| Artist: | Second Unit Studios |
| Album: | Second Unit |
| Year: | 2024 |
| URL: | http://secondunit-podcast.de/ |
| 0:00 | Intro |
| 0:21 | Begrüßung |
| 2:14 | Danksagung |
| 3:43 | Vorverständnis |
| 23:36 | Plot |
| 35:17 | Cast |
| 48:46 | Film |
| 1:31:53 | Allgemeines Thema |
| 2:04:33 | Nächste Sendung |
| 2:05:35 | Abmoderation |
| 2:09:10 | Outro |
Christian:
Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Second Unit. Mein Name ist Christian Steiner und ich habe bei mir den Max Snyder und ich grüße dich mit einem herzlichen Wup Wup Wup Wup Ja, einen wunderschönen guten Abend. Wir sprechen heute über Stromberg, der Film. Den hast du uns so ein bisschen ins Programm schon vor Ewigkeiten, glaube ich, gewünscht und geholt. Und wir knüpfen quasi an. an eine Besprechung an, die wir bei dir auch schon gemacht hatten. Du machst ja das Radiokapitol, du bist ja eigentlich mittendrin und sehr tief dabei in Sachen, Stromberg-Rewatch und da werden wir mal ein bisschen jetzt den Film uns mal hier vorknöpfen, damit wir den auch mal besprochen haben. Ja, erstmal schön, dass du da bist. Herzlich willkommen.
MacSnider:
Ja, danke für die Einladung. Habe ich natürlich gerne angenommen. Auf Social Media schon gelesen, na, wer da wohl zu Gast sein wird.
Christian:
Da wurde schon gemunkelt, aber es ist klar, ganz genau. Ja, und wir werden jetzt mal über Stromberg, den Film, der Film, Stromberg, der Film, grammatikalisch schräg, aber irgendwie korrekt. Stromberg, der Film.
Christian:
Wir sprechen auch darüber, ich habe jetzt auch mal so ein bisschen die Gelegenheit genutzt, also wir sind jetzt hier, wenn der Podcast rauskommt, im November 2024, und haben quasi das Doppeljubiläum zu Stromberg um ein paar Monate verspätet, egal, aber vor zehn Jahren ist der Film rausgekommen und vor 20 Jahren ist die Serie gestartet und holy shit, ich fühle mich alt, aber genau, wir nehmen mal das Doppeljubiläum mit, um jetzt auch den Film zu besprechen.
Christian:
Bevor wir eintauchen, mache ich einen ganz kurzen Schlenker und Exkurs und sage vielen, vielen Dank an wunderbare Menschen, die diesen Podcast unterstützen, nämlich bei Steady mit einem laufenden Abo kann man diesen Podcast unterstützen, bekommt den Podcast ein bisschen früher, ein bisschen besser mit Kapitelmarken, mit Transkripten, mit Zugang zu unseren super geheimen Sendungsnotizen, die wir hier während der Sendung nebenbei immer beobachten. Also da gibt es das Ganze ein bisschen schöner und ein bisschen früher als Dankeschön für eure zahlreichen Zahlungen bei Steady. Da könnt ihr diesen Podcast nämlich finanziell unterstützen. Vielen Dank, dass ihr das tut. Vielen Dank an alle, die es schon tun. Vielen Dank an alle, die es noch tun werden und wollen. Denn ich kann jetzt schon mal sagen, dass ich da auch einiges im Hintergrund vorbereite und da auch mal wieder ein bisschen Schmackes in diese Steady-Kampagne stecken will.
Christian:
Deswegen vielleicht jetzt schon mal unterstützen, dann seid ihr direkt und als Allerallerallererste mit dabei bei allem, was da auch noch Neues passiert. Und ganz besonderen Dank geht raus an Sebastian und an Anne, die diesen Podcast so tatkräftig unterstützen, dass ich auch die Namen jedes Mal vorlese. Also vielen, vielen Dank an alle und klickt euch gerne mal durch bei uns in den Shownotes secondunit-podcast.de. Da gibt es auch alle möglichen Links und Banner. Ihr werdet es aber schon finden, wie ihr diesen Podcast unterstützen könnt bei Steady.
Christian:
Super. So, haben wir das auch hinter uns. Das ist quasi hier bei uns die, hier gibt es keine Müllermilch-Produktplatzierung wie in anderen Formaten und Dingen, aber hier gibt es immer Steady-Dankssagung. Genau, ja, Max Snyder, wie sieht es aus, Stromberg? How, when, why, how much?
MacSnider:
Wir haben jetzt die Gelegenheit verpasst, hier ganz subtil einfach nur für uns selber so Müllermilch-Weiß ins Bild zu halten.
Christian:
Ja, ich trinke auch das falsche Getränk gerade. Ich brauche Koffein, deswegen ist es schon Koffein haltend. Ich hätte so einen Müller an mich.
MacSnider:
Um so ein bisschen da wieder drauf anzuspielen, ja. Also ich habe auch mal vor einer Weile überlegt, wie habe ich denn die Serie wahrgenommen? Und wahrscheinlich so, als die damals TM im Fernsehen lief.
MacSnider:
Auf jeden Fall und je älter die letzte Staffel, die Liefvorsen 11 da habe ich dann auch schon auf jeden Fall Podcast gehört und da hat ja auch die Mediencube zum Beispiel zur ersten Folge auch ein Audiokommentar gemacht, Und da hat man das dann auch schon aktiver verfolgt. Und ja, dann natürlich die letzten Jahre auch immer mal öfter mal irgendwie zu Hause auf Plex oder Netflix geschaut, als einfach Wohlfühl-Serie, um irgendwie drin zu versinken und zu schauen. Und ja, jetzt natürlich die letzten paar Jahre für den eigenen Podcast auch nochmal öfter geschaut. Und den Film habe ich, also ich habe ihn auf jeden Fall in der Premiere, in der Weltpremiere gesehen. Ich war leider nicht in Köln, aber sie haben damals von da übertragen in die Kinoseele.
MacSnider:
Habe das sogar glaube ich noch in dem alten Friesheimer UCI gesehen und Und genau, da haben sie einfach übertragen vom Roten Teppich, da haben wir Steven Gäthchen natürlich, der irgendwie die Leute interviewt hat. Da gibt es irgendwie so eine grobe Zusammenfassung der Interviews auf der DVD. Es gab so, ob es irgendwo eine Special Edition irgendwie gibt von der Blu-ray oder DVD, wo nochmal mehr drauf ist. Und da haben sie relativ, ja, ausführlich aber von der Premiere vom Roten Teppich berichtet und gegenüber der Film aus.
Christian:
Also du hast dann, also du bist in Berlin ins Kino gegangen zu dieser Premiere, also die Premiere fand da ja zeitgleich dann irgendwie statt und im Kinosaal haben sie aber aus Köln so ein bisschen die Berichterstattung, die Vorberichterstattung quasi mit in den Kinosaal nach Berlin gesendet. Das war euer Vorprogramm sozusagen zum Film.
MacSnider:
Genau, genau. Die haben dafür... Das so als generelle Unterhaltung da gemacht und da hat man ganz gute Stimmung schon mal einfangen können. Und dann habe ich relativ zeitnah das Hörbuch in der Arbeit gehört. Welches? Also eine Hörbuchvariante vom Film. Auch komisch. Von Stromberg natürlich, also Christoph Maria Herbst eingesprochen. Während des bekam ich nochmal Lust, den Film zu schauen. und dann sag, sag, ach.
Christian:
Also erzählt er die Ereignisse des Filmes nach oder wird der Film reingespielt und, also wie muss ich mir das vorstellen?
MacSnider:
Ja, es ist glaube ich schon als Hörbuch erzählt den, also die haben glaube ich nichts eingespielt, sondern es ist glaube ich das Buch zum Film und Herbst spricht es ein. Währenddessen habe ich immer noch mal Lust bekommen, den Film zu sehen und dann, einfach schnell geguckt, so, ah, wann läuft der? Ah ja, hier, die U-Zeit, ja, passt, zack, fertig. Sehr gut. Ja.
Christian:
Eine Frage habe ich dazu auch noch, weil ich wirklich die Credits, also ich habe den jetzt auch auf Netflix nochmal gesehen und immer schön per Standbild mich durch die Credits durchbewegt, weil ich das, vorher nicht gefragt habe und hast du den auch irgendwie damals, wie sagt man, ge-crowdfunded? Nee, tatsächlich nicht.
MacSnider:
Ich weiß gar nicht, warum, aber nee, war ich nicht dabei. Nee. Aber das habe ich mitbekommen. Das ist ja auch so eine fast Einzigartigkeit des Films, dieses Crowdinvestment, was es ja war, dass die Leute da Geld reingeben konnten und ab dem Zeitpunkt, wo der Film vom Umsatz her Gewinn macht, gibt es dann 50 Cent pro anteilig wieder zurück. Und da gibt es auch irgendwie Artikel im Internet, wo irgendwie berichtet wird, hier gibt es Auszahlung von irgendwie so und so viel, 1000 Euro für die entsprechenden Leute, die da Geld reingesteckt haben.
Christian:
Ja, ja, das habe ich auch gelesen.
MacSnider:
Zurück. Und also was ähnliches war es ja bei Iron Sky zum Beispiel, da konnte man ja auch diesen Film unterstützen und nämlich habe ich auch im Kino gesehen und bin halt, bei den Credits sitzen geblieben, bis irgendwann der Name Seabase Seabase e.V. Irgendwie durchliegt. Ah ja, da wusste ich, jetzt kann ich gehen. Da waren sie. Jetzt kann ich gehen. Und ja, also die können wirklich Ich fand es auch mit Stolzbauten, ohne die Fans hätte es den Film so nicht gegeben.
Christian:
Da können wir gleich auch nochmal ein bisschen drüber quatschen, über diesen ganzen Produktionsweg und auch so vielleicht nochmal ein bisschen die Serie einfangen. Also klar, ein Film zu einer Serie und ja auch ein Abschluss, das ist ja das Ende der Serie, das bildet ja wirklich einen, ich möchte schon fast sagen, definitiven Abschluss zu der ganzen Serienreise. Das ist natürlich auch eine Sache für Fans das ist Fanservice, also ich gehe auch davon aus dass alle die zuhören irgendwie Stromberg kennen, gesehen haben so das ist, also da ist man finde ich in so einem etwas anderen Kosmos unterwegs, vielleicht können wir da am Ende auch noch mal ein bisschen drüber sprechen, über dieses Phänomen von, TV-Serien, die irgendwie einen Sprung ins Kino schaffen ähm, Aber da gibt es noch viel so rauszupicken und einzuordnen. Ich überlege auch gerade, wie es bei mir war mit Stromberg. Also ich kann sagen, mit der Serie. Also erst mal, wir beide waren zusammen bei dir. Also ich war zu Gast bei dir in der Radiokapitol. Das war, glaube ich, ist es die 13. Folge? Es ist auf jeden Fall, also unsere Besprechung ist zu Staffel 2, Folge 3. Das müsste ja dann...
MacSnider:
Genau, genau. Der Kurs, wo wir, um auch da wieder den Namen einzerfen, draußen am Spreeufer vor der Seabase saßen und da gemütlich aufgenommen haben.
Christian:
In sommerlicher Berlin-Laune und eine, ich kann mich noch erinnern, eine starke Folge besprochen haben. Also da war ja gerade so am Ende auch die Tragik dieser Stromberg-Figur, die hier vielleicht auch nochmal ein bisschen anders aufgegriffen wird. Nicht in tragischer Form, aber in heldenhafter Form vielleicht, aber auch so ein bisschen diese Folgen, die so ein bisschen mehr sind als nur der Klamauk und der Comedy-Faktor, der bei Stromeck ja auch mit drin ist. Genau, ich habe noch gerade überlegt, also die Serie, ich habe die ja auch damals, ich habe die im Fernsehen so mitgenommen, vor 20 Jahren, als Fernsehen irgendwie auch noch als Medium, sage ich mal, relevanter war und irgendwie auch mehr so den popkulturellen Puls auch noch so mitgegeben hat. Und da kann ich, also ich kann mich so dunkel daran erinnern, auch als das irgendwie losging und das waren ja auch noch so Zeiten ProSieben-Serien, Comedy-Serien.
MacSnider:
Eigenproduktion vor allem.
Christian:
Eigenproduktion und auch so dieses, ich weiß nicht, ob das…, Boah, überleg mal, vor 20 Jahren, da war ich, ich möchte es gar nicht aussprechen, aber auf jeden Fall jünger. Ich weiß nämlich auch gar nicht mehr, also ich kann mich zum Beispiel auch noch an die Phase erinnern, als ProSieben irgendwie, ich glaube Montagabends oder so die Simpsons gezeigt hat, so Primetime, als das irgendwie losging, so Viertel nach Acht oder Viertel nach Neun, Viertel nach Zehn, auf einmal waren da die Simpsons irgendwie unterwegs, nicht mehr irgendwie abends um sieben, sondern dann halt so später und so dieses ganze Serien-Ding, Bulli-Parade, an sowas erinnere ich mich noch.
MacSnider:
Oh ja.
Christian:
Ich wüsste schon gar nicht mehr, wo das zeitlich, aber das war ja, glaube ich, auch später. Schuh des Manitou kam ja, glaube ich, auch irgendwie so. Ah ja, vielleicht sogar noch davor, vor Stromberg, der Serie heraus. Auf jeden Fall so diese Zeit, so da ist für mich halt irgendwie Stromberg drin und vor allen Dingen auch der Start von Stromberg. Und dann hat das ja auch nochmal so fast zehn Jahre gedauert.
Christian:
Also bis der Film dann rauskam, aber das, also die Die Serie war ja auch, glaube ich, erst kurz davor abgeschlossen, irgendwie so 2011, 2012 irgendwie. Und da erinnere ich mich auch so dunkel dran, dass das für die Serie auch echt schwierig war, durchzukommen. Also dass die Einschaltquoten, glaube ich, nicht so gut waren, wie man wollte. Und dass da schon viel auch über die Fans ging und auch über, glaube ich, Kritiken, die gesagt haben, so ey, gebt Stromberg irgendwie noch ein bisschen Chance. Und ich kann mich auch so, ich vermute, nachdem wir diesen Podcast gemacht haben, werde ich auch wieder kreuz und quer durch die Serie reiten, so auf Netflix, aber ich erinnere mich auch dran, dass die Serie so zwischendurch auch so ein bisschen für mich ins Schlingern gekommen ist, so dieses….
Christian:
Also die Prämisse von Stromberg, diesem Chef, der eigentlich inkompetent ist, der irgendwie alle möglichen negativen Eigenschaften in sich vereint und diese Truppe um sich hat und diese exzentrischen Charaktere drumherum, die alle eben für mich auch auf so einem Simpsons-Level irgendwie, also auf so einem, wie so eine Art Comic-Figuren ja auch sind. Die sind ja alle sehr überzeichnet, sehr drüber, sehr deutlich, auch die Storylines. Aber dass das halt irgendwann im Laufe der Serie auch so ein bisschen in Straucheln gekommen ist, weil so die Frage auch immer war, was machst du mit Stromberg noch? Wohin soll es denn noch gehen? Der scheitert ja quasi durch alle Instanzen weiter nach oben und irgendwann müsste auch dem letzten Trottel in dieser Versicherung aufgefallen sein, wer Stromberg ist. Spätestens dann, wenn man mal ein paar Folgen dieser vermeintlichen Doku gesehen hat, die da ja irgendwie produziert wird.
MacSnider:
In der dritten Staffel haben wir ja mit Wehmeyer irgendwie das beste Beispiel von, er ist wieder da und von Wehmeyer, ja, hier unsere Werbeikone und dann so, und dann supportet er ihn ja noch und hält ihn immer so ein bisschen vor Bäcker an Schutz und so und ist hier unsere Werbeikone und so und dann ist er so ein bisschen am Straucheln und irgendwann merkt der Wehmeyer auch, der ist ein totaler Vollidiot, der talkt ja gar nichts.
Christian:
Und das kannst du halt nur begrenzt oft erzählen. Also ein neuer Chef über Stromberg, der nicht weiß, wer er ist, okay. Auch das hat man irgendwie dann oft gesehen. Und da kann ich mich so im Laufe der Serie einfach dran erinnern, dass ich schon so das Gefühl hatte, ja, Als Stromberg dann noch zu Ende war, ist auch okay, ist in Ordnung so. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie sie das bei der Serie noch gelöst hatten, aber irgendwie hat das ja auch irgendwie wieder zurück geschafft und das war alles okay. Das war alles okay, auch als es ein bisschen mehr auch um Strombäck als Person ging, nicht nur als Comicfigur, als sie versucht haben, auch mit ihm so ein bisschen, wie gesagt, diese Tragik auch mehr mal rein zu bringen, ne, so eigentlich ist er ja auch nur ein armes Würstchen, der wird ja eigentlich gerne, von allen oder zumindest von einem besonderen Schirmchen gerne gemocht, so.
