Second Unit #344 – Planet Der Affen: Revolution
2022, Second Unit
Second Unit
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Transcript
Christian:
[0:27] Neuen Ausgabe der Second Unit. Wir sind mittendrin, also wirklich jetzt mittendrin in unserer.
Dreiteiligen Planet der Affen, and Revolution and Evolution. Wir sind äh.
In der Planet der Affen Prikel Trilogie. Mein Name ist Christian Steiner und ich habe bei mir die wunderbare Maria Engler AKA, die Filmguckerin, hallo.
Maria:
[0:55] Hi, hallo.
Christian:
[0:57] Hast du was vorbereitet? Ist das äh jetzt die affenstarke, affengeile, affen äh tolle äh.
Maria:
[1:05] Ja, ich habe was vorbereitet. Ich glaube, ich lauste Affe, dass du hier so ein komisches und so machst, mein Lieber.
Christian:
[1:11] Oh, der ist okay, sehr gut. Sehr gut.
Maria:
[1:12] Ne? Ja, da gerne.
Christian:
[1:15] Damit haben wir auch schon wieder so die Taktung, ne, so innerhalb der nächsten Stunde wird dann wahrscheinlich das nächste der nächste Affengag äh erfolgen. Falls.
Auch vorbereitet.
Maria:
[1:25] Möglich, wer weiß.
Christian:
[1:26] Alter, ich freue mich. Ich freue mich. Also aus verschiedensten Gründen, aber eben auch aufgrund toller Affenwitze. Ähm falls ihr euch fragt, was? Ja, äh wir sind dabei, diesen Planet der Affenfilme zu besprechen,
Das hier ist die äh zweite Ausgabe, weil's der zweite Film, dieser ähm Prequirl Trilogie ist, aber wir haben auch noch einen kleinen ähm,
Verweis auf Steady, denn dort gibt es noch eine Bonusfolge von uns. Da haben wir uns auch mit dem Film von 1968 auseinandergesetzt mit dem Original, mit dem aller aller aller allerersten Film und das ist bei Steady,
verfügbar. Also wenn ihr diesen Podcast bei Steddy unterstützt, dann klickt euch da mal durch, dann habt ihr in eurem auch schon diese Folge und könnt diese Folge dann dort hören und ähm ja,
Ein kleines, ein kleines Dankeschön an euch, ein kleines Dankeschön in Podcastform und äh ja eine.
[2:19] Kleine Hausaufgabe für uns hat uns in der letzten Ausgabe hier in dem normalen Feed
zu äh Planet aufm Planet der auch schon geholfen, diesen achtundsechziger Mama wieder auszupacken und zu sagen, was ist jetzt anders, wie verhält sich dieser neuere Film dazu?
Und ähm genau, jetzt sind wir aber so mittendrin in der Trilogie und äh mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich bin gespannt, was du sagst, Maria. Ähm,
lass uns vielleicht doch direkt ins Vorverständnis einsteigen. Doch bevor wir genau das tun noch ein Hinweis zu unserem Sponsor
Diese Ausgabe der Second Unit wird präsentiert von York On Demand. Das Streaming-Angebot der Berliner York Kino Gruppe bietet eine kuratierte Auswahl an Filmen, die alle ohne Abo und im Original mit Untertiteln angeboten werden.
Auswahl wird vom Programmteam der Kinos handverlesen vorgenommen. Viele Filme, über die wir im Podcast sprechen, versandten auf dem Streaming-Dschungel. York on Demand bietet ihnen ein Zuhause.
Hier gibt es auch eine eigene Sektion zum deutschen Film und dem wunderbaren Film Lara, den wir in Ausgabe Nummer 337 ausführlich besprochen haben. Falls ihr also den Film in unserem Podcast nachholen wollt, dann schaut mal bei vorbei.
Alle weiteren Infos in unseren Shownotes, da findet ihr auch ein Banner zum Klicken oder ihr geht einfach auf On-Demand Punkt York Punkt DE. York mit CK geschrieben. Wir sagen vielen Dank für die Unterstützung.
Und damit kommen wir jetzt zum Vorverständnis und für dich Maria war das die Erstsichtung.
Maria:
[3:49] Ja, jetzt wirklich. Also ich hatte ja ähm erst gedacht, ich hätte da also ursprünglich ich hatte nichts davon gesehen, da habe ich gedacht, okay, bei dem ersten Film habe ich so ein bisschen gedacht, also irgendwas kommt dir bekannt vor. Aber bei dem jetzt äh den habe ich wirklich tatsächlich noch nie geguckt ähm und
Ich war dann nach dem ersten Teil doch sehr gespannt wie es weitergeht und zwar dann wirklich sehr positiv überrascht von diesem Film.
Christian:
[4:10] Das freut mich. Ähm.
Ja, das freut mich sehr, weil ich den auch wirklich sehr stark in Erinnerung hatte und das ist ja eigentlich auch ein bisschen der Grund, warum wir das hier machen. Wir wollen mehr Dreves besprechen. Ja, ich hatte den Film auch schon geguckt. Ähm ich habe grad eben nochmal in Vorbereitung durch meine Letterbox äh Listen so
durch mein Profil. Ich habe den gar nicht dort bewertet. Äh das heißt, das muss schon länger her sein, glaube ich oder ich habe vergessen Rewe zu schreiben, aber es passiert selten.
Ich hab's dann eher beim dritten Teil noch mal äh geschafft, dort ein ein ein Review zu schreiben. Aber ja, ich habe den zweiten ähm sehr gut in Erinnerung gehabt und ähm meine Erinnerung hat mich nicht getrübt.
Jetzt geht's hier wirklich los, ey.
Maria:
[4:51] Oh je.
Christian:
[4:54] Vielleicht übernimmst du einfach mal und kannst schon mal den Plot ein bisschen zusammenfassen, während ich versuche mich hier hustend äh vom Mikrofon wegzubewegen. Also.
Äh Planet der Affen, Revolution.
Maria:
[5:08] Revolution ist der deutsche Titel also oder Revolution warum nicht? Letztes Mal haben wir eine Prävotion genannt, also sollten wir auch dabei bleiben bei unserer deutschen Aussprache, finde ich. Genau ähm ja die Handlung.
[5:20] Hat sich jetzt hier ähm bisschen weiter bewegt. Es gibt einen Zeitpunkt von zehn Jahren nach dem ersten Teil ähm und am Anfang sehen wir dann so eine kleine ja News
Map-Montage, also alles ein bisschen durcheinander. Also wir sehen so
Ja so ein so wie der Virus sich ausbreitet auf der Erde in in Form von einer Karte, von einer Weltkarte, wo eben so so Pfeile von A nach B springen, also uns ist hier klar, irgendwie musbreitet sich hier aus
dann eben immer so wie Nachrichtenbilder von Menschen, die irgendwie schrecklich krank sind, ähm bisschen Obama gibt's noch, der von der ernsten Lage spricht und so weiter. Ähm uns wurde also hier in sehr kurzer Zeit mitgeteilt, ähm die Menschen sterben an diesem Virus
bekämpfen sich irgendwie auch in dieser in dieser neuen Weltordnung. Und ja dann ähm dann gibt's eigentlich einen direkten Schnitt zu unseren Affen,
zu ihrem Dschungel ähm und äh ja dort gibt's eine wilde Jagd ähm von Affen auf Pferden, die irgendwie ähm so Rehe jagen,
alles sehr aufregend, schon direkt am Anfang und wir werden hier sozusagen in diese Affengesellschaft erstmal eingeführt ähm und wir finden dann eben Ceasar wieder vor, der jetzt Familienvater ist und Anführer dieser Gruppe.
