Second Unit #380 – The Mandalorian and Grogu

Artist: Second Unit Studios
Album: Second Unit
Year: 2026
URL: http://secondunit-podcast.de/

Chapters

0:00 Intro
0:21 Begrüßung
5:06 Danksagung
6:55 Vorverständnis
15:44 Plot
20:08 Cast
23:24 Film
57:38 Was ist Star Wars im Jahr 2026 und warum ist Peak TV vorbei?
1:31:15 Nächste Sendung: Supergirl [2026]
1:32:35 Abmoderation
1:39:59 Outro

Transcript

Christian:
[0:21] Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe der Second Unit. Mein Name ist Christian Steiner und ich habe bei mir den Sebastian Sripp. Hallo.

Basti:
[0:31] Hallo.

Christian:
[0:32] Wir sind an dieser Stelle in einer für uns ungewohnten Situation zusammengekommen, obwohl das eigentlich schon, ich will nicht sagen unser täglich Brot, aber unser Lieblingsthema geworden ist in den letzten Jahren. Wir reden über Star Wars, aber wir reden über Star Wars, wie wir eigentlich so, Im Rahmen eines Podcasts noch nie über Star Wars gesprochen haben.

Basti:
[0:55] Nee.

Christian:
[0:56] Premiere.

Basti:
[0:57] Tatsächlich nicht. Premiere, ja genau. Also so halb, wir haben ja eine Sonderfolge gemacht, aber das kannst du ja erzählen.

Christian:
[1:04] Ja genau, ich wollte gerade sagen, es gibt irgendwie die Second Unit 14 Jahre und das hat ungefähr auch so lange gedauert, bis du dann mal zu Gast hier in der Second Unit bist. Denn wir beide kennen uns schon sehr, sehr lange und seit ein paar Jährchen, glaube ich, ich glaube, das ist auch schon vier Jahre oder so her, dass wir angefangen haben. Betreiben wir schon einen Star Wars Podcast. Der heißt Basti und Christian und George und Lucas. Und da tauschen wir uns über die Skywalker-Saga aus. Ich musste kurz überlegen, aber so heißt das ja.

Basti:
[1:37] So heißt das inzwischen, ja.

Christian:
[1:39] Auch im Branding.

Basti:
[1:42] Im IP-Sprech. Davor war es die Star Wars-Saga, jetzt ist es die Skywalker-Saga.

Christian:
[1:47] Und wir bewegen uns da, das war irgendwie so eine Idee, die, ich weiß gar nicht mehr, wer was, wie zuerst hatte. Lass mal Star Wars gucken.

Basti:
[1:53] Wir haben einfach immer schon gerne über Star Wars geredet und dann hast du immer gesagt, lass mal einen Podcast drauf.

Christian:
[1:58] Ja, aber ich glaube, von dir kam die Idee, diese Filme halt erzählchronologisch mal durchzugehen oder irgendwie kam da ein Ball zum anderen. Auf jeden Fall ist die Idee von einem Format, dass wir in Staffeln arbeiten und pro Staffel besprechen wir eine Star Wars Episode. Das geht mittlerweile schon etwas länger. Wir sind in Staffel, wir haben in Staffel sieben jetzt schon abgeschlossen. Die ist auch schon da.

Basti:
[2:25] Vor kurzem erst rausgekommen.

Christian:
[2:26] Genau. Und wir haben halt wirklich bei Episode eins angefangen und haben eben auch immer versucht, auf George Lucas zu gucken. Wir beide sind Väter und haben das auch so ein bisschen mit reinspielen lassen, dieses, Das ist ja ein Riesenthema, werden wir jetzt ja auch hier bei Mandalorian und Grogu nochmal auseinander klabustern müssen, glaube ich. Das Thema Eltern und Vaterschaft und so. Auf jeden Fall ist das ein Star Wars Projekt, der sich in Staffeln zu den Filmen beschäftigt. Und dann ist noch die nächste Besonderheit, dass wir das quasi zeitversetzt immer machen, indem wir uns wie in einem klassischen Briefwechsel Sprachnachrichten, also Podcast-Episoden hin und her schicken. Eine Person fängt an und die andere greift auf und führt weiter und dann geht es in der nächsten Nachricht wieder weiter. Und so hangeln wir uns durch die Star-Wars-Episoden und haben vor allen Dingen auch mittlerweile schon George Lucas Star Wars abgeschlossen. Wir sind schon bei Disney angekommen. Wir hatten bei Episode 7 auch schon so einige Punkte, die wir auch schon über Disney besprochen haben. Und dann hatten wir auch noch die Besonderheit, dass wir zwischen den Trilogien, also zwischen 3 und 4 und zwischen 6 und 7, das ist schon spät.

Christian:
[3:42] Da haben wir dann nochmal zwei besondere Ausgaben gemacht. Wir haben zwischen drei und vier eine kleine Exkursion gemacht ins Outpost One, so ein Star-Wars-Fan-Projekt in der Nähe von Lübeck. Da sind wir so durch selbstgebaute Sets und an selbstgebauten Kostümen und Modellen vorbeigelaufen und haben so ein bisschen versucht, unsere Eindrücke zu verpodcasten.

Basti:
[4:05] Sehr zu empfehlen auch immer noch. Für alle Star-Wars-Fans, guckt euch das an. Es ist wirklich ein fantastischer Ort. Ja.

Christian:
[4:11] Und dann haben wir noch zwischen sechs und sieben versucht, diese George Lucas verkauft Star Wars und Disney-Chronologie nochmal so ein bisschen zu rekapitulieren. Wie war das eigentlich damals und was waren vielleicht auch die Absichten von George und was waren die Absichten von Disney und genau, da haben wir so ein bisschen... Und uns dann tatsächlich vor Ort auch ausgetauscht und etwas, ich sag mal, klassischer gepodcastet. Genau. Könnt ihr alles euch auf jeden Fall anhören auf bcgl.de. Da findet ihr den Podcast, das werde ich auch alles verlinken. Das Ding läuft wie gesagt schon jetzt mit sieben Staffeln und an der achten werden wir dann wahrscheinlich wieder so Richtung Spätsommer, Herbst werkeln und schrauben und hoffentlich auch noch im Laufe des späten Jahres veröffentlichen.

Danksagung

Christian:
[5:03] Genau. Ja, Star Wars. Bevor wir da eintauchen, mache ich auch nochmal, weil BCGL eigentlich auch eine gute Überleitung noch ist. Ihr könnt ja diesen Podcast und alle Podcasts, die ich mache, unterstützen. Das geht mit dem Plus-Abo der Second Unit Studios. Da gibt es nämlich auch für BCGL immer ein Goodie. Da bekommt ihr nämlich die ganze Staffel als einen zusammengeschnittenen Podcast mit Kapitelmarken und ihr müsst dann auch nicht irgendwie warten, denn die Staffel erscheint dann so täglich. Täglich eine Episode, das geht meistens so zwei Wochen lang. Aber mit einem Plus-Abo bekommt ihr die komplette Staffel sofort in einem großen Podcast. Ihr bekommt auch noch mittlerweile so kleine Bonus-Episodechen dazu zu jeder Staffel. Die sind dann auch schon da mit drin. Und wir haben dann auch gerne mal so, naja, so eine Staffel ist dann auch gerne mal vier, fünf Stunden lang. Also das Schöne ist, es ist halt ein Podcast. Eure Podcast-App merkt sich natürlich, wo ihr gerade seid beim Hören. Ihr habt Kapitelmarken dafür.

Christian:
[5:59] Genau, und ihr bekommt dann auch Transkript zu den einzelnen Episoden. Das bekommt ihr hier ja auch. Ihr bekommt das Ganze dann auch früher, auch die Second Unit, auch die Superhero Unit. Und ihr unterstützt vor allen Dingen hier diese Podcasterei. Das ist mir natürlich sehr, sehr lieb und sehr, sehr wichtig. Klickt euch da gerne mal durch auf secondunitstudios.plus. Dann bekommt ihr da auch die Pakete angezeigt, mit denen ihr das hier unterstützen könnt. Und könnt dann ein Abo dalassen. Und bekommt dann auch das ein oder andere Goodie. Das machen auch Leute und ein Paket von dieser Unterstützung besagt dann auch, dass ich mich persönlich bei denen bedanke. Das mache ich an dieser Stelle immer sehr gerne. Das geht raus an Anne, Sebastian, Christian, Rüdiger, Thomas und Markus. Wenn ihr auch erwähnt werden wollt an dieser oder anderer Stelle, dann klickt euch da mal durch die Pakete durch und lasst mal ein kostenpflichtiges Abo da.

Vorverständnis

Christian:
[6:54] Wunderbar. So, Basti, jetzt geht's ans Eingemachte. Das interessiert mich am meisten, weil wir haben ja nie so intensiv über Mandalorian eigentlich gesprochen, obwohl, wie du sagst, viel über Star Wars reden. Wie bist du denn eigentlich jetzt in diesen Kinofilm gegangen, auch mit welchem Kenntnisstand, was Mandalorian angeht?

Basti:
[7:18] Also ich habe damals, Mandalorian Staffel 1 war ja diese erste Serie im Star Wars Universum losgelöst von George Lucas bei Disney+. Also davor glaube ich kamen hier Rebels, also diese Cartoon 3D animierten, aber auch hier Clone Wars Staffel 7 oder wie auch immer. Aber das war ja so die erste in echt produzierte Serie. Und da war ich natürlich total interessiert, die habe ich angeguckt, fand die erste Staffel so mäh erst und habe sie dann, glaube ich, nochmal nachgeguckt, so am Stück auch, weil ich die dann doch hinten raus ganz gut fand. Und habe dann das gleiche, glaube ich, auch für Staffel 2 gemacht, dass ich da ein bisschen angefangen habe, die so mäh fand. Dann irgendwann gehört habe, Luke Skywalker tritt auf. Und ich so, okay, das muss ich mal angucken. Und dann habe ich die auch so quasi am Stück einmal wieder durchgebinged. Und dann war ich tatsächlich so ein bisschen hooked und habe dann auch Book of Boba Fett angeschaut. Und dann habe ich halt aufgehört, die Dinge anzuschauen.

Christian:
[8:31] Erfolgreich beendet. Also Staffel 3 von The Mandalorian hast du dann schon gar nicht mehr mitgenommen.

Basti:
[8:38] Und auch Ahsoka und alles, was so da noch aus Staffel 2 heraus plumpste, habe ich nicht mehr angeschaut.

Christian:
[8:45] Ja. Ich habe es noch bis in die dritte, also bis zum Ende der dritten Staffel von The Mandalorian geschafft, aber bin auch mehr oder weniger ausgecheckt. Auch was so Star Wars Serien angeht, tatsächlich, also ich muss kurz überlegen, da kam dann Ahsoka, das habe ich gar nicht mehr geguckt.

Basti:
[9:08] Die Obi-Wan-Serie habe ich noch geguckt, aber auch da habe ich dann ausgecheckt.

Christian:
[9:13] Ich habe dann noch Reacolite geguckt, das war auch recht vielversprechend, weil das ja irgendwie so 100 Jahre nochmal vor allem irgendwie spielte, aber ja, aber wie bist du denn auch ins Kino jetzt gegangen? Das hat sich ja bei uns auch so ein bisschen zusammengefunden, dass ich dich gefragt habe, hey, hast du denn Bock und lass mal eine Second Unit auch zusammen machen, das wird sich ja gut anbieten. Ähm, Also wie, Licht geht aus, Vorn geht auf. Ja gut, Fanfare gibt es hier nicht. Aber wie warst du denn da im Kinosessel mit deinem Popcorn auf dem Schoß?

Basti:
[9:50] Ja, also ich hätte mir den Film ehrlicherweise, glaube ich, gar nicht angeschaut, wenn du nicht gesagt hast, hier komm, lass mal. Also zumindest nicht im Kino. Vielleicht hätte ich mir den mal irgendwie auf Disney Plus oder so mal interessalber angeschaut. Aber er hatte mich jetzt nicht groß interessiert, ohne Anreiz zu sagen, ja, lass mal hier einen Podcast aufnehmen.

Basti:
[10:11] Und dementsprechend war ich auch so ein bisschen, ja, ich habe die dritte Staffel, ich hatte dich ja noch gefragt, muss man irgendwie die dritte Staffel gesehen haben, wo meintest du, eigentlich wahrscheinlich nicht. Und ich war auch so der Meinung, naja, wenn Disney einen Film ins Kino bringt, der zwar auf einer Serie basiert, aber ja eigentlich ein großes Publikum ansprechen muss, einfach weil es ein Kinofilm ist, der wird teuer produziert, der muss sein Geld wieder einspielen, da willst du ja nicht sagen, ja guckt erstmal irgendwie 17 Folgen und dann diese Serie noch und dann kommt er ins Kino. Nur das geht ja so nicht. Deswegen dachte ich mir, so wahnsinnig viel Vorkenntnis braucht man nicht. Und ist auch so, ohne jetzt schon was vorwegzunehmen. Dementsprechend war ich positiv oder erst mal gut dem Ganzen gestimmt gegenüber und dachte mir, ich bin halt gespannt. Ich hatte jetzt nicht die Sorge, dass es ein richtig schlechter Film wird. Dazu kannte ich The Mandalorian und auch die Leute dahinter so gut, dass ich mir dachte, das wird solide, das wird gut, das wird nett. Er hätte mich jetzt total überrascht, wenn der absolut grottenschlecht gewesen wäre. Was ich auch schon sagen kann, ist er nicht.

Christian:
[11:28] Aber hast du irgendwelche, ich sag mal, irgendein Marketing oder so mitbekommen, irgendwelche Trailer, Poster, so den Weg dahin?

Basti:
[11:36] Nee, das hätte ich, glaube ich, aktiv suchen müssen. Also ich meine, dass ich eventuell mal einen Trailer bei YouTube oder so gesehen habe, aber mehr so aus, es ist ja ein Star-Wars-Film, das seit sieben Jahren das erste Mal wieder, ne? 2019 kam Episode 9.

Christian:
[11:57] Ja, ich würde sagen 6,5, genau.

