Second Unit #336 – Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn

2020, Second Unit
Second Unit
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Birds of Prey, Harley Quinn, das DCEU und wie das Coronavirus gerade das Kino verändert. Website: http://secondunit-podcast.de Steady: https://steadyhq.com/de/secondunit Shop: https://secondunit.bandcamp.com/ iTunes: http://itunes.apple.com/de/podcast/second-unit/id534950196?mt=2 Spotify: https://open.spotify.com/show/4Zgl4qWwfpVQ3YhvFy4lbl?si=s4gCNjwESDOjf30mDOaJ4A Twitter: https://twitter.com/2nd_Unit Instagram: https://www.instagram.com/second_unit/

Intro

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Begrüßung

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Christian:
[0:25]
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe der Second Unit, mein Name ist auch in dieser Konstellation und in dieser Ausgabe. Und in diesen Zeiten Christian Steiner und ich begrüße bei mir die wunderbare Lara Keilbart, hallo.
Ich habe das Gefühl in diesen Zeiten immer ganz, ganz tief durch und ein und ausatmen zu müssen. Äh.

Lara:
[0:49] Muss man immer wieder ein, zwei Mal oder leise bis acht zählen sich wieder zentrieren und dann konzentriert weitermachen. Was anderes kann man nicht tun.

Christian:
[0:59] Sehr gut. Ähm und man kann sich vielleicht ein bisschen mit Filmen ablenken.

Lara:
[1:06] Ja natürlich, das ist immer möglich. Mit Filmen, mit Filmen, Filme gucken und über Filme sprechen. Das geht äh immer.

Christian:
[1:16] Geht immer und das ist auch sehr sehr gutes Gegengift und genauso wollen wir das heute auch ein bisschen sehen. Wir sprechen über, jetzt geht's nämlich schon wieder los.

Lara:
[1:26] Ja

Christian:
[1:27] Über pass auf, wir sprechen über den Harley Quin Film.

Lara:
[1:30] Das ist das einfachste, ja, so kann man's am besten sagen, ja.

Christian:
[1:33] Glaub das sollte auch der Inoffizier inoffizielle Titel dieses Podcasts sein, der Harley Quin Film.
Ich glaube offiziell, ich muss mal hier in dieses Dokument gucken, Birds of Pray und dann gibt's im Englischen den Titel, in Klammern and the fantabys, Emanzipation of One, Harley Queen.
Im Deutschen, da muss ich jetzt aber, das habe ich jetzt leider hier schon wieder zugemacht, im Deutschen hat man's irgendwie auch nochmal geändert. Ähm.

Lara:
[2:00] Man erst glaube ich erst hieß es nur ähm,
dann hat man äh Harley Quinn und Bords of Pray, glaube ich, mal umgedreht und am Ende hat man's dann, glaube ich, nochmal angepasst an den englischen Titel oder so. Also es waren ganz viele verschiedene Varianten und ähm dass das alles innerhalb von ich glaube,
zwei Wochen so.

Christian:
[2:21] Und ich glaube, die meisten Leute, die im Kino waren, sind genauso an die Kinokasse gegangen, haben gesagt, den Hallequin Film bitte. Einmal zweimal fünfmal. Äh genau.
Ja, schon mal ein sehr komplizierter Titel, aber ähm habe ich auch schon gehört, dass ähm,
Der von Margo Robbie wohl persönlich auch gewählt wurde. Also sie ist ja Produzentin auch des Filmes und hat einen enormen Einfluss und eigentlich auch ähm.
Ja war glaub ich auch der Grund, dass es den Film überhaupt gibt.

Lara:
[2:51] Genau, also ich glaube ursprünglich hieß sollte es auch einfach nur Harley Quinn als Spin-off sein und Margot Robby hat äh sich als Produzentin dann mit beteiligt, auch finanziell.
Sehr sehr stark beteiligt durch ihren finanziellen Einfluss dann aber auch darauf bestanden, dass es eben kein reiner Harley Quin Film wird und deswegen dann auch diese Birds of Pray überhaupt
in den Titel auch mit reingekommen sind, weil sie halt explizit wollte, dass es nicht nur um diese eine Figur geht. Was aber natürlich auch direk.
Zu weitere Probleme geführt hat, die werden wir ja später nochmal draufkommen, aber ähm ja, aber ich finde es erstmal gut
dass sie das überhaupt so gebracht hat, weil ähm das machen halt wenige. So, also ich weiß nicht, wie.

Christian:
[3:31] Gedacht, hätte ich jetzt auch nicht gedacht, dass es so rum ist, eher andersrum.

Lara:
[3:34] Nee, genau, also sie wollte unbedingt, dass es ähm eher ein Birds of Pray Film wird und eher
dann so rum ist es gewesen, dass das, dass dann Warner und und TC darauf bestanden haben, dass Harley Quin trotzdem im Titel irgendwie mit drin ist und sie so ein bisschen die Hauptfigur bleibt, weil sie halt,
von diesen Figuren und auch innerhalb des DC äh Universums wohl Filme als auch Comic als auch Animation ist hier halt die bekannteste, weibliche Figur, so.
Neben neben, also neben Wonder, wo man natürlich, aber die ist ja, das ist ja eine eine ganz andere Schiene, aber gerade so auch wenn wir, wenn wir uns überlegen, wo sie das erste Mal aufgetreten ist, kommen wir auch gleich doch dazu, in welchem Vorgängerfilm. Basier
immer das Highlight eher so.

Christian:
[4:17] Genau, ein bisschen klar so, Vorgängerfilm aber auch ein bisschen über die Figur, ein bisschen so die Einordnung, die wollen wir machen. Wir wollen über den Film natürlich auch sprechen und das ist auch schon erwähnt, es gibt so Stichworte wie das Diesy.
Extended Universe glaube ich. Ja? Ja, ja, nicht das DCU. Mhm. Das ist alles ein bisschen kompliziert, aber dieses Filmuniversum von DC wollen wir natürlich auch ein wenig besprechen. Und ich denke auch mal, dass wir am Ende ein bisschen so ähm.
Also ich würde das auch gerne nochmal mal gucken, wie groß das aufmachen können, aber,
Wie schon erwähnt, diese Zeiten, in denen wir sind, dafür ist der Film halt auch ein kleines bisschen stellvertretend, denn äh wir sind immer noch im Jahr zweitausendzwanzig, auch wenn ihr das nachher irgendwie in hundert Jahren nachhört oder so. Damals gab's halt diese Pandemie und die hat auch dafür gesorgt, dass der Film,
ein bisschen schneller im Heimkino wart, zumindest auch in den USA.
Glaub auch hier wenn ich mich zurückerinnere, ich mein Monate sind Jahre und Jahre sind Jahrzehnte. Ähm, aber da werden wir am Ende auch nochmal ein bisschen drauf zu sprechen kommen, dass der Film halt eben als relativ früher.
Ja Fall ähm ein bisschen was verändert hat. Ein bisschen was in Bewegung gebracht hat, was sonst eigentlich als Gesetz und als ähm.
Was in Stein gemeißelt war, ein bisschen aufgebrochen hat in Sachen Filmvermarktung und Film ähm ja Heimkino vor allen Dingen. Heimkino.
Ähm genau.

Wir Brauchen Deine Hilfe!

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Lara:
[5:43] Aber bevor wir vorlegen, loslegen, ähm, gibt's natürlich noch äh einen wichtigen Hinweis für diesen Podcast.

Christian:
[5:50] Sehr gut, ich bin das gar nicht gewohnt hier, das aber sehr gut. Äh genau, es ist nämlich so, dass wir äh wie immer einen kleinen Hinweis machen in Richtung Stedy.
Ihr könnt nämlich diesen Podcast unterstützen bei Steddy, wir haben deine eigene Kampagne, ein eigenes Ziel, es gibt mehrere Pakete, ihr könnt auch,
Gast oder Gäste in dieser Sendung werden. Ihr könnt,
das Ganze hier im Livestream verfolgen, ihr könnt das Ganze früher bekommen, ihr könnt das Ganze mit Kapitelmarken bekommen, ihr könnt äh diesen Podcast eben damit unterstützen und vor allen Dingen könnt ihr das Ganze,
Bye Stadty, da gibt's jetzt seit neuestem auch die Möglichkeit erstmal dreißig Tage zu testen. Also bevor ihr jetzt äh an euer Bankkonto geht oder so,
Portemonnaie aufmacht und das Kleingeld zielt und bei uns in den Hut,
könnt ihr erstmal dreißig Tage ausprobieren, weil jetzt gibt's ja auch ein bisschen was zum Ausprobieren. Das Ganze läuft ja schon mal ein bisschen länger. Dann könnt ihr schon mal gucken, wie sieht eigentlich so ein Podcast aus mit
und wie fühlt sich das an, wenn der vielleicht ein bisschen früher rauskommt als sonst? Und wie geht das so mit dem Livestream und die finden ja auch so ungefähr einmal im Monat dann statt. Ist das was für mich? Ich sage ja, aber
euch selbst zu überzeugen könnt ihr das Ganze auch nochmal ausprobieren.

[7:00] Das Ganze findet ihr in den Shownots zu diesem Podcast. Ihr findet das bei Stadty Age Cube Punkt com Slash Second Unit oder eben auch bei uns,
im Blog Second Unit Minus Podcast Punkt DE verlinkt und auch noch bevor es weitergeht, der allerletzte Hinweis, ihr könnt auch ohne Stadt, die diesen Podcast unterstützen, per Banküberweisung per PayPal, wenn ihr sagt, komm,
Das ist mir alles zu teuer, was du da anbietest und ich habe da auch keinen Bock drauf, aber zwei Euro im Monat oder eins fünfzig im Monat oder,
drei Euro fünfundsiebzig im Monat ist mir das alles wert. Seid ihr komplett frei, das könnt ihr alles über PayPal und über Banküberweisung auch als Dauerauftrag einrichten und dann kommt das mit in den Topf um uns ähm zu unterstützen und auch ein.
Ein eine monatliche Sendung zu garantieren.

Lara:
[7:44] Ja. Mein Name ist Lara, in Eierproof des Messa.

Christian:
[7:48] Sehr gut. Er wird, der wird, glaube ich, jetzt zwei Wochen wird das auch niemand mehr irgendwie einordnen können, aber ja, auch das, auch das ist natürlich gerade irgendwie heißes Thema und äh ich sage ja, Zeit ist momentan einfach wild.

Lara:
[8:03] Relativ. Tausend Jahre sind ein Tag, habe ich früher als Kind ganz oft gehört als Intro von einer Zeichentrickserie. So fühlt sich's gerade an.

Christian:
[8:10] Erst tausend Jahre sind ein Tag, wo kam das den.

Lara:
[8:13] Es war einmal der Mensch war das glaube ich.

Christian:
[8:17] Ah ja, ja.

Lara:
[8:18] Historische Sendung nicht die mit dem Körper, sondern die wo.

Christian:
[8:23] Ich kenne das nur mit den mit dem Blutkörperchen, die dann.

Lara:
[8:25] Genau, das war glaube ich,
weil man das Leben und dann gibt's dasselbe nochmal mit Historie und verschiedenen Epochen und geschichtlichen Entwicklungen und das war mal, es war einmal der Mensch und da hat
war das Udo Jürgens, ich glaube, Udo Jürgens hat den äh den Titelsong äh beigebracht. Der hieß heißt tausend Jahre sind ein Tag.

Christian:
[8:42] Sehr gut. Das äh schreibe ich mir mal hier auf die Stirn.

Lara:
[8:45] Kleine kleine Randnotiz.

Christian:
[8:47] Sowie Harle Quinn mit ihren Tattoos hier. Ähm oder und jetzt jetzt kommt nämlich die Überleitung oder ein gewisser Joker.

Vorverständnis

[8:54] Mitten auf der Stirn ja auch dämischt tätowiert hat und damit sind wir auch bei dem unsäglichen Vorgängerfilm den du schon erwähnt hast. Ähm.
Ja, wir sind bei dem Vorverständnis, wie sind wir jetzt an diesen Film mit Marco Robbie als Hallequin? Äh wir haben wir haben uns der Sache genährt und in meinem Fall war es eben über Suiside Squat.
Ähm ich müsste das jetzt, ich hätte das, warte mal, ich glaube, ich habe das hier sogar irgendwo als Tab geöffnet. Dieses DCU ist ja wahnsinnig kompliziert.
Finde ich. Ähm.
Auf jeden Fall ist im Jahr, jetzt muss ich eine Minarstunde zweitausendsechzehn ist Zusitzquart rausgekommen. Der Teamfilm rund um ein Haufen Badguis and Girls, die im DC Universum zusammengetrommelt wurden, um auch da irgendwie,
für das Gute sich irgendwie einzusetzen? Und da haben wir auch diesen neuen Joker bekommen. Als Joker.
Der jetzt im Filmuniversum mehr oder weniger der Hauptjoker ist. Fragezeichen, ich weiß nicht, ob's immer noch so ist.

Lara:
[9:55] Manche sagen so.

Christian:
[9:57] Ja, das kann sich übermorgen schon wieder ändern. Ähm aber genau, dieser Suisse-Squad-Film ist ja ähm vor allen Dingen auch die Einführung der Figur Harley
und eben auch äh daher kommt auch die Besetzung Margorby als Heiligwin und wie du schon gesagt hast, sie war ein absolutes Highlight in dem Film
den Film selbst fand ich total mies und krutze. Also ich hab.
Als Lied äh der der Halle Queen Film rauskam, habe ich auch noch ähm hier in einem in einem Podcast Feed unsere Wiederholung nochmal reingekippt vom vom Sul Side Squat Film und ich erinnere mich, zweitausendsechzehn saß ich im Kino und das passiert mir selten, aber ich musste mich,
Im Kinosaal musste ich mir auf die Zunge beißen, nicht die Leinwand anzubrüllen,
weil ich den Film so scheiße fand. Und äh ja, deswegen war meine Erwartung auch eher etwas gedämpft, was,
Harley Quinn was Bods of Spray anging. Ähm wie war's denn bei dir? Du warst ja auch im Kino im also vor tausend Jahren im Februar als dieser Film rauskam. Ähm wie bist du denn überhaupt an den Film ran und äh wie findest du Sucesquard.

Lara:
[10:57] Bei mir ist es natürlich so als Comic-Leserin habe ich natürlich schon ein bisschen mehr Vorwissen zu der Figur gehabt und zu den ganzen Konstellationen. Also ich hatte vorher schon äh ein, zwei Süßiges
Comics gelesen, hatte
kannte die Figur Harley Quinn natürlich schon sehr gut und ähm war dann jetzt für mich war das jetzt alles nicht so total neu, sondern eher interessant, wie das umgesetzt wird und tatsächlich habe ich den Vorgängerfilm als eine der ganz wenigen
Superheldinnen Filme da draußen, nicht im Kino gesehen.
Ich habe Susi Squad echt erst irgendwie kurz vor ähm Erscheinen von Harley Quinn, Birds of Pray, ähm im Heimkino geguckt.
Mir einfach hier aus der Bibliothek ausgeliehen, damit möglichst wenig Geld verfließen muss.

Christian:
[11:44] Sehr gut. Das ist clever, ja.

Lara:
[11:46] Ja und ähm ja, also es ich saß vor meinem Fernseher und äh,
aus dem aus dem Kopf schütteln einfach nicht mehr rausgekommen ähm und habe auch ein, zwei Mal laut irgendwie äh sowas wie oh mein Gott oder das
jetzt nicht wahr sein gerufen. Dieser Film ist eine einzige Katastrophe gewesen in allen Belangen bis auf Harley Quin. Also die, die Dramaturgie, die Narative ähm wie das Ding geschnitten ist
ähm die anderen Figuren, wie die zusammenspielen, da ergibt kaum irgendwas Sinn und so und dann habe ich mir gedacht, okay.

[12:23] Als der erste Trailer für Harley Queen Birds of Pay rauskam, habe ich mir gedacht, oh, das sieht interessant aus. Das sieht ganz anders aus als du reside,
Auch ihre Figur hat sich irgendwie schon in den Trailern völlig anders angefühlt. Ähm auch wenn sie natürlich.
In den Trailern noch sehr bewusst auf dieses ähm überdrehte,
skurrile hier hingewiesen haben, aber ich hatte schon da beim Trailer irgendwie das Gefühl,
Das ist irgendwie was anderes und dann bin ich ins Kino gegangen, in die Pressevorführung und ähm ich war,
war erstmal, also ich habe nichts erwartet, wirklich gar nichts. Ich war nicht hatte keine Vorfreude, ich war auch nicht so angekotzt davon oder so, sondern ich bin einfach sehr neutral rangegangen und ähm das war dann,
dadurch glaube ich auch genau das Richtige, weil das ist immer das größte Problem, was man bei glaube ich so superheld in den Filmen hat, dass man,
dass man in irgendeiner Art und Weise zu viele oder die falschen Erwartungen hat und ich glaube, wenn man an Birds of Pray, Harley Quin,
ohne so große Erwartungen am besten mit so wenig wie möglich und auch vielleicht wenig Vorwissen wie möglich rangeht, dann hat man glaube ich das beste Erlebnis bei dem Film.

Christian:
[13:31] Ich weiß auch noch Suscode war für mich der der Film, wo ich dann ausgecheckt bin aus dem DC. Also ähm die Figuren sind's eigentlich.
Immer bei mir, also eigentlich, also die, die eigentlich bin ich, was die Figuren und auch was die Comics angeht, so voll auf der DC Schiene und ich bin,
eben riesengroße Superman-Fan und und liebe die Figur über alles und deshalb blutet meine Seele immer so sehr, wenn ich dann halt im Kino sitze und mir diese Filme anschauen muss seit ein paar Jahren und na ja,
Ähm ich bin Zusatzquot, weiß ich auch noch. Das war der, das war der Punkt, wo ich gesagt habe, ich bin, ich bin einfach raus aus der Nummer, so. Weckt mich, wenn's mal wieder interessant wird, aber den Rest verpenne ich einfach.
Und dann kam, glaube ich, One Woman sogar als nächstes und da habe ich schon im Vorfeld genauso die positiven Wellen gehört und bin dann doch wieder ins Kino, fand den auch von ganz toll und und bin auch großer Fan des Films eben, weil der halt so das ist, was ich auch von diesem Film haben will.
Und ähm aber so so geht's mir eigentlich.
Mit fast allem, was was bei DC irgendwie äh momentan passiert. Also ich bin jetzt überhaupt nicht mehr.
Also ich bin natürlich neugierig genug und schaue mir die Filme irgendwie auch an.

[14:41] Aber ich gehe da jetzt nicht so ähm so ähm routiniert rein wie bei Marvel. Bei Marvel ist mir das auch erstmal scheißegal, was andere Leute sagen. Ich sitze da in der zweiten Reihe, ich guck's mir an und wenn ich dann irgendwann sage, hm, war scheiße, dann.
Ist es halt so bei DC warte ich wirklich auch erstmal. Ich lass also ich hab mir die Finger verbrannt und ich hab mir die Finger zu oft bei diesem Film verbrannt, dass ich sag jetzt gucken wir erstmal ob sich die anderen die Finger verbrennen und wenn die schreien aus dem Kino kommen weiß ich ich muss das nicht selber tun und.
Ja und das war eben, das war ein bisschen schade, also das.
Der kam ja im Februar raus und das war halt bei uns so ein bisschen mit der Schwangerschaft gerade so, dass das eben nicht mehr ganz so äh.
Sagen wir mal, ja auch die Aussicht so zwei, drei Stunden irgendwie auf so einem auf so einem Kinosessel und so war halt der nicht mehr ganz so äh äh drin und dann, also wir wollten ihn echt noch gucken, dass wäre dann auch eigentlich der letzte Film gewesen, den wir so äh,
dann im Kino geguckt hätten mit dem ganzen Counter-Ding, aber ähm.
Haben wir dann halt leider nicht mehr geschafft, in dem Kino zu gucken. Aber die Kritiken, ich kann mich dran erinnern, die Kritiken waren ähm waren positiv. Also für mich halt auch überraschend,
positiv. Ähm und so, ich glaube, das ganze Bord of Maulfing ist besser als gerade auch nach Sul Side Squat irgendwie ähm also auch.
Also als ich gedacht hätte, so, das war wirklich ähm ja, also der Film ist, es ist auch ähm.