Ähm.
[6:38] Und eben ja, also so eine eigene, so eine eigene, super krasse Affenfestung hat und ganz oben wohnt, äh wie sich das eben gehört für den Herrscher.
Und genau, dann ähm eines Tages kommen eben Menschen in diesen Wald, ähm die Affen dachten schon, die Menschen gibt's schon lange nicht mehr, aber anscheinend doch ähm und einer der Menschen ähm verletzt einen Affen mit seinem,
Schusswaffe, hier eindeutig äh sind wir gegen Schusswaffen in diesem Film. Ähm und ja und äh die Menschen werden also dann vertrieben, anstatt umgebracht
Und ähm einer der Menschen merke, ähm der auch unser Protagonist sein wird, kommt da nochmal zurück ähm mit einer kleinen Gruppe, denn sie wollen eigentlich einen Damm
ähm irgendwie, also eine Strom Strom brauchen sie und wollen dafür diesen Damm erreichen und irgendwie alles reparieren und der ist nur dummerweise im Affengebiet.
[7:27] Und ja, die ähm genau, sie lassen sich dann doch darauf ein, die Affen ähm und arbeiten dann schließlich sogar zusammen.
Und der hier unser so ein bisschen der Antagonist ist also noch hier im im äh gemeinsam mit den Affen unterwegs ist ähm ist eigentlich super misstrauisch gegen die Menschen ähm und ähm,
trinkt sozusagen in die menschliche Festung vor, sieht dann dort also während die anderen beim Damm sind, sieht dann dort, dass da irgendwie tausende Waffen in Stellung gebracht und ausprobiert werden
ähm also quasi für ihn einfach so ein Zeichen, dass diesen Menschen nicht vertraut werden kann. Er eilt zurück, um das eben Teaser zu berichten, aber es kommt dann schon zum Kampf zwischen den beiden vor, überhaupt das irgendwie ihm sagen kann
und ähm Caesar gewinnt das erstmal natürlich und ähm Koba ähm ist natürlich äh dementsprechend
unzufrieden damit und spielen seinen eigenen Plan, ähm stielt dann miteinander, mit ein paar anderen Affen diese Waffen, Affen mit Waffen. Ähm und äh fängt dann während einer super friedlichen Feier, denn die Menschen haben den Strom wieder gang gekriegt und die kleine Gruppe von Menschen um Merke,
Jetzt also da zusammen mit den Affen zu einer fröhlichen Party irgendwie getroffen. Ähm kommt dann da und ähm schießt eben auf Caesar. Das ist gerade natürlich keiner sehen, außer
außer ähm und behauptet dann, es wird dann eben behauptet, das war jetzt irgendwie die Menschen mit ihren mit ihren Schusswaffen und ja halt sozusagen die Affen gegen die Menschen auf
und fühlt sie dann auch direkt ähm zum Angriff auf die auf diese Festung der Menschen.
[8:53] Die sie dann eben auch wirklich überwältigen ähm und in Käfige sperren. Ähm
und dann unterdessen, also es gibt immer sehr viel Gleichzeitigkeit, deswegen äh ne, muss ich das immer so sagen. Unterdessen finden ähm
Markern und seine seine Gruppe finden dann den verletzten Caesar und der führt sie in sein Altershaus zwischen aus Teil eins kennen. Dort wird er dann verpflegt und auch ein bisschen so medizinisch behandelt ähm und
ähm Mehrkamps geht dann noch mal zurück zu der Affenfestung, um irgendwie so ähm er ist Menschenfestung, um Medizin zu suchen. Dort trifft er auf Cesars Sohn.
[9:28] Nimmt ihn dann auch mit. Das gibt dann ein emotionales äh Gespräch zwischen den beiden ähm und genau äh
Sozusagen der Sohn, der eigentlich auch so ein bisschen mit Koba mitgegangen ist, merkt eben, dass das alles nicht so toll ist. Ähm der der sich der stellt sich auch wirklich als krasser Tür ran raus und macht irgendwie seine Affen unter Tannen doch ganz schön fertig.
Ähm und genau, sie beschließen dann natürlich gemeinsam ähm Ceasar zurück auf den Thronhiefen zu wollen. Ähm er befreit dann die Affen, die loyal sind.
Und ähm gemeinsam stellen sie sich dann eben KoBa und es kommt zum Kampf dieser beiden Affen auf einem ja so ganz hohen irgendwie unfertigen Turm ähm im Licht des Sonnenuntergangs, also alles sehr dramatisch. Ähm
währenddessen trifft Markam auf ähm Draphis, der ähm der Anführer ist der Menschen, gespielt von Gary Oatman ähm die haben aus irgendwelchen Gründen im Untergrund eine riesengroße Menge C vier gefunden. Ich
Keine Ahnung, wo das herkommt und wollen den ähm Turm der Affen in die Luft sprengen?
[10:25] Und äh Merkel will sie eben aufhalten, um noch ein bisschen mehr Zeit zu verschaffen, das Ganze selbst zu regeln. Ähm Drive Fius
ähm Opfer sich aber dann schließlich und drücke auf den großen roten Knopf und ähm will das dann eben springt das dann eben da alles und der Ton wird zerstört ein bisschen,
kleines bisschen doll, keine Ahnung, es fand zeritieren. Egal, reden wir gleich noch drüber und ähm der Kampf zwischen Casa und CoBa kommt dann eben zu einem Ende und Caesar lässt Koba dann in den Tod stürzen.
Ähm der Tod wird aber nicht wirklich gezeigt, also hier weiß man nicht, ob man nicht vielleicht doch noch irgendwie am Leben ist. Wer weiß? In den letzten Szene haben dann Caesar und Marke einen sehr emotionalen Moment ähm und ja, sind eigentlich so ein bisschen auch Freunde geworden und wollen wollen
merken einfach, dass sie diesen Frieden, den sie sich gewünscht haben, die ganze Zeit zwischen den Affen und den Menschen, dass sie den eigentlich nicht erfüllen können. Ähm Caesar sagt ihm dann, dass er gehen sollte oder seine Gruppe in Sicherheit bringen sollte, denn dieser Krieg ist anscheinend unausweichlich. Ähm
und damit endet der Film dann eigentlich. Nein, das stimmt gar nicht. Am Ende
Dann irgendwie noch mal so eine ja schon fast irgendwie so sakrale Szene als Casa auf so einem ja zerstörten ähm
Halle steht und die Affen ihm irgendwie so so huldigen, sich niederknien und er steht da so im Licht und äh es gibt ein super krasses Close, ob's auf seinen Augen und dann ist der Film zu Ende.
