Second Unit #355 – Oppenheimer

2024, Second Unit
Second Unit
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Intro

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Begrüßung

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Christian:
[0:24] Einer neuen Ausgabe. Der Secondunit mein Name ist auch an dieser Stelle Christian Steiner und ich habe bei mir die wunderbare Maria Engler, hallo.
Wir wollen nicht nur über Oppenheimer sprechen. Ähm wir versuchen vielleicht auch ein bisschen über die Oskars zu sprechen, Mal schauen, wie das klappt, aber so unser äh Hauptgericht in dieser Ausgabe ist äh tatsächlich Oppenheimer. Ähm genau und äh wir haben ja auch schon öfter zusammen gepodcastet.
Ich erinnere mich, du bittest, ne? Die Oscar äh Außenreporterin damals bei dem Livestream.

Maria:
[1:00] Ich wollte grad sagen, Oskars und unser Thema, wie's aussieht, würde ich mal sagen. Das haben wir schon haben wir das nicht auch noch mal danach gemacht? Irgendwas klingelt da bei mir, aber ich weiß nicht mehr so ganz genau.

Christian:
[1:10] Wir haben, also ich habe.

Maria:
[1:11] Also Außenreport auf jeden Fall.

Christian:
[1:12] Genau, ich habe dich damals angerufen, als wir noch so Livestream zur Oscar-Verleihung gemacht hatten und du da deinen Auslandssemester irgendwie gemacht, Äh und saß da eben gerade in LA rum und äh dann haben wir kurz mal geskypt, das weiß ich noch, aber das war also wir haben auch, ich weiß gar nicht, ob das sogar in Thymian war oder war's ein anderes Jahr. Wir haben über The favorite gesprochen.

Maria:
[1:30] Ja, genau das war's. Das war da haben wir auch über die Oscars geredet. Das war ein Jahr später oder?

Christian:
[1:36] Das musste ja zweitausendachtzehn oder so glaube ich, also oder neunzehn. Ich kriege die Jahre auch immer durcheinander, weil die Filme kommen raus und die Oskars hätten ja später und kompliziert, aber also könnt ihr auch gerne im Archiv nochmal nachhören, the favourite, Wir haben über Singing in the rain the podcasted und wir haben sehr ausgiebig über Planet der Affengastet.

Maria:
[1:56] Sehr ausführlich mit sehr vielen Affenwitzen.

Christian:
[1:59] Ja, mit sehr guten Affenwitzen. Wir haben die komplette neuere Trilogie äh besprochen und bei Steady exklusiv noch über den ähm Originalfilm, über den alten Film, Und äh Pläne sind auch vorsichtige Pläne sind auch da über den neuen neuen Film zu sprechen.

Maria:
[2:16] Ich glaube, ich habe mein ganzes Hitzpotenzial schon verpulvert. Da muss mir bis dahin was Neues einfallen lassen, befürchte ich.

Christian:
[2:21] Das ist ja das Gute. Du müsstest mal Chat-GPT fragen. Also wir haben jetzt ja so technische Hilfsmittel ob da vielleicht noch ein paar gute Affenwitze rausfallen.

Maria:
[2:28] Ich werde dir ein Vortragen. Ich werde das vorbereiten.

Christian:
[2:31] Ich weiß nicht, ob die ob die äh KI schon in der Lage ist, witzig zu sein. Das werden wir rausfinden.

Maria:
[2:36] Ich würde sagen nein, aber wir werden's rausfinden.

Christian:
[2:39] Forschungsprojekt.

Maria:
[2:40] Ja bis dahin vielleicht.

Christian:
[2:42] Genau, aber wir wollen ja überhaupt einheimer sprechen und bevor wir das tun, machen wir noch einen kleinen Schlenker in Richtung. Wie schon erwähnt, ihr könnt diesen Podcast bei Steddy unterstützen. Da ploppen auch ab und an mal exklusive Inhalte bei rum, zum Beispiel auch zuletzt.

Danksagung

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[2:56] Über die Godzilla-Serie Monarch gibt's einen exklusiven Podcast bei Stady und ähm Manche Leute unterstützen das auch so sehr, dass ich mich noch mal persönlich bei denen bedanke und das tue ich an dieser Stelle. Vielen Dank an Sebastian und vielen Dank an Anne für die Unterstützung. Könnt ihr natürlich auch sehr gerne machen. Klickt euch da einfach mal durch die Shownotes durch.
Und ähm ja, unterstützt diesen Podcast bei. Ja dann haben wir,

Vorverständnis


[3:21] Wir nennen es Vorverständnis, aber so, wir nähern uns den Film ja auch immer so ein bisschen über die eigene Seherfahrung. Ähm wie hast du denn und wann und wo hast du Oppenheimer, geschaut.

Maria:
[3:33] Also ich habe den Film ich glaube wie eigentlich alle im großen Babenheimer Sommer geschaut ähm.

Christian:
[3:41] Inklusive Babenheimer Double-Feature oder.

Maria:
[3:43] Nee, Double Feature tatsächlich nicht, aber ziemlich kurz hintereinander. Also es war nicht viel Zeit dazwischen und ähm genau, ich habe eigentlich, Äh ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin nicht der riesengroße Nolan-Fan, habe aber gedacht, ah alle gehen jetzt hin und ich ach komm, ich mache jetzt, ich probier's noch mal, ich gehe nochmal ins Kino, ich zahle jetzt noch mal ein Ticket für ihn und ziehe mir das jetzt mal drei Stunden rein, habe ich dann auch gemacht ähm wo, Weiß ich schon gar nicht mehr. Hier halt irgendwo in Berlin irgendwohin um die Ecke glaube ich sogar. Auf Englisch mit Untertiteln. Das war auch gut. Äh es gab da eine Menge äh Science Talk, den ich glaube ich sonst gar nicht verstanden hätte.
Genau und ähm es war warm und äh alles war anders als jetzt, wo es nicht mehr warm und schön ist. Ähm genau, also das war so ein bisschen meine Erfahrung. Ich glaube, das haben ja viele andere, glaube ich, genauso gemacht.

Christian:
[4:32] Falls du noch, ob irgendwie 70 Millimeter analog.

Maria:
[4:36] Nee, so cool war ich nicht. Nee, ich habe den einfach quasi ganz normal irgendwo digital halt geschaut. Nee, siebzehn Millimeter habe ich nicht geguckt. Wäre aber vielleicht auch ganz gut gewesen.

Christian:
[4:47] Hm, ich habe den nämlich, ich habe den im Sommer auch im Kino geguckt ähm jetzt weiß ich nicht mehr, ich glaube im Delphi hier in Berlin, da gibt's ja dieses äh alte, Premierenkino-Delphi, was eben auch so ähm siebzig Millimeter halt macht.

Maria:
[5:00] Ja das ist auch ein tolles Kino.

Christian:
[5:01] Das also tolles Kino und auch tolles Filmerlebnis und ich bin ein großer Fan davon, so diese, Wärme auch der Bilder und also ist auch ein super Saal gewesen. Man hat schon gemerkt, so dass da, glaube ich, ein paar besonders männliche Leute im Kinosessel glaube ich etwas überrascht waren.

Maria:
[5:17] Besonders männliche.

Christian:
[5:19] Also ja so, weil loan zieht ja auch seine Crowd an. So und dann sind Nolan Filme jetzt nicht normalerweise drei Stunden boardroom talk, sondern da gibt's ein bisschen mehr Explosion als eine große zugegeben. So.

Maria:
[5:33] Aha, auf jeden Fall.

Christian:
[5:34] Wo ich so das Gefühl hatte, dass so rechts neben mir so so nach zweieinhalb Stunden dann auch ein bisschen nervös so hin und her gezukelt wurde, so nach dem Motto ey.

Maria:
[5:42] Wo sind die Zeitreisen? Ich verstehe das.

Christian:
[5:43] Wo genau, so, Coole Explosionen. Gib mal mehr so. Ähm aber es war auch ein, also ein cooles Kinoerlebnis einfach. Ich weiß das auch noch, wie der Film der ist, der ist lang, der ist intensiv, der ist ähm zermürbend auch.

Maria:
[5:59] Vor allem für mich war der sehr vermürgend.

Christian:
[6:01] Also im positiven wie im Negativen. Ich war wirklich geschafft, als ich aus dem Kino rauskam. Der Sound war wirklich krass. Die Inszenierung war einfach krass und das war ein gutes Kinoerlebnis, das mit, wildfremden Leuten einfach zu leben. Das war ein guter Saal. Es hat gut funktioniert. Du hast gemerkt, wie die Leute echt also grad so am Anfang waren sie, glaube ich, alle noch so ein bisschen mehr so let's go und am Ende waren echt, ein bisschen schwerer und die Schwere des Filmes ist glaube ich gut übertragen worden so und das war schon war schon echt cool.

Maria:
[6:30] Das stimmt, das habe ich auch so wahrgenommen, auf jeden Fall, dass am Ende alle ein bisschen müde waren. Ich selber auch und ich bei mir war's auch wirklich voll im Kino und, Ich fand's überraschend. Das war auch wirklich still. Es war so. Niemand hat irgendwelche blöden Zwischenrufe gemacht oder hat gequatscht oder auf dem Handy geswipt. Ist mir plötzlich aufgefallen, also es war wirklich ähm auch alle waren sehr konzentriert, was ich überraschend finde für.

Christian:
[6:54] Genau und genau, für die Länge und auch für das Thema so das das meine ich halt auch. Also selbst die Leute wo ich das Gefühl hatte den fehlt ein bisschen so die Action die waren am Ende dann auch also die waren halt drin. So die sind halt nicht die sind halt nicht irgendwie, äh verschränkend irgendwie so ne, sondern das war wirklich also der Film hat echt glaube ich auch Leute überrascht und auch abgeholt, die vielleicht sonst eben nicht so einen Film gucken würden. So und das das war schon, Das also das war ja dann wie du gesagt hast, dieser Bogen auch noch zu Badenheimer. Ich habe Barbie bis heute noch nicht gesehen. Das steht auch noch auf der To-do-Liste. Ja, ich weiß.
Es gibt die Leute noch, ich bin einer. Ähm aber das fand ich halt eben auch, also ich habe die eine Hälfte von Babenheimer mitbekommen, aber das also der Film war halt auch einfach in diesem Kinosommer, wo, wo, glaube ich, also besonders das Jahr zweitausenddreiundzwanzig, wo glaube ich im Kino sich viel verändert hat, wo die Geschmacksrichtung sich irgendwie auch wo das Publikum, glaube ich, nach der Pandemie nochmal, mit der Brieftasche abgestimmt hat, was man sehen will und was ich was was man wie sehen will, da hat sich glaube ich echt was was verändert so.

Maria:
[7:56] Ja, das denke ich auch.

Christian:
[7:57] Und da war dieser Kinosommer auch eben Oppenheimer ähm sehr ein riesen Erfolg der Film. Man hat fast eine Milliarde eingespielt für einen Film, der drei Stunden lang teilweise schwarz weiß, nur, Nur Dialoge irgendwie hat.

Maria:
[8:09] Ja, historisch, ja.

Christian:
[8:10] Historisch, Biografie ähm so wo wo ich auch echt sehr positiv überrascht bin.

Maria:
[8:16] Ja also erfolgreich war er auf jeden Fall. Das kann man ganz zweifellos sagen. Hatte ich auch schade, dass du jetzt die andere Hälfte noch nicht miterlebt hast, weil wir haben ja gerade darüber geredet äh das ist ja das Alle waren so ehrfürchtig und still und bei Barbie weiß halt genau, wo es ging. Hey, alle waren euphorisch bis zum Gehtnichtmehr und alle haben sich total gefreut. Also in meinem Kino zumindest. Ähm Leute hatten coole Outfits, also genau das, wie man sich das vorstellt. Genauso war das und äh ist eigentlich genau das Gegenteil, hast du jetzt verpasst Das ist so die ernste Hälfte mitbekommen.

Christian:
[8:41] Ja also, ja? Aber das meine ich halt auch so mit mit China. So, dann haben ja beide Filme auf ihre Art, auf ihre gegensätzliche Art, auch das Kino einfach wirklich gefeiert so.

Maria:
[8:51] Auf jeden Fall, ja.

Christian:
[8:52] Und das war, glaube ich, auch das, was die Leute wurden, wonach die Leute auch so hungrig waren, weil diese Filme, bei denen du eben auch sagst, also viel im Blockbuster-Kino im letzten Jahr waren einfach auch Filme, wo wo glaube ich die Leute auch gesagt haben, ey, dann warte ich drei Monate und guckst zu Hause.

Maria:
[9:06] Ja, was ist was ist Unterschied, ne? Genau, ja und.

Christian:
[9:08] Und niemand konnte Oppenheimer zu Hause gucken. Also niemand wollte das und Barbie genauso. Das war so das Ding zu sagen, natürlich gucke ich den im Kino.

Maria:
[9:16] Genau. Ja was ich auch bei Barbie auch natürlich auch schön fand, einfach so ein bisschen dieses soziale Konstruktkino noch mal so anders, ne, feiern, dass dass auch da was richtig voll, obwohl ich den, glaube ich, erst zwei, drei Wochen nach Kinostart geschaut habe und so und und die Leute hatten einfach richtig Lust und hatten, wie gesagt, halt irgendwie, haben sich übertroffen in ihrem pinken Outfits, äh Frauen wie Männer und das war einfach irgendwie schön so, dass diese Euphorie zu teilen und das hat man ja auch nicht sehr oft im Kinoerlebnis, würde ich mal sagen.

Christian:
[9:45] Ja. Ja, Kino kann mehr sein als Brandmanagement und Produktportfolio, Pflege und ähm das haben wir, glaube ich, im letzten Jahr dann auch äh gebraucht.

Maria:
[9:55] Ja, uh, bei mir im Kino, in der Kulturbrauerei war ich jetzt, falls mit mir nicht wieder ein. Und ähm, kennst du diese Sluschis, diese äh diese eigentliche Kinder, diese süßen, komischen Eisgetränke? Und im Sommer gab's ähm Slushys für Erwachsene dabei rum drin.
Es war das Beste, das beste Barbie-Getränk, was sie überhaupt nur machen konnten. Aber das gibt's leider nicht mehr. Das ist richtig doof.

Christian:
[10:16] Das war ein Event.

Maria:
[10:17] Ja, ich habe ich habe echt extra neulich schon mal gefragt, meinst du, habt ihr noch die Slushya-Wacks? Und die so, nee, die waren nur, ne, im Sommer hatte ich mal so okay, schade.

Christian:
[10:25] Na ja. Äh eine Randnotiz noch, weil mir das gerade einfällt, ähm so auch in Richtung Vorverständnis. Ähm, Ich habe, wenn dieser Podcast rauskommt, müsste das eigentlich auch online sein. Ein Text noch bei Movie Pilot über Damcurk geschrieben, also auch über Nolin, über Dan Köck, warum ich eigentlich auch immer noch nach der Wiederholungsrichtung von Oppenheimer Dankock als besten Film, herauspicken würde. Also äh ich weiß, aber äh ich stehe dazu, also allein was den Score angeht, es ist immer noch, Ich habe das äh ähm, Kennst ja diese Statistiken bei Spotify, die so immer am Jahresende rauskommen. Und äh ich habe das immer noch nicht geschafft, diesen Screenshot mal zu teilen. Ich bin in, Top 0,1 Prozent der Welt, Der den hört, weil für mich ist Spotify eine App, um dann Kirk Square während der Arbeit zu hören. Und ich bin ziemlich fest davon überzeugt, dass Hans Zimmer, Den ein oder anderen Wagen, den er in seiner Garage stehen hat aufgrund meines Spotify-Konsums finanziert hat, also auch an dieser Stelle Grüße an Hans Zimmer.

Maria:
[11:31] Es macht auf jeden Fall die Arbeit sehr viel epischer, würde ich mal sagen.

Christian:
[11:34] Seid einfach der perfekte Score. Du hast sechzig Minuten. Es ist perfekt zum Schreiben. So ein ein Schreib äh weißt du eine Schreibeinheit.

Maria:
[11:42] Ja so so ein bisschen so ein so eine Konzentrationseinheit. Ja? Mhm.

Christian:
[11:45] Du kannst auch nicht aufhören, dich zu konzentrieren bei dem Score, weil es erlaubt die Musik halt Also da geht kein YouTube-Tab auf, um mal eben, es geht nicht. Deswegen äh vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Hans Zimmer und diesen großartigen S aber wir wollen ja über Oppenheimer sprechen und wenn ihr das lesen wollt, warum ich auch den Film für sehr, sehr stark halte, könnt ihr euch mal rüberklicken. Das ist auch alles verlinkt in den Shownotes.
Ja, du hast wie immer die ehrenvolle Aufgabe, also jede Gästin hat die ehrenvolle Aufgabe, noch mal an den Inhalt zu erinnern oder ihn zusammenzufassen und natürlich spoilern wir an der Stelle, wir gehen ordentlich ins Detail, Also seid gewarnt und schieß mal los.

Plot


Maria:
[12:26] Ja, das ist total einfach, da ist eigentlich nicht so viel passiert. Nee, also der Film ähm erzählt ja von äh Robert Oppenheimer, wie man Titel schon sage ich mal erkennen lässt, Ähm seines Zeichens äh Physiker und wie man so schön sagt, der Vater der Atombombe ähm und genau es geht um, eigentlich um sein Leben, würde ich mal sagen, so im Groben. Es gibt mehrere Handlungsstränge. Da kommen wir auch noch mal später drauf zurück. Ähm und äh genau, wir starten bis in seiner Jugend, ähm wie kommt der eigentlich dazu? Wie wird der so behandelt? Darüber reden wir auch noch mal im Detail. Und ähm eigentlich dann sozusagen, wie er ähm eben, in der Physik so Durchbrüche macht und sich dann irgendwann eben zu einem, ja, sage ich mal, Wissenschaftsstar so ein bisschen auch mausert ähm und dann eben sozusagen von der amerikanischen Regierung so ein bisschen, Ja, so haben wir mal eingesackt wird, ähm gesagt wird, ja wir brauchen jetzt hier was ähm gegen unseren russischen Feind. Wir brauchen die bessere Waffe. Wir brauchen etwas, um zu zeigen, wir sind allen überlegen.

[13:29] Und ähm das äh passiert dann auch. Ähm es wird dann sozusagen uns auch gezeigt, wie das, Projekt dann in Gang kommt, wie das eigentlich alles abläuft. Ähm die ganze Arbeit an der Bombe, wie sie fertiggestellt wird, wie sie ausprobiert wird und so weiter. Und dann in der ähm, Das sind aber dann eigentlich alles irgendwie auch, blenden, die ähm zustande kommen aus einem äh aus einer Ausschussanhörung in der Oppenheimer beteiligt ist dann in den 50er Jahren ähm, diskutiert wird, ob er eigentlich noch irgendwie so eine Sicherheitsfreigabe haben darf, ob er eigentlich noch überhaupt in all diese Geheimnisse, die da noch so existieren, eingeweiht sein darf und ähm darüber wird's ein bisschen, Ja, wird so ein bisschen bestimmt. Seine ganzen Kolleginnen aus, sagen wir mal, Kollegen aus der Vergangenheit. Ähm äh werden nochmal irgendwie rangerufen und alle sollen was über ihn sagen. Ähm, viele sagen nicht so nette Sachen, manche sagen nette Sachen, das wird dann alles noch mal sehr interessant, wie da auch die ähm, Verhältnisse der Figuren zueinander sind und ähm genau, das ist sozusagen so ein bisschen dieser Part und dann gibt es noch eine zweite, Also noch eine Ebene, die dann in schwarz-weiß abgehoben ist, wo es auch eine Senatsanhörung gibt. Ähm genau, also, jede Menge Politik ähm und es geht dann so ein bisschen auch um sein späteres Leben, wie er dann eigentlich ähm sozusagen nach all diesen Ereignissen irgendwie weitermacht.

[14:55] Wie man aber weitermachen kann ähm und wie er sich dann eigentlich auch so ein bisschen dafür einsetzt, seine dass seine Erfindung irgendwie, sagen wir mal, verantwortungsvoll, irgendwie gehandhabt wird und ob das klappt oder nicht. Äh ja wissen wir jetzt aus der Geschichte, aber genau, darum geht es so ein bisschen und um sein späteres Leben und um all die vielen Bedingungen, die er hatte, also der Film ist sehr, sehr voll mit sehr, sehr vielen Dingen, aber ich würde sagen, so ungefähr kann man's mal äh, einigermaßen kurz abhandeln, was passiert ist.

Christian:
[15:26] Sehr gut, eins plus mit Sternchen, ähm ein eine Ergänzung noch ähm weil zu zuerst ist ja der Bau der Atombombe, Als äh Wettlauf gegen die Nazis auch.

Maria:
[15:37] Das stimmt. Das ist natürlich.

Christian:
[15:38] Erst haben sie ja nicht nur Angst, aber es gibt halt berechtigte ähm ähm Bedenken, dass halt die Nazis eine Atombombe bauen.

Maria:
[15:46] Mit den Russen ist eigentlich erst später.

Christian:
[15:47] Genau und dann dann switcht das so ein bisschen, dass halt eben als die Nazis schon besiegt sind, sie hier immer noch an Atombombe bauen und das jetzt sozusagen der Grund sich so ein bisschen verschiebt, dass man sagt, na ja, jetzt äh können jetzt müssen wir nicht mehr die Nazis besiegen, jetzt können wir den Krieg damit beenden und Zwinker, Zwinker, es gibt ja auch eine Zeit nach dem Krieg, da können wir halt auch schon mal ein paar Grundlagen legen.

