State of the Unit 2026

Artist: Second Unit Studios
Album: Second Unit Studios
Year: 2026
URL: http://secondunit-podcast.de/

Chapters

0:00 Intro
3:11 2025 im Rückblick
18:45 Podcasts 2025 im Rückblick
31:47 Das SECOND UNIT Filmseminar zu Christopher Nolan
38:10 SECOND UNIT STUDIOS+ im Jahr 2026
41:03 Pläne für Werbung in der SECOND UNIT
42:27 Gedanken zu offenenen Systemen und Social Media
59:03 Hoffnung: mehr Zeit für Community-Arbeit

Transcript

Intro

[0:00] Herzlich Willkommen zu einer neuen State of the Unit. Die Alteingesessenen erinnern sich vielleicht noch, dass ich in der Vergangenheit öfter mal mich hingesetzt habe und einfach mal ohne einen Film ein Mikrofon geschnappt habe und sehr reflektiert über die Zustände Oh, das klingt so klinisch, das klingt gleich schon nach Drama. Nee, über die Dinge so hinter den Kulissen der jetzt Second Unit Studios zu sprechen und das Jahr beginnt. Ich dachte mir, es ist eine gute Gelegenheit, das mal wieder zu tun, nach sehr, sehr langer Pause. Und ja, das hört ihr jetzt hier, das seht ihr auch hier, herzlich willkommen, alle, die ein Plus-Abo der Second Unit Studios haben, die dürfen mir dabei auch zuschauen, ich hoffe, das Aufnahmesetup gibt das alles her, es ist alles ein bisschen, wie soll ich sagen, ungewohnt für mich, ähm, aber mal gucken wir werden jetzt hier ein bisschen, ich werde hier ein bisschen.

[1:08] Sinieren in den nächsten Minuten mal gucken wie lange das alles wird, ich hab mir ja ein paar Notizen gemacht, an alle die zugucken also nicht wundern, wenn ich immer so leicht schräg an euch vorbeischaue, denn äh, da kleben meine Notizen, äh, ein bisschen strukturiert versuche ich das Ganze schon zu machen auch wenn es glaube ich sehr viel, geramble und, ähm unsortiert wird, also seid schon mal gewarnt, aber macht es wie ich, schnappt euch naja, das Getränk ist mir relativ egal, aber schnappt euch was Schönes. In meinem Fall Wasser.

[1:43] Lehnt euch zurück und denkt mit mir nach und hört mir beim Denken, glaube ich, auch ein bisschen zu. Es gibt ein paar Sachen zu erzählen. Ich will ein bisschen über Vorhaben sprechen. Vorsätze sind es, glaube ich, ja, irgendwie auch. Also ich persönlich bin ein großer Freund von Vorsätzen, aber ich mache das eher so als Vorhaben. Ich setze mich gerne zum Jahreswechsel hin, auch für mich in vielen Aspekten und überlege einfach gerne, was ist eigentlich so in den letzten zwölf Monaten passiert, was habe ich vielleicht auch in den nächsten vor und dann rechne ich auch gerne sozusagen das Vergangene ab, was hatte ich mir denn vor einem Jahr für das vergangene Jahr vorgenommen und so weiter und so fort. Vielleicht wird es auch ein bisschen hier so sein. Ich habe mir auf jeden Fall ein paar Notizen gemacht. Ich möchte über 2025 ein bisschen mit euch sprechen und dann auch einen Ausblick auf 26, vielleicht nicht unbedingt ein paar Vorhaben durchgehen, ein paar Dinge, ein paar Ankündigungen auch schon.

[2:46] Wünsche, solche Dinge werde ich mal hier gleich ein bisschen mit euch durchgehen. Ich muss ja auch nebenbei immer auf meine Knöpfchen greifen und entsprechende Kapitel setzen. Denn wer das Ganze hier bei Second Unit Studios Plus auch hören mag, das geht natürlich auch. Ihr müsst mir nicht nur zugucken, ihr könnt natürlich auch zuhören und da gibt es das Ganze denn mit passenden Kapiteln. So, jetzt muss ich hier nochmal drücken, weil das Kapitel habe ich schon wieder

2025 im Rückblick

[3:10] versaut. Also, springen wir mal rein ins Jahr 2025, springen wir mal ein bisschen zurück. Ich habe ja schon erwähnt, ich setze mich gerne hin, ich schaue gerne zurück und ich habe das jetzt auch mal für die Second Unit Studios gemacht. Das ist jetzt, glaube ich, kein großer Aufschlag, keine große Abrechnung, kein großer Aufriss. Ein paar Punkte, die mir eingefallen sind so zum vergangenen Jahr, die auch mich persönlich irgendwie betreffen. Also da kann ich ja schon mal gleich ein bisschen mit anfangen, weil das, glaube ich, die Baseline sozusagen für oder der Kontext auch für alles bei den Second Unit Studios in 2025 war. Bei mir hat sich beruflich ganz, ganz viel verändert.

[3:51] Da komme ich jetzt am Jahresanfang mit einem sehr ruhigen Jahresstart, mit einem sehr reflektierten Jahresstart, mit einem sehr, ich sag mal, auch etwas erholsameren Jahresstart. Da komme ich auch ein bisschen her. Ich komme mit einer Erkenntnis ins Jahr 2026, die ich erstmal überdenken musste. Da musste ich erstmal hin, denn mir ist aufgefallen, wie unfassbar krass 2025 ja beruflich für mich war. Also man ist ja irgendwie immer so drin und wenn man denn mal einen Schritt raus macht aus allem und man wieder von außen drauf guckt, fallen einem Dinge erst auf und mir ist aufgefallen, dass die zweite Jahreshälfte von 2025 beruflich echt extrem fordernd war. Vielleicht ein kleiner Kontext. Was mache ich überhaupt? Wer bin ich überhaupt irgendwie so, wenn ich nicht in Podcasts, in Mikrofone reinspreche und Podcasts mache? Ich bin schon seit vielen, vielen Jahren freier Technikredakteur, arbeite frei für verschiedene Redaktionen, immer wieder auch natürlich auf der Suche nach neuen Aufträgen, nach neuen Redaktionen. Aber ich schreibe. Ich schreibe in diesen Computer rein, der jetzt gerade aufnimmt. Und in der Regel wird das auch gedruckt. Sehr, sehr viel im Printbereich auch noch. Und da war schon die Ankündigung im Dezember 2024, also mit dem Jahreswechsel auf 2025.

[5:10] Da tut sich was, da bricht was weg, da kommen Veränderungen von außen sozusagen auf mich und das war auch die erste Jahreshälfte. 2025 war sehr viel suchen, sehr wenig Geld verdienen dadurch auch, dadurch natürlich auch wieder Zeitkontingente frei haben, wie eben mal wieder irgendwie an den Second Unit Studios schrauben, da dieses Plus-Ding irgendwie an den Start bringen, eine Website aufsetzen, mir die Modalitäten überlegen, Pakete schnüren, Steady Abo, ihr wisst schon, also sehr viel Arbeit da im Hintergrund, dass ich dann im Sommer so sagen konnte, hey, jetzt kommen hier diese Second Unit Studios Plus, jetzt hat das einen neuen Namen, jetzt ist das ein Abo für alle Podcasts, also auch so ein bisschen das, was ich eigentlich auch seit vielen Jahren vorhabe, was auch noch hier in der Besprechung, glaube ich, Thema werden wird, mal ein bisschen was aufgeräumt, mal ein bisschen was angepackt, mal ein bisschen was umgesetzt, aber eigentlich kam da so ein Break irgendwie auch so mit dem Sommer, Mit der Jahresmitte, denn, sehr gut, neue Auftraggeber, neue Aufträge.

[6:20] Ich sag mal, aus dem Minus hat sich dann wieder so ein Plus entwickelt, was mich auch wieder ein bisschen hat ruhiger schlafen lassen, aber dann wieder auf anderer Ebene, ja, auch wieder nicht so ruhig schlafen lassen, weil es war auf einmal viel zu viel Arbeit für viel zu wenig Zeit da. Aber was dazu führte, dass viele Überstunden, viel von meiner Zeitplanung gar nicht aufgegangen ist, weil ich neue Projekte, neue Arbeitsprojekte, neuen Arbeitgeber, neuen Auftraggeber auch irgendwie erstmal kennenlernen und einschätzen musste. Und das hat einfach dazu geführt, dass in der zweiten Jahreshälfte, da kam dann auch noch aus dem Privaten einfach noch einiges dazu, Urlaube, Nachwuchs, der irgendwie krank wurde und immer mal wieder irgendwie für mich zu Arbeitsausfall. Wenn der Nachwuchs krank ist, dann bin ich halt ein bisschen mehr gefordert in der Kinderbetreuung. Alles fein, alle gesund, macht euch keine Sorgen, aber sehr, sehr viel, ich sag mal, Zeit jonglieren oder auch Energie, die jongliert werden musste. Was einfach zum Ende des Jahres dann auch wieder mit dem Weihnachtsstress, der größer wurde, einfach dazu geführt hat, dass ich sehr, sehr viel gearbeitet habe und sehr wenig Freizeit irgendwie hatte, die ja auch wichtig ist, um sich mal wieder aufzutanken. Also mal ein gutes Buch, irgendwie vielleicht auch ein bisschen länger lesen als nur eine Seite am Abend, bevor die Augen zufallen und vielleicht auch mal mit anderen Dingen beschäftigen als nur mit Produktivität und Arbeit.

