Second Unit #348 – Spider-Man: A New Universe
2023, Second Unit
Second Unit
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Wir remixen uns durch den besten Spider-Man-Film aller Zeiten!
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Transcript
Christian:
[0:26] Einer neuen Ausgabe der Second Unit, jedes Mal, aber irgendwie fühlt es sich äh jetzt noch wahrer an als immer. Es ist eine ganz besondere Ausgabe, die wir heute machen. Mein Name ist Christian Steiner und ich habe bei mir die wunderbare Lara Kalbert, hallo.
Lara:
[0:43] Hallo, danke für die Einladung.
Christian:
[0:45] Ja wir wollen heute nämlich über ähm wenn man so will einen außergewöhnlichen Film sprechen. Kann man das so sagen.
Lara:
[0:55] Ja auf jeden Fall ein ein Film, der wahrscheinlich die halbe Welt überrascht hat, obwohl es ein Stoff ist, den die halbe Welt mittlerweile halb auswendig kennt.
Christian:
[1:09] Ich würde das, obwohl streichen und weil sagen, Ja, also der Film hat alle überrascht, äh weil äh das das glaube ich bekannt war. Ähm wir reden über den, ja jetzt geht's schon wieder los, ne, Filmtitel, wir reden über Spider Man new Universe oder, Im Englischen ist es glaube ich into this Spider verse.
Lara:
[1:31] Genau. Also da haben wir wieder den englischen Alternativtitel für die deutschen Filmmarkt bekommen. Warum auch immer.
Christian:
[1:38] Was ich ganz besonders klasse finde, eine äh an an dem Ding ist, dass die äh also wir sprechen über den Film, über diesen ersten Animationsfilm, weil wenn dieser Podcast hier rauskommt, dann stehen wir auch in den Startlöchern für den nächsten.
Und im Englischen ähm gibt's da ich versuche das grad mal nachzuschauen. Ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt so schnell hinkriege. Ähm, Also da kommen ja zwei Fortsetzungen und die spielen alle mit diesem Spider-Würst-Titel. Das ist dann irgendwie intose Spider verse, the Spider verse und Beyond the Spidervers oder irgendwie sowas. Bin ich mal gespannt, wie sie's im deutschen Vorhaben, weil äh nach einem new Universe kann ja nur noch kommen, Ja, mal gucken.
Lara:
[2:20] Ja, ich könnte einfach mir überlegen, dass sie das Spider einfach immer streichen werden und dann sagen, äh Cross to Universe be und the Universe oder sonst irgendwas.
Christian:
[2:26] Ja hoffentlich. Na hoffentlich.
Lara:
[2:28] Multiverse vielleicht noch mit reinnehmen in den Titel, einfach das Spider-Man streichen, weil sie wahrscheinlich ist die Idee dahinter, dass sie sagen, zweimal Spyder im Titel muss nicht sein.
Christian:
[2:36] Ja, das stimmt. Aber ja, wir sprechen über den Ersten, über, äh ja ein Animationsfilm, der Filmgeschichte geschrieben hat, der wie du sagst, äh die Welt glaube ich im Sturm erobert hat, zumindest mich und mein Herz und ich glaube dich und dein Herz auch, ein fantastischer Film, ein ein Film, der wie sagt man mir fällt denn das englische Wort Groundbreaking ein, der das Animationschenre nachhaltig verändert hat?
Ähm und all das mit einem Stoff und mit einem Material wie du sagst, der eigentlich, Abgehangen und in einem Genre, das eigentlich durchgenudelt und äh, Ja in einem Animationssektor, den glaube ich viele gerne mal übersehen, also ähm die Überraschungen waren damals unfassbar groß bei diesem Film und ähm Ja, ich bin da auch ein bisschen gespannt, wie das mit den Fortsetzungen sein wird, ob das ähm, da vielleicht nochmal ein bisschen irgendwie anders wirkt, wenn man weiß, worauf man sich einlässt, aber genau, wir sprechen über den ersten spider Film und ich glaube, mit sehr viel äh Liebe werden wir das gleich tun.
Äh bevor wir anfangen, du äh hattest noch die ein oder andere ähm wie sagt man, ähm Eigenwerbung, die du glaube ich los.
Lara:
[3:51] Ach so, hierher Äh also nur ganz äh kurz wenn der Podcast raus ist, läuft schon das Berliner Comicfestival Comic Invasion Berlin, das sich auch mit organisiere, und das Hauptfestival, das äh findet statt am 6. und 7. Mai im Museum für Kommunikation Berlin, und äh kostenloser Eintritt von 10 bis 18 Uhr jeden Tag Kommt einfach vorbei, schaut's euch an, wenn ihr euch für Comics interessiert, die vielleicht auch so ein bisschen abseits des Mainstream, also es passt so ein bisschen zu unserem Thema heute auch, aber eben nur ein bisschen, weil das meiste also da findet ihr Wenn ihr Superheldinnen findet, wahrscheinlich eher abseitigere oder absurde oder ungewöhnliche Superheldinnen, aber wahrscheinlich eher weniger davon, aber, Vieles zum Thema Comic. Es gibt Workshop, Lesungen, Gespräche, ähm es man kann, in die KünstlerInnen treffen und äh es gibt ganz viele Mitmachaktionen und Ausstellungen. Kommt vorbei am 6.7. Mai im Museum für Kommunikation, Comic Invasion Berlin.
Comic Version Punkt DE ist die Seite, wo ihr das ganze Programm und alles dazu finden könnt, was euch da vielleicht interessiert. Das wäre sehr schön.
Christian:
[4:59] Ja, absolute Empfehlung äh in äh in der Zeit davor, vor diesem ganzen Pandemie-Meeting war ich auch einmal da, Schöne Sache einfach toll. Also da habt diese diese große Eingangshalle, wo einfach auch viele Tische sind in die Penden-Comics äh ist ja eben so auch das Stichwort da wo man dann eben Zeichnerinnen, Autorennen äh persönlich auch treffen kann und die legen halt eben auch so ihre, und Bücher und Kunstwerke so aus. Man kann ein bisschen auch kaufen und eben auch ganz neue Sachen über ganz neue Sachen stolpern und das ist äh total.
[5:32] Also äh schaut da gerne mal vorbei, wenn ihr das alles noch rechtzeitig hört, äh ist halt in Berlin, werden wir auch nochmal verlinken, da könnt ihr euch nochmal ein bisschen intensiver auch durch die Webseite dann klicken. Genau, Äh ja dann der nächste äh die nächste äh Hausmeistertätigkeit hier an dieser Stelle ist natürlich, Block, der sich mit Steady äh befasst. Natürlich ein großes, großes Dankeschön an alle, die diesen Podca unterstützen und immer noch unterstützen. Ich weise in den letzten Wochen und Monaten ist das hier alles ein bisschen rarer geworden, da werde ich hoffentlich auch nochmal mit ein bisschen mehr Luft in einer State of the Unit drauf eingehen, wieso, weshalb, warum und was gerade so Phase ist, es bewegt sich auf jeden Fall wieder einiges hinter den Kulissen, aber äh die der Podcast aus ist ein bisschen geringer auch als ich das gerne hätte. Aber vielen Dank an alle, die trotzdem und vielleicht auch gerade deswegen noch weiter unterstützen, eure Unterstützung ist, gut, tut gut, kommt an und ist auch in diesen Zeiten ganz ganz wichtig. Ganz besonderen Dank an Anne und an Sebastian, die das äh besonders fleißig tun, und ähm wenn wir schon beim Thema steady sind und Steady Unterstützung und Steady als äh Blog ähm.
[6:46] Ja, auch ein Grund, warum so hinter den Kulissen so einiges los ist, Ähm ich habe einen Newsletter eingerichtet. Einfach mal drüben bei Steady. Da müsst ihr gar nichts für zahlen. Da müsst ihr nicht für unterstützen, aber Steady ist eine ganz tolle Plattform, um eben, kostenfreie, kostenlose Newsletter auch zu schreiben und zu verteilen. Also da könnt ihr euch auch nochmal reinklicken. Wenn ihr wissen wollt, äh auch jenseits von Stay of Unit äh, Podcasts und Videopodcasts ähm schreibe ich das Ganze nämlich dort auch mal ein bisschen auf. Das kommt dann auch immer mal so wieder, alle paar Wochen zu euch äh ins äh E-Mail-Postfach, weil ja das Thema Social Media momentan irgendwie auch ein bisschen schwierig und kompliziert ist. Ähm, Ich bin so unfassbar müde geworden, was Twitter angeht und äh könnte euch da nochmal, wenn ihr so drei bis äh acht Stunden Zeit habt, ähm wieso, weshalb, warum. Ähm.
[7:36] Also wenn ihr einfach mitkriegen wollt in Textform, in Stichwortform, so was passiert gerade, was ist gerade los, was ist gerade veröffentlicht, habe ich was verpasst, der Newsletter ist eigentlich jetzt das Medium der Wahl, da könnt ihr euch mal, durchklicken. Das habe ich hier in den Shownotes auch verlinkt. Äh einfach eure E-Mail-Adresse eintragen und dann kriegt ihr, wenn ich mal wieder in die Tasten haue, ein bisschen kompakter, Information. Ich versuche auch immer ein paar, Empfehlung reinzuschmeißen, so was ich grade irgendwie gucke, was Serien angeht oder wenn ich Comics lese oder irgendwelche äh Filme geguckt habe, die gar nichts mit einem Podcast irgendwie zu tun haben, dann äh gibt's da auch immer so eine kleine Empfehlungsblock in Sachen äh Entertainment-Unterhaltung, also klickt euch da gerne mal rein, dann bleibt ihr äh tatsächlich am besten informiert und äh genau, Also Blogende.
[8:26] Und damit kommen wir auch zum Thema äh Vorverständnis. So nennen wir das ja immer. Ähm wir haben das schon ein bisschen angerissen, Ähm wie bist du denn damals so du du du hast ja auch gesagt so die ganze Welt überrascht. Wie bist du denn damals wie hast du auf den Trailer reagiert? Wie bist du, Vermutlich ins Kino gegangen, als der Ende 2018 rauskam. Wie wie war das da so für dich?
Lara:
[8:48] Also als der Trailer rauskam, war ich schon sofort in den Bann gezogen. Das sah so krass aus. Also man hat ja in dem Trailer schon gesehen, dass es kein, Standardanimationsfilm, das ist kein Film, der versucht möglichst hyperrealistisch, Menschen und Umgebung darzustellen, sondern der ganz bewusst auch auf das Ursprungsmedium, Comic und Cartoon sich beruft, aber nicht nur nach hinten guckt, sondern eben auch, nach vorne, nach rechts und nach links, also es ist quasi auf der auf der Produktionsebene ein eigenes Multiversum, könnte man sagen, weil das war in den weiß ich nicht eineinhalb Minuten trailern. Schon erkenntlich, dass das wird was ganz Großes. Allein aus dieser Perspektive und natürlich ist dann aber immer auch die Frage.
[9:40] Spider Man, wir haben in den Realverfilmungen in den letzten Jahren Mehrere Versionen mit mehreren Schauspielern immer wieder mit Reboots quasi auch verbunden gesehen äh parallel dazu auch auf der ähm Animationsserienebene gab's in den letzten zehn, 15 Jahren auch Unzählig viele Versionen davon. Dann wurde das Videospiel ganz groß. Äh Sony hat da so eine so eine Eigenproduktion gemacht, wo es wieder ein eigener Spider Man war. Also das Thema Spiderman war in den letzten zehn Jahren einfach überall und omnipräsent und irgendwann könnte man ja denken, Dass das vielleicht so ein bisschen dazu führt, dass wir der ganzen Sache müde wird, bisschen überdrüssig. Ja, ja, ich weiß.
Onkel Ben, bla große Kraft, bla und am Ende ähm schafft er es irgendwie, aber trotzdem.
[10:30] War das irgendwie anders schon? Erstens war es natürlich auch ein riesen riesengroßer Schritt, weil es endlich endlich, Nach weiß ich nicht, wie viel Jahren doch mal Nicht-Peter Parker in der Hauptrolle war, sondern eben Miles Morales ähm und damit eben auch ein, ein Spider-Man, ein Superheld, der schwarz ist, der sogar Multi-Racial ist, weil er ja ähm nicht nur ähm also afroamerikanische Wurzeln hat, sondern eben auch Hispanic-Wurzeln und das ist, Gerade für diese marginalisierten Communities natürlich auch extrem wichtig, weil's halt immer noch viel zu wenige von diesen Superheldinnen in dem Mainstream schaffen, Das war zusätzlich noch dazu, eben ein riesiger Schritt ähm weil ich zum Beispiel damals als der neue, Spider-Man Realfilm, der dann auch irgendwo ins MCU mit rüber äh purzeln sollte, äh angekündigt wurde, habe ich immer, immer, immer gehofft, dass es meins wird.
Und es sei ja dann doch wieder Peter geworden mit Tom Holland und dementsprechend war ich dann froh, dass es so geworden ist und dass es ausgerechnet dann dieser Film ist, der den der den Spiderman.
[11:39] Mythos wieder so ein bisschen auch neues Leben und äh frische Ideen einhaucht, dass äh das ist natürlich besonders cool und ich In ins Kino gegangen, mehrfach, Ich war auch mit Freunden aus anderen Städten extra nochmal im Kino. Da gab's dann so Aufsteller und es ging ja damals dann auch diese passend zu diesem Animationsfilm, haben gerade viele Zeichnerinnen und und Leute, die irgendwie comic-affin sind, die eigene Spyder, Persona, Spyder Sona, abgekürzt. Äh auf Social Media ist geteilt, wo jeder so seine eigene Version von sich, seinen Traumvorstellung von einer Spyder-Person gemacht hat und, da gab's dann so einen Aufsteller, wo man sich irgendwie mit dem Kopf durch so so einen Aufsteller durch und dann war man selber Spider Man und so. Also es war, ich war da voll drin und ich meine, ich bin jetzt ich war damals 2008 schon auch schon keine 16 mehr, aber ähm, Spider-Man ist halt, ich bin mit Spider-Man aufgekommen. Spider-Man war mein Held so und das alles bei der Personen sind einfach, das ist die die äh Superheldinnenfigur, mit der ich mich halt wirklich sehr, sehr stark identifiziert habe und immer noch irgendwie, sehr stark identifiziere, obwohl ich von den meisten dieser Sachen jetzt irgendwie auch nicht mehr so.
[12:49] Berührt bin, also am ehesten lese ich noch die Spider-Women-Geschichten, die aber ja bisher noch gar nicht vorkamen ähm und ja, Spider Quen oder Spider Ghost Spider oder wie sie sich auch immer gerade nennt ähm ist natürlich drin, aber also das ist mein meine mein Vorverständnis ist, äh ich bin sehr eng verbunden mit der mit der Figur Spider Man und bin sehr ähm, Ja, auch eng verbunden mit diesem Film, weil der mich wirklich immer wieder begeistert hat auch, im Heimkino dann, als er rauskam, das erste Mal auf Streaming und so nochmal nochmal genauso geflasht gewesen und ähm mit anderen Leuten dann. Das ist auch für mich so ein Film, Damit kann man halt auch Leute, die sonst überhaupt nichts mit diesem Thema zu tun haben, irgendwie auch einfangen, finde ich und dementsprechend habe ich da schon, Finde ich da im besten Sinne positiv vorbelastet.
Christian:
[13:38] Ja ja ähm spannend. Äh Spider People sind deine People. Ähm, Ich äh bin ja äh wie man vielleicht auch weiß, ein riesengroßer Superman-Fan. Äh bei mir ist es ja eher immer äh äh Superman, der so meine Figur ist. Äh besonders auch in den Comics, Und ich warte immer noch darauf, einen wirklich fantastischen, also so einen Film, wie jetzt Spider-Wurst. Äh mit Superman, egal in welchem Medium, in welcher Form, wie auch immer, aber ich warte immer noch dadrauf zu Lebzeiten so einen Film neu im Kino sehen zu können. Der der mich so fühlen lässt wie jetzt dieser Spiderverse Film, also werde ich gleich auch nochmal ein bisschen drauf eingehen, weil ich äh merke das jetzt auch Spider-Man, ist für mich irgendwie also Spiderman kommt für mich immer so so überraschend so aus der Ecke und, grad im Kino mich halt einfach wenn's funktioniert, also mich halt wirklich ähm emotional auch irgendwie zu packen. Also äh bei mir war's damals so, dass der erste Spider-Man, der der Sam Ray Spider-Man, Da kam man so 2tausendzwei raus, da war ich dann irgendwie fünfzehn. Ähm.
[14:44] Den habe ich damals im Kino geguckt. Ja Anekdote habe ich glaube ich auch schon mal äh des Öfteren hier erzählt. Ich habe den im Kino geguckt und war damals so geflasht von Was ich da gesehen habe, also von von diesem Gefühl, was dieser Film für die Figur mir vermitteln konnte. Also ich ich habe ich habe nachts davon geträumt, wie Spider-Man durch New York zu schwingen und war so äh also für mich war das auch so ein Kinoerlebnis, wo ich gemerkt habe Holy Moly, was Kino auch mit mir irgendwie aus in mir auslösen kann, von dem auch dieses Superheld in den Kino, dass ich irgendwie mal ein paar Tage später nochmal reingegangen bin. Das war das erste Mal, dass ich zweimal für den gleichen Film im Kino war, weil ich gesagt habe, war das also hatte ich hatte ich jetzt einen schlechten Tag oder war das wirklich der Film, dass der mich halt so geflasht hat und nee, beim zweiten Mal war's halt immer noch so großartig und, Ich spule mal so äh ja sechzehn Jahre weiter und genauso war's bei dem bei dem Film. Ich habe den im Kino geguckt auch ne Trailer gesehen und halt als die Ankündigung kam, Sony machten Animationsspider Man, da dachte ich auch, ja mach einen Ball, so euch fällt eh nix mehr ein so, dann können wir jetzt nochmal einen Zeichentrickfilm sehen wie Ancle Benz stirbt und die Spende beißt, ne, so habe ich alle schon fünf Mal gesehen, dann kam der Trailer so und ich wurde langsam wach und dann war ich im Kino und, Mir ist wirklich äh die Kinnlade runtergefallen. Ich bin aus dem Sessel gepurzelt. Ich habe den glaube ich ich weiß nicht, ob ich ihn das erste oder zweite Mal äh in 3D sogar gesehen habe. Ähm.
[16:11] Einer der wenigen Filme, der wirklich sinnvoll in 3 D auch war, ähm, dann auch das zweite Mal dann dann dann auch mit Leuten geguckt so auch diese Kinoerfahrung gemacht so ähm wie du gesagt hast so Leute von dem Film zu überzeugen, also so ins Kino mitzunehmen, die sagen, ja mal gucken und du weißt aber, was dir erwartet und du sitzt neben denen im Kinosessel und spürst, wie deren Energie auf dich überschwingt, weil du sagst, ja genauso. Ging mir beim ersten Mal auch so. Äh dieses diese Erfahrung, bei der du einfach nicht glauben kannst, was du gerade erlebst und siehst.