Christian:
Naja, und dann war die Serie halt vorbei und ich weiß auch gar nicht, also ich hab den, ich hab den, ich hab den Film garantiert nicht im Kino gesehen, ich hab den dann auch irgendwie so im Heimkino nachgeholt. Also bestimmt auch irgendwie nachher Streaming oder auch irgendwo mal eine DVD ausgeliehen oder so, aber dann auch so im Laufe der Jahre öfter geguckt und der gehört halt irgendwie auch so dazu, ne? Also wenn du halt durch die Serie durchgehst, dann guckst den Film halt auch zum Abschluss. Das ist halt einfach das letzte Kapitel so dieser Erzählung und dieser Geschichte, und ist halt eben auch bei Netflix, ne? Also das ist ja auch glaube ich für solche Streamer ganz nett, so das ist relativ sticky. Das ist, wie du sagst, so Wohlfühlding. Also ich will nicht wissen, wie oft ich mein Netflix-Abo reaktiviert habe, um gleich als erstes den Stromberg-Film oder sowas zu gucken.
MacSnider:
Ich habe gerade mal geguckt, wann lief denn Stromberg im Linear-Fernsehen damals? Und wo du es angesprochen hast, ja, die Quote und so, ja, vom Sendeplatz her, also die erste Staffel lief immer montags gegen 21.35 Uhr oder irgendwie sowas. Sonntags gegen 22.10 Uhr war dann die zweite Staffel.
Christian:
Wow.
MacSnider:
Und ja, auch immer so die, also relativ spät so, also jetzt nicht so super Primetime, ne?
MacSnider:
Und Staffel Staffel 5 ja, auch so 22.10 Uhr, und ja, Da hat man das halt so damals immer geguckt und da war das dann halt auch die einzige Möglichkeit der DVD sich zu holen das irgendwie zu schauen, und jetzt kannst du halt entweder im, eigenen privaten Heimkino-Dings über Plex oder so gucken oder halt über Netflix lustigerweise haben sie auf Netflix die erste Staffel noch mit diesem Werbetrenner drin, Also diesen Ah ja Ah, da kommt jetzt Werbung und dann ist die Werbung zu Ende und dann kommt wieder so kurzer Jingle, das ist irgendwie eine Netflix-Variante lustigerweise noch drinne, was sie da zur Verfügung gestellt bekommen haben. Und der Film tatsächlich das Einzige, was es in HD gibt von Stromberg. In einem der Interviews sagte, Arne Feldhusen, wie ist das? Wir haben Stromberg noch in Digi-Beta aufgenommen. Es wird das nie in HD oder so geben. Ich weiß auch gar nicht mehr.
Christian:
Wie war denn das Seitenverhältnis? Ist das alles noch 4 zu 3-Stuff?
MacSnider:
Nee, es ist 16 zu 9 tatsächlich. Während jetzt lustigerweise Pastewka zum Beispiel, was ja kurz danach gestartet ist, noch sehr lange in 4 zu 3 lief. So die ersten vier Staffeln oder irgendwie sowas.
MacSnider:
Ich sehe Stromberg da schon in 16 zu 9 mindestens gedreht, ausgestattet, wahrscheinlich auch noch in 4 zu 3, aber schon in 16 zu 9 gedreht und auch schon gedacht. Man sieht selten irgendwie, es gibt keine Szene, wo man irgendwie, oh, das sollte aber hier nicht im Bild sein. So wie bei Buffy zum Beispiel oder so oder anderen Serien, wo irgendwie man das restauriert und dann festgestellt hat so, hm, da sind irgendwie links und rechts am Rand Sachen zu sehen, die da gar nicht zu sehen sein sollten oder so ähm, ja und ja das ist auch so eins der Sachen, die so den, der Film so ein bisschen, raussticht und was besonderes ist, ne, das hat so einen besonderen Look irgendwie es gibt auch, auf der DVD eine nicht gezeigte Szene die einfach wunderbar nochmal so rekapituliert, was Stromberg eigentlich ist für einer und es wäre aber auch eine Szene, die super in eine Folge reingepasst hätte einfach, er spricht da irgendwie, Sabbel in der Kantine an. Irgendwie, da geht es irgendwie um, ja, hier, der Ernie, der bewirkt sich in der Zentrale, da hat er keine Chance und so. Naja, das geht ja hier alles über den Dings und dann auf einmal kracht von oben, von der Kantine, irgendwie ein Stück von der Decke ab.
MacSnider:
Als es gerade darum geht, Menschlichkeit ist jetzt wichtig und so und Sabbel schreit irgendwie, ah, und alle gucken so, oh Gott, was passiert und er weiter, ja, und ich hier mit dem Ernie und bla bla bla und er interessiert sich einfach gar nicht, was drumherum passiert ist und ob jetzt gerade irgendwie was passiert ist oder so. Er redet einfach weiter vor sich hin und geht dann aus der Szene und nimmt sich den Becher heißen Kakao, den sich Sabbel gerade gezogen hat und sie guckt so, was ist mit meinem Kakao? Hallo? Und hast du mal 50 Cent kurz? Ja, ne. Ja, super Szene. Und.
MacSnider:
Die Strombergkantine könnte man ja auch aus vielen anderen Serien, also den Drehort, den kann man auch in vielen anderen Serien, Lady Krachen zum Beispiel, so eine Varianz, da kennt man den auch. Und was es natürlich auch im Fernsehen, wenn dann, glaube ich, nur einmal gab, ist dieses am Ende der Staffeln, nochmal so ein Highlight, so ein Rückblickding, was sie da haben, wo sie da vor den Monitoren sitzen und in-Universe quasi zurückschauen, die haben sie, glaube ich, mindestens einmal im Fernsehen ausgestrahlt. Ich kann mich auch dunkel daran erinnern, dass ich mal im Fernsehen gesehen habe in der regulären Ausstrahlung. Das ist ja auch eher selten für so eine Serie. Und ja, wie du gesagt hast, dieses Ding so, also so, Staffel 1 ist so, ja, da geht's so los und dann so 2 und 3 sind so, glaube ich, wahrscheinlich so die Highlights, auch die beliebtesten Staffeln und ab 4 so mit dem Finsdorf-Ding und so und 5 ist schon so.
Christian:
Da hat man schon gemerkt, so mit Finsdorf, dass die da echt so einen richtigen Spin halt reinbringen, ne? Also das war ja, dass Stromberg versetzt wird in so ein kleines Dorf. Also sind für mich auch Highlights natürlich, so Stromberg mal außerhalb des eigentlichen Büros. Und wenn er da mit seinen Büroschuhen da auf dem Bauernhof unterwegs ist und da meint er, er sei ja so clever und könnte da alle unter den Tisch saufen. Also es ist schön, so dieses Fish-out-of-Water-mäßige.
MacSnider:
Ja, und da kommt einer rein und sagt, sind da was reingetreten? Und er guckt so, oh, scheiße.
Christian:
Und also das funktioniert, aber das ist halt auch ein Beispiel gewesen von, hey, man muss mal radikal was ändern, weil Stromberg halt immer noch in der Abteilung und auf dem Weg nach oben kannst du halt nur so oft erzählen, bis halt wirklich so allen auch in der Serienwelt klar sein müsste, dass hier irgendwas nicht stimmt. Genau, aber da kommen wir gleich auch noch drauf zu sprechen.
Christian:
Du hast die ehrenvolle Aufgabe, als Gast den Plot des Filmes noch mal zusammenzufassen. Also worum geht es bei Stromweg, der Film? Was passiert?
MacSnider:
Ja, die Kapitol feiert ihr 50-Jähriges und wir sehen erstmal zu Beginn des Films, dass Ernie immer noch stellvertretender Abteilungsleiter ist, während das am Ende der fünften Staffel eher so eine Verzweiflungstat vom Dübel war, der irgendwie so Ja, wir sind doch hier, ich hab geschaut von den Zahlen her und so Ich mach dich jetzt zum Chef und gibt's da kurz Witzeleien, dann denkt man so, der Ernie als Chef, es funktioniert doch irgendwie gar nicht so.
Christian:
Berthold.
MacSnider:
Berthold, Entschuldigung, ja. Herr Halsterkamp.
Christian:
Genau.
MacSnider:
Und das erzählt uns der Film in der Vlog-Szene quasi. So ein schönes Show, don't tell. Es funktioniert offensichtlich irgendwie, beziehungsweise man könnte auch sagen, vielleicht hat sich niemand Besseres gefunden. Nach Ulf und Tanja. Und Schromberg hat auch immer noch seine Position und ja, während die, Arnie, Herr Heisterkamp, sich freut, zu der Filmfeier zu fahren und da was vorbereitet mit so einem kleinen Mini-Orchester und damit einem, ich glaube, auch sogar eigens produzierten, Lied, das ist ja nicht so, worauf sie irgendwie referenzieren oder so, nur was eigens komponiertes da, wollen sie da irgendwie auftreten und am bunten Abend teilnehmen und schon gesagt, nee, da wollen wir nicht, was sollen wir da, wir machen hier so ein Filmchen hier, ne?
Christian:
Stimmt, da, hier einen tollen Werbespot.
MacSnider:
Und dann bekommt er aber zum einen mit, dass, er sich, dass Berthold sich bei der Zentrale irgendwie beworben hat und da wohl ganz gut dasteht und außerdem, vom Hausmeister mitbekommt die Cafeteria soll in eine Lounge verwandelt werden. Das ist meine Lieblingsszene in diesem Film. Man muss immer wieder daran denken, wo Lounge lesen. Ach, eine Lounge.
MacSnider:
Mitbekommt so, die Kapitol macht zu. Und wir werden auch in einer weiteren Szene den Headpatch Peter Rütten sehen, der sich auch schon am Umorientieren ist und gerade als DHL als UPS-Paketbote irgendwie, sich versucht, in der Frühschicht quasi als Frühsport, wie er so schon sagt. Und da ist er dann oh, ja dann fahren wir jetzt doch zur Feier und fahren dann mit Arschlochreisen wie es ja schon heißt, im Film mit einem Bus aus wie hieß der Ort Finstorf sogar, fahren da hin, irgendwie der Busfahrer ist aber auch schon ewig unterwegs und ist auch nochmal so eine Spiegelfigur von Stromberg, so ein bisschen so ja, so auch so ein Workaholic irgendwie und kommt dann da gerade noch so an, Stromberg fährt dann selber den Bus, weil der Bus war so, ich bin jetzt müde, ich klicke mich mal hin.
MacSnider:
Und landen dann da, wir sehen kurz, ach, da ist ja die Frau Berkel, seine Chefin aus der ersten Staffel, da ist auch ein Potschelow, den wir noch in der ersten Staffel gesehen haben. Und was macht die eigentlich? Und für die läuft es eigentlich auch ganz gut und man könnte sagen, sogar besser als für Stromberg. Und dann sehen wir so eine relativ dröge, Firmenfeier irgendwie mit so wir haben da eine neue Marketingkampagne und hier ist unser Film und dann sehen wir so ein Hochglanzwerbefilmchen mit der Frau Berkel irgendwie, Vertrauen ist der Weg und dann sitzen wir da so oh ja toll, wir applaudieren mal dann hackt ja Stromberg so ein bisschen die Veranstaltung und der kommt als nächstes und drückt ja dem hinter der Regie hinter der Bühne die VD in die Hand und dann kommt halt, sein Werbefilmchen aber halt ein bisschen anders und zeigt halt so läuft es wirklich, und was dann nochmal so ein Mini-Best-Of ist mit neuen Szenen.
Christian:
Hab ich mir auch schon gedacht, dass es eigentlich auch der ideale Trailer für den Film, ne? Also wenn du den wie so 300 Feuer einfach so losgelöst im Kino gesehen hättest, vor einem irgendeinem anderen deutschen Film, dann wäre das ja eigentlich auch so das perfekte, der perfekte Trailer so für Stromberg, der Film.
MacSnider:
Und dann übernimmt er da auch im zweiten Akt irgendwie dann der Filmfeier, die Party, nachdem da erst so ein Orchester da klassische Musik spielt und wortwörtlich irgendwie alle am Einschlafen sind. Und dann läuft halt klassische Musik irgendwie.
Christian:
Ja, Stromberg wollte ja auch schon mal den, Roberto, den Ronald Kaiser wollte er ja schon mal engagieren, also er kennt sich aus in Sachen.
MacSnider:
Unterhaltung und und holt sich dann den DJ von der Hochzeit, die parallel in dem Hotel stattfindet von Jennifers Ex wie sich so ausstellt, und dann sehen wir da Carsten Meier, aka Aerobic, als DJ. Die schmeißen dann da richtig den Arm und wir sehen, wie es dem Klinkhammer gefällt und er sieht, oh Mensch, der kann ja hier richtig was. Und heuert ihn dann an so, ja, Herr Stromberg, da stehen ein paar schwere Zeiten vor uns und wir brauchen da jemanden, der den Leuten die schlechten Nachrichten schmackhaft macht. Und ihn dafür anheuert und ihn dann noch auf eine exklusive Firmenfeier einlädt und das Wort wirklich nur ein Rudelbums ist. Und er in seiner Romantik oder in dem Durcheinander da irgendwie auch mit Jennifer wieder zusammenfindet und sie dann da mitnehmen will und bis sich dann rausstellt, die Jennifer ist hier ein bisschen fehlern Platz. Und dann eskaliert es ja immer weiter, dass sie so.
MacSnider:
Dass sie dann den Spieß umdreht und tatsächlich mal, einmalig was wirklich ja nicht nur für sich, sondern für alle tut. Und die Leute hat erzählt so, ja, das ist bald vorbei hier. Also die Kapitol schmeißt dich und dich und dich und euch, ihr alle, seid bald euren Job los. Dann geht es immer so weit und eskaliert immer so. Demonstrieren gehen da erst vor dem Hotel, wo da der Klinkammer und so die Leute irgendwie nächtigen.
Christian:
Lurchi.
MacSnider:
Demonstrieren erst davor, genau, Lurchi, Lurchi. Und dann, ja, es ist so eine Montage. Wir sehen irgendwie, Fernsehen kommt dazu und irgendwie Interviews und so. Und wir sehen auch in verschiedenen Sprachen, ich glaube, einmal von den Nachbarländern, Niederländische Fernsehberichterstattung, türkische Berichterstattung, die alle über die Proteste berichten und so.
Christian:
Stromberg, der Wutbürger, der als Aushängeschild einer ganzen Gesellschaft, europäisch.
MacSnider:
Und aus Fick die Kapitol wird dann auch irgendwie Fick das Kapital und so. So eine Allgemeinbewegung. so, ne? Und ja, das ist dann so das Ende des Films und als Letztes sehen wir quasi den ersten Szene des Films, wie Stromberg da in der SPD-Zentrale in Berlin, glaube ich, steht und ja, jetzt da tätig wird.
Christian:
Am Anfang stimmt, das war noch so dieser Prolog, da denkt man noch, wo ist Stromberg im Glaspalast? Also diesen schicken Anzug und der sagt so, jetzt bin ich endlich oben angekommen und man denkt, ist der jetzt wirklich in der Firmenzentrale gelandet?
MacSnider:
Ja, genau.
Christian:
Also so in Richtung Aufstieg gedacht und dann stellt sich am Ende raus, ja, aber halt eben bei der SPD.
MacSnider:
Anders.
Christian:
Und ganz anders, als man dachte so. Und im Grunde genommen, das habe ich mich nämlich auch gefragt, im Grunde genommen beginnt da ja quasi, also ich weiß, immer noch nicht, ob das eigentlich ein Gag auf Kosten der SPD ist. Also ob die SPD nicht verstanden hat, dass er sich eigentlich vielleicht auch über sie lustig macht, oder ist das gar nicht? Weißt du, Stromberg, der bei der SPD landet und wir wissen, wer Stromberg ist und wir wissen, was Stromberg so mit sich bringt.
MacSnider:
Vor allem auch Frank-Walter Steinmeier, der da als er selbst sich einen Gastauftritt gibt.
Christian:
Ja, also ein gelungener Gag, aber ich habe mich immer gefragt, was sind eigentlich die Implikationen von dem Gag? Weil so, ähm, Ich spinne die Geschichte immer gleich weiter. Es ist ja quasi Stromberg 2.0. Stromberg, der halt raus aus der Kapitol, rein in die Partei. Und wir wissen ja eigentlich, das ist ja zum Scheitern verurteilt.