Maria:
[16:07] Natürlich soll eigentlich, ich würde's schon auch sagen, am allerwichtigsten eigentlich und das ist ja egal, wer der Gegner ist, einfach nur zu zeigen, wir sind die Allerstärksten und wir haben die allerbeste Waffe von allen und die habt ihr nicht, auch nicht.

Christian:
[16:17] Und das macht der Film auch auch ähm also damit geht der Film ja eben auch um mit diesem mit dieser Problematik und ähm das trägt auch Oppenheimer alles mit sich rum, dieses, Diese Verantwortung für die Theorie, für die Physik, für die Umsetzung der Waffe und andere setzen sie aber für vielleicht, veränderte Zwecke ein und das ist ja auch das, was er denn im Laufe der Zeit sieht, also je näher er diesem Test auch kommt und der Finalisierung der Bombe, dass er merkt, Ach so, Danach kommt ja noch etwas und in dem Moment, wo diese Bombe existiert, verändert sich halt eben alles und da sprechen wir am Ende, glaube ich, auch noch mal ein bisschen drüber, was das alles für Oppenheimer auch bedeutet, so und für den Film natürlich auch, Ähm genau, ja an erster Stelle, du hast das schon äh genannt. Ähm Christopher Nolan,

Cast

https://www.imdb.com/title/tt15398776/


[17:08] Regie geführt, hat das Drehbuch geschrieben. Ähm ich glaube, mit, Also ich glaube, er hat das Drehbuch geschrieben, K Bird und Martin Sharon haben glaube ich ein Buch geschrieben, haben irgendwie 20 Jahre an so einem Oppenheimer, an einer Oppenheimer Biografie irgendwie gearbeitet. Ich glaube, das ist auch irgendwie American Promifeuse.
Und ist so die die ja biographische Grundlage für für den Film auch und für das Drehbuch ähm fällt mir an der Stelle ein, wollte ich eigentlich auch nochmal lesen, aber ist auch so ein Mammutwerk wie dieser Film, also.

Maria:
[17:41] Ja? Das passt ja auch, könnten auch, können ja bestimmt mehrere tausend Seiten, da geht doch was.

Christian:
[17:46] Na ja, das ist echt ein ein.

[17:50] Also ein umfassendes Werk, so auch die die Biografie, was das angeht äh zu Oppenheimer. Dann gehe ich mal kurz ein bisschen den Cast durch. Da sind sehr sehr viele Leute und noch nicht mal alle hier aufm Zettel.
Ähm und dann gehen wir mal durch und dann packen wir uns gleich nochmal ein paar Leute raus, weil ein sehr sehr krasses und großes Ensemble ist auf jeden Fall dabei, so die wichtigsten Namen sind auf jeden Fall Kilian Murphy als Oppenheimer, Emily Blond als Kitty Oppenheimer, die Ehefrau von Robert Opener, Robert Downy Junior als Luis Straus der, wie du auch schon gesagt hast, ähm, später in dieser Senatsanhörung als Regierungsminister eingesetzt werden soll, irgendwie da in den Fünfzigern, glaube ich, Und das sind diese Momente in schwarz-weiß und ähm er ist nach diesem Einsatz der Atombombe mit Oppenheimer so in Berührung gekommen und, Wie wir dann eben im Laufe des Filmes auch feststellen, hat sich da so eine stillschweigende Fehde zwischen den beiden entwickelt, sodass Strows derjenige ist, der dieses Verhör eingesetzt hat, um Oppenheimer aus diesem ganzen, Kreis der Atomexperten halt rauszuziehen und ihm halt diese Sicherheits äh Status zu verweigern und das entpuppt sich halt erst so im Laufe der Zeit, dass da eigentlich so ein Konflikt herrscht zwischen diesen beiden oder zumindest von Strows Richtung Oppenheimer so. Das, Und eigentlich auch in die andere Richtung, aber.

Maria:
[19:17] Es gibt Beef.

Christian:
[19:18] Es gibt Beef und der ist halt sehr, sehr komplex. Also wir sind bei Nolin, da gibt's nicht Beef, sondern da ist der Beef auf verschiedenen Zeitebenen miteinander in verschiedenen Geschichten verwoben. Ähm.

Maria:
[19:28] Es ist komplexer Beef.

Christian:
[19:29] Yes, very. Ähm wir haben Alton Aaron Rike als äh ja so ein Senats ähm, Wie sagt man äh Handlanger von in diesen späteren Geschichten? Scott Grimes als äh Country. Ich weiß schon gar nicht mehr wo und wer er war. Wir haben Jason Clarke. My Boy Jason Clark ist wieder dabei als Roger Rob, Der äh dieses Verhör gegen Oppenheimer nach, Ah ich merke schon, es wird sehr komplexer sein, jetzt noch mal einzuordnen. Der hat dieses dieses Scheinverhör leitet. So, da sagen auch immer alle so, wer ist derjenige, der ah, es ist Rob, so okay, wir wissen, wie's ausgeht so. Das.

Maria:
[20:06] Roger Rob auch übrigens einen hervorragender Name. Kann man nicht anders sagen.

Christian:
[20:09] Wir haben Candles Brunner als Nils Bohr, der so in der Vergangenheit so auf dem Weg zur Atombombe immer mal wieder in Kontakt mit ähm, Oppenheimer kommt und auch da schon so ein bisschen eine warnende Instanz ist. Er hat irgendwie diese Metapher, glaube ich, ähm gesagt so ähm, Dieser, wenn man den Stein hochhebt, muss man irgendwie, darf man keine Angst haben vor dem Skorpion irgendwie drunter drunter ist, so dieses, ne äh.

Maria:
[20:36] Er ist alt und weise.

Christian:
[20:37] Art und Weise genau. Ähm Matthias Schweighöfer ist dabei als Werner Eisenberg. Äh.

Maria:
[20:42] Unser Mann in Amerika.

Christian:
[20:44] Unser Mann in Amerika, ja äh Josh Hartnet als Ernest Lawrence, ein, ich glaube, Uni Forschungsmitarbeiter neben und rund um Oppenheimer beim Bau der Atombombe.

Maria:
[20:58] Ja, da war ich auch überrascht, ihn mal wieder zu sehen.

Christian:
[21:00] Alex Wulf, um mal so einen rauszugreifen, wo ich gestern erst bei der Wiederholungsrichtung gesagt habe, so der ist auch dabei. Den habe ich so so geglaubt zu erkennen in einer Szene. Das ist ja der aus, der da irgendwie so die.

Maria:
[21:09] Ja. Ja ja genau, ich mag den auch ganz gern tatsächlich, also.

Christian:
[21:14] Ich auch und das war so what? Also.

Maria:
[21:17] Da ist er aber, guck mal an.

Christian:
[21:18] Äh Florence Pure ist dabei als Genean, die ähm was, wie soll man sagen, Bleazon, Liebesaffäre von Oppenheimer, auch während seiner Ehe, Matt Damon ähm nee, hatte ich Mattdami nicht schon.

Maria:
[21:32] Ich glaube nicht. Ich wollte grad schon sagen, wo ist Matt Dayman, aber.

Christian:
[21:34] Ja, der taucht hier später auf als Leslie Rose, der äh General oder was er da ist, im US-Militär, der dafür zuständig ist, also der Oppenheimer da rausholt aus dem Forschungsbereich und sagt, wir brauchen die Bombe und du bist derjenige, der uns die Bombe baut, beziehungsweise Oppenheimer pitcht sich da auch selber so ein bisschen, aber auch da äh, Auch wieder dann auch wieder clever gemacht von Olian, der dann irgendwann im Laufe des Filmes kommt Oppenheimer selbst zur Erkenntnis und sagt, ah, ihr habt mich damals nicht, obwohl meiner Vergangenheit als Kommunisten da rausgesucht, sondern gerade weil, Um mich wahrscheinlich schnell wieder aus dieser ganzen.

Maria:
[22:09] Ja, falls irgendwas nicht nicht so läuft, dann kann man den so schnell absägen.

Christian:
[22:12] Und selbst wenn man's, selbst wenn's gut läuft, aber so kann man eben auch schnell den eigenen Kritiker aus den eigenen Reihen äh absägen. Ähm wir haben, Als Kenneth Nichols, auch ein eher jüngerer Schauspieler, der so ein Handlanger davon mit Damon, auch so ein Militär, Immer so in dritter Reihe, auf einmal in zwei Szenen sehr wichtig und taucht später bei diesem ganzen Komplott mit Robert Downy Junior auf, um Oppenheimer abzusägen.
So, der war schon immer sehr kritisch, was Oppenheimer da alles so im Alleingang macht und hält sich nicht ins Protokoll und das war alles nicht nicht so cool und später sah Teil dieser dieser, Ich würde sagen Verschwörung, aber dieses Plans Oppenheimer loszuwerden.

Maria:
[22:55] Ja den da mag ich. Der ist irgendwie cool.

Christian:
[22:57] Grammy Malek ist dabei als David Hill. Auch da so zwei Szenen aber wichtig, es hört nicht auf Casey Av Fleck taucht kurz auf, als Boris Pash auch einer derjenigen, der schon zum Bau der Atombombe sehr also er ist irgendwie so der der, Schnüffelhund in den eigenen Reihen, da im amerikanischen Militär der eigentlich, Oppenheimer da schon auf der Spur ist, dass das vielleicht nicht so also dass er so Kontakte immer noch zu den Kommunisten hat und zu den Russen und Komplex und Gary Oldman ist natürlich auch noch mal dabei als Harry Truman als Präsident und ich ich schwöre es dir, das ist da sind bestimmt noch fünf Leute, die ich jetzt nicht erwähnt habe, weil die Liste schon so lang war. Der Film ist voll.

Maria:
[23:37] Gary Ott mal wieder als Staatsoberhaupt? Ist er eigentlich auch mal interessant? Ne, mal jemand anderes und äh, Ich habe auch noch, oh, wie heißt denn der? Dieser eine andere Kerl, Moment. Ähm den fand ich irgendwie nämlich wichtig und interessant weiß der Benz Heftie, Ja ne? Genau und der war ja eigentlich auch ziemlich wichtig und er hat ja jetzt komplett rausgelassen, weil's einfach so viele gibt und äh und der ist mir irgendwie aufgefallen. Der ist mir so im Film.

Christian:
[24:05] War er nicht auch der ähm ich glaube irgendwie mit russischen Wurzeln, die er so an der Wasserstoffbombe schon immer.

Maria:
[24:11] Richtig, genau, der wollte immer schon noch bisschen doller. Der wollte nächste Zeit immer klingt ja, das kommt ja Turmbombe, können wir nicht noch zerstörerischer? Ähm und den fand ich irgendwie in dem Film auch Irgendwie hervorstechend. Also so als Charakter als auch irgendwie als äh Schauspieler und so als Präsenz einfach sein Aussehen und so, der ist schon sehr interessant, würde ich mal sagen.

Christian:
[24:28] Ähm ja also ich glaube eigentlich der größte Ensemble-Cars bei Nolin auch überhaupt. Also ähm unfassbar voll unfassbar gut ähm natürlich so sehr viele Männer irgendwie in dieser Konstellation.
Vielleicht greifen wir uns auch als erstes den wichtigsten raus. Kilian Murphy, also wenn der kein Oskar bekommt, dann ist da wirklich was schief. Finde ich. Also unfassbar gute Performance, Okay, geht schon los. Ich bin gespannt, Ich dachte, wir machen so die ersten Haken schnell irgendwie weg und dann fangen wir an, um zu streiten, okay.

Maria:
[25:01] Nein, nein, wir streiten uns überhaupt nicht. Nein, nein, gar nicht. Ähm, Ich finde auch, dass er das gut gemacht hat und ich mache das in der Performance auch sehr gerne. Ich mag ihn generell sehr gern. Also ich finde einfach, dass er schon immer ein guter Schauspieler war und das ist einfach jetzt ähm hier jetzt grad mal so ein bisschen mehr Fame kriegt. Das freut mich sehr für ihn. Ähm, Ich finde nur, dass einfach und es liegt aber nicht an ihm. Es liegt einfach nur an einem am Filmemachen fand ich, dass er im Hier und da hatte er nicht genug Möglichkeiten, würde ich sagen, um wirklich ähm, wirklich ähm zu Schauspielern wirklich Emotionen zu zeigen, wirklich mal ein bisschen was zu machen. Ähm, weil der Schnitt das eben alle zwei Sekunden abgeschnitten hat, was er hätte machen können. Also ich glaube, da wäre noch viel mehr möglich gewesen. Ähm, aber so all generell kann man natürlich sagen, ja, das hat er schon gut gemacht ähm und er hat es also an ihm lag's nicht, ne, wann er jetzt keinen Oskar kriegt. Ähm hat er schon ganz gut gemacht. Ich mochte ihn auch sehr in der Rolle ähm als so diese ernste irgendwie auch kühle Person. Ähm das hat schon ganz ganz gut funktioniert.

Christian:
[26:01] Aber da bin ich voll bei dir. Also ähm das ist ja eh, Auch die große Diskussion bei dem Film und Nolin ähm bekannt dafür, sehr komplexe Erzählungen zu erzählen. Ähm das ist auch so ein bisschen mein Argument in einem in einem, Dann Kirktex Sonolin ist ein großer Geschichtenerzähler, Mythenerzähler ob's jetzt so ein Batman ist oder der große Wendepunkt Triumph für den Zweiten Weltkrieg, die sie dann Kirk Rettung so das kann er halt wirklich sehr, sehr gut, Was er auch hier bei Oppenheimer, glaube ich, nicht so gut kann, ist dieses Eindringen in persönlich menschliche Züge, so, Ähm also auch hier ist für mich Borpenheimer der große Mythos, Oppenheimer als der große Mythos als der Promitour ist, der den Menschen das Feuer bringt, als moralisch gebrochener, wie du sagst, Vater der Atombombe, der sein eigenes, seine, sein, sein eigenes Schaffen irgendwie äh bedauert.
Da ist Nolin wirklich wunderbar, aber der Mensch, Oppenheimer und und die menschlichen, Beziehung und Konstellation, da habe ich auch eher meine Probleme mit in diesem Film, also das sehe ich auch eher weniger aber und das ist der Punkt, Ich glaube, dass besonders für jemand wie wie Murphy, aber auch wie Emily Blunt, auch Roboter Only Tune, also dieses Trio, die schaffen das halt.

[27:18] Dass das vielleicht nicht ganz so präsent ist durch ihre Performance, also diese ihre ihre Performances ähm, Gleichen Unzulänglichkeiten im Drehbuch halt ein bisschen mehr aus als weißt du.

Maria:
[27:32] Ich weiß, was du meinst. Ähm, Wie gesagt, ich glaube, ich sehe es ein kleines bisschen anders. Also ich finde, die haben das alles schon gut gemacht. Die haben alles gegeben. Sagen wir's mal so. Sie haben alles gegeben, was sie konnten. Das war sehr, das war sehr deutlich. Ähm, Und sie hätten wahrscheinlich noch mehr geben können oder es hätte noch mehr Möglichkeit gegeben, wenn ihnen bisschen Raum gelassen worden wäre, um auch wirklich mal ein bisschen zu performen. Ähm, Andererseits muss natürlich auch sagen, ich glaube, das war schon auch alles Absicht und äh, Irgendwie auch alles natürlich geplant, dass Oppenheimer so diese kühle Person ist, der man irgendwie auch nicht so richtig nahe kommen kann. Ich wär's aber gern, also ich hätte gerne mehr, Irgendwie ich hätte gerne eine bessere ähm Bindung zu ihm aufgebaut ehrlich gesagt. Das hätte mir geholfen mich auch selber an dem Film besser zu binden. Das hat mir halt auch gefehlt.
Wirklich mitzugehen sozusagen, weil ich nicht richtig wusste, an wen soll ich mich da jetzt hängen irgendwie. Also das sind wie gesagt die Performances waren wirklich toll, ähm aber das hat mir jetzt nicht so richtig geholfen.
So, um mich an die an die Figuren zu ketten, sagen wir's mal so.

Christian:
[28:34] Ja, aber also da würde ich halt auch sagen, das hat Nolin auch immer noch nicht gelernt. Also das ist das ist immer noch nicht, also.

Maria:
[28:40] Vielleicht möchte er das auch gar nicht, vielleicht wollt ihr ja was ganz anderes und das ist ja auch in Ordnung, aber ist natürlich dann schwierig also zumindest für mich, die ähm mich da zu involvieren für drei Stunden lang, ob ich an so eine Person zu hängen, wenn ich das halt so ein bisschen so denke, wer ist er?
Was will er, was denkt er eigentlich? Was führt er? Ähm und das ist mir halt ganz oft war das mir so ein bisschen schleierhaft oder ich Konnte mich da nicht so richtig reinfühlen und das hat mir so ein bisschen gefehlt. Aber wie gesagt, trotzdem Performance sind gut und wo wir auch grad über Performance und Leute reden. Ähm Ich bin Riesenfan von Matt Damon in dem Film gewesen. Ich fand das irgendwie gut. Mir hat das echt gut gefallen. Ähm so ein bisschen dieses so protzige, irgendwie auch so ein bisschen so hier bin ich. Ich habe jetzt das sagenmäßige das fand ich irgendwie irgendwie cool. Es hat irgendwie gut gepasst, ja.

Christian:
[29:23] Und und auch da, die haben alle, Ähm also klar, Murphy in in dieser Rolle als Oppenheimer, der eben auch immer dieses Gesicht voll in der Kamera, die große iMax-Kamera, der muss halt viel tragen, viel mit und also die ganzen Performances sind eigentlich davon äh geprägt, dass sie eben auch in so Nuancen arbeiten und auch mit Damon, da hatte ich auch so ein paar Momente, gerade wenn er denn später in diesem Verhör sitzt, Und befragt wird zu der Arbeit mit Oppenheimern, außer dieses würden Sie ihm mit dem Wissen von heute und den Standards von heute immer noch diese Freigabe erteilen und wie man merkt, wie er der, Regierungsmensch ist und war, aber ja irgendwie vielleicht auch Respekt und Freundschaft ist zu viel, aber diese diese Bindung auch zur Abnahme aufgebaut wie er irgendwie auf struggelt.

[30:16] In diesen beiden Rollen eigentlich gegen seinen ehemaligen Partner, Auch irgendwie auszusagen und das waren eher so in Nuancen, auch in so Blicken, in so Momenten, in so einem einmal mehr Luft holen, bevor man das sagt, was man sagt, so das, Das trägt halt den ganzen Film, dass eigentlich alle auch Emily Blond, die ist halt wirklich super in dem Film, Ich finde ihre Rolle ein bisschen schwierig, weil auch da nolin oft wieder ein bisschen stark in Klischeekisten greift, in der Inszenierung und in dem paar Momenten, die ihr uns mit ihr irgendwie zeigt so das ähm, Ist auch wieder so, da kommen auch wieder so seine seine, Eigenarten als Filmemacher dazu. Sie kriegt so ein, zwei Sätze irgendwie in den Rückblenden, die eigentlich unfassbar viel erzählen. Sie sagt ja irgendwie, dass sie in ihrer Ehe davor, dass sie irgendwie Biologin ist, aber den Aufstieg zur Hausfrau geschafft hat und eigentlich ist damit ja schon klar, ey das da ist eine Menge, Menge, Menge Tragik schon in dieser Rolle drin, als die Oppenheimer das erste Mal kennenlernt.

Maria:
[31:17] Ja und auch auch Frust, also sie ist auf jeden Fall super gefrustet die ganze Zeit eigentlich.

Christian:
[31:22] Also die ganze Dramaturgie eigentlich dieser Figur. In dieser Zeit als Frau, als Wissenschaftlerin und dann aber, sobald es irgendwie anders äh an den gesellschaftlichen Status geht Man muss heiraten und dann aber wieder diese Degradierung, weil das erzählt Nolem nicht wirklich viel, aber das immer der Unterbau in den Momenten, wo sie zur Flasche greift und sich nicht um die Kinder kümmert und so, Da habe ich so ein bisschen auch meine meine Schwierigkeiten mit. Das ist halt nicht so ganz, Man kann es immer so wegdiskutieren und sagen, ja aber das war halt so. Guck in die Wikipedia, die Frau war Alkoholikerin und so, das stimmt auch alles. Es ist aber immer so die Frage, wie man das zeigt, was man davon zeigt, wie viel Raum gibt man welchen Momenten und auch da ist nolin halt nicht der, ich sage mal an der Vielschichtigkeit des menschlichen Daseins interessiert ist, Und es uns zeigt, wie bei Oppenheimer, wie auch bei Kitty Oppenheimer, wie bei allen anderen so.

[32:19] Das ist halt dann irgendwie, aber sie trägt dann halt diese paar Momente. Sie hat dann auch in diesem Verhör, diesen Moment, wo sie halt den den ähm, von Jason Clarke gespielt, der diesen Kreuzverhör, da so richtig aus äh also wie sie ihn halt äh äh ausknockt äh in den in den Impfverhör so.
Super und sie ist eigentlich auch immer die Stillschweigendin zweite Reihe sitzende, die so wirklich der Hass, der ihr da aus den Augen springt und die Kamera ist aber unscharf auf ihr, weil's um Oppenheimer geht, ist alles super Aber es ist halt so wieder hätte noch mehr. Es hätte ihre Perspektive hätte auch noch ein bisschen mehr auftauchen können.