[16:46] Das war damals auch schon der erste Spider-Man und das ist jetzt dieser Spider Wolf für mich auch gewesen und ich hatte auch wieder Pipi in den Augen, als ich den hier im Heimkino irgendwie völlig übermüdet abends geguckt habe und gemerkt habe, warum ich auch diesen diese Stoffe und auch diese Mythen und diese Erzählung einfach so fantastisch finde, ähm und umso interessanter und überraschender das Ganze, wie du ja auch angerissen hast.
[17:09] Einer Mythologie erzählt zu bekommen, von der wir eigentlich alle dachten, wir wären schon durch damit. Also Spider, der Spiderman 16 Jahre nach dem ersten Film und wie du gesagt hast, wir haben, Wir haben äh Toby Mc gesehen. Ich habe die amazing Spider Man Dinger im Kino gesehen, die Marvel Varianten gesehen und das ist ja im Kern irgendwie immer wieder das Gleiche gewesen, Um jetzt aber so einen Befreiungsschlag zu erleben, der sagt da möchte ich auch ganz intensiv nochmal mit dir drüber sprechen, so der der Remixed, der neu erzählt, der, Auch in den Motiven, dass ihr aufgreift, statt große Kraft, voll große Verantwortung, geht's hier um Erwartung. Ja, also die die große Erwartung an Miles Morelles ist ja das, was ihn beschäftigt. Und, Ich bin überrascht und ich bin begeistert und ich bin fasziniert von diesem Film, dass der es schafft ähm.
[18:03] Ich weiß nicht, du kennst dich ein bisschen mehr aus. Wie alt ist Spider-Man? 60 Jahre, 50 Jahre, 70 Jahre das Thema ist eigentlich durch, aber trotzdem, sagt der Film so nee, wir haben noch eine ganze Menge hier zu erzählen, wenn wir's nur ein bisschen anders machen, wenn man uns lässt, wenn wir, mal wieder Dinge ausprobieren, experimentieren und auch ein Wagnis eingehen. Lep of Fave ist ja auch das Motiv in diesem Film, ne? Also wenn wir ein ein Sprung ins Ungewisse machen, Ähm und dann auch wieder sämtliche Kritik, finde ich an einem Genre, das ausgetreten ist an den Filmen, die immer das Gleiche erzählen, irgendwie auch alles so weg pusten kann für mich und sagt wir sind noch lange nicht durch mit dem Thema und mit dem Medium und mit dem Genre und da wollen wir vielleicht gleich nochmal ein bisschen ein bisschen intensiver äh.
Lara:
[18:47] Auf jeden Fall müssen wir auch, weil die Entstehung von Miles Moralis Figur ist auch ganz, ganz, ganz hart verknüpft mit einer realpolitischen Entwicklung in den USA. Deswegen kann man das nicht trennen. Also da müssen wir auf jeden Fall nochmal drüber sprechen.
Christian:
[19:00] Sehr schön, ja. Ähm lass uns vielleicht erstmal noch über den äh Plot sprechen über äh Spiderman and new Universe, was was passiert hier in dem Film? Was sehen wir hier? Erinnere uns gerne noch mal dran, was wir hier erlebt haben.
Lara:
[19:14] Ist ein ähm ja junger Teenager 16, siebzehn wahrscheinlich um den Dreh. Also nicht mehr ganz so jung, aber schon noch jung genug, der im Brooklyn aufgewachsen ist. Sein Vater ist äh ein ganz normaler Straßen also fährt Streife. Die Mutter äh arbeitet im Krankenhaus.
[19:34] Und er hat sich äh qualifiziert für ein für eine neue weiterführende Schule, weil er eben ziemlich klug ist und er findet das aber eigentlich gar nicht so toll. Er will eigentlich lieber äh in seinem, lieb gewonnenen Brooklyn bleiben, weil er das kennt, weil er das mag ähm und eben auch, weil das Da kommt nämlich direkt schon das Stichwort, weil natürlich mit einer weiterführenden Schule für Leute, die extrem, Klug sind. Große Erwartungen an ihn verknüpft werden, was er damit macht. So und er hat da keinen Bock drauf und will eigentlich da wieder weg, und ähm trifft sich dann unter dem äh weil er unter dem Erwartungsdruck leidet und mit seinen Eltern nicht drüber reden kann, wie das so oft ist mit Teenagern, sucht man sich irgendwelche anderen Vertrauenspersonen und das ist sein Onkel, sein Onkel Aron ähm der eben nicht so diesen klassischen Weg gegangen ist, der irgendwie so eine Art Freelancer ist, glaube und er vertraut sich ihm an und mit dem kann er einfach nur abhängen und mit ihm zusammen.
[20:34] Geht er dann, weil Miles äh sehr kreativ ist und sprayt geht er in einen verlassenen U-Bahn-Tunnel, und macht mit Aaron zusammen ein riesengroßes ähm Graffiti und man merkt ja, da ist er in seiner Welt, da fühlt er sich frei und ungezwungen und das nimmt ihm auch ganz viel Druck raus. Also es geht ihm danach auch deutlich besser, aber, dieses äh diese dieser Ort, der ist verbunden mit einer, Anderen Sache und äh da komme ich gleich zu und dann beißt ihnen natürlich die radioaktive Spinne und er bekommt diese Kräfte.
[21:12] Und äh einem kommt dann am Tag darauf wieder zurück an diesen Ort, weil er meint, das kann er sich nur alles eingebildet haben, findet die radioaktive Spinne und die glitscht so rum, hört der Geräusche, geht nebenan und dann stellt sich heraus, direkt nebenan hat der King-Pin Wilson Fisk, ein äh Hydrolider Art gebaut oder bauen lassen, um ähm ein Tür in ein anderes Universum zu öffnen und Spider-Man, Peter Parker, hat äh dieses diesen gefunden und weil Spiderman Peaker Parker ja sehr ähm Ingenieurswissenschaftlich unterwegs ist, kennt er sich damit aus, mit Quantenphysik und weiß, das ist super gefährlich und versucht, diesen Staat zu verhindern wird dabei aber vom und Fisk ähm.
[22:03] Aufgehalten, festgenagelt, Wilson Fisk äh tötet Peter Parker Spider Man ähm aber es kann noch kurz, Verhindert werden kurz bevor es äh zur Katastrophe kommt, dass der wirklich in Aktion tritt und muss repariert werden. Malz kriegt das alles mit, sieht sich jetzt in der in der in der Pflicht weil er kurz bevor Peters Parkas stirbt verspricht er ihnen dass er, in seine Fußstapfen treten wird und das Richtige tun wird, aber er hat eigentlich keine Ahnung, was er da tut und äh versucht es, schafft es nicht und trifft dann auf einen anderen Peter Parker nämlich aus einem anderen Universum, einem der gescheitert ist und mit ihm zusammen.
[22:45] Oder einer weiteren Person, auf die wir dann auch noch zu sprechen kommen, aber damit ich's jetzt nicht zu kompliziert mache, die äh auch mit oder mit mehreren anderen Spyder Personas ähm versucht er dann eben, die den erfolgreichen Start von diesem zu verhindern, weil, alle glauben, dass das äh zu einem Schwarzen Loch führen wird, der einfach alles äh das einfach alles in sich verschlingt und den Untergang der Erde mit sich bringt. Also es ist schon wieder große Steaks auch, aber ähm es ist Alles logisch aufgebaut und ähm ist natürlich auch mit viel Humor verbunden, aber das ist so grob der Plot, um den's dann geht und am Ende wissen wir natürlich, äh Das ist jetzt auch kein großes Spoiler. Schaffen Sie das natürlich und ähm halten Wilson fürs auf und im ist der neue Spider-Man von seinem Universum.
Christian:
[23:34] Das Universum namens Brooklyn, wie ihr im Film gefragt wird. So fand ich auch schön, ja.
Lara:
[23:36] Ja genau ja.
Christian:
[23:40] Genau ähm ja dann lass uns noch mal ein bisschen so den den Cast durchgehen, vielleicht auch eher ein bisschen ähm ähm stichwortartig so ähm, Regie geführt haben drei Leute Bob, und, geschrieben ist der von Phil Lord und Rosman und ähm Lord und Miller haben ja auch äh produziert. Also ich glaube da die waren ja auch so ein bisschen so die Schirmherren, die ja auch den Lego-Animationsfilm gemacht haben und ähm, Diese ähm wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen, also die ich auch fantastisch lustig finde, die Filme, äh der Lego-Film, der erste dabei auch sehr äh ähm, Auch ein ein ein Überraschungserfolg so auch was die Inhalt und Qualität anging. Also die haben mir eigentlich schon äh im Vorfeld bewiesen, dass die auch gut äh in diesem Genre irgendwie arbeiten können.
Dann haben wir einen Haufen fantastischer Leute, die ihre Stimmleinen in diesem in diesem Film, ich gehe jetzt mal schnell durch, Shamake nur als Miles Morales, Jake Johnson, als Peter B Parker, das ist der, wie du gesagt hast gescheiterte Peter Parker. Haily Steinfield als Guine Stacey, als äh Spiderquan.
Als der Onkel Aaron, Brian Terry Henry als Jefferson Davis, also der Vater von von äh Miles Morales, Lilly Tomlin als äh die ganz schön äh Ärsche treten kann in diesem Universum.
[25:03] Als Mutter von Miles, Zoe Kravats als Mary Jane, die ihr zwischendurch auch nochmal rumrennt. John Molaney als Spider-Ham, Also die, Schweinversion, die wir ja auch noch sehen im Laufe des Filmes. Glenn als Pennyparker, die Anime-Variante von Spiderman, auch fantastisch. Äh Nicholas Cage als Spider Man Noir, schwarz-weiß der ist irgendwie immer wieder in geschlossenen Räumen Wind zu erzeugen, damit sein Cape flattert. Katherine Hahn fantastisch als. Ich hoffe, die kommt auch noch öfter vor in den Fortsetzungen. Lief Schreiber als Wilson Piskke als als Kingpin.
Chris Pine, der am Anfang kurz der Peter Parker in diesem Universum ist, der ja dann im Laufe diese Auseinandersetzung dann auch verstirbt. Oskar in den Credits nochmal als.
[25:51] Eins ja so findet man und natürlich Stanley der glaub ich so mit die letzte, Cameo-Aufnahme auch vor seinem Tod glaube ich hier gemacht hat, ne? Da gab's dann auch große äh Delication am Ende, Des Filmes war er glaube ich dann kurz danach äh verstorben ist oder kurz bevor der Film rauskam so aber während der Produktion verstorben ist. Ja ähm, absolut fantastisch äh besetzt und äh gesprochen und ähm ja vielleicht auch so ein bisschen so äh vielleicht können wir damit auch rübergehen in Richtung äh Filmbesprechung, weil ja eben auch, Das Allererste, was mir einfällt und was ich ja eben auch in dieser Castingliste auch schon zeigt, ist so dieser ganze Style, ist die Inszenierung, ist eben dieser Ansatz von Multiversum, worüber wir vielleicht am Ende noch am Ende nochmal ein bisschen sprechen werden?
Das Ganze aber eben auch aufzugreifen und zu sagen, ja es gibt in Schwarz-Weiß Spider-Man, der irgendwie aus den Dreißigern äh äh ne als Detective irgendwie unterwegs ist und es gibt irgendwie die Anime-Variante und die verschiedensten Peter Parkers, die, Ähm also besonders der von Jack Johnson gespielte Peter Parker, der auf einmal so in dieser Mentorrolle ist und ähm also grad so die die drei wichtigsten sind ja Miles, und die ja auch ähm zu ihrer eigenen ähm ähm, Päckchen zu tragen haben und im Laufe des Filmes auch so ihre eigenen Konflikte lösen.
[27:20] Das schafft der Film halt alles in ein, ich will nicht sagen Mischmasch, das ist das falsche Wort, aber in einem fantastischen Style und Remix und wie du sagst, Comic, ähm Comicästhetik aber auch Comic Spirit und Comic ähm.
Lara:
[27:35] Mhm, genau.
Christian:
[27:36] Also nicht nur nicht nicht nur nicht nur in der in der auf der Oberfläche ist das und atmet das Comic, sondern in allem und das ist natürlich das, was auch am meisten erstmal auffällt und auch damals den Trailer halt so so so äh mit so einem Bang einfach in die Welt gesetzt hat, so dieser ganze Style und die Inszenierung und dieses Comichafte.
Lara:
[27:56] Was ich halt, wenn man den Cast so durchgeht, halt schon interessant finde, ist, dass ja fast also dass viele davon ja dann tatsächlich auch ins MCU Real Film, drüber gewechselt hat, was damals ja noch keiner wusste. Also Catherine Hahn äh ist ist ja dann in die Vision-Serie rüber und kriegt ja jetzt ihre eigenen Dingen mit einer ganz anderen Figur, als sie sie hier spricht zum Beispiel oder auch ähm, Ähm Heli Steinfeld, die ja jetzt äh mit mit äh hier Hawkeye, äh auch wieder reingekommen ist. Mein Hirsch soll ja den neuen äh Blade spielen, also es ist wirklich äh schon ganz witzig, dass das so ist, Oskar mit mit Moonlight. Lief Schreiber ist aus den alten X-Men-Filmen. Also es ist ja es sind ja schon ist da ist schon irgendwie, Es ist dafür, dass es eigentlich ja unabhängig von dem Disney Marvel und MCU ist, das haben ist das schon ganz interessant, wie da diese Überschneidungen sind, sage ich mal.
Christian:
[28:54] Ich bin auch gespannt, ob's noch äh deutlichere Überschneidungen äh gibt, aber das kann man vielleicht am Ende noch mal, wenn wir so ein bisschen über dieses Sony Spider Man Universe äh sprechen. Ähm.
Lara:
[29:05] Aber ich finde zum Beispiel, also erstens, war mir total unbekannt, Ähm ich kannte den gar nicht, aber ich fand der hat das voice acting ex, also super. Richtig gut. Es war Passend, der hat die der hat diese Stimme gut getroffen, er hat das äh also das war die Performance, diese Voiceacting, wirklich dieses auch Acting, das ist das ist on point, also, Muss man schon sagen, der hat da der hat ihm wirklich nicht nur eine Stimme gegeben, sondern auch den Charakter und das fand ich richtig gut, Die anderen auch, also Jake Johnson äh als Peter Be Parker. Ich habe am Anfang echt gedacht, Moment, haben die hier jetzt äh doch Toby Mc Wire genommen, weil der klang so nah an ihm dran teilweise auch, von der Art wie er spricht, aber natürlich ist es ist er nicht so, und Haleys Deinfeld ist wie Arsch auf Eimer eigentlich. Das ist jetzt eigentlich eher das Problem, dass sie jetzt quasi zwei Figuren irgendwie äh an sich kleben hat und das natürlich auf Dauer irgendwie schwierig wird, weil wenn dann doch jetzt irgendwann mal, Ghost Spider, Grand Stacey Spider Woman in die die in das MC kommt, dann gibt's natürlich dann muss das werden Also muss man mal sehen, aber auch mal Herrscher Ali als Uncle Aaron wirklich gut. Ähm also das das ist von vorne bis hinten ähm, ist nicht nur nach Namen oder oder Celebrity Status oder so was genommen worden, sondern die haben auch geguckt, dass das irgendwie passt.
Christian:
[30:33] Ja. Fantastisch besetzt und eben auch wie du sagst äh fantastisch äh gespielt in einem in einem Voice-Acting. Ähm, Ja vielleicht auch noch ein bisschen ein bisschen noch äh weiter so zu dieser zu dieser Inszenierung. Ähm ich war jetzt auch echt geflasht wieder. Also der Film ist ja auch absolut kompromisslos, In der ersten Sekunde schon gleich äh in Sachen Style, also der nimmt sich ja nicht irgendwie großartig zurück. Ja, also allein schon die Einblendung der der Filmstudios fangen an rumzuglitschen und, Also das finde ich halt auch alles sehr sehr mutig. Also ich habe irgendwie auch gehört, dass die lange äh also dass das Filmstudio Soni wohl irgendwie auch so ein bisschen unsicher war ähm, Der Style, ob das alles gut ankommt, so, ob man sich damit nicht irgendwie eher blamiert oder eher Probleme schafft so und und umso geiler, dass der Film halt einfach direkt von vorne, diesen Style auch zelebriert und lebt, also das das meine ich so mit mit kompromisslos der der und und auch da so wieder so eine so eine so eine.
[31:41] Also der der ähm, Der kommt später in dieses Genre rein und kann ganz viele Früchte ernten, die andere Filme schon gesetzt haben. Also allein dieses ganze Spiel um diese Mythologie herum ähm, um um um Spiderman herum, ja? Also da gibt's dann ja auch diese großartige Szene, wie du schon erwähnt hast, so der Spinnenbiss, der ja als das mega Event angedeutet wird, um dann mit so einem Gag weggeschnipst zu werden, weil wir alle wissen, was passiert, so.
Lara:
[32:09] Es war quasi der Vorgriff auf look Skywalkers Lightsaver Wegwerf so ein bisschen.
Christian:
[32:17] Auf eine gewisse Art, wobei der kam glaube ich später. Ich glaube, kam Luke hier mit dem Leitsilber nicht zweitausendsiebzehn. Das muss er.
Lara:
[32:23] Das weiß ich nicht. Ich bin kann gut sein, ja. Vielleicht habe ich's auch, aber die ja, kann so gut sein. Kann sein, dass das, Dass das parallel gelaufen ist, weil ich, also ich meine, die Produktionszeit, wenn man das jetzt noch mal, wenn man so ein bisschen hinter die Kulissen guckt, die ist halt irgendwie dreimal so lang gewesen wie für einen normalen.
Animations äh filmen, auch die die das Team an Animation ist, riesengroß gewesen. Waren glaube ich knapp 180 Leute, die da animiert haben und wenn man sich mal überlegt, dass der erste Toy-Story knapp 30 Leute hatte im Team, sieht man schon mal den Sprung aber man sieht halt auch wo diese ganze Power hingegangen ist, weil also wenn man sich so ein bisschen begehen, ich würde jetzt nicht sagen, dass wir so ganz kreativ reingehen, aber das sollte man schon nochmal erwähnt haben, die haben halt nicht nur einfach gesagt, wir nehmen verschiedene Animationsstile, sondern die sind noch einen Schritt weitergegangen. Also so ein bisschen zum Verständnis. Es geht ja da ganz viel um.
[33:20] Also Einzelbilder, Standbilder pro Sekunde und je nachdem wie viele Standbilder pro Sekunde man hat, desto, Anders wirkt eine Animation, also was äh flüssig und und nicht flüssig und äh äh Klar und und verwaschen und so weiter angeht. Also da gibt's dann auch gewisse äh Rhythmen, die sich etabliert haben mittlerweile. Also ganz früher Cartoons zum Beispiel haben mit Techniken gearbeitet, ähm wo man, Zwischen Bewegungen so dargestellt hat, dass man ähm sogenannte Schmierbewegungen gemacht hat. Das heißt, wenn jemand den Arm, gehoben hat, dann gab's den Arm nicht einfach nur äh gerade ein bisschen schräg, noch ein bisschen schräger, noch ein bisschen schräger, gerade nach oben, sondern es gab ähm dazwischen mehrere Bilder, wo mehrere Arme gleichzeitig in verschiedenen Positionen waren, um das irgendwie klarer für unsere Augen machen zu lassen. Das ist Heutzutage ganz oft anders gelöst durch dieses 3D animierte benutzt man einen sogenannten wo man die Bewegungen bewusst unscharf macht, um eine gewisse Art von Dynamik zu ähm äh zu simulieren. Und dieser Film hier macht es, der mischt diese Techniken. Ähm er macht auch verschiedene ähm.