[7:49] Auch mal durchatmen all das ist dann irgendwie so runtergefallen und das hat einfach dazu geführt, dass ich in den Weihnachtsurlaub und vor allen Dingen aus dem Weihnachtsurlaub echt sehr, sehr erschöpft und sehr runtergerockt rausgekommen bin. Und da hat dieser ruhige Jahresstart gut geholfen, um das überhaupt erstmal zu realisieren, um das überhaupt erstmal, sag ich ja, von außen so ein bisschen zu beobachten, bevor dieser Trott wieder losgeht, auch mal drüber nachzudenken, was da eigentlich, was ist da eigentlich passiert. Viele Details, viele Kleinigkeiten der eigenen Zeitplanung, die schiefgelaufen sind, die ich jetzt wieder anders machen will, die hoffentlich dazu führen, dass ich ein bisschen ausgeglichener auch durch das neue Jahr gehe, aber eben auch mit mehr Zeit für andere Dinge, um es vielleicht mal so kryptisch zu formulieren. Und da muss ich ganz klar sagen, vielleicht schon mal so ein bisschen vorgegriffen, da war auch ein bisschen für mich der Start von Plus, von dieser Plus-Plattform, also der Start war okay, das ging alles ganz gut, aber eigentlich was danach draus wurde, war für mich auch zu wenig. Ich wollte eigentlich auch mehr Zeit und Energie da reinstecken, das weiter und kontinuierlicher befüllen. Die Ideen sind alle da, das ist nicht so das Problem.

[9:11] Aber die Zeit und die Mittel und die Energie fehlten einfach komplett, um das irgendwie zu machen. Und deswegen war da auch eine gewisse Unzufriedenheit. Also die Unzufriedenheit hat sich eigentlich so in der zweiten Jahreshälfte durch fast alles fern irgendwie gezogen und fast überall irgendwie aufgebaut. Unzufrieden mit der Arbeit, weil ich kam nicht da irgendwie so richtig voran und die zog mich eher irgendwie runter und hat mehr Zeit auch von mir weggefressen. Unzufrieden irgendwie im Privaten, weil warum bin ich immer so gestresst? Warum bin ich so erschöpft? Unzufrieden mit den Studios? Warum passiert da nicht das, was ich mir eigentlich vorgenommen habe, was da passieren soll, Fauchen, ne, leidet das eben auch so stark darunter, also, ähm, Das war eigentlich so das Jahr 2025 für mich, so die erste Hälfte, sehr viele Unsicherheiten, sehr viele berufliche Unsicherheiten, die sind dann in der zweiten Jahreshälfte umgeschlagen in Überarbeitung, Stress und so weiter und ja, das ist für mich eigentlich so ein Einschnitt gewesen und da will ich vor allem 2026 sehr viel natürlich anders machen. Man hat mir auch ein paar Sachen überlegt, werde auch weiterhin Sachen überlegen.

[10:16] Diese Aufnahme hier soll kein Masterplan sein, sondern soll eigentlich so ein kleiner, wie sagt man, eine kleine Momentaufnahme sein. So den Flaggenmast mal in den Sand rammen und sagen, hier stehe ich jetzt gerade und bis hierhin habe ich Folgendes überlegt. Danach wird wahrscheinlich auch noch ganz viel kommen. Es gab auch schöne Sachen 2025, die irgendwie auch so die Studios hier betreffen. Ich war 2025 in Berlin auf der Republika. Ich war damals auf der allerersten, 2007 glaube ich, noch irgendwie, als ich mein Abitur gemacht habe, aus der Provinz da hingefahren. Dann habe ich ja 2015, 16 da gearbeitet, sogar als ich frisch in Berlin angekommen bin. Wir sind 2024 dann ja von Berlin weggezogen und sitzen ja jetzt hier im wunderschönen Wuppertal und ja, da war 2025 dann mal wieder Zeit für einen Ausflug, Zeit für eine Exkursion nach Berlin zur Republika als Gast. Das war sehr inspirierend, das war wirklich sehr, sehr gut.

[11:15] Das hat mich auch... Sehr nachhaltig noch beschäftigt. Ich habe Themen gefunden, auf denen ich immer noch rumkaue, die wir ja gleich auch ein bisschen noch besprechen. Das war gut. Das war ein guter Moment, um mal wieder aus allem rauszukommen. Das war ein guter Moment, um einfach Inspirationen zu sammeln, die auch nach dieser Konferenz noch in mir rumoren. und der Plan ist, auch für 26 hinzufahren. Da müssten wir mal ein bisschen gucken. Das könnte sein, dass familiär noch was dazwischen kommt. Mal schauen. Aber ja, wenn es nicht dieses Jahr klappt, dann mit Sicherheit nächstes Jahr irgendwie.

[11:54] Republika war auf jeden Fall auch ein Highlight. Ich habe noch aufgeschrieben, Moviepilot war auch ein Thema. Ich habe 2025, ich habe jetzt nicht alles im Detail aufgeschrieben, ich kann es euch mal verlinken auf mein Moviepilot Autorenprofil. Ich habe nämlich einiges für Moviepilot für Superman geschrieben. Also da war ja, da lag ja was, da lag ja cineastisch etwas an im Sommer und das konnte ich auch im Vorfeld sehr schön für Moviepilot ein bisschen aufarbeiten, ein bisschen was schreiben. Fällt mir auch ein, dass ich die, glaube ich, nochmal anhauen sollte wegen Supergirl jetzt in diesem Jahr. Mal gucken. Wie schon erwähnt, die Plus-Plattform ist endlich online gegangen im Sommer. Das Das lag auch schon sehr lange auf meiner Liste und das war durchaus ein Erfolgserlebnis, dass das endlich geklappt hat. Das hat mich sehr gefreut.

[12:42] Jetzt ist das alles ein bisschen geordneter und ein bisschen mehr auf der Spur, auf der ich das haben will. Second Unit Studios Plus ist ja jetzt der Name. Second Unit Studios, das Label für alle Podcasts, die ich mache. Und jetzt hat das nochmal dieses Plus hinten dran bekommen. Kennt ihr ja alles. Ist aber ein Abo, um alles zu unterstützen und dann auch von allem zu profitieren, für alle Sendungen einen Bonus zu bekommen. Das war sozusagen die große Umstellung im Sommer. Und ja, da passiert auch schon ein bisschen was, da, wie sagt man, schält sich gerade ein eigenes Format heraus, also ich habe 2025 auch dafür genutzt, um die vorhandenen Bonus-Inhalte, die sich im Laufe der Jahre der Podcasterei angesammelt haben und die überall in verschiedenen Kontexten mal veröffentlicht wurden, Die habe ich jetzt fast alle in die Plus-Plattform jetzt so reingekippt, dass die mit dem Abo auch für euch da sind. Und ein bisschen was extra passiert da ja auch. Und da schält sich gerade das Format der TV-Unit heraus. Da habe ich mit der wunderbaren Becky über das Studio gesprochen. Das würde ich auch gerne sehr lose fortführen. Also über TV-Serien mal zu sprechen, ist, glaube ich, eine gute Sache für Plus.

[14:00] Einfach immer mal wieder, sei es eine einzelne Staffel, sei es eine abgeschlossene Serie, das würde ich auch ganz gerne eigentlich fortführen oder zumindest diese Plattform auch dafür nutzen und das ist halt eben ein Teil von die, Von der Plus-Plattform. Speaking of Studios, im Englischen würde man sagen, bummer, das trifft es auch ganz gut.

[14:32] Aus einer großen Vorfreude wurde dann doch eine ziemlich herbe Enttäuschung, aber nun denn, Studio. Ich war kurz davor, ein Studio für die Studios an Land zu ziehen. Ich hatte da Gespräche geführt hier in Wuppertal, um einen Raum zu nutzen, zu mieten, einen Büroraum, den ich mir dann als Studio vor allen Dingen einrichten wollte, um besser aufnehmen zu können, um auch so wie jetzt zum Beispiel hier mit dem Kamerasetup und also mich hat das so viel Zeit gekostet, dass hier alles irgendwie, einzurichten, aufzubauen und Kabel zu ziehen, weil das ist alles hier gar nicht so das Setup, wie ich normalerweise podcaste. Deswegen großes Experiment. Aber das waren auch so Ideen zu sagen, hey, ich hätte gerne einen eigenen Raum. Den schließe ich auf, da steht alles bereit. Da setze ich mich hin, da drücke ich auf den Knopf und dann geht es los.

[15:30] Und gut, das habe ich hier auch so ein bisschen. Aber vor allen Dingen wäre das toll, um auch mehrere Aufnahmesetups zu haben, um zu sagen, hey, da ist eine Kameraecke, wenn ich mal was mit Video machen will, dann steht da auch schon alles so bereit und erfüllt dann den Zweck.