Maria:
[32:56] Das wäre schön gewesen. Ja, das finde ich auch und ich mag Emily Blond auch supergerne. Ich finde auch, dass sie das gut gemacht hat, aber mir war sie dann eben auch eigentlich wie ein bisschen wie bei Oppenheimer selber auch, Zu, zu steif, zu starr, so ein bisschen auch im Gesicht habe ich so gedacht, Mensch, irgendwie, ich würde gerne wissen, mehr wissen, was da grad passiert unter der Oberfläche. Man hat gesehen, da passiert irgendwie etwas. Also das hat man, das hat sie auch wirklich gut gemacht. Dieses unterschwellige Spiel auch, was ja alle so ein bisschen machen, was du ja schon gesagt hattest auch. Ähm und da habe ich immer gesagt, jetzt, jetzt mal, jetzt mal ein bisschen, Bisschen mehr irgendwie, aber es ist da nicht passiert oder nicht so in dem Rahmen, den ich mir gewünscht hätte, sagen wir's mal so.

Christian:
[33:35] Da sind wir auch schon würde ich sagen, auch bei der Inszenierung und das sind auch alles ähm Probleme, wenn man so will, aus der Inszenierung. Also,

Film


[33:44] Auch wieder im Guten wie im Schlechten, das ist ein Film, wie wir auch gesagt haben, nach drei Stunden bist du halt wirklich also der macht was mit dir. Der hat die die Inszenierung, der Einstieg allein, Ich habe den jetzt gestern Abend das zweite Mal geguckt und ich weiß es noch im Kino. Ich habe die ersten 20 Minuten hatte ich fast einen Schleudertrauma, weil ich gar nicht wusste, wo sind wir hier? Wer?
Ich habe die Rückblenden teilweise gar nicht verstand.

Maria:
[34:05] Wann sind wir.

Christian:
[34:06] Okay, Oppenheimer verstehe ich. Ich weiß gar nicht, wer der Typ ist. Ich habe mich vorher historisch nicht groß eingelesen so.

Maria:
[34:11] Ja ja.

Christian:
[34:12] Und dann fängst du aber an und springst da irgendwie in seine Uni, Tage zurück und dann ist da irgendwo in Europa an der einen Uni und vergiftet den Apfel und dann sieht er aber die Partikel in der Luft und ich denke mir, er findet ja jetzt schon die Atombombe, also wo, null Ahnung am Anfang gehabt und der Film reicht ja auch nicht die Hand und sagt so jetzt machen wir mal ein kurz Faktencheck und jetzt geht's mal langsam rein, sondern der geht sofort los, Und auch was du gesagt hast, der schneidet und das ist auch wieder so nolentypisch, der schneidet halt eben auch in den Dialogen, Dieses Mime, dieses Klischee, dass ja bei Nolen die Leute gerne so über fünf Szenen hinweg ein Gespräch führen und Schnitt und der nächste Satz und sie sitzen aufm Pferd in der Prärie von.

Maria:
[34:55] Ja, hat das für den Pferden? Ist dir das, ich fand ich fand das, ich muss mit den Pferden, da habe ich wirklich, da habe ich wirklich im Kino gelacht, weil ich das wirklich so lustig fand, dass sie irgendwie in einem Moment waren, sie irgendwie, ich weiß nicht, zu Hause am Esstisch und uns unterhalten, also ähm Oppenheimer und und seine Frau ähm Kitty und dann Und und das gleiche Gespräch geht so weiter und auf einmal reiten sie so durch die Wüste und ich habe sogar gedacht, was ist denn jetzt los? Ich fand das einfach so lustig, habe so gedacht, nee, das ist mir einfach grad so doll. Ich kann das gerade nicht. Extrem lustig und auch mein Kumpel mit ich im Kino aber auch so Das Gleichgespräch führen Sie jetzt immer noch. Und ich so, ja, ich glaube schon. Sie haben gesagt, warte mal kurz mit dem mit dem mit dem nächsten Wort. Wir wir fahren mal kurz in die Liste, gehen auf die Pferde und dann reden wir genau dabei, Es ist schon sehr, sehr eigen. Also sehr eigentümlich.

Christian:
[35:38] Und es ist also ich finde, das kann man schon machen.

Maria:
[35:41] Das kann man ja das kann man schon machen, sicher.

Christian:
[35:43] So äh also Film muss halt nicht realistisch sein, um irgendwie so. Aber es ist halt zur No-Ling-Klischee. Es ist wirklich.

Maria:
[35:48] Es ist auch sehr auffällig. Also ich glaube, das war in dem Fall schon sehr doll irgendwie. Es hat ja auch sehr oft gemacht und man hat so ein bisschen gedacht so, ja, weiß ich jetzt nicht. Also ein-, zweimal, okay, aber irgendwann.

Christian:
[35:57] Wir haben grad am Anfang, wo das auch so so ein Staccato-Schnitt auch teilweise hat So Montagen, wie so ein Trailer im Film, so wo wo er da glaube ich anfängt irgendwie, also es gibt dann da sagt Nils Bohr irgendwie, glaube ich, zu ihm da an der Uni so ähm, Da stellt sich schon raus, ja, der Oppenheimer, das ist so ein kleines Wunderkind irgendwie und der stellt die richtigen Fragen und äh so, da beginnt schon so ein Respekt von diesen Größen ähm, seiner Zeit und dann sagt irgendwie boah auch zu ihm, irgendwie in der Physik geht's nicht darum Zahlen und Dinge irgendwie, sondern, oder es geht nicht darum irgendwie die die Noten der Musik zu lesen, sondern es geht darum, ob man die Musik hören kann, so ist so das Stichwort was auch diesen einen sehr bekannten Song äh von von Goranson auch, den hatten wir auch grad gehört, so dieses anschwellende, so mit dieser Montage von oh ich sehe hier die Partikelchen und schmeiße hier Gläser durch die Luft und sehe auf einmal die Physik, ich höre die Physik, ich ich durchdringe das so, das äh das ist halt unfassbar fordernd am Anfang.

Maria:
[36:58] Ja ja auf jeden Fall und das hat mich ja das hat mich auch wirklich sehr äh nicht erst richtig abgestoßen, aber ich habe so ein bisschen so nach Geht das jetzt die ganze Zeit so weiter und die Antwort war, ja.
Bisschen Schuh. Also da ist schon da wird schon viel gesprungen und wie ich ja schon sagte, mir war dann auch im Schnitt einfach, das war mir alles zu hekt Zu schnell die ganze Zeit irgendwie so ein bisschen. Ich hatte einfach das Gefühl, die Figuren haben teilweise gar keinen Raum.
Um sich zu entwickeln, um wie gesagt eine Bindung, dass ich eine Bindung aufbauen kann, auch intellektuell ist es mir manchmal schwergefallen, das jetzt grad so durchdringen, was jetzt eigentlich grade passiert auch ähm vor allem in diesen Schwarz-Weiß-Szenen fand ich, also da dieses Verhör sozusagen, dieses andere Verhör, das ist mir habe ich ganz lange nicht verstanden, worum geht's da eigentlich? Was ist denn da eigentlich jetzt grad der Deal? Ähm und das ist schon, Ähm fordern Slash vielleicht auch manchmal überfordernd und ähm, Ja, das ist wirklich, würde ich schon auch sagen, eins der für mich der größten Mankos, also der Schnitt, dieser komische wie auf Speed die ganze Zeit zu schneiden und und und ähm, Irgendwie auch gar keine, Gar nicht auch mal bisschen Stille zuzulassen oder mal so ein bisschen Ruhe oder irgendeinen Ausgleich zu schaffen, sondern einfach nur immer weiter drauf zu hauen, wie mit so einem ganz großen Gummihammer so auf diese Maulwurfsköpfe. Ja, irgendwie so kam mir das irgendwie vor, so ein bisschen, also, das das war wirklich nicht so richtig meins, also wie der geschnitten war.

Christian:
[38:25] Und das finde ich halt auch es ist komplex und ich finde das hier auch ein bisschen äh also das erzeugt diese Schwierigkeit, dass wir ja irgendwie bei diesem Menschen sind, bei diesem persönlichen Geschichten irgendwie auch sind so und das ist auch ähm so latent beim Argument zu sagen, naja das macht irgendwie noch ein bisschen runder.
Weil da sind wir halt im Weltkrieg. Also wir sind im zweiten Weltkrieg, wir sind im Kriegsgeschehen, da geht's nicht darum zu spüren, was da einzelne Soldat, der eh ein relativ, blankes Gesicht einfach ist, sondern also da geht's nicht so sehr um den Menschen und seine persönliche Perspe da geht's halt um das große Ganze. Und hier bei Oppenheimer versucht ihr irgendwie beides zusammenzubringen, zu sagen, das große Ganze, die Welt der Physik, Die Atombombe, der der die neue Weltordnung.

Maria:
[39:06] Ja, die Politik, ja.

Christian:
[39:07] Die Politik und gleichzeitig alles immer aus diesem persönlichen Perspektiven, wo ich mir auch sage.

Maria:
[39:13] Ist viel.

Christian:
[39:14] Ist viel und das eine geht immer noch besser als das andere. Ich habe den jetzt gestern das zweite Mal geguckt, Und bin auch also das dann wieder clever gemacht, weil je öfter man, glaube ich, diesen Film guckt, also wahrscheinlich ist auch das zehnte Mal diesen Film gucken in 20 Jahren immer noch besser und man versteht ihn wieder besser, aber es ist schon echt sehr sehr komplex. Und so ein ein, Also als ich die, wie gesagt, im Kino geguckt habe, ähm sehr sehr überfordernd, aber auch sehr selbstbewusst der Film. Also, Ich würde mich nicht wundern, dass nach den ersten 20 Minuten noch viele Leute einfach gehen oder gehen wollen.

Maria:
[39:47] Ja genau, so ein bisschen den Drang haben zu flüchten.

Christian:
[39:49] Da kommt nicht die große Actionszene am Anfang und sagt, na jetzt äh.

Maria:
[39:53] Jetzt, jetzt geht's los. Ja, ich muss ich finde das grad ganz interessant, was du gesagt hast über Dancörk und dass das da irgendwie ich würde mal sagen, vielleicht Form und Inhalt, mehr Hand in Hand gehen.

[40:04] Du hast schon völlig recht. Bei Oppenheimer wirkt es ein bisschen, so draufgepfropft diese diese Form irgendwie auf eine Geschichte, die das eigentlich gar nicht unbedingt braucht, dieses super Tempo und dieses super Aufregende und wir wollen jetzt ganz, ganz dramatisch sein.
Die Geschichte an sich ist schon dramatisch genug. Jetzt frage ich mich, muss jetzt auch noch die Inszenierung so sein, so, Dass man das halt wirklich jeder Trottel im Kino verstanden hat. Jetzt hier geht's jetzt um alles. Es geht jetzt wirklich um das Schicksal der ganzen Welt. Habe ich so gedacht, also das sagt einem ja der Film die ganze ganze Zeit. Also es geht ja die ganze Zeit um absolut alles. Ähm.

[40:41] Das ist, finde ich, natürlich schwierig, weil man wenn man immer, immer, wenn man jedes Mal sagt, es geht immer um alles, die ganze Zeit, dann geht's eigentlich irgendwie auch um nichts. Also das ist halt so dann, wenn man also alles bedeuten, dass dann irgendwie nix mehr bedeutet. Also das ist halt das finde ich halt auch schief und das finde ich bei Nolan eigentlich immer schwierig. Es ist immer so ein bisschen zu episch. Es ist Alles ist immer, dir die wichtigste das wichtigste Problem der ganzen Welt und dadurch gibt es überhaupt keinen für mich keinen Spannungsbogen mehr. Es gibt dann keinen, Irgendwie diese diese Szene oder irgendwas baut sich auf, sondern irgendwie alles ist gleichermaßen superbedeutsam die ganze Zeit und das ist irgendwie, Das hilft mir nicht, finde ich, als als Zuschauerin da irgendwie zu gewichten. Was ist denn jetzt eigentlich wirklich grad eine bedeutende bedeutsame Stelle und was nicht? Weil er das überhaupt nicht, Differenziert oder es auch nicht möchte, glaube ich. Also er möchte schon sagen, es ist alles halt super, super krass und das ist alles bedeutungsvoll. Ähm, Aber dadurch nimmt er sich selber natürlich auch die Möglichkeit, dass man dann in manchen Momenten wirklich denkt, uh, das ist grad wirklich bedeutungsvoll.

Christian:
[41:42] Ja und das schafft auch Schwierigkeiten, in dieser in dieser Struktur, weil ich habe mich jetzt auch grad gefragt, hm was ist der Gegenargument? Also würde er sagen, ja das Unbedeutende lasse ich einfach weg oder das weniger Bedeutende lasse ich einfach weg und dann, Habe ich aber wieder so das Problem, dass ich mir denke, ja aber ist das also könnte man diesen Film, müsste man diesen Film nicht vielleicht auch irgendwie ein bisschen entschlacken, sind da zwei Filme in einen Film gepackt so einmal das große welthistorische Ereignis und eben diese persönliche Ebene.
Und die und der Mensch Oppenheimer mit seiner mit seinem also was auch mit ihm passiert ist danach und ähm also darum geht's ja auch so ein bisschen habe ich mir gestern auch schon gefragt beim beim Schauen, so ist das, Zwei Filme in einem Film und ähm übernimmt sich da vielleicht eben auch oder oder schadet das dem Gesamtergebnis. Ähm, Können wir gleich auch noch mal so ein bisschen auseinanderdröseln so was da eigentlich auch alles erzählt wird. Habe ich mich dann auch gefragt, so müssen wir diese ganzen, Am Anfang, diese ganzen sprunghaften und hier ist noch ein Nils Bohr und hier ist noch irgendwie ein Heisenberg und ja, den hat er auch mal getroffen, so müssen wir das eigentlich wissen, um zu verstehen, dass er der geniale Physiker ist, der die Bombe baut, weil in dem Moment, wo, passiert und alle, die Luft anhalten, weil der Film so still ist, brauche ich das alles eigentlich gar nicht mehr. Also, da da ist viel der Film ist voll und vielleicht auch manchmal, dass dann auch wieder das Ding, dann Cook ist halt so unfassbar schlank mit irgendwie 106 Minuten Laufzeit.

[43:12] Die sind halt so gegensätzlich diese beiden Filme und versuchen vielleicht aber ähnliches und ähm tja.

Maria:
[43:19] Ja wie auch grad so meint, ist ne, ob man diese ganzen Namen braucht. Ich denke auch nämlich, dass irgendwie sehr viel sehr viel von dem Film irgendwie aus auch so Name dropping, ne? So ja, um also im Grunde als würden uns sagen wollen, ich weiß, dass es auch Heisenberg gab und der war auch wichtig. Ich habe den mal kurz gedroppt, damit ihr wisst, ich Ich habe das gewusst. Der ist irgendwie auch spielt eine Rolle. Ähm genau, das gibt halt irgendwie, es wird wenig ausgesiebt und ähm.

[43:44] Aber trotzdem finde ich dann auch als Zuschauerin, ich sitze dann im Kino und dann sagt irgendeine Figur, sagt dann halt irgendeinen Namen, so zwei Stunden später und man denkt so, oh Gott, wer war das jetzt noch mal? Oh Gott, keine Ahnung und das ist irgendwie einfach Einfach irre viel und was du so meinst mit den zwei, mit den zwei von dem einen, das sehe ich auch ein bisschen so und ich glaube, das erarbeitet ein Problem, was, viele, sage ich mal, Biografien in Anführungszeichen auch haben, weil natürlich gibt es da dann irgendwie ein ein Bild, ein Image einer Person, die irgendwann größer wird als sie selbst und das ist, Genau, der Mythos, das ist bei Oppenheimer natürlich auch sehr stark so und äh und man möchte da, glaube ich, halt als Filmermacher wahrscheinlich irgendwie dann so beides so ein bisschen ab bilden, also einmal die Person, die echte Persönlichkeit, die der Mensch, der das ist und aber irgendwie auch diese in diesen Mythos abzubilden, diese Figur, diese Ikone, die dann irgendwann da entsteht.

[44:34] Und ähm und da hat jetzt quasi anscheinend versucht, das irgendwie auch zu machen und das alles zu irgendwie einzubetten in die Geschichte der ganzen Welt, wenn man so will und das natürlich irgendwie, glaube ich, einfach in Rennt so ein bisschen zum Scheitern verurteilt. Ich glaube, das, Kann man nicht wirklich, aber muss sich einfach für irgendwas entscheiden, so ein bisschen wenigstens. Und hat er ja auch gemacht. Er hat ja dann den Menschen jetzt auch so ein bisschen also auch ein bisschen weggelassen, aber ein bisschen hat auch nicht. Er hat immer irgendwie, wie du schon sagst, es gibt dann so eine Dialogzeile, wo dann mal kurz gesagt wird, Dem sind wir uns bewusst, das ist auch ein Thema, Nächstes. Aber dann erwähnt's einfach gar nicht, wenn's dann eigentlich doch keine Rolle spielt später für deinen Film. Also irgendwie dann gewichtet das einfach ein bisschen doller. Also ich fand das irgendwie, genau, er will so alles auf einmal erzählen, was klappt irgendwie nicht.

Christian:
[45:16] Kann man vielleicht auch wieder sagen, ja, aber der Oppenheimer ist halt auch eine sehr komplexe Person, ne? Und ne, also.

Maria:
[45:21] Ich meine, wer nicht?

Christian:
[45:23] Aber auch in diesem Mythos, Also er ist halt der Erfinder der Atombombe. Er hat die Welt, er hat die Welt neu geordnet, ja, das sagen sie auch immer wieder, so eine neue Weltordnung im Atomkriegszeitalter.
Er herbeigeführt hat und ja, das war vielleicht auch nur eine Frage der Zeit, weil andere auch und so, aber er ist jetzt eben auch dieses Titelbild auf den Covern der Magazine und der Presse und ist dann aber eben im Gegensatz zu anderen, die vielleicht auch, mit ihren Erfindungen und ihrem Geist groß geworden sind, Ja auch daran, ich will nicht sagen, gefallen, aber er ist dadurch auch ins Stolpern gekommen. Er ist derjenige, der Zweifel, der ist derjenige, der bereut hat, aber auch nie, offensichtlich und direkt, sondern halt eben verpackt. Und das macht der Film halt eben auch so stark dann äh in diesem, Es ist wieder verpackt, aber in diesem in diesem äh Thema mit der Wasserstoffbombe, also das die Atombombe erfunden hat und es wird ihm ja nachher vorgeworfen, dass er bei der Wasserstoffbombe eh auf die Bremse gedrückt hat. Und das ist so der große Konflikt eigentlich in dieser Anhörung, wo's auch so hinsteuert, dass er das halt mal zugibt und sagt, Das also das war mir zu gefährlich, das.

Maria:
[46:32] Das ist zu viel.

Christian:
[46:33] Ja, so dies und damit diese Reue halt zu vermindern. Das stellt sich ja nicht jeden vors Mikrofon und sagt, meine Erfindung ist furchtbar und ich habe die Welt zerstört So, das ist eine persönliche Erkenntnis, die mit Albert Einstein äußert im Privaten, aber das hat der die echte Person halt nie auf der großen Bühne getan, sondern versucht, diese Popularität, Lenkend äh zu zu benutzen, was es halt komplexer macht als jemand, der sich hinstellt und sagt, weiß ich nicht, ich habe irgendwie die, äh Röntgenstrahlen erfunden oder die weißt du so, das ist halt dann gibt's eine Ordner, gibt's eine Auszeichnung, wunderbar, alles klar, vielen Dank für deinen Beitrag zur, Weltgeschichte so, aber sich halt hinzustellen und zu sagen, ich bin der Prometers und ich habe den Menschen das Feuer gebracht und jetzt verbrennen sie sich. So jetzt.

Maria:
[47:15] Ja? Ja, ja, auf jeden Fall, es hat ja es hat ja Bedeutung, sicher, klar.

Christian:
[47:19] So und ähm das finde ich dann wieder im Umkehrschluss. Also das ist jetzt äh also ich kritisiere den Film auch sehr stark, aber gleichzeitig mit jedem Kritikpunkt, schwingt bei mir auch eine gewisse Anerkennung mit, weil der Film komplex sein will und weil der Film auch diesen Weg geht. Also ich find's halt eben also es vieles davon funktioniert bei mir und ich habe sehr großen Respekt dafür, Auch die Sache so vielleicht zu verkomplizieren es wäre vielleicht einfacher gewesen, Sich auf eine Sache zu konzentrieren oder den Fokus mehr auf eine Sache zu legen oder so, aber no in geht halt diesen komplexen Weg und versucht halt irgendwie beides zusammenzubringen und versucht, glaube ich auch darüber hinaus, noch etwas und ich weiß noch nicht genau, was er da tut, ich muss den Film wahrscheinlich noch zwanzig Mal gucken, Aber ich find's halt so bemerkenswert jetzt nach der Wiederholungsdichtung diese ganze Verhörgeschichte.
Dieser ganze Aufbau, diese ganze Erzählweise, diese ganzen Ebenen, diese komplexen, komplizierten Dinge, die machten Roling glaube ich nicht nur zufällig, sondern er hat was damit vor.
Und ich glaube, wir können mal versuchen, das ein bisschen auseinander zu dröseln, um vielleicht da so ein bisschen hinzukommen, was das sein könnte, was er da vorhat. Weil wir sind ja eigentlich.