[16:09] Also finde ich schon, es ist besser und gelungener und runder äh zumindest auch als ich gedacht hätte.
Grad auch noch Zusatzquat dachte ich, naja, was was will man auch viel mit der Figur machen? Es war auch so meine Frage. Was was kann das überhaupt für ein Film irgendwie sein und werden und bin aber sehr, sehr positiv ähm überrascht und auch angetan
und auch was so die Produktion angeht, aber da da können wir ja gleich nochmal ein bisschen tiefer auch.
Eintauchen. Äh vielleicht kannst du das ja nochmal kurz machen für uns äh den Plot zusammenzufassen. Was ist eigentlich da los bei diesem bei den Worlds of Pray?

Plot

Lara:
[16:44] Ja, also es steigt relativ äh schnell damit ein, dass
Harley Quinn erzählt, dass sie unter Joker sich getrennt haben, beziehungsweise ist es halt eine einseitige Trennung, der Joker hat sich von ihr getrennt und sie tut sich da ein bisschen schwer am Anfang und macht dann so eine Übersprungshandlung und sprengt so das
die das gemeinsame Symbol der ähm der Chemieanlage, wo sie beide mehr oder weniger ja ihre Rolle angenommen haben und sich,
zusammengetan haben in die Luft und dann entspinnt sich daraus auch so ein bisschen,
ein zweigleisiges Ding, denn zum einen ist damit klar für alle Leute in der Unterwelt in Gots am City, die irgendwann mal ein Problem mit Harley Quin hatten und das sind viele Leute,
haben jetzt quasi frei freie Bahn, da ist jetzt Open Season, weil ich meine solange sie mit Schoko zusammen war, äh war sie halt unantastbar und hat das halt auch sehr ausgekostet, so. Sie hat's halt auch wirklich bei vielen Leuten,
sehr rücksichtslos einfach gemacht und viele Leute auch verletzt und sowohl psychisch emotional also physisch und die wollen ihr jetzt alle ans Leder und gleichzeitig gibt's aber noch den anderen Plot, nämlich äh
Blackmask, Roman Sionis, einer der anderen großen Unterwelts äh Verbrechens.
In Gotha City ähm der ursprünglich so ein bisschen aus der italienischen Mafia auch kommt.

[18:07] Der ähm möchte jetzt so ein bisschen die Macht an sich reißen und ähm versucht das in dem Sinne zu machen, indem er einen einen großen.
Finanziellen Kuh macht, es geht um einen Diamanten, ähm, auf dem mit Laser eingraviert sind, die ganzen Kontodaten und Zugangsdaten und was auch immer äh von einer der reichsten Familien,
Verbrecher italienischen Mafia Familien in Gottem und er will diesen diesen Stein haben und der wird aber von einer kleinen Tasche dieben, Sandra Kane
geklaut, ohne dass sie's weiß, was es ist
und dann entbringst äh ähm entbrennt quasi eine zweite Jagd, nämlich neben der Jagd auf Harley Quinn auch noch die die Jagd auf Casandra Caine und den Stein. Und die treffen sich dann quasi.

[18:52] Und ähm diese zwei gesuchten und äh Harley Quid macht dann halt auch so ein bisschen den Deal, dass sie sagt, okay, ich
besorg dir den Stein, dafür lässt du mich am Leben und ähm dabei tauchen dann noch andere Frauenfiguren auf,
erstmal am nur arrogant damit zu tun haben aber auch immer weiter in diese in diese
Jagd hineingerissen werden. Das ist einmal Rene Montea, das ist eine ähm äh eine Detektivin, also eine eine Polizistin, die halt ähm schon eine Weile dabei ist.

[19:24] Und die bei dir, die schon übergangen worden ist von ihren von ihrem männlichen Kollegen, der jetzt ihr Vorgesetzter ist und in ihrem ähm in ihrer Polizeibehörde halt immer unter ihrer Rolle als äh,
Frau leiden muss, sie wird nicht ernst genommen. Ähm sie wird ständig übergangen. Dann haben wir ähm noch ähm,
deiner Lands, die bei Romans Aiones arbeitet, eher so als äh erst erst als so als hübsche Bar Barsängerin und dann ähm als Fahrerin ähm und dann kommt noch äh Handschiss dazu,
die quasi aus dieser Verbrechens aus der italienischen Verbrecherfirma Firma, sage ich mal, Familie kommt
die deren Stein des ursprünglich war und die als einzig überlebt hat als die Familie umbringen wollte und deswegen auf Rache aus ist.
Die haben natürlich alle irgendwie äh Einfluss auf diese Jagd und äh mischen da so ein bisschen mit und am Ende müssen sie sich dann irgendwie gegen Saionis zusammentun, um überhaupt lebend rauszukommen.

[20:22] Gleichzeitig vielleicht auch ihre Rache zu bekommen und ja, das ist so grob der der Plot, würde ich sagen.

Cast

https://www.imdb.com/title/tt7713068/

Christian:
[20:31] Genau, du hast auch schon ein Haufen äh Namen genannt, einen Haufen äh Leute. Das Ganze ist so ein bisschen äh,
Team, ja, Purz of Play ist halt ein Teamteam lastig. Ähm können wir ja auch nochmal ein bisschen äh uns durch den Cast auch begeben. Also wir haben's ja schon gesagt, ähm Margo Robbie als Harley Queen, die.
Fantastisch besetzt ist. Also äh wie du gesagt hast, auch bei bei Suiside Squat schon die unfassbar viel Spaß mit der Rolle hat. Ähm.
Die auch ähm.

[21:03] Also ich ich hatte, ich hatte auch so ein bisschen Schwierigkeiten mit der mit der Figur Harley Quinn. Also ich kenne sie halt kaum und ich kenne sie halt eher nur, also
Zusatzsquad und so ein bisschen aus diesen Batman-Spielen oder auch mal diese diese Animationsserie und das ist halt irgendwie, ich finde sie ein bisschen schwierig, also die Figur ist halt schwierig zu greifen, weil sie ja irgendwie so,
Im Englischen gibt's ja glaube ich den Begriff Loues Canon. Also man weiß irgendwie nicht so richtig mit ihr was anzufangen. Ähm und sie weiß ich auch gar nicht so so ähm.

[21:31] Sie ist halt auch irgendwie immer in diesem Jokerkontext unterwegs.
Und ähm das fand ich aber hat der Film sehr gut äh geschafft, sie auch. Also es hat besser geklappt, als ich dachte, sie auch als zentrale Figur in diesem Film rund um ein anderes Team irgendwie zu zu halten. Ähm sie erzählt den Film. Sie erzählt ihn halt auch sehr.
Chaotisch, die Struktur des Filmes ist es dadurch irgendwie auch sehr chotisch, so wie sie's halt irgendwie auch ist und das funktioniert alles sehr sehr viel besser als ich gedacht hätte. Also ähm.
Großer Gewinn aus dieser.
Kleinen Nebenfigur oder oder im Ensemble Cars aus halt rauszuziehen und als zentrale Figur halt in diesem Film zu machen. Ähm und das ist halt einfach auch sehr, sehr gut von ihr gespielt, also ähm.
Also ich glaube, es gibt nur wenige im Superhelden und Superhelden Genre, die halt so passend auf die Figur ist. Also wo Figur und Schauspielerin so miteinander verschmelzen.
Da gibt's halt nur wenige im im Genre. Also und meistens sind's halt irgendwie die Männer, Roboter und die Junior als Ironman ist halt Ironman, das ist halt keine
Also der ist halt Toni Stark, glaube ich, auch heute noch so, die Kameras rollen nicht mehr. Man muss ihn wahrscheinlich mal anrufen und sagen, du Robert Dony, du kannst mal wieder ein bisschen runterfahren, aber
das ist also eins und bei ihr finde ich halt genauso, also diese diese Verschmelzung von Besetzung und Figur ist halt.
Also ist halt absolut gelungen.

Lara:
[22:53] Ja. Wobei ich sagen muss, dass es ähm bei Margot Robby deutlich weniger so eine Art Teigcasting ist. Marget Robby ist einfach,
zu vielseitig als Schauspielerin, um sie ähnlich wie Robert Downie Junior nur auf diese Rolle festnageln zu können. Also die hat ja in den letzten Jahren mit Bonchell und äh ähm diesen diesen Eiskunstlauffilm, wie heißt der ja grad noch.

Christian:
[23:13] Ay Tonja.

Lara:
[23:14] Atonia hat sie ja gezeigt, dass sie auch ganz andere Rollen spielen kann.
Deutlich weniger übertrieben und und abgedreht sind. Also sie kann auch die kleineren, die ruhigeren, die explosiveren im emotionalen oder dieses ja, also sie ist da vielschichtiger und vielseitiger und ähm was,
mir halt wichtig ist und deswegen passt sie meiner Meinung nach doch wieder sehr, sehr, sehr gut auch auf die Rolle der Harley Quinn, dass sie halt.
Als vielschichtige Schauspielerin erkennt, dass das auch eine vielschichtige Rolle ist. Harley Queen ist ähm
angelegt als Figur, du hast schon gesagt, sie ist eine Louis Canon, also sie ist ähm immer wieder in den Comics, in den Animationsserien, in Amazonsfilmen und jetzt auch in dem, in den Realfilmen ist sie eine große
Ein großes Fragezeichen, ein ein eine Film, eine Figur, die die von keinen Seiten irgendwie verlässlich einzuschätzen ist, weil man nie weiß, wie sie sich gerade verhält und sie ist immer dann,
Am interessantesten gewesen, wenn sie nicht im Kontext von Joker aufgetaucht ist. Und deswegen ist auch jetzt dieser Film so gut gelungen, weil sie, weil der Film eben auch ganz bewusst darauf verzichtet hat, den Joker überhaupt zu zeigen,
der taucht nur in eine Animationszeichentricksequenz am Anfang auf und sonst.

[24:28] Gar nicht. Und das ist ein riesen, riesengroßer ähm Erfolg von diesem Film, das so zu machen und äh sich eben nicht daran aufzuhalten, dass sie sich,
so sehr an ihm reibt und diese Trennung so nur mit nur anhand von Joker auch erzählt werden kann. Ähm, und auch in den in den anderen Medien ist High Harley Quin so dass sie immer dann am besten ist, wenn's
wenn wenn ihr eigene, wenn ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Ding im Vordergrund steht. Das ist in den letzten Jahren sehr stark in Verbindung mit Poison ID passiert.
Die beiden seit langem, also seit der Animationsserie, ähm, die jetzt auch schon, boah, weiß ich nicht, fast zwanzig Jahre existiert, glaube ich, ähm.

[25:06] Zusammen äh zu einem Liebespaar geworden sind, jetzt vor kurzem äh sowohl in der Animationsserie als auch in einer Spin of Comic Reihe heiraten konnten. Also das Ganze auch so ein bisschen verfestigt wird, auch wenn sich DC,
immer noch nicht traut, dass auch in ihrer Hauptzeitlinie, in ihrer Hauptrealität, wir sind ja da, auch Multiversumsmä,
unterwegs äh in die neben sich Marbur DC nichts, da trauen sie sich das nicht, aber ähm da da diese diese beiden haben wir viele interessantere Dynamik,
als Joker und Harley, die ja beide einfach nur irgendwie diese durchgedrehten äh übertriebenen Figuren sind, die halt irgendwie so zusammenpassen, weil sie halt beide durchgedreht sind so, sondern ähm Aiwi und
Harleys sind halt vom Charakter völlig anders und ähm wenn Harley Harley alleine unterwegs war, auch in den es gibt ja auch einige Batman-Geschichten oder Bad Girl Geschichten, wo dann Harley alleine unterwegs ist, weil der Joker gerade eben ab,
ist so. Er ist entweder nicht in dieser Realität nicht da, er ist gerade weggesperrt, er ist gerade tot oder sonst irgendwas und immer dann zeigt sich diese ambivalente Figur auch, dass sie eben nicht dieses Urböse ist und das,
der Film eben auch. Und ich find's auch gut, dass nochmal drauf, dass man an dieser.

[26:19] Performance und auch an dem Drehbuch immer wieder so an kleinen Momenten erkennt, dass Harley Quinn auch sehr, sehr, sehr intelligent ist,
das Wissen halt auch die wenigsten, dass sie äh ein abgeschlossenes Studium in der Psychologie hat, in der Analyse und Verhaltenspsychologie. Ihr wisst, die Leute wissen halt nur, ja, die war irgendwie die Therapeutin vom Joker. Nee, die war, die hat,
die ist sehr schlau und die analysiert halt nicht nur den Joker, sondern alle um sich herum und das kommt in dem Film auch immer wieder vor und deswegen ist sie auch gut
für dieses Team und für diesen Film als zentrale Figur, weil sie eben auch clever genug ist, ganz schnell Situationen und Menschen zu lesen.

[26:56] Und das spiegelt sich immer wieder. Gleichzeitig hast du aber eben diesen diesen dieses Gegenstück mit okay, aber sie ist halt auch irgendwo diese gebrochene Figur.
Deswegen hast du dann auch diese diese Erzählweise, diese diesen nicht äh glaubwürdigen
Erzähler in ihr so, also sie erzählt so wie sie die Geschichte erlebt in irgendeiner Reihenfolge, wie sie's für sinnvoll hält und springt auch hin und her. Das ist jetzt nichts völlig neues in der Filmwelt, das haben auch andere Filme vorher schon gemacht, auch andere Filme
Abseits von Superheldinnen Filmen, aber ins passt halt zu ihrer Figur so richtig gut,
und trotzdem ergibt der Film, wenn man ihn anschaut irgendwo immer Sinn und hat einen roten Faden. Also man fühlt sich nicht verloren, finde ich, wenn man den Film äh auf diese Art und Weise guckt ähm.
Die Schwächen, die die Narration und die Dramaturgie hat, die kommt nicht durch diesen Kniff, sondern eher durch sag ich mal Eingriffe aus im Schnittbereich, die vielleicht von anderer Stelle kommen. Also jede die liegen nicht im Konzept, glaube ich.

Christian:
[27:56] Ähm jetzt wurde das so erzählt, kommen auch so ein paar Wunden so so alte Kriegswunden, so fühlt sich das bei mir gerade an. Ich muss
wieder mehr in Zusatzquart denken, weil da war ja die, also es war ja auch die die Oligin Story von von ihr und dem Joker irgendwie oder zumindest von ihr. Und das war ja auch alles um diese um diese Beziehung herum irgendwie gestrickt und auch diese diese absolut ähm.
Ja, auch diese diese ähm gestörte Beziehung eigentlich zwischen den beiden, ne? Also sie wollte doch die ganze Zeit irgendwie nur seine Aufmerksamkeit und schmeißt sich deshalb da mit ihm in dieses komische äh.
In diese komische Chemikalien und auch diese diese.

[28:35] Daran kann ich mich irgendwie noch erinnern, das hat die ganze Zeit in dem Film, was die ganze Zeit mag er mich, mag er mich nicht, aber er muss mich doch mögen und das ist alles, was mich hier irgendwie auszeichnet, plus.
Guck mal wie knapp meine Hosen sind und guck mal wie schön ich mir das T-Shirt über den BH ziehen kann. So das waren die zwei zentralen Dinge irgendwie in diesem Film und
Das ist halt hier beides komplett halt raus. Also dieses übersexualisierte findet hier überhaupt nicht statt.
Muss es halt in keinster Weise in dieser Konstellation und bei äh und und dadurch, dass der Joker weg ist, kann sie halt auch mal irgendwie mehr sagen als hallo, ich bin die Freundin von Joker.

[29:09] Das das gefällt mir beides auch sehr, sehr, sehr, sehr gut und ich muss halt sagen bis zu dem Film also.
Kann mich halt nicht erinnern an andere Erzählungen, wo Harley so im Vordergrund stand. Also ich kenne sie halt immer nur als Beiwerk vom Joker.
Die Comics habe ich nicht so sehr gelesen, aber eben so, dass.
Populären, die größeren Sachen, so wie eben auch das eigentliche Haupt-DC-Filmuniversum hat sie eben auch so etabliert und das ähm ja.
Das ist schon echt ein bisschen bisschen schräg und ein bisschen schwach. Also gerade den Zuzeitsquat das Ganze so daran daran aufzählen. Ich muss auch sagen, hier in dem Film hat's mir auch noch, ich für mich hat es noch ein bisschen Beigeschmack, dass der Film sehr oft.
So drauf erpicht ist zu sagen, dass der Joker jetzt auch weg ist. Also du hast zwar gerade gesagt, der Joker ist eine abwesende Figur, aber es wird immer wieder betont, wie abwesend diese Figur auch ist,
Und das fand ich halt so ein bisschen, also ich verstehe schon, dass irgendwie als Aufhänger zu machen, ich mag den Bruch auch sehr gerne zu Soulside-Squad dadurch. Ähm ich fand's nur ein bisschen zu
mein Geschmack ein bisschen zu deutlich und zu lange drauf noch rumgeritten.

Lara:
[30:16] Es war halt immer so mit dem HH buchstäblichen Harlequen Holzhammer ins Gesicht so,
Aber das das gehört halt für mich dann auch ein bisschen zu der sehr extrovertierten Art wie Harley Queen.
Ist so, dass sie sich dann äh wenn sie sich von irgendjemandem löst und der Untertitel ist ja die Emanzipation von Harlequiten, ähm dass die dann halt auch nicht so im Stillen passiert so. Aber ich verstehe das, es ist auch ein, zwei Mal vielleicht zu viel drin,
Ähm,
Aber da wollten die Leute vielleicht auch sicher gehen, dass es wirklich ankommt, dass sie wirklich davor, dass es jetzt nicht nur eine Phase ist, so, sondern dass es wirklich eine Emanzipation ist und das ist und das, wenn man sich gerade Süßside-Squad und Harley Quin ähm äh hintereinander anguckt,
fällt einem wirklich auch ganz stark auf, ähm was für einen großen Unterschied macht, wer diese Drehbücher schreibt und wie diese Filme inszeniert sind. Also.
Ich finde schon, dass man hier merkt, dass da eben ähm nicht zwei.

[31:12] Mittelalter, weiße Typen dran saßen, die den Film geschrieben und produziert und Regie geführt haben. Ähm und das das Feld das Feld in den in den Outfits auf, das fällt in den Kameraeinstellungen auf, das fällt in den Dialogen auf
und ähm diese dieses Loslösen
dass das zu schmerzhaft für sie am Anfang ist und dass sie eigentlich den ganzen Film braucht, weil ja dann mit Roman Sionis gerade quasi wieder so ein neuer Joker in ihr Leben tritt,
auch versucht das am Ende so zu verkaufen, dass sie ohne diese Person, die ihr Leben bestimmt gar nicht existieren kann, sondern ähm das braucht. Das ist halt,
Das ist schon wichtig, dass es auch sich so durchzieht, weil ähm
das hätte mir zum Beispiel gerne nochmal ein bisschen stärker sein können, die Beziehung zwischen Harley und Joker ist eine ist eine aposive Beziehung. Ne, also Joker hat sie
hat sie misshandelt, missbraucht, ähm hat ihr hat Glasleiting,
betrieben. Ähm das wird in dem Comic ganz kurz neu angedeutet, dass sie viele viele
Sachen für ihn gemacht hat und er immer den Ruben eingeheizt hat, einem geheizt und wenn sie mal ein bisschen äh Anerkennung dafür wollte, dass sie das dann, dass sie dann sofort rausgekickt wurde. Und das ist halt was, was ähm wirklich,
ähm seid diese Figur besteht auch immer wieder aufgetaucht ist, also auch in dieser eher.
Ja, ich sag mal, fast kindergerechten Animationsserien der Harley Quinn als Figur überhaupt erdacht wurde, war das oft so, dass zum Beispiel Harley Quinn gab's viele Folgen.