Genau, also das war jetzt mal grob die Handlung.
Christian:
[11:50] Ja und damit endet der Film auch genauso wie er anfängt, ne? Mit diesem close up auf die Augen von Caesar. Ähm schöne Klammern gebildet und äh ja.
Da sind so einige Sachen dabei, die wir auseinanderpflücken wollen. Ähm lass uns vielleicht noch den Cast äh mitnehmen. Casting Crew.
Paar Namen hast du schon erwähnt. Ganz wichtig äh hat jetzt hier die Regie übernommen. Ähm in diesem Teil und auch in dem nächsten Teil des Magrives dabei, während wir das hier aufzeichnen.
Und diskutieren gibt's schon so die ähm Vorbereitung für den 4 Film. Es wird einen weiteren Film geben und so wie ich das sehe, ist mit Reefs nicht dabei.
Das soll wohl schon eine Fortsetzung zu dieser Trilogie werden und ich weiß nicht, ob man da irgendwie wieder eine eigene, weitere aufmacht und Plot Details sind, da glaube ich auch eher ein bisschen knapp, aber so wie ich das gelesen habe, ist Matt Reves nicht dabei, also.
[12:48] Wird er diese beiden Teile in dieser neueren Planet der Affenreihe äh nur übernehmen, Teil zwei und Teil 3 den eben auch nochmal.
Nachher noch mal ein bisschen rausgreifen, so was macht die Inszenierung vielleicht anders als zu dem äh Revolutionsfilm und ähm was macht Matt Reves, was was bringt Matt Reves zu der Reihe und wie definiert er vielleicht auch diese Reihe.
Ähm weiter und um. Dann haben wir in Sachen Drehbuch, da ähm bin ich jetzt gerade ein bisschen verwirrt, wie es die IMDB nämlich auszeichnet. Also wir haben Mark Bombeck als Autor des Drehbuchs.
Wir beide hatten glaube ich gelesen, dass Matt Reves aber auch irgendwie nochmal das Drehbuch wohl umgeschrieben hat.
Er die Regie übernommen hat. Ähm deswegen weiß ich nicht genau, wie da jetzt so die Verhältnisse sind, ob er jetzt einfach ein Draft von äh Bomber übernommen hat und umgeschrieben hat oder ob die beiden zusammengearbeitet haben. Dann haben wir noch Rick Jeffer und der Mender Silver im.
Als Autor innen äh in den Credits, die ja das Drehbuch zum vorherigen Film gemacht haben und ich glaube im Film selbst stand da irgendwie was von wegen äh Charakterscreated by.
[13:57] Neuen Caesar definiert haben und so. Deswegen weiß ich nicht genau, ob das sich nur darauf bezieht, dass die beiden einfach so diese Grundlage hatten oder ob die auch aktiv irgendwie jetzt an diesem Film mitgeschrieben haben. Das ähm.
Jetzt nicht so ganz rausgefunden. Zu guter Letzt natürlich den müssen wir immer erwähnen, weil der hat halt in den Sechzigern dieses äh diese Romanvorlage ähm geschrieben und ähm.
Gehört, glaube ich, immer noch so ein bisschen hier mit äh in diese Riege, weil ja alles damit anfing.
Dann natürlich, ganz wichtig, Andy Circus als Ceasar, der sich ja hier auch.
Nicht nur auch, der anfängt hier wirklich prägend für die Reihe, glaube ich, zu sein. Ich hatte das Gefühl, in einem vorherigen Film ähm musste sich Andy Circus noch so ein bisschen.
Sage ich mal, einreihen und ich habe das Gefühl, er ist jetzt der definitive Hauptcharakter, es dreht sich alles um Caesar, Cesar ist der Hauptakt eigentlich dieser ganzen Sache und die Menschen drumherum sind so ein bisschen.
Gut besetzt teilweise, aber Beiwerk.
Maria:
[15:01] Ja, also er ist auf jeden Fall der Star. Das würde ich auch sagen.
Christian:
[15:05] Genau. Ähm dann haben wir Jason Clark als Melcom. Über den werde ich gleich auch noch ein paar Worte verlieren. Äh.
Der wie du sagst so der den Affen zugewandte Mensch ne also auf eine gewisse Art und Weise äh mit,
James Franco aus dem vorherigen Film sage ich mal.
Verbunden. Ja, sieht irgendwie das Gute in den Affen, will kein Krieg, will keinen Konflikt, ist der Erste, der ja auch äh über die restliche menschliche Gruppe sich hinwegsetzt, weil er sagt, ey,
wir können verhandeln, wir wollen was von den Affen und wir können denen auch was bringen, also dieses ähm.
Er zieht da nicht die Linie, wie eben zum Beispiel Gary Oldman als Trailfuß, der ja auch sehr klar sagt, wir gegen die.
Ist da so ein bisschen dazwischen. Man sieht eben auch schon stark so, dass ähm menschliche auch in Caesar und in der Affenrunde.
Dann haben wir noch Carry Russell als Ally die ähm ja.
Ich will nicht sagen, bester aber in Serientradition, eine sehr kleine weibliche, eher unbedeutende.
Nebenrolle spielt. Klammer auf, äh weil sie eine Frau ist, Klammer zu. Da müssen wir auch noch ein bisschen drüber sprechen, wie das hier so weitergeht mit den Frauen.
Maria:
[16:23] Unbedingt. Ja.
Christian:
[16:26] Jetzt auch bei den Affen, also da hast du ein bisschen was recherchiert.
Maria:
[16:28] Mhm. Ja.
Christian:
[16:30] Vom Stuhl gefallen bin. Dann haben wir noch Toby Cable als Koba, also die so bei den Affen jetzt so das spielen. Judi Greer als Cornelia und Karen Connor als Maurice.
Maria:
[16:42] Das fand ich überraschend, dass der große Orang-Utan von einer Frau gespielt wurde. Fand ich irgendwie nice. Äh sehr nett.
Ich meine das daran merkt man auch die Möglichkeiten dieser dieser Technik, ne, dass im Grunde ja ähm der Körper, der wird ja sowieso irgendwie so ein bisschen ersetzt, da reicht dann einfach die Bewegung und warum sollte das nicht auch eine Frau können. Also das fand ich echt, finde ich, echt ganz cool.
Christian:
[17:04] Und auch da wieder dann so die äh Frage, die wir letztes Mal so ein bisschen aufgemacht hatten mit dem CGI Make-up oder oder was ist das, ne? Also wie viel von den Leuten steckt da drin und äh wie viel Tricktechnik ist das eigentlich und ja, wer sagt dem Computer eigentlich, was er zu tun hat? Ähm.
Auch sehr sehr spannend hier in in diesem Film, der da auch nochmal eine Schippe drauflegt, würde ich sagen. Ähm.
Ich würde ganz gerne, bevor wir noch äh rübergehen so und richtig eintauchen äh noch ein paar Worte zu Jason Clark loswerden, äh der den erwähnten Melkan spielt und als ich dir im Vorgespräch gesagt habe, ich möchte über den sprechen, hast du genau das gesagt, was alle auf diesem Planeten sagen.
