Second Unit #354 – Titanic (1997)

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Begrüßung

Christian:
[0:24] Zu einer neuen Ausgabe der Second Unit. Mein Name ist Christian Steiner und ich habe bei mir die wunderbare, die großartige, die Formidable Daniela Eishorst.

Daniela:
[0:34] Hi, hallo, schönen guten Abend.

Christian:
[0:37] Es ist ein bisschen spät. Wir sind ein bisschen. Ich zumindest ein bisschen angeschlagen. Ich glaube, ab morgen liege ich im Bett und bin krank. Beste Voraussetzung, um über Titanic zu sprechen.

Daniela:
[0:50] Gehst du nicht unter.

Christian:
[0:52] Ja so das also das Disaster vorhersehend oder so ähnlich. Mal gucken wie weit wir das mit den Wortspielen schaffen. Wir haben beide nicht genug Cola getrunken an dieser Stelle, aber wir haben Bock.

Daniela:
[1:03] Sind wir auch einfach nicht witzig genug.

Christian:
[1:06] Das das bezweifle ich. Ich würde sagen, wir machen das so wie James Cameron an dieser Stelle. Pures Ego, wir ziehen durch, kost es, was es wolle und am Ende kriegen wir elf raus.

Daniela:
[1:16] Finde ich gut. Kann ich einen schönen Smoking tragen? Kann ich Sandra Hüller mal guten Tag sagen? Mich bei Christopher Nolin für die guten Filme bedanken.

Christian:
[1:24] Bis die Königin der Welt und proklamierst das auch? So machen wir das. Wir sprechen über ähm, Ich wollte grad sagen, über einen kleinen independen, na ja, über einen kleinen Film, der sehr groß wurde über Titanic, Von neunzehnhundertsiebenundneunzig. Das James Cameron epische äh ja was ist es denn? Der epische Liebesfilm Schrägstrich Katastrophenfilm beides irgendwie. Das finden wir aber.

Daniela:
[1:52] Eine Liebeskatastrophe.

Christian:
[1:53] Eine katastrophale Liebesgeschichte. Genau das. Wir werden den Film ein bisschen auseinander pflücken. Ähm mal gucken, wo wir auch am Ende hinkommen. Ähm ich habe aber Bock.

Daniela:
[2:04] Solange es nicht drei Stunden und elf Minuten dauert, ist mir alles recht.

Christian:
[2:07] Nee, wir können ja zwei vierzig machen, weil so lange hat die Titanic ja.

Daniela:
[2:10] Wie lange hat die Szene gedauert mit dem Aufprall 45 Sekunden?

Christian:
[2:14] Dreißig Sekunden.

Daniela:
[2:14] So und dann haben wir jetzt schon überzogen.

Christian:
[2:17] Das war nur der Eisberg, aber der Reihe nach. So, also wir beide werden jetzt über Titanic sprechen. Ähm ein Film, den ich eigentlich schon seit Ewigkeiten auch besprechen wollte.
Äh liebe Grüße an Diana an dieser Stelle, die eigentlich äh wollte und sollte und äh aber it's complicated.
Ähm genau und äh du also als ich schon so angedeutet habe, dass ich den Film so ein bisschen in Research-Modus äh da hast du gesagt, oh wie schön, lass uns die mal gucken.
Und jetzt darf sie mit mir drüber sprechen.

Daniela:
[2:53] Ich hoffe, mir fällt auch genug ein.

Christian:
[2:55] Ich hoffe, uns beiden fällt genug ein, ohne dass ich die ganze Zeit nur irgendwie Wikipedia zitiere, weil äh.

Daniela:
[3:00] Ja, ich wusste ja auch nicht, dass du noch einen äh Diplom in Titanic-Forschung in den Monaten abschließen willst zwischen der Idee. Ich möchte diesen Film für Podcasten und der eigentlichen Aufnahme heute Abend.

Christian:
[3:12] Ich sage mal so, das war auch nicht geplant. Das ähm das ist passiert, aber.

Daniela:
[3:17] Man kann sich ja man kann sich immer beschäftigen, womit man will. Ist ja aber ich war nicht darauf vorbereitet, dass ich jeden Abend ein halbes Referat äh gehalten bekomme. Aber du warst sehr ehrgeizig und es war auch sehr, Zeichnet dich aus.

Christian:
[3:33] Das ist auch ein faszinierendes Thema und auch der Film ist in diesem Thema sehr faszinierend. Mal gucken, wie wir da am Ende noch ähm drauf zu sprechen kommen,

Danksagung

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[3:41] Lass mich vorher vielleicht noch ganz kurz natürlich wie immer an dieser Stelle ein Hinweis setzen, wenn ihr das hier hört und gut findet und unterstützen wollt dann tut das sehr, sehr gerne. Am besten guckt ihr bei uns auf Secondunit Minus Podcast Punkt DE. Da gibt's alle möglichen Links. Ihr könnt den Podcast einmalig unterstützen, eine kleine Überweisung per Bank. Äh, Konto machen. Ihr könnt per PayPal einmalig Geld da lassen. Ihr könnt natürlich bei Steady das Ganze unterstützen nachhaltig und ähm, Langfristig das tun auch ein paar Leute und an dieser Stelle sage ich besonderen Dank an Sebastian und Anne, die das sehr tatkräftig machen und ihr könnt es auch, schaut am besten einfach bei uns auf der Website nach, Da ist alles verlinkt oder auch in den wo auch immer ihr das hört, dort könnt ihr euch durchklicken. Ja, Titanic,

Vorverständnis


[4:32] 1997 in Deutschland im Januar 98 rausgekommen.
War auch so ein ein winktes Schicksals, glaube ich, dass äh der Film, der sollte eigentlich im Sommer 97 rauskommen in den USA, Blockbuster, Sommerkino und äh ist aber nicht fertig geworden, Sodass der im Dezember rausgekommen ist und ich glaube, James Cameron hat da so auch schon.

[4:57] Viele Goldminen gefunden mit diesem Film, aber da auch eine, den Film halt in der Weihnachtszeit zu starten. Das hat er 12 Jahre später mit Avatar auch noch mal gemacht.

Daniela:
[5:04] Ah, interessant.

Christian:
[5:05] So dieses äh also gibt's ja oft dann so um die Weihnachtszeit nochmal so die großen die letzten Blockbuster des Jahres und da war Tytanic dann auch äh bei uns dann erst im Januar 98 irgendwie hier angekommen und äh ja wie wie hast du den Film, Vielleicht damals wahrgenommen. Wie hast du ihn jetzt noch mal geguckt? Ich meine, der ist ja, Also hast du ja auch schon gesagt, Popkultur gegenwärtig wie kaum was anderes, aber wie wie war das für dich jetzt noch mal, den Film zu gucken und wie war das vielleicht auch damals den Film im Kino geguckt zu haben oder auch nicht?

Daniela:
[5:38] Also, Ich kann nämlich an nicht viel erinnern, was Titanic 98 angeht, außer dass ich zu der Zeit noch siebzehn war, noch ein halbes Jahr hatte, bis ich die Realschule abgeschlossen habe.
Und eine Klassenkameradin hatte, Carolin.
Liebe Grüße Carolin und Carolin hat den Film geführt 800 Mal geguckt und wir haben sie alle ein bisschen gehänselt, was mir im Nachhinein total leid tut, weil ich habe zu der Zeit mit Inbrunst Kelly Family gehört. Das war jetzt vielleicht auch nicht viel äh.

[6:10] Also ich war ja auch Fan von was und Carolin war halt Fan von Titanic. Und natürlich von Leonardo di Caprio. Und ich habe den Film genicht geguckt, Und ich wollte noch nicht gucken und ich hatte auch mit Leonardo die Cabrio nicht so gut. Ich fand das alles ein bisschen seltsam, aber was Leo und mich eint, Seine Großmutter kommt aus dem Ruhrgebiet und meine Großeltern kommen auch alle ausm Ruhrgebiet, deswegen sind wir uns hier so nah also du merkst schon, es gab irgendwie so diese ganzen Erzählungen, die Bravos waren voll von Leonardo, die alles war voll von Leonardo di Caprio, Ähm das sind so meine Erinnerungen. Also ich kann mich wirklich gut erinnern, wie Carolin diesen Film so abgefeiert hat und natürlich den Song, ja. Der Song Das Lied der von Celine Dion, Habe ich vielleicht damals heimlich gehört, weil man wollte ja auch nicht so wirklich zugeben, dass man so eine Ballade liebt Aber ich bin ja äh ich finde eh, dass ich die Balladen queen bin und äh natürlich liebe ich. Das ist ein, Ein ein ach zum Bein knien. Ich habe keine Worte für dieses Lied. So schön finde ich das.

Christian:
[7:16] War das denn damals bei dir so eine so ein bewusstes so äh das ist mir zu viel Hype um den Film, ich lasse das mal lieber so ein bisschen.

Daniela:
[7:25] Ohne das jetzt so richtig einordnen zu können. Ich weiß auch nicht, ob ich das Geld damals für das Kino hatte.
Aber ich hatte ja auch Geld für andere Sachen, also wäre es mir so wichtig gewesen, hätte ich's vielleicht, aber Kino war zu der Zeit einfach kein Thema für mich, weil's auch teuer war und ich fand es irgendwie auch alles so, Leonardo di Caprio ist so ein der war halt zu der Zeit und haste ja bis heute einfach so ein glatter Typ und mich hat das mit siebzehn nicht so rum, angesprochen, Und das mal so zu sagen. Aber so richtig äh ich kann mich ja jetzt nicht so bewusst dran erinnern, aber ich habe gemerkt, irgendwas stört mich daran. Das war auch so ein und ich wusste nicht so richtig was. Vielleicht war's mir auch einfach alles zu viel und zu groß und es war alles war Titanic.

Christian:
[8:14] Und jetzt kommt noch die die die Kernfrage, weil du bist ja großer Fan von dem Romeo und Julia Film mit ihm, der.

Daniela:
[8:21] Da habe ich aber auch sehr viel später erst gesehen.

Christian:
[8:23] Okay, gut, weil der Film kam ja eigentlich davor raus und du hast ihn aber später dann gesehen.

Daniela:
[8:28] Es gibt viele Leonardo de Caprio-Filme, die ich sehr mag. Unter anderem Romeo und Julia. Inception, you know, es gibt einige. Er sah auch ein guter Schauspieler.
Aber ja, ist 98 hat er mich nicht angesprochen. Und wie gesagt, Kino war auch nicht so ein Ding für mich äh in der meiner Kindheit und Jugend und, Hat sich ja später entwickelt. Ich meine, jetzt sitzen wir ja hier. War ja eine Lärmkurve auch für mich, dass das Kino auch gut sein kann.

Christian:
[8:56] Ja, also ich bin also ich bin Jahrgang siebenundachtzig, also ich war zehn als der Film rauskam, äh kam mich da jetzt nicht ähm, groß dran erinnern, außer, Ich glaube, ich habe schon also irgendwie habe ich so diesen diesen Hype äh also dieses kulturelle Ereignis, das habe ich auch irgendwie mitbekommen, wahrgenommen, aber ähm das ist so das Ding, also ich Ich kann mich halt dran erinnern oder oder für mich ist halt, Ich bin in der Welt nach diesem Film aufgewachsen. Also ich habe in der Recherche gelesen, dass halt Titanic der erste Film war, der über eine Milliarde Dollar weltweit eingespielt hat.

Daniela:
[9:33] Ja und das sind jetzt so Sachen, an die kann ich mich halt überhaupt, die habe ich damals nicht erfahren, was mir aber auch gerade das war hat auch ein Platz mit der Notiz, die ich mir gerade noch gemacht habe. Der Film kam ja auch zu einer Zeit raus, nicht nur in einer Zeit, in der du zehn warst, sondern wo es auch Das Internet so noch nicht gab, wie es das heute gibt.
Sprich, ich wusste gar nicht, für wie viel Oskars der nominiert ist. Das stand wahrscheinlich in irgendeiner Zeitung. Und ich habe, niemand hat die Oscar-Verleihung geguckt und man hat sich auch nicht über Social Media verabredet oder darüber, Getwittert, gebruß-Guide oder sonst irgendwas, Das gab's ja alles nicht. Also der Film ist ja in einer völlig anderen Zeit schon popkulturell oder zu Popkultur geworden und wurde das natürlich durch, Memes, die er produziert hat, ohne das zu wissen, dass er sie produziert und auch nicht mit dem Blick dahin produziert wurde, vielleicht mal irgendwann so ein Ding zu sein.
Ist er in einer ganz anderen Zeit entstanden, dass so viele Sachen, die man sich dann heute noch mal zusammenguckt, so wie lange war der Song auf Platz eins, Wie viel hat der eingespielt, wie viel Oscars, für was war er nominiert, wie viel hat er gewonnen. Wie du auch gesagt hast, ja die Szene mit dem Eisberg, wenn die crashen ist, so lang wie die echte Titanic gecrasht ist oder diese Szenen aufm Boot sind genauso lang wie der Untergang der Titanic gedauert hat. Ja, woher sollte ich das wissen mit siebzehn?
Ich konnte Wikipedia nicht fragen. Also mal unabhängig davon, dass mich das zu der Zeit nicht interessiert hat. Wo solltest du die ganzen Informationen herbekommen?

Christian:
[10:54] Das das das war ja auch also das habe ich halt äh in der Recherche so gelesen. Das sind ja auch so Sachen, das klebt's ja auch nicht aufs Kinoplakat. Also.

Daniela:
[11:02] Nein, natürlich nicht, aber es gibt ja Leute, die beschäftigen sich damit und die interessieren sich dafür, aber selbst die konnten zu der Zeit nicht sagen. Ich gucke jetzt mal, gib jetzt mal ein Titanic äh neunzehnsiebenundneunzig James Cameron und dann kommen ungefähr 300 Artikel und noch mal so viele Bilder und.

Christian:
[11:18] Was was was für mich nur so krass ist. Also ich bin halt einfach ich bin halt mit diesem Film einfach im Hintergrund äh aufgewachsen, also auch irgendwie filmisch aufgewachsen, aber immer.

Daniela:
[11:29] Denen zu einer Zeit gesehen. Hier ist doch so alt wie ich ein, zwei Jahre jünger.

Christian:
[11:32] Kann ich mich auch nicht mehr dran erinnern. Bestimmt hat doch irgendwie meine Mutter. Ich glaube auch mein Vater das also alle haben den ja irgendwie damals auch geguckt. Deswegen mir war das, Mir war das so ein Begriff, also und das meine ich halt, dass so ich bin halt in einer filmischen Welt aufgewachsen, in der dieser Rekord sozusagen nicht, also schon gebrochen wurde. Also es war immer egal, Was ich über irgendwelche Filme wie, wo gehört, war's halt immer in Relation zu Titanic, weil Titanic ist der erfolgreichste Film aller Zeiten.

Daniela:
[12:01] Zu D-Mark, das fällt mir jetzt auch krass, was für ein anderes andere Zeit das einfach war, ne?

Christian:
[12:06] Und und also mittlerweile.

Daniela:
[12:08] D-Bark im Kino bezahlt und es gab noch keine Wikipedia. Also ich wusste zumindest nicht, dass es sich schon 97 weiß ich nicht, gab's sie schon, aber du weißt, worauf ich hinaus will.

Christian:
[12:16] Das Krasse ist zum Beispiel auch bei dem Film, der hat, Damals 1,8 Milliarden eingespielt, steht mittlerweile auf zwei Komma zwei. Der hat noch mal der hat zu viel eingespielt, wie manche, also, Seit seinem Start bis heute fast 25 Jahre später ähm, Hat er nochmal 400 Millionen mehr eingespielt durch Wiederholungsgeschichten und so was, wo man wo ich mir auch denke, es ist halt einfach krass. Also es gibt Filme, die halt nicht auf diese Zahl kommen und die sind jetzt dieses Jahr im Kino gestartet so und das ist halt einfach ähm also es ist halt es ist halt so ein Riesending und Cameron hat auch ähm, Und das hat man vielleicht damals auch mitbekommen. Cameron ist irgendwie fünfundneunzig, mit so einem mit so einem U-Boot zu der runtergetaucht und hat auch die die dieses Filmstudio überzeugt davon das zu tun. Also er hat da Laut Augner eigener Aussage hatte er Bock dadrauf und war schon immer fasziniert davon und so und wollte eigentlich nur diese Tauchmission machen, Und hat dann irgendwie auch so eine iMacs Doku wohl von der Tatenic gesehen und hat gesagt okay so, da kann man auch filmen, das kriegen wir irgendwie hin und lasst uns das machen. Das hat er 95 schon gedreht, bevor das Drehbuch geschrieben hat zu dem eigentlichen Film, weil er gesagt hat, mit der Nummer, Schreibt sich das Marketing von ganz alleine. Wir können uns den ganzen Kram mit irgendwelchen also den abtauchen zum Wrack können wir uns irgendwie auch per Modelle nachbauen und zahlen eine Summe X oder wir zahlen die Summe X plus 30 Prozent auch na wirklich runter und.