[32:35] Der sie Batman quasi überlistet hat ähm und dann außer äh äh ähm irgendwie außer Gefecht gesetzt hat und dann quasi ihn ähm so kurz vor dem Tod dem Joker äh präsentiert
der Joker dann so in seinem Ego verletzt ist, dass er sagt,
ich lass Batman jetzt laufen und ich schmeiß Harley von einem Hochhaus runter, weil es ist mein Ding, Batman,
zu überlisten und zu besiegen und nicht dein Ding. So und da da ist dieses
diese Beziehung so, ich will dem Joker gefallen, aber gleichzeitig ähm ähm übertreibe ich das so, dass er mich dafür gar nicht äh anerkennt,
das ist wird dadurch deutlicher und das fehlt mir hier bisschen in diesem Film diese diese schwierige Beziehung so,
warum's und weil das nämlich auch meiner Meinung das wäre, ist halt für mich auch der Grund, warum es so für mich in Ordnung geht, dass sie da immer wieder so drauf rumreitet auf dieser Jokersache
weil das halt wirklich extrem schwierig ist, sich aus so einer Beziehung zu lösen, die auch so in so Extremen gelebt hat, aber ähm.
Ende des Tages muss man natürlich auch sagen, wir reden hier von einem schon von einem sehr Massenmarkt getriebenen Superheld in den Film und der die der Fakt, dass wir überhaupt über solche Dieten Themen reden können an einer Figur wie Harley Quin, finde ich halt also,
Wo hat man denn sowas Vergleichbares in anderen Superheldinnen Filmen? Schwierig.

Christian:
[33:54] Das stimmt, aber das stimmt, aber das das hätte ich das hätte ich mir auch ein bisschen mehr noch gewünscht, so diese diese Ablösung, so also der Film geht das ja relativ schnell durch, was ich auch sehr charmant finde, in dieser Cartoon-Sequenz und ähm.
Setzt damit ja auch so die Prämisse so Joker weg, so hier bin ich und jetzt geht's für mich und dann geht's halt weiter, dass das äh ähm.
Es wäre dann wahrscheinlich aber auch nochmal ein anderer Film. So, dass.

Lara:
[34:18] Genau, das war vielleicht auch der ursprünglich geplante Film so.
Durch Margot Robby wurde das vielleicht dann eben noch mehr auf diesen Teamfilm gedreht, aber das habe ich ja vorhin schon gesagt, genau darin liegt dann vielleicht auch so ein bisschen
Problem und die Schwäche des Films, weil die anderen Figuren dadurch so sehr in den Hintergrund geraten, dass es eben nicht der erwartete Teamfilm ist, den vielleicht sich viele erofft erhofft haben bei einem Film der Worlds of Pray heißt.

Christian:
[34:42] Das stimmt. Ähm lass uns noch ein bisschen weiter, du hast es auch gerade schon als Stichwort genannt, ne? Also es sind halt eben äh nicht die die üblichen Verdächtigen, die hier irgendwie den Film gemacht haben und ähm äh
sowohl in Regie als auch beim Drehbuch, es ist nämlich die Regie von Cashy Yann, die vorher glaube ich noch gar nicht so viel gemacht hat und das Drehbuch geschrieben ist von Christina Hudson, die hat auch
Bumblebee Film geschrieben und was ich sehr schön finde äh bei aller Kritik am äh die CE Filmuniversum, die scheint jetzt auch,
weitermachen zu können. Die soll nämlich das Drehbuch für den Flash Film schreiben. The Flash, der irgendwie für zweitausendzweiundzwanzig äh angekündigt ist.
Hoffentlich und ähm sie äh hat schon ein Credit für ein Drehbuch zu Bad Girl. Also al,
filmen. Ähm, fände ich, fände ich sehr, sehr gut, äh wenn auch das vielleicht auf der Ebene in diese EU ein bisschen konstanter,
Konstantere Besetzung so hinter den Kulissen irgendwie stattfindet?

Lara:
[35:40] Ja, vor allem weil die vorige Konstante von Scott Sneider halt immer wieder auf die Fresse gefallen ist. So,
daran daran, daran scheiterten ja einfach auch viele Filme vorher, also eben die großen Batman wie Superman und und Co. Und und auch Justice League und so, die haben die hatten ja auch eine Linie, aber das war halt nicht keine gute Linie so,
konnte sich glücklicherweise größtenteils davon emanzipieren, aber hat auch noch sehr darunter gelitten, finde ich, äh gerade im Finale am Ende,
von diesem Einschlag und wenn jetzt über eine neue, über eine andere Autorin, die auch vielleicht einen frischeren Wind reinbringt, eine andere Linie eingeschlagen wird, finde ich das persönlich auch super gut, vor allem weil die Figuren, die du jetzt gerade auch aufgezählt hast oder die, die jetzt noch kommen, ähm
eher zu diesem Stil passen. Also auch ein Flash ist halt einfach nicht dieser Dark Grim.

Christian:
[36:28] Ja, ja, ja, ja.

Lara:
[36:29] Typ und äh Batgirl, auch wenn sie viel Scheiße erlebt in ihrem Leben, ähm ist nicht die,
diese ist nicht so wie Batman oder ist nicht so wie Jason Tort Red Hood oder so, sondern oder Nightwing, sondern die hat auch ganz andere Charaktere so.
Und deswegen glaube ich, passt es auch ganz gut.

Christian:
[36:49] Dann ähm wie schon erwähnt, Marco Robbie ist sehr, sehr gut besetzt in der Rolle und das äh wollte ich nämlich auch noch erwähnen, sie ist halt auch ähm also gerade in einem Genre genieße ich das sehr, wenn Leute.

[37:03] Wenn man sehen kann in der Performance, dass Leute verstehen, was sie hier auch gerade für einen Film machen.
Gibt nämlich manchmal so Leute, die werden dann halt also auch in relativ zentrale Rollen so in dem Genre irgendwie äh besetzt. Und sind sich dann aber manchmal auch ein bisschen zu schade dafür, stehen so ein bisschen über den Dingen
und und spulen da so ein bisschen was ab und und ähm ich finde mich, dass ähm.
Julian McGregor auch sehr gut besetzt ist in dem Film. Also sowohl auf der.
Da kann man schon wieder drüber streiten, das können wir vielleicht auch nochmal machen, aber so Harley Queen ist jetzt hier vielleicht nicht die Heldin, aber sie ist, siehst du, wenn du die Protagonistin so und ist halt.
Voll drin in dieser Rolle und auf der Gegenüberseite ähm schon erwähnt, als Black Mask,
McGregor, der halt auch unfassbar viel Spaß hat, so als Mafiosi-Mopster aufzutreten, auch irgendwie so ein bisschen unsicher in seinem Verhalten, aber das macht er mit jeder Menge Gehabe irgendwie wieder gut.
Und ich fand das halt ich, das hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht, weil ich das Gefühl hatte, dass er auch versteht, was er da für einen Film macht und ja, man darf in diesen Rollen auch Spaß haben und nein, das ist jetzt hier eben nicht mehr äh.
Populärer Schund, ja, mit dem man sich irgendwie beschmuddelt und beschmutzt, sondern so.
Go for it so. Zieh durch und das hat er halt auch gemacht und das hat mir sehr, sehr viel sehr sehr viel Spaß ge.

Lara:
[38:26] Ich finde
dass das Stichwort Spaß an der Rolle haben, das trifft glaube ich echt auf den Film allgemein zu. Ich glaube, das merkt man in jeder Rolle. Alle Leute, die da mitspielen, hatten einfach Spaß an diesen Rollen,
haben sich da auch reinfallen lassen, wir haben jetzt nicht versucht auf Teufelkorb raus in die eine oder andere Richtung irgendwas auf Krampf zu machen, sondern die haben die haben genau die haben einfach gesagt, okay, ich nehme das jetzt an, das ist ein, das ist auch ein,
Unterhaltungsfilm, der zwar jetzt nicht nur blöde Laien enthält, aber der halt wirklich auch, wo man sich ein bisschen gehen lassen kann. Und ich finde, gerade Heon McGregor ist jetzt ähm jemand, der den den man auch in so einer Rolle noch nicht so oft gesehen hat,
Und ich find's super, dass er sich dann auch da reinsetzt und sagt, okay und ich gebe jetzt da auch mal äh ein bisschen.
Über den Drehzahlbereich und das finde ich, das finde ich auch das sehr gut gelungen ist. Viele Leute kritisieren ähm gerade die äh Antagonistenseite mit ihm und Viktor Sas,
ich dagegen finde das genau richtig so. Ich finde das genau richtig so. Auch die Figur Black Mask ist zwar in den Comics oft.

[39:29] Düsterer und und härter geschrieben, aber auch
jedes in, auch in ihr steckt schon in ihren Origins diese Unsicherheit, dieses dieses ähm diese toxische Männlichkeit, die man dadurch versucht zu kompensieren, dass man mega brutal ist so.
Ähm dass das äh das steckt in der Figur drin und das spielt er einfach auch so locker weg. Das nimmt man eben in jeder Sekunde ab.
Ich glaube, das hätten nicht so viele andere,
Schauspieler geschafft, diese Rolle auch so zu spielen, ohne dass sie Campy wirkt oder oder ob sie auf der anderen Seite einfach zu ernst wirkt, so zu verkrampft, so,
böse, ähm sondern genau diesen Mittelweg zu finden zwischen äh wenn mich keiner sieht, dann bin ich total unsicher und äh nach außen muss ich aber den großen Macker ähm.
Irgendwie machen und das das kriegt Hule McGregor einfach super gut hin. Deswegen finde ich es fast schade.
Dass die Figur in Zukunft nicht mehr auftreten kann.

Christian:
[40:26] Das genergt genau das ja ich wollt's noch nicht vorwegnehmen aber genauso saß ich da auch am Ende als er. Also ich meine klar wir werden diesen Film spoilern ähm,
Der sollte den Film geguckt haben, bevor ihr euch sowas hier anhört, aber als er da so in die Luft fliegt, saß ich halt wirklich davor und dachte so, oh, hm, schade.

Lara:
[40:43] Halt auch ungewöhnlich. Auch das ist, da ist der Film mutiger als alle anderen vorher, so.

Christian:
[40:46] Ja, aber ich fand's halt auch schade, ihn halt so, also das vielleicht auch gut so, dass wir ihm jetzt,
zwanzig weiteren Filmen irgendwie haben und er tatsächlich irgendwann kein Bock mehr hat, aber das war schon, ja, das war ungewöhnlich und auch ein bisschen schade, weil er wirklich
er hat, er hat halt wirklich wie du sagst, auch alle haben am Spaß in diesen Rollen, aber ich finde die beiden, also Margo Robby ganz besonders und er eben auch,
die haben's halt verstanden so und das macht halt immer Spaß mit anzusehen so.
Also da da sind ja also ja, die sind halt einfach, die sind,
Die sind in diesen Rollen, die sind locker drin und da muss man, glaube ich, auch nicht viel den den musste man da glaube ich nicht viel irgendwie erst erklären, sondern die haben's einfach geschnallt.

Lara:
[41:25] Ja und ich das Potenzial, dass sowas irgendwie verkrampft oder äh übertrieben oder so rüberkommt
ist bei allen Figuren total hoch und sie schaffen's trotzdem, dass es nicht also ich meine, wenn wir uns Renemo teuer angucken, die ähm äh wo die vorgestellt wird mit, ja, die ist als äh die ist aufgewachsen,
in dem äh durch und hat,
die ganzen Achtzigerjahre, Polizistinnen-Shows, äh eigentlich alles äh so inner inhaliert, dass sie sich nur noch in diesen Zitaten ausdrücken kann, wenn sie ihre Polizistinnenarbeit macht. Das hätte ja auch total
daneben gehen können, so da hätte man ganz viel von diesen komischen One-Linern bringen können, dass sie wirklich nur in dieser äh Sache redet, aber es wirkt halt trotzdem natürlich klug, man man erkennt das,
Aber es passt trotzdem. Und auch Hunter ist total sympathisch in diesem dieser Dualität, dass sie einerseits die brutale, mega gut ausgebildete Assassine ist, aber inzwischen männlichen Beziehungen,
Null Kompetenz hat so super unsicher ist, wenn wenn sie mal was gefragt wird oder so ähm herrlich, herrlich, wirklich.

Christian:
[42:25] Äh genau, wir können nochmal kurz durchgehen, wer alles dabei ist, Rosie Paras als Rente Monteur, die erwähnte äh Polizistin, die sich hauptsächlich in äh Zitaten äh ausdrücken kann. Mary Elizabeth Winstedt, als Handschuss ähm.
Ich habe schon wieder vergessen, sie wurde ja, das fand ich halt auch sehr schön. Sie wurde die ganze Zeit auch irgendwie anders genannt.
Ja, Crossbock, stimmt, das war's. Genau, der, ihr, ihr Straßenname ist nicht so ihr persönlich gewählter Name, was ich auch sehr schön fand. Ähm, die haben Jenis Mollet als ähm Black Canary, die dann eben zur ähm.
Fahren von von Black Maske wird und eben auch Teil des des Teams of Plays und wir haben noch LRG Besco als Casandra Cane, die da weißt du wahrscheinlich in wie mehr drüber, doch.
Ich habe nämlich gelesen, dass Cassandra Kane irgendwie auch mal eine Bad Girl Bad Woman irgendwie war.

Lara:
[43:18] Ja ähm also,
Cassandra Cane hat verschiedenen äh Alices später, sie war mal Batgirl, dann hat sie sich auch Black Bet genannt und dann gab's nochmal ein Alius, das hieß einfach nur Orfin
Also Weise, also ohne Eltern ähm und das ist auch so ein bisschen meine Hoffnung für
nachfolgende Filme, da kommen wir vielleicht, wenn wir dann über das Ende des Films gleich nochmal ein bisschen sprechen, aber ähm das ist halt die Figur, die
In diesem Film am wenigsten wirklich beitragen kann, außer der ähm der der Plot Device zu sein äh hinter dem alle hinterher jagen, sage ich mal,
weil ähm die, die ist halt, die ist halt als kleines Mädchen als Taschengeliebe so ein bisschen wird halt so.
Hinterher gejagt, wird rumgereicht, buchstäblich. Ähm, die kriegt nicht so viel,
wirklich selber zu tun, das ist ein bisschen schade, deswegen hoffe ich, dass sie diese Figur dann einfach jetzt weiter ausbauen in den nächsten Filmen. Ähm weil, weil da steckt viel drin. In ihr steckt wirklich viel drin.

Christian:
[44:17] Ja. Wer weiß, ob da so ein bisschen äh ähm wie sagt man Universe Building irgendwie passiert, also dass man die Figur so in zehn Jahren irgendwie nochmal oder in fünf Jahren irgendwie nochmal einen anderen Film sie.

Lara:
[44:29] Du hast ja gesagt, Bad Girl kommt ja und vielleicht ist sie dann das Bet.
Vielleicht ist es nicht die, die Bad Girl, die wir so kennen, also,
die die Figur, die am meisten mit Batgirl äh in Verbindung gesetzt wird, ist äh Barbara Rock Orden, also die Tochter vom örtlichen Gott and Police äh Chief ähm und äh.
Es gibt aber, es gab schon immer mehrere Bettgirls, so wie es auch äh mehr als eine Bad Woman gab, aber Bett Girls gab's wirklich glaube ich,
drei oder vier verschiedene und vielleicht ist es ganz gut, wenn man eben mal eine andere nimmt und nicht die zu erwartende äh Barbara Gordon, weil die hat halt
auch nicht so eine interessante Backstory, die ist halt die Tochter von Polizeichef und äh ist dann hat dann den Konflikt, dass sie zum einen irgendwie eben dieses Vicilenty-Ding macht, aber zum anderen eben auch ihren Vater als äh
Gegner dann quasi immer hat, weil sie ihm nichts davon sagen kann. Okay, Network Caine bringt hal,
'ne ganz andere Geschichte, eine ganz andere Dynamik mit wo man viel, viel, viel mehr machen kann als nur diese sehr alteingesessene ja, eigentlich bin ich ja 'ne Kriminelle, aber auf der anderen Seite mache ich halt das, was mein Vater nicht hinkriegen kann, wegen Bürokratie und Co oder so.
Ähm deswegen hoffe ich einfach mal, wenn jetzt auch die ähm Drehbuchautorin die gleiche bleibt, dass sie dann einfach Central Cain nehm.

Christian:
[45:40] Ja, über diese EU würde ich, würde ich gleich nochmal ein bisschen ähm sprechen wollen. Lass uns doch mal ein bisschen beim beim Film bleiben. Ähm.

Film

[45:49] Eine der besten Ideen, also was mir wirklich wirklich gut gefallen hat, was ich auch eine, eine gute Idee fand und selten so gut umgesetzt ist
dass ähm
ist hier ist die Altersfreigabe, also die Produktionsbedingungen, in denen der Film passiert ist, also im amerikanischen, in den USA gibt's eben dieses A-Rating, was glaube ich so was wie ab siebzehn ungefähr irgendwie ist, also du darfst dann eben nur
ab siebzehn aufwärts und normalerweise zu einem Genre ist halt so ab zwölf, glaube ich, irgendwie oder auch schon jünger, wenn du Begleitung deiner Erwachsenen, deine Eltern irgendwie da bist, so das ist ja eigentlich so die Base Line und dann gab's ja eben auch schon.
Vor ein paar Jahren aus dem
paar sehr große Erfolgsgeschichten, so Deadpool hat ja alle möglichen Rekorde gebrochen, kurz vorher, denn ja auch der, der Jokerfilm Phoenix, also es dauert, aber es kommt so langsam an, dass eben Filme in einem Genre eben nicht nur für Zwölfjährige geeignet
sein. Sollten oder müssten oder können.
Sondern dass man da eben auch anders inszenieren kann und das was ich dann halt in der Umsetzung so toll finde ist dass man,
sich halt eben nicht darauf ähm.

[46:57] Darauf zurückfällt, dass einfach die ganze Zeit Köpfe fliegen, Blut äh einmalweise über dem Bildschirm irgendwie fließt, weil da denke ich mir, na ja, das.
Hab ich jetzt auch schon ein paar Mal gesehen, also da ist jetzt in meinen Augen auch nicht mehr so viel auch in dem Genre nicht mehr so viel zu holen, die brutalen Superheldinnen und Superhelden und Bösewichte, so, die haben wir jetzt auch schon ein paar Mal gesehen. Ich find's halt hier sehr, sehr toll, dass der Film.
Mit dieser Altersfreigabe und in diesem Rahmen trotzdem noch was eigenes findet. Und das ist halt das, das ist die Verbindung aus.

[47:29] Bonbon, Bunt, Plastik, Konfettikanone, aber trotzdem.
Fließt auch mal ein bisschen Blut, eigentlich ist es sehr brutal, was gerade passiert und wir fluchen nochmal ein paar Mal durch die Szenerie und das reicht. Also, wir müssen jetzt hier nicht irgendwie alle brutalst äh niedermetzeln, um zu sagen, p
wir haben uns dieses, diese Altersfreigabe verdient, sondern wir setzen die im Vorfeld, also wir schnippeln hier jetzt auch nicht irgendwie nachträglich irgendwas dran herum, um irgendwie anders auszusehen als wir sind, sondern das ist so
Teil der Planung, aber wir müssen's halt auch nicht übertreiben und ich finde halt, das passt halt so wahnsinnig gut auch auf die Figur Harley Queen, also das wäre für mich halt auch sehr schräg zu sehen, wie sie jetzt,
überbrutalen Morden durch die Gegend rennt, anstatt halt irgendwie im bunten Konfetti-Feuerwerk einfach etwas Ähnliches zu tun, aber es sieht halt anders aus.

Lara:
[48:15] Also sie ist halt keine Massenmörderin in dem Sinne, die auch Spaß daran hat, einfach nur Leute umzubringen. Sie das, also sie.

Christian:
[48:21] Keine Sadistin, so die.