MacSnider:
Eigentlich fehlt in der Szene noch mal so eine Einblendung, immer so ein Wechsel zu den anderen, die diese Szene sehen, also seine ehemaligen Chefs und so, die diese Szene sehen und alle nur so, oh Gott, was macht der denn da jetzt? So ein bisschen haben wir das ja, aber das fehlt eigentlich.
Christian:
Ja, und wir sehen ihn ja auch nicht einmal in der Partei irgendwie arbeiten oder wirken. Es ist ja so, also wahrscheinlich auf dem Weg zum ersten Tag, zum ersten Termin und ja, als das große Aushängeschild einer, Bewegung, einer Straßenbewegung, fein, aber da, wo der Film aufhört und der Rest anfängt, müsste ja eigentlich so nach zehn Minuten klar werden, so, der hat ja eigentlich gar nichts verloren, also was will der hier, was kann der hier überhaupt, außer irgendwie Unfug reden und also so als mediale Figur fand ich das in dem Film irgendwie auch ganz sinnig, so Stromberg so nochmal so ein Medienphänomen irgendwie, ja, aber ich fand es irgendwie immer spannend, dass das sozusagen der, der Ausstieg sozusagen aus der Stromberg-Geschichte ist, zu sagen, ja und dann ist er auch noch bei der SPD gelandet, so nach dem Motto.
Christian:
So Chaos-Haufen Also entweder er wird nie auffallen dort, was halt ein schlechtes Zeichen für die SPD ist, oder er ist nach drei Minuten eigentlich wieder vor der Tür gesetzt und was für Stromberg eigentlich eher so ein schlechteres Ende nimmt. Genau, da können wir vielleicht am Ende auch noch mal kurz drauf eingehen.
Christian:
Ich würde gerne noch ein bisschen Cast und Crew durchgehen, da haben wir auch schon ein paar Namen genannt, ein paar wichtige. Wir haben hier in Sachen Drehbuch Ralf Hussmann, der Serien-Creator ist und wie wir dann glaube ich auch ab dem Abspann der zweiten Staffel auch offiziell dann am Ende jeder Folge erfahren haben, glaube ich ein großer Fan der BBC ist. Denn es gibt ja eine, oder ja, es gibt halt eine andere Serienvorlage, The Office, da hat man sich wirklich sehr viel am Konzept bedient, aber Hussmann hat hier auch das Drehbuch geschrieben, er ist der Seriencreator, er tauchte auch am Ende im Abspann wieder mit so einem Seitenhieb auf, der eben sagt so, also ne, weil nach diesem Medienphänomen Stromberg, Wutbürger, Straßenbewegung, so, da werden dann halt irgendwie Leute interviewt und ich glaube, Hussmann ist da auch schon irgendwie in der Serie als Mitarbeiter der Kapitol aufgetreten.
MacSnider:
Mit einem BBC-T-Shirt.
Christian:
Mit einem BBC-T-Shirt und jetzt sagt er da im Abspann so, ja, Stromberg ist ein durch ein durch deutsches Phänomen. Genau, das kann ich mir ja gar nicht vorstellen, dass das in irgendeiner Form irgendwo anders, Zwinker, Zwinker.
MacSnider:
In Großbritannien zum Beispiel.
Christian:
Genau, dann haben wir in der Regie Arne Feldhusen, der glaube ich auch bei der Serie immer dabei war. Ich weiß nicht, ob er jede Folge gemacht hat.
MacSnider:
Genau, der war in der Feldserie auch in den Serie auch schon dabei, genau. und im Film auch eine wunderbare Cameo hat mit noch zehn Tote.
Christian:
Ach, okay.
MacSnider:
Und weil auch eine Trailer-Szene ist und man denkt so, was ist das für eine Szene? Ja, stimmt.
Christian:
Ja und dann haben wir beim Cast natürlich an allererster Stelle Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg, der vielleicht erstmal noch die Liste durchgehend Milena 30 als Jennifer Schirrmann, Bjarne Mädel als Berthold, heißt er Kamp. Sein Großvater ist im Krieg gefallen, ne? Ich verbitte mir das, Annie. Diana, wie heißt sie, Staley, als Tanja Steinke. Staley, genau. Oliver Nuck als Ulf Steinke. Und dann haben wir noch so ein paar andere Gastauftritte, Nebenauftritte. Wir haben Max Mauf als Jonas, der ja auch schon bei der Serie in der letzten Staffel dabei war. Goda Hart-Giese als Hartmut Münchow, der da am Buffet ordentlich einstecken muss. Wir haben Michael Wittenborn als Klaus Klinkhammer, der Kapitolchef dort, der Stromberg da so als Werbefigur noch einbauen will, du hast schon gesagt, Carsten Mayer als Günni und Frank-Walter Steinmeier als er selbst. Ja, und ich wollte nämlich gerade ansetzen und sagen, Christoph Maria Herbst ist natürlich, ikonisch in der Rolle. Er ist die Rolle. Ich glaube, er hat auch sehr, sehr viel aus der Rolle so mitgenommen. Also ich möchte nicht wissen, wie viele Häuser und wie viele Autos und wie viele.
Christian:
Lebensrenten er mit Stromberg abzahlen konnte, weil neben der Serie war das ja irgendwie auch also ein Dauerbrenner, ein Dauerthema irgendwie. So und ich glaube, dass das bei ihm eben, darauf wollte ich nämlich hinaus, ich glaube, dass das für ihn auch echt, also ich mag das sehr, was sie in der Paztefka-Serie mit ihm gemacht haben.
MacSnider:
Also das hat ja.
Christian:
Ordentlich so Seitenhiebe auf Stromberg und das.
MacSnider:
Dass er immer nur das spielen kann und nichts anderes und andere auch immer nur darin sehen und keine nur Stromberg und ich hab, es läuft aktuell, ja, den wollte ich noch sehen, im Kino der, Buchspazierer mit ihm in der Hauptrolle als, Mann, der im relativ alten aussterbenden Gewerbe nachgeht und das ist ein Trailer gesehen und so ja, sieht spannend aus, hätte ich schon Lust drauf und, Berthold Heisterkamp Bjarne Medel ja mit mindestens zwei Serien bewiesen hat, dass er durchaus noch ganz andere Rollen spielen kann. Tatort Reiniger und Mord mit Aussicht bewiesen hat, dass er da auch ganz andere Rollen spielen kann. Hatte noch der kleine Mann, da gab es glaube ich eine Staffel, das war nicht so erfolgreich, aber, Sörensen hat Angst. Zum Beispiel gab es ja auch noch, hat er auch nochmal gezeigt, er kann auch sowas spielen.
Christian:
Und Regie führen.
MacSnider:
Man nimmt es ihm ab, genau. Und ja.
Christian:
Also genau, das ist der Punkt, auf den ich auch so ein bisschen hinaus wollte. Ich glaube, Christoph Maria Herbst hat, glaube ich, auch schon auch Schwierigkeiten gehabt, vielleicht auch immer noch sich von dieser Rolle irgendwie zu lösen. Also es ist so ein bisschen Fluch und Segen. Also ich glaube, großartig natürlich, so was spielen zu können und auch so damit aufzugehen. Und das tut Piane Mädel ja auch mit Ernie. Also das ist ja auch Extreme Acting, hätte ich fast gesagt. Das ist ja schon krass, was er mit der Rolle so macht. Aber du hast schon recht, ich habe das Gefühl, dass Bjarne Mädel irgendwie auch noch besser sich davon irgendwie lösen konnte. Vielleicht eben auch, weil es in Anführungszeichen nur eine Nebenfigur ist. Also Stromberg ist die Serie und damit ist Christoph Maria Herbst auch die Serie.
Christian:
Und Bjarne Mädel ist halt eine Nebenfigur und das hat vielleicht auch noch ein bisschen dazu beigetragen. Aber den Eindruck habe ich auch, dass zum einen Christoph Maria Herbst, glaube ich, zu Lebzeiten das Geld nicht ausgeben kann, was er mit Stromberg verdient hat, aber vielleicht auch danach Schwierigkeiten hatte, auch auf andere Rollen irgendwie zu kommen, als jetzt irgendwie so der, ich sag mal, so ein Typ Stromberg. Also Stromberg ist immer auf 11 gedreht oder vielleicht auch auf 35 gedreht. Der kann halt nicht irgendwie weniger. Aber ich hatte das Gefühl, dass sich Christoph Maria Herbst durchaus in Abstufung immer mal wieder in dieser Rolle abschlüpfen sehen, auch wenn das vielleicht gar nicht, also auch wenn er nicht Stromberg war. Das war irgendwie schon so ein bisschen, ja, auf jeden Fall auch interessant zu beobachten. Und deswegen bei Paztevka greifen sie das dann ja auch wieder sehr augenzwinkernd auf.
MacSnider:
Ja, ja.
Christian:
Da hat er doch, glaube ich, auch irgendwie einen Pastor oder so gespielt mit Paztevka.
MacSnider:
Genau, genau.
Christian:
Jedes Mal, wenn ein Action gerufen wurde, am Set er halt wirklich wieder diesen Stromberg gespielt hat und Pastewka ja Schwierigkeiten hat und sagt.
MacSnider:
Du, Christoph, ich kann das nicht. Ich gucke aus dem Fenster und dann sehe ich, Stromberg, so hier mit Baden und so und dann das haben.
Christian:
Die schon gut gemacht, aber ich glaube, da steckt auch ein Fünkchen Wahrheit irgendwie drin. Also das, ja.
MacSnider:
Er hat ja auch in unterliegenden Interviews irgendwie erzählt, wie ihm Leute auf der Straße Prügel angeboten haben. Für seine Rolle und sagt, was bist du für ein Arschloch?
Christian:
Also ich will auch nicht wissen, auf wie vielen Firmenfeiern Christoph Maria Herbst quasi eingeladen wurde, um da den Alleinunterhalter zu spielen.
MacSnider:
Ähnliche Geschichten habe ich neulich gehört von, Wolfgang Barrow, den man vielleicht als Eisten kennt, als Joe Gerner aus GZSZ, der halt auch erzählt hat, dass er regelmäßig irgendwie Post bekommen hat, dass er gerne als Anwalt angeheult werden würde und dann die Leute verglichen haben, das geht nicht, das ist nur eine Rolle, die ich da spiele, das wäre ein sehr schlechter Anwalt für sie.
Christian:
Ich glaube, der Berghoktor musste auch aufpassen, dass er nicht aus Versehen, irgendwelche Krankschreibungen von Fans irgendwie unterzeichnen muss, also es gibt ein paar Rollen, ein paar Leute, die glaube ich wirklich stark so mit dem irgendwie auch beim Publikum verschmelzen.
MacSnider:
Ich bin dem Max Mauf begegnet auf der Republika im letzten Jahr, glaube ich. Da hat er, glaube ich, seine eigene Serie, glaube ich, gerade beworben, auch im Rahmen der TinCon vermutlich. Also ich bin nur lang gelaufen, wollte von A nach B, war so, war das gerade Max Mauf, lauf zurück, gucke so. War so, hm, ja. Und ich so, äh, Entschuldigung, kann ich kurz ein Foto machen? Ja, gerne. Dann sind noch geguckt, so, welches ist schick und ah, ja, das kannst du nicht, das sagst draußen. Und dann, ähm, ja, haben wir kurz ein bisschen gequatscht und das fand ich schön aus. Gut, da war auch gerade nicht viel los und das war so ein kleiner, kurzer Film-Moment, den ich schön mitnehmen konnte.
Christian:
Also ich hab ja auch ein, mein Herz schlägt ja auch für ihn nach Wir sind die Flut, einem ganz fantastischen, Indie, deutschen Indie-Science-Fiction-Film, den ich wirklich, den hatten wir ja auch schon in der Second Unit, das war wirklich ein sehr schönes Ding und ich find's auch spannend, weil, also guck dir den Cast an, guck dir irgendwie alle Beteiligten an und nur einer von denen hat später mit Spielberg gedreht und das war Max Mauf. Also ich weiß nicht, ob du mal hier Bridge of Spies gesehen hast.
MacSnider:
Nee.
Christian:
Guck dir den mal an und dann halt die Augen offen, weil auf einmal sitzt Max Mauf da irgendwie in so einem Flur vor so einem Büro irgendwie und hat da auch eine Sprechrolle. Und als ich das das erste Mal gesehen habe, dachte ich, was passiert hier gerade? Er ist ja auch bei Matrix dabei und hier bei der Sense8-Serie.
MacSnider:
Ja, da habe ich mich total gefreut. Also bei Matrix, Sense8 war so eine größere Rolle. Dann gab es noch so eine, auch in der Zeit, in der Stromberg gespielt hat, so eine Krimiserie, wo auch eine Rolle mitgespielt hat. Ist ein bisschen untergegangen damals. Nee, aber auch im Film sind so lauter bekannte Gesichter in so kleineren Rollen. Der Busfahrer, ne, Jan-Georg Schütte, die ich großartig finde. Da die Empfangsdame kennt man auch als Zuschauer, genau, beziehungsweise wenn man damals Tatortreiniger schon gesehen hat, ah, hier, die kann ich aus dem Tatort reinigen. So großartigen Rollen, Und auch eines meiner Lieblings-Kameos natürlich, Erika, ganz kurz, in einem Millermilch-Werbespot, den Ernie und Strömweg so halb besoffen und bekifft wahrnehmen und so, äh?
Christian:
Ja, das fand ich auch großartig.
MacSnider:
Man hört das so im Hintergrund und beide gucken so, äh, ist das die Erika? Und dann ist es noch so lustig, der Werbespot auch irgendwie so, sie hat erst den, ah, der war lecker. Dann will sie den kleinen Hunger auch noch aufessen. Diese Figur.
Christian:
Also das fand ich schon auch großartig, so das Fanservice-Moment, wie man selbst eine verstorbene, also in der Serie verstorbene Figur noch mit so einem Gag irgendwie wiederholen kann.
MacSnider:
Ja, und nochmal so auf sich selber referenziert mit diesen Schleichwerbung Vorwürfen damals, was Müllermilchreis mich halt angeht.
Christian:
Also Schleich war da schon gar nicht mehr. Das war schon Werbung.
MacSnider:
Und auch sonst sind ja bis auf einige wenige, auch wirklich alle wichtigen Figuren nochmal dabei. Lars Gärtner leider nur in einer Credit-Szene irgendwie, der sagt so, Stromberg ist wie moderne Kunst, damit kann ich einfach nichts anfangen.
Christian:
Und ich wette, das war so mit Handy-Kamera gefilmt wahrscheinlich.
MacSnider:
Oder Laptop-Kamera. So sieht es jedenfalls aus und es war bestimmt kein Effekt.
Christian:
Aber fand ich großartig. Also die haben es wirklich gut geschafft. Auch die kleineren, selbst hier irgendwie die Mitarbeiterin aus Finnsdorf hatte da ihren Gastauftritt.
MacSnider:
Ja, Magdalena Prellwitz. Die hat gesagt so, Russland war furchtbar, Stottenwald wäre schlimmer. Und dann so, okay, das ist ein Nebensatz, der so ein bisschen untergeht.
Christian:
Dann noch zwei Sachen, die ich noch loswerden wollte, so bei Cast und Crew. Also der Song, lass das mal den Papa machen, der ja sehr prominent dann auch und ich habe auch irgendwie geguckt, es gibt irgendwie bei Spotify auch einen Soundtrack und ich glaube irgendwie gefühlt fünf von den zehn Songs sind irgendwie Variation von dem Lass das mal der Körper machen Song, den hat Stefan Raab mitgeschrieben, Also auch da hat man damals so die Pro-Sieben-Prominenz noch zusammengeholt. Und ich könnte schwören...
MacSnider:
Ich hatte dann auch so Cross-Promo gemacht bei einer Schlag-den-Rab-Sendung. Das hat irgendwie im Publikum aufgetaucht. Weiß ich nicht mehr.
Christian:
Aber ja, also ist natürlich naheliegend.
MacSnider:
Gibt es auch Clips irgendwie bei YouTube, glaube ich, schon.
Christian:
Und könnte schwören, dass da bei der Busfahrt, als sie da ihren Whoop-Whoop-Song irgendwie, so verwursten, also ich glaube, ich weiß gar nicht, ob das die Kassette war, die Stromberg irgendwie einlegt oder so, aber das klang irgendwie nach Deichkind, aber ich konnte das irgendwie nicht so ganz nachrecherchieren.
MacSnider:
Ja.
Christian:
Ob Deichkind der irgendwie so ein bisschen mitgesucht hat oder keine Ahnung, auf jeden Fall Raab auf jeden Fall dabei.
