholt tatsächlich.
TeeJay:
Es ist ja auch so ein bisschen das Entdeckerherz. Er nimmt uns ja einfach mit auf so eine Erkundungsreise. Da fällt mir einfach so ein bisschen ein, das hat man ja im Videospielbereich eigentlich vielleicht sogar noch ausgeprägter. Also wenn du dir solche Spiele nimmst wie, was mich auch immer wieder fasziniert, wie No Man's Sky. Ja, das ist dieses Spiel, also Hello Games, großes Shoutout an euch Jungs da draußen, wie ihr das Spiel in zehn Jahren immer noch kostenlos zu dem geführt habt, was es jetzt ist. Das ist also, da fällt mir eigentlich kein zweites Beispiel ein in der ganzen Videospielbranche. Da geht es ja darum, dass du im Grunde genommen ein unendliches Universum hast. Und immer wieder diese Frage, auch wenn es in dem Fall generisch erzeugt wird, prozedural generiert wird, wie sieht der nächste Planet aus? Und wie ist da die Welt gestaltet? Welche Lebewesen sind eventuell da? Und das macht Cameroon in diesem Film natürlich irgendwie richtig. Nachdem er erst in der bewaldeten Region war, geht er natürlich jetzt in sein Lieblingselement, geht er, nimmt er uns mit ins Wasser.
TeeJay:
Also diese, und wie gesagt, also sehr schön, weil ich, also Stichwort diese Biolumineszenz, die empfinden wir ja auch, also ich hab mal, auch als wunderbar, ich war im Weserbergland und hab irgendwann im Mai, war das im Mai, ich glaub im Frühling, überall Glühwürmchen gesehen, das erste Mal so richtig in der Nähe ist, wo ich dachte, das ist ja total faszinierend, ne, das ist so ein Naturschauspiel, da noch mit eigenen Augen ist noch was anderes. Und ein anderer Aspekt, also einmal diese Schönheit und diese konsistente Schönheit, die Glaubwürdige nochmal in der Welt, worüber wir gesprochen haben. Und der zweite Punkt, Christian, war mir aber auch sehr wichtig. Und das haben wir im Grunde genommen auch gerade schon beschrieben, dass es endlich mal wieder glaubhaft schönes CGI. Denn wir leben in einer Bilderwelt, die ja durchdrungen ist von CGI-Bildern oder vom KI-Slop oder was auch immer da draußen so rumfliegt. Und ich glaube wir und oftmals also wir, die wir noch einen Unterschied sehen und noch wissen, wie beispielsweise ein CGI in Jurassic Park aussah oder ich noch weiter zurück zu, ich kann es nicht ganz so meinen, zu Tron.
TeeJay:
Glaube ich wissen einfach auch dann zu würdigen wenn CGI wirklich meisterhaft umgesetzt worden ist und das muss man mit allem Respekt vom MCU, da gab es ja viel Kritik, ja, bei etlichen MCU Filmen, wo im Grunde genommen CGI für viele, die da so ein bisschen empfänglicher sind, so als nur noch dahingerotzt dargestellt wurde. So nach dem Motto, naja gut, es ist halt wieder der nächste Blockbuster, in dem Fall MCU oder DC und da muss halt viel CGI rein, gerade bei dieser Multiverse-Geschichten und so und okay, dann machen wir das jetzt. Aber hier hat, glaube ich, hat CGI tatsächlich gezeigt, dass es mit einer gewissen, nicht nur mit einer technischen Fertigkeit, aber dass es auch eine gewisse Seele in sich tragen kann, diese computergenerierten Bilder. Und das ist glaube ich nochmal für die gesamte Branche eine beruhigende und eine hoffnungsvolle Entwicklung, dass es nicht nur zu einem Massenprodukt mutiert, das uns in die Ohren gehauen wird, sondern dass es auch für solche Filme einfach in einer sehr künstlerischen und worüber wir gerade gesprochen haben, Art und Weise eingesetzt werden kann.
Christian:
Ich glaube auch das Geheimrezept ist einfach ein tatsächlich fertiges Drehbuch zu haben, bevor man in die Produktion geht und nicht irgendwie noch ein halbes Jahr vor Kinostart den dritten Akt spontan umschreiben, weil sich die nächsten drei Filme verschoben und eine Serie verspätet haben, so, ne, das Marvel-Problem.
TeeJay:
Ja, ja.
Christian:
Die Maschinerie bei Avatar und bei James Cameron, die läuft halt einfach auch ein bisschen anders, aber ja. Aber da geht es halt weiter. Wir sind uns da, glaube ich, einig, was so die technischen Aspekte und eben auch diese ganzen computergenerierten Bilder angeht. Ist das alles fantastisch? Für mich beginnt es dann schon ein bisschen zu bröckeln, wenn ich an die Designs denke, was du schon angesprochen hast. Science-Fiction, irgendwie auch so ein bisschen Fantasy angehaucht. Cameron entwirft ja eine eigene Welt, einen eigenen Planeten, eine eigene Biologie, ein eigenes Ökosystem. All diese Dinge kreiert er ja mit einem Team und einem großen Aufwand komplett neu. Das ist mir dann, also von den Schauwerten ausgehend, ist mir dann aber auch aufgefallen, Ja, aber auch da manchmal, also da beginnt die Kreativität für mich, also das Cameron Batch, was du ihm verliehen hast für die technischen Aspekte, würde ich ihm schon mal langsam wieder wegnehmen wollen.
TeeJay:
Ja, das schon wieder weg. Ich habe das auch nur, das ist schon wieder, genau, der ist schon wieder abgefallen gerade.
Christian:
Also in Sachen Technik absolut gerechtfertigt. Ich finde bei den Designs, da beginnt die Klischee-Kiste schon zu funktionieren. Da sind mir, also diese Wahlwesen sind halt einfach sehr deutliche Wahlwesen, bis hin, was wir beim ersten glaube ich auch schon hatten, diese wirklichen sehr erkennbar funktional gestrickten Navi-Wesen mit ihren großen Disney-Augen, ihren schlanken Körpern, ihren, also und auch da die, also ich sag mal so, die Kreativität beginnt zu bröckeln. Und das ist dann auch wieder die Generälin, die mit ihrem großen Kaffee im Helikopter sitzt und also viele der Bilder auf inhaltlicher Ebene beginnen dann mit den Klischees nicht zu spielen, auch nicht zu brechen, sondern sie so krass zu bedienen, dass ich dann schon langsam rausfalle aus dem Film. Wenn ich technisch abgeholt werde und sage, ich sehe nicht mehr, mein Auge erkennt die computergenerierte Falschheit nicht, dann beginnt mein Auge aber die inhaltliche, sag ich mal, Falschheit zu erkennen. Und das beginnt halt sehr stark mit den Designs von allem eigentlich.
TeeJay:
Ehrlich gesagt, das lief bei mir natürlich ein bisschen anders ab. Wir hatten ja vorhin das Vorverständnis, ich bin jetzt ein bisschen bei der Erwartungshaltung. Und was ich erwartet hatte und was ich leider in Phasen andeutete, aber sich nie durchsetzen konnte, wenn wir schon eine solche glaubhafte Welt da draußen entwerfen, so ein Exoplaneten mit so einer wunderbaren Vorrafflauna und mit intelligentem Leben einfach. Und wir greifen im ersten Teil über, Diese spirituelle, kulturelle Ebene wirklich auf, die ja auch, da bin ich fasziniert, dieser Lebensbaum, dieser Organismus-Pandora, ihr erinnert euch doch sicher da draußen auch dieses, wo herausgefunden worden ist, dass das Wurzelwerk der Bäume wie neuronales Netz alles miteinander verknüpfen. Und es sowas wie Ava gibt halt, die das so, ein bisschen wie bei Final Fantasy eigentlich auch, so dieses Gaia der Erde, die Erde als Lebewesen. Und ich bin so von meiner inneren Einstellung überzeugend, jemand, der.
TeeJay:
Sehr stark an dieses Miteinander verbundene, also, ja, das ist eine Glaubenswerte, der das so fühlt oder der das einfach auch, der denkt, es funktioniert eigentlich gar nicht anders, indem wir miteinander verbunden sind. So wie wir jetzt auch mit dem Podcast irgendwie miteinander verbunden sind. Ob wir uns jetzt direkt austauschen können, wenn ihr das hört oder nicht. Zurück in Richtung Pandora. Und meine Erwartungshaltung war eigentlich die, lasst uns das bitte ausloten. Lasst uns diesen, ich rede jetzt als Momentaufnahme, Avatar 2. Ja, also ich sehe da viel Raum und auch meine Neugier, das will ich gar nicht für drei, vier, fünf. Fünf ist übrigens irgendwie 2031. Ich hab nochmal nachgeguckt, gelistet. Also halten wir noch ein bisschen durch und machen noch die eine oder andere Sendung. Ja, aber das hatte ich, das hätte mich total fasziniert und mich hat der Film das erste Mal so richtig wieder so aus dieser, aus all dem rüber, schönem, übernehmen wir gerade gesprochen, ästhetischen rausgeholt. Und tatsächlich die Himmelsmenschen sich wieder angekündigt hatten. Das war erst da oben ein Stern und da dachte ich, das sind doch keine menschlichen Raumschiffe, jetzt bitte nicht wieder. Ganz ehrlich, ich wusste das nicht mehr genau. Ich habe das erste Mal gesehen, ich war mir nicht sicher. Ich dachte, vielleicht ist das irgendwie so eine Randhandlung, dass die Menschen, die sind jetzt weg. Die sind im Ersten abgeschoben worden. Pandora gehört endlich wieder in die Navi und alles, was da so ist. Und jetzt kriegen sie vielleicht Besuch von einer anderen Spezies. Und das Ganze wird ein bisschen, wie soll ich sagen, einfach noch so ein bisschen alienhafter.
TeeJay:
Und als dann auf einmal die Himmelsmenschen kommen wird. Und die erste Szene war auch gleich wieder diese große Umweltzerstörung. Dieses massive Plattwalzen der Natur da. Ich mache da keinen Hehl draus. Wir wissen, in welchen Zeiten wir alle hier leben. Und ich kriege das tagtäglich immer mehr oder weniger, ob ich es nun will oder nicht, bekomme ich das vor Augen geführt und bekomme ich es vor die Nase gehalten, was so alles los ist. Und dann kriege ich da, ich verstehe Kamerun, ich verstehe auch den ökologischen und die Wichtigkeit, all das muss man mir nicht erzählen, verstehe ich. Aber ich wollte, es muss auch nicht alles idyllisch, es kann auch das große Drama kommen, meinetwegen. Aber ich hätte mir deutlich mehr, das nehme ich jetzt schon mal vorweg gewünscht, dass wir die Kultur, das Spirituelle, das Andersartige.
TeeJay:
Dieses Netzwerk der Welt an sich, da dachte ich, da haben wir alle Schlüssel in der Hand. Da haben wir die Avatare jetzt. Da haben wir mit Jake Sully einen früheren Menschen, der zum Avatar geworden ist, mit dem ich mich identifizieren könnte, die mich mitnehmen könnte, auf diese Reise, diese Kultur, diese Welt zu entdecken. Komm, Cameron, mach das große Buch jetzt auf. Lass deiner Fantasie freien Lauf. Nimm mich mit in diese Kultur, bette mich ein und zeig mir, was da einfach los ist. Und dann kommen die Himmelsmenschen und dann kommen wieder diese üblichen irdischen Konflikte. Da sind wir jetzt so ein bisschen, wenn wir weitermachen. Und das war für mich etwas, und es ließ den Film ja auch nie wieder los. Im Gegenteil, es spitzte ihn genau auf dieser Schiene. Ich sprach ja im ersten Podcast so ein bisschen die Charaktere, du fandst das ja so treffend, zutreffend, ich überhole es nochmal. Ich habe gesagt, die werden auf eine Schiene gesetzt und dann weiß man genau, das ist der Zug, das werden die Zwischenstationen sein und das ist der Endpunkt, wo der Zug dann halten wird. Und das ist eigentlich hier, die Schienen waren noch ein bisschen dicker, fand ich. Der Zug ist sogar noch ein bisschen durch langweilige Landschaften, jetzt nicht bildlich, metaphorisch gesprochen, gefahren. Und dann saß ich dann da so am Ende des Films und dann gab es ja auch noch diese Szene, kommen wir vielleicht auch nochmal drauf mit dem Tulkunenjagd, mit dieser Wahlgeschichte.