[48:32] Wie du ja schon bei der Zusammenfassung erzählt hast, auf mehreren Ebenen gleichzeitig unterwegs. Wir haben einmal, Wir haben zwei Verhörszenarien. Wir haben zwei Situationen, die sich spiegeln mit zwei gespiegelten Figuren, nämlich mit, Oppenheimer, der nach dem Bau der Atombombe in den 50er Jahren in diesem kleinen Kabuff sitzt mit sehr weißen, sehr grauen, sehr alten Männern, vor denen er sich und seine Handlung rechtfertigen muss. Und wir erfahren im Laufe der Handlung, es ist ein Scheinprozess, Ende ist klar, es geht darum.

[49:13] Das ganze Setup, das ganze Setting ist gewollt. Es ist keine große Bühne. Es gibt keine Kameras, es gibt kein Publikum.
Und das ganze Unterfangen ist zum Scheitern verurteilt und das wirft ihm seine Frau ja auch vor, warum sitzt du da und lässt dich beschmutzen und warum wehrst du dich nicht? Und das ist der Weg, den Oppenheimer geht. Oppenheimer sitzt dort und spielt ein Spiel mit Von dem man weiß, das ist ein Spiel, von dem man weiß, wie's ausgeht, aber er sitzt dort, um das, um das durchzuziehen. Das ist das eine Ding. Und in dieser Situation erfahren wir diese, Also gehe ich jetzt mal von aus, weil's immer wieder diese Impulsfragen gibt und wie war das damals und dann waren sie da unterwegs und wie haben sie das gemacht? Und dann springt der Film mit uns zurück, Um den Weg zu Atombombe zu zeigen, die frühen Jahre die Studien da an den Universitäten und, Can you health the music und wie er anfängt, die Physik irgendwie zu durchdringen und zu leben und In diese theoretische Welt auch einzutauchen. Das ist der eine Aspekt. Das ist Kilian Murphy, das ist Oppenheimer, das ist Farbe. Und dann haben wir die andere Ebene, die werden übrigens auch betitelt. Die erste Ebene ist fischen, Das wird auch einmal eingeblendet, so mit so einer Zahl, erstens, also so erstes Kapitel oder erste Ebene fischen. Oppenheimer Farbe, diese Situation, zweite Ebene, Fusion ähm und das ist dieser ähm, Noch mal Louis äh.

[50:35] Das ist Robert Downy Junior, das ist schwarz-weiß, das ist glaube ich, der Film liefert auch keine äh Text keine Zeiteinblendung oder, Das muss später auf jeden Fall, aber ich glaube auch noch in den Fünfzigern.

Maria:
[50:48] Ja ja, aber ich tue mir so.

Christian:
[50:50] Vier Jahre, ja, genau, stimmt, das sagen Sie, glaube ich, irgendwann mal. Ähm auch eine Verhör oder eine Anhörungssituation, aber da geht's schon los. Alles gespiegelt. Ähm andere Personen, Schwarz-Weiß statt Farbe Publikum.

Maria:
[51:04] Ja, Genoss ist öffentlich und auch öffentlich medienwirksam auch irgendwie inszeniert, ne?

Christian:
[51:09] Und es geht darum, dass der in die Politik will. Der soll irgendwie Minister werden, der soll Teil einer Regierungs-, eines Regierungskabinetts werden und jetzt geht's darum, dass der irgendwie der Senat oder das Parlament oder wer auch immer das ist, so ein Ausschuss, ihn bestätigt, Und dafür gibt's dann halt eben diese dieses Prozedere, was eigentlich, das habe ich auch nochmal nachgelesen, es gab in der gibt in der gesamten US-Geschichte, glaube ich, acht Fälle, wo das verweigert wurde. Also das ist eigentlich ein eine sichere Angelegenheit, so, auch rein.

Maria:
[51:42] Ja, sehr selbstbewusst, ja.

Christian:
[51:43] Sehr selbstbewusst, sehr überzeugend, der Roboter und die Junior. An dieser.

Maria:
[51:45] Auf jeden Fall.

Christian:
[51:48] Und was wieder beide Ebenen zusammenbringt ist, Weil es in beiden, also es sagt Strauß nämlich selber zu dem Verhör über Oppenheimer, was er ja anzettelt, er sagt es ist es gibt ja keine Beweislast. Es gibt keine Beweisführung, es ist kein Prozess, es wird ja nichts, äh man muss sich nicht verteidigen, weil dieses diese Anhörung kann einem nur etwas verwehren. In beiden Fällen. Es ist Die Verwehrung dieser Sicherheitsstufe vor Opener und ist die Verwehrung dieses Ministeramtes für Straws.
Das verbindet diese beiden Ebenen und also um das noch zu Ende zu bringen schwarz weiß, Anhörung vor diesem Ausschuss springt genauso in die Vergangenheit und springt genauso zurück Und schildert von, also durch die Worte des auch Momente mit Oppenheimer, wie er ihn irgendwie getroffen hat und wie er ihn da in sein Institut holt und wie er dann irgendwie auch in diesem.

[52:42] In diesem in diesem anderen Ausschuss der Atomenergie äh innerhalb dieser US-Regierung, wie die diskutieren über den über die Atombombe, die die Russen halt haben und über die Wasserstoffbombe und wie sich Oppenheimer dort hält. Da gibt's diese eine Szene diesen einen Tisch, an dem äh, Die Leute sitzen mit dieser großen Blumenpflanze, die da einmal rausgetragen wird und das ist halt, das sind nämlich diese Berührungspunkte. Es gibt diese Szene nämlich sowohl in Farbe als auch in schwarz-weiß.
Das ist der Knotenpunkt, weil wir diese Szene aus beiden Perspektiven geschildert bekommen. Der Rest ist immer nur aus einer Perspektive.
Stroors war nicht dabei, wie die Bombe gebaut wird. Oppenheimer ist nicht dabei, wie Straws den Komplott gegen ihn führt.
Und es gibt diesen einen Moment, wo die beiden beide Perspektiven, beide Ebenen nochmal zusammenkommen. So, ist halt erstmal super wichtig, um das so auseinander zu dröseln, weil das bringt diese Komplexität hinein. Wir haben eigentlich, Eigentlich geht's um was ganz anderes. Eigentlich geht's um diese Verhörmomente. Eigentlich geht's um diesen Konflikt dieser beiden Männer und diese riesengroße Rückblende, Die Atombombe und so, das ist, Ich will nicht sagen, nebensächlich, aber das führt alles dahin. Und ich war gestern auch noch mal so überrascht zu sehen, dass es eigentlich um diese Försituation, um diesen Konflikt dieser beiden Männer geht, der nie direkt.

[54:03] Miteinander ausgetragen wird, Oppenheimer sitzt nicht im Ausschuss von Straws. Straws jetzt nicht im Ausschuss von Oppenheimer und trotzdem merken die beiden, dass sie in diesen Stellen gegeneinander Krieg führen.

Maria:
[54:17] Dass irgendwie so der jeweils andere irgendwie die Fäden dann auch so ein bisschen zieht, ne. Ja, das finde ich auch interessant und was ähm ich auch spannend finde, ist, dass, Ist in beiden verhören, geht es ja eigentlich sage ich jetzt mal um, moralische Integrität, also irgendwie so um so eine moralische Frage, ist der andere eigentlich, sagen wir mal lupenrein oder ne, ist da, Ist der eigentlich ein guter Mensch, sagen wir mal jetzt im ganz im Allgemeinen und, Ja auch bei diesen quasi bei dem Roboter und die Juniorverhörer geht es ja eigentlich auch um Oppenheimer, so ein bisschen, bis das irgendwie so dann, ja, am Schluss, Komplett in die andere Richtung umschlägt und gesagt wird ja ist eigentlich Robert Downy Junior ist der eigentlich moralisch?
Cool oder nicht? Und ist der eigentlich irgendwie eine gute Person und das fand ich irgendwie auch ganz cool. Also habe ich auch im Kino so gedacht, uh das ist jetzt gerade mal, Noch mal in die andere Richtung, weil wir ja die ganze Zeit darüber reden eigentlich ähm und ja das auch gezeigt bekommen, dass Oppenheimer so damit ähm.

[55:18] Ja irgendwie auch natürlich, Äh nachvollziehbarerweise irgendwie damit hadert, mit seinen mit seiner Erfindung und wie er sich verhalten hat und ähm was er dann auch noch Rolle spielt, ist eben seine kommunistischen, sagen wir mal, Beziehungen und so und das kommt ja auch in dem Verhör auch die ganze Zeit vor und das ist ja auch das, woraus sie ihm dann den Strick letztendlich irgendwie auch drehen wollen und so. Ähm Und es geht ganze Zeit um ihn und ob das alles eigentlich ja, ne, ob das alles irgendwie ähm sagen wir mal moralisch vertretbar ist, obwohl es natürlich auch eine lustige Frage, weil, Ähm er wurde ja auch beauftragt, aber lassen wir das. Ähm und dann geht sozusagen und dann geht's in eigentlich in die andere Richtung dann noch mal zu sagen, okay ist eigentlich die Politik gemacht wurde, die Leute, die da eben hinter den Kulissen ähm die die äh Fäden gezogen haben.
Es ist nicht vielleicht auch ein bisschen deren Schuld und sind die eigentlich irgendwie ähm Ja, haben die eigentlich genug Integrität und sind die eigentlich ähm von den richtigen Zielen, sagen wir jetzt mal, äh gelenkt oder ist das eigentlich, auch nicht ganz so gut. Also es wird halt alles irgendwie dann so am Ende noch mal alles noch mal so ein bisschen in Frage gestellt und alles noch mal umgekehrt und wir wenden uns dann noch mal so ein bisschen von Oppenheimer eigentlich auch ab und gucken eigentlich noch mal auf die anderen.
Hätte man vielleicht auch vorher schon ein bisschen stärker machen können, denke ich. Ähm aber es kommt ja dann eigentlich auch, So ein bisschen wenigstens so ein bisschen Twisty um die Ecke, weil das mag ja auch ganz gern mal so ein.

Christian:
[56:40] Sehr gerne. Ja, ja. Ja, ja und das ist das ist eigentlich auch so der dieses treibende bei, bei dem, bei dem Strows, das habe ich dann auch noch mal beim beim Schauen gemerkt, dass da so also, Er geht hier in diese Verhandlungen und sagt, ich habe das Ding in der Tasche, weil das ist ja eigentlich.

Maria:
[56:57] Ja, was soll passieren? Mir kann nichts passieren.

Christian:
[56:59] Auf auf eine gewisse Art und Weise ist das genau so ein Scheinprozess, bei dem am Ende das Ergebnis feststeht wie damals nur andersrum, Und er merkt im Laufe dieser Verhandlung durch, Das, was in der Vergangenheit passiert ist und durch die Leute, durch die Wissenschafts-Community, die Oppenheimer dann stellvertretend ähm sozusagen, für ihn in die Presse springen. Das sind nämlich diejenigen, die sagen, der Strows soll kein Minister werden für diesen Posten, weil und dann bröseln die so ein bisschen quasi auf.
Also die späte Rache Oppenheimers äh über seine seine Pierce, Ähm die findet da statt und das merkt, dass erst im Laufe dieser Verhandlungen und das war eben auch der der ähm, Diese Rolle seines Handlangers äh auch sehr sehr wichtig, weil, Ist halt so cool auch beim Zuschauen, weil er kippt mit uns als Zuschauer. Er ist ja eigentlich der Handlanger von Straws und eigentlich so sein so dem aber nachher süffisant die Tür öffnet und sagt so, Viel Spaß jetzt beim Scheitern vor der Presse so. Der der hält genauso wie wir da sitzen und sagst du Arschloch hast das so verdient. Nach den zweieinhalb Stunden, die wir jetzt hier geguckt haben, was du dem Oppenheimer da angetan hast. So viel Spaß bei deinem eigenen politischen Untergang.

Maria:
[58:14] So ein bisschen so in den in den Rücken stößt und so innen so rausstößt ins Rampenlicht und sagt, hier, los.

Christian:
[58:20] Aber eigentlich auch nur, weil er feststellt, was für ein Typ der Stroors ist.

Maria:
[58:23] Genau, ja, so genau, so wie wir das schon richtig als Rentraschenrecht, dass da das erleben wir so gemeinsam. Das ist echt.

Christian:
[58:27] Da ist so ein bisschen der große Bogen, auf den ich eben hinaus wollte, so diese Frage, was will Nolan uns da eigentlich auch zeigen? Und da glaube ich halt eben wieder auch auch als etwas sehr äh positive. Also, Dolin ist ein verkopfter Mensch und ja, ja, ja, aber ich glaube schon, dass er, Ähm also das ist ja immer auch die Pointe bei bei so. Je je älter der Film wird und je mehr ich mich auch irgendwie mit dem Film auseinandersetze und so.
Ich glaube, ihm ist das sowas von kackegal, ob dieser Kreisel am Ende umfällt oder nicht. Das ist halt nicht der Film.

Maria:
[59:02] Die darum geht, darum geht's nicht.

Christian:
[59:03] Ich kann mich halt ich weiß es halt wie ich damals irgendwie vor zehn Jahren, 15 Jahren aus dem Kino gegangen bin so als junger Mensch und gesagt habe holy fucking Shit und der Twist und oh mein Gott und.

Maria:
[59:12] Gott! Ja.

Christian:
[59:13] Diskussion geführt und guck mal und bla und eigentlich ist das eine Familiengeschichte eines Vaters, dem am Ende kackegal ist, ob das real ist oder nicht, der will zu seinen Kindern.

[59:26] Das spüre ich halt mittlerweile, ja? Das verstehe ich halt jetzt ganz anders und das sehe ich auch bei Nolin. So, ich habe das Gefühl, dass er auf seine sehr verkopfte Twisty theoretische Art und Weise da eben sehr persönlich wird.
Und hier genauso. Ich glaube, dass Nolin auch als als Mensch in dieser Welt, in der er sich bewegt und, in dir schaut und von dem er Teil ist, auch sagt so ich habe etwas zu erzählen über das Menschsein in dieser Welt und über die Welt, die wir uns gebaut haben und ich glaube.

[1:00:00] Das ist ein Problem. Um jetzt mal ganz kontrovers zu werden, Dass wir in der Lage sind uns mit diesen Atomraketen jederzeit ohne es zu wissen und ohne Kontrolle darüber zu haben als Individuum. So wir leben in einer ziemlich beschissenen Welt und dann kam eben auch noch dieser Ukraine-Krieg, der das Ganze noch mal, anders brisant gemacht hat so, Aber ich glaube, dass no Linda wirklich auf seine Art und Weise eine eine mahnende, also beides will. Er will diese mahnende Geschichte, das ist dieser große Pathos, den am Ende da auch aufmacht.
Es ist es geht erst mal um die Sache und die Sache ist Fakt-up, Diese Atomraketen und dann geht's eben auch dadrum, glaube ich, um diesen Menschen Oppenheimer, um diesen ähm, struggelnden, mir fehlt irgendwie noch so das richtige Bild, aber er ist nicht nur der also er ist der Erfinder der Atombombe, der seine eigene Erfindung bereut. Das ist so bestes griechisches, tragödi.

Maria:
[1:00:57] Ja, es ist sehr tragisch.

Christian:
[1:00:59] Ähm und das macht diesen Menschen irgendwie auch so reich und das zeigte eben hier auch und dann, und das ist, glaube ich, so ein bisschen dieses Ding, wo Nolen vielleicht auch hinterher war.
Diese Einordnung, also ich will nicht sagen, dass er.

[1:01:17] Vielleicht möchte er etwas grade stellen oder vielleicht möchte er diese, Person, die in die Geschichte eingegangen ist, noch also will dieses Rampenlicht. Er will den Scheinwerfer noch mal auf einen Aspekt dieser persönlichen Geschichte glaube ich lenken.
Der, glaube ich, in der Popkultur gar nicht so aufgetaucht ist, nämlich da war noch dieser da war noch dieser Typ, Den wir, also der halt weniger in die Geschichte eingegangen ist als ein Oppenheimer, der aber für die Geschichte Oppenheimers ganz zentral war Es gibt ja wohl auch, ich habe das noch so ein bisschen überflogen. Es gibt da halt eben auch so in der Wissenschaft, in der Forschung, in der Literatur um diese Menschen und auch um um Oppenheimer so Ne, gibt's ja weiter Geschichtsschreibungen, die auch sagen, ja, also den da so als großen Bösewichten darzustellen, kann man machen und das So, aber es ist vielleicht auch eine Interpretation. Also man kann auch die Perspektive von Straws nochmal einnehmen und sagen, na ja, der hatte vielleicht auch gerechtfertigte Bedenken, zu Oppenheimer. Aber es ist ein Diskurs so in dieser in in in der Geschichtsschreibung Wer ist und was hat er mit Oppenheimer gemacht so das ist ziemlich klar, aber warum vielleicht und da da weiß ich zum Beispiel überhaupt nicht, was was davon historisch belegt ist, aber er er knüpft das ja um diesen einen einzigen Moment.

[1:02:40] Oppenheimer, Einstein und Straws und dieser eine Moment, wo Einstein schweigend an Stroß vorbeigeht und dieser als sehr unsicherer, Ich sage mal, Möchtegern-Wissenschaftler dasteht, der aus seiner eigenen Unsicherheit herausdenkt, Oppenheimer hat dafür gesorgt, dass Einstein mich nicht mehr mag und deshalb werde ich ihn mir holen, Also diese ganz persönliche, fiese Ebene weiß ich halt nicht, ob das jetzt Teil der Geschichtsschreibung ist.

Maria:
[1:03:12] Dafür müsst ihr das Buch lesen. Gehe ich von aus.

Christian:
[1:03:14] Oder ob das jetzt no in der Dramatiker ist, der sagt dass der Aufhänger für meinen Film.

Maria:
[1:03:18] Ja, das fand ich auch eine interessante Wahl, ehrlich gesagt, diesen Moment so ähm, Genauso einfach so als sagen wir mal Ausgangspunkt ja als als Funken dieses dieses ganzen diese ganzen Fehde irgendwie darzustellen weil ich aufm Stand so gedacht habe so das ist doch jetzt grad richtig Kindergarten, Jetzt bist du sauer, weil Einstand dich jetzt nicht mehr lieb hat, was zur Hölle. Also das ist doch jetzt gerade wirklich ein bisschen viel. Also die Reaktion ist irgendwie so überbrodelnd, so so richtig irgendwie wie so ein, bockiges kleines Kind, was so sagt, so ah du hast mich hier bei bei meinem bei meinem liebsten Einstein schlecht gemacht, jetzt zahle ich sie aber richtig heim und Das fand ich irgendwie ähm sagen wir mal gleichzeitig eigenartig und irgendwie ähm, Und irgendwie so ja ein bisschen befremdlich als auch so dachte so ja, Das kann ich mir richtig gut vorstellen, dass das jemandem, der vielleicht, wie du schon sagst, generell schon ein bisschen unsicher ist, sich aber gleichzeitig auch immer als so ein bisschen den größten auch inszeniert gleichzeitig, dass das auf jeden Fall sowas sein kann, was jemanden so verunsichern kann, dass man dann wirklich sagt, okay das das äh kriegst du jetzt, Hundertfache heimgezahlt, diese eine Sache, die ja dann in Wirklichkeit, wie er dann später rausfinden, überhaupt nicht so richtig so war.

Christian:
[1:04:35] Ja und und auch da der der Straws, der halt immer so also das das sehe ich halt auch, dass es dann auch wieder wieder non. Da muss man viel rausholen, Um Stroors zu verstehen, aber es gibt dann immer mal wieder diese paar Momente, wo irgendwie ja der war halt irgendwie Schuhverkäufer, der sich natürlich zu mehr machen will als der ursprünglich war vielleicht auch ein bisschen anders als Oppenheimer.

Maria:
[1:04:58] Und es wird ja auch immer wieder auch ähm darauf eingegangen, dass er nicht richtig dazugehört, dass er, wie gesagt, weil er eben nicht aus so sagen wir mal eine aus einer ähm Bildungsschicht stammt ähm das wird ihm auch immer wieder vorgehalten und es wird auch immer wieder auch so ein bisschen auf ihn herabgesehen und, das zermürbt natürlich auch. Also natürlich und das äh das lässt ihn ja auch nicht. Das lässt ihn ja auch scheinbar auch offensichtlich nicht los, also die ganze Zeit.

Christian:
[1:05:26] Und er ist halt hungrig nach mehr. Er ist die ganze Zeit hungrig noch mehr. Er will bei den Wissenschaftlern dazu gehören. Deswegen ist er in diesem Atomkomitee auch dabei und hat da irgendwie dieses Institut, wo er Oppenheimer irgendwie dazuholt und sowas, aber er ist es halt selbst nicht. Er umgibt sich halt mit dem, Mit den entsprechenden Leuten.

Maria:
[1:05:41] Mit dem mit den Mächtigen und mit den mit den mit den mit dem irgendwie einflussreichen, ne? Und möchte dann aber auch natürlich auch Politik machen. Also es will ja.

