TV Unit #03 – Monarch: Legacy of Monsters Staffel 2

Artist: Second Unit Studios
Album: TV Unit
Year: 2026
URL: https://secondunitstudios.plus

Chapters

0:00 Begrüßung
1:10 Danksagung
1:40 Plot
7:05 Cast
8:17 Figuren und Story
1:44:09 Verabschiedung

Transcript

Begrüßung

Christian:
[0:00] Herzlich willkommen zu einer neuen TV-Unit. An dieser Stelle geht es um Fernsehserien, wie der Name schon sagt. Mein Name ist Christian Steiner und ich habe bei mir einmal den Henning und einmal den Dolmenik. Und die beiden kommen frisch aus dem Kaiju-Land zu mir, sodass wir über, ja, wie es hier heißt, über Titans sprechen. Hallo ihr beiden erstmal.

Dominik:
[0:24] Ich grüße dich. Vielen Dank, dass wir dabei sein dürfen, Christian. Ich grüße dich auch, Henning. Danke sehr schön.

Henning:
[0:31] Ja, vielen Dank, Christian, dass wir uns auch mal wiedersehen bzw. Wiederhören dürfen. Und jetzt auch in der Kombi mit Dominik. Freut mich, dass du auch entsprechend hierfür eben kurzfristig dein Interesse, dessen auch und deine Zeit dafür eben organisiert hast eben können.

Christian:
[0:48] Wir sind ein bisschen spät dran tatsächlich mit der Besprechung der zweiten Staffel von Monarch. Henning, du und ich, wir hatten ja schon zur ersten Staffel hier auch so eine TV-Unit gemacht und uns auch schon ausführlich darüber unterhalten. Und ja, bei höchst sommerlichen Temperaturen nehmen wir das ja auf. Aber wir kommen hier durch. Wir haben einiges zu besprechen.

Christian:
[1:08] Wir haben einiges gesehen. Ich freue mich da schon drauf. Bevor wir das machen, noch ein ganz kurzer Hinweis, muss ich ja gar nicht sagen, weil alle, die es hier hören, haben ohnehin schon das Plus-Abo abonniert. Aber ich sage natürlich Danke. Ich sage an Anne Sebastian, Christian Rüdiger, Thomas und Markus ganz besonders Danke, denn die unterstützen die Second Unit Studios mit ihrem Plus-Abo im Danke-Paket. Und das bedeutet, ich sage an dieser Stelle vielen, vielen Dank für eure Unterstützung.

Danksagung

Plot

Christian:
[1:40] Ja, zweite Staffel Monarch, Legacy of Monsters, die Apple-TV-Serie im Monsterverse. Henning, vielleicht kannst du mal ganz kurz auch mitspoilern, weil ich gehe davon aus, wer hier zuhört, an dieser Stelle hat die Serie, hat die zweite Staffel auch geguckt oder hat keine Probleme mit Spoilern. Kannst du die zweite Staffel mal kurz und knapp zusammenfassen und in Erinnerung rufen, was ist da eigentlich passiert? Was haben wir da gesehen?

Henning:
[2:10] Ja, gerne, Christian. Also bei Monarch Legacy of Monsters Staffel 2 setzt die Staffel wirklich beinahe nahtlos an die Vorgängerstaffel dessen an. Wir erinnern uns, dass selber entsprechend die Crew entsprechend um Lee Shaw entsprechend, zuletzt in Bedrohungslage war durch den Iron Dragon, den dann Godzilla in der sogenannten Axis Mundi der Hohelerde halt nämlich noch entkommen war. Nur entsprechend ist es jetzt so, das entsprechende Project Hourglass Fahrzeug, ist auch wieder an die Erdoberfläche gedrungen, aber nicht an dem ursprünglichen Austrittsort. Nein, und zwar jetzt befinden sie sich nämlich halt eben auf Skull Island und entsprechend dadurch haben sie noch auch mal zusätzlich festgestellt, irgendwie...

Henning:
[3:03] Es ist irgendwas auch noch zusätzlich mit den Zeitebenen anders, weiter und so fort. Und genau das erkundet auch jetzt nochmal Staffel 2, dass wirklich klar ist, wer in die Axis Mundi der Hohlerde dessen gerät, es gibt einen anderen Zeitablauf sozusagen. Das ist ein, ja, wie gesagt, dieses typische Einstein-Relativitätskonzept wird sozusagen hier angewendet, aber nur eben auf die Hohlerde. Das heißt also, entsprechend, die Zeit vergeht in Axis Mundi halt entsprechend anders als an der Erdoberfläche, ja, und dadurch wiederum gerät der Plot nochmal zusätzlich halt eben in Gang, weil entsprechend bedingt auch durch diese Zeitverschiebungen will ich dann ein Titan, und zwar Kokai, beziehungsweise Kozai.

Henning:
[3:51] Will ich jetzt sozusagen Vergangenheit der Axis Mundi entsprechend in die Gegenwart, entsprechend des Zeitraumes von 2015 bis kurz vor 2019, halt dessen nämlich reingerät, ja, und entsprechend sorgt eben Titan X, will ich dafür, dass natürlich sowohl Kong auf Sky Island, als auch Godzilla später, will ich sie, ja, Titan X ist ein weiblicher Titan, entsprechend, will ich wieder zurückgebracht werden soll, ja, Aber es wären natürlich auch trotzdem so, Godzilla und Kong, sag ich mal, tun das ja nicht quasi ganz freiwillig sozusagen, insbesondere wenn es um Godzilla halt dessen will ich geht, nein, entsprechend bedingt halt nochmal durch den Menschenplot zusätzlich, ähm. Kann dann aber trotzdem Titan X in Axis Mundi erst einmal auch wieder positiv zurückgeführt werden? Ja, aber trotzdem, damit endet ja die Staffel nicht, also sozusagen die Staffel endet zwar so weit, dass man Titan X wieder in ihre Heimat dessen dann bringen darf, natürlich. Aber da entsprechend auch noch andere und noch sehr viele andere Titanen natürlich auf der Welt dessen existieren, gibt es dann halt eben am Ende, finde ich, also ich empfand das auch als positive Überraschung, einen Titanen, der ja 2019 auch eine dominante.

Henning:
[5:19] Rolle in Godzilla King of the Monsters dessen nämlich hatte, wird dann halt nämlich wiedergesehen. Aber wir wissen nicht, ob es dasselbe Exemplar aus dem 2019er-Film dessen sein soll oder ob es nicht ein zweites dieser Gattung halt ist und entsprechend wirklich ist. Das wird wahrscheinlich entweder dieses gerade frisch am Drehen befindliche Monarch-Prequel beantworten oder eine potenzielle dritte Staffel weiter und sofort von Legacy of Monsters. Weil, wie gesagt, dieses neue Monarch-Spin-Off sozusagen soll entsprechend, wie gesagt, jetzt gerade aktuell nämlich gedreht werden. Und darüber ist ja bis auf den Arbeitstitel, der Birdwatcher dessen heißt, ja noch gar nichts. Seit dessen will ich explizit bestätigt sozusagen bekommen, inwieweit will ich diese Serie sich dann einhandeln soll. Inwieweit das dann sozusagen unabhängig, halt dessen geschieht jetzt von Monarch Legacy of Monsters oder ob das nochmal eine weitere parallele, kohäsive, narrative Struktur dessen aufbauen wird. Das wissen wir noch alles gar nicht. Nein, das werden wir frühestens, denke ich, so in zweieinhalb bis drei Jahren, sage ich mal, halt dessen nämlich erfahren dürfen, wenn das dann auch bei Apple TV dann schlussendlich laufen wird.

Christian:
[6:33] Genau, lass uns ruhig noch ein bisschen bei der zweiten Staffel erstmal bleiben. Vielleicht schaffen wir am Ende noch den einen oder anderen Ausblick. Genau, Titan X hast du ja auch schon erwähnt. Wir haben jetzt so ein bisschen mehr diesen, wie soll man sagen.

Christian:
[6:48] Einen konkreten Titan in dieser Staffel, einen konkreten Gegenspieler für Kong und für Godzilla und das ist ja so ein bisschen auch der, zentralere Antagonist eigentlich, der sich hier so durch diese Staffel erstmal zieht.

Cast

Christian:
[7:05] Lass uns noch ein paar Namen erwähnen, bevor wir dann so richtig in die Diskussion reingehen. Wir haben ja wie immer ein bisschen Cast and Crew, die wir durchgehen. Sehr, sehr viele Gesichter und Namen, die wir schon aus der ersten Staffel kennen. Also die Serie, der Showrunner ist immer noch Chris Black, so wie ich das gelesen habe. Wir haben im Cast auch sehr viele, die aus der ersten Staffel weiterhin dabei sind. Anna Sawai als Kate Render, Kiersey Clemens als May, Ren Watabe als Kentaro, Joe Tippett als Tim, Wyatt Russell und Kurt Russell, die die gleiche Figur, einmal in Jung, einmal in Älter spielen, nämlich den Lee Shaw. Wir haben Marie Yamamoto als Dr. Keiko, wir haben Yura Mairi Taylor als Natalia Verdugo, Anders Holm als Bill Render in der Jung-Variante, Takehiro Hira als Hiroshi Render. Dann haben wir noch den ein oder anderen Neuzugang. Wir haben Dominic Tipper als Brenda Holland. Das ist glaube ich so zwischendurch die Chefin von Apex. Curtis Cook als Radek Barris, der neue Director of Monarch im Laufe der Staffel. Cliff Curtis als Jason Trissip und Amber Midhunter als Isabel Simmons.

Christian:
[8:16] Genau. Ja, dann würde ich sagen, lass uns doch erstmal wie wir das glaube ich letztes Mal auch gemacht haben, Henning, lass uns mal versuchen, ein bisschen über die Figuren in die ganze Staffel reinzukommen und auch in die Besprechung. Was sind denn da vielleicht erstmal so eure ganz allgemeinen Eindrücke? Vielleicht pickt ihr euch, wenn ihr wollt, irgendwie eine Figur oder eine Figurenkonstellation raus, aber wie war das so für euch mit diesen vor allem menschlichen Figuren? Um die geht es mir jetzt erstmal durch diese Staffel und auch durch diese Erzählung irgendwie zu reisen. Henning, wie war das für dich?

Figuren und Story

Henning:
[8:51] Also ich muss sagen, dank jetzt auch der Staffel 2 sind die Personen trotzdem ein ganz kleines bisschen vielschichtiger geworden geworden. Das hat mich persönlich doch gefreut. Insbesondere möchte ich jetzt hier wirklich, Tim, also Joe Tippett, dessen hervorlegen. Der, finde ich, hat sozusagen, was das Wachstum an sich dessen angeht, am besten dessen will ich gewonnen, ja. Und danach sozusagen muss ich wirklich sagen, dass in Sachen Sympathie May ein kleines bisschen auch aufgestiegen ist, ja. Kate wiederum hat bei mir stark, zum Teil, zum Teil, wie gesagt, nicht komplett, aber zum Teil doch wirklich ein bisschen abgelust, sozusagen, ja.

Christian:
[9:40] Warum?

Henning:
[9:41] Bitte?

Christian:
[9:42] Warum hat sie das?

Henning:
[9:44] Und zwar einfach aus dem Grunde, weil sie am Anfang der Staffel, bevor sie dann mit entsprechend Keiko, sozusagen dann die Verbindung zu Titan Ex-Dessen aufbaut, sie stellt sich nicht ihren Trauma. Also sie stellt sich noch immer nicht ihren Trauma. Also diese Realitätsflucht und sie jetzt versucht sich da wieder in Beziehungen und Partys zu verlieren, das hat bei mir wirklich eher ausgelöst, dass ich dachte, ey, das war für mich nicht wirklich sympathisch. Also, sag ich mal, es war zwar realistisch, aber es war für mich nicht wirklich für sie eben sympathisch, weil eben doch klar ist seit und so fort, sie wird ihr Trauma in Anführungszeichen dadurch nicht loswerden, wenn sie Partys feiert, beziehungsweise mit entsprechenden anderen Menschen, sag ich mal, sozusagen sich ihrer Vergangenheit nicht stellt, wenn sie vor ihr wegläuft, das macht.

Henning:
[10:31] Sie da, das hat sie wirklich, finde ich, nicht wirklich dann halt eben sympathisch halt dessen gemacht und das nochmal zusätzlich im Vergleich, weil sie ja schon erlebt hat, dass die Welt sich eben verändert hat und so etwas wie der G-Day, der wird, wie gesagt, immer wieder halt dessen passieren, für viele andere Leute, Seite und so auch und deswegen, dass aber zumindest für sie eben klar ist, ja, ich hab's erlebt und es ist schrecklich, ja, natürlich und das kann sie auch nicht mehr rückgängig machen, natürlich, aber dass sie wirklich auch akzeptiert akzeptiert, dass es ein Teil von ihr halt dessen ist. Und irgendwie war sie am Anfang der Staffel noch nicht dessen wirklich so weit, das wirklich zu tun. Sicher, dank entsprechend Keku, Hat sie ja entsprechend dann, sag ich mal, auch mit Hilfe, auch in Anführungszeichen Hilfe von Titan X, sozusagen eine Mickey Seguza entsprechend sozusagen für sich herausgebildet. Das ist ja diejenige, die du damals in Godzilla, der Urgigant, das ist zum ersten Mal und zum einzigen Mal bisher dessen gesehen hast. Christian, das ist ja die Telepathin gewesen, die durch die Schauspielerin Megumi Odaka halt dessen verkörpert wurde.

Christian:
[11:29] Also die hier vor allen Dingen so eine telepathische Beziehung zu den Kaijus.

Henning:
[11:34] Ja, genau, richtig. Weil entsprechend auch die Technologie all dessen, was Mickey später im späteren Verlauf der Godzilla-Hesi-Filmstaffel dessen an Technologie dessen nutzen wird, zum Beispiel Godzilla vs. Space Godzilla, dasselbe, so ein ähnliches Headset zum Beispiel darf dann auch Mickey schon lange vor entsprechend Kate halt dessen tragen und weil Godzilla vs. Space Godzilla eben von 1994 halt dessen ist, also dann kannst du dir ja ausrechnen, dass natürlich klar ist, hier hat das eine das andere dann definitiv eben inspiriert. Und auch andere Plotpunkte. Man sieht jetzt, sag ich mal, auch, oder sagen wir nicht auch, sondern nach wie vor, dass natürlich das Monsterverse versucht, japanische Ideen und Konzepte, sag ich mal, unter der amerikanischen Linse in dem Sinne zu verwirklichen. Aber wir waren ja erstmal nochmal ganz kurz bei den menschlichen Charakteren, bevor wir dann sozusagen auf diese, sag ich mal, das Technische und andere Biologische der Weltheitessen zu sprechen kommen. Da würde ich noch ganz kurz nämlich erwähnen wollen, dass eben Lee Shaw, also Kurt Russell, beziehungsweise sein Sohn Wyatt Russell als eben junger beziehungsweise Eltra-Lichon halt ähm.

Henning:
[12:34] Wirklich dahingehend trotzdem wirklich auch nochmal auch gut funktioniert haben. Keiko auch, beziehungsweise Bill Render und sonst ist die, waren alle wieder, das fand ich nach wie vor, das beste Grundsätzlichheit dessen gesprochen. Ich weiß nicht, wieso, aber die Chemie zwischen diesen drei Menschen war auch schon damals das berühmte Salz in der Suppe. Und das wurde schön konsequent halt dessen fortgeführt. Ja, entsprechend die anderen Charaktere, entsprechend jetzt bezüglich auch Monark, also Verdugo beispielsweise oder entsprechend der Barriss oder halt eben auch von Apex, also jetzt Simmons, also jetzt die Tochter von Walter Simmons, Isabel, halt so weiter und so fort, ja, ähm sind noch schwierig zu beurteilen, Isabel sag ich mal, erst recht so weiter und so fort, was wirklich ihre eigenen Motive wirklich sind und ob sie wirklich so ehrlich ist, wie entsprechend wir es wissen, wir können es wirklich nicht genau dessen sagen, ja, aber wegen Kentaro wollte ich noch sagen, ich fand's hier interessant, dass man so eine Art Meta-Level, dessen mit ihm aufgebaut hat, sozusagen, weil, entsprechend, ich hatte ja damals das Gefühl bei Staffel 1 mit Kentaro, ja, man schiebt ihn beiseite.