[13:44] Immer, wenn von diesem Film geredet wird, ist das der erste Satz, der zu diesem Film gesagt wird.

Daniela:
[13:49] Ja, da kann ich mich auch noch dran erinnern, dass das viel Thema war, dass James Cameln daruntergetaucht ist und wie aufwendig auch die Dreharbeiten waren, wie viel nachgebaut worden ist.
Am Bravo-Artikel kann ich mich noch erinnern, wo natürlich auch Bilder drin waren, wie dann Leonardo de Caprio und auch Kate Winslet, die spielt ja auch noch in dem Film mit. Ähm, Da auch äh die Wasserszenen gedreht haben. Klar, also das sage ich ja, dieser Film war einfach überall.

Christian:
[14:16] Ja, vielleicht äh sollten wir noch mal ganz kurz Proformer, weil's Teil dieses dieser Sendung ist, äh über den Plot nochmal sprechen. Also vielleicht darfst du noch mal kurz zusammenfassen, was eigentlich bei dem Film Titanic,

Plot


[14:31] passiert, worum es geht.

Daniela:
[14:33] Also, es geht um das Shiftenic, das, man weiß, am 14. April 1912.

Christian:
[14:39] Ich glaube ja, dass.

Daniela:
[14:40] Gemalt an dem Tag, ne? Aber es war auch an dem Tag, als sie untergegangen ist. War das alles ein Tag? Ja, wahrscheinlich. Also April 1912 ist das Schiff äh von Irland aus auf dem Weg nach New York, Mit einem Eisberg kollidiert und gesunken.
Und auf dem Schiff waren 2200 Leute, ähm tausend1500 davon sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. Das ist jetzt der dramatische Teil der Geschichte, also der reale Teil der Geschichte. Ähm ich glaube jeder kennt die Titanic, so ziemlich jeder kennt die Titanic Auch die Titanic ist ja mittlerweile Popkultur, obwohl's ja eine reale, Geschichte ist, aber es wurde ja so oft darüber gesprochen und na ja, aber der Plot auf dem Schiff lernen sich Rose aus der ersten Klasse und Jack aus der dritten Klasse, der beim Skater oder Pokern oder was haben Sie da?

Christian:
[15:32] Gepokert haben sie, ja.

Daniela:
[15:32] Äh ja gepokert, äh Poker gespielt, hat er sein Ticket gewonnen und mit seinem Freund Fabrizio geht's dann auch für die Titanic und, Durch einen dramatischen Umstand nähern sich Kate und Jack kennen und lieben und Kate ist eigentlich jemandem anderes versprochen, einem.

Christian:
[15:51] Du meinst Rose. Kate Winslet.

Daniela:
[15:54] Ja ist es für mich eins.
Rose. Ähm Gott, wie peinlich. Also, Ähm Rose, genau. Ja, also Rose und Jack lernen sich kennen und lieben und Rose soll eigentlich jemanden anderes heiraten und, sie möchte aber bei Jack bleiben. Da ist die Eisbergkollision geschieht und äh am Ende Spoileralarm äh wird Rose gerettet und Jack.

Christian:
[16:25] Cameron hat es damals.

Daniela:
[16:26] Zusammenfassung für einen Film, von dem jeder weiß, wie er worum es geht. Ich bin.

Christian:
[16:32] Äh Cameron hat das Ding wohl gepitcht als Romeo und Julia auf der Titanic.

Daniela:
[16:38] Aber es wird ja sonst niemand ermordet. Das fand ich gestern auch interessant, dass so weil du das so ein paar Mal gesagt hast, dass es so eine Romeo und Julia Geschichte ist, aber eigentlich ist es das nicht wirklich.

Christian:
[16:48] Du kennst dich ein bisschen mehr aus mit äh.

Daniela:
[16:50] Es ist halt eine unglückliche Liebesgeschichte und alle unglücklichen Liebesgeschichten leiden jetzt darunter, dass man sie mit Romy und Julia vergleicht und wenn James Cameron das selber auch getan hat, dann will ich ihm das natürlich nicht absprechen.
Aber es hat nicht so viel mit Romeo und Julia gemeint. Ich hab's nicht gesehen.

Christian:
[17:07] Aber ist da ist bei Romin Dula nicht auch dieses also hier ist es jetzt das Klassending. Sind's da nicht irgendwie diese Familien, die nicht zusammenkommen dürfen.

Daniela:
[17:14] Familien kämpfen gegeneinander, nicht nur Rome und Julia, sondern die ganzen Familien. Hach Romeo und Julia ist so ein schöner Film.

Christian:
[17:22] Ja, den können wir eigentlich auch noch mal gucken. Den haben wir auch auf der Liste, aber bleiben wir erst mal bei diesem äh Leonardo DiCabrio äh, Liebesdrama genau ähm genau und dann können wir eigentlich auch schon ein bisschen weiter über die Leute sprechen, die den Film äh gemacht haben,

Cast

https://www.imdb.com/title/tt0120338/


[17:38] ja an allererster Stelle natürlich James Cameron, der das Drehbuch geschrieben hat, regie geführt hat und ähm, Ja, mit dem Ding einfach noch mal in Sphären, auch in seiner Karriere hochgeschossen ist. Ähm das äh ist einfach krass.

Daniela:
[17:57] Ich finde ja krass, dass der der gleiche Mensch ist, der Terminator. Ist das wirklich so? Hat der Terminator.

Christian:
[18:02] Der Terminator gemacht, Terminator zwei, die.

Daniela:
[18:05] Weil der war ja auch mit hier ähm wie heißt die noch mal? Linda Hamilton, verheiratet, ne.

Christian:
[18:11] Mhm. Er hat den zweiten.

Daniela:
[18:14] Der Typ ist der Titanic gemacht hat. Das geht mir überhaupt nicht in den Kopf. Ich merke jedes Mal, wie mich das irritiert und jedes Mal stolpere ich darin und denke, das passt überhaupt.

Christian:
[18:21] Er hat den zweiten Alien-Film gemacht.

Daniela:
[18:23] Ja die Alien Filme habe ich ja noch nicht.

Christian:
[18:24] Ja, aber er ist halt eigentlich Action Regisseur. Das ist so sein Handwerk, ja. Hat auch schon damals ich ähm kenne jetzt auch die Relation nicht mehr so ganz, weil's halt eben auch nicht meine Zeit war, aber mit dem.

Daniela:
[18:36] Sorry, nur dass ich die jetzt so ins Wort falle, weil mir fallen jetzt aber das erklärt vielleicht auch, warum diese Untergangsszenen, wenn Jack und Roaster in den Fluren unterwegs sind, so krass geil geworden sind. Also ich habe ja zu dir auch gesagt, die Musik erinnert mich jetzt eher auch an Terminator als an äh, Also es ist ja auch sehr dramatisch und der ist ja auch sehr viel Action eigentlich, die da passiert, ja.

Christian:
[18:54] Natürlich. Also was was diesen Ganzen.

Daniela:
[18:57] Ist das bei dieser ganzen Liebesgeschichte vergisst man so vieles immer bei dem Film. Es ist.

Christian:
[19:01] Es ist halt auch ein Katastrophenfilm, ne. Also als dann wirklich die Katastrophe auch passiert und das ist ja eben auch das Ding so was dann auch gesagt wurde und auch gezeigt wurde in den Making-Offs und auch wenn man sich da so ein bisschen einließt, ich glaube James Cameln ist auch ein sehr, schwieriger Mensch äh am Set. Also ich glaube auch nicht, dass er so ähm, Der angenehmste Zeitgenosse ist. Ich glaube, da wird sehr viel rumgebrüllt und wenn du nur angebrüllt wirst, dann ist, glaube ich, auch noch einigermaßen bist du noch glimpflich davongekommen so.

Daniela:
[19:30] Was macht er denn sonst.

Christian:
[19:31] Na ja, du hast ja auch gesehen einfach in einem Film. Also die die sind da ja durch die Wassermassen durchgerannt und das ist ein sehr körperliches Filmemachen. Das ist ein sehr ähm, martialisches Filme machen, auch was er da gemacht hat, Jetzt bei seinem neuesten Avatarfilm, dem zweiten Teil, der ja irgendwie auch im Wasser unter Wasser spielt, hat irgendwie Verfahren unter Wasser. Äh, erfunden, ja, dass halt eben dieses scannen der Bewegung, wie sich Menschen unter Wasser bewegen, damit der Computer das auffasst, wo auch alle sagen, äh bist du eigentlich noch ganz also geht's dir noch gut, also klar kannst du das machen und das ist beeindruckend, aber, Es ist halt also es fordert halt immer extrem viel. Kate Winstle hat nach dem Film, nach Titanic auch gesagt, ich mache nie wieder was mit Cameron, es sei denn, ich werde stinkreich dabei.

Daniela:
[20:20] Herzlichen Glückwunsch. Ja.

Christian:
[20:22] Sie war am zweiten Avatar dann auch wieder dabei, so als Performance.

Daniela:
[20:27] Waren die beiden. Das wollte ich eigentlich.

Christian:
[20:29] 20, dreiundzwanzig, einundzwanzig, beide irgendwie so um und bei ähm.

Daniela:
[20:33] Ich hätte beide jetzt jünger eingeschätzt.

Christian:
[20:35] Aber um noch mal so den Punkt zurückzukommen, also und also James Cameron eben auch mit mit also er war schon auf dem, Er war schon auf einem Wege davor, so seine Filme der erste Terminator irgendwie Anfang der Achtziger äh kleiner independen Filmen, der natürlich dann dieser Megaerfolg wurde.
Super handgemacht. Cameron kommt auch aus so einer B-Movie Schule, wo du auch wirklich im Zweifelsfall noch selber irgendwie den Hammer schmeißt äh und sehr, involviert bist so und äh dann hat er damals schon irgendwie mit dem zweiten Terminator, da hat der also der war auch irgendwie irre teuer.
Also ist irre teuer geworden im Vergleich zum ersten Film und hat halt auch dann wahnsinnig viel eingespielt. Also dieses hantieren mit viel Budget und eben auch mit viel.

[21:21] Technik, also im Sinne von, Ne, damals waren's dann irgendwie die Trucks, die explodieren und der Ernie auf Motorrad und diese Nummern. Also dieses handwerkliche, großspurige Groß, klotzende, produzieren von brettern. Das war Cameron auch in den Neunzigern und wie du sagst, dann kommt er da mit dieser Romi und Julia Geschichte auf der Titanic und da haben auch damals die die äh Bosse da in einem Filmstudio erstmal ein bisschen äh sagen wir mal ähm, Geguckt, waren sich nicht ganz sicher. Also die ganze Produktion des Filmes war halt was ich halt auch so faszinierend finde als jemand der in dieser Welt aufgewachsen ist, in Detailic einfach der erfolgreichste Film aller Zeiten ist und es muss ja eine Welt davor gegeben haben und dieser Film, als der produziert wurde, war, The biggest flop in the making, also auch die die die Publikation damals haben ihn halt kaputt geschrieben haben gesagt das wird nie funktionieren, So, dass wir niemanden sehen. Das ist totaler Quatsch und jetzt baut er in Mexiko eine Titanic auf, um sie denn einfach zu versenken. Das ist alles, viel zu viel und viel zu doll und viel zu groß und also, Mit seiner Fake-Titanic geht seine Karriere unter. Wir werden nie wieder was von James Cameron hören. Und dann hat er einen Film produziert für 100 Millionen, der in der Produktion aber auf einmal 200 Millionen kosten musste, sodass ein zweites Filmstudio mit eingesprungen ist und alle haben sich die Haare gerauft, haben gesagt, Was machen wir jetzt mit diesem Film? Wir haben schon so viel da reingesteckt und Camer hat auch gesagt, ihr könnt mir den Film hier aus der Ost, also.

[22:45] Ihr kriegt den Film hier nur aus meinen Händen gerissen, wenn ich tot in der Erde liege. Also ich ich gebe das Ding nicht her.
Und hat wohl auch angeblich dann an an Profit äh ähm also hat seinen Profit aufgegeben mit dem Film, weil er gesagt hat, ich will einfach nur den Film machen, ich will die Kohle haben, der Erfolg ist mir scheißegal so, ich will das Ding so durchziehen, wie ich das mache, Und es war eben auch der teuerste Film aller Zeiten damals und dann bumm, explodiert dieses Ding in Sphären, in denen Kino- und Blockbuster-Kino einfach vorher nie war, Und danach halt also lange Zeit ja auch nie wieder angekommen ist, er das mit seinem eigenen Film dann wieder nochmal übertrumpft hat, auch gleiches Prinzip. Alle haben gesagt, es wird nie was und so ein Quatsch und viel zu teuer und viel zu doll und aber Cameron ist halt irgendwie, Also faszinierend, ich glaube auch auch, sage ich ja, ich glaube so, Also faszinierend fordern, ich glaube kein cooler Typ, mit dem du irgendwie äh dich auf einen Kaffee treffen willst und über Filme philosophieren willst, weil ich glaube schon, dass das Ego, was in diesem Film in jeder, Szene zu sehen ist und zu spüren ist, auch so ein, So ein Wechsel so ein so ein so ein so zweischneidiges Schwert, glaube ich, ist so als zuschauende Person sitze ich davor und denke mir, also die Kinnlade geht nicht mehr hoch und ich denke mir, Danke für diesen Film, aber ich glaube, dass das äh ja schwierig ist auf der anderen Seite so.

Daniela:
[24:07] Hat Leonardo die Caprio danach nochmal mit ihm zusammengearbeitet? Also interessiert mich jetzt einfach nur mal.

Christian:
[24:14] Ich glaube auch nicht. Ich meine, er hat danach wirklich nur noch zweimal Avatar. Also er hat noch Dokumentationen gedreht. Er ist ja sehr interessiert, was diese Tiefseegeschichte angeht und dieses Expeditionsding, da hat er, glaube ich, noch mehrere Dokus irgendwie und ist, glaube ich, auch in den Mariannengraben runtergetaucht und, Also in diesen zwölf Jahren zwischen Titanic und Avatar hat er noch Dinge getan, außer Gild zu zählen und ähm aber also der hat halt dann, Zweimal Avatar gemacht irgendwie mit jeweils zehn Jahren Pause oder sowas. Das.

Daniela:
[24:42] Auch 1.000 Paar Schuhe im Kleiderschrank.

Christian:
[24:46] Ich glaube, der hat der hat äh ja ich glaube, der hat jeden Dollar einzeln im Kleiderschrank. Ich glaube, der hat so einen Geldspeicher wie wie Dagobert Duck und genießt es, dadrin zu tauchen, Ich glaube so einer ist er, aber auf jeden Fall ein krasser Typ und krasse Filme und, Ja, ich also ich will mich eigentlich auch noch mehr mit ihm auseinandersetzen, aber ich finde ihn auch es ist schwer, ihn auch irgendwie so zu zu packen, so sympathisch ist er auch nicht. Er ist halt auch sehr sehr stark von sich selbst überzeugt Was man im Umkehrschluss glaube ich sein muss, um diese Filme, die er jetzt macht, auch tun zu können.

Daniela:
[25:20] Na ja, weiß ich nicht. Es gibt ja auch sehr erfolgreiche Menschen, die Regie führen, die nicht so ein aufgeblasenes Ego haben. Ich kann das jetzt bei James Cameral nicht beurteilen, weil ich mich mit ihm nicht beschäftige, weil er mich auch einfach nicht interessiert.
Irgendwas klingelt da immer in meinem Gehirn, wo ich mir denke, oh nö, ich kann meine Zeit auch anders verbringen. Ähm ich habe halt Avatar auch nicht geguckt.
Also ich kenne halt die beiden Terminator Filme von ihm und Titanic und mich also die Filme, die ich von ihm gesehen habe, sind auch alle gut, die drei aber mich interessiert seine Filmmographie jetzt nicht so besonders.
Deswegen, Was ihn angeht, bin ich völlig emotionslos tatsächlich. Vielleicht, vielleicht stimmt das auch gar nicht, aber es ist jetzt grad so, dass ich mir denke, ah okay, okay, solange er nicht am Filmset völlig ausflippt, obwohl das weiß man auch nicht, ne.