TeeJay:
Und ich muss ehrlich sagen, du hörst es schon. Also Gott sei Dank sind wir mit den schönen Bildern eingestiegen, die einfach da waren. Aber das hat meine Erwartungshaltung einfach sowas von enttäuscht an der Stelle, dass ich sagen kann, wie fantasielos war diese Geschichte eigentlich?
TeeJay:
Wie eindimensional, wie gesagt, ich versuche ja auch gerne, wir reden ja darüber zu gucken, wie verhandeln wir das, welche Metaebene, nenn es wie du willst, sind da irgendwo, ja, die waren andeutungsweise auch da, auch hier über der EU war gesprochen und auch hier gab es eine gewisse spirituelle Kompetente, aber sie wurde sofort wieder dichtgekleistert, ja, von diesem Zug, ja, von diesem Geschichtszug, von diesem roten Faden, der da sehr geradlinig, in menschlicher Perspektive durch alles durchgefahren ist und platt gemacht hat. Ja, ihr hört das da draußen schon. Ich meine, das war einfach so, wo ich wirklich echt was anderes erwartet hatte, aufgrund dieser wunderbaren Prämisse. Jetzt du.
Christian:
Da brauchen wir jetzt das Sitzfleisch. Da müssen wir jetzt durch. Durch diese Täler der pandorischen Berge müssen wir jetzt tatsächlich durchschreiten, bis wir dann wieder zum Thema 3D kommen und uns schöneren Dingen irgendwie widmen können. Ich bin da bei dir. Also Fantasielosigkeit ist ein ganz tolles Stichwort in diesem das mag man ja erstmal gar nicht glauben, wenn man die Bilder und den Trailer und so diese, die Schauwerte vor sich hat, dass man denkt, wow, das ist ja, ideenreich ohne Ende und toll, aber dann, wie du sagst, fällt so viel auseinander, weil man merkt, ach, das ist ja fast die gleiche Geschichte wie im ersten Film.
Christian:
Es bleibt ähnlich platt, vielleicht sogar in vielen Punkten noch platter als im ersten Film. Gut ist gut und böse ist böse und dieses Wasservolk der Navi muss genauso irgendwie von der Gutheit der Sully-Familie, nicht nur von einem Sully, aber jetzt einer Sully-Familie, genauso überzeugt werden. Oh, sie sind, um auch da wieder in der Bildsprache des Filmes zu bleiben, sie sind die Fische außerhalb des Wassers, die sich an die neue Umgebung gewöhnen müssen, so wie Sully von den Navi lernen musste, musste jetzt die Sully-Familie von diesen Wasser-Navi lernen, wie eben der Way of Water funktioniert und ich habe ja auch überlegt, was der Way of Water ist, aber ein bisschen mehr die Luft anhalten, wenn man runtertaucht und mit den richtigen Wasserwesen sich connecten, damit man übers Wasser fliegen und schwimmen kann. finde ich halt alles ein bisschen platt. Und dann gehe ich noch einen Schritt weiter und darüber habe ich, ich habe nicht viel über den Film wirklich nachgedacht. Ja, viel ist in mir nachgewirkt und das sind die Bilder und das Wasser und diese Feuchtigkeit und dieses Erfrischende, also die Schauwerte, das Technische, das ist alles in meinem Wesen geblieben.
Christian:
Aber inhaltlich gibt es da gar nichts, worüber ich nachgedacht habe, außer, dass ich mich halt wirklich über die Figuren geärgert habe. Und das ging so weit, dass ich vielleicht einfach mal so ein Hot Take in die Welt irgendwie schmeißen will und vielleicht werde ich James Cameron damit auch, vielleicht tue ich ihm Unrecht, aber der Film hat mich so weit getrieben, dass ich echt überlegt habe, ob James Cameron jemals ikonische Charaktere entworfen hat. Und damit meine ich jetzt inhaltlicher Natur. Ja, er hat sich Terminator ausgedacht und hat uns eine Sarah Connor gegeben und hat uns diese Ich-bin-der-König-der-Welt-Momente. Keine Frage, er hat ikonische Momente geschaffen im Film und auf der Kinoleinwand. Aber wenn ich so an seine Figuren denke und vor allen Dingen auch so an.
Christian:
Emotionale Aspekte, also Sarah Connor ist ikonisch, weil sie mit Tanktop und der dicken Wumme sich dem Terminator stellt und halt dieses Symbol für die Endzeit ist und den Widerstand der Menschen gegen die Maschinen, aber also so, was jetzt wirklich so sie als Charakter, als Menschen, als multidimensionalen Menschen ausmachen würde, da komme ich ins Straucheln, weil ich mich gefragt habe, ist das ein Bruch für Cameron? Hat Cameron etwas geopfert, weil er sich diesen ganzen technischen Aspekten so.
Christian:
Zugewandt hat und gesagt hat, ich habe gar keine Zeit, mich hier irgendwelche Figuren auszudenken, ich muss ja Pandora erschaffen oder, und soweit bin ich halt gegangen, ich habe wirklich gefragt, oder hat er das jemals geschafft? Also ist das eigentlich nur eine logische Fortführung von Cameron oder gab es da irgendwo einen Bruch im Schaffen? Aber ich finde wirklich die Figuren in Avatar und ganz besonders unser Familienoberhaupt Jake Sully. Wir haben vorhin schon von Kotzbrocken und Arschlöchern gesprochen. Das ist für mich einfach das größte Kotzbrocken-Arschloch Kombination in allem dieser Welt. Und da frage ich mich, wie soll das auch funktionieren, wenn der Protagonist mich so abstößt, weil er so nicht nur eindimensional ist, sondern halt eben auch ein Vater-Familienbild. Ich habe erst aufgeschrieben, wie aus den 80ern, musst du mich selbst korrigieren, das ist aus den 50ern dieses Familienbild, was da propagiert wird. Ja, Sully stickt together und wie der da irgendwie seine Söhne als Soldaten erzieht und Klammer auf, Cameron, falls du zuhörst, du hast, wie wir gerade ausgerechnet haben, noch sechs Jahre Zeit, also ich gebe dir noch bis zum letzten Film, um da auch Sully als, also so eine große Läuterung in Sully, ja, wenn wir jetzt auch über wahrscheinlich mehrere Generationen erzählen werden, okay, aber hier ist er für mich absolutes Arschloch. Überhaupt.
TeeJay:
Ich möchte das nochmal eben kurz unterstreichen, indem ich dir nochmal so ein bisschen mehr Munition oder etwas mehr Tiefe dann oder Bestätigung geben möchte. Der gute Jack Sully, der zehn Jahre lang in dieser idyllischen Fantasiewelt lebt, die sehr auf Harmonie und auch auf Spiritualität letztendlich wiederum beruht, schafft es nicht in diesen zehn Jahren offensichtlich sein, ach so menschliches Arschloch, Ego und du guckst ja noch so ein bisschen aus Richtung eigener Familienvater zu sein selber. Da fragt man sich natürlich wahrscheinlich wirklich noch wesentlich deutlicher und emotional stärker, wie so bitte schön dieses Familienzusammensein sein soll und laufen soll und wie seine Frau auch zu ihm steht, die ich so als starke, dann wenigstens noch so als eher so starken Charakter im ersten Teil gesehen habe, die jetzt aber im Grunde genommen so reduziert wirkte. Die so gar kein Mitspracherecht, die zwar da waren, auch mal wieder Worte gab. Und das Problem, was ich damit auch habe, es wird auch, aber das ist wahrscheinlich so eine zeitgeistige Geschichte, weil man natürlich jeden Kinozuschauer mitnehmen möchte und gerade natürlich Filme, die sehr, sehr viele Besucher erwarten.
TeeJay:
Und dementsprechend erfolgreich sind, alles ausdiskutieren und ausformulieren zu müssen. Und es gab mal so eine schöne Simpsons-Folge, da haben doch die Drehbuchautoren des Simpsons mal so erklärt, was man auf jeden Fall vermeiden sollte, wenn man ein gutes Drehbuch schreibt. Und das sind diese Son-So-Dann-Wenn-Dann-Geschichten so weiterzuführen, dass der, Zuschauer, die Zuschauerin ja nicht mehr nur erahnen kann, was als nächstes passiert, aber es wird auch noch darüber geredet, was passiert oder was passiert ist. Hast du nicht gesehen gerade? Damit du das auch noch als wirklich verstehst, was da erzähle ich dir jetzt auch nochmal, Kino, dass du ja auch mitbekommen hast. Und das ist so etwas, wo ich so sage, das was mich ärgert dabei ist, ich glaube Cameroon hätte das nicht nötig, dieser Film hätte das nicht nötig gehabt, so auszuformuliert zu werden in den menschlichen Belangen und den menschlichen Drama, das da drin steckt. Ich bin dir jetzt vielleicht ins Wort gefallen, aber ich will jetzt auch gleich dieses absolute Negativbeispiel. Da hatte mir unsere liebe Freundin, die neben mir saß, die hatte mir tatsächlich so eine Fitnessuhr um, weil du die auch den Puls messen kannst.
TeeJay:
Die hat genau gezeigt, bei der Tulkun, dieser Walfischjagd, da hatte ich fast einen Puls von 120, sagte sie. Im Kino wäre ich da eventuell sogar rausgegangen, weil das so explizit, so unnötig explizit dargestellt worden ist. Wie dieser, wir wissen auch da wieder, wir wissen aus der Geschichte, dass es fast keine Wale mehr gegeben hätte. Und all diese ganzen Geschichten, wir wissen auch noch immer, dass es zwei Länder, ich glaube Japan, Norwegen gibt, die immer noch sagen, aus wissenschaftlichen Gründen machen wir das aber noch, müssen wir mindestens 50 Wale im Jahr erlegen und so. Und da wird das so explizit gezeigt. Ja, eine, eine, eine, und auch diese Tollkunst, die ja als super intelligent dargestellt werden. Ja, die, die eine eigene Kultur haben, die singen, die die Schönste, und dann wird das so brutal, dass Muttertier von dem Kalb getrennt, abgeschlachtet mit allem drum und dran, über eine Sequenz von 12, 15 Minuten, gefühlt in einem halben Film und da muss ich ganz ehrlich sagen, das fiel mir auch schwer, das mir anzuschauen, zu sagen, ich weiß das und das ist unbequem. Dieser Film ist unbequem an der Stelle. Dieser Film ist kaum auszuhalten für gewisse Dinge. Vielleicht andere sagen, das ist alles CGI und ich kann darüber, aber ich will das einfach nicht mehr so. Ich weiß das, ich habe das mitgekriegt, ich lebe schon fünf Jahrzehnte auf diesem Planeten nochmal, wir wissen wie er sich hin entwickelt. Warum?
TeeJay:
Warum in Gottes Namen? Und dann noch die Apotheose, was schon fast ein MacGuffin war, wo dieser Wal, dieser nicht Wal, Trank, ich habe den Namen Asper, sowieso da aus dem Gehirn rausgesaugt wird mit allem drum und dran.
TeeJay:
Also, das sind auch so Sachen, jetzt bin ich ein bisschen so gesprungen, aber wir reden jetzt gerade auch innerlich stark über den Film. Das passt für mich einfach, vielleicht sollte das so sein. Ich habe hier den Gegensatz, wunderschöne visuelle, komplett glaubhafte Darstellung und hier habe ich dann tatsächlich ganz plakativ, das ist jetzt, das sind die Himmelsmenschen, das weiß ich, das weiß ich, das ist so stark ausformuliert, dass wie gesagt gerade die Mädels bei uns im Raum gesagt haben, nee, sorry, ob ich da nochmal eine zweite Sichtung mache und ob ich den dritten dann gucken möchte, wo Wendel wieder und dann ist es keiner. Und auch da, letzter Punkt dazu nochmal, im ersten Teil, als das erste Tier getötet wurde, das war, Nierry sagte da ja, das ist nicht schön, was du gemacht hast, sondern das ist traurig. Das war traurig für mich, das habe ich richtig gemerkt, wie die Verbundenheit da war so, ne, ja und dann dachte der Film sich da so hingehende, wie wichtig das, dieses ganze Ökosystem ist und dann wird das hier so brut, es sind nicht die Navi, ich weiß, es sind die Menschen aber dann wird das hier so brutal und explizit gezeigt und das hat mich echt irgendwie getroffen so ich habe mich da sehr unwohl gefühlt okay.