[34:35] Geschwindigkeiten im Sinne von diesen wie viele Standbilder pro Sekunde gibt es und auf welchem auf welche auf welchem Rhythmus. Also das ist ja wie Musik hat man ja so einen so einen Rhythmus, so eins, zwei, drei, vier, in dem die Szene so vorwärts geht, weil Dadurch, dass du einzeln Standbilder hast, kannst du ja sagen, okay, auf jedem dritten Bild ändert sich die die Figur in irgendeiner Haltung. Und eigentlich ist die Regel, dass man immer auf der Eins, den des Rhythmus die neue Bewegung irgendwie sieht und hier ist es so, dass zum Beispiel Mais selber immer auf der Zwei ähm das macht, beziehungsweise das ändert sich während des Films, weil das hat eine Rückkopplung zu der inhaltlichen Entwicklung des Charakters. Immer wenn Miles unsicher, verkrampft und und und äh ja hilflos erscheint kommt es auf die zwei, weil dadurch wirkt es ruckeliger und und irgendwie, nicht so rund und immer und dann im Laufe des Films, wenn er dann seine Kräfte kennenlernt, wenn er weiß, wie er damit umgeht oder in Situationen vorher schon, wo er sich wohlfühlt, ist die Animation auf der Eins und allein das ist so viel Extraarbeit und so viel Stunden, um das zu machen, dass das dass das äh im Vergleich zu allen Animationsfilmen vorher noch nie jemand in einen Film gepackt hat, zusätzlich zu den fünf verschiedenen Stilen der einzelnen Figuren und deswegen auch nochmal, ich bin mega, mega, mega dankbar, dass Sony da
[35:58] Konzernbosse mutig waren, weil das ist das, was ich persönlich ja immer von so großen Konzernen fordere, dass die mal mutiger sind, gerade im Superhelden in dem Spektrum dass da mal irgendwo, egal auf welcher Ebene, sich mehr getraut hat, weil die haben das Budget, um das durchzuziehen, damit's auch geil wird und sie haben auch das Budget, um's mal auszuhalten, falls es nicht sofort einen Blockbuster wird, sondern vielleicht erst im Laufe der Zeit, äh das Geld wieder reinspielt, weil, Die können das halt, die haben halt genügend äh Finanzmittel, um das auszuhalten und nicht gleich Pleite zu gehen. Und das ist das war ein finanzielles Wagners, wie du schon gesagt hast. Die haben ja damit vielleicht auch gestruggelt, aber, dass die das dass die den Leute dass die so viel Leute äh angestellt haben, dass sie denen so viel Zeit gegeben haben, Also irgendwie ist auch die die die Regel, dass so eine eine Sekunde Animation dauert irgendwie äh eine Woche Arbeit, Hier ist es so gewesen, dass eine äh Sekunde Arbeit irgendwie das Dreifache an Arbeitszeit gefressen hat. Also alles all diese Sachen zeigen, dass da auch wirklich ganz bewusst, mal was anders gemacht worden äh werden wollte und zwar mit mit viel mehr Aufwand und dass es sich lohnt, das hat das Endprodukt und den Erfolg auch gezeigt. Also man sieht, dass diese Arbeit auch gewürdigt wird, finde ich.
Christian:
[37:14] Absolut, also äh der Film hat ja eben bei den Oscars als beste Animationsfilm abgeräumt. Äh ich glaube, dann war das, was war das zweitausendneunzehn, glaube ich, bei den Oscars, als wir den bekommen hat hat damit mal wieder so 'ne Pixar, äh Reihe an an Oskars durchbrochen. Also die hatten irgendwie glaube ich seit 2011 hat Pix einfach immer den Animationsfilm Oscar bekommen und dann kam eben Spider Verse dazwischen hat sich den geschnappt Völlig zurecht und und wie du sagst, so wir also wir können wir können nochmal drei Schritte zurückgehen. Also dieser ganze Film äh also.
[37:50] Pixar ist eigentlich, Pixa ist absolutes Animations-Powerhouse, ja, das Animations-Genre im US-Film ist eigentlich gleich, Mit Pixar. Pixa gibt den Ton an, Pixa hat absolut äh es ist absolute Mainstream ist der mega Erfolg und das war eben auch, ich habe so ein paar äh Making-Of-Videos auch auch äh mir angeschaut jetzt zu Spider Wors. Das ist einfach so so der Standard gewesen und dann gab's halt eben auch so diese Devise jetzt bei wo die dann halt irgendwie an so ähm an so äh äh Produktionstools rangegangen sind, die halt Animationsfilme produzieren, also Ränder, Techniken und Programme und so, die halt von hingegangen sind, gesagt haben, ihr müsst eure Programme für uns quasi kaputt machen.
Wir wollen nicht, wie du grad so ein bisschen beschrieben hast, wir wollen diesen ganzen Animations, diesen Pixar Animationsstil, der auf Realismus aus ist, der versucht, per Computertechnik so real wie möglich die Bilder zu erzeugen und da sehen wir auch äh also.
[38:53] Jedes Mal, wenn ich äh the good dynams so anmache, äh um den irgendwie mit dem Kaktus ein bisschen zu gucken, da, immer noch die Kinnlade runter, wenn da Wasser zu sehen ist und Landschaften und Vulkane und Wolken. Also Pixa hat eine Qualität erreicht, die teilweise kaum von der echten Welt noch zu unterscheiden ist.
[39:12] Produzierenden hier, haben aber gesagt, genau das wollen wir halt eben nicht. Von vornherein gesagt, das wollen wir nicht. Wir wollen nicht real aussehen. Wir wollen nicht der Wirklichkeit nachempfinden, weil, Das passiert da drüben im MCU mit Tom Holland. Ja, wunderbar so, das machen die schon. Wir wollen uns ganz eigene.
[39:34] Techniken bedienen, wir wollen an die Historie dieses Animations also von Animationstechniken, daran wollen wir uns orientieren und wie du gesagt hast, dann sind wir auch noch so äh übermütig und wollen hier verschiedenste Animationsstile in einen Film zusammenbringen. Anime trifft auf, ja so Classic Hollywood Cartoon trifft eben auf moderne Pop Art Ästhetik trifft auf diese diese was ich so klasse finde bei bei Spider Grand diese diese, ähm äh Wasser, Farben, Ästhetik, äh Schwarz-Weiß äh bei bei Spiderman Noir. Also, All diese Animationsstile haben ja eben auch eigene Regeln, eigene Techniken, eigene Maßstäbe, die dann auch noch in manchen Szenen aufeinanderprallen und noch miteinander untereinander funktionieren müssen und das alleine sein Mehraufwand an Arbeit, der den grad am Anfang unfassbar viel Zeit auch gekostet hat, um herauszufinden, ob das überhaupt funktioniert und wie das funktionieren kann und wie du gesagt hast, resultiert einfach in unfassbar viel Arbeit, Arbeitszeit und äh ja Energie, die da reingesteckt werden muss, aber hat sich halt komplett gelohnt.
Lara:
[40:44] Auf jeden Fall, auf jeden Fall, weil dadurch also, der Film muss dann eben nicht ähm so vielleicht wie andere Animationsfilme auf der Inhaltsebene, ständig irgendwie uns äh bei der Stange halten mit irgendwelchen Überraschungspowers, sondern jede Sekunde des Films ist an sich für sich genommen, schon einfach beeindruckend. Also wir wenn wir das gucken ähm und das ist bei mir immer noch so, ich bin einfach so, Im wahrsten Sinne des Wortes geflasht davon. Also es ist es ist ganz schwierig das auch so in Worte zu fassen, weil es ist.
[41:26] Wenn man weil es gibt diesen Ausdruck spektakuläre Bilder ganz oft auch in Kritiken und so und das trifft hier halt einfach zu, weil du kannst diesen Film, zu jeder Zeit auf Pause drücken und hast ein spektakuläres Bild, egal was da grad passiert, auch wenn's überhaupt keine Actionszene ist.
Und ich finde, dass gerade der Film auch damit triumphiert, dass er eben nicht so sehr sich auf Action verlässt, auch wenn die Actionszenen die er macht, nochmal eine Schippe drauflegen, weil es durch diese Animationstechniken auch einfach, Dinge passieren auf der Leinwand, die man als beim beim Zuschauen mindestens beim ersten Mal, wenn nicht sogar noch beim zweiten Mal überhaupt nicht versteht, was da grade alles abgeht.
Und trotzdem ist es nicht so, dass man davon Kopfschmerzen bekommt, was ja auch die Gefahr wäre, sodass wir überfordert sind. Weißt du, so dieses dieses.
[42:18] Wie soll ich sagen? Wo einfach so viel auf der Leinwand rumwabert und rum actions zeniert?
Dass man gar nicht mehr folgen kann, wer jetzt wo was macht und und äh äh wo es jetzt gerade das Zentrum meiner meiner meines Fokus ist, wo soll ich überhaupt hingucken und was passiert da gerade? Das macht Film eben nicht erschafft ist, trotz dieser ganzen Mischtechiken, dieser dieser Collage, diesen dieser, Diesen Bruch mit unseren Sehgewohnheiten auch, schafft es der Film, dass wir ihm immer folgen können, dass er uns immer mitreißt und dass wir niemals überfordert sind, meiner Meinung nach.
Christian:
[42:57] Ja, also in manchen Szenen ist mir auch so, dass das krasse Tempo aufgefallen, so was was was du meinst. Also ähm da war ich glaube ich der Überforderung schon nahe.
Aber also was ich so gut finde ist, dass dieser Film eben dabei so kompromisslos bleibt. Also dass er halt eben nicht versucht, also er er, Er wandert auf diesem schmalen Grad, wie du sagst ähm von Überforderung und Forderung so. Das das.
[43:25] Also mich hat er halt immer auch wieder mitnehmen können dabei und sagen können, hey das ist jetzt grad eine Szene, in der es in der es echt gut abgeht und dann kommen aber immer wieder diese Momente zum Durchatmen. Auch visuelles Durchatmen, aber auch erzählerisches Durchatmen, der ist halt, der hat eine krasse Geschwindigkeit, der Film, aber er hat einen super Rhythmus dabei und das ist glaube ich so das, was du auch hast, so viele Actionfilme und gerade zu diesem Michael Bay Geschichten, die sind halt einfach also visuell ist das oft einfach Klumpatsch, der da der da passiert, ja?
Kannst dann nichts mehr auseinander halten, du verstehst irgendwie hast keine Ahnung von von Raum und Zeit, wer sich grad wie miteinander irgendwie im Raum befindet, weil, Darüber macht man sich keine Gedanken und wie du sagst, dafür hat man sich hier halt über wirklich alles Gedanken gemacht und auch dieser ganz fantastische Kniff zu sagen, Miles Morales, der noch stolpert, er noch gar nicht. Das ist ja eben auch der also ne der die klassische Held Werdung hier im Laufe dieses Filmes der überfordert ist in der Situation, der herangeführt wird, der das erste Mal sich ausprobiert und nicht kann und nicht weiß und in diesen Momenten ist er eben auch ganz.
[44:32] Roh und und rough animiert. In diesen Momenten ist da keine Flüssigkeit bei ihm in der Animation drin und das liegt halt eben wie du gesagt hast daran, dass eben, Und das ist diese Szene zum Beispiel wie er äh wie sie da in diese in diese ähm, Labor da einbrechen, da ist Peter Be Parker dabei, der sich flüssig bewegen kann, weil seine Animation so flüssig passieren und äh Miles ist halt einfach in der in dem in einem selben Bild bewegt er sich halt, steifer, weil seine Bewegung quasi ja ja wie du gesagt hast halt nur auf diesen auf diesen auf diesen Tus animiert ist, also, Das Bild besteht aus 24 Frames, aus 24 Einzelbildern und in jedem dieser Einzelbilder bewegt sich Peter Bi Parker ein kleines bisschen weiter und damit total weich, Miles bleibt immer für zwei Bilder stehen, Super technisch und ich hab's am Anfang auch nicht verstanden, bis ich auch so ein paar Videos gesehen habe, die mir gezeigt haben, ach so, er schwingt grad durch die Gegend, aber erst jedes dritte Bild ist eine neue Bewegung.
Lara:
[45:37] Genau, genau.
Christian:
[45:38] Ich das nicht gelesen hätte, ich hätte es dir nicht erklären oder zeigen können, Aber jetzt, wo ich's gelesen habe, im Nachhinein dachte ich so, ah, deshalb hat sich die Szene so angefühlt, deshalb also gespürt habe ich da irgendwie was und das hat, die Erzählung unterstrichen, ohne halt irgendwie auch, Also die gibt's auch, die Show-Effekte, die halt knallen und dir zeigen, hey sind Standbilder oder hier sind Panels, die aufgehen, hier sind Sprechblasen, Gedankenblasen, die sich ins Bild Geräusche, die ausgeschrieben werden, also da passiert ja manchmal auch Ganz viel und das ist aber super subtil oder eben auch die Art wie Schatten irgendwie animiert wurden, die halt oft eben aus dem Comicmedium sich Zeichenstil bedient haben ähm und damit auch diesen, diesem Ursprungsmedium ganz viel Respekt zollen und ganz viel davon übernehmen und ja also.
[46:33] Etwas schaffen, etwas Frisches, etwas Eigenes, etwas anderes schaffen, was ich eigentlich auch vorhin möglich gehalten habe und was für mich dann auch also wo ich mich, wo ich mir an die eigene Nase fassen musste und sagen musste, okay, manchmal ist der Zynismus im Vorfeld nicht gerechtfertigt äh, am Ende noch bisschen mehr dazu, aber hier war das nicht nur vielleicht hat man auch aus der Not eine Tugend gemacht, ja? Man kann halt Sony darf halt irgendwie keinen Realfilm, ich weiß nicht, wie die Verträge geschrieben sind, aber die Anwälte und Anwältinnen haben gesagt, Sony darf vieles aber vieles auch nicht irgendwie ist daraus glaube ich dann so dieses Animationsding entstanden, zu sagen, okay, das können wir machen.
[47:13] Im Animationsbereich können wir machen, was wir wollen so und dann hat man auch gemacht, was man wollte oder Lord und Müller haben gemacht, was sie schon immer machen wollten und das da kommt einfach alles zusammen, Verbindet sich, in etwas komplett Neuem, etwas Frischem und immer wieder auch mit diesem Remix-Gedanken, weil die Einzelteile sind bekannt, die Erzählung auch, was du angedeutet hast, die, Wenn du so runterschreibst, Miles wird von der Spinne gebissen und wird zum Superhelden. Dann rollen wir alle mit den Augen und sagen nicht schon wieder. Ja? Aber, Der Film schafft es halt immer wieder und vielleicht schaffen wir das gleich auch noch ein paar, Erzählerische Remixe nochmal aufzugreifen, der schafft es halt in diesem Remix Gedanken äh, irgendwie alles anders und neu und frisch und aufregend zu machen und das liebe ich einfach an dem Film.
Lara:
[48:05] Absolut, also das ist das kann man dem Film einfach nur äh also da kann man das kann man eben nur zuschreiben, dass dass das dass da auch wirklich viel, Die extra die diese Extrameile gegangen wurde, diese diese diese, Mehrarbeit auch bewusst gemacht wurde hier, dass es kein schneller Gimmickfilm, wo man sagt, ach, wir machen mal hier drei verschiedene, lustige Spiderfiguren mit äh drei verschiedenen Stilen.
Christian:
[48:30] Es ist also kein Morbius und kein Venom und ah nee, ich greife vor, Entschuldigung.
Lara:
[48:34] Du greifst vor, ja. Sondern hier wurde wirklich ähm sehr, sehr, sehr, sehr viel auch über ganz viel über vermeintliche Kleinigkeiten nachgedacht und das du was du gerade noch gesagt hast, das äh will ich auch nochmal unterstreichen.
Auch wenn die Leute das überhaupt nicht wissen, was Frames, wie Beats, hä? Es funktioniert einfach, Du musst es gar nicht wissen. Du musst es gar nicht erkennen. Du musst nicht im Kino sitzen und sagen, oh jetzt läuft es aber irgendwie schräg, sondern du siehst und es funktioniert einfach. Es funktioniert einfach auf einer, auf dieser emotionalen Erfahrung und ich glaube, dass das macht das zeichnet diesen Film aus und man sieht ja auch alle Animationsfilme, die danach in die neue Produktion gegangen sind, Versuchen da irgendwie sich was rauszuziehen. Das ist super stark auffällig, wenn man sich die Trailer für Filme, die dann so ein Jahr später äh angekündigt wurden, anguckt oder zwei Jahre, ähm dass die sich da ganz stark auch inspirieren haben lassen von. Also Das ist sehr ein sehr offensichtlich, finde ich auch.
Christian:
[49:33] Was ich auch so klasse finde bei dem Film ähm der schafft es auch ähm, Ich glaube ich glaube der schafft es sehr gut aus so Generationsübergreifend zu funktionieren. Also der Film der Film ist ein fantastischer Spider Man Film. Wenn das der erste Spider-Man ist, den du im Kino siehst oder im Heimkino siehst, dann, Weißt du, da kannst du die Finger nachlecken, da ist kein kein ne, so das, was ich immer sage so mit Superman, so ja sorry, gibt halt einfach nur den Guten aus achtundsiebzig so. Ich weiß, dass Filme sich verändert haben und das heute kaum vielleicht noch jemanden irgendwie so, ne, wenn du die mit fünfzig das erste Mal guckst und dann gähnst du vielleicht und sagst naja aber der so das funktioniert und der funktioniert halt genauso für die Generation Peter B Parker, 2002 im Kino gesessen haben, so wie wir wahrscheinlich und damals 15 waren gesagt haben, was passiert hier? Und das finde ich halt auch so so toll, dass der Film, Gar nicht, wie sie das geschafft haben, das sind ja alles äh ältere in der Regel Männer gewesen, die diesen Film irgendwie geschrieben und Regie und produziert haben so, die es aber eben auch schaffen, diese ganze.
[50:38] Jugendkultur aufzugreifen, Onlinekultur aufzugreifen, Remix, also allein die die Musik der der Soundcheck, ich habe das also ich habe nochmal äh vorhin in Vorbereitung bestimmt nochmal irgendwie zehnmal den Sonflower irgendwie durchlaufen lassen und habe gesehen, irgendwie zwei Milliarden Views auf YouTube, wo ich mir dachte, ja, also vor vor fünf Jahren habe ich dann wahrscheinlich auch 500 Millionen Mal hintereinander gehört, weil das also, Da bin ich also da habe ich auch einen hohen Respekt vor, dass das halt auch alles so gut funktioniert, hat auch besonders der Humor, der der Spiderman, also der der Spiderman in unserer, auch sehr digital geprägten Welt perfekt irgendwie aufgreift. Allein die Post Credit Szene so, Ne, dieser der das Spiderman, der auf sich selbst zeigt oder also da waren auch viele Gags und und Memes drin, die ich bis dahin gar nicht kannte, ja, aber, die sich so organisch angefühlt haben. Das war halt nie so, dass ich das Gefühl hatte, oh jetzt kommen hier irgendwie die alten Männer und wollen mal irgendwie den Schenkelklopfer und ha ha ha und ho ho.