Henning:
[13:42] Und jetzt ist er sozusagen auch in der Fiktion sozusagen zur Seite geschoben worden und jetzt sozusagen will er den wirklich zeigen, ja, okay, ihr wollt mich nicht, keine Ahnung, dann dreh ich eben mein eigenes Ding, sozusagen, wenn ihr mich nicht wollt, ja. Und das ist natürlich auch ein Aspekt halt eben des Dramas, weiter und so fort. Und das fand ich natürlich auch eben interessant, ja. Aber entsprechend fand ich es auch nochmal gut, hier den Leo Suzuki, nicht Leo Suzuki, aber Dr. Suzuki entsprechend, dass man ihm auch nochmal eine weitere Möglichkeit eingeräumt hat, aufzutreten. Das fand ich auch nicht schlecht.

Christian:
[14:16] Dominik, wie ist es bei dir? Irgendwelche Lieblingsfiguren, irgendwelche Reinfälle im Laufe der Staffel? Wen pickst du dir da wofür raus?

Dominik:
[14:27] Ich bin froh, dass du fragst. Für mich persönlich ist einer der Gewinner tatsächlich Tim von Monarch, muss ich halt echt sagen. Ich finde, der macht eine der besten Entwicklungen in der zweiten Staffel durch. In der ersten Staffel ist er einfach nur eine Nebenfigur, die einfach nur existent ist und wenn du die Figur rausnimmst in der ersten Staffel, dann hat es keinen Unterschied tatsächlich in der ersten Staffel. Aber Tim entwickelt sich in der zweiten Staffel sehr, sehr viel besser, finde ich. Und wenn du jetzt in der zweiten Staffel Tim rausnehmen würdest, würde es schon durchaus der Story schaden. Und daran merkst du dann auch, dass Tim eine bessere Entwicklung durchgemacht hat. Und wir sehen es ja auch am Ende der Serie, dass Tim wahrscheinlich auch noch in der dritten Staffel, was ich mir sehr wünschen würde, weiterhin eine Rolle spielen wird. Und da sehe ich und bin ich der Meinung, dass Tim einer der großen Gewinner in der zweiten Staffel ist, da sein Charakter eben verbessert worden ist. Er ist zwar noch nicht im Maincast oben mit dabei, das sind immer noch andere Figuren, aber er wird dann doch durchaus mehr Screentime aktuell. Also wir haben ihn mehr jetzt in der zweiten Staffel gesehen, er hat jetzt mehr Screentime gehabt, er durfte jetzt mal mehr machen und das hat mich dann doch sehr gefreut.

Dominik:
[15:47] Ich fand auch Hiroshi Renda sehr gut, seine Auftritte und auch wie er die Rolle gespielt hat von Takeru Hira. Also da fand ich Hiroshi Renda wirklich gut gespielt und auch seine Beweggründe, wie er als Vater versucht hat, eben diese knifflige Situation zu sehen und so weiter. Das war halt auch nicht einfach für ihn und da halt, da fand ich das halt auch sehr gut und, ich fand es halt schade, dass er halt so früh gegangen hat, auch ist in der Serie, ich finde man merkt wenn er weg ist, das merken wir auch in der Serie, dass man ich persönlich hatte zumindest das Gefühl, ich weiß nicht wie es euch geht.

Dominik:
[16:26] Ich persönlich hatte das Gefühl, dass die Serie flacht ein bisschen ab, als er nicht mehr da war man hatte einfach das Gefühl, dass ein bisschen Gewicht einfach fehlt und daran man merkt halt auch, also Also meiner Meinung nach hat man es halt wirklich gemerkt.

Dominik:
[16:41] Zum Verlierer muss ich halt auch sagen, also was heißt auch, also jetzt kommt meiner Meinung nach die Verlierer dieser Serie, ähm.

Dominik:
[16:50] Also noch einen Gewinner hätte ich noch tatsächlich und da muss ich Henning zustimmen, der ist tatsächlich auch für mich Kentaro. Also Kentaro ist meiner Meinung nach auch ein Gewinner in der zweiten Staffel, denn Kentaro, das finde ich schon cool, dass er jetzt in der zweiten Staffel sein eigenes Ding jetzt scheinbar macht. Er versucht ja irgendwie einen Weg zu finden, seinen Vater zu retten, aber auch gleichzeitig versucht er einen Weg zu finden, diese ganze Situation mit dem G-Day damals komplett zu korrigieren. Und das macht er nicht auf eine Basis, wie jetzt Monarch es möchte, sondern er versucht jetzt auf eine Basis, die er halt in Ordnung findet. Aber was ich dabei interessant finde, er unterstützt war die Tochter, also Isabel Simmons, jedoch hat er auch immer noch seinen eigenen Kopf, also er hat sich scheinbar nicht komplett ihr angeschlossen, finde ich. Das merkt man auch am Ende der zweiten Staffel, dass er immer noch ein paar Entscheidungen trifft, die auch Isabel nicht gefallen und die er aber zugunsten des Entweder-Kai-Chus, aber auch zugunsten seines eigenen Gewissens scheinbar fällt. Und die fand ich dann doch immer noch sehr gut. Und daran merkt man, dass Kendaro, gespielt von Ren Wartabe, eben durchaus eine sehr interessante Rollentwicklung hat gemacht. Die Verlierer meiner Meinung nach in der zweiten Staffel, und die mich auch teilweise genervt haben, war Kate.

Dominik:
[18:13] Da muss ich halt Henning zustimmen. auch ich fand die, also ich kann es verstehen, wenn eine Person Party macht, man möchte seinen Kopf frei machen, ähnliches, jedoch fand ich das halt auch unnötig, wie sie, ich fand sie hat die Rolle von Kate ein bisschen über traumatisiert, ein bisschen, und hat das Potenzial der Figur, die sie halt hatte, mit diesen Fähigkeiten, mit den Kaiju zu sprechen, eben nicht wirklich richtig ausgebaut, finde ich, und das hätte man besser machen können, meiner Meinung nach, und das fehlt mir ein bisschen auch bei Kate, und da bleibt Kate einfach nur.

Dominik:
[18:47] Eben liegen ein bisschen. Sie beschäftigt sich dann auch am Ende nicht mehr wirklich großartig mit dem Tod ihres Vaters, oder wie Henning auch schon sagt, mit ihren eigenen Traumata, sondern versucht halt jetzt eben da das Kaiju zu retten. Und das hat jetzt eben gerade Priorität für Isia. Ja, natürlich, ähnliches. Ja, das ist halt wichtig, bla bla. Aber eben es ist trotzdem auch wichtig für sie gewesen, sich eigentlich auch mit ihren eigenen Dämonen zu beschäftigen. Und das merkst du halt eigentlich gar nicht. Da hätte mir eine Szene gefehlt wo man sie halt schlafen sieht und eben vielleicht von Albträumen, gestürzt wird, weil sie sagt ja auch ständig, dass diese Sache mit diesem Kaiju sie ja belastet scheinbar aber man sieht nicht, doch, man sieht schon wie sie belastet im Alltag, aber man sieht nicht richtig, wie sie beschäftigt hat, sie sagt halt immer wieder ich hab die Büchse Spandora geöffnet und deswegen werden Menschen sterben aber Aber.

Christian:
[19:46] Bin ich voll bei dir.

Dominik:
[19:48] Wen ich auch noch als Verlierer tatsächlich auch noch sehe, ist eben Dr. Keiko Miura. Ich finde, man hat ihr Potenzial nicht richtig genutzt, muss ich echt sagen. Dr. Keiko hatte meiner Meinung nach ein Riesenpotenzial, man hat einen Riesenaufwand gemacht, Ende der ersten Staffel sie zu holen und am Ende ist sie in der zweiten Staffel einfach nur da. Sie gibt hier und da ein paar Vorschläge ab, wie man das eine oder andere umsetzen kann. Sie hilft dann auch Kate, wie sie das eben mit der Kommunikation mit dem Kaiju machen kann, aufgrund ihrer damaligen Erfahrung, aber Keiko macht keine eigenen Fortschritte, so jetzt von Charakteristischen meine ich jetzt. Keiko bleibt immer noch Keiko eben. Es wirkt, als wäre Keiko praktisch von Charakter her eben so auserzählt, also in einem Entwicklungsstatus, dass sie sich halt nicht mehr weiterentwickeln könnte. Und der Meinung bin ich nicht, denn Keiko hat ja auch Probleme in der Vergangenheit, aber sie, diese Probleme auch hier wieder wie bei Kate, nutzt man halt nicht. Und auch diese Situation, ihr Wissen, alles sagen, selbst Tim sagt, sie hat ein Riesenwissen und hat einen Riesenschatz für Monarch, bla bla und hier und so, aber das wird nicht genutzt.

Dominik:
[21:00] Am Ende der Serie sieht man zwar, wie sie dann ihr eigenes Team scheinbar bekommt und so weiter, aber dann frage ich mich als Zuschauer, warum er ist da? Warum nicht erst vorher? Und warum wird sie auch so kritisch angegangen? Und das zum Beispiel habe ich mich auch gefragt. Warum wird sie so kritisch eingegangen von den Leuten? Ich meine, bei Lee Sho wissen wir es warum. Terrorist, bla bla bla. Er hatte ein paar Dinge halt getan in der ersten Staffel, die nicht ganz so legal halt waren. Aber bei Dr. Keiko, Miura, die müsste eigentlich bei Monarch als eine Heilige vielleicht gesehen werden, aufgrund ihrer Arbeit und ähnliches, aber wird dann halt so, runtergestuft und ich finde, da hat man viel Potenzial liegen gelassen und der Charakter wirkt dann halt auch nicht wirklich tiefgehend. Ansonsten fand ich auch den jungen Lee-Show ein bisschen nervig, muss ich sagen denn seine Szenen fand ich am Ende, gerade die Kommunikation mit dem älteren Lee-Show, fand ich echt unnötig, also die haben sich meiner Meinung nach gezogen, zwar war die Story-Technik wichtig, ja, aber ich finde, man hätte es jetzt nicht unbedingt einbauen müssen, dass er die Keiko jetzt unten getroffen hat und so weiter das hat mich ehrlich gesagt sogar gestört und ich fand halt auch eben das war jetzt kein, im Moment, der jetzt eben in die Story eingebaut werden müsste und eben ja.

Dominik:
[22:21] Vielleicht wird es noch weiter ausgebaut. Man hat ja auch gesehen, dass es eben kurz zu Gespräch kam zwischen Lee und Keiko. Aber man hat nicht wirklich die Antwort daraus gehört. Das fand ich schade, weil das wurde kurz angesprochen, weil Keiko wirft mir vor, das war mein Leben, du hättest mich retten können.

Dominik:
[22:40] Lee antwortet entsprechend, aber das Gespräch ging ja weiter. Und da hast du als Zuschauer das Gefühl, dir wurde was gestohlen und kannst in den Rest denken. Aber und danach, das hat mich ja auch dann nochmal fühlt, danach verstehen sich die beiden wieder so gut, als wäre nie was gewesen. Und dann frage ich mich, hä? Du hast ihn doch gerade eben vorgeworfen, dass er dich eigentlich viele Jahre unnötig in der Hohlerde mehr oder weniger leben lassen hat und jetzt plötzlich, tut er so, als wäre nie was gewesen. Also ich denke, ihr beiden wisst, was ich meine und es sind halt so meine Verlierer. Wie sieht es bei dir aus, Christian?

Christian:
[23:16] Das fasst das eigentlich ganz gut zusammen, was du zum Schluss gesagt hast. Also ich habe große Probleme mit den Figuren generell in dieser Staffel, weil ich das Gefühl habe, dass die selten echte Menschen mit echten Motivationen und echten Problemen und echten, Gesprächen, was du auch gerade meintest, sind, sondern das sind halt eher so Schachfiguren, die da halt irgendwie durch so einen Plot durchgejagt werden. Und alle eher so Werkzeuge sind, um irgendeine Handlung oder auch irgendwelche Szenen zu ermöglichen oder voranzubringen oder so. Das finde ich halt, also ich bin ein bisschen enttäuscht, oder nicht nur ein bisschen, ich bin eigentlich sehr enttäuscht von der zweiten Staffel, weil mir gerade die Figuren echt je nachdem und zwischendurch auch sehr auf die Nerven gegangen sind. Also ihr hattet schon die Beispiele genannt, Kate, die irgendwie.

Christian:
[24:11] Orientierungslos teilweise durch diese Serie stolpert, bis sie ihre Superkraft findet und dann aber wieder so ein Plot Device wird, wieder so eine Plot Relevanz hat. Ah, sie ist diejenige, die kommunizieren kann. Und das macht sie dann auf einmal aus. Aber wie ich auch gesagt habe, so wo es Traumabewältigung, ich finde, besonders die zweite Staffel und auch die Figuren, die haben alle so viel Potenzial und dieses ganze verschachtelte und auch Science-Fiction-lastige Erzählen. Also wir haben ja ganz viele abgefahrene Konzepte hier drin. Wir haben diese Hohlerde da drin, wir haben diese Zeitebenen da drin, dann haben wir diese Figuren, die immer wieder in so, ich sag mal so Liebesdreiecken irgendwie stecken. Also wir haben dieses Liebesdreieck in der Vergangenheit, in den 60ern.

Christian:
[24:57] Der junge Shaw, Keiko und Bill Rander und Keiko steckt irgendwie so zwischen diesen Männern und liebt irgendwie beide und mal so und mal so. Das ist auch schon 3000 Mal durcherzählt worden, aber ist ja okay erstmal in dem Kontext. Und daraus, deswegen fand ich das auch dann so spannend, in diesen späteren, Generationen das dann gespiegelt zu sehen, dass halt eben auch ein Hiroshi jemand ist, der irgendwie ja diese zwei Familien hat, die in Japan und irgendwie in den USA sitzen und die nichts voneinander wissen. Und auf einmal sind da eben auch zwei Halbgeschwister, die vorher gar nicht wussten, dass die Halbgeschwister haben. Und dann eben auch dieses Zeitreise-Ding, dass auf einmal dann Keiko als junge Frau im Jahr 2015 auftaucht. Aber Lee ist dann irgendwie schon sehr alt, ist in seinen 70ern und so. Da sind eigentlich ganz viele, wenn man das mal so durchziehen würde, super spannende...

Christian:
[25:55] Also abgefahrene Science-Fiction, aber immer noch irgendwie persönlich motivierte Geschichten irgendwie drin. Ich fand, dass eine der besten Szenen war, wo Hiroshi diese Briefe seiner Mutter gefunden hat, in der drin steht, dass sie halt eben nicht nur Miranda irgendwie liebt, sondern auch Lee Shaw. Und der steht irgendwie dazwischen und liest das und wird sich wahrscheinlich auch irgendwie denken, hey, was macht das jetzt irgendwie mit mir? Also sich halt selbst in, wie sagt man, Beziehungen zu seiner eigenen Mutter irgendwie zu sehen und zu merken, dass die eigenen Fehler sozusagen Spiegelungen der Elterngeneration irgendwie waren. Da steckt eigentlich super viel Spannendes drin, aber das wird halt überhaupt nicht irgendwie gemacht, weil immer dieser Plot und immer diese diese dieses Schachbrett irgendwie überhand nimmt. Also die Figuren dürfen nicht irgendwie miteinander, wie du auch gerade gesagt hast, so ernsthaft sich irgendwie austauschen und streiten und daraus irgendwie, vorankommen, sondern es übernimmt irgendwann immer der Plot. Und der Plot sagt, ja, Hiroshi stirbt halt. Das ist uns jetzt irgendwie wichtiger, als zu gucken, wie der irgendwie seine beiden zerstrittenen Kinder unter einen Hut bekommt und auf einmal irgendwie neben seiner Mutter steht, die irgendwie, fast noch jünger ist als er selber, weil die kommt aus dieser Hohlerde zurück. Und das dürfte alles eigentlich sehr große und tiefgehende.