Christian:
[1:05:49] Ebene will Teil dieser politischen Elite werden und das wird dem halt verweigert. Und er sagt das irgendwie auch in diesem in diesem Verhör dann halt im Hinterzimmer.
Enttarnt er sich dann eben auch selber im Laufe des Filmes, dass er eben auch sagt so der Schlüssel ist halt, also Power stays in the shadow.
Das ist der Moment, wo er aus dem Schatten heraustritt. Deswegen muss dieser Moment funktionieren, Er hat halt, also er war ja im Hintergrund so powerful, dass er Oppenheimer abgesägt hat, ohne dass es irgendjemand mitbekommen hat Und das ist die eigentliche Power. Nicht der Oppenheimer im Rampenlicht bei der Pressekonferenz, der sagt Vorsicht, Vorsicht, sondern, immer die Reihe dahinter, die im Schatten agiert und dafür sorgt, dass Dinge passieren. Und in dem Moment, wo das im Schatten heraustritt, ist das eben auch sein sein Fall.

Maria:
[1:06:37] Ja, indem man vorher dann eigentlich auch die Anerkennung dafür haben will, die öffentliche, sagen wir mal, endlich ist es dann so ein bisschen, so ein bisschen das Gleiche, die gleiche Erzählung, ne. Er möchte dann eigentlich geliebt werden, er möchte Anerkennung und er möchte irgendwie berühmt sein und äh dass alle Leute auf dem Klicken und genau das passiert dann wieder nicht, was ich halt die ganze Zeit ja schon eigentlich wünscht, dass irgendwie, dass er, aufgenommen wird in so einem bestimmten Kreis und das alle sagen auch die Schuttköpfe und sagen, das hast du richtig gut gemacht und ja genau.

Christian:
[1:07:05] Sobald er ins Zimmer kommt, ist der Applaus der.

Maria:
[1:07:06] Ja genau und und das ist und das genau das möchte er auch und das bleibt ihm dann halt doch schlussendlich wieder einmal verwehrt, ne? Ist irgendwie auch, Irgendwie auch ein bisschen tragisch. Wenn auch wie gesagt ich auch auch immer noch sagen würde, auch ein bisschen Kindergarten.

Christian:
[1:07:19] Ja natürlich, aber und da da frage ich mich halt so, ist ist wie viel Fiktion ist jetzt so da drin?

Maria:
[1:07:24] Ja gute Frage.

Christian:
[1:07:25] Natürlich eine Entscheidung vielleicht dann zu sagen, das ist der Aufhänger und so spitze ich das zu, was historisch belegt ist, nämlich dieser, ich sage mal äh Krieg im Verborgenen zwischen den beiden. Das ist ja auch der Grund, warum Oppenheimer dieses ganze Spiel da spielt.
In seinem eigenen Verhör, bei dem er abgesägt wird. So, das ist so seine große Hoffnung. Das sagte dann, glaube ich, Das ist ja der Punkt. Da sagt er dann glaube ich, Einstein in dieser einen Rückblende, die das Ende des Filmes ist so, Der Moment wird kommen, wo sie dir die großen Auszeichnungen und die großen Preise irgendwie geben, aber das machen sie nicht deinetwegen, sondern ihretwegen. Weil sie damit sich selbst als die nächste Generation, Also in dem also in dem Moment wirst du sozusagen in die historische Zwei-Reihe gesetzt, genauso wie ich damals. So mit meiner.

Maria:
[1:08:09] Genau. Das hat du hast jetzt deinen Preis, kannst jetzt zu Hause hinstellen. Viel Spaß.

Christian:
[1:08:14] Genau, du wirst abgelöst. Du wirst jetzt absolviert damit gemacht, weil wir, die dir den Preis geben, sagen vielen Dank für deine Vorarbeit, jetzt sind wir dran.

Maria:
[1:08:21] Danke fürs Lebenswerk. Das war's aber jetzt. Genau.

Christian:
[1:08:23] Und und und da äh kann ich mir schon vorstellen, dass das ähm oder so so deutlich, dass dann halt, dass Oppenheimer dieses Verhör erträgt, Weil er so ein bisschen auf die längere auf die längere Ebene spielt, dass er sich denkt, okay meine Zeit kommt noch mal danach, so. Süß.

Maria:
[1:08:45] Hm finde ich einen interessanten Punkt. Was habe ich das jetzt irgendwie nicht gesehen? Ich habe, als ich den Film geschaut habe, habe ich immer gedacht, genau auch weil ja auch mehrere Leute zu ihm sagen, wieso machst du das hier eigentlich? Das ist so das ist irgendwie so demütigend und das ist äh auch die ganzen Menschen, mit denen er mobile vertraut hat und die dann irgendwie, Um die Ecke kommen und ihn dann eigentlich echt schlecht machen und, Und dann kann's halt auch so sagen, ja ich habe's ja schon immer gewusst, dass das hier alles nicht mit rechten Dingen zugeht, aber du hast ja dann in den Rückbänden gesehen, dass alle voll dabei waren und total begeistert und so. Also, ja irgendwie auch ganz offensichtlich da ähm ihre eigene Wahrheit so ein bisschen finden und das alles auch ein bisschen verdrehen und so.
Und ich habe so ein bisschen gedacht, ähm während dieses Verhörs ähm vielleicht ist es auch eine Art von.

[1:09:29] Selbstgeißelung von ich ähm ich habe jetzt wirklich erkannt welche schrecklichen Dinge meiner Erfindung ausgelöst hat und ich werde jetzt dafür auch bestraft und ich hab's auch verdient und ich Ich nehme das jetzt auch wirklich einfach hin und ich setze mich jetzt hin, lass mich einfach auch richtig runtermachen in diesem komischen auch. Auch dieses Setting ist natürlich auch, muss ich ganz ehrlich jetzt noch mal zugeben, ziemlich großartig, dieses minikleine Zimmer da, dieses komische, Was ich auch lustig finde, ist ja eigentlich, dass es ja diese Farbebene gibt, ne, also die Ebene, die rückt die rückblenden, dann sozusagen dieses erste Verhör, wo Ali ihn fertig machen.
Da ist irgendwie alles so grau, blau, schon sehr reduziert und dann das letzte Feier ist dann nur noch schwarz weiß. Also es ist eigentlich immer mehr entsättigt irgendwie. Nur jetzt mal kurz nochmal zum Stil, Aber sich da hinzusetzen und zu sagen, nee, ich ich äh ich nehme jetzt eure ganzen Peitscheniebe hier hin, weil.

[1:10:19] Kann's nachvollziehen und ich sehe es eigentlich auch so, dass ich das verdient habe und ich reflektiere jetzt auch nochmal, was meine eigenen Fehler sind und höre mir jetzt auch noch mal von all meinen äh Leuten irgendwie an, dass ich irgendwie hier ähm ja was ich falsch gemacht habe, welche vielleicht gemacht habe, Und ähm ist es okay und danach kann ich dann vielleicht irgendwie.

[1:10:39] Einen neuen Abschnitt beginnen, weil ich habe jetzt sozusagen Buße getan mit diesem Verhör und kann jetzt irgendwie anders noch mal irgendwie vielleicht nochmal ein was anderes machen und vielleicht auch wirklich ähm, irgendwie was besser machen und so. Also weil er hat ja dann er war ja dann in diesem Komitee und so und hat dann versucht da irgendwie ähm das mit der Atomkraft hinzukriegen. Das hat er wurde ja dann da wie gesagt da so ein bisschen raus rausgekantet und dann vielleicht sogar nachzudenken, ich muss jetzt einfach noch mal einen anderen Weg für mich finden, wie ich jetzt vielleicht doch noch ähm, Ja, für mich jetzt auch einfach noch mal eine Erlösung finden kann, nachdem ich jetzt sozusagen einmal hier gegeißelt wurde, wenn man so will.

Christian:
[1:11:14] Voll. Also absolut das das ja das sehe ich auch, dass er dass er sich da auch ähm dass er pustet an dieser Stelle, dass er auch wahrscheinlich denkt.

Maria:
[1:11:25] Ist okay.

Christian:
[1:11:27] Ja also so ne das das habe ich verdient so vielleicht eben auch aus dieser Rolle auch ähm entlassen zu werden. Aus dieser mahnenden, Aus dieser Prominentenrolle, so vielleicht auch zu sagen, ey dann dann kann ich jetzt hier irgendwie auch ein bisschen zur Ruhe kommen so und ich habe ich habe diese Peitschenhiebe so gutes Bild, das habe ich verdient, was ich angerichtet habe. Was ich nämlich noch gelesen hatte für diese ganze Theorie, dass Oppenheimer da vielleicht so seinen, seine späte Rache vorbereitet oder so seinen seinen Plan nach hinten raus auch noch Richtung Strows irgendwie richtet. Ähm das wohl, Ähm also in Wirklichkeit nach diesem nach dieser Anhörung mit Strohs und nach dieser Verweigerung und als das dann alles so ein bisschen publik wurde, wohl auch über das Protokoll dieser Sitzung so ein bisschen gefallen ist, weil dieses Verhör mit Oppenheimer wurde ja protokolliert, Und im Protokoll, als dann die Leute mal nachgeguckt haben und das irgendwie öffentlich wurde, klar war, dass im Protokoll über das Protokoll schon klar war, dass das ein Scheinverhörer ist.
Anhand der Fragen, die gestellt wurden, auch was wir gesehen haben, wie dieses Verhör geführt wurde.

[1:12:36] Und dadurch, dass ja ganz viele Sachen da im Protokoll gelandet sind, was hier während des Verhörs immer so dieses möchten sie jetzt wirklich Herr Hoppenheimer, dass das hier Teil des Protokolls wird und so, wo ich mir so dachte, okay, war das vielleicht schon wirklich, also, Wusste er, dass er damit, Etwas produziert, was ihm vielleicht später noch mal sozusagen auch wieder befreien kann aus diesem aus diesem Fall oder aus dieser Situation, aber ich mag die Theorie auch sehr also die ist auch absolut, sehr sehr richtig, dass er sich da die verdienten Peitschenheber abholt für das, was er da äh getan hat so. Das ähm, Das sehe ich halt auch und das das macht auch den Film denn wieder komplex, aber eben auch so interessant, diese Figur auch so interessant.

Maria:
[1:13:16] Vielleicht ist das auch ein bisschen äh, Vielleicht würde ich sagen, ist diese Interpretation auch ein bisschen mein Verlangen gewesen, ihm halt noch ein bisschen mehr Menschlichkeit und Wärme zuzusprechen, ne, weil das Wie seit mir das hat das ja so ein kleines bisschen gefehlt. Oh nein und äh in dem Moment habe ich auch einfach so gedacht, weil er ja da eben auch, Dann wir auch so ein bisschen steif sitzt und der dann auch so ein bisschen mit so einer stolischen Mine auch eben all diese diese ähm wirklich, schlimmen Vorwürfe und auch diese dieses Jahr über ihn eigentlich auch sehr schlecht reden. Irgendwie auch so erträgt. Da habe ich so gedacht okay, vielleicht, Ist das jetzt einfach das, was er möchte, einfach so eine Erlösung zu finden, dadurch, dass er sich da jetzt eben einfach einmal komplett bestrafen lässt so.

Christian:
[1:13:55] Und da können wir auch die nächste Ebene nochmal eine Diskussion aufmachen, nämlich nochmal wieder über Nolin zu sprechen. Vielleicht ist das eine gute Klammer auch das ist auch wieder nolen, das ist auch wieder so der Kritikpunkt, finde ich an dem Film, An seiner Art, Kann auch irgendwie äh gut sein, aber es ist ja so fordernd, weil nolen auch viele Dinge einfach nicht erklärt, nicht erklären will und, Ich finde dann vielleicht auch ein bisschen an der Verpflichtung, dann scheitert diese Dinge aber trotzdem uns irgendwie näher zu bringen. Beispiel.
Wenn du dich einliest und weißt, dass Oppenheimer ein ein, äh ein Gespalt, eine gespaltene Beziehung zu seiner eigenen Erfindung hatte, dann verstehst du die Momente. Aber erklärt Nolin das wirklich so sauber mit diesen Momenten? Weiß ich nicht.

Maria:
[1:14:48] Ja, nee, würde ich auch nicht unbedingt zustimmen. Das stimmt, da hast du recht.

Christian:
[1:14:52] Und das geht das also Grad diese menschlichen Ebenen geben mir ganz viel so in diesem Film, dass wenn ich weiß, was die echten, also wenn ich diese primär sekundär Literatur irgendwie habe, wenn ich irgendwie um die Person von Strohs aus dem Wikipedia-Artikel zum Beispiel weiß, Dann verstehe ich die Szene halt noch mal wieder besser, aber aus sich selbst heraus, Ich kann die Jahreszahlen einblendet, weil er ja auch zu den Leuten oftmals kein wie du sagst, dann droppt er da irgendwie einen Namen von einem Politiker oder von einem Wissenschaftler und von, Also, Das sind manchmal so Kleinigkeiten wie allein die US-Präsidenten, die immer wieder fallen die Namen. So McCarthy Truman, Eisenhower und das ist so okay, jetzt muss ich mich echt anstrengen. Wer war jetzt noch vor wem.

Maria:
[1:15:38] Ja Baerbo, wann?

Christian:
[1:15:39] Ja was was wer war wann und was soll mir der Name jetzt für einen Kontext sagen, so in welcher Zeit bin ich jetzt gerade, ja? Das ist, Shorthane für eine Jahreszahl, aber ich weiß sie jetzt gerade nicht so direkt und das macht.

Maria:
[1:15:52] Für eine Jahreszahl und ja auch eine politische Stimmung vielleicht, die wir jetzt vielleicht auch noch vermittelt kriegen sollen, aber das Schafft man halt überhaupt nicht und ich finde auch, ich ich ähm habe gar nichts gegen Filme, die mir jetzt nicht alles aufm Tablett servieren. Das mag ich zum Beispiel auch überhaupt nicht, weil das soll auch nicht zu einfach sein. Ähm, Aber ja, wenn wenn man dann sozusagen ähm um den Film, bestmöglich genießen zu können, vorher drei Bücher gelesen haben muss. Das ist es irgendwie auch nicht. Also ähm das das bringt es mir dann irgendwie auch nicht und ich finde dafür sollte ja dann irgendwie auch das Schauspiel sein, um mir dann zum Beispiel sagen zu können, Ähm was führt jetzt gerade Strauß oder was fügt jetzt gerade Oppenheimer in diesem Moment und ähm.

[1:16:33] Wir können jetzt sozusagen verschiedene Interpretationen auch aufmachen. Das kann man natürlich auch oft, aber das können wir jetzt auch so gut, weil es eben bisschen unklar ist, also weil wir jetzt nicht wirklich auch, Auch nicht wirklich im Spiel sehen. Wie gesagt, er ist ja dann oft also in diesem Verhör ja auch sehr steif. Es gibt dann natürlich hier und da mal so Zuckungen und man denkt, okay, jetzt ist Das findet ihr jetzt grad doch nicht so gut oder ähm er hat dann auch so, ich meine, er ist ja auch, glaube ich, so ein bisschen Killion Murphys Ding generell auch gern mal so ein bisschen so wässrige Äuglein so hier und da und man denkt so Ist das jetzt gerade, weil er jetzt so ein bisschen bewegt ist oder man muss wirklich so auf jede kleine irgendwie Muskelzuckung irgendwie achten, um dann irgendwie rausfinden zu können, was da jetzt irgendwie passiert und was da jetzt vielleicht auch innerlich passiert. Ähm aber das ist mir dann, glaube ich, einfach ein kleines bisschen zu wenig. Also mir wäre dann doch lieber, wenn man dann.

[1:17:20] Die Hand gibt und ähm, Ich will jetzt nicht sagen, mehr erklärt, weil das muss man gar nicht, aber vielleicht einfach das ein bisschen deutlicher macht. So genau Kontext und, in den viele Filter hinsicht das einfach ein bisschen deutlicher macht was jetzt grad eigentlich so ein bisschen da mit den Figuren auch passiert und ähm genau was, Was er uns das vielleicht auch sagen will, Wenn da jetzt irgendwelche Äußerungen kommen und dann kommt halt irgendein Präsidentenname und der wird damit jetzt euch vielleicht auch gerade sagen, was ist für ein Jahr oder wie ist grad die politische Stimmung so aufgeladen?
Ist einfach was, was jetzt nicht jeder perfekt irgendwie das Geschichts äh Buch irgendwie im Kopf hat und genau weiß, ah ja, das war jetzt die Zeit, wo jetzt, weiß ich, was passiert ist, ja, wo jetzt ganz die Jagd auf Kommunisten ganz doll war oder nicht mehr so doll oder was auch immer. Das äh ja.

Christian:
[1:18:03] Oder oder halt eben so wie diese diese diese Senatsanhörung da mit mit wo ich mir so dachte ist das also hat man das jetzt zum Beispiel in den USA? Ist das so ein, ein bekanntes Ereignis.

Maria:
[1:18:16] Immer genau.

Christian:
[1:18:18] Nee, aber das das alle wissen, wir sind eindeutig in dem Jahr, sodass man das nicht mehr erklären muss, wie jetzt irgendwie vielleicht zu sagen, okay, weißt du, Stichwort Mondlandung, wo vielleicht die meisten wissen, okay, das war jetzt nicht in den Achtzigern, das nicht in den 40ern. Das war so vielleicht neunundsechzig achtzig, das haben die meisten.

Maria:
[1:18:33] Kriegt man hin, ja genau.

Christian:
[1:18:35] Das kriegt man hin und das bezweifle ich halt, dass viele dieser Sachen ähm also, das das war denn zum Beispiel das meine ich so ein bisschen mit Kontext. So ich ich brauchte das auch während der zweiten Sichtung des Filmes nochmal wieder sehr deutlich, dass der Film gesagt hat, ach ja, übrigens, Die Nazis, also Hitler hat sich die Kugel in den Kopf gejagt, Sie sind immer noch dabei, die Bombe zu bauen. Ich hatte das wieder komplett vergessen, wann die Atombombe eigentlich im zweiten Weltkrieg so okay, ach ja, stimmt, stimmt, das hat sich ja noch mal verändert, dass so ach ja.

Maria:
[1:19:10] Ich glaube deswegen war ich war vorhin bei der Inhaltsangabe so verwirrt, weil mich das mit dem Kommunismus diese Handlungsstrange, der war mir irgendwie noch so so präsent, dass ich als er dachte, okay, es geht hier um die Russen. Ich habe das mit den Deutschen komplett schon ein bisschen hinten, war schon so runtergefallen, weil ich so dachte, war das ja auch ganz oft irgendwie ganz oft um die Wissenschaftler aus Russland gingen und die ja auch geforscht haben und so und ich die ganze Zeit so dachte, okay erst mit den Nazis, ja schon aber irgendwie, das war ja auch so ein bisschen perplex irgendwie die ganze Zeit und so durcheinander und, Ähm ich glaube, dass wir mich am Anfang auch in den so kurz ein bisschen verwirrt, Was für ein Rennen da jetzt noch mal ganz genau, weil ja irgendwie alle rennen so ein bisschen eine Rolle gespielt haben und alle Feinschaften, ne und das war so ein bisschen ja, War so ein bisschen konfus würde ich auch sagen.

Christian:
[1:19:54] Na ja, aber das das das meine ich halt. Das ist dann irgendwie auch das ist halt no lin so. Der der erzeugt damit eine Komplexität innerhalb seiner Filme, seine Erzählung, seines Aufbaus und das ist gewollt.

Maria:
[1:20:08] Okay, aber dann möchte ich jetzt gerne von dir als Nolan Superfan wissen, wieso? Also warum? Warum muss man alles so überkomplex machen und und äh, Ist es dann wirklich nur dafür da, dass dann ähm, Keine Ahnung, äh mittelalte Wild Dudes, sich im Internet irgendwie stundenlange Sweats schreiben können. Wie sie das jetzt interpretieren? Also ist das die Idee, weil das diese Fanbase hat er ja auf jeden Fall.
Ne, diese diese komische, diese komische Blase aus Menschen, die sich da irgendwie, Quasi Bücher schreiben über Bücher, die also Gefühl äh in denen sie erklären, worum's eigentlich genau geht und sie haben jetzt den Schlüssel gefunden, sozusagen, sie haben jetzt die einzig wahre Bedeutung ähm dieses Films entschlüsselt und alle, die was anderes sagen, ist Quatsch. Ich finde, das ist nämlich zum Beispiel auch eine ziemlich toxische Fanbase hier und da, die da Unterwegs ist. Aber das provoziert man durch auch ein kleines bisschen damit, indem man so krass verrätselt ist und indem man halt irgendwie so viele Sachen da rein versteckt und, Zum Beispiel ja auch, das hat dir bei Intersolar auch gemacht, ähm ja auch so quasi, sage mal so, so wissenschaftlichen, nah wie möglich und so korrekt wie möglich und dann hat man ja sozusagen, dann sagt man ja so ein bisschen auch Guckt mal hier mein Film. Ich habe jetzt hier übrigens die Wahrheit entdeckt, Ich habe jetzt äh ich habe jetzt die einzig wahre ähm Lesart sozusagen, die dafür existiert für dieses Ereignis oder für diese für diese ähm, Für dieses Konstrukt ähm und da geht jetzt auch nix mehr drüber so und los.

Christian:
[1:21:33] Ich wusste nicht, dass das jetzt auch noch so eine Anhörung wird, bei der ich nun indirekt verteidigen muss, aber.

Maria:
[1:21:38] Nein, das musst du gar nicht. Du kannst auch sagen, es.

Christian:
[1:21:40] Nee, ich ich fühle mich jetzt nun grad irgendwie auch in diesem Film gespiegelt. Ich weiß nicht, ob wir das jetzt in schwarz-weiß oder in Farbe machen sollen. Ähm.