[51:35] Also ich weiß nicht, also ich ich habe da also als Mensch Mitte dreißig, Kind, der sagt, hohen Respekt davor für eine Generation oder mindestens eine Generation nach dir auf Augenhöhe, zu erzählen und diese Generation auch zu umarmen und halt eben nicht so wie ähm, äh ja halt nicht irgendwie mit Kappe rückwärts und Skateboard auf dem Rücken und, Hi fellow Kids, so Dino mal irgendwie zu machen so, halt nicht nicht irgendwie albern und platt und billig und falsch zu sein, also habe ich großen Respekt davor, wie man wie man das irgendwie schafft, so.
Lara:
[52:14] Äh der biedert sich nicht an. Der ist respektvoll nach vorne und nach hinten und äh ins Jetzt, aber er ist sich halt auch bewusst, was was grade passiert so, also dieses ähm im wahrsten Sinne des Wortes Selbstbewusstsein ist ein sehr gesundes Selbstbewusstsein, weil es sich halt auch, In vielen Momenten nicht ernst nimmt, weil's weiß, dass es albern ist und ähm das finde ich halt auch gut, Also es ist ein Film, der an den richtigen Stellen den richtigen Ton trifft und das ist ein das ist grade bei Marvel immer noch eine Seltenheit. Also jetzt Marvel im, im im auch Comic-Bereich so ähm natürlich ist es Sony und nicht Marvel und Disney bla blub aber, Wenn man sich diese ganzen äh Superhelden aus dem Marvelspektrum anguckt, dann ist es es trifft dieser Film halt auch wirklich genau diesen Ton und genau das, was ich auch an Spiderman immer mochte, der ist ja auch ein Held, der anders als viele andere.
[53:12] Die ursprünglich ähm ähm aus dem Comic-Bereich kommen eben, Dieses typische ja ich ich weiß, dass es hier gerade um Leben und Tod geht, aber ich droppe nochmal irgendwie einen äh einen ganz schlechten Dad Joke, ähm um vielleicht den anderen zu verwirren oder um mich halt davon abzubringen, Denken, oh scheiße oh scheiße ich sterbe grad. Das Problem ist, dass natürlich ähm die ganzen MCO-Filme das auf alle ihre Figuren plötzlich angewendet haben, was halt einfach nicht irgendwann natürlich auch zu viel war und irgendwann auch nicht mehr funktioniert. Weil also ich meine, wenn dann ein Toni Stark vom Charakter her genauso ist wie ein Peter Parker, dann brauche ich die Unterschiede nicht mehr. So ähm und und äh Peter Parker beziehungsweise Spider Man hat das halt eigentlich in in den Comics immer als einzige Person so gemacht, die Figuren in den Comics sind halt eigentlich da ganz anders äh was wir von dem, wie sie vielleicht im MCU sind, zumindest bevor das MCU auch so erfolgreich wurde und das weiß dieser Film, dieser Animationsfilm halt auch und dementsprechend, spielt er auch damit und er spielt mit dieser nicht nur mit der Online-Kultur, sondern eben auch mit dem Mythos, weil du ja auch gesagt hast, zum Beispiel, es kommen Memes drin vor, es kommt aber ja auch es wird ja auch diese, dieses dieser es ist das ist kein Meal irgendwie im klassischen Sinn, aber diese dieser des der.
Christian:
[54:32] Ja, ja, ja, super.
Lara:
[54:33] Ja in diesem Film auch auf die Spitze getrieben und zwar zum einen, dass es natürlich total albern ist, sich drüber zu lustig zu machen, aber am Ende wieder auch, auf einen ähm Punkt kommt, wo es dann doch wieder ernst zu nehmen ist, weil's für Miles dann ernst ist. So. Aber ich meine, diese Szene, dass man, das ist dann auf dem auf der Spitze wo dann wo sie dann Peter Spiderschwein und Penny und den Spider Noir treffen, ist halt dann die die da ist dann dieser diese diese Tipping Point erreicht wo dann Peter Spiderham sagt wie er zu dem geworden.
Christian:
[55:11] Ja ja ja.
Lara:
[55:12] Dann so albern ist, dass man irgendwann da lacht man drüber, weil man, weil es halt auch dieser Twist ist, dass man sagt, ja genau, es ist immer wieder die gleiche scheiß Geschichte ähm und wir können's eigentlich nicht mehr hören, so.
Christian:
[55:22] Und es ist das das meinte ich so mit mit dieser mit diesen Früchten ernten, die andere gesetzt haben. So wir sind halt äh ich meine wir können uns jetzt wahrscheinlich auch die die äh Hornbrillen aufsetzen. Ich habe sie schon auf und äh jetzt hier die große Filmwissenschaft aufzumachen und zu sagen, okay, wann entstand das Genre und in welchen Wellen befinden wir uns und in welchen Phasen aber.
[55:44] Was ich an dem Film halt eben auch so schätze, was du gesagt hast. Er hat er setzt Dinge voraus, die wir eigentlich die letzten 20 Jahre filmisch erst lernen mussten Oder kulturell vielleicht auch lernen mussten so. Du musst jetzt einfach zweitausendzwei war's glaube ich wichtig allen Leuten Spiderman einmal durchzuerklären Mindestens einmal durchzuerklären. Spinde bis äh Mary Jane und Onkel Ben und große Kraft große Verantwortung und deshalb die Maske an.
Das muss der Film hier gar nicht mehr machen. Er kann spielen, er kann sich frei machen davon. Er kann er darf sich darüber lustig machen und das ist auch das Tolle. Er es aber nie albern dabei und er ist auch nie herabwertend dabei.
Abend das Genre erst, das meine ich auch grad. Er ist gleichzeitig ein ein ein, Ein Teilnehmer dieses Genres, ein Vertreter dieses Genres in allen Punkten, also in in also er also er Er ist das Genre. Er will sich davon nicht abgrenzen, aber er ist gleichzeitig selbstbewusst und und wie du sagst, auch mit diesem Selbstbewusstsein über das Genre ausgestattet und damit zu spielen, um sich frei zu machen, um durchzuatmen, um Spaß zu haben und eben, innerhalb des Genres. Nicht nur irgendwie mal so einen Gag irgendwie im Dialog setzen, sondern was wir auch schon meinten, in der Inszenierung auch auch.
[57:01] Alles zu umarmen, was er ist und da musste ich ein bisschen an Deadpool denken, also Deadpool will, glaube ich, sein, was Spider verse hier, ist, nämlich äh lustig und Spaß und umarmend. Bei Deadpool wird einfach, also der filmische Deadpool, die beiden Filme mit Ryan Renols, Der schmeißt einfach alles an die Wand und guckt, was kleben bleibt und da ist für jeden was dabei und viele Sachen sind irgendwie ätzend und zum Augenrollen und und und peinlich und aber manchmal dann wieder andere Sachen auch lustig und dann werden irgendwie alle Humorsphären irgendwie abgegriffen, weil, Hauptsache, dass irgendwas für für irgendjemanden dabei und Spiderverse ist aber nicht so, Trifft immer den richtigen Ton. Zumindest für mich und ich glaube für viele. Spider ist nicht ist nicht albern, also, schwer in Worte zu fassen, aber er ist halt nicht, er ist nicht, Er tritt nie daneben oder er er trifft immer ins Schwarz, er trifft immer so ein Bullseye finde ich, und ist überraschend und frisch dabei und und der Humor ist ist halt eben auch resultiert eben auch daraus, dass wir eben nicht ähm, Den 1ten Superman 78 ins Kino bringen oder den ersten Spiderman 202 oder klären müssen, was ein Multiversum ist oder oder was was ein Comic ist und der kann soviel voraussetzen, dass dass das ist auch das, was den so nach vorne treibt, was ich mir bei vielen, Auch im MCU auch in anderen äh Realverfilmungen halt wünsche, zu sagen, okay es braucht neue Paradigmen, es braucht neue.
[58:29] Wie du auch gesagt hast, es muss mal wieder frisch sein. Wir haben diese diese wir haben das Rezept ist bekannt, Da muss jetzt nicht nur mal irgendwie eine größere Prise Zimt rein oder ein bisschen mehr Zucker drüber, sondern da muss man komplett ein neues Rezept so. Mach mal mach's mal komplett irgendwie anders und das schafft dieser Film halt einfach in meinen Augen so wunderbar.
Lara:
[58:50] Genau, auf jeden Fall und das das es ist halt kein Remix nur, dass Remix willens so, sondern die wollen damit ja auch was erzählen, und äh das ist halt die das ist auch die Stärke von der Figur, aber auch die Stärke von diesem Film vor allem, weil man hätte, wie gesagt, es auch sehr oberflächlich behalten können, aber hier wird ja wirklich auch auf einer, Etwas tieferen Ebene, was mit dieser Remix-Kultur erzählt, nämlich ähm dass es eben nicht für jeden die gleiche, Story sein muss und dass dass wir dass man also es ist halt auch eine das ist eine andere, als sie Peter Parker eben hatte. Das ist eben nicht die gleiche Story. Und äh das finde ich halt super, dass man das halt auch ähm, genutzt hat, um um zu zeigen, es muss nicht also die Meter-Message, die ich zum Beispiel rausnehme, nicht jeder Superheld den Film muss so laufen, Es gibt, aber man kann auch sich trauen, mal anders Dinge anders zu machen Das ist für mich so die Meta äh Botschaft daraus, aber oft auch auf der erzählerischen Ebene ist es natürlich auch äh gibt's auch ganz viele Botschaften, die der Original-Spider-Mythos nicht ganz so hatte.
Christian:
[1:00:01] Ja und das für mich ist ein Mythos halt eben auch so das das Stichwort, was ich immer wieder an diese Superheldinnen-Geschichten anlege. Das ist nicht nur eine Geschichte, das ist ein Mythos und ein Mythos besteht ja eben auch darin, dass der so ein ganz, ganz ähm starken Kern besitzt, der über Generation hinweg erhalten bleibt, während alles andere sich immer wieder ändern kann. Jede jede kulturelle Färbung bringt was anderes rein. Jede Epoche bringt wieder was anderes rein. Die ähm, die ähm der Fokus wird immer wieder anders gelegt, wer du bist, also wer wer erzählt den Mythos ist immer eine Frage, die den Mythos beeinflusst und in welcher Generation wird er erzählt? Und das ist eben für mich das Tolle eigentlich bei diesem Superheld in den Stoffen, dass der Kern, einer jeden Figur, auch mit jedem Vertreter, mit jeder Änderung im Mythos ja immer wieder auch gleichzeitig bestätigt, aber auch verändert werden kann. Und das finde ich ist so, ist ist halt perfekt hier bei diesem Film. Wir haben Miles Morales, wie du schon gesagt hast.
[1:01:06] Ist nicht Peter Packe, der der ist ja in einer Welt, in der es ein Peter Parker und ein Spider Man schon gibt, und damit ja auch relativ nah quasi an uns und an unserer Welt? Weil wir ja auch in einer Welt leben, in der Spider Man existiert. Das heißt, Miles ist in der Lage, in ein Geschäft zu gehen, in einen Comic Book Store zu gehen, in dem Stan Lee am Tresen steht und ihm ein Spiderman Kostüm verkaufen kann. Und schon beginnt das Spiel mit diesem Was macht das Kostüm eigentlich aus? Was was macht es mit dir, wenn du in der Lage bist das von der Stange zu kaufen und in dieser in dieser ähm, Kundgebung zu stehen, wo alle so eine Maske tragen. Ja, also wie besonders kann das Symbol noch sein wenn es omnipräsent ist, kommerziell popkulturell ausgenudelt ist und schon beginnt die Veränderung schon schon und das macht der Film halt so toll, der ja sagt na ja eigentlich können alle die Maske tragen aber entscheidend ist ja was das mit dir macht, wie du diese Maske ausfüllst und was diese Rolle für dich bedeutet und das ist mir auch jetzt beim vierten oder fünften Mal erst aufgefallen, ja, dass so die Kern-Message hier in diesem Film, der der der das Kernthema ja auch schon wieder mit diesem Remix spielt. Wir wissen alle, aus großer Kraft voll große Verantwortung.
[1:02:23] Sim Raimy in seinem Spider Man wirklich mit einem Satz perfekt. Ja, also so weit, perfektioniert, dass dass du damit das ganze Genre erklären kannst. Und jetzt stoßen wir aber in diesen Film und in diese Welt, in der, das so so glitsche-mäßig sich so verändert, dass auf einmal die großen Erwartungen, nicht die Verantwortung, sondern die Erwartungen. Jetzt geht's um ne? Die Frage, was was ähm erfolgt aus großen Erwartungen und damit muss ich Miles ähm, das das ist seine große Hürde, sein großes Problem, seine große Charakter, Werdung, Veränderung. Es sind diese Erwartungen, die an den gesetzt werden. Und das ist ja wieder das Tolle auf der Metaebene. Das sind ja auch unsere Erwartungen. Wir gehen in einen Kinofilm und sagen, so, Jetzt wollen wir mal sehen, was dieser Miles Morales, der von sich behauptet, Spider-Man zu sein.
Lara:
[1:03:17] Ja, ja.
Christian:
[1:03:18] Also ne, wir haben ja die Erwartungen. Wir wissen, wer Spiderman ist und jetzt muss der unsere Erwartungen als Spiderman erfüllen. So, mit Skepsis.
Toll, wie der Film, dass alles zusammenbringt.
Lara:
[1:03:29] Ja, vor allem, weil das ja tatsächlich auch, So ein bisschen der Hauptbestandteil der ersten Spider Man Comic Reihe war, also die die das Spider Man ähm die Spider Man Reihe von Miles hieß ist ja die Ultimate, also die ultimative Spider Spidermaads hat ja immer diese Adjektive. Und jedes Adjektiv hat ja einen anderen Spider-Man quasi gehabt, so ein bisschen. Ne, amazing, back techular, Hood und er ist halt Ultimate und da ist es Ähnlich wie im Film halt auch so, dass ähm der original Spider-Man Peter Parker in dem Universum von Miles Rorales auch stirbt, Ähm ist ein bisschen ein anderes äh Setting natürlich, aber ist schon sehr nah dran und äh er aber trotz er auch diese diese ähm Kräfte bekommt und er aber eigentlich gar nicht unbedingt Spider-Man sein will am Anfang, ähm sich dazu ein bisschen überreden lässt, und viele um ihn herum in den Comics ist es tatsächlich so, dass äh er von schielt eingesackt wird und von äh Spider Woman eingesackt wird und die sagen, wir finden es überhaupt nicht gut, dass du dir so einfach so ein Spider-Man-Kostüm anziehst und so tust, als wärst du das, das hast du gar nicht, das das hast du dir nicht verdient so und ähm das ist halt auch was, wo ich wo ich sage, das Pass-Pop kommt in diesem Film halt auch mit rüber so, weil Man sieht ja am Anfang und das ist ja eine ganz, ganz beeindruckende Szene auch, die allein die könnte man wahrscheinlich schon eine Stunde analysieren, was sie bedeutet. Ähm was ist eigentlich, wenn ein.
[1:04:58] Beliebter Superheld innerhalb eines seines Universums, seiner Welt stirbt und wie geht da die Welt dann damit um? Was ist da, der Fallout davon und so weiter. Und äh das deutet der Film ja nur so ein bisschen an, aber erstmal gibt's halt diese, dieses riesen Numorial, diese diese Gedenkveranstaltung und so weiter und ähm das ist schon, das ist schon auch einfach ein sehr.
[1:05:23] Sehr beeindruckendes äh Moment gewesen relativ am Anfang und das stellt ihnen natürlich auch direkt vor die Frage, wie kann er das eigentlich sein? Er tritt ja quasi das Erbe eines riesengroßen, beliebten Helden an von dem alle ein bestimmtes Bild haben. Wie kann er als Siebzehnjähriger äh Junge, überhaupt mithalten so und das ist ja genau das, was dann am Ende rauskommt, dass er das nicht muss, weil er sein eigenes Leben leben muss. Er muss seinen eigenen Weg finden. Das ist jetzt auch nicht die riesen philosophische Erkenntnis und das gab's auch schon vielen anderen Filmen, aber hier ist es einfach extrem, gut umgesetzt finde ich und da da sind sie, da haben sie sich auch wirklich äh da haben sie wirklich diesen diesen, Geist auch der Vorlage extrem gut wieder umgesetzt und ähm das das, Finde ich halt ist deswegen ist der vielleicht auch so nah für viele von uns in unserem Alter an dem Samra, an dem Sam Ryani Film dran, weil der hat das damals halt auch geschafft hatte diesen Geist das Original Spider Mans, den wir mit dem wir so alle kannten vorher ähm auch wirklich in so einen Film zu transportieren.
Christian:
[1:06:32] Und das ist ja auch das Tolle, was du gesagt hast, dieses ähm, nicht der Spiderman zu sein, sondern sein eigener Spider-Man zu sein, zu sich selbst zu finden, bei sich selbst anzukommen, die die die den eigenen Kern, die eigene Stärke zu finden. Ähm.
Lara:
[1:06:49] Das ist auch immer ein Risiko ist. Das sagt er ja auch äh lieb auf fait. Es ist immer äh zu sich zu stehen und äh einen Weg zu wählen das ist immer auch ein Risiko.
Christian:
[1:07:00] Und das ist das Genre. Das ist jede Superheldinnengeschichte ist im Kern ja auch wieder das und das finde ich so toll, also dass der Film.
[1:07:11] Also einen einen ich will nicht sagen, die Vorzeichen verändert, aber so eine so eine andere Variable reinbringt und eine Gleichung aufstellt und das Ergebnis, obwohl es sich anders anfühlt, ja eigentlich wieder perfekt reinpasst. Und das meine ich, der Mythos, der Mythos, der sich durch die Veränderung, immer wieder zu sich selbst findet und sich auch immer wieder von sich selbst abgrenzen kann und das sind die ganzen anderen Spider-People, ja? Ein der vom Schwein gebissen wird und die Vorzeichen halt so maximalst verändert.
Der aber irgendwo auch wieder auf den gleichen Kern trifft und die gleichen Motive, ähm lebt und damit in dieser Gruppe halt auch perfekt reinpasst und das finde ich visualisiert der Film ja eben auch so toll zu sagen, Alle sind anders, aber alle sind irgendwo also treffen sich irgendwo auch in einem Kern und haben die gleichen Probleme und das ist für mich dann auch wieder so die Übertragung so auch aus dem Kinosaal hinaus, wo wo also, Da kannst du mit 16 nimmst du was aus dem Kino raus, aus diesem Film, aus dieser Erzählung, aus diesen Momenten, aus aus dem Weg, den Miles Moraeles zu sich selbst findet, dass dass das trifft sich als 16-jährige Person, das trifft dich als 35-jährige Person, das trifft dich wahrscheinlich auch immer noch als 70-jährige Person.