[15:47] Eine Videoaufnahme auch zu ermöglichen. Und dann gibt es noch irgendwie ein Aufnahmesetup, ein drittes, da stehen dann schon zwei Mikrofone, wenn ich mal vor Ort jemanden habe, wenn ich mal vor Ort zusammen aufnehmen will. Ich habe jetzt die erste Sendung des Jahres, je nachdem wann das hier rauskommt und wann die Sendung rauskommt, aber mit Daniela hier zusammen vor Ort, Das war auch wieder Kabelsteckerei und ganz viel Zeit und Energie, die halt in den Umbau eines Setups draufgegangen ist. Und ich hätte gerne so mehrere Setups einfach permanent bereit und natürlich auch Räumlichkeiten, in denen ich mich dann eben auch mehr entfalten kann und die einfach primär dafür da sind, um aufzunehmen und eben dann vielleicht auch, naja, nicht nur den Output zu erhöhen, aber eben auch irgendwie ein bisschen kontinuierlicher und konzentrierter irgendwie auch aufnehmen zu können. Weil ich habe sehr viel mehr jetzt Gedanken über Zeit und Zeitmanagement gemacht. Und ich habe einfach keine Lust, dass Zeit für diese ganze Umbauerei immer ständig drauf geht, weil das hemmt dann auch beim Aufnehmen. Und naja, lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe da sehr viel drauf rumgekaut und das ging auf einmal sehr schnell und sehr gut voran. Und dann gab es leider einen Rückzieher kurz vor knapp der Vermietung. Das war ein bisschen schade, weil das, glaube ich, auch ein sehr gutes Ding gewesen wäre. Das hat sehr viele Kriterien erfüllt, aber ich bin ja...

[17:11] Ein hoffnungsvoller Mensch. Deswegen stecke ich den Kopf nicht in den Sand, sondern nutze das, nutze diese Gelegenheit, die dann eben doch nicht geklappt hat, um einerseits am Ball zu bleiben. Ich habe immer noch groß auf dem Zettel für 26 eine Studiofläche, um es jetzt mal so zu nennen, aber halt ein Büro irgendwie hier an Land zu ziehen.

[17:35] In dem ich natürlich auch so meinen Dayjob schreiben und so auch machen könnte, aber den ich vor allen Dingen hier für alles, was die Studios betrifft, irgendwie ein bisschen nutzen könnte. Also das ist immer noch, ja, das steht immer noch weit oben auf der Liste und das Gute ist auch, ich habe eine ganze Menge jetzt als dieses konkrete Ding anstand, drüber gelernt, dass ich viele Überlegungen und ich sage mal Probleme und Problemlösungen und was bedeutet das dann, wenn ich irgendwie ein Studio hätte und welche Herausforderungen und was bräuchte ich vielleicht noch an Technik und Setup und Alltag. Und da habe ich schon ganz viel drauf rumgekaut und gemerkt, ah ja, da habe ich ja doch einige Erkenntnisse gewonnen, die ich mir jetzt einfach in die Tasche stecke und dann eben als auch Richtlinie für die Suche nach Büroflächen, nach Studioflächen dann einfach wieder rausziehen kann. Also, ja, ich bin guter Dinge. Jetzt brauche ich halt nur entsprechende Räumlichkeiten. Aber auch da schiebe ich mal ein bisschen was in diesem Jahr,

Podcasts 2025 im Rückblick

[18:41] in diesem neuen Jahr an. So, dann wollte ich noch mit euch über die einzelnen Podcasts sprechen. Noch mal so einen kleinen Blick zurück. Es gibt ja doch mehrere Formate, die hier so passieren.

[18:54] Einfach nur so ein paar lose Gedanken. Das ist jetzt keine große Abrechnung oder keine Folge für Folge nochmal durchgehen, sondern eher nochmal diese Vogelperspektive auf die einzelnen Sendungen.

[19:07] Einmal das Thema Second Unit natürlich, das Hauptfilmformat. Das hat mir sehr gut gefallen im Rückblick. Das war, glaube ich, gar nicht so mit Vorsatz, sondern das hat sich, glaube ich, ein bisschen so entwickelt, dass ich 2025 viel im Kino war. Aber auch mit und für die Second Unit, also die ein oder andere Pressevorführung, die ich in Köln irgendwie mitgenommen habe, was immer ein bisschen Stress auch ist. Also klar, das ist immer von Vorteil, wenn man irgendwie die Filme schon ein paar Tage früher irgendwie sich anschauen kann und auch in einem relativ entspannten Setting.

[19:48] Aber stellt sich auch raus, die Pendel live von Wuppertal nach Köln ist auch tricky. Wir haben kein Auto, ich fahre mit dem Zug. Diese Zugverbindung ist wackelig, um es mal so zu nennen. Jetzt haben wir auch im Jahr 2026 mit Ansage hier auf der Strecke Richtung Köln und auch auf anderen Strecken überhaupt hier die Bahnanbindung in Wuppertal wird generalsaniert. Also große, große Baustelle, große, große Ansage, auch mit Vollsperrung des Bahnhofs und Teilsperrung und Schienenersatzverkehr. Und das ist schon echt tricky hier. Auch das Zugfahren, das merke ich auch. Wenn es geht, geht es gut, aber es geht auch des Öfteren nicht. Und eben jetzt diese große Generalsanierung, die dann hoffentlich nach hinten raus vieles verbessert, wir werden sehen, aber.

[20:40] Und weil das Problem hatte ich dann auch schon das ein oder andere Mal irgendwie, ich erinnere mich noch an die Downton Abbey Pressekonferenz, Pressevorführung, nicht Konferenz, die dann eher so am Nachmittagabend war und ich dann glaube ich irgendwie auch über Schienenersatzverkehr, weil irgendwas nicht geklappt hat und dann auf einmal irgendwie glaube ich statt einer halben Stunde irgendwie zwei oder drei Stunden nach Hause gebraucht habe. Das lohnt sich dann auch nicht immer, sagen wir es mal so. Aber erstmal so dieses, Kino-Ding, ich glaube, das hat auch ein bisschen was mit mit.

[21:15] Wir sind im Sommer 2024 in Wuppertal angekommen, das heißt 2025 war das erste volle Jahr hier in der Stadt für uns und eben auch der Übergang vom ersten Jahr ins zweite Jahr hier sein und ich glaube, da kommt das auch alles ein bisschen her, so dieses Ankommen, das ist ein Teil des Ankommens hier, um sich wieder ein bisschen weiter zu öffnen und auch umzuschauen, was gibt es hier. Dann hat eben auch im Laufe von 25 das Cinemax hier wieder aufgemacht. Wuppertal hat einen Blockbuster, ihr wisst, was ich meine. Also eine größere Kinokette. Es gibt ein paar kleinere Kinos, aber eben nur eine große Kinokette. Das ist hier das Cinemax. Und das war noch aus dieser ganzen, falls ihr euch erinnert, Flutgeschichte hier, die auch eben Wuppertal betroffen hatte vor zwei, drei Jahren. Und da hat es ewig gedauert, bis dieses Kino endlich renoviert werden konnte, aufgemacht hat. Und das ist eben letztes Jahr auch passiert. Das heißt, ich habe auch die Möglichkeit, den ein oder anderen Film dann hier in Wuppertal im Originalton schauen zu können. Zum Beispiel hat das bei Fantastic Four gut geklappt. Das ist nett, weil dann kann ich da einfach hinlaufen oder mit der Schwebebahn gemütlich hinfahren. Wunderbar. Wenn es nicht klappt, weil das Cinemax zum Beispiel nicht auf die Idee kommt, den Superman im O-Ton zu zeigen, dann muss ich auch schon mal mit der Bahn nach Düsseldorf oder Köln fahren. Das macht es dann, wenn alles gut geht, auch entspannt.

[22:40] Nicht viel aufwendiger als damals in Berlin manchmal. Aber wenn es eben nicht klappt, dann oder man eben...

[22:49] Zwei Verspätungen mehr einplanen muss, weil man nicht weiß, wie die Züge ankommen, dann ist das auch nochmal alles ein bisschen, da erinnere ich mich auch an eine, ich glaube, meine erste Privatsichtung Superman, glaube ich, in Düsseldorf, da saß ich irgendwie auch im Schienersatzverkehr und musste dann irgendwie auch, glaube ich, um ein Uhr nachts oder so nach Hause kommen. Irre manchmal. Aber es geht. Ich habe den Wake Up Deadman zum Beispiel ganz gemütlich im November in Düsseldorf im Kino schauen können. Das war dann auch super. Also die Kinolandschaft hier, die ist da, die funktioniert mit den Umgebungen und wenn alle Verbindungen und so funktionieren, dann flutscht das eigentlich auch ganz gut. Was mich vielleicht, trennen wir es erstmal, bleiben wir noch erstmal bei 25. Also das war auch so eine Erkenntnis aus 25, mal wieder geübter werden ins Kino gehen und das eben auch für die Second Unit machen, hat mir sicher sehr gut gefallen. Bei der Superhero Unit hat mir eigentlich, genauso wie bei der Second Unit, aber bei der Superhero Unit noch mehr unsere Kontinuität gefallen. Arne und ich haben ja 24 das Format nach langer Pause mal wieder reaktiviert und 25 ging es eigentlich darum.

[24:06] Im Schnitt so unser Pensum zu erfüllen. Wir wollen alle zwei Monate aufnehmen und was veröffentlichen. Das ist natürlich alles ein bisschen entspannter und langsamer als früher, als das noch monatlich, glaube ich, ging. Aber uns war wichtig, erstmal wieder so eine Festigkeit irgendwie da reinzubekommen. Das hat dann auch mit Urlaub und Sommerferien und Weihnachten und so.