Maria:
[1:21:46] Ich hätte einen Wert einen kleineren Raum suchen müssen, womit ich hätten einsperren können. Ja. So ein Hut wäre gut gewesen. Mhm, mhm.

Christian:
[1:21:51] Und dann noch so eine Kippe irgendwie in der Ecke, na ja. Ähm, Also es es ist eine sehr sehr äh spannende und und komplexe Sache. Ich glaube Nolen äh also Nolin, das muss man ja auch dazu sagen, mit mit mit auch mit diesem Film so.
Norland macht die Filme, wie er sie machen will. Das finde ich schon mal also dafür hat er schon mal allein meinen Respekt. Und das finde ich irgendwie auch interessant. Er ist einer der wenigen in Hollywood, der selbst die Marke ist und nicht Marken bedienen muss und ne, also, Er hat einen Status, er hat einen Status, den haben nur sehr, sehr wenige und er macht Filme wie kaum ein anderer. So, da finde ich, ich glaube, darauf kann man sich schon einigen, ob das jetzt nun gut ist oder nicht gut ist, ob aber mir das gefällt so, aber da gibt's schon mal für mich eine ganze Menge Respekt erst mal auf der Ebene.

Maria:
[1:22:35] Ja, bei mir hat's recht hat's grad schon gezuckt, aber ich weigere es mal noch ein bisschen weiter jetzt.

Christian:
[1:22:39] So, es geht nicht um die Qualität. Es geht erstmal ein bisschen so zu fragen, wer oder was ist. Wer ist er eigentlich.

Maria:
[1:22:42] Wer ist er, ja. Mhm.

Christian:
[1:22:44] Du hast vollkommen recht mit dieser äh Filmdoutblase, die da irgendwie auch, das meine ich halt, die so in seine Filme rennen und sagen so äh nix aus dem Computer und jetzt lass mal sehen, wie er den Bad man da irgendwie den Joker und so, Fair, äh grad die Badmintonfilme sind nochmal was ganz Eigenes glaube ich bei ihm, Ich glaube ja, also mein mein Plädoyer bei Nolen ist mittlerweile auch sehr stark ähm, Das Nolan ein sehr persönlicher Filmemacher ist der sehr sehr der sich selbst sehr stark in diese Filme, Der aus seiner persönlichen Perspektive etwas sehr menschliches kommunizieren will, dass aber auf die denkbar komplizierteste, und ich glaube weil er das ist. Also ich glaube nicht weil das irgendwie Marke ist oder irgendwie sondern.

Maria:
[1:23:35] Nicht, ob er ist so. Ja, das glaube ich auch.

Christian:
[1:23:36] Ist und ich glaub also für mich ist Oppenheimer in den Momenten wo es halt am besten funktioniert ein ein, Ein nachdenklicher ähm Nolin, der über den Zustand dieser Welt ziniert. Anhand dieser Atombomben, ja, Die große Mahnung, die er irgendwie filmisch vermitteln möchte. Ist halt, also hat auch Familie. Nolin hat Kinder so diesen diesen äh dieses Easter-Eck ist halt, dass die Person, Die in dieser Szene nach dem Trinity-Test, wo Oppenheimer doch vor so einem Plenum spricht und die ja auch alle so diese Ruhe, animalische Energie so. Und wir sind die Größten so, diesen hurra Amerikanismus irgendwie vor dem Oppenheimer ja auch sehr struggelt und scheitert so.
Erste Mal spürt, was er da eigentlich hervorgebracht hat. Nicht nur in der Bombe, sondern auch in den Menschen, die diese Bomben.

Maria:
[1:24:34] Die jetzt eben so Macht auch haben, ja. Mhm.

Christian:
[1:24:36] Ähm und da gibt's die Szene, wo man eine junge Frau sieht, die der so die Haut wegblättert nach diesem. Also er stellt sich ja vor wie die Atomrakete äh gerade in also wie die Atombombe dort, In diesem Raum quasi zündet und das grelle Licht kommt und dann sieht man halt diese einen, dass es null Tochter.
Und ich glaube, dass das halt eben auch eine sehr bewusste Sache ist, die die also ist kein Zufall. Und ich glaube, dass Nolen genau dieses Bild, genau dieses eine Bild, das ist das persönlichste Bild in diesem ganzen Film von Nolin, weil ich glaube, das ist seine Angst, die er uns, geben möchte. Also das, Kunst, Erzählung, Geschichtenerzählen ist ja sich selbst erzählen, ist ja sich selbst in die Welt bringen und der Welt auch zeigen, wer man ist und der Welt, also seinen Beitrag zur Welt, leisten und das glaube ich in dem Moment. Da sind die Spezialeffekte egal, da ist ja also der ganze Trinityst, die ganze Inszenierung ist natürlich äh bombastisch und großartig und handgemacht und bla, bla, bla, bla, bla. In dem Moment, das ist das ist der der, Authentischste, persönlichste Moment von in diesem ganzen Film. Die Angst, dass seine seine eigene Tochter, seine eigene Familie, daran zugrunde geht.

Maria:
[1:25:50] Mhm.

Christian:
[1:25:52] Und ich glaube deswegen auch so stark, dass diese ganzen Debatten um Inception und Feld der Kreisel und welche Ebene, die ich auch geführt habe, die wir hier auch im Archiv rumliegen haben, die ich auch gerne führe. Das macht mir auch Spaß.

Maria:
[1:26:02] Klar macht es Spaß.

Christian:
[1:26:03] Aber darum geht's, also das sehe ich halt mittlerweile auch. Das ist halt nicht das, was er uns erzählen wollte. Die eigentliche Geschichte ist, die Tragik dieses Vaters, der nicht zu seiner Familie kann, Der aber nichts sehnlicher wünscht als zurück zu seinen eigenen Kindern zu kommen und am Ende.

[1:26:23] Also der diese Sehnsucht so stark und natürlich auch die Reue um seine Frau und was er hier angetan hat und dass die nicht mehr da und so, Das ist die Geschichte des Filmes. Das und es muss darum geht's eigentlich, dass diesem Menschen, diesem diesem Kopf oder wie er heißt, dass dass äh Dicaprio es am Ende egal ist, Ob es jetzt nun echt oder ein Traum ist. Die Sehnsucht ist so stark, dass er sich selbst mit der Möglichkeit dieses endlosen Traumes einfach zufrieden gibt, Das ist eine viel größere Tragik und Menschlichkeit und bla bla bla. Das ist auch ein No-Lin, der, glaube ich, sagt, der Gedanke meine Familie zu verlieren ist das Schlimmste, was passieren kann und auch das, Erzählt ihr ja eigentlich bei Oppenheim auf andere Art und Weise. Und das sehe ich halt mittlerweile nur. Interstellar ist keine Geschichte darum, wie man echte Wurmlöcher und Zeitebenen und bla bla bla. Das ist die Tragik eines Vaters, der seine eigene Tochter überlebt, Der am Sterbebett der eigenen Tochter sitzt, weil er durch diese Wurmlöcher jünger ist als sie.
Ihr beim Sterben oder äh sich von ihr verabschieden muss. Das mittlerweile null. Und das, Jeder Nolan-Film hat einen unfassbar menschlichen Kern, der 100 Prozent Noleds Persönlichkeit irgendwie ist, aber das sehe wenigsten und grad die Filmdudes nicht, weil sie nicht den Referenzrahmen haben dafür, um es mal vielleicht so zuzuspitzen.
Sondern weil sie halt nur die Special Effects sehen und das Marketing sehen und es explodiert und groß und action und toll. Rent Ende.

Maria:
[1:27:50] Ende, okay, ähm kann man dann vielleicht sagen, jetzt pass auf, jetzt wird's richtig die ähm ich meine, dem Film, also ob bei Oppenheimer geht's ja eigentlich, Ist dann quasi Nolan die Oppenheimer, ist dann sozusagen er hat etwas, was er erfunden hat und er ist dann irgendwann nicht mehr Herr über seine eigene Erfindung, über seine Filme, weil es gibt ja, wie gesagt, diese Fanbase und diese Bubbles und ähm, Ich glaube vor allem, wenn man, Auch als Frau, sage mal, vielleicht sich mal auf Reddit rumtreibt und mal auch nur einen kritischen Punkt über Oppenheimer äußert, dann wird man richtig fertig gemacht. Ähm, Also kann passieren und ähm dass er, wie du sagst, vielleicht eigentlich etwas ganz anderes sagen möchte, als dann eigentlich irgendwie auch bei vielen, glaube ich, ankommt und dann quasi seine eigene Erfindung ihm so ein bisschen, Ja immer so ein bisschen zu Verhängnis wird, weil eben ist diese diese Fankultur, diese diese Fanboys und man so will auch gibt und ähm.

[1:28:44] Und dann frage ich mich natürlich auch so ein bisschen und das habe ich, das war meine ursprüngliche Frage auch eigentlich. Ähm warum dann aber auch diese, Hm Komplexität und dieses Komplizierte dann auch immer machen, also weil das bietet natürlich auch eine Menge Angriffsfläche, ne? Also wenn man dann eben und das meine ich halt auch bei Oppenheimer, da würde ich auch zum Beispiel auch, Ganz gerne mal drauf zurückkommen später. Vielleicht ähm, ähm so ein bisschen ob er ihnen eigentlich auch glorifiziert in dem Film und ob das eigentlich auch ob das eigentlich eine verdiente Sache ist.
Also diese Figur da irgendwie auch bekommt oder diese diese, ich würde mal sagen, ja einfach auch so ein bisschen dieses Emporheben, ist das eigentlich was verdient, also ist das eigentlich was Gutes sozusagen ähm und, Genau, ist das irgendwie was, was Nolon macht. Ähm ja, so ein bisschen so seine, seine eigene kleine Bombe versehentlich zu zünden, obwohl er das eigentlich gar nicht wollte, obwohl er eigentlich vielleicht eine Geschichte über Menschen erzählen möchte und über menschliches Scheitern und vielleicht auch über Reue äh bei Oppenheimer vielleicht, wenn das sagen wir mal, das wäre jetzt vielleicht das Kernthema, wenn du wenn man so will und die Angst, die Angst was welche Macht Menschen haben und welche welche welche Kriege und welche schrecklichen Zerstörungen möglich sind durch Menschen haben ähm, Aber eigentlich reden Anne nur darüber, keine Ahnung, wie cool diese Darstellung von seinen inneren Gedankengängen ist und ähm was weiß ich, also eben überall diese anderen Themen ähm Punkt.

Christian:
[1:30:12] Ähm hm ich greife ich greife mal ich picke mir einfach mal was raus. Ähm dieses glorifizieren von Oppenheimern und so, da da bin ich bei dir. Das das Kann ich selbst auch noch nicht auflösen. Das war so ein bisschen das, was ich vorhin meinte, wo ich so nur oberflächlich gesehen habe, dass ich so auch die Geschichtenschreibung auch um die Rolle von Straus nicht so ganz einig ist, weil Nolan hat schon einen sehr klaren Standpunkt und sagt, So, er hat hat das angetan und das zeige ich und da gibt's auch keine Ebenen so, das war diese persönliche Fehle und hätte Einstein nicht und auch Robert und Junior im Laufe dieses Verhörs hinten in verschlossenen Türen. Er wird auch richtig fies bei der ganzen Sache, so dieses, Der hat's ja verdient, der Oppenheim. Also ich ne, so, Also er zeigt ihm da schon in diesem in diesem sehr negativen Licht und es ist nicht ganz klar, ob der Strows wirklich so pure Evil weißt du, so.

Maria:
[1:31:04] Wahrscheinlich nicht. Wer ist schon Pure Evil, ne? Aber und das ist ja auch genau das Ding.
Bei jedem anderen Filmemacher würde man sagen, ja, das ist eine Sicht auf die Geschichte. Aber weil man ja von Christopher Nolan weiß, dass er immer so super viel recherchiert, sehr, sehr klug ist und wirklich versucht, alle möglichen Blickwinkel auch eigentlich zu zeigen.
Setzt damit irgendwie auch so ein bisschen auch eine eine Marke und sagt, Das ist, was passiert ist oder viele sagen vielleicht auch, weil Nolan das sagt, dann ist das auch so gewesen und diese Sicht ist jetzt halt eigentlich die wirklich richtige. Und das ist natürlich auch ein bisschen ein Problem, wenn man halt immer dafür bekannt ist, dass man halt irgendwie, so, so krass recherchiert und so, so ähm doll ins Detail geht und eben auch als so intelligent auch gilt und so, dass man dadurch dann einen Film macht, alle sagen Ja also das ist es jetzt. Also das ist so passiert. Genau so war das und nicht sagt, es ist vielleicht ein Interpretation einer Geschichte oder es ist eine es ist eine Sicht auf diese Dinge.
Es gibt vielleicht noch viele viele andere Sichten, die man auch einnehmen kann und das gilt natürlich auch wie gesagt auch für Oppenheimer selbst, ne. Also ob man das eigentlich alles so da so mitschwingen möchte mit dem Ganzen.

Christian:
[1:32:06] Also ich glaube, mhm also ich glaube Nolin ähm, Ich weiß gar nicht, ob das sich überhaupt so sehr bewusst ist, wer und wie seine Fanbase irgendwie auch funktioniert. Also der ist ja dafür bekannt, dass er da irgendwie, Keine keine E-Mails schreibt, weil er keine E-Mail-Adresse hat und irgendwie keine Telefone benutzt und irgendwie sehr oldschoolig am Set unterwegs ist und so. Ich glaube, den interessiert das auch nicht. Wer ihn da irgendwie auf Reddit irgendwie vertritt, der ist kein Sechs-Neider. Der muss keine, Cut äh Fanbase pflegen, um seine Filme machen zu dürfen.

Maria:
[1:32:38] Nein, nein, das muss er ja auch.

Christian:
[1:32:40] Allem so drüber ähm, Ich glaube ja, dass auch erstmal so grundsätzlich ganz zufrieden ist. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass Nolin auch, Nolin ist viel, viel softer, glaube ich, als er sich nach außen gibt und auch ähm, Sich darstellt, also auch das verkopfte auch es gibt so ein paar Interviews auch gerade dann so mit Roboter und die Junior zusammen. So, ich glaube, Also no land, noland pflegt ja auch ein Image. Nolin pflegt ein Image als der Denker, der ernsthafte, der Filmphilosoph, der so irgendwie in die Richtung geht. Ähm, er kann aber auch ein sehr einfachen, platten, chemischen Humor haben, was viele nicht wissen, also einer seiner Lieblingsfilme ist irgendwie dieser McKruber.

[1:33:28] Ich habe den Film nicht gesehen, aber ich glaube, das ist einer der so den feiert er irgendwie total als die da irgendwie glaube ich eine neue Serie oder so von gemacht haben, hat er den Produzierenden irgendwie einen Brief geschickt, so nach dem Motto äh Ne, so die die Welt wartet auf das, was ihr da produziert und passt auf und ich wünsche euch alles Gute so, wo die auch damals gesagt haben, what the fuck, so schreibt uns hier irgendwie Glückwünsche zu, also hätte niemand gedacht.
Im Interview sagt er, dass er einer seiner Lieblingsfilmreihen Fast in Furious ist und war kurz davor mit Stephen Kohlbär in einer Late Night Talkshow da, diskutieren irgendwie einzusteigen, welchen Film er wie zuerst gucken soll und Zeit eben, Ist nicht nur irgendwie im Elfenbeinturm mit Monokel und Pfeife im Mundwinkel und schwingt den Wein, sondern der hat auch noch andere Ebenen, die er, glaube ich, eben nicht so krass nach außen hin kultiviert. So Ähm, Ich glaube, der ist sehr froh, dass die meisten Leute über seine Special Effects reden und über seine seine über das Offensichtliche, weil ich glaube, also damit baut man ja auch eine gewisse.

[1:34:28] Ein gewisses Schutzschild um sich herum auf. Ich glaube, er ist ich glaube, er verpackt, wie gesagt, sehr persönliches Statement, sehr persönliche Gefühle, auch sehr hohe Gefühle in diesen Filmen und es vielleicht auch ganz froh, dass er nicht groß darüber diskutieren muss.
Und über sich selbst reden muss, sondern dass er gefragt wird und dass er erzählen kann und 70 Millimeter und wir haben uns zum ersten Mal und die iMax Kameras in schwarz weiß und wir haben echte Wurmlöcher oder gebaut oder gefilmt oder, was auch immer. So, ich glaube, der ist ganz froh, dass alle so auf der Ebene unterwegs sind und ihn nicht so dazu fragen und sagen, Mensch äh, Wollen wir mal über Ängste eines Familienvaters sprechen, lieber Christopher Nolin. Ich glaube, in dem Moment wird das Interview auch abbrechen und sagen, wow, wow, wow!

Maria:
[1:35:12] Können mich immer über den Diesel reden?

Christian:
[1:35:15] So gefehlt so ähm also.

Maria:
[1:35:18] Ja, aber ich ich finde das ganz interessant, ähm was du grad erzählt hast, dass er halt sich mit seiner Fanbase sich auseinandersetzt und auch mit seiner, sag mal, vielleicht auch Wirkung auf die Gesellschaft, nicht oder die Wirkung seine Filme auch manchmal vielleicht auch haben mögen, ist natürlich auch ein bisschen, Ne, einfach zu sagen, also ne, einfach auch zu zu sagen, ich habe jetzt hier ich habe hatte ja, wie du schon sagst, er hat ja im Grunde, endlose Ressourcen. Er kann machen, was er möchte. Seine Filme sind ja immer große Geldbringer. Die Studios werden ihm da nicht reinreden. Er macht, was er möchte und das ist natürlich eine krasse Position, in der er sich doch befindet.
Aber dann vielleicht auch dieses Privileg gar nicht wirklich zu reflektieren, zu sagen, ich nehme das jetzt und jetzt mache ich da was damit und was alle darüber denken und damit da weitermachen, ist nicht mehr mein Problem.

Christian:
[1:35:59] Ich ich glaube aber, ich glaube aber auch, Ich glaube auch nicht, dass dass er da so krass unterwegs ist, so ich ich natürlich wird er sich auch immer wieder zurückziehen können und eigentlich ja irgendwo auch zurecht zu sagen es ist ein Film und ich habe den Film gemacht, ich habe eigentlich auch alles gesagt mit dem Film was ich sagen will. Also wir müssen jetzt auch nicht irgendwie anfangen, die Dinger noch zu also so.

Maria:
[1:36:18] Nee, nee, das verlange ich auch gar nicht, aber ich glaube, vielleicht ich habe mich habe mich einfach nur grad gefragt, ob er da vielleicht auch ein Bewusstsein überhaupt hat, ob also, Dass das, was er da so macht, braucht was auslöst und was das auslöst und ob das eigentlich so gut ist oder nicht und ich einfach zurückzuleben und zu sagen, ja, das ist halt äh hatte ich mir mein Problem. Ich habe meinen Film gemacht, da könnt ihr alles rausziehen, wenn ihr wollt, was natürlich auch wiederum triggert, dass alle irgendwas herausziehen. Ähm und ich mache jetzt hier mein nächstes Projekt und tschüssi.

Christian:
[1:36:44] Der Punkt ist so, man kann's halt auch wieder so also ähm wenn wir jetzt über die über die Fankultur oder über die Wirkung des Filmes und so sprechen. Ich finde, wir können, Die Problematik oder die Kritik auch eben besser wieder anhand der Filme selbst auf ihn richten und das hatten wir auch schon besprochen.

Maria:
[1:37:01] Ja, das haben ja, das stimmt.

Christian:
[1:37:02] Die Art und Weise, wie er eben seine Menschen präsentiert, In den Filmen und die halt einfach überwiegend männlich sind und die Klischees in seinen Filmen, also das ist dann wieder der Punkt, wo ich auch sagen würde, sollte ich Nolem mal irgendwie aufm Stuhl sitzen haben und wir unterhalten uns irgendwie von Vater zu Vater und das sind Interessiert mich wirklich am meisten, was dieser Mensch denkt. Scheißegal, über seine ganze Quantenphysik und Kreisel, so let's talk.
Auf der anderen Seite würde ich dann aber auch wieder sagen so warum also was für ein Scheißproblem hast du eigentlich mit Frauen?

Maria:
[1:37:36] Oh Gott, ja, bitte, lass uns darüber.

Christian:
[1:37:37] Also warum, warum sind warum sind also siehst du das auch? Hast du das mal erkannt, die ganzen Klischees, dass bei dir die Frauen entweder die Toten Mütter sind oder die durch den Protagonisten irgendwie gestorbenen Mütter sind, die irgendwie weg sind und immer dieses die Frau ist dazu da, um den Mann zu irgendwelchen Reuetaten und also das ist schon alles sehr, eindimensional und sehr sehr, klischeebeladen so und es also das ist so das Ding, es hat sich halt über die Filme hinweg ein Muster gezeigt, was auch mein Argument ist, warum so gut ist, weil es passieren halt einfach keine Frauen in diesem Film. Also da kann auch nicht viel.

Maria:
[1:38:09] Da kann ich hier schiefgehen.