[1:08:28] Da wird so ein Bogen aufgespannt, wo ich sage, das das ist das Universelle am Speziellen, das ist jenseits aller, Änderungen, Remixe, Zeiten, Epochen, sage ich ja, wer erzählt, wie erzählt. Das ist der Kern dieser ganzen dieses ganzen Genres, dieser ganzen Auseinandersetzung, dieses Moment der hält in Werdung.
[1:08:51] Das ist der Schlüssel, der hat also diese diese Heldinnenreise, die ist der der Kern ist klar, aber wie sie gegangen wird, ist eigentlich immer irgendwie ein bisschen anders, Und ich liebe wirklich, also ich kriege ich kriege Gänsehaut. Ich ich mir schießen die Tränen in die Augen. Das stafft der Film wirklich in Perfektion. Wenn Miles Morales in dieser in dieser Szene, wo er sein Kostüm sich holt was auch gar nicht so relevant ist, was ich auch toll finde, aber wie er da so kopfüber von den Wolkenkratzern springt und dieses äh und eher so.
Lara:
[1:09:23] Kriegt gerade Gänsehaut nur, weil du's erzählst.
Christian:
[1:09:25] Also das ist für mich auch also egal wo ich stehe, wenn ich in diese Szene denke, dass das das tut etwas Physisches mit mir und meinem Körper und das meine ich, ist der Bogen zurück zu dem Spider-Man. Das ist dieses, Das ist das ähm, Was für mich auch das Tolle an diesem ganzen Genre irgendwie ausmacht, mich selbst wieder 15 zu fühlen, aber gleichzeitig in der Gegenwart zu sein und zu sagen, also auch so so urmenschlich angesprochen zu werden, dieses, Dieses ähm dieses Moment also diesen diesen, Wir alle haben irgendwo irgendwie diesen diesen Struggle im Alltag und für uns so was kann nicht sein, wer bin ich, was wer bin ich für wen, welche Rolle habe ich irgendwie wie Erwartungen, welche Erwartungen werden an mich gebracht, große Kraft habe ich, die mit welcher Verantwortung verbunden ist, das ist Menschsein, das ist.
[1:10:17] Das hast du vor ja ja Jahrtausenden und Jahrzehntausenden in den Höhlen hast du dir diese Frage gestellt und das wirst du dir auch in Jahr Millionen, wenn wir alle nur noch ins digitale Programm im rumschwimmen, ist das immer noch die Kernfrage. Was heißt das eigentlich, Wer bin ich? Was heißt das? Was was was was macht es aus, Mensch zu sein? Ähm und das macht der Film halt, In diesem Genre, in dieser Erzählweise, in diesem Mythos, Da habe ich so viel Respekt vor, das macht der so sauber. Das macht er so klar deutlich und ohne Ecken und Kanten und das eben auch in der Erzählung. Die Erzählung ist in Perfektion runter destilliert, Da ist kein Gramm zu viel, da ist keine Szene falsch, da ist kein Moment off-Beat da, So muss eine Reise aussehen, um am Ende die Welt zu retten.
Lara:
[1:11:08] Ja und es ist halt auch noch ohne diesen, bei Superheld in den Filmen. Ganz oft auftretenden, triefenden Pathos. Es gibt, an, einzige Szene in dem Film mit Pathos, Und das ist auch eine große Stärke dieses Films. Weil wenn man sich mal anguckt, was der wahrscheinlich schont, sich auch davon irgendwo inspirierte Dritte äh MCU Tom Holland, Spider-Man, Film gemacht hat, der hat das ja auch, Sehr gut gemacht, aber der hat auch seine Pathos-Momente. So wie fast alle anderen MC-Filme auch und ähm.
[1:11:47] Ich bin immer noch der Meinung, dass der dritte Tom Holland's Spider-Man der Beste ist, weil er es schafft, Fanservice auf eine Ebene zu bringen, die mehr ist als nur, Guck mal, guckt mal, da ist X Y. Sondern da ist da steckt in in in diesem Fanservice steckt halt auch wieder was drin. Genau das, was wir auch gerade gesagt haben. Wir sehen, was die drei verschiedenen Filmspider Man, auch unterscheidet und was sie verbindet. Du hast, du hast den den alt gewordenen Toby Mc Wire Spider-Man, der Rückenprobleme hat Andrew Garfield, der nie zu sich selbst gefunden hat als Spider Man, der der das nie überwunden hat, seine große Liebe verloren zu haben, was ihn viel stärker getroffen hat als Onkel Ben zu verlieren, Tom Holland, der nochmal ganz anders zu dieser ganzen Sache gekommen ist, weil's nie einen Uncle Ben gab, weil's bei ihm eher äh den Tony Star gab und der der.
[1:12:48] Auf ganz anderen Ebenen irgendwie da, der lange, auch ohne dieses Verlust, Spider-Man sein konnte, was die anderen ja nie waren. So und der diesen Teamgedanken ähm ähm sehr früh mitbekommen hat, während die anderen ja beiden immer Einzelkämpfer waren. Deswegen also, Das schafft der Realfinder auch, aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sich die sich auch echt viel von dem Animationsfilm inspirieren haben lassen.
Christian:
[1:13:12] Ich muss den auch jetzt nochmal hinterhergucken. Also ich habe den den den den auch geguckt. Ich ich komme mit diesen Titeln auch nicht klar. Auf jeden Fall ja der Dritte Tom Holland so. Ähm, ja, jetzt wo du das auch so erzählst, dachte ich mir so, ja, hm, der Spider-Man, der ältere Spider-Man, der als Mentor auftritt, hm, kommt mir bekannt vor?
Lara:
[1:13:30] Genau genau also ähm aber, Die haben's halt nicht geschafft, da vielleicht auch noch mal sich davor zu die sind halt nicht ganz so mutig gewesen, weil sie halt mit Realfilmen sich das vielleicht immer noch nicht trauen, Und hier ist es halt wirklich so, wie du schon gesagt hast. Der der macht der macht der trifft jeden Ton. Und der der ist auch nie länger, als er sein musste. Der zieht auch der macht auch, Von den von den vielen, vielen, vielen, vielen Möglichkeiten, um dieses ähm Humorpotential, bis an die letzten Stränge auszunutzen und zu bereiten macht ihr auch oft nicht Gebrauch.
Also du hättest gerade mit diesem eher ulkigen Charakter von Spiderham und Spider Manuir hättest du viel, viel, viel mehr Quatsch machen können, Und da hat er sich zurückgehalten und das finde ich gut weil es das hätte auch zu sehr von Miles wieder abgelenkt, und ähm diese diese Anarration, diese Erzählung, die ja trotzdem sich ja auch wirklich sehr stark durch diesen Film zieht, ähm irgendwie aufgeweicht. Und ich finde, das das macht da macht der Film das richtig gut, deswegen absolut richtig und klar, er hat natürlich jetzt die Türen in das Multiversum auch aufgestoßen, Und das kann auch ein Flug sein.
Christian:
[1:14:44] Ja und darüber wollte ich auch noch mal sprechen, wie dieses ganze Multiversum und es gibt das äh Sony Spider Man Universum und äh das ist alles sehr komplex. Ähm, Eine Frage, die mir im Laufe des Filmes gekommen ist, äh, Hätte ich noch mal recherchieren müssen, ich weiß nicht, ob du das weißt. Ist das das erste also äh der Film ist Ende 20018 rausgekommen, Ich glaube, da war, also ich glaube, das ist so der erste größere Vertreter, der von Multiversum auch spricht, ne. Ich glaube, wir waren bei den wo waren wir denn, im MCU haben wir ja noch Richtung Avengers Endgame?
Da kam er ja noch nicht raus. Da war inzwischen glaube ich Infinity One Endgame, also dieses Konstrukt formuliert. Es kann sein, dass Doktor Strange da auch schon mal von gesprochen hat, aber der nimmt ja so ein bisschen vorweg, also der ist der der ist dem MC Julia so ein paar Jahre voraus in diesem Konstrukt ne? Der beginnt ja gleich mit Multiversum und der holt ja gleich innerhalb der ersten, weiß ich nicht 30 Minuten da parallele Spider People äh mit hinzu ähm ähm genau, also falls du da noch mehr ähm.
Lara:
[1:15:48] Ich kann's dir jetzt nicht ganz konkret sagen, aber es ist es kann wie gesagt sein, wie du schon gesagt hast, dass es in anderen Filmen das Wort schon mal fiel, aber ähm ich glaube, Mehr als das Wort fiel halt auch nie und es wurde auch eher so, beiläufig und ähm eher als Nähe gibt's nicht so oder das ist nur eine Theorie als Gag so als das ist dann so ein so eher so für die für diese Hardcore Ultra Nerd die dann sagen oh da wurde das Wort gesagt jetzt ist alles anders so Äh was halt oft Quatsch ist und, deswegen würde ich sagen, es trifft zu, zu sagen, es ist die erste filmische Verwendung von Multiverse auch als einfach als Konzept Sagen wir's mal so. Also selbst wenn das Wort vielleicht schon mal viel oder darüber auch mal geredet wurde, aber es ist als Konzept das erste Mal so passiert. So und, Das ist schon das das ist auch einfach für dieses ganze Sub-Genre der Superheld in den Filme war das der nächste Meilenstein. Die haben das damit mehr oder weniger auch so ein bisschen getestet, wie das Publikum das annehmen könnte, so, weil sie hätten da nicht da in die Richtung gehen müssen. Also auch im MCU gab's ja mehrere Anknüpfungspunkte äh zum Ende der der ersten großen Phase, wohin man dann hätte gehen können. Ne, es gab ja vorher schon äh die eine oder andere ich sage mal.
[1:17:15] Miniszene in irgendwelchen Posts mit oder sonstwas, Credits oder so was, die die angedeutet haben, dass es auch in andere Richtung hätte gehen können so. Ähm aber das ist jetzt tatsächlich in diese Richtung geht, das war nicht unbedingt sicher glaube ich und ich denke, dass dieses diese Verwendung von Multivers und wie wie die wie die Leute bei Marvel und Disney gesehen haben, wie, Kinogänger innen genau darauf auch anspringen und das cool finden, Ähm hat sie davon überzeugt, auch jetzt im großen Filmuniversum in diese Richtung zu gehen, glaube ich. Das war nicht sicher zum Zeitpunkt von äh sage ich mal Pre-Endgame oder um Endgame, das ist unbedingt in diese Richtung gehen muss.
Christian:
[1:17:54] Ja und auch auch da ähm Kann ich die Skepsis von Sony halt auch nachvollziehen, ne? Also das Konzept von Multiversum und Paralleluniversen, das ist ja auch sage ich ja auch, das ist so die nächste Stufe, ne. Da musst du ja auch erstmal irgendwie sicher, ähm eine sichere Base Line irgendwie haben.
Lara:
[1:18:12] Ja, das sieht man ja jetzt im MSU, dass es eben nicht so gut funktioniert bisher.
Christian:
[1:18:17] Ja, ich glaube, das hat auch noch ein paar andere Gründe so. Also ich glaube.
Lara:
[1:18:21] Du musstest du musst es halt es musst halt auch gut gemacht sein. Natürlich hat es andere Gründe, aber genau das ist es halt. Weil wenn du anfängst, in die in die Horizontale zu erzählen und nicht mehr in die vertikale, also nicht mehr nach vorne, sondern nach rechts und links, nichts anderes sind ja Multiversen in dem Sinne Du dann dieselbe Figur nimmst und dann eben davon 20 verschiedene Versionen oder mehr, dann müssen die ja irgendwie musst du ja mit denen was machen, außer du willst sie halt wirklich nur als Gimmick haben und das ist dann natürlich.
[1:18:54] Nur dann möglich, wenn die original Ausbrungsausgangsfigur, die du etabliert hast, stark genug gefestigt ist, dass sie äh trotzdem als Anker funktioniert, aber die nur anderen auch zugelassen werden. Und das ist, Das ist wirklich nicht trivial und ich finde, das macht dieser Film halt sehr gut, indem er sich aber auch von Anfang an einen anderen Ankerpunkt sucht. Das ist auch ein cleverer, Zug, finde ich, einfach erzählerisch, dass man sagt, wir machen das nicht, dass man, so wie's ähm, vielleicht in in den Comics eher so ist, dass man die bekannte Figur nimmt und die als Ausgangsfigur, die dann plötzlich in ein anderes Universum reist und dort sich selbst trifft in einer anderen Version.
Sondern dass die Variante schon die Ausgangspunkte äh bieten und das finde ich macht ist auch ein sehr sehr smarter Move gewesen, weil man dann am Anfang erstmal, Die neue Figur trotzdem kennenlernt und damit eine Beziehung aufbaut und dann die bekannten Figuren wie zum Beispiel der Amazing Spiderman oder so, die kommen dann dazu. Die kennt man dann schon. Dann muss man sie nicht mehr so stark erklären.
[1:19:59] Eigentlich auch auch echt kein kein schlechter Move und da sind wir aber jetzt im MCU ja genau andersrum mehr oder weniger. Und das ist halt auch schwierig. Du hast du hast halt jetzt die Standardversion und jetzt werden, Ganz viele Variationen davon kommen in den nächsten äh Jahren und Filmen und das ist das ist natürlich für Zuschauerinnen auch eine andere Herausforderung.
Plötzlich, plötzlich sehen sie einen Doktor Strange, der nicht ihr Doktor Strange ist. Es wird auch sein, dass es Captain Americas geben wird, die nicht, äh Chris Evans sind. Es wird äh es wird wahrscheinlich auch Versionen von Tony Stark und was weiß ich alles geben. Ähm das funktioniert nicht für jede Figur. Bei Figuren, wo das, Irgendwo auch mit der mit der mit der Charakterdarstellung der Figur verbunden ist. Er wie zum Beispiel bei der Loki-Sache. Da der eh schon so vorher mit sage ich mal mit dieser Shape Shifter Illusion Sache, rumgespielt hat ist die Möglichkeit von anderen Lookie-Varianten, auch vielleicht für die Zuschauer innen einfachere äh zu ertragen, vor allem weil's auch keine Hauptfigur aus einem Heldenfilm ist, sondern ja vorher eher zum vom Schurken zum Anti-Helden wurde.
Ist es was anderes, als wenn ich jetzt plötzlich eine Variante sehe von einem von einem von einem Held oder einer Heldin, die ich über die letzten zehn Jahre und 20 Filme kennen und lieben gelernt habe und plötzlich ist es eine ganz andere Art, diesen, Charakter darzustellen, der mir irgendwie vielleicht auch unangenehm ist. Und das macht dieser Film anders und das finde ich super.
Christian:
[1:21:28] Ja, ich musste da auch so drüber nachdenken, so es hat Spider Man da irgendwie bessere Voraussetzungen als andere Figuren, dass das jetzt hier so gut funktioniert und ich glaube, auf eine gewisse Art und Weise ist es irgendwie auch dieser dieser ähm.
[1:21:44] Unser Überdruss mit Spider Man, der die Sache vielleicht oder möglicher Überdruss, der die Sache vielleicht sogar noch positiv beeinflusst. Also wir haben also das war ja auch so das Ding bei den amazing Spiderman Film. Ich ich mag Andrew Garfield sehr gerne in in in der Rolle, in der Figur. Ähm.
[1:22:00] Aber äh die Filme waren ja äh das meine ich halt, da da wurde man ein bisschen mehr Zimt reingestreut und irgendwie äh, das war nahezu identisch nur so mit leichten Veränderungen und man hat uns ja versucht irgendwie fünf Jahre nach Spiderman drei quasi den gleichen nochmal zu präsentieren. So und, eben auch mit Tom Holland zu sagen, okay MC ja, aber Peter Parker und du kennst die Figur eigentlich schon, so.
Und äh sehr klug, ja das äh ist eine sehr gute Beobachtung, sehr klug diesen diesen äh Twist zu gehen und Miles Morales irgendwie mitzunehmen und und ähm, Nicht den nächsten Peter Parker uns zu zeigen, äh der dann auf die anderen trifft, sondern ja ja, das das ist äh das das ist ja, sehr, sehr gut. Ich dachte eigentlich, das ist eher noch so ein Hindernis, so dass Spiderman derjenige ist, der da irgendwie so ein Multiversum aufmacht, aber ich glaube, das funktioniert sehr, sehr gut, so wie du das beschrieben hast und äh deine Kritik auch in Richtung, in Richtung MCU, ähm ist völlig richtig. Ich glaube, Ähm ich ich glaube sogar fast noch, also ich ich habe mir auch die Frage gestellt, ob nicht sogar eher die, kantesten Kernfiguren noch die besseren Vehikel irgendwie wären. Also ein Chris Evans als Captain America, der so die ersten zehn Minuten uns noch mitnimmt, um dann auf äh.
[1:23:21] People zu stoßen und er ist dann irgendwie schnell raus aus dem Bild, so hätte ich so meine Vermutung, dass es vielleicht noch eher funktioniert, also die, die wirklich, Die wir am längsten kennen, weil das ja auch ein bisschen, also Doktor Strange, den haben wir vielleicht, also wir haben einen Film von Doktor Strange gehabt. Dann ploppte er überall noch mal ein bisschen auf. So lange waren wir auch gar nicht mit ihm unterwegs, als dass er uns jetzt das ultimative Vehikel fürs Multiversum irgendwie sein könnte, habe ich und dann kommt noch erschwerend hinzu, was Marvel auch macht, ist dann, Also ich denke da an so ein paar Cammeus in dem äh Doktor Strange äh äh Film.
Den wir übrigens äh bei euch, bei mir besprochen hatten äh als da rauskam, nochmal kleine Eigenwerbung. Ähm ja also ne, denkt an die Cameos, wo wir dann das Problem hatten, dass, zum ersten Mal gewisse Figuren im MCU sehen, aber im Paralleluniversum und die erste Frage, die alle Fans gestellt haben, ist, ist das jetzt nun, Base Line oder ist das nur ein lustiger Cameo gewesen? Also auch das ist glaube ich nicht die eleganteste Art und Weise, um neue Figuren zu präsentieren, indem du immer wieder diesen.
[1:24:33] Indem du immer wieder also das kann ja auch verunsichern, die verschiedenen Varianten einer Figur können verunsichern, wenn du gar nicht weißt, wer ist die Baseline und also, alles sehr viele Probleme mit sich die interessanterweise irgendwie ich weiß nicht, ob sie die erkannt haben, aber die haben sie, die haben sie sehr gut ausgehebelt in meinen Augen.
Lara:
[1:24:58] Genau, fast schon aufn Kopf gestellt, indem sie quasi die Variante zur Standardsache gemacht haben. Das ist das fand, das das ist auf jeden Fall ob ganz bewusst oder nur unterbewusst oder ganz zufällig, aber es ist auf jeden Fall, es funktioniert supergut dafür.
Weil die Leute kommen halt zu ihm und nicht eher zu den Leuten. So und das ist.