[24:27] Ich sage ja, im Schnitt haben wir das geschafft. Das hat auch nicht alle zwei Monate auf Taktung genau funktioniert. Aber ich bin da sehr zufrieden mit, dass wir das hinbekommen haben. Und Arne und ich, wir quatschen auch so im Backchannel viel und da hat Arne auch wieder mehr Bock, also Bock war immer da, aber sieht auch mehr Möglichkeiten wieder und bei mir genauso und auch da wäre halt ein Studio ideal, um auch unseren Output nochmal ein bisschen zu erhöhen, um auch da nochmal besser aufnehmen zu können, und ja, da bin ich einfach erstmal froh, dass wir diesen Weg so weitergegangen sind, Dass da keine Einbrüche passiert sind, dass wir uns irgendwie wieder mit irgendwelchen Zwangspausen irgendwie beschäftigen mussten. Und das ist jetzt im Januar 2026 unser Jubiläum. Wir haben jetzt zehn Jahre lang die Super Hero Unit. Klar, es gab eine größere pandemiebedingte Pause, aber wir sind wieder auf Spur. Das freut mich sehr. Das ist ein Schwung, den wir beide auch ins neue Jahr mitnehmen wollen und vielleicht auch nochmal ein bisschen an erhöhter Taktung schrauben wollen. Mal gucken, das ist wie gesagt, wäre jetzt mit einer Studiofläche besser gegangen. Mal gucken. Kann natürlich auch passieren, dass sich das jetzt eher fest, also weiter so bleibt mit diesen sechs Sendungen, weil wer weiß, vielleicht finde ich erst im November eine Studiofläche oder gar nicht.

[25:47] Dann wird das noch mal ein bisschen, ich sag mal, herausfordernder, da unser Output auch zu erhöhen. Und dann gibt es dann noch das kleine... Das kleine Hobbyformat, hätte ich fast gesagt, das etwas ungewöhnliche Format, Basti und Christian und George und Lukas, BCGL kurz, wo ich mit dem guten Basti zusammen Sprachnachrichten austausche. Also ein ganz anderes Format, falls ihr das nicht kennt, guckt mal gern auf bcgl.de vorbei oder da, wo ihr Podcasts hört, guckt mal nach Basti und Christian und George und Lukas. Das müsste ich eigentlich auch nochmal alles ein bisschen mehr an die große Werbeglocke hängen. Ich glaube, das ist immer noch ein bisschen unter dem Radar das Projekt, weil es eben auch ganz anders läuft und funktioniert. Aber da haben wir uns jetzt in diesem vergangenen Jahr mit den sechs George-Lucas-Star-Wars-Filmen beschäftigt. Also das haben wir schon davor gemacht, aber wir sind jetzt am Ende der George-Lucas-Saga der Skywalker, sage. Es ist kompliziert, aber ihr wisst, glaube ich, was ich meine. Und das Prinzip ist, pro Star Wars Film machen wir eine Podcast-Staffel und pro Film besprechen wir das Ganze in einem Briefwechsel im Sprachnachrichten-Format. Das heißt, wir sitzen nicht beide parallel am Mikrofon und unterhalten uns über den Film.

[27:15] Sondern wir schauen den Film und dann gibt es in Ping Kong Prinzip Nachrichten, Überlegungen und man geht dann auf das, was der andere gesagt hat ein und beantwortet das und führt das weiter und das ist wie so ein literarischer Briefwechsel eigentlich, aber eben in Audioform. Das kippen wir dann kompakt als eine Staffel pro Film dann raus und da gibt es dann eben auch bei Plus das schöne, so Netflix-mäßige, die gesamte Staffel als eine Sendung, als ein Podcast mit Kapitelmarken und wirklich so ein Ding zum Durchhören. Und man denkt eigentlich, naja gut, dann ist es halt, wenn man sich nicht so direkt das Mikrofon austauscht, dann geht das ja schnell. Nee, ich bin immer erstaunt im Schnittprozess. Ich sehe das dann erst, wenn ich eben alles in so ein Ding knalle, dass wir dann da schon gerne mal so vier, fünf Stunden insgesamt über die Filme, also pro Film uns da austauschen. Aber im freien Feed ist es dann eben so, dass dann jeden Tag eine Nachricht, ein Podcast, eine Ausgabe rauskommt und dann dauert das meistens so zwei Wochen, dann ist die Staffel durch.

[28:28] Zwei Wochen in der Veröffentlichung, hinter den Kulissen sind wir da manchmal auch länger mit beschäftigt. Aber, schönes Ding, macht mir sehr viel Spaß, war von Basti auch so ein bisschen initiiert, so ein Rewatch, er wollte mit mir Star Wars irgendwie, ne, schauen und besprechen. Ich hab gesagt, komm, wir kippen das in sowas. Dann haben andere auch was davon und ich glaube, das ist ein sehr spannendes Ding, weil wir uns eben auch ein bisschen persönlicher versuchen, damit auszutauschen, gerade am Anfang, als unsere Kinder auch noch kleiner waren, haben wir auch viel über das Thema, ne, Familie ist ja sehr stark auch da drin, aber auch immer auf der Suche nach George Lucas als Filmschaffender. Deswegen ist er auch im Titel mit drin, auf der Suche nach dem Filmemacher George Lucas, auf der Suche nach dem Vater George Lucas, der ja im Laufe dieser Auseinandersetzung auch Vater wurde und eben auch Familie.

[29:17] Hatte. Also ich finde es ein sehr schönes Projekt und da bin ich auch sehr stolz drauf, dass wir das.

[29:23] Ja, so erstmal alles hinkriegen. Wir haben jetzt einen Rhythmus, dass wir zwei Staffeln pro Jahr planen und bisher auch so weit hinbekommen. Das hat sich auch alles ein bisschen eingeroven müssen und je nachdem, was auch privat und hinter den Kulissen passiert, wie eben mal so ein Umzug, kann das auch mal alles ein bisschen, sag ich mal, wackeliger werden. Oder der Klassiker eigentlich bei uns sind eben diese Erkältungssaisons, weil Kindergartenkinder schleppen einfach alles mit nach Hause und dann ist man regelmäßig irgendwie platt. Das hatten wir auch schon alles im Laufe dieser, ich glaube wir machen das jetzt auch schon drei Jahre, also gerade am Anfang war das alles noch ein bisschen herausfordernder. Aber was ich sagen will, ist, ich bin ja erstmal sehr froh, sehr stolz drauf, dass wir diesen Rhythmus haben. Und wir sind jetzt mit dem Wechsel auf 26 auch in der Disney-Trilogie oder sind dabei, in der Disney-Trilogie anzukommen. Wir haben auch immer zwischen den Trilogien noch so eine Sondersendung einmal schon gemacht, als wir eben von den Prequels in die Originaltrilogie gesprungen sind, haben wir eine Sondersendung gemacht, da sind wir ins Outpost One gefahren und haben von da aus einfach ein bisschen berichtet auch vor Ort. Das ist so ein Fanprojekt, was halt eben so Sets rekreiert. Sehr fein, sehr schön, sehr toll. Wir haben jetzt auch was vor, um bei Episode 7 anzukommen. Ganz was anderes, aber auch als Einstimmung auf diese Trilogie.

[30:48] Alles sehr, sehr fein. Das hat mir alles erstmal sehr, sehr, sehr gut getan, dass wir da eben auch diesen Rhythmus haben und dass sich da auch so die Abläufe so ein bisschen...

[30:58] Abschleifen können und dass es da eigentlich es ist immer chaotisch, es ist immer eine chaotische Produktionsphase, weil eben so viel Zeit dazwischen liegt und dann muss ich immer auch wieder wie ging das alles noch, aber das läuft und wir haben auch sehr viele Ideen noch über, die Skywalker Saga hinausgehen zu können also ich glaube, das Ding wird auch nicht mit Episode 9 fertig, das Projekt, das wird wahrscheinlich danach auch noch weiterlaufen, aber fürs Jahr 2026 steht Episode 7, steht Episode 8 an Episode 7 im Frühjahr, 8 Dann wieder so gegen Herbst, Winter. Da bin ich sehr happy mit. Genau. Ich schaue nochmal auf meine Notizen. Das war's. Meine Güte. Ich wollte gerade sagen, schon, aber wir haben ja auch schon wieder viel auf dem Tacho. Also, das war 25. Ich hoffe, dass es für 26 jetzt nicht ganz so ausführlich wird. Aber wenn ich auf meine Notizen gucke.

Das SECOND UNIT Filmseminar zu Christopher Nolan

[31:46] Ei, ei, ei, ei, ei. Also, was ist denn für 26 geplant? Ich fange mal an mit einer Sache, die schon fest steht. Die jetzt endlich, was ich bisher im Newsletter im Backlight Newsletter viel angeteasert habe, jetzt endlich, in trockenen Tüchern ist. Ich kann darauf verlinken, es ist publik, ihr könnt euch vor allen Dingen anmelden, denn ich habe was vor in diesem Jahr und vor allen Dingen in dieser ersten Jahreshälfte. Ich müsste jetzt, das habe ich jetzt nicht mehr geschafft, die Termine habe ich jetzt gerade nicht im Kopf, da müsstet ihr dann glaube ich mal nachschauen, wann das ist. Ich glaube Oh, ist das im April?

