Indiana Jones ist zurück! Aber, muss das sein?
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Begrüßung
Christian:
[0:25] Einer neuen Ausgabe der Secondunit. Mein Name ist Christian Steiner und ich habe bei mir gleich zwei Gäste zu einem ja durchaus auch besonderen Film. Bei mir ist Cedric, hallo Cedric.
Und David ist auch da, hallo David, Ja, wir sind zusammengekommen, Cedric, wir ganz besonders, weil wir jetzt äh ich weiß nicht, ob ich das so sagen darf, Eine Reihe abschließen, die schon abgeschlossen war, die dann aber doch wieder aufgemacht wurde für einen kurzen Moment. Diesen Moment besprechen wir. Es geht natürlich um Indianer Jones.
Cedric und David:
[1:02] Äh ja, du hast eben schon im Vorgespräch gegenwerten wollen, ob das der letzte ist, also schauen wir mal.
Christian:
[1:08] Ich habe nicht nachgeschaut, ob das aktive Wetten gibt und wie viel Geld man verdienen könnte, aber ich äh behaupte es jetzt einfach mal. Es ist der letzte Film. Ähm ich glaube, wir werden auch im Laufe des Gesprächs dahin kommen, ob wir auch wollen, dass es der letzte Film ist oder ob wir da noch, ja Nachholbedarf oder Fortsetzungsbedarf sehen, aber äh Stand Januar 2024 ist das ähm ja, Aktuellste und auch vorerst letzte Indiana Jones und David du gehörst eigentlich auch in diese Reihe, in die Cindiana Jones-Reihe und hast uns auch zum dritten Film äh beehrt hier in der Runde und machst jetzt hier ja auch äh mit uns die Reihe zu, ja schön, dass du da bist und äh auch ein großer großer Indianer-Jones-Fan.
Cedric und David:
[1:51] Ja, danke, dass ich hier sein darf. Der Dritte war ja mein Lieblingsfilm, also aus der Reihe, der hier ist es jetzt nicht, aber ja, da kommen wir dann später dazu.
Christian:
[2:00] Sehr gut, ja. Genau, wir haben im Archiv auch schon äh alle bisherigen vier Indiana-Jones Filme besprochen. Da könnt ihr euch sehr gerne äh durchklicken. Cedric, das war ja eben so, also du hast das ja hier so mit äh reingebracht damals und hast gesagt, äh brauchen wir unbedingt ähm, Und äh weil's glaube ich auch bei dir aus der Kindheit also du du hattest, du so ein bisschen diese Leidenschaft für einen Jana Jones auch versucht, mir näher zu bringen, Das ist so der Stand, an den ich mich noch erinnern kann, nach irgendwie Jahren, die wir das schon machen.
Cedric und David:
[2:28] Die Frage ist ja, habe ich's geschafft.
Christian:
[2:30] Ähm ist schwer, das mit diesem Film, glaube ich, zu diskutieren. Ähm also, mir fehlt halt diese Kindheitserinnerung. Mir fehlt die Nostalgie. Ja, ich kann sie, Ich kann sie sehen und ich glaube, ihr beide spürt sie eher, wenn sie da ist. Da werden wir, glaube ich, am Ende auch noch äh drauf zu sprechen kommen. Andina Jones und äh das Schicksal der Nostalgie oder so ähnlich. Ähm, Ja aber ähm es ist so also das Gesamtunterfangen, um da schon mal ein Fazit vorwegzunehmen. Es hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt so und auch also ich finde den Film jetzt hier auch nicht furchtbar, aber ich glaube, wir haben noch sehr viel Redebedarf, was das angeht.
Cedric und David:
[3:08] Also ich verzeihe dir auch, wenn nur die ersten drei einmal im Jahr bei dir äh aufm Fernseher durchlaufen.
Christian:
[3:13] Ich hab grad überlegt ob sie im Regal stehen sie müssten im Regal stehen. Ich glaub sogar die ich glaub sogar die vier bisherigen stehen im Regal. Also.
Cedric und David:
[3:20] Sehr vorbildlich. Also ich habe äh ich kann dir sonst welche geben. Ich habe, glaube ich, jede erdenklich äh ich glaube nur VHS und Laserdiskremi, ansonsten habe ich, glaube ich, jedes physische Medium, was es irgendwie gibt zu diesen Filmen. Ich kann mich so schwer trennen.
Danksagung
Christian:
[3:32] Sehr gut. Äh genau, bevor wir aber so richtig einsteigen in diese ganze äh Auseinandersetzung hier mit, äh Jones, Harrison Ford, vielleicht auch ein kleines bisschen irgendwo George Lukas, sagen wir noch einmal ganz kurz.
Ähm vielen, vielen Dank und zwar in Richtung. Ihr könnt diesen Podcast nämlich unterstützen. Das machen auch sehr viele Leute sehr fleißig und ein paar von denen greife ich dann eben heraus. Das sind Sebastian und Anne. Vielen Dank, dass ihr den Podcast so unterstützt.
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Vorverständnis
[4:21] um uns so in den Film langsam einzugrooven, machen wir das ja hier mit äh dem Stichwort äh Vorverständnis und da bin ich sehr gespannt, wie das so bei euch gesetzt ist. Wie, Habt ihr diesen Film jetzt wieder geschaut? Wie habt ihr ihn das erste Mal geschaut? Mit welchen Erwartungen seid ihr rein? Äh da können wir ja vielleicht mal ein kleines bisschen anfangen. Ich fange einfach mal bei David an. Ich glaube David äh Davids Geschichte ist ganz spannend, was das angeht.
Cedric und David:
[4:49] Also ich habe versucht nicht Spoiler aktiv zu suchen, aber ich war halt trotzdem irgendwie oft damals Twitter, heute X unterwegs und so, da paar Sachen natürlich mitbekommen. Ähm dann kam der Teaser raus. Den habe ich geliebt. Dann kam der Trailer raus, den fand ich noch sehr gut und dann kamen halt alle TV-Spots und so raus, die ich auch alle geguckt habe, teilweise in Endlosschleife.
Ähm also ich war schon gehypt und als es dann raus kam, war ich gerade in Sydney in Australien paar Tage vorher hatte ich Simon Windsor interviewt, den Regisseur von The Phantom, wie Willy und einigen der besten Young and Day Jones folgen. Also ich war auch voll im Indie-Fieber sozusagen. Ähm, Und ja, habe ihn dann alleine in Sydney im Kino geguckt, Und dann nochmal hier in Deutschland, in Bremen, auch nochmal im Kino, jeweils auf Englisch. Also für mich heißt das ein Fachteil auf Destiny, also den Titel auf Deutsch ja aufgeschrieben, das war, habe ich erst mal gestockt, aber ja, es ist der deutsche Name, stört schon. Ähm, Ja und so so bin ich halt rangegangen, also Spoiler nicht aktiv gesucht. Ich habe zwar trotzdem was mitbekommen, dass am Ende irgendwie so römische Soldaten da rumlaufen, also Das hat man ja schon vorher mitbekommen, dass da so Bilder gab. Ich habe immer gehofft, keine Ahnung, hoffentlich ist irgendwie nur ein Filmset, was Indie zufällig besucht und ähm Mangold versucht uns alle zu verarschen, aber, Na, da kommen wir noch am Film drauf dann.
Christian:
[6:07] Äh genau, bevor Cedric, bevor du weitermachst, natürlich Spoiler-Warnung, Proformer, wir gehen sehr, sehr tief in diesen Film rein, falls ihr irgendwie hierauf gestolpert seid, und diesen Film irgendwie noch nicht gesehen habt, dann äh seid ihr an dieser Stelle noch gewarnt, bevor ich äh hier irgendwelche Klagen ins Haus bekomme. Also, Äh Cedric, wie war das bei dir? Wie hast du den Film das erste Mal gesehen? Mit welchen Erwartungen vor allen Dingen.
Cedric und David:
[6:31] Ja, ich muss sagen, ich habe mich ähnlich wie David, wir beide haben ja unseren kleinen Privatjet dazu gehabt, um uns äh auch ein bisschen heiß gemacht zu dem Film, uns denn auch immer wieder aufm Laufenden gehalten, so zumindest was so die Spoiler freien Sachen angeht, die Entwicklungsgeschichte dahinter.
Der Film wurde ja, ich weiß nicht, zwei siebzehn glaube ich schon das erste Mal angekündigt und immer wieder verschoben, Dennis Bielberg Abgesprungen, denn es Lukas ist schon vorher abgesprungen. Also am Ende hatte der ja doch eine recht komplizierte ähm recht komplizierten Gang durch die Produktionshölle und äh als er dann endlich mal kam, war man natürlich heiß. Ich.
[7:04] Dachte auch erst so, ich weiß noch, dass damals vom Vierten wurde das erste Bild von Indiana Jones, glaube ich, von äh Frank Marshall hatte, glaube ich, das Bild geteilt. Das war das hat total was in mir ausgelöst und hier war das jetzt bei der Produktion schon so, Es war irgendwie befremdlich, weil das erste Bild, was man sehen konnte, war von von Harrison Ford mit Maske. Also man wusste, es muss offensichtlich ein ganz, Frisches Bild sein, weil's während der Pandemie gedreht wurde. Ähm ich muss aber sagen, ich war nicht so sehr gekickt wie äh jetzt damals beim Vierten. Ich Weiß nicht, vielleicht war halt damals einfach die Lücke zwischen Kindheitserinnerungen und Erwachsensein zu groß und jetzt als Erwachsener den vierten gesehen zu haben und dann als Erwachsener sich auf den 5. zu freuen. Ja ich und Ich weiß nicht, äh irgendwie habe ich die Erwartung relativ weit unten angesetzt, deswegen war ich gar nicht so sehr gehypt. Ich habe mich riesig gefreut, aber ich war jetzt nicht so gehypt und ich habe ihn mir ich glaube gleich nach Opening Night äh hier in Köln, wo ich wohne, angesehen.
In so einem es gibt ja dieses fancige Kino, wo man große Liedersitze hat und die Füße langstrecken kann. Also es gab deutlich äh unmodernere äh Wege sich den Film anzugucken.
Und äh ich weiß nur, dass ich durchaus beseelt rausgegangen bin und ich habe ihn mir dann, glaube ich, noch ein zweites Mal sogar im Kino angesehen. Ähm, Dann aber in einem deutlich preiswertigeren Variante.
Christian:
[8:24] Sehr gut. Ja, das ist ein gutes Stichwort, was du da ansprichst, weil Again, also, Das kann man einmal, glaube ich, gut machen und hat, glaube ich, einmal auch diese großen Wellen geschlagen, aber die sind halt schon 15 Jahre her diese diese großen Wellen. Auch Harrison Ford kommt zurück in diese Rolle, die ihn legendär gemacht hat.
Ist glaube ich so eine Sache, die jetzt hier bei dem Rat des Schicksals irgendwie ähm, ja nicht nicht vielleicht nicht mehr ganz so sehr zieht, also diese diese das was du da ansprichst, dieses Gefühl, das finde ich interessant, weil der Film jetzt ja auch nicht das riesengroße der riesengroße Kassenschlager war und so ein bisschen verhaltener diskutiert wurde. Ich glaube, ein bisschen verhaltener irgendwie ankam. Mal gucken, ob wir das nachher auch noch ein bisschen rausgreifen, aber, Dass du sagst so, vor 15 Jahren, da war der Hype da und jetzt ist es ein bisschen routinierter gewesen, kann vielleicht auch daher kommen, dass es dieses Comeback schon mal gab.
Cedric und David:
[9:20] Ich glaube auch, ähm dass, ich sage mal, die Erwartungen beim vierten waren unermesslich hoch.
Also ich glaube, es gab keinen Indianer-Jones-Fan, der davon ausgegangen ist, dass das ein Film wird, der irgendjemanden enttäuscht.
Der konnte eigentlich nur brillant oder noch brillanter sein und äh ist dieses dieses Gefühl, mit dem uns dieser Film damals entlassen hat, weil einfach der der Film hat Probleme, das ist auf rein Filmwissenschaftlicher Sicht kann man das sehr Gutes belegen und ähm ja also am Ende war der Film einfach weit, weit weg von dem, was wir Fans uns äh vorgestellt haben, also zumindest nehme ich jetzt mal mir raus für alle Fans sprechen zu dürfen und ich glaube deswegen waren wir alle so Okay ja vielleicht diesmal die Erwartungshaltung eher dämpfen und positiv überrascht werden als mit der Riesenerwartung rangehen und äh wieder ertäuscht werden.
Ich möchte noch eine Sache dazu sagen. Ich hatte Ford versus Ferrari hier im Kino gesehen.
Und ich finde, das ist ja der beste, Mangold Film überhaupt. Also Logan fand ich auch gut. So The Wolverine war, glaube ich, auch schon von ihm, der davor ähm.
Christian:
[10:27] Das weiß ich grad gar nicht.
Cedric und David:
[10:28] Doch der war auch von ihm, ja. Ähm den fand ich damals okay, aber können wir jetzt auch nicht mehr aktiv dran erinnern. Logan fand ich gut.
Bis sehr gut teilweise und dann kam halt fort, was ist Ferrari und das war halt so und es war so genial und auch die Farben und die Sonnenuntergänge und ähm ja also toller Film, Ähm und da dachte ich mir so, na ja wie wie will er das eigentlich toppen? Oder kann er mit in die fünf jetzt da rankommen? Ähm ich hab's natürlich gehofft und, Ich glaube, Mangold kann auch viel. Das hat er mit Fodvis Ferrari bewiesen. Spielt er auch, weiß ich nicht, sechziger, siebziger oder so oder so ähnliche Zeit, könnte man sagen. Ähm, Ja, aber also ich war, auch wenn's Bier wirklich immer dabei war, ähm war ich da eigentlich frohen Mutes, dass es was Gutes bisher Gutes werden könnte.
Christian:
[11:14] Ja? Ja, ich bin so ein bisschen rausgefallen aus dem aus dem ganzen Hype, aber auch eher ähm aus, Ich glaube gar nicht so sehr Filmgründen, sondern eher so aus persönlichen Gründen. Also mein äh gerade Kinosommer 2023 ich war mit sehr vielen anderen Dingen beschäftigt als äh mit dem Thema Kino und mit Kinofilm. Ähm, Muss aber auch ganz ehrlich sagen.
[11:36] Also, ich meine, das ist eine Diskussion, die wir heute nicht aufmachen wollen, aber dieses ganze Streaming und Disney Plus, also selbst bei mir sehr nahe stehenden äh Themen wie Marvel Film bin ich mittlerweile, viel zurückhaltender geworden, weil ich weiß, in drei bis sechs Monaten kann ich die halt einfach mal locker flockig zu Hause weggucken nach eigenem Tempo und mit eigenem, ja also mit mit also kann sozusagen auch persönliche familiäre Rahmenbedingungen schaffen, die halt manchmal einfacher sind als zu sagen, ich sitze jetzt irgendwie drei Stunden in dem Kinosaal, Und ähm das kam auch so ein bisschen mit rein. Deswegen ich habe ihn jetzt im Heimkino das erste Mal geschaut und ähm hatte halt ja hatte ja schon den den Kino, Lauf sozusagen im Rücken und habe schon mitbekommen, dass der ja ich finde das Wort Verhalten trifft es irgendwie ganz gut. Der der wurde verhalten, Diskutiert, der ist also das Einspielergebnis vom Verhalten, aber ähm ja Da da also Hype war bei mir kein großes Thema und ähm trotzdem hat er für mich in in manchen Punkten auch positiv überrascht. Also ähm ja da wollen wir glaube ich gleich mal rein, aber Cedrik, dir dir, brennt noch was.
Cedric und David:
[12:45] Ich wollte eigentlich nur noch was ergänzen zu dieser Streaming-Nummer sagen. Wie gesagt, wir wollen das fast gar nicht so riesig aufmachen. Ich muss aber echt eine Lanze mal wieder fürs Kino brechen. Ähm also, Ich habe mich auch sehr dran gewöhnt, gerade in der Pandemie und mit Zugang zu Screenern äh von den Filmverleihen. Äh war das schon natürlich sehr angenehm sich Filme zu Hause auf dem eigenen Bildschirm anzusehen, von dem man weiß, die kommen in zwei Wochen erst ins Kino, damit man eine Kritik drüber schreiben kann.
Ich kann mich aber dran erinnern, äh jetzt bei New Jones war das nicht der Fall, aber ich habe mir den Spiderman No Whey Home im Kino angesehen und es war ein rappelvoller Kinosaal.
Und wir alle durchgedreht sind, als äh äh gewisse Personen aufgetaucht sind, Das war schon äh also da kriege ich jetzt noch Gänsehaut. Das ist schon cool gewesen und auch den Film jetzt Indiana Jones auf der großen Heimat zu sehen. Es ist doch noch mal was anderes, aber da können wir auch direkt äh in den Film reingehen, Ähm ich finde persönlich, dass der Film zum Beispiel das Potenzial der großen Leinwand leider gar nicht so sehr ausschöpft. Also das äh auf rein technischer Ebene.
Christian:
[13:46] Ja Ja? Äh du willst schon rein in den Film. Ich will glaube ich noch die ein oder andere kleine äh Schleife drehen. Ähm über die Technik werden wir auch noch sprechen müssen. Ähm haben wir im Vorfeld jetzt gar nicht geklärt, wer von euch beiden im Plot noch mal zusammenfassen darf. Ich weiß nicht, ob wir jetzt on air Schnick, Schnack, Schnuck müssen oder äh ob ich das einfach mal äh Cedric vielleicht einfach rüberschieben darf und David springt ein, wenn es äh ungereimtheiten gibt oder äh wichtige Dinge vergessen wurden.
Plot
Cedric und David:
[14:13] Verdammt, ich finde immer David macht die schönsten Zusammenfassungen. Drei war das ja herrlich kurz.
Christian:
[14:18] Dann gibt's gerne weiter, also.
Cedric und David:
[14:20] Also mache ich, aber oder wenn sie ähnlich schön wird wie bei Indiana Jones drei, dann gerne.
Oh, ich kann mich nicht mehr da dran erinnern. Ähm also es beginnt mit einem Cold Opening in im Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Also erstmal, dass wir in die im Zweiten Weltkrieg sehen ähm und er ja, findet halt auf einem Naziplaner train ähm dieses Teil of Destiny, wie es halt so schön heißt, ähm was ihm dann, Ein deutscher Wissenschaftler namens Doktor Voller versucht wegzunehmen, der dann aber stirbt, äh wenn man eigentlich ehrlich ist.
Dann springen wir ins New York ähm des Jahres 1969 und ähm, Indie trifft seine Patentochter Helena, Helena Schor, die halt irgendwie auf der Suche danach ist, weil ihr Vater ihr Leben lang sein Leben lang danach gesucht hatte. Ähm ja und dann entspinnt sich ein Abenteuer von New York Über Marokko nach Griechenland und am Ende nach Italien über mehrere Kontinente, dass halt die Nazis, die dann wieder da sind sozusagen, Indie und Helena, Ähm ja eigentlich sonst niemand äh halt ähm ja erst dieses Teil of Fast alle Teile davon suchen und dann halt versuchen Ja, vielleicht eine Zeitreise zu starten oder nicht. Das ist ja bis kurz vorher nicht nicht klar, aber in was für eine Richtung das geht oder wo's hingeht. Das ist ja das das große Ding.
Cast
Christian:
[15:45] Ja, dann lasst uns auch über die beteiligten Leute sprechen. Da haben wir auch schon ein bisschen was äh zu gesagt. James Mangold an allererster Stelle, der die Regie übernommen hat. Also wir haben einen, äh Interna Jones Film, der nicht aus der ja aus dem Regiestuhl von Steven Spielberg stammt. Ähm.
[16:05] Vielleicht kann können wir da auch schon so ein paar Grundlagen setzen, weil ich mich am Ende dieser Diskussion tatsächlich auch frage, so hat die Indianer Jones-Reihe, hat Lukas Film, hat George Lukas, wer auch immer dahinter steht, äh zu welchem Zeitpunkt vielleicht ein Potential verschenkt.