Christian:
[27:21] Menschliche Dramen irgendwie hervorbringen, aber tut es halt nicht. Und da bin ich echt sehr, sehr enttäuscht und dann sehe ich halt eher so diese, dieses Potenzial mal so zwischendurch aufblitzen. Ich fand es zum Beispiel irgendwie cool, als Lee, als Lee Shaw sich da selbst gegenüber stand, in dieser Spiegelung aus der Hohlerde, wo ich so dachte, ist einfach ein cooles Bild irgendwie, wie die beiden sich so sehen und vielleicht auch so, Naja, der Alte weiß halt, was der Junge gerade vielleicht auch denkt und wo der in seinem Leben stand zu dem Zeitpunkt und so. Das ist irgendwie, fand ich, ein cooles Bild, aber da wird halt auch nichts mehr weiter draus gemacht. so und deswegen ich bin bei den Figuren, ich fand das dann auch mit.

Christian:
[28:09] Kentaro eher nervig zwischendurch ihr habt mir das jetzt nochmal wieder ein bisschen anders eingeordnet, also es stimmt schon, dass seine Motivation auch seinen toten Vater da wieder irgendwie zu retten, das macht es nochmal ein bisschen besser, aber ich hatte das Gefühl, er ist auf einmal so der blasse Bösewicht irgendwie geworden so, muss halt irgendwie auch im Plot passieren, dass einer aus der Kerngruppe sich gegen diese Gruppe irgendwie wendet oder die Gruppe ihn irgendwie ausschließt und er sein eigenes Ding irgendwie durchzieht. Das fand ich irgendwie total lame. Und dann eben auch da mit dieser Isabel Simmons durchzubrennen und sich von ihr da irgendwie einnehmen zu lassen, das weiß ich nicht. Das fand ich alles irgendwie auch so unfassbar platt und doof irgendwie auch diese ganze Geschichte. Du bist irgendwie der Erste, den wir dann da in die Hohlerde schicken, weil du bist ja der Sohn von Hiroshi Randa und deshalb musst du bla bla bla, das ist irgendwie alles, weiß ich nicht, also die Serie wenn sie sich mal für ihre Figuren Zeit nehmen würde, könnte, eigentlich viel viel mehr erzählen, viel viel mehr machen, aber vielleicht ist da auch zu viel los, vielleicht sind es zu viele Figuren, zu viele Konstellationen die da irgendwie, unter einen Hut müssen, vielleicht geht da am Ende auch irgendwie die Zeit bei, Flöten, so wenn man das alles versuchen würde. Aber ja, ich bin da irgendwie so ein bisschen.

Christian:
[29:38] Enttäuscht von dieser ganzen Staffel. Fand das irgendwie auch, Zwischendurch auch sehr mühsam, auch diese ganze Monark und Bürokratie und Behörde und wer ist jetzt eigentlich hier der Chef oder die Chefin und wer hat hier das Sagen und was machen wir hier, was ist eigentlich unser Auftrag und ich weiß nicht, ich fand das alles sehr unfokussiert und sehr, sehr, ja, unfokussiert ist, glaube ich, so das Passende. Henning, wie gehst du denn so mit dieser Hauptgeschichte irgendwie um oder mit diesem Plot, den ich jetzt schon so ein bisschen eher kritisiert habe? Siehst du das auch so? Was ist da so dein Eindruck, was die Erzählung, die größere Erzählung irgendwie angeht?

Henning:
[30:20] Also... Oh Mann, ich versuche gerade, während du das schon alles gerade gesagt hast, mir das irgendwie ein bisschen gedanklich so zurechtzulegen, um das vernünftig, sage ich mal, für dich als auch dich, Dominik, dessen, denke ich, ein bisschen begreifbar zu machen, was mir da wirklich beim Gucken der Stahl zum Teil dessen auch durch den Kopf gegangen ist. Also zunächst einmal, wenn jemand sich an die Seite gedrängt, dessen fühlt, und das Gefühl kenne ich ja auch genug im Leben, weiter und so fort, bin ich ganz ehrlich, also ich würde mich nicht als Bösewicht dessen sehen, nein, weiter und so fort. Das finde ich, ist zu kurz gegriffen. Erstmal das will ich, um auch bei Kentaro halt dessen zu bleiben, weil er hat nun mal seinen Vater verloren, bevor er wirklich richtige Chance hatte, ihn auch dessen, finde ich, auch für seine Art und Weise dessen kennenlernen zu dürfen. Und dass er natürlich jetzt nach einer Möglichkeit sucht, will ich das sozusagen wieder gerade zu bieten, halte ich noch für nachvollziehbar. Diese, was du gerade kritisiert hast, wegen Monarch erst einmal, diese Unkoordiniertheit, diese Unfokussiertheit im Rahmen des Chaos, also ich fand das wiederum realistisch und nachvollziehbar. Aber auf der größeren Ebene, nochmal von oben betrachtet.

Henning:
[31:28] Und das Gefühl habe ich ja grundsätzlich bei der TV-Serie von, also beziehungsweise das Monsterverse im Sinne ihrer TV-Serie. Sicher, es sind jetzt die Charaktere, sag ich mal, die wir am längsten sozusagen dessen begleiten konnten bisher, was dieses Franchise halt dessen her nämlich gibt. Aber ich merke einen definitiven Unterschied zwischen japanischer Erzählweise, und westlicher Erzählweise. Wie die Schauspieler agieren, weiter und so fort. Und da, Christian, hatte ich dir ja in der Vergangenheit diesen Vorschlag, wie gesagt, kannst du ja immer noch mal gucken, ob du da wirklich mal einsteigen dann möchtest. Weil wenn du mal wirklich vergleichst.

Henning:
[32:08] Japanische Kaiju-Eger und natürlich jetzt sozusagen das Monsterverse. Wie das Monsterverse als westliche Produktion, japanische Ideen jetzt in dem Sinne auch verarbeitet, beziehungsweise wie die Menschen, sag ich mal, dort in den, damit old umgehen, sowohl innerhalb der Fiktion als auch wie der Mensch, sag ich mal, will ich diese Stoffe dann sozusagen rezipiert. Weil, wenn ich ganz ehrlich bin, ich sehe zum Beispiel hier Japaner, ja.

Henning:
[32:32] Und sie sprechen natürlich, als sie auch US-Amerikaner sind, die zwar japanische Herkunft dessen sind, natürlich, Aber ihre Gestiken, ihre Mimiken, das ist alles amerikanisch und das wirkt auf kuriose Art und Weise trotzdem wieder im Rahmen mit Riesenmonstern nicht gerade authentisch. Klar, Riesenmonster sind so oder so nicht real, davon mal ganz ab, aber in Sachen filmischer Erzählung wirkt das deswegen jetzt nicht so authentisch, Seite und so fort, weil entsprechend, wie soll ich sagen, Riesenmonster im Westen haben natürlich auch ihren kulturellen Part hier. Das war so, das ist halt dessen auch so, natürlich. Aber wenn wir, sag ich mal, die japanische Erzählweise in Sachen Massenmedien halt dessen nochmal denken, die Japaner sind bisher die einzigen, die wirklich Riesenmonster in Anführungszeichen zum Erbrechen erzählt haben und erzählen, sozusagen in jeder einzelnen Form und Möglichkeit und mit, sehr viel in Anführungszeichen Wiederholung weiter und so fort. Wohl wahr, natürlich. Und das wiederum alles in Kombi. Und ich denke, da, Dominik, wirst du es am ehesten dessen verstehen, bist du eher etwas ganz anderes dessen gewöhnt, wie Charaktere sich verhalten sollten oder verhalten können. Weiter und sofort.

Christian:
[33:40] Darf ich da mal kurz einhaken? Was du da nämlich gerade so erzählst, da kommt mir sofort irgendwie diese Szene da am Strand irgendwie in den Sinn. Das muss so zum Ende der Staffel irgendwie gewesen sein, wo ... Ich glaube Keiko war das, wo sie da irgendwie in diesem Jeep über den Strand pest, während da irgendwie die Kaijus sich platt machen wollen und Kate irgendwie in einem, glücklichen Moment irgendwie in so einem Erdloch landet, um eben nicht zertrampelt zu werden. Also diese Dramaturgie in dieser Szene fand ich irgendwie total überdreht. Geht das so ein bisschen auch in die Richtung, dass du sagst, es ist so Hollywood-esk, dass immer so diese einzelne Rettungsaktion und die einzelne Person so stark im Vordergrund steht?

Henning:
[34:28] Zum Teil ja, weil nämlich das ist wiederum die Kuriosität genau all dessen. Denn wie soll ich sagen, das klingt jetzt komisch aus meinem Mund, aber wenn man es selber sieht und auch durch die jahrelange Seherfahrung, dann wirkt es weniger in Anführungszeichen so, als wie ich es jetzt auch für dich in Anführungszeichen dessen beschreibe. Und zwar, in Japan macht man es ja wirklich so, die Kaiju sind ein Teil der natürlichen Ordnung. Natürlich wird das auch im Monster-Verse dessen ausgesagt, ja. Aber wir von unserem westlichen Kulturkreis in unserer Realität sind es nicht gewöhnt. Wie gesagt, die Kaiju-Titanen sind noch immer etwas so Außergewöhnliches, ein so außerirdisches Element sozusagen, dass wir deren Existenz als nicht etwas Natürliches wahrnehmen. Und die Japaner nehmen das als natürlich dessen wahr. Das heißt entsprechend, sie existieren neben uns. Das hängt natürlich auch mit der gesamten japanischen Kultur, wegen dem Glaube an diese traditionellen Yokai, Oni und Shinto Kami und sonst ist halt das natürlich auch mit zusammen. Und das kennen wir ja so natürlich nicht im Westen. Nein, aufgrund natürlich unseres auch westlich-religiösen christlichen Kulturrahmens. Und deswegen wollte ich halt nämlich sagen, und dadurch entsteht natürlich eine ganz andere Form des erzählerischen Konflikts. Und deswegen wiederum meine ich nur, habe ich meine stärkste Kritik wiederum auch grundsätzlich jetzt hier bei Monarch Legacy of Monsters grundsätzlich gesprochen, auch noch mit Staffel 1 in Rückblick betrachtet, jetzt nochmal zusätzlich, was ich damals ja noch nicht.

Henning:
[35:53] Oder beziehungsweise schon damals, glaube ich, auch angesprochen hatte, ist ja, es scheint so, Als wäre einzig ein Liebesdrama in Form eines Liebesdreiecks die einzige Erzählmöglichkeit für Kaiju-Titanen und Menschenkonflikt sozusagen. Und das, finde ich, greift zu kurz. Weil wenn man sich mal bedenkt, was und wofür Kaiju stehen können, weiter und so fort, im Japanischen wohlgemerkt, warum können die das nicht im Westen, sag ich mal, auch halt dessen tun? Weil es gibt auch hier im Westen Möglichkeiten, in Anführungszeichen Riesenmonstern, diese nötige Projektionsfläche zugestehen. Und will ich mal zu sagen, ja, sie stehen auch dafür oder dafür oder dafür. Aber komischerweise, sie werden als Projektionsfläche in dem Sinne nur dafür genutzt, zu sagen, ja, es sind riesige Wesen. Natürlich, ja, sie sind majestätisch, auf jeden Fall. Aber irgendwie das Göttliche, irgendwie dieses Einverständnis zu sagen, ja, das ist Gott, sozusagen, das fehlt. Das fehlt uns als Akzeptanz, als Kultur grundsätzlich noch. Und sicher, das ist schon sagen wir mal seit dem 2014er ein bisschen im Wandel begriffen, wohlgemerkt. Natürlich, aber solche Wandel gehen ja nur ganz, ganz, ganz langsam gesellschaftlich und psychologisch vonstatten.

Christian:
[37:00] Also da muss ich, genau, da muss ich nämlich auch sagen, das hat mich dann wieder irgendwie auch positiv überrascht an der Staffel, dass halt im Laufe der Staffel so diese wie sagt man, das Motiv der Koexistenz stärker wurde. Das ist halt eben, du hast halt diese Kräfte, besonders irgendwie von Apex oder so, die kommen und sagen, naja, also im besten Fall wollen wir sie irgendwie kontrollieren. Vielleicht schmeißen wir doch noch mal irgendwie eine Atombombe obendrauf, um zu gucken, ob wir sie loswerden können, so das Militär, was da irgendwie rein funkt und sagt, wir müssen sie zerstören. Aber so die Quintessenz war ja schon eben auch in der Verkörperung von Kate, und auch in diesen Bildern, die wir da gesehen haben, so eher diese friedliche Koexistenz und auch diese Erkenntnis, hey, Titan Ex ist eine besorgte Mutter, die ihr Ei irgendwie schützen will, ihren Nachwuchs schützen will, so diese animalischen Instinkte, der irgendwie auslebt, anstatt halt einfach nur, das zerstörerische Monster irgendwie zu sehen. Das hat mir dann wieder gut gefallen, aber das, Sehe ich halt auch in dieser Linie, die du gerade aufgemacht hast. Das ist ein kleiner Schritt in eine richtige Richtung.

Henning:
[38:05] Ja, na klar. Und deswegen meine ich halt nämlich nur, weil, wie soll ich sagen, wir haben nochmal eine ganz andere Sichtweise, was das halt nämlich angeht. Zumal auch wir noch die Neuerung nochmal zusätzlich dessen haben. Godzilla beispielsweise auch als Charakter darf wirklich sozusagen zwar weiterhin auch, also Godzilla steht ja auch für sehr, sehr vieles. Und Kong entsprechend kann auch für sehr vieles halt dessen Wirklichkeit eben stehen, natürlich, ja. Aber wie du schon gerade richtig sagst, sie sind die Verkörperung der Balance und sonstiges, natürlich, ja. Und natürlich dieser Konflikt auch untereinander entsprechend, natürlich, wie soll ich das sagen, aus jetzt der Außenseiterperspektive und das ist natürlich für uns als Kaiju-Fans natürlich schon, wenn wir so lange da drin sind, wiederum auch die Schwierigkeit gewissen außenstehenden Leuten nämlich auch zu erklären, Ja, Godzilla, Khan oder Kong, die können beide, wie gesagt, sowohl Antagonisten als auch Protagonisten, dessen Spielen abhängig von der Handlung, die man zu ihnen schreibt, weiter und so fort. Und deswegen meine ich ja, besteht hier noch die Schwierigkeit, wirklich, sag ich mal, soweit die Existenz dessen als solches eben anzuerkennen. Und ja, auch in den japanischen Filmen gibt es Leute, die die Existenz der Kaiju ablehnen, beziehungsweise wo sie sagen, das hat nichts mit meinem Leben zu tun, die will ich nicht und was weiß ich, wie noch das ist wohl wahr.