Christian:
Genau und dann würde ich ganz gerne so, wenn wir so durch den Film auch durchgehen, vielleicht nochmal diesen ganzen Weg ein bisschen, wir haben es jetzt schon angerissen, aber vielleicht können wir da noch ein bisschen das nochmal so zusammenfassen oder das vielleicht auch nochmal ein bisschen durchgehen, dass besonders so dieser Weg auch zu dem Film und zu diesem Crowdinvestment, wie du so schön gesagt hast, aber vielleicht fangen wir nochmal ein bisschen so bei der Serie an, weil die ist ja wirklich 2004, glaube ich schon, ich weiß nicht, was die Quoten sagen, aber ich hatte so das Gefühl, die ist kulturell halt echt krass eingeschlagen. Also mit Stromberg war ja wirklich so ein, also, Christoph Maria Herbst, die Rolle, die Figur, die glaube ich, also die ist halt immer noch, die ist krass, die ist drüber, die ist alles, die ist sexistisch, die ist rassistisch, die ist alle Ismen, die es irgendwie gibt, zusammengepackt. Und ich glaube schon, dass das, als das das erste Mal 2004 so über die Bildschirme flimmerte und ich, als ich die sehr gesehen habe, irgendeinen Sketch-Darsteller von Ladykracher da irgendwie wiedererkannt hat.
MacSnider:
Genau. Da kannte man ihn, glaube ich, weil es ging vorher. Ich habe auch mindestens vor einer Weile mal, ich weiß gar nicht, ob das eine von den späteren oder früheren Ladykracher-Folgen war. Ich dachte, das ist eine halbe Stromberg-Folge da irgendwie von den Dialogen her irgendwie. Muss wahrscheinlich eine von den späteren Ladykracher-Folgen dann gewesen sein, aber, wie du gesagt hast, daher kannte man den vielleicht irgendwie am ehesten. Er ist in ganz frühen Folgen von Alarm für Cobra 11 dabei. Einmal als irgendwie Sohn von irgendeiner Firma da und ist da so der Frauenheld. Und in ein paar Folgen, da muss man ein bisschen genauer hinhören, da kann man eben Radio als Moderator hören. Fand ich auch ganz Und die sind so, hä? Scott Stromeck, der da irgendwie am Radio irgendwie das Wetter oder den Verkehrsrund irgendwie anmoderiert. Und so, ach, ist ja lustig.
Christian:
Aber das war schon krass, als das 2004 losging. Also ich kann mich da schon noch irgendwie dran erinnern, dass das also gefühlt so ein Instant Hit irgendwie war. Die Leute konnten was damit, also es war so drüber und so krass. Und ich glaube, alle gucken sich um und sagen, das geht und das geht im Fernsehen und das darf man und das kann man und was ist das so? Und aber glaube ich auch so einen Nerv getroffen hat und vielleicht eben auch schon dieses britische Original, aber eben hierzulande, also damals war das ja auch noch nicht so, dass die Sachen alle so rübergeschwappt sind, weil, Streaming und sofort weltweit, sondern ich habe auch erst später davon mitbekommen und habe auch sehr spät, ich weiß gar nicht, da gibt es ja glaube ich auch nur so ein zweihandvoll Folgen oder so, ne, das war ja irgendwie nie, also dieses britische Ding war nie so.
MacSnider:
Äh, nie so groß, ja.
Christian:
Nie so groß, also dann gab's das US-Remake und das hab ich dann im Laufe der Jahre auch mal geguckt, so bei Netflix, Steve Carell und auch großartig.
MacSnider:
Dass ja im deutschen Raum und wenn du auch bei IMDb jetzt guckst mit deutschen Einstellungen, äh, da das Büro irgendwie vermarktet wird, ne, was auch ganz komisch ist. Ähm, und dass US-C-Office ja nochmal was ganz anderes ist und auch einen ganz anderen Weg genommen hat.
Christian:
Ja, und die Figuren auch ganz anders. Die fangen irgendwie auch an und kopieren in der ersten Staffel das britische Ding und haben dann auch irgendwie schnell gemerkt, das zündet nicht. Ich glaube, die hatten nur so sechs, sieben Folgen oder so, weil die die Staffel so verkürzt haben. Und dann ist es ja mit diesem eigenen Soft-Reboot in der zweiten Staffel, es ist eine der erfolgreichsten Serien in den USA ever geworden. Bis hin jetzt wieder zu Spin-Off-Gerüchten, dass da wieder was zurückkommt und schon gedreht wird und Ableger. Zuletzt kriegst du halt immer so Schlagzeilen mit, dass The Office von Netflix zu, keine Ahnung, Peacock oder wie sie da heißen, für 500 Millionen abverkauft wurde. Und diese ist so eine der wenigen Serien, die halt immer so für eine halbe Milliarde für ein paar Jahre von Streaming zu Streaming gereicht wird, so wie Seinfeld und Friends und das sind so diese Mega-Serien.
MacSnider:
Ich habe gerade mal geguckt, das britische Original hatte tatsächlich nur irgendwie, zwei Staffeln mit jeweils sechs Folgen und dann nochmal das Christmas-Special, und da gab es glaube ich auch nochmal einen Film, aber, ich weiß gar nicht, ob der hier überhaupt lief. Ich kann mich nur noch an den Trailer so ein bisschen erinnern. Aber du kannst das US-C-Office gucken und so eine Mem-Checklist ah guck mal da kenne ich das Gefähr jetzt geht's los irgendwie mit dem Feuermelder aus der Folge oder, also da gibt's so viele Memes und Karrieren die die irgendwie genau, so viel so viel Zeug, was es da irgendwie gibt.
MacSnider:
Stromberg ist halt so wirklich die deutsche Variante von The Office. Da gibt es ja auch noch andere, in anderen Ländern auch nochmal Ableger davon. Stimmt. Wenn man sich den Cast anguckt, die Figuren sind sich oft sehr ähnlich, aber die Serie an sich, die sind dann noch mal sehr anders. Also man muss sich wirklich beim COS darin gewöhnen, dass der Chef halt kein Arschloch ist, sondern doch ein ganz netter Mensch ist, der da Kumpel ist mit seinen Angestellten.
Christian:
Der halt eher inkompetent ist, der ist nicht fies, also Stromberg ist halt so richtig, richtig fies und widerlich. Und genau, das wollte ich nämlich auch noch sagen, dass in diesem US-Ding, da haben sie echt so diese, Formel gefunden, das ist halt alles ein bisschen menschlicher. Das sind für mich weniger die Simpsons Figuren, die so, ich sag mal, eindimensional und so drüber sind, sondern das ist alles ein bisschen mehr unterfüttert. Also du hast halt, die Versatzstücke sind gleich in diesen Serien. Du hast irgendwie das Paar, das sich auf der Arbeit kennenlernt und guckt ja alle, also vergleich allein diese Beziehung, also das ist ja eigentlich so das, ich sag mal, der romantische Kern in dem US-Ding ist diese Beziehung von Pam und Jim und Kinder und das ist alles so, es geht voran und nach vorne und eigentlich ist bei Ulf und Tanja diese Partnerschaft schon immer irgendwie so in Brüche und so.
MacSnider:
Das ist nochmal so eine Reflexion von Stromberg als Beziehung, so wie den beiden so richtig ist auch nicht und beide wollen, aber auch...
Christian:
Ja, und irgendwie auch mehr kaputt, als dass es funktioniert. Ich finde, das ist zum Beispiel auch, denn die Figuren, die man vergleichen kann, Dwight und Ernie, Ernie ist halt auch so... Also der wird halt auch so krass fertig gemacht. White ist halt selbstbewusster, auch kompetenter. Und das ist alles oft so. Deswegen habe ich da so ein bisschen Schwierigkeiten mit Stromberg. Das ist schon manchmal irgendwie auch, also ich habe da Schwierigkeiten manchmal, um mit dem Finger drauf zu zeigen. Aber es ist manchmal auch, habe ich das Gefühl, mit sich selbst sehr fies. Also so die Drehbücher und die Wandlung der Figuren sind manchmal irgendwie so ein bisschen, also da macht man es den Figuren auch echt schwer. Also Ernie, der seine Mutter verliert, weißt du, das ist halt in dieser einen Staffel, wo er einfach auch so völlig am Ende ist mit allem.
MacSnider:
In der Staffel vier ist das, glaube ich, wo er in so einer Depri-Phase ist.
Christian:
Und auch immer wieder dieses, dann passieren auch mal irgendwie positive Sachen, so Ernies Beziehungen, aber selbst das wird ihm irgendwie weggenommen. Und auch aus sich selbst heraus, also das ist irgendwie manchmal schon auch echt hart. So, und das meinte ich auch ein bisschen mit diesen Staffeln, also auch die Figuren drumherum hatten halt oft das Problem, dass die irgendwie so auf der Stelle geblieben sind, obwohl sie irgendwie sich schon in andere Richtungen hätten entwickeln können, ne, also guckt ja auch allein Schirmchen an, die spät gekommen ist, aber eigentlich auch nie aus dieser, will ich jetzt Stromek oder nicht Rolle rausgekommen ist, ne, so.
MacSnider:
Die vor allem zu Anfang in der was heißt, zweite Staffel, zweite oder dritte Staffel, ähm, noch relativ schick gekleidet ist, ja, ne, und dann geht's irgendwie in Staffel 5 drum, ja, Waldorf-Look, ne, also so dieses, so, dass sie dann doch eher so sehr plump gekleidet ist irgendwie plötzlich, ne, während sie in den ersten Folgen doch noch, ja, relativ schickes Bürooutfit anhat, sag ich jetzt mal, ne.
Christian:
Oder auch Herr Becker, ich mein, das ist auch krass, wie sie den halt absäbeln in der Serie, ne, also wie sie den zu Alkoholiker machen.
MacSnider:
Ja, das ist auch eine der krassesten Szenen irgendwie. Auch in dem Subreddit Kapitulversicherung ist das auch mal so ein Thema, dass eigentlich das so eine relativ krasse Szene ist, die in der letzten Folge relativ beiläufig und kurz abgehandelt wird, dass Becker wieder zurückkommt zu Stromberg und sagt, ja, hier ist ein bisschen scheiße gelaufen. Und durch sie habe ich aber gelernt, ich habe ein Alkoholproblem und bin gerade dabei erfolgreich, das zu bekämpfen. Und jetzt will ich hier mit ihnen mal anfangen und einen kleinen Tisch machen. Was macht Stromberg? Kippt ihn irgendwie in den Friedenskaffee, den er von der Decke angeboten bekommt. Das wird so eine Nebenszene abgehandelt und relativ krass, was er da macht. Und am Ende sitzt er wieder im Chefsessel und Bäcker hat sich ausgebeckert. Ja genau, es hat sich ausgebeckert und auch da wäre eigentlich auch nochmal viel Potenzial gewesen für.
MacSnider:
Eine größere Rolle in dem Film oder so, aber auch da Verfügbarkeiten von Lars Gärtner.
MacSnider:
Und ja, so Sachen. Also mein Co-Podcaster Oliver, der ist jetzt zum Ende der dritten Staffel ausgestiegen, weil er gemerkt hat, er trägt den Stromberg nicht mehr. Das ist so furchtbar für ihn, das so intensiv zu schauen und immer so rekapitulieren. Boah, wie furchtbar ist der eigentlich? Und was macht der da? Und was? Ganz schlimm, ne? Und wie Stromberg immer wieder sich Dinge anlässt. Eigentlich denkst du, Digga, warum misst ihr da noch? Was ist das eigentlich? Und ja, in der vierten Staffel eigentlich wegen einer Lappalie, weil er sich ein bisschen mit dem Koch anlegt und was gar nicht angesprochen wird, was, was wahrscheinlich so hinter den Kulissen passiert ist, was man an der Stelle mal so als eine Szene hätte machen müssen, dass ja dann der Koch sich beschwerden stellt sich heraus, ah, das ist der Cousin von der Welkenberg, die sitzt irgendwie im Vorstand. Was dann wahrscheinlich hinter den Kulissen passiert ist, guck mal, das ist doch hier der Schauer, der hat doch das, das, das, das und hier. Und ja, schmeißt man ihn raus, nee, erstmal hier Strafversetzung. Und dann hätte man irgendwie das mindestens einmal nennen müssen irgendwie in der Serie, ja, das sind die Dinger, die sich irgendwie geleistet haben und gefühlt wurde der eigentlich nur versetzt, weil er da mit einem Koch irgendwie.
Christian:
Sich angelegt hat und Aber das finde ich halt so besonders bei Stromberg und auch so bei der Serie, das ist halt echt und ich glaube, da geht's auch, ich habe das britische, Original nur ein bisschen geguckt, weil ich das auch schwer ertragen kann, weil das irgendwie auch, also, da merkt man die Verbindung irgendwie deutlicher. Das US-Ding hat sich dann ab der zweiten Staffel ja wirklich sehr selbstbewusst lösen können und einen komplett eigenen Weg einschlagen und ich glaube Stromberg und das UK The Office sind halt sehr ähnlich, weil das auch so fies ist, weil das halt auch so, vielleicht irgendwie auch gut, dass es halt nur zwei Staffeln da bekommen hat, weil das finde ich nämlich auch bei Stromberg, merkt man eben auch, das geht und zieht nicht ewig. Und ich glaube, diese Hassliebe zu Stromberg, zu der Figur, die betrifft auch viele im Publikum. Deswegen, das ist der Bogen, den ich halt noch schlagen wollte. Also Stromberg, diese, also allein die Sprüche, die sind ja wirklich legendär geworden. Also ich will nicht wissen, wie viele Kaffeetassen in deutschen Büros existierten zwischen 2004 und 2012 oder 2014, wo all diese Sachen draufstanden, die Stomberg gesagt hat, ne, so der Teufel ist ein Eichhörnchen und, Büroskrieg, genau. Ich hab mir hier noch einen Satz aufgeschrieben, den ich in dem Film großartig fand. Die tragenden Wände eines Mannes, die stehen doch im Büro.
MacSnider:
Ja, da kann man doch nicht ein Ernie hinstellen, ja.
Christian:
So ungefähr, genau, also es ist ja nur sowas, diese One-Liner, da gab's glaube ich auch dann irgendwelche Bücher und Kalender wahrscheinlich und alt, also das, das meine ich so mit...
MacSnider:
Meiner ist der größte und drin steht Becher, eine Szene aus der Serie, irgendwie so Sachen, ja, ja.
Christian:
Und, also das meine ich, das ist so in Popkultur übergegangen und ich glaube, das hat eben auch so einen Nerv getroffen, dass viele auch gesagt haben, so ey, diesen inkompetenten Chef, den kenne ich, so.
MacSnider:
Ja, ja, ja.
Christian:
Dieses Gefühl, man muss da unter jemandem leiden, der halt eigentlich keinen Grund hat, dort zu sein, wo er ist, in verschiedenen Nuancen und dann ist es in der Serie aber so ein, Auch oft so ein Unmensch in der Art und Weise, wie er mit seinen Leuten oder mit sich selbst oder mit seiner Umgebung umgeht, dass dann das vielleicht auch auf lange Sicht, also über mehrere Staffeln hinweg in verschiedenen Erzählungen und Strukturen, dass das vielleicht auch echt ein bisschen schwer wird. Also einerseits müsste man denken, absoluter Publikumserfolg und Quotenknaller und so, weil das gefühlt überall war, aber gleichzeitig vielleicht auch für viele ausreichend die Kaffeetasse, also Stromberg über sozusagen die Memes, die man damals vielleicht so noch nicht genannt hat, aber über diesen Faktor.
MacSnider:
Und dieses Rumgestotter von ihm. Dieses Rumgedruckste. Ja, genau.
Christian:
Und auch diese Sprüche und auch so dieses Drumherum-Büros-Krieg und all diese Gags und die Momente, dass es vielen vielleicht auch gereicht hat, Stromberg so sozusagen gefiltert wahrzunehmen und mitzubekommen. Und dass aber die Serie selbst, und man schaut es halt ständig im Fernsehen, dass das vielleicht auch ein bisschen darunter gelitten hat, dass man das dem Publikum, finde ich, auch echt nicht leicht gemacht hat, bei der Serie zu bleiben. Und deswegen finde ich das...