Christian:
[1:25:17] Und und gleichzeitig, wenn ich so drüber nachdenke, waren wir auch so ein bisschen über Sony und dieses Sony Spiderman Universum noch sprechen wollen, gleichzeitig in meinen Augen fast schon sony-untypisch, Auch wieder das Wort Selbstbewusst zu sagen also am Ende dieses Filmes ist Miles Morales Spiderman, kein, ne, da gibt's kein kein Drumherum, das ist kein äh oh wir sind uns immer noch unsicher, nach zwei Stunden Laufzeit und wir wollen ja niemanden verprellen und uns ist die Lizenz so heilig, sondern der Film sagt, das ist Spider Man, darum geht's.
Und er steht da und sagt, jawoll, ich bin Spider-Man und ähm, Finde ich so ein bisschen untypisch, weil Sony ist irgendwie so unsicher in allen anderen Bereichen, was finde ich Spiderman angeht, weil das ist vielleicht eine eine gute Hinführung auf irgendwie Venom Teil eins und zwei äh dieses merkwürdige Zusammenspiel mit dem MCU, wo bis heute noch gerätselt wird.
Existiert Tom Holland in der Welt von Venom oder ist das eine Parallelwelt? Und dann war er kurz im MCU, aber dann gleich wieder weg und warum nähe die Verträge sagen aber wir dürfen wir können nicht und das finde ich halt total das meine ich so mit unsicher, das ist so, ähm.
[1:26:27] Vielleicht auch noch ein bisschen spekulieren so was was da los ist hinter den Kulissen aber das ist für mich halt das genaue Gegenteil irgendwie immer wieder dieses dieses ähm, So ein Multiversum ähm bringt die Gefahr mit sich sich auch nie, festlegen zu müssen und damit uns als Zuschauernde auch an Figuren zu binden Weil man immer wieder sagen kann, nee, nee, nee, wir haben uns überlegt, dass es doch ein Paralleluniversum gewesen. Das hat nicht gut funktioniert. Das Einspielergebnis war nicht so toll, die Kritiken nicht gut. Wir machen den Soft Reboot, drei Jahre später, indem wir sagen ups, Paralleluniversum und äh so und das das ist eine große Gefahr in meinen Augen.
Lara:
[1:27:09] Auf jeden Fall, auf jeden Fall und grade weil es äh auf dieser filmischen realfilmischen äh Ebene diese ganzen Lizenz-Hickhackereien gibt, ist es halt auch unglaublich schwierig, irgendwie Verlässlichkeiten zu schaffen, weil du halt nie weißt, ob die Figur in fünf Jahren noch bei den selben Leuten sind als jetzt so und dann musst aber solche Geschichten, Eben langfristig planen. Du kannst es halt nicht mal so eben machen, weil dann ist es nicht mehr als ein Gag oder ein Gimmick, halt wirklich auch erzählerisch irgendwie von Bedeutung ist, muss man sich damit auch länger auseinandersetzen. Und dementsprechend ist es auch so schwierig für, diese ganze Sache zwischen Sony und MCU auf der Realfeldebene und ich könnte mir gut vorstellen, dass das auch ein Grund war, warum sie den Film als Animationsfilm überhaupt erstmal gestartet haben, ohne zu wissen wie, weil sie dann diese ganze Sache umgehen, glaube ich. Ähm weil es.
Christian:
[1:28:11] Vielleicht können wir das nochmal ganz kurz äh so ein bisschen so ein bisschen ausdeklinieren, was da eigentlich so im Hintergrund, also was man weiß und vermutet, also warum Sony eigentlich Spider-Man irgendwie, benutzen kann, aber nicht den, ähm Peter Parker und was hat das mit dem zu tun und wie spielt Marvel rein? Vielleicht kannst du das ja mal so kurz runterbrechen, wenn man nicht irgendwie so wie wir äh, online rumhängt.
Lara:
[1:28:34] Also ich ich kenne jetzt nicht nicht mehr den aktuellen supergenauen Stand, wie es jetzt gerade ist, aber es war.
Christian:
[1:28:40] Den wissen auch die Anwältinnen bei Sony und Marvel nicht. Ich glaube, die müssen jede Woche telefonieren.
Lara:
[1:28:45] Also es es gibt halt viele verschieden es gab ursprünglich ganz verschiedene Filmproduktionsfirmen, die unterschiedliche Lizenzen von der Marvel Gruppe, die die Comics und die Lizenzen dazu eben auch vergibt mal gekauft hatten. Also es gab Leute, die haben äh es gab das müsste da twenty-century Fox gewesen sein. Die hatten alles irgendwie was mit Mutanten zu tun hatte.
Ich mich nicht irre, also und äh so weiter. Ich weiß nicht, ob die auch Fantastic Deadpool, ich glaube Fantastic Four auch, bin ich mir aber grad nicht mehr sicher. Ähm Äh wurden aber wurde das die Figur um Spiderman ein bisschen an Sony abgegeben als Filmlizenz beziehungsweise äh erst selber. Ich glaube damals bei den Sim Riamy Film war's noch gar nicht Sony die die Lizenz hatte, auf.
Christian:
[1:29:36] Doch das war auch schon Sony. Das.
Lara:
[1:29:37] War das schon Sony? Okay, ich war mir nicht mehr sicher, ob das Sony nur mit drin war oder ob die das schon 100 Prozent hatten, aber auf jeden Fall da haben sie die Spiderman, Lizenz hingegeben und dann war's so, dass sie auch noch selber irgendwann Filme gemacht haben. Dann wurde Marvel von Disney aufgekauft. Disney hatte aber noch nicht die Rechte wieder zurück von den anderen Companys.
Und dementsprechend durfte Disney weder Mutanten noch äh das Wort Mutant oder die den Begriff noch die Figuren verwenden, Dann war's so, dass Sony gesagt hat, ja wir leihen euch, die nur die Figur Peter Parkers Spider Man für eure Filme mal aus.
Aber machen unsere eigenen Filme Äh bei Civil War müsste das das erste Mal gewesen sein und ähm das führte eben zu dieser Verwirrung, dass plötzlich Spider-Man doch bei dem war, aber eben nur diese Figur und diese Variante, Und nicht nichts drumrum so. Weswegen dann Venom, Wiederum wieder Spiderman bei Sony selber rauskam, aber eben nicht der Tom Holland sein durfte, weil der war ja im MCU.
Christian:
[1:30:47] Genau, das das äh genau, also die die Sony-Geschichte, das ähm habe ich damals auch noch mitbekommen, dass äh ändern sich vielleicht auch noch äh ein paar Leute dran. Also Sony hatte halt diese diese ähm, diese diese rechte an Spiderman äh auch Anfang der 2tausender hat diesen ersten Film rausgebracht und das war ein absoluter Blockbuster. So und so.
Lara:
[1:31:07] Er war ja der erste wirklich riesengroße Hit für.
Christian:
[1:31:11] Genau und und eben auch für Sony. Sony als Filmstudio, so im Laufe der Zeit halt eigentlich so kaum wirkliche Franchises irgendwie. Also hat so in diesem großen eine Milliarde Einspielergebnis äh Dingen kaum mitgespielt. So und hatte auch kaum, große Marken, große Lizenzen, zwischendurch mal ein bisschen James Bond so, aber auch den haben sie glaube ich irgendwie wieder verloren, Sie hatten auf jeden Fall diesen diesen Spider-Man und der Erfolg dieser Sam Ray Trilogie ging ja auch so weit, dass die dann, bei der Playstation drei, als die angekündigt wurde, der Schriftsatz der Playstation 3 ist der gleiche wie in den Spider-Man, Film, dann haben sie Tec-Demos gezeigt von den schauspielenden aus Spiderman zwei, die mit der Grafik der PS drei super realistische Tech-Demos irgendwie und Emotionen. Und man war da so richtig drin. Man hat den Leuten und das siehst du heute noch. Guck dir die Trailer, der Spiderman äh äh Filme an und am Ende siehst du noch eine Werbung in der Werbung für die PlayStation, weil Sony halt so verzweifelt ist und sagt wir wollen damit assoziiert werden, weil ihr mögt Spider-Man doch alle so gerne.
Das ging halt so weit, Dass dann eben diese Amazing Spiderman Film auch rauskam, weil man die Lizenz nicht aufgeben wollte. Also musste man auch irgendwie Filme machen, so stand's glaube ich in den Verträgen. Lange Rede, kurzer Sinn, der Erfolg ging zurück.
[1:32:26] Dann hat eben Marvel gesagt so hey, also auch ein ein krasser Deal eigentlich. Marvel, also Marvels Studios, Kevin Felg, die haben gesagt, hey Sony wir wissen, wir kriegen diesen Spider-Man nicht so von euch zurück, weil die Verträge und bevor ihr das Ding jetzt so in den Grund und Boden rammt und niemand mehr Spider-Man sehen will, bieten wir euch an, dass wir die Filme für euch produzieren Wir schreiben das Drehbuch, wir besetzen die Filme, das darf im MCO mitspielen, der Spider Man, sowie, Wir klopfen in drei Jahren mit einem fertigen Film bei euch wieder an, liefern euch den so auf den Schreibtisch, ihr bringt den ins Kino, klappt euer Logo vorne irgendwie noch dazu und sagt, hey ja, das ist ein Sonyfilm.
Wir wir also ihr beauftragt uns diesen Film quasi zu machen und dann war so dieser Deal Peter Parker, Darf damit im im ZEO irgendwie rumschwirren. Da hat man noch so neue Verträge gemacht. Aber alles andere, was irgendwie Spider-People angeht.
[1:33:17] Sehen wir jetzt hier auch morbius äh äh alle möglichen weiteren Figuren in diesem Spider Universum, bleiben bei Sony, die kann Marvel auch nicht so großartig irgendwie anrühren und alles im Animationsbereich. Ich glaube nämlich Sony darf auch Animationsserien irgendwie produzieren und es ist total ausgeklümmelt alles, aber das sorgt eben dafür, dass jetzt eben auch in Personen von Tom Holland von dem Peter Parker, der hat halt diese besondere, der steht sozusagen zwischen diesen Filmstudios irgendwie, Da ist jetzt die große Frage, ob und wie jetzt diese nicht nur filmischen Universen, sondern ja auch.
[1:34:00] Filmproduktionsuniversen sich miteinander überschneiden werden, also kann ein Tom Holland und wird ein Tom Holland in den nächsten Spyder verhöhrs Animationsfilm vielleicht auftauchen, wird ein Tom Hardi als Venom in einem, MCU Avengers wurde Film auftauchen oder bleiben diese Grenzen so strikt wie sie momentan noch irgendwie sind ähm und das ist eigentlich auch nur so die nächste Frage. Was zum Teufel macht Sony da jetzt eigentlich mit Spid, Die nicht animiert sind, weil what the fuck ähm also ja viel viel was da irgendwie los ist, aber vielleicht können wir noch so über diese über diese, filmischen Universum und ob die sich überschneiden und ob wir das überhaupt irgendwie sehen wollen und äh wo wir uns irgendwie gerade befinden. Also ich gehe davon aus, dass diese anderen Filme, also wenn du eins, zwei und Morbius auch geguckt.
Lara:
[1:34:49] Ja ja ähm ich muss ja ganz ehrlich sagen, ich gehöre zu einer von den Leuten, die gerade in der ersten Wendung positiver, beurteilen, weil ich das auch mal in sehr interessanten Take fand, weil es ist ja, eigentlich eine Rom. Zwischen äh einem Menschen und diesem Alien Sympoten.
Und so wurde Bennem halt eigentlich auch nie war nie so gedacht Venom war wie der Name schon sagt ja eigentlich der ultimative Antispider Man was passiert, wenn ein Mensch diese Kräfte bekommt und noch mehr darüber hinaus weniger von den Schwächen hat, die vom Charakter her aber eher nicht gut ist. Nicht moralisch äh rechtschaffend und so weiter.
Und wie geht ein Spider-Man damit um, Also auch von seiner eigenen Identifikation aus, so. Ähm und das ist das waren damals auch ein sehr spannender Ansatz.
Dann wurde das Ganze ja nochmal eine Stufe höher gedreht, nachdem Venom dann so ein als, Ja, es irgendwann war war oder Venom war ja nie 100 Prozent böse. Der war eher.
[1:36:16] Moralisch, ambivalent, sage ich mal. Der ursprünglich war kam das äh so, dass der ja, also Eddie Brock war einfach neidisch und hat Peter Parker für seinen ganzen schlechten Lebens ähm Weg verantwortlich gemacht, aber irgendwann hat sie herausgestellt, dass es das nicht ist und er ja dann ähm versucht, es gibt ja auch Leasing Protector ähm die Reihe, wo versucht.
[1:36:41] Als Hells zu funktionieren, sogar für die Regierung arbeitet äh A als Agent von shield oder was auch immer und äh immer in diesem, diesem diesem Mann ist er Anti-Held, man ist er dazwischen und dann kam die Steigerung mit und ist ja, das Maximum. Was passiert, wenn ein äh psychotischer Massenmörder diese Kräfte bekommt, Und das ist so diese Abstufung davon und das Ding ist, dass dieser dass der Wenn im Film das ja, Bisschen anders dargestellt hat, denn hier ist Eddie Brock ja wirklich nicht der Böse, Er macht der trifft vielleicht die ein oder andere schlechte Entscheidung, aber er ist moralisch auf jeden Fall eher auf der positiven Seite und es ist ja fast schon Eine Parallele zu der Geschichte von Peter Parker, ne? Auch er trifft auf einen äh junge Frau und versucht mit der klarzukommen, aber weil, das Leben ihm halt auch für gewisse Stöcke in.
[1:37:48] Die Beine wirft und ihr dann ein, zwei schlechte Entscheidungen trifft ähm funktioniert das nicht und so weiter und das ist ja gar nicht so weit weg von Peter Parku und Marry Chain, die ja ähnliche Spannungen haben und dementsprechend ist der erste Venom fast eine auf ein, Multivers und Variante von Spiderman für mich, wobei aber eben hier der Symbiot, also, äh Pessinifikation seiner Kräfte, Ähm hier irgendwie in einer Art Beziehung mit ihm auch eingeht und man nie genau weiß, also wie funktioniert diese Beziehung eigentlich. Der der erste war, in dem in der Richtung, Was das angeht, ziemlich gut, alles andere, War ein bisschen nicht so gut. Ähm also was so die die die Story drumrum und mit den Schurken und was da so passiert. Und der zweite Film, Der hat dann versucht beide Seiten das gute und das schlechte nochmal zu verstärken. Also du ziehst noch viel stärker wie Eddie Brock eigentlich eine Liebesbeziehung mit seinem mit seinem Symbiotenpferd, ne und und und wie wie die da zusammen wohnen und die haben da eine, waschechte Beziehungskrise und er schmeißt ihn raus quasi. Also du hast eine Trennung zwischen den beiden, aber du hast halt auf der anderen Seite auch diesen diesen Carnage-Plotch, der da mit reinkommt, der halt eigentlich überhaupt nicht da reinpasst.
[1:39:08] Da siehst du genau da siehst du auch die Schwächen von dem, was wir grade alles schon aufgezählt haben. Das Sony nicht weiß, wie sollen sie mit dieser Lizenz umgehen? Was machen sie? Welche Figuren bringen sie rein? Wie bringen sie sie rein? Wie funktionieren diese Figuren? Weil Carnitz eigentlich, Nur funktioniert, wenn du Spider-Man auch mit drin hast. Meiner Meinung nach.
Christian:
[1:39:29] Ja und auch da so so total unbeholfen mit diesem Mythos irgendwie auch arbeitet, ne? Aber das ist dann ja auch so in dieser Welt, das wissen wir nicht, ist bald existiert Spider Man. Gibt's also welcher und wie und.
[1:39:41] Wie kann man sich vom Mythos abgrenzen, wenn man quasi den Mythos nicht aussprechen darf, so das ist ja auch das das so ein bisschen das Problem. Ähm, Gleichzeitig, also das das was du so über die Venom Filme gesagt hast, so die die äh, Konstellation, die Dualität Eddie Brook Venom äh Tom Hardi, der das ja auch super spielt und wie ich verstehe auch einfach richtig, drauf hat, der da, glaube ich, irgendwie die Storys irgendwie auch mitschreibt und irgendwie der also der auch Bock auf die Figur einfach hat so, da da habe ich schon das Gefühl, dass man, merkt, dass ähm Tom Hardi da so ein bisschen näher involviert ist der Sache auch irgendwie näher steht und das ist, Das sind die Highlights in in beiden Filmen, diese diese ja Roamcom Geschichte, diese diese Body-Cop-Geschichte so. Ich glaube sag nicht, wenn du mal auch irgendwie im ersten Film so die beiden passen halt wunderbar zusammen, weil sie weil wenn man auf seinem Heimatplaneten genauso inkompetent und und tollpatschig und dödelig ist wie Eddie Brook und beide sind so die Versager? Genau so.
[1:40:43] Was auch eine schöne Prämisse ist so für so einen für so einen Helden irgendwie so. Also da da ist was, aber drum herum und da hast du halt recht sind sie, wird es halt immer diese anders eben als, ne? Spider verse spielt und ist frisch und macht und schafft es halt, Was wir ja schon gesagt haben, dieser Kerngeschichte, dieser Heldengeschichte, diesem Genre halt eben so gerecht zu werden und dieses diese Venom-Filme haben halt also die fühlen sich an wie, Superheld in den Filme so vielleicht Ende der Neunziger, also noch.
Lara:
[1:41:17] Ich grade sagen.
Christian:
[1:41:18] Bevor die eigenen Spiderman Filme kamen, die es auch schon besser gemacht haben. Also die schaffen's halt irgendwie nicht, Äh das Genre auch zu bedienen. Also die sind so inkompetent irgendwie auch dabei und ich finde für mich ist die ist die höchste Stufe der Morbius-Film, Den ich auch über mich habe ergehen lassen. Äh obwohl und weil eine wahnsinnig problematische Persönlichkeit ist. Ähm.
[1:41:44] Dieser Film sich halt eigentlich nur und das ist halt auch das Absurde, was ich auch nicht verstehe. Der Film zeichnet sich ja oder oder versucht sich durch, vermeintliche Verknüpfungen anderer filmische Universen zu rechtfertigen und schafft es noch nicht mal das. Er schafft's noch nicht mal, also ein Superheld in den Film, der in der Post Credit Szene scheitert, scheitert. Also ja viele dieser Filme, sind eigentlich nur dazu da, um hundert120 Minuten über sicher gehen zu lassen und am Ende die letzten zwei zwischen den Credits irgendwie noch mitzunehmen, Aber selbst das kann der nicht. Selbst das schafft er nicht. Selbst da ist irgendwie ich weiß nicht, ob die ob die Anwältinnen während der Premiere bei Sony angerufen haben von Marvin gesagt haben so nein, wir haben den Trailer gesehen, das könnt ihr nicht. Also es ist absurd. Ähm, wie schlecht Morbius eigentlich ist? Also das ist schon fast wieder eine Leistung, 2tausend22 so einen miesen Film und so einen miesen Superheld in den Film auf die Beine zu stellen. Also ich äh bin wirklich erschüttert äh über die Qualität des Filmes.