Henning:
[39:19] Aber trotzdem, in Japan ist es dann trotzdem auch immer so das Trope, zumindest in Erzählkunst, dass dann trotzdem entweder diese Charaktere sterben. Und haben sich sozusagen nicht ändern können. Oder sie schaffen es mit gleich sofort dem Ende. Sozusagen haben sie ihre Wandlung entsprechend schon dessen durchlebt. Und das ist natürlich ein bisschen in Anführungszeichen unrealistisch nach wiederum westlichen Maßstäben. Ja, aber da der Japaner ganz anders dessen agiert, weil wie soll ich das sagen? Das Kaiju Ega oder Tokusatsu als grundsätzliche Kunstform setzt sich ja das Ziel, nicht wirklich typischen Fotorealismus in Sachen auch Erzählung, mit den Charakteren dessen einherzugehen. Nein, es geht hier um gewisse Stilistiken. Wie gesagt, es muss gut aussehen, es muss sich gut anfühlen, weiter und so fort. Das steht im Mittelpunkt und nicht unbedingt der psychologische Realismus oder der Fotorealismus oder sonstiges. Nein, also und dahingehend, sag ich mal, macht das Monster Bus schon vieles in Anführungszeichen erstmal auch die richtigen Schritte, die sind natürlich aber noch trotzdem, trotz der Größe des Monster Bus in Anführungszeichen in Ironischen.

Henning:
[40:22] Dass diese Schritte doch noch relativ dessen halt nämlich klein dessen sind, weil wir haben, wie gesagt, diese, Linsenfunktion nach wie vor und das wird auch immer so dessen existent dessen sein, weil, wie soll ich sagen, weil eben, wie soll ich sagen, die Japaner mit dem Kaiju Ega in der Tokusatsu-Kunstform natürlich etwas geschaffen haben, Was global einmalig in dem Sinne ist. Es ist etwas in diesem Sinne wirklich so einmaliges, was ja kein anderes Land wirklich in dem Sinne bisher dessen wirklich geschaffen hat. Und selbst wenn man wirklich sagt, ey, ich entwickle eigene Kaiju-Charaktere, ich entdecke meine eigene Kaiju-Fiktion, du kommst nicht drumherum. Das ist wirklich unmöglich in diesem Sinne, dir japanische Stilistiken oder Erzählweisen, sag ich mal, zu kopieren. Und deswegen wollte ich noch mitgeben, wenn du dir beispielsweise, und jetzt muss ich kurz die Brücke halt dessen mal schlagen, in die Prosa-Literatur halt dessen gehst. Und zwar hier möchte ich kurz sagen, ja, ist ein bisschen Werbung, aber das musst du jetzt entsprechend bitte so eben kurz hinnehmen. Die Reihe German Kaiju von Markus Heidkamp.

Henning:
[41:26] Wenn du dir diese Prosa-Geschichten dessen durchliest, das sind Riesenmonster in Deutschland, das ist Prosa, da stehen natürlich neben den Illustrationen, Auch eigene Bilder natürlich im Kopf, sozusagen. Aber weil es ja von deutschen Autoren ersonnen ist, die jetzt nicht unbedingt, will ich, darauf setzen, dass sie Referenzen dessen einbinden wollen oder so. Nein, sondern sie haben nur sozusagen die Idee oder die Aufgabe, erzähle uns eine Geschichte von einem Riesenmonster in Deutschland. Du kannst damit machen, was du willst, so weiter und so fort. Und danach, wie gesagt, schreibt der Autor oder die Autorin ihre Geschichte, so weiter und so fort, Und bedingt dadurch, dass jetzt nur relativ wenige Vorgaben dessen eben existieren, kommt zum Teil bei German Kaiju, will ich es zum Vorschein, dass du wirklich hier Geschichten hast, die sich auch wirklich so anfühlen, weil es ist in dem Sinne so weit authentisch deutsch, in Anführungszeichen, dass du weißt, ja, es ist nicht hundertprozentig japanisch. Ist es nicht, nein, es ist deutsch, aber es fühlt sich natürlich an, es fühlt sich in dem Sinne nicht gezwungen, halt dessen will ich an, jetzt gewisse Erwartungen oder sonstiges dessen zu erfüllen, du hast da.

Henning:
[42:37] Entweder sei es in Sprache, hast du Lokalkolorit, oder du hast Lokalkolorit in Form beispielsweise von Orten, sag ich mal, oder entsprechend von Gegebenheiten oder sonstigen kulturellen, in dem Sinne, in Anführungszeichen Eigenarten, sag ich mal, die uns in Deutschland dessen auch noch und nöcher halt noch immer natürlich halt dessen will ich da wirklich sind. Denn du weißt ja selber, Christian, der Norddeutsche wie ich beispielsweise ist ja nicht vergleichbar, in Anführungszeichen, mit einem Bayern oder Sonstiges. Und deswegen wollte ich nur sagen, und im größeren Schluss bei Monarch Legacy of Monsters, die befinden sich immer noch sozusagen aus dieser amerikanischen Perspektive, ja.

Henning:
[43:15] Wie soll ich sagen, der Mensch ist das höchste Lebewesen unter Gott. Sozusagen, der Mensch ist Gott, der Mensch beherrscht die Natur. Aber wir wissen doch schon dank der Monster, was Spielfilme, dass das nicht der Fall, dessen will ich ist. Aber trotzdem, es ist noch auf einer.

Henning:
[43:33] Breiten gesellschaftlichen Ebenen nicht angekommen. Leute wie Keiko oder wie Lee Shaw oder sonstiges, die haben das zu einem gewissen Grad akzeptiert. Oder Tim oder Monarch zu einem gewissen Grad auch. Oder Apex noch widerstreben. Trotz allem sind sie sozusagen noch immer sozusagen dann dieser, sag ich mal, Agent für die Menschen, für das in Anführungszeichen diese menschliche Vormachtstellung und sonstiges. Und deswegen sag ich ja und will ich das, wir werden niemals die Japaner sein. Nein, das ist unmöglich. Das ist vollkommen klar, aber trotzdem, sag ich mal, dieses Spannungsfeld aus wirklich sowohl unserer Realität als auch entsprechend dieser Fiktion, weil sich das eben so krass auf eine komplett eigene Art und Weise beeinflusst, entsprechend werden wir immer wieder daran kranken müssen, zu sagen, ja, vielleicht sind die Riesenmonster perfekt animiert und vielleicht sind ja auch die Riesenmonster in Anführungszeichen wirklich von ihren in Anführungszeichen Gefühlen, sag ich mal, am nächsten nachvollziehbar, hingegen die Menschen sind es aber nicht. Ich denke mir, das werden wir immer dann wohl kritisieren müssen, weil wir, wie gesagt, nicht wirklich sozusagen diesen kulturellen Background in Masse dessen wirklich haben. Aber ich möchte auch ganz kurz jenseits all dessen nochmal ganz kurz nur erwähnen, also was mir auch nochmal gefallen hat, was du auch kurz angesprochen hast. Also dieses Treffen zwischen dem alten Leesha und dem jungen Leesha in Bezug auf diese Zeitquantendifferenz, das fand ich auch nicht schlecht gemacht, auf jeden Fall. Ja, ich fand es dann auch schon mal nicht schlecht, sage ich mal, dass man natürlich...

Henning:
[45:03] Die Möglichkeit, dessen auch einräumte beispielsweise auch Charakteren wie Kate, wie eben die schon angesprochene Mickey Segusa, sich entwickeln lassen zu dürfen, dass sie sozusagen zu einer.

Henning:
[45:14] Menschlichen Kommunikationsrohr für dieses höhere Lebewesen dessen werden durfte und konnte, weiter und so fort. Und ja, vielleicht hast du es ja noch in Erinnerung, Christian, aber entsprechend Titan X zum Beispiel hat ja auch Rufe von Mothra in ihrem drinne, weiter und so fort. Und in der Fiktion ist ja noch gar nicht mal erklärt, warum das so dessen ist. Haben Titan X und Mothra vielleicht noch eine Beziehung untereinander, als weibliche Kaiju, Titanen, Leiton, so etwas untereinander? Das wissen wir halt nämlich zum Beispiel noch gar nicht. Wir wissen nur aus dem Monsterverse, dass entsprechend Godzilla und Mothra dort eine symbiotische Beziehung halt dessen haben. Aber wie ist die Beziehung zwischen Mothra und Titan X beispielsweise? Das wissen wir zum Beispiel noch gar nicht mal. Die Fiktion, egal ob Buch, Comic oder Spiel oder sonst was, schweigt sich bezüglich dessen noch, würde ich halt eben aus. Weil wiederum natürlich auch hier, jetzt im Umkehrschluss, was ich von all dem, was ich gerade gesagt habe, Titan X ihr Ei, wie du schon richtig sagst, beschützt, genau wie es Mothra halt dessen in ihren ersten Filmen halt dessen, vor Godzilla dessen auch halt nämlich tat. Als Godzilla nämlich noch antagonistisch halt dessen, wie ich war, wo Mothra wie ich für ihn gesprochen, wie ich die Bedrohung halt dessen darstellte, wo er wirklich dann sagen wollte, ja, es ist sowohl eine Feindin, gleichzeitig ein Ei, das heißt entweder ein oder zwei Embryos, sag ich mal, die noch zusätzlich mir das Leben eventuell schwer machen könnten und deswegen war ja auch Godzilla.

Henning:
[46:37] So, dass er natürlich Mothra versuchen wollte zu eliminieren, aber entsprechend das Gute siegt ja immer und weil ja Godzilla dort noch antagonistisch halt dessen war, wurde er natürlich von den Mothra-Larven-Schluss endlich dann halt eben besiegt, das ist nämlich der erste Film, wo Godzilla und Mothra aufeinander halt dessen trafen, also der heißt auf Deutsch Godzilla und die Overtrauben ist von 64, der vierte Godzilla-Film aus der Showa-Filmserie, und deswegen meine ich ja nämlich nur.

Henning:
[47:02] Es ist halt eben dieses unglaubliche Geflecht, wie gesagt, was ich gerade eben geschildert habe und deswegen sage ich mal so, werden wir wahrscheinlich auch vorläufig nicht so schnell, in Anführungszeichen, sage ich mal, diese Idealsituation, die wir uns immer wünschen, entsprechend bekommen können, weil einfach, wie soll ich sagen, es halt einfach so halt sich kulturell einfach dessen ergeben hat. Denn das wäre ja genauso zu sagen, was könnte man dann jetzt mal als Gegenbeispiel kurz nehmen, ganz kurz nehmen, ach ja, genau, das Konzept von High Fantasy, klar, man kennt es auch in Japan, weil es ja auch importiert, beziehungsweise auch eigens verarbeitet wurde, aber dieses Konzept von High Fantasy, wie es Tolkien mit seinen Sprachen dessen machte, das kennt der Japaner zum Beispiel nicht und entsprechend, wir kennen es aber. Und wenn man den Japanern jetzt sagen würde, ey, macht mal dieses, jenes, welches genau wie Tolkien. Können sie nicht, weil sie nicht den kulturellen Background sozusagen dessen nämlich haben. Nur mal als Gegenpart sozusagen, damit das vielleicht ein kleines bisschen halt nämlich für dich auch dessen begreiflich halt dessen ich wird.

Christian:
[48:14] Ich würde da gerne direkt mal weitergehen und den Ball rüber zu Dominik werfen. Weil Henning, du bist ja, glaube ich, schon auch sehr tief reingegangen in dieses ganze Thema Monsterverse und eben auch so ein bisschen vielleicht die Monster-Action, die wir hier auch in der Staffel gesehen haben. Dominik, wie war das denn für dich so aus dieser, ich sag mal, Kaiju-Fan-Perspektive? Hast du bei der zweiten Staffel so deine Portion bekommen, die du dir gewünscht hast? Oder geht es dir wie Henning, dass du da auch eher Dinge vermisst?

Dominik:
[48:46] Ja, also ich muss sagen, meine Kaiju-Portion, die ich gern gesehen hätte, habe ich leider nicht bekommen.

Christian:
[48:55] Zudem ist Gott zöber.

Dominik:
[48:58] Auch und zu wenig Kong, also von beiden. Also nicht nur Godzilla. Also, dass Godzilla in Monsterverse weniger Screentime bekommt, muss man ja leider sagen, ist man ja auch irgendwo gewöhnt. Aber selbst Kong war ja auch relativ selten zu sehen. Ich muss allerdings Henning ein bisschen widersprechen, denn ich gehe nicht davon aus, dass es ein kultureller Bezug ist, dass eben Charakteren wie in MonsterVerse, oder auch eben in Monarch Legacy jetzt nicht so überzeugen, wie wir es uns eben vorgestellt hat haben. Denn ich bin der Meinung, Christian, dass ein Film oder eine Serie im Westen eben gut funktioniert oder eben auch funktionieren kann oder sollte, eben gerade auch im Zusammenhang mit Kaiju in dem Fall, hat verschiedene Bereiche und sehr viele Punkte halt eben. Zum einen ist es natürlich auch die Kultur, aber wir können auch im Westen eben auch gute Filme produzieren und eben haben das auch öfter bewiesen. Es gibt auch im Westen verdammt gute Storys und, wenn man sich das Team auch dahinter mal anschaut, das sind ja auch nicht irgendwelche Leute, die eben keine Ahnung halt haben, sondern die haben halt auch irgendwo schon mal Erfahrungen oder Praktikas gemacht oder ähnliches und.

Dominik:
[50:19] Man muss sich halt nur andere gute westliche Filme reinschauen. Ich meine, die Batman-Trilogie zählt im Comic-Bereich als eine der besten Trilogies bis heute überhaupt. Und die Dark Knight-Reihe, an der kommt für viele Fans keine andere Reihe großartig an der Trilogie großartig ran. Ich erwähne die als Zitat ganz bewusst, denn hier haben wir auch super Charakteren, alles super, läuft super und ähnliches. Und hier hat man sich auch Zeit für die Charakteren genommen und das ist das Problem, was wir hier haben. Es geht nicht darum, irgendeine Kultur zu verstehen und irgendwie.

Dominik:
[51:00] Japan jetzt besser zu verstehen, um Tokusatsu jetzt irgendwie besser umzusetzen und so weiter. Es geht darum, menschlich zu sein. Und menschlich zu sein, da muss man keine Kultur verstehen. Menschlich zu sein heißt auch nicht, dass ich dann eben England verstehen muss oder eben Russland oder Japan oder Amerika. Und ja, es geht darum, dass man, wie wir es anfangs gesagt haben, eben den Menschen in dieser Serie eben, mehr Zeitgegebenheit haben sollten, eben ihre menschlichen Fehler einfach zu zeigen. Das ist ja auch das, was wir auch vermissen. Als Zuschauer möchtest du ja auch dich irgendwo sehen als Charakter, dich identifizieren können.

Christian:
[51:38] Da will ich auch ganz kurz noch einhaken, weil das ist mir auch aufgefallen im Laufe der Staffel.

Christian:
[51:43] Das ist für mich so ein bisschen das Marvel-Problem. Und zwar, dass in diesen fantastischen Settings, in denen man unterwegs ist, also hier ist es halt diese Titan-Kaiju-Welt und bei Marvel sind es halt irgendwie die Superheldinnen und Superhelden, die da existieren.

Christian:
[52:03] Und Marvel hat halt irgendwann dann auch oder relativ schnell vielleicht sogar auch andere im Superhelden-Genre haben es halt vergessen, dass es ja auch noch Menschen drumherum gibt, dass diese Figuren in einer Welt existieren und auch für eine Welt existieren, und man ein Gespür für den Rest in dieser Welt irgendwie auch haben muss. Also wenn jetzt irgendwie Captain America und Iron Man den Thanos irgendwie aufhalten und damit die Menschheit zu retten dann will ich doch wissen, wer diese Menschheit eigentlich ist. Weil ich kriege seit fünf Filmen, seit 20 Filmen eigentlich immer nur ein Gespür dafür, wer diese Superhelden sind. Mit ihren Superfähigkeiten und ihren Supermöglichkeiten. Und die einen sind im Weltall und die anderen können sich irgendwie kleinschrumpfen und der Nächste ist irgendwie ein grünes Monster. Aber wer sind denn die normalen Leute, die gerettet werden sollen? Wir sehen immer nur die Rettung und das große Spektakel. Aber wer sind denn die Individuen, die irgendwie auf dem Weg zur Arbeit sind Und auf einmal kracht da irgendwie ein Meteorit aus dem Weltall rein und ups, hier ist irgendwie der Superschurkel gerade vor der Tür. So, ich finde, das muss halt irgendwie mit reingeholt werden in diese Welten. Und das finde ich hier bei der zweiten Staffel habe ich das halt auch irgendwie vermisst. Also für mich waren immer eigentlich so die besten Momente, wo unsere Hauptfiguren...

