Klassiker-Faible #04 – Die Reise ins Labyrinth [1986]

Durch unsägliche Stunden der Recherche und unzählige Sichtungen haben Anne und ihr Gast Lasse Vogt von “Fans about Films” sich ihren Weg erkämpft bis zum Film Die Reise ins Labyrinth am Rande des Kultstatus, um das Herz zurückzuholen, das ihnen David Bowie gestohlen hat. Denn ihr Wille ist ebenso stark wie seiner und die Leidenschaft genauso groß. Doch hat er noch Macht über sie?

Lasse Vogt hat nicht nur Film-Regie studiert, sondern ist auch als Filmkritiker auf seinem YouTube-Kanal “The Deppert” und als Soundtrackkritiker auf seinem Blog “Scoregeek” tätig. Seit Ende 2016 hat er sowohl mit “Fans about Films” seinen eigenen Filmpodcast am Start, wo er sowohl deutsche als auch englische Folgen mit verschiedenen Gästen veröffentlicht (darunter auch diverse Film-Komponisten), als auch seit Juni zusammen mit Lyle Perez das englischsprachige Podcast-Projekt “It’s a 90s Christmas Podcast”.

 

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Nach Der dunkle Kristall hatte Regisseur Jim Henson noch größere Ambitionen, was Puppentrick-Filme anging. Das Ziel war ein Fantasyfilm mit sehr detailreichen Puppen und Rockmusik, aber auch die Beteiligung von echten Schauspielern vor der Kamera. Mithilfe von Brian Frouds Konzeptzeichungen und Terry Jones‘ Drehbuch wurde eine fantasievolle Welt geschaffen, in die sich Sarah (die damals noch sehr junge Jennifer Connelly) aufmachen muss, um ihren Baby-Halbbruder Toby (Brians Frouds Sohn Toby Froud) aus den Fängen vom Goblin King Jareth (der einzig wahre David Bowie) zu befreien. Obwohl der Film damals an den Kinokassen gefloppt ist, hat er dank diverser Homemedia-Releases mittlerweile eine große Fangemeinde und einen Kultstatus aufbauen können.

 

In dieser Folge gehen wir der Faszination von 80er Jahre Fantasy-Filmen nach und reflektieren darüber, was eigentlich das Magische an handgemachten Effekten wie das Puppen-Handwerk, Animatronics und kunstvollen Sets ist. Zudem analysieren wir, was dieser Film mit Klassikern wie “Der Zauberer von Oz” und “Alice im Wunderland” gemeinsam hat, welche Botschaften im Bezug auf Kindheit, Verantwortung und Freundschaft stecken könnten und warum es nicht unbedingt nötig ist, dass einem diese Welt erklärt wird. Natürlich wird aber auch das Thema des sexuellen Erwachens mancher Teenagermädchen durch Jareth/David Bowie heiß diskutiert und inwieweit man Sarahs Handlungen innerhalb dieser Märchen-Fantasie nachvollziehen kann.

 

Die Review von Lindsay Ellis, auf die wir uns innerhalb der Folge beziehen, wollen wir euch auch nicht vorenthalten, die findet ihr hier ;).

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In der Januar-Folge widmen wir uns dem Thema Biopic. Gemeinsam mit meiner Gästin Rebecca Görmann beschäftigen wir uns mit der Lebensgeschichte von der Sozialistin Rosa Luxembourg.

Da mein Podcast fortan bei der Second Unit zu Hause ist, könnt ihr uns beiden was gutes tun, indem ihr die Second Unit mithilfe von Patreon oder Steady tatkräftig unterstützt! Alle Infos dazu findet ihr hier.

Alternativ könnt ihr auch Zeit-Credits bei Auphonic spenden. Durch dieses Programm bekommen die Folgen den nötigen sauberen Klang-Feinschliff. Den Link dazu gibt es hier.

 

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