Christian:
[1:38:10] Kann ich viel schiefgehen so ungefähr so dieses ähm was habe ich mich nämlich auch gefragt so diese diese diese, Es wäre mal interessant zu sehen, welche auch vielleicht großartige, historische ähm, Frauenpersönlichkeit sich noland rauspickt, also kann er das überhaupt? Könnte er einen Film wie Oppenheimer könnte er eine Geschichte wie, Inception, Interstellar für Frauenrollen überhaupt schreiben oder merken wir dann, dass alles auseinanderfällt, weil da irgendwie was fehlt. Also und und das sind diese das sind diese Punkte, daher hat er, glaube ich, auch diese Fanbase, weil er Filme aus Dieser männlichen Position immer wieder macht, also er verlässt diese Position auch so so selten in seinen Filmen. Und das ist irgendwie, Gleichzeitig finde ich, macht er auch an vielen Stellen, also auch die Dinge, die er nicht tut, kann ich ihm hoch anrechnen.
In seinen Filmen. Also ja, er bedient einen Haufen Klischees, aber viele Klischees vermeidet er irgendwie auch, also auch filmische Klischees. Wir haben jetzt die erste Sexszene in einem Nolen-Film, glaube ich, irgendwie ever und merken, Nicht unbedingt die beste.

Maria:
[1:39:22] Darauf hat die Welt nicht gewartet.

Christian:
[1:39:24] Darauf hat die Welt nicht gewartet. Gut formuliert so und dann fällt der auf, aber das haben wir bisher auch nie gesehen. Also wir wir sind es auch nicht gewohnt. Also, Er zeigt Frauen dann auch wiederum nicht als Objekte für Männer, die irgendwie erobert werden müssen und irgendwie im Bett zu landen. Also das, was bei anderen Filmen, also vielleicht auch da der Vergleich, Ich kann mich nicht erinnern, dass Nolin einen Frauenhintern so abgefilmt hat wie ein Sechs Neider das gerne tut.

Maria:
[1:39:48] Ja, ich meine, das ist das ist richtig. Ja, das stimmt. Das muss mir immer zu.

Christian:
[1:39:52] Die Nole nicht tut, kann man vielleicht auch anrechnen, weil auch da sich ein Muster zeigt, bei dem man sagen kann, das ist vielleicht auch kein Zufall, dass das nicht passiert in seinen Film.

Maria:
[1:40:01] Das stimmt, aber, Also ich meine, da muss man natürlich ja vielleicht auch sagen, wir haben ja schon festgestellt, dass er irgendwie sehr verkopft und mit Preuß und mit immer die Emotionen Probleme hat. Und ich würde auch sagen, dass äh Sexualität nicht seine Stärke ist.
Also haben wir in den zehn gesehen und ich glaube, das ist auch einfach ein Thema, was ihm ja auch, glaube ich, nie wichtig ist, oder?
Hast du mit irgendeinem Film mal irgendeine Rolle gespielt, dass irgendwer irgendwie Horny war? Nee, ich glaube eigentlich nicht.

Christian:
[1:40:24] Jetzt hier so ein bisschen bei Op Maimer so.

Maria:
[1:40:25] Ja, bei Oppenheimer jetzt das erste Mal und das war auch irgendwie, muss man wirklich sagen, extrem seltsam. Es war wirklich ein seltsamer Zähne. Da habe ich so gedacht, was da los.

Christian:
[1:40:32] Also wir haben wir haben ja zwei Cent. Wir haben ja einmal wirklich die Sexszene, wo sie dann irgendwie mittendrin ins Regal greift und sagt, jetzt musst du mir bitte mal Sanskrit zitieren, weil äh so okay, Also ich habe das Buch auch nicht gelesen. Ist das wirklich so bei I don't know, aber.

Maria:
[1:40:47] Ja, sehr anregend.

Christian:
[1:40:49] Und dann und das ist dann eigentlich auch wieder krass so, weil die beiden sitzen dann in einem späteren Verlauf, also da Er ist dann schon verheiratet und eigentlich mitten in diesem Atomtestgeschichte und reist dann aber wieder zu dieser äh Jean hieß er glaube ich und dann haben sie auch Sex und wir sehen nur, Ähm wie sie danach beide nackt im Sessel sich gegenüber sitzen.

Maria:
[1:41:11] Ja.

Christian:
[1:41:12] So und das ist eigentlich auch wieder eine krasse Szene. Also da fand ich wieder so, Also das fand ich eigentlich auch irgendwie interessant und sehr gut, weil das dann wieder also da schafft Nolly den Spagat, weil ähm er behandelt beide gleich.
Er wandelt beide Körper gleich. Er zeigt beide Körper gleich, wir sind es halt nicht gewohnt.

Maria:
[1:41:34] Das stimmt, das ist wahr. Also immerhin das muss man ja schon zugute halten, das ist wahr. Also, Ja da hast du jetzt, glaube ich, auf jeden Fall, würde ich sagen, Punkt. Also, dass er Frauen nicht übersexualisiert auf jeden Fall und da jetzt auch einen kleinen Unterschied macht in der Darstellung. Das ist richtig. Ähm da Unterschiede sind halt dann natürlich umso größer im in der inhaltlichen Ebene und wie sich.

Christian:
[1:41:54] Ist das irgendwie.

Maria:
[1:41:55] Wie sie wie Frauen sich verhalten und was sie für Rollen einnehmen können auch, also ähm er gesteht ihnen ja auch eigentlich nie zu, dass sie irgendwie mehr sein können als irgendwie Hausfrau, Mutter und sag mal vielleicht noch, Unterstützung für Männer, also das ist ja eigentlich, dass sie, dass sie immer so sind oder so.
Die beschützenswerte Person der Ausschlaggeber, warum der Mann jetzt losziehen und die Erde retten muss. Ähm und das ist, finde ich, halt, also hast auf jeden Fall einen Punkt, aber trotzdem bewegt es für mich jetzt sozusagen nicht all die Probleme leider auf und ähm ich finde, die werden in Oppenheimer irgendwie auch, Auch weil es eben da vielleicht erste Mal auch um Sexualität gibt und man so denkt, hups, es gibt ja Frauen. Ähm, Glaube ich vielleicht sogar noch umso deutlicher, weil man dann halt erstmal so nachdenkt okay, Oppenheimer ist ja ein Mann, der irgendwie ähm, Er ist wissenschaftlich. Er ist auch analytisch rational und dann hat er aber diese diese Liebesgeschichten da irgendwie auch und die sind ja auch kompliziert und die sind ja auch auch da ist er irgendwie würde ich auch sagen moralisch 100 Prozent nicht ganz lupenrein und auch das ist alles sehr, Könnte man auch, könnte man hätte man auch emotionaler darstellen können, würde ich sagen. Da wäre vielleicht auch noch ein bisschen was gegangen. Ähm aber da stellt man dann halt irgendwie auch besonders doll fest, Was die Frauen in Nonos Universum so können und wofür bist du so da sind und was sie eben auch nicht können und ähm genau und irgendwie halt, da ist ja nicht viel los. Also dieser ist ja die Frauen spielen da keine Rolle in irgendeiner ich sage mal.

[1:43:23] Ebene oder die irgendwie äh die sind jetzt nicht wissenschaftlich in irgendwas beteiligt. Sie sind keine Ideengeber, sie sind nicht, Äh ich habe das Gefühl, auch in der im auch im nicht mehr im Gespräch mit Oppenheimer, wo man normalerweise sagen könnte, okay, es ist immer noch echt plump. Wenn jetzt die Frau halt irgendwie so eine Idee vielleicht mit anschiebt und dann macht er macht er die Umsetzung, das würde ich auch schon schrecklich finden, aber nicht mal disst findet ja irgendwie statt. Also eigentlich ist das immer nur so ein bisschen so ein Hin- und Herspielen und so richtig Passiert da irgendwie nichts und wenn man dann auch so ein bisschen diese, Irgendwie auch so ein bisschen Rabenmuttergeschichte da mit seiner Ehefrau, die ich irgendwie auch kompliziert finde, obwohl ich immerhin fand, dass auch da, Das gleichermaßen auch für ihn gegolten hat, also Ich habe nämlich auch gedacht, okay, du bist aber auch kein Vater und das sagt er ja auch ganz offen, also Oppenheimer, dass er irgendwie das da auch nicht wirklich interessiert ist und auch da nicht wirklich da ist und ja Kinder kriegt man halt, weil macht man halt so und das ist dann auch alles, was man so macht.
Aber trotzdem würde ich auch immer noch sagen, dass die Schuldzuweisung, was diese Kinder vernachlässigen und so angehen, immer noch viel, viel mehr bei Kitty ist und irgendwie, dass dass jeder so ein bisschen auch der Schwarze Peter zugeschoben wird irgendwie in dem Film, was ich natürlich schade und, deprimierend finde.

Christian:
[1:44:33] Weißt du, ich ich man kann's ja auch andersrum formulieren. Äh das wäre dann vielleicht auch wieder sehr wohlwollend, noling gegenüber, aber ähm, Filmisch hat er jetzt schon echt eine Menge gemacht, So von Biografien, Kriegssetting, Franchise Batman irgendwie und Science-Fiction und so was alles. Ich glaube, die nächste große filmische Innovation, die Nolen leisten könnte, wäre einfach mal ein Film nur, mit Frauen zu besetzen, mit Frauen zu erzählen.

Maria:
[1:45:01] Stell dir mal vor, ein Drama. Mit so Emotions.

Christian:
[1:45:04] Whatever. Und wenn's ein Animationsfilm ist, das ist.

Maria:
[1:45:07] Das wäre super.

Christian:
[1:45:08] Verstehst du? Einfach mal erzählerisch so die nächste Hausaufgabe, die nächste das nächste Ding so. Er erzählt seine Filme irgendwie vorwärts und rück gleichzeitig und all diese Geschichten so, ich habe das Gefühl, er hat das schon alles. Er Dankkorg hat da irgendwie einen Tag, eine Woche und eine Stunde gleichzeitig erzählt so, okay, Film Formen kannste.

Maria:
[1:45:26] Ja, hast du fein?

Christian:
[1:45:27] Alles so äh keine Ahnung wie wie da noch die große Innovation sein soll, aber erzählerisch gibt's noch eine ganze Menge.

Maria:
[1:45:33] Da geht da geht noch ganz schön was, ja.

Christian:
[1:45:35] Ähm da bin ich mal gespannt. Ich bin eh gespannt, was noch so kommt, aber ähm.

Maria:
[1:45:39] Ich auch, ich auch.

Christian:
[1:45:40] Eine Sache, die ich noch kurz rausgreifen wollte, Wir sind eh auf dem Weg schon Richtung Ende, aber ich würde ganz gerne doch nochmal über eben auch Richtung Nolen, über diese Kritik am Film auch sprechen, dass er nicht einmal, Die ähm Perspektive aus Japan zeigt, dass er nicht einmal die Ereignisse, die die Folgen des den Schrecken der Bombe direkt in die Gasaki irgendwie zeigt, Es war ja durchaus auch Kritik an dem Film. Wie wie war das für dich.

Maria:
[1:46:12] Hm ja ich habe das in dem Film auch ich hab's in dem Film erstmal hingenommen, als ich ihn hingeschaut habe, Ähm ich fand die Szene tatsächlich eigentlich ziemlich stark in diesem Theater da, in diesem in dieser, was hier schon beschrieben hat, ist die Szene, wo alle da sich da so doch sehr, sehr freuen und auf einmal kippt dann auch so diese Soundebene so um und die begeisterten Schreie werden eigentlich so zu verzweifelten Schreien und zu Todesschreien und dann eben genau diese diese ähm, Diese äh Figur ist ja so ein bisschen in Staub auflöst und so verbrennt und so. Das war ja, würde ich mal sagen, wo wir dem am nächsten gekommen sind, so auch auf einer visuellen Ebene. Ähm, Und das fand ich eigentlich sehr gut. Da da habe ich irgendwie gedacht, ja, das ähm, Das da da kommt irgendwie was bei mir an und ich verstehe diesen Schrecken irgendwie und er versteht diesen Schrecken, aber man ist ja so ein bisschen in einem Boot mit Oppenheimer dann irgendwie zusammen. Ähm.

[1:47:07] Und äh das hat mir schon gefallen, aber ich habe mich einfach auch ein bisschen gefragt, was würde denn jetzt also kann jetzt jemand das mit, Mitfühlen und mit nachvollziehen, der die Bilder vielleicht nicht kennt, also der vielleicht noch nie die paar berühmten Fotos und so weiter gesehen hat, die es da eben so zu sehen gibt. Ähm, Kann der dann kann der das Ausmaß wirklich begreifen, weil das Ich würde sagen, das Ausmaß, da wurden halt dann auch, glaube ich, im Film auch mal ganz kurz so Zahlen genannt, so so und so viele tausend Tote und so und so viele tausend werden's noch werden und äh Verletzte und so weiter. Das wurde mal kurz so als so eine Zahl abgehandelt, aber ich finde, daran kann man überhaupt nicht die, Schlagkraft sozusagen wirklich und das wirkt den wirklichen, den wirklichen ähm, Ja, diese wirklich Tragik irgendwie auch dran irgendwie ablesen ähm und ich habe dann erst im Nachhinein überlegt, ob ich das eigentlich, Gebraucht hätte. Ich denke, ich hätte es nicht gebraucht. Also ich denke, das war ja auch, würde ich auch sagen, eine sehr, sehr bewusste Entscheidung, das auch wegzulassen. Ähm und die Frage hatte ich so ein kleines bisschen, warum und, Hättest den Film besser gemacht, wenn man was gesehen hätte.

[1:48:13] Kann sein, ich bin nicht ganz sicher. Also ich ich fand das so sehr eindrücklich, weil ich eben die Bilder kenne und die natürlich dann irgendwie auch sofort in in so in ins in in ins ins Gehirn so schwappen und man so denkt, ah ja das war schon schlimm, aber, Ja, ist ein bisschen schwierig und ich habe dann ich musste dann tatsächlich so in meiner, in meinem Denken danach ähm habe ich dann so ein bisschen überlegt, ähm, Es gibt ja zum Beispiel also In der Filmwissenschaft äh oder in der Theorie ja auch immer die ähm Aussage, dass man den Holocaust nicht verfilmen sollte, dass man da keine, Man sollte keine Visualisierungen dafür finden, weil das sofort eine Verharmlosung wäre. Und da habe ich gedacht, vielleicht war das so eine ähnliche Stoßrichtung zu sagen, ich kann es nicht so darstellen, dass, Es dann irgendwie, dass es wirklich so ähm, Ich kann's halt im Grunde so darstellen, wie's wirklich war. Es wird immer irgendwie eine Verharmlosung sein. Ich kann es ich kann dieses Ausmaß. Es ist vielleicht filmisch gar nicht abbildbar und ich kann das einfach gar nicht machen.
Würde ich ihm auch intellektuell sozusagen auch zutrauen und unterstellen, dass er das das ist vielleicht der Grund für diese Entscheidung war. Trotzdem bin ich nicht ganz sicher, ob das die Richtige war. Was meinst du?

Christian:
[1:49:24] Ich bin eigentlich genauso bei dir. Also die, die Überlegungen oder der Gedanke, dass das eher aus Respekt vor den realen Ereignissen passiert ist, ähm sehe ich auch, Ich habe mich gefragt oder für mich ist das komplex, weil einerseits, Es ist schwierig diese Bilder ständig zu reproduzieren und vielleicht auch irgendwie ständig ähm zu zeigen, also dass irgendwie so eine Art Übersättigung oder so stattfindet. Gleichzeitig frage ich mich aber, Ob wir nicht auch verpflichtet sind, das weiterzugeben von Generation zu Generation, also die Gefahr besteht natürlich, wenn man die Bilder nicht zeigt, dass sie in Vergessenheit geraten und gerade bei so einem Film, der, Gut, das konnte nicht wissen, dass er quasi die ganze Welt damit erreicht. Ähm aber.

[1:50:20] Ich habe mich schon auch gefragt, also oder ich ich sehe das Problem einfach zwischen diesem vergessen, verdrängen und irgendwie ähm wie du sagst, reproduzieren, das ist irgendwie alles sehr sehr komplex und ich ich habe da einfach keine keine richtige Meinung zu. Ich dachte dann bei der Sichtung gestern, also ich habe noch mal drauf geguckt so zuerst ist nämlich so, dass Oppenheimer selbst diese Bilder ja gar nicht sieht, gar nicht bekommt. Es ist ja nicht am nächsten Tag der Fernseher eingegangen und man hat alles schon gesehen, so wie wir das vielleicht irgendwie heute kennen. Also er musste sich im Film diese Bilder diese Information erst einmal suchen, So übern Radio, Radiobericht der Präsident spricht und dann ist das alles erst in Informationshäppchen irgendwie zu ihm gekommen, weil es gibt so eine Szene, Die hätte anders aussehen können und das ist die Szene, wie er dann in so einem Briefing da sitzt und so eine Diapräsentation bekommt und wir sehen die ganze Zeit halt nur sein Gesicht, Kamera zeigt nicht einmal das, was er sieht. Sie zeigt die ganze Zeit seine Reaktion. Und da hätte stilistisch ähm.

[1:51:18] Also man hätte diese Bilder irgendwie einblenden können oder zeigen können, was auf dem Dia-Projekt ist, vielleicht auch die Originalbilder irgendwie.
Schneiden, also nichts nachschneiden. Das wäre der Moment gewesen. Genau in dem Moment glaube ich ähm zielte Kritik irgendwie ab. Ich habe da auch keine abschließende Meinung zu ich ich sehe ich begnüge mich erst mal damit, die Dinge zu beschreiben, bevor ich sie beurteile und ich sehe, Sehr deutlich, dass es diesen Moment gab und dass Nordin sich dagegen entschieden hat. Das ist eine das ist nicht vergessen. Das hat also das ist eine ganz bewusste Entscheidung, Das kann man auf jeden Fall feststellen und dann ist die Frage, wieso vielleicht und was macht es auch mit uns und so, das kann ich alles noch nicht beurteilen, weil, ich das zumindest. Es lenkt den Fokus auf Oppenheimer und das ähm unterstreicht, Oder rundet etwas ab in diesem Film, nämlich das wird die ganze Zeit bleiben.

Maria:
[1:52:12] Mhm, das stimmt.

Christian:
[1:52:14] Und das ist eine äh oder na gut, wir haben ja auch Strows, aber so dieses ne, so seine Perspektive und ähm, Es macht aber auf jeden Fall also es ist es ist eine bewusste Entscheidung und und ich ich kann's nicht, ich kann's ich kann's irgendwie noch nicht beurteilen.

Maria:
[1:52:31] Ja, ja, das finde ich auch und das ist halt ich denke, dass die Kritik auch, Hundertprozentig angemessen ist, zu sagen, das da fehlt mir was und mir fehlt auch die Perspektive der Opfer, die ja auch überhaupt nicht eingenommen wird, niemals gezeigt wird. Es gibt niemanden, der irgendwie mal, Da auch vielleicht, der muss ja gar nicht auch jetzt in seinem Leid gezeigt werden, vielleicht einfach nur im Inneren, der mal spricht oder der mal irgendwie auftaucht, später vielleicht sogar auch auftaucht und sagt hey, das und das ist ist mir passiert, passiert einfach gar nicht und natürlich ist dann eben die ganze Sicht auf diese Dinge dann eben auch sehr Amerikazentrisch und da, nicht auf die andere Seite geschaut und was das eigentlich bedeutet hat, auch für die Menschen, die da eben bombardiert wurden und so, also auch das wird ja überhaupt komplett ausgeklammert.

Christian:
[1:53:15] Kann man natürlich auch wieder gleich sagen, vielleicht ist das Oppenheimer, vielleicht ist das auch also der Oppenheimer, den Nolin erzählt, dass er sagt.

Maria:
[1:53:23] Ich kann das vielleicht.

Christian:
[1:53:24] Da konnte das, da konnte das gar nicht an sich ranlassen. Der hat selber versucht, das so weit von sich weg, um eben überhaupt noch am nächsten Morgen ausm Bett steigen zu können so und also.

Maria:
[1:53:32] Denke ich auf jeden Fall, es wäre auf jeden Fall eine mögliche Erklärung, ja, das denke ich auch.

Christian:
[1:53:35] Ich glaube schon, dass es eben auch erzählerische ähm filmische Erklärungen irgendwie gibt und das meine ich halt, bevor ich das beurteilen kann, muss ich erstmal noch das noch weiter verstehen und erstmal irgendwie einordnen können so. Aber klar, also und die Kritik ist auch absolut gerechtfertigt oder auch der Diskurs ist gerechtfertigt, darüber zu sprechen so.

Maria:
[1:53:52] Denke ich auf jeden Fall auch.

Christian:
[1:53:53] Ähm ja ja vielleicht etwas äh härterer Break, aber wir wollten nur noch ein bisschen über die Oskars sprechen. Vielleicht haben wir jetzt noch so zwei, drei Minuten Zeit am Ende.

Maria:
[1:54:01] Wir lassen uns das über was fröhlicheres reden.

Christian:
[1:54:04] Es ist dann doch noch intensiver über gegangen, als ich dachte, aber es gefällt mir. Also.

Maria:
[1:54:08] Ja, also ich bin, ich bin da auch dabei.

Christian:
[1:54:09] Stelle, aber vielleicht ist das noch eine kleine Abrundung zu sagen so äh, Obmal 13 Oskar-Nominierung. Wir nehmen das noch äh vor der Verleihung auf, also äh es kann schon sein, dass ihr den Podcast äh also der soll auch vor der Verleihung rauskommen, aber vielleicht hört ihr ihn drei Tage später und dann gibt's die Verleihung schon. Also äh wir wissen noch nicht, wer was bekommt.
Aber ja, 13 Nominierungen ähm das ordentlich. Ähm ich hätte auch nichts dagegen, wenn Nolen mit dem Ding irgendwie den ein oder anderen auch bekommt.