Christian:
[26:10] Das ist so der Punkt. Also ich habe jetzt in der Recherche auch nicht auch nicht also er ist fordernd so, aber ich habe jetzt auch keine äh krassen, Also vielleicht erzählt ja auch niemand, was man vorsichtig ist, weil der Typ halt einfach auch super viel äh Möglichkeiten wahrscheinlich hat. So, aber ich habe jetzt auch nichts irgendwie äh, krass negatives irgendwie gelesen. So, also ja klar, der hat da irgendwie und Kate Winslet und viele haben da dann auch irgendwie ähm, sind krank geworden bei den bei den Dreharbeiten, weil sie halt ständig im Wasser drin waren und solche Geschichten so. Aber ist jetzt nicht so, dass da irgendjemand äh also, Viele erzählen halt einfach davon, dass es super fordernd ist, mit ihm zu arbeiten und bei vielen äh hört es dann auch noch einmal irgendwie auf. So und ähm, Er ist halt einfach, er ist erst noch eine der wenigen und der letzten in Hollywood so in diesem Status, die halt, in der Lage sind, also er fällt auch so sehr aus der Zeit, weil heutzutage einfach die die Leute, die Regie führen, In diesem Blockbusterkino einfach immer weniger zu sagen haben und Cameron und, bisschen drunter, aber vergleichbar ist halt noch ein ein Nolin.

Daniela:
[27:26] Steven Spielberg. Ich weiß nicht, ich vergleiche ihn immer mit Steven Spielberg, wahrscheinlich weil für mich die Filme dann, Die Filme von James Cameron erzeugenden ähnliches Gefühl in mir wie Filme von Steven Spielberg, ohne dass es da um das Thema geht oder um wie sie Filme machen, aber ich merke sie erzeugen bei mir das gleiche Gefühl. Also ein ähnliches Gefühl.

Christian:
[27:47] Sie sind halt sehr filmisch in ihrer Art und Weise, also Spielwork und Cameron finde ich, also das ist so dieses, deswegen sind also grad Camerons Filme glaube ich auch einfach weltweit zu weltweit so erfolgreich, weil sie glaube ich auch etwas als Erschafftes dann auch wieder im Positiven, erschafft es, glaube ich.

[28:06] Auf der ganzen Welt die Menschen zu erreichen mit dem, was er da tut, filmisch. Also das finde ich ja auch so krass. Du kannst also dieser Film ist auf der ganzen Welt so erfolgreich gewesen. Also, Sprachen, Kulturkreise überwindend, schaffte es, eben auch mit so einem Film wie Avatar die Leute weltweit so krass zu erreichen. Das ist und das ist halt auch etwas so. Das schaffen halt heutzutage wenige, auch Spielbergs Filme sind halt nicht mehr diese krassen, Kassenschlager, aber aber Cameron ist halt einfach einer, der in diesem Hollywoodsystem auch in der Lage ist, Nach seinen eigenen Regeln und nach seinen eigenen ähm, Prinzipien noch zu walten und das können noch so wenige. Selbst Nolen hat mit seinem Oppenheimer auch unfassbar viele Kompromisse eingehen müssen, So, wenn der in Interviews erzählt, wie viel die tricksen mussten, um das Budget hin und her zu schaufeln, um diesen Film überhaupt machen zu können und Cameron ist so einer, der sagt, ähm wo man dann natürlich auch wieder also, Stichwort Ego, der sich halt hinstellt und sagt, mein zweiter Avatar-Film muss mindestens 2 Milliarden Dollar einspielen, sonst ist der nicht erfolgreich. Also, sonst rechnet sich das nicht für uns.
Und dann kommt der Film raus und hat irgendwie zweieinhalb Milliarden eingespielt und man steht daneben und denkt sich, wie geht das? Also.

Daniela:
[29:24] Vielleicht manifestiert er seinen Erfolg. Ich habe jetzt gelernt, dass es ein Ding ist, Dinge zu manifestieren, vielleicht manifestiert er den Erfolg einfach, aber bevor wir uns jetzt völlig in James Cameron verlieren, Können wir vielleicht, du hast gesagt, ich soll sagen, wenn's zu viel war?

Christian:
[29:39] Tue es und ich merke es auch.

Daniela:
[29:41] Lass uns über lass uns weitergehen. Es gibt ja noch andere Leute, die an dem Film beteiligt sind. Ähm also in der Crew. Du hast jetzt noch 2 aufgeschrieben, was ich sehr interessant finde. Kamera steht jetzt nicht mit auf deinem Zettel.

Christian:
[29:53] Fand ich jetzt nicht besonders herausragend, deswegen habe ich das jetzt nicht, aber die Musik ist natürlich noch ein sehr wichtiges Element und äh die Musik, also die der Filmskurs von James Horner und der Titelsong.

Daniela:
[30:04] James Horner ist übrigens auch Kanadier, habe ich gestern gesehen, Und Celine Neon ist ja Kanadierin und sie hat natürlich den Titelsong zu Titanic gesungen, Und dieses Jahr hatten wir letztes Jahr wurde Titanic ja 25 Jahre alt. Der Film, Der Film ist, glaube ich, älter als jeder Lebensgefährtin jetzt von Leonardo de Caprio, aber gut, 25 Jahre Titanic und, Es gab ein extra Video, das Helen Dion dann auf ihrer, Auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht hat, wo nur sie auf dem Schiff mit diesem wunderbaren Licht zu sehen ist. Da habe ich gedacht, was für ein Geschenk. Also sonst Dieses Video, das Originalvideo ja sehr von den Zähnen, die man dann sieht und dann sieht man zwischendurch, wie sie auf diesem Schiff steht und die Arme so ausbreitet und der Wind fegt ihr durchs Haar und sie hat einen rosafarbenes Kleid an, das Glitzert und sie sieht unfassbar gut aus und jetzt gibt es das eben nur mit ihr.

Christian:
[31:00] Von damals, also der alte.

Daniela:
[31:01] Von damals, genau. Es ist quasi der Tag, der dann auf dem Schiff nur oder die Take sieht dann von ihr dann komplett gedreht wurden mit dem ganzen Song und das hat's wurde jetzt veröffentlicht ohne Bildschnipsel dazwischen. Es hat mich sehr glücklich gemacht.

Christian:
[31:15] Die Geschichte, die ich dir ja auch erzählt, dass irgendwie äh Cameron gar keinen Song oder gar keine Musik äh haben wollte für den Film und das hast du ja auch bemerkt beim Schauen. Das haben wir auch äh gemerkt beim Schauen, dass der Film so so, Sie reduziert musikalisches, gar nicht also die Musik drängt sich nicht in den Vordergrund. Das ist nicht äh es ist halt kein Ernst Zimmer heutzutage, der bei Inception uns die Musik halt so reindrückt, Genau, völlig berechtigt, also kein Diss an Hans an dieser Stelle. Ähm aber.

Daniela:
[31:47] Entschuldigung Hans, falls du uns hörst.

Christian:
[31:48] Genau, Entschuldigung. Äh war nicht so gemeint, ähm aber ne, also sehr reduziert in der Musik und und dann gab's halt irgendwie die Geschichte, also es gab halt diese diese Melodie schon im Film, die wir ja auch eben hören in dieser an dieser äh Kussszene.

Daniela:
[32:02] Zusammenreißen, jetzt nicht hier nur zur.

Christian:
[32:04] Und äh Horn hat gesagt, ich ich will da aber lass mich mal machen und hat dann Celine dazu geholt, dann haben sie ein bisschen komponiert.

Daniela:
[32:12] Die es auch erst nicht singen wollte. Sie wollte es erst nicht singen, aber ihr damaliger Mann. Ich weiß gar nicht, ob das ihr Mann ist, mit dem sie auch jetzt zuletzt verheiratet war, aber ihr damaliger Mann wollte, hat sie dann überredet den Song doch zu machen.

Christian:
[32:23] Es gibt immer so diese diese kleinen Geschichten in der Geschichte, wo man merkt so diese eine Mini-Entscheidung.

Daniela:
[32:29] Eine Entscheidung. Wenn ich meine Celen Dion war natürlich davor auch schon berühmt, ja? Also aber das hat sich natürlich nochmal in ganz andere Sphären katapultiert, möchte man sagen. Sie hat auch einen Oskar dafür gewonnen.

Christian:
[32:42] Es ist auch einfach ein legendärer Song. Also du hast auch.

Daniela:
[32:45] Dann den Oscar gewonnen, ja, ne.

Christian:
[32:47] Ja, bester, bestbester Film, also der Song.

Daniela:
[32:50] So wie Lady Gaga dafür.

Christian:
[32:55] Gehen wir noch mal weiter durch. Also wir haben im äh Cast natürlich ein paar Leute, die wir auch schon erwähnt haben. Leonardo Di Caprio als Jack Dorsen, Kate Winslet als Rose With PuCator äh Billy Zain als Kerl Hockley.

Daniela:
[33:10] Das war mein Lieblingscharakter, glaube ich. Ich fand den so gut. Also das ist der Mann, den Rose eigentlich heiraten sollen. Ihr äh ihr Verlobter.

Christian:
[33:21] Genau. Ähm.

Daniela:
[33:25] Ein Gesicht, um eine Torte reinzuwerfen, wirklich die ganze Zeit. Er spielt so großartig. Ich habe ja alles daran, das hat so viel Freude gemacht, ihm dabei zuzugucken.

Christian:
[33:31] Das noch sehr wohlwollend, aber genau das. Ich habe auch ein ein großes also eine große Liebe für Leute, die diese Art von Rolle auch so gut spielen können. Da ist kein, Da ist kein Zynismus drin, da ist kein, Oh, ich bin mir eigentlich dafür zu fein und Augenzwinkern und irgendwie so was, sondern das ist genau so, wie's sein soll. Das ist halt genau auf dem Level, also, Ja, es macht halt irgendwie, wie du sagst, also man ich wollte nicht nur Torten reinwerfen.

Daniela:
[34:03] Ich weiß, aber ich wollte jetzt nicht, dass du das sagst. Deswegen habe ich jetzt den äh Tortenbegriff genommen, ja. Die arme Torte, ja.

Christian:
[34:07] Die arme Torte, ja. Ähm Francis Fischer als Roth, die Mutter von Rose. Wir haben Gloria Stewart als die, alte das ist ja genau beim beim also die gibt ja diese Rahmenhandlung noch, aber die wir auch noch ein bisschen sprechen äh werden äh Bill Paxton als Brock Love it Bernard Hill als Captain Smith David Warner als Spicer Love Joy, das war der äh Butler, der sehr, Der fiese Butler, genau. Viktor Gabe als Thomas Andrews und Jonathan Hyd als Bruce Ismay. Da sind auch schon ein paar Leute dabei gewesen, die.

Daniela:
[34:46] Ein sehr wichtiges Vergessen.

Christian:
[34:48] Äh wen habe ich oh Cathy Bates habe ich gar nicht aufgeschrieben, genau. Genau, auch eine reale.

Daniela:
[34:53] Hast sie mir aufgehoben, weil ich beim Filmgucken gesagt hat, Ich find's eine großartige Schauspielerin, wirklich wenn ich sie sehe, geht mir das Herz auf. Ich weiß auch nicht, was sie in mir zum Klingen bringt. Aber es ist einfach, ich habe nur einen Film mit ihr gesehen, das ist Misery und dann frage ich mich jedes Mal, hat sie wirklich in dem Film die Hauptrolle gespielt und ja, sie hat die Hauptrolle gespielt, Ich sehe sie in Titanic und möchte mich an ihren dicken Busen in ihr Fell so reindrücken. Ich, Maxi als Schauspielerin so gerne und diese Rolle ist, die sie spielt, ist so also da haben wir auch, es ist schauspielerisch, gibt's eigentlich niemanden, wo man sagen würde, oh, hätte man sich vielleicht jemand anderes gewünscht, aber Molly Brown, ein ein Traum.

Christian:
[35:32] Es ist auch da, jetzt wo wir auch so viel über Karren gesprochen haben, es ist halt auch sehr ähm, klug gecastet. Es ist sehr also alle so wie und eben auch Kathy Bates alle anderen ja auch so auch diese, kleinere Nebenrollen. Ich fand den Viktor als Thomas Andrews diesem Schiffsarchitekten. Der hat ein paar Szenen, aber fand ich halt auch super. Also wie wie die Leute, sind halt auch oft zu sehr, Einfache Charaktere. Es ist ja alles recht. Klar, gestrickt, recht klar in den Funktionen, in den Rollen.

Daniela:
[36:09] Ist auch sehr schwarz und weiß tatsächlich und Ist das, was Molly Brown für mich auch so ausmacht? Das fällt mir jetzt gerade ein, wie wir darüber sprechen. Sie ist auch irgendwie so das Bindeglied zwischen Rose und Jack, weil sie ist ja neureich. Ja, sie gehört ja eigentlich nicht zu den ganzen Aristokraten, die da in der ersten Klasse ihrer Kaviar essen, sondern sie bisher ihr Mann ist ja zufällig reich geworden und nicht durch Erben, Und Molly ist so die Verbindung auch zwischen Jack und Rose. Und ich glaube, das ist nicht so, sie ist nicht so, Schwarz und Weiß, also der Verlobte von Rose ist ein Arschloch. Der Butler von, dem Verlobten von Rose ist ein Arschloch. Shake und Rose sind natürlich die super guten tollen, denen man das alles Gute der Welt wünscht. Moni ist so ein bisschen, Sie ist nicht ganz so platt.

Christian:
[36:56] Sie ist nicht ganz so.

Daniela:
[36:58] Also ich meine nicht platt im Negativen, sondern nicht so eindeutig irgendwie, ja? So also sie auch es gibt ja diese Szene zum Schluss, wo sie auf dem Rettungsboot steht. Also sie man merkt ja auch so dieses Zweifeln irgendwie an. Also für mich übernimmt die so eine ganz besondere Funktion auch, aber was natürlich auch an der Schauspielerin liegen kann.

Christian:
[37:16] Ich würde auch sagen, so was wie ein moralischer Anker. Ne, wir sind ja eben in diesen wir sind 1912, wir sind in diesen sehr äh Klassen geprägten Strukturen in dieser Zeit.

Daniela:
[37:28] In einer sehr offensichtlich Klassenstruktur, ne? Also jedes Deck ist eine andere Klasse, so offensichtlich. Ich habe gestern zu dir gesagt, vielleicht ist das der Snoopy aufm, Wasser, was ja jedes Schiff, also bis heute gibt's glaube ich mehrere Klassen aufm Schiff, aber da wird's natürlich extremst deutlich, weil auch davon abhängt.
Wie früh man vielleicht auf ein Rettungsboot kommt oder nicht.

Christian:
[37:50] Genau und und eben, dass Sie also wir gucken ja mit zeitgenössischen, modernen Augen irgendwie drauf und haben natürlich dann diese fiktionale Liebesgeschichte auf diesem realen Schiff und, Vor dem Hintergrund dieser realen Tragödie. Also wir, fiebern gleichzeitig einer filmischen Handlung mit, aber kennen vielleicht noch so ein paar Fetzen aus der echten Welt, die wir da ja mit reintragen und Molly ist so ist so dieses, wie du sagst, dieses Bindeglied zwischen den beiden, aber irgendwie auch zwischen, Uns und dieser Welt und dieser Geschichte, weil also alle erfüllen in diesem Film ihre Rollen und ihre Funktionen Und natürlich ist der Verlobte von Roast ein Arschloch, weil wenn er der coolste Ehemann der Welt wäre, denn wäre Rosenarschloch an der Stelle und das wollen wir ja nicht, weil wir sind ja dabei, um diese Liebesgeschichte zu verfolgen, also.

[38:43] Natürlich muss auch der Butler von ihm der Handlanger sein, der genauso, also, Die wir beide am liebsten auf dem Schiff untergehen sehen wollen. Also dieses ganze Verhandeln von gut, böse, von Moral innerhalb dieser dieses Liebessettings, so das hat alles natürlich hat die Mutter von Rose ja auch ihren Standpunkt, den man nachvollziehen kann, aber den wir mit heutigen Augen natürlich eher mit Augen rollen und sagen, oh aber, Nochmal die Augen von Leo und das passt doch viel besser und aber das ist doch alle haben diese Funktion, damit wir, damit bei uns auch Dinge passieren, Und Molly ist eben ich will nicht sagen, dass sie da irgendwie mit der vierten Wand bricht, aber sie spricht am stärksten zu uns dabei, wenn sie Wenn Sie Check irgendwie noch das richtige Jackett überzieht und wenn sie ihm noch irgendwie erzählt, wie man mit den Gabeln zu hantieren hat und sie ist da, Wie du sagst, sie sie fällt aus ihrer Zeit heraus und natürlich, das habe ich ja auch gemerkt, natürlich fiebere ich mit ihr mit und denke mir so, Die ganze Zeit bin ich ja am Sortieren so. Nee, du nicht, du, Billy sein.