Basti:
[11:59] Ja, genau. Und Und dann war halt so dieses, okay, jetzt gab es diese ganz lange Zeit, es wurden Filme angekündigt, es kam nichts, es ist alles irgendwie ganz komisch, hat sich Star Wars entwickelt und jetzt gibt es halt wieder einen Star Wars Film. Das fand ich schon, also da habe ich mir, glaube ich, den ersten Trailer angeguckt, habe aber da gemerkt, ich kenne das ja alles gar nicht. Also das waren so irgendwie Bilder, das hat mir nichts gesagt. Er hat mich auch nicht irgendwie jetzt abgeholt und gesagt so, hey, endlich Star Wars. und es war halt irgendwie so ein, ich hatte schon das Gefühl, eigentlich hätte ich die dritte Staffel gucken müssen. So, das, glaube ich, das Gefühl hatte ich schon. Aber ich kann mich an keinen Trailer wirklich erinnern, also wo ich jetzt sagen würde, dass das passiert. Ja, und, Ich weiß auch gar nicht, ob ich irgendwelchen Poster oder irgendetwas gesehen hätte oder irgendwelche Werbespotter. Ich gucke auch kein Fernsehen, aber naja.

Christian:
[12:53] Ja, ich frage halt, weil ich so ein bisschen schon im Vorfeld, naja, lost, underwhelmed, ich weiß nicht, was das richtige Wort ist. Aber ich hatte irgendwie so das Gefühl, auch jetzt, ich habe den Film vor drei Tagen geguckt, ich habe immer noch nicht so ganz gerafft, dass der so richtig da ist und auch jetzt so richtig losgeht. Weißt du, das ging ja schon irgendwie los mit dem Titel. Mandalorian and Grogu war dann irgendwie so. Es hieß dann ja so, es gibt einen Mandalorian-Film. Sean Favreau und Dave Filoni. Es ist ja so dieses kleine Filoni-Verse, was da eben auf Disney Plus seine, sag ich mal, Insel, seine immer größer werdende Insel da so aufgemacht hat. Und dann dachte ich, ja gut.

Christian:
[13:34] Ist es, so sag ich mal, aus Produktentscheidungen naheliegend, so eines der erfolgreicheren Zugpferde irgendwie ins Kino zu bringen. Aha, okay, aber da wird ja bestimmt noch ein viel besserer Titel irgendwie rausfallen als jetzt Mandalorian und Grogu, weil, sorry, das ist jetzt ein bisschen Andauer, also ist einfach so ein bisschen trocken, ist so ein bisschen sachlich, ja, wenn wir an andere Sachen, die Rückkehr der Jedi-Ritter und das Imperium schlägt zurück, das ist ja irgendwie auch Star Wars, aber gut, sehr sachlich und dann, ja, dann war das aber der Titel und dann kam, glaube ich, irgendwie das Poster und dann kam irgendwie der Trailer und ich hatte immer so das Gefühl von, das ist noch so der der Vorlauf zum eigentlichen, Poster und zum eigentlichen Trailer und zum eigentlichen Film und ich bin jetzt auch raus aus dem Film und äh, Frag mich, wo der eigentliche Film vielleicht noch bleibt und was da eigentlich noch kommen sollte. Aber da werden wir gleich ein bisschen drauf zu sprechen kommen.

Basti:
[14:30] Stimmt. Aber der hat auch gar nicht diesen Untertitel Star Wars Story oder sowas. Der heißt einfach nur Mandalorian und Grogu. Jetzt, wo du sagst, da taucht eigentlich auch am Anfang kein Star Wars irgendwas auf.

Christian:
[14:42] Keine Fanfare, kein Fox. Ich meine, gut, das hatten wir damals bei diesen Zwischenepisoden, Storys ja irgendwie auch nicht und so. Ist auch gar nicht jetzt, dass ich sage, man muss jetzt irgendwie, aber das war jetzt irgendwie auch so, also allein schon so dieser Titel, der irgendwie Ja.

Basti:
[15:00] Das stimmt, also er versucht schon sehr hart auf Star Wars zu verzichten irgendwo im Namen und also das Logo gibt's, ehrlicherweise, ja stimmt, das taucht gar nicht auf so richtig. Interessant, das ist mir gar nicht aufgefallen. Und, Ehrlicherweise. Aber das spricht vielleicht auch so zu diesem, ich bin, glaube ich, auch gar nicht die Zielgruppe offensichtlich oder habe so das Gefühl für diesen Film. Das hatte ich auch sehr häufig, während ich da war und mir dachte, ja, gibt schon Gründe, warum ich eigentlich den jetzt nicht unbedingt im Kino hätte anschauen wollen. Und vielleicht hätte ich ihn auch im Streaming nach einer halben Stunde ausgemacht gesagt, ist nicht so.

Christian:
[15:39] Guck ich morgen weiter.

Basti:
[15:40] Ja, ja, ja, genau.

Plot

Christian:
[15:42] Ja, lass mal reingehen. Also ich will vor allem spoilern. Also hier noch die Spoiler-Warnung. Der Film ist noch relativ frisch, wenn ihr das hier hört. Wir gehen da jetzt wirklich ans Eingemachte. Die Idee hier bei der Second Unit ist ja ohnehin, ihr guckt den Film irgendwie vorher und dann hört ihr hier zu. Oder euch ist das eh pieps egal, dann könnt ihr auch zuhören. Aber wir kommen eigentlich immer irgendwie nach dem Film oder zumindest so, dass Spoiler kein Problem sind. Ja, du hast die ehrenvolle Aufgabe. Die Ereignisse, die mannigfaltigen Ereignisse von The Mandalorian und Grogu zusammenzufassen.

Basti:
[16:23] Ich hatte auch, ich habe kurz gestöhnt, als du mir das gesagt hast und ich mir dachte, das ist schon, also das jetzt in zwei, drei Sätzen, es ist jetzt nicht so, dass der superkomplex ist, aber, es passiert, also es ist so ein bisschen schwierig, finde ich, und da nimmt man vielleicht auch ein bisschen schon von vorweg, dass man sich das, man hat das Gefühl, dass es vier, fünf Folgen dieser Serie sind, die so in so einem Film zusammengepresst werden und deswegen passieren am Anfang Dinge, die vielleicht eigentlich gar nicht so viel mit zu tun haben, aber eben durch diese Serienstruktur dann aufeinander aufbauen. Anyways, ich probiere es. Also Mandalorian und Grogu sollen für die Neue Republik, da ist ein Bounty Hunter, der für die Neue Republik arbeitet und er soll.

Basti:
[17:08] Imperiale Remnants, also ehemalige imperiale Offiziere, die im Outer Rim oder sonst wo da noch die Systeme beherrschen und da will die neue Republik rein und will das alles irgendwie, befrieden, bekämpfen, wie auch immer. Und also der Mandalorian soll dort eben Leute rausholen und vor allem Informationen. So fängt das an, dass er irgendwie gesagt hat, hier, wir brauchen diesen ehemaligen imperialen Offizier, den holt er oder soll er holen. Und dann, um den zu holen, muss er zu den Hutt-Zwillingen. Die kam, glaube ich, im Book of Boba Fett vor, meine ich. Also die Brüder oder Bruder und Schwester von Jabba the Hutt. Und die wiederum sagen dem Mandalorian, sie geben ihm erst Informationen, wenn er den Sohn von Jabba the Hutt befreit und ihn bringt. Das heißt, da ist dann so eine Side Mission und dann geht es dorthin. und.

Basti:
[18:07] Dann ist es so, dass er den Sohn findet und sich herausstellt, der will gar nicht befreit werden, der ist total fein, der will aber auch nicht zu den Huts zurück, weil er sagt, die wollen ihn halt umbringen, weil er eigentlich der Thronfolger wäre für dieses Hutt-Imperium und, dann kämpfen die beiden sich da raus und finden sich Dufte und der Mandalorian sagt zu dem, ich weiß leider nicht, wie er heißt, aber der Sohn von Jabba the Hutt, ja, alles klar, ich...

Christian:
[18:35] Rotter.

Basti:
[18:36] Rotter, okay. Bring dich nicht zu den Huts, verstehe ich. Du hast mir geholfen, ich hab dir geholfen, alles klar, hau ab. Und dann wird allerdings ein Kopfgeld auf den Mandalorian ausgesetzt und die Huts holen ihn rein und er muss sich da rauskämpfen und das ist so im Großen und Ganzen meines Erachtens der Plot. Wenn nicht, oder? Ja.

Christian:
[18:58] Ja, und wie du schon so schön gesagt hast, eigentlich, man könnte den Film auch beschreiben als Staffel 4 von The Mandalorian.

Basti:
[19:06] Ja, ja, das habe ich wirklich die ganze Zeit gedacht. Es gab auch irgendwie Momente, wo du das Gefühl hattest, ah ja, okay, hier wird jetzt, also hier geht jetzt, der Bildschirm wird schwarz, Ende der Folge so, und dann geht es halt weiter.

Christian:
[19:15] Ich habe gerade eben noch in Vorbereitung, ich weiß nicht, ob du den YouTuber Jeremy Jans kennst.

Basti:
[19:20] Nee, sag mir jetzt nichts.

Christian:
[19:21] Der ist immer sehr wild gestikulierend, aber auch irgendwie schon, glaube ich, seit 15 Jahren oder so bei YouTube mit so Film-Reviews. Und der hat halt ein Spoiler-Review zu dem Ding und hat halt wirklich quasi die Episoden des Filmes mal durcherzählt und dann auch immer so einen Abspann gemacht und die Musik so drüber gelegt. Und genau so war das. Ja, du hast so Folge 1, Folge 2, Folge 3, Folge 4.

Basti:
[19:42] Also ich glaube, dass man da vier oder fünf Folgen rausdestillieren könnte sozusagen. Wo man sagt, okay, ein bisschen da noch ein bisschen was reinschreiben und man kann noch ein paar Szenen dazu packen und dann kriegst du da eine Staffel bei rum.

Christian:
[19:55] Ja, ich glaube, das war auch geplant. Also ich glaube, die Idee des Filmes entstand aus den Überlegungen zur nächsten Staffel.

Basti:
[20:05] Kann ich mir gut vorstellen, ja.

Cast

Christian:
[20:06] Habe ich da irgendwie auch im Rande gehört. Aber ja gut, wir haben noch ein bisschen Personal, was wir durchgehen wollen. Cast und Crew. Wir fangen mal ein bisschen bei der Crew an, also hinter der Kamera.

Christian:
[20:17] Und wir sprechen ja über die Serie, dann müssen wir auch über die Leute sprechen, die die Serie gemacht haben und machen, nämlich Jon Favreau hat Regie geführt, Drehbuch mitgeschrieben, auch Dave Filoni und Noah Klor haben das Drehbuch geschrieben und die kommen alle aus dem Mandalorian-Kosmos. Also Don Favreau, Dave Filoni haben die Serie zusammen entwickelt und Noah Chlor hat dann auch irgendwie, ich glaube, Book of Boba Fett viel mitgeschrieben und schon irgendwie so seine ersten Gehversuche als Script-Writer-Assistenz bei Mandalorian irgendwie gemacht. Also das ist vor allen Dingen so eine Suppe, aus der das alles kommt. Das vertraute Team. Dann haben wir beim Cast Pedro Pascal, zumindest in manchen Momenten und als Stimme von The Mandalorian. Wir haben Jeremy Allen White als Rotter, also der Sohn von Jabba the Hutt. Zumindest auch als Stimme Sigourney Weaver als Colonel Ward. Brandon Wayne und Latif Crowder einmal als Mandalorian Suit Performer und einmal als Mandalorian Stunt Performer. Da ist ja auch wichtig, weil der Mandalorian die meiste Zeit sein Helm trägt. Und, Pedro Pascal dann wahrscheinlich.

Basti:
[21:44] Ist einfach der beste Job für ihn.

Christian:
[21:47] Ich glaube auch. Also dann gibt es die eine Szene, wo er den Helm abgezogen bekommt und der Rest ist halt, aber ich glaube bei der Serie ähnlich. Wir haben noch Johnny Coyne als Lord Janu, das ist quasi in Episode 1 dieser Staffel, der Bösewicht.

Basti:
[22:04] Das ist der ehemalige imperiale Offizier.

Christian:
[22:06] Ich glaube ja. Martin Scorsese als Hugo Durant, ebenfalls als Stimme. Und wir haben da noch so ein paar Cameo-Auftritte von unter anderem Dave Filoni, Drehbuchautor und Serien-Creator und Doug Chang, der auch seit, glaube ich, Episode 1, zumindest kenne ich ihn ja noch aus dem Nanking of Star Wars Production Designer ist. Die haben sich da, glaube ich, irgendwann mal in irgendeiner, Mandalorian-Folge da so selbst reingeschrieben. Dave Filoni sitzt ja auf seinem Cowboy-Hood und ist einfach Dave Filoni in X-Wing. Also okay.

Basti:
[22:47] Doug Chang ist in diesem, der schießt die Raketen, oder ist das der?

Christian:
[22:53] Er sitzt auch da irgendwie in dieser Bar. Der sitzt da glaube ich auch als Pilot.

Basti:
[22:58] Aber ich dachte, der fliegt dann auch zum Schluss bei diesem Angriff.

Christian:
[22:59] Kann sein.

Basti:
[23:01] Ich dachte, das wäre der in dem Y-Wing, der da irgendwie die Raketen schießt, wo man auch dieses aus dem Anflug des Todessterns diese Grafik sieht, wo diese zwei Balken immer enger werden. Das haben sie da ja auch.

Christian:
[23:15] Genau. Ja, und dann lass uns mal so ein bisschen, hier reinspringen.

Film

Christian:
[23:24] Genau. Also, der Film. Vielleicht versuchen wir es ein bisschen nach Produktion, nach Inhalt mal aufzudröseln. Also mir ist schon mal gleich irgendwie aufgefallen, wie auch bei der Serie, die Musik ist ziemlich fantastisch.

Basti:
[23:40] Ja, das war mein erster Punkt. Soundtrack top.

Christian:
[23:43] Gar nicht erwähnt bei Casting Crew. Ludwig Göransson ist auch wieder als Komponist dabei. Und als dann das erste Mal diese Mandalorian-Fanfare angedeutet und immer mehr und diese Drum-Percussion-Geschichte da so kommt. Also ich ... Ich kann mich auch erinnern, wie ich die erste Folge Mandalorian gesehen habe und diese Musik gehört habe, dass ich echt dachte, das ist bahnbrechend, das knüpft an John Williams an, das hört sich an wie Star Wars ohne, wie so viel sonst bei Star Wars, sich einfach nur dem zu bedienen, was es vorher war. das finde ich halt so faszinierend. Das ist komplett neu, anders, frisch. Da wäre ich nie drauf gekommen, da wäre auch ein John Williams nie drauf gekommen. Und gleichzeitig kann man mit dem Finger drauf zeigen und sagen, das ist da raus, das gehört so, das muss so.