Maria:
[17:40] Und da muss ich auch gerade gesehen und ich hatte es gestern noch mal recherchiert, wer wer ist. Also ja.
Christian:
[17:49] Ich bin fasziniert von diesen Menschen. Ich habe vor ich glaube zwei oder drei Jahren eine Serie mit dem Typen zusammen äh gesehen, also nicht zusammen, also da hat er gespielt und zwar äh bei Katharina die Große mit ähm mit.
Maria:
[18:03] Äh Pfennig mit, ist das die? Ist das diese Serie gewesen?
Christian:
[18:06] Nee, das war so eine Miniserie, die dann hier, glaube ich, bei Sky lief. Ähm.
Helen Möhren hat Katharina die Große gespielt. Ähm auch so ein Kostündrama.
Bisschen aufwendiger produziert alles und da ist mir der Typ dann nochmal aufgefallen, weil der überall mitspielt. Der hat so ähm und ich bin fasziniert davon. Ich bin fasziniert von ihm und ich freue mich jetzt mal so ein bisschen ausholen zu können.
Weil wenn du mal so guckst in in seiner Filmografie, wir sehen uns im Jahr zweitausendzweiundzwanzig, du kannst im Grunde genommen bis ins Jahr 2012 zurückgehen. Da hatte er, glaube ich, so seinen vorsichtigen oder sein seinen größeren Durchbruch in Hollywood.
Ist ein australischer ähm Schauspieler. Ähm und so ab 2012 der hat bei Zero Dark thirty mitgespielt. Und seitdem taucht der in.
Eigentlich allen Filmen irgendwie auf.
Ich frage mich warum. Ich frage mich, warum.
Maria:
[19:06] Ich gucke grad mal seine Liste an, also da ist schon etwas drin. Also er hat jetzt hier 74 Quell jetzt als Actor. Schon nicht schlecht.
Christian:
[19:14] Der hat mit gemacht. Der hat jetzt hier den zweiten Planet der Affen, der im im Jahr 2014 rausgekommen ist. 2015 hat er in diesem eher unsäglichen.
Terminator, Genesis, Geneißes, Reboot äh mitgespielt als John Connor. Der hat mit Helen Mirren, Katharina die Große gedreht. Der ist,
in Blockbustern dabei, der der hat der ist jetzt mit ähm Christopher Nolan dabei seinen nächsten Film zu drehen, in einem Oppenheimer spielt er irgendwie mit. Und ich habe.
Ich habe ähm eine Beobachtung und 2 Vermutungen. Die Beobachtung ist halt so, der ist einfach, der ist einfach überall. Ja, der ist überall und wie du selber ja auch sagst,
Also.
Ich habe also der ist der ist okay und der ist gut und das ist jetzt nicht, dass sie sagt, das ist ein schlechter Schauspieler, jetzt nicht so wie wie äh James Franco, wo wir beide mit den Augen gerollt haben und gesagt haben.
Der tut nicht weh, der fällt nicht auf, der macht seine Sache gut, aber ich habe jetzt nicht irgendwie also er ist mir nie positiv aufgefallen.
Ne, es ist also ich habe jetzt so einige Sachen mit ihm gesehen und das ist nie so gewesen, dass ich so sage, boah geil, der Typ ey und die Szene und boah und wow und krass so. Der hat mit ähm.
Jack Jinhold in diesem Mount Everest Film mitgespielt.
Maria:
[20:35] Ach ja, stimmt.
Christian:
[20:38] Und dann gucke ich so in seine Filmografie rein so und merke hey der hat einfach mit so vielen Leuten zusammengearbeitet und dafür, dass der so sage ich mal.
Also jetzt mal vielleicht ein bisschen überspitzt formuliert zu profillos eigentlich ist.
Immer noch dabei und gefühlt kann er sich aussuchen, was der machen will und.
[21:04] Mache das gerne, dass ich dann eben auch so in die Filmografien von von Leuten so reingucke.
Und so ein bisschen, weißt du, es gibt nämlich so die Leute, die drehen so einen zynischen Actionstreifen nach dem anderen und wo du sagst, alles klar so, okay, das war das dritte Haus in Hollywood und hier ist wahrscheinlich die Yacht finanziert worden und hier ging's eher dadrum, nochmal einen eigenen Privatjet sich kaufen zu können und so, okay,
kann ich respektieren, ist okay. Und dann gibt's die Leute, wie eben auch so, den bei dem ich auch.
Im Schauspiel unfassbar viel sehe und Leistung und den ich halt so quasi künstlerisch auch toll finde. Dann gibt's so Leute, bei denen guckst du durch die Filmografie und sagst, aha, der hat den Film gemacht, um unbedingt mit.
Zu drehen und dann hat er den Film gemacht, weil der schon wahrscheinlich immer mal so ein CGI Film hier mit macht. Also der sucht sich die Leute aus, mit denen er zusammenarbeiten will und geht halt eher so im Schaffen irgendwie auf als jetzt zu sagen.
So hier einen Johnny Depp, der nur noch irgendwie Fluch der Karibik dreht, um seine Villa finanzieren zu können.
Und meine These ist und das ist komplette Spekulation, These Nummer eins, ich glaube, das ist ein ziemlich okayer Typ.
Was ich so in den Interviews auch irgendwie raus äh lese, so wie der sich so gibt. Also erstmal ist auch faszinierend, weil wenn du ein Interview von dir äh von von dem anguckst auf YouTube, das hat immer so 5tausend Klicks oder so.
Maria:
[22:24] Oh.
Christian:
[22:25] Genauso auf dem Level, so wo du sagst oh ist ja süß ähm.
Weil, wie gesagt, ich glaube nicht, dass da draußen irgendwie Fankreise sind, die sagen, ich brauche ein Autogramm von Jason Clark. So. Ähm.
Maria:
[22:38] Außer du natürlich.
Christian:
[22:40] Ich finde, ich würde wenn, dann würde ich mit dem gern ein Bier trinken und mich genau darüber unterhalten, weil ich glaube, der hat einfach Bock auf das, was er macht,
Er ist froh, dass er das irgendwie machen kann. Ich habe auch so äh in einem Interview gesehen, er sagt sein Vater, wenn die scharf wird, in Australien und er kommt aus die einfachen Verhältnissen. So und ich habe das Gefühl,
der hat da einfach Bock drauf und ich glaube, der ist auch wie gesagt sehr große Spekulation, man weiß es ja nie. Ich glaube, das ist auch kein kein schwieriger Typ. Ich kann mir vorstellen, dass das so einer ist, der so in Hollywood dafür bekannt ist, kein Arschloch zu sein,
pünktlich beim Set zu erscheinen, seine seine seinen Job zu machen und dann die Fresse zu halten. So. Also zum Beispiel eben nicht Johnny Depp zu sein.
Irgendwie nichts davon so richtig kann, weil.