[39:51] Aber Sie, ja, du bist gut, also dieses Verhandeln von Strukturen schafft der Film halt eben auch sehr klar. Eben auch im Casting eben auch in den Dingen, die Sie sagen und wie Sie sie sagen und natürlich ist Molly auch am Ende dieser moralische Anker, der halt auch die Tragödie noch mal kommentiert, Da eben auch noch mal ganz viel Gewicht so reinbringt in diese Schwere dieses Unglücks, was da eben auch passiert ist und das, Schafft Cameron finde ich sehr sehr toll, diese diese all diese Ebenen zusammenzubringen ähm ja also.

Daniela:
[40:23] Du hast ja noch aufgeschrieben als Notite, Katie Bates hat den Plan, also die Katy Bates spielt ja Morning Brown, weißt du noch, was du damit gemeint hast?

Christian:
[40:30] Eben genau das, dass sie halt über diesem ganzen Standes Klassenscheiß irgendwie steht.

Daniela:
[40:36] Ja, sie stehten, die vielleicht nicht drüber, weil vielleicht kennt sie die andere Klasse.
Also ich weiß nicht, wie arm sie vorher war. Vielleicht war sie auch schon wohlhabend, aber wahrscheinlich also anscheinend nicht so wohlhabend wie die anderen, deswegen wird's ja so thematisiert. Äh man merkt ja, dass sie sich sofort in Jack reinversetzen kann.

Christian:
[40:52] Und sie ist auch, sie sie ist auch repräsentativ für die neue Welt. Die Welt, in der wir auch leben, also die die das Unglück der Titanic hat auch die Welt verändert und alles, was danach passiert ist, Die zwei Weltkriege und wie sich die Gesellschaft 100 Jahre mehr als 100 Jahre später auch gewandelt hat so, aber sie ist halt eben das meine ich halt. Sie ist halt, Viele hängen dieser alten Welt an und sind natürlich so wie Billy Zahne. Er ist sehr glücklich in der Art und Weise, wie die Welt funktioniert. Und Jack ist einer, Der mit seiner Straßenschleue da so zwischengrätscht und eben auch eine andere Welt repräsentiert, In der es halt eher auch um Können geht, in der es um Clevern es geht, Fähigkeiten. Er kann malen, er sieht die Welt, er ist Künstler, das ist ja all das, was Billy sein überhaupt nicht ist.

Daniela:
[41:40] Straßenzeichner, aber ja.

Christian:
[41:43] Ja, aber schon, ich meine, was ist Billy Sähne? Er ist halt ein Arschloch mit einem Diamanten irgendwie in der Tasche so. Das ist halt, also der denkt, der kann sich aus der aus dem Untergang der Titanic rauskaufen. So einer ist das halt und natürlich so, wünsche ich ihm das Beste für die Zukunft. Ähm ja, aber dann lass uns mal vielleicht auch noch weiter ein äh eintauchen äh äh,

Film


[42:05] Ja, das war gar nicht gewollt. Ähm, Vielleicht dass wir noch ein bisschen mehr auch wir sind schon sehr stark bei den Figuren, dass wir noch ein bisschen über diese Geschichte über den Inhalt vielleicht noch ein bisschen äh weiter auch glaube ich sehr viel schwärmen. Ähm, Mir ist das jetzt nochmal aufgefallen bei der keine Ahnung wie oft ich den Film gesehen habe aber die Chemie zwischen Kate Winslet und Leonardo Di Caprio funktioniert einfach sehr, Also das Setting, diese Welt von außen mit all diesen Faktoren, aber die beiden schaffen es wirklich ähm, Ging dir, glaube ich, auch so, dass ich lange Zeit während des Filmes an den völlig blödesten Stellen mitgefiebert habe und völlig ausgeschaltet habe, was ja eigentlich noch passieren muss und.

Daniela:
[42:52] Mann, also Mann, ich und du ja anscheinend auch, vergisst auch total, dass wir auf der Titanic sind und dass er das Unglück unmittelbar bevorsteht.
Weil es lange auch nicht so ein Thema ist, sondern es geht eher um das Glück und Unglück von Kate äh Jack, Jack und Rose. Ähm, Und dann ist man plötzlich ganz überrascht, dass doch dieser Eisberg auf einmal irgendwie aufzutauchen scheint.

[43:16] Und dann habe ich mich tatsächlich und das geht mir jedes Mal so. Ich habe den Film jetzt nicht so oft geguckt, aber ich glaube dreimal vielleicht viermal und ich weiß, dass es mir jedes Mal so geht, wenn es losgeht mit der klingelt, weil er den Eisbär Sieht, mehr tappe ich mich wie etwas Kleines in mir denkt, schaffen Sie's, schaffen Sie's nicht, werden Sie den Eisberg rammen und dann merke ich auf einmal, wie ich denke, das ist die Titanics, die werden den Eisbergrammen, aber vielleicht gibt es da noch eine kleine Chance, dass es nichts passiert, es gibt diesen Funken Hoffnung in die dieser Film so entfacht und den kriege ich auch nicht, der geht auch nicht weg. Also mit meinem Kopf weiß, mein Kopf weiß, Wie der Film, ich kenne den Film ja, aber in mir ist so ein kleiner Funken, der immer hofft, dass heute der Film anders ausgeht als beim letzten Mal. Und es ist, Ich weiß, dass es noch einen anderen Film gibt, bei dem es mir so geht. Ich glaube, hier ähm Prestige.

[44:07] Ist auch immer so ein Film, wo ich jedes Mal denke, diesmal wird er nicht gehangen. Ah doch, jetzt ist wieder passiert. Also es gibt so ein, zwei Filme, wo ich so ein mini ich weiß, wie die Filme gehen, aber ich habe immer so Minifunken Hoffnung, dass es heute wird der Film anders ausgehen als sonst.
Es passiert jedes Mal genau das Gleiche und dann bin ich immer ganz schockiert und denke mir, oh mein Gott, Dieter Tennik wurde von einem Eisberg getroffen.
Ja und dann setzt so dieses komplette Bewusstsein ein, aber ich finde, das ist so ein großer Zauber, der in dieser Filme hat, dass man ja sehr lange damit beschäftigt ist, zu gucken, was geht denn bei Jack und Rose und werden sie's schaffen und, Manchmal habe ich mich dann noch so gefragt, ja, wo wollen Sie sich eigentlich die ganze Zeit verstecken? Sie sind aufm Schiff. Wie wollen Sie denn Ihrem Verlobten entgehen und bin überhaupt so weit weg von diesem ganzen Eisberg, dass es mich jedes Mal wieder trifft?
Also.

Christian:
[44:51] Ja und da bin ich voll bei dir, weil der Film schafft es irgendwie so in dieser, ich weiß gar nicht mehr genau, wo da der, Der Wechselpunkt ist, also es ist ja glaube ich so im ersten Drittel oder so? Also der Untergang der Titanic ist mich auch bei der Sichtung wieder überrascht. Ist halt sehr lang.
Da ähm dachte ich jetzt auch irgendwie so, ja was was soll denn jetzt noch passieren und dann noch hier die Tür und da noch irgendwie das Wasser und hier noch und so, Aber in diesem, in diesem Teil, wo wo all das noch nicht oder Eisberg einfach noch nicht gerammt ist, bin ich voll bei dir. Ich bin in diesen ganzen Szenen immer nur im Moment, Und frag mich so.

[45:31] Bin in diesen Kleinigkeiten des Moments halt einfach komplett drin. So, dann geht's um das Dinner, dann geht's um diesen kleinen Erfolg und dann ich bin einfach die ganze Zeit bei den beiden und kann irgendwie den Rest ausblenden, Und dann passiert das Unglück und dann ich hatte das nicht nur bei dem Eisberg, also ich saß da auch und dachte mir, noch ein bisschen mehr nach links und, Später dann auch. Also als sie da durch das sinkende Schiff rennen und durch das Wasser tauchen und an den Türen scheitern, dass ich dachte, Ja, schafft ihr Gott, also mit och, das ist jetzt aber wirklich, jetzt nimm mal den Schlüssel. Das ist jetzt echt knapp. Also völlig genauso wie du und dann fängt der Kopf wieder an, der sagt, Mann, du weißt doch, wie das ausgeht, aber ich bin immer in diesem Moment drin und ich es ist für mich so, Bild von Magie hatte ich halt auch im Kopf. Ich weiß nicht ähm wahrscheinlich kennst du den nicht, aber es gab ja früher mal diesen maskierten Magier auf RTL.

Daniela:
[46:30] Du holst mal Sachen raus. Ich muss das unbedingt googeln. Ich ähm vielleicht kenne ich ihn. Das war bestimmt jemand, den alle anderen Marke ja richtig Scheiße fanden, weil er die ganzen Tricks verraten hat.

Christian:
[46:42] Genau, das war halt immer bei, ich glaube bei RTL. Das also irgendwie lief der im im Fernsehen und hat dann halt immer die großen Tricks verraten und äh hat halt immer so diese Maske auf. Und für mich war das jetzt so diese Sichtung, als ob Cameron diese Maske hochnimmt und sagt, So, folgendes, ich erklär's dir. Ich zeige es dir, hier so funktioniert das jetzt alles, Und dann sitzt er die Maske wieder auf und dann läuft der Film und ich sitze davor und denke mir, wie geht das?

Daniela:
[47:11] Wie das Schiff geht unter.

Christian:
[47:12] Ich ich hab's ich hab's gesehen, ich hab's verstanden, aber ich versteh's immer noch nicht, wenn der Film läuft. Also das ist so, also großartig immer noch und das macht diesen Film, finde ich, auch so, So langlebig, anders als vielleicht so ein Avatar, der jetzt nicht in meinen Augen besonders gut gealtert ist, inhaltlich, aber ähm, Also es ist es ja, es ist einfach fantastisch. Also.

Daniela:
[47:38] Meine Geschichte der Tatenic ist auch zeitlos. Die kann man sich immer erzählen. Also die ist ja auch ein ein großer Mythos geworden.
Ähm ich merke auch gerade, wenn ich so darüber nachdenke, wie wie ich den Film fand, dass ich mit diesen ganzen Actionteil, also quasi, wenn wir das jetzt mal in diese Liebesgeschichte und in den historischen Teil, Oder in den Actionteil einordnen wollen, dass ich nicht die Liebesgeschichte, ist schön, aber ich mag diesen diese Action. Ich habe das auch gestern gemerkt, dass dann dann losging mit den, Wasser laufen und gut, wenn das Schiff dann so hoch steht und die Leute fallen alle runter. Das ist mir schon fast ein bisschen zu viel, weil dann setzt wieder so dieses Denken darüber ein, dass das ja auch Menschen gab denen dieses Unglück geschehen ist, aber diese Szenen werden Rose und Jack unten durch die Flure rennen oder wenn die Leute versuchen auf die Boote zu kommen, dem ganzen Tag kann ich viel mehr, also da bin ich viel mehr bei, Als diese ganze Liebesgeschichte, weil ich finde die teilweise schon auch, Gestern gesagt, ne und das ist auch jetzt schon sagen, dass dieses Gefühl ist, was Cameron und bei mir auslösen, die sind für mich so Teflon. Also an diesem, das perlt alles ab, also.

[48:48] Ich habe gestern den Film Titanic fünf Sterne auf Letterbox und ein Herz gegeben und ich weiß überhaupt nicht warum. Also, Es ist noch nicht mal so, als würde ich den Film so gut finden, aber ich merke, oh ich kann gar nichts anderes sagen, weil der Film einfach so gut ist, Obwohl es natürlich Dinge gibt, die es zu kritisieren, die man kritisieren kann, aber irgendwie diese Liebesgeschichte ist für mich, es ist mir schon fast ein bisschen zu viel. Also es ist schon Kitsch, also.

[49:17] Das ist schon es ist kitschig für mich schon. Es ist mir einfach schon zu viel, wo ich mir denke, ach, das muss jetzt auch noch sein. Oh und jetzt noch mal und jetzt noch mal und dann wieder hin und her mit dem Verlobten, der Ver wird immer böser und die Mutter wird immer frustrierter. Und Jack und Rose wollen ja unbedingt und dann wollen sie noch unbedingter und dann wollen sie noch unbedingt denken. Ja, wir haben's jetzt verstanden. Es ist jetzt gut. Also.

Christian:
[49:36] In mir kam auch so ein Gedanke auf, den ich auch nicht weiter habe zugelassen, aber es war auch wirklich so dieser Punkt von, Was wäre, wenn das alles nicht auf der Tatic gewesen wäre? Also was haben die beiden eigentlich? Na ja, die kennen sich irgendwie zwei Tage und sind unsterblich ineinander verliebt und haben eine tolle Zeit auf diesem, auch ohne Katastrophe sehr ungewöhnlichen, also das ist ein Urlaubsflirt vielleicht.

Daniela:
[50:06] Na ja, der damit beginnt, dass sie sich vom Schiff stürzen will, weil sie so unglücklich ist. Vielleicht liebt sie Jack auch gar nicht so sehr, sondern sieht einfach ihre Chance von ihrem furchtbaren Verlobten wegzukommen und von ihrer Herrischen Mutter.

Christian:
[50:17] Und was passiert nach dem ersten Streit, den die beiden haben oder was ist wenn, Na ja, äh Jack und Raw, also wenn Sie jetzt von einem Schiff runterkommen, das Schiff kommt in New York an, unsterblich verliebt und dann geht die Welt aber weiter und die beiden merken dann vielleicht, dass weiß ich nicht, er schnarcht nachts und äh sie mag seine Freunde nicht.

Daniela:
[50:34] Merken, dass sie vielleicht doch mehr braucht als zehn Pfennig in der Hosentasche.

Christian:
[50:38] Genau, so und dann ist halt die große Romanze vorbei. Also Eigentlich haben sie beide nicht viel, außer irgendwie diesen Urlaubsflirt. Aber ich sage ja, das war so der Gedanke, den habe ich sehr schnell sehr klein gemacht, weil ich dann auch dachte, nee, nee, nee, weil das ist schon ziemlich schön und auch so kitschig. Und jetzt kommt noch nee, die passen doch schon, gehört so.

Daniela:
[50:55] Gut, dass Selene ordentlich in so einer Fahraskotte aus Schiff kommt und die beiden trauen.

Christian:
[51:01] Ja, Fortsetzung, ne, aber.

Daniela:
[51:03] Jetzt wäre auch gemein, den Film so zu denken, ne? Was würde passieren, wenn Sie New York ankommen und so. Aber ich merke halt, dass sich das schon ist das schon alles sehr nah am Kitsch dran. So.

Christian:
[51:11] Voll. Also und da möchte ich auch nochmal über diese Rahmenhandlung sprechen ähm die halt bei mir auch komplett funktioniert hat, aber die ich, Wie glaube ich viele, also weil der Teil nicht Teil der Popkultur so sehr geworden ist wie, Die Erzählung auf dem Schiff, aber dass das Ganze ja mit diesen Bildern, die Cameron ja selbst gedreht hat, Der Film beginnt mit einer Tauchexpedition zur Titanic. Es der Film beginnt mit dem Wrack und mit dieser Crew, die auf der Suche eigentlich nach diesem Edelstein ist, ist eine Schatzsuche, Treasure Hunter, äh ähm der da unterwegs ist und wie er später ja sagt, äh drei Jahre lang eigentlich nur auf der Suche nach diesem Gegenstand war ohne die Menschen dahinter irgendwie zu denken und die Tragödie und das reale Ding. Und dann kommt ja die alte Rose Die das im Fernsehen sieht äh und und sich erinnert, Kommt dann auf das Schiff und erzählt ja all das, was wir denn sehen, erzählt das ja in einer großen Rückblende.
Ab und an springt der Film ja wieder in die Gegenwart und wir sehen, wie dass die Leute von dieser Crew mehr und mehr berührt.

[52:20] Und am Ende, als die Ereignisse, als die die, dann in der Erzählung äh versunken ist, geht's ja auch noch mal auf dieser auf diesem Expeditionsschiff weiter, wo Rose diesen, Diamanten oder was es da war, diesen Edelstein ins Wasser wirft, sich dann hinlegt, Und da kann man dann auch noch mal drüber philosophieren, was dann passiert, ob sie träumt, ob sie stirbt, aber als sie dann noch mal, auf der Titanic diese große diesen großen Treppenaufgang hochgeht und Jack steht da und sie werden applaudiert von allen.
Kitsch dick aufgetragen, also wirklich wirklich der Holzhammer, der da einmal so durchs Publikum fegt, aber ich musste mir die Tränen auch wegdrücken und dachte mir, meine Güte, ist das schön.

Daniela:
[53:07] Ich auch, weil ich mag diese Abschlussszene auch, weil sie finde, ich finde, sie sie zeigt auch alles, was dieser Film ist. Eine große Selbstbeweihräucherung und wir stehen davor und denken uns, ah, das ist aber auch alles so schön.

Christian:
[53:19] Ja und Teflon, das ist die pure Tefl.