Christian:
[53:18] In einem Setting mit anderen waren, weil sie draußen auf der Straße waren. Da gibt es diese eine Traumsequenz, die, glaube ich, Kentaro irgendwie hatte. Ja, mit Tokio. Genau, der ist da draußen auf der Straße und du siehst irgendwie diesen Angriff und du siehst, wie Leute wegrennen und Angst haben. Und diese Perspektiven, diese anderen Leute sind halt genauso wichtig, also ein Gespür weiterhin dafür zu behalten. Das fand ich in der ersten Staffel auch so klasse, als diese Bunker. Also nach dem G-Day hat man ja diese Bunkerübungen, überall eingebaut, dass man wusste, hey, wenn wieder so ein Angriff kommt, müssen wir zumindest irgendwie eine Vorsorge treffen. Also haben wir Leitsysteme aufgebaut, Schilder, wo ist der nächste sichere Ort, wenn Godzilla wieder auftaucht. Das fand ich so als Worldbuilding total cool. Und das vermisse ich hier einfach, wenn ich immer nur die gleichen fünf Leute sehe, die irgendwie super schnell auf dem nächsten milliardenschweren U-Boot-Flugzeugträger von Monarch unterwegs sind und um die Welt reisen wie James Bond. Und jetzt sind sie gerade in Tokio und dann irgendwie ein Schnitt später in San Francisco und alle sind so mit sich selbst beschäftigt und irgendwie Zeitreisen und Axis Mundi und Titans und.

Christian:
[54:30] Die Serie hat halt für mich so diesen ganzen Rest der Menschheit irgendwie komplett vergessen. Aber der wäre halt so super wichtig, um, wie du sagst, auch mir nochmal eine Identifikation irgendwie zu geben. Weil ich bin halt nicht Kaiju-Flüsterer. Ich bin auch nicht ein Soldat, der irgendwie 90 Jahre alt ist und in der Hohlerde überlebt hat. Also ich bin ja keiner dieser Figuren irgendwie noch, die wir da sehen. Und ich habe das Gefühl, dass die zweite Staffel halt, auch vergessen hat, wer eigentlich die anderen Menschen da draußen sind, die halt auch betroffen sind, wenn da auf einmal so ein Kaiju durch die Innenstadt rast und irgendwie alles platt macht. Und das finde ich schwach. Also das vermisse ich einfach hier. Und das sehe ich bei Marvel halt auch, dieses Problem, dieses, wenn es zu Blockbuster-mäßig wird und ich dann irgendwie nicht mehr auftauche in diesen Filmen.

Dominik:
[55:24] Ja, das stimmt auf jeden Fall. Da hast du recht, Christian. Das ist genau das, was ich auch gesagt habe, dass man eben sich halt identifizieren halt kann und das ist halt das, worum es halt auch vielen Fans halt auch geht in Monsterverse, dass man halt eben, also das, was Henning auch gesagt hat, das ist das, was man auch in japanischen, Tokusatsu-Filmen sieht, wenn du halt dir einen japanischen Godzilla-Film halt anschaust, oder auch eben Gamera oder auch einen anderen japanischen Film halt anschaust, dann wird die Zerstörung nicht zelebriert, du siehst das Leid der Menschen und kannst dich daran auch identifizieren und, das eben muss noch das Monsterverse eben lernen. Dass US-Filme das draufhaben, sieht man, wie gesagt, auch in anderen Filmen, auch in, ich bleib bei der Batman-Trilogie mal, da sieht man es halt auch zum Beispiel, da sieht man nicht nur Batman, da siehst du auch die Bevölkerung, wie sie drauf reagiert, bla bla. Und ich würde tatsächlich die Kritik, dass zu wenig Godzilla und zu wenig Kong zu sehen ist, nicht groß machen bei der Serie. Denn wir müssen uns vor Augen halten, dass Monarch Legacy sie immer noch nur eine, Serie ist, die uns versucht Monark näher zu bringen, also die Organisation Monark und die Hauptfilme versuchen uns mehr oder weniger die Kaijus dann auch näher zu bringen und für eine Serie und für einen Film ist, weißt du ja auch selbst, das Budget einfach.

Dominik:
[56:45] Gewaltig unterschiedlich. Und so ein Godzilla oder ein King Kong halt eben sehr gut so, darzustellen, so wie wir sie halt auch vom Film gewöhnt sind, ist ja auch ein riesen Kostenaufwand eben für die Serie selbst und da stellt sich halt auch für die Produzenten und für das Team dahinter auch immer, die Frage, ob sie überhaupt dann auch die Einnahmen wieder generieren können und so weiter. Deswegen kann ich verstehen, dass man Godzilla halt nur sehr selten halt zeigt und King Kong ist halt für den Fan halt der Serie sehr schade und da komme ich halt zu einem anderen Kritikpunkt wenn man halt hingeht und ein Trader bewirbt, dass dieses neue Kaiju, also Titan X eine Kreatur ist von dem sich Godzilla und Kong fürchten also so wird es ja im deutschen Trader auch gesagt und eben, diese Action schon mehr oder weniger gezeigt wird, dann gehst du mit der Einstellung als Zuschauer hin in dieser Serie Staffel 2.

Dominik:
[57:43] Kommt es im Kampf von Godzilla gegen Titan X und von Kong gegen Titan X, treffen vielleicht sogar beide erstmals aufeinander oder eben so hast du vielleicht anfangs dir Gedanken gemacht. Und am Ende hast du halt nur Godzilla maximal fünf Minuten und es kommt nicht großartig zum Showdown und King Kong hat seinen Showdown, aber es ist jetzt auch nicht unbedingt spektakulär gewesen. Und du hast halt als Zuschauer dann durch den Trailer den Eindruck, dass du verarscht worden bist und anders kann ich es nicht ehrlich gesagt ausdrücken und das hat wirklich sehr schade, und deswegen ist ja umso mehr für so eine Serie wichtig dass die menschlichen Charakteren wenigstens überzeugen können, dass du sagen kannst, ich gucke die Serie wegen der menschlichen Charakteren gerne und ich muss traurigerweise sagen, wie die dritte Staffel rauskommt, ich freue mich teilweise am meisten auf Tim einfach nur, wie gesagt, um zu sehen ob Tim weiterhin irgendwie Monarch eine interessante Rolle noch weiter einnehmen wird. Aber wegen den ganzen anderen weiß ich halt nicht, ob die sich noch großartig weiterentwickeln werden. Die hatten jetzt zwei Staffeln Zeit, ob sich was in der dritten Staffel tun wird. Ich kann mir leider vorstellen, dass Kate irgendwie in einer Art Renderholeback.

Dominik:
[59:00] Ähnlich wie Nachuto und Sasuke Arc jetzt kommen wird. Dass jetzt sowas kommen wird ähnlich und dass Dr. Kato wahrscheinlich ihr dann helfen wird und das dann eben zu einer Familiensituation dann kommen wird und dann stellt sich halt dann die Frage, ob dann dieses Familiendreieck, was wir dann halt da haben, plus nochmal Beziehungstreieck, was ja auch nochmal dazu kommt, eben der Story vielleicht sogar am Ende schaden könnte und das ist halt eben richtig schade, finde ich halt. Letztendlich ist es halt so, auch wie Henning halt auch sagte, die Produzenten des Teams müssten sich halt eben japanische Godzilla-Filme und eben japanische Vergat am besten vorher anschauen, damit sie vielleicht auch verstehen, was eben im, US-Fans und auch generell Kaiju-Fans eben sehen möchten. Es geht ja nicht nur um die bräne bloße Zerstörung, es geht ja eben um auch eben sich zu sehen, einfach wie du auch eben gesagt hast. Und es ist halt auch das Problem, was wir auch in anderen, moderneren Filmen halt einfach immer und immer wieder beobachten.

Christian:
[1:00:04] Aber du bist schon, um jetzt auch so ein bisschen die Diskussion zum Ende zu bringen und mit dem Ausblick auf die dritte Staffel, du bist dann auch dabei bei der dritten Staffel.

Dominik:
[1:00:13] Ja, also ich bin definitiv noch dabei, denn ich bin kein Fan davon, eine Serie mittendrin abzuschließen und, wenn ich die dritte Staffel halt jetzt abbrechen würde, also jetzt nach der zweiten Staffel, jetzt in der dritten Staffel nicht mehr weiterschauen würde, weiß ich von mir, dass ich früher oder später mir die Frage stellen würde, wie endet eigentlich die Serie und hätte ich nicht dann lieber weiterschauen sollen und einfach um auch eben für mich selbst zu sehen, ob die Serie sich weiterhin gut entwickelt oder nicht, wäre ich noch einfach noch dabei. Es kann ja sein, dass die dritte Staffel noch überzeugen wird. Es kann auch sein, dass ein großes Serienfinale kommen wird und bei dem King Kong und Godzilla mehr Screen Time haben werden in der kompletten Serie, dass man sagt, für diese Staffel nehmen wir mehr Budget auf und versuchen den Fans mehr zu geben. Es kann ja auch sein, dass wir nichts bekommen am Ende und eben die Serie halt eben existent hat eben. mal.

Henning:
[1:01:08] Ich hab da noch eine andere Frage an euch beide. Zunächst einmal, wenn das kurz beantwortbar ist, natürlich. Ich verstehe ja, wenn ihr sagt, es fehlt sozusagen der Otto-Normalo-Perspektive. Wenn ihr jetzt mal in Godzilla 2014 für das MonsterVerse als ersten Initialpunkt in Sachen, natürlich klar, das MonsterVerse-Marketing-Technisch entstand ja erst mit Kong Skyland und sonst, das wissen wir ja, aber wir wissen ja, dass Godzilla 2014 im selben Universum dessen spielt, aber jetzt sozusagen rückwärts betrachtet. Die Entwicklung seitdem. Findet ihr, dass sozusagen der Konzert 2014er damit sozusagen noch derjenige ist, der dann sozusagen genau diese Perspektiven halt dessen nochmal auch am besten möglichsten bietet, wegen zum Beispiel der Rolle des Aaron Taylor-Johnson und von entsprechend hier Brian Cranston, also entsprechend als Ford und Joe Brody, in Bezug erstmal auf den Otto Normalo in Anführungszeichen. Kommt euch das sozusagen da noch am entgegensten oder schon auch in dem Film, sag ich mal, jetzt auch gar nicht mehr? Nur erstmal jetzt auch im Hinblick, will ich, auf die gesamten Monsterverse-Spielfilme, Also beziehungsweise jetzt das Medium der bewegten Bilder. Wie seht ihr das dort? Könnt ihr das sagen, dass noch zum Beispiel dort das existierte oder existiert das dort bereits schon nicht sozusagen? Kurz im Rückblick betrachtet erst mal diese Frage.

Christian:
[1:02:29] Und ich kann mich gar nicht mehr so gut an den Film erinnern. Es ist schon sehr lange her, aber ich würde zumindest sagen, dass sie es da versucht haben. Ich weiß nicht mehr, wie gut das tatsächlich geklappt hat. Ich erinnere mich nur an so ein paar Bilder gegen Ende, die ich damals auch in der Diskussion sehr zweifelhaft fand. Also der fallende Soldat gespiegelt im fallenden Godzilla. Das fand ich halt total bescheuert, also dass halt irgendwann diese Soldatenrolle so stark übernommen hat als Ankerpunkt irgendwie. Aber wenn ich so dieses, naja, so Familien, Familiengeschichten, Familiendrama rund um diesen Godzilla-Auftritt, so, das sehe ich dann nochmal eher so. Ich sehe es ja wie gesagt, erste Staffel Monarch auch, wenn wir irgendwie sehen, oh, es gibt hier irgendwie die Sirenenläuten, es gibt hier die Warnung, es gibt wieder irgendwie einen Angriff oder ein Auftauchen von Godzilla und die Leute wissen, was sie zu tun haben. Sie wissen, wo sie hingehen, sie wissen, was in diesem, ich glaube, U-Bahn Schacht dann irgendwie zu tun ist, das Ausharren, sowas allein reicht für mich halt. Also ich muss auch jetzt nicht irgendwie quasi noch eine weitere Figur in Staffel 3 haben, die heißt Otto Normalo und Otto Normalo ist irgendwie Steuerberater und geht jeden Tag zur Arbeit und am Fenster läuft mal Godzilla vorbei, sondern eher so dieses, vielleicht ist auch irgendwie das Stichwort Worldbuilding da viel größer zu sagen, hey.

Christian:
[1:03:53] Ich will eine größere Welt sehen, mehr als diese zwei Handvoll Figuren, um die sich irgendwie alles dreht und auf die immer alles zurückfällt und aus deren Perspektiven wir diese riesengroße und ja auch irgendwie, fantastische im Sinne von Fantasy-Welt irgendwie zu sehen bekommen.

Henning:
[1:04:13] Also ich habe halt tausend Fragen.

Christian:
[1:04:16] Wie man sich der Alltag da gestaltet. Ja klar, da habe ich kein Gefühl mehr für, weil die Serie sagt, darum geht es gar nicht mehr. Es geht nur noch um diese sehr auserwählten Menschen in dieser auserwählten Rolle, weil die können mit Kai-Jus kommunizieren und die können auf irgendwelchen Flugzeugträgern hinterherjagen und, haben ja irgendwelche Super-Equipment und können mit sich selbst in der Vergangenheit kommunizieren. Und das wird halt immer abgehobener irgendwie und ich brauche wieder ein bisschen mehr Bodenhaftung.

Henning:
[1:04:46] Okay, das ist in Ordnung, Christian. Mit dieser Antwort kann ich sehr gut halt dessen leben, weil sicher daraus würden sich jetzt noch, was weiß ich, wie viele Diskussionsfäden jetzt ergeben, aber das werde ich mir jetzt mal heute aufsparen. Ganz ehrlich, kein Problem. Aber das ist für mich halt so in Ordnung. Und dann noch die andere Sache, die ich erst mal an euch dessen stellen möchte, ist, und ich weiß, das klingt jetzt für mich gesprochen natürlich widersprüchlich Und ich befinde mich jetzt auch wirklich in einem Gewissenskonflikt mit mir halt dessen selber. Ich hatte ja damals in der Staffel 1 ja nochmal gesagt, und dazu stehe ich nach wie vor, Keiko... Und Lee Shaw und Bill Render sind natürlich erst recht vom Vergangenheitsflut halt wirklich die besten Charaktere dort. Und ich hatte ja auch vorhin am Anfang dieser Episode auch dasselbe, auch nämlich halt jetzt dessen gesagt. Ich weiß ja gar nicht, was das mit euch halt dessen macht. Ich weiß zwar, natürlich, ja, diese Charaktere, wie ihr jetzt beide mir auch noch mal vor Augen geführt habt, haben jetzt nicht sehr viel Entwicklung, wenn nicht sogar gar keine halt dessen Genossen. Aber warum ist es dann trotzdem so, jetzt genau wie in Staffel 1, dass ich wirklich sage, ich folge lieber einem Lee Shaw, einer Keiko Render, also Keiko Muir, beziehungsweise Bill Render, folge ich eher sozusagen.