Basti:
[24:43] Ja, ich finde auch dieses Stück auf diesem Blade Runner-artigen Planeten fantastisch. Es hat so Synthesizer, das werde ich mir nochmal anhören, das ist super. Also, gibt dem Ganzen wirklich eine fantastische Atmosphäre. Super Soundtrack.

Christian:
[24:59] Da dachte ich dann auch gerade, also als ich das im Kinosaal dann so gehört habe, da habe ich so nach links und nach rechts geguckt und dachte, das geht? So darf Star Wars aufklingen? Ist das erlaubt? Du hörst der Film gleich auf und sagst so, nee Moment, wir haben uns geirrt, das war der falsche Soundtrack hier irgendwie.

Basti:
[25:15] Ja, das stimmt. Also da dann auch, muss man sagen, neben dem Soundtrack, also die ganze Ausstattung, Grafiken, super, super gut. Dieser ganze Kampf da am Anfang in dieser Arena, großartig. Charakter-Design, Creature-Design, absolut großartig in jeglichem Belang. Und Computer-Animationen wirklich.

Christian:
[25:38] Auch wieder mit Puppen und irgendwie auch mit Stop-Motion drin gearbeitet. Und ich fand auch die, also für mich fällt der Film eher so ab, so erste Hälfte, zweite Hälfte. Ich fand die erste Hälfte noch richtig stark. Also wir gehen so rein, das ist irgendwie schon alles der Action geladen. Ich glaube, wir haben da irgendwie auch so eine Art.

Christian:
[26:01] Ja, Rat, der da irgendwie tagt. Wir haben da irgendwie den Lord Dingsbumster irgendwie in der Mitte, der so seine, wie sagt man, seine Tribute einfordert von seinen Untergebenen. So, hey, das Imperium ist gefallen und lang lebe das Imperium und ihr müsst jetzt mehr an mich zahlen. Und aber hey, Lord so und so, wir werden trotzdem überfallen und das funktioniert hier nicht so ganz mit der Protection und auf einmal macht es so Boom und Blam und der Mandalorian kommt so dazu und ist so the most badass of them all und ballert sich da so ein bisschen so, ich will sagen Jason Bourne-mäßig, aber schon sehr abgeklärt mit allen Mitteln der Kunst arbeitet er sich da so durch, und dann eskaliert es ja immer weiter in so eine Verfolgungsjagd Und fand ich super, also fand ich sofort irgendwie, ich war sofort drin, das war wieder sofort so Charakter bildend, so Charakter bezeichnen, wie der Minerorian vorgeht, wie der Typ von der dunklen Seite, der irgendwie versucht sich rauszuwinden, wie der Rest da von diesen beschützten Overlords eigentlich gar keinen Bock auf die ganze Nummer hat und ihn auch sofort verpfeift und so. Das fand ich alles gut und clever bis hin da auch zu dieser Verfolgungsjagd mit diesen.

Christian:
[27:18] AT-Walkern die dann da an diesem Fels hangen und dann nimmt er da irgendwie dem ersten glaube ich den Fuß irgendwie weg und der stürzt da so runter und da war ich gleich wieder so, ah ja, Star Wars, ich bin wieder drin, ich bin wieder 10, ich bin wieder dabei und ja, man spielt mit der Ikonografie von, das Imperium schlägt zurück, ist mir alles egal ich bin dabei, es klingt gut, es sieht gut aus, das hat mir wahnsinnig gut gefallen und dann war es für mich halt eher so das Problem, dass der Film dann dem gar nicht mehr so viel für mich irgendwie hinzufügen konnte und halt, Auch da, glaube ich, so diese Serienherkunft. Also wenn wir das wirklich so als Staffel denken, dann macht das schon auch alles irgendwie mehr Sinn, als jetzt irgendwie in diesem Zwei-Stunden-Film, ist so mein Eindruck.

Basti:
[28:02] Ja, da bin ich auch total dabei. Also allein dieses, okay, wir müssen erst zu den Huts, damit wir Informationen bekommen, wo dieser ultra wichtige ehemalige imperiale Offizier ist. Und dann die Huts aber sagen, na ja, aber wir wollen halt das von dir. Und man dann dorthin kommt und dann der hat aber sagt so, ja, nee, ich will aber auch nicht und erstmal müssen wir den überhaupt finden. Und also so dieses, das sind halt wirklich, ja, drei, vier Folgen, nur der erste Teil, der da so passiert.

Basti:
[28:36] Und dann hatte man auch das Gefühl, dass sie einige Folgen einfach rausgeschnitten haben, also zum Beispiel dieses, wo sie dann da irgendwie an dieser Privatvilla von diesem ehemaligen imperialen Offizier sind und dann sich so sagen, ja, also, wie wollen wir denn da reinkommen? Es ist ja alles voller Sturmtruppler und dann einfach nur so schnittzack sind sie halt drin und man sich denkt, okay, das ist eine Folge hier, die wir einfach übersprungen haben, wie man da jetzt sich irgendwie reinarbeitet und irgendeinen Schwachpunkt findet. Das haben wir jetzt einfach ausgelassen. Ist okay im Sinne des Films, müssen wir jetzt nicht haben, da sind andere Momente besser, aber es war so ein Hä, wieso? Also, irgendwie, das war jetzt irgendwie ein bisschen unnötig, hatte ich das Gefühl, zum Beispiel. Dass man da so dieses, schon diese Herkunft einfach dann doch bemerkt hat. Sodass man sagt, irgendwie dachte so, eigentlich komisch, dass ihr das nicht anders strukturiert habt, diesen Film. Und das doch sehr in dieser Serienform gelassen hat.

Christian:
[29:36] Und auch in dieser Fetch-Quest-Form. Also es gibt irgendwie immer so ein McCuffin, es gibt immer irgendetwas, Oder jemanden, den er irgendwie finden muss. Und das ist so, finde ich, auch recht banal aneinandergereiht. Und das hat dann für mich auch so die zweite Hälfte so ein bisschen ... Also ich wurde echt müde. Ich wurde echt müde im Verlauf des Filmes, weil sich das ... Also der gute erste Eindruck, da kam nichts mehr hinterher. Das hat sich halt nur noch wiederholt für mich und dann abgenutzt. Und auch und besonders dieser Badass-Auftritt, diese, diese, irgendjemand hat das auch so schön gesagt, das hatte ich dann auch noch mal gehört, so ja, es kommt halt davon, wenn halt so ein Jon Favreau und so ein Dave Filoni halt nur noch irgendwie die Actionfiguren aneinanderschmeißen und halt irgendwie Kindheit nachspielen.

Christian:
[30:31] Ist ja auch immer ein Thema bei uns im Podcast, so was wäre es eigentlich dieser George Lucas und was hat er da eigentlich mit Star Wars vorgehabt? Und dann hast du halt eben die nächste Generation von Filmschaffenden, die viele sagen, ich bin, mit Star Wars, das war die Erleuchtung, das war der Nullpunkt, das war für mich als Film guckendes Kind der Moment von, ich mache jetzt hier selber Filme und dann übernehmen die und ich finde hier in dem Kontext ist das irgendwie so ein, also irgendwie so eine Aneinanderreihung von und dann. Und dann passiert folgendes und dann ist das der Lied und dann passiert das nächste, die nächste Folge irgendwie und das fand ich sehr ermüdend und vor allen Dingen also ich muss wirklich sagen, so gegen Ende hin, ich war dann echt auch schon genervt von dem Film. Weil der für mich halt keinerlei Spannung erzeugen konnte, weil für mich einfach klar war, Ja, das wird jetzt eh wieder alles funktionieren. Der Mandalorian ist, also es gab ja damals diese unsäglichen Diskussionen.

Christian:
[31:36] Bei Episode 7 ist Rey eine Mary Sue. Was ist eine Mary Sue? Ja, das ist eine meistens, ich glaube auch per Definition, Protagonistin, die auf einmal die Dinge einfach kann, die sie kann. Und oh, das ist ja total bescheuert und langweilig. Und man hat sich die Köpfe eingeschlagen und gesagt, naja, Luke war damals schon in Mary Sue und warum darf das heute und es ging hin und her und hin und her und ich habe so das Problem, dass ich mir irgendwie denke, ja jetzt müssen wir halt darüber sprechen, dass es halt den Mandalorian als Trope gibt, das ist halt einfach der coole Helm, der immer trifft, beim Schießen, beim Kämpfen, beim Fliegen, beim Werfen, beim Machen und Tun ist er einfach immer erfolgreich und der Moment des Scheiterns, in irgendeine Grube geworfen zu werden, den Helm zu verlieren, vergiftet zu werden, ist auch nur dafür da, damit wir noch in derselben Staffelfolge, das Problem wieder lösen. Und das fand ich halt so langweilig.

Basti:
[32:34] Also, voll, war ich genauso. Ich war auch irgendwann echt gelangweilt von diesen ganzen Action-Szenen. Also, es war halt auch nicht wahnsinnig... Es waren keine High... Also, es waren schon High-Stakes, aber man hatte nie das Gefühl, es kann irgendwas ernsthaft schiefgehen. Ähm, und... Eines der Highlights ist ja, also ist ja schon wahrscheinlich diese, wenn der Mandalorian, ausgenockt ist, weil er dieses Gift in sich hat und Grogu sich um ihn kümmern muss und sich um ihn kümmern und wir 20 Minuten, also wahrscheinlich eine Folge, kaum hier Lob haben.

Basti:
[33:15] So, wo man also bis dahin war, da war ich auch kurz davor, wo ich mir dachte so, es wird ja, also man hat ja gesehen, ja, er bekommt diese Wunde und dann dachte ich mir, naja, wie es bei Star Wars ja Tradition ist, niemand darf sterben, also zumindest seit Disney Star Wars und wir wissen ja, dass die Macht heilen kann, also ist irgendwie klar, Grogu kommt, heilt seine Hand drauf und tippitoppi, wir laufen weiter. Da war ich kurz an mir nicht so, okay, es geht nicht direkt weiter, sondern.

Basti:
[33:47] Ja, also ich war schon so ein bisschen, wo ich mir dachte, okay, vielleicht vielleicht sitzen wir jetzt hier doch in einem Serienfinale und dann könnte ja vielleicht doch ein bisschen mal was passieren. Das weiß ich ja nicht. Und dann sah das ja eine Zeit lang so aus, als würde der Mandalorian da jetzt nicht mehr zurückkommen. Und dann tut er es natürlich, weil doch irgendwie eine gute Seele den beiden hilft. Und das ist irgendwie okay, weil es sich ein bisschen verdient anfühlte, so dieses, okay, die mussten beide dafür jetzt arbeiten. Aber wenn man sich das in dem ganzen Filmkontext anguckt, der Mandalorian wird rumgeworfen und Kampf gegen den Hut und diese tausend komischen Kreaturen in dieser Arena und kein Problem. Und dann feuert er sich durch irgendwelche, eben durch diese Sturmtruppen da irgendwie durch, ohne dass irgendwas passiert und alle schießen irgendwo hin, nur halt nicht auf ihn. Und dann spaziert er so einfach in diesen oder in dieser Hut, was auch immer das ist, Festung, keine Ahnung, und.

Basti:
[34:57] Ja, es hat ja noch nicht mal wie so ein Videospiel, wo du denkst, wenn du wenigstens den Controller in der Hand hast, dann bekommst du ja doch ab und an mal irgendwie einen Schuss ab und das wirkte da halt nicht so. Das fühlte da auch, so als Zuschauer fühlte man sich da auch so, ich kann gar nicht einschätzen, tut dem irgendwas weh? Was ist jetzt gefährlich? Weil ich meine, er fällt in, ne, diese klassische, er steht da vor den Hutten oder The Huts und fällt natürlich nach unten durch, weil da immer eine Kreatur ist. Hat ja Tradition offensichtlich. Und dann ist er da in diesem Wasser und teilweise ist es tief, teilweise kann er da stehen und man weiß auch nicht genau, was und wie. Und dann gibt es da irgendwie zwei kleine oder drei kleinere Wesen, die ihn dann attackieren. Und dann kommt aber noch eine gigantische Schlange, wo du dir dachtest, wo war die jetzt? Und dann kann er da dagegen kämpfen und man sich aber die ganze Zeit denkt so, wie, was, warum? Also er hat ja nicht die Macht, wo du sagst, ja, okay, er kann jetzt irgendwelche besonderen Sachen, sondern es ist halt wahnsinnig schwierig, da irgendwie das nachvollziehen zu können. Und dann war halt so dieser Punkt, wo du sagst, okay, er hat dieses Gift und das macht jetzt wirklich was und das scheint ihn auch wirklich umzuhauen. Dann war das mal so, okay, jetzt kann ich dem so ein bisschen wieder folgen. Und das war so eine ganz komische Mischung in diesem ganzen Film.

Christian:
[36:27] Ich glaube, das ist der Nachteil, dass er wirklich fast die ganze Zeit diesen Helm auf hat. Das ist schon in der Serie so, das gehört halt dazu, aber auch da ist halt das Problem, wenn du halt nur mit deinen Actionfiguren, die halt cool aussehen müssen, spielst, dann fehlt da halt eine Menge, weil wie du sagst, du siehst ja keine einzige Reaktion von ihm.

Basti:
[36:47] Ja, ja, ja.

Christian:
[36:48] Und du hast ja keinen einzigen Blick unter diese Rüstung irgendwie, die mal sagt, oh, das zwickt, das war knapp oder irgendwie so ein Mit- äh, mitgehen, so, das ist, und, ne, dann hast du halt diesen super-ultra-badass, der halt irgendwie, coole Jungs drehen sich nicht um zur Explosion, so die Nummer, und das zieht er ja die ganze Zeit im Film durch, und es klappt ja auch zu 99 Prozent, ja, es klappt auch mal irgendwie nicht, und wie du sagst, die Falltür und Gift und so, aber ich war da auch an dem Punkt, wo ich einfach wusste, das hat, also, ja, die Grogo-Episode war auch cool zu sehen, wie er denn irgendwie vorangeht und diese immer noch, knuffige Puppe und auch richtige Entscheidungen, das mit Puppen und Animatronics zu machen und dann diese Babu-Frick-Wesen, die da irgendwie mithelfen, war ich auch voll dabei, aber ich wusste die ganze Zeit, es wird ja gut gehen. Also es gibt da keine Stakes, es gibt da kein oh und was und ah, jetzt müssen aber, vielleicht so nochmal, oh das hat aber nicht geklappt, man muss improvisieren, sondern ich wusste, und deswegen war ich so schnell gelangweilt, ich wusste, es muss gut gehen, weil wir müssen den Status Quo wieder erreichen. Und dann haben wir ihn erreicht und ich bin wirklich dann, zum Ende des Filmes habe ich mich echt gefragt, Was haben wir jetzt hier eigentlich geschafft in den letzten zwei Stunden?