Christian:
Gehe ich absolut mit dir und jetzt wo du das auch so ausgeführt hast, frage ich mich auch wofür, das ist so ein bisschen das Problem auch diese also die platten Charaktere diese diese, überdeutliche Inszenierung von, Fantasietierleid auf so eine gewisse Art und Weise mein Problem ist auch, ich habe das Gefühl, das führt alles zu nichts, ich sehe halt eben in Jake Sully so einen Arschlochvater den aber glaube ich nur ich sehe weil es keine, also es gibt keine Pointe dazu wie du sagst, der lernt nichts dazu und alle um ihn herum kommentieren auch nicht sein schräges Verhalten auch seine Frau nicht, im Gegenteil die wird dann natürlich auch, Klischee über Klischee über Klischee. Völlig emotional am Ende als ihr Kind und sie ist ja die irrationale Wahnsinnige, weil sie ihr Kind rächen muss und so sind natürlich nur die Frauen und nur die Mütter und alles ist so. Also auch da diese ganzen sozialen Bilder, die Cameron auch reproduziert, also er kommentiert sie nicht. da gibt es keine Subversion, da gibt es nichts.
Christian:
Dass das irgendwie aufbricht oder so. Und so eben auch bei der Reproduktion von diesem Tierleid, von dieser Inszenierung auch dieser Wahljagd. Und dann ist mir auch aufgefallen, also nicht falsch verstehen, ich finde der Film, also der Plot oder das Vorgehen ist sehr, elegant ist das falsche Wort, ist sehr funktional. Also der Film finde ich float sehr funktional. Das geht gut voran, so wie der Film. Also da gibt es wenig Ecken und Kanten. Das ist sehr abgeschliffen alles und da habe ich auch weniger Probleme mit. Ich habe das Problem, dass er jedes Mal dann so stark in die Klischee-Kiste greift. Und nach deinen Ausführungen gehe ich auch schon fast so weit zu sagen, das ist ein Film, den sollte man eigentlich, also sobald jemand den Mund aufmacht, müsste man eigentlich den Ton ausschalten, um ihn irgendwie ertragen zu können. Weil auch diese Szene, wie sie da diese Wahlsubstanz da rausholen und das ist wieder so typisch platt bei Cameron, ja, dieses, ah ja, das sind hier 60 Millionen, die ich in der Hand trage und der Biologe, der sagt, ja, und deshalb, das ist der Grund, warum ich mich jeden Abend betrinken muss, um das hier auszuhalten und das ist alles so, alles so pointless. lässt. Das ist halt, keiner dieser Figuren darf halt irgendwie wachsen oder sich verändern oder etwas lernen oder scheitern und nochmal, sondern es ist alles.
Christian:
Also so emotional eindimensional dieser Film, obwohl der halt uns in drei Dimensionen seine Bilder präsentiert, aber das ist halt echt und ich finde das halt mittlerweile auch so problematisch, dass ich mich frage, warum, warum schaue ich das halt? Ja, weil die Schauwerte da sind und uns das 3D-Kino halt technisch kaum besser präsentiert wird. Aber ich finde, inhaltlich ist das echt sogar fast noch ein Rückschritt vom ersten Film. Vielleicht bin ich auch so angepiekst, weil ich das jetzt halt zweites Mal alles durchmachen möchte. Also da findet ja gar keine Weiterentwicklung irgendwie statt.
TeeJay:
Ich fand auch so viele, weil du es gerade sagst, diese, jetzt habe ich schon zweimal nachgeguckt und wieder vergessen, diese Substanz mit diesem Klangvornamen Amrita. Das ist für mich auch wieder so ein Sinnbild aus diesem Film. Dieser Film besteht aus so einer Menge MacGuffins irgendwie. Personen, die zu nichts führen, die MacGuffins sind. Dieses Amrita, diese Substanz, die auch ein großes MacGuffin ist, da wird gerade nochmal, wie du auch gerade gesagt hast, erklärt. 60, 80 Millionen Dollar und natürlich dann auch mit dieser, so eine Begründe, ich meine, hallo, das war vielleicht nur eine Minute im Film, aber das war die Erklärung, das war das Fundament, warum diese ganze Expedition und offensichtlich auch die Umsiedlungspläne von der Erde nach Pandora, aber warum diese überhaupt.
TeeJay:
Wodurch diese finanziell begründet wurden, warum sie bezahlt werden konnten, aufgrund dieser Substanz. Was machte diese Substanz? Sie setzt den Alterungsprozess der Menschen, ich weiß gar nicht, zurück, aus oder hält ihn auf. Da denke ich mir auch, der Film spielt also 2150. Ja, also das ist so 100 Jahre von jetzt. Und da ist man also auf, das muss man sich mal vorstellen, ich meine, das ist Science Fiction, ist klar, aber man muss sich das mal vorstellen, und wie auf der Handlungsebene, ideenlos. Also dann findet man diese Tulkun-Walrasse auf Pandora, eine Drüse, die irgendwo zwei Meter dick vorm kleinen Großhirn dieses Wals sitzt. Zufälligerweise so eine Distanz, wo man so wie so ein Lebertrag, also wie ein größeres Gläschen ist und kein Reagenzglas, zieht man da raus und dann stellt man fest, oh, das kann den Alterungsprozess der Menschen aufhalten. Und hat in den 100 Jahren der Medizin, wo es Avatare gibt, übertragen. Das hat man also selber hier. Irgendwie schafft ein Mensch das nicht selber, sondern durch diese okay, alles, aber das ist irgendwie und dann passiert nichts damit. Das war es dann. Also im Grunde genommen für mich so dieses, darum geht es doch eigentlich. Es geht doch auch offensichtlich um Kohle und um jede Menge sogar, wenn es um die Umsiedlungspläne der Menschheit geht. Und dann wird das Ding da raus, wie du schon sagtest, nach so einem sehr expliziten.
TeeJay:
Tiergewalt wird es dann da rausgezogen. Also richtig schön so mit, wie man das dann alles so sieht. und es dann so begründet. Nee, nein, das geht in diesem Film. Das geht so einfach nicht. Das ist keine Versöhnung irgendwie. Dann frage ich mich immer, liebes Kinopublikum da draußen, braucht ihr das alle wirklich mittlerweile? 80%, 70% der Leute, die da hingehen, braucht ihr diese Erklärung oder seid ihr sie nicht auch satt an der Stelle einfach mal und wollt interessante Charaktere, interessante Entwicklung der Charaktere? Ihr entwickelt euch doch auch im Leben weiter irgendwo, oder? Und deshalb wäre es doch einfach mal schön zu sehen, dass wir nicht immer wieder more of the same bekommen, opulenter, ein bisschen anders. Das ärgert mich einfach. Es ärgert mich bei den Freiheiten, über die wir gesprochen haben, die ein James Cameron einfach hat, dass er hier offensichtlich immer noch nicht in der Lage ist, mit einem interessanten Drehbuch um die Ecke zu kommen, dass auch mal eine Charakterentwicklung einfach mal eine Charakterentwicklung zeigt und einfach mal die Klappe hält und nicht immer begründet, warum sich etwas entwickelt, wie es sich entwickelt. Sondern uns ein Stück weit in dieser Entwicklung mitnimmt und selber zum Nachdenken bringt. Er hat alles da. Ja, mehr als 99,99 Prozent der Regisseure draußen, wenn sie die Finger danach lecken, wenn sie die Möglichkeit hätten, unter diesem.
TeeJay:
Rahmen selber Filme mal zu gestalten, zu produzieren und er macht dann, er macht sowas im zweiten Teil dann und ich weiß nicht, als jemand, der Filme liebt einfach auch und die kauft und die auch gerne besitzen möchte und die auch gerne ganz oft noch sehen möchte in seinem Leben und gute Filme einfach auch sehen möchte, ist das meine Erwartungshaltung gewesen. Und die war bei eins schon, da hatten wir auch wirklich unsere Probleme. Und bei zwei, aber du wirst mich schon motivieren, den dritten irgendwann mal. Das ist jetzt auch kein Renter. Also nicht falsch, ich würde mich nicht verschrecken irgendwie oder so. Aber bei diesem Budget und bei dieser Besetzung und bei dieser Freiheit, die er hat, da darf ich doch gewisse Mindeststandards an interessante Personen und Charakterentwicklung erwarten, oder?
Christian:
Ja, bevor wir wirklich noch tiefer, um in der Bildsprache des Filmes zu bleiben, noch tiefer in die Wellen und Wogen der Kritik eintauchen, so gerechtfertigt, wie sie ist. Ich meine, wir sind auch nicht, glaube ich, die Ersten, die das alles kritisieren. Das ist ja jetzt schon auch ein bisschen ja, aber ich bin bei dir ich finde es irgendwie auch ärgerlich Entschuldige.
TeeJay:
Weil ich ihn gerade gestern gesehen habe das ist so frisch irgendwie, so frisch ärgerlich und ist ja aber auch nicht der erste Film in unserer in unserer doch mittlerweile sehr, erfahrenen, wenn man so will Filmografie der Dinge, die wir so kennengelernt haben der Filme, aber in diesem Fall weil einfach die Voraussetzungen so einmalig waren und so besonders ist es irgendwie auch ein bisschen ärgerlicher als sonst so.
Christian:
Ich glaube auch ein guter Punkt, um eben das nächste Ding aufzumachen, das Thema 3D-Kino. Wir versuchen ja in dieser 3D-Unit auch ein bisschen abzunörden. Also wer jetzt quasi aussteigen will von diesem Boot und an Land gehen will und ihr seid herzlich eingeladen weiterzumachen.
TeeJay:
Heute drauf irgendwie, man merkt, dass du irgendwie so aus dem Norden kommst und so maritimen Bezug hast, oder?
Christian:
Das Küstenkind in mir, das auch unter erschwerten Bedingungen und zu später Stunden noch maritime Metaphern aufmachen kann. Aber ja, wir wollen über 3D sprechen und vielleicht ist das eben auch so ein kleines bisschen so der Übergang, also die Welle, mit der wir in 3D irgendwie ankommen, weil dieser Ärger über Avatar ist vielleicht jetzt auch eine These, ne? Also diese Filme sind ja für uns beide irgendwie inhaltlich sehr ärgerlich ähm, Und viele andere da draußen ärgern sich über das Thema 3D-Filme. Da frage ich mich auch manchmal, das ist vielleicht auch ein bisschen Fluch und Segen, dass Avatar von James Cameron so das Aushängeschild für 3D ist. Technisch ist das alles fantastisch und super und toll, aber eben inhaltlich so banal, dass sich da vielleicht eben auch diese Kritik und diese Frage, what's the fucking point, auch an 3D übertragen lassen könnte. Dass vielleicht die Leute auch sagen, naja, aber für diese banalen Platten, eindimensionalen Charaktere muss ich mir doch keine 3D-Brille aufsetzen. Was habe ich denn davon? Das wird halt irgendwie nur optisch plastischer und vielfältiger und multidimensionaler, aber inhaltlich bleibt es halt der gleiche Schmo und der gleiche Mist, den Cameron mir da irgendwie präsentieren will.
Christian:
Aber vielleicht ist es eine Sache, die wir im Laufe dieser Avatar-3D-Filmreihe noch mal versuchen müssten, dann weiter zu erforschen. Mich interessiert jetzt, weil das eine besondere 3D-Unit ist, die wir hier machen, das ist das erste Mal, dass ich im Kino war. Das habe ich auch so ein bisschen versucht. Der Anlass war da, das hat sich so ergeben. Und du hast ihn ja bei dir in deinem wirklich sehr gut ausgestatteten, professionellen Heim-3D-Kino geguckt. Also ja, ist halt ein bisschen mehr als vielleicht jemand, der sagt, ich habe so einen alten 3D-Founder.
TeeJay:
Ich mache das ja schon viele, viele Jahre, genau. Und das entwickelt sich halt auch so. Du weißt, wir waren über Entwicklung, die sind wichtig.