MacSnider:
Mit Ulf und Tanja zum Beispiel, die Figuren, mit denen du dich nochmal identifizieren kannst, du hast so irgendwie Lars Lehnhoff, der irgendwie so ein bisschen... In den meisten Szenen denke ich immer so, oh Gott, der Lehnhoff ist schon wieder... Der ist ja gefühlt der Einzige, der immer im Anzug da erscheint alle sieht's in einer Szene in einer dritten Staffel oder so oder in der vierten so, Herr Steinke und da duzen sich alle und also und dann gibt's aber eine Szene in der vierten Staffel wo gerade, Da ist Stromberg schon nach Finsdorf versetzt worden. Es läuft aber gerade wieder so ein bisschen für ihn und will gerade Jennifer irgendwie anbandeln und so ein bisschen auch prallt. Auch so damit, ah ja, hier fünf neue Abschlüsse in Finsdorf und so. Guck mal hier, ich habe sogar eine kleine Schlasche Wein oder Sekt geschenkt bekommen. Und bei Jennifer, die hat irgendwie gerade anders Probleme. Und dann platzt sie der Kragen und sie roastet ihn, sage ich jetzt mal. Also macht ihn da fertig und so.
MacSnider:
Und dann und dann schon mal so hä Arschloch was ich kümmere mich doch immer, um alle hier um meine Leute in der Abteilung aus dem Off so von Lenhoff so ne, das müssen sie auch selbst so richtig trocken das ist so meine Lieblingsszene wie die Kamera so rüberschwenkt und das ist so eine richtig schöne Szene, aber da auch so ein Dauermeme drin ist, wie sich Stromberg einfach nicht seinen Nachnamen merken kann. Ja, Lenhoff und das zieht sich ja durch bis in den Film, also in Variationen.
Christian:
Der einzig Erwachsene unter einem Haufen Kinder im Grunde genommen.
MacSnider:
Ja, genau. Und dann hast du halt solche Figuren und ja, dann ist ja auch zwischendurch mal bei der Schiffskasko, wo man auch irgendwie denkt, so, ach Gott, was ist da denn? Und ja, auch so eine Abteilung, die man irgendwie offensichtlich gerade loswerden will, weil es da nicht läuft und dann versucht er da scheint er da erst was Gutes zu machen, motiviert da irgendwie die Leute so, wir sind, Trüffel, mutige Trüffel, ne, und, dann schreibt er da irgendwie einen Bericht, dann kommt der Chef vorbei und sagt so, Gott, das ist ja furchtbar hier, wollen wir den Laden sofort zu, und sitzt da so, okay, ja gut, das Ding geht jetzt irgendwie nach hinten los und ach Gott, die armen Leute da. Und das meine ich.
Christian:
Das sind auch so richtig fiese Momente, wo die, also wo du da einen Haufen Erwachsener weinen siehst und doch der eine Mitarbeiter auch irgendwie so, so nach dem Motto, jetzt wird als nächstes auch die Ehe scheitern, meine Frau kann das nicht ertragen. Also das meine ich halt, das ist oft dann so auch da so drüber in diesem ganzen, in diesem Schmerz, in der Tragik, so wo ich mir auch denke, holy shit, also das ist manchmal echt, hart zu ertragen. Das wundert mich nicht, dass dann Khorus gesagt hat, tschüss, ich gehe nach Finstorff. Ja, ja, ja. Ja, aber genau, also das, mein Gott, ich wollte eigentlich irgendwie versuchen, zu dem Film hinzuarbeiten, aber nochmal viel zu der Serie und also ich.
Christian:
Also erstmal fand ich das halt so bezeichnend, so absolute breite popkulturelle Wirkung, aber eben so ein bisschen Schwierigkeiten in den Quoten. Ich glaube auch, dass es zwischen den Staffeln teilweise echt auch lange Pausen irgendwie gab. Ich glaube, das war irgendwie auch so mit Lücken. Und dann aber, glaube ich, auch so aus dem Ende der Serie heraus nochmal auch diesen Schwung aufzubauen und dann auf diesen Film hinzuarbeiten. Du sagst, clever, das war damals zu der Zeit 2012, als die Serie vorbei war, war es ja auch so ein bisschen, ich sag mal, the wind of change, also das Thema Crowdfunding kam da ja mehr und mehr auf, auch so bei Filmen und Filmproduktionen. Ich erinnere mich eben an Zach Braff, der ja sein Wish I Was Here hieß der, glaube ich, den er ja auch über Kickstarter finanziert hat und das muss auch so die Zeit gewesen sein. Er kam dann auch 2014 ins Kino und das war ja so ein sehr kurzes Zeitfenster, wo das auf einmal recht, ich sag mal, populär wurde, Filmproduktionen damit zu unterstützen. Das war selten so, dass die komplett aus Fans finanziert werden konnten.
MacSnider:
Ich glaube, die Veronica Mars-Serie hat doch auch irgendwie nochmal da auch durch Fans initiiert oder unterstützt noch einen Film bekommen, ne?
Christian:
Genau, das muss das auch gewesen sein. Und bei Zach Braff war das halt auch, ich habe das jetzt ein bisschen verfolgt, weil ich das auch unterstützt hatte und dann in Berlin auch den Film in der Premiere gesehen hatte. Das war schon ziemlich cool auch, so was Community-Fans-Einbinden irgendwie war. Aber ich kann mich auch daran erinnern, dass halt schon während der Kampagne und der Filmproduktion er sich halt auch geäußert hat und gesagt hat, holy shit, das ist weitaus aufwendiger, als ich das dachte. Weil das ja auch irgendwie mit Fanpaketen und dieser ganzen Merchandise-Kram, der da irgendwie ... Und ich habe auch Filmstills bekommen und hatte mir halt ...
Christian:
Eintrittskarten für die Premiere in Berlin quasi finanziert. Da hat er irgendwie auch viel Geld reingeworfen, weil ich gesagt habe, ey, finde ich cool. Ich mochte Garden State immer sehr gerne und Scrubs.
Christian:
Hier ist sozusagen ein Teil, also ich weiß auch, dass es nach hinten losgehen kann, aber ich habe halt Bock irgendwie mit ihm oder in Berlin oder überhaupt irgendwie so einen Film, also auf diese Einladung, Premiere, bla. Und er sagt halt aber in Interviews damals schon, Also danach, da gab es dann auch ein Interview, wo Zach Braff gefragt wurde, so ein paar Jahre später, so wird es das halt irgendwie nochmal machen und aus der Pistole geschossen, sagt er auf gar keinen Fall. Das hat viel mehr Probleme gemacht, als eigentlich gedacht. Die Grundidee war ja, ich sammle Geld und damit zeige ich anderen Filminvestoren so, ich habe ein Publikum, die haben quasi schon vorgeschossen, so jetzt kann ich mir andere Finanzquellen holen. Und das war, glaube ich, auch nie so gut kommuniziert, dass, glaube ich, viele Fans auch dachten, wieso, wieso noch mehr Geld? Also, wir haben doch schon bezahlt, reicht das nicht? So stellt sich raus, ich glaube, so ein oder zwei Millionen, die er da hatte, so, nee, das reicht nicht, um einen Hollywooden-Film zu machen. In L.A. auch gedreht und so. Lange Rede, kurzer Sinn, also dieses Crowdfunding, Fans geben Geld im Voraus und bekommen vielleicht ein T-Shirt oder andere Goodies zurück. Das hat dann auch, also das war dann auch schnell vorbei.
Christian:
Aber umso erstaunlicher und das ist eigentlich auch sehr löblich, dass man eben bei Strombeck dieses Crowdinvestment gemacht hat, so im Gaming-Bereich ist das auch, vielleicht auch nicht mehr so populär, aber hat es glaube ich länger gehalten Crowdfunding, Kickstarter, hey, wir wollen ein neues Spiel programmieren, wir haben schon, weiß ich nicht, zehn Jahre hinter uns und schon fünf Spiele, unser sechstes Spiel wollt ihr nicht schon mal vorschießen so und auch da war es dann sehr spät und sehr schwer aus Crowdfunding, Crowdinvesting zu machen, was ja eigentlich viel geiler ist.
MacSnider:
Das ist ein Weltraumspiel, was auch schon Broken Age oder sowas?
Christian:
Ach nee, Star Citizen?
MacSnider:
Ja genau, Star Citizen, was auch schon ewig in Entwicklung ist und auch irgendwie über...
Christian:
Das ist absurd, das hat irgendwie glaube ich schon über 500 Millionen eingenommen und ist irgendwie, ich glaube angeblich gibt es da Beta-Bilds, aber...
MacSnider:
Also doch, es gibt dieses Spiel, Leute spielen das irgendwie, Hokel von der Freakshow, OMAX streamt das mal auf Twitch und so, es gibt schon dieses Spiel, aber irgendwie, es kommt jetzt nicht raus über das, das ist jetzt fertig, da ist jetzt das Spiel.
Christian:
Du und ich, wir können es nicht kaufen.
MacSnider:
Und trotzdem ist da aber irgendwie eine Community und ja, ganz komisch. Und ja, du hast gesagt, du hast nur dieses so Gaming-Szene oder auch, so Indie-Software, Twitter-Client vor ein paar Jahren, die haben nochmal gesagt, hey, wir wollen wieder mal eine Mac-Version davon machen. Hier ist eine Crowdfunding-Kampagne könnt ihr Geld einwerfen in verschiedenen Stufen und dann schon mal eine Beta haben oder sowas, das macht halt Spaß, weil du weißt okay, ich gebe jetzt was dazu, dieses Ding so was auch generell gerne mal in so einer Software-Community ist so, ey coole Software wo kann ich denn Geld hinwerfen damit es das morgen noch gibt weil ich das gerne benutzen möchte, und da hat man dann so Möglichkeiten irgendwie sowas zu finanzieren und auch sowas direkt noch zurückzubekommen ähm, Und ja, das war so in der Zeit damals auch so, wo es irgendwie mit Flatter losging und anderen Sachen. Und ja, wie du gesagt hast, da hat das wirklich sehr gut funktioniert.
Christian:
Also in manchen Punkten, ich erinnere mich noch an, ich glaube Brian Sanderson heißt der, der hat irgendwie die erfolgreichste Kickstarter-Kampagne aller Zeiten oder zumindest halt irgendwie vor zwei Jahren oder so, das ist ein Buchautor, der schreibt eigentlich jedes Jahr irgendwie so ein Fantasy-Buch in den USA und der hat Kickstarter irgendwie durchgespielt, weil er während der Pandemie nebenbei vier weitere Bücher geschrieben hat. Die waren halt mehr oder weniger schon fertig und hat halt seine Kickstarter-Kampagne, also da ging es halt darum, dass diese vier Bücher erscheinen, die waren halt schon sozusagen geschrieben, die mussten halt noch bearbeitet, editiert werden und sollten halt rauskommen und da haben seine Fans irgendwie, ich glaube 20 Millionen oder so irgendwie reingeworfen und haben halt quasi auch da schon die Bücher vorgekauft und also es war ein Riesending.
Christian:
Aber also je spezieller und je kleiner und je bekannter und je enger, glaube ich, der Kontext ist, desto besser. Funktioniert sowas auch heute noch, wie du sagst, zu sagen, ey, wir haben eine Software, wir wollen Ableger machen oder hey, wir wollen vielleicht einen Port finanzieren oder vielleicht auch bei so Spielen in gewissen Rahmen ist das möglich und auch vielleicht noch bei so Filmgeschichten oder ich kenne das auch noch, hatten wir ja auch in der Second Unit damals mal so eine.
Christian:
Filmische Abschlussarbeit, die sagt so, ey, ich brauche vielleicht irgendwie, 3000 Euro oder 5000 Euro, Also diese Summen, die erreichbar sind, um zu sagen, damit könnte ich vielleicht irgendwie eine Straße sperren, gute Licht aufbauen und habe eine geile Szene in einem Film, der eh stattfinden wird. Diese Parameter sind da, glaube ich, sinnig. Und bei Stromberg war das halt eben ja auch, So wie ich das verstanden habe, eben auch nicht allein aus Fangeldern möglich den Film zu machen, aber man wollte, glaube ich, auch da so diesen guten Willen oder dieses Interesse zeigen. Und das funktioniert, glaube ich, schon, indem du sagen kannst, guck mal, und wenn du das auch transparent machst, ich erinnere mich an Videospiel-Kickstarter, die halt nicht so transparent damit umgegangen sind. Ich weiß nicht, ob du Fan der Shenmue-Reihe bist. Ein sehr legendäres Spiel. Ich habe es auch geliebt. Und der dritte Teil Sony-Pressekonferenz vor fast zehn Jahren auf der E3. Hey, wir machen jetzt Kickstarter für den dritten Teil. Alle begeistert, super erfolgreich. Hat damals Rekorde gebrochen. Und niemand wusste so richtig.
Christian:
Ja, ist das jetzt alles für das Spiel? Oder ist da jetzt noch ein Publisher dahinter? oder macht Sony jetzt, also kippten die da auch noch ein paar Millionen drauf, weil eigentlich wäre es zu wenig, um da ein ganzes Spiel draus zu machen. Und dann war noch der Oberknaller so der dritte Teil einer Spielserie, die irgendwie 15 Jahre lang brach lag und also so ein richtiges Comeback feiern wollte. Und alle sagen, geil, der kann seine Trilogie abschließen und endlich. Und dann kommt das dritte Spiel raus und hat wieder einen Cliffhanger und sagt, hier ist kein Ende. und alle Fans waren sauer und haben gesagt, Alter, du hast deine einzige Chance, die du je kriegen könntest, verpatzt. Und jetzt wartet man eigentlich immer noch auf den vierten Teil. Also lange Rede, kurzer Sinn.
Christian:
Das hat man bei Stromberg, finde ich, sehr klug und auch sehr innovativ gemacht, zu sagen, wir holen nicht nur die Fans vorher rein und die kriegen einen Credit im Abspann oder eine signierte DVD später, sondern die kriegen auch Geld zurück. Wenn der Film erfolgreich genug ist, dass der Summe X übersteigt, wie du sagst, dann gibt es halt irgendwie nach einem Verteilungsschlüssel einfach ein bisschen Geld zurück. Was ich irgendwie cool finde, weil das halt noch mehr, also der Faktor zu investieren und nicht nur irgendwie das Geld zu schenken, finde ich irgendwie clever für sowas, um auch die Fans irgendwie ranzuholen und zu sagen, hey, also eigentlich ja irgendwie auch eine coole Idee, um gerade in Deutschland auch Filme vielleicht machen zu können, weil hier sind so die Finanzquellen für Filme halt ja entweder öffentlich-rechtlich oder rein privat.
Christian:
Schade, dass sich das hier vielleicht ein bisschen verloren hat, weil das fand ich schon echt sehr clever. Aber klar, Stromberg war halt maximal populär auch. Das kann auch nicht jeder machen.
MacSnider:
Ja, es gibt auf Welte-Enen-Artikel, wo ein Bild zu sehen ist mit einem Investoren-Check. So wie man das so kennt von so hier Lotto gewonnen oder irgendwie sowas. Es stehen da zwei Ralf Hussmann und dann eben der Investor, der da irgendwie, ja 1000 ein bisschen über 1200 Euro irgendwie bekommt, zurückbekommt als Dankeschön und so. Das sind schon auch schon was. Das war dann irgendwie zwei gar nicht mal danach, ja. Und genau halt auch dieses Ding, dass dann da am Ende des Films wirklich alle Namen irgendwie stehen und durchlaufen und du irgendwie entfällig selber oder andere, wie du denken konntest. Ähm, Und ja, das ist schon was. Und da, um nochmal mehr auf den Film zu kommen, tatsächlich, der Film wirklich auch so ein Abschluss ist. Dass du sagst, okay, da ist jetzt Schluss. Man könnte noch weitererzählen, müsste das aber irgendwie anders machen.
MacSnider:
Und Ralf Fussmann sagt auch in einem Interview auf der DVD, ja, Zukunft von Stromberg, ja, man könnte da schon was machen, aber auf jeden Fall kann man nicht mal nicht jetzt wieder zurück in die Kapitule gehen, sondern man muss halt irgendetwas anderes erzählen. Sagt dann auch ja und auch alle anderen Beteiligten müssten irgendwie Lust drauf haben und Zeit haben und man müsste auch das Gefühl haben, die Leute wollen ja noch mal was haben und so.
Christian:
Also guter Punkt, das habe ich mich nämlich auch so ein bisschen gefragt. Also erst mal vielleicht zu dem Film, so, um das auch noch ein bisschen herauszuarbeiten. Das, also du hast recht, das ist der Abschluss so, der Serie und ich finde auch ein sehr ähm, ich will nicht sagen absolutes Ende, aber also schon ein sehr ähm.