Christian:
[38:10] Wo sind wir eigentlich angefangen und wo sind wir geendet? Und für mich ist das ziemlich genau der gleiche Punkt. Es gibt kein, ja gut, er hat jetzt ein neues Raumschiff. So, hey, super, da hatte ich Actionfigur noch ein Zubehör mehr. Aber ich meine so dieses von einer persönlichen Reise auch bis zu einer, ich sag mal, Handlungsreise, dass man irgendwie sagt, ah, wir sind von Punkt A bei Punkt B angekommen. Das ist ja exakt der gleiche Ausgangspunkt wieder. sitzt da irgendwo bei der Neuen Republik irgendwie im Sonnenuntergang und sagt, wahrscheinlich, wo ist der nächste Auftrag, weil die nächste Staffel kommt, der nächste Film, was auch immer. Und das fand ich auch echt ermüdend. So auch dann rückwirkend durch den gesamten Film zu sagen, ja, da waren irgendwie, weiß ich nicht, die ersten 30 Minuten sehr bombastisch und cool. Und das war es dann auch irgendwie. Und auf dieser Fetch-Quest-Ebene zu sagen, ich sammle jetzt hier einen, Ein Bounty-Ziel nach dem anderen, ein Kopfgeld-Ziel nach dem anderen, ist halt irgendwie, ja, ein bisschen uninspiriert, fand ich so nach hinten raus.

Basti:
[39:14] Voll. Und ja, wo du halt sagst, normalerweise für so einen Film würde man ja auch die Beziehung zwischen den beiden, also zwischen Mandalorian und Grogu, voll in den Fokus setzen. Wenn du das Ding ja auch schon danach benennst. Und dann ja auch so dieses, wie du auch vollkommen richtig sagst, da ändert sich nichts innerhalb dieser, da passiert noch nicht mal irgendwas in dieser Beziehung und normalerweise würde man ja irgendwie einen Film darum aufbauen zu sagen, okay, irgendwann brechen die beiden ja miteinander, weil Grogo sich entwickelt und auf einmal weiß ich nicht, andere Machtkräfte oder die dunkle Seite benutzt oder wie auch immer oder halt älter wird und ein Teenager wird und halt sagt so fuck you so und so dieses, okay, ich als Vater ist man ja, oder ja doch, ich bezeihne ihn ja auch als Vater, ist man ja nicht nur hier, ihr seid ja nicht nur das Team, das irgendwie jetzt hier gut zusammenpasst, sondern es sollte ja eine Entwicklung geben und die findet halt gar nicht statt. Das ist mir, also es ist ein großer Punkt, ein großer Kritikpunkt, würde ich auch sagen, weil mir ist es gar nicht so sehr aufgefallen, aber auch, weil ich so ein bisschen raus, also nicht wusste, wie die dritte Staffel sich entwickelt hat. Aber ja, du hast vollkommen recht, also finde ich voll die vertane Chance zu sagen, okay, bring da mal was rein. Mix it up.

Christian:
[40:36] Und vor allen Dingen das, was du sagst mit diesem Thema Kind und Vaterschaft, das ist, bei aller Kritik auch gegenüber der Serie und diesen ganzen, da können wir gleich auch noch mal das hier auf den Film übertragen, von Fanservice bis hin zu wie du sagst, Star Wars Remixen und so.

Christian:
[40:53] Das größte Potenzial, was diese Serie, Und eben auch dieser Film hat diese Beziehung der beiden hier jetzt titelgebenden Figuren. Diese Vater-Kind-Beziehung. Das war einfach auch schon gleich der Hook in der ersten Folge. Da ist ja die Entwicklung passiert. Badass Mandalorian hat seinen Auftrag. Er muss da einfach wieder irgendwas irgendwie holen. Und das ist das Baby. Baby Yoda. The Child. Wie wir später wissen. Grogu. Den muss er irgendwie aufschnappen und übergeben und das bringt er aber nicht übers Herz und die harte Schale dieser Mandalorian-Rüstung hat einen weichen Kern in sich und der wird irgendwie weich und, holt dann das Kind sozusagen an sich heran und begleitet dann eben dieses Kind. Das blitzt dann im Rest der Serie in den Staffeln immer mal wieder auf. Also dieses Elternschaft, Vaterschaft, was heißt das eigentlich für so ein hilfloses, vermeintlich hilfloses Wesen verantwortlich zu sein und gerade dieser harte, coole Mandalorian und so, da ist eine Menge Potenzial. Das hat die Serie ja auch immer nur angekratzt und ich finde das quasi in Destillation bei diesem Film jetzt auch so und das hat mich halt eigentlich auch schon fast wütend gemacht, weil das dann immer mal wieder aufblitzt in so dem einen oder anderen Monolog. Ich glaube, das sagte doch auch hier der Mandalorian. Bla, ich weiß nicht mehr, irgendwie die Jungen übernehmen von den Alten. This is the way. Bla, bla, bla.

Basti:
[42:23] Ja, genau.

Christian:
[42:24] Wo ich auch dachte so, ah ja, und das wird dann ja auch reingeworfen, dass der Sohn von Jabba doch irgendwie sagt, so von wegen, naja, irgendwann bist du halt nicht mehr da. So diese, Und Yoda-Wesen, wie auch immer sie heißen, die werden Jahrhunderte alt und du halt nicht. Und mach dir mal Gedanken, was passiert, wenn du halt, also dein Kind wird dich überleben. Deal with it. so. Aber das tut er halt nicht. Also das ist halt irgendwie nur so ein Lippenbekenntnis, und das fand ich irgendwie sehr, sehr, sehr schwach, dass dann irgendwie nur so zaghaft daran erinnert wird, denn der ein oder andere gut gemeinte väterliche Tipp, wie man seine Rüstung zu tragen hat und dass man sich gefälligst anschnallen soll und bloß keine Knöpfe drückt. Aber mehr ist da auch nicht drin.

Basti:
[43:11] Nee, mehr ist da auch nicht drin und die einzige Entwicklung ist offen, also es wird ja auch noch angedeutet, ist, dass der Mandalorian in Skrugu so ein bisschen das Raumschifffliegen beibringt, aber es ist halt ein bisschen wenig so für eine, Vater-Kind-Beziehung. Ich fand es auch tatsächlich jetzt, wo du es halt sagst, so und man ja eigentlich jetzt die Thematik des Films so ein bisschen runterbricht und ich mir auch immer gedacht habe, so was hat uns der Film, also außer Unterhaltung und selbst da ist so ein bisschen, was bringt er uns bei oder was ziehen wir da raus? Und das ist nicht so viel. oder auch eben der Sohn von Jabba the Hutt, der ja auch aktiv die ganze Zeit sagt, ich bin nicht mein Vater und ich will nicht so sein und der ja auch seine Quest eigentlich schon abgeschlossen hat, wie wir ihn treffen. Also der einfach sagt so, hey, ich bin nicht mein Vater, ich will nicht dazugehören, lass mich in Ruhe und man sich denkt, okay, alles klar. Gut.

Christian:
[44:02] Diese Entwicklung ist offscreen passiert, ja. Danke, dass wir dabei sein durften.

Basti:
[44:07] Und das sagt er, finde ich voll lustig, das sagt er, glaube ich, zweimal in diesem Film. Das ist auch so ein klassisches von, ah ja, das ist in der letzten Folge passiert, das müssen wir noch mal wiederholen. Er sagt wirklich zweimal, ich bin nicht mein Vater, ich bin anders. Ja, auch ein bisschen... Ist ein netter, also ich mag den Charakter auch voll, ich mag die Idee voll, ich mag auch dieses, das mochte ich auch sehr, Thema Worldbuilding sind wir da so ein bisschen. Das erste Mal, als The Mandalorian dann eben in diese Festung der Huts kommt und man dann da so ein bisschen sieht, da sind noch mehrere irgendwie dieser Schneckenwesen und wie das alles so ein bisschen auch funktioniert, wie die sich da fortbewegen und so weiter. Das fand ich schon cool und dass sie immer auch dann sagen, ja wir werden halt auch über irgendwie hunderte Jahre alt und so, ganz andere Sicht auf das Leben, das fand ich total gut auch das herauszunehmen und zu sagen okay man hat so, das sind Figuren die kennt man, die kennt auch ungefähr jeder der schon mal irgendwas mit Star Wars gesehen hat muss man jetzt nicht die Serie gesehen haben, klare Charaktere so, sind halt die Bösen und sind so ein bisschen schleimig und, ja, funktionieren so. Das ist irgendwie ganz nett, aber dann eben auch dieser, dann hat man eben diesen Sohn von Jabba the Hutt und man sich so denkt, so ja, aber irgendwie ist das nett, aber das fehlt halt so an Kanten.

Christian:
[45:30] Da geht, ja, und da geht auch irgendwie mehr, ne? Auch da, das ist ja so, das dockt ja an dieses Vater-Kind-Thema irgendwie an, aber anders und andere Entwicklungen, anderer Kontext, aber könnte ja irgendwie dann ein Spiegel für, Mandalorian und Grogu sein, aber das funktioniert ja gar nicht und ich sag ja, das sind einfach irgendwie ganz viele verpasste Chancen ähm, den Sachen irgendwie was hinzuzufügen. Wie ging dir das mit dem, zumindest, Gefühl von Fanservice? Du bist ja jetzt auch nicht irgendwie drin, also so tief und sagst, ich kenne irgendwie alle 300 Trilliarden Clone Wars Folgen und gucke jeden Sonntag noch mal den Clone Wars Film und habe alle 200 Serienfolgen und so. Du bist ja auch eher bei den ich sag mal Skywalker-Filmen und, Ja.

Basti:
[46:29] Da musste ich auch dran denken, also ich fand dass der also wahrscheinlich waren irgendwelche Fern-Service-Sachen drin, die ich gar nicht mitbekommen hab, einfach weil ich nicht alles gesehen hab das, was ich mitbekommen hab, hat mich nicht gestört, fand ich gut, hat auch gepasst also jetzt diese AT-AT-Walker, sind irgendwie auch total sinnlos in jeder Art, aber das funktioniert total gut. Also ich fand das nicht störend, ich fand das auch nie so, hier, guck mal, da ist doch der Tidefighter. Also es kam ja noch nicht mal Tidefighter vor, aber du weißt, was ich meine. Das hat man früher, fand ich, stärker gemacht. Jetzt ist es halt so ein, ah ja, ich kann nicht, ja, wobei doch zum Beispiel hier, die Droiden bei den Huts, die haben halt Episode 1, also aus den Prequels, da irgendwie diese Köpfe drauf montiert und so.

Christian:
[47:24] Das fand ich auch noch irgendwie alles ganz okay. Ich hatte im Laufe des Filmes halt immer mal wieder das Gefühl, nicht mitzukommen. Also so Fanservice einfach nicht zu erkennen, weil mir der Kontext fehlt. Und das waren dann so Geschichten wie dieser Kollege da von Mandalorian, der da irgendwie mitfliegt, dieses CGI-Wesen, wo ich dann auch da saß und dachte, boah, hab ich das schon mal in dem Spiel gesehen oder müsste ich wissen, wer das ist? Weil diese ganzen Mandalorian, Boba Fett-Folgen, das ist ja irgendwie auch schon Jahre her, einmal geguckt, sofort wieder vergessen, wo ich echt dachte, okay, war das irgendwo Und Staffel 2 ...

Basti:
[48:06] Also ich kannte den nicht und dachte, dementsprechend, der muss in Staffel 3 irgendwie reingekommen sein.

Christian:
[48:12] Und ich kannte den irgendwie auch nicht, aber hatte die ganze Zeit so das Gefühl, ihn kennenzulassen. Und da waren noch so mehrere, auch dieser Kopfgeldjäger, der ja nachher den Mandalorian schnappt. Der war so von der Ikonografie, dass ich dachte ... Der ist mir irgendwie schon mal über den Weg gelaufen.

Basti:
[48:31] Gibt's bestimmt in irgendeiner Clone Wars Rebels Folge wahrscheinlich.

Christian:
[48:36] Und das hat mich so latent irritiert. Und dann sehe ich halt Dave Filonis blöden Cowboy-Hoot da sitzen und denke mir, äh, also das verstehe ich jetzt. Aber ich verstehe es, also ich erkenne es und ich weiß, wer das ist, aber ich verstehe es halt auch wieder gar nicht. Dann ist mir erst, glaube ich, in der Recherche aufgefallen, ach ja, das haben die auch schon in irgendwelchen Folgen der Serie gemacht. Ich weiß nicht mehr wo. Vielleicht war es auch in Staffel 3 oder so. Aber das ist noch nicht mal sozusagen originell, dieses Cameo, sondern das knüpft dann etwas an. Und ich muss gestehen, auch dann diese ganze, ja, hier Jabba's Sohn und wir haben ja nur ein Bild, da ist da noch ein Kind. Und dann habe ich irgendwie auch später erfahren, so ja, das ist aus dem Star Wars Clone Wars Film oder aus der Serie.

Basti:
[49:19] Richtig, richtig, ja.

Christian:
[49:21] Das ist halt, für mich war das halt alles neu und originell. Ich dachte, okay, Jabba hat einen Sohn, alles klar. Und dann, das ist der Punkt, im Nachhinein habe ich das Gefühl, diese Momente, wo dann eben das Leonardo DiCaprio-Meme, Finger zeigen auf dem Bildschirm mit dem Bierdose in der Hand.

Basti:
[49:41] Ja, ja, ja.

Christian:
[49:41] Dass ich das hätte sein sollen im Kinosaal in dem Moment, aber mir fehlt der Kontext.

Basti:
[49:46] Ja.