Cedric, du hast das ja damals näher gebracht äh in der Besprechung, dass äh ein James Bond machen wollte, aber nicht durfte und Lukas gesagt hat, Machen wir, schreibe ich dir, ist halt ein Abenteuerfilm und kein Agentenfilm, aber so, ne, der der amerikanische James Bond ist ja in Jana Jones irgendwie und bei James Bond ist es ja ähm, Teil der DNA äh verschiedenste ähm, Leute vor und hinter der Kamera irgendwie zu sehen, aber Indiana Jones hat das ja bisher äh äh so nicht getan, aber jetzt haben wir's das erste Mal, James Mangold, der hier Regie übernimmt, aber eigentlich auch nur als Notlösung von Spielberg, wenn man so die Produktionsbedingungen ja sieht ähm, David hat's schon ein bisschen bisschen angesprochen grad eben, was macht das mit dir David? Ist das eine Sache? Siehst du ein Potenzial, siehst du eine Chance? Ist das irgendwie, Der Seriegericht, der figurgericht im bisherigen Filmgericht oder hast du über so was gar nicht nachgedacht im Kontext von Interna Jones?
Cedric und David:
[17:21] Also erst mal würde ich sagen, du sagst mal Filme. Ich würde noch mal betonen, Kinofilme, weil es gab ja auch die Fernsehfilme, also Young and Dair Jones, mit denen ich ja auch aufgewachsen bin, Und da war ja Bierberg hm offiziell gar nicht, Simon Woods hat mir dann erzählt, inoffiziell schon ein bisschen ähm beteiligt und eigentlich war das so ein George Lukas Pet Projekt, Und da waren ja auch ganz viele andere Regisseure und deswegen fand ich das jetzt nicht schlimm, dass Bielburg da nicht kommt, weil ich finde, dass man auch in die Geschichten ohne Spielberg erzählen kann. Hat natürlich mit Indian Jones eins und drei zwei Bretter vorgelegt.
Kommt keiner sonst ran so, aber ich finde, man kann auch gute Ideal Jones Stories ohne Spillblock erzählen oder, wurden auch schon erzählt und wurde jetzt auch hier wieder erzählt.
Christian:
[18:06] Cedric, wie ist es bei dir? Ein äh ja Kinofilm, aber ein Indianer Jones äh Kinofilm ohne Spielberg.
Cedric und David:
[18:15] Ja, ich habe mich tatsächlich als diese erste Nachricht damals kam, äh dass Mangold ihn wahrscheinlich ersetzen würde und es dann am Ende auch getan hat, ähm erstmal schockiert zur zur Kenntnis genommen natürlich, weil also, Ja am Ende ist, James Meingold einfach kein Steam Spiel war, beziehungsweise niemand ist Steven Spielberg, Steven Spur ist einfach ein Ausnahmeregisseur, der wahrscheinlich die des äh Kinojahrhundert äh geprägt hat das letzte Jahrhundert und dieses Jahrhundert auch nach wie vor prägt und daher äh ich sage mal, es gibt kaum größere Fußstapfen, die du die du füllen kannst und ja, Die Frage ist natürlich auch, wie viel kreative Freiheit hatte am Ende James Mangold? Äh konnte man oder wurde ihm gesagt, Mach einen Indianer-Jones-Film oder mache einen Indianer-Jones-Film, der sich möglichst dicht an Steves Bierbock orientiert, hatte sich vielleicht auch selber unter Druck gesetzt und hat gesagt, ich möchte, so aussehen wie Steven Spielberg und dabei dann eben versucht, einen ganz schwierigen Spagat hinzukriegen. Also, Wie gesagt, ich glaube, es also Respekt, dass sie sich das angetan hat. Das muss man immer ganz, ganz groß sagen, weil ich, Wenn jemand sagt, hier, dreh eine Fortsetzung zu Indiana Jones, nachdem die ersten vier Teile von Steven Spielbar kamen, das ist schon, da ziehe ich, ziehe ich meinen meinen Fedora vor, also das ist schon, Ja, muss man, muss man wirklich anerkennen, aber ich ich muss auch sagen, man sieht ihm an, dass er nun mal einfach keinen äh keinen Stevens Bierblock ist.
Christian:
[19:37] Ja, ich habe auch den Eindruck, dass dass der Film, ähm dass die ganze Produktion, dass das auch gar nicht so sehr, glaube ich, ähm also es hätte ja auch eine Chance sein können. Es hat ja auch irgendwie äh, diese dieses ähm dieser naja Konflikt ist auch zu krass, aber diese diese Brisanz da drin zu sagen, wir machen jetzt wir versuchen uns von etwas zu lösen. Wir versuchen uns, wir versuchen Indiana Jones irgendwie auch noch mal, anders zu machen, neu zu erfinden in irgendeine ähm.
[20:08] Neue Richtung, andere Richtung, auch Zukunft zu bringen. Das da geht's ja auch ganz stark inhaltlich in dem Film drum, das das sind Jana Jones, eine Figur aus der Zeit gefallen, ist eine Figur der Vergangenheit ist und ich habe das Gefühl, dass eben auch die Produktion James Mengold sehr sehr zufrieden damit waren in diesem in dieser Prämisse zu bleiben, Und eben in Richtung Spielberg zu gehen, in den in Richtung der bisherigen Filme zu gucken, etwas abzurunden, anzuknüpfen, vielleicht auch zu imitieren oder nachzumachen oder nicht zu sehr zu brechen, also etwas ähm ja ähm, Ich weiß nicht, was das richtige Wort an dieser Stelle ist, aber eben äh, den Konvention, die aufgestellt wurden, treu zu bleiben und zu folgen und vielleicht mit etwas moderneren Mitteln, aber mit äh ähnlichen, ähnlichen Ideen äh wie damals Indiana Jones irgendwie zu machen. So und ich glaube ähm also ich glaube eben nicht, dass es darum ging, hier irgendetwas, neues noch hineinzubringen, was sind Jana Jones zeitlos macht und für die nächsten Jahrzehnte als Figur oder als Film oder als Reihe noch ähm quasi, to the next Millenium irgendwie bringt so ungefähr.
Cedric und David:
[21:18] Muss ja auch ganz ganz ehrlich sagen, dass ja auch Steven Spielberg schon beim 4. Film äußerst faul geworden ist. Also der.
Christian:
[21:25] Eijeijeijeijei! Jetzt fliegen die Kanonenkugeln aber hier durch die Gegend.
Cedric und David:
[21:27] Sorry. Nein, es ist ja wirklich so, dass die ersten drei Filme sind ja einfach hart staubig produzierte Filme. On-Location, und, und, und, und, und Praktische Effekte noch und nähcher äh um die Welt. Äh wir erinnern uns daran, dass ihr beim ersten Teil die halbe Crew äh äh krank ausgefallen ist mit irgendeinem äh Norovirus ähm in Tunesien und was die nicht alles hatten. Also, Ich sage mal, die sind ja wirklich für diese Filme durch die Hölle gegangen. So beim Vierten hat ja schon gesagt, ach komm, ich will gerne bei meiner Familie bleiben, also bitte bitte schon mal nicht außerhalb der USA und dann auch wahrscheinlich ganz viel ach lösen wir in der Post. Ähm also das, was früher einfach weniger gemacht wurde und diese gewisse Laisiness finde ich, die man dem vierten deutlich ansieht. Ähm ja James Mangold, musste dann ja im Grunde genommen ja auch sich an einem orientieren, der selber schon nicht mehr wusste, wie er seine eigene Erfolgsfilme weiterschreibt und das Ist dann natürlich auch schwierig wie äh wie du dann so eine eine Filmreihe in eine neue Richtung schieben willst, wenn du erstmal natürlich die Fans nicht enttäuschen möchtest und dich dadurch natürlich auch an etwas orientierst, was auch vielleicht auch seine Zeit hatte schon zu dem Zeitpunkt.
Christian:
[22:38] Mhm. Dieser Eindruck, dass hier etwas, vollendet oder abgerundet, abgeschlossen werden soll, was schon da war, finde ich, sieht man auch noch ähm, Auf weiteren Ebenen, auch bei der Crew, also das Drehbuch von äh Just Butterworld, John Henry Butterworth, äh so wie ich das verstanden habe, auch ähm Ja, Weggefährten von James Mangold, David Köpp, der ja auch äh ja also äh großer auch in den 90ern einfach großer Drehbuchautor ist so ähm James Wangold selber irgendwie auch noch mit am Drehbuch mitgeschrieben, wir haben die Musik von John Williams John Williams ist natürlich großartig, aber auch da ist John Williams derjenige, der zum äh fünften Mal irgendwie Indianer Jones Musik macht, also ähm, also all das also ist konservativ ist glaube ich das Wort. Konservativ auch im Sinne von Konservieren bewahren was da war ähm ist auch legitim, aber es ist glaube ich schon so die Ansage und eben auch das Vorhaben hinter diesem Film ähm, Diese diese diese Konservierungsfunktion von Indiana Jones auch von diesen Filmen, von diesen Abenteuerfilmen der Achtziger irgendwie ähm äh darzulegen und ähm, Ich finde so in in dieser Crew sieht man das eigentlich auch äh ganz gut so.
Soweit das Vorhaben war. Ähm genau, dann können wir vielleicht noch ein bisschen kurz den Cast durchgehen. Natürlich Harrison Ford, als Indiana Jones und.
[24:04] Äh Indiana Jones als Indiana Jones oder ähm wie soll man's formulieren ähm, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viele Leute, die ich am Ende des Abspanns nicht mehr alle namentlich erwähnen kann, die auch Indiana Jones gespielt haben, ähm nämlich der Versuch, einen sehr sehr jungen Indiana Jones aus dem Computer in irgendeiner Form zu rekreieren. Ähm da werden wir, glaube ich, gleich auch nochmal ins Detail gehen müssen. Ähm ja, wie wie ihr seid vor allen Dingen hier, die Fans an dieser Stelle, wie war das jetzt noch mal, noch mal noch mal Harrison Ford in dieser Rolle zu sehen und vermutlich auch das letzte Mal in dieser Form in dieser Rolle äh zu sehen. Ähm Indiana Jones in sein, Ich glaube mittlerweile Achtzigern auch ähm ja ähm David ähm was war so dein Eindruck dazu?
Cedric und David:
[24:51] Na das Lustige ist erstmal bei den Young and Girl Jones Chronicals gab's ja immer so Book-ands, also damals als im Fernsehen ausgestrahlt wurde, wo so ein alter Jones ähm von seinen Geschichten erzählt und er hatte schon irgendwie so eine Augenklappe und konnte kaum noch laufen und hat immer so rumgebrabbelt und dieser Schauspieler von diesem alten, der war damals, jünger als Harrison Ford jetzt ist. Also das ist einfach mal so ein Metafaktor, einfach nur lustig ist, aber Arison Ford hat ja grad so einen zweiten, Frühling. Also ich fand den im Blade Ruar toll. Dann diese Apple TV Plus-Serie, wo er auch einfach herrlich ist und auch zeigt, was er für Comedy kann.
Und also ich fand's super und es war toll ihn nochmal zu sehen und vor allem das nicht und der Jones vier sozusagen das Ende von ihm und dieser Reihe ist, sondern dass er dann noch mal zurückkehrt.
Ein zum sechsten Mal, zum allerletzten Mal, weil einmal war er auch bei zu Besuch.
Aber ja nee, also zum Finalen mal und das das fand ich toll, das hat mich sehr gefreut.
[25:52] Ja, also ich glaube, ich also ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, mich hat's nicht gepackt. Äh, Harrison Ford wiederzusehen, zumal wir ja den einen den Anfang des Films ja auch an diesen äh Indiana Jones sehen, äh was werden wir später auch nochmal angehen. Ähm, Ja, so, so okay funktioniert vielleicht manchmal funktioniert's tatsächlich ganz gut und das waren schon komische Momente in eben in dieser Zeitperiode noch mal zu sehen, später dann als gealterten New York Jones. Klar, Diese diese ganzen Stunts, das war ja, ich äh das irgendwann führt es natürlich zu einer gewissen Ankennung, ne, so dass du äh ein bisschen rausgeworfen wirst, wenn er von A nach B springt Weil du einfach weißt, wie alt der ist. Dafür beschäftige ich mich auch zu sehr dafür. Ich weiß nicht, wie wie das neutraleren Film sich dann an ja wie den das, wie denen das geht, weil die gucken sich den Film an und die wissen gar nicht, wie alt der ist und ich sehe da einen 80-jährigen Mann, ähm von dem ich weiß, dass er wahrscheinlich nur ab und zu sein Gesicht in die Kamera hält und den Rest machen dann eben Stunt Doubles.
Kleiner Funfact, das fand ich sehr lustig. Eines dieser Stantowister, fürchterlich gruselig aus. Ich hatte das in dem in dem äh Making-Off gesehen. Der hatte dann so eine so eine Maske von ihm auf Mit der es tatsächlich geschafft hat, das FaceTime, äh nee, hier diese Face ID von äh Harrison Ford zu entsperren.
Christian:
[27:11] Großartig.
Cedric und David:
[27:12] Ja, aber ansonsten, es war natürlich schön, hier nochmal zu sehen und äh wenn's nach mir gehen könnten, die jedes Jahr in den Garn Jones rausbringen.
Äh das sich ich würde sie mir trotzdem alle ansehen und äh wenn sie irgendwann Harrison Ford reinrollen, würde ich's mir auch wieder ansehen. Also ich liebe es, denen einfach zuzugucken.
Muss aber sagen, dass diese diese Action nehme ich immer heutzutage einfach nicht mehr ab Und ähm ja, es ist äh Harrison Ford kommt einfach mittlerweile übers Charisma und nicht mehr Über diese physische Präsenz, also diese diese physische Action-Präsenz, also und so ist ja keine keine Action-Serie. Das ist ja eine, wo er einfach geil spielt und auch bei Blade Runner hatte er ja jetzt ja keine großen Actionszenen und der hatte halt einfach eine Wucht, wenn er den den Bildschirm betritt aber es fehlt, wie gesagt, an dieser Glaubwürdigkeit, dieser Action-Präsenz, finde ich mittlerweile.
Christian:
[28:02] Hm ja das das ist auch so mein Eindruck ähm habe ich sofort darf seine legendären Rollen, irgendwie ablegen und beenden. Wie du sagst so diese diese dieses dieses Comeback so das finde ich auch sehr schön und ich also, Man sieht dem finde ich auch in diesem Film an, dass er das Ganze mit ähm, Mit Spaß und auch irgendwie mit so einer Hingabe macht und auch mit so einer mit so einer also das ist jetzt nicht der zynische Cash-Crab, der sagt, oh geil, bevor ich in die Rente gehe, hüpfe ich noch mal mit einem fetten äh äh Bündelgeld irgendwie so in den Untergang, sondern.
Cedric und David:
[28:39] Episode neun.
Christian:
[28:41] Äh ja äh klar, Aber ähm, Das fand ich schon gut, ähm ähm aber auch da so meine Zweifel sind halt eben auch mit diesem Film um ihn herum sozusagen gekommen mit dieser mit dieser Rolle, die er in dieser Rolle spielt. Also, Indiana Jones ist eher für mich glaube ich das Problem als Harrison Ford an der an der ganzen Sache. Also Harrison Ford macht es super, aber der Indiana Jones, der ja, äh den wir ja kennen und eben auch lieben aus dieser Zeit, wo ja Peitsche schwingt und auf dem Sattel, äh auf den Pferden unterwegs war und irgendwie den kompletten äh äh Globus irgendwie bereitet so Das funktioniert halt eben jetzt immer weniger und ich habe das Gefühl, dass das manchmal hier in einem Film, Ich will nicht sagen, vergessen wurde, aber also da hätte man anders mit umgehen können. Mir hat das eigentlich ganz gut gefallen, auch dieses äh nach diesem nach diesem, Flashback, nach diesem computeranimierten Flashback, wo wir den äh gegenwärtigen Indianer Jones da hatten, den Grumpy Old Man, der erstmal in der Nachbarschaft äh klopft und sagt so äh Kinder hört mal hier auf mit dieser lauten Hippiemusik so.
Das äh das hat mir gut also da hätte man, Wenn das der Film auch noch mehr gewesen wäre, so dass es war für mich das größere Potenzial jetzt zu sehen, wie wie Indiana Jones dann irgendwie ähm ja als Action Vehikel ähm auch den Film treibt und trägt und äh voranbringt, so das ähm ja.
Cedric und David:
[30:05] Man hätte ja auch also man hätte ja zum Beispiel auch die ganze Nummer aufdrehen können. Wir wir haben nun mal schon eine, Henry Jones in höherem Alter gesehen. Es war damals der Senior und man hätte vielleicht auch hier diese Rollenspielung einfach nochmal, umdrehen können, also dass er das einfach so weiterführt. Gar nicht dieser physische, sondern einfach der mit dem Charisma ausm Background, um die physischen Sachen lassen wir anderen ähm Ja und zu äh weil du eben eine neun noch reingeworfen hast. Ich habe auch jetzt so gerade in der Rückbetrachtung, mir werden immer bei bei Twitter oder Ex-Müller, wie das Ding jetzt alles heißt immer aus den Interviewschnipsel reingespült, so dass Harrison Ford ja einfach, der hat ja eigentlich, ich glaube, mit Star Wars so überhaupt gar nichts am Hut und ich glaube auch, dass ihm Han Solo einfach nie wirklich am Herzen lag. Das war, glaube ich, der Cash-Rab und ja und danach einfach nur noch genervt, aber ich glaube im Januar Jones, die Figur liegt ihm wirklich am Herzen und bei der bei der Weltpremiere stand da auch mit Tränen in den Augen. Äh gut, der Schauspieler, der kann auch an der Kasse weinen, aber ähm ich sage mal, wenn der jetzt Also als der vor diesem riesen Kinosaal stand und alle erhobenen Hauptes ähm äh ist bei Standing Ovations ihm applaudiert haben und er dann da Tränen in den Augen hatte. Das war schon schön und ich glaube, dass Ianal Jones liegt ihm wirklich sehr sehr am Herzen, viel mehr als das als das Zahnsolo ist.
Christian:
[31:23] Ja ich habe auch gelesen, dass ähm der Weg zu diesem Film, also da war immer so oder oder ja, Damals wollte Lukas ja auch noch so mit dem Spiel, aber das war halt immer so dieses Trio, George Lukas, Steven Spielberg und Harrison Ford. Also ich kann mir auch vorstellen, dass Harrison Ford auch viel mehr nicht nur Mitspracherecht, aber eben auch Einfluss auf diese Filme und Geschichten hatte, als eben bei einem Star Wars. Also der der Indiana Jones ist ihm glaube ich auch näher als der Han Solo.
Cedric und David:
[31:51] Ja ja genau. Das war deswegen war der äh der vierte auch so lange in der Produktion, weil einfach alle drei ihren Daumen nach oben geben mussten. Also Harrison Ford darf de facto mit entscheiden. Das durfte er wahrscheinlich bei Star Wars nicht, da hast du recht.
Christian:
[32:02] Dann haben wir auch ein paar äh neuere Gesichter, zumindest äh in diesem Film neuere Gesichter, wir haben Fibi, Orla Bridge als Helena, die ist müsst ihr mich noch mal korrigieren, die Patentochter, wie nennt man das, äh auf Deutsch, Patentochter, ne, Genau von Indiana Jones. Ich gehe jetzt einfach mal ein paar Namen durch, da können wir dann gleich nochmal ein bisschen reinspringen. Antonio Banderis als Ronaldo. Karen Allan als Marion, die am Ende auch nochmal kurz auftaucht. John Rice Davis als Seller.
Äh Wilson als Mason, Thomas Kretschmann, als äh Weber, Tobi Jones als Spacel-Shaw Mats Mickelsen als äh äh ja als als dänischer nein als Deutscher äh Doktor Voller äh hat auch sehr gut funktioniert, Mads Mickelsen finde ich auch noch ähm also eigentlich also die Besetzung ist grundsätzlich halt wirklich gut und wirklich wunderbar. Also mir gefallen alle in ihren Rollen, also da muss ich echt sagen, ist sehr, sehr viel sehr richtig gemacht worden. Ich habe aber das Gefühl, dass Mats Michelson ähm der ja auch ähm Franchise geübt ist, und und und Großproduktionen geübt ist so.