Christian:
Aber wir haben da auch so im Backchannel, so per Sprachnachrichten tauschen kannst du auch immer wieder aus.
TeeJay:
Ich liebe das, ja, wirklich.
Christian:
Und ich frage mich, also da darfst du jetzt mal so ein bisschen ausholen, wie steht es eigentlich um die, ich sag mal, Verbindung oder vielleicht auch den Gegensatz? Gibt es einen Gegensatz zwischen den technischen Möglichkeiten im 3D-Kino zu den technischen Möglichkeiten im 3D-Heimkino. Weil das 3D-Heimkino ja eigentlich seit vielen, vielen Jahren, korrigiere mich da gerne, aber technisch eigentlich gar nicht mehr vorangeht. Oder?
TeeJay:
Ja. Also was auch den 3D-Standard angeht.
Christian:
Wir sind auf der Blu-ray und werden oder haben keine 4K.
TeeJay:
Ja, so ist das.
Christian:
3D-Blu-ray beispielsweise. Was kann das 3D-Kino denn da draußen mehr und besser, als es ein handelsübliches 3D-Heimkino überhaupt kann?
TeeJay:
Ja, da gibt es viele verschiedene Perspektiven, auf die man dieses Thema wieder blicken kann. Also rein von den Genen ist es natürlich so, dass das Heimkino im direkten Zusammenhang, in einer direkten Abhängigkeit zum normalen Kino steht. Wenn man sich so die Entwicklung der Heimkino-Technik anguckt, wo will man da eigentlich ansetzen? Im Prinzip könnte man sagen, ab Super-8-Projektor irgendwo. Denn offensichtlich die Sehnsucht bei vielen Menschen, damals auch schon, da war sie halt für viele unbezahlbar und technisch ja auch wirklich mit sehr, sehr großen Kompromissen behaftet, sei es auf der produktionstechnischen Seite, aber vor allem auch auf der Seite der Verfügbarkeit des Filmmaterials, war Super 8 damals ein, ich will nicht zu weit ausholen, aber da konnte man auch Kinofilme drauf schauen, die waren halt sehr teuer, es war in erster Linie aber gedacht für, Menschen, die selber Lust hatten, Familienfilme oder so auf Super 8 zu drehen, so mit einer Super 8 Kamera in der Hand und dann also die im Prinzip, mehr wollten als einfach nur Bilder knipsen, Standbilder, Momentaufnahmen, sondern die auch was Laufendes haben wollten.
TeeJay:
Und das Interessante ist aber, egal welche Projektionstechnik man damals auch schon zu Hause hatte, es gab immer schon auch eine Nische für plastische Bilder, für stereografische Geschichten. Das war, wenn man sich die, man könnte sagen, es gab immer Parallelentwicklung. Es gab 2D-Fotografie, aber dann kam auch sehr schnell Stereografie auf, das dann auch schon im 19. Jahrhundert, 1856, 50 rum, wo man mit zwei Bildern gearbeitet hat. Also man hat immer, was ich sage, offensichtlich der...
TeeJay:
Der Impuls, der Drang, unsere Welt, die wir nun mal dreidimensional mit tiefen Informationen perspektivisch wahrnehmen, diese einfach auch künstlerisch umzusetzen. Sei es technisch, aber auch in der Malerei. Da gab es ja auch Epochen, wo man versucht hat, künstliche, anhand von geometrischen Experimenten, Formen, Formgebung, Plastizität tiefe zu erzeugen. Also das scheint ein urmenschliches Bedürfnis zu sein. Wir hatten sich auch räumlich zu orientieren und räumlich zu gestalten. Das hatten wir auch in der Chivaux-Höhle, wo die Höhlenmalerei bereits schon so eingesetzt worden ist, dass offensichtlich die Felsvorsprünge und Felstexturen als mit in das Bildgemälde der Höhlenmalereien eingearbeitet worden ist. Ist, um einfach Tiefe zu erzeugen, um diesem Bild eine Plastizität zu geben. Also da kommt es immer, man kann im Grunde genommen sagen, das Heimkino hat seine Gene natürlich immer, Super-Acht-Projektoren damals aus dem professionellen Bereich.
TeeJay:
Videorekorder ist vielleicht so ein bisschen was Eigenes, weil das war ja eine magnetische Aufzeichnung. Aber spätestens dann, wenn es um so Großbildprojektionen gab, dann war es eigentlich immer, irgendwo hat man einen Projektor, Das scheint durch irgendwas Licht durch und das wird vergrößert und dann wird es dann dementsprechend auf eine Leinwand geworfen, auf eine große Projektionsfläche.
TeeJay:
Das ist etwas gewesen, also war das Kino ganz klar immer so eine Triebfeder. Man hat erst Filme im Kino geguckt und war begeistert von dem großen Bild und das wollte man irgendwie einfach auch nach Hause transportieren. Und daher hat das Heimkino ... Daher kommt es, daher hat es seine Gene. Aber deine Frage zieht ja auch so ein bisschen ab, jetzt speziell, wie es dann auch so in dieser 3D-Geschichte, wo so da die Unterschiede liegen. Und ja, du hast recht.
TeeJay:
Bis 2010 war es halt so, bis eben Avatar 1, darüber hatten wir auch gesprochen, da setzte das Kino den 3D-Standard im Grunde genommen. Und der 3D-Standard damals, insgesamt der Kinostandard war 2010, das war ja auch langsam so der Zeitraum, wo die analogen Filmprojektoren mit ihren großen Filmrollen und so, wo die dann verschwunden sind, verschwanden und langsam setzte sich die notwendigerweise mit Avatar 1 in Gang gesetzte Digitalisierung des Bildes, setzte dort ein.
TeeJay:
Und der Standard damals war tatsächlich, es ist ja immer eine Kostenfrage, aber für die Kinos, 4K-Projektoren, also Projektoren mit der vierfachen Full-HD-Auflösung, waren natürlich noch deutlich teurer, sodass viele Kinos erst einmal auch diesen 2K-Standard benutzten und Projektoren in diese Auflösung sich hinstellten und investierten. Und für das Heimkino zu Hause war es so, dass da gab es auch eine langsame Evolution, parallel auch wiederum mit der Fernsehentwicklung, dass das HD-Zeitalter erst mit dem normalen HD anfing, 1280x720, aber sich dann schnell in Richtung, wir brauchen doch ein bisschen mehr Auflösung. Und zwar noch dringender als bei Fernsehern, die ja 2010, 2011 so diese 40, 42, 50 Zoll Größe hatten. Aber wie sieht es dann aus, wenn ich natürlich über größere Bilder, über mehr Bildfläche spreche? Da ist die Auflösung natürlich schon. Ein ganz wichtiges Merkmal. Und dann glich sich relativ schnell mit der Normierung auch.
TeeJay:
Dass jetzt HD der neue Standard wird, auch der neue Fernsehstandard, auch wieder getrieben durch viele Aspekte, aber ich denke, der richtige Treiber war die Digitalisierung, auch im Fernsehenbereich. Dann setzte sich dieser Standard durch. Dieser Full-HD-Standard zu sagen, wir machen 1020 mal 1080, das ist dann der Full-HD-Standard. Wir gehen jetzt auch von 16 zu 9 Format, weg vom 4 zu 3 Format.
TeeJay:
Und so glich sich das dann auch wieder im Prinzip den Kinoformaten an.
TeeJay:
Und was auch ganz stark einsetzte, das war natürlich auch wieder durch diese, aus meiner Beobachtung, aber nicht nur Beobachtung, aber wenn man sich dieses ganze Segment anschaute, also das Stichwort Heimkino wurde, ich will nicht sagen massentauglich, aber wurde deutlich populärer.
Christian:
Das würde ich auch spiegeln. Also ich habe das eher so auch aus dem Gaming-Bereich, Konsolen-Bereich. Wenn du so sagst, 2010, da sind wir so langsam oder in der Mitte so der PlayStation 3, Xbox 360-Generation. Das weiß ich auch noch, wie die PS3, die so 2006 ungefähr rauskam, 2007, Sony, der ja auch Film-Entertainment-Konzern, der diesen Push in Richtung Full-HD auch gemacht hat. Das war der eingebaute Blu-Ray-Player in der Konsole. Überhaupt das Blu-Ray-Format als Nachfolger der DVD, Full-HD-Format. Wenn du sagst, wenn wir jetzt sagen, erster Avatar 2009, 2010, dann sind wir eigentlich auf einem guten, sag ich mal, Punkt, wo zu Hause so diese Full-HD-Welle ist, sehr gut ankommt. Wir hatten ja auch die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die ja so ein Treiber gewesen sein sollte. 2010 hieß es ja eh immer alle vier Jahre, wenn da Fußball wieder rollt über die Weltbühne, dann kommen die großen neuen Fernsehinnovationen noch endlich zu Hause an, weil die Leute ihren Fußball so gut und scharf und groß wie möglich sehen wollen. Aber den Eindruck hatte ich auch. Also gerade so Blu-Ray, wir hatten auch den Formatkrieg HD-DVD gegen Blu-Ray.
TeeJay:
Exakt. Viele Aspekte, habe ich jetzt, ich holper da auch so ein bisschen über mich weg, weil es sonst wirklich zu viel wird, sondern es geht mir einfach ganz grundsätzlich so eine, diese Tendenz auszuloten. Genau, so das Gefühl für die Zeit. Und diese Evolution bestreckt uns zu bescheiden.
Christian:
Und das finde ich interessant, dass du dann sagst, vielleicht, also das wäre jetzt so meine These, die ich daraus hätte, dass wir so vielleicht so um 2010 herum, so um den ersten Avatar im Kino so eine Art gleiche oder eine ähnliche, die beiden Spuren von Kino und Heimkino sind sehr dicht beieinander, weil so gewisse Standards, Auflösung, vielleicht auch irgendwie Bitraten, also so das die Technik hat sich da relativ stark angeglichen, was im Kino möglich war ist mit wenigen Abstrichen zu Hause auf einer Scheibe gepresst in die Konsole eingelegt oder auf einem Flatscreen Full HD, das ist wie du sagst 16 zu 9, das ist mit einem guten Soundsystem, da sind die Abstriche gar nicht mehr so stark. Und dann würde ich ja sagen, haben wir aber wieder so eine Auseinanderbewegung, wenn wir auf das Thema 3D gucken, oder? Weil im Kino, also draußen in den Multiplexen, sich in Sachen 3D-Technik, die mehr bis heute entwickelt hat in den 15 Jahren, als es im Heimkino in der 3D-Heimkinotechnik, weil die ist ja glaube ich schon so in ihrer Technik auf der Blu-ray eingefroren, während wir in anderen Bereichen weitergegangen sind, oder?
TeeJay:
Ja, zwei Aspekte noch ganz kurz dazu, um das Bild ein bisschen runder wehren zu lassen. Treiber für diese ganzen Angleichungen waren natürlich zum einen auch die Hersteller von Unterhaltungselektronik, die natürlich einen wachsenden Markt gesehen haben. Ja, da gab es ja dann auf einmal auch sowas wie HDMI endlich, dass man einen einheitlichen Standard hatte, ja, zur digitalen Übertragung von entsprechenden Videosignalen an sich und wo ja auch immer ordentlich wieder dran rumgeschraubt worden ist, mit der nächsten Standarderweiterung hat man dementsprechend einfach wieder mehr Auflösung, mehr Farben, mehr Tonformate übertragen. Also die waren froh, dass sie endlich etwas hatten, was immer wie so eine Melkkuh natürlich alle zwei Jahre vielleicht noch schneller dann irgendwo erweitert werden konnte. Und für die Verwertungsketten, die fand ich natürlich auch toll, jetzt habe ich digitale Formate.