Lara:
[48:22] Wie Viktor Sees.
Ähm aber das ist auch der große Unterschied nochmal zu SURY Side Squat, der ja ab zwölf beziehungsweise Peachis Dortin war
ähm wo wo man halt wirklich mit angezogener Handbremse dieses dieses äh super Schurken-Killerteam äh darstellen musste, wo ich mir denke, du hast jemanden, äh wie ähm
ist es glaube ich.
Typen bringe ich immer so durcheinander, äh weil's äh es gibt in DC noch einen anderen mit Dead, der heißt aber nicht der Jot, sondern der der.
Aber Deadot, der ist der Auftragskiller und der, der interessiert sich auch nicht für für der hat der ist brutal, dann hast du so jemanden wie diesen äh,
Feuerspeitypen und dann noch so eine noch andere, also äh da passte das Peachisatin halt auch nicht, weil man da immer mit angezogener Handbremse
sein musste, aber was ich auf jeden Fall gut finde, ist dass ähm dass es wirklich
bei Harley Queen Birds of Pray eben nicht dieses dauerhafte Rumreiten drauf war, weil dadurch die Gewalt Momente, diese expliziten Spitzen.

Christian:
[49:28] Mhm.

Lara:
[49:28] Viel stärker wirken. Das ist das Problem, was bei dieser Action brutalen Action-Kombi von Deadpool und Co für mich irgendwann nicht mehr funktioniert, wenn nur neunzig Minuten lang wirklich nur CGI, Blut,
Metzel hast.
Das ist dann irgendwann, das hat kein Impact und irgendwann ist es auch banal, dann dann musst du auch jeden Kill irgendwie lustig inszenieren, damit's überhaupt noch interessant bleibt. Und das nutzt sich halt auch extrem schnell ab und hier ist es halt so.
Du hast diese Spitzen. Da hast du dann halt ähm diese Momente, wo du wo äh Harley Quinn jemanden irgendwie äh das Bein in zwei Richtungen hintereinander bricht,
Das ist hart, das ist übel, das könntest du in den Piesteren wahrscheinlich nicht so zeigen oder mit viel äh äh
also weiß ich nicht und und trotzdem ähm ist dann halt nicht die ganze Zeit so und äh weißt du, also das das wirkt im Gesamtkontext, dann hat's genügend Impact, genügend Umf, wo du sagst, boah, Scheiße. Aber es ist dann halt nicht die ganze Zeit so
und das finde ich halt auch gut und zusätzlich diese ganze Inszenierung, dieses wirklich sehr bunte Neonfarbene und auch ähm dass sie eben nicht,
sich an die Zähne bewaffnet irgendwie durchballert, sondern halt auch in ihr der Wahl ihre Waffen nenne ich es jetzt mal, sehr.

[50:42] Abseits der ausgetretenen Pfade ist, macht das Ganze eben auch interessant ohne
eben die ganze Zeit diese Rücksicht nehmen zu müssen. Das finde ich auch gut so ähm und ich find's auch gut, dass sie trotzdem nicht alles ausgenutzt haben, was sie hätten ausnutzen können, denn zum Beispiel gibt's ja diese eine Szene, wo Romansa Jones und Viktor saß, diese ähm asiatische äh
ähm Verbrecherfamilie quasi umbringt und äh da hätte man zeigen können, wie Viktor Saas das macht. Aber man sieht's nicht.
Und das fand ich zum Beispiel auch gut.

Christian:
[51:13] Ich fand auch, also ich musste vor allen Dingen an diese Szene im Polizeirevier denken, wo Harley Quinder irgendwie reinstürmt mit ähm ihren ihren Konfettikanonen und Baseballschlägern und Holzhammern und äh ich weiß nicht, ich glaube, eine Shotganne sehen wir auch noch dazwischen.
Also ähm das ist halt also es wäre halt,
Es wäre es wäre falsch gewesen, diese Figur halt in so etwas hyperbrutales irgendwie zu überführen, um zu sagen, guck mal, was wir können und wir sind auch wirklich ab sechzehn, siebzehn, achtzehn hier in diesem Film, sondern,
passt halt irgendwie auch in diesem Rahmen und wie du sagst und dann gibt's halt die Momente, wo sie wirklich den Leuten da im im Club irgendwie auf die Beine springt und denen die Beine bricht so und das ist halt auch übel oder eben auch
die die Bösewichte, die da halt irgendwie auch äh äh zur Sache gehen. Ähm das.
Ich finde das sehr, ich ich fand es sehr schön. Ich fand es sehr sehr rund und eben auch so der der gesamte Stil in dem Film. Also auch wie sie da am Anfang diese Fabrik in die Luft jagt und das Ganze halt so ein riesengroßes Feuerwerk, buntes Feuerwehr
steht. Das das finde ich schon das finde ich sehr gelungen. Das finde ich sehr gelung.
Und eben auch nicht. Also auf mich hat das kein, kein, kein billigen Marvel Abklatsch oder sowas. Also ich fand, ich fand der Film ist in sich sehr.
Ruht und gesichert und ich habe da jetzt kein keine Kopie der Guardians of the Galaxy irgendwie gesehen, sondern ähm sondern was Eigenes und ähm.
Ja

Lara:
[52:39] Ja. Das andere ist natürlich auf der anderen Seite, dass es nicht immer funktioniert, weil gerade,
wenn's dann auf die auf die Endszene zurückkommt, hatte ich das Gefühl, dass sie dann schon so ein bisschen zu viel auf dieses ähm wir müssen das jetzt irgendwie.

[52:56] Nicht auf Krampf, aber so ein bisschen sehr auf diese skurrile,
Abseits und eigene Harley Quin Schiene, also allein, dass es halt wieder so eine Art verlassener Musementpark sein musste.
Das ist was, das ist ein Klischee, was ich halt auch äh nicht mehr unbedingt brauche und das äh erinnert mich dann doch wieder zu sehr an den Joker. Ich meine, es ergibt schon irgendwo Sinn, weil sie halt natürlich die Orte kennt, die sie mit dem Joker schon vorher
irgendwie mal benutzt hat, aber das fand ich schon ein bisschen schwierig und,
Kampf und Actionszenen, die dann daraus folgten, waren dann auch wieder, da hatte ich dann das Gefühl, jetzt wirkt es fast wieder, wie ab dreizehn.
Zwölf, weil da fehlte mir dann ein, zwei Mal so ein bisschen der Wumpeffekt. So, klar ist es immer noch krass, wenn,
Handschuhe mit ihrem Cross-Bau, den Leuten die Pfeile in in Kehle schießt, aber das ist so schnell und kurz und wenn dann Harley Quinn irgendwie auf Rollschuhen äh durch die Gegenheit in den Leuten halt fünfmal mit einem Baseballschläger irgendwie aufs Hirn haut.
Da fehlt dann irgendwie so ein bisschen die Balance am Ende und äh man erwartet halt nochmal so eine Steigerung, aber es ist ich finde immer noch.
Besser gelungen als fast alle anderen Endsequenzen von diese EU-Filmen, so die dann sich in einem.

[54:12] Was weiß ich, Wulst für FR äh gehen, wo dann, wo dann irgendwie sämtliche
Kraft und und Energie verloren geht, wenn die irgendwie sich dann nur noch irgendwelches Bobbyzeug und Riesenhäuser oder Blitze um die Ohren schmeißen, da da fehlt mir dann auch der der Impact und da war hier Harley Quint zumindest bodenständig genug,
Das ist die, dass es diese Energie noch verspürt hat, auch wenn sie vielleicht in manchen Punkten so ein bisschen ja unterwältigen war.

Christian:
[54:38] Hm ähm ich fand das auch sehr äh klug. Also das ist
Im Vorfeld hat man sich ja dazu entschieden, das Ganze eben nicht als so ein dreihundert Millionen Dollar Greens, Greens, HJI, bombast, äh! Gewulste zu machen, sondern auch das ist ja eine relativ ähm.
Junge aber ich finde sehr offensichtliche Erkenntnis auch fürs Genre. Es muss halt nicht alles.
Auf dem Avengers Level irgendwie stattfinden, sowohl was das Budget angeht, aber auch was die Erzählung angeht, wir müssen nicht irgendwie zweihunderttausend Leute in dem Film rumrennen haben, die irgendwie ein oder,
unendliche Universen retten, sondern man kann auch mal alles ein bisschen bodenständiger machen und es kann
auch mal gerade mit Figuren, die vielleicht aus anderen Filmen schon bekannt sind, aus Teamfilm, ihren eigenen Film bekommen, so diese diese Nebengeschichten, also ich vergleiche das halt immer mit,
mit Comicausgaben, es muss halt nicht irgendwie alles die
Superman Ausgabe Nummer eintausend sein, wo es darum geht irgendwie das ganze Ding zu zelebrieren, sondern man kann auch in so einem Film eine Ausgabe Nummer sechshundertsiebenunddreißig sein, die halt einfach nur eine schöne in sich einigermaßen geschlossene Geschichte erzählt, wo man sagt
Schöne, so,
Das unterhält für die zwei Stunden und das das reicht. Und das finde ich halt auch sehr gelungen, dass Harley Quinn eben nicht. Also ich glaube der Film hat irgendwie so maximal hundert Millionen gekostet. Äh finde ich sogar noch relativ teuer, aber das Ganze halt eben in so einem,
sagen wir mal also das ist ja mehr so ein mittleres Budget, ne? Also in Hollywood.

Lara:
[56:08] Äh für solche Filme und äh Franchises. Ich glaube, er hat äh knapp neunzig, also sechsundachtzig oder siebenundachtzig Millionen hat er gekostet. Das ist, wenn man das mit anderen äh Superheldinnen auf dem Level vergleicht mit
mehr als einer Hauptfigur auch deutlich äh unter dem, was man so erwartet,
Klar, ich meine, der Pool hat glaube ich noch weniger gekostet der Erste, aber da ähm da passiert ja auch viel weniger, da sind viel weniger Leute dabei und so, ähm aber hier
finde ich das vom Budget her, wenn man das mit den anderen, wenn man so mit Sugeside Squat vergleicht, wenn's mit äh Bat,
vergleicht, äh, Wonder Woman und was weiß ich nicht, alles Man of Steel, dann ist das ein Budget, was was eher am unteren,
Level von des und dieses mit mittlere Budget, was halt auch kein, ist ja kein Low-Budget-Film oder sowas. Ähm,
hat den Film glaube ich auch gut getan, weil sie sich dann nicht überhoben haben.

[57:01] Die hatten dann gar nicht erst den Versuch am Ende noch irgendwie was Großartiges draus zu machen. Ähm was aber meiner Meinung nach auch daran liegt, dass sie eben was die was die Antwortogonistenrolle wieder angeht auch äh jemanden gewählt haben, der auch gar nicht.
In diese Richtung gehen kann, so richtig. Also Black Mask ist halt ein Mensch,
der viel Macht hat und viel Geld und so, aber der ist halt, der hat halt keine Superfähigkeiten und deswegen fand ich das auch gut, dass dann am Ende dieser Showdown so kurz.
Und knackig war, also dieser allerletzte Showdown auf dem Pier war wirklich da, da ist dann auch nicht mehr nochmal großen Kampf äh ausgebrochen, da gab's keine keine kein großer äh äh weiß ich nicht, Action-Szene, sondern das war ja wirklich eher so ein,
Fast Westernartiger Showdown.

Christian:
[57:48] Standort zwischen.

Lara:
[57:49] So ein Standort, genau das war das Wort, was ich gesucht habe, genau ähm an anstatt sich irgendwie minutenlang gegenseitig in die Fresse zu hauen, bis irgendeine Person dann den besseren Move macht.

Christian:
[57:59] Bis der Laserstrahl wieder in den Himmel fliegt und die Aliens kommen und wir müssen jetzt die ganze Welt retten. So.

Lara:
[58:04] Ja, irgendwie sowas.

Christian:
[58:05] Ja, ja. Ähm finde ich, finde ich sehr, sehr gut und wie du sagst, man man überhebt sich dann ähm,
nicht nur, aber man muss dann halt eben auch nicht ähm also das ist das ist eine sehr ähm ähm.
Marketing, also so ein Marketinghut, aber den muss kann man sich auch mal aufsetzen. Man muss dann halt auch nicht allen Leuten gefallen. Also ein Film, der hundert Millionen kostet, muss halt nicht irgendwie
eine Milliarde einspielen, damit halt irgendwo eine Excel-Tabelle irgendwie die Zelle von Rot auf Grün springt, sondern man muss auch weniger einnehmen und man kann dadurch auch ein bisschen spezieller
Zielen, so wie du gesagt hast. Ich glaube, das Zusatzsquad war das dann auch eher also die ist ja auch sehr legendär, die Produktion, wo der Film in angeblich nochmal vom
von dem Haus umgeschnitten wurde, die halt nur die Trailer gemacht haben, weil die Trailer so populär waren und das Studio gesagt hat, ja Moment mal, können wir nicht aus dem Film das machen, was was da in den Trailern passiert ist
so und.
Dieses ne, also je teurer so ein Film ist, desto mehr muss er einspielen, desto mehr Leuten muss er gefallen, desto zugänglicher, breiter, desto massentauglicher muss er irgendwie sein, sowohl in der.
Also in der Optik, in der Produktion aber auch eben.
In der Erzählung und das finde ich hier halt sehr sehr gelungen. Das hat sich halt eben nicht angefühlt wie ein ja wie das, was irgendwie Justice League hätte sein sollen, so ein so ein mega Spektakel, sondern es ist halt wirklich eine Geschichte so für sich und.

[59:27] Also das,
Das gefällt mir halt auch, das gefällt mir halt auch, wenn das so immer mal wieder so ein bisschen runter ähm ähm kühlt, auch so in diesen, in diesen größeren Filmuniversen, um dann halt irgendwie fünf Filme weiter, vielleicht nochmal wieder ein bisschen Fahrt aufzunehmen. Und das, das ähm hat der Film äh sehr gut gemacht,
aber wie du sagst, ich fand halt auch das Finale, war mir dann auch ein bisschen.
Weiß nicht, was du das richtige Wort ist, aber ich fand's ein bisschen tröger, auch diese Verfolgungsjagd auf den Rollschuhen. Das hätte alles ein bisschen mehr wie du sagst, ein bisschen mehr knallen können, aber auch ein bisschen schneller sein können, irgendwie ein bisschen,
brisanter ein bisschen, also das Feeling hat man da irgendwie nicht so nicht so.
Was mir aber wieder gefallen hat bei diesem, bei diesem, bei dieser Keilerei, da in diesem alten äh Zirkus. Es hat mich im positivsten Sinne und das.
Ähm um fast vieles, was ich auch schon gesagt habe, hat mich an die Joe Schumacker äh Batman-Film erinner.

Lara:
[1:00:21] Ja

Christian:
[1:00:22] Die sehr, sehr, sehr, sehr viel ähm Schelte bekommen haben für das, was sie aus Tim Birtons Batman gemacht haben, aber.
Auf positiver Seite waren das halt auch Filme,
die halt was anderes versucht haben. Also dafür respektiere ich die über die Jahre immer mehr, die sind halt immer noch keine wahnsinnig guten Filme, aber ich verstehe jetzt, so irgendwie zwanzig Jahre später viel mehr, was mit diesem Film versucht wurde.
Und ich mag das, deswegen sage ich ja Margo Robbie in ihrem Spiel und auch Human McGregor in seinem Spiel. Ich mag das, wenn diese Filme, also es ist absolut.
Gerechtfertigt, dass so ein Christopher Nolan Dark Night und das ist hier alles irgendwie düster und auch so ein bisschen ernst und wir nehmen das sehr ernst und wir wollen hier auch irgendwie über die menschliche Psyche viel erzählen und das ist alles.
Ne, so das ist halt jetzt nicht irgendwie nur so oberflächliches Popcornkino, sondern wir haben auch was zu sagen und das ist vielleicht auch ein bisschen pessimistischer, was für die Menschheit angeht. Nehme ich gerne. Ich habe nur ein Problem damit, wenn irgendwie alle diese Filme so ausse.
Und alle mir irgendwie mit so einer Ernsthaftigkeit und so einer tiefen Tonlage irgendwas erzählen wollen, anstatt zu sagen, ja, aber weißt du noch.

[1:01:29] In den Sechzigern, so wir hatten da die besseren Drogen und das hat schon sehr sehr viel Spaß gemacht, was wir damals gemacht haben. Und ich mag das, wenn das halt so eine, wenn's halt.
Wenn sich diese Genre halt auch.
Weiter aufhalten kann und das hat mir eben bei Harley Quin so alles in allem so gut gefallen, dass das so ein Film war, der hat sich halt anders angefühlt.
Als vieles, was ich bisher in dem Genre schon gesehen habe. Und das war, das war sehr erfrischend und dann.
Muss der Film halt auch vieles nicht mehr und das das macht ihn runder, als ich erwartet hätte,
hätte wirklich gedacht im Vorfeld, dass das alles irgendwie grad auskommt. So und vielleicht ist das auch schon die Überleitung so zum zum DCU. Ähm.

Das Dceu

[1:02:14] Ich habe da nämlich so meine Probleme mit, wie, wie da ähm erzählt wird, wie der auch produziert wird, weil ich habe so das Gefühl, da wird einfach alles, was auch nur irgendwie so
mehr als drei positive Tweets zu einem Aspekt von diesen Filmen gibt, dann geht sofort die nächste Excel-Tabelle auf und sagt, da machen wir mindestens drei Filme draus. So. Also.
Und dann auch nur so und,
gucken wir, was kleben bleibt und wenn davon wieder drei nicht erfolgreich waren, dann machen wir fünf andere Filme und das ähm das finde ich halt auch ein bisschen bisschen anstrengend so im Rahmen dieser Filmreihe und da davon hat sich der Film in meinen Augen auch ein bisschen emanzipieren können. Das ist hal.

Lara:
[1:02:50] Ja

Christian:
[1:02:50] Man halt nicht sechsneider ist und so crossfit Batman uns irgendwie erklären muss, ähm, warum sein totalitärer Ansatz irgendwie der richtige ist, so das habe ich halt auch kein Bock mehr drauf.

Lara:
[1:03:03] Nee. Ja, aber absolut richtig. Ähm das DC hat am Anfang
darunter gelitten, dass die Richtung, die sie eingeschlagen haben, nicht stimmig war, die nicht gut ankamen, dann haben sie sich sehr, sehr schnell sehr verunsichern lassen und haben dann wirklich einfach mit der großen Schaufel den Estrich an die Wand geschmissen und haben geguckt
was bleibt leben? So und das bleibt natürlich nicht viel kleben so und,
dann sind es gefühlt bei jedem Film, der danach kam, auch irgendwie was anderes probiert worden, aber das hat auch nicht wieder so richtig mit mit Plan dahinter.
Sondern wirklich nur so wie du es gesagt hast, ähm oberflächlich so ein paar Komponenten zusammen addiert und dann hoffentlich irgendwie für äh kommt am Ende ein Film raus und das zeigt sich halt ganz
ganz, ganz oft in der Postproduktion
und in der Marke im Marketing, wenn der Film dann irgendwann rauskommt. Ähm weil Filme wurden teilweise so kaputt geschnitten und so ist er als hätte bestimmt ein besserer Film sein können, wenn der nicht unter diesem Aditing äh äh Problem gelitten hätte.

[1:04:08] Und das Marketing danach ist halt auch irgendwie immer eigentlich ganz anders gewesen als der Film das erwartet hat. Du hast schon gesagt, der Trailer für Susi Squat war anders als der Film auch bei Harley Quin waren die,
Trailer an sich. Ähm gerade der erste irgendwie wirkt es schon ein bisschen anders als der Film, der dann am Ende rauskam
und wir haben auch schon die dieses diesen Trouble mit den mit dem Namen äh gerade in Deutschland, an den Kinokasten, das hat sicherlich auch für viel Verwirrung und äh ähm ja eher dazu gesorgt, dass die Leute nicht ins Kino gehen,
einfach nicht wissen was sie für einen Film kriegen, so.
Oft geht man ins Kino, also gerade die Leute, die jetzt nicht so Hardcore ähm Franchise-Fans sind und ähm.