[33:07] Der hat's verstanden und es macht halt sehr sehr viel Spaß, finde ich, in solchen Filmen auch äh so hochkarätige Gesichter zu sehen.
Die wissen, was sie spielen, also die die es verstehen und die halt Spaß an der ganzen Sache haben und ich fand Mats Mittelsen, also den hätte ich noch viel mehr in dem Film irgendwie sehen können, weil er wusste, Er wusste auf welchem Level und mit welcher Intensität und also das ist und es macht einfach Spaß. Es gibt oft genug in solchen Blockbuster, Abenteuerfilmen, Action-Produktionen einfach manchmal so Gesichter, die sich der Sache zu fein sind.
Und das merkt man dann auch irgendwie, aber Mats Mickels hat das einfach wunderbar gemacht für mich.
Cedric und David:
[33:49] Ja, Phoebe, Bridge, also als Schauspielerin finde ich auch toll, auch als Drehbuchautorin, also sie hat ja bei Dem letzten James Bond no Time Today auch mitgeschrien oder irgendwie nochmal gepolit dann das Script und ich fand er auch solo super. Ich fand ja, das ist ja der beste Star Wars Film, den Disney bisher überhaupt geschaffen hat. Wäre es.
Und da war sie ja als als Roboter natürlich auch einfach nur herrlich. Ähm Antonio Banderas, ähm Zorro, also ich habe vor Eigentlich einem oder zwei Jahren erst diesen Sorofilm aus den Neunzigern entdeckt und dann den Zweiten auch, der Zweite ist nicht so geil, aber der erste Zorrofilm ist einfach mal der Hammer und ist einfach der, einer der letzten großen Zorros, die es gibt. Jetzt wird irgendwie noch so eine spanische Serie oder so gemacht Aber Zorro war ja ursprünglich in den 70ern, 80ern auch eine Inspirationsquelle für diese Indie-Filme, also die die ursprünglichen Horrorfilme Deswegen ist natürlich genial, dass man da nun den großen Zorro, den wir heute noch haben, da mit einbringt. Wenn man sich das Poster anguckt, könnte man denken, er hat irgendwie die drittwichtigste Rolle im Film und nachher hat er aber gesagt, er hat das eigentlich mehr so als so ein Cameo verstanden und eigentlich war's auch ein bisschen mehr als so ein Kameo, also taucht halt auf und bald ist er auch schon wieder weg. Das war schon krass.
Christian:
[35:00] Leider, leider, weil auch er hatte echt Bock auf das Ding, hatte ich das Gefühl. Also das und es macht Spaß. Es macht einfach Spaß.
Cedric und David:
[35:07] Ja und Andy und Zorro ist einfach eine geile Kombo. Also ich meine, was was willst du da sagen?
Karen Allen hätte ich also am Anfang ist ja nur ihr Foto zu sehen und dann diese Scheidungsunterlagen und da dachte ich so oh Okay, keine Ahnung, taut sie auf oder so. Und am Ende war da, fand ich's dann wunderschön, dass sie da war. Bei John Race Davis ist natürlich auch ein toller Schauspieler und auch schön, dass er zurückkehrt, aber, er ist halt ein Brite, der ein Araber spielt, so was macht man heutzutage eigentlich nicht mehr. Ähm das ist natürlich, weil er das schon immer mal da gespielt hat. Äh ja, ich höre halt raus, dass er eigentlich Brite ist so, deswegen fand ich das so na ja Wilson sah geil aus mit dieser Frisur, also genial für die 60er Jahre auch top progressiv, äh also richtig cool. Ähm Thomas Kretschmann fand ich super als Nazi, also Ist halt Deutscher und spielt ein Nazi. Er hat da wahrscheinlich auch schon öfter durchgemacht, aber war einfach toll. Tobi Jones so als verrückter Wissenschaftler kennt man auch aus Marvel. Da hat das doch auch schon gemacht gehabt.
Christian:
[35:59] Captain America.
Cedric und David:
[36:00] Ja, Captain America, ja.
Ja, deswegen fand ich auch gut und toll besetzt und nicht jeder Archäologe ist halt so ein Abenteuer wie nie, sondern eher ist dann halt der Gefangenen im Zug. Muss halt von innen befreit werden.
Ja und Mats Michelson fand ich fand ich top. Also den fand ich ja schon Royal toll bei den Marvel Sachen jetzt nicht so. Ähm aber Also äh auch wenn er nicht Deutscher ist und das hört man auch raus, wenn er dann im englischsprachigen Original so ein bisschen Deutsch spricht so. Das tut manchmal ein bisschen holprig, aber es ist schon okay so, aber manche Sachen.
Christian:
[36:28] Holly als Hollywood-Deutsch geht das voll durch. Also.
Cedric und David:
[36:30] Ja ja, also ja, also da haben wir in den Achtzigern, 90ern viel schlimmere Sachen erlebt.
Ähm auch so manch urdeutsche Sachen, die er macht, wie er dann diesen Bediensteten in dem Hotel, in New York so fragt, ja, wo kommen Sie her? Und dann so, ja, wo kommen Sie ursprünglich her? So, das ist so eine Urdeutsch, asozial rassistische Frage, die man ja eigentlich nicht stellen sollte, aber er ist halt Nazi und insofern passt es dann und da fand ich auch, da war er so als Schurke einfach am besten, weil sonst war er einfach nur so der, ja Bart, Zwirende, schoke dann immer ihm in die hinterherrennen oder manchmal schon vorher da ist so, aber da hat man so richtig das Böse in ihm gesehen und da geht's ja gar nicht gegen Indi, sondern, Gegen einen schwarzen Bedienst hätten, den er zufällig trifft, aber das war eine richtig krasse und wirklich toll.
Christian:
[37:12] Stimmt jetzt, wo du's auch noch sagst, Casino Royale? Er hat ja jetzt quasi den doppelten Bund für den gespielt, also den Bund will dann und den Indiana Jones willen. Das ist dann ja auch hervorragend, ja. Ja.
Cedric und David:
[37:23] Ich äh will's gar nicht so weit aufräumen. Ich gehe jetzt nicht alle noch mal durch.
Ähm das habt ihr echt schon zu Gnüge gemacht, aber Mats Mickels schließe ich mich an, großartiger Schauspieler.
Ich glaube, der ist genau, der hat seinen seinen Platz in Hollywood genau gefunden. Er kann seine Indie-Filme machen. Ähm ich weiß nicht, der Rausch als letztes habe ich glaube ich mit ihm gesehen, äh der ja auch ein super kleiner Film war, aber, Wurde halt auch wieder alle Regler auf zwölf drehen konnte und der weiß dann ganz genau, dass dann so Hollywood vielleicht auch so ein bisschen das Butter und Brot äh Geschäft ist, womit er dann eben das Geld verdient Aber nicht nicht weniger Leidenschaft reinsteckt und da ja, gibt's einfach Leute, die stehen dann gelangweilt vor der Kamera, wissen, okay, hier schmeiß die Kohle her. Ähm, Ähm dazu noch eine kleine Anmerkung. Michelsen und Hollywood, er war ja ein Rogue One, der zweitbeste Disney Star Wars für überhaupt gab und weil er halt immer den Schurken spielt, hat man gedacht, naja er ist halt böse so Und dann dieser Twist und dieses emotionale Dinge in der Mitte und so, nein, er wollte nur seiner Tochter helfen und so und das war dann auf einmal so krass, ja okay, er kann auch gute also kann er natürlich auch so und in seinen dänischen Filmen macht er das bestimmt auch öfter so. Also halt dann auch so ein Meter Hollywood Twist, dass man jemanden nimmt, der sonst immer die Show spielt und dann bei Rock One auf einmal hm gute oder verhältnismäßig guter ist, so, aber hier ist, kann er wieder richtig schön böse sein und da habe ich mich gefreut.
Christian:
[38:37] Ich habe ja auch Spaß dadran, wenn diese Bartzwirbel den Bösewichte, also wenn das halt so, Auch ohne, weißt du, ohne so metaebene, also wenn das halt wirklich so so ja, Wenn die schauspielenden darin aufgehen und wenn die Filme das halt irgendwie auch so richtig ausbreiten können, also das hat alles so die richtige Mischung äh gehabt. Deswegen finde ich das, finde ich das in dem Fall schon auch sehr, sehr gut.
Ja, ich glaube, jetzt ist der Punkt, wo wir so ein bisschen diese ganzen äh Pins, die wir schon gesetzt haben, jetzt mal wieder so rausziehen und mal so ein bisschen äh auch auf die Sachen eingehen, auf die wir schon so ein bisschen verwiesen haben. Ich
Film
[39:12] Ich würde's gerne so tun, wie es der Film tut und mit der mit der Eröffnung, auch äh Staaten und vor allen Dingen mit äh dem Computer verjüngten Indiana Jones und Harrison Ford, also äh ihr habt auch schon diese Schlagworte genannt, also auf Norddeutsch ist es D Aging, also das äh.
[39:33] Die zurück zurückaltern, also verjüngen ähm aus dem Computer, ähm wo ich echt mittlerweile so meine Schwierigkeiten mit habe. Ich habe das Gefühl, ich gucke mir das jetzt seit zehn Jahren an, überhaupt auch so, Da muss ich auch noch mal echt in mich gehen. Ich glaube, dass Film und Kinojahr 20023 mit diesen ganzen, Verwerfung, die wir so im Streaming-Bereich haben, was sich so in der Filmwelt, in der Filmwirtschaft verändert hat ähm mit dem Höhepunkt dieser ganzen Streiks, die stattgefunden haben in Hollywood. All das sind auch Faktoren und dann halt eben diese dieses dieses D-Aging, generell Special Effects, Computereffekte aber eben besonders dieser dieser Idee Leute, Nicht mehr neu zu casten, sondern eben auch besonders bei Disney in vielen anderen Produktionen auch, Mit Hilfe von Computern und Schauspielenden und, Ganz viel vermeintlicher Filmmagie dafür zu sorgen, dass die jünger aussehen. Wo ich jetzt einfach an einem Punkt angekommen bin und sage, ich brauche das halt einfach nicht mehr. Also ich also, Danke reicht, kann weg, so bitte weg damit. Also, es gibt einfach nichts in meinen Augen, Es gibt keine Berechtigung mehr dafür, es gibt keine kein also es gibt einfach nichts, warum wir das brauchen würden. A Es sieht halt einfach immer noch scheiße aus und ich weiß nicht, wie's euch ging in diesem Fall. Ja, das Beste, was man erreichen kann, ist so ein mit Augen, wenn ich so die Augen zusammenkneife und mir denke.
[41:01] Hm also so haben wir immer noch nicht so 100 Prozent überschritten. Ich sitze da halt immer noch so im Sessel und denke mir, ja ich sehe es in den Augenfalten. Mhm ich weiß nicht, ob die Beleuchtung jetzt gerade so 100 Prozent auf Ja okay und da war der Mundwinkel echt ein bisschen scarry. Also es ist halt einfach nicht perfekt, Es muss perfekter als perfekt sein, damit es funktioniert. Das haben wir zehn Jahre später immer noch nicht, also auf der Ebene weg, Brauchen wir nicht mehr, ja? Solange es nicht besser als perfekt ist, kann's auch gar nicht erst funktionieren. Und dann, so grundsätzlich bin ich echt müde, Und da können wir nachher vielleicht auch nochmal ein bisschen drüber sprechen. Besonders bei Disney diese diese Idee, dass wir auch im im, Kinosessel und Zuhause nicht mehr in der Lage sind, verschiedene Leute in der gleichen Rolle irgendwie zu deuten. Das geht mir mittlerweile echt hart auf die Nerven. Also da hat man auch aus der Geschichte von wie zum Beispiel Solo, dem dem Star Wars Film die völlig falschen Lektionen rausgezogen und ich glaube auch, dass wir als Film schauende und auch äh, die moderne Filmdiskursdebatte da auch so ein Stückchen mitzutragen hat, weil was da für Diskussionen geführt wurden, oh Alan Idenrik ist nicht ja, ist ein Ford und kann da nicht sein und Es muss ja auch nicht sein. Also ich ich bin der Meinung, wir können ganz wunderbar.
[42:20] Rollen neu besetzen, wir tun's an manchen Stellen, aber an manchen Stellen wieder nicht und ich verstehe nicht, wann wir es wann wie tun. Ich bin es aber leid und satt, Mehr Computereffekte anschauen zu müssen, die halt einfach nicht an einem Punkt ankommen, an dem sie ankommen sollten, um eine Sache gerecht zu werden, Ich brauche das alles überhaupt, Nicht mehr und ich bin müde und ich bin der Sache satt und jetzt gebe ich gerne den Ball weiter. Das musst du einmal raus aus mir. Ähm Cedric, wie siehst du das?
Cedric und David:
[42:48] Schöner ähm ja also ich ich bin da ganz bei dir, gerade also es ist doch sehr sehr offensichtlich, dass das bei Disney so eine Ich sage mal, Krankheit ist, weil ach ich weiß nicht, der wurde ja wohl, glaube ich, schon jeder einmal digital verjüngt und jedes Mal wurde immer gesagt, wie toll das diesmal aussieht und jedes Mal sieht's halt wirklich scheiße aus so und äh es ist es scheint irgendwie ein Beweis dafür zu sein, dass keiner der Disney-Verantwortlichen sich jemals die Filme wieder ansieht, äh weil's ja immer wieder gemacht Und das ist mega, mega, mega erschreckend, aber also ich muss sagen, es hatte manchen Perspektiven, finde ich, hat's funktioniert. Ähm, Aber ganz oft leider nicht. Also es war dann äh die keine Ahnung, 20 Prozent des Der Szene, der Sequenz, wo's dann nicht funktioniert hat, was aber dann rückwirkend wieder mich rausgeworfen oder alles andere kaputtgemacht hat. Ich finde die technische Sache dahinter. Also ich weiß nicht, bin da ja auch ein kleiner Nerd, was so was angeht und die technische Sache finde ich beeindruckend hoch zehn. Andererseits finde ich's Auch sehr beruhigend, dass so was offensichtlich noch nicht funktioniert, weil sonst haben wir demnächst jetzt irgendwann wurde, glaube ich, neulich angekündigt, äh dass sie.
[43:53] Helfen ich glaube Marlon Brando soll irgendwie von einem Film wieder zurückkehren und ähm oder nee James Dean war, sorry, James Dean, nicht Marlon Rundo ähm Aber da denkst du auch ja wie krass wird das äh auf welche Zukunft steuern wir dahin, dass ein Schauspieler irgendwann sein sein Gesicht einmal hergibt digitalisieren lässt und ab dann lässt du das nur noch auf das auf den Körper eines Stand-ins irgendwie raufpacken. Ähm, Ich find's beruhigend, dass es noch nicht funktioniert, trotz der Beteuerung, dass es funktioniert. Äh ich fürchte aber, dass das gibt dem Ganzen noch zehn Jahre oder 20 Jahre.
Es wird irgendwann kommen. Also es ich glaube nicht, dass das vermeidbar ist. Aber weil ich's gerade so gestellt gesagt habe, ich hätt's Irre geil gefunden. Es fiel mir gerade ein, wo du Hans Solo sagtest. Äh ähm David. Wie geil wär's gewesen, wenn man Aaron Rike in die in die Zugsequenz gepackt hätte?
Das wäre ein sehr smarter Move gewesen.
Ja und es sind ja auch nur 20 Minuten. Also man hätte ja trotzdem noch zwei Stunden Indiefilm gehabt und ich hätt's einfach voll cool gefunden. Und vor allem Anthony Ingruber spielt ja auch in dem Film mit. Das ist dieser Imitator, der so so durch YouTube-Videos via Han Solo nachmacht bekannt geworden ist.
Und der hatte auch vor ein paar Jahren in einem Film, ich glaube den Sohn von Harrison Ford gespielt, das war irgendwie so so eine Romanze oder so ein Drama, den habe ich nicht gesehen. Aber die kennen sich sogar und der war wie gesagt auch in dem Marokko-Set Oder in dem Marokkoteil zu sehen, so als jemand, der so am Atemrand steht, wo ich dachte so, na ihr habt doch einen Typen, der A so fast so aussieht und B.
[45:21] Den 1zu1 imitieren kann, nehmt doch einfach den und wenn's noch zwanzig Minuten sind und dann dachte ich so, als der Film losgeht und das Logo ist und in die taucht mit der, überm Gesicht auf, also man sieht die nicht, dachte ich so, macht's doch so, keine Ahnung, reißt's nur so ein bisschen auf, dass man so kurz die Augen sieht und dann den Rest Kann er nicht abreißen und dann haben wir 20 Minuten Actionszene, weil er irgendwie dich den Sack vorm Kopf kriegt oder so. Hätte man ja auch machen können. Also dann hätten wir auch irgendwie eine junge Indi und keine Ahnung, hätte ja auch der alte Indi sprechen können oder so. Hätte man auch machen können haben sie dich gemacht. So wie sie's jetzt gemacht haben. Vorher war diese großen Ankündigungen, das ist der teuerste Film aller Zeiten und wir haben da so viel Zeit und so viel Geld reingesteckt wie noch nie.
Und dann funktioniert das mal so ein bisschen und oft halt auch nicht und ich denke mir so, hätte doch Ingrober oder ehrenreich oder sonst jemand nehmen können, es wäre halt alles möglich gewesen, warum habt ihr das nicht gemacht und es macht halt so ein bisschen diesen Teil des Films ähm kaputt. Ich finde die trotzdem diese Szene noch am geilsten, ähm weil das halt so ein klassisches Indi-Anteuer ist und wie gesagt, zum ersten Mal im zweiten Weltkrieg, also die anderen waren ja sechsunddreißig, achtunddreißig, waren ja vorm zweiten Weltkrieg, aber diesmal die Nazis als Bösen, also so klassisch Indi So im ersten und dritten Teil, also äh jetzt äh like Poetry at Rhymes, also 1 3. und 5. sind da die Nazis, die Bösen ähm aber dieses D-Aging ja also sie können's jetzt auch einfach aufgeben. Also ich weiß nicht, was das soll oder was das und.
Christian:
[46:44] Was mich auch so wütend bei der ganzen Sache macht, ist das Gefühl, dass, Ähm und das meine ich so in diesem größeren Kontext, was so dieses letzte Jahr irgendwie auch mit mir in meinem Film und mit und TV-Konsum irgendwie auch gemacht hat. So ist so dieses Gefühl von.
[47:04] Also es geht nicht um mich. Es geht dabei nicht um uns. Es geht nicht um uns als Filmzuschauende oder es geht nicht um uns oder gerade euch als Indianer-Jones-Fans. Es geht halt also es wird so getan, als ob man.
[47:19] Das für uns tut, aber ich spüre, wenn ich das sehe, dass es um alle anderen geht, aber nicht um uns. Es geht um die Special Effects Bude, die Lucas Film und Disney hat, ist eine Tech-Demo, die uns zeigen soll und anderen zeigen soll, hey, wenn ihr in den nächsten zehn Jahren Special Effects haben wollt, bei uns zuerst an. Es geht sehr wahrscheinlich um Chefetagen, die in irgendwelchen Excel-Tabellen wieder ihre Haken setzen können und eben eben nicht ein neu gecasteten Indiana Jones in diesem Film haben.
Weil sie wissen, das gibt schlechte Presse und weil sie, weil sie diese diese Reviews nicht lesen wollen, dann wollen sie lieber lesen der technische Diskurs um das Ganze, aber, Bloß keine Fackeln und Heugabeln irgendwie vor den Türen Hollywoods haben, die sagen, oh, was habt ihr Sakrileg, ihr habt in Chiana Jones neu besetzt, ja? Also, Es geht einfach irgendwie nicht um uns, um unseren Filmkonsum. Es geht auch nicht um den Film, habe ich das Gefühl. Es geht nicht darum, irgendetwas Rundes zu erzeugen oder eine Intention zu verfolgen. Es geht um irgendwelche, wirtschaftlichen Kalküle und wir müssen das jetzt quasi ausbaden. Also man wirft das uns so hin so nach dem Motto Friss, nimm es hin, Und es funktioniert aber nicht und das macht mich auch so wütend bei der ganzen Sache, wo ich mir denke, mein Gott, wenn ihr uns jetzt irgendwie beweisen könnt, wie toll ihr einen Effekt äh mit Effekt seid, so, dann macht es doch auch, also dann zeigt uns auch etwas Gutes und etwas.