Daniela:
[53:22] Ich glaube, ja James Cameron macht diese Szene zum Schluss, um sich selbst noch mal zu beklatschen. Für mich fühlte sich das auch so ein bisschen wie der letzte Drehtag an.
Leonardo Dicaprio und Kate Winslet gehen noch mal auf die Treppe und alle applaudieren sich wie toll dieser Film war. Das so das war so mein erster Gedanke.

Christian:
[53:38] Aber es gehört halt alles zu dem Film dazu. Ich ich hatte das komplett vergessen, dass dass diese Ebene, dieser Rahmenerzählung und so.

Daniela:
[53:45] Wusste von der Rahmenerzählung noch. Ich wusste tatsächlich nicht mehr, dass sie noch mal dass sie den also ich wusste, dass sie den Diamanten dann hinterher in ihrer Tasche findet.
Ähm aber ich, wusste nicht mehr, dass wir so viel nochmal auf die in die Gegenwart wieder zurückspringen zu der alten Rose und ich wusste auch nicht, dass diese Schlussszene ist. Die lese ich jetzt, glaube ich, weil ich ja mit dem Heute gestern bisschen anders geguckt habe, weil ich wusste Podcast dann drüber jetzt in mein Gehirn gebrannt.
Ich wollte auch aufspringen und den beiden klatschen, weil ich dachte, ja das habt ihr richtig gut gemacht. Tolle schauspielerische Leistung, also.

Christian:
[54:19] Das große Finale. Es gab wohl auch irgendwie denn die Idee.

[54:24] Also das eigentliche Ende des Filmes sollte irgendwie ein bisschen anders sein, also mit dieser Rahmenhandlung, dass dieser äh Schatzjäger da irgendwie noch mal diesen Edelstein, also das Rose ihm irgendwie zeigt, dass sie den Edelstein hat und dass es irgendwie viel mehr noch darum gehen sollte.
Aber dann irgendwie im Schnitt und so hat Cameron auch gemerkt, das ist gar nicht mehr, also, Darum geht's gar nicht mehr in dem Film und eben auch der Darsteller der habe ich gar nicht erwähnt, der ich glaube Bill Paxton heißt der, der auch mit Cameron schon viel gedreht hat, der diesen Tauch äh diesen diesen Leiter, diesen Schatzjäger da gespielt hat, Der hat dann irgendwie auch gesagt so ja also die haben das halt alles gedreht. Die haben halt alles, was anderes gedreht, so wo seine Szene auch noch größer war, seine Rolle größer war, wo er auch gesagt hat als ich den Film dann auch gesehen habe, habe ich gemerkt, dass ich Ich habe hier gar nichts mehr in dem Film verloren am Ende. Es geht gar nicht mehr um mich und um diese Handlung, sondern die eigentliche Geschichte ist und deswegen auch dieses finale Bild und so ähm, Was ich halt auch spannend finde so, dass das also überhaupt diese diese ganze also ich find's irgendwie auch, Ich find's irgendwie interessant und schön, dass es diese Rahmenhandlung auch gibt. Also das hilft uns ja auch in diesem Film irgendwie besser reinzukommen, aber im Endeffekt, passiert ja mit dieser Figur das, was mit uns auch irgendwie oder mit mir auch passiert ist und was auch die Idee, das Vorhaben von James Cameron war zu sagen, ich will, Diese emotionale Wahrheit vermitteln, also die Figuren sind fiktiv.

[55:52] Ich baue hier ganz viel nach, aber diesen Kern, diesen dieser Tragödie, diese Tragödie möchte ich über über, Also möchte ich vermitteln und ich möchte die Menschen damit berühren und eben auch über diese Tragödie erzählen und und und das, weitertragen so, damit das halt nicht in Vergessenheit gerät. Und genauso das passiert ja diesem Schatzjäger, der dann am Ende auch sagt, Ich habe hier drei Jahre meines Lebens verschwendet, weil ich halt nie an die Leute gedacht habe, die da eigentlich was da mit denen passiert ist so und das finde ich halt interessant, dass es diese doppelte Ebene da so gibt.

Daniela:
[56:25] Aber ist das nicht interessant, dass ausgerechnet James Cameron damit der moralischen Keule kommt und sagt, ja, ich habe nicht an den an die Leute gedacht, denen dieses Unglück passiert ist, während der selber da ständig runtertaucht und darin rumwühlt?

Christian:
[56:39] Äh ja also und das ist auch glaube ich James Camerons Ego, also der halt auch ähm mit Avatar uns irgendwie erzählen will, dass, Der technische Fortschritt und der Mensch ja furchtbar ist und alle Ressourcen zerstört und den Planeten zerstört und äh eigentlich so eine sehr äh positive Umweltbotschaft vermitteln will.

Daniela:
[57:00] Und verbraucht dann irgendwie eine Strom, wie zwei Atomkraftwerke.

Christian:
[57:03] So ungefähr um seine Computer hochzufahren, die halt eben also das Paradox ist glaube ich bei ihm auch so vorprogrammiert, aber ja klar.

Daniela:
[57:12] Ja, das ist interessant, weil ich mich gestern, ich habe mich auch bei dieser inneren Diskussion ertappt, wie ich dachte, ja, es geht ja auch in dieser, also Titanic finde ich, also der Film hat ja viele Ebenen, wir haben diese Liebesgeschichte, Wir haben diese Katastrophe, die passiert und wir haben einen Film über Klassengesellschaft.
Und dann habe ich gedacht, hm vielleicht hat James Cameron unbewussten Film über Klasse gemacht, also schon es ist ja die Klassen sind ja sehr offensichtlich so Weil sie auch unterschiedlich, jetzt mal unabhängig von Kleidung oder so, aber auch unterschiedliche Möglichkeiten haben vom Schiff vielleicht runterzukommen.
Manche werden gar nicht rausgelassen, werden eingesperrt, haben also null Chancen da unten rauszukommen, weil sie halt in der dritten Klasse sind.
Ähm vielleicht hat James Camel einen so unbewussten Film über Klasse gemacht und dann habe ich gemerkt, wie ich innerlich so müde daran bin, wenn reiche Leute sich an Klassenfilmen, also, Ich weiß, dass es ein unfairer Gedanke, den ich hatte, weil Kunst verändert. Ich rede jetzt nicht von Film, sondern von Kunst im Allgemeinen. Kunst will ja Dinge verändern und anklagen und sich, Dinge voranbringen und Künstlerinnen machen ja auch ganz viel, gleichzeitig habe ich mich dann gefragt, aber welcher Film über Klassengesellschaften auch Parasite hat jemals was für arme Menschen getan?
Die sitzen dann nämlich nicht im Kino mit Popcorn und gucken sich für 25 Euro den Film an. Dann sitzen da so Leute wie du und ich.
Denken sich, ja das ist schon alles ganz schön schlimm auf.

Christian:
[58:40] Lassen sich zwei Stunden oder dreieinhalb Stunden emotional berühren und gehen nach Hause.

Daniela:
[58:44] Nach Hause so und du und ich sind jetzt noch nicht so reich wie James Cameron, aber er macht dann so einen Film. So, wo ich mir denke, okay, aber, Es hat James Cameron denn danach gemacht, nachdem er uns gezeigt hat, dass der arme Jack jetzt doch stirbend alle seine Freunde, weil sie eben nicht die Möglichkeit haben, aus der 3. Klasse rauszukommen. Ist ja als nächstes in die Politik gegangen und hat sich für arme Menschen eingesetzt oder was war jetzt der nächste Schritt?
Und dann habe ich gestern gedacht, wie ich davon noch so angewidert bin mittlerweile. Also weil es ja immer mehr Filme gibt in in meiner Wahrnehmung, die sich mit dem Thema Klasse beschäftigen.
Aber es verändert sich ja. Also das Einzige, was sich verändert, ist, dass es für arme Menschen immer schlimmer wird. Dann denke ich mir, wenn die ganzen Künstlerinnen, also ich rede jetzt von so einem Kaliber wie James Cameron, ja, also vom reichen Leuten, Die geben ja dann auch nix ab. Also es verändert sich einfach nichts. So muss man jetzt ein bisschen vielleicht weit weg von dem Film, aber das war so eine Diskussion, in der ich mich gestern auf einmal wiedergefunden habe.

Christian:
[59:38] Und auf der Ebene habe ich dann, um den Bogen wieder zurückzuschlagen, auch über die Momente nachgedacht, wo Cameron uns, Roses Geschichte und Perspektive versucht näherzubringen und ja, der Film ist halt irgendwie von siebenundneunzig und hat ähm, Also 25 Jahre später gibt es glaube ich einen sensibleren Umgang mit ähm ja, Erzählung von Mit und Überfrauen in der Zeit? Na ja, Ja, nicht nur, aber also ich fand's halt irgendwie, ich fand's zumindest, ich hab's zumindest erstmal gesehen und habe da drauf rumgekaut, dass da so ein paar Sachen, Gesagt wurden. Also Cameron ist ja auch das, Aliens gemacht, ja? Also die Alienfilme sind ja auch immer das Paradebeispiel von Segony River als Actionheldin und sie ist halt nicht einfach nur ein Kerl mit Brüsten, sondern da geht es auch um, Sie und um ihre Perspektive als Frau in diesem Film und so. Bla, bla, bla, bla, bla, Und jetzt haben wir hier James Cameron, der dann halt in so ein paar Sätzen halt Sachen einbaut oder in paar Momenten so Sachen einbaut wie Billy Sene mit ihr umgeht und sie als seinen Besitz ansieht.

Daniela:
[1:00:56] Also Billy sein heißt ja Schauspieler, ne.

Christian:
[1:00:59] Ja in dem Moment. Also ich weiß nicht Kerl oder sonst wie, aber ja also ja.

Daniela:
[1:01:04] Also nicht sondern.

Christian:
[1:01:07] Ja ja ja ja. Er macht's halt so gut, aber ja, ähm der halt ähm ja sie als als Eigentum ansieht und und ähm, Da gibt's dann ja eben auch so ein paar Szenen und so ein paar Momente und das hast du ja auch gesagt, so wo Rosing wie auch zu Jack sagt, so nach dem Motto, ja, du bist ja auch gar nicht dazu da, um mich irgendwie zu retten. Also der Film sagt Dinge, wo man, glaube ich, siebenundneunzig im Kinosessel, gesessen hat und gesagt hat wow und dann tut er aber ganz viele Sachen, die das in meinen Augen so ein bisschen unterkramen. Wie du sagst, allein dieses diese Prämisse des Jacks, die da vor dem Suizid irgendwie rettet, Was ja irgendwie auch so eine komische Schieflage gleich irgendwie reinbringt, also andersrum wär's was anderes gewesen.

Daniela:
[1:01:53] Also ich kann verstehen, wenn man 97dachte oder achtundneunzig, dass das eine emanzipatorische Ebene hat, weil, Rose ja schon sehr versucht, sich zu emanzipieren, sowohl von ihrer Familie, also sprich ihrer Herkunftsfamilie, ihrer Mutter als auch von ihrem Verlobten.
Und sie hat so ihren eigenen Kopf mit der Kunst und sammelt diese Künstler, was Call da ja auch alles ganz fürchterlich findet. Für ihn ist ja Picasso Pinselei und von dem wird man eh nix hören, so ähm, Gleichzeitig ist aber Kate Winslet die einzigste Frau am Set, die sich halt komplett ausziehen muss. So und, Die auch sehr viel, also MelGays spielt hier glaube ich schon auch eine große Rolle.
Uns ärgert mich dann immer bei so Filmen, es gibt gerade einen sehr aktuellen Film, der auch sehr versucht emanzipatorisch zu sein, der auch sehr wohlwollend in der Kritik besprochen wird, aber da passiert meiner Meinung nach das Gleiche. Der männliche Blick, ist das, was wir im Publikum sehen. Ja, James Cameron macht halt versucht halt, Eine emanzipatorische Geschichte für Rose zu entwickeln. Ja, aber woher soll er denn wissen, was das ist? Also.

[1:03:04] Er ist ein Mann und dann ist sie die einzige Frau am ganzen Set, die plötzlich nackt da steht, Anfang 20 und es macht überhaupt keinen Sinn in dem Moment, also nicht so wirklich, man hätte sich das sparen können, aber anscheinend wird es das Gesetz, dass sich immer irgendeine Frau auszieht, Genauso die Sexszene in dem Auto, man sieht ja nicht viel, aber natürlich klatscht sie die Hand an das äh an das Fenster, weil sie wird ja von Jack, Hat Sex, also Jack hat Sex mit ihr und sie nicht mit ihm. So okay ja.

Christian:
[1:03:39] Ja und das ist für mich halt eben auch dass es irgendwie auch der Cameron, das ist dieser.

Daniela:
[1:03:43] Das ist so interessant, weil diese Nacktheit, die er zeigt, gleichzeitig so prüde dabei ist. Also, Es ist ganz, ganz, ganz komisch. Also es ist so, als würde würde der Film sagen, so jetzt zieht sich die eine Frau mal aus, aber wir haben ihre Brüste gezeigt. So, Ganz ganz also ich finde immer wenn diese Szene kommt, dann ist es fast zum Fremdschämen dabei zuzugucken.

Christian:
[1:04:08] Ja und und das meine ich halt. Das sind das sind so diese diese Widersprüche irgendwie, Die finde ich aber Cameron auch aus ausmachen so in der Art und Weise ähm wie er seine Filme macht. Wie du sagst, das ist dieses Teflon-Ding, das ist alles so das hat man dann eben auch später bei Arbeiter oft in der Kritik auch so scherzhaft gesagt. Es ist so, Es ist die mathematisch perfekte Formel, wie alles runtergebrochen ist.

Daniela:
[1:04:33] Aber auch für Titanic, finde ich. Der Film ist so perfekt und der ist ja auch deswegen sage ich ja, ich kann nicht anders als ihm 5 Sterne und ein Herz zu geben, obwohl ich es eigentlich nicht will, Das klingt ja so absurd. Ja natürlich bin ich, Herren meiner Sinne und könnte den Film auch nur drei oder vier Sterne geben, weil ich schaffe es einfach nicht. Warum? Weil dieser per Film einfach so perfekt, ist, ja? Ich saß da gestern das Licht in jeder Szene, ja? Das Haar von Leonardo Di Caprio, die Färbung in seinem Gesicht, Er ist natürlich brauner als Kate Winslet, weil er natürlich viel mehr an der frischen Luft unterwegs ist, was natürlich auch gleich noch thematisiert wird, ja? Jedes Kostüm, jede Gabel, jede Uhrzeiger, alles, es ist alles so perfekt, das ist schon fast weh tut dabei, Vor allem dieses Licht ist mir gestern aufgefallen, wo ich jedes Mal dachte so wow wow oh Gott Hilfe, das kann ich gar nicht verarbeiten, so schön ist das, ja? Sieht aus wie das perfekte Gemälde, Und das macht's dann so schwer, irgendwie auch Kritik an diesem Film zu üben, weil handwerklich ist es perfekt. Ich kann's gar nicht anders sagen. Ich habe kein anderes Wort dafür.

Christian:
[1:05:38] Perfekte Überleitung, weil über die Produktion und über das Handwerk wollte ich auch noch mal sprechen, weil ähm ja, also dieses diese diese Perfektion, aber irgendwie auch so, ich finde hier bei Titanic, Geht das insgesamt noch wahnsinnig gut irgendwie auf. Später bei Avatar habe ich dann eher so das Gefühl, Dass der maskierte Magier Cameron wieder am Werk ist und ich in jeder Sekunde drauf zeigen kann und sagen kann, hier machst du das mit mir, hier machst du das mit mir. Ah ja, die großen Disney-Augen hier für deine Blues Space Aliens sehe ich, ja, ja.
Ich habe sehr viel Mitleid. Mhm.

Daniela:
[1:06:12] Schema, oder?

Christian:
[1:06:14] Voll. Also und das meine ich halt mit dieser mathematischen Formel. Also ich sehe, Wie der Computer James Cameron rechnet, um auf das perfekte Ergebnis zu kommen und bei Titanic ist es irgendwie noch anders. Das fühlt sich, was wir auch meinten. Es ist so dieser Zaubertrick, der vor unseren Augen erklärt und gezeigt wird, Ich fühle ihn aber die ganze Zeit, anstatt rational ihm zu entblößen. Das das schafft er halt hier irgendwie noch. Und ich glaube, Das jetzt vielleicht nur so eine Arbeitsthese oder also ich glaube, es liegt am Handwerk tatsächlich hier noch mehr als später bei Avatar, weil hier, Also auch auch die Zeit so fünfundneunzig bis siebenundneunzig, als der Film dann rausgekommen ist, das ist eigentlich, Glaube ich auch so für dieses, für für so Blockbuster Kino ist das eigentlich die die beste Zeit, also klammern wir Nole noch mal aus, der so seinen eigenen Weg gefunden hat, Der das irgendwie immer noch schafft, aber.