Henning:
[1:06:02] Anstelle will ich beispielsweise einem Kentaro, trotz allem, dass ich sehr viel Nachvollziehung, sag ich mal, trotzdem an ihn zum Beispiel zum Knüpfen kann, dass ich aber trotzdem sage, noch höher sind dann diese drei Charaktere aus der Vergangenheit. Ist es jetzt, sag ich mal, das Talent der Schauspieler, die mit, sag ich mal, diesem Charisma halt dessen einhergehen oder liegt es vielleicht dessen daran, dass die Welt, natürlich sowohl im Monsterverse als auch entsprechend innerhalb unserer Realität gesprochen, sich in Bahnen, sag ich mal, entwickelt hat, die wirklich sozusagen, ich sag mal, einem gewissen Entwicklungsprozess dessen unterliegen und wo wirklich klar ist, ja, sozusagen, weil dieser Entwicklungsprozess lange sozusagen im Zeitablauf halt dessen auch braucht, dass man eher sozusagen mit sozusagen eher dieser Nostalgie auf einer sozusagen vierten Wand sozusagen eher dahinter herhängt, sozusagen, weil hier seht ihr das, weil ich muss wirklich ganz ehrlich sagen, weil zum Beispiel will ich, ähm, wie Bill Render da und entsprechend dann auch, sag ich mal, diese Hohlerden, ähm, Transport, äh, beziehungsweise Punkte halt dessen auch kombinierte und dann auch zum Beispiel das, ähm, Beispiel dessen mit Bigfoot und sonst ist halt dessen Anwand.

Henning:
[1:07:18] Da wollte ich nur nämlich mitgeben, ja, also irgendwie muss ich wirklich sagen, ich weiß nicht wieso, aber diese Charaktere, die Neuzeitigen nach wie vor, mehrheitlich gesprochen, also Temp ist da zum Beispiel jetzt auch wieder eine Ausnahme, wie ich die, ähm.

Henning:
[1:07:33] Die wirken orientierungslos, hingegen die anderen wirken orientiert. Also ich muss das jetzt mal ganz kurz und knapp auf diese schwarz-weiße Ebene kurz eben hieven, sage ich mal. Und da wollte ich nämlich euch nämlich fragen, wie ihr das Persönlichkeit dessen so für euch gesprochen, dessen wahrnehmt. Denn ich, wie ihr, wir leben jetzt in der Gegenwart, auf jeden Fall. Und wir sehen ja die Probleme der Gegenwart, ja. Aber wenn wir dann, sag ich mal, zurückblicken, entweder ob wir es selber erlebt haben oder zumindest durch andere erzählt bekommen oder sonstiges, die Veränderungen der Gesellschaft in Bezug auf sehr viele Themen oder sonstiges und diese Widerspiegelung, sag ich mal, in einer fiktionalen Serie, wie es Monarch Legacy of Monsters halt dessen, wie ich ist.

Henning:
[1:08:17] Das wollte ich halt nämlich auch nochmal halt nämlich ansprechen. Und wie das mit, was war es das mit euch weiter und so fort, weil ich muss jetzt ganz ehrlich sagen, ich befinde mich jetzt wirklich an einem Wende, also nicht an einem direkten Wendepunkt, sondern ich sehe mich in dem Sinne wirklich so, Ich bin jetzt sozusagen eher in dieser Gegenwart definitiv jetzt angekommen, weil ich jetzt quasi noch Orientierung suche, anstelle wirklich, dass ich wieder die Orientierung, weil ich diese Orientierung jetzt quasi verloren habe. Ja, es ist nicht schlecht, dass ihr das jetzt wirklich quasi verursacht habt. Das ist ein Überblick. Ich mache euch das nicht zum Vorwurf oder sonstiges, nein. Aber ich bin jetzt sozusagen an einem Punkt wirklich dessen gelangt, wo ich mich sowohl als Fan, als auch wirklich, wenn ich Mitglied oder ein Teil dieses Monsters wäre, sozusagen genau in dieser Situation halt jetzt befinden würde, dass ich sage, ey, wo befinde ich mich jetzt gerade? Was will ich jetzt eigentlich gerade machen? Beziehungsweise woran kann ich mich jetzt wirklich orientieren? Orientiere ich mich wirklich jetzt sozusagen an der Vergangenheit oder orientiere ich mich jetzt wirklich an der, in Anführungszeichen, führungslosen Gegenwart sozusagen? Also ich bin da komplett sozusagen gespalten jetzt. Und wie gesagt, ich weiß nicht, ob ihr dieses Gefühl teilen könnt oder nicht oder Sonstiges. Und wie gesagt, ich mache euch das nicht zum Vorwurf, ich bin euch nicht böse dessen. Nein, bei weitem nicht. Aber das ist interessant. Also ich finde das interessant, dass das jetzt quasi diese Diskussion das bei mir gerade auslöst.

Christian:
[1:09:36] Dominik, hast du denn eine Idee, wie wir Henning aus seiner Verwirrung helfen?

Dominik:
[1:09:43] Ich versuch's mal. Wie fang ich an? Also wenn ich die Serie sehe und die Vergangenheitssituation halt immer sehe in der Serie, sehe ich das ehrlich gesagt immer als eine Art abgeschlossenen Punkt, eben als einen abgeschlossenen Arc. Wir hatten jetzt nur einmal in der zweiten Staffel eine Situation, in der es, Und ich denke, es bleibt auch nur bei dieser einmaligen Situation.

Dominik:
[1:10:11] Bei der man eben kommuniziert hat von Vergangenheit und Gegenwart und so ein bisschen die Vergangenheit ein bisschen beeinflussen und die Zukunft auch gleichzeitig beeinflussen konnte. Also das war halt, ich denke, das wird bei dieser einmaligen Situation bleiben und eben für mich, solange sich das nicht wiederholt, bleibt es für mich einfach so, dass halt diese Vergangenheitssituationen einfach so Flashbacks einfach mehr oder weniger sind. So, Sprünge der Vergangenheit, damit wir als Zuschauer vielleicht verstehen können, warum es hier da eben, zu Problemen vielleicht zwischen den einen oder anderen Charakter halt gibt oder eben, warum der ein oder andere Charakter eben so wichtig für den einen oder anderen Charakter eben ist als Erklärung eben. So sehe ich das Vergangenheits-Ich zum Beispiel auch, um ihn zu sehen.

Dominik:
[1:11:03] Wo wir den Kaiju schon in der Vergangenheit gesehen haben, welche Rolle er damals schon gespielt hat und welche Arbeit schon damals für den Kaiju gemacht worden ist, auch für Monarch eben und was man eben der Gegenwart dann eben als getan hat, und suchen wird. Und daher orientiere ich mich als Zuschauer auch immer ans Gegenwart oder zukünftigen Ich, zum Beispiel von Sean Lee und eben Keiko und anderen, die eben in der Gegenwart zum Beispiel aktuell sind, um eben danach zu schauen, wie sie eben jetzt in der Gegenwart danach schauen. Auch eben danach zu streben, zu sehen, ob sie die Fehlern der Vergangenheit wiederholen werden oder eben daraus gelernt haben oder eben andere versuchen aus ihren Fehlern.

Dominik:
[1:11:56] Zu belehren sogar, wie eben Mutter es eben beim Sohn versucht hat zu machen, eben, in einer Situation der zweiten Staffel zum Beispiel, was ich auch sehr interessant gefunden habe, als eben, wie Christian erwähnt hat, als diese Briefsituation rausgekommen hat. Ist und eben da es eben zum Gespräch halt ganz kurz gekommen hat, eben ist und daher sehe ich das Ganze eben mit der Vergangenheit, wie gesagt, immer als eine Art abgeschlossenen Part, der uns eben nur Informationen geben soll. Sollten Sie in der dritten Staffel tatsächlich jetzt hingehen wollen und eben, dass man der Vergangenheit mehr machen kann und eben darüber hinaus dann mit dem Vergangenheits-Ich mehr kommunizieren kann, wäre ich dafür, dass man diese Diskussion wieder rausholen kann, Henning, und eben da gerne darüber diskutieren kann, was eben diese Vergangenheitssituation, für die Zukunft eben so bedeuten hat. Aber zurzeit sehe ich halt bis auf diese einmalige Situation in Staffel 2 das Ganze mit der Vergangenheit eben nur als Aufklärung für uns. Wie siehst du es, Christian?

Christian:
[1:13:06] Ich frage mich, ob Henning gerade dabei ist, ein Problem zu erkennen, was ich selber gesehen habe. Und das ist irgendwie diese Doppelerzählweise mit Vergangenheit und ich sage jetzt mal Gegenwart. Also wir sind da ja auch im Jahr 2015 irgendwo unterwegs, aber das ist ja so die filmische Gegenwart. Weil mir ist das auch so im Laufe der Staffel irgendwie aufgefallen, wie, Wie schwierig das ist, was man da jetzt gerade macht, weil immer wieder diese Sprünge in die Vergangenheit, in der Hoffnung, wir sehen die Auswirkungen auf die Gegenwart, wenn das der Erzählmodus dieser Serie bleibt und vielleicht sogar noch mehr wird, dann weiß ich nicht, ob ich da auch irgendwie so gut mitgehen kann. Also einfach beim Verfolgen, auch bei diesen emotionalen Konflikten, weil wir halt so viel mitdenken müssen, wenn wir jetzt wieder in die Vergangenheit springen, weil wo sind wir in der Vergangenheit? Also sind wir, also weiß ich nicht.

Christian:
[1:14:13] Wenn es da so Schlüsselmomente gibt. Ah, die haben sich in der Vergangenheit gestritten. Okay, jetzt haben wir wieder eine Szene in der Vergangenheit. Ist das die Szene vor dem Streit oder nach dem Streit? Und hat der Streit noch Auswirkungen auf die Gegenwart? Weil Kelko und Lee treffen sich da ja auch wieder. Und das wird dann so ein Puzzle auf einmal, was man irgendwie permanent auspuzzeln muss, wenn man diese Figuren in der Gegenwart irgendwie sieht. Das ist so, weiß ich nicht. Also wisst ihr so ein bisschen, worauf ich hinaus will?

Dominik:
[1:14:40] Ja, ich weiß, was gemeint ist, so geht es mir ehrlich gesagt auch, weil manche Szenen, die du halt siehst in der Vergangenheit, da fragst du dich, einmal siehst du ihn mit Bart zum Beispiel, den Vater von einem, dann siehst du ihn ohne Bart, aber obwohl die Bart Szene zum Beispiel vorher gespielt hat und dann fragst du dich, hä, hat er sich jetzt rasiert für diese Szene oder spielt es jetzt vorher und dann fragst du dich wieder, warum macht man das halt eben und das ist dann so, wie du schon sagst, es reißt dich als Zuschauer, immer und immer wieder raus, weil du dich nicht, dir fehlt halt der Bezug halt, das Ganze chronologisch halt zu folgen. Du müsstest halt hingehen als Zuschauer. Jede Information aus der Vergangenheit, die gezeigt wird, eben notieren, das Jahr genau und so weiter. Am besten noch vielleicht diese einzelne Szene aufnehmen und dann chronologisch irgendwann mal alles nach dir anschauen. Und erst dann hast du vielleicht es so, wie du es als Zuschauer vielleicht so schauen kannst, wie es dann für dich und für mich oder auch für Henning eben, einfacher ist. Weil zur Zeit sind wir dann eben so, dass es halt eher, wie du schon sagst, immer hin und her springt.

Christian:
[1:15:44] Und das Problem ist auch für zukünftige Staffeln. Wir haben jetzt einmal diesen Moment, wo Keiko aus der Hohlerde kommt, quasi aus der Vergangenheit, und dem alten Lee gegenübersteht. Die treffen sich ein einziges Mal zum ersten Mal in dieser Konstellation. Aber diese beiden Figuren müssten ja alles aus ihrer Vergangenheit in dem Moment kennen und wissen. Aber wir kennen das ja noch nicht. Weil was ist, wenn in Staffel 6 man sich überlegt, hey, lass mal noch in der Vergangenheit eine Szene einbauen, wo irgendwas zwischen den beiden passiert.

Dominik:
[1:16:23] Wo sie schwanger ist zum Beispiel sowas.

Christian:
[1:16:25] Ja, oder irgendwas. Oder wo man halt irgendwie sagt, hey, die haben davor noch ein Abenteuer erlebt Und das müsste Auswirkungen aber auf diesen Moment aus der zweiten Staffel haben, wo die sich zum ersten Mal gegenüberstehen. Aber wenn man das in der zweiten Staffel noch nicht wusste.

Henning:
[1:16:37] Ganz kurz, ganz kurz, ganz kurz. Genau das ist schon in Staffel zwei auch passiert. Und zwar die Erwähnung mit Pulga Sarri. Ähm, Dominik wird natürlich vielleicht dich etwas mehr erinnern können, aber es gibt eine kurze Szene in der Staffel 2, wo innerhalb des Vergangenheitsplots sie sich auf das mythologische, äh, koreanische Wesen Pulgasari halt dessen beziehen und den haben wir in der Staffel 2 ja nur durch den Dialog erfahren, dass der entsprechend eben existiert, aber wir haben nichts Visuelles halt dessen gesehen. Also sprich, das ist schon da. Das Problem, was du damit beschreibst, Christian, ist schon damit in Staffel 2 damit schon passiert. Das heißt, wir haben noch mehr Ereignisse sozusagen, die jetzt nur durch den Plot zum Teil offensiv, zum Teil auch nur impliziert halt dessen eben passiert, halt dessen wirklich sind. So oder so und auch wenn natürlich noch weitere Materialien wie Bücher, Romane, Comics und zwar das Monster, was noch weiterhin dessen bevölkern werden, dieses in Anführungszeichen Puzzlespiel, wie du es gerade dessen sagst, das wird noch viel, viel größer, dessen will ich werden und wenn die jetzt sozusagen nicht den Cut setzen und sagen, wir streichen sozusagen diese Erzählweise der unterschiedlichen Zeitebenen, wird das in dem Sinne noch viel größer und in Anführungszeichen sogar unübersichtlicher halt, dessen will ich werden, weil...

Christian:
[1:17:51] Und wenn die Serie mal abgeschlossen ist, dann kann das zu Riesenproblemen führen, weil wenn man dann ein zweites Mal durch die Serie durchgeht, kann das halt passieren, dass man in jeder dritten Szene irgendwie drauf zeigt und sagt, hä, jetzt verstehe ich den Moment aber noch schlechter, weil die hatten doch in Staffel 5, haben wir gelernt, dass die eigentlich, schon mal miteinander gestritten haben und diese Szene ist direkt nach diesem Streit, aber das geht gar nicht und also mich hat es ein bisschen anlöst.

Dominik:
[1:18:18] Vielleicht kommen auch selbst die durcheinander. Ich habe aber auch noch ein anderes Problem, was mir auch dabei aufgefallen ist, durch dieses ganze Zeitreisen, wie die das zur Zeit bauen. Und das hatten wir tatsächlich noch gar nicht besprochen. Und deswegen möchte ich dieses Problem mit euch teilen. Und ich weiß nicht, wie ihr es halt seht. Man baut ja die Hohlerde momentan halt so auf, zumindest nach Monarch Legacy, dass wenn die Menschen, die sich darin aufhalten, die Zeit darin anders vergeht, als wenn die Menschen auf der Erde, also oberhalb der Erde sind. Jetzt ist mein Problem in Godzilla vs. Kong und Godzilla The New Empire, also Godzilla X-Con The New Empire, haben hier allerdings die Situation, dass in beiden Fällen die Menschen mal unten sind. Auch mal für einen längeren Zeitraum. Und da frage ich mich jetzt als Zuschauer, wie lange waren die jetzt in der Hohlerde, dass es nicht Auswirkungen der Gegenwart hat? Wisst ihr, was ich meine? Ja, und da gibt es eine Erklärung zu. Nein, da gibt es keine richtige Erklärung zu. Nein, da gibt es wirklich keine richtige. Weil eben du kannst erklären, dass Godzilla vielleicht einen Hitzestrahl durchschießt und dann hochgeht und das versuchen da die Leute dir zu erklären, aber, spätestens bei Godzilla X-Kong, The New Empire, gibt es keine richtige Erklärung zu, weil da, passiert nichts mit Godzilla und, ähnliches.