[48:42] Bahnbrechendes, aber nicht diesen Quatsch, den ihr seit zehn Jahren so verkaufen wollt, weil wir haben seit zehn Jahren einfach das Gefühl, dass das nicht funktioniert. Also fertig, lass es!
Cedric und David:
[48:52] Ich glaube, also ich habe da eine steile These zu. Ähm wenn ich mir das so vorstelle, der Film hat halt 3300 Millionen gekostet, 3 Millionen wäre schön. Aber im Gegensatz zu früher, ich habe Vor ein paar Tagen ähm.
[49:03] In welchem Kontext waren wir das noch mal? Ach genau äh ging's um äh zurück in die Zukunft. Da haben die ja nach fünf Wochen äh den Film im Grunde genommen in die Tonne getreten und dann noch mal neu gedreht mit dem mit dem äh mit äh Michael Jay Fox.
So und ich glaube, das kannst du dir bei diesem Film mit diesem riesigen Budget gar nicht mehr erlauben. Die haben sich das auf Tech-Demos angesehen und haben dann die hier die die ähm die Special Effects Firmen, das ist ja auch nicht nur eine, das sind ja fünfzehn, 20, dreißig Firmen, die da dran arbeiten und gesagt, okay, so sieht's aus. Die haben gesagt, okay, das sieht ja gut aus, kriegt ihr das denn hin? Ja, ja, kriegen wir hin. So und dann drehst du sowas, Tag für Tag für Tag, schaust dir dann die die täglichen Sachen an, dann sagt dir da jemand noch, na ja, Das zieht am Ende besser aus. Wir brauchen nur noch ein bisschen Zeit. Ach so, ja gut. Und dann stellst du irgendwann fest, du hast äh diese ganze Sequenz abgedreht, die wahrscheinlich für sich ja schon 60 Millionen gekostet haben wird.
Wenn man so einen Film auf Spleist und äh oder lasst es 30 Millionen sein, aber auf jeden Fall war die nicht günstig und dann stellst du fest, verdammt, Jetzt gibt's so diesen Punkt, äh wir können's nicht mehr neu drehen. Jetzt müssen wir da Geld drauf schmeißen, dass es irgendwie in einer Post vernünftig gemacht wird und das ist ja leider irgendwie oft, glaube ich, das Problem in letzter Zeit, dass sich zu sehr auf die Posts verlassen wird. Und dann siehst du am Ende, dass die, Mist aus, aber du kannst nix mehr machen. Also und das ist, glaube ich, dann auch so ein bisschen das Problem. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein so ein Regisseur.
[50:24] Der ja also du musst ja Perfektionist sein, um um Filmemacher zu sein. So, also weil du ja auch so viele Kleinigkeiten achten musst und mir kann eigentlich niemand erzählen allen Interviews zum Trotz, dass ein James Meingold da sitzt und sagt Das sieht perfekt aus.
Christian:
[50:38] Nee, das wissen wir auch, klar. Klar und das meine ich halt also diejenigen, die es verantworten, sind halt nicht diejenigen, die sich in den Interviews äußern und die wir jetzt hier irgendwo äh im Casting Crew irgendwie sehen, sondern das sind die Chefetagen, die halt eben auf völlig anderen Levels auch völlig andere Interessen verfolgen und das meine ich halt. Das macht mich halt so ein bisschen. Mir ist es doch kack egal, wenn der Film 600 Millionen kostet, weil man 300 schon weggeworfen hat mit Ideen, die nicht taugen, ja und der Film halt irgendwie nur fünf Dollar Gewinn macht am Ende des Tages. Mir kann das scheißegal sein, ich will einen guten Film sehen So, das ist es ja eigentlich und das das meine ich halt. Das merke ich halt so. Das das sind diese Interessen und da kann man auch so die nächste, Vielleicht können wir da auch schon mal oder vielleicht kommen wir dann aber so die nächste Ebene auch eingehen, wenn wir so in der Inszenierung bei der Technik sind.
Wir sind halt eben auch nicht mehr in den 80ern und wir sehen jetzt auch den zweiten Indianer Jones, der halt auch nicht mehr handgemacht, handgeschnitzt und äh mit äh Schweiß und äh äh.
[51:40] Ja, also der halt also wir sehen, wir sehen auch sehen auch da wieder keinen echten Film, keinen, echt gemachten Film, sondern sehr viel Green Screen, sehr viele Set Pieces, sehr viele Actionsequenzen, wo ich auch da saß und mir dachte, wow, also wenn das jetzt irgendwie eine Mischung aus Modell gewesen wäre und wenn ich irgendwie der Sache glauben könnte, dass da irgendwie ein Zug entgleist Und es um Geschwindigkeiten geht und was auf dem Spiel steht, wenn ich das sehen und fühlen kann in den Bildern, dann wären wir auf einem ganz anderen Level, aber so, Und wir sind halt leider in dem zeitgenössischen, bestes Beispiel, Anti-Beispiel sind halt die Mission Impossible-Filme so, ja, auch Tom Cruise ist nicht irgendwie äh obwohl er an der Klippe steht und runterspringt, so müssen wir uns wenig Sorgen machen um Tom Cruise, aber es fühlt sich alles sehr gewichtig und sehr gefährlich und sehr, echt irgendwie an und das hat eben auch dieser Film verpasst und das meine ich auch da wieder, da hat die Chefetage halt auch sehr, sehr viel versäumt, uns dieses Gefühl vermitteln zu können, weil ich glaube ein James Mengold, wenn er gedurft hätte. Äh David, wie du gesagt hast, äh Ford versus Ferrari, der kann, noch schnitzen. Also wenn man ihm das äh äh Holz hingelegt hätte und die entsprechenden Messer zur Hand gegeben hätte, der hätte gewusst, was er daraus machen kann. Aber er durfte halt nicht. Und auch da ist so dieses moderne Filmmaking, wo du.
[52:59] Besonders auch bei Marvel und besonders auch bei Blockbustern ganz oft einfach so so so ähm, wie so wie so eine Aneinanderreihung von Musikvideos einfach sehen kannst, wer welchen Part übernommen hat, wo noch ein Regisseur irgendwie Einfluss hatte und wo aber eine ganz andere Abteilung gesagt hat, Da kümmern wir uns drum. In drei Jahren haben wir die Bilder produziert, die hier noch fehlen. Und so fühlen sich manchmal diese Filme ran und ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass das hier bei dem Film auch ähm, Also er hatte einfach profitiert davon, wenn, mehr handgemachtes entweder drin gewesen wäre und dann sind wir auch schon wieder in der nächsten Ebene. Jana Jones Film muss nicht 300 Millionen kosten, also ein Diana-Jones-Film auch im Jahr 232 kann mit einem Bruchteil des Budgets äh wenn du die Produktion anpasst und auch in dem Rahmen erzählst also da hätte viel mehr und was anderes aber viel mehr drin sein können so.
Cedric und David:
[53:52] Ja mit hast du schon das perfekte Gegenbeispiel angebracht. Da gibt's natürlich auch Spezialeffekt und am Ende das Rennen im Regen so, da ist natürlich auch ganz viel mit Computereffekten gemacht worden, aber sonst, in den normalen Szenen ähm sieht der so toll aus, also wirklich so grandios genial und dann guckt man hier bei Destiny rein und wenn man die Tuktuks in in Marokko dieser Tuktukjagd oder Tuktuk und Autojagd sieht sobald man draußen ist, Und die Tuklux von hinten zu sehen sind, dann sieht alles toll aus und mit den Autos hin und her.
Und da dachte ich so, oh ja, hier ist Mangold in seinem Element, so wie bei Ford versus Ferrari und dann hast du immer zwischendrin die Schnitte auf die Gesichter so ganz klar, also so wie 90er Jahre Fernsehen, dass sie auf einmal riesig sind und das sieht so aus, als wenn sie einfach vorm sitzen, also haben sie wahrscheinlich auch gemacht so, aber das ist halt so ein, so ein krasses hin und her gegenüber in einer Szene ist es unglaublich und auch bei der, Bei der Naziszene ganz am Anfang. Ähm es gibt so eine Szene, wo Indi dann auf den Zug raufsteigt und nach vorne läuft.
[54:56] Und diese Szene fällt so ab, dass ist unglaublich. Das sieht aus wie Nin Nintendo 64 damals, was ich Ende der Neunziger ähm, ähm gespielt habe, also fällt auf einmal so ab und wo ich mir denke so, das ist halt ein Typ, der auf den Zug steigt und dann den Zug entlangläuft. So, das ist jetzt das muss man nicht Computer machen Hätte man auch so machen können. Und ähm ja es ist einfach schade, aber ja ich stimme dir zu, es hätten nicht die 600 Millionen sein ähm brauchen. Sie hätten Anthony Ingruber und, Open Air nehmen sollen, da hätten wir ganz viel Geld bei der bei der SFX äh spart er sparen können. Ähm ja, ist ist einfach schade.
[55:33] Würde da gerne zwei Sachen zu aufgreifen. Also das mit diesen wie groß die abgefilmt wurden. Das ist nämlich genau das, was mir auch aufgefallen ist. Und dann denke ich dann immer so diejenigen, die die es dann doch umsetzen mussten, Also ob's jetzt die die Restriktionen, die Mangold vielleicht erfüllen musste, äh mit einschließt. Aber am Ende wirkt es so, als hätten sie nicht verstanden, was Indiana Jones ausmacht. Das ist sind immer dreckige Filme gewesen. Es sind immer handgemachte Filme gewesen. Ähm es hat viel, das ist auch der wahrscheinlich einmal das der Spiel äh Stil gewesen. Viel von Totalen gelebt.
Und dieser Film wirkt ganz oft und das werden wahrscheinlich diese technischen Limitierungen gewesen sein, die du eben, durch den Bluescreen, durch diesen Jahr wirklich exzessiven Einsatz von Blue Screen äh hast, äh dass sie ganz oft so dicht rangegangen sind, dass ich teilweise dachte, okay, wahrscheinlich ist der Film fürs Handy gemacht Damit es auf dem kleinen Bildschirm vernünftig sehen kannst, bloß nicht bloß nicht zu weit weggehen ähm ja Fernsehfilm trifft's tatsächlich echt gut David.
Christian:
[56:30] Plus äh muss man ja auch noch dazusagen. Ähm während der Pandemie gefilmt Also auch da jeder Film während der Pandemie sagt man auch 1 bis 15 Prozent mehr Budget allein um die Auflagen während der Pandemie, also die, Sicherheitsauflagen, um eben auch äh Pandemie gerecht äh zu filmen, ähm wo man natürlich auch also, Ich weiß nicht, was da mit mir im Laufe der Pandemie in der letzten Jahre passiert ist, aber ich bin da, glaube ich, sehr radikal geworden, äh dass ich sage so, ja, aber dass auch da wieder, Ich habe noch jahrelang Zeit. Also ich muss den Film jetzt nicht also der Druck, der da entstanden ist, ein Produkt abzuliefern, mir in den Kinosaal zu liefern, damit ich konsumiere, damit ich Disney Plus abonniere, damit ich eine Kinokarte kaufe.
Meinetwegen musste der für mich während der Pandemie gedreht werden. Also die Probleme, die man sich da einheimst, sind halt eben auch selbstgemacht, weil die Maschinerie im Hintergrund sagt, Wir brauchen aber und das muss doch und das denkt an das Quartal, das heilige Quartal ja das äh äh der Geschäftsbericht muss stimmen und da brauchen wir den Indianer Jones und dann.
Cedric und David:
[57:36] David will wahrscheinlich das Gleiche sagen wie ich. Na also wir waren grad bei Spielberg und bei Raiders. Einige der tollsten Szenen überhaupt sind einfach wie Indie in der Wüste alleine steht. Das kannst du auf Pandemie, Machen, dass da nur ein Typ steht und hundert Meter in jede Richtung steht niemand ähm und das ist so toll, auch ein Blick, wie wir mit Horizonten arbeitet und Sonnenaufgang Sonnenuntergang ganz toll und so hat das auch bei Ford versus Ferrari ja teilweise gemacht so mit den Autos, die dann da langfahren und dann ist auch sehr wüstig oft dann mit diesen Autorennen so und Mengold wäre einfach der gute Mann gewesen, um das machen zu können. Da war ja, Keine Ahnung, was die die Souts oder die Anzugträger da ähm da durchgesetzt oder reingedrückt haben. Ist einfach schade. Und wenn dann irgendwie im Tuk Tok Harrison Ford gefühlt 20 Zentimeter vor der Kamera abgefilmt wird, denke ich mir so, also war da Maingold nicht dabei oder hat durfte er da nicht mit oder war das irgendwie die Second Unit gemacht, was eigentlich auch nicht geht, also bei bei ähm Tempel of Doom, die Seconduner, die hat die die Actionszene in Macau, also die Die spielt in China, aber wurde gedreht in Macau, nur mit Stuntleuten gemacht so, was halt auch einfach, absolut genial aussieht und wo es Bierberg nicht mit dabei war. Also nur die Action-Teile so. Ähm, Ja und hier war das so, keine Ahnung, haben so Mangold zwischendurch in Urlaub geschickt oder oder warum, also ja, einfach schade.
[58:58] Und um Christian, deine deine Frage zu beantworten. Das Ablaufdatum ist einfach Harrison Fords, Alter. Also du kannst nicht, wir wussten ja zu dem Zeitpunkt Als der Film in der Produktion war, auch nicht wie lange wird uns diese Pandemie noch begleiten? Äh sitzen wir da vielleicht noch vier, fünf Jahre mit an. Ähm wie alt soll der noch werden? Und ich glaube, deswegen haben sie auch gesagt, okay jetzt oder niemals, weil Wir sehen digital verjüngen scheint ja auch nicht zu funktionieren, denn ja.
Christian:
[59:23] Point, good Point, aber äh ja.
Cedric und David:
[59:28] Aber du du hast recht. Es ist äh ein Film, auf den sich Fans freuen, aber am Ende kein Film, der jetzt, Ja, eine ganz klar wir haben jetzt keinen Cliffhanger am Ende des vierten vierten gehabt, wo man sagen muss, Scheiße, wir müssen das jetzt irgendwie zu Ende führen, Sondern wir wissen alle, dieser Film ich glaube auch aus der Musik ist das so, die Coda, das ist so der der das hinten rangehängte, dieser der der eigentlich nix zum eigentlichen, Beiträgt da einfach da ist, weil er weil er da sein kann. Und wie du sagst, der hätte auch in zehn Jahren kommen können und wir hätten uns drüber gefreut, aber klar, mit einem 90-jährigen Harrison Ford, der wird's wahrscheinlich oder wäre der Film jetzt nicht gekommen, der hätt's trotzdem noch gemacht. Äh radelt ja seine 70 Kilometer am Tag vorm vorm Dreh, aber ähm der wird auch noch fitter sein als manch anderer, 80 und neunzigjähriger, aber trotzdem ist, Du kannst es irgendwann nicht mehr machen. Siehst du auch bei diesem Film ja schon ganz deutlich.
Christian:
[1:00:15] Ja klar, na klar, das stimmt.
Cedric und David:
[1:00:18] Bei dem vier vorher, bevor der so schlecht ankam, wurde auch immer gemunkelt, dass der Fünfte dann sozusagen eine Wiederholung des Dritten ist, dass nur das dann Harrison Ford sozusagen der alte Typ ist, der dann nichts mehr macht, sondern nur Mit seinem Charisma scheint Und dann hat er halt so einen jungen Dude, also in dem Fall dann irgendwie an seiner Seite, der dann die ganze Action macht und alles drumherum sozusagen regelt, äh so wie halt mit in die drei, mit Sean Connery gewesen war.
Ähm aber das haben sie ja jetzt hier auch nicht gemacht. Also es ist ja nicht so wie bei Episode sieben, dass dann Marc Henne quasi nichts zu tun hat. Okay, da kann man auch sehr spät, aber ähm also das die alten Leute gar nichts zu tun haben und die die Jungen stehen im Zentrum, also in diesem Fall dann halt Helena Schorr, also Fibi, Bridges Charakter, sondern es war irgendwie so ein Mix, dass er selber dann wieder die alten Sachen anzieht, weil Salah ihm die gebracht hat und dann macht halt wieder so eine Abenteuer und klettert da Wände hoch und ähm springt aus dem Flugzeug und sonst was.
Und äh ja irgendwie wollten's noch, aber tja, war irgendwie komisch, Ich wüsste ja gerne, ob's diese diese Outlines tatsächlich gibt, weil die ganze Reihe ja wirklich mal habe ich neulich erst wieder in einem Podcast gehört, auf fünf Filme angelegt war.
Und ob's denn wirklich diese Outlines gegeben haben könnte, schon in den 80ern für fünf Filme, dann wär's natürlich super gewesen. Ähm.
Christian:
[1:01:32] Habe ich aber auch gelesen. Ich glaube irgendwie, dass da ähm ich habe das im Kontext irgendwie dieser dieser Verträge auch mit Paramount war's ja glaube ich ursprünglich, ne, dass, Ähm fünf Filme irgendwie auch so äh angedacht schon eingekauft irgendwie hatte und das also wegen dieser Lukasfilmübernahme durch Disney ist das irgendwie noch mal so hochgekommen. Das, Der fünfte Film schon irgendwie in den 80ern irgendwo auf Papier wohl niedergeschrieben war und das deshalb eben jetzt auch so tricky glaube ich war mit der ähm, mit mit der Produktion halt unter Disney, mit bla bla bla ähm habe ich auch gelesen, dass da schon in den 80ern über fünf Filme insgesamt gesprochen wurde, ja ähm, Also was wäre wenn, ist immer interessant so. Auf jeden Fall, aber und das ist nämlich der Punkt, also ähm ohne diesen ganzen Kontext äh zu kennen, Ähm habe ich mich das auch schon ähm bei der Filmsichtung gefragt. Also.
[1:02:28] Ich habe über die Figuren nachgedacht, wie wenn Jana Jones nachgedacht, auch über über Helena ähm nachgedacht, auch ähm, Den den äh Cheyer Lebiff jetzt nicht unbedingt vermisst, aber auch an ihn gedacht, so diese Frage von also ich habe das Gefühl, ich habe das gespürt in diesem Film, dass da irgendwie, Auch da Potenzial verschenkt wurde, glaube ich. Also die Frage nach der Rolle von Indiana Jones in, Dem Jahr 1969 ähm wird ja auch offen gestellt in dem Film. Darum geht's ja auch. Er sitzt da als alter Mann, in seinem Sessel jetzt für diesen Zeitsprung dann da erleben, er klopft bei den Nachbarn und sagt, jetzt hört mal auf damit eurer Musik und er fängt ja in einer in einer in einer abgeschwächten Position, in einer also man spürt ja, wie er sich selbst schon, auf das Abstellgleis irgendwie stellt und sagt, meine Zeit ist vorbei, meine Geschichte ist vorbei, meine Relevanz ist vorbei, Ich finde, da ist eine ganze Menge Potenzial drin. Vielleicht können wir da auch noch ein bisschen drüber sprechen. Ähm auch wie ihr das so gesehen habt, aber, Da waren eben auch ganz tolle Momente drin. Wir haben jetzt sehr viel auch kritisiert. Ich fand das zum Beispiel diese diese ganze Gegenüberstellung mit der Mondlandung fand ich zum Beispiel super interessant.