Christian:
[49:47] Und, Das lässt mich eher verwirrt zurück, verstehst du? Weil das halt schon so deep inside Baseball ist, auf so einem Level von Star Wars. Und jetzt fangen wir an, Clone Wars zu referenzieren. Und das, was Dave Filoni vor 20 Jahren gemacht hat, ist jetzt quasi klausurrelevant. Und ich komme halt gar nicht mehr mit, weil ich halt auch noch in der Lage bin, so ein AT-AT und so ein Walker und so ein Droiden aus Episode 1, die kann ich noch erkennen. Aber alles, was da tiefer geht, ist dann eher, dass ich mir denke, okay, verstehe ich nicht.

Basti:
[50:23] Zwei Gedanken dazu. Der erste ist, mir ging es ähnlich. Ich dachte mir auch immer, es sieht so aus, als wäre das jemand Bekanntes, weil es so dargestellt wird von der Kameraeinstellung und so. Aber kenne ich jetzt nicht.

Basti:
[50:40] War jetzt aber auch nicht schlimm. Ich dachte mir, ja, kenne ich nicht. Aber ich kann total klar erkennen, dass der ist nicht gut so, der ist böse. Ähm, deswegen hat das für mich alles funktioniert. Ähm, ja, äh, Dave Filoni, das fand ich halt, da musste ich halt wirklich die, die, die Augen rollen, weil ich mir dachte, das ist, äh, dafür habt ihr Zeit, aber für was anderes nicht, das ist doch Quatsch jetzt. Ähm.

Basti:
[51:08] Ja, also es hat für mich trotzdem funktioniert, obwohl ich, also ich hatte gar nicht das Gefühl von, ah ja, das muss ich eigentlich kennen. Ich hatte eher das Gefühl, das ist gar nicht so Fanservice-lastig, der Film, aber vielleicht auch einfach, weil ich lang genug raus bin und mich trotzdem zurechtfinde in diesem ganzen Ding. Der zweite Punkt ist halt und das ist halt vielleicht auch eines der Gründe, warum das dich so ein bisschen Rat ausdrückt lässt wir sind vielleicht auch einfach nicht mehr die Zielgruppe oder wir sind nicht die Zielgruppe, also würde ich sagen weil wir gucken das ja auch einfach nicht gerne oder sind da vertieft drin, ich kenne Leute die das alles gucken und, hier es war glaube ich erst letzte Woche in Köln diese große Star Wars Celebration Fan Convention, Da sind Leute hingegangen, die ich kenne, die haben Sachen erzählt, man muss irgendwie für ein Autogramm von Giancarlo Esposito 90 Euro zahlen oder so und für ein Foto 120 oder 150. Und die Schlange war halt irgendwie so lang, dass du zwei Stunden warten musstest oder so. Also war es so dieses, klingt völlig irre, würde ich nie machen, würde ich für kein Autogramm dieser Welt machen. Aber machen die Leute und lieben das und feiern das und die sitzen auch im Saal vermutlich.

Basti:
[52:26] Und ja, Punkt. Also ich bin nicht mehr die Zielgruppe. Ich glaube auch, am Ende des Tages sind, wie du es halt auch gesagt hast, die zwölfjährigen, 13-jährigen, 14-jährigen Kinder. Also so hast du dich gefühlt, ja, früher hat man das geguckt. Das ist auch, glaube ich, mehr so für die. Und halt du als Vater oder erziehungsberechtigt oder wie auch immer, gehst halt mit denen da rein und denkst dir so, ja, ich gucke mir jetzt zwei Stunden hier was an, esse ein bisschen Popcorn, Unterhaltung, fein. Ja, genau. Ja, also das habe ich da so ein bisschen rausgezogen für mich, wo ich mir dachte, ja, ist eigentlich okay. Ich finde es, also jetzt wurde halt dieses mit der Beziehung zwischen Mandalorian und Grogu so ein bisschen erzählt, das finde ich halt immer total vertan, dass sowas dann nicht irgendwie thematisiert wird. Also was ja auch, wenn man Pixar-Filme oder sowas anguckt, wo ja auch schwere Themen und so, das fand ich jetzt ein bisschen sehr schade, dass man diese Chance nicht nutzt.

Christian:
[53:25] Und es war ja irgendwie auch immer Star Wars, dieses Thema Eltern und Generation und wer ist für wen verantwortlich, bist du für die Taten deines Vaters irgendwie und die große Liebe des Sohnes zum Vater, obwohl der ja schon irgendwie jenseits der dunklen Seite der Macht und all das war ja sonst immer irgendwie, auch jetzt nicht in tiefen psychologischen Verhandlungen, aber in dieser märchenhaften Welt irgendwie. Und für mich hat das jetzt irgendwie so diesen Eindruck nochmal versteckt, also weil wir auch im Kontext sind, was du ja am Anfang meintest, nach sechseinhalb Jahren, Star Wars ist back, so das große Comeback auf der großen Leinwand. Und da war ich im Vorfeld schon so ein bisschen, dass ich dachte.

Christian:
[54:11] Deswegen wollte ich den auch im Kino gucken. Die Neugier war schon da, zu sagen, hatte das einen Grund, dass das jetzt auch so lange, also hat man da jetzt so lange dran geköchelt und hat jetzt so diese Neuerfindung gemacht. Irgendwie auch mit diesen beiden Figuren aus dieser Serie heraus geschafft. Und da war ich dann einfach so ein bisschen enttäuscht, dass das halt, ja, nach wie vor ist Star Wars auf sich selbst bezogen, ist jetzt eben auch dieser Abschnitt eines Abschnitts eines Abschnitts irgendwie auf sich selbst bezogen. Wir fangen jetzt schon an, in diesem Filoni-Universum sich auf sich selbst zu beziehen. Also nicht nur, dass sich Star Wars auf Star Wars bezieht, wie George das mit der Prequel-Trilogie sozusagen auf die vorherige Trilogie gemacht hat, sondern wir kriegen jetzt das Subset vom Subset vom Subset sozusagen. Und das wird für mich halt eben auch langsam so ein bisschen immun. Gerade dann auf der großen Leinwand.

Basti:
[55:07] Ja, ja, ja.

Christian:
[55:07] Wo ich eigentlich immer den Eindruck hatte, der Deal war, geh in die Star Wars Tiefe und Nische auf dem Kleinbildschirm zu Hause. Klein in Anführungszeichen, Fernseher wird immer größer. Und dann auf der großen Leinwand, da hast du dann so zwei Stunden, wie du sagst, Lasershow und Vollpower und Popcorn und du musst nicht viel mitnehmen und nimmst ein bisschen was wieder raus und dann ist das Thema erledigt. Und ich habe das Gefühl, dass hier so langsam dieser Deal auch ein bisschen ausgehöhlt wird.

Basti:
[55:40] Ja, also das, also auch nochmal auf BCGL einzugehen, das hatten wir ja auch, oder habe ich, Ich bin halt der große Vertreter dieser These, dass die Sequels, so wie wir sie bekommen haben, einfach keine Geschichte erzählen, die es sich lohnt, auf der großen Leinwand anzugucken. Das gleiche Gefühl habe ich halt jetzt hier auch, so ein bisschen dieses, warum setze ich mich, also ziehe ich mich an, meine Schuhe, setze mich in die Bahn und gehe ins Kino und nehme jetzt zwei Stunden Zeit und zahle Geld dafür und hole mir Popcorn und was zu trinken. Warum soll ich mir diesen Film anschauen? Und wenn ich das gleiche Erlebnis höchstwahrscheinlich zu Hause auch haben kann. Klar, jetzt Sound und aber so dieses.

Basti:
[56:27] Das fehlte jetzt in diesem Film, da fehlte für mich der Grund, warum müssen wir das jetzt auf der großen Leinwand sehen, außer wenn man jetzt irgendwie Inside Baseball spielt und sagt, naja, Disney muss halt oder möchte Star Wars wieder in die Kinos bringen und möchte das irgendwie so langsam, so ein Slow Launch oder wie man das irgendwie nennen möchte, so machen. Jetzt wurde auch gesagt, da fehlt dieses Star-Wars-Ding drumherum, dass man so ganz vorsichtig sagt, jetzt kommt hier der Film und ich glaube, Ende des Jahres oder nächstes Jahr kommt der nächste Starfighter. Das wird dann was ganz Eigenes, ist auch ein echter Star-Wars-Film, aber wir machen das langsam, weil die Fans müssen wir behutsam darauf vorbereiten. Ja, also für die Fans sicherlich nett, das auch mal im Kino sehen zu können, Aber für die breite Masse, ja, weiß ich nicht. Würde ich jetzt nicht empfehlen, würde jetzt nicht zu den Leuten gehen und sagen, aktuell, oder es lief Project Hail Mary, da würde ich immer sagen, guck dir das an, Spektakel, das musst du im Kino sehen, ist geil. Aber Mandalorian würde ich sagen, der kommt bestimmt im halben Jahr bei Disney Plus, guck mal, da, das reicht.

Was ist Star Wars im Jahr 2026 und warum ist Peak TV vorbei?

Christian:
[57:38] Das ist eigentlich die perfekte Überleitung auch so in unsere nochmal etwas größere Diskussion. Also wir sind das ja nun jetzt wirklich gewohnt und geübt, immer wenn Star Wars irgendwie Thema ist, über die Frage zu sinnieren, was ist eigentlich Star Wars und was soll das und wohin entwickelt sich das und für wen ist das und das will ich gar nicht mehr so groß aufmachen, aber genau dieser Punkt… Den du gerade gesagt hast, es fühlt sich, ich musste da gerade an so ein, also für mich war das wie so ein Board-Meeting. Ich saß zwei Stunden im selben Raum mit Bob Iger und Dave Filoni und Jon Favreau und das war wie eine PowerPoint-Präsentation, die ich mir irgendwie erklären wollte mit so Grafiken und so Kuchendiagrammen und Balken und irgendwie Social-Media-Auswertung und wo sich gerade das Brand befindet und mit welchen Synergien man jetzt irgendwie das Re-Port. Branding und das Rebooting der IP, damit irgendwie das Investment und das Return und es kommt alles so zusammen und alle sitzen irgendwie da und klopfen sich gegenseitig auf die Schultern und sagen, sehr gutes Meeting, so machen wir das, die Leute werden es lieben und ich sitze da und denke mir, ich habe jetzt aber immer noch keinen Film gesehen, ich war jetzt zwei Stunden hier dabei und die Popcorn-Tüte ist leer und wie du sagst, ich habe mir die Schuhe angezogen und ich war vorher in der Dusche und ich bin unter Menschen und ich habe so dieses.

Christian:
[59:04] Social Agreement, den habe ich auf meiner Seite erfüllt, aber ihr halt nicht. Und ihr habt vergessen, nach diesem ganzen Brand Consulting Meeting auch einen Film abzuliefern.

Basti:
[59:16] Was ist die Geschichte? Was wollen wir eigentlich den Leuten mitgeben? Warum lohnt sich das, den Film zu schauen?

Christian:
[59:23] Ja, und also was wollten wir auch irgendwie erzählen und außer halt irgendwie, das hatte auch irgendwie jemand, ich glaube, das war auch der Jeremy James oder so, der so sagt er, das fühlt sich an und ja, so sind wir halt. Es fühlt sich an, wie ein Film, der gemacht wird, damit das Filmstudio die Filmlizenz nicht abgeben muss an den eigentlichen Rechteinhaber. Wie diese Spider-Man-Filme, die alle paar Jahre rauskommen, die aber nicht Spider-Man sind, sondern irgendwas mit Spider-Man, damit Sony sagen kann, naja, aber wir haben ja noch ein eigenes Spider-Man-Universum. Und Marvel kann halt sagen, okay, dann habt ihr nochmal fünf Jahre die Lizenz und dürft Spider-Man auf die Playstation drucken oder sowas. Keine Ahnung. Hier ist aber das Problem, dass halt, Disney schon Star Wars gekauft hat und also noch nicht mal quasi auf dieser Ebene dieser Film irgendwie einen Grund hat.

Basti:
[1:00:20] Er wirkt halt jetzt schlechter, es ist ja ein solider Film, also man macht nichts falsch, den zu gucken, aber da schwingt wirklich schon die ganze Zeit immer so ein, Corporate-Thema immer mit so, ja, wir müssen Baby Yoda schützen, weil das ist unser wichtigstes Asset.

Christian:
[1:00:40] Die Rendite in Disneyland muss im Herbst 2026 erreicht werden. Wie machen wir das? Wir machen ein halbes Jahr vorher den Film. Dann können wir Popcorn-Buckets verkaufen. Dann kann in Disneyland die Plüschfigur wieder verkauft werden. Dann haben wir die Synergien in alle Departments. Und auf Disney Plus an Weihnachten gibt es einen neuen Content. Fertig.

Basti:
[1:01:01] Und das ja, da fehlt halt dann eben dieses George Lucas Aber vielleicht zu sagen, aber was ist die Geschichte? Was wollen wir hier erzählen? Warum?

Christian:
[1:01:17] Wie warne ich die Welt vor dem drohenden Faschismus? Ja, George, ist okay, komm. Die Spinnereien haben wir jetzt hinter uns. Hier geht es jetzt nur noch um die Popcorn-Packets, die wir verkaufen wollen.

Basti:
[1:01:26] Und das hatte ich mir nämlich auch noch aufgeschrieben. Ich fand halt, also ich, auch wo, also zeitlich, wann dieser Film ja spielt. Er spielt ja nach Episode 6 und vor Episode 7, immer so diese 5, 6, 7 Jahre nach der Zerstörung des zweiten Todessterns. Und ja, Dann hat man ja auch immer so dieses, okay, es gibt diese neue Republik und die versucht da irgendwie jetzt das Imperium, also die Scherben zusammenzuräumen und wieder Demokratie und sowas aufzusetzen. Und man weiß aber ja, dass das alles für nichts ist, weil in Episode 7 wird das alles zerstört. Und das ist schon irgendwie sehr, sehr kurios, dass man sich immer noch denkt, ja, aber irgendwie...

Christian:
[1:02:14] Das tut so nix.

Basti:
[1:02:16] Ja, das tut einem so, weil man aber ja auch niemanden von diesen Figuren wirklich, kennt, also wo man sagen würde, es spielt jetzt Sigourney Weaver mit, so wenn man sagen würde, ah, die hat in Episode 7 mitgespielt und ist dort gestorben oder so, dann hätte das ja nochmal irgendwie mehr Wucht oder so. Jetzt ist es halt so, ja, okay, ja, gegen das alte Imperium, fein, aber sie gewinnen ja dann doch irgendwie wieder und zerstören alles.