Christian:
Selbstbewusstes Ende irgendwie. Also man macht da nicht den Fehler, also das ist kein Cliffhanger, man merkt, dass da jetzt nicht irgendwie gleich die Fortsetzung geplant war, sondern das ist schon echt so ein Ding und auch irgendwie sinnig dann dieses Format des Kinofilms auch zu nutzen. Also ich habe mir da auch so ein bisschen so die Gedanken gemacht, als ich das gesehen habe, es ist ja eigentlich irgendwie auch noch mal so ein Best-of der Serie, so die die Figuren erleben eigentlich alle, nochmal ähnliches, wie sie schon in der Serie erlebt haben. Da ist ja eigentlich wenig, wenig, sag ich mal, anders oder, innovativ oder so, dass man jetzt irgendwie, also das ist ein schöner Abgesang für die Fans und das ist, glaube ich, auch offen für Leute, die jetzt nicht so viel von der Serie kennen. Klar, die kennen jetzt die ganzen Referenzen nicht und die ganzen Insider nicht, aber die kommen, glaube ich, auch mit, weil eigentlich alle noch mal das tun, was sie auch in der Serie irgendwie über die Staffeln hinweg getan haben. Ulf und Tanja haben Beziehungsprobleme. Schirmchen weiß nicht, zu welchem Mann sie irgendwie tendieren will oder ob sie das Ganze einlassen will.
MacSnider:
Genau, also eigentlich ist sie fertig mit Männern. Sie sagt, das ist ein schöner Spruch. Männer sind wie Facebook. Musste machen, musste haben. dann bist du da und das war auch so, ja ja, auch der Spruch passte damals sehr gut in die Zeit rein das war so, das ist so Facebook ist eigentlich durch, ja, ich habe vor einer Woche habe ich, Subreddit Kapitolversicherung AG der übrigens sehr aktiv ist, die Frage stellt so, wie fandet ihr eigentlich Stromberg der Film, und da schrieb unter anderem jemand ich wurde mitgeschleppt, konnte vorher nichts anfangen mit Stromberg, hab Tränen gelacht und dann die Serie geschaut und dann nochmal den Film und dann nochmal die Serie und dann naja, ihr wisst ja, wie das läuft also, finde ich spannend, dann ganz viel also so Grundstimmung ist so, ja war ganz nett, aber Stromberg als Serie funktioniert besser, sehr viele haben mit Zitaten einfach das irgendwie zusammengefasst, filmischer Pappteller, ganz was Feines, Arschlochreisen, da bin ich noch, weiß ich nicht, ist das spaßig gemeint, oder ist das eher so negativ, weiß ich nicht.
MacSnider:
Also das, ja, ja, Ein Kommentar, der sticht da sehr hervor, der ist sehr länglich, da schrieb dann jemand was, wo ich das so gelesen habe und so auch verstehe, ja stimmt, nämlich der Wandel von, also ich lese es jetzt mal vor, schrieb hier Lenz Mastigia auf Reddit zu meiner Frage, habe es schon in einem anderen Post gesagt, dieser Wandel von der Bergl, von der nonchalanten Bossbitch zum hilflosen Rohrkrepierer, die sich mir nichts, die nichts von Stromeck die Schule stehlen lässt oder vom Totschlow, der.
MacSnider:
Galant jeden Angriff von Strombose ins Leere laufen lässt und dann im Film als Leiter der Ausbildungsstätte eine Hauptschultrompete im Beisein von Kollegen anzündet. Also siehst du die Figuren, die beiden, wie sie sich hochgearbeitet haben und relativ gut dastehen und sich sehr gut von Stromberg erholt haben und dann innerhalb des Films irgendwie doch irgendwie, ziemlich schnell und komisch irgendwie herabgesetzt werden. Herabgesetzt werden von den Geschehnissen und wenn man ein bisschen drüber nachdenkt, ist es ein bisschen komisch, beim Filmschauen passt es irgendwie ganz lustig. Und Frau Berkel sitzt ja dann doch sehr betrunken da in der Kneipe und dann versucht sie irgendwie mit dem Busfahrer zu flirten und der guckt nur so, nö, und der ist eigentlich auch gerade noch mit sich beschäftigt und winkt nur so ab und sie so, oh, Männer, naja. Und hat ja nochmal bei der Frühstücksszene ihren Moment.
MacSnider:
Ja, den habe ich auch in unseren Shownotes verlinkt. Da sind ganz interessante Einblicke drin, was so die Leute geschrieben haben. Also wirklich sehr unterschiedliches dabei. Und natürlich, wie es in den Cyberlands ganz oft ist, einfach auch immer so Referenzen auf Zitate und so. Das geht ganz oft da, dass auch oft irgendwo was ach guck mal hier, der Darsteller aus der und der Folge da ah ja, dem geht es ja nicht mehr so gut und dann geht es dann los mit den ganzen Zitaten und so und das ist mal ganz das ist tatsächlich, sehr spannend, dass in dem Sub-Reads wahnsinnig viel los ist, während zum Beispiel zu Pastewka, da gibt es irgendwie zwei Sub-Reads, aber da ist nicht so viel los Das meine ich also ein bisschen auch mit einen Kultstatus.
Christian:
Den die Serie einfach hat, von dem sie wahrscheinlich auch länger noch zehrt. Und da habe ich mich halt auch gefragt, so gibt es da, ich meine, jetzt wäre glaube ich ein ganz guter Zeitpunkt gewesen, vielleicht hat man noch fünf Jahre Zeit, aber dann ist glaube ich das Fenster definitiv zu, um in irgendeiner Form Straunberg zurückzubringen. Ich kann mir vorstellen, dass Herbst einfach auch wenig Lust drauf hat. Und auch da, das meine ich so ein bisschen mit dem Ende auch des Filmes, das ja irgendwie auch zu Ende erzählt ist. Also was sollte man da, also was erwartet, was fehlt denn noch in der Reise eines Bernd Strombergs? Ja, der ist halt, also eigentlich willst du gar nicht wissen, was er da in der SPD macht, weil es gibt eigentlich nur einen Weg und der führt wieder raus. So, das ist ... Ja, aber auch noch mal so zu dem Film. Das ist halt, es ist ja irgendwie auch so eine lange Folge. Es ist ja irgendwie, es fühlt sich an wie eine Folge der Serie auf zwei Stunden Laufzeit. Vielleicht irgendwie noch zehn Minuten Abspann rausrechnen.
MacSnider:
Das sind die kürzesten Szenen innerhalb der Kapitol.
Christian:
Genau, hast du auch festgestellt, ja. Road Movie, es ist so ein Road Movie. Die chartern diesen Bus, die sind unterwegs. Die sind halt auch raus aus dieser Umgebung.
MacSnider:
Wir sehen in den Büroszenen auch so ein bisschen den Wandel der Zeit. Also wir sind immer noch in demselben Großraumbüro, sage ich mal. Aber alle so mit so Trennwänden und so. Und auch die Kantine hat sich so ein bisschen nochmal geändert. Wir haben Ulf und Tanja, die jetzt gerade ein Kind adoptiert haben. Sabbel, die sich immer noch als Single und kinderlos feiert und so ein bisschen herabschaut auf die Beine. Schon doof mit Kindern.
Christian:
Und Ernie, der halt auch versucht, da irgendwie sein Standing zu finden. Also du gehst mit allen Figuren irgendwie nochmal so einen Weg, den man im Laufe der Serie auch schon gegangen ist. Und das ist auch okay für so eine Party im Grunde genommen. Das ist ja, komm, wir gehen ins Kino und wir feiern Stromberg noch einmal. Also die Serie und das, also die fünf Staffeln, die wir gesehen haben. Ich glaube, fünf waren das insgesamt.
Christian:
Also so dieses, und so funktionieren dann ja oft diese, ich sag mal, Abschlussfilme einer Serie. Zu sagen, komm, wir, Wir erzählen nichts dazwischen, ja, wir erzählen nichts zwischen den Staffeln. Man hätte auch irgendwie sagen können, hey, guck mal, Finnsdorf, da ist Folgendes noch irgendwie, also es ist ja keine Randgeschichte, keine Vorgeschichte, kein irgendwas mittendrin, sondern das ist halt irgendwie, soll ja eben auch mehrere Leute irgendwie abholen, die, wie du in einem Kommentar auch gelesen hast, so, da wird man vielleicht mal ins Kino mitgenommen und dann kannst du halt nicht, also, das funktioniert so halt nicht. Auch wenn wir Streaming irgendwie zu Hause haben. Es ist halt auch kein Fernsehfilm, wo man sagt, ja klar, wir zeigen jetzt irgendwie jeden Abend im Fernsehen eine Folge Stromberg und dann kommt nochmal dieser Film oder wir kippen alles in eine Streaming-Plattform. Das gab es damals ja so noch nicht, sondern es war ja auch fürs Kino gedacht und da musste das breiter irgendwie funktionieren. Und dann war es, also, und das finde ich irgendwie auch ganz süß bei dem Film, weil man merkt schon, dass die Stakes so ein bisschen higher sind, also es ist irgendwie es geht um mehr, es geht gleich um die Schließung der ganzen Abteilung und man ist mit einem Bus unterwegs und also auch diese Schlägerei am Buffet fand ich halt so großartig, weil die so herrlich drüber war.
MacSnider:
Wo du gemerkt hast In den Interviews auf dem roten Teppich merkt man auch, alle freuen sich so richtig und müssen sich nochmal bewusst sein, wir haben jetzt nochmal einen Kinofilm bekommen, Also Oliver Wuglacht, wenn mir vor zehn Jahren einer gesagt hätte, wo das hier endet, hätte ich mir nicht vorstellen können und alle sind so richtig happy, so jetzt haben wir nochmal diese Serie mit einem Kinofilm, einem großen Kinofilm abschließen können, wovon so jeder deutsche Schauspielerin irgendwie träumt und, ja, das auch ein ja, finde ich, gelungener Abschluss irgendwie ist. Ich hatte so ein Best-Off, hast du was nochmal alle dabei irgendwie, wie es geht. Und halt vom Produktionsfaktor her nochmal so eins draufgelegt. Und wir können da Sachen machen.
Christian:
Bisschen schöner, bisschen größer, wie du sagst, HD, alles nochmal ein bisschen feiner. Und eben auch nochmal ein bisschen aufwendiger in der Produktion, weil diese, Buffetschlägerei, die hätten sie halt in der Serie so gar nicht machen können in dem Umfang. Mit Training und das waren ja auch Stunts und das ist schon so irgendwie und auch die ganzen Locations, die sie da irgendwie haben.
MacSnider:
Die Massen-Szenen, diese Firmenfeier, immer die Blicke ins Publikum, wie viele Leute da sitzen, wie viele Statisten da sitzen. Die Massen an Statisten bei den Protest-Szenen, da war übrigens auch in dem, bei meiner Frage, einer, der geschrieben hat, war bei, war einer der Statisten bei den Protestierenden. Der hat übrigens geschrieben, dass er es schade findet, dass man die Chance verpasst hat, nochmal so eine Orchesterversion oder sowas von der Titelmelodie in dem Film unterzubringen. Wo ich auch zustimmen muss, ja, es wäre schön gewesen, irgendwie so eine seneistische Variante, irgendwie sowas von der Titelmelodie zu haben, die ja auch keine Eigenkreation ist, sondern, inspiriert ist von einem Lied von FX-Twin. Flimm heißt das. Und dann hört man rein und so stimmt, ja. Also man kennt sofort die Stimmelodie wieder. So, ah okay, ja, interessant, was sie da ausgemacht haben.
Christian:
Schon wieder bei den Briten geklaut, wa?
MacSnider:
Ja.
Christian:
Oder ist FX-Twin? Aber zumindest inspiriert, so stand es ja auch beim Abspann doch.
MacSnider:
Ja, ja, wirklich britischer Musiker und DJ, ja okay da scheint es irgendwie ein Favor für die Briten zu geben.
Christian:
Vielleicht irgendwie einen guten Urlaub gehabt Anfang der 2000er und ein bisschen zu viel mitgenommen aus dem Urlaub ja,
Christian:
aber weißt du, vielleicht ist das auch der ideale Absprungpunkt um so ein bisschen nochmal die Diskussion weiter aufzumachen, weil wir sind jetzt bei diesem, äh, der Kinofilm als Abschluss einer Serie so, oder der klammern wir Kino mal ein, der Film als Abschluss einer Serie. Das ist ja durchaus, ähm, Ich will nicht sagen Gang und Gebe, aber das ist ein bekannter Modus. So, das gibt es öfter. Ich glaube, mittlerweile ist das sogar auch ein bisschen erwartbarer bei so manchen Sachen. Da gab es doch auch, glaube ich, bei Community oder so, da gab es auch immer das Hashtag Six Seasons in the Movie, weil man versucht hat, so ein bisschen, die Fans wollten mehr.
MacSnider:
Wir arbeiten noch drauf hin. Also, ja, Firefly zum Beispiel, eine Serie, die vor seiner Zeit herauskam und Dominik Amis aber auch sagt, eigentlich die perfekte Serie ist, weil die ist einigermaßen abgeschlossen. Und es gibt nur eine Staffel und die ist sehr gut. Und dann gab es noch diesen Kinofilm, der dann nochmal versucht, so ein bisschen einen Abschluss zu machen und auch da nochmal die Serie ein bisschen mehr Budget in die Hand nehmen konnte und auch der Film glaube ich ganz gut angekommen ist. Und heute würde Straumberg wahrscheinlich auf einer Plattform laufen und da nochmal so eine größere Abschlussepisode oder sowas bekommen oder, etwas Kinofilmeskes irgendwie, ne?
Christian:
Erinnere dich an Breaking Bad? Da gab's ja dann auch nochmal Epilote im Grunde genommen.
MacSnider:
Zwei Teile und irgendwie große Events irgendwie, auch in Deutschland sogar, da gab's dann Screenings der finalen Episoden in Waschstraßen.
Christian:
Ja, aber ich meine auch den Film, es gibt ja auch den Netflix-Film El Camino.
MacSnider:
Ja, stimmt, den, genau, El Camino, ja, den Spin-Off Film, genau.
Christian:
Auch clever gemacht, weil es ja eben auch ähnlich wie bei Stromberg auch eigentlich also Breaking Bad ist ja abgeschlossen, das ist ja auch einer der großen Pluspunkte der Serie. Definitiv abgeschlossen. Genau, das ist vorbei so. Wobei ich halt auch, ich bin da neulich vor ein paar Monaten auch mal wieder durch durch die Serie und auch den Film und hab mich da auch mit einem Kumpel drüber ausgetauscht ähm, Und wir jetzt auch irgendwie so darstellen und sagen, naja, es wäre vielleicht irgendwie auch spannend, sozusagen mal so, also ich glaube, in Universe sind irgendwie auch fast 15 Jahre oder so vergangen. Das spielt ja irgendwie alles so, glaube ich, ein Jahr lang in der Serie und dann quasi ein zweites Jahr, weil es diesen Zeitsprung am Ende der letzten Staffel noch mal so ein bisschen gab.
MacSnider:
Er feiert, glaube ich, zweimal seinen Geburtstag oder so.
Christian:
Genau, er feiert irgendwie nur zweimal seinen Geburtstag und eigentlich sind es ja irgendwie sechs Jahre in Produktionszeit dazwischen. Also, lange Rede, kurze Sinn, es wäre spannend mal zu wissen, was sozusagen in der filmischen Gegenwart irgendwie los ist, ob es da auch nochmal, so wie hier bei Stromberg, so Medienberichte gibt, so dieses, hey, was war eigentlich so aus dem Heisenberg, also die Legende irgendwie, wenn so eine Art Dokumentation.
MacSnider:
Aftermath.
Christian:
Genau, so dieses, wie man es halt heutzutage oder so ein Crime-Podcast irgendwie entstehen soll und alle recherchieren nochmal nach. Also man könnte anknüpfen, aber auf den Punkt will ich halt hinaus. Es ist halt, die Serie ist sehr stark abgeschlossen und dann war es irgendwie auch clever mit diesem Netflix-Film, der halt sich die eine Hauptfigur rausgreift und sagt, ja, wir haben sie jetzt am Ende der Serie sozusagen in den Sonnenuntergang fahren. Sehen, aber wir könnten genau dieses Element nochmal um so eine filmische Erzählung nochmal kurz erweitern, bis die Person wirklich in sich hält.
MacSnider:
Da fehlt ja eigentlich was.
Christian:
Das ist irgendwie auch schön, weil das Schlimmste ist ja auch, wenn du sozusagen etwas abgeschlossenes Serie sozusagen so wie so ein, wie so ein Korkenzieher, wie so ein Kronkorkenöffner nochmal so aufreißt, um einen Film zu machen, der eigentlich nichts mehr hinzufügen kann. Also entweder du machst sozusagen die Steaks so groß und machst es so, versuchst so viel zu erzählen, dass es nicht mehr in zwei Stunden Film reinpasst, sondern eine Staffel sein müsste.
MacSnider:
Ja, bei der Serie Mesh, kann ich mich erinnern, gab es noch After Mesh mit so ein paar Darstellern. Damals. Die hat dann leider nicht so gut funktioniert.