[32:25] Ich glaube, ja. Schaut aber nochmal rein. Ihr habt genug Zeit. Ich werde es auch verlinken. Ein Filmseminar habe ich vor. Mit euch. Also, folgendes. Ich habe, wie schon erwähnt, im Jahr 2025 beruflich auch einiges ausprobiert und einiges neu und einiges anders. Unter anderem... Für und an der Volkshochschule hier in Wuppertal den einen oder anderen Kurs, den ich da mache. Besonders im Technikbereich, das könnt ihr auch euch da mal durchklicken, ich verlinke das alles, aber ich will in diesem Jahr 26 ein Filmseminar ausprobieren an der Volkshochschule und vor allen Dingen, jetzt kommt ihr nämlich ins Spiel, das Ganze nicht vor Ort wie die anderen Kurse alle, sondern online machen und da könnt ihr euch auch für anmelden. Egal wo ihr sitzt, egal in welchem Bundesland, egal in welcher Stadt, egal in welchem Dorf ihr seid. Ihr braucht eine Internetverbindung, aber ich glaube nach der Pandemie sind wir alle relativ geübt da drin, wie das funktioniert über irgendwelche Online-Tools und Zooms und Calls und ne, also auch das wird darüber funktionieren. Da muss ich mich noch wieder ein bisschen reinfuchsen, aber das sollte kein Problem sein. Klopf auf Holz.

[33:36] Aber wir machen ein Filmseminar und ich habe mir ein Filmseminar konkret zu Christopher Nolan überlegt. Ich möchte mit euch ich zusammen ein Filmseminar zu den Werken von Christopher Nolan machen, also zu Auszügen. Es gibt vier Termine, das heißt wir werden uns zu vier Filmen auseinandersetzen. Natürlich ein bisschen auch in Vorbereitung und Vorfreude auf The Odyssey, die ja dieses Jahr ins Kino kommt, der nächste Film. Ich möchte aber pro Sitzung, vier Sitzungen, pro Sitzung einen Film und ein Thema rausgreifen und damit auch ein bisschen filmwissenschaftlich mit euch arbeiten. Keine Sorge, ihr müsst nichts studieren. Ihr müsst dafür jetzt nichts irgendwie pauken und lernen, sondern das soll auch ähnlich wie in der Second Unit aus uns heraus kommen. Ich bereite mich drauf vor. Ich will auch wieder ein bisschen was nachschlagen und nachlesen und ein bisschen Material mitnehmen, Filmszenen auch mitnehmen, die wir dann besprechen können und da habe ich Bock drauf. Also ich habe Bock mit euch die Filme mal ein bisschen auseinander zu nehmen und zwar ist das Programm über Memento zu sprechen. Das wird der erste Film sein, den wir dann besprechen. Da möchte ich gerne über, Erzählung, Filmstruktur sprechen, auch ein klassisches Nolan Trope.

[34:50] Wir springen ja ganz viel und der Film erzählt rückwärts und vorwärts und Ebenen und da, wie kann Filmerzählung eigentlich funktionieren außer chronologisch? Dann möchte ich gerne über The Dark Knight sprechen und da das Thema Filmgenre rausgreifen. Welche Filmgenres stecken da drin? Was ist eigentlich ein Genre? Wie erkennt man das? Und so weiter und so fort. Dann würde ich gerne mit euch in der dritten Sitzung über Inception sprechen und dabei motivisch in Filmen mal arbeiten. Also was sind eigentlich Motive? Wie erkennt man die? Und vor allen Dingen, warum steckt in Inception das Filmmotiv Familie so stark drin? Ist das vielleicht auch ein Nolan-Trope? Also wie ihr merkt, es soll nicht nur um die Filme gehen, es soll auch um das Filmmedium gehen, was wir hoffentlich damit besser verstehen und auch vielleicht Christopher Nolan besser verstehen. Weil der vierte Punkt, der vierte Film wird Dunkirk sein und da möchte ich sehr gerne über das Thema Musik sprechen, also Filmmusik. Wie funktioniert Filmmusik? Was ist Filmmusik? Was ist der Unterschied zwischen Score und Soundtrack? Und was macht Nolan eigentlich mit seiner Filmmusik? Hans Zimmer war lange Zeit sein Kompagnon auch da bei Dunkirk. Ihr kennt es ja auch schon, wie funktioniert das da mit diesem stetig ansteigenden Ton, mit diesem Effekt der Spannungserzeugung. Da gibt es ganz, ganz viel, was wir bei Dunkirk irgendwie rausholen können. Und ja, ihr könnt an diesen Kursen mitmachen. Lasst uns das gerne zusammen machen.

[36:16] Und die Termine und die Details und auch die Anmeldung und auch die Bezahlung läuft alles über die Volkshochschule hier in Wuppertal. ich verlinke euch das, klickt euch da gerne durch, wenn ich das richtig verstehe, kostet der Kurs euch 35 Euro.

[36:31] Das nicht viel, würde ich jetzt mal so sagen. Also klickt euch da mal durch, macht da mal mit. Wir brauchen eine Mindestzahl an Anmeldungen. Wenn die zustande kommt, kommt der Kurs zustande. Es gibt auch eine Maximalzahl. Also wer zuerst kommt, mal zuerst, der Klassiker. Und das würde ich gerne mal ausprobieren. Wenn das gut funktioniert, wenn ihr Bock drauf habt, wenn das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann ist das auch eine Sache, die durchaus wiederholt werden könnte, natürlich mit anderen Themen, mit anderen Schwerpunkten, aber das möchte ich unbedingt mit euch 2026 auch machen, also klickt euch da mal rein. Ich habe da, wie gesagt, bei den Formaljahr gar keinen Einfluss, das müsst ihr dann mit der Volkshochschule alles klären, ist, ne? Das erleichtert meine Arbeit auch ein bisschen, aber ist, glaube ich, auch ein gutes Prozedere, weil ich auch den Eindruck habe, dass das vor allen Dingen auch die Kursgebühren sehr, sehr niedrig halten kann und ich da auch sehr gerne mit der Volkshochschule zusammen das mache und die Idee auch der Volkshochschule als Institution sehr, sehr gut finde. Da werde ich glaube ich nachher auch noch mal ein bisschen drauf zu sprechen kommen, deswegen finde ich das erstmal sehr sehr gut und ich habe auch gute Erfahrungen mit der VHS hier in Wuppertal und ja, lasst uns das gerne mal machen, egal wo ihr sitzt wie gesagt, ihr müsst nicht in Wuppertal wohnen ihr müsst hier nicht in Nordrhein-Westfalen wohnen ihr könnt das machen, egal wo ihr sitzt, ihr braucht eine Kamera, ihr braucht eine Internetverbindung.

[37:51] Keine Sorge, habt ihr wahrscheinlich auch eh schon alles, seid ihr eh schon geübt drin, das wird auch nichts irgendwie für die Second Unit, da wird nichts aufgenommen keine Sorge da, das ist einfach nur unter uns. Wir machen das in einem schönen, kleinen, hoffentlich sehr gemütlichen, aber erkenntnisreichen ich sag mal Filmseminar, Filmkurs. Also macht da mal mit, klickt euch da mal durch.

SECOND UNIT STUDIOS+ im Jahr 2026

[38:10] Dann für 2026 habe ich ja schon ein wenig erzählt, als ich zurückgeblickt habe auf die Plus-Plattform, auf alles, was Plus betrifft.

[38:21] Da, wie gesagt, hoffe ich 2026 einfach mehr machen zu können, mehr anbieten zu können, einfach auch mehr Zeit und Energie reinstecken zu können, kontinuierlich reinstecken zu können, um da eben auch ein paar Sachen umzusetzen, die ich mir überlegt habe. Und auch 2026, noch mehr 2026 als ohnehin schon, bleibt auch da der Appell an euch, unterstützt das, unterstützt das gerne, macht das, das machen ja auch schon einige von euch, vielleicht ist das ein guter Vorsatz für euch, weil das, was da bei Plus passiert, die Einnahmen, die über Plus reinkommen, die sind natürlich wichtig, die sind wichtig, um mir diese Zeit freizuschaufeln, damit ich auch diese Zeit um alles andere drumherum, um die Second Unit, die produziert und aufgenommen werden muss, die Superhero Unit, BCGL, das sind ja alles Sachen, da allein die Lichter anzuhalten, bedarf schon einer Menge Zeit. Und dann aber noch darüber hinaus. So Sachen wie Filmseminare sich zu überlegen, aber eben auch neue Projekte, neue Ideen, Wachstum der Podcasts und Wachstum der Studios und so. All das, überhaupt die Studiomiete, an die ich ja ran will. Ich will eine eigene Fläche, ich will ein eigenes Büro, ich will ein eigenes Studio haben, um eben auch neue Experimente ermöglichen zu können. Denn ich denke da vor allen Dingen auch an so Geschichten wie, um jetzt mal ein bisschen auszuholen, dass es gar nicht auf dem Programm steht, aber wir werden ja auch bald...

[39:44] In ein paar Jahren die hundertste Oscar-Verleihung haben. Falls ihr euch zurückerinnern könnt, ich habe das immer sehr gern gemacht.