[1:04:52] Sowohl das MCU als auch das DCU ist nur deswegen so erfolgreich, weil viele viele Leute mittlerweile diese Filme gucken, die nicht so.
Sind, sondern die einfach sagen, ich hab jetzt Bock auf 'ne auf diesen und jenen Film und dieses Marvel Universum bietet mir das. Weißt du, der Erfolg von Marvel äh ist das, was viele, viele, viele Filmkritiker in ihm ja mittlerweile vorwerfen und auch zu meiner Meinung nach,
Natürlich zurecht vorwerfen ist diese sogenannte Marvel Formel.
Aber durch diese Marvelforme wissen halt alle Leute, die nur irgendwie mal einen Film sehen wollen, genau was sie kriegen. So,
wissen, ich hab drei Ironman Filme gesehen, der nächste Film wird auch so und das ist bei DCI alt nicht so.
Und und das war jetzt bei Harley auch schwierig, weswegen der vielleicht auch gerade im.
Domastic bereicht nicht ganz so erfolgreich war, zusätzlich natürlich das. Also das muss man auch sagen, der Film war deswegen an den Kinokassen nicht so erfolgreich, weil er nach Suiside Squat kam und der von vielen, vielen, vielen Leuten einfach so zerrissen wurde, dass die gesagt haben, da kann nichts Gutes danach kommen.

[1:05:54] Und das DC EU muss halt jetzt schauen, dass sie irgendwie wieder eine Linie bekommen, weil.
Jetzt habe ich halt schon das Gefühl, die Filme, die jetzt gerade so rauskommen, die die gut sind, die stehen irgendwie so für sich.
Wonder Woman steht so für sich. Das hat man danach auch gemerkt, nachdem.

[1:06:12] Kamen nach Wonder Woman raus und es war völlig nerv, es war eine ganz andere Figur. Diana war ganz anders geschrieben gezeigt, auch die Amazonen waren plötzlich wieder nicht mehr das, was man vorher so,
sehen hat. Ähm Aquaman äh auch völlig anderer Ansatz. Auch für sich gesehen äh ein wirklich großartiger Quatschfilm.
Super gut.
Wenn man, wenn man das so akzeptiert, wenn man eben nicht rangeht und sagt, ich haue mir jetzt einen ernsthaften Film äh an so über so einen Superhelden, der irgendwie was Ernsthaftes äh mir erzählen will, sondern es geht einfach nur ähm es ist einfach so eine Art modernes Fantasy.
Gelöt und da kann man dann halt Spaß haben. Die Action sehen sie gut, auch da haben die Schauspieler in alle unglaublich viel Spaß, allen voran Jason Momor, als Ackerman, genießt diese Rolle, wirklich super gut. Ähm,
und jetzt auch äh Birds of Pray auch wieder für sich gesehen gut und die Frage ist, wie kann man das jetzt
kann man das und wie kann man das jetzt wieder auf eine Linie bringen? Ähm das wird
das wird sich jetzt in den nächsten Jahren wahrscheinlich zeigen, das als nächstes steht ja der zweite Wonder-Room-Film auf der Platte. Ähm wir wissen noch nicht sicher, ob er jetzt kommt dieses Jahr noch. Er wurde ja schon einmal verschoben und jetzt mit Corona könnte es durchaus sein, dass er nochmal verschoben wird.

[1:07:25] Aber auch der wirkt von der Story von den Trailern, von allem was wir wissen eher als sehr für sich. Also ich glaube nicht, dass der.
Dem DC als Ganzes so viel bringen wird.
Sondern eher der der wird darauf achten, dass die Leute, die Wonder Woman eins gut fanden, auch Wonder Woman zwei gut finden.

Christian:
[1:07:43] Das ist ja, das ist ja auch so schwierig beim DC. Also ähm.
Bei Marvel war es ja so, ich habe jetzt äh gestern vorgestern nochmal äh zufällig den den ersten Ironman tatsächlich geguckt. Ähm jetzt gar nicht wegen diesem Podcast, aber das.
Gut, genau. Ähm und ich sag's ja auch immer wieder, so.
Rückblickend ist immer alles klar und ja ja und das war alles klar und der vorgeilste Film und die Avangers und so, da war halt damals war noch nichts klar, aber es war halt ähm.
Bei diesem ersten Ironman war, das war halt erstmal ein guter Film
So, man hat sich erstmal die Figur genommen und man hat an die Figur geglaubt und man hat gesagt, ja, die können wir ins Kino bringen, die müssen wir nicht übers Knie brechen, die müssen wir nicht neu erfinden, sondern wir glauben an die Figur, da draußen kennt niemand diese, niemand diese Figur
Klar, die Leute, die Comics lesen, aber wir wollen es jetzt massenmarkt tauglich, wir wollen das jetzt,
quasi an alle auf die größte Leinwand bringt. So und dann glaubt man erstmal die Figur, bringt sie auch so auf die Leinwand und setz.
Paar kleine Hoffnungsschimmer für die wenigen Leute, die damals im Kino nach dem Abspann sitzen blieben sind und auch wussten, was die Avengers bedeutet.

[1:08:54] Und eben nicht auch andere Filmuniversen. Erinnerst du dich noch an das Dark Universe an an.

[1:09:00] Mit der Mumie und und Johnny Depp und und was da alles irgendwie noch kommen sollte, so das ist halt der große Fehler, sich hinzustellen und zu sagen, so
Wir sind jetzt auch ein Filmstudio und wir haben eine Schublade geguckt und wir haben jetzt hier Lizenz XY, die uns billig irgendwie zusteht
Hier sind die nächsten zehn Jahre sind die nächsten zwanzig Filme und hier ist unser großer Masterplan. Das hat Marvel auch nie gemacht. Die haben halt immer versucht Stück für Stück das aufzubauen, bis halt auch so eine kritische Masse erreicht wurde.

[1:09:28] Und den Fehler habe ich bei DC halt auch so ein bisschen gesehen, dass man gesagt hat, na ja, eigentlich ging's ja erstmal darum, nach irgendwie dreißig Jahren Superman irgendwie wieder,
erfolgreich ins Kino zu holen und überhaupt diese, diese, wie ich ja finde, diese diese Perle, diese Figur äh so halt.
Die bekannt ist, aber die man halt irgendwie nochmal neu irgendwie an die Leute bringen wollte oder musste oder meinte das zu tun und dann halt so übers Knie gebrochen hat und sechs Neider demjenigen, der mit Watchman bewiesen hat, dass er ja eigentlich sehr gut darin ist.
Ähm gegen diese Genre und gegen Figuren zu arbeiten und mit Erwartung zu brechen. Genau, das Dekonstrieren und eben nicht, also er kann halt sehr gut einreißen, wie du sagst, er kann aber nicht aufbauen, er kann halt nicht eine,
eine Basis erschaffen, die halt genauso funktionieren soll, nämlich irgendwie die nächsten zehn Jahre und zwanzig Filme und dreihunderttausend Milliarden irgendwie aufzurichten, sondern
Das habe ich auch immer wieder äh gesagt. Sechs Neider ist halt sehr sehr wäre sehr, sehr gut da drin gewesen wäre jetzt quasi an einem Punkt, wo wir bei Marvel sind.

Lara:
[1:10:31] Jetzt muss da nämlich was dekonstruiert werden.

Christian:
[1:10:33] Jetzt hätte ein Sechsneiler sagen können, so gut, jetzt haben wir hier das Multiversum und gucken mal, was hier im Paralleluniversum irgendwie mit diesen Figuren nämlich auch noch irgendwie möglich sein kann.

Lara:
[1:10:41] Justice League quasi oder eben Dark Marvel.

Christian:
[1:10:44] Genau, Dark Marvel oder guckt mal hier, jetzt ist Captain America nämlich nicht mehr der der Gute, sondern was wäre, wenn der in der Sylvietunion gelandet wäre und guck mal, jetzt bricht der Beine und wir sind ab achtzehn und alles brutal und alles irgendwie Dark und Edgy. So. Kann er machen, weil.
Da ist so die Spielwiese und so geh mal an die Seite.

Lara:
[1:11:01] Hauptlinie und das ist genau das, aber das ist das Problem, was die CE halt von Anfang an hatte, die sind.
Zu spät wieder eingestiegen und wollten dann zu schnell auf das selbe, was Marvel schon fünf Jahre vorher angefangen hatte.
Und hat sich dafür da noch den Falschen ausgesucht, weil du kannst
die Leute nicht ketchen mit depressiver, alles ist furchtbar und Superman
zweifelt an sich selbst und äh an der Welt und Batman ist sowieso immer dark und Grittie. Also du hast natürlich auch zusätzlich zu ähm äh zu dieser zu diesen ganzen Sachen auch das Problem, dass die Figuren.
Die bekanntesten Figuren aus dem, die sie aus dieser, aus dieser Comicwelt.
Auch nicht denselben Effekt haben, so. Also ein Ironman ist halt.
Oder auch in Captain America, die sind halt zum Beispiel kein Superman, das heißt, Superman wird von vielen Leuten ja schon, ach, der der kann halt einfach alles, der ist unbesiegbar, langweilig, ne? Den kennen da für viele, also auf der Ebene kennen ihn zu viele.
Und auf der interessanten Ebene kennen ihn zu wenig. So, was macht Superman eigentlich interessant? So. Ähm und du hast vorhin gesagt, Ironman kannte keine Sau. Abseits von den Comic Leuten.

[1:12:12] Und Batman wiederum, der der zweitbekannteste oder vielleicht sogar der erstbekannteste eigentlich ist.
Der wiederum ist einfach vom Charakter her überhaupt nicht der Richtige, um mit ihm ein Universum zu starten
Weil du brauchst wie bei Ironman jemanden, der dieses Euphoriegefühl ausfügt, ne? Also dieses Ermächtigungsgefühl. Man kann bei Ironman seiner Figur und all dem kann man mega viel kritisieren. Ich kritisiere
Ironman gerne zu Tode. Entschuldigung, das war kein Absicht. Keine Anspielung auf äh das äh Filmuniversum, aber ähm,
Was dieser Charakter auszeichnet, ist diese Euphorie, die man spürt, wenn er das erste Mal diese Rüstung anzieht,
Wenn er das erste Mal damit auf Mission geht, da ist Robert Dominicun ja eben auch wirklich perfekt dafür gecrastet, aber Batman, dessen Origin Story schon damit.
Dass seine Eltern umgebracht werden vor seinen Augen als Kind, der ist nicht dafür da, dass man euphorisch wird, der ist kein Charakter, wo man sagt, ja geil, jetzt haut er dem Joker, die Fresse ein, yeah, das passiert nicht.

[1:13:12] Diese ganzen diese ganzen diesen Sack an Antigewicht, den hat die C halt schon mitgebracht, also zu spät
zu schnell falsche Figuren, was auch immer. Stell dir mal vor, der erste Film des GC Ware Wonder oben gewesen. Das Ding wäre in eine ganz andere Richtung gelaufen.
Und ähm das das macht das DC von Anfang an, die sie am Anfang schon sehr, sehr viel schwer schwerer gemacht als im MCU und daran knabbern sie natürlich jetzt. Und sie versuchen jetzt irgendwie, ich meine, so residespot wird jetzt quasi mit halb.
Gleicher Besetzung neu gebutet, da frage ich mich doch schon wieder, was soll das.

Christian:
[1:13:50] Ja, ja und also.
Beim DCU wird, wie du sagst, es wird halt alles an die an die Wand geworfen, es wird alles ausprobiert und wenig überraschend finde ich, sind denn die Filme, die
erfolgreichen, also sowohl an der Kinokasse, aber auch so bei den Leuten, die sich halt einerseits von diesen ganzen düsternden Quatsch lösen und hal,
dann wieder und das meine ich jetzt gar nicht als Kritik, sondern die halt dann das tun, was Marvel tut, nämlich erstmal an diese Figuren zu glauben und auch erstmal diese Figuren das fand ich halt auch so dieses, also,
Da bin ich Sex Neider bis heute noch böse drum, dass der halt sagt, na ja, wir müssen Superman erstmal, wie du sagst, dekonstruieren, wir müssen was wäre, wenn Superman hier irgendwie das dem Bösewichten das Genick brechen würde
So, ja, es passiert folgendes. Ich werfe die Hände in die Luft und sage tschüss, das war's. Ich gehe aus dem Kino. So, danke, das aber so nicht so.
Das ist halt, dass es eben Wonder Woman, das ist auch das Tolle bei diesem Film, das also es ist halt alles, was ich bei einem Superman Film halt auch, also bei der Figur auch schätze und liebe, ist dieses die Figur steht zu sich und sie steht für etwas und dieses,
Glauben an das Gute, wie du sagst, dieses Euphorische irgendwie, wo auch, wo, wo ich mich auch als Zuschauer drumherum scheren kann und sagen kann, jawohl, da bin ich dabei, so in dem Moment,
aus dem Schützengraben irgendwie rausklettert, weil sie sagt, na ja, aber ich bin halt gut und stehe fürs Gute und lasse mich hier auch nicht irgendwie kleinreden und und und.

[1:15:19] Das ist der Moment, so wo ich sage, dafür gehe ich ins Kino, um diese Filme zu sehen. So und nicht irgendwie, um zu fragen, ich werde deine Mutter töten und meine Mutter heißt wie deine Mutter und jetzt sind wir Freunde so, das ist halt irgendwie alles scheiße.
Und was ich sagen will ist diese Filme wie wie Wonder Woman, die schaffen's halt,
Ich habe auch ich habe Aquament leider noch nicht gesehen. Ich habe den halt hier im Schrank stehen, aber äh hab's noch nicht geschafft, den zu gucken, aber das, was du gesagt hattest, dieses Quatschbunte,
Fantasy Ding genau, das habe ich von dem Film gehört und das ist auch der Grund, warum ich ihn gucken will, weil ich habe da.
So ähnlich wie hier bei Harley Quinn, wenn wenn ich das Gefühl habe, die Leute haben Spaß an der ganzen Sache und sind da, weil sie dran glauben, auch in der Produktion, dann glaube ich doch auch an die Filme. Das war bei genauso. Ich hatte keine Ahnung von dieser Figur, kannte da nichts irgendwie von.
Fand den Film aber so schön, weil da so ein.
Der hätte so Herz, der hatte irgendwie, der hatte Scham und irgendwie Herz und das ist halt eben so die Lösung, die sich dann durch diese DC Filme äh ziehen ziehen sollten oder zumindest auch bei denen irgendwie.
Die sich also es gibt keine Linie außer, dass man alles irgendwie ausprobiert, aber.
Es gibt ja schon so ein paar Gemeinsamkeiten von diesen eher positiven Fällen, auch hier bei Harley Quinn. Klar, der Film ist irgendwie ab siebzehn und da spritzt auch das Blut, aber der Film hat halt auch irgendwie Herz
bleibt bei der Figur und konstruiert den Film um die Figur herum und fäng,
mit irgendeiner Prämisse an und sagt, na ja, die Figur ist schon mal Scheiße und deshalb müssen wir sie anders machen.

[1:16:46] Also es fängt aus so einer positiven Grundhaltung heraus irgendwie alles an. Und die Filme, die da schaffen, dann die das tun und auch tun dürfen, finde ich, die machen's irgendwie auch am gelungensten.
Und ähm ich fand den Jokerfilm, den mit Ruhekind Finix schwierig,
Ähm der ist ja auch unfassbar durch die Decke gegangen und viele, viele Leute haben den ja auch gesehen. Ich finde halt.
Also ich finde ihn halt nicht so gelungen um das jetzt mal ganz grob runterzubrechen.
Weil ich da ähnliche Probleme mit habe, dass ich sage, na ja, aber der der will mir hier auch schon wieder irgendwas so übers Knie brechen und dekonstruieren, vermeintlich dekonstruieren, ohne dabei auch irgendwie eine Aussage zu treffen und
diese
Pseudodiepennummern bin ich mittlerweile halt über dreißig Grad in dem Genre. Dann gibt mir Harley Quindy mit Konfetti, Kanone irgendwie in die Polizei äh Station marschiert. So, dann nehme ich lieber das, dann nehme ich lieber die die Pop-Variante davon.
Weil die bin ich noch nicht so überdrüssig, weil die habe ich in den letzten zwanzig Jahren in dem Genre irgendwie kaum sehen dürfen.

Lara:
[1:17:51] Ich ich glaube, dass eines der größten Probleme mit äh dem Jokerfilm habe ich, dass es ein Jokerfilm ist und nicht der Film an sich. Wenn der Film einfach nur irgendeinen.
Film gewesen wäre, der die der mir erzählt, wie ein ähm.
Stand-up-Comedian Clown äh kaputt geht an der Welt. Ähm dann wäre das für mich was anderes gewesen.
Aber als Teil dieses äh Superhelden ähm Dingen passt es einfach überhaupt nicht, weil gerade die Figur des Jokers und das haben, das verstehen die wenigsten, glaube ich.
Die Figur des Jokers funktioniert nur dadurch, dass man nicht weiß, wer er ist, wo er herkommt und was passiert und wird wie wie das funktioniert. Sobald.
Joker Origin erzählst, ernsthaft erzählst und natürlich sagen jetzt ganz viele, ja, aber am Ende wird ja so angedeutet, dass das alles nur erfunden ist.
Aber das erzählt mir der Film nicht. Der Film erzählt mir die Origin Geschichte von von dieser Figur.

[1:18:57] Und dadurch macht man die Figur an sich kaputt und uninteressant. Weil die Figur existiert nicht dazu, um zu wissen, warum die Figur so geworden ist, sondern die erzählt existiert, um.

[1:19:09] Gegen Pol zu Batman darzustellen. Und nicht den Gegenpool zu Bruce Wayne,
sondern im Gegenpool zu Bad Ban als funktionale Figur. Und deswegen habe ich ein großes Problem mit diesem Jokerfilm, um das jetzt nur mal ganz kurz als Sidetrack zu machen. Äh dass der Joker heißt. Ich glaube, ich finde, ich äh wenn der Film äh weiß ich nicht. The Comedian,
gehießen hättet oder sowas und überhaupt nichts mit.
Batman und äh City und was auch immer, wenn der einfach völlig losgelöst davon gewesen wäre. Ich glaube, das wäre.
Hätte dem würde dem Film einfach insgesamt besser zu äh Gesicht stehen, auch wenn ich trotzdem noch einige.
Große Probleme mit dem habe, was der Film erzählt und wie es erzählt, gerade mit am Ende, mit dieser Exekution, in der Horkshow und äh was das dann für einen Move mit rausbringt und diese ganze Insel Geschichte, die da mit dran.
Ja auch unabhängig von, ob das Joker heißt oder nicht.

[1:20:03] Auch ein großes Problem, aber es wäre dann ein anderes für Problem, was innerfilmisch ist und das Problem, dass es Joker heißt, ist halt extra filmisch und,
Ich frage mich halt jetzt so ein bisschen, was kann denn jetzt Warner DC mit ihrem Universum überhaupt noch tun, um das irgendwie wieder zu kippen? Weil
wo wir jetzt stehen und was so jetzt angekündigt ist
Das ist halt so, wie wir es gesagt haben, ist jeder Film steht so ein bisschen für sich, die gehören zwar irgendwie alle zusammen, aber sie haben eigentlich nichts miteinander zu tun und auch wenig äh innerfilmisch gemeinsam. Klar, was sie gemeinsam haben, ist, dass sie eben nicht.

[1:20:39] So sind wie die anderen, dass ihre Figuren zwar ähm ernst nehmen, aber eben mit einer gewissen Lockerheit und so weiter, aber.
Der Wonder Roman, der Chasam, äh der Aquaman Film, die zusammenzubringen.

[1:20:53] Extrem schwierig. Und ich frage mich halt so ein bisschen, wie könnte man das überhaupt machen, weil.
Ich sehe halt auch nicht den Ansatz, dass die CESS wirklich mal auf links drehen will, weil die machen ja auch nebenher jetzt viele Serienproduktionen.
Und da geht ja der selbe Scheiß.
Da hast du ein ein äh ein Titans, was das könnte auch diese EU-Film sein.
Weil er genauso in dieselben äh Bresche schlägt.

Christian:
[1:21:20] Stimmt. Ich erinnere mich an den Trailer. Fuck Batman oder so, sagt Robin glaube ich, ne? Oder Nightwing oder wer das war? Ja, ja.