[1:03:35] Ja die die Abenteuer der Gegenwart dieses Filmes finden eben nicht mehr in den Orten in staubigen Wüsten statt, Wie sie eben mit Jana Jones in seiner Blütezeit erlebt hat, sondern die finden auf dem Mond statt. Die finden im Weltraum statt, die die äh The Final von Tier hat sich halt eben verschoben, und allein dadurch ist sind Jana Jones vielleicht auch gar nicht mehr so relevant in dieser in dieser Welt, in der er sich bewegt. Fand ich halt ganz toll, als der Film das so am Anfang da aufmacht und versucht damit irgendwie auch was zu erzählen, auch mit der Figur was zu erzählen, wie wie wie ist es euch gegangen, als ihr diese auch diesen diesen Sprung ins kalte Wasser da erlebt habt. Also die dahingestellt, aber Wir hatten diese 20 Minuten Abenteuer wie damals und dann zack kommt der Bruch Indiana Jones äh äh in seinem Couchsessel ähm David wie wie war das?
Cedric und David:
[1:04:26] Es war ja schon im Teaser und im Trailer zu sehen. Da war's nur noch andere Musik. Da war's zu viel for the glaube ich und nicht wie dann im Film. Ähm aber es war erstmal ein Schock, aber ich fand's auch interessant. Dann hat Bilder gesehen von Marion und dann ähm die Scheidungsurkunde und dann geht er zu den Colleges, Hunter College, also er hat auch wieder die Uni gewechselt.
Und es ist halt so ein totaler Kontrast zu Raiders.
Uhr halt anfängt und dann die jungen Studentinnen da sitzen und eine hat Love You auf ihren Augenlidern draufgeschrieben und alle gucken begeistert zu und sind erfreut und jetzt sind nun im Fünfteil, er geht wieder in die Uni, gibt ein Seminar, niemand hat die Texte gelesen, ähm niemand, Also obwohl um die Klausur bevorsteht und so und er muss den irgendwie alles reindrücken so von mir her ihr müsst das wissen, das ist prüfungsrelevant das und das und alle sind so gelangweilt oder hör nicht zu oder unterhalten sich nebenbei oder machen irgendwie Scherze über in New York und dann so, nee, das ist das andere Seracue so das ist halt so ein so ein krasser Gegensatz und ja da wird halt diese Frage gestellt, so ist halt dieser Held der achtziger, ist der sozusagen noch noch relevant, noch möglich sozusagen in der Gegenwart auf der Metaebene sozusagen ähm bestellt und ähm er sagt ja auch glaube ich an irgendeiner Stelle mal So, also er er will ja auch irgendwie nicht so, also ist fast wie so eine Heldenreise so, er er will nicht, sondern wird gerufen und wird dann irgendwie da reingezogen. Ähm und am Ende ist es halt doch dann wieder ein klassisches Adventure auch mit Nazis und Flugzeugen und sonst was so.
[1:05:52] Ja. Kann ich grad so am Ende auf einer Zeitreise. Ähm ja ich finde, das wird ja so aufgemacht und am Ende wird's ja dann damit beantwortet, dass er dann halt in Rente geht und seine Frau hat und mit ihr glücklich ist, auch wenn sie den Sohn in Vietnam verloren haben.
Aber das ist ja dann quasi der Abschluss. Also da wo er ganz am Anfang stand, so, Ähm von wegen, was soll der ganze Scheiß? Das hat er dann am Ende beantwortet mit, naja, Abenteuer sind vorbei, Familie, Ist jetzt wichtig und Frau Kind gibt's leider nicht mehr, aber dann dann halt so und dann gibt's ja von Saladi, die Kinder oder Neffen oder Nichten oder so äh und dann kann man sich ja um die kümmern und so. Sofern will ich das da einen schönen Arg, der da so so gedreht wird. Ähm im Laufe des Films.
Christian:
[1:06:38] Dann lass mich da aber noch ein bisschen einhaken. Ähm, vielleicht auch so die die diese eigene Frage mit so einer teuflischen Gegenfrage beantworten. Ist das dann noch Indiana Jones? Also, Funktioniert das noch mit dieser Figur? Ich ich habe mir nämlich auch gerade gedacht, eigentlich finde ich diesen Anfang, also diese, diesen, diesen Anfang im Jahr 69 und das Ende am interessantesten. Ich glaube, das Abenteuer dazwischen mit einem 80-jährigen aus Flugzeug Flugzeugen springenden Indianer Jones finde ich eigentlich schon fast am uninteressantesten Weil's für mich am wenigsten funktioniert. Also entweder, was wir auch schon gesagt haben, so die Spezialeffekte funktionieren nicht, So gut, weil du eben einen 80-jährigen Harrison Ford hast, der das einfach nicht mehr so sehr spielen kann und das weiß ich und das sieht man auch in der Rolle und hätte man die Rolle nicht eben anders schreiben müssen und ich denke mal die ganze Zeit, ey.
[1:07:29] Ein Indiana Jones, der sich der sich fragt, was seine Rolle noch in der Welt ist und ähm auch da eigentlich diese diese, dieser kleine Funken, dieser Liebesszene am Ende mit Marion, wo das da wieder so ein bisschen zusammenkommt, wo die beiden sich ihre ihre Wunden da irgendwie auch küssen. Da dachte ich, also da sind meine Augen wieder aufgegangen, wo ich dachte, okay, krass.
Da hat der Film auch wieder Potenzial verschenkt, weil wo haben wir denn schon mal in diesem Blockbuster-Format auch eine Liebesgeschichte von zwei Menschen in diesem in diesem Altersstadium? Die sind halt alle, Also gut, die Männer dürfen irgendwie noch 60 werden und haben trotzdem irgendwie die 25-jährigen Frauen irgendwie an der Seite und da ist die große Romanze oder die die große dramatische Liebe, während man aus Flugzeugen springt so, aber, Da habe ich mich echt, also auch das, was ihr grad beschrieben habt mit diesem mit diesem mit dieser Klammer, um auch äh die andere Reihe mit diesem Spiegeln des dritten Filmes da sich irgendwie viel mehr Potenzial drin, auch.
[1:08:24] Nicht nur an die alten, glorreichen Zeiten zu erinnern, auch da wieder den Nostalgiestempel draufzudrücken und uns nostalgisch berühren zu wollen, sondern das dramaturgisch auch zu verarbeiten in dem Film und zu sagen, ist diese Form der Nostalgie überhaupt noch gesund?
In dem Kontext für diese Figur, für diese Zeit oder gibt es da vielleicht nicht auch etwas, wovon man sich irgendwie lösen muss? Auch da, Das Ende vor dem Ende in Jana Jones, der da eigentlich in dieser in dieser in dieser äh in der Vergangenheit eigentlich zurückbleiben will. Das ist ja auch ein krasses Bild eigentlich. Äh das wird ihm aber einfach nur aus dem Gesicht gehauen und zack, schwarz blendet. Zack, ist er wieder da, wo er hingehört. Fand ich auch Also ich sehe da einfach sehr viel ähm verschenktes Potenzial in der Figur und auch in dieser Erzählung von dem Film.
Cedric und David:
[1:09:12] Lass mir mal das Pferd von hinten auf zu einem äh diese Zeitreisenummer. Da können wir ja einmal kurz äh drauf zu sprechen kommen. Also, Ich muss persönlich sagen, ich finde die Idee sehr charmant und ich hätt's tatsächlich gut gefunden, hätten Sie ihn dagelassen. Ähm einfach dieses so der Geschichtsprofessor, der sich immer mit Geschichte auseinandergesetzt hat, der dann zurückgelassen wird und denn eins mit der Geschichte wird, selbst zur Geschichte wird Finde ich irgendwie schon sehr poetisch. Also ich hätt's ich hätt's gut gefunden. Ähm ich find's ehrlicherweise sogar ziemlich übergriffig von äh von Helena, dass sie in diesem äh diesen Traum, diesen Wunsch abspricht. Klar um diese diese Rückführung dann zu Marian hinzukriegen.
Und äh ja ich äh wie gesagt, ich finde die Idee, ich bin keiner, der das der das der das irgendwie äh augenrollend weg tut, wie es viele äh tatsächlich so auch in Reviews getan haben und sagen, oh Gott, jetzt kommen auch noch Zeitreisen, was äh so ich finde die Idee charmant. Ich finde sie aber auch, wie du sagst, Christian, ich finde, es ist verschenktes Potenzial, weil der Film lässt finde ich so ein bisschen.
[1:10:13] Ich finde, er lässt so ein bisschen Konsequenz, liegen und das ist mit mit Indian und Jones einfach auch. Also er macht ja diese ganze Entwicklung zum Alkoholiker, zum gebrochenen Mann, komplett auf Screen durch.
Nur nur um dann im Grunde genommen im Film selbst ja eigentlich auch gar nicht so eine richtige Entwicklung zu machen. Also am Ende, ja, er kommt wieder mit Marion zusammen. Das ist die Scheidung oder die Trennung, die offscreen auch passiert ist. Aber das war ja eigentlich, Alles. Es ist ja in Jan und Jones macht ja Matja keine Entwicklung durch, ne, im Gegensatz zum dritten, wo er natürlich diese Rückführung zu seinem Vater irgendwie macht. Ne, der vierte, klar, lernt er seinen Sohn kennen, aber das ist eine richtige Entwicklung, war da auch nicht mehr bei. Gut klar, wenn du jetzt bei dieser Bond-Formel bleibst, der muss auch keine Entwicklung da sein, aber, Ich sage mal jetzt so ein, im fünften Mal zum Beispiel ja eher die die Helena eine eine Entwicklung durch. Also sind Jana Jones selbst macht.
So, also zur zur Figur einfach. Ich finde ähm ja, ich find's schade. Ich find's schade, dass man, dass man den Charakter erst so brechen muss, damit er in Anführungszeichen interessanter für die Handlung wird.
Um vielleicht auch die Motivation irgendwie zu kriegen, obwohl ja auch die.
[1:11:20] Der Bruch ja auch nicht die Motivation ist. Also es ist ja ist ein Alkoholkonsum oder dass er sein Sohn verloren hat. Das führt ja alles nicht dazu, dass er dieses Abenteuer jetzt angeht. Also es ist es ist nur einfach da. Es ist ein alter gebrochener Mann. Ein ganz anderer Jones als wie in Damals gesehen haben und ähm ja wird ja am Ende in ein ja in ein Abenteuer wieder Willen mehr oder weniger reingezogen, aber wie David ja auch schon sagte.
Christian:
[1:11:45] Ähm ähm erinnert mich gerne noch mal dran, wie war denn noch mal der Name von seinem Sohn? Also von der Rolle von.
Cedric und David:
[1:11:51] Matoliams.
Christian:
[1:11:53] Genau. Äh also Shaya Liberf im im 4 Film, ne? Weil das habe ich nämlich auch ein bisschen so im im Diskurs rund um den Film äh so wahrgenommen und ähm also dass das halt da auch verschenktes Potential ist, dass eigentlich matt in diesem Film, deutlich fehlt als Figur. Und ja, alle haben mit äh mit den Augen gerollt, Shiyer LeBove ist ähm erstmal durch, Okay, aber auch da wieder sucht euch einen anderen Schauspieler, holt die Rolle zurück, besetzt ihn irgendwie neu und bringt ihn irgendwie da rein, weil das war auch mein Eindruck, dass man irgendwie, Auch da wieder so so ähm weißt du, du du lässt da irgendwie so eine so eine so eine.
[1:12:34] Du liegst einen Filter, du suchst nach Schlagworten in einem Datensatz von Tweets und und, Reviews und Blogposts aus dem Jahr 2008 und die Formel errechnet dir Kritikpunkt ist die Figur. Indiana Jones Sohn, Ganz besonders schye finden alle scheiße. So, was machst du dann in so einem in so einer Formel so, diesen Faktor musst du eliminieren. So, das ist aber falsch. Also in meinen Augen falsch eliminiert, weil dieses diese diese ähm, dekonstruieren von von Indiana Jones oder diese, diese, diese, dieses Alkoholproblem, so diese diesen Status quo, indem wir ihm da sehen. Die Ehe steht aufm Spiel, Und der Sohn ist irgendwie äh in Vietnam gefallen und Indiana Jones wird zum Alkoholiker. Diese drei Faktoren kommen in meinen Augen eigentlich nur daher, dass man Cherry LeBove nicht neu casten wollte.
[1:13:27] Und sorgen halt eben dafür, dass ähm also bring die Erzählung in eine Richtung, in die sie gar nicht, gehen müsste und dann macht man auch noch das den Fehler nichts daraus zu machen. So, also das äh das Schlechteste aus allen Welten in meinen Augen.
Falsche Richtung, nicht wirklich damit erzählen, am Ende auch die Klammer setzen, die eigentlich viel zu rund ist für das, was wir da gesehen haben. Wie du sagst, Cedric, Indiana Jones durchläuft da eigentlich kaum irgendwie etwas. Ähm, Das finde ich alles sehr sehr schade so und ich glaube, dass also auch da wieder ich finde das sehr, ich finde das ich finde das richtig gut, was ihr gesagt habt. So, dieser Film hätte den dritten Film viel mehr spiegeln müssen Indiana Jones in der Rolle, die vorher sein Vater war und Also hey George Lukas hat in dem Sinne recht so Poetry at Drimes, das hätte schon sehr, sehr gut funktioniert, zu sagen, auf so einer Meterebene geht es bei Indiana Jones um Väter und Söhne, um um, Generationen, um ne, rollen die über Generationen hinweggehen, der Sohn, der die Probleme mit dem Vater hat, selber zum Vater wird und Probleme mit seinem Sohn hat. Das ist jetzt auch nicht irgendwie das große äh, Ich sage mal so, dass allzu kreativste Erzählen und Schreiben, aber es funktioniert halt seit Jahrtausenden, also, Schade, dass man das irgendwie nicht gemacht hat, finde ich. Das also auch da wieder irgendwie verschenktes Potenzial und.
Cedric und David:
[1:14:50] Muss auch sagen, ja total, also zu zu Charrelebuff. Äh meinetwegen, man hätte ihn ja nicht mal neu casten müssen. Also es ist äh das eher so schlecht angekommen ist, hat er ja auch, der Rolle zu verdanken, weil die Rolle einfach nicht gut war. Wir hätten uns diese ganzen äh Tatsachen-Action hätten wir uns sparen können, dieses Überhebliche, dieses völlig drüber gespielte. Das sind ja alles Vorgaben gewesen. Der ist ja ein Zweifel ohne, talentierter Schauspieler und deshalb ist das so schade, dass man im Grunde genommen, den den den Matt Williams schon im vierten Film so so kaputt geschrieben hat, dass man ihn jetzt quasi nicht mehr verwenden konnte durch diesen Backlash, der eben äh entstanden ist, weil ich bin da ganz bei dir, diese Vater-Sohnnummer, nicht Hab's im dritten Teil gesagt, ich glaube, diese diese Familien-Backgroundnummer, das das da ist ja das, wo eigentlich.
[1:15:40] Indianer Jones von Bond abweicht Ne, du hast den ersten Teil, du hast das Abenteuer, du hast diese ganz typischen Bon Tropes, die drin sind. Du hast den das zweite Abenteuer, da hast du das Gleiche. Und im dritten äh weißt du davon das erste Mal ab, weil du Interna Jones Verletzlichkeit gibst, Familie gibst, äh einen einen Anknüpfungspunkt, eine Entwicklung gibst, eine ja, etwas, was normalerweise ein Bond nicht machen würde und Das ist die Hypothek, die du dann in den vierten mitschleppst. Du musst dieses Familienthema, wenn du's einmal aufmachst, weitererzählen und deswegen musst du jetzt im Fünften, Ohne also du musst natürlich auch wieder irgendein ich sage mal eine eine Patentochter ist ja auch Familie, aber es muss immer irgendwie eine Verbindung geben, so wie ja äh das ja aktuell gefühlt in sehr, sehr vielen Filmen genutzt wird, dieses Motiv der Familie. Klar, jeder hat Familie, jeder denkt sich da irgendwie rein, jeder kann es verstehen, aber warum das gerade, so meiner Ansicht zumindest in den letzten zehn Jahren so totgeritten wird. Familie, Familie, Familie, Familie. Ähm ja, es war eigentlich klar, in welcher Rettung dieser Film schon gehen wird, bevor wir ihn gesehen haben.
[1:16:42] Also ich mochte ja Mathe Williams auch überhaupt nicht, also genauso wie den kompletten vierten Teil nicht.
Und ich finde jetzt auch Würfel irgendwie nicht besonders talentiert. Ich fand ja ein Transformers eins. Eigentlich war der Meghan Fox Charakter, der interessantere Charakter wäre anders inszeniert worden, aber nochmal eine andere Frage, und ich fand die sind auf dem Boot jetzt in auf Destiny als wirklich emotional geworden ist und gesagt hat, dass er seinen Sohn verloren hat und dass das die ihr zerrissen hat.
Ich fand das Schönste, was man daraus machen kann, dass man nicht wiederholt, also ich meine, da hat er dann für Emotionen gesorgt, auch wenn er nicht nicht dabei ist so, aber ich fand das eigentlich ganz, ganz schön geregelt äh oder Ja, erledigt sozusagen nur das Häkchen, äh was sie gesetzt haben. Ähm ja, aber ja, also.
[1:17:32] Geknoten klar, von mir aus erzählst, erzählst du dann ohne ihn, aber dieses neben mir stößt du sauer auf, dass es dann wieder diese familiäre Verbandelung sein muss. Hätte man wieder weglassen können. Warum muss es denn die die Patentorte sein? Macht es das Ganze emotionaler, also da sind wir bei dem, was Christian eben sagte, es wirkt Dann wieder an so vielen Stellen wirkt der Film eben wie ein typischer Disneyfilm, sehr sehr viele Stakeholder, sehr sehr viele äh ähm, Ideen, die mit reinfließen müssen, weil du einfach natürlich sehr, sehr viele Zielgruppen, Märkte und und und ansprechen willst. Dadurch wirkt der Film an vielerlei Punkten auch sehr, Künstlich ist mir persönlich auch zu lang. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass man, sagt, äh das bitte noch rein und das bitte noch rein und bitte nimm das noch rein und denk dran, wir müssen auch noch die Zielgruppe abholen. Wir müssen auch noch den Markt anfüttern und die und die Fans dürfen wir nicht äh im Stich lassen und dadurch, Hast du so viele Sachen, da ist zum Beispiel ein George Lukas, finde ich, deutlich konsequenter gewesen. Der das siehst du bei den bei den bei den ersten drei Episoden, die wirken zwar auch vielleicht irgendwo generisch und sollen viele Leute abholen, aber, George Lukas hat sich auch nie nie nie was ich nie zu schade dafür, Leuten vor den Kopf zu stoßen und ähm und hat da war da einfach immer sehr kreativ auch und das merkte man ja auch dem 4ten an, finde ich. Und äh dass äh diese diese ähm das ist dann eher wieder so das Disney Ding.
Christian:
[1:18:52] Ja und auch da diese ähm weil du das auch Cedric so angesprochen hast, diese Familienverbindung, die aber nur so ein, Lippenbekenntnis halt ist, weil es geht auch da eigentlich kaum um Familie und nichts schlimmer als in dem fünften Teil der Reihe von einer, Familienverbindung das erste Mal zu erfahren, bei der uns weiß gemacht wird, tragend für die Figur und für die Entwicklung und was sie auch ausmacht und wir sitzen davor und sagen und warum haben wir das halt vorher noch nie gesehen?
Also.
Cedric und David:
[1:19:24] Wer ist das?