Henning:
[1:19:42] Okay, weil Dominik, ich glaube dir das, nur wie gesagt, das können wir sonst nochmal gerne, anders ausdiskutieren, nur Christian, ich möchte nur sagen, ich hatte jetzt den Eindruck, also Dominik, ich nehme das so an, was du jetzt gerade gesagt hast, na klar, aber meine Erinnerung war jetzt folgende, das Axis Mundi ist sozusagen eine Zwischenschicht. Das heißt entsprechend, die Axis Mundi selber, also wenn du auf dem Weg in die hohe Erde bist, Kannst du mithilfe dieser Zugänge entweder die Axis Mundi passieren.

Henning:
[1:20:16] Aber auch nicht. Das heißt, dieser Zustand ist sozusagen immer materiell am Hin- und Herspringen sozusagen. Und dadurch, weil dieses Axis Mundi ja nicht vollständig, also die Hohlerde sozusagen ist ja sozusagen eine Kugel in der Kugel, hingegen dieses Axis Mundi, ist keine noch weitere Kugel in der Kugel. Nein, sondern so habe ich es zumindest verstanden, dass es sozusagen so etwas wie so eine Art Insel, das ist nur so ein kleiner Fleck, der aber nicht durchgängig sozusagen in der hohen Erde dessen existiert. So habe ich es halt dessen verstanden, dass durch diese Portale und Durchgänge im gesamten Monsterverse, wie gesagt, es halt eben Stellen auf der Erde dessen gibt. Da kommst du zwangsläufig um das Axis Mundi nicht drumherum. Dann aber wiederum gibt es Stellen auf der Erde, wo du, wenn du in die Hohlerde möchtest, gleich sofort sozusagen, ohne das Axis Mundi passieren zu können, durchdringen kannst. Weiter und so fort. Also diese zwei Möglichkeiten sehe ich dort, weil, Achtung, deswegen auch diesen unterschiedlichen Zeitebenen, denn Christian, das hast du ja gerade in deinem Dokument auch noch mal aufgeschrieben, wegen dem überwucherten San Francisco und weil wir das auch schon damals, entsprechend bei Staffel 1 angesprochen hatten, das weiß ich noch, dass klar ist, zum Beispiel bei gewissen Zerstörungen in San Francisco, dass sie sich entsprechend damals hat, wie gesagt, dass sie sich ein bisschen überlappen, sozusagen, was die Animation halt angeht. Und dieses Überlappen.

Henning:
[1:21:43] Haben die Produzenten mal mitgegeben, das heißt, ja, es gibt diese Überlappungen einfach nur aus stilistischen Gründen. Warum das innerhalb der Fiktion aber so sozusagen dargestellt ist, ich habe damals die Theorie nur, oder beziehungsweise die These aufgestellt gehabt, dass vielleicht die ganzen Ereignisse von Monarch Legacy of Monsters selber nur eine selber in sich geschlossene Fiktion innerhalb des Monster-Words dessen sind. Das heißt, die ganzen Ereignisse der Filme sind die einzig kanonischen. Und das, was wir sozusagen selber als Zuschauer sehen, ist selber Fiktion für Menschen im Monsterverse. Also sprich da, wie gesagt, das drehen die quasi selber als TV-Serie, um wirklich, warum auch immer von den Titanen abzulenken oder so. Das war meine damalige Theorie. Und diese damalige Theorie möchte ich jetzt dadurch nochmal zusätzlich ergänzen, dass wirklich vielleicht die ganze Existenz des Axis Mundi und plus von eben gerade all dessen, vielleicht wirklich nur alles eine Verschwörung innerhalb des Monsterverse dessen sozusagen halt eben darstellen könnte. Also ich habe mehr denn je diesen Gedanken, dass hier sozusagen ein noch weiteres verschachtetes Metakonzept sozusagen erzählt werden soll, damit man sozusagen sagen kann, ja.

Henning:
[1:22:54] Die Existenz Godzillas, die Existenz Kongs ist sozusagen in Anführungszeichen soweit unter menschlicher Kontrolle oder was weiß ich für irgendwie ein irrsinniger halt neblicher Gedanke weiter und so fort. Und ich weiß, das kann ich natürlich nicht nachprüfen. Nein, aber das habe ich jetzt umso mehr will ich diesen Gedanken, dass wir sozusagen eine Art Meta- Level expliziter Natur dessen will ich, damit haben, wo in Anführungszeichen nichts wirklich zwangsläufig stimmen muss, weil entsprechend die Macher sozusagen von der Realität ablenken wollen, sozusagen. Also ich weiß nicht, ob das für euch Sinn hat.

Dominik:
[1:23:28] Ich kann es verstehen, was du meinst, Henning, aber ich denke halt, Für mich muss ich halt auch sagen als Zuschauer, ist halt Monarch Legacy mittlerweile leider Gottes genau das, was du halt auch sagst. Weil genau durch diese vielen unlogischen Punkte, die halt da gibt es, wie du es sagst, mit Axis Mundi und eben diesen ganzen anderen Kram. Du kennst meine Meinung, wie ich da jetzt so stehe mit eben Zusatzsachen für eine Filmhauptreihe und eben du vertrittst ja auch dieselbe Meinung. Und das, was du sagst, stimmt auch, also wahrscheinlich habe ich die Information halt dann leider nicht gehabt oder bisher nicht gesehen, aber ich muss halt sagen, ich sehe es mittlerweile genauso wie du, Henning. Für mich ist Monarch Legacy einfach eine nette Unterhaltung, ich sehe es. Für mich ist es eine Art Paralleluniversum, was neben den Monsterverse existiert und eben.

Dominik:
[1:24:22] Aber ich kann halt zum derzeitigen als Zuschauer des Monsterverse und auch als Fan des Monsterverse nicht sagen, dass ich das als kanonisches Werk sehe, muss ich halt leider sagen, denn für mich fehlt da noch ein bisschen. Natürlich gibt es da einige Informationen, die ich schon als kanonisch sehen würde, wie zum Beispiel eben die Sachen mit Kong und so weiter, aber es sind halt so viele Fehlern und also Probleme, besser gesagt nicht Fehlern, die eben mir es als Zuschauer auch schwierig halt machen, plus die Situation, dass halt eben die Filme halt dann eben viele Jahre immer vorher gespielt werden. Die Serie versucht dann immer die Lücken zu schließen und es macht es als Zuschauer dann umso schwieriger, weil du dann eben dich erstmal wieder am besten erst mit dem Film vorher gesehen haben solltest oder die Filme, dann die Serie nochmal anfängst, um eben dich da hineinzudenken, Und ich, ähm, mir fällt es halt echt mittlerweile sehr schwer, weil ich mir einfach sage, ähm, wie wir es auch gesagt haben, die Serie ist halt schwierig, da sich das Ganze, ich sehe es genauso wie du, Henning, also, ähm, für mich ist es halt auch noch ein Parallelding.

Christian:
[1:25:32] Ich mag die These. Es ist eine sehr, sehr steile These, Henning. Also mal gucken, was da in Zukunft vielleicht noch so kommt. Ich sehe halt eher so das Problem, dass die sich in diesen Erzählsträngen und Erzählzeiten und Dominik, wie du gesagt hast, genau das ist ein guter Punkt, auch nochmal diese Problematik mit den Filmen sich auseinandersetzen zu müssen, die halt irgendwie später spielen und wahrscheinlich auch immer das kanonische Primat haben. Die Filme können machen, was sie wollen und die Serie muss irgendwie versuchen, daraus für sich selber auch wieder Sinn zu machen. Ähm.

Christian:
[1:26:12] Ich glaube, dass das einfach irgendwie sehr schwere Voraussetzungen sind, um zufriedenstellende Erzählungen und Handlungen und so uns irgendwie auch zu zeigen, weil ich das Gefühl habe, man ist irgendwie ständig jetzt, je länger die Serie laufen wird, desto mehr wird man sich, glaube ich, damit beschäftigen müssen, so ein permanentes Radconing irgendwie zu machen und zu sagen, ah ja, hier ist der Widerspruch aus dem Film, den packen wir jetzt mal hier in diese eine Folge und versuchen mit dieser Folge diesen Widerspruch aufzulösen, anstatt uns um unsere Figuren zu kümmern und unser eigenes Ding hier irgendwie zu machen. Das war damals auch, ich erinnere mich so grob an diese Netflix-Marvel-Serien, hier Daredevil, die ersten Staffeln, die da alle auf Netflix liefen, die ja eigentlich in der gleichen MCU-Welt spielen sollten. Also eigentlich war so die Ereignisse aus dem ersten Avengers irgendwie auch so Teil dieser Welt, aber konnte man nicht so richtig, durfte man nicht so richtig und dann hatten die immer so diese Probleme von, ja, aber wo bleiben denn die anderen Helden?

Christian:
[1:27:13] Und was ist eigentlich mit der Bedrohung, die im Universum passiert? Also sowas ähnliches, ähnliche Problematiken sehe ich ja irgendwie auch, obwohl es alles im selben Universum, im selben Kanon ja eigentlich spielen sollte. Aber das ist halt auch super schwer. Ich meine, ich finde es auch irgendwie crazy, dass die zweite Staffel irgendwie zwei oder drei Jahre nach der ersten Staffel rauskam. Das ist ja auch komisch für eine Serie. Also dieses Hochglanz, Prestige, teuer, TV-Streaming-Ding. Wenn da zwei, drei Jahre zwischen den Staffeln liegen, dann verlierst du ja auch einfach super viel Fanbase. Aber eben wie du selbst ja auch sagst, Dominik, wissen, was war denn noch in der ersten Staffel und welche Filme kamen jetzt dazwischen? Und wenn wir jetzt erst in drei Jahren die dritte Staffel bekommen... Dann liegen irgendwie sechs Jahre zwischen Staffel 1 und 3. Das ist halt auch schwer zugänglich, finde ich dann. Dazu habe ich noch eine Frage.

Dominik:
[1:28:07] Ich hätte noch einen Punkt auch dann noch dazu.

Christian:
[1:28:10] Ihr dürft beide noch einen Punkt, dann müssen wir wirklich hier zumachen, weil wir fallen gleich auf die Tasche.

Henning:
[1:28:17] Na gut, ich wollte dich dann nur fragen, Christian, wie gehst du denn, hast du denn, ich wollte jetzt nur noch diese Querfrage dessen stellen, weil ... Die Serienlandschaft hat sich ja auch dessen wirklich verändert. Also sprich, die Episodenzeilen haben sich verändert, was das nochmal angeht. Denkst du, dass vielleicht so eine einzigen Episodenbasierte Serie, die dann nur im Hintergrund sozusagen einen roten Faden dessen verlaufen lässt, wirklich in Anführungszeichen dieser angebliche Anachronismus von damals, wie ich sich dann doch wirklich als bessere Wahl erwiesen hätte? Wie siehst du das halt nämlich? Weil entsprechend, man hat hier mit entsprechend diesen modernen Serien, finde ich immer auch natürlich dieses Gefühl, ja, wir erzählen sozusagen einen Film, den wir sozusagen immer nur in bestimmte Teile dessen teilen sozusagen, aber wir haben jetzt nicht mehr die Serie, die sozusagen Episode für Episode ist. Ja, aber der Hintergrund sozusagen ist natürlich, also der rote Faden ist dann sozusagen mehr hintergründig sozusagen, dass man davon in Anführungszeichen abgekommen ist, in Anführungszeichen, dass das vielleicht dann doch eine bessere Erzählstruktur wäre. Wie siehst du das?

Christian:
[1:29:26] Also ich sehe generell in Sachen TV und eben dann auch speziell hier bei Monarch, das Problem, was du gerade gesagt hast, dass dieses moderne TV machen, ich glaube, wir haben gerade, ich spüre es zumindest bei mir, ich habe auch gerade so einen persönlichen Zenit überschritten. Dass ich merke, ich suche eigentlich wieder was anderes. Ich suche was anderes als die zehn Stunden langen Filme, die irgendwie auch 200 Millionen US-Dollar kosten und super teuer aussehen und super aufwendig sind, aber wo ich sage, erste Folge brauche ich schon gar nicht mehr, ab der achten Folge wird es eigentlich erst interessant und dann habe ich nur noch 20 Minuten in der letzten Folge, die mich so richtig begeistern können. So dieses Problem bei modernen Streaming-Serien ist glaube ich mittlerweile massiv. Und ich glaube auch, dass so die Sehgewohnheiten mittlerweile sich auch daran irgendwie verändert haben. Und ich glaube auch, dass immer mehr Leute irgendwie auch was anderes suchen. Es muss nicht heißen, dass diese Rückkehr zu diesen, wie du gerade gesagt hast, Serien der 80er, Monster der Woche, jede Folge steht für sich, kurzweiliges Abenteuer, am Ende reitet man in den Sonnenuntergang und nächste Woche nächstes Monster, nächste Folge. Das weiß ich auch nicht, ob das so die Lösung irgendwie sein kann oder sein muss.

Christian:
[1:30:48] Aber ich sehe schon irgendwie so eine Abnutzung, eben auch unterstützt mit diesem Problem, dass wenn so viele Jahre zwischen den Staffeln liegen, dann kannst du ja auch ganz schlecht nur auf irgendwie Veränderungen im Publikum reagieren. Also wenn man jetzt sagt, okay, wir fangen jetzt mit der Produktion der dritten Staffel an, mit dem Wissen, die kommt aber erst in zwei, drei Jahren raus. Was ist, wenn in drei Jahren wir alle was ganz anderes sehen wollen? Da kannst du ja gar nicht mehr, also da kannst du ja gar nicht drauf reagieren. Dann hast du halt eine Serie gemacht, die niemand sehen will und brauchst dann wieder drei Jahre, um auf neue Trends und Gewohnheiten zu reagieren.

Christian:
[1:31:27] Ich finde das hier auch bei Monarch bei der zweiten Staffel durchaus problematisch. Also mir ging das irgendwie so, dass ich die erste Folge total komisch fand, weil ich das Gefühl hatte, das Ende der ersten Folge hätte das Ende der ersten Staffel sein müssen. Also das ist so dieses, man braucht erstmal eine Folge, um die eigene Staffel irgendwie aufzubauen, um so einen roten Faden erstmal zu definieren, der dann die anderen neun Folgen tragen muss. Und auch da wieder so, ich hatte das Gefühl, die Action ging erst so richtig in Folge 8 los, so als Godzilla irgendwie auch dann und Kong so auf Titan X irgendwie gestoßen sind. Das war mir irgendwie auch alles ein bisschen zu spät. Ich fand die Idee gut, zu sagen, wir haben ein Monster, also einen Titan jetzt in dieser Staffel, der sozusagen die Erzählung vorantreibt, so, dass diese Staffel gebündelt sich um die Jagd oder die Suche, die Forschung, um dieses Wesen herum konzentriert.

Christian:
[1:32:23] Aber vielleicht muss auch die Serie einfach insgesamt nochmal ein bisschen, kleiner oder kompakter auch wieder denken, weil das finde ich ist dann wieder interessant oder interessanter, die Forschung in den 60ern, finde ich interessanter als vieles, was in der Gegenwart passiert. In der Gegenwart rasen die mit irgendwelchen Booten irgendwelchen Kaijus hinterher, aber in der Vergangenheit ist das alles noch viel analoger und dann wird ja irgendwie das Radio aufgebaut und dann sind es die Mythen und Legenden von irgendwelchen, Fischerdörfern. Und das finde ich irgendwie viel interessanter zu sagen, ah cool, wie hat man denn in den 60ern Monark aufgebaut, anstatt zu sagen, ah und wir wissen, wie es 2015 dann aussieht mit scheinbar unendlichen finanziellen Mitteln und bürokratischem Hin und Her. Das interessiert mich gar nicht so sehr, sondern das, was in den 60ern die ersten drei Monarkköpfe versucht haben, so auch in einer Zeit und Welt, wo halt niemand irgendwie wusste, dass Godzilla morgen durch die Stadt rennen kann. Das finde ich alles viel interessanter und da könntest du halt auch so eine Serie ein bisschen mehr in die Richtung machen, die sagt, ja, weiß ich nicht, jede Folge ist man irgendwo anders und versucht einen anderen Mythos, eine andere Legende dieser Bevölkerung zu erforschen.