Lara:
[1:21:27] Genau und der auch versucht Druck and Grittie zu sein und,
überhaupt nichts mit dem Teamzusammenhalt die einzige Serie die wirklich die wirklich funktioniert hat ist,
Doom Potrol. Und du Petrol ist halt wirklich genau das, was du vorhin gesagt hast. Das ist dieses Nebentrack, die dieses anderes Universumsding. Ähm
Aber ansonsten auch die Batwoman-Serie, die ist zwar gut, aber auch die geht mir viel zu stark in dieses rein. Ähm,
Was auch noch eine gute Serie ist, ist Black Lightning, weil die aber halt auch sehr,
aktuell politisch ist, geht halt viel Black Life Smatters, die geht viel Trump Amerika ähm und so weiter, aber die es steht eher auch wieder für sich.

[1:22:14] Aber die ganzen Ceat Double You Serien kannst du halt auch klicken, die sind halt nur Campy.
Erol und was weiß ich, wie die alle heißen, Legids of Tomorrow und so, die sind alles auch nicht so. Mir fehlt so dieses wirkliche Gegenkonzept, also.
Es müsste irgendwie mal gesagt werden, okay, wir scheißen jetzt mal auf diese ganz großen Nummern. Wir machen jetzt einen Young Justice Film, der eben nicht Doug and Greety ist.
Mit super Girl, mit äh Diana, mit Diana Treu, äh äh Wonder.
Girl oder wie sie auch immer heißt, ich weiß es gerade gar nicht äh mit mit äh Flashnachwuchs, also diese ganze zweite Reihe.
Aber nicht heiten Stark und Gritty ist, sondern eben dieses erhabene positivistische, wir glauben an die Menschen, wir glauben an das Gute und äh wir haben einen Fred Level,
wir auch händeln können, dass nicht gleich das ganze Universum ins ins Dunkel stürzt. So,
Ein Apokalyps, kein, was weiß ich, ähm sondern mal so ein bisschen wieder das Ganze runterfährt und auf links dreht. Ich glaube, das wäre das einzige, was das jetzt irgendwie noch kippen kann. Und ich glaube, das ist genau das, was nicht passieren wird.

Christian:
[1:23:20] Ich finde das halt auch so ermüdend ähm in der Wikipedia.
Gibt's halt den den Artikel zum DCU und da sind natürlich dann die ganzen Filme, die ähm die es schon gibt.
Ein Haufen Filme die halt geplant sind, also die als Future Films irgendwie gelistet sind, das ist dann halt noch der nächste Wonder Woman ähm der,
fertig ist und eigentlich halt, wenn Kinos wieder funktionieren, auch wieder ins Kino äh kommen soll. Wie du gesagt hast, The Sui Side Squat, dieses quasi Soft Reput von James Gunn.
Dann ist wohl ein Flashfilm geplant, the Flash, ein zweiter Teil von Aquament, zweiter Teil von und irgendwie seit Ewigkeiten schwert ja dieser Black Adam Film,
ging, wo glaube ich Gefühle zehn Jahren gesagt wird, ja, ja, wir machen den auf jeden Fall. So, also das sind die Filme, die als Future Film ähm.

[1:24:15] Gesetzt sind und dann gibt's noch die Filme, die wohl in Arbeit sind. Und diese Liste ist,
gefühlt dreimal so lang wie das komplette MCU bisher,
weil einfach mal alles irgendwie da drin steht von einem Supergirl Film zu äh Nightwing äh klar noch einen Seacul zu man of Steal, so klar der Film ist irgendwie sieben Jahre alt, aber wir brauchen unbedingt noch einen noch einen Seacull und das sind so Harley Quinn und Jokerfilm zusammen. Also es wird halt
immer.
Sobald ein Film irgendwie rauskommt, wird erstmal schon mindestens die Fortsetzung angekündigt, weil man glaubt ja an das Projekt und das ist ja ganz toll gelaufen alles. Dann irgendwie sobald der Film da ist und die ersten Kritiken da sind und es heißt so ja.
Weil sie nicht ähm.
Hier Nebenfigur in dem Teamfilm ist jetzt aber irgendwie sehr interessant und sagen sie, jo, machen wir sofort einen Film zu, machen wir mindestens zwei dazu,
so so wächst diese Liste halt immer weiter. Deswegen habe ich auch, ich habe jahrelang auch nicht an diesen Jokerfilmen geglaubt, weil das halt immer also.

[1:25:19] Worauf ich hinaus will ist, ich find's auch so wahnsinnig ermüdend am Ball zu bleiben, weil ich nichts schlimmer finde als ständig.
Über Filme nachdenken oder auch reden zu müssen, die potenziell gut sein könnten, aber nicht mehr als irgendwie eine,
Eine fadenscheinige Ankündigung sind. Also es ist immer so, dass jeder Film, der noch nicht da ist, ist natürlich immer besser als der Film, der dann wirklich kommt,
und dann halt immer sagen zu müssen, ja aber der nächste Superman Film, der der macht's dann wirklich gut, kommt der nächste Superman Film ins Kino, ist halt hier Batman wie Superman, absolute Scheiße.
Arbeit mit dem Justice League Film, dann wird's endlich wieder ruhend so und das ist halt alles.
Vielleicht braucht's gar kein Filmuniversum, vielleicht braucht auch braucht es gar keinen großen Plan, vielleicht gibt's jetzt einfach Film für Filmen.
So den nimmt man so, wie er kommt und guckt ähm auf den Film drauf, mal wird's gut, mal wird's nicht so gut ähm.
Schauen, schauen, was passiert, schauen was kommt, aber auch so das große, die große Zusammenhänge, also das Potential, was Marvel ja
absolut ausgeschöpft hat mit der ganzen Nummer ist ja auch etwas zusammenhängendes erzählen zu wollen, machen zu wollen und bei dies hieß es halt na ja wir zeigen nämlich der Senffilm ein Superman, aber weil wir immer noch nicht wissen, ob Henry Kevel dabei ist,
wir eigentlich auch keinen weiteren Film versprechen wollen, zeigen wir ihn mal komplett ohne Gesicht. Also wir zeigen halt irgendwie nur den den Oberkörper und ich sitze halt da und denke mir.
Nee, dann lass es doch.

Lara:
[1:26:48] Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Superman Fans. Ganz ehrlich.

Christian:
[1:26:51] So und und also sowas brauche ich halt auch nicht und deswegen, wie du sagst, ich glaube, die die also je eigenständiger die Filme irgendwie sind, desto interessanter könnten sie, glaube ich, sein,
mal gucken wo das alles noch hinführt. Mir ist nur eine Sache jetzt bei Harley Quinn aufgefallen, wo ich mal so ein bisschen drüber nachgedacht habe und verschenktes Potenzial sehe, ähm, bei DC im Vergleich zu Marvel Marvel agiert in unserer Welt, wenn man so will.
Ne, das ist ja alles in New York City und und in äh San Francisco spielt Antman und das das sind ja wir, also die der.
Greifbar, so, ist vorstellbar. Spider Man, der durch Manhattan schwingt so, ja? Kann ich verstehen.
Bei DC muss man ja eigentlich die Welt noch viel mehr erklären, weil's halt eben nicht die klassischen, also nicht die real weltlichen Städte sind und ja, mit Jopalis ist eigentlich nichts anderes als New York, aber irgendwie.
Aber irgendwie ist ein Goff im City, auch New York, also es ist ähm ich habe mich gefragt.

[1:27:47] Ich fand's ein bisschen schade hier bei Harley Quinn, dass wir in Grossem City ja anscheinend unterwegs sind. Ich hatte so den Eindruck und.
Es wäre halt toll gewesen, wenn diese Filme, die vielleicht inhaltlich und auch mit den Figuren gar nicht so sehr in Verbindung stehen, wenn sie es aber schaffen könnten.
Über mehrere Filme hinweg eine gemeinsame Welt tatsächlich zu erschaffen. Also wenn halt irgendwie die Szenerie, wie du sagst, diese diese ähm.
Dieses verlassene, dieser verlassene Park in Harley Quinn. Ich mein jetzt fehlen die Filme davor und drum herum aber wenn der jetzt im übernächsten Batman Film irgendwie nochmal auftaucht.
Ort, den wir auch wieder erkennen können, dass wir sagen, ah, guck mal, da spielt genau an der gleichen Stelle und vielleicht liegt noch der Hammer von Harley irgendwie in der Ecke rum und wir sehen irgendwie noch die Spuren ihrer Rollschuhe oder sowas und können sagen, ah, da ist die Verbindung, aha, ich verstehe schon.

[1:28:39] Mehr als die Person, die jetzt nur für diesen Film im Kinosessel sitzt,
Da sich halt eine große Chance irgendwie drin zu sagen, ah ja, man muss diese Welten, diese Städte, diese Örtlichkeiten den Leuten noch irgendwie näher bringen und klar, diese diese Fabrik, die wir da irgendwie sehen, die eigentlich aus bekannt sein.
Könnte, sollte, müsste, hatte für mich aber überhaupt gar kein Impact, gerade weil's ja darum geht, zu sagen, vergiss alles, was du kennst. Und das sehe ich halt auch als großes Problem bei diesem Film, dass die halt auch.
Oftmals versuchen gegeneinander zu arbeiten, weil der nächste Suisidesgrimm Suisidesquartfilm wird wahrscheinlich auch sagen, vergisst den Vorgänger.
Den Harley Quinfilm musst du auch nicht geguckt haben, um ihn hier irgendwie zu verstehen und das ist so ein bisschen ermüdend, wo ich mir denke, naja, aber was bringt mir denn diese gemeinsame Welt? Diese.
Dieser dieser Schatz auch an Figuren, die miteinander interagieren und sich gemeinsam in dieser Welt bewegen, was bringt es mir, wenn ihr mir immer wieder sagt, vergess alles, was du kennst. Und das ist eine ganz andere Welt. Und hier, weil wir jetzt
achtzehn sein dürfen, ist Gott im City viel, viel brutaler als in dem anderen Film und das ist so ein bisschen.
Da sehe ich halt eigentlich Potential, aber auch eine Menge verschenktes Potenzial.

Lara:
[1:29:46] Das ist ja genau das Problem. Wenn du ein, eine, ein Universum, was ja nichts anderes als eine große zusammenhängende Welt ist.
Ähm aufziehen willst, dann musst du es halt auch hinkriegen, das als zusammenhängende Welt darzustellen,
und ähm du hast schon ganz wichtig gesagt, dadurch, dass Metropolis und Goffem und wie sie alle heißen, eben,
Fiktionale Städte sind, ähm als Zuschauer in muss ich irgendwie ähm diese Orte kennenlernen und ich muss mich darin verorten können, um überhaupt auch ähm die Geschichten, die dort,
drin passieren, einschätzen zu können,
Wenn ich halt gar nicht weiß, wie groß ist denn Gott im eigentlich? Wie viel Millionen Leute leben da? Wo liegt denn das in den Vereinigten Staaten? Ostküste, Westküste, Zentral,
was weiß ich, ähm wenn ich mich da gar nicht zurechtfinden kann, dann ist das bin ich natürlich automatisch auch entrückter davon. Und was halt beim MSV,
noch ein bisschen eben auch besser funktioniert, ist das, was du gerade gemeint hast in jedem, nicht in jedem, aber in vielen Filmen sind Artefakte aus anderen Filmen. Wenn du dir Spiderman anguckst, der Erste.
Homecoming da wird am Anfang und immer wieder Bezug genommen auf die Schauplätze von vom ersten Avengers-Film.

[1:31:00] Ohne dass man das jetzt so genau immer aussprechen muss, sondern du siehst einfach nur, da liegen.
Teile von diesen komischen Invasionsschraubenschiff Würmern rum und irgendjemand sagt
ist hier, wir räumen hier auf, was da passiert ist und so ähm du siehst irgendwie an anderer Stelle siehst du halt diesen Tower, der da äh im im der dann am Ende mit diesem Jet weg.
Wo dann wo der wo die Umzugskisten quasi weggeflogen werden sollen. So da da das erkennst du halt sofort wieder.

[1:31:31] Also nicht nur spielen diese Filme in den realen Städten, sondern sie haben eben genau das, was du meintest. Man erkennt es sofort wieder
Und dafür damit weiß man auch ungefähr, wo das spielt und in welcher Größenordnung das
und dieses sogenannte das ist das das wirklich Worldbuilding, wie es so schön häufig heute auch genannt wird. Das kriegt GC halt auch nicht wirklich hin. Das liegt aber auch daran, dass wenn achtzig Prozent der Filme in der Nacht spielen.
Alles gleich aussieht und man überhaupt nicht wieder irgendwie was wiedererkennen kann. So,
Ist ja geht ja mir in Berlin schon so, wenn ich nachts irgendwie in Berlin um die durch die Gegend ziehe, dann sieht für mich jede Ecke fast gleich aus. Und dann merke ich mir auch nichts, wenn ich dann irgendwo in Wedding unterwegs bin, äh weil ich
die die Nachbarschaft nicht kenne und das ist dann in Filmen ja noch viel mehr, weil es ja nur Ausschnitte sind und da noch ganz schnelle Kamerafahrten und ganz oft. Also es wird auch kein, es gibt auch keine Momente, die man irgendwie kennenlernen kann, weil in dem Moment, wo man Dinge kennenlernt, wird's hoffe ich auch gleich wieder
in die Luft gesprengt oder es wird dann im nächsten Film gesagt ähm äh wir müssen wir starten, jeder Film ist ein kleiner Reboot an sich auch der Welt.
Und das ist ein großes Problem, was ich sehe und.

[1:32:41] Was ich halt auch finde, das hast du auch schon angedeutet und ich glaube, das äh bringt uns jetzt noch zu dem vielleicht letzten großen Punkt dieser Sache ist.
Der große Trend der Filmserialität der ist jetzt wirklich eine Punkt.
Wo er wo es wirklich kritisch ist. Ähm denn nicht nur die CE hat damit zu kämpfen, weil sondern auch Marvel hat damit zu kämpfen. Die haben jetzt ihre Dinge erzählt.
Werden jetzt versuchen das Ganze nochmal zu machen, vielleicht sogar höher Faster, höher, schneller weiter, wie es bei äh Ketten Marvel heißt.
Noch größer in die Universen zu gehen, also sich von der Erde zu lösen. Wenn Captain Marvel jetzt die neue zentrale Figur werden wird, die halt vordergründig nicht auf der Erde agiert, sondern im äh Weltraum, auf anderen Planeten,
mit größeren intergalaktischen Bedrohungen dann
weiß ich nicht, ob das nochmal noch so funktioniert, weil genau dann diese Bezugspunkte auch wegfallen. Wenn plötzlich nur noch irgendwie auf Planet X Y äh was passiert, wo man aber immer nur eine Stunde ist und dann im nächsten Film ist man beim nächsten Planet und dann beim nächsten Plane.

[1:33:51] Das wird diese Serialität auch nicht mehr so zusammenhalten und deswegen ist eigentlich die grundsätzliche Frage, die ich mir stelle, sollte man jetzt nicht nach knapp zwanzig Jahren einfach auch mal sagen, wir machen jetzt wieder den Schnitt und ich glaube, das wird nicht passieren, weil.
Konzerne Geld verdienen wollen und glauben, das können sie auch weiterhin.
Deswegen glaube ich gehört das in den nächsten zehn Jahren auch nicht mehr so gut funktionieren. Ich glaube es wäre jetzt besser zu sagen man geht wieder eher zu diesen kleineren Einzelfilm zurück die dann weniger zusammenhängen.
Und damit aber die Leute auch nicht überfordern. So.

Christian:
[1:34:23] Also genau das, genau das sehe ich auch als als Zukunft bei Marvel. Ich meine, die haben's, also,
sind ja kurz davor, also wirklich wortwörtlich mal auszusprechen und sagen, ja, es gibt jetzt verschiedene Universen hier bei uns. Also dieses Multiversum war ja schon ein bisschen angedeutet bei Spiderman, aber so war ja eigentlich nur so ein kleiner äh äh
ein kleines Augenzwinkern so und also ich sehe das halt schon, dass gerade so mit den Projekten, also ich glaube, ich glaube, sie werden beides versuchen.
Also es gibt den Hauptstrang, der auf das große und die nächste große Bedrohung und Taunus mal einhundert und es wird alles noch schlimmer und doller und wie du sagst, höher schneller weiter. Aber ich glaube, dass daneben eben auch.

[1:35:01] Weitere kleinere Geschichten, die sich dann auch an das große andocken oder vielleicht auch nicht andocken und auch auf anderen Plattformen Disney Plus wird ja auch viel äh irgendwie gemacht, dass man sagt,
Also man hat man hat eben auch den Vorteil, dass man sowas im Rücken hat, dass man sagen kann, ah ja. Hier äh.
Und äh den neuen Captain America, den äh Captain Falcon. So, die beiden kennt ihr. Habt ihr jetzt schon in ein paar Filmen gesehen?
Hier ist die Serie auf Disney Plus, hier gibt's irgendwie mal fünf Folgen, zehn Folgen, was auch immer und erinnere dich bei ähm weiß ich nicht. Im Endgame so die fünf Jahre dazwischen. Da spielt es jetzt.
Beispiel das
keine Ahnung, ob's so ist, aber so dieses hier ist der abgestrengte, abgesteckte erzählerische Rahmen, hier sind die Figuren, um die es geht. Da ist kein Captain Marvel dabei, da ist kein, kein äh kein Ironman dabei, sonst wer, sondern hier ist Zeit und Ort und Figuren,
und es bleibt in diesem Rahmen. Und dann gibt's aber immer noch die mega Budget Produktion, die irgendwie dann äh nächstes Jahr ins Kino kommt und sagt.
Wir erzählen wieder ganz umfassend für alles und den Hauptstrang und ich glaube, dass es schon relativ clever und ich weiß halt eben auch nicht, o,
die sie da irgendwie nochmal so hinwill dieses Hauptplatz neben Platz so.
Dafür ist ihnen, glaube ich, auch der gesamte, die haben ja eigentlich gar keine Gesamterzählung, also es steuert ja auf nichts irgendwie hin wie bei Marvel, wo alle drei Filme immer wieder Taunus irgendwie im Bild war und gesagt hat, eines Tages komme ich, aber und macht euch schon mal drauf geforst und.
Ja eigentlich nicht so sehr, dass.

Lara:
[1:36:30] Es ist noch nicht so deutlich, aber es ist schon da, es ist eben ab Apokoleps, es ist äh es ist schon da äh.

Christian:
[1:36:38] Gut, aber denn dann muss ich die Frage stellen, ist es immer noch da, weil es ist halt.

Lara:
[1:36:42] Frage, ich also.

Christian:
[1:36:43] Kann halt wieder hinten runterfallen.

Lara:
[1:36:44] Bin mir ziemlich sicher, dass das so der Hauptplot ist, weil das ist ja und es ist ja auch in den Comics so, dass es wirklich die Folie von beiden übereinander gelegt, also der heißt halt anders.
Aber es ist genau dasselbe. Schmuck.
Du hast auch da so einen totalitären äh äh Typen, der alles äh für sich vereinnahmen will, der übermächtig ist ähm und das ist.
Äh ja, also das, da wollen die wahrscheinlich schon noch hin, aber ob sie's schaffen, jemals dorthin zu kommen, ist halt.
Sehr, sehr fragwürdig und ich persönlich finde ähm sie sollten beide, aber das GCI.
Noch viel mehr sollten jetzt wirklich versuchen aus diesen zwei großen Punkten, die die Welt verändern, das ist die Streaming-Sache und das ist jetzt die Pandemie.
Den Nutzen zu ziehen.
Nochmal umzudenken, das Ganze anders aufzubauen. Das wird Marvel wahrscheinlich nicht machen. Aber die See.