[1:07:09] Titanic sieht auch 25 Jahre später immer noch beeindruckend aus, wie du sagst, er fühlt sich beeindruckend an, eben weil sie so eine, Verdammte Titanic in Mexiko gebaut haben, also da fehlt ein paar Meter aus Kostengründen und die eine Hälfte natürlich, aber, Da sind Modelle gebaut worden, da sind mit original Blueprints der alten Titanic, die sind da zu dem Schiffsbauer ins Archiv und die haben da natürlich die die ähm, Die Blaupausen irgendwie zur Verfügung gestellt. Also da war wirklich bis zum Design der Gabel, wartet bis zu den Uhren und den Ziffernblatt. Also alles, originalgetreu gemacht mit allem Wissensstand der Zeit. Der Typ ist halt zwölf Mal darunter getaucht, um sich das Ding da anzuschauen und um Sachen zu sehen, Ähm die haben irgendwie, glaube ich, 150 äh Extras, also ähm Statistinnen gehabt, die zum Kern ernannt wurden Also die halt noch mal ein bisschen mehr instruiert wurden in Sachen Etikett der Zeit und auch was du siehst, die also das sind ja hunderte von Leuten in Kostümen der Zeit, auf diesem Riesenschiff, was in einem Wassertank, Ich glaube 19 Millionen Litern Wasser, also.

[1:08:27] Um es um es originalgetreuer zu machen, hätte er die Titanic bauen müssen und sie äh untergehen lassen müssen. Also, Besser faken kannst du's halt nicht mehr, außer dann irgendwie 20 Jahre später alles im Computer zu machen, wo wir aber glaube ich immer noch nicht an einem Punkt angekommen sind, dass das irgendwie, Also da fehlt dann wieder was und das ist so diese perfekte Zeit, der hat eine halbe Titanic gebaut und untergehen lassen, um dann, Teils, die im Computer noch mal drüberzugehen, aber eben nicht alles im Computer zu erzeugen. Der Typ, der da an die Schiffsschraube fällt, ja, da haben sie getestet, Instanz, Stuntversuche und haben gesagt, doch ein bisschen zu riskant, den holen wir ausm Computer, Aber da sind Leute über dieses Deck geschliddert, die haben ja wirklich dieses, Ding da hochgehoben und ins Wasser getaucht und Windslet und Di Cabrio sind da mehr als nass geworden. Also, Was meine ich halt? Das das also die also krasser kannst du so einen Film eigentlich nicht produzieren und wird der auch nie wieder produziert?

Daniela:
[1:09:25] Aber es ist ja auch sehr wohlwollend fürs Auge, Weil also ich will jetzt nicht den Vergleich Titanic und Marvel oder diese ganzen Superheldinnen-Filme oder was aber, Es geht mir jetzt nicht um den Inhalt, aber es ist natürlich auch wahnsinnig angenehm fürs Auge, weil ich immer das Gefühl habe, ich kann viel mehr erfassen, ja.
Wenn ich zum Beispiel an Endgame oder so denke oder überhaupt diese großen Schlachten, die dann immer in so Superheldinnenfilme passieren. Ich merke ganz oft, dass mein Auge überhaupt nicht sich also man ich komme nicht hinterher mit dem Gucken, weil alles so super schnell funktioniert, passiert und äh bei Titanic gestern passiert es halt, aber in Echtzeit, Weil die Stunt-Leute vielleicht wirklich das Ding darunter rutschen, ja? Und man hat ja auch an der einen oder anderen Stelle gesehen, da wurde mit dem Computer nachgeholfen. Zum Beispiel, wenn das Schiff wieder zurückfällt. Das fällt natürlich nicht in echt auf die Leute dadrum so und da sieht man dann, dass man zu der Zeit noch nicht ganz so weit war, aber eigentlich fällt es auch kaum auf, wenn man die ganze Zeit, Das echte Schiff sieht und echte Menschen und das habe ich gemerkt, das strengt mich nicht so an. Also ich kann dann, Es fühlt sich beim Gucken schon haptischer an. Und ich habe gestern, ist natürlich jetzt ein Vergleich, kein Vergleich, was die Kosten angeht an die Serie, wie hieß sie 1899 von den Darkmacherinnen gedacht, wo ihr das Schiff ja auch öfters fährt.

[1:10:45] Ja, so hätte es halt auch aussehen können, aber es sieht halt jetzt so aus, also Titanic, aber es sieht jetzt halt so aus, wie es aussieht, weil er eben das Schiff wirklich hat, fahren, stehen, keine Ahnung, ob es auch gefahren ist oder ob das dann die Modelle waren, keine Ahnung, aber, Er hat's halt nicht die Modelle aus dem Computer geholt, sondern hat sie in dem Wasserbecken gesetzt.

Christian:
[1:11:01] Und das das ist auch der Unterschied. Also die Art und Weise, wie auch der Computer da eingesetzt wurde, ist halt wie du sagst, also da hast du dann halt eher, Bilder zusammengeklebt, anstatt sie immer wieder komplett aus dem Computer zu erzeugen. Also da fällt das Modell, Auf die realen Menschen im Wasserbecken und du klebst es halt zusammen.
Und äh also eben auch ganz, ganz viel Modellarbeit und so gemacht und das ist das ist irgendwie auch das kommt der Sache auch sehr zugute.
Weil's halt diese wie du sagst, diese Glaubhaftigkeit noch mal unterstreicht, die Gefahr, die, Brisanz und auch diese Spannung zumindest bei mir halt viel mehr erzeugt als dann auch seine späteren Avatafilme. Die sind technisch also bei aller Kritik so der erste Avatar als ich den im Kino gesehen habe, hatte ich das erste und einzige Mal, Das Erlebnis.

[1:11:52] Während des Filmes, weil der ist halt da passiert halt so viel aus dem Computer und das ist so gut und auch mit diesem 3D damals, dass ich da wirklich, ich habe ich saß da und hatte so diesen Schreckmoment, dass ich dachte, Boah krass, die letzten 20 Minuten mindestens sind komplett aus dem Computer und ich hab's nicht gesehen. Ich war ganz woanders mit den Gedanken, weil das halt nicht erkennbar ist. Nicht dieses Gefühl von, Äh irgendwas stimmt hier nicht oder als wir hier den Indianer Jones zusammen geguckt haben und wir beide vor diesem Harrison Ford Gesicht verjüngt, wo wir saßen, ah die Augen sind irgendwie nicht so ganz richtig und echt und ein bisschen creepy und, Aber bei Avatar ist das auch der zweite Teil, die sind technisch so sauber wie kein anderer Film und trotzdem, sind sie so ein bisschen leer und seelenlos und das das ist bei Titanic einfach nicht der Fall. Also diese, Diese auch wie du sagst auch fürs Auge, also das das Auge also ich habe das auch gemerkt, dass mein Auge da, Ganz anders draufguckt und das auch irgendwie ganz anders festhält und ganz anders wahrnimmt und.

Daniela:
[1:12:55] Die Geschwindigkeit ist einfach auch eine andere, ne? Also selbst wenn vielleicht, Die wenn es, selbst wenn's ausm Computer gekommen wäre, wäre es vielleicht auch anders, weil die Geschwindigkeit halt nicht die gleiche ist, als wenn äh, Hammer schmeißt oder so. Keine Ahnung, aber das ist ja immer alles so unfassbar schnell. Das macht ja so die Schwierigkeiten dann beim Gucken, ne? Und das ist bei Tatenic ja nicht der Fall.

Christian:
[1:13:17] Wie ging dir das mit diesen.

Daniela:
[1:13:18] Gar nix schnell, das dauert alles sehr, sehr lange.

Christian:
[1:13:20] Wie ging dir das mit diesen ganzen äh Tauchsequenzen, also mit diesen Originalbildern vom Wrack und ähm.

Daniela:
[1:13:26] Du hast dich ja schon sehr lange jetzt, also ich glaube, da deine Titanic Begeisterung ging ja schon im letzten Jahr irgendwie los und.

Christian:
[1:13:35] Der Filmjubiläum und als dann auch dieses reale ähm Ereignis, dieses Desaster mit diesem Mini-U-Boot da passiert ist. So, da da ploppte das auf einmal überall wieder.

Daniela:
[1:13:43] Sich dann auch noch mal, ne? Genau. Also ich weiß gar nicht, ob ich das ob ich da eine Doku-Zutenic gesehen habe oder ob ich die mit dir zusammen geguckt habe und es gab so Also ich glaube bis zu dieser Szene hatte ich noch keine Meinung und die hat sich jetzt mir verfestigt. Ich finde, da unten hat einfach niemand was zu suchen.
Und warum? Es gab eine Szene in dieser Doku, wo ein Forscher sagte, ja hier sehen Sie, da ging es halt auch um die Diskussion, ist es gut, wenn die Leute da runtertauchen, wenn man Sachen rausholt, warum? Das ist oder ist das nicht eigentlich, Grabstätte, die man so lassen sollte, wie sie ist. Und dann sagte der Forscher im O-Ton, ja, hier sieht man zwei Paar Schuhe, eins von einer Frau und eins vom Kind. Hier an dieser Stelle, die Körper sind weg, aber die Schuhe von Mutter und Kind sind noch da.
Und das hat mich so geschockiert, dass ich dachte, also ich habe noch nicht mal an diese Menschen gedacht, sondern ich habe nur diese Schuhe gesehen, habe gedacht Ja aber warum tauchen denn dann also warum? Also was warum so? Wir würden ja auch nicht auf den Friedhof gehen und irgendwelche.

[1:14:38] Irgendwas aufschaufeln so und ich weiß, dass, Knochen irgendwo ausgegraben werden, aber da muss man sich schon die Frage stellen, muss das muss das sein? Also jetzt wissen wir doch so viel über die Titanic, warum muss der immer noch runtergefahren? Kann das nicht einfach auch mal in Ruhe gelassen werden, ja?
Und dann Dachte ich auch, ja, selbst wenn's nicht Mutter und Kind sind, sondern eine Frau, die sich irgendein Kind geschnappt hat, war das grade ohne Eltern war oder so, ist es ja immer noch schlimm genug, weil bei diesem Unglück sind über 1000 Menschen gestorben.
Muss man dann noch darunter und die ganze Zeit darin rumwurschteln. Ich weiß nicht. Ich finde das, Seitdem ich das gesehen habe, ist mir das unangenehm und es war mir auch tatsächlich unangenehm, das dann gestern zu sehen Und dann auch zu denken, ja aber warum muss James Cameron unbedingt darunter? Es gibt doch genug Bilder. Das Schiff ist von allen Seiten kartografiert mit keine Ahnung, von oben, von den Seiten. Ja, es zerfällt immer mehr, aber was soll man jetzt noch da unten? Also, Mit welchem Sinn und ganz also ganz ehrlich, Was kann die Leute nichts besseres mit ihrem Geld anzufangen als privat da runterzufahren? Also sorry, also ich weiß nicht. Vielleicht bin ich bin einfach nicht reich genug. Wenn ich vielleicht wenn ich nicht wüsste, was ich mit meinem Geld anfangen würde.

Christian:
[1:15:49] Für mich sind das noch mal zwei Ebenen, also diese ganze äh ähm wir tauchen da irgendwie für ein paar Millionen runter mitm Playstation-Controller und äh das ähm.

Daniela:
[1:15:59] Na ja gut, aber die Forscher, die also.

Christian:
[1:16:02] Also ich ich du, du hast vollkommen Recht und das Interessante ist eben auch so, Ich habe ja versucht, mich mit dieser ganzen also mit diesem ganzen Thema auch noch mal mehr zu beschäftigen. Das ist auch tatsächlich ein eine Kontroverse oder oder ein Thema, so dieses wie du sagst, also Das ist das richtige Stichwort. Also so wird's auch diskutiert. Es ist eine Grabstätte. Und was machen wir mit dieser Grabstätte? Weil es gibt immer wieder diese Expeditionen, die da, Also in Museen auf dieser Welt kannst du Original-Teller äh es gibt ganze also ein riesengroßes, also verhältnismäßig großes Stück, Von der Hülle der Titanic, die ausgestellt ist. Also es kommen immer wieder Sachen nach oben. Es werden immer wieder Sachen hochgeholt, die werden hochgeholt, genau. Ähm, Cameron hat wohl auch bei seinen Tauchfahrten äh das Frack beschädigt, Ähm gleichzeitig, also er spricht halt auch davon, dass halt dieser dieser dieses Tauchen dadrunter ihm halt ähm erst auch, Die Schwere der Tragik in die Nähe gebracht hat.

Daniela:
[1:17:03] Ja, aber es sind immer sorry, also wenn ich dir jetzt so eingrätsche, mir geht's aber das sind immer so Argumente, wo ich mir denke, Also was ist denn das für ein Argument? Kann der nur von hier bis zur Tür denken, dass ihm die Schwere einer solchen Tragödie nicht klar ist? Da muss er erst das Schiffswrack sehen und da wird er dann eher fürchtiger davor oder also, Mich in Rage gerade.

Christian:
[1:17:27] Ich glaube schon, dass da was dran ist an diesem Argument. Es ist aber immer noch, diskussionswürdig, ob das irgendwie als Vorlage für so ein für so ein Hollywood-Blockbuster irgendwie sinnig ist. Die Tatsache, dass das äh Wrack beschädigt wurde, ist halt also, Ist halt Teil dieser Produktion. Ähm, Und gleichzeitig bin ich dann auch wieder an einem Punkt, also Cameron Day, was ich am Anfang auch meinte, äh also Cameron ist auch als Geschäftsmann runter, der eben gesagt hat, das Marketing, Schreibt sich von alleine.

Daniela:
[1:18:00] Er hat's ja auch. Also das sind selbst so Spots, an die ich mich erinnere, ja? Also was wir am Anfang schon besprochen haben. Ich wusste, dass Camarin da runtergetaucht ist, ohne den Film geguckt zu haben. Ich wusste, dass die Dreharbeiten schwer waren. Ich wusste, dass er dieses Ding nachgebaut hat. Also das sind ja alles Dinge.

Christian:
[1:18:14] Ich meine nur, ähm das ist ja dann auch wieder dieser wandelnde Widerspruch. Ja, der Cameron, der sagt, ich wollte verantwortungsvoll den Menschen diese Geschichte näher bringen und dann den Studiochefs aber sagt, ey wenn wir da runter tauchen, dann ist das Marketing schon erledigt für den Film. Also, Weißt du? Beides.

Daniela:
[1:18:32] Und deswegen glaube ich ihm das auch nicht, dass ihn das ehrfürchtiger oder was auch immer gemacht hat vor dieser Geschichte.

Christian:
[1:18:37] Ich frage mich jetzt eben auch auf Ebene des Filmes, als ich denn in diese Szenen, als ich diese Szene dann auch gesehen habe und mich dann erinnert habe, so ach ja, stimmt, das ist ja das Original frag da saß ich dann auch davor und dachte mir, aber es hätte es auch nicht sein müssen, weil.

Daniela:
[1:18:51] Die Bilder gab's ja vorher auch. Also es wird auch andere Tauchgänge schon vorher gegeben haben, wo man die Bilder hätte nehmen können.

Christian:
[1:18:57] Oder halt ein Modell nachbauen, weil der Rest des Filmes basiert auf Modellarbeit und Computereffekten, bei denen ich halt auch immer wieder sage, wow, Hut ab vor der Leistung. Also, das ist ja nur ein ein also das ist eine Information, die du von außen in einen Film halt reinträgst. Das ergibt im Film halt keinen Indiz oder keinen Sinn dafür, weil die Trickserei ist halt so gut im Rest des Filmes Kannst du da halt auch machen, aber dann kannst du's halt nicht im, Making of auf irgendwie Fernsehsendern zeigen und in jedem Interview erzählen, dass du ja wirklich da unten warst. Deswegen, ich finde das, ich finde das ähm, schwierig ähm und äh ich meine, man kann genauso gut irgendwie auch Cameron vorwerfen und sagen, ja, Weil später dann da ja auch in einem in dem als dann dieses Ereignis passiert ist, dieses Unglück, wo dieses Mini-Ut daruntergetaucht ist und halt zerstört wurde so und Cameron ist der erste, der sich in die in die Fernsehkameras irgendwie setzt und sagt, wir müssen aber und das, wo man halt auch sagen kann, ja, dann hättest du den Film auch nicht machen dürfen, weil nach deinem Film durch konnte ich vielleicht nicht wissen, aber das Ding, Aber wie du sagst, was hat er nachhaltig daran, Wie hat er die Welt nachhaltig verändert? Äh keine Ahnung, ob er irgendwelche Spenden an irgendwelche gemeinnützigen Titanic-Vereine äh überwiesen hat. Aber dieser Film hat halt noch mal.