Christian:
Aber es war nochmal eine eigene Serie, ne?
MacSnider:
Jaja, es war irgendwie für ein oder zwei Staffeln nochmal eine eigene Serie.
Christian:
Erinnere dich an Scrubs, falls du es bis zum Ende geguckt hast?
MacSnider:
Ja, genau. Scrubs, wo viele sagen, ja, die letzte Staffel, die gibt es nicht. Das hat nicht funktioniert. Da hat man so funktioniert, so ein Generationending irgendwie draus zu machen, wie das so mit einem hier, wie heißen die hier, in aller Freundschaft oder dem Spin-Off Freundschaft, die jungen Ärzte, wo es auch immer so eine Staffelübergabe ist. Da kommen jetzt die nächsten jungen Ärzte, die auszubilden sind und so. Da funktioniert das aber bei Scrubs halt nicht funktioniert, weil die Serie doch sehr durch.
MacSnider:
Die Darsteller und die Figuren an sich und das Zusammenspiel an sich funktioniert hat und da hat das halt irgendwann auserzählt und so ähnlich ist es jetzt auch gerade bei Star Trek zum Beispiel mit Lower Decks. Wo jetzt die fünfte Staffel gerade anläuft und das ist die letzte Staffel. Die wussten schon, oder das wurde ankündigt, das wird die letzte Staffel und sie wussten dann schon, okay, das ist die letzte Staffel, dann machen wir jetzt auch eine letzte Staffel. Mal gucken, was da irgendwie kommt. Aber da sagt man jetzt auch so, ja, Ist jetzt auch, oder zumindest beim Discovery-Panel sagt man, ich habe auch so das Gefühl, ja, Staffeln ist eigentlich da jetzt auch durch. Und die Charaktere können ja auch nicht ewig in den untersten Rängen verbleiben, sondern steigen auch auf und irgendwann ist da halt auch durcherzählt. Und auch da so ein Zusammenspiel aus Figuren an sich, die nicht unbedingt austauschbar sind.
Christian:
Es ist ja auch oft, also das fällt mir jetzt auch gerade ein, also manchmal wird es ja auch benutzt, also entweder so wie jetzt bei Stromberg oder bei Breaking Bad, wo wir sagen, das ist nochmal so ein Nachklang, also du kannst ja Stromberg auch gucken, die Serie und den Film weglassen und das ist alles fein. Also es ist nicht elementar, es ist irgendwie nochmal so eine Abschlussfeier und das ist es bei Breaking Bad im Grunde genommen ja auch, wenn du sagst, ich habe keinen Netflix-Account, ich kann diesen Film nicht gucken, dann ist das völlig fein, es fehlt nichts. So, das ist ja, das ist eine Gangart, so nochmal so ein, wie du sagst, so man zieht sich den Anzug an, man geht vor die Türen, sitzt im Kinosaal und feiert nochmal alles. Oder, was ja dann eben auch eine andere Gangart ist, die gecancelte Serie, wie du sagst, so bei Firefly, ich weiß nicht, ob das bei Veronica Maas ähnlich war, also wo Fans auch sagen so, ey, wir haben ja nie unser Ende finden dürfen. Die Serie wurde zu früh abgesetzt oder es gab irgendwelche anderen Probleme. Aber oft ist das ja so dieses, hey, die Serie wurde uns abgesetzt, wir wollen aber noch irgendwie ein Ende finden. Wir wollen wissen, wie es zu Ende geht. Und da hast du dann ja oft auch dann das Problem, ja Mist, dann erzähl mal irgendwie das, was du vielleicht für eine Staffel geplant hast, kompakt in zwei Stunden.
Christian:
Also oft ist es ja auch eine Schwierigkeit, sozusagen dieses Medium zu wechseln, Weil Serien können sich Zeit lassen, können alle kleinteiliger näher erzählen. Und deswegen so Stromberg, der Film, der springt halt auch so durch die Momente eigentlich durch. Und überleg mal, ohne den Serienunterbau würde der Film eigentlich auch gar nicht mehr richtig so gut funktionieren.
MacSnider:
Und es ist am Ende auch ein relativ langer Film, mit irgendwie knapp zwei Stunden irgendwas. Ist mir auch noch nicht mal aufgefallen. Stimmt, der Film ist für so einen für so einen Film, für einen deutschen Film, für so einen es ist halt der Film von Stromberg für Serienabschluss, dann doch relativ lang irgendwie ähm, Und jetzt zum Beispiel bei nochmal Star Trek Discovery, da war die fünfte Staffel abgedreht und dann hieß es, ja das war übrigens die letzte Staffel. Und da wird nochmal was nachproduziert und ich weiß nicht, ob ich das irgendwie damals falsch wahrgenommen habe oder, wieso sich das so selbstständig irgendwie, die Gerüchte irgendwie, da hieß es so, ja da kommt noch, da wird noch was nachproduziert, aber war unklar, ein oder zwei Folgen oder was, wie lange und dann ist es irgendwie 15 Minuten hintendran irgendwie. Und das, was da erzählt wird, war gerüchteweise der Plot dann für die nächste Staffel. Und du siehst so ganz deutlich, okay, die Szenen, da verabschieden sich gerade nicht nur die Figuren voneinander, sondern auch die Darsteller voneinander. Und du schaust halt diese Staffel und weißt, das ist die letzte Staffel. Aber als sie produziert haben, wussten sie nicht, dass es die letzte Staffel ist.
Christian:
Das ist halt immer scheiße.
MacSnider:
Endet das irgendwie so ein bisschen komisch und hatten nicht nochmal die Chance irgendwie, für eine oder zwei längere Folgen nochmal was zu Ende zu erzählen, sondern haben es da irgendwie in so 15, 20 Minuten reingepresst und ja.
Christian:
Das fand ich dann.
MacSnider:
Das fand ich für die Serie selbst und auch für alle Beteiligten irgendwie dann doch sehr schade, dass man das nach der Produktion dieser Staffel beschlossen hat. Ja, dann ist die Serie vorbei. Und wie du es gesagt hast, die Chance hat man ja nicht immer als Serie irgendwie wirklich geplant. Das ist jetzt das letzte Ding, was wir davon produzieren und erzählen.
Christian:
Ja, und das ist halt mit so einem Kurzfilm den hinterherzuschieben oder so einer Kurzepisode. Das ist ja auch so ein Streaming-Ding. Also das ist ja, überleg mal, wenn es irgendwie noch Fernsehen gegeben hätte, hätte es keinen Platz dafür gegeben. Weil du zeigst nicht irgendwie ein Jahr oder zwei Jahre nach der eigentlich letzten Folge nochmal irgend so ein Ding hinterher, weil du kriegst die Leute nicht. Oder ein Fernsehfilm, aber dann sind 20 Minuten zu wenig. Und das finde ich ist halt auch so dieses Ding, diese Schwierigkeit. Oft dann ja auch die, du musst die Serie oder eine Episode ja nochmal ein bisschen anders denken, wenn du auf einmal zwei Stunden Zeit hast, und eben im Kino auch ein bisschen mehr erwarten willst, als jetzt irgendwie so eine Serienepisode, weil das Budget müsste halt deutlich größer sein, aber was machst du auch mit dem Budget, weil, Stromberg mit Lasern in Space funktioniert halt einfach nicht.
MacSnider:
Ja, ja, zu drüber hätte es auch nicht funktioniert, ne, irgendwie.
Christian:
Und auch Breaking Bad ja auch nicht so, das ist halt auch sehr tight, glaube ich, produziert und auch sehr, sehr richtig und sehr gut so. Aber trotzdem willst du den Leuten ja auch irgendwie ein bisschen was bieten. Und das ist irgendwie auch oft, glaube ich, eine Schwierigkeit. Ich glaube, bei Firefly, so hieß die Serie, Serenity heißt ja, glaube ich, der Film. Also das ist ja auch schon wieder so ein, ist nicht Firefly the Movie, sondern Serenity, ich glaube, so hieß das Schiff. Und da hat man ja, glaube ich, ich glaube, das hat irgendwie auch 20, 30, 40 Millionen oder so gekostet, was damals halt auch schon viel Geld war und eben auch so ein Risikofaktor, weil eine Staffel einer abgesetzten Serie, das war auch schräg. Das weiß ich auch noch so.
MacSnider:
Aber klar. Serenity, Flucht in neue Welten. Neue Welten ist der deutsche Untertitel. Diese Krankheit im Deutschen nochmal. Irgendwas, da muss noch irgendwas drunter. Ich gucke auch gerade mal. Da gibt es ja in dem Film diese riesige Schlachtszene, die halt auch in der Serie, hätten sie auch in diesem BG nicht machen können. Und der Film kam auch nicht ganz so spät nach der Serie raus. Das ist halt auch wichtig. Bei dem Stromberg-Film finde ich auch, der funktioniert auch, ohne dass du jetzt nochmal, oh Gott, ich muss die Serie nochmal schon verstehen, damit ich dritte bin. Sondern du hast halt, da sind wieder alle und hier, ja, Ernie ist noch der Chef. Du wirst relativ schnell abgeholt und auch dann hast du ja so die üblichen Figuren und so und bist relativ, schnell wieder drin und am Ende war dann Stromberg auch nicht so die komplexe Serie. Das stimmt. Wie ist jetzt bei anderen der Fall, es wurde nochmal irgendwie, oh, wer war jetzt mit wem, wie, was?
Christian:
Keine große Mystery-Geschichte, in die du wieder eintauchen musst.
MacSnider:
Genau, und was war da eigentlich noch und irgendwelche Anspielungen und so wie es bei Marvel.
MacSnider:
Bei Endgame die Szene mit dem Hammer, ne, also einer der größten Pay-Off-Momente für Leute, die die Filme gesehen haben. Und so, oh mein Gott, und du erinnerst dich in diesem Moment an diese Szene, wo er im ersten oder zweiten Avengers ganz kurz den Hammer so ein Stück bewegt und du weißt, okay, aber er war vielleicht schon immer würdig und ja, sehr schöner Payoff damals gewesen und solche Sachen. Also was hast du hier nicht wirklich mal im Kleinen irgendwie, zum Beispiel diese Szene mit diesem Werbefilmchen im Hintergrund die, Ariane durchläuft und Guten Morgen, Herr Stromberg, sagt, das ist, glaube ich, eine Reminiscenz an einer Szene, die es gar nicht in der Serie gibt, die aber dafür gedreht wurde, für ein anderes Werbefilmchen wiederum, die gibt es auf der DVD, da sitzen dann Stromberg und Berthold da und die Kapitol. Und dann läuft Ariane im Hintergrund vorbei und sagt immer, Guten Morgen, Herr Stromberg. Irgendwie betont sie es immer so komisch, dass sie das erstmal rausreißt. In einer Einstellung sagt sie, guten Morgen, Herr Stromberg. Und reißt die beiden immer so raus und ich glaube, am Ende hat es in der fertigen Folge nur so ein Standbild davon geschafft, wie da drei Leute so daumenhoch grinsend da sitzen.
MacSnider:
Oder halt der Gag mit das Lars Lenhoff das Denk, Wir sehen auch im Intro oder am Anfang des Films die Variante von der Introszene von hinten. Also Stromek kommt ja an, fährt auf seinen Parkplatz, da fällt dieses Schild ab und dann geht er in den Fahrstuhl, gehend und die Tür geht zu. Und das ist ja eine Szene aus dem Intro. Und halt von vorne hieß es, von hinten, beim Filmschauen nochmal aufgefallen. Ganz viele so Kleinigkeiten, die man sich erfreut. Wo man halt nicht so super drin sein muss, ne?
Christian:
Ich glaube, der Punkt, auf den ich auch so ein bisschen noch hinarbeiten will, so ist, dass das glaube ich heutzutage auch eher besser so im Streaming funktioniert, ne? Also so wie eben bei Breaking Bad El Camino, der ist 2019 rausgekommen und das war damals auch immer so dieses Ding, dass Breaking Bad wohl auch so einen enormen Schub durch Netflix bekommen hat, als Netflix halt auch diesen Umstieg auf, hey, wir streamen jetzt hier digital und nicht mehr nur DVDs per Brief versandt durch die USA schicken, sondern du drückst drei Knöpfe und die Serie läuft los auf deinem Bildschirm und das, auch da irgendwie Breaking Bad, glaube ich, so bei dem eigentlichen Sender halt lief und das war okay, aber also schau dir da nochmal, wenn wir durch sind, die Quoten an, weil die erfolgreichste Folge von Breaking Bad war die allerletzte Episode und das ist so selten bei Serien. Ich gehe eigentlich eher immer weiter runter und Breaking Bad hat es halt geschafft, irgendwie ich glaube über 10 Millionen in der letzten Folge irgendwie zu bekommen, weil alle Leute das Finale sehen wollten.
MacSnider:
Kann man schön mal ein bisschen Zeit mit verbringen. Seriousgraph.com, ist die eine Seite, wo man so gucken kann Ratings, von, IMDb-Ratings von Serien und so einer schönen Tabelle und da siehst du entweder so ein bunter Flickenteppich oder sowas wie halt bei Breaking Bad oder Better Call Saul zum Beispiel. Alles sehr stabil, grün, so Abstufungen und da siehst du, okay, vielleicht eine Serie, die ich mir anschauen sollte. Die kommen sehr gut an.
Christian:
Aber das war halt sehr clever, dass sie da den Film halt zu Netflix dann gebracht haben. Netflix hat, glaube ich, bei denen auch angeklopft und hat gesagt, ey, können wir irgendwie auch was Exklusives zu bekommen nach Breaking Bad und so, aber lange Rede, kurzer Sinn, das ist halt, also es ist halt jetzt so naheliegend, sowas dann einfach direkt ins Streaming zu kippen, weil dort sind ja dann auch schon die Serien folgen. Du verlässt das Medium nicht so sehr wie halt vor 20 Jahren oder vor 10 Jahren noch mit dem Sprung ins Kino. Aber vielleicht brauchen Serien das heutzutage auch gar nicht mehr so sehr wie damals bei Stromberg.
MacSnider:
Du hast ja gesagt, du hast ihn nicht im Kino gesehen. Ich habe ihn ja im Kino gesehen.
MacSnider:
Und Stromeck, der Film, das ist so ein Film, der funktioniert im Kino nochmal ganz anders, weil da ganz viele Leute sitzen, die laut lachen. Und die an Stellen lachen, wo du vielleicht nicht lachst. Dadurch, dass gelacht wird, wird es so lustig. Der eine Spruch, der auch in den Trailern benutzt wurde, eine Firma ist wie eine Ehefrau, die fickt dich noch, wenn du gar nicht mehr damit rechnest. Das war ein riesen Brüller im Kino. Danach sagt er noch irgendwas. Beim erstmal gucken hat man gar nicht verstanden, was er sagt, weil das halbe Kino noch am Lachen war. Und so andere, noch andere Szenen, wo man sich auch so hochschaukelt. Leute lachen und auch so steinalte Filme, die man auch ewig gesehen hat. Ich habe dieses Jahr zum 25-jährigen Jubiläum von Bang Boom Bang, war ich in Bochum, war da bei einem Fan-Event.
MacSnider:
Da waren auch ein paar von den alten Darstellern, und dann ging es halt danach nochmal ins Kino auf die große Leinwand, diesen Film gucken. Der läuft da übrigens im UCI in Bochum jede Woche mindestens einmal. Also wenn du irgendwie auf die Webseite gehst, steht da irgendwie 1300. Spielwoche. Das ist total beachtlich. Dann sitzen da halt Leute und geben unter anderem Szenen ab. Nochmal Szenenapplaus natürlich, als Dieter Krebs da in der ersten Szene reinkommt, aber da wird auch gelacht und stehen. Da hast du natürlich recht.
Christian:
Das ist dann wieder das Argument eigentlich dagegen, also eher zu sagen, vielleicht eben auch bei solchen Comedy-Geschichten wie Stromberg und auch so dieses Fantum, was man dann nochmal anders ausleben kann, das stimmt natürlich, so ein Breaking Bad-Film im Kino wäre auch nochmal was anderes gewesen.
MacSnider:
Wäre auch nice gewesen, aber hätte es nicht unbedingt gebraucht. Also den hätte ich mir auch im Kino angebracht, aber hätte jetzt nicht im Kino laufen müssen. Und Stromeck, der Film jetzt im Streaming.
Christian:
Das stimmt schon.
MacSnider:
Ja, weiß nicht, ob der so gut angekommen wäre. Also nur am Streaming dann.