Henning:
[1:33:39] Ja, genau, das meinte ich.

Christian:
[1:33:40] Genau, danke Christian. Und am Ende der Staffel stellt sich raus, ah, die haben alle vom gleichen Titan irgendwie gesprochen und auch Godzilla ist dabei und Kong ist auch dabei und dann geht es zur Sache. Das könnte man vielleicht machen, ja.

Henning:
[1:33:55] Ja, mein Reden, Christian. Vielen Dank. Du hast meine Situation damit schön bestätigt, weil eben, wie gesagt, das meinte ich halt nämlich auch, dass ich denke, dass das wirklich der Mitte der Wege wäre. Und ja, wenn die Serie dann mal zu Ende ist, dann könnte man ja, wenn jemand das möchte, mit Schnitttechniken, sag ich mal, die Folgen auseinanderdrisseln, neu zusammenfügen und dann mal trotzdem gucken, ob das dann trotzdem ein koersives Narrativ halt dessen ergibt. Aber Dominik, du hattest noch irgendetwas? Also ich bin erstmal durch, Christian. Also meine Fragen sind erstmal damit abgekollten.

Dominik:
[1:34:27] Ich hätte noch einen Punkt, einen Elders-Denger-Punkt, der geht aber bei mir ist ein Elders-Denger in fünf Minuten. Und zwar möchte ich ganz kurz, ich war jetzt anders wie Henning nicht an der ersten Staffel dabei, deswegen möchte ich kurz eben meine Erwartungen damals an Monarch Legacy mit euch teilen, um euch mitzuteilen, was ich auch denke, was eine Lösung damals gewesen wäre von Monarch Legacy. Und ich habe ernsthaft gehofft und auch geglaubt, dass die Comics sogar filmisch dargestellt werden würden. Denn das erste Comic, es hieß ja auch, dass man eben die Vorgeschichte zeigen wird und so weiter und ich hatte halt da die Hoffnung, dass man das erste Comic Godzilla das Erwachen auf Deutsch.

Dominik:
[1:35:13] Eben zeigen wird, Weil ich hätte mich da mega gefreut, weil da sieht man ja auch Godzilla gegen eine andere Kreatur in diesem Comic kämpfen und die Atombombensituation und Dr. Seri Savas Vater. Und ich hätte mich halt mega gefreut, dass man das halt eingebaut hätte, weil ich fand die Story von diesem Comic eigentlich sehr, sehr gut und ich hätte das als Einstieg für die Serie sogar sehr gut gefunden. Und natürlich hätte man jetzt argumentieren können und sagen können, ja, das ist aber ein Comic und die Leute kennen das und so weiter. Aber das Comic ist ja 2014 rausgekommen und die meisten werden es heute wahrscheinlich nicht mehr kennen oder davon gehört haben. Und eben da hätte ich es schon begrüßt, dass man das eben genommen hätte. Aber man hat sich halt für einen anderen, schwierigeren Weg entschieden. Und ein anderer Punkt und das ist ein Hauptpunkt eben, ist halt für mich ist es halt schwierig auch zu sagen, wann Staffel 2 aktuell spielt. Das ist halt ein Hauptkritikpunkt, also ein schwieriger Punkt für mich. Einige sagen, das spielt kurz vor King of the Monsters, was wiederum es schwierig macht zu sagen, ob das.

Dominik:
[1:36:22] Ob mir auch Rodan oder Radon, den wir da dann sehen, ob es dasselbe ist von King of the Monsters, aber dann dürfte es nicht dasselbe sein auf King of the Monsters, weil dann müsste es logischerweise ein anderer eben sein. Dann stellt sich die Frage des Geschlechtes und eben die Rolle, die er aufnehmen wird eben. Oder andere wiederum sagen, in manch anderen Forum, das spielt nach King of the Monsters.

Dominik:
[1:36:50] Würde ich mich dann fragen, warum spielen dann die Ereignisse von King of the Monsters, die Monster Zero eben verursacht hat und ähnliches, nicht Teil der Story eben. Und das ist halt so ein Problem, was ich aktuell mit Monarch Legacy Staffel 2 halt habe. Es ist halt, es geht nicht, die Serie gibt keine genaue Antwort, wo es gerade spielen möchte. Uns als Zuschauer ist klar, es spielt auf jeden Fall nach dem ersten Godzilla-Film und nach Kong Sky Island. Es ist aber für uns schwierig zu sagen, spielt es noch vor King of the Monsters oder nach King of the Monsters? Und da streiten sich die Geister. Also Henning, wenn du das offiziell gerade nebenbei gefunden hast, dann bin ich offen dafür. Aber wie gesagt, ich habe da nichts gefunden, denn ich habe jetzt, während wir hier reden und auch eben geschaut habe, eben einige Timelines mir angesehen und eben Reddit-Forum und so weiter und, da, wie gesagt, die meisten, also viele sagen, dass wir kurz vor King of the Monsters spielen, dann.

Dominik:
[1:37:50] Stellen sich viele Fragen über das Ende der Serie, über unseren, Feuerphönix, den ja am Ende der Serie jetzt, welche Rolle er halt hat. Oder halt, welche Rolle eben King of the Monsters halt eben danach halt für die dritte Staffel möglicherweise halt hat. Oder spielt es sogar vielleicht nach der dritte Staffel, wie gesagt. Das ist mein Problem jetzt aktuell mit der zweiten Staffel rein, chronologisch auch es aktuell zuordnen zu können. Um eben auch das Ende der Serie auch zuordnen zu können und es eben auch erklären für mich zu können. Wie geht ihr beide damit um?

Henning:
[1:38:24] Da will ich ganz kurz reingrätschen, dann darfst du, Christian. Also für mich gesprochen, Dominik, diese Paralleluniversum-Handlung bleibe ich dabei. Und gleichzeitig ist es ein zweites Exemplar der Spezies Rodan. Es ist nicht derjenige Rodan, der später in Mexiko dann gefunden wird. Nein, es ist natürlich jetzt nicht klar, welches Geschlecht dieser zweite Rodan dessen haben wird. Aber für mich, für meinen Headcanon, für meine Fanfiction sozusagen bisher, Bisher, weil wir ja nichts Genaues wissen, ist es ein zweites Exemplar. Genau, einfach ein zweites Exemplar, das aus der Hohlerde dessen an die Erdoberfläche dessen wirklich gekommen ist. Wir werden ja sehen, mit entsprechend diesem neuen Monarch-Prequel in Anführungszeichen, oder einer potenziellen Monarch-Legacy of Monsters Staffel 3, was dann schlussendlich sozusagen uns erzählt werden wird. Aber das ist erstmal meine persönliche Herangehensweise. Ich habe keine offizielle Evidenz oder sonstiges. Nein, das, wie gesagt, ist nur mein Denken. Kann sein, dass ich falsch hätte, dessen Wille ich liege in ein paar Jahren, dann sprechen wir uns so oder so über das Thema nochmal gerne aus. Jetzt bitte gerne du nochmal, Christian, wenn du möchtest.

Christian:
[1:39:31] Ich unterstreiche erstmal einfach die Problematik, also genau was du... Du spürst, Dominik, habe ich auch gespürt. Also diese zeitliche Entrückung irgendwie beim Schauen. Ich hatte auch Schwierigkeiten. Es fühlt sich für mich so an, dass wir irgendwie kurz vor King of the Monsters irgendwie sein sollten, weil ich mich sonst auch gefragt hätte, warum finden die Ereignisse hier in der Staffel, in der Serie irgendwie nicht statt. Aber ja also für mich führt das auch eher zu einer Problematik, sich die ganze Zeit über auch nicht so exakt zeitlich zu verorten. Ich habe auch Schwierigkeiten anhand der Serie zu erkennen, wie weit wir eigentlich von den Ereignissen des G-Days schon weg sind. Also sind wir da jetzt ein halbes Jahr von weg oder zwei Jahre oder sechs Wochen oder ich, habe da große Schwierigkeiten mit und das Das meinte ich auch so ein bisschen mit dieser Problematik dann, sich von den Filmen zu distanzieren oder auch nicht oder abzugrenzen oder halt ständig irgendwie damit auseinandersetzen zu müssen, ohne, vielleicht auch.

Christian:
[1:40:44] Direkt da drauf zeigen zu können. Ich weiß nicht, ob die Serie, die Ereignisse der Filme, also wie sehr die an den Ereignissen der Filme auch irgendwie rütteln kann oder wie man sich da einordnen muss, auch beim Schreiben. Ob es da ein rotes Telefon gibt, das man irgendwie beim Filmstudio anrufen kann, das ist ja irgendwie alles Warner. Aber die Serie bei Apple TV und ob man da irgendwie auch Firmen intern sagt, mit denen reden wir nicht. Die sollen ihre Serie in Ruhe machen, aber uns hier bei den Filmen in Ruhe lassen. Oder ob es ein Writers Room irgendwie gibt, eine gemeinsame Mythologie und ...

Henning:
[1:41:22] Nein, das kann ich nur sagen, nee, gibt es leider nicht. Das ist genau das Problem, Christian, Das haben sie nicht. Sie haben sozusagen, wenn ich jetzt mal kurz so sagen darf, sie haben aus, so habe ich es immer verstanden, gerade eben um den Autoren möglichst keine Zwangsauflagen aufzulegen, denen gesagt, wenn sie wirklich, was weiß ich, wie nicht chronologisch dessen, sozusagen diese etablierte Chronologie verletzen, wird sonst nicht wirklich eingegriffen, weil es eben keinen Kevin Feige sozusagen des Monster Wirstes gibt. Den gibt es nicht. Es gibt da keine Position zu, weiter und so fort. Und das zusätzlich sehen wir auch daran, dass, wie du es auch gerade schon gesagt hast, Dominik, gewisse Comics oder Begleitmaterialien, die ursprünglich sozusagen, zu einem Teil kanonisch dessen waren, inzwischen sogar soweit dessen gehandelt wird, ja, diese Comics, sie sind erst kanonisch, dann werden sie wieder rausgenommen. Dann kommt Monarch Legacy of Monsters, schmeißt zum Teil wieder rein, dann wieder raus. Rein, raus. Also man ist immer wieder wie so ein, ich weiß nicht, kennst du dieses alte Kugelspiel, entsprechend für Kinder? Ja, ja. Du auch, Christian, vielleicht?

Christian:
[1:42:32] Erzähl mal.

Henning:
[1:42:33] Du schiebst da, hast da so eine Stange und dann ist da so eine Kugel drunter auf Rollen und dann geraten Kugeln total durcheinander. Mhm.

Christian:
[1:42:41] Kenn ich nicht, nee.

Henning:
[1:42:43] Okay. Naja, jedenfalls entsprechend dieses wilde Durcheinander, diese Form der absoluten Flexibilität sozusagen, das ist das Monsterverse. Also in dem Sinne will ich, es ist in dem Sinne ein wirklich es schliebt, verbindet sich, geht auseinander, verbindet sich auseinander, wie sie wollen. Und da wollte ich nur sagen, weil die entsprechend sagen würden, wenn wir zum Beispiel, wir uns sklavisch an eine Chronologie halten würden, so denken die Produzenten davon, so habe ich es verstanden. Das heißt, wenn wir uns sklavisch daran halten müssen, dass dieses, jenes, welches eigenes passiert oder nicht passiert oder sonstiges, dann würde das die Kreativität angeblich einschränken. Ich kann es nicht beantworten, ich möchte es nur mitgeben, dass ich das so mal eins vernommen habe. Aber ich erhebe keinen absolut hundertprozentigen Wahrheitsanspruch darauf, aber so ist es zumindest bei mir emotional dessen rübergekommen.

Dominik:
[1:43:34] Okay, vielen Dank. Dann möchte ich mich bei euch beiden auf jeden Fall bedanken für eure Gedanken diesbezüglich. Ich halte auf jeden Fall fest, dass ich auf jeden Fall auch da nochmal danke für deine Antwort wegen den zeitlichen Erklärungen, Henning. Aber ich werde, denke ich, erstmal so weitergehen, wie du es auch erklärt hast, dass ich das Monarch Legacy erstmal als Paralleluniversum erstmal annehmen werde. Das macht es mir, hätte ich gesagt, auch einfacher, die Filme weiterhin erstmal zu genießen und die Serie ein bisschen mir auch erklären zu können, muss ich halt echt sagen.

Verabschiedung

Henning:
[1:44:09] Na klar.

Christian:
[1:44:10] Ja gut, dann bleiben wir, glaube ich, erstmal sehr verwirrt. Wir haben einige kleinere, größere Probleme, die wir auch mitnehmen, aber, ich persönlich versuche, hoffnungsvoll zu bleiben und mich von einer dritten Staffel oder wie du gesagt hast, Henning, auch von dem einen oder anderen Spin-Off dann doch irgendwie auch mitzunehmen. Aber ja, es ist mir schon auf jeden Fall schwerer gefallen, die zweite Staffel zu gucken. Ich hoffe, dass das nicht... Dass diese Schwierigkeit nicht zunimmt im Laufe der nächsten Jahre. Ja, dann bleibt mir eigentlich gar nicht mehr so viel zu sagen, außer euch beiden vielen, vielen Dank an dieser Stelle für die Zeit und auch die Umstände hier an so einem heißen Tag, so spät auch noch, Gedanken zu der zweiten Staffel von Monarch hier zu teilen. Wo und wie finden wir euch denn weiter im KaijuLand-Podcast? Henning, vielleicht?

Henning:
[1:45:12] Ja, gerne. Also wir sind momentan bei YouTube, wie gesagt, dessen vertreten, aber auch bei Spotify. Da könnt ihr entsprechend Kaiju Land Podcast, dessen will ich eingeben. Und wenn es um Social Media halt grundsätzlich dessen geht, wir haben eine eigene Facebook-Webseite, die wird, wie gesagt, momentan so gut wie gar nicht frequentiert. Aber man kann sonst uns gerne halt entsprechend über Facebook oder eben Spotify halt dessen anschreiben oder wenn ihr wollt, über YouTube entsprechend oder entsprechend bei hier Instagram. Da ist ja, wie gesagt, betreut ja Randy trotzdem halt, will ich hier den Account, was das halt nämlich angeht. Aber Randy ist ja auch noch beispielsweise bei Blue Sky, sag ich mal, anzutreffen, was Kai Jolent halt dessen anbelangt. Also das sind unsere gegenwärtigen, Kontaktmöglichkeiten. Und Instagram, bei mir. Bitte, ja genau.

Christian:
[1:46:03] Sehr gut, ja, das werde ich auch noch verlinken. Also die Kanäle sind entsprechend dann auch da zum Durchklicken. Da ihr findet uns, wie ihr wisst und wie bekannt, auf secondunit-podcast.de. Da ist die Heimatbasis der Second Unit. Ihr findet auch das Plus-Abo auf secondunitstudios.plus und natürlich die Second Unit und die Podcasts der Second Unit Studios überall bei Apple Podcasts, Spotify, YouTube, wo ihr hören wollt. Vielen, vielen Dank fürs Zuhören auf jeden Fall an dieser Stelle und spätestens zur dritten Staffel von Monarch Legacy werden wir uns wieder zusammenschalten. In diesem Sinne, Ahoi und bis dann. Tschaui!

Dominik:
[1:46:44] Tschüss!