[1:20:18] Einen diesem Mythos einen unfassbaren Schub gegeben und hat die Faszination auch 25 Jahre später aufrechterhalten für diese reale, für diese reale Ereignis und da es eben auch auf Ebenen die, fragwürdig sind und kritisiert werden müssen. Also das war nicht nur gut, um es mal so zu sagen, Ja, wollen wir denn vielleicht auch noch ein bisschen so die Richtung können wir jetzt einschlagen, dass wir auch nochmal über dieses Ereignis oder über diesen Mythos vielleicht auch noch ein bisschen ein bisschen sprechen, so als äh derjenige, der wirklich fasziniert von diesem ganzen,

Der Titanic-Mythos


[1:20:54] ganzen Ding ist.

Daniela:
[1:20:55] Ich hatte auch sehr lange eine Faszination für die Titanic, Ah ich glaube für mich hat sich diese Faszination also ich weiß schon, dass das als Kind Thema war dieses Schiff, Und dass ich das wahnsinnig interessant fand, so ah ein Schiff, das nicht sinken kann, dann ist es gesunken. Warum? Weil es gegen einen Eisberg gefahren ist. Okay, wow, also ist ja eine krasse Geschichte erst mal.
Und auch die Größe und das Ganze, das kann man natürlich als Kind und Jugendliche nicht so richtig einordnen und ich glaube, die, Erzählungen oder das Wissen um den tatsächlichen Hergang dieses Untergangs hat sich auch in der Zeit, in der ich lebe, verändert.

Christian:
[1:21:33] Auch nach dem Film noch bis heute.

Daniela:
[1:21:36] Ähm aber ich merke, dass ich davon, also ich ich weiß gar nicht warum, aber ich habe so einen Widerstand, Aber einen unbewussten vielleicht das so mit so einer Faszination zu betrachten und vielleicht hat es auch was mit der Diskussion von gerade zu tun, dass ich denke, na ja, aber es war immer noch ein großes Unglück.
Und ich finde, also ja, man kann sich man interessiert sich dafür, Aber faszinierend im Sinne von also ich verbinde Faszination mit etwas Schönem und finde es dann komisch so so so in so ein, In so eine Faszination jetzt mit einzutreten und ich glaube für mich ist da diese Geschichte oder diese diese, Das Wissen darum, wie das Schiff untergegangen ist, auch gut. Also du hast dich ja wahnsinnig viel damit beschäftigt, was dich auch total interessant von außen zu beobachten hat. Aber ich merke auch, dass ich von dem Thema ein bisschen müde bin.
Aber du kannst ja nochmal erzählen, was du so rausgefunden hast. Also du kannst zum Beispiel mal die Geschichte von dem Koch erzählen.

Christian:
[1:22:40] Also ja also, Es gab halt einfach Geschichten auf diesem auf diesem Schiff und auch rund um diese Schiffseite hatte ich dir beim Film gar nicht erzählt. Es gab einen Fotografen der ist also die Titanic ist ja glaube ich irgendwie, in England äh gestartet, Und dann irgendwie nach Frankreich rüber und dann nach Irland glaube ich und dann nach New York. Also es gab so ein paar Zwischenstopps. Das war ja die die die erste Fahrt, Zeigt der Film ja auch irgendwie, ich glaube, sie waren zwei, drei Tage unterwegs und dann kam's halt zu diesem äh großen, waren länger, glaube ich, unterwegs, aber auf jeden Fall gab es schon Zwischenstopps und es gab einen Fotografen. Ich glaube, das war sogar ein Hobbyfotograf irgendwie. Ich glaube, das war ein Pastor oder so was, Ähm es gibt aber eben Fotos, die der gemacht hat von dem Schiff. Die sind auch überliefert, weil er halt nicht untergegangen ist.
Der hatte das wahnsinnige Glück. Der war auf dem Schiff, der ist mit der Titanic gefahren, aber ist da irgendwie in Irland wieder runter vom Schiff. Weil es ging halt. Ging halt, ne? Es war ja.

Daniela:
[1:23:41] Fotos gemacht und von innen und außen und ist ja.

Christian:
[1:23:44] Es gibt halt wahnsinnige Bilder und äh das ist zum Beispiel auch so eine so eine Geschichte, wo du natürlich auch sagst, also es sind alles reale Menschen, dieser Koch, glaube ich, der da irgendwie im im äh als das Unglück passiert ist, auch auch sich irgendwie in die Speisekammer äh glaube ich irgendwie oder aus der Speisekammer halt irgendwie den Alkohol geschnappt hat, ich da irgendwie glaube ich ein, zwei buddeln Wein oder irgendwie so was rein reingedonnert hat.

Daniela:
[1:24:06] Dass er nicht seekrank geworden ist.

Christian:
[1:24:07] Und dann, dir steht da am Ende auch mit Rose und Jack auf diesem sinkenden äh ähm was ist das, Hackbook? Ich siehst du, so viel Ahnung habe ich von dem Thema, aber.

Daniela:
[1:24:16] Kommt denn hier von der Nordsee.

Christian:
[1:24:18] Aber auf jeden Fall.

Daniela:
[1:24:20] Steuerbord oder.

Christian:
[1:24:22] Muss man auch nicht erzählen. Links und rechts ist es bei mir, aber, Der da wirklich mit den beiden, das war halt auch so ein so ein so ein so ein so ein äh Augenzwinkern an die realen Ereignisse so. Das das äh gab glaube ich auch Szenen, die sie rausgeschnitten haben, aber das war halt einer, der es geschafft hat, Zu überleben mit also diesen Untergang hat er die ganze Zeit ignoriert, Und war dann aber immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um das ganze Ding am Ende so zu überleben und, Also diese ganzen Geschichten, diese persönlichen Geschichten, die es dies dies da halt gab und gibt ist natürlich auch super interessant und ähm, Ich wollte nochmal so ein bisschen versuchen, dass das auch nochmal ein bisschen bisschen größer einzuordnen. So, also ich habe wie gesagt, ich habe einfach.

[1:25:07] Großes Interesse an diesem diesem Ereignis einfach bekommen. Du siehst das ja auch so ein bisschen so, dass Interesse an Geschichte auch an dieser Zeit. Ich finde den Übergang vom 19. und 2. Jahrhundert halt super interessant, weil sich die Welt halt, sehr schnell sehr oft gewandelt hat und es wird auch immer wieder gesagt, so die Titanic zwei Jahre vor Ausbruch des ersten Weltkriegs war halt eines dieser Weltereignisse, was halt die Welt nachhaltig einfach verändert hat. So und der Film.

[1:25:39] Erzählt natürlich auch so seine Geschichte, ist an manchen Punkten auch ein bisschen historisch ganz bewusst unsauber, um halt auch noch ein bisschen mehr zu erzählen, weil, Also die die ähm die Grundidee der Titanic, die warum es dieses Schiff eigentlich gab, war halt, Dass natürlich für die für die ähm Oberklasse das Reisen in die USA nur auf dem Seeweg möglich waren. Wir sind in einer Welt, in einer Zeit, in der es das Flugzeug so noch nicht gibt wie heute. So, das heißt, du hast dich auf so ein Schiff Begeben, um rüberzumachen in die USA. Und die dritte Klasse zum Beispiel bestand wirklich aus Auswandernden, Die die auch den Weg Gehen wollten, halt nicht viel Geld hatten, weil sie ja das die Hoffnung im in der neuen Welt, in den USA gesucht haben. Also diese Schiffe waren schon immer darauf ausgelegt, dass du die Oberklasse und die und die Unterklasse verbindest.
Also dass diese Klassen, Ihre eigenen Gründe haben und Sie waren auch profitabel damit. Das war kein kein man musste irgendwelche Räume auffüllen und hat da irgendwie die Unterklasse reingelassen oder um die Unterklasse rüberzukriegen, hat man die Oberklasse mitgenommen.
Diese diese der wirtschaftliche Aspekt war halt schon immer so, dass du diese Klassen halt mitgenommen hast. Ähm, Auch das mit dem, was was am Anfang des Filmes da gezeigt wird, ist dann natürlich nach Seuchen und Krankheiten gesucht wird, war halt auch, Also das war so, weil wie wenn bei Corona gesehen haben, ist ein Schiff.

[1:27:08] Der schlechteste Ort für den Ausbruch einer Pandemie oder einer Krankheit, weil du halt lange Zeit natürlich an diesem Ort gefangen bist.

[1:27:16] Dieser Austausch halt halt passiert. Aber die die Grundidee und das ist auch das Faszinierende an der ganzen Sache. Für mich so ist dieses die Titanic, Wie viele Schiffe auch davor, aber es war so diese diese Steigerung die Titanic sollte den Leuten in der Oberklasse suggerieren, Dass sie nicht auf einem Schiff sind. Es war das Reisen ohne zu merken, dass du verreist. Du hast gesehen, was Roast da an Zeug mitgeschleppt hat, die an der halben Hausstand, würde man sagen, in der Oberklasse wahrscheinlich irgendwie noch nicht mal einen Bruchteil davon. Die Autos und sowas alles, genau das war die Idee, die haben die die haben die Titanic so gebaut, dass diese runden Gucklöcher zum Beispiel gar nicht auftauchten in der Oberklasse, weil wenn du das siehst, denkst du ans Schiff Die haben Fenster gebaut, Wie in einem Hotel, die haben dieses Interieur gebaut wie in einer Hotellobby, diese große Treppenaufgang, diese diese Kuppel in diesem Treppenaufgang. Das war die ganze Zeit darauf ausgerichtet, dass du und das ist halt eben pure Luxus gewesen zu sagen, weißt du, reisen, wie andere Urlaub machen, die Reise selbst stand so im Mittelpunkt und das war auch, Da kommen halt so diese Punkte zusammen. Warum ist die Titanic untergegangen?
Die ist nicht untergegangen, weil da irgendjemand die schnelle Mark machen wollte. Die ist auch nicht aus irgendeinem Hybris-Gedanken untergegangen, dass halt der Schiffsbauer, Weißt du, zu nah an der Sonne geflogen ist oder so was. Zumindest ist das mein Eindruck von dem, was ich so mitbekommen habe. Die Titanic ist untergegangen.

[1:28:44] Unfassbar viel Pech hatte an diesem an diesem Tag. Es hätte auch wenig geben können, wie man das hätte verhindern können, dass die Titanic untergeht. Der Film, Zeigt das eben, weil ein Film ist nicht ganz so deutlich, aber ja, er zeigt halt, es gab keinen Mond, es gab halt nur eine Sternnacht, Es gibt halt so ein paar Versuche, die das, paar schöne Videos auch auf YouTube so die das halt versuchen den realen Ereignissen näher zu bringen. Du hast halt einfach nichts gesehen auf offener See.
Und das war auch nicht möglich irgendwie, mit Lichtquellen so zu arbeiten, dass du diesen Eisberg schon drei Kilometer hättest, vorher sehen können. Es war auch nicht irgendwie suggeriert, dass man schneller gefahren ist, um schneller in New York zu sein. Das waren alles nicht die Probleme, auch der Captain war nicht unfähig oder so. Es war nicht, Ich habe dann auch immer mal so Diskussionen, weil die Titanic billig gebaut, damit sie eben, Zu lukrativ wie möglich ist. Die Indizien belegen das alles gar nicht so. Das war halt alles eigentlich auf der Höhe der Zeit technisch.

[1:29:44] So innovativ und der Technik voraus, das haben Sie auch im Film gesagt, die Titanic hatte, die auch dieses, Die Legende des Johannsinkbar war ist auch zweifelhaft. Also das wurde damals so eigentlich gar nicht beworben. Das hat sich wohl dann im Nachhinein auch so ein bisschen so um diesen Untergang dann noch mal so, Gestrickt, so dass angeblich unsinkbare Schiff, das war wohl damals nicht das Marketingargument. Sie war halt einfach super innovativ, indem sie halt diese, ich glaube, neun, Abteilung hat, Titanicwald unten in dieser Teile äh unterteilt und hatte halt diese diese diesen Mechanismus, dass halt wenn Wasser eintritt, auch automatisch die Schotten dicht machen. Und das hat der Captain ja auch gesagt im Film und da ist ist auch korrekt. Die Titanic wäre mit vier von diesen, Abschottung mit vier kann man die unter Wasser gelaufen wären, wer sie wahrscheinlich noch bis nach New York gekommen. Sie hatte das Pech, dass fünf geflutet waren und Damit war der Untergang vorprogrammiert. Also und auch auch in der in der Forschung wird auch gesagt, dass die Titanic zwei, mehr als zweieinhalb Stunden gebraucht hat zum untergehen, ist ein Indiz dafür, wie gut sie gebaut war Weil das eigentlich auch der Käpt'n sagt, glaube ich, auch, wir haben irgendwie eine Stunde Zeit oder so. In Wirklichkeit quasi zweieinhalb Stunden, also zwei Stunden 40 Minuten hat sie gebraucht. Auch ein Zeichen dafür, wie innovativ und wie gut gebaut sie einfach war. Sie hatte halt einfach Pech.

Daniela:
[1:31:11] Erzähl noch mal das mit den ähm Rettungsbooten, weil das fand ich ganz interessant, weil ganz kurz, das ist zum Beispiel eine Erzählung, die sich dann ja schon geändert äh geändert geändert hat, weil ich weiß, also, Mein Stand war bis vor kurzem, es gab zu wenig Rettungsboote auf der Titanic, weil man davon ausgegangen ist, das Schiff kann nicht sinken.
Und jetzt hast du mir was erzählt, wo ich dachte, ah, interessant. Es scheint ja doch ganz anders gewesen zu sein.

Christian:
[1:31:36] Es war wohl so, also mit diesem also vielleicht kann man da Hypress auch irgendwie noch mit reinrechnen oder so. Aber natürlich war das war das also die Titan, dass die Titanic so untergeht, war, undenkbar. Ja, wie viele Katastrophen, die in der Welt passieren, wo man auch sagt also daran hat nun niemand gedacht.
So und man hat halt diese diese ähm, Diese Rettungsboote eingebaut, ähm was Rose ja auch bemerkt, so hey, wir sind aber mehr Leute als Platz haben in den Rettungsbooten und bei der Titanic, da sagt der Schissbau, glaube ich, auch ja, ich habe sogar noch dafür gesorgt, dass ein paar mehr hier eingebaut sind.

[1:32:18] Und das war irgendwie auch so, da gab's auch ein paar Innovationen, dass da irgendwie noch in zweiter Reihe, die Rettungsboote eingebaut wurden. Der Gedanke war aber, dass wenn der Titanic etwas passiert, dann passiert dir etwas in dem Hafen, in Küstennähe Und dann geht's darum, dass die Rettungsboote benötigt werden, um die Passagiere von der Titanic auf das rettende Schiff rüberzubringen. Das heißt, die Boote fahren hin und her zwischen, zwei Schiffen. Die sollten gar nicht auf oft daran hat niemand gedacht, dass auf offener See, Ein Eisberg kommt und dafür sorgt, dass das Schiff runtergeht und alle Leute Platz finden müssen in Booten, um dann zu hoffen, dass sie gerettet werden. Das war überhaupt nicht denkbar und natürlich hat das eben auch dazu geführt, dass solche Sachen dann später, Gedacht wurden und natürlich auch verändert wurden. Die Titanic war ausgestattet mit, Funk, das war superneu und innovativ damals, sehen wir ja auch wieder, wie der Rettungsfunk losgelassen wird, dieses CDC glaube ich oder schiebt irgendwie sowas.

[1:33:17] Also eben noch nicht SOS, aber der Vorläufer von SOS und da habe ich irgendwie auch gehört, so dass, Gibt ja eben auch eine Tragödie in der Tragödie, das halt ein Schiff eigentlich näher war. Die California hieß die glaube ich, aber ich kriege das jetzt nicht mehr so ganz zusammen, aber man war noch so ungeübt und es gab noch so wenig Prozedere im Funkverkehr, dass die irgendwie alle ständig über den Funk kommuniziert haben, der Untergang der Titanika nicht durchgedrungen ist, weil sie alle durcheinander geredet haben über den Funk und die, die's mitbekommen haben, gedacht haben, ist doch ein schlechter Scherz, weil die Titanic geht doch nicht unter.
Und ähm also das sind alles so Aspekte, die die so ein bisschen, darauf hindeuten, dass das also dass dieses Unglück halt wirklich ein Unglück war oder was eben auch lange Zeit äh äh debattiert war, bis halt eben dann in den 80ern das Wrack gefunden wurde, ob sie auseinandergebrochen ist. Es gibt halt ähm.