Lara:
[1:42:52] Es ist halt auch eine extrem seltsame Entscheidung gewesen von Sony zu sagen wir machen jetzt dieses eigene, Universum bei uns auf und wir wir machen das aber nur mit den, Figuren, die eigentlich sind, aber irgendwie auch nicht so. Also ähm, Mit Venom war das schon eine komische Entscheidung. Also auch der ist ja wie ich schon gesagt habe ist in der, Figuren, Hysterie ambivalent, aber eigentlich eher klassischerweise ein und vor allem extrem brutal. Das hat ja den darauf, dass er, ich glaube, ein Totneckfalin hat den auch, also der Schöpfer hat den meiner Meinung nach, glaube ich, auch unten. Und das ist einfach auch darauf ausgesetzt, äh der ich meine, das wird in dem Film mehr oder weniger humoristisch dargestellt, aber das passt dann halt nicht zu dem Rest des, weil du gesagt hast, 90erjahre, ja, da ist alles immer. Es regnet, es ist dunkel, es ist Nacht und das passt nicht.
[1:43:53] Hello äh Slapstick Ding, was der Film ja auch versucht und wir haben beide gesagt, das ist ja eigentlich das Bessere von dem Film.
Dadurch, dass er sich aber weder für das eine noch für das andere entscheidet, klappt's nicht und bei Mobby ist es hier noch viel schlimmer, was das angeht. Morpes ist ja auch, Ein Schurke aus Spider Man, der aber eher eine tragische Backstory hat, was ja die meisten von den Spiderman Turken haben eine tragische Backstory. Ähm, Aber hier ist es so, daraus auf Zwang eine Art Held Anti-Held zu machen.
Klappt. Das funktioniert mit der Figur schon einfach nicht, weil Morbius nie nie von sich irgendwie in in seiner Figur, davon gedacht hat, ich benutze diese Kräfte für das Gute oder sonst irgendwas und äh auch wie also allein die Entscheidung, Bevor diese Filme entstanden sind zu sagen, wir nehmen diese Figuren und machen damit irgendwie Anti-Helden äh Filme in einer Zeit, wo kein Mensch Anti-Heldenfilme haben will.
Christian:
[1:44:53] Ja und das ist für mich das also dieser Film ich ich habe versucht mir das grade mal vorzustellen und ich finde das halt so so wie das aus demselben Hause irgendwie kommen kann wie dieser Spider Version. Ich habe so das Gefühl so so so Splitscreenpanel weißt du so die die ähm, kreative funky, Abteilung, wo irgendwie mit der Wasserpistole im Büro rumgeschossen wird und wo das Bällebad steht und wo irgendwie ständig Pizza bestellt wird, so die machen so das ist so die das äh äh ähm, ultimative.
[1:45:35] College-Ecke, ja, so alle irgendwie Mitte dreißig, aber nie erwachsen geworden so und die machen Spider verse und daneben sind irgendwie so die Anzugabteilungen, die in so einem riesen Bohrtroom sitzt, wo so dreihundert, Leute im gleichen Anzug irgendwie Excel Tabellen schieben und einer mal so aufblickt und sagt Mobius, wir haben doch die Rechte an Morbius, Und daneben wird halt irgendwie so Spider-Wirse irgendwie gemacht und da wird so Onlinekultur gelebt und zelebriert und irgendwie Memes aus der Animationsserie der 60er irgendwie aufgegriffen und weißt du, man ruft irgendwie so die Buddies an und dann ist irgendwie Oscar äh so mit besetzt in dem Ding und daneben ja wieder diese Bohrtroom-Abteilung, die sagt ja, ja und wir könnten auch noch ein ganzes Universum draus bauen wenn die Faktoren um null Komma drei Prozent so aufgehen und dann haben wir 73.000 Prozent Rendite und das ist so kühl und kalt und zynisch und daneben ist halt so der Spaßfaktor und dann da so die E-Mail im Port wo man auf die sagt oh wir haben äh wir haben Twitter analysiert und Hashtag Analysen ausgewertet und die Excel-Tabelle sagt, Memes rund um Morbius, das heißt, der Film gefällt den Leuten. Wir sollten ihn wieder zurück ins Kino bringen. Und dann eben so die Spider-Wöse-Fraktion, die sich schlapplacht und sagt so, ja, ihr habt das Meme erkannt, aber nicht verstanden, so.
Lara:
[1:46:55] Genau, das ist genau das ist es. Äh seelenloses ähm Zahlengewichse, drastisch auszusprechen, ohne ich Verstand und und und irgendwas, was sie da eigentlich machen.
Christian:
[1:47:11] Da liegen die Comics, die liegen da so in so in so einem Aktenschrank im Archiv. Die werden mit Pinzette irgendwie so rausgeholt, weil niemand sich irgendwie so niemand, alle sind sich zu fein, diese diese Comicseiten irgendwie anzufassen, da werden sich die Referenzen irgendwie zugeworfen und gesagt so hey was ist das Titelcover von 374 aus dem Jahr so und ja klar, ich weiß sofort, also alle wissen's und das ist so diese zynische kalte Welt, die dann irgendwie analysiert und berechnet und sagt, ja ein als morbius ergibt Dollarzeichen, so.
Lara:
[1:47:43] Ja äh und vor allem dieses die haben wahrscheinlich auch gedacht, ja Dark und Edgie, das ist das, was wir brauchen. Und, Wir haben aber niemanden gefragt, sondern haben es sich selber irgendwie, ich weiß nicht, wie die da drauf gekommen sind, äh Es wieder dieses 90er Jahre-Setting, vor allem in einer Zeit, wo Sie gesehen haben, dass drüben bei der Konkurrenz Dark und Edgie seit Jahren nicht funktioniert.
Ne, also im Gegenteil.
Ich verstehe, ich verstehe wirklich nicht, wie man da so viel Geld reinfließen konnte, wer da wie wie wie viele Scheuklappen und wer da ich kann mir's nur vorstellen, dass da irgendwo auch Leute an In Machtpositionen waren, die ein sehr starkes Ego hatten und einfach ein entschieden haben, über diese diese Masse an Zahlenfetischistinnen.
Christian:
[1:48:31] Ja und auch dieser Versuch ist ja auch nicht, neu. Also Sony hat ja mit dem amazing Spiderman ja genau das vor zehn Jahren oder so schon versucht, wo sie doch gesagt haben so hey wir versuchen ihr aufzubauen. Wir holen hier einfach mal so ein paar, ich glaube da waren schon irgendwie drei, Schurken irgendwie drin und Andeutung auf die nächsten drei gemacht und hier in Easter Eck und das als Fanservice und alle sind aus dem Film rausgegangen und gesagt Erstens nein und zweitens keine gute Idee.
[1:49:03] Und bei Sony ist dieses Memo irgendwie nie angekommen. So, die E-Mail ist irgendwie nie zugestellt worden und stattdessen versucht man seit zehn und das ich ich raffe es nicht und umso weniger und umso erstaunter bin ich, Das daneben dieses Spider-Wors-Welt also das ist ja glaube ich, wenn ich das richtig verstanden habe, eigentlich das Universum im Universum, weil diese Sonys, also es gibt, Googelt es nach. Es gibt das Sony Spider Man Universe. Das SSU, von dem wir alle ständig reden und äh uns austauschen und fragen, wie was womit in Beziehung steht. So wie wir das beim MCU natürlich tun. Ähm, Also dieses SSU besteht, glaube ich, nur zumindest lag Wikipedia, aus Wennim 1 und 2 Morbius, Eins, zwei, drei weiteren Realfilmen, die alle kein Spider-Man beinhalten. Und Spider Verse im Animations-Genre ist noch nicht mal Teil von diesem, Also es ist es ist ähm verwirrend. Es ist äh, falsch und das Einzige, was ich da sehen kann, als als, Rettung aber als Versuch einer Rettung ist das irgendwie an diese populären Sachen ranzupflanzen und wir haben so ein bisschen in den Postkollecin von Wennom äh eins und zwei irgendwie gesehen, dass Venom ja irgendwie ins MCU gebeamt wurde, um dann aber ganz schnell wieder zu verschwinden. Also das fand ich halt auch recht spannend.
Lara:
[1:50:28] Ja, ich glaube, das war auch die einzige Art, das zu machen und, Dann nie wieder. Ich glaube, das war auch so ja, okay, wir wissen hier XY und das ist ein netter Gag, aber mehr können wir damit nicht machen, Und ich äh glaube, das wird auch nicht passieren. Ich glaube, äh der einzige wirkliche, gangbare Weg ist für Sony, dieses extra Sony Universe Spyder Universe um Venom und Co einfach leise, zurückzutreten und nicht weiter zu produzieren.
[1:50:59] Eine andere Rettung gibt's für mich eigentlich nicht, weil ich glaube nicht, dass wenn du morebius und Venom äh und tatsächlich ins MC holst, Dass das funktionieren wird. Ich es ist äh das ist mit da müssten die das alles so krass auch wieder umschreiben. Ich bin ja jetzt schon gespannt und ähm das ist das ist ein kleiner.
[1:51:20] Noch kleiner Haken, den der mir vielleicht verziehen möchte, weil er mit Spiderman nichts zu tun hat, aber ich bin ja schon gespannt, wie jetzt die Netflix Figuren, ins MCU integriert werden. Das haben Sie ja schon angefangen. Es es gab ja schon einen Auftritt von äh Wilson Fisk und es gab einen von der Devil und es wird wahrscheinlich noch mehrere Auer geben, Jessica Jones, was soweit ich weiß und vielleicht sogar Location.
Und ich bin da auch sehr gespannt, weil allein diese kurzen Auftritte haben schon gezeigt, dass das andere Figuren werden. Was ja in völlig in Ordnung ist, ne, Müssen ja nicht mal aus einem anderen Universum sein, um anders zu sein, aber das da hat man schon gemerkt, gerade bei der Devil, der Auftritt in Ski-Hulk, Da haben sie da haben sie schon viele Leute gesagt, die der Devil-Serie damals sehr geliebt haben auf Netflix. Das ist nicht mein der Deffel so im ganz runtergebrochen, an dir an dieser Aussage kann man auch viel diskutieren, aber es zeigt, dass man nicht einfach eine Figur nehmen und in ein anderes äh filmisches Universum schmeißen kann, ohne äh da Reibungspunkte zu äh generieren und man kann, Venom und Morbius, so wie sie jetzt sind, nicht ins MCU schmeißen, weil es nicht stimmig wäre. Es wäre einfach nicht stimmig meiner Meinung nach und.
Christian:
[1:52:37] Ja
Lara:
[1:52:38] Deswegen sehe ich da kein kein, Potential, dass das so passiert, ähm dass Wennom und Mobbis und keine davon ab, vielleicht im MCU auftauchen oder eben in einem Spider-Wirst-Animations-Universum, das ist, Eine ganz andere Geschichte. Das halte ich für sehr wahrscheinlich, gerade mit Venom, aber äh Morreus weiß ich nicht, außer, dass es vielleicht auch als Meme über den Film wieder auftaucht.
Christian:
[1:53:02] Glaube ich auch, dass ich dass meine große Hoffnung, dass da irgendwie Morbin Time äh äh passiert äh aber ähm, Ja ich ich kriege die Reihenfolge jetzt nicht mehr so ganz, weil ich die so ein bisschen durcheinander geguckt habe. Ich glaube nämlich, dass bei Venom zwei, Spoilern wir einfach mal ein bisschen, weil okay. Äh am Ende von Venom zwei in der Szene ist es ja so, dass Eddie Brook auf einmal ähm, irgendwie verschwindet und dann anscheinend im MCU auftaucht, Weil er im Fernsehen sieht, dass ähm Till Jonason, den wir auch schon in einem zweiten Tom Holland Spiderman gesehen haben im Fernsehen zu sehen ist Also da ist die Verbindung schon mal irgendwie gesetzt und auf einmal ist er irgendwie da. Und dann war es doch noch eine Postcreditszene in einem MCU-Film. Ich glaube, bei Doktor Strange?
Was dort, Oder war's bei dem ich glaube, ich glaube, das war Doktor Strange, genau. Ich glaube, das war weil der auch danach kam. Dass dann ähm Venom, also Eddy Brook, äh immer noch da in dieser Bar irgendwie sitzt im MCO, aber sofort wieder verschwindet.
Lara:
[1:54:23] Das war tatsächlich, das war tatsächlich am Ende von dem dritten Tom dieser ähm wo wo Garfield und Tobi Mick war ja auch aufgetreten sind.
Christian:
[1:54:32] Genau. Ähm ja, was meine These noch mehr unterstreicht. Ähm weil der ja von Marvel äh produziert und gedreht wurde. Ähm, Ich glaube, man sieht da, dass da irgendwie so ein Tropfen Wennom Materie irgendwie noch übrig bleibt, ja so große Tür aufgemacht. Wer weiß, jetzt ist auf einmal irgendwie so möglicherweise Venom im MC äh noch zurückgeblieben. Aber ich hatte so den Eindruck eben, weil ja diese beiden Studios ähm, also Sony macht ja so die eigenen Filme und ich hatte so das Gefühl, dass so diese Post Creditin bei Venom so dieses wir schmeißen ihn rüber ins MCU, sodass Maximum an, Möglichkeit war, was die Verträge hergeben, ja, so die ist ja auch nur eine Andeutung.
Lara:
[1:55:17] Ja und es ist vor allem auch nur Tom Holland. Äh ähm Tom Hardi ist man sieht in beiden Szenen kein Venom.
Christian:
[1:55:23] Genau. Genau, man sieht auch keinen Tom Holland und man sieht keine anderen äh so.
Hatte ich das Gefühl, als Marvel wieder dran war zu produzieren innerhalb dieser Spider-Man-Konstellation, dass die gesagt haben, du komm, geh weg hier. Komm, schleich dich wieder zurück. So, das halten wir keinen Film durch. Das machen wir hier ganz, Den schnipsen wir hier wieder aus unserer Welt raus, weil das wollen wir gar nicht haben. Sony hat uns da irgendwie so ein Ei ins Nest gelegt und gesagt so, na ja, was wäre wenn? Und.
Lara:
[1:55:51] Ich hätte auch gar nicht zu der Narrative gepasst, weil die die Schurken oder die Figuren, die in dem dritten Tom Holland Film mit äh durchs Multiversum kommen, so sind alle aufgetreten in den Original jeweiligen Stiderman Film und Venom ja nirgends. Das heißt, Niemand würde ihn kennen und er würde niemanden kennen. Das Würde einfach, wie soll das funktionieren? Also wie soll man das erzählerisch machen, ohne einen komplett neuen äh Strang aufzumachen, das klappt halt einfach nicht.
Christian:
[1:56:18] Das ist aber für mich so so bezeichnend auch wie Sony irgendwie agiert, weil die werfen auch nur an die Wand gucken, was kleben bleibt und relativ überraschend war der erste Wenn im, sehr erfolgreich, Ähm was Sony vielleicht auch nicht so gesehen hat, wenn der nicht so erfolgreich gewesen wäre, dann würden wir auch nicht mehr über das Sony Spider Man Universe sprechen, weil dann hättest du es auch gar nicht, dann hätten sie das gar nicht nochmal versucht. Ähm, Ich glaube, dass die halt und das ist halt eben so dieses dieses Unbeholfene auch oder dieses ähm Zynische irgendwie auch zu sagen. Also die versuchen krampfhaft, das, was den Leuten irgendwie gefällt so so stark wie möglich ähm an irgendwas ranzu Kleben, was den Leuten noch mehr gefällt. Also dieses nicht irgendwie aus sich selbst heraus mit einem Anspruch zu sagen, okay und wir Wir wollen hier etwas aufbauen und wir stecken die Arbeit irgendwie rein. Das passiert in diesem Animationsbereich, glaube ich, sehr stark, aber auch da wird mich nicht wundern. Genauso wie diese wirklich, fast schon obszönen Productplacements bei Sony. Im Sony Film erkennst du immer und zwar daran, dass die Leute Sony Kopfhörer tragen Sony-Handys benutzen, eine Playstation bedienen, einen Blu-ray-Player äh also dieses Sony-Pod auch bei James Bond, da gab's auch Filme, so also da bin ich auch aus fast ausm Kinosessel gefallen, weil, wir da immer wieder dieses Product-Placement so unter die Nase gerieben bekommen, Sony, Sony, Sony, Sony.
Lara:
[1:57:40] Ist bei dem äh Animations-Pider-Man tatsächlich auch so. Da fällt es aber nicht so auf, weil es dadurch, dass es halt animiert ist, nicht so eindeutig immer erkennbar ist. Also auch Miles hat, wenn ich mich nicht irre Sony Kopfhörer, man sieht äh an irgendeiner Stelle einen Playstation-Controller durch die Gegend fliegen. Äh all diese Dinge kommen da auch vor, was Geht unter, weil's eben nicht so eindeutig ist, wie wenn du's als reales als realen Gegenstand irgendwo siehst, ne?
Christian:
[1:58:06] Genau und auch nicht so krass in den Vordergrund gespielt. Also da ist jetzt keine kein close up auf den Blu-ray-Player wie damals bei James Bond. Also, aber es ist halt immer so bei bei Sony Film und ich find's so unbeholfen und das auch da Spider verse hat's relativ reduziert und musste es wahrscheinlich machen und alle anderen Filme so machen das so So Inception, Horn-mäßig und hier Sony. Ähm und auch da so unbeholfen geht Sony mit allem. Also Sony hat kein Sony hat kein Gespür.
Kein Geschmack, kein kein äh kein Gefühl dafür, was die Leute irgendwie wollen, wie man mit Spiderman irgendwie umzugehen hat. Deswegen ist Spiderman bei Marvel gelandet. Deswegen ist dieser ganze Animationsbereich, glaube ich, auch so, unter Verschluss irgendwie vom Sony Imperium irgendwie gelaufen und hat so Trotz Sony irgendwie so was äh.
Lara:
[1:58:58] Wahrscheinlich, weil es einfach komplett andere Sektionen innerhalb des Konzerns sind, Wahrscheinlich sind die Realfilmproduktionen und äh alles, was unter Animation läuft, einfach so weit voneinander entkoppelt, dass das auch andere Bosse sind jeweils, weißt du?
Christian:
[1:59:13] Ich ja ja ich glaube auch. Ich glaube die Excel-Tabelle hat nicht so viel Einfluss auf den Animationsbereich gehabt, weil irgendwo die variable Beianimation in der Excel-Tabelle ist Für Kinder und damit nicht so relevant. Und ich habe ein bisschen ich habe tatsächlich ein bisschen Angst jetzt bei den Fortsetzungen, dass die Excel-Tabellen entsprechend angepasst wurden.
Dass da jetzt so dieser Corporate Overlord so von oben so so, mäßig so diesen ganzen Frame einnimmt und sagt oh wir haben gehört ihr macht hier Filme die die Leute interessieren, Jetzt können wir doch mal an die coolen Kinder uns widmen und sagen, hm, haben wir nicht hier einen neuen Walkman irgendwie in der Produktionsabteilung, den wir vermarkten müssen. Vielleicht könnt ihr nicht eine Szene mit einem Walkman noch machen, so Ich habe ich habe vorsichtige Angst, was die Fortsetzung angeht.