Maria:
[23:21] Ja, das glaube ich auch. Ich glaube auch, dass der sich wohlfühlt auch, dass er sehr wohlständig wirkt. Ich bin auch grad noch beeindruckt von und dann danach direkt der große Gatsby. Was für ein großer Unterschied könnte es bitte sein? Also.
Christian:
[23:33] Auch so ein Ding, wo ich wo ich sage so, ja, wahrscheinlich hat das Telefon geklingelt. Die Agentur hat gesagt, willst du mit Dicaprio drehen? Und hat gesagt, ja, mache ich.
Maria:
[23:40] Mache ich.
Christian:
[23:42] Das ist nämlich auch meine These. Ich glaube, die hat eine ziemlich gute Agentur. Also ich glaube die die die schaffen das irgendwie ihm wirklich gute, gute ähm.
Einfach gute Jobs zu vermitteln so und ich glaube wie gesagt, ich glaube der ist sehr unkompliziert als Mensch und ich kann mir vorstellen, dass der vielleicht irgendwie auch nochmal sagt so ich streiche 20Prozent von meiner Gage, weil ich will mit Dicaprio drehen und dann sagt das Produktionsteam, alles klar, den nehmen wir.
Ich bin fasziniert einfach davon. Ich bin fasziniert von diesem Typen, weil also allein die Tatsache, dass ich jetzt mit Noland dreht, ist für mich so wie geht das? Also wie geht das, dass dass Jason Clark, der irgendwie niemandem auffällt,
Ich glaube auch niemanden ins Kino direkt lockt,
Aber auf jedem Plakat der Filme drauf ist, in dem er mitspielt und trotzdem irgendwie so da durchkommt. Ich bin einfach ich bin erstaunt. So, ich bin einfach erstaunt.
Ähm und und weiß ich nicht, irgendwie habe ich so das Gefühl so,
irgendwas dadrin erfreut mich einfach, dass ich mir so denke, vielleicht ist es auch so das Kopfkind, dass ich mir denke, ja der muss bestimmt einfach echt cool drauf sein, der Typ. Und äh das kann ja vielleicht auch mal erfrischend in Hollywood sein.
Maria:
[24:55] Nee, ich ich find's gut. Ich ich habe ich habe sone Leute auch, die ich immer wieder sehe und so denke, nice. Ich habe nur gerade, ich fand das grad so witzig, weil du meintest, oh ja und der kann jetzt äh mit Chris Nolan drehen. Habe ich so gedacht, ja okay, wer nicht. Also das
Bei seinem neuen Film, da spielen ja alle mit, jeder.
Christian:
[25:10] Das stimmt, das stimmt, aber ich glaube, der hat einfach so eine bucket List von Leuten, mit denen er arbeiten will,
Und die hatte der Agentur irgendwie vor zehn Jahren einmal reingereicht und hat gesagt, so die will ich alle mal irgendwie mit denen zusammenarbeiten und dann ist mir die Summe am Ende egal
So, geht nicht darum irgendwie drei Milliarden aufm Konto zu haben, sondern mit dem, mit der zusammen, mit den Personen und dann möchte ich noch für die und die Person äh arbeiten.
Maria:
[25:34] Ja, ich glaube, ich glaube, ich weiß, was du meinst. So halt so jemand, wo man wo man sich so ein bisschen so denkt, okay, die Person hat wirklich irgendwie Bock
Hat irgendwie Bock auf ihren Job und es interessiert und es irgendwie auch künstlerisch interessiert und möchte irgendwie nicht immer die gleiche Person spielen, sondern auch mal ein bisschen was anderes machen und jedes Mal so ein bisschen so einen kleinen Twist mal haben und spannende Leute kennenlernen. Also ich glaube
das schon, ja.
Christian:
[25:55] Und ich habe halt so um, um, um diesen Rant auch zu Ende zu bringen, weil so viel Zeit hat, glaube ich, noch nie jemand über geredet. Ähm.
Maria:
[26:01] Doch.
Christian:
[26:02] Ich wünsche mir so sehr für ihn, dass er irgendwann nochmal so eine Rolle landet, wo der so richtig sich nach vorne spielen kann.
Das wäre für mich so ein Happy End, wo ich sagen würde so ja und dann sitzt er da irgendwie bei der Oscarverleihung und dann wird sein Name genannt, der muss nicht gewinnen, aber dann wird für ihn applaudiert. Weißt du so, so, so ein Breakout-Moment irgendwie.
Weil dann hätte das so ein so eine schöne Schleife irgendwie noch am Ende. Erinnert mich so ein bisschen,
Wie gesagt, ohne so jetzt schauspielerisch diese Leistung zu bringen, aber mich so ein bisschen auch an Christian Bail. Auch so jemand, der sagt, ähm ich muss hier irgendwie niemanden, also ich muss ich muss mein Bankkonto und meinem Steuerberater nichts beweisen, aber ich habe Bock.
Verschiedenste Dinge zu tun und äh das finde ich interessant und und faszinierend und deswegen auch äh auch um vielleicht auch die Brücke zu schlagen,
zum Film wieder zurück, ähm weil wir am Ende, da kann man ja auch schon mal ein bisschen vorgreifen, so was macht jetzt diese Reihe aus. Ähm Spoiler Alarm, er wird im nächsten Film auch nicht mehr auftauchen.
Maria:
[27:00] Ja, das habe ich auch schon gehört. Ja, das ist äh das finde ich wirklich ungewöhnlich. Da habe ich mich auch schon gedacht, dass er jetzt aus dem ersten Film niemand mehr dabei war, also abgesehen von den Affen.
Und jetzt dann wieder ein neuer Cast. Das finde ich ähm das finde ich wirklich interessant und ja, das habe ich noch nicht oft gesehen bei so einer Filmreihe, dass da wirklich jedes Mal das Personal ausgetauscht wird, ähm bis auf die digitalen Charaktere, ne? Also das ist schon echt äh sehr interessant.
Christian:
[27:25] So ein bisschen das, was ich letztes Mal meinte mit dieser Handbremse. So die Handbremse ist jetzt gelöst, jetzt fängt diese Reihe an sich selbst zu definieren und eben nicht nur als ein.
Reboot vorsichtig und wo wir letztes Mal viel spekuliert haben so ist das ein ein eigener Welt, eine eigene Zeitlinie, eigenes Universum, was auch immer, aber so dieses.
Man musste sich mit dem Film da Feuer irgendwie noch an 68 orientieren, messen, aufgreifen, Hommage, äh so was irgendwie leisten und hier ist das alles weg. Hier kann man jetzt sagen.
Unser Referenzpunkt ist,
der Film davor. Wir erzählen die Geschichte von Caesar auch eindeutig, ne? Hatten wir auch spekuliert. Könnte ja sein, dass die Fortsetzung 100 Jahre in der Zukunft spielt und Caesar nur noch irgendwie als Legende auftaucht. Nein, es geht um den konkreten Verlauf von Caesar.
Caesar ist der Protagonist dieser Trilogie und die Menschen rücken immer mehr in den Hintergrund und das finde ich halt eben auch so bezeichnend, so Jason Clark daneben, der halt eben jetzt nicht der.