TeeJay:
Die kann ich ja verlustfrei im Prinzip von dem Kinoformat ins Heimkinoformat umkonvertieren und habe ja gar nicht mehr diesen Aufwand, analoge Kinokopien irgendwie abtasten zu müssen, die dann nochmal in andere Zielformate zu übertragen. Sondern ich habe idealerweise ein Masterformat und kann durch einfache Copy-Paste, wenn man so will, oder durch einen einfachen Kopierprozess, digitalen Kopierprozess, im Nullkommanichtsverlustfrei in die ganze Welt distribuieren. Plus natürlich dann irgendwann mal diese ganze Internetgeschichte, die da draufkam, als die Anstöße immer schneller wurden, die Codecs immer leistungsfähiger und ich dann tatsächlich erst Musik streamen und dann eben halt auch das Video-Streaming in die Welt setze. Also das alles dann ganz klar, die Digitalisierung dieser Branchen war der Türöffner für alles, was da passierte. Ich habe es in den 90er Jahren mitbekommen, im Tonbereich. Für mich war sozusagen so dieser...
TeeJay:
Und dieser Kino-Feeling war für mich erst mal so was Audiophiles. Also für mich ist viel über den 92, ich werde es nie vergessen, 93 Jurassic Park in DTS, im Kino das in TRX und auf einmal mit Subwoofern und Surround-Lautsprechern und so. Wow, das war für mich schon, das war fast schon so, man spricht jetzt von dreidimensionalem Sound. Aber ich merkte, die Digitalisierung eröffnet ganz andere Möglichkeiten. Ein Klang wie auf der CD, jetzt auf einmal auch im Kino. Weg vom analogen Lichtton oder Magneton womöglich. Ich will das alles nicht schlechtreden. Das ist einfach nur so ein Entwicklungsgeschirr. Man merkt, da hat sich ordentlich was getan. Und dann hat es halt noch knapp 20 Jahre gedauert mit der entsprechenden Digitalisierung des Bildes. Also auch die Industrie und die Unterhaltungselektronikhersteller waren natürlich große Treiber. Und die haben sich natürlich auch gefreut zu sagen, so, das ist jetzt heutzutage nicht anders, vielleicht sogar noch verschärfter, aber es differenziert sich gerade ein bisschen anders aus. Und 3D war natürlich, ich sag das immer so gerne, weil das erinnert mich so an diese Hochzeit zurück, das war nach Avatar der heiße Scheiß. Ich kann mich noch erinnern, kann mich noch wirklich erinnern, wie es so hieß, mit HDMI 1.4.a war es glaube ich, oder war es doch 1.4, haben wir jetzt endlich eine Standarderweiterung, dass wir 3D.
TeeJay:
Wurde standardisiert, dass wir das jetzt übertragen können und das erfordert natürlich wieder den neuen Player und vielleicht auch ein Hochgeschwindigkeits-HDMI-Kabel, obwohl, das alte ist vielleicht auch noch getan, Aber wenn eine HDMI 1.4 Zertifizierung auf dem Kabel steht, das sieht ja besser aus. Kann man ja dann auch mal kaufen für kleines Geld und nicht so kleines. Und natürlich dann dementsprechend der Fernseher. Und das war ja auch richtig, dass man diesen Standard hatte. Ja, denn du hattest diesen Format, krieg ja, vielleicht hat das der eine oder andere auch noch mit zwischen HD, DVD und Blu-Ray. Nichts ist schlimmer, als dass man im Grunde genommen 30 unterschiedliche Standards hat. Denn ich meine, der Endanwender möchte eine Blu-Ray reinschieben, den Fernseher machen, maximal die Brillen noch aufsetzen und dann muss das System irgendwie funktionieren. Plug and Play. Und nicht über 30 verschiedene Standards.
Christian:
Oh, ich hab das falsche Kabel. Oh, was? Die Scheibe geht gar nicht in dieses Laufwerk. Der Fernseher kann aber gar nicht was auf der Scheibe. Und das, ja, ja, klar.
TeeJay:
Das hat mich damals NTSC geärgert, ne? So, alleine wir haben ein paar, das NTSC, wenn du einen S-Film gucken wolltest, über den Import gar nicht gesprochen, dann hatten die, hatten ein anderes Format. Die hatten aber schon Digitalton auf ihren Laserdiscs. Das hatten wir hier nicht, beispielsweise. Ja, da hat's so Multinorm-Player, Aber dann hat das nicht gepasst, weil der Fernseher beispielsweise wieder nicht NTSC sprach und all diese ganze, und das fiel auf einmal irgendwie weg so. Also die Standardisierung war durchaus eine gute Sache, aber das Problem war einfach, der 3D-Hype war genauso schnell, fast genauso schnell wieder weg im TV-Bereich, im Butter- und Brotgeschäft für die Unterhaltungselektronikhersteller, wie er im Grunde genommen auch gekommen ist. Und der hätte sich wahrscheinlich so auch gar nicht lange halten können, weil es musste ja letztendlich auch wieder was Neues irgendwo hören und 4D, weiß ich nicht, wie das aussieht, also 3D war nun einfach mal 3D, damit will ich nicht sagen, dass es nicht noch irgendwo Potenzial gegeben hätte, aber machen wir uns da nichts vor, es lag weniger am Standard, es lag wenigstens an der Technik, die nicht ausgereift war, es hat funktioniert und es funktioniert nach wie vor hervorragend mit diesem alten Standard, den wir haben, nur.
TeeJay:
Das Bild war zu klein, es war zu aufwendig, die Filme ließen, du weißt selber, es war mal eine Ausnahme in den ersten zwei, drei Jahren nach Avatar, einen guten 3D-Film zu erwischen. Dann kamen natürlich einfach vollkommen zu Recht die Argumente auf, wir haben schon ein bisschen drüber gesprochen, Kino-Ticket ist zu teuer, die Brille ist eventuell zu unbequem, ach, die Akkus sind wieder leer, muss wieder geladen werden. Dann hast du zu Hause meistens ein aktives System gehabt mit einer Shutterbrille, die auch wieder die Brillen irgendwo nicht ganz kompatibel waren. Hast einen neuen Fernseher gekauft, musst du dir neue Brillen im Endeffekt. Und dann hatten die Leute irgendwann gesagt, Moment mal, ich sitze jetzt vier Meter weg von meinem 55-Zoll-Fernseher. Viel größer waren die damals nicht, die ersten Fernseher. 3D, die ersten 50 Zoll, so um den Dreh. Das habe ich mir aber anders vorgestellt. Da ist ja mein Aquarium, das zwei Meter weiter weg steht, noch interessanter und hat mehr 3D. Naja gut. Und natürlich haben wir schnell eine Investition von, weiß ich nicht, 2.000, 2.000, 3.000 Euro. Die waren ja sehr teuer.
TeeJay:
Das hat man natürlich hinterfacht. Ich habe auch einen tollen 2D-Fernseher, weil jeder gute 3D-Fernseher kann auch 2D. Aber ganz ehrlich, du guckst ja drei Filme an und dann ist irgendwo die Faszination weg. Die Filme selber waren auch teurer. Dann sagt er, ach nee, der letzte hat mich schon nicht so überzeugt und der vorletzte auch nicht. lass mal die 3D-Version im Regal stehen. Ich kaufe jetzt wieder die 2D-Blu-Ray. Ja, und parallel dann natürlich auch die dementsprechende Tatsächliche.
TeeJay:
Und wisst ihr selber ja da draußen auch, warum guckt ihr eigentlich kein 3D mehr schon? Hört uns immer noch zu, was ich total toll finde. Und ich kann das auch total nachvollziehen, dass ihr dann sagtet, so jetzt gehe ich ins Kino und ich kriege im Grunde genommen auch nur billige B-Ware zu sehen, wo mir andauernd Sachen vor die Nase geworfen werden und so. Das ist jetzt 3D, muss ich das wirklich noch haben? Ach und da kriege ich auch ein bisschen Kopfschmerzen vielleicht dazu. Ach und die Brille ist so bepackt, die ist noch nicht mal sauber, muss ich vorher sauber mal im Kino und schon andere Leute. Soll alles nicht sein. Aber was ich zu beschreiben versuche, ist dieses Phänomen an sich, diese Akzeptanz- oder Nicht-Akzeptanzfaktoren, die mit 3D im Zusammenhang sind. Und davon hat sich natürlich eigentlich 3D im Kino nie ganz erholt. Ist auch dort immer mehr, wenn man sich anschaut, welche Filme, welche aktuellen Produktionen in 3D tatsächlich noch gezeigt werden. Das kommt auch noch dazu, dass man natürlich Blockbuster-Geschichten nach wie vor immer in 3D hat. Aber die Blockbuster-Müdigkeit, MCU, ist ja auch einfach ein Stück weit da. Und da kommt einfach diese Mehrwertfrage, die man sich mehr als je stellen muss. Was macht eigentlich 3D irgendwo noch für einen Sinn? Ja, im Kino, aber nochmal zurück ganz kurz aufs Heimkino und das war einer der Gründe, das war nach zwei, drei Jahren wieder vorbei und wenn es vorbei ist, bedeutet das, dass es kein Geld mehr damit verdient werden, wenn kein Geld mehr verdient werden kann, bedeutet das.
TeeJay:
Dann entwickeln wir da auch keinen Standard weiter, was soll das Ganze jetzt, sondern wir gucken mal.
TeeJay:
Das nächste könnte dann 4K sein. Kino bekam auch langsamerweise sicher diese 4K-Auflösung. Und dann ging es in die Richtung weiter.
Christian:
Weißt du, wann das im Kino losging, dass sich da die Auflösung gemacht hat?
TeeJay:
Naja gut, das war schon relativ früh. Also auch, es gab schon, ich glaube, es waren auch sogar die ersten Sony-Projektoren. Es gibt da immer so schöne, erkläre YouTube-Videos auch, wo Sony selber da, das war auch, es gab auch 2000, ich glaube sogar der erste Avatar, der wurde auch schon als 4K-Version ausgeliefert. Aber das war tatsächlich dann für, möchte ich jetzt mal behaupten, eher Multiplex-Kinos, die neu eröffnet wurden und einfach die Kohle hatten. Und gesagt, wir bauen jetzt neu. Jetzt wollen wir das Neueste vom Neuesten haben. Auch fürs Marketing klingt ja gut. Wir haben jetzt hier ein 4K-Kino mit 3D und allem digitalen Sound. Aber so richtig bezahlt. Und die Kinos, die natürlich in 2K investiert hatten, vor allem die mittleren und die kleineren Kinos, da musste sich da erst mal diese Investition errechnen. Die haben nicht gesagt, wir leasen jetzt auf einmal oder kaufen dann nach zwei Jahren, weil es jetzt wieder auf einmal eine Vervierfonds auflösen geht, eine Vervierfonds auflösen geht, eine Vervierfonds für 4K. Und die Frage ist natürlich auch, ob der Kino-Zausschauer bei aller Werbung, die man da an die Kinokasse hängt und die man schaltet, also jetzt haben wir ein Kino mit 4K.
TeeJay:
Spielt das vielleicht für den durchschnittlichen Kino-Zausschauer wirklich, ist das das ausschlaggebende Kriterium, wieder ins Kino zu gehen? Also all diese Fragen will ich jetzt nicht beantworten, aber das sind eine Tonne von weiteren Fragen, die man sich da stellen muss. Es ging, glaube ich, so um das Jahr 2000 durchaus 10, 11 auch los. Vielleicht sogar schon ein bisschen davor. Aber würde ich das mal so verorten? Dann liegen wir, glaube ich, nicht ganz falsch. Ja, und als dann die Hersteller der Unterhaltungselektronik, der Heimkinosysteme für Zuhause und Geräte sich so überlegt haben, gut, wir wollen ja auch in Zukunft wieder gut Fernseher verkaufen. Was machen wir denn jetzt? dann geben wir natürlich so diesen 4K-Trend eben halt auch mit, um da auch wieder eine Vereinheitliche zu haben. Ich sag mal so, es ist ja auch sehr griffig. Wir hatten ja bei der Kamera auch immer eine Megapixel-Diskussion, die da hieß, mehr Pixel ist besser. Weißt ja, mehr ist besser, immer mehr.