Maria:
[1:54:39] Nein.

Christian:
[1:54:40] Okay, aber, allein um zu sagen, so dann ist das auch mal passiert und dann.

Maria:
[1:54:47] Ich wäre mir wäre ein anderer Film lieber dann, ehrlich gesagt, vielleicht irgendein späterer dann noch mal, weil du vielleicht vielleicht der Frauenfilm, den wir uns gewünscht haben. Das wurde mir dann besser gefallen.

Christian:
[1:54:57] Hast du denn irgendwie so aus.

Maria:
[1:54:59] Film, Entschuldigung. Der Film mit den Frauen.

Christian:
[1:55:01] Er sollte sich mit Greater Gerwig wahrscheinlich mein Glück zusammensetzen.

Maria:
[1:55:04] Aber das wäre eine super Verbindung.

#OscarsUnit


Christian:
[1:55:07] Wie wie bist du denn so jetzt auch in Vorbereitung irgendwie auf auf die äh Oscars? Also ist das ein Thema für dich? Ist das ähm, Grund ins Kino zu gehen, holst du das nach der Verleihung dann irgendwie nach, wenn du äh also hat das irgendwie ein Argument zu sagen, ah der Film hat ja mal einen Oscar bekommen, dann gucke ich den eher oder so was.

Maria:
[1:55:24] Hm ähm also, Ich interessiert mich schon, also ich habe schon auch ein bisschen das verfolgt, auch ähm die Nominierungen und dann auch gab's ja auch ein bisschen Diskussion nach den Nominierungen, vor allem zum Thema Barbie und äh ist das eigentlich gerecht, wer da nominiert wurde und auch nicht. Das habe ich alles ein bisschen nachverfolgt und, ich habe auf jeden Fall auch noch ein paar Filme auf der Liste, die ich gerne noch schauen würde. Ganz oben steht da Zone of Interest, der erst nächste Woche.
Wann auch immer ihr das hört, aber für uns nächste Woche erscheinen wird. Ähm, Und das den würde ich gerne wirklich super gerne sehen. Ich glaube, dass der nämlich vielleicht auch ein ganz guter Kandidat sein könnte für bester Film. Also ich habe ihn noch nicht gesehen, aber ich denke allein das Thema ähm und was man bis jetzt so gehört hat, denke ich, das könnte was sein, was die ähm.

Christian:
[1:56:07] Das ist ähm Sandra Höller in der Hauptrolle spielt, die Ehefrau eines äh KZ oberen in Auschwitz und der ganze Film spielt direkt neben dem Konzentrationslage.

Maria:
[1:56:20] Genau, Rose, so idyllisches, kleines Gärtchen und Haus haben, direkt neben der mal, also eigentlich die Mauer teilen mit dem KZ.

Christian:
[1:56:25] Genau, aber der Film springt nicht einmal, zeigt auch da, nicht einmal das, was hinter der Mauer passiert, aber so ähm also Trailer ist auch sehr, sehr ähm beein.

Maria:
[1:56:34] Der Trailer ist hervorragend, ja? Ja ja.

Christian:
[1:56:37] Und ich äh habe auch große Hoffnung an den Film.

Maria:
[1:56:39] Ich auch. Ich bin supergespannt. Ähm, Was ich bis jetzt also von denen finde ich besser als gesehen habe, wen ich mir da momentan noch irgendwie vielleicht für bester Film auch vorstellen oder vielleicht auch wünschen würde, wäre vielleicht noch Killers of a Flower Moon. Ich fand, der Film war wirklich großartig, ich bin auch, Irgendwie bin ich anscheinend immer nicht so ein richtiger Fan von Leuten, die alle toll finden. Ich bin kein riesengroßer Fan. Ähm aber Delfin hat mich wirklich gepackt und ähm wirklich überzeugt, Vielleicht gerade deswegen, weil ich ähm bei ihm sonst immer auch Frauenfiguren vermisst habe und auch Figuren, die jetzt vielleicht mal keine weißen Männer sind, die irgendwie etwas zu sagen haben Natürlich war der Film trotzdem mit vielmals ausgestattet, die was zu sagen hatten. Aber ich finde, es ging halt einfach um Unterdrückung und irgendwie um dieses Verhältnis auch von Frau und Mann und das fand ich alles super super gut und es hat mir richtig gut gefallen.
Ähm also da werde ich auf jeden Fall nicht traurig, wenn er gewinnen würde. Das würde ich das würde mir schon ganz gut gefallen. Ähm und ähm.

[1:57:36] Ich habe auch noch gesehen Pourthings fand ich auch sehr gut ob der einen Oscar kriegt würde ich sagen ist ein bisschen fraglich, könnt's mir vorstellen, aber ich also für einen besten Film weiß ich nicht. Ich glaube, da gibt's andere, die sagen wir mal offensichtlicher politisch zum Beispiel auch irgendwie sind, der Film ist auch politisch und auch ziemlich doll, aber eben vielleicht in eine andere Richtung und ähm, Ja, ich glaube, da gibt's noch ein, da gibt's auf jeden Fall gibt's auf jeden Fall Spannung, würde ich mal sagen. Ich glaube nicht, dass ähm Oppenheimer alle 13 Ausgas bekommt, die er da so viel dann nominiert ist. Ähm aber so ein paar vielleicht und ähm, Du hattest ja vorhin schon im Vorgespräch gesagt, dass irgendwie Kilian Murphy da vielleicht äh eine Chance hätte für dich ähm fände ich, Auf jeden Fall jetzt auch nicht verkehrt, sagen wir's mal so, das wäre für mich in Ordnung. Ich bin einfach generell verdient. Auch hier, schlecht nicht mit dem Film, aber so generell, würde ich mir auf jeden Fall gönnen, sagen wir's mal so.

Christian:
[1:58:31] Und es sind ja auch immer alles Argumente. Das ist ja immer äh so ähm Abstimmung und manchmal ja auch so Abstimmungswissenschaft, weil, das ist ja eine gewertete eine oder eine eine Gewichtung ähm man macht da irgendwie die bei den Filmen irgendwie vergibt man auch von 1 bis 10, also Platz eins, Platz zwei, Platz drei und das ist halt eben dann statistisch gesehen Filme, die halt, kontroverser sind, also von vielen gefeiert werden und bei vielen auf der 1 stehen, aber bei vielleicht einigen, Nur auf der fünf oder auf der acht oder auf der zehn haben schlechtere Chance, also kriegen weniger Punkte für die Gesamtwertung als Filme, die bei allen auf der Zwei stehen.

Maria:
[1:59:11] Wo sich alle einigen, können so ein bisschen eher hm.

Christian:
[1:59:13] Wo alle sagen, das ist nicht der beste, aber das ist der Zweitbiss und dann ergibt sich dann wieder so ein Gewinn, also das hat sich auch in der Vergangenheit gezeigt, manchmal so Filme, die ausgezeichnet werden, wolle sagen so, what, Aber der Favorit war doch eigentlich, ja, aber wenn der Favorit eben nicht bei allen Favoriten ist.

Maria:
[1:59:26] Wenn es zu kontrovers ist und wenn's zu viele, wenn's eine zu große Schlucht gibt, wenn man so immer so.

Christian:
[1:59:30] Und noch nicht mal so krass. Also es muss jetzt noch nicht mal sein, dass dass man sagt fifty-fifty, sondern wenn halt so ne, das ist immer das Problem, aber ähm, Dass man so äh als Voraus äh geschickt, Ich glaube schon, dass Oppenheimer so der Favorit ist und ich glaube, dass Oppenheimer der Film ist, der quasi also, Verlieren kann. Also bei anderen Filmen wird man sagen so, ja okay, Poetings ist es nicht geworden. So, was Oppenheimer ist es nicht geworden, das ist so der gilt, bei den meisten so als Favorit irgendwie rein und also der Film ist halt die Frage wie viel da jetzt irgendwie so ein Es kann auch sein, dass die dass man bei der Abstimmung irgendwie sagt, so, ja, nolin, der wird noch ähzehn weitere Chancen haben als Regisseur so und das vielleicht dann nochmal.

Maria:
[2:00:16] Habe ich auch überlegt, ob vielleicht kostregiert den Regieausgabe wenigstens.

Christian:
[2:00:19] So die Nummer, dass man vielleicht auch so abstimmt und sagt, ey beide Filme sind irgendwie stark und dem einen gebe ich den Film und dem anderen die Regie keine Ahnung, Äh Kilos auf habe ich auch gesehen. Ähm ich habe noch paar geguckt, schöner, kleiner, Film, also der halt eben nicht so groß bombastisch erzählt, sondern etwas kleines, Leises, aber auch Feines irgendwie erzählt, ähm The Hold Overs habe ich im Kino geguckt. Ähm, irgendwo auch so ein Feel-Good-Movie eigentlich so ein Weihnachtsfilm der Anweihnacht.

Maria:
[2:00:54] Ja, ich habe auch gerade gesagt, so Weihnachtsfilm.

Christian:
[2:00:57] Ähm ich sehe da jetzt auch keine großen Chancen so für die Filme. Ebensoweit andere einfach eher glaube ich dominieren, aber also hat mir alles gefallen, auch Killers of the flower. Moon war auch so ein Film, Bei dem ich hin und her gerissen war während ich ihn geschaut habe ähm, am Ende mit sehr viel Respekt. Also ich Scossizi ist auch nochmal so ein Ding, den ich, glaube ich, auch nochmal irgendwie im Podcast besprechen müsste. Ich habe damals im Kino geguckt hier in Berlin.

Maria:
[2:01:23] Den habe ich auch gesehen.

Christian:
[2:01:24] Und ich konnte irgendwie eine halbe Stunde lang, ich konnte noch nicht mal denken. Ich wollte im Kinosaal nicht verlassen, ich habe die Credits geguckt. Es ist der hat was mit mir gemacht.

Maria:
[2:01:30] Ja, das ging mir auch so, der Film war wirklich sehr sehr krass irgendwie. Ja, das stimmt.

Christian:
[2:01:34] Und Killers of the Pflaumen nun genauso. Als der zu Ende war, War ich einfach baff und das auf so eine auf so eine nicht nicht weil ich das Spektakel gesehen habe, sondern weil ich unfassbar ähm, Auch da persönlich berührt war von Scossisi, ich meine ist kein Spoiler, aber der steht am Ende seines eigenen Filmes auf einer Bühne um einen sehr wichtigen um etwas sehr Wichtiges zu sagen und als ich das gesehen habe, dachte ich, Holy Moly als als also Filmemacher in seinen Achtzigern ist der, glaube ich, schon überhaupt diesen Film so zu machen und auch so, machen zu können und bei aller Kritik, die gerechtfertigt ist, aber eben auch Fortschritt ist das falsche Wort, aber ein ein, Eine immer noch stattfindende Entwicklung eines Filmemachers.

Maria:
[2:02:23] Das habe ich auch gedacht, ja.

Christian:
[2:02:24] In diesem Alter, wo ich mir dachte, ey, du kannst seit 30 Jahren musst du, kannst du eigentlich aufhören so. Du kannst eigentlich immer den gleichen Film machen und dann wird immer wieder gefeiert und und so.

Maria:
[2:02:32] Ja, macht er aber nicht.

Christian:
[2:02:33] Macht er aber nicht so und da habe ich einen Heidenrespekt vor.

Maria:
[2:02:36] Ich fand das auch so toll. Ich glaube, ich dachte, deswegen bin ich auch so begeistert von dem Film, weil ich eben, wie gesagt, manchmal nicht mehr so richtig warm geworden bin, weil ich immer so dachte, es ist immer so ein bisschen die gleiche Geschichte. Ich weiß am also es geht immer um Aufstieg und Fall und wie gesagt, Frauen spielen keine Rolle und, Dann habe ich so bin ich irgendwie aus den Fingern, habe so gedacht, wow, alle Kritikpunkte, die ich irgendwie immer hatte, die sind jetzt auf einmal so ein bisschen so weg weggewischt, weil er sich offensichtlich, obwohl er schon, ja, wie du's schon sagst, schon älter ist und auch eigentlich ja auch renommiert. Er hat's nicht mehr nötig, sich zu verändern, aber er hat's trotzdem gemacht und ich habe so gedacht, das fand ich richtig, richtig toll.

Christian:
[2:03:08] Und ich habe auch so den Eindruck, dass die Kritik ist gerechtfertigt. So, es ist die Geschichte eines ähm, Also besonders einer einer Frau, die da irgendwie auch erzählt wird, ähm der da halt Dinge durch weiße Männer angetan werden und eben auch ihrem ihrem ihrem ihrer gesamten Community dort so. Das ist etwas auch Historisches, aber es ist halt wieder diese Perspektive der weißen Männer, die anderen etwas antun, die von einem weißen Mann erzählt werden so, wo man von außen und auf dem Papier sagen kann, Und das ist auch gerechtfertigt, aber ich habe diesen Film dann geschaut und dachte mir Wahnsinn, weil, Das kann man kritisieren, aber ich denke mir so, wenn man das aber so macht, dann so wie.

Maria:
[2:03:54] Dann so, genau, ja, genau.

Christian:
[2:03:55] Und dann ist halt die Kritik wieder so, also dann ist da wenig zu kritisieren, finde ich.

Maria:
[2:04:00] Ja und er hat einfach und ich ich finde halt er hat dann wiederum und das vielleicht auch was anders als dann vielleicht Nolin. Er hat seine riesengroße Plattform genutzt, seine riesen Freiheit, die er hat als Filmemacher.
Um etwas wirklich Wichtiges zu machen und Menschen eine Stimme zu geben, die sonst keine in diesem Maße haben und das ist halt, finde ich, sehr, sehr ehrenwert und hat ja wirklich mit großem Fingerspitzengefühl gemacht.

Christian:
[2:04:19] Und sich selbst dabei auch wieder zu erzählen. Das ist, glaube ich, wieder so das Ding auch zu sagen, ich, Martins Cosisi mit meinen fast 80 Jahren oder wie alt auch ist kann nur so etwas erzählen. Also das ist meine Perspektive. Ich kann diese Perspektive nicht verlassen und klar ich kann die Bühne aufmachen für andere Perspektiven und die ihre eigenen erzählen lassen, Und das kann man ihm vielleicht auch vorwerfen und sagen, warum hast du das nicht getan? So, warum musstest du jetzt diese äh warum musstest du das jetzt erzählen? Hast du da nicht anderen ihre eigene Geschichte weggenommen? Völlig gerechtfertigt, Aber dann wiederum finde ich das so krass, dass er eben, ich glaube, sich dieser Sache bewusst ist und sagt, okay aber wenn ich es mache, Dann kann ich es nur so machen und das ist also auch da wieder sehr viel Respekt und auch sehr viel ähm, Hochachtung und ähm kann eben auch sein, dass das dann das Argument ist zu sagen, na ja das zeichnen wir dann halt eher aus als Non. In dieser Kategorie, spannend.

Maria:
[2:05:14] Und es ist ja auch politisch auch äh also wenn man jetzt überlegt, also es werden ja auch ganz oft Filme ausgezeichnet, die irgendwas mit Amerika zu tun haben vielleicht auch und die vielleicht politische Relevanz haben und das hat der Film auf jeden Fall. Also ich meine setzt sich mit amerikanischer Geschichte auseinander, auch auf eine sehr kritische Art, also hat schon auch Chancen so von der Thematik her und so.

Christian:
[2:05:31] Ich bin auch raus und habe gesagt, also ich war auch aufgewühlt, weil weil und das meine ich halt, was äh Scossi erzählt. Erzählt, Mit Zeigefinger auf sich selbst gerichtet und auf mich gerichtet und sagt, schau dir an, was wir weiße Männer anderen angetan haben in der Geschichte.
Und das ist halt eben nicht ich weiß, wenn man Glaube zu verstehen, wie es sich anfühlt, dass einem so etwas passiert, sondern, Ich erzähle das, was ich als weißer Mann anderen angetan habe und da vorschrecke ich auch nicht zurück. Vor dieser Verantwortung, vor dieser historischen Verantwortung, als jemand, der diese Rolle weiter tragen kann. Also und das fand ich halt so krass.

Maria:
[2:06:09] Ja, ich auch.

Christian:
[2:06:10] Aber okay. Sie schon, wir müssen.

Maria:
[2:06:13] Kleiner Exkurs.

Christian:
[2:06:14] Ich sehe schon, die nächsten Themen sind gesetzt. Also ähm, Ja, aber so für mich, um das noch abzuschließen, Oscars sind für mich eine Einladung, um Filme zu gucken. Äh Filme, die ich vielleicht sonst nicht geguckt hätte oder später geguckt hätte oder, Es ist eine Einladung und da grad auch diese Kategorie Best Picture es gewinnt nicht der beste Film und es sind auch nicht die besten Filme des Jahres dort nominiert, Aber es ist eine Sammlung, eine Watchlist, ein ein eine Einladung, sich mit den Filmen auseinanderzusetzen.

Maria:
[2:06:42] Ja, ich würde sagen, bester Film und vielleicht auch besser fremdsprachiger Film. Ja, das ist auch mal eine spannende Kategorie, finde ich, wo man auch noch mal Sachen entdecken kann, wo man vielleicht, die man vielleicht nicht aufm Schirm hat und sich denkt, ach, guck mal, das gab's auch noch. Warum nicht, ja?

Christian:
[2:06:52] Genau und auch auch die Kategorien vielleicht auch als ähm als Einladung auch zu sehen und zu sagen, ey ich habe mich noch nie mit Drehbüchern auseinandergesetzt so.

Maria:
[2:07:00] Ja genau, was geht da.

Christian:
[2:07:01] Was geht da? Oder auch Kurzfilme oder so. Auch ein äh Aspekt, der natürlich oft runterfällt, ähm aber zu sagen, was geht in dem Bereich und einfach eben diese Auswahl erstmal anzunehmen und zu sagen, danke schön, ich gucke mir das mal an und dann kann man von da aus ja vielleicht auch noch weiter, machen, so wie du sagst, so. Hey, vielleicht mal nicht Hollywood gucken, äh lohnt sich.

Maria:
[2:07:20] Auf jeden Fall. Ja, das denke ich auch.

Christian:
[2:07:23] Cool ähm ich mache einfach noch kurz ein bisschen weiter äh äh wir sind ja so mehr oder weniger dann auch nicht durch, aber durch jetzt.

Maria:
[2:07:33] Wir haben wir haben jetzt ungefähr einen Viertel des Films irgendwie abgehakt.

Christian:
[2:07:37] Also wir hätten noch über die ganze Testszene noch sprechen können, aber es ist vielleicht auch noch ein eigener Podcast, aber.

Maria:
[2:07:42] Ja, ich denke auch, das könnte her, das kann länger dauern.

Nächste Sendung: Godzilla x Kong


Christian:
[2:07:44] Was ich noch loswerden will. Also nächste Sendung, wenn das hier zu Ende ist und das hier draußen ist, dann bereiten wir uns mal wieder vor auf das, denn Godzilla und King Kong äh, Treffen wir wieder aufeinander und äh das schauen wir uns auf jeden Fall im Kino an. Da schnappe ich mir denn die äh Spezialisten vom Land Podcast äh Henning und Randy und äh Thomas haben zusammen einen neuen Podcast gestartet. Da werde ich dann ich glaube sogar in der ersten Sendung zu Gast sein. Das äh wird dann auch nochmal interessant. Das wird hier bei uns auch als Special Ausgabe dann nochmal laufen und äh ein schönes Podcast Crossover, also ähm da dürft ihr euch sehr gerne dann äh drauf freuen. Ich tue es nämlich auch und äh, Ja, wir können noch erwähnen, dass äh du auch in diesem Internet über Filme schreibst.

Maria:
[2:08:31] In diesem Internet. Das ist richtig, genau. Ich äh schreibe in diesem Internet sogar äh hauptberuflich über Filme. Äh meine Texte und ähm, Also ich schreibe Kritiken und Artikel und koordiniere noch äh jede Menge Text und Artikel für die Schweizer Filmplattform Cinnaman Punkt CH, also werde mich da, Wer da mal reinschauen möchte, äh es ist zwar eine Schweizer Plattform, aber es geht um eine möglichen internationalen Filme auch. Und wir haben jetzt gerade auch im großen Stil Berlin die Berlinale abgedeckt, auch ich, also wer da irgendwie Interesse hat gern mal reinschnuppern und sonst findet man mein mich ganz privat äh und auch ein bisschen twitternd noch auf, X heißt das ja jetzt, nicht wahr? Unter at die Filmguckerin.

Christian:
[2:09:12] Sehr gut. Ihr findet uns überall da, wo ihr Podcast hört, also wenn ihr das hört, ihr dürft auch gerne abonnieren, dann gibt's die nächste Sendung sofort und direkt, wenn sie da ist.

Abmoderation

https://diefilmguckerin.de/


[2:09:21] Wir sind bei Apple Podcast, wir sind auch bei YouTube, ihr findet uns bei Spotify einfach überall und ähm, Klickt euch gerne durch die Shownotes, da findet ihr alle weiteren Links. Äh unterstützt den Podcast bei Steady, abonniert unseren Newsletter. Das ist mittlerweile bei uns so der Social Media Tool der Wahl, der gute, alte E-Mail-Newsletter und,

Outro

https://steadyhq.com/de/secondunit/newsletter/sign_up


[2:09:38] Bevor ich jetzt meine Stimme komplett verliere, sage ich einfach mal vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank fürs dabei sein und tschüss.

Maria:
[2:09:44] Danke für die Einladung, tschüss.