Großes Star ist oder dass dass das äh bekannte Gesicht ist, wie es vielleicht James Frank und dem Film davor war.
[28:32] Wenn ich mich richtig erinnere, als kleiner Spoiler für den 3 Film. Ich glaube, wir haben noch nicht mal mehr Menschen auf der Affenseite in einem in einem dritten Film. Ich glaube, da geht's nur noch um Antagonisten auf menschlicher Seite.
Die Affen sozusagen als unsere Protagonisten und das war's. Ne, also dieses dieses ja im Menschen steckt ja auch irgendwo etwas Gutes so Lob.
[28:56] Haben wir jetzt komplett so darum geht's nicht mehr und ich finde das eben interessant, wie das hier jetzt auch schon.
Vorbereitet wird und wie die menschliche Seite.
Bisschen in den Hintergrund rückt und und auch diese Rolle von Amelcom, der so ein bisschen noch so als.
Hoffnung auf Frieden aufploppt, aber eben genauso wie Caesar aufgrund dieser größeren, sage ich mal, Ereignisse auch so in den Hintergrund gedrängt wird, weil eigentlich dieser Krieg so unausweichlich ist.
Maria:
[29:29] Ja und obwohl du jetzt irgendwie gesagt hast, dass ähm ne, dass dir das jetzt dafür für die Rolle jetzt irgendwie einen Schauspieler eingesetzt würde, der jetzt im Grunde genau jetzt nicht irgendwie auf allen Plakaten ständig siehst, ähm fand ich irgendwie dann auch besonders bezeichnend, dass dann hier ähm Gary Oatman spielt ja mit, aber
Wird der haben, keine Ahnung, zehn, fünfzehn Minuten vielleicht ähm hier und da mal, also der ist wirklich selten da und den hätte ich jetzt halt irgendwie auch so ein bisschen als großen Star oder als Aushängeschild betrachtet im Vorhinein. Ich wusste, habe dann geguckt, okay das spielt er mit, interessant.
Und ich dachte halt der wäre viel wichtiger, weil der eben
wie gesagt, für mich ist der größere Star irgendwie in der Sache da war, aber der war dann wirklich total unbedeutend und das fand ich dann irgendwie eine sehr gute und äh spannende,
Entscheidung irgendwie dann zu sagen, okay, wir haben jetzt zwar hier diesen Star eingekauft, aber wir,
tun ihm das einfach eigentlich so ein bisschen am Rand. Also der ist jetzt zwar hier so ein bisschen dabei und so und der hat so ein bisschen der der Chef irgendwie von den Menschen,
Aber die eigentliche Story dreht sich jetzt nicht um den oder um die Menschen im Allgemeinen und ähm unser Hauptcharakter der Menschen ist jetzt auch nicht der. Also das fand ich schon äh
fand ich überraschend und cool dadurch. Also unerwartet.
Christian:
[30:37] Ja, also für so ein für so einen Blockbuster, was ich auch meinte, 170 Millionen irgendwie, der hat über 700 Millionen eingespielt, so der der dieses Thema, diese Reihe wirklich nochmal in so neuere Größenordnung und dafür erstaunlich.
Also selbstbewusst, dass der Film, glaube ich, sagt so, wir brauchen keine Starpower. Unsere Starpower ist,
Plakat, mit dem fangen wir an, mit dem hören wir auf. So.
Der trägt uns den Film. So daran glauben wir. Das haben wir gesehen im vorherigen Film, dass das möglich ist. Let's go. Anstatt da irgendwie drum herum noch rum zu wurschteln und zu sagen, so nee, wir müssen aber irgendwie mindestens noch ein
wie du sagst Gary Oldman ist eigentlich der größte Star, der irgendwie gefühlt drei Sätze sagt in dem Film.
Maria:
[31:19] Ja total, ja, auf jeden Fall. Und halt auch dieses ähm dieses Selbstbewusstsein zu haben, zu sagen, okay wir wir ähm
Wir machen jetzt dieses Affenthema hier und wir haben die jetzt irgendwie ähm als Protagonisten und ich fand auch wirklich, man hat das mit hat das mehr Geld doch nochmal gesehen. Also ich fand das die sahen nochmal deutlich besser aus als im ersten Teil. Ähm und wir
die jetzt auf Pferde und die reiten jetzt und zwar richtig lange durch die Gegend und du kannst die aus einem Blickwinkel auch mal sehen und es sieht irgendwie bisschen seltsam, aber irgendwie auch cool aus und wir machen das jetzt. Also
ähm halt wirklich so da auch sich hinzustellen und zu sagen okay, wir haben jetzt hier dieses Affendorf und es sieht jetzt so und so aus und
die machen jetzt die äh ich lasse jetzt mal den Affen, die mit mit mit Waffen rumschießen und und so. Ähm ich fand da gehört auch schon eine Menge dazu, also dass auch einfach so sozusagen okay,
Ähm das sind jetzt irgendwie unsere Protagonisten. Wir nehmen die jetzt auch ernst und wir zeigen die jetzt auch mal so in halt so in Situationen, die man jetzt,
weiß ich nicht, wenn mir jetzt jemand erzählen würde, ja ich habe neulich hier so einen Affen aufm Pferd gesehen. Ich hätte denken, oh the fuck this happening, also was soll das? Aber irgendwie in dem Film wird das einfach so gemacht und das wird dir einfach so ja so ganz selbstbewusst eingesetzt und das fand ich wirklich sehr, sehr cool. Also da ähm
Gab's keine Scheu, also wie du schon sagst, die Handbremse ist hier eindeutig ähm gelöst. Also das war und das und das tut dem Film sehr gut fand ich.
Christian:
[32:36] Ja und ich glaube auch, dass das stark an Matt Reves liegt, weil in meinen Augen wir hier auch noch mal in Sachen Inszenierung auch noch mal einen drauflegen.
Bilder, die die Momente auch auch wie du sagst, dieses Selbstbewusstsein
die Momente auch so für sich sprechen zu lassen, ne? Wie du äh also die die Affen auf der Jagd, die sie mit
Gebärdensprache kommunizieren und dabei irgendwie vom Pferd aus irgendwelche Rehe jagen und erlegen. Also damit fängt der Film ja an und damit.
Droht er auch einen Teil des Publikums, glaube ich, zu verprellen so, aber er tut es halt nicht, weil's einfach gut gemacht ist so.
Maria:
[33:18] Ja, ich finde halt auch, wenn man das direkt an den Anfang stellt, also wirklich diese Szene am Anfang ist ja diese Jagdszene
äh und und die wird da so hingestellt und das äh das heißt sozusagen so ein bisschen so ein großes Ausrufezeichen in so eine Form, okay
Drauf ein. Also das wirst du jetzt noch mehr sehen und zwar sehr viel mehr. Äh Affen, die sich die kommunizieren, die irgendwie reiten, die jagen, die irgendwie organisiert sind und alles ist die GI. So das ist jetzt das, was wir jetzt machen,
Los geht's. Also es ist wirklich so ein bisschen die Eröffnung auch auf einer ästhetischen Ebene, die uns jetzt so ein bisschen so leiten soll, wo es hingehen wird.