Christian:
[1:02:45] Für mich hat sich der Film, einfach weil wir den jetzt vor kurzem erst in der Superhero-Unit hatten, hat er mich an Ant-Man erinnert. Ant-Man im Marvel Cinematic Universe kam so nach dem zweiten Avengers raus und war so ein bisschen rausgefallen aus allem. Avengers kommt und irgendwie wieder Welt- und Universumsrettung und alle kommen zusammen um das große Böse. Der Film danach, Ant-Man. Kleiner Typ, kleiner Held, kleine Geschichte. Das ist dann so eine konkrete Geschichte, da geht es um so einen Banküberfall, einen Heist, wo es eine Sache verhindert wird. Nicht das ganze Universum und nicht die ganze Welt, sondern so dieses punktuelle Ding. Und da hatten wir dann so in der Besprechung auch gemerkt, irgendwie ist das ganz frisch gewesen, so nach dieser großen Weltrettung.

Christian:
[1:03:32] Universumsrettung irgendwie, alles steht auf dem Spiel jetzt eher nochmal wieder so was Kleineres, auch ein bisschen persönlicher, motiviert und aufgezogen. Das war ganz nett. und das, so hat sich das hier irgendwie auch angefühlt, also gerade in der ersten Hälfte, wo ich so dachte, ah, okay, wir sind ja zwar in der Star Wars Welt, aber wir können jetzt endlich mal die Lichtschwerter weglassen und tolle Sterne und Skywalkers und immer das große, große, große, sondern, hey, vielleicht ist das ja auch ganz cool, dass wir jetzt irgendwie dabei sind, wie der Mandalorian, diesen einen Fall, diesen einen, dieses eine Kopfgeld, diesen einen, wie sagt man, Bounty irgendwie so ein Land zieht und das ist jetzt hier irgendwie unsere Geschichte und dabei passieren aber eben natürlich Dinge, Also das ist wie bei einem Krimi nur der Aufhänger, weil eigentlich geht es ja um die Beziehung und um den Mandalorian und um Grogu und so diese Nummer. Das fehlte halt leider komplett. Aber so insgesamt fand ich das irgendwie, zumindest in der Grundidee, ganz nett, dass wir ein bisschen geerdeter, ein bisschen kleiner, vielleicht eben auch so ein, ja so aus dieser Serie heraus, die ja auch eher so im Kleineren irgendwie erzählt hat. Da dachte ich, okay, vielleicht macht das dann Sinn, diesen Sprung auf die große Leinwand zu machen, aber in dem Rahmen auch irgendwie zu bleiben und eben nicht zu sagen, oh, der Mandalorian muss jetzt aber irgendwie das Lichtschwert von Luke aus dem Millennium Falcon, damit.

Christian:
[1:04:52] Luke den Tempel wieder aufbauen kann und oh, hier ist schon Baby Ben Knobi und weißt du so, das alles mal weglassen. Aber wie du sagst, es fehlte trotzdem irgendwie, es fehlte also so inhaltlich irgendwie mehr und irgendwie fühlt sich das halt dann auch sehr, also das meine ich wirklich sehr despektierlich auch, wie so ein Fernsehfilm an.

Basti:
[1:05:12] Ja. Ja, ja.

Christian:
[1:05:13] So ein Serienspecial.

Basti:
[1:05:14] Made for Streaming, auf jeden Fall.

Christian:
[1:05:16] Ja.

Basti:
[1:05:17] Also, du hast auch vollkommen recht, ich fand diese erste Hälfte, also vor allem diesen Blade Runner-Planeten, ich kann ihn nicht anders so nennen, weil das halt alles so aussieht und da ist dann auch Martin Scorsese's Cameo oder, also seine Rolle, was ich total wild und witzig finde, aber das muss man auch John Barrow immer zugute halten. Er hat angefangen mit Werner Herzog, hat irgendwann Bill Burr reingeholt, so dieses ähm, ja, lass mal ja, genau, lass mal Welt, also, Ja, unkonventionell, reicht schon, das Wort, genau. Und super, also von allem, wie es aussah, wie es sich anfühlt, auch dieser Arena-Kampf dann eben.

Basti:
[1:06:00] Das fand ich total großartig, auch weil es, weißt du, währenddessen mir dachte, also vor allem dieser Arena-Kampf, natürlich hatte der so ein bisschen Video-Game Feeling, aber, er erinnerte mich halt an Episode 2, so als George irgendwie die Idee hatte, ja, wir brauchen so einen Arena-Kampf, aber das dort halt nicht funktioniert, also visuell einfach nicht und man jetzt sich so denkt, ja, nach 20 Jahren, 25 Jahren, sieht es gut aus und es hat, man hat dadurch, dass halt auch The Mandalorian an dem, der hat keine Macht, der hat kein Laserschwert, der hat irgendwie ein Schwert, also ein echtes Schwert, so, das einfach nur scharf ist und dann kämpft er da gegen die wilde Kreaturen und das fand ich gut, da fühlte ich mich gut unterhalten und da hatte man auch so dieses Gefühl von, Und ich bin gespannt, wie kaputt der da rauskommt. Aber nachdem er da quasi ohne Verletzungen einfach rauskommt, ist man dann, glaube ich, das hat dann den Ton gesetzt für, okay, es kann eh nicht viel passieren. Und dann fliegen sie da zu diesem ehemaligen imperialen Offizier auf seiner Nazi-Villa, so sah das ein bisschen aus, und marschieren einfach rein, nehmen ihn raus. Und es passiert halt denen nichts. Also alle Stormtrooper schießen halt überall. Aber nicht auf die Leute. Also niemand wird verletzt, niemand stirbt. Das ist alles smooth sailing so.

Christian:
[1:07:23] Wie sieht es denn aus? Wir waren ja auch so in diesem, ich sag mal, Streaming, TV-Serien-Streaming-Kontext nochmal. Da würde ich halt auch gerne so drüber sprechen, weil das jetzt für mich irgendwie dieser Film, und der kommt aus diesen Serien, mehreren Serien, verschiedenen Serien. Ich merke das einfach, dass ich so in den letzten Wochen und Monaten sehr müde geworden bin, Was vor allen Dingen so Streaming, Prestige-TV, es gibt da verschiedene Begriffe für, haben uns auch so immer mal ausgetauscht zu diesem Begriff Peak-TV, also es war ja glaube ich auch ein TV-Schaffender, der diesen Begriff geprägt hat, so sozusagen der Höhepunkt des Fernsehens, der so vielleicht so Mitte der 2010er, Anfang der 2010er vielleicht auch erreicht war, also mit so Geschichten wie Breaking Bad und Mad Men. Und wie hieß das hier noch mit den Drachen und so?

Basti:
[1:08:25] Game of Thrones.

Christian:
[1:08:27] Genau, habe ich halt nie gesehen. Das ist zu viel Drachen. Aber wo viele auch gesagt haben, da war das irgendwie auch diese Art zu produzieren, auch dieses Fette, dieses cineastische irgendwie auch, dieses groß erzählende Breaking Bad. Da bin ich ja auch dabei gewesen. diese große Bewegungsrichtung auch zu erzählen, was Serien ja auch lange Zeit nicht konnten. Wir hatten uns auch im Vorgespräch unterhalten, dann gibt es noch dieses ganz wunderbare Meme, da bin ich jetzt erst drüber gestolpert, Surf Dracula. Also das war so ein Tweet irgendwie vor ein paar Jahren, der so gesagt hat, ey, weiß ich nicht, so vor 10, 20 Jahren wäre die Serie Surf Dracula gewesen, wie wir einfach jede Folge sehen, wo er hin surft und ein Abenteuer erlebt. Und jetzt haben wir halt irgendwie Prestige-TV und müssen halt irgendwie in einer Miniserie zehn Folgen lang sehen, wie er zu seinem scheiß Surfbrett kommt, um die letzten fünf Minuten der letzten Folge zu erleben, wie er surfen kann.

Basti:
[1:09:29] Ein großartiges Meme, ja.

Christian:
[1:09:31] Ja, als ich das gesehen habe, dachte ich so, ah ja, das ist das Gefühl, was mich hier so seit Wochen und Monaten irgendwie beschäftigt. Es ist irgendwie alles immer größer geworden, also im TV-Serienbereich. Es ist immer, ich sag mal.

Christian:
[1:09:45] Hochdestillierter worden. Guckt ihr eben auch so Star Wars-Serien an. Ich glaube, Endor irgendwie 250 Millionen, also so viel wie ein Film, so viel geben wir jetzt aus für eine ganze Staffel und das ist wahnsinnig teuer und die Sachen sehen alle wahnsinnig gut aus. Das war ja damals auch das große Problem bei George Lucas, als der angefangen hatte, Star Wars TV-Serie, Star Wars Underworld oder so hieß das, glaube ich. Der hat Skripte schreiben lassen, schon mal für 100 Folgen, weil du damals irgendwie dann in Syndication laufen konntest und endlos auch verdient hast mit der Serie, also musstest erst mal zu 100 Folgen kommen und dann hat er ja auch festgestellt, ich kann das hier irgendwie, ich glaube 2008, 2009 oder so war das irgendwie, ich kriege das gar nicht gedreht, ich kriege das Geld gar nicht zusammen, was ich investieren muss für so eine Staffel, für eine Folge, für eine Serie, um nach hinten raus irgendwie dran zu verdienen. Das TV-Business funktioniert gar nicht so und dann war es ja eben 2019 diese große, dieser große, ich sag mal, Durchbruch, als dann Disney Plus gesagt hat, wir machen jetzt hier eine Star Wars Serie The Mandalorian, wir haben das Geld, wir geben das Geld aus, wir erlauben uns das, weil Einstellquoten ist alles Mist, wir können ja machen, was wir wollen. Aber seitdem, gerade so seit diesem Disney Plus Start und alle haben so ihre eigenen Plattformen, wo es ja immer mehr und immer größer und immer teurer und immer hochglanziger und immer wichtiger und immer.

Christian:
[1:11:13] Vermeintlich schwerer und inhaltlich voller und ich sitze jetzt da und zucke mir den Schultern und sage, ich bin irgendwie raus aus dem TV-Gener. Ich weiß nicht, wie dir das geht.

Basti:
[1:11:24] Mir geht es ähnlich und mir ist es gar nicht so bewusst geworden. Erst als du das so erzählt hast, war ich so, ja stimmt, ich dachte halt einfach, ich habe einfach viel Stress und einfach gar nicht so die Zeit.

Christian:
[1:11:36] Kommt auch noch hinzu.

Basti:
[1:11:37] Aber das hat mich früher nicht so stark davon abgehalten. Also ich glaube, den Stress und die wenige Zeit hatte ich vorher auch. Ähm, Habe aber, glaube ich, Stück für Stück gemerkt, dass mir das gar nicht mehr so viel gibt, Serien gucken. Vielleicht auch, weil die wirklich, wirklich guten Serien trotzdem immer noch, trotz des Überangebots, immer noch sehr, sehr selten sind. Also, keine Ahnung, letztes Jahr lief Pluribus hier auf Apple TV. Und das war so für mich, okay, das ist wieder etwas, das will ich gucken. Aber, was sonst so läuft, da bin ich tatsächlich sehr, sehr, sehr picky geworden und sage so, weiß ich nicht, ist mir meine Zeit ein bisschen zu schade für. Vielleicht auch, weil man so viele Möglichkeiten hat, andere Dinge zu machen, aber auch, weil ich glaube, ich habe inzwischen genügend Serien gesehen, die mich ein bisschen leer zurückgelassen haben, einfach weil sie doch nicht so gut waren, weil man so das Gefühl hat, das ist wie so ein Big Mac. So, ja, ich bin satt, aber nicht wirklich zufrieden.

Basti:
[1:12:41] Und dieses Gefühl habe ich halt immer stärker, dass ich, also es gibt Content, Content, Content, aber wirklich gute, ich will jetzt nicht das Wort Kunst rausholen, aber etwas, was einen berührt, was einen zum Nachdenken bringt, irgendwie, wo man sich dann denkt, ja, das hat sich jetzt gelohnt, diese Zeit zu investieren. Das ist, glaube ich, ähnlich von der Menge geblieben. Nur, dass wir halt drumherum 800 Milliarden Stunden mehr Content zur Verfügung haben. Also, ja.

Christian:
[1:13:18] Und der aber auch dann sowohl inhaltlich wie auch so produktionstechnisch halt auch in so Fallen irgendwie auch tappt.

Basti:
[1:13:27] Ja.

Christian:
[1:13:29] Inhaltlich eben dieses Surf-Dracula-Meme zu sagen, also wie oft habe ich das jetzt auch schon gehört von Leuten, die sagen, ja, äh, Erste Staffel, also ab der Folge 8 wird's richtig gut. Wo ich halt auch sage, ich kann aber nicht sieben Stunden vorher irgendwie mitnehmen, weil die Zeit, hab ich einfach auch keinen Bock drauf. Also das zum einen, dann, und ich finde, das ist hier so ein gutes Beispiel irgendwie auch dafür, weil ich finde das bei The Mandalorian halt echt schwierig, als da auf einmal diese Boba Fett Serie irgendwie denn dazu kam. Also wir haben erste Staffel Mandalorian, da war ich auch noch voll drin und dachte, boah krass, wie sieht das hier aus, wie hört sich das hier an.

Christian:
[1:14:16] Was könnte hier alles möglich sein. Dann zweite Staffel, auf einmal haben wir Luke Skywalker aus dem Computer, ich rolle wieder mit den Augen, wie ich das immer tue bei solchen Sachen. Dann kam die nächste Serie, die hieß The Book of Boba Fett. Und ich habe die auch geguckt und habe mich da dann auch schon durchgequält. Und auf einmal in irgendwelchen Folgen taucht The Mandalorian auf. Und elementare Plotpunkte, ich glaube, da ging es ja irgendwie darum, wie er zurück zu Grogu irgendwie kommt.