Christian:
[1:19:25] Ja so auch da so so es hätte auch nicht äh es hätte die Adoptivkind, es ist egal. Die Familienverbindung ist eigentlich ja und das meine ich halt. Ich habe das halt auch gesehen, dachte mir okay, Gut. Indiana Jones ist irgendwie auch so in seinen 70ern, 80ern in diesem Film. Er braucht ja um sich herum auch die, Jetzt mal ganz banal gesagt, die, fitten Figuren, die halt äh rennen, schwingen, schießen, all das tun können, was er vielleicht auch nicht mehr so sehr tun kann. Das habe ich auch erkannt, aber dann habe ich mich halt auch gefragt, so ah, warum, Greift man das inhaltlich nicht vielleicht ein bisschen weiter und mehr noch auf so, dass das vielleicht irgendwie auch thematisiert wird, anstatt eben per Green Screen in In Actionszenen irgendwie reinzuholen, in die ihr vielleicht gar nicht so sehr reingehört und dann eben B, wer hätte es alternativ sein können in dieser Funktion des Sidekicks oder auch der, Plot treibenden Abenteuer antreibenden Kraft ähm, weil das halt sehr beliebig ist, also diese diese Ausfüllung dieser Funktion hätten auch ganz viele andere Rollen sein können. Und da dachte ich dann so, na ja, sein Sohn wäre vielleicht eben auch interessant gewesen, um ihn denn also um in die auch irgendwie in eine andere Rolle dann da reinzubringen. So weil ich sage ja jetzt habe ich auch so den Eindruck, dass also mir war es relativ egal so was mit also.
[1:20:53] Mir war Helena als Person relativ egal, weil's in dieser Filmwelt in den Filmen drumherum ja kein auch keine Relevanz irgendwie für sie gab. Das das das war so ein bisschen mein mein Problem so. Ähm ja, Weiß ich nicht.
Cedric und David:
[1:21:09] Na, ich hatte grad die Idee, ähm weil die meinte, sie hätte ja nicht die Parktochter sein müssen, sie hätte einfach wie du seine beste Studentin sein kann oder die Einzige, die aufpasst. Du in der Szene, in der sie das erste Mal auftaucht, ist es ja auch so, dass sie in dem Saal sitzt und und die Antworten weiß und die anderen nicht und sie hätte einfach irgendwie seine Lieblingsstudentin sein können, die dann in irgendwas verwickelt ist und dann darin auch verwickelt und dann geht's auf einmal los und dann haben wir das nicht mit ja Familie oder kennen sich schon seit sie ein Kind war oder so, bla, bla, sondern hätten wir auch so machen können, halt durchaus abkürzen können. Aber wenn wenn wir schon bei Helena sind, ich also ich mag Schauspielerin ähm und War doch toll, wie sie da rumgelaufen ist und Abenteuer und Action und dann aufm Motorrad und so, voll cool. Aber ich habe nicht so richtig ihre Wandlung verstanden, weil erst Will sie irgendwie nur Geld, Und dann kommt aber raus, sie hat sich irgendwie ganz schön viel gemerkt, was ihr vielleicht verrückter Vater irgendwann mal rausgefunden hat äh und am Ende ist sie dann irgendwie doch gut oder so oder lässt das mit dem Geld dann irgendwie hinter sich? Ähm aber ich habe nicht verstanden, warum oder wieso oder wo, wo kam der der Turning Point oder was Habt ihr das verstanden oder habt ihr das rauslesen können?
[1:22:17] Ähm ehrlicherweise nein. Also es ich hatte das Gefühl, dass die also ich bin da ganz bei dir, dieser turning point generell finde ich die Entwicklung von Helena, Irgendwie äh sowieso nicht so richtig greifbar oder nachvollziehbar und die Figur auch irgendwie nicht so richtig Irgendwie so das Gefühl, dass das Drehbuch so sehr viele Sachen von ihren Figuren will oder von seinen Figuren will und er sagt so, jetzt in dieser Szene musst du das sein. Und jetzt musst du das sein. Ne und, wie gesagt, dann ist hier du da wirst du laut aufgeschrieben haben, es ist ja kein Kapitalismus äh in der Heimszene. Ähm so aber, Ne, das ist so denn dann will sie wie du sagst, sie will dein Geld, äh dann plötzlich ist hier die Familie wieder wichtig, vorher war ja die Familie scheißegal, also äh warum ist sie jetzt in diesem Abenteuer? Jetzt will sie's Jetzt geht's dann doch nicht mehr um Geld. Also ich hab's auch nicht verstanden. Ich habe das Gefühl, sie ist immer genau dann so, wie sie sein muss, weil das das Drehbuch in diesem Fall genauso haben will.
Christian:
[1:23:08] Funktional, ne?
Also sie erfüllt Funktionen und auch oft natürlich so im Gegensatz zu Indiana Jones.
Ja, sie ist das, was er nicht ist und er ist das, was sie nicht ist und Spiegelung und am Ende aber Versöhnung und da hatte ich auch meine Probleme mit. Also ich habe gesehen, was das, Also was die Funktion in diesen in diesen Szenen irgendwie ist, aber als Figur war das alles irgendwie nicht so richtig rund, Und das meine ich halt auch, dass es irgendwie dann auch schade. Das ist so ähm auch da wieder irgendwie verschenkt, verschenktes Potenzial.
Cedric und David:
[1:23:42] Und ich kann auch manchmal komisch, ich weiß nicht, ob man das jetzt Mangold anlassen sollte oder so. Ähm das ist teilweise so wirkt, als wenn Phibie Whaler Bridge in einem anderen Film mitspielt als Harrison Ford.
Also die Szene aufm Boot, als sie sich irgendwie freut wie ein kleines Kind und er sitzt trauernd hinten. Okay, das spricht er ja dann auch an so, sorry, ich habe grad meinen besten oder einen guten Freund verloren so. Wie kannst du so happy sein? Und dann sagt sie so Hm okay und dann ist das aber auch erledigt und dann am krassesten ist es, als sie dann in Italien in dieser Höhle sind und dann es irgendwie heißt irgendwie Schwefel oder irgendwas strömt hier aus und muss aufpassen, was du atmest und ähm sie hält sich noch was vor vors Gesicht, äh um ähm besser atmen zu können und hustet die ganze Zeit rum und Harrison Ford läuft einfach ganz normal rum und da merkt man überhaupt nicht, dass irgendwie der alte Mann, der vielleicht noch ein bisschen gebrecherlicher ist als die junge Frau, äh dann vielleicht mit der dünn Luft noch viel schlechter klar kommen könnte. Und äh es gibt immer wieder so Aspekte, wo man sich denkt so, okay wissen die, dass die im gleichen Film mitspielen oder hat Mangold dem einen das und der anderen das gesagt oder so, oder, sind da, also Chemie stimmt jetzt nicht, weil es ist ja kein Paar oder so, aber irgendwie die Dynamik hat irgendwie nicht so richtig funktioniert.
Vielleicht haben Sie auch an unterschiedlichen Tagen gedreht, Blue Screen sei Dank.
Christian:
[1:24:54] Das wollte ich auch grad sagen oder sie haben unterschiedliche Drehbuchassungen parallel gedreht und dann immer aus dem einen den ein Take und aus dem anderen den anderen Take und dann ja weiß ich nicht.
Cedric und David:
[1:25:05] Ähm hast du ein apropos überraschende oder nicht so überraschende oder sehr komische Wendung äh als dann voller oder Schmidt oder wie auch immer heißt, also jetzt der der deutsche Professor, der irgendwie immer nicht nach Alabama zurück will, was ich lustig finde.
Ich liebe in so einem Südstaat. Ich will da nie wieder hin zurück. Ähm aber als er dann seinen richtigen deutschen Namen sagt, sagte mir so Wir wussten doch alle, dass du Deutscher bist. Also dieser Tarnname, was ist jetzt voller heißt eigentlich und Schmidt heißt er dann zwischendurch mal das war einfach so So, das ist jetzt so wie ein Twist sein so, er sieht halt genau so aus äh und er ist halt sehr deutsch und hat irgendwie einen deutschen Nachnamen also das war auch so eine Wendung oder was irgendwie so auf Effekt gemacht war und ich dachte mir so, nee überhaupt nicht. Also jetzt heißt's halt wieder anders Kartoffel nicht. Also ist ist doch egal.
Christian:
[1:25:49] Kahn, der nicht Kran ist, aber dann Kahn ist, ne, so.
Cedric und David:
[1:25:52] Ja ja und du musst ja ich sage mal Schmidt, ich spreche da aus Erfahrung, ist ja nun mal wirklich einer der generischen deutschen Namen, die es den Namen, die es so gibt und wahrscheinlich hat er einfach, ich sage mal, das Drehbuch wollte verschleiern, dass er dass er voller heiß war, voller kannst du vielleicht doch eindeutig wieder in dem in dem Naziumfeld äh Hitler angedockt Äh zurück ähm verfolgen, als es beim Schmidt der Fall ist. Da gibt's einfach genügend von. Also ja, aber Christian, ich glaube, wir wir gehen äh tatsächlich äh ich glaube verschenkt könnte ein gutes Leitwort über diesen Podcast sein. Es ist ähm ich.
Christian:
[1:26:27] Der Podcast ist verschenkt, was.
Cedric und David:
[1:26:29] Äh gratis gibt's den ja. Ähm, Na ja, aber also ich bin auch ein Riesenfan von der Phibie äh Bridge. Also es ist ich habe mal ein Feedback reingeschaut, die die hat einfach die, auch ganz aktiv mit, ist ja Producerin auch der Serie und die ist äh schon auch äh sehr, sehr spitzzügig geschrieben und genauso spielt die auch. Die ist, die ist wirklich super, wenn man sie, wenn man sie lässt und das hier ist sie sehr, Ja, sie hat auch wieder so so verschenkt einfach so. Er war so viel Potenzial, ähm auch eine gute, einen guten Gegenpart, vielleicht auch einen guten wirklich guten Strowball gegen Part äh zu zu ähm Harrison Fourd zu packen, aber, Ich finde zum Beispiel, sie haben eigentlich keine richtige Chemie, aber vielleicht kommt das auch genau von diesen unterschiedlichen Wissen auch, wie da nicht äh Corona. Ähm, genau drei Meter Abstand, ne bloß äh kurzer äh kann ich ja kann ich ja hier erzählen. Also ich habe ja mal im Fernsehumfeld gearbeitet und die die Produktionsbedingungen teilweise, Ja konnten sich die Schauspieler einfach nicht äh berühren, weil sie diese coronabedingungen ähm machen mussten. Es gibt ganz viele, Sequenzen, wo es keine Küsse gab und, und, und, weil das alles nicht gedreht werden durfte, ne? Und äh gut, hier zwischen zwischen Paten und Lompathen und Tochter wollen wir das tunlichst vermeiden, aber in trotzdem.
[1:27:48] Es fehlt so ein bisschen das Zwischenmenschliche. Also ich finde, die Chemie kommt zum Beispiel auf der Leinwand überhaupt nicht rüber zwischen den beiden. Da und wahrscheinlich ist es genau der Punkt, den du aufgemacht hast, David, äh dass es wirkt, als würden sie in unterschiedlichen Filmen spielen.
Christian:
[1:28:02] Ja
Cedric und David:
[1:28:03] Und also wenn wir schon bei dem kleinen Triumvirat sind, was in dem Film sind, also den Teddy, den fand ich okay. So Kinderschauspieler können ja auch mal nerven.
Fand ich jetzt nicht so. Äh er hat halt die Rolle da gehabt, die er spielen sollte und jetzt keinen Diss gegen den Schauspieler riefen. Aber ich fand auch schön, dass sie mal so nicht morgens schön, genommen haben, der irgendwie äh morgen seine Karriere als Model beginnen könnte, sondern sieht einfach aus wie ein normaler Junge. Also das das fand ich schön und jetzt auch nicht nervig ähm und vorher gab's ja so Gerüchte, na ja, gibt's dann irgendwie so eine Ravenwood-Serie, also über den Professor, bei dem Indima studiert hat so, so dass man irgendwie das Franchise dann weiterführt, aber ohne Indie und meiner Hoffnung oder also wenn sie was machen wollen würden, würde ich ja sagen, nehmt einfach Shorty, und nimmt Helena und lasst die beide irgendwelche Abenteuer dann in frühen späten sechziger, frühen 70erjahre im Südostasien oder sonstwo erleben. Ja, Vietnamkrieg läuft ja immer noch, also hätte man so viele Sachen erzählen oder könnte man immer noch erzählen und ich finde, die beiden könnten dann so in die Fußstapfen treten. Ähm, Aber ja, also jetzt äh so wie der Film ja ankam, wird's ja wahrscheinlich eh nichts geben und dieses Franchise wird dann erst mal ruhen oder mal gucken, was da noch kommt.
Video später noch angekündigt, aber.
Ist Indiana Jones noch zeitgemäß?
Christian:
[1:29:20] Perfekte Überleitung. Ich wollte am Ende nämlich auch noch, Über dieses Thema sprechen. Was kommt aber auch so diese Metafragen, die dir der Film aufmacht?
Ähm also die die die Figur Indiana Jones da aufmacht, die der Film aufmacht, die die Geschichte aufmacht, vielleicht auch noch mal auf dieser Metaebene noch ein bisschen abhandeln. Also ist Indiana Jones noch zeitgemäß.
[1:29:43] Also auch der Film, auch diese Filme. Also ich fand das zum Beispiel ganz interessant, ähm dass es mir dann nochmal so aufgefallen als ich den Film jetzt geschaut habe Indiana Jones Lukas, ne? George Lukas Kreation, der ja auch immer sehr ähm retro unterwegs war, also seine seine große Star Wars Sager hat sich ja auch vorgenommen, die Series der dreißiger, seine Kindheit hat er ja versucht mit modernen Mitteln, In moderner Bildsprache, Mediensprache, Filmsprache, einem neuen Publikum auch näherzubringen. Deswegen Starhouse und eben auch Indiana Jones, die auch so wunderbar funktionieren und auch so so erfrischend waren. Sie waren halt Oldschool Throwback, aber mit modernen Mitteln und mit damals eben auch Blockbuster, großes Budget. Das war ja die Idee dahinter.
Und wir hatten eine Indiana Jones, eine eine Figur der Dreißiger, In den 80ern erzählt und gezeigt und jetzt haben wir das Problem, Dass wir, wenn wir im Jahr 2023 nochmal uns mit dieser Figur beschäftigen und diese Figur erzählen, dass wir ja irgendwie so ein so ein Doppelsprung haben, Also Indiana Jones ist ja eigentlich immer noch eine Referenz auf Filme und Serien der 1930er Jahre.
[1:31:08] Die ursprünglich in den 80ern erzählt wurde, sodass diese, sodass der Film von dreiundzwanzig ja eben auch also was was soll der jetzt tun? Soll da jetzt mit modernen Mitteln der, des Jahres 23 an Filme und ähm ähm, Äh äh Medien, der 1930er zurückerinnern, das sind fast 100 Jahre dazwischen. Das funktioniert ja kaum noch. Also, versuchte an sich selbst zu erinnern, Stichwort Nostalgie und wir sind jetzt dabei, im Jahr 23 auf die 80er wieder zurückzuverweisen.
Gang und Gebe, das ist momentan die Währung auch in Hollywood, in Blockbustern Nostalgie der Achtziger ist halt populär, aber das macht ja eben auch was mit diesem Film auch mit der Figur.
Und da frage ich mich halt, funktioniert dieser, dieser, dieser Sprung, funktioniert ein Indianer Jones, der nostalgisch ist, nicht nur für die neunzehnhundertdreißiger, sondern für die 19hundertachtziger.
Wo wir schon festgestellt haben, ja aber dann musste die Filme ja auch irgendwie wie in den 80ern machen, also die die versuchen sich anzufühlen wie in den Achtzigern, aber der Greenscreen und das Di-Aging und die ganzen Spezialeffekte und Budgets von 300 Millionen.
Die brechen dann damit. Ist das zum Scheitern verurteilt in der Gegenwart Indiana Jones erzählen zu wollen, ist so meine Gretchenfrage.
Cedric und David:
[1:32:27] Also als Historiker der zwanziger dreißiger Jahre möchte ich da mal einhaken. Ähm in den zwanziger, dreißiger Jahren gab's dann noch den Kolonialfilm, also das, Irgendwelche Kolonialmächte dann in ihren Kolonienfilme gedreht haben, sondern Leute halt, ja Group Protein, Adventures sozusagen damals schon präsentiert bekommen und es gab ja diese Abenteuer und Western-Filme und so in den Achtzigern griffen das ja dann Lukas und Streeberg auf, aber auch noch, Also unter äußerst reaktionären Vorzeichen. Also wenn man sich die Darstellung der Inder in Table of Doom anguckt, so durfte ja in Indien nicht gedreht werden. Ähm weil's halt zu rassistisch war und auch Frauenbilder, jetzt abgesehen von Marion Rayn Wood, war jetzt auch nicht äh auch nicht gerade progressiv und das das Männlichkeitsbild von Indi ist ja auch äußerst reaktionär. Das hat in die Achtziger halt auch super gepasst mit Dragon und den Neokons und so. Ähm da hat es funktioniert und trotzdem sind halt äußerst interessante und filmisch tolle Werke rausgekommen so ähm und heute kannst du das ja nicht mehr machen. Also du hast heute äh Restitutionsdebatten ähm, Also weil in den Dreißigerjahren, in zu meiner Zeit, 20 oder 30, neunzehn, 20 oder neun1, dreißiger Jahre war's halt so, dass weiße Leute dann irgendwo nach China gegangen sind, da hatte Fackel geklaut haben und sie dann in westlichen Museen gebracht in den Achtzigern, in den reaktionären 80ern konnten wir, wenn das dann irgendwie noch positiv darstellen und sagen, ja war halt so, ist doch schön.
Christian:
[1:33:43] Die gute alte Zeit.
Cedric und David:
[1:33:44] Ja die gute alte Zeit sozusagen und so heute kannst du das nicht mehr machen. Also ähm es gab ja schon vorher so Memes so ähm na ja ähm am Museum und dann war die Antwort so original ähm so ähm also gibt's ganz viele News dazu. Ähm Und das das geht ja einfach gar nicht mehr.
Ich habe mich ja über die vergangenen Jahre gefreut. Es gab da so ein kleines Revival vom Abenteuerfilm und Serien, also damit ähm Jungle Cruise fand ich sehr schön.
Die National Treasure Serie bei Disney fand ich dafür, dass es ein TV Spinoff ist eigentlich auch vollkommen okay und da gab's ja noch ein paar andere Sachen so.
Aber dieses dieses Indi-Ding aus den 80ern halt ähm weißer Mann Oder Mittelalter, weißer Mann, geht irgendwo hin und klaut Artefakt und bringt sie in die USA dann. Ähm das hat auch keine von diesen von diesen Serien oder Filmen ähm wieder aufgegriffen. Man muss halt irgendwie eine eine Modernisierung hinbekommen.
Desto mehr er meine Idee dann halt Schrotti und Helena Schorr dann irgendwelche anderen modernen Abenteuer in den Sechziger, 70ern ähm erleben zu lassen. Ähm, Oder man geht halt so Jan in die mäßig in die Zwanziger zurück, bevor er dann halt zum großen Archäologen wurde und das sind dann andere Sachen erleben so. Ähm aber es gibt oder es gab jetzt einige Abenteuersachen, Wobei die auch alle nicht so schrecklich erfolgreich waren. Also diese Serie wurde auch an einer Staffel abgesetzt. Die der Tomb Raider Film von Vikanda, der kriegt hier glaube ich auch keine Fortsetzung, auch wenn es lange mal gemutmaßt wurde.
[1:35:13] Na super. Hallo. Ähm Uncharted war so, hm na ja, äh ein ein Schatten äh eines Abenteuerfilms, sagen wir mal so, der der Southtrack war toll, aber der Film na ja ähm stimmt gab's ja auch noch. Ähm, So, also, Es gab dieses kleine Revival, so die Modernisierung ist irgendwie nicht so ganz gelungen und die Frage ist, gibt's da noch mal ein Revival oder geht's nochmal los oder wie geht's weiter, aber als großer Abenteuer-Filmfan, muss ich sagen, gerade Grade sieht's eher schlecht aus oder würdest dich nicht in was für eine Richtung die großen Studios gehen werden ähm ja ich äh ihr habt das, Also ich fand es sehr schön. Ich ich stehe sehr dazwischen. Also Christian hat das ja du hast das ja sehr aufgemacht mit ähm, Ja, auch der technischen Entwicklung dahinter und äh dadurch, dass es jetzt von einer auch einer motivierischen Seite und Sichtweise her gesehen. Ich glaube, tatsächlich beides bedingt sich auch sehr sehr krass miteinander. Also die technische Entwicklung, die achtziger sind quasi Peak-Level dessen, was in den 30ern begonnen wurde, wie man Filme macht. Ähm oder sagen wir mal in den 40ern. Also so dieses der Schnitt hat sich geändert. Alles ist einfach noch mal, professionalisierter, professionalisierter geworden, aber seit den 80ern hat sich das Filmemachen zu heute, ja noch mal fundamental geändert. Ähm also nicht nur diese explodierenden Budgets, sondern einfach dieser Einsatz von Computertechnik, ähm dieses den Film.