Und ja und auch da sehr sehr selbstbewusst gemacht also ja.
Christian:
[33:55] Und auch einfach einfach schön zu sagen so ähm nimm es oder geh.
Zu sagen so das ist unser Film. Äh wenn du den so nicht sehen willst, also ne, wenn du keinen Bock auf also die Gefahr besteht ja eigentlich auch, dass sowas dann irgendwie lächerlich ist oder lächerlich wirkt so und da haben wir den Vorteil des Matter Reefs da einfach.
Einfach ein Gespür auch für hat, dass es eben nicht lächerlich ist, sondern stimmungsvoll und erzielerisch einfach auch verdichtet ist und ja, das ist so so ähm,
also das ist das sind ja auch selbstbewusste Filme, die dann gleich einfach in der ersten Szene sagen so ähm hier, das sind wir, wir schämen uns nicht dafür und wenn's dich nicht interessiert, wenn du das
dann dann kann's auch gehen so, ne? Aber das dafür hast du dein Ticket jetzt bezahlt hier im Kinosaal. Das ist das, was du,
zugesehen bekommst im Laufe der Zeit und.
Maria:
[34:45] Ja, es ist so, es ist irgendwie auch, habe ich auch grad drüber nachgedacht, als du das gesagt hast. Ähm
denn ich fand, also das finde ich heute sehr oft bei bei so Filmen oder einfach so in den letzten paar Jahren ist immer dieses dieses so dieses ironisch sein, dieses ah ja wir machen das jetzt zwar, weißt du
Zwinki-Zwungi. Ist noch mit dem Augenzwinker. Nimm's nicht ganz so ernst und der Film hat das überhaupt nicht. Also da gibt's diese Ironie, dieses ne, so haha, das ne, nimm's nicht ganz so ernst, das gibt's hier nicht. Es ist hier ist es wirklich,
Die kämpfen hier um ihr Leben und das alles superdramatisch.
Ohne steif zu sein, was ich interessant fand ähm und äh und das finde ich sehr erfrischend. Also ich mag das, wenn Leute einfach mal ihre Sachen ernst nehmen.
Christian:
[35:26] Und also da muss ich auch viel drüber nachdenken über den Protagonisten Ceasar.
[35:31] Eine große Schwachstelle für für solche moralisch aufrechten Figuren, die ja die ähm.
Da musste ich auch viel drüber nachdenken. Ähm da kommen am Ende vielleicht auch noch ein bisschen drauf so dieser Gegensatz zwischen ihm und Koba.
Caesar und CoBa und das ist für mich so ein bisschen so äh Ceasar ist der Superman und Kobra ist mehr so der Batman. Ja so,
der der Humanist und der Pessimist. So Ceasar ist derjenige, der ja das Gute im Menschen sieht und sehen
kann und vielleicht auch sehen will und sagt so ähm so so Kompromiss und und und Friedensversuche, so Friede ist ist ein Wert und den wollen wir aufrechterhalten und wir sind halt,
zwar Affen, aber äh so lasst uns darüber hinaus gehen und lasst uns quasi Besseres anstreben irgendwie so. Es ist so mein Eindruck. Wie.
Äh wie Season auch so denkt und sich so gibt und dagegen hast du dann halt Koba, der sagt so, der Mensch ist halt einfach nur bösartig und ähm bevor er uns auslöscht, müssen wir ihn auslöschen und auf diese Art und Weise argumentiert und aufgrund seiner eigenen Erfahrung auch ähm,
berechtigt ist, so zu denken und zu argumentieren und Caesar hat eben andere Erfahrungen gemacht und ich habe einfach eine Schwachstelle für für solche Helden tatsächlich und finde es umso spannender, dass jetzt eben,
Ja, wie auch schon in der letzten Folge, durch ein von Andy Circus gespielten Computeraffen erleben zu können.
Maria:
[36:57] Ja, auf jeden Fall, also auch als du das jetzt grad mit den Superhelden gesagt hast, da hat also
muss einfach sagen, ich bin da nicht ich bin da nicht so dadrin im Superheld-Kosmos, ist auch nicht so schlimm, hoffe ich, ähm sondern ich bin dann einfach auch ähm ich habe mich ähm sehr viel mit Western beschäftigt und ich sehe immer sofort Westermotive, also das also dann halt
diese diese zwei Charaktere, der eine, der an die,
glaubt, an das Gute, glaubt an den Frieden glaubt und der andere, der halt von vornherein viel mehr auf Gewalt aus ist und dann ja auch im Endeffekt
später ja dann auch auf das Leben nicht nur der Menschen irgendwie kein Rücksicht mitnimmt, sondern auch das Leben der Affen, also der ja dann wirklich auch
so exempel statuiert die Affen irgendwie einen anderen Affen umbringt nur um zu zeigen, dass er die Macht hat und die auch behalten wird. Ähm,
Das hat mich einfach so sehr an gestern erinnert und ich glaube, dass dass der Film das auch so ein bisschen.
Ästhetisch auch ein bisschen unterstreicht, also dann eben dieses close up am am ganz ganz am Schluss, ne, auf dieser Nuve auch die Augen von Caesar.
Es könnte aus jedem Western kommen. Das sind hier gerade Affenaugen, ne? Also wirklich dieses riesige close up von den Augen ähm und
ja also ich muss ganz ehrlich sagen, das hat bei mir eher so ein paar so ein bisschen so angeklungen ähm so als ähm Referenz würde ich jetzt mal sagen.
Christian:
[38:10] Das ist ja auch gar nicht so fremd, ne? Also Superhelden.
Maria:
[38:13] Zusammen genau.
Christian:
[38:13] Sind ja quasi auch, wie wir's dann also sind den Westernhelden ja auch sehr nahe, so.
Maria:
[38:18] Ja und dann einfach auch dieses moralische Dilemma die ganze Zeit, ne. Also das ist einfach ähm denke ich irgendwie dem sehr nah und auch die
Zivilisation, die sie ja aufbauen wollen, die aber noch ganz am Anfang steht, ne, also wie ihr auch so quasi unsere Western-Welt im Grunde ist und dann eben die Bereiche, die schon zivilisierter sind und die dies nicht sind und dieser Kampf um Ressourcen, also da ist schon sehr viel irgendwie drin.
Pferde, es wird auch fern angeritten, du hast vollkommen recht, ja.
Christian:
[38:45] Western. Pferde und schon ist es im Western, egal wer draufsitzt.
Können auch KO-Elp sein.
Maria:
[38:52] Kau-Aids. Ja, das das Einzige, was ihn jetzt halt eigentlich wirklich noch gefehlt hat und das haben sie dann sich auch noch geholt, weil halt da die Knarren, ne, also die haben sie sich dann auch noch geschnappt. Also hier unser unser good guy, unser unser ähm noch nicht, aber
Gefühl, es wird vielleicht nicht mehr lange dauern. Ich weiß nicht. Ähm ja, also das.