Christian:
Du hast schon recht. Vielleicht ist auch eher dann dieses, was ich meine, mit noch quasi die Serie abrunden, die Serie retten. Die abgesetzte Serie, aber das ist dann auch wieder so das Ding. Warum wird man noch einen Film, vielleicht um die Fans noch irgendwie, aber wenn der Streamingdienst eine Serie absetzt, hat er wahrscheinlich auch keinen Bock oder Geld, zu sagen, komm, hier habt ihr noch mal eine fette Bonus-Episode sozusagen, hier habt ihr noch mal den Fernsehfilm. Also es ist irgendwie, ich habe da noch nicht so die abschließende Meinung zu. Ich finde es nur ein interessantes Phänomen, was man halt einfach so beobachten und auch mal diskutieren kann, so diese TV-Serien, die ja echt einiges durchwandeln, bis sie dann im Kino zu sehen sind. Also auch formal und inhaltlich ist das ja schon eine starke Veränderung zu, ich schaue mir da jetzt ein paar Folgen irgendwie so an. Ja, was haben wir denn vielleicht noch so abschließend in Richtung Stromberg? Ich glaube nämlich, das ist ein ganz guter Punkt, um auch den Bogen abzuschließen, bevor wir hier auch noch in der Parteizentrale der SPD landen, Ja.
MacSnider:
Ich hatte es ja schon vorhin gesagt so die Kameos Arne Feldhusen der da reinkommt und sie dann da, noch während der Filmfeier sitzen und sprechen über, was war das jetzt gerade mit den zwei Werbefilmchen und den Kammer meinten ja, es kam doch ganz gut an und ihr geht auf einmal die Tür auf, noch zehn Tote und ich so, hä? Und ja, da läuft gerade der Film mit den verstorbenen Mitarbeitern und danach müssen wir da noch mal raus. Dann kommt ja zwischendurch immer noch ein, noch sieben Tote.
MacSnider:
Das funktioniert aber ja schön und auch, schön, dass man da dem der Crew nochmal, also Arne Feldtun in dem Fall nochmal, quasi der darf auch mal mitspielen und weiß nicht, wie da die Entstehung dahinter ist, ob er das haben wollte oder Ralf das irgendwie beschossen hat, die Szene bekommst du. Johannes Imdahl, der Hauptkamera-Mann irgendwie, der ist ja im Abspann zu sehen, als er da sagt, ja, ich hab auch mal hier Dokumentationen gefilmt, mit Ingoin und so, ne, und so, Stromberg auch, ne, auch so mit dem Bart hier und so, ne, der ist dabei.
MacSnider:
Wie gesagt, Ralf Hussmann im Abspann mit dieser BBC oder Briten-Anspielung. Ähm, Dann ganz spannend auch, habe ich mich damals immer gewundert, was du vorhin auch als Zitat gebracht hast, da sind doch hier die tragenden Wände einer Firma und dann klopft er so gegen die Wand und dann so, warum klickt das so hohl? Okay, und dann im Abspiel siehst du irgendwie, wie er da wieder in dem Raum steht und dann guckt und so, hä? Drückt er so die Tür auf, drückt er sich so gegen die Wand und geht auf einmal die Tür auf und dann so, hä? Und das ist ja nur so ein ganz kleiner Ausschnitt, den du da siehst, der selbst im Kino irgendwie schwer zu sehen war. Man sieht irgendwie, irgendwas ist da an der Wand irgendwie dran. Hä? Und dann habe ich vor einer Weile durch ein Making-of gesehen, nicht Making-of, YouTube-Video beziehungsweise eine kleine Fotostrecke gesehen, da hat sich jemand die Location nochmal angeschaut. Also tatsächlich diesen Bürotower da, wo das gedreht wurde, das gibt es noch. Die Räumlichkeiten werden auch immer noch für irgendwelche anderen.
MacSnider:
Filmproduktionen hin und wieder genutzt und hinter der Wand von Stromberg, da geht der Raum eigentlich noch weiter. Da war wohl mal irgendwie noch eine Teeküche drin oder so. Also da war so ein bisschen gefließt und Armaturen. Das ist das, was man da im Film sieht. Und da hat man dann beschlossen, nee, das ist irgendwie komisch. Da setzt man einfach eine Wand davor. Das ist schon lustig. irgendwie dann zu wissen, der Raum geht da hinten eigentlich noch weiter. Und halt dieses, was er da sagt, er geht ja da rein, spielt Musik und man hört ihn dann so sagen, bang sein Zimmer. Geh wieder raus, diese Anspielung, Bernsteinzimmer, Bernsteinzimmer, ja, sehr schön. Ja, auch so, dass man in dem Abspann nochmal so alle Darsteller nochmal in kleinen Szenen hat, die es nicht in den Filmen geschafft haben, die irgendwie nicht Zeit hatten oder so, wo man irgendwie dann für den Zuschauern noch, wo ist denn eigentlich hier, was ist denn mit dem, ne? Da fehlen auch ein paar, Theo zum Beispiel, Strombergs Kumpel, der irgendwie Bandmanager ist und so. Der zwischenzeitlich auch verstorben ist, wäre also inzwischen auch nicht mehr möglich, aber lebte damals noch, hätte man was machen können, weiß man aber nicht, hatten die Zeit oder was. Und.
MacSnider:
Beim ersten Mal schauen damals im Kino, ich fand den wirklich sehr lustig, ich fand den sehr schön auch so dieses Gespräch zwischen Ernie und Totolo, wie sie da irgendwie sitzen und am Kiffen sind und.
MacSnider:
Dieses Ding zu sehen, wie Stromberg gut ankommt mit seinem Partygemache bei den Leuten und vorher alles so gelangweilt, so ja, ja, ja, ja, nettes Serbefilmchen und auch jetzt hier so, so langweilige Musik, naja, und und, dann halt auch im Subreddit irgendwie zu lesen, wie so die Leute so unterschiedliche, Meinungen zu dem Film haben, aber so grundlegend so eine gute Stimmung irgendwie herrscht, was den Film angeht, und einfach auch die Tatsache, dass so viele Leute einfach in den Abspann gucken, wie viele Leute da aufgelistet werden und auch Firmen dabei sind teilweise, und man halt mit einem doch sehr guten Gefühl rausgeht aus dem Ding, Und jetzt gar nicht so, ach ja, ne, fand ich doof oder da hätte ich jetzt noch irgendwie was anderes.
Christian:
Ja, der findet sich auch nicht neu. Genau.
MacSnider:
Wie du gesagt hast, da wird auch nichts irgendwie so, ja, da könnte es jetzt noch weitergehen, sondern nee, also es könnte mit den Figuren weitergehen, aber auf jeden Fall irgendwie anders halt. Also man könnte noch irgendwie zeigen, was ist eigentlich aus den anderen geworden irgendwie nach Capitul, was machen die danach? Hab ja während die anderen Serien noch liefen, so heimlich immer geträumt von so einem Crossover zwischen Tatortreiniger Mord mit Aussicht und Stromberg. Da hätte man wunderbar was machen können, vor allem auch mit dem Doppeltauftreten oder Dreifachauftreten von Bjarne Medel irgendwie.
Christian:
Das war ja sehr lustig beim Tatortreiniger, wo Titsche auf einmal da auftaucht, im Wartezimmer da bei dem einen, ich weiß nicht, ja.
MacSnider:
Ja, ja, genau, ja, stimmt, ja, oder auch das, Herbst-Kameo in der zweiten Folge von Mord mit Aussicht, wo es gerade sehr hektisch ist, Ernie läuft irgendwie ins Treppenhaus runter und trifft dann auf jemanden und so, hä, anu, und dann siehst du, ah, Herbst, als Arzt irgendwie und beide gucken sich so an, so, guck nochmal, ne, und gehen wieder weiter und es ist eine wunderschöne Szene, die einfach so, beide so, hä, können wir uns, ne, oder doch, ne, Ach, egal. Weiter. Genau, es wird nichts gesagt, einfach nur Blicke ausgetauscht. Das passt einfach sehr gut. Auch sehr viele Darsteller, die da dann in den, so, der Klingkammer zum Beispiel spielt bei Mord mit Aussicht so einen Typen, der so eine Gärtnerei hat und ein Stück weiter dahinter baut er heimlich Gras an. Und, Solche Sachen, ja. Und das halt auch noch mal mehr im Film. Das fand ich auch sehr schön, dass die Mitarbeiter, wie sie auch liebevoll genannt wurden in der Serie, immer wieder, also die kleineren Kollegen sozusagen, die kleineren Darsteller, noch mal mehr Raum bekommen haben. In einem, Interview sagt, glaube ich, der Frank Montenbrock, dass er sich zum Beispiel gewünscht hätte, dass er noch mal so eine.
MacSnider:
Folge nur mit den Mitarbeitern irgendwie gerne gehabt hätte. Und das hat man hier so ein bisschen im Film nachgeholt, dass alle nochmal auch, also du merkst, oh, die können auch reden, Mensch, ah, so klingen die. So ein bisschen, und die können nicht nur die ganze Zeit vorm Büro sitzen und auch noch Party machen. Und dann halt gipfelt ja das Ganze wirklich sehr schön in dieser Schlägerei da beim Frühstück, wo wir erst mal gucken, so huch, was war das jetzt, was ist da los und ja, dann heißt irgendwie, ja, das Häcklingkammer hat uns angewiesen, dass sie doch bitte das Hotel räumen möchten und ja. Genau, daraus startet dann der Protest, genau dieses Ding, das Stromberg erzählt, so pass mal auf Leute, folgendes, dass der Ursprung für diesen ganzen, für das ganze Protest-Ding.
Christian:
Ja, finde ich auch. Es ist ein gelungener, runder Abschluss. Ich meine, wer mit der Serie nichts anfangen konnte, kann mit dem Film auch nichts anfangen und irgendwie andersrum. Also das ist schon alles sehr ähnlich, aber ich fand es auch ein gelungener Abschluss, Abgesang, Abschiedsfeier. So, und dann ist auch fein, dann ist auch gut. Und natürlich fragt man sich immer mal wieder, was ist aus den Charakteren geworden? Wie geht es da wohl irgendwie weiter? Sind Ulf und Tanja immer noch verheiratet? Haben den Marvin noch oder nicht? Und also dieses Rätsel. Wie geht es dem Marvin? Ja, aber das sind ja alles so solche, das ist ja ein Zeichen dafür, dass man irgendwie auch mit diesen Figuren mitgegangen ist so in der Zeit. Und das hast du halt immer. Also deswegen, das muss ja auch immer so ein bisschen bittersweet sein, so ein Abschluss einer Serie, damit du weißt oder damit du merkst, ah ja, mir lag auch was an der Serie. Wenn du am Ende einer Serie da bist und sagst, oh, endlich ist sie zu Ende, dann hat die Serie was falsch gemacht.
MacSnider:
Ja, ja. Wie es auch jemand im Parallel schrieb, sehr schöne Szene war tatsächlich dann, als wir sehen, wie Stromberg die Kapitol verlässt, sich da sein Kofferchen nimmt, sich bei der Putzwoche verabschiedet und dann mit dem Fortschriter Rückenfeld, dann hört man auch immer so diese Musik wieder aus dem Anfang.
Christian:
Stimmt, ja. Vielen Dank.
MacSnider:
Und dann stehen da alle mit feuchten, roten Augen irgendwie und haben das Lied, was sie eigentlich für die Filmfeier geprobt haben, ein bisschen umgedichtet.
Christian:
Denn du bist die Kapitolin.
MacSnider:
Und verabschieden sich bei ihrem Lurchi, bei ihrem Stromberg. Und dann noch diese, wie es gemacht ist, Fahrstuhltüren gehen zu und dann ist Cut. Da kommt danach auch nur so ein bisschen weiter, aber das fand ich sehr schön gemacht damals. Und ja, man macht auch nichts, was irgendwie, ah nee, das passt nicht zur Serie oder so.
Christian:
Genau, da wird jetzt kein Kriminalfall erzählt oder irgendwie das Genre gewickelt.
MacSnider:
Das passt aber nicht, was da in der Serie erzählt wurde. Erika wieder zurückholt, das wäre irgendwie Quatsch gewesen.
Christian:
Ja, rundes, gelungenes Ding, ein würdiger Abschluss. Ich versuche auch ein bisschen Abschluss zu machen, weil mir fallen gleich die Augen hier zu, so später Stunde.
Christian:
Genau, ich mache das natürlich, indem ich immer versuche, schon die nächste Sendung, das Thema der nächsten Sendung anzukündigen. Das kann ich an dieser Stelle auch, denn die nächste Second Unit, die rauskommt, die erscheint im Dezember. Und da greifen wir mal das auf, was wir neulich zusammen mit Christopher schon besprochen hatten. Wir machen nämlich den Dezember wieder zum DEFA-Zember, schnappen uns einen Film aus der Schatzkiste der DEFA und knüpfen an die Besprechung zu Der Untergang an. Christopher hatte nämlich auch erzählt, die Mörder sind unter uns, war da so ein Film, den er noch empfohlen hat. Und den werden wir einfach mal auch wieder zusammen, also Christopher und ich werden das zusammen besprechen, dann in der nächsten Sendung. Die Mörder sind unter uns. Ein Film der DEFA, der erste Film der DEFA sogar und ja, da bin ich schon gespannt drauf, da freue ich mich schon drauf. Starkes, starker Tobak für die Weihnachtszeit, aber so ist das mein Thema.
Christian:
Genau. Max Snyder, wo finden wir dich? Wo finden wir vor allen Dingen auch den Podcast Radio Kapitol, wo es ja auch, ja, dann mehr um die Serie geht?
MacSnider:
Ja, also alles von Und mir findet man unter maxnider.de, meine ganzen Podcasts, die ich noch so mache unter stimmenreich.de und eben den Radio Kapitol Rewatch Podcast unter radikapitol.de, Da ist gerade so ein bisschen Zwangspause. Sommer, Winter, Schlaf. Also ich habe noch ein, zwei Folgen, von der dritten Staffel, die ich noch raushauen kann. Und bin aktuell so ein bisschen auf Mitarbeitersuche sozusagen. Weil wie gesagt, Oli war ausgestiegen. Er trägt den Stromberg nicht mehr. Es ist irgendwie furchtbar. Also wir reden hier von Magnus Rebrum, Oliver Wer ihn kennt, der weiß ja er selber in der Serie wäre auch eher als Ulk-Nudel verwurstet worden, und ja.
MacSnider:
Genau wer mitmachen möchte als wechselndes oder festes Mitglied beim Stromberg Rewatch Podcast für die vierte, fünfte Staffel und dann den Film nochmal in Ekstase. Der darf sich gerne bei mir melden. Und, ansonsten, ja, mich selber in Person kann man auf jeden Fall sehr wahrscheinlich auf dem Chaos Communication Kongress Ende des Jahres in Hamburg wieder antreffen. Da werde ich wieder Galabinit Inn, meine Quizshow auf jeden Fall machen. Werde auch wieder mit Neulingen zusammen über mein erstes Mal Kongress sprechen. Und ja, vor ein paar Jahren hätte ich noch gesagt, wir sehen uns vielleicht mal wieder bei einer Second Unit On Location. Wurde schwierig, glaube ich.
Christian:
Also wenn, dann wäre die wahrscheinlich das nächste Mal in Köln. Ich weiß ja nicht, ob du, wie reisefreudig du denn bist. Für so ein Kaltgetränk nach Köln ist vielleicht ein bisschen viel, aber ja, schauen wir mal. Was das angeht, da habe ich auch ein paar Hoffnungen fürs neue Jahr um es mal so zu formulieren. Genau. Ja, wir werden das auf jeden Fall auch alles verlinken. Also wenn ihr diesen Podcast hier hört, dann könnt ihr euch auch direkt durchklicken zu den erwähnten Domains und erwähnten.
Christian:
Podcasts. Und ja, uns findet ihr auch auf secondunit-podcast.de. Da findet ihr auch einen Beitrag zu diesem Podcast. Da können wir gerne in den Kommentaren auch ein bisschen weiter philosophieren. Auch zu euren Meinungen zu Stromberg der Film, Stromberg die Serie. Und ihr könnt diesen Podcast natürlich auch überall abonnieren, wenn ihr jetzt hier reingestolpert seid. Herzlich willkommen, dürft gerne am Ball bleiben, dann verpasst ihr keine Folge, egal welche Podcast-App ihr da benutzt. Wir sind in irgendeiner Form dort vertreten zum Abonnieren. Und wenn es euch ganz wunderbar gefallen hat, dürft ihr natürlich auch ein bisschen bei Steady oder über Paypal das ein oder andere hier in die Kaffeekasse werfen. Also nutzt die Gelegenheit, macht es und ja,
Christian:
uns bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank Max Snyder für die Zeit und für den Film und für das Thema und ja, dann bis zum nächsten Mal.
Christian:
Wup Wup an dieser Stelle.