[1:36:39] Später noch so fundamental ändern zu können, ob der jetzt, War doch bei Thor so, da steht äh hier Tor drei in dem einen Trailer steht äh ähm wie Kate Benship vor dem einen Hintergrund und im fertigen Film steht sie auf einer Wiese. Also weil sie sich dann zwischenzeitlich entschieden haben, na wir machen das doch noch mal ein bisschen anders.
Und das äh ist so in den Achtzigern, glaube ich, da wäre das jetzt nicht passiert. Man möge mich lüge strafen, aber ähm.
[1:37:04] Ja, es ist so dieses dieses Peak-Level, wie du wie du Filme machst und heute werden dann eben mit den heutigen Mitteln versucht, die Filme, wie die 80er aussehen zu lassen, die wieder in den 30ern spielen, hast du genau so gesagt, also mit da haben wir schon das Problem, dass dass das nicht funktioniert, da fehlt einfach das das Erdige, das das das handgemachte finde ich auch, also ich ich sehe nach wie vor immer noch die Bluescreens, das tut mir in der Seele weh, weil ich will eigentlich in die Emmasion eintauchen.
[1:37:27] Kann es aber nicht. Wer's gut hinkriegt, finde ich, ist Denise. Aber ähm jetzt bei dem Film hat es einfach auch mal wieder nicht funktioniert und das ist leider einer von vielen und gleichzeitig haben wir auch diese Verordnung in der Zeit. In die ist Finde ich nicht zeitgemäß an dem Punkt. Also ich ich glaube, dass diese Filme äh vielleicht eine andere Figur. Ich fand den Nicolas Cage damals in den National Treasure Film auch irgendwie gut. So richtig richtig gepackt hat's mich irgendwie auch nicht, weil aber.
[1:37:56] Aber die waren schon, die waren schon gut, die waren sehenswert oder guckenswert. Sie waren kurzweilig. So, aber Indianer Jones in den 60ern nicht ich habe mich die ganze Zeit damit schwer getan, dass dieser Mann immer noch ein Fedora trägt, auch wenn das sein Markenzeichen ist, aber das wirkte schon so aus der Zeit gefallen, die Lederjacke der Fedora.
Er wirkte einfach immer wieder ein Fremdkörper in dem Film und das zeigt mir auch, dass dass dass er da einfach nicht hinpasst. Also das hat nicht überhaupt nichts mit seinem Alter zu tun. Das hat einfach mit dem, was zu tun, was er ist und da bin ich ganz klar. Ja, Jones muss, glaube ich, doch eher in den 30ern, vierzigern ähm mit eben auch einem starken Antagonisten, der mal leider Gottes auch die Nazis da sind. Ähm ne und außerdem macht's ja auch Spaß, das zu sehen, wie er da austeilt. Ähm also entsprechend da gehört er irgendwie hin. Ich finde, später fehlt einfach so der starke Gegenpart des mit den Russen fand ich einen netten Versuch am vierten, Aber dass er irgendwo geheim Geheimagent fürs, ich weiß nicht, für CIA, glaube ich, war. Ähm und die Russen ausspielen. Das habe ich ihm dann auch schon wieder nicht abgekauft wegen Jana Jones ist kein der ist ja kein Geheimagent. Der ist ja einfach Archäologe, der immer ein Abenteuer verwickelt wird und.
[1:39:05] Darf man, ich hatte schon nicht so richtig funktioniert, aber jetzt funktioniert es noch weniger und Ja, du hast da einerseits die technische Entwicklung, die die nicht zu den Filmen passt und andererseits einfach auch die zeitliche Entwicklung, die nicht zu den Firmen passt.
Christian:
[1:39:19] Ja und ich habe mich auch die ganze Zeit gefragt, ähm so der der andere Aspekt ist ja eben die Frage ähm, Wenn wir halt diese ähm Produktionstechnischen ähm Begriffe benutzen wollen wie Franchise, Filmreihe äh äh Indiana Jones ist eine Marke, die von einer anderen Marke aufgekauft wurde, um sie, profitabel zu erhalten und zu machen gibt es eine Zukunft irgendwie für diese, für diesen Namen, für diese Marke Indianertuns, für diese Filmreihe, für diese Erzählreihe Indiana Jones.
The Next Generation, wie würde so was aussehen? Äh also ist es möglich, aus seines seines Sidekicks zu den, bondmäßig, ja so die nächste Generation, aber im, familiär oder ideell, familiär geprägt kann in die sein Hut und seine Peitsche der nächsten Person irgendwie anheften und sagen, so meine Zeit ist vorbei, jetzt übernimmst du meine Rolle.
Oder ist das dann auch durch das Fehlen von dem Prime Harrison Ford einfach auch irrelevant, inhaltlich geworden und und.
[1:40:31] Wisst ihr was worauf ich hinaus will? Also kann es ein ein also ich finde diesen dieses Beispiel mit James Bond eben so toll was was du gemacht hattest Cedric.
Die Idee von James Bond ist eine zeitlose Erzählung, die natürlich immer, mit ihrer Zeit und aus ihrer Zeit erzählt die Ängste und Sorgen verarbeitet äh eben auch ähm, Was du gesagt hast, äh David auch die will ich sagen, Geschmäcker, aber die Die Trends und Paradigmen der Zeit irgendwie aufgreift. Wir haben einen Daniel Craig äh Gretty James Bond bekommen, Falls zu der Zeit passt, nach nine eleven, leben wir in einer anderen Welt als irgendwie in den äh Regganjan der Achtzigern oder irgendwie den äh also da dass ich da eben, mit einer Filmreihe die Filme auch immer wieder neu erfinden müssen und dürfen und können und eben auch diese Figur, die zentrale Figur dazu, Ist immer wieder neu erzählt zu werden. Das funktioniert bei Bonja erstaunlicherweise so gut, weil man's von vornherein ja auch irgendwie oder oder recht früh so gemacht hat.
[1:41:38] Ist diese Chance für Indiana Jones? Gibt es die überhaupt? Also können wir ein, neun gecasteten Young Indiana Jones mit anderen sage ich mal ähm Präferenzen irgendwie können wir uns das überhaupt vorstellen? Macht das überhaupt Sinn? Oder Ist Indiana Jones in Klammern leider einfach Harrison Ford in den Achtzigern, in dieser Art der Filme, verankert, verwurzelt und kann da auch nicht mehr raus.
[1:42:06] Gibt es da gibt es da ein ein modernen Indiana Jones, der überhaupt funktionieren kann, ist da, glaube ich, so so meine Frage.
David, du grübelst.
Cedric und David:
[1:42:17] Ja, also wie gesagt, ich bin damit Jones aufgewachsen und da geht's ja es gibt die Folgen, wo er ein ganz kleines Kind ist. Da gab's übrigens auch für diesen Film so eine Szene, die mal geplant war. Das ist ein ganz, ganz jungen Jahr Jones hier geben soll, aber keine Ahnung, wann haben sie's gestrichen ähm und die die Folgen oder die, Die Baufirma, die mich am meisten interessieren, sind halt die mit Shawn Patrick Flamery, der dann kurz vorm und kurz nach dem ersten Weltkrieg halt, ja, seine hat und, Da ist er noch kein Archäologe, da arbeitet er dann irgendwie als, ja, Geheimdienstagent mal als Soldat, ähm mal hilft er irgendwie Albert Schweitzer als ähm als Arzt äh oder nee, trifft auf ihn, aber hilft ihm nicht, aber ähm, Und so ein Ding zwanziger, dreißiger Jahre muss ja nicht mit Archäologie zu tun haben oder, Keine Ahnung, irgendein Studium, im Sommersemester wird er irgendwohin geschickt vom vom ASS oder so, also hier vom Vorgänger oder so ähm kann ich mir durchaus vorstellen, aber das Ding ist halt, wahrscheinlich geht's nicht als Film, sondern, diese riesigen Budgets und wenn man alle möglichen Leute ansprechen, sondern wahrscheinlich eher so als limited Series ähm äh dann für diesen Eplus wahrscheinlich oder für ABC oder oder so.
[1:43:33] Ich finde, es würde gehen und es würde mir vielleicht auch Spaß machen. Es könnte auch jemand anders machen. Also Anthony Ingo war Outney ähm, Also ich würd's gucken. Ich hatte ich hätte Bock drauf und man muss dann halt aber auch natürlich moderne aufnehmen. Also nicht, dass er dann wieder als weißer Mann irgendwo nach China geht und, Archiffakte, Abfaktor und die Frauen irgendwie ihn nur anhimmeln und nur so ein nettes Beiwerk sind so. Nee, man muss es dann schon modernisieren, aber ich finde, ich finde, es würde gehen oder man könnte da interessante Sachen erzählen.
[1:44:03] Ja, vielleicht ist ja auch genau dieses Thema Archäologie einfach da, dass ich ja Archäologie, wie du's ja vorhin auch sagtest, so gewandelt hat, ne, dass du dieses weiße Männer gehen in ein Land und sagen, das gehört in unser Museum. Ähm ne, also dieses dieses Modernisieren, Archäologie natürlich äh schon schwierig, ähm wie wie du das dann filmisch, Willst. Ähm aber klar, du musst die Motive irgendwie aktualisieren, sonst wird die nicht funktionieren. Ich bin aber also da also, Ich möchte Filme sehen, wie die ersten fünfzehn Minuten oder die ersten 12 Minuten sind das, glaube ich, vom ersten Teil. Das ist für mich Indianer Jones in the Nature, der wir durch, Tempel peitscht. Ich will so eine Ruinen sehen. Ich ich als Kind träumt man doch immer von einem Abenteuer etwas zu finden, was verloren gegangen ist, etwas zu finden, Ja also das ist das ist für mich Indiana Jones so und das könnte ich mir hundertfach ansehen in egal welchen Konstellationen.
[1:44:57] Das das Problem ist, dass dass ich sage mal, die Bonn Filme wurden ja ganz am Anfang, die haben die ja jährlich veröffentlicht, teilweise äh maximal zweijährlich und dass dann natürlich ein äh Sean Connery irgendwann sagt, so Leute, äh jetzt fünf Stück, jetzt reicht's auch mal oder waren's glaube ich, nee, fünf Stück waren's zu dem Zeitpunkt noch. Ähm na jetzt reicht's auch mal.
Und das haben wir einfach beim Down Jones verpasst. Die da sind die Produktions äh Abstände viel zu groß zwischen den einzelnen Filmen, sodass du dich dann auch nicht mehr von der Figur richtig lösen kannst.
[1:45:27] Der Vorteil könnte jetzt natürlich sein, dass dieser Film ja so ehrlich müssen wir auch sagen gefloppt ist, der wird auf Jahre erstmal, ist die Marke glaube ich tot. Also die werden die Marke nicht mehr anfassen, Aus Angst, dass du wieder so viel Geld verbrennst und irgendwann, das habe ich auch beim letzten Mal schon gesagt und ich glaube, bei dem Mal davor, irgendwann werden sie das, dafür ist die Marke dann doch wieder vielleicht in zehn Jahren, 15 Jahren äh zu, Zu wertvoll. Vielleicht kommen ja auch wieder Retro ähm Vällen zurück, dass man sagt, so jetzt äh geht der Abenteuerfilm und dann sagt der Sneaker oh Mensch, haben wir hier nicht noch eine Marke? Ach ja, da war ja noch jemand. Ähm so und dann baust du das mit einer neuen Figur auf und dann musst du, Denn auch zu sehen, dass du rechtzeitig den den Wechsel hinkriegst. Ähm ne, ich fand die schon Patrick Flenory äh Teile fand ich auch, Am ansprechendsten, aber ich fand die Abenteuer zu langweilig, weil äh gab's nicht die eine Indiana Jones äh Folge von einer Serie, wo er da den Jazz oder den Blues irgendwie entdeckt. Äh es ist so das ist nicht das, was ich sehen will. Als als Abenteuerfan so. Das ist es langweilt mich da, muss ich ganz ehrlich sagen. Und ich hätte das so cool gefunden. Hätten Sie den Flenary einfach genommen und hätten den dann Abenteuer im in diesem Interner Jones Kontext erleben lassen.
Und ja, ich denke mal so in die Richtung, es wird irgendwann kommen. Vielleicht auch in 30 Jahren, wenn du den den Harrison Ford komplett ausm Computer doch noch holst ähm.
[1:46:49] Aber also die Marke ist Am Ende trotz des Flops zu wertvoll, als dass du sie liegen lassen wirst. Du wirst es irgendwann reaktivieren und dann wahrscheinlich wirklich äh wie, Mit der Bond-Formel, ähm dass du dann sagst, okay jetzt äh möglichst schnelle Produktionszyklen und dann tauschen wir lieber den Schauspieler aus, wenn er keinen Bock mehr hatte und besetzen ihn einfach um. Bevor die Figuren wieder zu sehr mit dem mit dem Schauspieler verschmelzen.
Christian:
[1:47:13] Ich fand das auch so spannend, dass dass das ja auch so ein, Wenn wir jetzt alle fünf Filme irgendwie auch so betrachten wie so ein wie so ein Pflaster, was nur so langsam abgerissen wird, ne? Also George Luke ist es war ja immer George Lukes und Stephen Steelbergs Ding und George Lukas, da muss man ja auch den Hut vorziehen.
Cedric, wie du gesagt hast, der war sich nie zu schade, den Leuten vor den Kopf zu stoßen. Und ja, man kann ihm da ja auch einen gewissen ähm.
[1:47:41] Also George Lukas war ein guter Geschäftsmann oder ist ein guter Geschäftsmann so, keine Frage, aber so, die Dinge, die ihm, glaube ich, nah am Herzen lagen, die hat er auch nicht irgendwie losgelassen. Also das Indianer-Jones-Ding ist jetzt irgendwie auch nicht, unter George Lukes komplett verwässert worden oder oder also wir haben jetzt nicht zwanzig Filme gesehen und nach dem dritten wollten wir schon alle keinen weiteren mehr haben. So das war ja schon auch irgendwie, selbstbewusst genug, sich da auch nicht von irgendwelchen, also die sich von der Marke antreiben zu lassen, zu seinen Zeiten noch, aber es ist ja auch interessant, wie zäh und langsam sich das ja eigentlich von diesem Kernteam auch, Weckentwickeln konnte erst. Also George Lukas, der unter wirklich großen Anstrengung seine Sachen abgibt und dann sollte eigentlich äh trotzdem noch weitermachen, der dann ja auch rausgefallen ist und Harrison Ford ist aber noch da drin, also der nächste Film wäre der erste, ohne sehr wahrscheinlich gehe ich jetzt mal von aus ohne ähm allen dreien, Ja, ohne Harrison Ford und damit auch ohne dem letzten.
[1:48:54] Überbleibst du sozusagen aus dieser Zeit. Also erst der nächste Film könnte wirklich frisch an das neu also muss nichts mehr, muss nicht konservativ sein, muss nichts mehr konservieren, kann es auch nicht mehr, darf es vielleicht doch nicht mehr, Das wäre nochmal interessant. Also mich würde da wirklich nochmal interessieren wenn wir in einer idealen Welt leben würden und eben nicht ähm ja, Chefetagen von oben herab mit Kalkül irgendwas ausrechnen, sondern wenn da irgendwo jemand im Disney-Konzern sitzt, der sagt, ich habe da Bock drauf. Ich habe eine Idee, das muss aus mir raus, ich habe was zu zeigen, ich habe was zu erzählen und das muss Indiana Jones sein, dann wäre ich der Erste, der sagt Zeige es mir. Ich bin interessiert. Ich bin gespannt, weil ich habe da sehr viel äh im Laufe dieser Filmsichtung drüber nachgedacht, dass ich am Anfang am Anfang dachte ich auch, dass, Die Zeiten des Abenteuerfilms sind sind vorbei. Das wird auch wieder gesagt, das das funktioniert auf so vielen inhaltlichen Ebenen irgendwie auch alles gar nicht mehr. Bis mir dann auch klar wurde, Na ja, aber generell so der Erkenntenfilm.
[1:49:54] So nahe am Abenteuerfilm habe ich das Gefühl, dass da mal so ein paar ähm, Sympath Zutaten vielleicht verändert sind, ja? So da ist zum also aber die Grundmenge, die das Grundrezept ist so ähnlich zum Abenteuerfilm und Ich bin der Meinung, dass der Agentfilm auch ja, auch der ist inhaltlich schwierig, aber wenn wir uns so Sachen anschauen wie Mission Impossible, eine Reihe, die sich auch über Jahrzehnte, mit derselben Figur, mit derselben Person, aber trotzdem irgendwie frisch und neu erfinden konnte, zeitgemäß blieb ähm verschiedene Epochen auch so ein bisschen abdeckt, ja, also mag man eher den frühen, mag man eher den späten Impossible. Also welchen Regisseur, mit welcher Geschichte gefällt dir am besten, da kann man ewig drüber streiten so. Das hat diese Reihe irgendwie geschafft. Bonn natürlich als Paradebeispiel. Da denke ich mir dann auch wieder, irgendwie kann das doch gar nicht so schwer sein müssen Indiana Jones auch so frisch irgendwie zu halten. Ich bin da so zwiegespalten. Ich weiß eben nicht, ob das ob das nur mit diesem Personal funktionieren kann oder ob Diese Reihe oder diese Erzählung auch in der Lage ist, unabhängig des dieses Kernpersonals, etwas erzählen zu können und etwas erzählen zu oder zu zu sagen zu haben. Ähm ich bin da irgendwie unentschlossen so.
Cedric und David:
[1:51:14] Ja und das Personal ist wahrscheinlich Fluch und Segen gleichzeitig. Also sowohl du hast diese Riesen-Fußstaffen, die Spielwork hinterlassen hast äh hat. Du hast äh ähm durchaus streitbar äh wahrscheinlich vorgesetzten George Lukas ähm und äh auch einen Harrison Ford, der eben die kreative Kontrolle mit auf der Figur und so, Nicht mit ihr verbunden ist. Es ist wie sag mal, wenn wenn früher das Personal ausgetauscht worden wäre, sagen wir mal Diese ganze dieses ganze Franchise wäre in den 80ern nach dem ersten Film bereits in Disneys Hand gekommen und Disney hätte schon diese diese Marktmacht, die sie na gut, jetzt so langsam sind sie ja auch äh am Löcher stopfen, was das alles angeht, aber, äh diese Marktmacht, die sie jetzt vielleicht in den letzten Jahren ja wirklich hatten und diese Franchise äh Maschineria bis aufs Exzessive, dekliniert haben. Ähm, Dann äh dann wäre Indiana Jones wahrscheinlich mittlerweile beim 3 Teil angekommen und wir würden in regelmäßigen zwei bis drei Jahresabständen durch die Kontrolle von kreativen äh Producern an der Spitze, aber die eben mit stellvertreter Regisseuren gefüttert, mit Schauspieler äh Nee, ich will jetzt nicht sagen, Marionetten, aber wirklich Schauspieler, die das spielen, was man ihnen hinlegt, äh ausfüllen. So, Ich sage mal, könnte das funktionieren, aber das Problem ist eben, dass diese Figur und eben alles, was mit dieser Figur auch produziert wird, sehr eng mit Personen auch ja, kombiniert ist.
Christian:
[1:52:40] Ja, ja. Ich finde, es es bleibt eine spannende Frage. Ich finde, das ich finde das auch relativ offen. Ähm ich Wir sind äh uns alle glaube ich auch einig. Wir wissen, in welcher Zeit wir leben so. Ich habe auf die Uhr geguckt, also spätestens in 15 Jahren werden wir hier wahrscheinlich wieder sitzen. Und äh und wenn's der Computer Harrison Ford ist Das weiß ich nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in irgendeiner Form irgendetwas, Rund um äh diesen Namen, diese Marke, dieses Franchise irgendwie haben.