[1:37:48] Könnte ich mir zumindest vorstellen, dass ich vielleicht mal drüber nachdenken könnten? Weil ähm durch diese Sache mit den Verschiebungen, dass Filme nicht wie geplant ins Kino kommen, das ist für die Seat deutlich weniger schmerzhaft, weil du wie du schon gesagt hast, sind ja,
zwanzig Millionen Filme in der Pipeline und man weiß eh nicht wann was kommt und wie es zusammenhängt während bei M, beim MC Eure mittlerweile schon sehr deutlich der Plan mittlerweile steht.
Und wenn sich da was verschiebt, dann ist es,
Viel schwieriger für für Marvel und Disney. Bei DC ist es so, die könnten jetzt auch wirklich sagen, okay, wir machen das jetzt ganz anders,
nutzen auch jetzt diesen Home äh Videomarkt viel stärker. Wir gehen viel stärker in die Streaming Dienste rein, machen das früher verfügbar,
oder machen, produzieren. Extra, extra dafür, da haben wir halt auch wieder das Problem, dass sie ja auch ihr eigenes.
Eigenen Streaming-Dienst haben ähnlich.
Der auch mit viel, viel mehr Problemen zu kämpfen hat, der wahrscheinlich auch in zwei Jahren wieder eingestellt wird, so wie ich das gerade sehe, deutet vieles darauf hin. Also.
DC Strugglet halt an allen Enden, Ecken und Enden und deswegen sehe ich gerade für ein größeres Zusammenhängendes Universum, da eher schwarz als.
Dass da sich wirklich was nochmal dreht.

Christian:
[1:39:05] Aber das ist ja die perfekte äh Überleitung und die Frage

Was Macht Die Pandemie Mit Dem Kino?

[1:39:10] Wo und wie findet das denn alles statt? Also du hast das schon etwas ähm du hast gesagt, du hast eine große Chance drin, aber man kann ja auch die Frage stellen, ob eben der sagen wir mal, wo sind wir denn
schwer abzuschätzen, aber ob jetzt vielleicht der nächste Harley-Queen-Film, der jetzt auch nur grob angekündigt ist, ob der kommen wird, weiß man nicht, aber,
wird überhaupt noch ins Kino kommen. Also gibt's da draußen überhaupt noch Kinos, die in der Lage sein werden, Filme zu zeigen oder es in einem halben Jahr ähm wie du sagst, irgendwie nur noch Streaming möglich, weil ähm die Pandimie ähm.
Kinos ähm auch killt.

Lara:
[1:39:52] Also ich glaube ganz so.
Nielistisch, pechtimistisch äh äh braucht man das nicht sehen. Ähm es man muss da aufpassen. Es gibt man muss da wirklich groß unterscheiden zwischen mehreren Dingen. Zum einen amerikanischer Markt, internationaler Markt, unser deutscher Markt so,
da funktionieren erstmal die Kinos anders.
Und da funktioniert auch dieses Streaming und Home Entertainment anders. Weil ähm.

[1:40:20] In den USA dieses ähm Pay-TV und so weiter einfach eine viel größere äh Historie hat und Akzeptanz hat. Für die ist es nicht so der Riesensprung. Bei uns gehen die Leute immer noch lieber ins Kino, als sich sowas zu Hause anzugucken. Ähm,
Und auf der anderen Seite muss man halt immer gucken, welche Kinos leiden jetzt darunter.
Und äh wenn ich mir jetzt angucke, wo wo äh also die großen Kinoketten, die wird's auch weiterhin geben. Die werden jetzt von diesen zwei Jahren ähm nicht komplett kaputt gehen. Die werden, es wird sich natürlich ein bisschen was tun, aber ich meine,
die großen Kinoketten waren schon immer von den Blogbustern abhängig so und die haben in den letzten Jahren gerade Disney aggressiv sich in diese Kinos reingedrängt,
deren und ihre Marktmacht äh ähm da verstärkt. Das heißt, sobald's wieder aufm.
Kinos geben, wird er international in den USA sind die Regeln ja sowieso nicht so, dass man wir können zu Kassel jetzt auch ins Kino gehen so, aber es gehen halt nicht so viele,
Deutschland kannst du jetzt grade wieder nicht ins Kino gehen. Ähm aber äh dass da da der leiden vor allem die nicht Blockbuster Kinos drunter.

[1:41:26] Eigenständigen, die kleinen Programmkinos, die leiden da drunter. Aber kein, kein Kino, was ein DC Film zeigt,
wird da jetzt so drunter leiden? Das Problem ist eher, dass halt auch viele Programmkinos mittlerweile auf den Zug aufgesprungen sind, zumindest hier in Berlin. Äh die Georg Kinokette hat mittlerweile auch sehr, sehr viele Blockbuster gezeigt
Und wenn die sich dadurch eben auch von Blogbustern abhängig machen, ist es wiederum schwierig ähm andere Sachen zu zeigen. Also ich glaube nicht, dass die Kinos an sich.
Probleme haben werden und auch nicht die Superheldinnen Filme, also der nächste Harley Quintfilm wird definitiv in einem Kino kommen. Die Frage ist halt nur,
Wird noch was anderes kommen oder werden wir dann erstmal in in den, in den Jahren nach äh der Pandimie-Events jetzt so wie,
erhofft, wie wir alle hoffen, laufen wird, dass nächstes Jahr das äh die die äh
das Gegenmittel kommt, die die Impfung kommt und dann wird's ein Jahr dauern bis Ende zwanzig einundzwanzig bis die Impfungen alle durch sind, dann wird's immer noch schwierig sein, weil die Panimier dran trotzdem nicht vorbei ist.
Sagen wir mal zwanzig zweiundzwanzig kommen wir wieder in einen halbwegs geregelten Kinobetrieb.
Dann werden halt vor allem erstmal die Filme äh lizenziert, die Massenpublikum anziehen. Und das sind halt äh zum Beispiel Superheldenfilme.
Also ich glaube, diese Filme werden nicht das Problem haben.

[1:42:45] Und wenn, solange die Panthemie läuft, werden die auch nicht darunter leiden, dass sie relativ schnell oder direkt einen Nicht-Kinostart bekommen. Weil ich glaube, dass halt
dieses Streaming-Dienste in den A USA sowieso und bei uns mittlerweile auch sich immer immer stärker etablieren.

[1:43:03] Und dann ist nur die Frage, wie werden die Hersteller die sie Erfolge daran messen? Also weil man da ja wir haben ja überhaupt keinen Einblick darauf. An den Kinokassen kann man das immer irgendwie.
Ne, du kannst eigentlich an die verkauften Tickets, es gibt sowas wie Box, auch für Smoke Joe, was zumindest einen groben Einblick auch zeigt, international und äh im im Heimatland und so. Aber bei Netflix, bei Dis.
Wie erfolg,
sind und wo was bedeutet da jetzt zum Beispiel erfolgreich, wie viele Leute das in den ersten Wochen streamen, wie viele Leute das äh äh irgendwie im ersten Monat Stream insgesamt streamen
ob die Filme ganz geguckt werden oder nicht. Das sind ja ganz andere Parameter und die haben die wissen wir nicht,
Deswegen wird das eher so ein bisschen die große Unbekannte sein, aber,
ich glaube was was so diese großen Franchise-Filme angeht und Superheldinnen Filme, da brauchen wir uns keine Sorgen machen, ehrlich gesagt im Zweifel verschieben die sich halt jetzt alle um zwei Jahre.
Aber kommen werden sie.

Christian:
[1:44:03] Ich bin da ein bisschen skeptisch. Also einerseits ähm auch äh mega Konzerne wie Disney und und ich meine.
Disney vielleicht noch am wenigsten, aber eben auch so Konzerne wie wie Warner, die zu ATNT gehören, die ja eigentlich auch nur Teil von einem Teil von einem Teil sind. Ähm ich glaube schon, dass da ähm.
Finanziell, dass es da auch zu Problemen kommt
Ganz einfach, weil das Geld ist ausgegeben, aber wenn's erst in zwei Jahren wieder reinkommt oder reinkommen kann, dann ist das halt auch für die Unternehmen erstmal ein Problem, halt so lange auf diesen ähm
Ausgaben und damit auch auf dem Minus irgendwie sitzen zu bleiben. Also da, deswegen war da eben auch in diesem Jahr hat sich ja schon so ein bisschen was bewegt. Deswegen hat das eine ja auch versucht zu sagen, na ja, wir haben ja diesen Mulanfilm unabhängig von der Qualität des Filmes, aber der ist halt,
Der ist halt da, der muss halt raus. Also wir wollen halt, wir haben da eine Menge Geld ausgegeben und müssen halt zusehen, dass wir irgendwie das Geld wieder reinholen
und probieren da mal ein bisschen was mit aus. Das wird nicht mit jedem Film funktionieren. Ein paar Experimente gab's ja eben darüber hinaus auch. Hier Warner, die mit Tennet versucht haben,
irgendwie die Leute ins Kino zu holen und zu sagen, na ja, wenn das Kino komplett leer ist, weil niemand einen Film rausbringt, dann kommen wir vielleicht mit unserem Bockbuster und die paar Leute, die ins Kino gehen und wenn der Film dann halt nicht nur irgendwie zwei Monate läuft, sondern vielleicht irgendwie.
Ja, weltweit, vielleicht kriegen wir über die lange Laufzeit auch wieder Geld rein. Also was ich sagen will ist, es passiert eine Menge.

[1:45:30] Es ist zwangsläufig etwas in Bewegung, was ich mich halt auch frage. Also du hast vollkommen recht, da muss man sich auch keine Sorgen um, um.
Das Kino machen, also die der Bedarf, wenn wieder alles,
Funktioniert glaube ich in einem abgedunkelten Raum mit vielen Menschen, die dann hoffentlich auch in der Lage wieder sein werden, das Telefon mal wegzulegen, aber mit Popcorn und in einer gemeinsamen Situation etwas Gemeinsames zu erleben, nämlich so einen Film zu schauen. Das,
übersteht jede Pandemie, glaube ich.

[1:46:01] Ich frage mich aber, wie sich das denn nachher äußert, weil klar, also das ein oder andere Multiplex, die ein oder andere Kette wird irgendwie pleite gehen, na ja, dann kauft's,
eine andere Kette auf oder Netflix steigt dann doch ins Kinobusiness ein oder wie du sagst, Disney dringt sich aggressiver in den Markt und sagt, na ja, dann kaufen wir halt selber mal ein paar Kinos auf, keine Ahnung, was was da alles möglich ist.
Ich frage mich aber, wie die Leute drauf reagieren, weil mit jedem Experiment, was jetzt gemacht wird.
Kann das ja deswegen fand ich das bei Harley Quinn auch so interessant. Der Film ist halt in den USA, da ist das Fenster normalerweise neunzig Tage. Du hast neunzig Tage zwischen irgendwie Kinostart und Verfügbarkeit im Heimkino,
das ist unfassbar eng geworden dieses Fenster. Es waren früher als noch kein kein kein Video on Demand gab.
Noch nicht mal eine DVD gab, so die Videokasse, die kamen dann irgendwie zwei Jahre später oder so. Dann auch erst nur in der Videothek, irgendwann konnte man Videokassetten selber kaufen, da hat sich eine Menge bewegt und der.
Das Bedürfnis Filme schneller zu Hause auch gucken zu können als Alternative, als gleichwertige Alternative zum Kino. Das ist glaube ich immer mehr.
Also das steigt immer mehr und man hat ja jetzt auch gesehen, dass so ein paar Studios da ein bisschen was versucht haben,
Zwangsläufig versuchen mussten, weil na ja, ne, so Geld ist ausgegeben und irgendwie muss es wieder rein. Dann gab's ja auch diesen Animationsfilm äh Trolls glaube ich, Trolls Wult Tour oder so.

[1:47:24] Kindgerechte Animationsding ähm.
Ich glaube Universal oder so war das die die sehr erfolgreich, also die waren sehr stolz drauf, die haben das Ding halt Stadt ins Kino ins Heimkino gebracht.
Haben die Zahlen, haben für sich selbst sehr zufriedenstellende Zahlen erwirtschaftet und haben gesagt, finden wir gut, am liebsten würde, würden wir das jetzt immer machen und dann hat,
Kinokette in den USA gesagt, ja Moment mal Freunde, wir leiden hier unter der Pandemie,
Wenn hier irgendwann mal wieder die Kinos aufgehen, so eure Blogbusterfilme zeigen wir dann aber nicht mehr und dann gab's richtig Ärger und Streit und Stress.
Und das das ist der Punkt, auf den ich hinaus will. Ich frage mich, ob durch die Panemie die ein oder andere Büchse der Pandora aufgemacht wird, die sich dann nicht mehr zumachen lässt. Wenn wir irgendwann alle geimpft sind und wieder in der Lage sind, auch rauszugehen, dass,
Sehr viele Leute dann sagen, ja aber warum? Und warum ausgerechnet bei diesem Film? Also klar, hier irgendwie Blick äh.
Und fünfhundert Millionen Dollar ausgegeben in der Produktion und muss irgendwie drei Milliarden einspielen und so. Dafür gehen wir auch noch irgendwie einmal im Monat ins Kino. Aber diese Filme dazwischen.
Eben nicht nur Art Hauskinointipen im Kino, sondern durchaus ein Film, der wie ein Harley Quinn.

[1:48:35] Achtzig Millionen mit Budget, hundert Millionen kostet und vielleicht dann in Anführungszeichen auch nur das dreifache einspielen muss und dann sind's halt nur dreihundert Millionen oder so. Ja, aber was ist, wenn man die Leute direkt zu Hause so erreichen kann? Weil dann eben auch vielleicht
durch die Pandemie die ein oder andere.
Plattform mitgewachsen ist. Er hat wahnsinnige Erfolgszahlen im Abonnement von Disney Plus erzielt. Die haben ihr ihr Fünfjahresziel dann haben sie in einem Jahr erreicht, weil die Leute ja zu Hause sind und sagen, na ja, mal gucken, was da rumliegt bei Disney.
Also, dass da vielleicht neue Strukturen entstehen, neue Player entstehen, neue, neue Märkte oder wie man das auch immer nennen will, aber auch neue Bedürfnisse. Und das, wenn die Kinos wieder lauf gehen und dann stehen wir vorm Kino und da sind irgendwie zwanzig neue Filme und die Leute sagen,
also.
Für zwei gehen wir ins Kino, aber den Rest, den wollen wir am liebsten heute Abend schon zu Hause gucken. Also gibt's da gibt es da ein gesteigertes Bedürfnis für? Gibt es da dann vielleicht auch.
Schwierigkeiten in Filmproduktion oder müssen neue, also neue Filme, die halt jetzt nur auf dem Papier existieren in fünf Jahren rauskommen sollen, müssen die das irgendwie mit reinnehmen, gibt es da irgendwie Bewegung und vielleicht sind wir, wie du sagst, zweitausendzweiundzwanzig in einer anderen Lage und.
Vielleicht gibt's dann irgendwie nur noch halb so viele Kinos, die nur noch halb so viele Filme zeigen, aber zu Hause passiert dann irgendwie viel.

[1:49:52] Ich weiß es auch nicht, ich fantasie ja auch nur.
Halt sehr, sehr spannend, also im im positiven Sinne jetzt mal da die ganze Schrecklichkeit dieser Pandemie mal ausgeklammert, aber,
das Gefühl, dass in diesem Jahr in Sachen Kino und Filmmedium, im Kino selten so viel Bewegung war, wie in diesem.

Lara:
[1:50:14] Das stimmt auf jeden Fall und äh du sprichst einige Punkte an, die ich auch ähnlich sehe und ähm die ich aber so ein bisschen noch ähm noch ein bisschen aus einer anderen,
Sichtweise vielleicht oder noch ein bisschen anreichern möchte und zwar diese dieses Bedürfnis. Du hast gesagt, ob neue Bedürfnisse entstehen. Ich glaube, die sind gar nicht so neu,
Ich glaube, die die Leute, die, die das Bedürfnis haben, den Film gleich zu Hause zu gucken, die gibt's schon seit zehn, fünfzehn Jahren,
spätestens halt wirklich so schnelles Internet ähm ähm sich in den mindestens in den größeren Städten so verbreitet hat, dass es sich auch gut streamen lässt,
oder gut kaufen oder leihen lässt oder was auch immer.

[1:50:54] Die Leute habe ich in den letzten fünf, zehn Jahren immer wieder in Diskussionen erlebt, die die wirklich einfach mal ähm die Frage stellen, ja warum,
Muss ich denn überhaupt noch warten? Warum gibt es nicht von Tag eins die Möglichkeit, entweder im Kino oder zu Hause zu gucken.
Und diese Frage ist es natürlich kann man beantworten mit Historie und gewachsen und äh bla und blubb,
Aber die lässt sich halt jetzt quasi wie ein Universum äh ein äh äh Comic-Universum rebooten. Man kann jetzt quasi auch sagen, ähm es spricht eigentlich nichts mehr dagegen.
Was sich ändern wird oder was sich ändern werden muss, wenn man mehr in diese Richtung geht ist natürlich diese ganzen ähm.
Ja diese diese Mechanismen und die die Preise drum rum. Also wenn ich jetzt zum Beispiel hingehe und sage ich kann mir ein ähm Kinofilm, der vor sechs Monaten im Kino lief für drei Euro leihen.
Dasselbe kann ich natürlich nicht machen, wenn der Film neu rauskommt. Da kann der nicht nur drei Euro kosten. Weil dann ist.

Christian:
[1:51:58] Ja klar, ja klar.

Lara:
[1:51:59] Die Leute sagen, ich gebe keine zehn, zwölf Euro für einen Kinofilm aus, wenn ich ein Zuhause für drei gucken kann. Auch wenn der der Bildschirm,
und die die Anlage bei weitem nicht so ist und das Erlebnis einfach ein anderes ist. Aber du kannst eben auch nicht hingehen, wie sie es jetzt mit Mulan gemacht haben, dass du sagst, du stellst es auf einen Streaming-Dienst, wo die Leute monatlich schon acht
Euro zahlen und verlangen dann dreißig Euro dafür. Einen Preis, den ich halt auch an der Kinokasse wie man's gezahlt hätte,
Also da muss da müssen sie halt dann einen Weg finden diese Preisspirale, diesen Preisdreher so hinzukriegen, dass sie genau diesen,
Knackpunkt, diesen diesen Sweetspot finden zwischen ähm das bringt uns genügend Geld
um unsere Produktionskosten reinzufahren und Gewinn zu machen, aber es verschreckt die Leute auch nicht das äh überhaupt nicht zu gucken, weder im Kino noch zu Hause, so diese Mischkalkulation
das wird die große Herausforderung sein und ähm der andere Punkt mit diesem mit Budget Filmen, das.
Sehe ich auch sehr ähnlich, das wird wahrscheinlich passieren, dass viele mit Butch Filme, die auch nicht so diese große, wo das Risiko, das auch nicht so, dass es vielleicht sogar ein Flop wird, größer ist, dass die dann vielleicht kleinere Starts bekommen, also nicht mehr in allen,
Kinos auf der ganzen Welt. Gleichzeitig starten ähm dass die dann vielleicht auch wirklich direkt auf ähm Netflix, Disney und Co laufen werden.

[1:53:27] Da müssen die dann auch schauen, dass sie zum Beispiel, wenn sie das mit Netflix machen, einen den Deal rausschlagen, dass sie damit
genügend verdienen, das ist klar auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist es aber auch so, ich meine, es gibt halt unzählige viele äh Indipant-Filme, für bei denen das schon immer so war, die hatten keine,
so. Die haben wir dann zwei Jahre später auf DVD bekommen oder jetzt eben vielleicht dann direkt zum Kinostart, nicht mehr im Kino, sondern auf Streaming, also es ist auch vielleicht eine Chance für diese Filme, die sonst vielleicht ein kleineres Publikum,
zum Release bekommen, jetzt vielleicht auf Einschlag ein größeres zu bekommen. Also so würde ich das vielleicht eher sehen, dass man das für für die Filme.
Wenn man das richtig hinkriegt.
Eher was Positives daraus sieht. Äh ich würde es jetzt nicht so mit so einem Bild wie die Büchse der Pandora, die man dann nicht mehr zubekommt, weil das ja eher was Negatives ist,
ähm das glaube ich nicht, dass da irgendwas in die Richtung passiert, sodass man sagt, okay und jetzt komm, komm, gehen die Leute einfach gar nicht mehr ins Kino, weil's gewohnt sind, dass sie äh für fünf Dollar den Film sofort äh zu Hause haben. Ich glaube, das wird,
großflächig nicht passieren, dafür sind wir demografisch auch noch weltweit zu sehr,
so geprägt, dass äh der der die Mehrzahl an Zahlungskräftigen Leuten so aufgewachsen ist, dass sie ins Kino ge.