Christian:
[1:14:44] Oder andersrum, sind da halt irgendwie mittendrin in einer vermeintlich anderen Serie versteckt, um dann mit einer dritten Staffel anzuknüpfen. Und ich habe jetzt gerade nicht geguckt, aber die dritte Staffel ist doch, glaube ich, auch schon irgendwie zwei, drei Jahre wieder her. Weil sie haben ja den Film dann gedreht und anstatt ein Jahr später die nächste Staffel, kommt irgendwie drei Jahre später auf einmal ein Film. Das ist für mich halt ein wahnsinniges Durcheinander, was du vielleicht noch irgendwie auf einer Plattform wie Disney Plus lösen kannst, indem du die Kacheln nebeneinander legst und dir die Autoplay-Funktion sagt, als nächstes guck mal das. Maybe. Aber wenn ich da irgendwie, weiß ich nicht, 10 Stunden Staffel 3 geguckt habe, dann gucke ich doch als nächstes nicht irgendwie zwei Stunden noch einen Film, also das ist irgendwie, das ist was anderes es müsste auch was anderes sein aber das ist irgendwie alles so durcheinander und wie gesagt auch ganz viele andere Serien die irgendwie eine Staffel rausbringen und irgendwie dann hörst du zwei Jahre nix und dann kommt aber die zweite Staffel und du weißt auch nicht, ist das jetzt die zweite von fünf oder die zweite von zwei oder also das macht mich auch ganz wahnsinnig, dass ich nie weiß, ob sich dieses Investment für mich auch irgendwie lohnt oder ob ich dann in einem halben Jahr da sitze und sage, ach ja, schade, war es auch schon wieder nicht. Ja.

Basti:
[1:16:10] Ja, da ist halt Netflix super schädigend gewesen und immer noch. Also für mich, glaube ich, Netflix hat mich mit Mindhunter verloren. Die haben zwei Staffeln Mindhunter gemacht, haben immer angeteasert, da kommt noch, also innerhalb der Serie wurde halt eine Geschichte angeteasert und die wurde einfach nie aufgelöst und das war halt für mich so, aber dann kann ich ja erst gucken, wenn die zu Ende sind, wenn ich weiß, bekomme ich auch alles. Und das ist so einer der Punkte, wo ich sage, das, glaube ich, hat viel kaputt gemacht, dass man eben, wie du sagst, so dieses Investment tätigt und sich denkt so, okay, ich bin jetzt hier Feuer und Flamme und dann kommt halt nichts mehr, wird irgendwie abgesetzt oder ist es zu teuer oder bla bla bla. Und der zweite Punkt ist für mich.

Basti:
[1:17:02] Dass man das ja, glaube ich, eigentlich ja fast nichts mehr ansehen kann. Ist das jetzt gut oder schlecht? Es sieht alles gut aus. Produktionslevel sind alle super perfekt. Also diese Mandalorian-Staffeln, die sehen fantastisch aus. Das sieht in allen Belangen super nach dem höchsten der höchsten, Ansprüche aus. Aber inhaltlich fällt es halt dann irgendwie so ab, wo du dir dann denkst, ja, okay, dieser Burger sieht total super lecker aus und du beißt aber, deiner schmeckt nur nach Pappkarton. Und so fühlte sich dieser Film jetzt auch an. Er sieht gut aus, er fühlt sich, oder er sieht so aus, als müsste ich jetzt hier etwas total, Gutes bekommen, serviert bekommen und die Nährstoffe darin sind aber so halb da.

Christian:
[1:17:57] Ja.

Basti:
[1:17:59] Da glaube ich, dass wir dann schon irgendwann sagen so, ja, aber ich will auch mal wieder angenehm satt werden.

Christian:
[1:18:06] Ja, und vor allen Dingen diese, also jetzt, ich glaube, ich gehe raus aus der Nummer und frage nicht nur, was ist Star Wars, sondern jetzt muss ich auch noch fragen, was ist Star Wars im Kino. Ich habe echt das Gefühl, dass da so ein Vertrag irgendwie gebrochen wurde, so a la Darth Vader, so betet er sich den Deal nicht noch weiter verändern, so ungefähr. Ja, jetzt kann ich halt nicht mal mehr irgendwie sorglos ins Kino gehen und sagen, steht Star Wars drauf, ich weiß, was ich kriege so ungefähr, weil ich weiß jetzt irgendwie nicht, keine Ahnung, du sagst es, Starfighter nächstes Jahr, ich dachte, Ryan Gosling als, weiß ich nicht, Rebellenpilot oder was er da irgendwie ist, klingt interessant, aber wenn das jetzt halt auch, weiß ich nicht, die Spin, der Spin-Off von, sonst was ist und ich wieder ganz viel Vorwissen mitnehmen muss so und auch das, was irgendwie bei Marvel da irgendwie so ein bisschen ähm, kaputt gegangen ist, auch in den letzten Jahren, zu sagen, die Orientierung fehlt, was muss ich eigentlich gesehen haben, wissen, kennen, wo ist das, wo spielt das, bei Star Wars immer die Frage, in welcher Zeitlinie sind wir zwischen welcher Trilogie und welchem Film und nach welchem Film und ich glaube, ich bin da auch so langsam mehr und mehr Lust. Ja. Und wie du sagst, ich glaube auch, weil nicht mehr so ganz auch klar ist, was da erzählt werden will und soll.

Basti:
[1:19:27] Ja, also ich fand dieses wie du gesagt hast, am besten, am treffendsten fand ich dieses, wir verfolgen dieses Board-Meeting mit, wir können zwischen den Szenen sehen, wie die Leute sagen, aber es ist wichtig, dass es überhaupt einen Film gibt, ob der jetzt relevant ist oder nicht, ist erstmal egal und da bin ich halt so ein bisschen mit diesem, was ist Star Wars oder was ist es überhaupt noch oder ist es noch überhaupt was, ne so George Lucas hat ehrlicherweise glaube ich, also er war auch immer geldgeil und versessen und auf Produktion und sonst wie was aus, aber ich glaube, am Anfang stand schon immer so dieses, lohnt sich das Invest in allen Bereichen, also natürlich, es soll die Technologie voranbringen, es soll irgendwie, Geld reinbringen, es soll auch Merchandise und so weiter, das muss alles darf man nie irgendwie ausblenden das war bei George Lucas immer an den höchsten Stellen, aber ich glaube schon, dass er trotz allem immer gesagt hat, naja, was ist die Geschichte und weil ich mir immer noch denke, so die Prequels zu machen war jetzt also nicht die einfachste Idee, also geschichtlich gesehen. Natürlich kann man sagen, ja es ist ein No-Brainer, der Weg zu Darth Vader, aber.

Basti:
[1:20:41] Es wäre deutlich einfacher gewesen, wir machen einfach Episode 7, 8, 9, 10, 11, 12, 20, so. Einfach zu sagen, ja, hier ist wieder Luke und hier passiert wieder was, fuck it, so. Das wäre so viel weniger Risiko gewesen. Aber es wäre halt inhaltlich nicht so spannend gewesen.

Christian:
[1:21:01] Ja, ja, das muss man ja auch sagen. Diese Prequel-Idee, überhaupt Prequels, Vorgeschichten zu erzählen, hat George da ja auch sehr populär gemacht. Das war vorher auch gar nicht so gang und gäbe, wie wir das jetzt kennen. Ja, ich weiß nicht. Ich glaube, der Film lässt mich auch ein bisschen ratlos zurück. Ich gucke eher so auf dieses ganze, weiß ich nicht, kalkulierte Medienthema. Irgendwie wirkt er recht kalkuliert. Ich musste auch jetzt nochmal dran denken, weil ich musste neulich an dich denken, da saß ich einfach im Bus und das meine ich halt so mit Serien. Ich habe ja vor, weiß ich nicht, einem halben Jahr oder so Better Call Saul endlich mal geguckt, die Breaking Bad Prequel Serie und ich weiß gar nicht warum, aber auf einmal ploppte da so ein Gedanke neulich im Bus auf und ich dachte so.

Christian:
[1:21:50] Breaking Bad ist ja die Geschichte eines Wandels, da kann man ja auch schon drüber streiten, aber wir sehen ja, wie Walter White zu Heisenberg wird. Und auf einmal habe ich mich gefragt, wie war das eigentlich bei Better Call Saul? War er eigentlich schon immer Saul Goodman? Also ist es die Geschichte, wie sich eine Figur, die schon immer sie ist, eigentlich nur noch mal festigt? Ist das eigentlich auch ein Wandel? Und dann fange ich sofort an, wieder über eine Serie zu denken, die ich vor einem halben Jahr geguckt habe, die echt viel Energie mir irgendwie gekostet hat beim Gucken. aber wo ich so richtig drin war und wo ich auch brauchte, dass die schon seit irgendwie drei, vier Jahren abgeschlossen wurden. Und ich habe halt bei so vielen anderen dieser vermeintlichen Prestige-TV-Geschichten, also du kannst, es gibt, ich würde jeden Test verlieren, der irgendetwas abfragt von The Mandalorian.

Basti:
[1:22:38] Ja.

Christian:
[1:22:39] Ich hab drei Staffeln gesehen und Book of Boba Fett, ich weiß nichts mehr davon.

Basti:
[1:22:43] Ja.

Christian:
[1:22:44] Ich weiß gar nichts mehr davon.

Basti:
[1:22:46] Ich weiß, dass Luke Skywalker irgendwann auftaucht.

Christian:
[1:22:47] Ja, und so Naboo Starfighter, aber frag mich jetzt nicht, ähm, Also wirklich, ich würde jeden Test irgendwie ...

Basti:
[1:22:55] Inhaltlich schwierig. Also ich glaube auch inhaltlich war die erste Staffel noch, könnte ich vielleicht ein bisschen was, weil es da mehr um dieses Thema ... Der Mandalorian ist ja eigentlich ein Kopfgeldjäger, der ja eigentlich dieses Baby jemandem bringen soll und sich dann aktiv dagegen oder dafür entscheidet, das nicht zu tun. Und das ist ja eine Charakterentwicklung, wo man sagt, das ist spannend. Da ist jemand, der eigentlich jetzt seine ganzen Prinzipien über den Haufen wirft und so, was passiert? Das ist ein bisschen diese Breaking Bad, anfangen zu sagen. Da ist jemand, der sagt, ich mache jetzt was anderes. Und das passiert aber ja in den folgenden Stabeln. Also das ist ja irgendwann gelöst und dann bleibt es einfach immer der Status Quo. Und den haben wir ja jetzt immer noch, da hast du vollkommen recht. Der Film ist einfach, fängt genauso an, wie er aufhört. Da gibt es kein großes, außer dass man das in fünf Jahren am Lagerfeuer erzählen kann, weißt du noch, wie wir damals oder wie ich dich damals irgendwie gesund gepäppelt habe. Aber es gibt da kein.

Christian:
[1:24:01] Ja. Und ich finde es auch so schwierig, weil es irgendwie auch kein Horizont irgendwie aufmacht. Kein spürbares Ziel oder also das kann jetzt irgendwie noch 100 Folgen so weitergehen und 3 Filme und 20 Jahre, das kann aber jetzt auch irgendwie gefühlt in 3 Folgen erledigt sein weil ich nicht weiß wo sie hin wollen und ich habe auch das Gefühl das wissen sie selber nicht wo sie hin wollen, aber wenn du halt wüsstest irgendwie es geht darum dass er Grogu loslassen muss Dass er seine eigene Endlichkeit und seine, so was, jede Eltern-Kind-Beziehung besteht darin, dass ab dem ersten Tag es eigentlich nur die ganze Zeit darum geht, dass ich diese... Scheißkinder von einem loslösen wollen und sollen und man das irgendwie auch noch fördert. Wie bescheuert ist das eigentlich?

Basti:
[1:24:57] Ja, ja.

Christian:
[1:24:57] Aber das ist halt so. Aber das schafft irgendwie diese Serie auch nicht.

Basti:
[1:25:01] Nee, gar nicht. Also, ja, und, mir würden ja fünf eben Ideen einfallen zu sagen, so, hey, hier, du hast irgendwie diese Yoda-artige Wesen, dass die Macht in sich hat und das ja auch während der, Prequel-Erde irgendwie gelebt hat, das weiß ich noch und das ja irgendwie da dann auch traumatisiert wurde und so weiter. Also da ist ja auch einiges passiert und du dann aber so dieses Ding hast, okay, es entscheidet sich aber dagegen irgendwie diese in diese Jedi-Schule von Luke zu gehen und gleichzeitig nutzt es aber die Macht und dieses so was, wie, was, also da ist ja ein Wesen, das mehr Macht hat, so blöd das klingt, als es vielleicht gut ist oder das bewusst einsetzt kann, vor allem in einem sehr infantilen Alter. Und das wird ja überhaupt nicht aufgemacht. Also ich hatte wirklich irgendwie gedacht, okay, irgendwann kommen mal so Blitze aus der Hand, irgendwas so, um anzudeuten, okay, jetzt spielt der so ein bisschen hier mit dem Feuer. Die müssen ja irgendwie ihre Grenzen aussetzen, die müssen ja wissen, was ist gut, was ist böse, das lernen sie ja nicht, die müssen ja ein bisschen das ja ausprobieren. Und da passiert halt nichts, also gar nichts. Du siehst einfach nur, wie er irgendwie die Macht einsetzt, um den Sohn von Shabatahat zu retten und irgendwie das war's. Und irgendwie diesen komischen Hund einmal zu beruhigen.

Christian:
[1:26:24] Ich wollte gerade sagen, wie es halt gerade irgendwie passt.

Basti:
[1:26:27] Genau.

Christian:
[1:26:27] Es ist immer ein gutes Plot-Device. Naja. Naja. Ach mein Gott, ich bleibe ratlos. Ich, ähm, ja, weckt mich, wenn Star Wars wieder interessant ist, ist es zu meinem Eindruck. Mal gucken. Keine Ahnung.

Basti:
[1:26:45] Also ich habe ja, das muss ich auch immer sagen, ich habe ja Andor nicht gesehen. Du sagst ja mal, das wäre ja irgendwie auch so dieses Erwachsene Star Wars. Und das ist ja vielleicht auch eines dieser Vorteile, dass wir jetzt in dieser fragmentierten Medienlandschaft sehen, dass man eben sowas dann auch erzählen kann, ohne zu sagen zu müssen, das muss aber jetzt alle erreichen, sondern dass man vielleicht auch sagen kann, okay, das ist jetzt das Star Wars für 18+. Ich bin immer noch der Meinung, Mandalorian ist halt 8 bis 12, so ist die Zielgruppe, und eben deren Eltern. Um... Ja, und das ist jetzt eigentlich nicht der große, das große, ja, der große, also eigentlich war der instinktiv von mir dieses, es interessiert mich eigentlich, war, glaube ich, total richtig zu sagen, wenn ich jetzt nicht diesen Podcast-Termin hätte, hätte ich das nicht angeguckt.