Cedric und David:
[1:53:09] Denke ich auch, äh wobei das äh wollte ich vorhin noch zu David sagen, äh diese diese Idee eines Spin-offs sehe ich persönlich nicht, weil keiner der Figuren ist, finde ich, so, Ich ich wüsste jetzt nicht, wie man welche Figur weitererzählen soll oder also Showround, also ich sage mal äh oder ich weiß nicht, wie ich den Namen falsch ausgesprochen äh hat ja jetzt wie gesagt einen riesen Hype durch diese brillante Vorstellung, die er eben in dem äh Everywhere, everything everywhere all it once, so äh abgeliefert hat und ja wirklich zu Recht oben im Oscar prämiert, aber trotzdem war Shorty ein Geiler Sidekick, aber ich kann mir ihn in einem eigenen Abenteuer so wenig vorstellen, genauso wie ich mir eine hellen, so wenig vorstellen kann Matte Williams auch nicht äh auch eine äh Young äh äh ähm, Ja äh ich komme immer nicht auf den den eigentlichen Namen. Äh äh Harrison Ford nicht äh Jones, jetzt fällt mir als Indianer Jones Fan nicht mehr der Name ein, weil's schon so spät ist. Ähm Hilf mir doch mal grade. Nein. Indianer Jones, sag doch mal rede ich ja heißt.
Das müssen wir alles rausschneiden, Christian.
Christian:
[1:54:21] Bleibt so drin, das.
Cedric und David:
[1:54:22] Das habe ich mir schon gedacht. Äh Henry Jones Junior, natürlich, genau jetzt eine eine Serie über Henry Jones den jungen Henry Jones Senior oder so was Weiß nicht, ob ich mir so was ansehen will, weil ich die Figuren als als Sidekicks gut finde, aber als als, Als Weiterentwicklung irgendwie so schlecht vorstellen kann. Also Aber klar am Ende Hollywood hat schon so viele Sachen ausm Hut gezaubert, äh Serien über Hausmeister gibt's da bestimmt auch schon. Also entsprechend äh wird da, Vielleicht auch was in die Richtung kommen. Die Ravenwood-Serie.
[1:54:54] Ja die also den haben wir ja nie gesehen, weder ein Young and Dow Jones noch in den Kinofilmen. Ähm da könnten wir ja quasi einen Fresh-Start innerhalb dieses Universums anfangen und dann war vielleicht mal der Vater durchs Bild oder so. Ähm, Also, Das wurde ja vielleicht gehen äh und ähm Shorty und Helena das Spin-off habe ich mir jetzt auch nicht wegen der Charaktere nur, sondern vor allem wegen der Schauspielerinnen gewünscht. Also.
[1:55:20] Als er da die Oscar bekommen hat und als Harrison Ford wiedergesehen hat und so und ja wie toll er auch das gespielt hat in dem Film ähm, Tja, nee, das war einfach toll und wie gesagt, finde ich auch talentiert und wenn man sie das machen lässt, was sie am besten kann, dann ist sie auch super und dann muss man vielleicht um wieder eine Serie oder, Filmen oder so oder eine Miniserie so schreiben, dass es auf die beiden passt und ich glaube, dann kann man tolle Sachen da erleben, aber es ist dann ja schon ein bisschen weiter weg von von dem klassischen Interirtions sozusagen.
Ach so, du hast vorhin ähm in der Jones and the Mystery of the Blues erwähnt, eine sterbenslangweilige weil's darum geht, dass ein weißer Mann dann irgendwie Jazz oder Blues oder irgendwie so, lernt äh und das einzig Gute an der Folge ist halt, dass Harrison Ford mitspielt, aber mit Vollbart, weil er für auf der Flucht ähm grad noch den den Bart hatte und dann zu Hause, ich glaube in oder so lebt er. Dort wurden dann die Sachen auch gedreht, so dass er auch gar keinen Anreiseweg hat und dann ist er irgendwie im Schnee, und äh mit Vollbart, hat aber den Hut auf, damit's so ein bisschen wie Indi aussieht, aber ähm na ja, also mein Ranking ist ja Raiders und in die drei sind so, das sind die besten Indie-Sachen.
Wo Harrison Ford mitgespielt hat, dann gibt's halt The medium tear. Das ist dann halt Tempel of Doom und dann gibt's halt hier ist es dann Mystery of the Blues und Kingdom of the Christmas Sky und dann habe ich alle sechs Harrison Ford Indie Filme damit einsortiert sozusagen.
Christian:
[1:56:47] Ja, ich hole noch einmal tief Luft, denn ich denke, das sind dann auch so vorerst die letzten ähm Gedanken in Sachen Indiana Jones. Ich habe ein bisschen den Eindrucksetrick, als wirst du jetzt wehmütig in den Augen.
Es ist schon auch irgendwie jetzt so ein so ein da geht jetzt mal wieder, aber da geht jetzt was zu Ende.
Cedric und David:
[1:57:06] Schon, ich äh möchte noch lange nicht zum Schluss kommen, ich bin so ein bisschen der äh Disney äh Verantwortliche.
Christian:
[1:57:13] Du willst noch eine halbe Stunde ranhängen, ne? Das.
Cedric und David:
[1:57:14] Mindestens, mindestens, ja, ich liebe es, mit euch über diese Filme zu reden, also äh wenn wenn David gerade schon so mit dem Ranking vorgeprescht ist, ich war früher, eigentlich gar nicht so der Fan, also für mich haben auch der erste und der dritte ein Riesenstein im Brett, also sowieso Vater-Sohn-Geschichten, warum auch immer Catchen mich total, also auch, Ob's jetzt äh Rocky sechs ist, den habe ich neulich im Flieger noch mal gesehen, wenn der erzählt so, du hast mal in diese Hand gepasst und so da kriech feuchte Augen. Also und diese diese Situation nicht Also ich mag das. Gleichzeitig glaube ich, dass diese Familienfortführung, die vorhin und auch damals gesagt, Einfach das dicke Problem, der dieses Franchise sind, dass du diesen Familienquatsch einfach durchziehen musst. Ähm es ist rührend, aber es Ist schade, weil du dir einfach damit ein Riesenpaket aufsattelst. Ähm.
[1:57:58] In den letzten Jahren hat aber auch gerade nach unserer Betrachtung vor ja mittlerweile auch schon 567 Jahren Christian. Äh der zweite Film für mich unfassbar gewonnen. Der wird gefühlt immer besser und der war früher bei mir immer sehr unter dem Radar, den habe ich auch gerne mal geskippt aber der wird für mich gefühlt immer besser, weil er ist einfach ein cooles, eigenständiges Abenteuer, ist, was handwerklich auch unfassbar gut gemacht ist und ja aber ich Auch der Erste, der also der dritte, sogar noch vor dem Ersten dann der erste, der zweite, also die Trilogie in sich abgeschlossen und ähm ja, dann würde der Fünfte und dann der vierte kommen, also im vierten gucke ich mir doch am wenigsten, gerne an, weil er mir einfach auch zu, ich sage mal, neudeutsch cringe ist, also wie gesagt spätestens bei der Affen äh Lianen-Nummer, da schalte ich dann wirklich, Also da schalte ich mich auch gedanklich raus. Also das führt zu nichts und ich denke mir so, ach herrje, was was gucke ich hier eigentlich? Palpelemente hin oder her, ähm das ist dann doch zu, Ja, einfach zu zu und ja, Daher, das wäre so mein, das wäre so mein Ranking. Wie gesagt, der zweite steigt immer höher in meiner Gunst. Ähm und ja, habe ich gesagt, über den vierten haben wir viel gesprochen, über den Fünften haben wir jetzt auch vier gesprochen. Ich glaube, ich muss loslassen.
Christian:
[1:59:14] Ja, auch da, ne, wir machen die Klammer zu.
Ich hole noch einmal tief Luft. Ähm ich habe mir so noch gar nicht äh gar nicht Gedanken über Rankings gemacht. Ich muss ja also ich merke einfach in den letzten Jahren, dass ich ähm ein eine völlig neue Faszination einfach für George Luke ist, für den, für den späten George Lukas Bekommen, ähm eben auch mit äh zeitgenössischen Gedanken. Also ich find's jetzt interessant auch ähm die it of Destiny würde ich sehr gerne nochmal mit mit Christus Sky so ein bisschen vergleichen, unabhängig von Qualität, sondern einfach dieses.
[1:59:50] Blockbuster ihrer Zeit irgendwie und eben mit diesem deutlichen Abstand zu den ursprünglichen drei Filmen. Also wie was hat George Stein? Also ich bin fasziniert von dieser Frage, was hat George eigentlich in den Zweitausenden versucht uns zu zeigen und wie hat er sich vielleicht auch schon damals, Von Trends absetzen wollen, die wir vielleicht heute noch mal viel klarer ähm, erst wahrnehmen, weil Filme heute auch nochmal ganz anders sind als die Filme der Zweitausender, also Franchise-Erzählung, also George als einer der letzten wirklichen, Ähm ja innerhalb dieses Blockbuster-Dings ist mir damals gar nicht so klar geworden, wie ihm jetzt, wo er nicht mehr da ist und wo, seine Werke aber weitererzählt werden eben von Konglomeraten und eben nicht mehr von ihm, Und da entdecke ich einfach zumindest ein neues Interesse in diese Materialien einzutauchen. Eben auch die Star Wars precret so. Das heißt nicht, dass die Filme dadurch jetzt zwangsläufig besser werden, aber ich habe das Gefühl eben, auch je älter ich werde.
[2:00:53] Sehr mühsam, immer klarer erkennen zu können, was er eigentlich vielleicht wollte und da zumindest noch eine Wertschätzung drin sehen zu können, also dieses na ja, Also er hat's zumindest versucht. Er hat versucht, uns andere Dinge irgendwie. Er hat versucht, sich abzugrenzen. Er hat versucht, etwas äh mit seinen mit seinen ähm ähm, mit seinen Werken auch zu schaffen, so diese diese Persönlichkeit, die auch da irgendwie drinsteckt, so, aber das äh ist eher so eine wissenschaftliche Neugier als jetzt wirklich so eine so eine Leidenschaft oder so was für für diese Filme, also Nicht falsch verstehen. Das macht die Filme nicht zwangsläufig besser. Das macht sie vielleicht nur interessanter.
Cedric und David:
[2:01:33] Auf gar auf gar keinen Fall. Äh der Vorteil war natürlich, dass äh Lukas seine Filme immer selbst finanziert hat, größtenteils. Das sind ja alles Indiefilme damals gewesen und die Filme. Ähm aber, Ja, es ist ich glaube, wir haben in den letzten Jahren einfach sehr, sehr, sehr, sehr viel gezeigt bekommen, was was ähm, passiert, wenn du immer kriegst, was du willst. Wenn du's jedem recht machen willst, wenn du alle potenziellen Twitter Shitstorms schon im Vorwege abfangen willst, äh äh und dadurch einfach ein Produkt erschaffst, was am Ende nur noch das ist, ein Produkt, was leider sehr künstlich ist, was wo dem die Ecken denen die Kanten fehlen. Also es ist so dieses, Ja, früher war, waren gewisse Restaurants äh was Besonderes und wenn du's jetzt Immer wieder kriegst immer die gleiche Formel abgespült, gespult kriegst. Ähm dann ja schmeckt es irgendwann einfach nicht mehr und ich glaube, das ist einfach das.
Christian:
[2:02:28] Ja und bester Punkt auch noch, was Sie hier auch äh oder was du Cedric ja auch damals so erzählt hast, Tempelhof Doom in einer Zeit, in der irgendwie Spielberg und Lukas ähm Scheidung durchlebt haben, Familien auseinandergebrochen sind und beide irgendwie danach, mit diesem Film auf einmal erst realisiert haben, also etwas über sich selbst in dieser Zeit gelernt haben ähm aufgrund des Filmes, den sie in der Zeit gemacht haben, Wo ist das heutzutage im Blockbuster Genre noch möglich? Also keiner dieser Filme, mit denen wir irgendwie seit, weiß ich nicht, 20 Jahren im Kino sehen, haben auch nur einen Funkenpersönlichkeit derjenigen, die sie gemacht haben in sich oder die wenigsten.
Cedric und David:
[2:03:04] Ja, ist fantastischer Film.
Christian:
[2:03:06] Ich ich meine jetzt eher so in diesem großen Action-Blockbuster-Ding, also bis euren Bis auf nolen und selbst der ist äh sehr zurückhaltend glaube ich, also sehr kryptisch und äh äh aber das führt auch zu weit. Also da fehlt irgendwie vielleicht auch George ähm als sehr persönlicher Filmemacher so.
Cedric und David:
[2:03:25] Du musst natürlich auch äh ich sage mal, durch diese gewachsenen Budgets und und und. Jeder Film bedeutet ein höheres Risiko. Das heißt, er muss einfach Geld einspielen. Da hängen so viele Leute, Jobs äh, Aktionäre hinter die alle befriedigt werden wollen und und und. Es heißt, du dieses ich glaube, die Zeit für große Experimente ist aktuell, ähm vorbei. Ich glaube, diese diese Budgets müssen erstmal wieder weiter runtergehen, dass sich Filme auch mal wieder Dinge trauen dürfen, dass ein Regisseur mal wieder experimentieren darf. Das ist alles, Ja, ist alles gefühlt gerade sehr sehr ich will nicht sagen tot, aber es fühlt sich so leblos an. Das ist, du schreibst, glaube ich, besser.
Christian:
[2:04:04] Ja, also äh, um da noch auf auf äh in die irgendwie zurückzugreifen. Also das nächste Mal 300 Millionen aber in 300 unterschiedliche Filmschaffende für jeweils eine Million ein in die Film und äh also was da entsteht, entstehen könnte, aber na ja, das führt dann auch tatsächlich zu weit. Ich glaube, wir sind tatsächlich, auch wenn wir nicht loslassen wollen. Ich glaube, wir langsam. Abschließen Cedric kannst den Hut jetzt absetzen, kannst ihn jetzt wirklich an die Wand hängen.
Cedric und David:
[2:04:41] Ja, immer wenn weil wenn der Hut im Indianer-Jones-Film mal abgegangen ist, dann äh ist was Bedeutendes passiert. Also schließen wir dann an dieser Stelle mit dem Senken des Huts.
Christian:
[2:04:51] Genau Äh ja, mir bleibt natürlich zu sagen, also Cedric, vielen, vielen Dank, dass du das alles so auch hier in die Sendung äh geholt hast. Das sind Jana Jones ein bisschen näher gebracht hast im äh Rahmen dieser Auseinandersetzung.
Nächste Sendung: Titanic
[2:05:04] Und ähm ja, ein kleiner Hinweis noch so auf die nächste Sendung. Das versuche ich jetzt immer wieder einzubauen. Fest steht, ich will über Titanic sprechen.
Wenn wir bei äh Blockbustern sind, äh ich letztes Jahr 2023 war 25-jähriges Jubiläum, knapp verpasst, deswegen schieben wir das noch schnell 204undzwanzig ein.
Ähm ich habe wirklich äh sehr, sehr großen Redebedarf.
Mit wem dieser Podcast sein wird, das ist noch ein bisschen in der Schwebe, aber ich habe mir fest vorgenommen in der nächsten Ausgabe über zu sprechen, deswegen freut euch an dieser Stelle drauf.
Cedric und David:
[2:05:39] Will mit Billy sein, sonst spielt niemand Interessantes mit, aber Billy Zeyne.
Christian:
[2:05:44] Ich glaube, es gibt auch andere Dinge und Aspekte, über die wir sprechen werden in der Sendung, aber ich verstehe, was du meinst. Ähm,
Abmoderation
[2:05:52] Ja, dann bleibt an dieser Stelle noch äh zu fragen, ob ihr vielleicht noch etwas, äh ja, auf etwas hinweisen wollt, etwas äh zu bewerben habt. Wo kann man euch noch weiter finden und Kontakt mit euch aufbauen, David, vielleicht hast du noch etwas.
Cedric und David:
[2:06:07] Ähm der Mateschrank Punkt Wordpress Punkt com, der Blog, den ich, In letzter Zeit in den vergangenen Jahren gar nicht mehr so gut gepflegt, aber vielleicht mache ich mal wieder was auf dem Kurznachrichtendienst, X ähm bin ich auch als Mate-Schrank vertreten auf Facebook auch ähm auf Insta findet mich man mich da nicht so, aber vielleicht irgendwann mal. Ähm, Tja, aber passiert gerade nicht so viel, sagen wir's mal so, Äh ja, passiert auch nicht so viel tatsächlich. Äh ich freue mich immer, wenn ich hier zu Gast sein darf, äh wenn ich wenn ich weiterhin gern gesehener Gast bin und freue mich auf die nächsten Aufnahmen. Bei Insta findet man mich noch unter ZRX View.
Also Cedric Sicht ähm und ähm Beaba Twitter bin ich unter Cedric Schmidt, aber ich glaube, meine Tweets ähm, Ich glaube, die kann ich an einer Hand abzählen, entsprechend äh lohnt sich das wahrscheinlich eher nicht mir zu folgen, wer's trotzdem tun will, ist natürlich herzlich eingeladen.
Christian:
[2:07:05] Du hängst also da noch ein bisschen rum und schaust äh äh dem Car-Crash äh beim Entstehen quasi zu.
Cedric und David:
[2:07:13] Auf dem Beifahrersitz hilflos ausgeliefert.
Christian:
[2:07:16] Ja super ähm genau also werden wir natürlich auch alles verlinken ähm, Da bleibt noch äh für mich zu sagen, ihr findet uns natürlich unter Secondunit minus Podcast Punkt DE. Da findet ihr auch alle möglichen Links, die ihr irgendwie braucht und die ihr vielleicht sucht. Ihr könnt den Podcast natürlich abonnieren. Wir haben auch in der Vergangenheit schon. Wie schon erwähnt, ausgiebig über Indiana Jones gesprochen. Also hört gerne auch noch die alten Episoden, falls ihr da noch nachholen wollt. Ihr könnt den Podcast unterstützen.
[2:07:43] Allerdings alle Details dazu findet ihr auch in den Shownotes, also in der App, in der ihr gerade das hier hört und äh zwei Sachen, die ich noch hervorheben will, ganz besonders wichtig. Es gibt einen Newsletter, einmal im Monat gibt es einen kleinen Blick hinter die Kulissen, ein bisschen Ausblick auf die nächsten Wochen. Der gute alte E-Mail-Newsletter ist zurück, also abonniert den sehr, sehr gerne, da bin ich am Aktivsten, weil der Rest in Sachen Social Media auch ein bisschen äh aus verschiedensten Gründen ähm eingeschlafen ist, aber mehr dazu findet ihr auch in Newsletterform und ja Instagram, da sind wir auch noch ein bisschen unterwegs. Da könnt ihr uns natürlich auch sehr, sehr gerne folgen. Da sind wir dann noch mit am aktivsten. Unterwegs allerdings äh zum Newsletter, allerdings äh zu Instagram findet ihr natürlich dann auch bei uns, in den Shownotes. Gut ihr beiden, dann äh bleibt mir eigentlich auch nicht mehr viel zu sagen. Ich mache hier langsam, Licht aus, Tür zu äh abschalten, wie's bei Löwenzahn immer hieß. Vielen Dank dafür, dass ihr dabei wart und auch diese Reihe so mitgemacht habt und ich freue mich auf jeden Fall auch jetzt in Zukunft auch mal wieder über was anderes zu sprechen als Indiana Jones und Star Trek mit euch. Die Themen gehen uns nicht aus.
Cedric und David:
[2:08:55] Vielen Dank für die Einladung. Es hat wieder mal riesig Spaß gemacht. Ja, ich kann mich dem nur anschließen. Bis zum nächsten Mal.
Outro
Christian:
[2:09:03] Sehr schön. Ja, bis zum nächsten Mal und äh ja, ahoi. Tschau, tschau.
Cedric und David:
[2:09:07] Macht's gut, tschau, tschau. Tschüss.