TeeJay:
Und bei 3D konnte man das irgendwie nicht mehr so. 3D ist halt 3D. Aber jetzt kann man sagen, so 4K ist halt bei. Und das haben die Leute auch gesehen, das will ich auch gar nicht sagen, bei Fernseher mit 60, 65 Zoll, dass man irgendwann einfach mal sieht, du selber hast ja auch einen sehr modernen Fernseher hingestellt, da kamen natürlich noch weitere Technologien dazu, wie jetzt HDR, größerer Farbraum, aber das Ganze trägt natürlich schon zu einem sichtbar besseren, eindrucksvollen, plastrischen, im Sinne von, was du mit 2D möglich ist, Bilderdruck bei. Und ja, das ist etwas, was ich den Leuten auch total gönne. Es freut mich auch, weil, machen wir uns nicht vor, 2D wird immer die führende, also solange man nicht 3D ohne Brille hat, mit Sicherheit führende Bildwiedergabetechnik sein. Und die wurde dann auch wirklich, wirklich bedient und auch weiterentwickelt. 8K wohl nicht mehr, so wie man es hört. Da gab es ja auch mal eine kurze Welle, in dem die Gerätehersteller versucht haben. Aber da scheint es irgendwann wirklich auch aufzuhören beim Verbraucher draußen.
Christian:
Das wollte ich gerade sagen. Man muss ja auch den Leuten da draußen, wie du sagst, so die Möglichkeit geben, mitzuziehen. Und ich merke das halt auch. Ich sehe das ja auch. So ein Fernseher ist halt einfach, es ist halt kein Smartphone, was du per Vertrag alle zwei Jahre neu ins Haus geflattert bekommst. Das sind Investitionen wie ein Kühlschrank, also für die Leute da draußen. Ich komme ja nicht auf die Idee, sich da alle drei Jahre einen neuen Fernseher hinzustellen, weil der jetzt, wie du sagst, auf einmal den HDMI 1.4 gegen 2.0, nee, ist doch 2.1, aber warte auf 2.2. Das macht ja niemand da draußen. Also selbst die größten Nerds bezweifle ich, dass die alle drei, zwei Jahre sich einen neuen Fernseher holen, um zu sagen, ich mache jetzt mal noch das kleine Quäntchen mehr Helligkeit und ein bisschen besseren Schwarzwert. Das sind ja eher so, ich sage mal.
Christian:
Vielleicht Geräte, die so alle zehn Jahre mal erweitert oder ausgetauscht werden und wo dann auch wirklich viel zusammenkommen muss. Und der Sprung von der Röhre in Richtung HD, den hat man gesehen und dann so auch mit den größer werdenden Bildschirmdiagonalen zu sagen und jetzt nochmal in Richtung 4K. Ja, das sehe ich auch noch, aber ähnlich, weißt du, ich glaube der Push in Richtung 3D und Fernseher und Technik zu Hause ist vielleicht auch zu schnell nach dem HD-Umstieg passiert, wo die Leute gesagt haben, wie ich muss jetzt nochmal investieren oder ich habe jetzt lange gewartet und jetzt ist da eine 3D-Funktion in meinem tollen neuen HD-Fernseher ist da auch noch irgendwie mit drin. Ich glaube, da hat man die Leute einfach auch an einem schlechten Zeitpunkt erwischt. Und das ist jetzt der Punkt. Und dann eben auch verpasst den nächsten Zeitpunkt von 4K im Heimkino auch, also ich frage mich, warum der 3D-Standard nicht irgendwie auch daraufhin erweitert wurde. Also warum der 4K-UHD-Standard der zu Hause in den 4K-UHD-Blu-Ray-Playern und Fernsehern, also warum, also 3D ist halt komplett runtergefallen. Ich verstehe es, wie du gerade gesagt hast, weil einfach Money Talks, da hat das Geld gefehlt, aber es ist halt irgendwie eine...
Christian:
Es ist schon schade, dass zumindest auf physischer Ebene, also bei physischen Medien, bei der Blu-ray, bei der Scheibe, die ich noch kaufen kann.
Christian:
Weswegen ich eigentlich auch sehr gerne versuche, in 4K Blu-rays zu investieren, das habe ich mal so schön gelesen, ich glaube, ich habe es auch schon erwähnt, Und das ist ja quasi auch das letzte physische Format, was wir noch bekommen werden. Also jeden Film, den ich in 4K kaufe, um es als Scheibe ins Regal zu stellen, kaufe ich mit der Erwartungshaltung, dass das auch das letzte physikalische Medium ist, was ich erwerben kann. Weil wir ja auch sehen, der Trend geht zum digitalen Streaming. Ob das jetzt nun der Kauf bei iTunes oder das Line bei Amazon oder das Stream bei Netflix. Die Leute haben, der Markt zeigt ja auch, dass ich hatte das jetzt in der Recherche kurz gesehen, ich weiß nicht, wie verlässlich die Zahlen sind, aber ich glaube, dass die Größenordnungen stimmen. Der erste Avatar hat im Heimkino und Sachen Blu-ray und DVD und irgendwie sowas von Verleih bis Verkauf irgendwie 400 Millionen US-Dollar wohl eingespielt und der zweite glaube ich keine 100 Millionen mehr. Ja, weil, wer kauft es noch? Was ist das denn? So wie ich Disney Plus, ein Monat das Abo schalen und dann hast du für 10 Euro den Film gesehen und guckst noch eine Serie und noch einen zweiten und dann hat sich das gelohnt. Aber das sind ja alles Ebenen im Heimkino, wo 3D keine Rolle mehr spielt. Also die Streamer, ich glaube bis auf irgendwie Disney in der Apple Vision Pro und da hast du mir auch was geschickt, so da gibt es jetzt ein bisschen was bei Meta, Facebook.
Christian:
Schrägstrich, die VR-Brillen, die kriegen vielleicht jetzt auch mal so einen kleinen 3D-Film Stream-Markt oder so, aber das ist ja auch alles schleppend. Also das gibt es halt alles nicht. Die Komponente der.
Christian:
Der neueste Standard der Scheibe, die ich kaufen kann, unterstützt kein 3D und der aktuelle Standard oder der neueste Standard in Sachen Streaming unterstützt zumindest mir bekannterweise kaum bis gar kein 3D. Also es ist auch schwer zu Hause an die Inhalte zu kommen in ihrer bestmöglichen Präsentation.
TeeJay:
Ja, du hast recht, da hast du das wunderbar zusammengefasst. Da kriegt man graue Haare, weil man wirklich denkt, dass wir die letzte Generation sind, die mit physischen Medien sich ihre Wände noch ausschmücken können mit schönen Metal-Packs und künstlerischen Covers, die da so gestaltet werden. Übrigens, es klingt jetzt vielleicht so ein bisschen widersprüchlich, aber ich bin absolut fein mit diesem alten 3D-Standard, weil wir diesen Standard haben und weil ich da gut mit umgehen kann. Ich kenne die Limitierung dieses Standards.
Christian:
Aber kein HDR, kein 4K, kein erweiterter Farbraum. Da fehlt doch was.
TeeJay:
Da bin ich bei dir. Und insbesondere, weil ich ja auch ein Wiedergabesystem habe, das auch diese ganzen technischen Sachen halt kann. Und da könnten wir natürlich nochmal gleich einen ganz modernen Abstecher machen. Machen wir vielleicht nach hinten raus. Aber ich merke, dass dieser Technikblock vielleicht auch schon fast so ausufernd für diese 3D-Unit ist. Wir werden da sicherlich immer wieder gerne mal einsteigen, vor allem auch mit euch da draußen.
TeeJay:
Das Problem selber bei 3D war, das ist mir auch noch eingefallen, wir reden über Standard, aber dieser Standard kannte natürlich auch verschiedene und kennt auch nach wie vor, ist ja immer noch da, verschiedene Spielarten. Dann hast du eben halt dieses 3D gehabt, das sogenannte Frame Pack 3D, das die volle Auflösung von Full HD hat. Aber die ersten Fernsehsender, die auch mal mit 3D experimentiert haben, die haben das Side-by-Side-Verfahren genommen, wo du das ein Full-HD-Bild teilst, entweder horizontal oder vertikal, aber du nur noch die halbe Auflösung hast. Das wird dann als 3D natürlich wieder vollformatig dargestellt. Klar, weil du hast das Bild fürs linke, fürs rechte Auge. Wenn du die 3D-Funktion anschaltest, dann wird daraus ein normal großes Bild, aber nur bei der Hälfte der Auflösung. Und da gab es natürlich auch Kritik, dass die Fernsehleute, also die Leute mit dem Fernsehklick, fällt mir nicht so auf, aber die Projektorenbesitzer, die ja traditionell sich viel mehr als Seniasten verstehen, als die Fernsehbesitzers eigentlich sind. Für uns sind Fernseh, also jetzt mit allem Gebührenrespekt vor dir und auch allen anderen.
TeeJay:
Aber für mich, da habe ich mit Tamino auch immer interessante Sprachnachrichten ausgetauscht, für mich ist das reflektierte Licht an der Leinwand erzählt eine andere Geschichte, um es mal metaphorisch zu sagen als wenn ich in eine Glotze gucke.
TeeJay:
Mit allem, also bei einer VR würde sowas anderes. So, und gerade die Leute, die zu Hause wirklich über so ein Heimkino folgen, das sind brennende Cineasten. Das sind die, die auch noch 4K, so wie du auch Gott sei Dank hast, die Schnittmenge, die auch noch Wert auf physische Medien legen, die sich da auch so wie ich beispielsweise, der in der 3D-Nische unterwegs ist, sich da reinhängt und mit Leuten sich freut, die jeden neuen Projektor toll finden, der die 3D-Funktion auf einmal wieder einführt. Und die gibt es auch, um mal jetzt wieder gute Laune zu machen und viel Hoffnung. Es gibt tatsächlich Projektoren, jetzt mache ich wirklich einen Sprung, aber vielleicht ist es auch nicht da draußen, die auch viel von chinesischen Herstellern mittlerweile sogar kommen. Auch das ist interessant mal zu beleuchten. Die klassischen großen japanischen Unterhaltungselektronikhersteller, Projektorhersteller, Heimkino, bla bla bla, Die haben echt wirklich insgesamt, dieses klassische Heimkino hat echte Probleme, echte Absatzprobleme. Da gab es einen großen Peak während der Pandemie, haben viele Leute sich nochmal zu Hause richtig neu ausgestattet mit Neuerhaltungselektronik. Und seitdem ist die Branche da doch sehr angeschlagen.
TeeJay:
Und mir wird Angst und Bange, dass vielleicht die letzten noch verbliebenen Hersteller klassischer Heimkino-Projektoren die nächsten Jahre auch nicht überleben. Zumindest nicht, wenn sie so weitermachen bis jetzt, weil die Konkurrenz der Lifestyle-Heimkino-Beamer-Geräte, die da aus China zu uns drängt, unübersehbar ist. Gerade jetzt hat die IFA in diesem Jahr wieder gezeigt, was sich da so alles tut, auch zu preisen. Wo man dann sagt, die können vielleicht nicht so viel, tragen nicht so einen renommierten Namen, aber für das, wofür sie konstruiert sind, für das moderne Wohnzimmerheimkino beispielsweise, sind sie perfekt, geradezu besser als Projektoren, die fünfmal so teuer sind, aber einen klangvollen Namen tragen. So, also das mal, da sehen wir, da ist ganz viel Bewegung, plus natürlich Bewegung drin, plus diese VR-Geschichte und so weiter. Also wenn du jetzt fragst aber ob das schade ist, natürlich wünschten denke ich mal wir 3D Leute uns auch, dass wir etwas mehr Gehör bekommen würden und das vielleicht auch mal wieder ein Hersteller Mut beweist und sagt wir machen da was, weil wir könnten ja auch auf den Standards aufsetzen die wie du gerade gesagt hast im 4K schon da sind mit HDR, BT 2020 dem erweiterten Farbräumen und so weiter unsere modernen Projektoren können das.
TeeJay:
Wahrscheinlich könnten sie es wieder nicht, wenn es da eine Erweiterung geben würde, weil das würde wieder voraussetzen, dass neue Signalelektronik für 3D implementiert werden müsste und das würde aber auch wieder bedeuten, einen neuen Projekt. Aber das machen viele Leute ja auch schon nicht mehr. Die klassischen Projektoren, wie ich gerade geschildert habe, gibt es große Absatzprobleme und Schwierigkeiten. Und welcher Hersteller hat Interesse für ein totgerittenes Pferd? Ich muss es einfach mal so sagen, bei 3D.