Lara:
[1:59:59] Sage, ich sag's mal, ich sag's mal auch so, äh die die zwei Fortsetzungsfilme, allein da schon dass ihr schon zwei gleichzeitig produziert werden und innerhalb von einem Jahr dann auch rauskommen, dass, bürgt sehr viele Gefahren. Das ist aber leider ja bei allen Fortsetzungen von überraschend erfolgreichen Filmen so, dass sie Leute, die es machen oder die das Geld geben, das Ganze übertreiben oder in die falsche Richtung steuern oder eben, das, was ich vorher mit Seele und Geist und Spirit und all das, was wir gesagt haben, was der erste Teil so gut verkörpert, dass der in den Hintergrund gedrängt wird oder rausgesaugt wird oder geblasen, wie auch immer und das ist natürlich hier ein ganz eine ganz große Gefahr, zumal, Das Thema Multiversum ja das Ganze noch befeuert. Und das sehen wir ja jetzt schon an den Trailern. Hier geht's ja jetzt dann richtig ab. Also hier haben wir ja dann nicht nur, Meist trifft auf drei andere Spyder-Personen oder vier, sondern wir haben meist trifft auf in findet Number, also unendlich vieles bei der Person und äh es gibt eines beider Personen, die versucht, das Ganze irgendwie auch zu ordnen. Das ist eben dieser äh dieser ähm ähm.
[2:01:14] Future Spider-Man, ich habe gerade den genauen äh das genaue Adjektiv nicht nicht im Kopf ähm äh das ist Miguel aus der Future, aus dem aus der Zukunft, äh der ja in den Schwellen auch schon auftaucht und die Frage wird halt sein.
[2:01:30] Während sie's überfrachten oder kriegen sie's anhand von der äh etablierten Figur Miles diesmal hin, Dass es äh irgendwo geerdet im besten Sinne des Wortes bleibt und man eben nicht überfordert wird oder dass es eben, doch alles dann nur noch oberflächlich wird. Ähm das ist aber ja auch immer das Problem auch von Fortsetzung und unabhängig davon, die erste der erste äh Film bietet halt auch durch die Origin immer schon ähm einen halben Film mindestens oder 3viertel Film, den man erzählen kann. Da kann man sich sehr drauf verlassen.
Was ist jetzt die Story von den nächsten zwei Filmen? Was wird damit gemacht? Was sind die sogenannten Heldinnenreisen, die da passieren werden? Weil er ja jetzt eigentlich der der ist ja jetzt.
[2:02:19] Ausgewachsen in dem Sinne. Er hat ja seine Identität gefunden. Was wird also der was wird also das, Problem von von seiner Charakterseite sein oder gibt's keins und er muss einfach nur die Welt retten oder andere Leute zu ihr zu ihrer Identität zurückfinden lassen oder was auch immer Diese Gefahr sehe ich natürlich ganz ganz stark auch. Also ich bin mir sicher, alles was wir so auf technischer Seite gesagt haben, das wird hier, Genauso bombastisch sein und genauso gut funktionieren. Ich glaube, da werden sie das richtige Maß finden. Aber inhaltlich, bin ich natürlich auch da vorsichtig geworden einfach weil wir, alle in unserem Alter in den letzten Jahren auch oft genug enttäuscht wurden. Ich glaube für Leute, die den ersten ähm animierten Spider Man Film mit 16 auch gesehen haben, die Fortsetzung sehen werden. Ich glaube, da ist das Potential, dass die enttäuscht werden, relativ gering.
[2:03:15] Weil ich glaube, die die äh natürlich auch, noch vielleicht noch nicht so viel anderes gesehen haben, die auch nicht so oft enttäuscht worden sind und so weiter.
Es kann natürlich sein, dass die auch komplett enttäuscht werden, aber allein glaube ich schon und da haben wir das habe ich am Anfang ja angedeutet, da sollten wir vielleicht jetzt am Ende auch nochmal rauskommen, was die Bedeutung von einem Miles Morales für viele marginalisierte Gruppen hat, ähm ist da da glaube ich das Potential, dass die da irgendwie das, Scheiße finden werden oder dass der Humbug mitgemacht wird, zu groß. Das äh ein bisschen äh kann man das vergleichen mit der äh im MCU, mit mit Black Panther und Vokanda?
Forever, nur dass da das große Problem halt war, dass sie auf Produktionsseite mit dem Tod des des Hauptdarstellerns umgehen mussten.
Aber da ist ja auch eine enorm große Bedeutung für diese Community gewesen, und ähm die hat sich auch über den zweiten Film getragen, obwohl der ja dann ganz anders aufgebaut war, Wie wie gut man den äh äh das ist trotzdem eine individuelle Sache. Das will ich jetzt niemandem vor vorgreifen. Aber daran kann man's vielleicht sehen, dass ich glaube, dass es, auch der zweite Film einfach dieses diese Bedeutung festigen wird, die der erste Teil auch gemacht hat.
Christian:
[2:04:37] Und gleichzeitig ähm jetzt, wo du das so ausformulierst, muss ich wieder an das Kernmotiv des ersten Films denken, nämlich Erwartung?
Große Erwartungen, die an Miles gesetzt wurden, filmisch wie auch über den Film hinaus. Ne, da kommt auf einmal ein neuer Spider-Man, in einem Animationsbereich, was was was kann der, was soll der, was will der?
Skepsis, die damit verbunden ist. Ähm ich glaube, dass so, ähm also das das Motiv, Erwartungen könnte ich auch in einem zweiten Film nochmal äh vermuten, die durchaus anders jetzt sind, ne. Also die Erwartung ist jetzt nicht, Ähm also vielleicht so eine Grundskepsis ist abgebaut, aber jetzt, ich meine gut, wir sind vielleicht doch ein bisschen spezieller, weil wir sehr intensiv Filme gucken, sehr intensiv drüber nachdenken, ist unsere äh also haben wir jetzt neue Erwartungen an den zweiten Teil oder neue, Skepsis, neue Befürchtungen auch. Ich bin mal gespannt, ob der Film dieses Motiv irgendwie aufgreift, weil wie du sagst, so die die Leute aus diesen Communities, die sich das erste Mal auch in dieser Figur Miles Morales Auch äh filmisch irgendwie auf der Leinwand sehen. Die haben ja jetzt auch Erwartungen. Ja, also der Film also, Der Film kann nur scheitern, aber die Erwartungen sind halt, glaube ich, sehr hoch, Aus allen möglichen Bereichen und da bin ich mal gespannt, ob das auch filmisch irgendwie ähm thematisiert wird, weil jetzt.
[2:06:03] Werden Erwartungen nicht nur an Miles Morales, sondern auch an seinen Spiderman gerichtet und die Welt, sein Universum, sein seine Welt kennt ihn ja jetzt auch als Spider-Man und, kann er vielleicht jetzt auch diesen Erwartungen gerecht, also ne, Gleiches oder Ähnliches Motiv, aber neu mit einem neuen aus einer neuen Perspektive vielleicht.
Lara:
[2:06:22] Also zum einen habe ich gebe ich da den den Leuten, die den ersten Animationsfilm sich ausgedacht und produziert und und geschrieben haben ähm jetzt aufgrund meiner Begeisterung, Der Qualität des ersten Films ein Vertrauensvorschuss, muss ich ganz ehrlich sagen. Also äh hier den den Film geschrieben haben und die, die auch Regie geführt haben. Ich habe Das Vertrauen, dass die auch weiterhin ein Gespür für die Figur haben und auch ein Gespür, was diese Erwartungen angeht, Und das andere ist, dass Sie sich ja auch genau dabei schon auf die Figuren.
[2:07:08] Historie in den Comics berufen können, denn als Brian Michael Bennes und Sarah Piccelli die Figur erfunden haben 2011, war's ja ähnlich. Das war der erste schwarze Spider Man. Es war der erste schwarze, Äh Jugendliche, Superheld, der in so einem großen Franchise überhaupt aufgetreten ist. Es war ein Riesending. Und es war sofort ein Riesenhit, ist bis heute sind die zwei großen von Ultimate Spiderman mit die best bewertetsten in in Leserinnenkreisen sage ich mal und äh Da kann man sich ja auch gucken, wie sind die denn damit umgegangen nach dem ersten Story arg? Der damit geendet hat, dass ähm, als Morales offiziell Spider Man wurde, also an einem ähnlichen Punkt ist wie jetzt in dem Animationsfilm. Ähm und wie sieht da wie dann, Damit umgegangen wurde in auf der Comic-Ebene, da da können Sie ja sehen, was haben die inhaltlich gemacht, wie waren die Reaktionen und können damit sich auseinandersetzen. Also die haben ja auch, sage ich mal, Material, von dem sie lernen können. Sie fischen jetzt nicht im Trüben, Und ich glaube, diese zwei Faktoren stimmen mich eher optimistisch, was jetzt den zweiten Teil angeht.
Christian:
[2:08:28] Ich bin eigentlich auch Optimist. Ich bin vielleicht nicht optimistisch. Ich bin vorsichtig.
Ich möchte nicht, dass mein kleines, zaghaftes, äh so wunderbar ausgefülltes Herzchen äh nach diesem ersten Film so ein so ein so ein so ich möchte nicht enttäuscht werden, weißt du.
Lara:
[2:08:47] Ja natürlich, natürlich und das ist ja, das ist ja auch diese diese Angst vor Enttäuschung äh ist ja, kommt ja auch nicht von ungefähr. Die kommt daher, dass wir von Filmen, Ähm und oder anderen Dingen von die wir irgendwie lieb gewonnen haben mehr als einmal enttäuscht wurden. Innerhalb des Spider-Man äh Bereichs ja schon. Also ich meine ähm, Der Erste, der die der zweite Torben Mc Wire Film ist einer der besten Fortsetzungen, die es gibt. Der wird immer noch auch als eine der besten Spider-Man-Filme heutzutage ähm betrachtet, weil er eben, weil er einem genau das hingekriegt hat, Die Fortsetzung von Andre Garfood ist genau das Gegenteil. Da sind alle enttäuscht gewesen und bei Tom Holland ist es auch so, dass ich persönlich von Film zu Film eher, enttäuscht war und er da nur die Kurve gekriegt hat, weil er eben dieses die im im dritten Teil diesen Schritt gewagt hat, Historie und diesen dieses Mysterium aufzugreifen und.
[2:09:47] Wirklich auch adäquat hinzukriegen, ähm aber der zweite Tom Holland-Film, den fand ich nicht so gut mit Mysterio und diese Welttour und diese äh äh Europaklischees und so weiter, aber ähm, Es gibt ja auch noch eine ganz handfeste Metaebene, denn, Warum gab's denn überhaupt Miles Morales als Figur? Das ist damals wirklich auch eine handfeste Reaktion gewesen auf die Wahl von Barack Obama als ersten, schwarzen Präsidenten.
[2:10:19] Ja, weil die, weil der, weil der Editor entschieden von Marvel Comics damals gesagt hat Extralonzo das war der Katalysator. In einer Welt, in der es einen schwarzen amerikanischen Präsident gibt, muss es auch einen schwarzen, Spiderman geben. Das war 'ne ganz bewusste politische Entscheidung im Sinne von wir wollen die Realität wiederspiegeln, nicht wir wollen da eine Agenda pushen Die Realität wiederspiegeln. Die war ja damals so, dass Barack Obama der Präsident war und der kam ja auch mit riesen Erwartungen in dieses Amt.
Und viele dieser Erwartungen wurden während seiner Präsidentschaft ja schon enttäuscht, grade von den Schwarzen äh Amerikanerinnen in, äh in in in den USA, Auch das führte gerade auch dazu, aber nicht nur dazu, dass dann eben der Backlash kam und plötzlich jemand wie Trump an die äh an die Macht kam und deswegen ist es so, dass, Diese diese Erwartungen, die jetzt mit diesem.
[2:11:21] Film kommen. Auch hier sich vielleicht widerspiegeln. Also wenn es kann sein, dass die Macherinnen oder, Die Leute, die die Animationsfilme jetzt äh schreiben und Regie führen, dass vielleicht auch in dem Film reflektieren, dass Erwartungen enttäuscht werden. Das, und Spiderman Erwartungen in seiner Welt enttäuscht hat zum Beispiel und wie gehe man da, geht man damit um, Das wäre halt wirklich krass, das zu sehen, wenn sie das, wenn sie so weit gehen, weil das auch wieder die Reflexion von der Realität ist mit Trump und, Wie auch immer, was jetzt danach noch kommt, so. Also ich bin sehr gespannt, wie wie das wie wie diese wie die Reflexion der realen Welt hier in diesen Animationsfilmen, wie weit sie reindringt oder ob sie's komplett aus aus, Wollen, weil die Figur von diesem, Äh Spider-Man Beyond oder Future Spiderman die ähm ist ja durchaus was man bisher so weiß in den in den in den Trailern für den Film eher abbivalent sage ich mal, Und dementsprechend bin ich sehr gespannt, wie sie damit umgehen.
Christian:
[2:12:29] Das habe ich richtig Bock, richtig Bock auf die Fortsetzung.
Lara:
[2:12:35] Das freut mich.
Christian:
[2:12:37] Es braucht es braucht immer eine Fallhöhe bei solchen Sachen, ne? Es braucht immer diese diese diesen ja ich habe Bock, ich habe jetzt wirklich äh ich bleibe vorsichtig, aber das liegt in in meiner Natur, aber ja, also ich ich sehe jetzt, ich sehe jetzt Möglichkeiten, wo ich vorher Fragezeichen gesehen habe, um es mal so zu formulieren. Ähm, In diesem Sinne würde ich sagen, machen wir das auch erst mal hier zu, denn äh Spider Man in new Universe into the Spiderverse haben wir jetzt, glaube ich, ganz gut äh, erstmal eingeordnet ich freue mich freue mich sowieso ich freue mich natürlich auch auf den Film ich hoffe auch dass ich den im Kino gucken kann und so richtig schön trotz Erwartung und, um diesen Film einfach irgendwie weggeblasen werden kann. Das wäre also ein gutes, ein gutes Kinoerlebnis so. Ich freue mich drauf, Ich bin gespannt, was was uns äh präsentiert und erzählt wird. Ähm, Ja zu guter Letzt so, äh wenn wir am Ende sind, äh darfst du auch nochmal gerne auf dich und deine Projekte hinweisen. Wir haben's am Anfang schon erwähnt, äh Comic-Invasion hier in Berlin vom äh sechsten und 7ten Mai, falls ihr das rechtzeitig hört hinter, hinter, hinter und was gibt es denn noch von dir und mit dir? Bist du überhaupt noch auf Twitter unterwegs? Ich weiß gar nicht.
Lara:
[2:13:52] Ja, aber ich also ich bin schon noch unterwegs dort und, Bin aber versuche aber so ein bisschen mich davon loszueisen, weil ich schon merke, dass es einfach graduell schlimmer wird und alles, was Elon Musk macht.
Hin und her äh das das wird ich glaube das wird auch nicht auf auf von Dauer sein. Ich glaube, wird nur immer schlechter werden und irgendwann wird die Plattform nicht mehr benutzbar sein. Wenn ihr mir trotzdem dort folgen wollt at mit drei A hinter dem K könnt ihr mich finden. Ansonsten bin ich auch schon auf Mastodon.
Falls ihr mich da finden wollt, ähm da bin ich nur Lara K ohne ohne irgendwelche As und bin auf dem äh auf der Instanz Metalhead Club.
Äh wir können das natürlich bestimmt irgendwie verlinken in den Shownotes, dann.
Christian:
[2:14:44] Wollte ich gerade sagen. Ist ja auch immer so ein äh Sack voller Schmerzen, was das angeht, aber wir verlinken's einfach, dann klickt euch durch und dann folgt ihr und dann ist gut.
Lara:
[2:14:51] Und wenn ihr äh meine Arbeit weiterverfolgen wollt, äh unabhängig davon, dann am besten ähm Polygamie Punkt DE. Wir haben da den Policast. Das ist unser Podcast zu Popkulturellen Themen Aller Couleur äh nicht nur aber auch MCU und Superheldinnen ähm und auch viele Spieler natürlich, aber auch Serien und und so weiter, und ansonsten könnt ihr mich ab und zu mal bei Deutschlandfunk Kultur hören da bin ich ab und zu im im Kompressor, Zu unterschiedlichen Themen. Also hört einfach generell Deutschland und Kultur, Kompressor, das ist ein sehr gutes äh Popkultur Magazin, das montags bis freitags immer um äh zwischen zwei und 3 läuft.
Kann ich nur sehr empfehlen und ja das ist glaube ich das wo wo wo wenn Leute mich jetzt interessant finden, dann können sie mich da schon bestimmt irgendwie finden. Ähm aber ansonsten unterstützt mal hier ähm die Second Unit, die hat's verdient.
Christian:
[2:15:47] Dankeschön, das äh das war jetzt nicht vorbereitet, das hat mich jetzt ein bisschen aus der Spur geworfen. Ähm.
Lara:
[2:15:52] Mir leid, aber ich kann's mir nicht verkneifen, weil ich finde, die Arbeit, die du tust, auch extrem gut und wichtig und du bist, Also die Second-Unit ist für mich halt auch eines der positiv Beispiele von solchen ähm und Sachen in diesem Internet, weil's einfach so viel so viel Schlechtes gibt, so viel Klickbild, so viel oberflächliches und äh bla bla von irgendwelchen Leuten, die einfach nur ihren in denselben Stiefel und Stick haben und äh ich habe das Gefühl, dass bei dir ist es auch so, dadurch dass du nimmst dir nicht nur die Zeit, sondern du denkst dir auch was dabei.
So und beleuchtest auch mal solche Themen von mehreren Seiten als nur die äh drei Standardthemen, auf die jeder so kommt und das finde ich äh extrem wichtig.
Christian:
[2:16:36] Was weiß ich eigentlich? Ja, danke. Danke. Ich kann dich gut mit Komplimenten. Ich sage einfach danke.
Ähm ja, wollte eigentlich nur sagen, dass die Dinge, die du tust, die äh werden wir natürlich äh verlinken. Klickt euch da gerne durch. Folgt, hört, liket, äh Herz, und äh die Dinge, die ich sonst noch so tue und die wir hier sonst noch so tun, findet ihr auf jeden Fall bei Secondtunit minus Podcast Punkt DE. Ihr könnt diesen Podcast äh abonnieren, also, Wo auch immer ihr gerade seid, um das zu hören, da gibt's garantiert so einen Abonnieren-Knopf. Wenn ihr noch mehr hören wollt, dann geht das am einfachsten, Ihr könnt das Ding unterstützen by Steady, wie schon erwähnt. Ihr findet auch da bei uns im Blog unter Slash unterstützen, entsprechende Hinweise, wie und wo und was und, zu äh guter Letzt denkt noch an den Newsletter, ne? Also wenn ihr auch ein bisschen äh informiert sein wollt, du hast es schon erwähnt, Twitter ist äh ein äh brennender Mülleimer, Mastredon hat auch so seine Schwierigkeiten. Ich versuche jetzt einfach mal ein bisschen in einem guten alten Newsletter Format zu arbeiten und das könnt ihr dann einfach abonnieren. Ist verlinkt, findet ihr auf Steady. Äh in diesem Sinne sage ich einfach mal vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank fürs Mitmachen und bis zum nächsten Mal, tschüss und ahoi, tschau.