[39:51] Diese Oscars-Unit, wo wir dann irgendwie live, im Livestream geguckt, besprochen haben, für alle, die wahnsinnig genug waren, irgendwie sich das Ding live anzuschauen, was ja dann auch bald bei YouTube der Fall sein wird. Also nochmal wieder einfacher funktioniert als in den vergangenen Jahren. Um dann am nächsten Morgen auch gleich diese Aufnahme euch bereitzustellen, das hat ja immer sehr schnell funktioniert. Aber ich habe mir da die Nacht um die Ohren geschlagen mit anderen zusammen. Aber das sind zum Beispiel Möglichkeiten, das könnte ich jetzt gar nicht mehr hier irgendwie im Kleinbüro in der Wohnung mit Nachwuchs, der hier durch die Gegend springt und am nächsten Tag in den Kindergarten oder in die Schule muss und so. Das wäre aber natürlich mit einem Studio, mit einer eigenen Studiofläche um einiges einfacher, wenn nicht sogar nur dann damit möglich. Und da will ich halt wieder hin. Ich will diese Möglichkeiten auch wieder ausschöpfen können, unabhängig davon, ob ich das tatsächlich dann auch tue, weil man weiß ja nie. Aber ich will diese Möglichkeiten auch wieder haben. Und da setze ich einfach sehr stark auf diese Studie. Also.

[40:49] Unterstützt die Studios, unterstützt mit einem Plus-Abo das, was ich hier tue, damit auch in Zukunft nicht nur das Mögliche ist, was schon gerade passiert, sondern auch alle neuen Ideen und alle neuen Experimente, die dann noch kommen sollen.

Pläne für Werbung in der SECOND UNIT

[41:02] Ja, und dann springe ich direkt weiter, weil das auch das Thema Finanzen betrifft, das Thema Einnahmen betrifft, die natürlich mehr werden sollen, damit auch einfach mehr möglich ist. Das Thema Werbung. Ich würde gerne dieses Jahr 2026 Energie in Werbeakquise mal richtig stecken. Das Thema schwirrt mir schon länger am Kopf rum. Ich würde das gerne für die Second Unit versuchen, da pro Sendung einen Werbeblock an Land zu ziehen, der eben dann auch als weitere Einnahmequelle fungiert, neben der Plus-Plattform. Dabei ist die Idee, dass dann eben auf Plus natürlich keine Werbung stattfindet, also da dann eben die Podcasts nicht nur Kapitelmarken haben und vorher rauskommen, sondern eben auch werbefrei rauskommen. Das ist, glaube ich, auch relativ logisch.

[41:51] Aber auch da im freien Feed das Ganze auch nicht zu überdrehen. Ich will da auch keine Matratzenwerbung irgendwie ausspielen und irgendeinen Mist und irgendeinen Quatsch irgendwie machen, sondern das soll passen. Ein Spot pro Sendung eher am Anfang der Sendung irgendwie platzieren. Ich habe da ein paar Ideen. Ich will da Sachen ausprobieren. Ich will da Kontakte knüpfen, Akquise machen. Ein paar Dinge ausprobieren. Das sollte für 2026, oder das ist, das sollte nicht, das ist das Vorhaben für 2026 und da hoffe ich anzukommen.

Gedanken zu offenenen Systemen und Social Media

[42:27] Genau, ich überspringe einfach mal den Punkt, über das Studio zu sprechen, weil über Studio haben wir jetzt schon gesprochen, Studio als Studiofläche, als eigenen Raum, das habe ich schon getan, aber vielleicht noch ein paar...

[42:39] Ja, wie soll man sagen, eher luftigere Überlegungen oder eher tiefere Gedanken, die eben auch von der Republika initiiert waren oder mit denen ich mich auf der Republika eben beschäftigt habe, die mich auch schon länger beschäftigen, ist so das Thema sperriger Begriff, aber vielleicht sowas wie Infrastruktur, Technik auch im Hintergrund. Habe ich auch schon über die Jahre immer wieder gesagt, dass ich eigentlich sehr viel hinter den Kulissen technisch anpacken will. Also von Webdesign der einzelnen Webseiten der Podcasts, die wahnsinnig überholt sind, die angepackt werden wollen, bis hin zu auch Aufnahmetechnik. Da noch irgendwie mal wieder was ausprobieren, weil je mehr ich mich mit meinen Tools auseinandersetze, je mehr Funktionen ich mir da irgendwie auch raufhole, auf die Pico hole, desto mehr oder desto, ja ...

[43:43] Also formbedingt den Inhalt, wenn ich irgendwie Möglichkeiten habe, anders aufzunehmen, wie wir bei BCGL zum Beispiel, dann können auch andere Projekte entstehen oder Projekte sich verändern, um jetzt mal so luftig und locker irgendwie zu sein. Aber eben auch so die Orga-Technik im Hintergrund, wie plane ich meine Podcast, wie sammle ich Ideen, also da ist ganz, ganz viel, was eigentlich im Grunde genommen alles irgendwie nochmal angepackt werden sollte. Das sage ich schon seit mehreren Jahren, dass ich das irgendwie will und da hat mir damals die Pandemie auch einen deutlichen, wie sagt man, Strich durch die Rechnung gemacht, weil ich dieses Jahr 2020 sehr anders geplant hatte.

[44:25] Aber das nur am Rande. Aber diese Baustellen, die sind ja schon lange da. Und jetzt kommt eigentlich nochmal eine neue Überlegung obendrauf, nicht nur zu sagen, hey, wie und was benutze ich irgendwie so hinter den Kulissen, sondern jetzt hat sich eigentlich so in den letzten vielleicht eher ein, zwei Jahren, aber besonders 25 nochmal der Fokus auf offenere Strukturen gesetzt. Also die Infrastruktur nicht nur irgendwie vereinfachen oder irgendwie überdenken oder eben auch anpacken und überarbeiten, sondern immer mit dem Gedanken oder mit den Werten offener Open Source Software zu benutzen, aber eben auch den Wert der Offenheit, für den ja besonders auch die Second Unit immer stand und eigentlich auch noch immer steht. Dazu gleich vielleicht noch mehr.

[45:22] Also diesen Wert, den ich irgendwie mit mir trage, auch in diese Aspekte zu stecken. Das klingt jetzt sehr sperrig und technisch, aber wenn ich darüber nachdenke, welche Tools ich benutze, welche Werkzeuge ich benutze, welche Apps ich benutze, jetzt eben nicht nur zu sagen, was passt, sondern was entspricht auch diesen offenen Werten, die ich mit der Second Unit ja inhaltlich eigentlich immer irgendwie vertreten will und hoffentlich auch stets vertrete, offen sich den Film gegenüber zu, also sich selbst den Film gegenüber zu öffnen, mit anderen sich diesem Prozess zu öffnen, Film auch so offen wie möglich zu begegnen und hier nicht mehr irgendeine Clickbait-Scheiße zu machen, die sagt, das was bei YouTube klickt, das muss ich auch tun oder so. Also wir waren immer von einem offenen Ethos irgendwie geprägt. Den will ich auch in meine Software tragen, den will ich auch in meine Technik tragen, den will ich auch in diese Aspekte tragen.

[46:32] Weil auch, ja, da kommen wir vielleicht eher in so realweltliche Dinge wie Politik, wie Weltgeschehen. Also guckt euch um, in welchen Zeiten sind wir, in welcher Welt leben wir. Und.

[46:50] Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass solche Stichworte wie Offenheit, wie Gemeinschaft, wie Gemeinschaftlichkeit zentrale Werte sind, die gerade angegriffen werden und die versucht werden, durch das Gegenteil zu ersetzen, um es jetzt mal so blumig und philosophisch zu formulieren. Ich werde mal konkret. Twitter. Twitter war lange Zeit mein Netzwerk der Wahl, mein Medium, meine App, meine Plattform, mein Austausch, meine Community auch, mein Weg, um mit euch in Kontakt zu treten, sich auszutauschen über Film, über Podcasts, über Ideen. Das hat all die Jahre sehr gut funktioniert, bis dann halt so ein Arschloch kam und sich das Ding gekauft hat und gesagt hat, wie wäre es denn mal mit mehr Nazis hier auf der Plattform? Wie wäre es denn mal mit, alles dreht sich nur noch um mich. Wie wäre es denn mal mit der Umkehrung all dieser Werte, für die ich diese Plattform benutzt habe? Was dazu geführt hat, dass ich mich da natürlich zurückgezogen habe.

[48:05] Aber eben weiter darüber nachgedacht habe und feststelle, naja, es ist aber auch nicht irgendwie nur gut, auf die nächste Plattform zu springen, die von irgendeinem anderen Egoman gesteuert und kontrolliert wird, der im besten Fall einfach nur irgendwelche unsinnigen Geschäftsideen dort vorantreibt und sagt, heute ist es Video, morgen ist es langes Video, dann ist es ein Livestream, Dann ist es kurzes Video, dann ist es AI-Inhalt.

[48:36] Also wenn diese Plattformen immer wieder auch von eben nicht diesen offenen Werten auch getragen sind, dann sind sie von Werten getragen, oftmals sehr personellen Werten getragen und Persönlichkeiten getragen, die ja entweder problematisch sind, problematisch werden oder einfach echte große Arschlöcher sind, die diese Arschlochhaftigkeit dann auf diese Plattform bringen und diese ganze Plattform dann eben diese Werte auch annehmen. Um das jetzt mal so zu formulieren, wird gleich auch noch Thema, da habe ich einfach keinen Bock mehr drauf. Und ich habe eben, das kommt jetzt auch, die Second Unit, die ist dieses Jahr, also die wird jetzt 2026, wird sie 14. Ja, ich mache das schon wirklich lange.