Christian:
[1:54:47] Ja, aber ich finde das, ich finde das, ich finde das sehr, sehr, sehr spannend so, weil diese diese Frage, warum muss ich denn überhaupt noch warten? So, die kann ich als jemand, der,
Leidenschaftlich gerne ins Kino gehen. Ich kann sie halt, ich kann sie halt auch logisch nicht beantworten. Ich weiß halt auch, woher das kommt und das.
Wie vieles im Zweifel ist es halt ein Dollarzeichen so als Antwort, weil Geld, ähm, nicht weil's irgendwelche technischen Gründe gibt oder so.
Wenn du sagst, vor zehn, fünfzehn Jahren waren halt dann auch die Tauschbörsen natürlich mega voll in in also heute genauso, aber das war halt noch viel mehr ein Thema, das wir heute gesagt haben, na ja, du gehst morgen ins Kino, um den Film zu gucken. Ich habe ihn gestern Abend schon auf der Couch geguckt
das ganze heute auf illegalem Wege so.
Ne, also der, wie du sagst, das das Bedürfnis war halt schon, ist auch schon länger da und ich ich frage mich halt eher, also deswegen sind glaube ich auch viele so vorsichtig, ähm viele Studios und viele Filmverleihe und viele Plattformen, weil sie halt eben auch.

[1:55:45] Das mein ich so ein bisschen mit der Büchse der Pandora. Ich glaube, sie wollen halt auch nicht. Sie haben, glaube ich, auch Angst davor, einen Schritt zu gehen
den sie eigentlich gar nicht gehen wollen, um ihn dann irgendwann wieder zurückzugehen, um dann aber zu sagen, naja wieso, das Publikum geht aber nicht mehr zurück. Also das ist glaube ich so dieses, also in einer idealen Welt kannst du dir eigentlich kommt ein Film irgendwie raus und du kannst dir aussuchen, wo du hingucken willst, ob du ihn jetzt
viel zu viel Geld zu Hause gucken willst oder für nicht ganz so viel Geld irgendwie auf einer großen Leinwand mit fünf anderen Leuten in einem Saal gucken willst oder ob du den in Virtual Reality für nochmal mehr Geld oder ob du irgendwie also.
Warum nicht? Also es ist, es ist doch, es ist doch eigentlich so so eigentlich ist es dem Film auch relativ, ich will sagen egal, aber ähm ähm.

[1:56:27] Also ich sehe, ich na ja, es sind die nächsten Kapitel, die aufgehen, ich verstehe die Angst des Kinos halt ehrlich gesagt auch nicht so sehr vor diesem Mainkinomarkt, weil ich denke mir, das Kino sollte auch viel, viel.
Bestärkter argumentieren und sagen, na ja, wir sind nicht der Ort, der dafür sorgt, dass du drei Monate lang deinen Film nicht gucken kannst, sondern wir sind einfach de facto der beste Ort, um jeden Film der Welt zu gucken.

Lara:
[1:56:47] Genau, da in diese.

Christian:
[1:56:48] Toll deine Heimanlage ist, wie toll dein vier K Fernseher ist, so das erlebt, das beste Erlebnis gibt's nur im Kino,
in Klammern, wenn die Leute auch wirklich mal die Klappe halten und nicht irgendwie das Telefon rausholen und
So, aber grundsätzlich ist einfach immer die beste Wahl, finde ich, dass das Kino das jetzt auch nach der Pandemie sein, das wird's auch, das wird's halt immer sein und ähm.

Lara:
[1:57:10] Ja gut, das ist natürlich sehr pauschal jetzt gesprochen. Ähm,
Weiß ich nicht, es gibt bestimmt auch viele Filme, die die für die einzelne Person besser zu Hause zu gucken sind. Äh und daher gehe ich jetzt gar nicht davon aus, dass andere Leute irgendwie telefonieren oder so, sondern einfach, weil manchmal der Rahmen äh auch helfen kann, einen Film besser zu verknusen,
mal oder zu genießen oder sich drauf einzulassen, aber ähm ich glaube auch, dass das Kino da mit mehr Selbstbewusstsein auftreten sollte und sich eher
zusätzlich irgendwie versuchen sollte da ähm Leute zuzuholen und zu überzeugen
warum die Leute ins Kino gehen sollten, wenn sie denn äh überlegen, weil die Leute, die halt gar nicht mehr überlegen, sondern die sagen, ich guck's eh zu Hause.
Kriegst du auch nicht mehr ins Kino, egal mit was. Und ähm ich meine, die Kinokultur und das Kinogen.
Das hat sich immer äh entwickelt. Das war noch nie von heute auf morgen so wie es jetzt ist und hat,
dann nicht mehr entwickelt. Ich meine, diese ganze Blockbusterkultur, die kam auch ähm erst nach einer durch durch, das war auch eine gewisse Entwicklung.

[1:58:16] Ne, das hat einen technischen Vorsprung gegeben, es gab einen wirtschaftlichen Aufschwung und jetzt ist es halt vielleicht eine andere Richtung, in der sich die Kinokultur wieder entwickeln muss und äh sich dagegen zu stemmen, ist für mich halt auch
immer der falsche Schritt, das ist, ich meine, das das ist von der Herangehensweise halt das alte Problem, ist man progressiv oder ist man konservativ, ne?
Und äh wenn man das jetzt zum äh das ist genauso, man kann jetzt genauso in anderen Bereichen ähm argumentieren. Ähm da da gibt's viele Beispiele. Jetzt eins ist vielleicht
bisschen, sehr schräg ist aber, wenn man sich zum Beispiel das große Thema Drogenlegalisierung oder so anguckt, ähm
die Entscheidung, den Drogenbesitz legal zu machen und nur den Verkauf äh zu illegalisieren. Das ist ein Schritt, den ich immer befürworte, weil die Leute.
Es ist besser, du entkriminalisierst, dass die Leute das konsumieren, als wenn sie's illegal machen.

Christian:
[1:59:09] Hm, hm.

Lara:
[1:59:11] Und die Wirtschaft profitiert ja eher davon, wenn du's legal machst.
Weil du unterbindest das ja nicht, dadurch, dass du es verbietest, das ist dieser völlig seltsame Ansatz zu sagen, es ist verboten, deswegen findet es nicht statt, so.
Einfach im Gegensatz das Potenzial auszunutzen, zu sagen ähm wir versuchen das für uns äh also jetzt wenn ich wirklich so ultrakapitalistisch denke, wie ich nur kann,
ist es doch eigentlich sinnvoll, alles durchzukapitalisieren, anstatt äh dass irgendwie die Leute in die Illegalität zu treiben, das ist das große Problem mit Napster und Co gewesen oder irgendwelchen Videoload-Plattformen. Ähm das haben die viel zu spät erkannt und immer noch nicht,
um hundertprozentig umgesetzt, wenn man den Leuten einfach sagt, ihr könnt das jetzt gucken, ihr müsst dafür halt auch Geld bezahlen, aber immer noch nicht so viel, dass es ähm für die meisten Leute jetzt so schmerzhaft ist, dann werden doch die meisten Leute
immer noch sagen, ja bevor ich mich da jetzt irgendwie strafbar mache, dann zahle ich doch die acht Euro jetzt.

Christian:
[2:00:04] Ich wollte grad sagen und das ist eben das, was jetzt so irgendwie fünfzehn Jahre, zwanzig Jahre später den Disney auch mit Disney Plus er kann. Das hat halt ewig gedauert, da was draus zu machen, aber genau das ist es ja eigentlich, das ist die Antwort auf
auf auf die Tauschbörsen und erst war's irgendwie iTunes und Amazon mit dem mit dem ähm.
Mit dem digitalen Kauf und Ausleihmarkt und dann kam eben Netflix dazu und hat gesagt, na ja, das ist viel cooler einfach eine große Bibliothek zu haben, so und daraus aussuchen zu können und das ist jetzt eben auch bei allen angekommen. Und wie du auch gesagt hast, so mit Warner
Um dann wieder im Umkehrschluss, jetzt sind sie alle wieder zu spät und sagen, na ja, wir machen's jetzt auch. So, wir machen jetzt nicht mehr irgendwie
eine Plattform oder meinetwegen drei große, sondern wir machen alle eine eigene Plattform, so bis die dann auch wieder gegenseitig,
aufgekauft werden und dicht gemacht werden und so. Also da da wird glaube ich auch noch eine Menge passieren, weil es können halt auch nicht alle ein Disney-Plus aufmachen, weil Disney
ist halt in dieser komfortablen Lage irgendwie mal so gefühlt achtzig Prozent der Popkultur einfach selber zu besitzen,
die restlichen zwanzig Prozent verteilen sich dann auf ganz viele andere auf und das ist halt also nur für nur für einen sechs Snidercut von Justice League wird jetzt niemand irgendwie da dieses komische Max abonnieren so. Das.
Utopisch.

Lara:
[2:01:15] Probe. Probemonat und dann wieder Canceln. Und dann halt die auch nichts davon gewonnen.

Christian:
[2:01:20] Genau, so und das.

Lara:
[2:01:21] Natürlich kann man das kritisch sehen, das sehe ich auch unterkritisch, dass Disney so eine große Marktmacht hat. Keine Frage und natürlich vor allem, wenn's dann um die Entscheidung geht, was wird produziert und hergestellt und welche Filme
passieren dann einfach nicht. Wenn das in den Händen von einem großen Konzern ist oder zwei ist es absolut kritikwürdig, da bin ich
bin ich ja voll auf diese Seite, aber ich meine, wir wir sind ja immer auch an diesem Widerstreit zwischen Kultur und Kapitalismus und wenn man einfach mal jetzt,
wir leben in einer kapitalistischen Realität und wenn wir das, das muss man akzeptieren, entweder man man akzeptiert es und arbeitet in dieser Realität oder man arbeitet
gegen diese Realität, um den Kapitalismus abzuschaffen. So, es gibt nur diese zwei Möglichkeiten, aber du kannst nicht sagen.

Christian:
[2:02:03] Na ja, die dritte hast du vorhin auch erwähnt, das waren die Drogen, aber vielleicht noch ein anderes Thema.

Lara:
[2:02:07] Aber du kannst da halt nichts so tun, als könntest du innerhalb eines kapitalistischen Systems einen Konzern dafür äh äh belangen, dass er das tut, was das System von ihm verlangt. So, das ist halt auch schon ein bisschen,
Schwierig ähm und ähm das ist jetzt sehr runtergebrochen. Natürlich ist es muss man das differenzierter betrachten. Ich weiß, dass
Leute, aber wenn wenn man's halt mal ähm so ein bisschen runterbricht, ist es im Kern sind es diese zwei Momente. Entweder du
du akzeptierst, dass der das Hollywood und USA und dieses Produktionsland und Distributionsland Amerika eben auf diesen Grundfesten der des radikalen
Kapitalismus aufgebaut ist, dann kann man Disney ja nicht vorwerfen, das ist dann nicht evel Disney oder wer auch immer Ivil da ist.

Christian:
[2:02:52] Das ist der ebel Kapitalismus, der dahinter steck.

Lara:
[2:02:54] Ja genau und natürlich kann man sagen es ist moralisch verwerflich von den Leuten die bei Disney arbeiten das so zu machen.
Aber das kann man denen halt auch nur bis zu einem gewissen Grad vorwerfen. Es gibt keinen ethisch moralischen Kapitalismus da draußen, Leute. Das müsst ihr mal einsehen. Das ist jetzt vielleicht sehr radikal links in diesem Filmpodcast, aber,
Natürlich ist auch das politisch, alles ist politisch und auch die Pandemie und wie die Filmwirtschaft damit umzukommen, geht es hochpolitisch und da wird sich da wird sich natürlich einiges, um das jetzt nochmal um die Ausgangsfrage,
wirkt sich das aus? Es wirkt sich so aus, dass sich vieles ändern wird und ähm ob das für uns als von unserer Seite als Konsument innen,
zum besseren oder zum Schlechteren wird, ich glaube das haben wir jetzt auch schon gesagt, das ist eher Spekulation, ich vermute aber, dass es aus einer gewissen Sicht eher für uns zum Vorteil gedeihen wird
weil wir mehr Verfügbarkeiten an an Plattformen und Wiegen haben werden Dinge anzugucken.

Christian:
[2:03:52] Das ist es auch ähm ähm,
Also das wäre auch so mein Fazit, das halt einfach erstmal jetzt so viel in Bewegung ist und so viel passiert und das zumindest spannend zu beobachten ist und zu schauen, wo wo sich das also das Potenzial besteht, dass sich das in etwas Gutes entwickelt
Eine Entwicklung stattfindet. Natürlich auch das Gegenteil, aber ich finde es so schön, dass es ähm eine eine wunderbare Klammer, die ich gar nicht gesehen habe zum Anfang, als wir,

Abmoderation

https://twitter.com/larakaaa?lang=de

[2:04:16] nierend gestöhnt haben über die Dinge in der Welt und ja ich hab das Gefühl dass das zumindest also.
Ja, radikalpolitische Forderungen an dieser Stelle finde ich sehr gut, um äh die Klammer zu schließen und äh es passt, es passt,
Sehr gut, dann würde ich sagen, ich weiß auch gar nicht, ob das alles irgendwie ist das bestimmt auch im Sinne von Harley Quinn. Ich weiß nicht, ob sie so hochpolitisch ist, aber ähm sie würde auch mit dem mit dem mit dem Holzhammer einfach mal so einfach mal so reinschlagen und gucken, wie es dann aussieht.

Lara:
[2:04:47] Ja und sie ist auf jeden Fall auch nonconform und ähm.
Das ist ja jetzt alles bondkonform und vielleicht braucht man auch ein bisschen mehr Harley Queen äh in in der Filmwelt schafft, Filmwelt umzugucken ähm was vielleicht,
geht und dass man vielleicht aus diesen eingefahrenen Bahnen rausbricht und das auch nicht alles so einfach ist und schwarz-weiß, Hallequin ist eben nicht nur eine Schurkin, die ist nicht nur durchgeknallt, die hat
die hat viele Facetten in sich. Diese Figur hat viele Facetten, sich der Film hat viele Facetten in sich und die Situation,
von diese EU hat viele Facetten in sich und ich glaube, dass wenn das die Leute so ein bisschen erkannt haben und ein bisschen differenzierter mit der Sache auch umgehen, ähm dann äh kann das vielleicht auch für uns alle ein bisschen zum Vorteil werden und man ihm nicht mehr
Nur diese Feld, diese Lager, das ist ja auch was, das haben wir jetzt gar.
Wie die Rezeption immer von den Filmen ist von super Fan-Boys und dann eben von nicht ins Superfan-Boys, aber Leuten, die, die das irgendwie trotzdem gut finden und Antileuten und so weiter. Vielleicht kriegen wir da auch mal ein bisschen mehr Ruhe rein jetzt.

Christian:
[2:05:50] Das wäre, es wäre wünschenswert, ja ja hier released äh released eine Snidercard und Release äh weiß ich nicht
Der Harley Quincut und ähm all diese Kampagnen und das, also da nee, da bin ich mental auch gar nicht in der Lage, solche solche Baustellen noch aufzumachen, da da brauche ich die von dir erwähnten Drogen, um da irgendwie nochmal weiterzumachen.

Lara:
[2:06:11] Oder wie wir es am Anfang gesagt haben durchatmen.

Christian:
[2:06:14] Ja, die acht Sekund.

Lara:
[2:06:15] Die acht Sekunden durch durchzählen, ausatmen und wir schaffen das.

Christian:
[2:06:21] Sehr gut. Äh Lara, wo finden wir dich denn noch, wenn wir jetzt hier so äh auf den Geschmack für die hochpolitische Antikapital Antikapitalismuskritik gekommen sind?

Lara:
[2:06:30] Also man findet mich persönlich auf Twitter at Lara K mit drei A hinter dem K. Da ähm rede ich natürlich nicht nur über antikapitalistische Wimkritik,
sondern auch über alles andere, was mich so ähm umtreibt. Ähm weitere popkulturelle ähm und
Kulturkritische Einschätzungen findet man auf Polygabia Punkt DE, da habe ich zum Beispiel einen Podcast mit meinem geschätzten Kollegen äh Andreas Müller, Polycast heißt der, wo wir uns äh Filme, Serien
Videospiele, Bücher, alles was irgendwie diese Kultur hergibt.

Christian:
[2:07:06] Zombiefilme, die man in der Kindheit geguckt hat und eigentlich gar nicht hätte gucken sollen.

Lara:
[2:07:10] Genau, also nochmal hier auch mal nochmal unsere äh unsere Vertretungsfolge für diesen Podcast Second Unit äh euch nochmal ans Herz gelegt. Den haben wir vor kurzem gemacht. Äh das hat uns sehr viel Spaß gemacht. Äh vielen Dank auch nochmal für die Möglichkeit und
ähm das ist ein Podcast, wo ich bin, dann wenn man eher so aus der politisch feministischen Perspektive Film,
Einschätzungen hören möchte, da bin ich zusammen äh mit äh Sophie Charlotte Rieger und Rebecca Becki Görmann bei den Filmlöwinnen. Da gibt's den ähm da gibt's Filmlöwin DE als Website,
und äh Filmlöwinnen als Podcast auch,
und ich bin auch noch in ein, zwei anderen Podcast-Projekten dabei, die ich jetzt nicht alle aufzählen muss, aber ähm das beschäftigt sich alles irgendwie mit den mit der.

[2:07:58] Kultur, Popkultur, ähm Bücher, Film, Serien, ähm
Da könnt ihr einfach, dass das am besten auf Twitter kriegt ihr da einen Überblick und ähm wenn euch das irgendwie interessiert, dann freue ich mich auch immer auf den Austausch, auch also nicht nur zu dieser Folge, sondern generell, ich bin jemand,
gerne diskutiert, wenn es ähm sinnvoll und in dem richtigen Zusammenhang und Ton passiert, wenn ich berke,
der oder die gegenüber ähm ist auch an einer Diskussion interessiert und schmeißt mir nicht nur irgendwelche Platitüden äh und versucht mich nicht nur jetzt von seiner Perspektive oder ihrer Perspektive zu überzeugen, sondern ist auch offen für meine Argumente dann
bin ich gerne dabei in typischer Filmnerd Manier stundenlang über wie wir beide heute.

[2:08:42] Wir könnten noch stundenlang weiterreden. Das macht mir mega Spaß. Ähm also da gerne gerne mit mir in Austausch treten.

Christian:
[2:08:51] Sehr gut. Gut. Äh ja, ich kann mir vorstellen, dass es auch nicht das letzte Mal war, dass wir hier in dieser Konstellation äh uns ausgetauscht haben. Ähm mal gucken. Mal gucken, was da noch so auf uns zukommt.

Lara:
[2:09:04] Vielen, vielen Dank für die Einladung auf jeden Fall. Es hat mich sehr gefreut.

Christian:
[2:09:07] Ja, vielen, vielen Dank für die äh Teilnahme, fürs fürs hier sein, auch für die Urlaubs, für die Elternzeitvertretung noch, ich sage mal, Urlaubsvertretung, aber das war kein Urlaub.

Lara:
[2:09:15] Schön wär's, wenn's Urlaub.

Christian:
[2:09:17] Ja, irgendwo mit dem Cocktail rumliegen. Ähm genau, vielen vielen Dank dafür und ähm ja, dann bleibt mir eigentlich auch nicht mehr viel zu sagen. Ähm außer vielen Dank fürs Zuhören. Denkt natürlich auch an die erwähnte
ähm.
Steddy Kampagne, da dürft ihr gerne ein bisschen was dalassen. Da dürft ihr euch gerne ein bisschen reinklicken und äh ja, wie immer, ne? Bleibt gesund, passt auf euch auf, Hände waschen, Abstand, Maske tragen äh,
Das wird hoffentlich in einem halben Jahr irgendwie total.
Komisch klingen, wenn ihr das nachhört, aber momentan ist das alles sehr wichtig. Also, in diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören, fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal. Tschüs.

Lara:
[2:09:57] Tschüs.