TeeJay:
Meine Prognose ist, der nächste große Innovationsschub wird auch nicht mit, da können wir auch noch drüber reden, vielleicht nicht dieses Mal, nächstes Mal, je nachdem, ist auch ein bisschen von der Zeit vorgerückt. Der nächste große Innovationsschub wird meiner Meinung nach erst dann kommendes brillenloses 3D gibt. Wenn es irgendeine autostereoskopische Bildschirmtechnik gibt, die wie auch immer aussehen soll. Ich meine, da sind wir wieder bei James Cameron, der hat ja auch schon oftmals ein bisschen fabuliert über autosteoskopische Bildschirme. Da denke ich mal, da könnte es dann nochmal einen Schub geben, weil das ist für viele Leute immer noch mit der größte Kritikpunkt, diese Brille auf der Nase.
Christian:
Guter Punkt, ja. Das wird den ersten richtig nächsten Sprung erst sehen, wenn wir keine Brillen mehr brauchen.
TeeJay:
Oder wenn es schicke kleine Mediabrillen vielleicht gibt, die die normale Brillenfunktion mit integrieren, aber wo ich auch einen kleinen Knopf drücke, diese Smart-Glas-Geschichte etc. pp. Und wir klassischen, vielleicht letzter Punkt dazu insgesamt auch, nicht nur auf 2D, aber so diese Überschrift, wir Heimkinobesitzer, die klassische Heimkinoprojektor mit Leinwand besitzen, eigene Räume dafür gestalten, eigene Themenräume, wenn man sich so anguckt, was da alles gibt. total. Aber wir sind eigentlich, wir waren schon immer in die Nische, wir werden noch viel mehr die Nische einer Nische einer Nische sein und wir werden mit dieser Generation wahrscheinlich genauso zu einem guten Stück verschwinden, wie auch die physischen Medien. Oder wir werden mit den physischen Medien wahrscheinlich auch ein Stück weit weiter mit verschwinden.
Christian:
Das sage ich ja, das ist wieder das Meme, wir sind Dutzende. Das ist wieder am Anfang. Ein Punkt möchte ich noch machen, bevor wir hier auch wirklich zum Ende kommen. Weil jetzt noch die Frage wieder in Richtung 3D ... Multiplex-Kino geht, weil da, korrigiere mich da gerne, aber mein Eindruck ist, dass sich da ja technisch schon auch die, also die Technik einfach weiterentwickelt, auch der Standard irgendwie weiterentwickelt hat. Ich habe gelesen, glaube ich, auch irgendwie bei Avatar, James Cameron hat da irgendwie auch experimentiert mit höherer Bildwiederholungsrate, um besseren 3D-Effekt irgendwie bei schnellen Bewegungen, so im Sinne von, hey, die Wiederholungsrate schaltet jetzt mal höher, um ein flüssigeres Bild, 3D-Bild zu erzeugen, schaltet dann wieder runter, also variable Bildwiederholungsraten. Wir kennen das High Framerate prinzipiell noch damals beim Hobbit. Ist das auch im Kino angekommen? Ich habe mich gewundert bei der Filmsichtung von Avatar, ob ich tatsächlich so HDR-Effekte gesehen habe, weil das sah wirklich so aus, was du meinst mit der Biolumineszenz. Das ist genau an den Punkten, wo das Meer glühte, die Leinwand auch deutlich heller strahlte als im Bereich drumherum. Da saß ich einfach, dann habe ich mich gefragt, Gibt es HDR im Kino eigentlich? Und gibt es das im 3D-Kino eigentlich alles?
TeeJay:
Ich halte mich jetzt an meinem Schreibtisch. Bist wieder weg. Nein, da bist du wieder. Ich dachte, du bist fast kurz. Jetzt hast du beim Thema HDR eingefroren.
Christian:
Nein, nein, nein. Die Leiter gehört hoffentlich noch hier.
TeeJay:
Super, genau. Die muss man nicht mehr ganz so lange halten. Apropos halten, ich halte mich hier vor lauter Enthusiasmus an meinem Schreibtisch jetzt fest, bevor ich ins Mikro beiße oder so. Das wäre auch nicht so angenehm für alle wahrscheinlich. Also, da muss ich ja ganz kurz mal von einem wirklich grandiosen Kinobesuch berichten. Und ja, es gibt ja Gott sei Dank auch noch innovative Firmen, die sich um eine gute Kinoproduktionstechnik Gedanken machen. Du hattest IMAX beispielsweise als Format erwähnt. Das ist natürlich für viele Heimkino-Besitzer, die ein CinemaScope-Leinwand haben, auch immer so. Und wenn so ein Kraus, wenn dann Veröffentlichungen auf 4K oder Blu-ray-Combo zwischen den Formaten in die Format gesprungen wird, mal haben sie schwarze Bikes und dann nicht. Aber das ist ein anderes Ding, kann man technisch lösen. Ich und ich war, ich habe, wir haben ja schon Tron, also ich habe Tron Ares geguckt, im Dolby Cinema, im neu eröffneten das zweite mal dass ich im dolby cinema war, Das erste Mal war ich in Eindhoven zu Jurassic Park, dem fünften, dessen Untertitel mir empfangen ist, vor zehn, zwölf Jahren. Und jetzt das zweite Mal hier in Hamburg, weil Dolby Cinema in Norddeutschland ist das einzige, was da geht. Und jetzt, da fahre ich dann einmal hin, so mein zweiter Kinobesuch dieses Jahr.
TeeJay:
Und ich kannte ja so ein bisschen den technischen Rahmen, den so ein Dolby Cinema bietet. Und ich mache jetzt Werbung für die Leute da draußen. Was das angeht, so ein Cineast bin ich auf jeden Fall, der das zu schätzen weiß. Für die Leute da draußen, die sagen, dass sie gewisse Anforderungen einfach auch und gerade in der 3D-Projektion haben. Ich weiß nicht, ob wir im Detail schon darüber gesprochen haben, heute nicht mehr, dass natürlich eine 3D-Projektion andere Anforderungen hat als eine 2D-Projektion.
TeeJay:
Geht mal in das Kino und da läuft dann dieser Dolby Cinema Universe Trailer, glaube ich, heißt es. Und da gibt es eine kurze Sequenz, man kann sich das auch bei YouTube angucken, das macht wahrscheinlich mit den meisten Monitoren wenig Sinn. Und da gibt es eine Sequenz, schöner deutscher Sprecher, der sagte, sie glauben in einem Kino, dieses Schwarz sei schwarz. Und dann sieht man so auf der Leime, in der Mitte ist so ein bisschen wie so eine Kugel, so eine Weltkugel, ein bisschen heller und dann denkt man, ja gut, das ist Kino-Schwarz. Ich meine, es ist halt nur Kino-Schwarz. Wir reden jetzt über Kontraste und über die Bilder. Und er sagte, und dies ist Dolby Cinemas-Schwarz, so sinngemäß. Und auf einmal wurde das Bild aber auch nicht perfekt schwarz. Ich stehe auf perfekten Schwarz. Du auch, du hast OLED, du musst drauf stehen. Geht gar nicht anders, brauchst du nichts sagen, weißt Bescheid.
TeeJay:
Aber das war nur die Notausgangsbeleuchtung. Komischerweise in den Niederlanden haben sie eine Ausnahmegenehmigung gekriegt. Die konnten während der Vorstellung aus sein. Hier in Deutschland geht es nicht, weil es von anderen Regularien offensichtlich gibt. Egal, die blieben an. Aber ansonsten, der Sprung, der war einfach enorm. Und ich muss ehrlich sagen, Christian, das sind zwei 4K-Christi-Projektoren im Dolby Cinema, die auch nur von Christi für Dolby gebaut werden dürfen. Die dürfen in keinem anderen Kino eingesetzt werden. Ja, die also eine ganz besondere 3-Chip-DLP-Projektionstechnik haben, um tatsächlich einfach auch dieses, da gibt es dann HDR, da ist es 4K und da gibt es auch den erweiterten Farbraum. Und das ist insgesamt ein, ich weiß nicht, ob John Arras jetzt der richtige Film war, der Aldi, aber der Trailer hat auf jeden Fall diese Aufnahmen gezeigt und das ist etwas Besonderes.
TeeJay:
Wo ich dir Brief und Siegel geben kann, euch da draußen, auch wenn ihr euch das anschaut. Den letzten wird man nicht überzeugen können, aber da sind wir schnell mehr als nur zwei Dutzend, die die Semischüler mögen. Das ist eine sehr, sehr gute Projektion gewesen. Jedenfalls mit allem drum und dran.
TeeJay:
Ich bin dann nach Hause gefahren und habe gesagt, jeder Cent und jeder Kilometer und ich ja sowieso. Und dann kam der Film noch dazu. Keine Sorge, wir werden jetzt nicht in eine Bonusfolge diese Zeit mit Tron Aris noch anfangen. Ich muss auch noch ein bisschen über den Film nachdenken. Vor allem mal gucken, welches Boxoffice er hatte. Sieht nicht gut aus. Aber egal, ist ja auch Tron. Aber die Projektion war einfach gut. Die war fast wie die war wirklich, du merkst, dass das aufeinander abgestimmt ist. Einfach das hat funktioniert in dieser Projektion. Das war etwas, wo ich so sage, es war nicht, es hört sich jetzt echt vermessen an. Ich kenne ja mein Bild hier zu Hause so. Und ich, da habt ja auch ein 4K-Laser-Projektor, der das alles kann. Der Standard kann es nicht. Aber letzter Satz dazu und das ist ein ganz großer Vorteil des heimischen Kinos. Und das hatten wir ja schon mal so besprochen. Du bist zu Hause natürlich Herr über deine eigene Wiedergabekette. Du kannst Lautstärke, Farben, Kontrast. Ich gehe ja noch ein Stück hin weiter. Ich zerpflücke ja immer die 3D-Filme. Da mache ich ja eigene Dateien draus und werfe die bei mir in eine Software, wo ich die Verluste, die Verluste an Farbe und Helligkeit, die beim Tragen der Brille logischerweise da sind.
TeeJay:
Die aber nie berücksichtigt werden, wenn der Film auf 3D rausgebracht wird. Das ist dann im Grunde genommen die gleiche Farb- und Helligkeitsmischung wie im 2D-Kino auch. Die setze ich, die ändere ich, sodass ich versuche, 100% geht es nicht, aber die Verluste durch das Tragen der 3D-Brille in Bezug auf Helligkeit und Farben auszugleichen. Und das ist ein Aufwand. Aber wenn ich dir einen AB-Vergleich zeige, zum Beispiel Avatar, der schon sehr gut gemastert ist, ist zwei, ohne meine eigenen TJ-3D-Optimierungen und mit, dann würdest du sagen, wow. Das ist aber wirklich ein deutlicher Unterschied. Ich habe das Gefühl, als wenn auf einmal mir die Brille abgenommen wird. So von dieser gesteigerten Helligkeit. Das Bild in 2D darfst du dir nicht angucken. Das ist natürlich dann zu hell, ein Stück weit irgendwie zu flau. und die Farben sind auch irgendwie anders, aber die gleichen eben halt. So, und das ist natürlich da der ganz, ganz große Vorteil und deshalb, jetzt schließt sich der Kreis, Bottom Line ist, deshalb kann ich mittlerweile sehr gut mit dem Heimkino 3D Standard leben, weil ich einen Workflow habe, der mir das ermöglicht und wo ich, ein sehr gutes 3D habe, das ich vorm Dolby Cinema nicht verstecken muss. Tatsächlich nicht.
Christian:
Also du konzentrierst dich auch auf das, was du hast mit dem Standard und nicht auf das, was du quasi nicht hast.
TeeJay:
Ich kann nichts anderes. Was mich natürlich immer maßlos ärgern würde, ist, wenn wir jetzt dieses Beispiel Tron Aris haben und die 3D-Verwertungskette. Ich habe Lonuli Studios mal eine Mail geschrieben, gefragt, bitte bringt den als 3D-Blu-ray wenigstens noch raus. Dass es dann irgendwo mal heißt, das machen wir dann exklusiv für die Apple Vision Pro. Da bringen wir, das ist ja Disney, da bringen wir das Ding in 3D, also wenn, dann kannst du gerne machen, mach mal, guck mal, kauf dir aber erstmal eine Apple Vision Pro, schließ das Abo ab und dann setzt du so ein Ding, aber nee, nein, dann gucke ich, ich kenne es ja bei mir, das ist natürlich nicht das Gleiche. Das wäre ja mal schade.