Christian:
[1:27:38] Ja, bei mir eigentlich ähnlich. Aber irgendwie war in mir so diese Hoffnung, dass da halt es einen Grund gibt, dass Star Wars wieder ins Kino kommt und dass da irgendwie so ein...

Basti:
[1:27:48] Der ist es nicht, nee. Das muss man sagen, der Film ist es nicht. Wirkt für mich wirklich für ein, okay, wir müssen wieder einen Star-Wars-Film haben, also im Kino, wie halt eben in so einem Board-Meeting und dann heißt es halt...

Christian:
[1:28:05] Die nächste Generation, 12-Jähriger ist da und weiß gar nicht, dass Star-Wars im Kino stattfinden kann.

Basti:
[1:28:09] Genau, genau. Und was haben wir? Wir können hier nicht... Also was haben wir noch in der Mottenkiste? Und dann guckst du halt und sagst, okay, wir haben Baby Yoda. Auf den können sich irgendwie alle einigen. Den sehen auch alle, finden irgendwie Eltern niedlich und die Kinder lustig. Und den Mandalorian finden alle super und der kann irgendwie Action machen und es passiert nichts. Und da hast du irgendwie zwei Stunden Familienunterhaltung. Das ist der Film und das macht er. Trotz allem, denke ich mir, solche Filme gab es immer schon und trotzdem haben die das geschafft. Und ja auch Disney intern, Pixar und auch, glaube ich, Disney-Animationsfilme und so weiter, haben das immer geschafft, trotzdem, tiefere Geschichte, irgendetwas Emotionales, eine Thematik, die auch wichtig ist zu vermitteln. Und das fehlt leider total. Und da bin ich halt sehr gespannt.

Basti:
[1:29:05] Ob sich das in diesem Star-Wars-Universum nochmal entwickeln darf. Weil ich immer dieses Gefühl habe, wie du halt sagst, John Favreau und Dave Filoni und alle drumherum, die lieben Star Wars, glaube ich, wirklich, aber die lieben es, mit ihren Actionfiguren zu spielen. Und da jetzt nicht was passieren zu lassen. Die dürfen nicht kaputt gehen, dürfen wir nicht Abschied nehmen. Das muss alles irgendwie so, nee, morgen wollen wir wieder weiterspielen damit. Und ich hoffe halt, dass sich da doch eine Generation irgendwann entwickeln darf oder innerhalb von Disney auch dann irgendwie das so eigenständig sein darf zu sagen, so, jetzt muss halt auch mal irgendjemand sterben, es darf mal jemand sterben, es darf auch mal, andere Themen angesprochen werden. Es dürfen auch mal persönliche Themen in diesem Universum verarbeitet werden, was George Lucas auch gemacht hat zu sagen. Das ist meine persönliche Geschichte. Luke bin ich. Der als Rebell gegen das Imperium kämpft und man das auf Hollywood umlegen kann und so weiter.

Basti:
[1:30:10] Das ist so ein bisschen meine Hoffnung. Der Film ist es noch nicht. Jetzt zeigt auch nicht die Richtung wirklich an, dass es möglich ist. Ich bin gespannt, was dieser Starfighter sein soll und kann. Ob der irgendwas darf. Ein bisschen ist ja dieses Ryan Gosling ist ja, zumindest kann man halt sagen, auf den können sich gerade alle einigen. Der ist, glaube ich, so der richtige Typ dafür. Und hat jetzt eben mit Project Hail Mary auch irgendwie bewiesen, dass man auch so wieder sich trauen darf. Auch wenn das jetzt nicht so das große Risiko war, aus meiner Sicht, aber trotz allem ja, ja, ich weiß trotzdem nicht, ob ich mir den Film, also diesen Starfighter im Kino angucken werde. Es kommt, also, ein bisschen, weiß ich nicht.

Christian:
[1:30:59] Ich kenn mich. Das wird jetzt ja, glaube ich, so zwölf Monate vergehen und dann hab ich schon völlig vergessen, dass ich diesen Mandalorian-Film geguckt hab, dass es einen Podcast gibt und ich sitz dann in einem Jahr im Kino und denk mir, ah, Star Wars ist zurück im Kino, mal gucken, wie es wird.

Basti:
[1:31:13] Mal gucken, ja.

Nächste Sendung: Supergirl [2026]

Christian:
[1:31:14] Ja, das ist aber schon fast eine gute Überleitung auch zum Programm, zum nächsten Programmpunkt hier in der Second Unit. Die nächste Ausgabe nach dieser hier wird nämlich auch wieder ins Kino gehen und zwar zu Supergirl. Da bin ich persönlich ja sehr interessiert, aber auch irgendwie ein bisschen skeptisch, auch ein bisschen vorsichtig. Das neue DCU unter James Gunn geht weiter. Ich habe den, glaube ich, noch nicht durchgelesen, die Comic-Vorlage, Supergirl, Woman of Tomorrow. Aber die ist sehr stark, sehr gut. Ich bin irgendwie ein bisschen, also ich kreuze die Finger und drücke die Zähne zusammen. Ich hoffe, dass der Film auch wirklich gut wird, aber das werden wir dann in der nächsten Ausgabe sehen. Könnte sein, dass die ein bisschen nach hinten auch rutscht, weil der Film Ende Juni erst ins Kino kommt und vielleicht rutscht dann der Podcast noch in den Juli. Den gibt es ja zwei Ausgaben im Juli, seid nicht böse. Aber ich will unbedingt Supergirl gucken, verpodcasten und dann nochmal wieder über das DCU sprechen und mal gucken, wie, also ich hoffe ja, dass der Film was zu erzählen hat und das nicht nur ein Brand Management Meeting äh,

Abmoderation

Christian:
[1:32:32] in Fortsetzung ist quasi. Basti, wo finden wir dich denn im Netz?

Basti:
[1:32:39] Ja, einerseits natürlich, wie du schon erwähnt hast, und wir erwähnen es nochmal bei BCGL, Staffel 7 ist relativ frisch raus, sehr lohnenswert. Ich habe gutes Feedback gehört. Und in meinem Kalender steht auch, dass wir demnächst uns um Staffel 8 kümmern wollen, also The Last Jedi. Ich bin vorsichtig vor voller Vorfreude, weil ich glaube, das wird für mich das Highlight. Ich glaube, wir werden mehr Zeit brauchen, um darüber zu reden. Das wird spannend. Genau, und ich habe noch ein Projekt und dafür betreibe ich jetzt auch mal schamlos Werbung. Ich bin Teil eines Projekts, das ist nicht nur meins und das ist inhaltlich nichts, es ist schon weiter weg, es hat nichts mit Filmen zu tun, aber es ist sehr, sehr nerdig, nämlich ich bin Teil einer Gruppe, die eine Spielekonsole baut. Und zwar die Rook-Konsole heißt das es gibt eine Website Rook.computer Rook ist R-O-O-K also wie der Turm im Schach auf Englisch oder die Saatkrähe davon haben wir uns inspirieren lassen, wir bauen tatsächlich eine.

Basti:
[1:34:03] Spielekonsole es, Es ist eine Retro-Gaming-Spiele-Konsole mit echten Cartridges, mit einem Raspberry Pi, mit Emulationen, mit selbstprogrammierten Spielen. Ich habe unter anderem ein Spiel programmiert dafür. Und da bauen wir gerade aktiv noch daran. Christian kennt die Konsole, hat sie schon mal gesehen, hat auch viele Prototypen schon gesehen. Und wir sind jetzt gerade aktiv in der Entwicklung dieser Konsole. Und man kann die auch verfolgen, nämlich bei YouTube. Da gibt es den Root Computer Kanal, wo wir gerade anfangen, die Version zu dokumentieren, die wahrscheinlich vielleicht, wir wissen es noch nicht genau, vielleicht auch mal bestellt werden kann. Und wir versuchen dort ein bisschen den Entwicklungsprozess zu dokumentieren, weil wir uns tatsächlich mittwochs immer treffen, Podcasts aufnehmen, also wir vom Team, und das dann einfach ins Internet stellen und ein paar Shorts rausschneiden und so weiter. Wer Interesse hat, darf sich das gerne mal anschauen. Da wird demnächst mal noch mehr an Infos kommen. Jetzt ist es gerade alles noch sehr, sehr.

Basti:
[1:35:12] Wenig an Infos. Also wenn man es genau verstehen will, ist es ein bisschen schwierig zu verstehen, was wir da gerade machen, aber wir versuchen das gerade jetzt alles zu produzieren, damit man in kurzen Sätzen versteht, was wir da machen und was unser Ziel ist und warum wir das vor allem machen. Genau. Und es gibt auch ein Newsletter. Das ist vielleicht noch die beste Idee. Gerne anmelden. Es gibt ein Newsletter-Formular auf der Website. Da erfährt man noch am ehesten immer, was passiert und so weiter und wo man die vielleicht auch irgendwann mal ausprobieren kann. Wir versuchen immer mal wieder Events zu machen. Genau. Ja. Also ich baue an einer Spielekonsole, was man halt so macht in der Freizeit.

Christian:
[1:35:55] Es ist tatsächlich ein sehr spannendes Projekt. Ich, wie du gesagt hast, durfte da auch schon mal was in den Händen halten und mir auch anschauen. Das erinnert mich immer so ein bisschen an South Park, was ihr da macht.

Basti:
[1:36:08] Okay.

Christian:
[1:36:08] Weil es gibt diese eine Folge, wo Eric Cartman einen Vergnügungspark kauft und dann allen Leuten sagt, das ist meiner, ihr könnt da nicht rein. Und dann stellt er aber fest, naja, um den Park zu betreiben und das Sicherheitspersonal und die ganzen Anlagen braucht er halt Geld, also lässt er fünf Leute rein. Und dann merkt er aber, dass er noch mehr Leute reinlassen muss und lässt er zehn Leute rein. Und irgendwann muss er so viele Leute reinlassen, dass er halt einen Vergnügungspark geschaffen hat, wo er genauso an der Schlange steht wie bei allen anderen und er keinen Bock mehr drauf hat. Also die Poete ist nicht ganz in eure Richtung, ich finde es aber super interessant, weil ihr zeigt und ihr plant und ihr macht, ihr seid wirklich ja dabei. Platinen irgendwie zu bestellen und also da passieren halt wirklich Dinge, das ist sehr physisch auch aber ihr habt halt jetzt nicht irgendwie den Geschäftsplan, im Hinterkopf und habt schon irgendwie 20.000 Geräte verkauft oder so, sondern ihr wisst ja selber noch gar nicht so richtig wo es hingehen soll mit dieser Idee aber ich finde es Wir haben die Konsole.

Basti:
[1:37:10] Für uns gebaut, das ist die Parallele zu South Park, wir haben gesagt, wir brauchen eine Konsole, das gibt tatsächlich einen Grund, warum wir eine brauchen Und wenn sich genügend HörerInnen melden, muss mich Christian nochmal einladen und erzähle ich das alles gerne noch.

Christian:
[1:37:26] Es ist halt so spannend, weil es jetzt halt eben nicht der Pitch ist, der sagt, und hier ist die Website und die ersten 20.000 bekommen noch eine Unterschrift auf die Konsole, sondern es ist halt ein Prozess. Und diesen Prozess mit dem geht der jetzt erstmal in die Öffentlichkeit und sagt, ey, und ihr habt ja schon quasi im Verborgenen schon einige Expertise aufgebaut.

Basti:
[1:37:45] Ja, genau. Aber ja, wir sind nicht angedrehten zu sagen, lass mal eine Konsole bauen, sondern es wäre mehr so ein, können wir das und wir brauchen die tatsächlich selbst.

Christian:
[1:37:54] Und wie geht das überhaupt?

Basti:
[1:37:55] Und wie geht das? Und geht das überhaupt? Und wie macht man das? Und dann haben wir irgendwann festgestellt, okay, die ist so cool und wir bekommen so gutes Feedback, dass wir doch ernsthaft und es hat vor allem so viel Spaß bislang gemacht und wir wollen nicht aufhören damit. Jetzt lass mal gucken, wie weit diese Idee sich trägt. Genau. Wir haben jetzt keinen Businessplan im Hinterkopf, wo wir sagen, so und so viele müssen wir verkaufen, damit wir so und so viele reich werden. Nein, da wird kein Gedanke dran verschwindet.

Christian:
[1:38:27] Auch da wieder bei South Park? Konsole bauen, Phase 1, Phase 2, Phase 3 Profit.

Basti:
[1:38:35] Ja, das sind hier sehr, sehr häufig, diesen Plan, ja. Der wird bei mir immer, also ich schreibe den immer irgendwo hin, wenn wir intern kommunizieren, so. Phase 1 dies, Phase 2 das, drittens Punkt Punkt Punkt, viertens Profit.

Christian:
[1:38:48] Genau. Sehr gut. Okay, da kann man sich auf jeden Fall mal reinklicken. Ich verlinke das auch vor allen Dingen auf den YouTube-Kanal und auch auf die Webseite und ja, BCGL, das geht quasi auch schon in die nächsten Startlöcher. Ja, ihr findet uns auch im Internet, also egal wie ihr diesen Podcast gerade gefunden habt, die Heimatbasis findet ihr auf secondunit-podcast.de Boah, ich bin schon zu müde, um hier zu sprechen. Bisschen schlecht bei einem Podcast, aber wir sind fast durch. Ihr könnt ein Plus-Abo abschließen, secondunitstudios.plus oder ihr schaut einfach mal in den Shownotes zu diesem Podcast, egal wo ihr das gerade hört. Da findet ihr auch einen Text dazu, der wird alle Links auch verlinken. Ihr könnt den Podcast abonnieren, egal wie ihr ihn gerade hört und ihr könnt ihn auch über PayPal beispielsweise unterstützen. Also macht das auch gerne mal. Bevor mir hier ganz die Luft ausgeht, sage ich Basti, vielen, vielen Dank fürs Dabeisein und fürs Star Wars gucken.

Basti:
[1:39:51] Das hat mich sehr gefreut, wirklich.

Christian:
[1:39:54] Das war auch wirklich harte Arbeit in dieser Stelle.

Outro

Basti:
[1:39:56] Nein, nein, nein. Nachos waren gut.

Christian:
[1:39:59] Sehr gut. Ja, vielen Dank. Bis zum nächsten Mal. Und ja, wir hören uns. Ahoi. Tschaui.

Basti:
[1:40:05] Bye, bye.