[49:17] Und habe da auch so ein paar Sachen einfach im Laufe dieser Zeit gesehen. Und ich habe einfach keinen Bock mehr drauf, dass da irgendwie alle paar Jahre irgendjemand mit zu viel Geld und blöden Ideen mir auch wieder was wegnimmt. Und meine Arbeit, die ich da reinstecke, für sich selbst nimmt oder mir entzieht. Und deshalb will ich halt mehr in so offene Strukturen investieren. Deshalb will ich halt mehr in Plattformen, in Software, also wir haben ja auch, falls ihr den Begriff der Entschittification kennt, mit dem ich mich auch sehr viel auseinandergesetzt habe und auch weiter auseinandersetze, das ist ja das Phänomen, ein ganz kluger Gedanke von Cory Doctorow, der sagt, ähm.

[49:59] Gerade im Internet, gerade Plattformen, gerade Apps, gerade alles, was wir da benutzen, geht einen ähnlichen Weg. Am Anfang ist es total freundlich für alle Nutzenden und es ist günstig und es bietet Funktionen und es sammelt Menschen, die es gerne benutzen. Dann ist der nächste Schritt, das für die ein bisschen schlechter zu machen, damit die Geschäftskunden als nächstes gewonnen werden können, weil die müssten dann auch, guckt euch jede Social-Media-Plattform an, guckt euch Twitter an. Erst sind da die Leute, dann kommen die Geschäftsinteressen da hinterher und dann wird es für alle einfach nur noch scheiße. Erst für die, die es benutzen, dann für die, die da auch noch irgendwie wirtschaftlich von abhängig sind. Und am Ende sitzen wir alle da und sagen, scheiße, es ist einfach nur noch ein Haufen Scheiße geworden. Guckt euch alles an, was Meta irgendwie produziert, von Instagram über Facebook, über Threads, über whatever.

[50:52] Und dieses Phänomen ist ja auch jetzt so in den letzten Jahren, glaube ich, auch nochmal verstärkt worden und immer schlimmer geworden. Und ich habe das jetzt auch zu oft mitgemacht, um am Ende dann dazustehen und zu sagen, ja, jetzt habe ich ja nichts mehr davon. Ja, wo sind meine ganzen Twitter-Kontakte? Ja, die sind weg. Die sind einfach irgendwo hinverstreut, mit Glück auf der nächsten Plattform, die jetzt vielleicht ein paar Jahre gut läuft, um dann wieder vor die Hunde zu gehen oder die Leute sind einfach weg. Und diese Erkenntnis hat mich wirklich die letzten besonders so zwei Jahre, drei Jahre, das war auch schon kurz bevor Elon da Twitter übernommen hat, ging mir das auch schon so, dass ich gemerkt habe, Moment mal, warum stecke ich eigentlich so viel Energie in Plattformen und Plattformen?

[51:36] Bin Teil einer Wertschöpfungskette und arbeite quasi für diese Plattformen, die mich Inhalte erstellt, die dann mit Glück mir zugutekommen, aber eigentlich hauptsächlich den Plattformen zugutekommen. Und da habe ich einfach keinen Bock mehr drauf. Da habe ich auch keinen Bock mehr drauf, für die nächsten 14 Jahre dieser Podcasterei einfach alle paar Jahre entweder wieder vor den Scherben vor irgendwas zu stehen, sondern eben auch mein Denken zu überdenken und zu sagen, naja, eigentlich geht es ja auch um irgendwie Infrastruktur. Also eine Plattform oder eben auch die Technik, mit der ich aufnehme. Habe ich auch keinen Bock drauf, mich auf irgendwelche Apps einzuschränken, die dann auf einmal in drei Jahren dreimal so teuer sind, fünfmal so beschissen sind. Ich reg mich jedes Mal beim Aufnehmen darüber auf und sage, der Knopf ist kacke und die Funktion ist scheiße und ich komme hier aber irgendwie nicht voran. Ich habe nur noch Frust, aber ich komme hier ja nicht mehr weg. Es gibt ja keine Alternative mehr. Was soll ich denn tun? Was viele jetzt ja auch so gerade im Social-Media-Bereich sagen. Ja, ich bin nicht gerne da, aber was haben wir denn für Alternativen? Und in diese Alternativen, also so früh wie möglich zu investieren und mit diesen Alternativen auch zu sagen, hey, und das ist oft der Open-Source-Bereich, da geht es nicht darum.

[52:47] Mit welcher tollen Idee der CEO morgen aufwacht, um seinen Aktionären das Leben zu erleichtern, sondern es geht ja nur um mich. Es geht darum, dass ich diese Software und diese Dinge nutze, damit mein Alltag besser wird, damit ihr bessere Podcasts hört, damit das alles für uns arbeitet und nicht für uns.

[53:09] Andere Interessen, um es mal so zu sagen. Und da sind sehr, sehr viele Gedanken in den letzten Monaten auch immer konkreter geworden. Und da ist jetzt eben nicht nur Hausmeisterei und Umstellerei und Bastelei angesagt, sondern auch immer wieder Gegencheck mit diesen Werten. Also ganz konkret bin ich jetzt schon dabei, auf Systeme wie eine Nextcloud zu setzen, anstatt irgendwelche geschlossenen Systeme für Datenaustausch zu benutzen, für unsere Shownotes Austausch zu benutzen, um auch wegzukommen von Konzernen wie Google, von Konzernen wie Dropbox, die halt auch andere Interessen als nur meine verfolgen.

[53:51] Aber eben auch im Bereich Social Media, das steht jetzt vor allen Dingen für 2026 an, ganz konkret auf Mastodon zu setzen, ein offenes Netzwerk. Ja, da sind nicht so viele Leute, das mag alles sein, da wird auch nicht jeder sich anmelden, da wird auch nicht jeder irgendwie unterwegs sein, das ist aber auch nicht schlimm. Wichtig ist, dass ich denn da bin, dass ich da vielleicht auch alle finde, die da sind und die sich für das interessieren, was ich tue. Wenn das alles ein kleinerer Bereich ist als bisher auf Twitter oder eben Plattformen wie von Meta anpreisen, weil dann sind da halt nicht drei Milliarden Leute, sondern ein paar Hunderttausend vielleicht. Ist alles fein, aber eben den Wert dahinter auch zu sehen und zu sagen, offene Strukturen, offene Software, offene Mittel und Wege der Produktion und eben auch der.

[54:41] Nutzung drumherum dieser Podcast. Da auch das Stichwort, was ich immer wieder betone, auch mehr auf den Newsletter zu setzen, weil der halt auch sehr offen funktioniert. Ihr gebt mir eure E-Mail-Adresse und ihr bekommt von mir eine E-Mail. Da ist kein Algorithmus dazwischen, da ist keine Plattform dazwischen, da ist eben kein, AI morgen und Kurzvideos gestern und übermorgen wieder was Neues, sondern Das ist halt gute alte... Nicht perfekte, aber funktionierende Internetinfrastruktur, in die sich niemand dazwischen irgendwie schiebt und sagt, ist doch schade um deine Community, wenn nur 10% der Menschen, die Interesse an dem haben, was du da tust, deine Nachrichten lesen. Möchtest du nicht hier noch ein bisschen mehr Geld reinlegen, damit auch alle mitbekommen, was du tust? Was eben zum Beispiel bei allen Meta-Plattformen passiert. Ja, aber also mehr in diese Systeme zu setzen und eben auch mit jeder Idee, die vielleicht neu gemacht werden soll, auch immer wieder gleich auf so ein System zu setzen, was so offen wie möglich ist und so gut wie möglich funktioniert. Übrigens, was die Aufnahmegeschichte zum Beispiel der Podcast angeht, bin ich sehr froh, das schon von, oder nicht von Anfang an, aber schon sehr lange zu tun, auf sehr offene Strukturen zu setzen.

[56:01] Aber diesen Weg auch weiterzugehen und den auch als zentralen Wert, nicht nur der Second Unit, sondern auch der Second Unit Studios herauszuarbeiten, aber eben dann auch konsequent zu verfolgen. Genau, und überhaupt auch das Thema Eurostack, falls euch das interessiert, Also auch mehr auf europäische Alternativen für Apps, für Systeme, für Plattformen zu setzen, als alles irgendwelchen US-Anbietern zu geben, was die Daten angeht, was aber eben auch, ich sag ja auch, diese Infrastruktur hier angeht. Also auch da ist es ein Glücksgriff, dass Podcasts, falls euch das interessiert und ihr da vielleicht ein bisschen mehr Ahnung schon auch von habt, aber Podcasts sind eine sehr, sehr, sehr, sehr offene oder basieren auf sehr offenen technischen Infrastrukturen, was ein absoluter Glücksgriff für dieses Medium ist, damit eben auch, dieser nicht nur Hobby-Aspekt, sondern eben auch dieser robuste Aspekt so gut funktionieren kann.