[1:34:13] Äh das Buch a Night to Remember, was glaube ich ein paar Jahre nach dem Untergang, also irgendwie so in den zehner, zwanziger Jahren gab's halt ein ein Buch, was diese Ereignisse, ein Sachbuch, auch eine Empfehlung, so das habe ich als Hörbuch gehört und dann gab's halt, eine Verfilmung 58 auch Vorlage für diesen Film gewesen. Den will ich mir auch nochmal anschauen. Und da geht die Titanic in einem Stück unter.
Und es war halt, es gab halt Gerichtsverfahren, Anhörungen natürlich, es wurde untersucht, was ist da jetzt passiert damals mit der Titanic Zeugenaussagen und es gab halt, fifty-fifty. Die eine Hälfte hat gesagt, ich habe gesehen, wie die Titanic zerbrochen ist und die andere Hälfte, die gesagt hat, ich habe gesehen, wie sie ganz geblieben ist. Und dann habe ich eben bei YouTube auch noch mal so ein Video gesehen, was halt versucht hat, die Lichtverhältnisse von damals nachzucremen mit so einer Computeranimation. Also einmal äh, James Caverance Lichtverhältnisse und du siehst, wie die Titanic untergeht und du siehst es halt, wie sie auseinanderbricht und einmal dann wie's gewesen sein muss. Und du siehst halt einfach wirklich nichts, weil's keine Lichtquelle gab, Und dann hast du nur Geräusche gehört und.

Daniela:
[1:35:20] Muss ja auch furchtbar gewesen sein.

Christian:
[1:35:21] Eben und die Leute wussten ja auch nicht, was sie da hören. Die dachten, dass dann irgendwie die Triebwerke und die Pumpen da irgendwie im Schiff hin und her wackeln, weil sie geht ja unter, aber sie haben halt gehört, wie das Ding zerbrochen ist, so. Und das ist halt also, Um den Bogen noch mal zu schließen. Es ist äh ich finde es auch so interessant, weil man an diesem Ereignis auch irgendwie, Geschichte noch mal nachvollziehen kann, weil Geschichte ist eben nichts, was in Stein gemeißelt ist, sondern Geschichte ist auch etwas, also den den, Um Geschichte zu erleben, musst du halt diesen Weg gehen und du kannst halt verschiedene Quellen dir irgendwie anschauen und Bücher lesen, Analysen irgendwie und es wird halt immer weiter analysiert und immer weiter geforscht und immer weiter geguckt, auch die Cameron hat halt, äh die Art und Weise, wie sie zerbrochen ist, wohl auch nicht korrekt gezeigt, aber für damals war das die korrekteste Darstellung, weil mehr wusste man nicht und heutzutage hat man wieder weitere äh Spekulationen, wie sie auseinandergebrochen ist und ähm das finde ich halt einfach so faszinierend, weil das eben auch die Verbindung, In eine andere Zeit irgendwie ist so und das das es gibt halt immer irgendwelche historischen Ereignisse, die sowas, Mit denen man Geschichte halt irgendwie auch verstehen kann und die so ein die so ein die aus so ein so ein bisschen Halt geben können, um auch in andere Zeiten zu springen. So weil klar, das macht der Film ja auch diese ganzen Klassen, Schichten Verhältnisse von damals ähm erzählte von mir eben auch.

[1:36:48] Über dieses Ereignis und das das äh fasziniert mich einfach total und es ist natürlich auch ja ein ein trauriges Ereignis, aber, Auf der Suche nach dem, was da eigentlich passiert ist, gehst du halt den Weg der Geschichte und das macht's so spannend, Ja, vielleicht äh um das Thema noch abzuschließen ähm und du hast sehr geduldig zugehört.

Daniela:
[1:37:13] Müsst euch vorstellen, ich habe jeden einzelnen dieser Vorträge schon mindestens einmal gehört, aber.

Christian:
[1:37:22] Einen hätte ich noch, klitzeklei, Die Titanic wäre beim äh äh Auslaufen aus dem Hafen fast mit einem anderen Schiff kollidiert, Weil sie so unfassbar viele Wassermassen von sich weggedrängt hat, dass sie einen Sog erzeugt hat, der einen beistehenden riesengroßen Dampfer fast mit ihr kollidiert hat, wäre das passiert, wäre sie, Wäre sie wahrscheinlich nicht untergegangen, weil sie denn erstmal hätte kontrolliert werden müssen auf Schäden und so weiter. Also das das meine ich. Immer diese kleinen Momente der Geschichte, wo es hätte anders laufen können, aber okay.
Kids, jetzt bin ich fertig.

Daniela:
[1:37:58] Vielen Dank für diesen erhellenden Beitrag. Weiter geht's.

Christian:
[1:38:02] Ja, ich will nur ganz kurz ein paar äh Links äh quasi hier setzen, weil ähm ja, dass natürlich Wie ich dann gemerkt habe, da draußen gibt's eine Riesenwelt, die sich damit beschäftigt, mit diesem ganzen äh Thema, was ich sehr gerne geguckt habe, ist auf YouTube 2 Kanäle, Ocean Liner Designs und Historic Travels, die in englischer Sprache auf höchst unterschiedlicher Art und Weise, sich immer wieder auch mit der Titanic auseinandersetzen. Ich habe ähm dann ähm.

[1:38:32] Ein VR-Game gespielt auf der PlayStation, Titanic VR heißt das, wo halt eben dann, Auf der PlayStation mit Brille man halt auch zu dem Wrack runtertaucht und äh da so ein paar Dinge erlebt, ähm was halt eben, auch sehr beeindruckend war. Äh es gibt irgendwie noch so ein Videospielprojekt oder so ein so ein Animationsprojekt äh Tetanic Honor and Glory, die irgendwie glaube ich schon seit über zehn Jahren versuchen die Titanic digital nachzubauen und dann eben auch so ähm erlebbar zu machen und dass man halt eben auf dem Schiff rumlaufen kann, aber die machen das, glaube ich, auch in ihrer Freizeit, deswegen dauert es ewig. Ähm das Buch Member habe ich gehört und den Film will ich noch gucken Ähm auch äh absoluter Klassiker. Äh dann gibt's noch das Buch Glass, los Titanic, das ich auf meiner Wunschliste habe. Also äh ich würde es gerne noch lesen, weil das glaube ich so der aktuellste Forschungs äh Stand zum Thema ist. Also äh Zwinkerzwinker an dieser Stelle.

Daniela:
[1:39:36] An mich oder an die Leute, die zuhören?

Christian:
[1:39:40] Je nachdem, wer schneller ist. Mir ist das ziemlich egal. Äh und dann gibt's noch eine Miniserie, eine äh Miniserie aus dem Jahr 212, also zum hundertjährigen ähm Ereignis, die von Julian wohl geschrieben ist, der Downton Abbey äh Schöpfer. Ich habe so ein gemischte Sachen dazugelesen, deswegen habe ich diese Miniserie einfach noch nicht geguckt, aber, Gibt's halt eben auch noch mal zum weiter studieren, filmischen, studieren zu diesem Thema. Genau, also es gibt halt einfach unfassbar viel, Auch Literatur und und äh also es gibt eine Riesencommunity, die sich damit beschäftigt, was halt auch faszinierend ist. Also es kann manchmal auch recht holsam sein.
Über so was Gedanken zu machen in einer Online-Community, die dann unter YouTube-Videos so, Sich bedanken und das toll finden, dass andere so was machen und nicht nur sich anpöbeln und an also, Vielleicht auch eine der Gründe, warum das Spaß macht, sich mit diesem äh mit dieser Forschung zu beschäftigen.
Ja, dann sind wir, glaube ich, erstmal durch.

Daniela:
[1:40:48] Sind durch. Ich habe auch noch zwei Sachen, die ich empfehlen möchte. Das habe ich jetzt fast vergessen. James Cordon heißt der, ne, Wir haben nämlich äh gestern dann noch nach dem Film äh James Corden und Silineon im Carpool äh, gesehen. Wer keine Lust hat das ganze Video zu gucken in den letzten vier Minuten sind episch. Also ich lache mich jedes Mal schlapp Christian, ich weiß nicht, dein Humorzentrum hat's, glaube ich, nicht so sehr getroffen wie meins. Aber vielleicht bist du auch einfach noch zu jung, um diesen ganzen Hype, um diesen Film verstehen zu können.
Also Celine Neon und James Cordon sehr sehr gut. Ist Celine Joras auch wahnsinnig selbstironisch.

Christian:
[1:41:29] On fire, wie die Kids, glaube ich, sagen.

Daniela:
[1:41:32] Und dann gibt's noch ein ähm Meme oder so ein ein ein ich kenne das von Instagram, so eine ein ein kurzes Video, in dem jemand äh, Kwinstedt, also rose durch eine schwarze Katze, und den gibt's wirklich ein paar schöne Zusammenschnitte, wie sich dann Leo und die Katze zusammen angucken oder wie sie zusammen tanzen oder wie Leo die Katze malt. Ähm ich kann es sehr empfehlen, es ist sehr lustig.

Christian:
[1:42:01] Sehr gut. Äh ja werden wir auch alles verlinken in den Shownotes. Secondunet Minus Podcast Punkt DE, falls ihr die Website besuchen wollt. Ähm wir kündigen ja schon jetzt immer die nächste Sendung an,

Nächste Sendung: Oppenheimer


[1:42:13] steht soweit auch fest, es äh geht im.

Daniela:
[1:42:16] Wahnsinn, da müssen wir den Film ja noch mal gucken. So ein Pech aber auch. Ich habe ihn doch erst zweimal im Kino gesehen. Wie soll ich das wie soll ich das alles schaffen?

Christian:
[1:42:25] Oppenheimer ist das Stichwort. Äh dann aber mit Maria Engler zusammen, die ist ja auch unsere äh Oskars Expertin, Seit sie vor ein paar Jahren in LA für ein Auslandssemester war und ich sie einfach zur Korrespondentin vor Ort erklärt habe und während unseres Livestreams bei Skype angerufen habe, Sag mal, wie ist das da jetzt.

Daniela:
[1:42:45] Das waren noch Zeiten, als du nachts noch äh die Oscars gucken konntest.

Christian:
[1:42:50] Ich bin so kurz davor, wenn ich nicht unter diesem Schlafmangel leiden würde, nee, aber.

Daniela:
[1:42:54] Ich habe überlegt, ob ich mir den Tag danach freinehmen soll, aber ich kann mir halt nur von meiner Lohnarbeit freinehmen, nicht von meiner Kehrarbeit.

Christian:
[1:43:01] Das ist der Punkt und ich glaube, ich also mit einem Tag würde ich nicht mehr auskommen. Ich glaube, ich müsste eine ganze Woche nachholen, deswegen äh, Ja, aber Stichwort Oscars Unit, die Oskars stehen an. Wir haben uns Oppenheimer rausgesucht und werden natürlich dann in der Ausgabe auch über die Oskars nochmal sprechen und ich hoffe, ich schaffe es auch noch ein paar andere Kandidaten Äh nachzuholen bis dahin, aber ähm.

Daniela:
[1:43:23] Liegt ja schon hier. Und Babi.

Christian:
[1:43:25] Ja Pascal liegt hier, Barbie liegt hier äh die Streaming Dinger sind da. Netflix, ähm Maestro und Apple TV Plus mit.

Daniela:
[1:43:34] Der Killer of the Cabrio eben.

Christian:
[1:43:36] Die Cabrio eben ja also ne genau und äh alles weitere dann in der nächsten Sendung zu im Schwerpunkt Oppenheimer.

AbmoderationDaniela:

[1:43:49] Da hast du dir aber auch ein Brett vorgenommen, meine Güte. Oder ihr.

Christian:
[1:43:52] Ja, ich hoffe, es wird ein bisschen kontrovers. Ich glaube, Maria es feierte nicht ganz so ab, wenn ich das aus den Nachrichten richtig interpretiert habe, also, Ich hoffe, es geht, es geht rund. Ist ja immer gut, wenn man dann nicht nur so einer Meinung ist, sondern.

Daniela:
[1:44:09] Nee, ist ja auch okay. Das wollte ich damit auch nicht sagen, aber ich merke gerade, dass es halt auch nicht der kürzeste und entspannteste Film, den man sich angucken kann. Ihr hättet also.

Christian:
[1:44:18] Ja, das merke ich auch gerade, aber äh das äh.

Daniela:
[1:44:21] Vielleicht versuchst du es mal so mit so 90 Minute, dann ist die Vorbereitung auch nicht so lang.

Christian:
[1:44:25] Ich weiß gar nicht, ob's den in der best picture-Kategorie überhaupt gibt. Also.

Daniela:
[1:44:28] Ist nicht so lang.

Christian:
[1:44:30] Das heißt ja heutzutage, der ist nur zweieinhalb Stunden lang, aber.

Daniela:
[1:44:33] Ja, furchtbar. Da könnte man auch mal episch drüber sprechen, muss immer so lange Filme gehen. Aber wir verlieren uns gerade.

Christian:
[1:44:39] Wir machen jetzt aber erstmal hier ein bisschen zu exakt, denn äh wir äh haben noch auf dem Zettel eine kleine Werbung für dich.

Daniela:
[1:44:48] Na ja, eigentlich ist das keine Werbung für mich, sondern für jemand anderes, aber es ist auch ein bisschen Werbung für mich, denn ich war, Ich weiß gar nicht, ob man zu Gast sagen kann, aber ich habe ein ähm ein Audiokommentar, zu einem meinem Lieblingsfilm von 2023 beide Kulturpessimistinnen äh abgegeben. Die Kulturpessimistinnen machen jedes Jahr eine Jahresrück eine Folge über Serien und eine Folge über Filme. Ich glaube, das sind insgesamt so zehn Stunden oder so.
Auf zwei Folgen verteilt, also nicht ganz so lang, ihr müsst nur fünf Stunden. Ihr könnt nur fünf Stunden hören und in der Filmfolge bin ich auch zu hören. Ich glaube, so anderthalb Minuten und ich werde jetzt auch nicht verraten, was mein Lieblingsfilm war. Zweitausenddreiundzwanzig, wenn ihr das wissen müsst, wollt, dann könnt ihr jetzt rübergehen zu den Kultur-Pessimistinnen, wenn diese Folge vorbei ist und die Film Folge da zu hören. Es macht immer sehr viel Spaß dabei zu sein. Das macht dann auch immer sehr viel Spaß die Folge zu hören und, Ganz kurz noch, was mich sehr gefreut hat in der Filmfolge, weil die Person drei Folgen aus der neuen Pumuckl-Staffel im Kino gesehen hat. Jemand hat den neuen Folgen gepickt und mir mein Herz. Ach, ich habe mich so gefreut. Danke dafür.

Christian:
[1:46:03] Pumuckl ist auch ein schönes Thema, ja.
Gut, klickt euch rüber, haben wir verlinkt in den Shownotes auf der Website und da findet ihr auch noch weitere Links, ähm ja, die uns betreffen, also äh natürlich Podcast unterstützen, Steady, PayPal, Banküberweisung. Wie ihr das auch immer wollt.

Daniela:
[1:46:22] Zahlt viel, da habe ich auch was.

Christian:
[1:46:27] Zahlt viel oder zahlt auch gerne in Sachspenden ne, erwähnt da äh Buchtitel oder so, also äh.

Daniela:
[1:46:34] So ein bisschen vorantreiben.

Christian:
[1:46:36] Finde ich gut, ja. Understatement ist hier eigentlich so ein bisschen das Stichwort, aber das ist gut, wenn du das so ein bisschen äh da könnte man jetzt wieder die Brücke zu Cameron, aber nein, mache ich nicht. Also ich sage nur, äh ihr könnt.

Daniela:
[1:46:46] I'm the Queen of the World.

Christian:
[1:46:49] Podcast abonnieren. Auch sehr geil, wenn ihr das hier hört bei YouTube, bei Spotify, bei Apple Podcast, bei eurer Podcast-App der Wahl, whatever sehr sehr gerne äh abonnieren und äh auch sehr sehr gerne. Ich versuche so viel Werbung wie möglich dafür zu machen, unseren Newsletter abonnieren. Der ist komplett kostenfrei. Da findet ihr auch Links in den Shownotes. Ist mittlerweile einfach für mich die beste Art und Weise, um euch so ein bisschen zu informieren, wenn ihr Dran bleiben wollt, was wann wie rauskommt und was hier vielleicht auch hinter den Kulissen passiert. Ist der Newsletter einfach äh mittlerweile das Mittel der Wahl. Im aktuellen erkläre ich auch Warum? Weil Social Media, schwierig geworden ist, sagen wir es mal so. Also, alles abonnieren, alles klicken, findet ihr in den Shownotes findet ihr bei uns auf der Website und damit sind wir dann auch raus. Ich sage vielen, vielen Dank fürs, Mitmachen.

Outro

https://steadyhq.com/de/secondunit/newsletter/sign_up


Daniela:
[1:47:37] Danke, dass ich dabei sein durfte. Es ist mir wie immer eine Freude.

Christian:
[1:47:42] Und vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal, tschüss.