Christian:
Aber Ich greife das auf jeden Fall mal auf und schreibe mir das mir hinter die Ohren, dass du dein Dolby Cinema, wir sind nicht gesponsert von Dolby, aber das klingt ja wirklich nach einem gelungenen Kinoerlebnis, so generell, und sich da mal ein bisschen mit den Dolby Cinemas weiter auseinanderzusetzen, eben auch im 3D-Kontext, wenn Avatar 3 auch rauskommt und man da vielleicht nochmal, wie du sagst, auch so das Optimum an Technik, an 3D-Technik nochmal erleben will, dann wäre das vielleicht ja auch nochmal ein guter.
TeeJay:
Eine gute Aufgabe. Ein letzter Punkt noch dazu, wenn wir mit Avatar 2, gestartet sind und ich jetzt auch nochmal einmal zurückkehre zu Avatar 2 noch einmal ganz kurz den Pandora umkreisen darf, aber jetzt keine Sorge, ich lande nicht mehr, sondern ich fliege nur noch einmal drumherum, indem ich einfach nur nochmal mitteile, weil das sind wir dem Film schuldig weil wir auch viel jetzt über die Technik gesprochen haben aber nicht explizit über die Weiterentwicklung, die Cameroon natürlich auch.
TeeJay:
Die Weiterentwicklung im Sinne der 3D-Technik, die Cameroon auch für Avatar 2 getrieben und entwickelt hat. Und ich möchte einfach nur sagen, wenn ihr euch Avatar 1 anschaut, wenn ihr auch die Möglichkeit habt, natürlich in 3D und Avatar 2, dann sieht man diese Weiterentwicklung der Stereoskopie auch ganz deutlich, finde ich. Nochmal wieder in vielerlei Hinsicht, wenn man auf die Feinheiten in der Gestaltung der 3D-Welten, der 3D-Bilder an sich, wenn man dort drauf achtet. Ein anderes Thema, denke ich, ist tatsächlich das, vielleicht werdet ihr, oder ist das Thema Cameroon und Zusammenarbeit mit Meta und dieser Geschichte, da will ich nur den Ausblick geben, man findet im Internet was dazu. Ich würde mich freuen, wenn wir das irgendwann mal wieder Christian aufgreifen. Vielleicht dann noch aktuell im Anlass, weil vieles ist ja auch noch gar nicht bekannt, außer dass er auf der Konferenz dort auf der Meta-Develop, hieß sie glaube ich nicht, sondern hatte irgendwie den Namen, Meta irgendwas. Connect heißt die glaube ich. Connect, danke. Da ist er ja kurz aufgetreten und das macht er ja nicht, weil er irgendwie gerade Zeit hatte und in der Nähe war, sondern weil er da verkündet hat, dass da was passieren soll.
TeeJay:
Und dann habt ihr vielleicht einfach auch Gelegenheit, Das wollen wir natürlich, wenn es soweit ist, nicht unkritisch einfach nur so stehen lassen, sondern uns vielleicht auch nochmal wieder da in einem Technik-Blog unterhalten. Selber ja als Meta-Quest-Besitzer, die das Ganze auch wahrlich nicht unkritisch sehen und gucken, wie sich das entwickelt. Ja, und ich denke also, in Summe haben wir jetzt im Technik-Blog, habe ich versucht so ein bisschen, haben wir beide versucht so ein bisschen zu gucken, Heimkino, aktuelle Kinoentwicklung, bis hin jetzt nochmal zu diesem kurzen Statement, zu diesen VR-Brillen und ich glaube, dass alles als Fazit, was wir mitnehmen können und was wir jetzt immer mitgenommen haben, 3D lebt, hat mindestens zwei Dutzend Befürworter und Liebhaber da draußen und ist für uns gut genug, immer wieder mal eine 3D-Unit zu machen. Vielen Dank, Christian.
Christian:
Das werden wir auch weiterhin tun. Ich freue mich da auch schon drauf. Wir haben jetzt noch die Jahresplanung, also das wird auf jeden Fall dann im nächsten Jahr auch weitergehen und die schieben wir auch noch an. Ich habe auch noch ein paar Ideen. Wir haben auch noch ein paar Sachen vor. Es gibt auch noch ein paar 3D-Filme, die wir nachholen wollen. Und wie du sagst, wenn man dann eben auch parallel die ein oder andere Weiterentwicklung mitnimmt, die so im Auslieferungs... In Auslieferungsmedien passiert, in der Auslieferungskette passiert von 3D-Filmen, da gibt es glaube ich auch immer wieder Sachen, auf die wir dann zurückgreifen können. Ja, TJ, ich bedanke mich weiterhin, dass du mir das Thema so nahe bringst, dass wir da jetzt so durchreiten können. Das hat ja 2025 auch schon so ein bisschen geprägt hier in der Second Unit und ich glaube, das geht nächstes Jahr auch weiter. Ich freue mich schon drauf. Also ich muss auch die Brille mal wieder abstauben. Ich habe es auch gemerkt, die hat jetzt sehr lange im Regal gelegen, Die muss mal wieder ausgeritten werden.
TeeJay:
Wir haben uns ja super Sprachnachricht mal ausgetauscht. Man nimmt sich schon mit so einem gewissen Geschmäckle aus dem Regal. Das geht mir nicht anders. Aber wir wollen jetzt nicht auch noch politisch irgendwo wehren. Also es hat mich auch total gefreut. Und du weißt doch, wenn ich da jetzt jeden draußen, naja, jeden vielleicht nicht, aber den einen oder anderen ganz eifersüchtig mache, du hast eine persönliche Einladung von mir über all das, was wir hier so theoretisch gesprochen haben. Ich weiß ja nicht, welche Erwartungshaltung du jetzt so langsam aufbaust, wie ich jetzt hier zu Hause bei mir gucke, so ein bisschen hast du es ja damals mitbekommen durch Tron Legacy, aber so wie ich das ein bisschen aktualisiert habe, also gerne mal wieder unser Hausfreund bist du sowieso schon.
TeeJay:
Das ist so über all die Jahre gewachsen, und dich davon zu überzeugen und dann allerdings mit der Zusage, dass wir danach auch eine 3D-Unit mal wieder live hier vor Ort aufnehmen, am Küchentisch oder wie auch immer, und das wird vielleicht irgendwann einfach passieren. Ich freue mich und ich weiß, dass wenn wir tatsächlich auch mal einen anderen 3D-Film sprechen, hin und wieder schicke ich dir ja mal so einen kleinen Appetizer, so einen kleinen Vorschlag. Ich brenne ja darauf mit dir wirklich mal was ganz anderes, was in Richtung Arthouse, also entweder Herzog oder Wenders oder so. Ich glaube und ich bin recht, recht überzeugt davon, dass du dann sagst, immer mehr zu der Einsicht kommst, dass 3D wirklich nicht nur, wenn es um CGI und künstliche, aber auch um die Abbildung der Realität geht, einfach Stärken hat, künstlerische Stärken, die man diesem Medium nicht zutrauen würde, aber die man dann einfach erkennt und anerkennt.
Christian:
Ich bin ja auf dem Weg. Ich habe ja Superman im Sommer im 3D-Kino tatsächlich geguckt und wusste Und musste ja wirklich bei der Post-Credit-Szene, die ja einfach nur ein augenzwinkernder Moment ist, tatsächlich in 3D wirklich lachen, weil es in 3D noch mal besser funktioniert hat als in 2D. Alle, die den Film gesehen haben und wissen, was da am Ende passiert. Ja, also ich bin ja auf dem Weg. Ich laufe dir hinterher, was das Thema 3D angeht. Und das begleiten wir auch hier in der Sendung fleißig.
TeeJay:
Also für mich läufst du mehr an meiner Seite, nicht hinterher.
Christian:
Du bist ja schon sehr lange gelaufen.
TeeJay:
Kann ich besser mit dir reden, wenn du hinter mir herläufst, ist es immer so anstrengend. Das stimmt. Okay.
Christian:
So, für die nächste Sendung hier in der Second Unit, wieder ein Programmwechsel, wieder ein ganz anderes Programm. Ich muss da die Planung auch noch ein bisschen weiter aufnehmen, denn es steht bisher der Film fest, aber noch nicht die Person, mit der ich das zusammen besprechen werde. Aber ich will auf jeden Fall im November für die November-Ausgabe über Knives Out sprechen. Der erste von Rian Johnson mit Daniel Craig in der Hauptrolle als Benoit wie heißt er? Benoit Blanc? Nee, auf jeden Fall als Ermittler. Ich bin Fan. Ich habe den ersten damals im Kino gesehen. Teil 2 und 3 hat sich ja Netflix so eingesackt. Und der dritte kommt jetzt glaube ich auch im Dezember bei Netflix. Vielleicht sogar auch im Kino. Da müsst ihr auch nochmal gucken, ob ich den hier irgendwie in Wuppertal oder in der Nähe irgendwie schauen kann, weil die für mich auch ins Kino gehören, diese Filme. Ich war auf jeden Fall großer Fan vom ersten. Den zweiten hatte ich bei Netflix auch nachgeholt. Den will ich unbedingt besprechen. Und der Anlass, dass da ein dritter Teil ins Kino kommt, ist doch hervorragend, um über den ersten Film auch zu sprechen. Das wird auf jeden Fall Programm hier sein in der Second Unit und da freue ich mich schon sehr drauf. Genau. Ja, TJ, dann natürlich noch einmal und immer wieder ein großes Danke in deine Richtung für die Zeit und für dieses sehr schöne Thema.
Christian:
Und ja, ihr könnt uns natürlich, wie schon am Anfang der Sendung erwähnt, tatkräftig unterstützen. Das geht auch ohne Geld sehr gut. Ihr könnt diesen Podcast abonnieren, ihr könnt wunderbare Kommentare dalassen und mit uns weiter über das Thema Avatar, die Avatar-Filmreihe. Das sind ja so ziemlich die erfolgreichsten Filme.
Christian:
Mehr Mainstream geht es im Mainstream gar nicht und mehr Blockbuster geht es im Blockbuster gar nicht. Also was haltet ihr von den Filmen, von den Reihen auch vom anstehenden dritten Teil, aber eben natürlich auch das Thema 3D und 3D-Heimkino und unsere ganzen Exkurse in Richtung Technik, 3D-Technik, Heimkinotechnik, Kinotechnik. Ich bin da auch gerne mal unterwegs und versuche da mal ein paar Sachen zu sortieren also lasst es uns gerne wissen und natürlich ihr könnt diesen Podcast auch in Social Media Plattformen verfolgen, an allererster Stelle ist da Mastodon zu erwähnen, da bin ich am liebsten unterwegs, also folgt da gerne dem Podcast und abonniert auch gerne den Newsletter, einmal im Monat gibt es da eine ganz klassische E-Mail Text Version, was hinter den Kulissen passiert, was gerade ansteht. Das ist für mich mittlerweile auch so ein kleines Outlet, um mal so den vergangenen Monat zu verarbeiten und eben auch so ein paar Medien Empfehlungen zu geben. Was habe ich gelesen? Was habe ich gespielt oder gesehen oder eben auch gehört?
Christian:
Und da könnt ihr sehr gerne einfach mal den Newsletter abonnieren und dann verpasst ihr auch wirklich gar nichts und dann sind wir auch völlig unabhängig von irgendwelchen Algorithmen und Plattformen und sonst wie. Also das ist der direkteste Draht. Ist alles verlinkt in den Shownotes, wo auch immer ihr diesen Podcast hört. Dort könnt ihr auch reinschauen, klicken, abonnieren und natürlich auch sehr, sehr gerne das Plus-Abo klicken und mehr bekommen, früher bekommen und besser bekommen und den Podcast unterstützen.
TeeJay:
Und Moment, in dem Zusammenhang denkt dran, was meine Frau gesagt hat. Bitte, kleine Erinnerung, einfach mal machen.
Christian:
Ganz genau. Und in diesem Sinne, wir machen jetzt auch hier den Sack zu und ich sage einen wunderschönen guten Abend und bis zum nächsten Mal. Tschüss.
TeeJay:
Tschüss.