[57:01] Podcasts sind plattformunabhängig. Spotify versucht sich da sehr in den Vordergrund zu stellen und auch da haben wir gesehen, wie sich Geschäftsinteressen von heute auf morgen ändern können und eigene Formate eingestellt werden und Millionen wieder abgezogen werden und Sendungen irgendwie eingestellt werden. Und wer aber einfach nur so wie ich in so einem Mikrofon spricht und weiß, wie man es im Internet ausspielt, geht uns völlig am Popo vorbei, während zum Beispiel alle, die Video machen, halt super abhängig von YouTube sind und auch da super abhängig von Algorithmen sind, die sich dazwischen schalten und sagen, hey, Konzern will jetzt aber längere Videos haben. Und wer da sitzt und sagt, das, was ich tue, funktioniert aber gar nicht länger, ich will gar nicht länger arbeiten, hat halt Pech.

[57:48] Wird halt durch den Algorithmus nicht mehr so ausgespielt und muss sich irgendwie anpassen. Und das sind alles Dinge, da bin ich so happy mit, das Podcast, da gibt es niemanden, der deinen Finger drauf hält und sagt, übrigens morgen nur noch Stereoaufnahmen, übermorgen nur noch Raumklang, weil unsere Geräte wir featuren müssen oder in drei Monaten müsst ihr irgendwie AI in euren Sendungen drin haben, damit wir unsere AI-Modelle pushen. All das ist bei Pod und das macht Podcasts sperrig und schwierig und auch schwer zu monetarisieren und auch schwer zu finden und zu hören, alles keine Frage, aber das macht das Leben für uns als Podcast auch sehr viel einfacher, weil wir uns nicht mit irgendwelchen.

[58:37] Unnötigen Dingen und Konzerninteressen beschäftigen müssen, die uns eben nicht, im Alltag interessieren. Oder die eben nicht wir sind. So, aber das war jetzt so dieser.

[58:51] Technisch-politische Rant. Aber auch das, große Baustelle, großes Thema. Ich bin gespannt, wie sich das wo äußern wird, aber steht auf jeden Fall für 26 auf dem Plan.

Hoffnung: mehr Zeit für Community-Arbeit

[59:03] Und der letzte Punkt, der auch eher in Sachen Hoffnung oder in Sachen Überlegung, Gedanken, ich kann nichts versprechen, ich habe auch keine konkreten Vorhaben, aber auch ein Gedanke, der jetzt eigentlich mindestens so im letzten halben Jahr, wenn nicht sogar das ganze letzte Jahr mich beschäftigt, ist das Thema Community. Das ist mir auch klar, dass in den letzten, Monaten, Jahren durch Familie und Pandemie und Berlin und dann weg von Berlin sich auch ganz viel, also ich mich auch ganz stark zurückgezogen habe, um auch wieder erstmal auf die Inhalte zu fokussieren. Aber mir fehlt das auch. Mir fehlt auch der Austausch, wie schon erwähnt, wenn Twitter weg ist, wenn die Plattform weg ist, wenn sozusagen das gemütliche Wohnzimmer mit der gemütlichen Couch, wo wir uns alle mal, irgendwie um den Tisch versammelt haben, um vielleicht auch mal ein bisschen über Filme zu philosophieren, wenn das auf einmal weg ist, ja, wohin dann? Aber das sind auch alles so Gedanken.

[1:00:03] Die 2026 weitergehen. Also auch da offene Strukturen, offene Plattformen, auch generell so ein bisschen Abkehr von Social Media, weil so viel Social ist da auch gar nicht mehr, weil gerade die größeren Plattformen da andere Interessen eben verfolgen und pushen.

[1:00:19] Aber ich will wieder mehr ausprobieren. Ich will auch, ich weiß noch nicht wie, und ich weiß auch nicht, wie das klappen kann, aber ich habe jetzt auch eben so ein bisschen Wuppertal im Hinterkopf oder auch die Umgebung im Hinterkopf. Da hoffe ich auch in den nächsten Jahren, mal gucken, wie viel da schon 26 beginnt und beginnen kann, in der nächsten Zeit, in den nächsten Jahren auch viel in der Umgebung zu erschließen, überhaupt auch erstmal umzugucken, was gibt es hier, was sind hier für Kinos, was gibt es hier für Möglichkeiten, kann man sich vielleicht auch mal wieder vor Ort irgendwo treffen. Auch so eine Erkenntnis der letzten Jahre, viel geht gut online, aber es sollte irgendwie auch nicht alles immer online passieren, sondern vielleicht auch mal wieder die gute alte Limonade vor Ort und man schaut sich direkt in die Augen und hat nicht irgendwie nur eine Kamera und ein Bildschirm dazwischen. Auch das ist ziemlich gut und ist auch Teil dieser Werte, die ich irgendwie vertreten will und die wir vielleicht auch mehr brauchen, uns direkt an die Augen zu schauen und nicht nur irgendwelche Dinger dazwischen zu haben, die eben, naja, ihr habt mein Rent schon gehört, mehr vor Ort, mehr persönlich machen. Mal gucken, was geht. Mal gucken, was hier in Wuppertal geht. Mal gucken, was vielleicht auch in Köln oder Düsseldorf irgendwie gehen kann. Da werde ich auch noch mehr die Fühle ausstrecken. Wie gesagt, die Bahn wird jetzt glaube ich dafür sorgen, dass so ein halbes Jahr auch da erstmal ein bisschen die Reisefreudigkeit geringer ist.

[1:01:42] Aber ich grübel da glaube ich nochmal verstärkt drüber nach. Vielleicht habt ihr auch tolle Ideen, was man irgendwie noch machen kann. Jenseits von Zoom-Calls, die einen zusammenbringen, jenseits von Filmseminaren, die irgendwie online auch irgendwie sind. Ähm.

[1:02:01] Mal schauen, mal schauen, wo die Gedanken dahin gehen. Und wie gesagt, ich kann nichts versprechen. Ich glaube auch nicht, dass da 26 schon so ein Jahr der Umsetzung für sein wird. Ich glaube, das wird eher noch ein Jahr des Grübelns und des Sinierens darüber, und auch des Beobachtens dazu. Und vielleicht ist das was für 27, was dann wieder mehr pusht. Meine Hoffnung ist ja, 26 noch so ein Jahr der Transformation auch weiter zu haben. Ich habe viel vorgestellt, Der erwähnten Hausmeisterei, der erwähnten Bastellein in technischer Hinsicht und hinter den Kulissen und so. Wenn das vielleicht auch 26 so ein bisschen entweder weiterkommt oder schon vorangeschritten ist, vielleicht auch abgeschlossen ist an vielen Punkten, dann vielleicht so spätestens dann 27 Mal auch den Horizont wieder weiter öffnen zu können. Und mehr auch wieder mit euch machen zu können, mehr auf euch zuzugehen, ihr mehr dazukommen könnt. Mal gucken, ich bin da guter Dinge. Und ich bin natürlich, wie in allen Bereichen auch.

[1:03:15] Bin immer offen für eure Ideen, für eure Gedanken, für eure Wünsche auch. Vielleicht gibt es Dinge, die ihr vermisst oder sei es jetzt Formate, sei es jetzt aber auch irgendwie die Möglichkeiten, als Community irgendwie näher zusammenzurücken, was wir da so machen können. Vielleicht habt ihr gute Ideen, vielleicht habt ihr auch ganz viele Ideen zu anderen erwähnten Sachen. Ihr kennt das, egal wie und wo ihr das hört. Lasst mal gerne Rückmeldungen da, schickt gerne etwas, sei es eine E-Mail, findet ihr auch bei uns.

[1:03:52] Im Impressum jeweils oder ihr schickt einfach direkt an hi at secondunitstudios.com das ist formatunabhängig da kommt auch alles an oder ihr schreibt ein bisschen was über Mastodon sehr gerne oder ihr guckt auch noch in den anderen Social Media Kanälen, die teilweise noch existieren, die aber auch nach und nach den Rückzug glaube ich antreten werden im nächsten in diesem Jahr, Meldet euch. Ihr kennt die Wege. Falls nicht, schaut einfach mal online nach. Secondunit-podcast.de wird dieses Ding hier auf jeden Fall zu finden sein. Und dann könnt ihr da auch gerne in den Kommentaren was dalassen. Ja, ihr findet, glaube ich, Wege, um Rückmeldungen dazulassen. Genau. Ich packe jetzt hier mal wieder die Kamera weg. Ich setze mich mal wieder jetzt hier an meine anderen Hausaufgaben Und genau, sage vielen, vielen Dank fürs Zuhören und ich hoffe oder ich plane spätestens nächstes Jahr noch mal wieder so eine größere State of the Unit zu machen.

[1:04:59] Alles weitere im Newsletter, also wenn ihr enger am Ball bleiben wollt, dann schaut euch mal den Newsletter an. Newsletter.secondunit-podcast.de ist da aktuell noch die Adresse. Klickt euch da auch mal durch, klickt also ihr habt das hier alles verlinkt in den Shownotes, egal wo ihr hört, klickt euch am besten einfach durch, und dann abonniert mal den Newsletter einmal im Monat, Monatswechsel ist das immer so ein kleiner Rückblick, kleiner Ausblick da gibt es das hier so ein bisschen mehr in Häppchenform und auch ein bisschen fokussierter auf einzelne Themen, aber ich wollte mal wieder so einen größeren Aufschlag machen, kleine Gesichtskontrolle für alle bei Plus ne, also bis zum nächsten Mal, egal in welcher Form Ahoi. Tschüssi.