Christian:
[39:13] Absolut und ich finde das eben auch so ähm,
Was mir so gut gefallen hat bei bei Caesar im im im Verlaufe des Films und auch an der Geschichte und das geht in die Richtung, dass du selbstbewusst und wir nehmen das ernst und wir müssen hier nicht zwingend machen, sondern wir wir wir spielen das mal durch. Ist halt einfach und das äh,
bin ich halt auch absolute Schwachstelle bei mir getroffen, direkt ins Herz, ist so dieses unser Held, unser Protagonist, unser Westernheld, der.
[39:40] Ähm in einem größeren Spannungsfeld sich befindet und ich finde das so toll zu sehen an Caesar, wie er,
Im Spannungsfeld zwischen Werte, seine eigenen Rolle als Anführer dieser dieser Affenherde und auch sage ich mal,
politischer einen politischen Willen,
ausgesetzt sieht und das ist ja das große Fazit am Ende dieses Filmes. Er kann mit Melkum diesen diese Stirn an Stirngeste, dieses dieses versöhnliche, so ich ich
dich als als ebenbürtig so, ne? Man guckt sich in die Augen und man man,
man schließt einen Pakt und man schwört sich gegenseitig in die eigene Herde, in die eigene Familie ein. Man ist zueinander gerichtet, aber dann sagt er ja eben auch so,
Der Krieg ist unausweichlich.
[40:30] Halt so interessant, weil man sieht es immer wieder an, wie Grenzüberschreitungen passieren und Dinge passieren, die Ceasar eigentlich gar nicht will, aber zu den er
nicht gezwungen wird, aber er muss sich dazu positionieren. Und dann merkt man ja auch, wie die eigene Affenherde sagt so, also wie wie da so dieser Kriegsvilla auf
flammt, ne? So auch durch Koba getrieben schon, als hieß er noch noch ähm.
Als Anführer der der äh äh ähm wirkt so, da ist Koba ja schon so ein bisschen der Kriegstreiber, der ja schon so hey und ne gleich am Anfang, dieser dieser erste Konflikte da passiert so ein Affen,
Der Sohn von Caesar wird verletzt und Cobra sagt das ist dein Blut.
Ab zu den Waffen so. Wir wir müssen uns wehren. Wir müssen wir müssen jetzt in den Krieg ziehen und Caesar, der ist ja so ein bisschen dämpft und sagt, wir werden Stärke zeigen, aber nicht so und dann dieser tolle Moment, wie er da bei den, also wie die ganze Affen äh Bagage da einreitet. Ähm.
Maria:
[41:21] Es war fantastisch. Ah, das war wirklich cool.
Christian:
[41:23] Bisschen mehr als achtzig waren's dann doch.
Aber eben so ne Ceasar spricht und alle Menschen flippen aus und so tolle Momente, aber eben das Ganze eben so persönlich in Ceasar zu verankern und zu merken, wie Caesar auch.
Wo auch seine Wirkungskraft endet, um das auch in diesem Westernkontext, so dieses ne, also auch im Western ist es ja oft so, dass diese einsamen Westernhelden.
Ja, nur eine begrenzte Wirkungsmacht haben und Mächte, größere Mächte um sie herum wirken und zudem muss man sich positionieren,
und wie grade dann eben moral und Ethik da drin noch möglich ist oder auch irgendwann ausgehebelt wird, weil das niemand mehr will.
Krieg dann z. B. Die das größere, der größere Wert ist, den alle dem alle verfallen. Finde ich.
Ganz toll, spannend, ganz toll gemacht. Ähm.
Und das macht den Film auch so frisch, obwohl er, wie du sagst, in diesen Genre-Konventionen verankert ist, aber wir haben das halt so noch nicht in den Augen eines Affen gesehen, diese Konflikte.
Maria:
[42:33] Nee und es ist ja hier auch wirklich sehr modern alles gemacht und irgendwie ähm ich ja wie gesagt, jetzt sind halt einfach auch Konflikte
schon immer irgendwie spannend waren und es auch immer sein werden. Ähm also ich glaube, das wird auch niemals seine Frische verlieren. Ähm und ja auch ähm,
vielleicht nochmal schon so einen kleinen Ausblick auf den auf den dritten. Ich habe den halt auch noch nicht geguckt. Ich bin wirklich super gespannt. Ähm aber im Endeffekt ist ja dann wäre ja
sagen wir mal, wir gehen jetzt diesen klassischen Weg weiter, dann wäre ja
Als Nächstes passieren muss, ist oder was irgendwann passiert ist, dass ja der unser Westernheld ähm ist um mein überflüssig, weil irgendwann die die
Zivilisation hat sich ausgebreitet und der und der Krieg ist vorbei und er ist dann eben dieses gewalttätige Wesen, was nicht mehr zu der neuen Moral passt. Also ich bin schon super gespannt, was da passiert. Ähm aber im Grunde könnte man das eigentlich schon so ein bisschen,
erahnen, dass es irgendwann natürlich ähm dieser Krieg dann irgendwie ja, ne. Immer ist halt das ist das Gleichgewicht hergestellt und dann brauchen wir ihn nicht mehr.
[43:34] Weil ich gehe mal stark davon aus, dass er diesen diesen Weg, diesen diesen gewalttätigen Weg, den hat der hat ja schon den ersten Schritt getan
Ich denke, da werden noch mehr Schritte folgen. Also ich würde sagen, der ist ja schon so ein bisschen umgekippt dann zum Ende, als er dann
fallen lässt oder ihm sogar erst noch sagt, er wäre kein Affe, weil er dann ähm Kuba sich auf dieses
Gebot bezieht, das andere, also Affen keine anderen Affen töten, was ich übrigens auch supergut eingesetzt fand in dem Film, wie das da irgendwie ähm einfach an der Wand steht und diese und diese
Kinder, diese Gruppen, diese Schüler eigentlich das Lernen, dass diese das sind die irgendwie die Regeln des Zusammenlebens. Ähm das fand ich echt
super gut gemacht und ähm so ganz am Rande erzählt und aber irgendwie trotzdem eindrücklich und dann eben wie Koba sich darauf berufen möchte und ähm,
dann einfach sagt
Nee, also du bist kein Affe und deswegen dood good bye. Tschau, ja. Soll es sich einfach los ähm und dass es da dann also ich fand, das war moralisch dann eben schon sehr schwierig. Also da hatte ich große Probleme mit
aber natürlich ist das jetzt für den Film ein super spannender Ausgangspunkt und auch dann um weiter weiterzuerzählen.
Aber ja, wie gesagt, ich fand das äh fand das sehr problematisch. Was sagst denn du dazu?
Christian:
[44:45] Glaub das war sogar, wenn ich mich richtig erinnere so ein Callback an den Film auch davor. Ich glaube da sagte das irgendwie auch schon, ne? Ich glaube als sie da irgendwie ähm.
Maria:
[44:53] Uh äh.
Christian:
[44:54] Oder oder ich glaube ich glaube da ging's nicht darum, dass sie keine anderen Affen töten, sondern generell das Affen nicht töten. Ich glaube, als sie
ausgebrochen sind, unter diesen einen äh neben äh Wächter und Wärter da in diesem Tierheim verschont, den steckt er ja nur irgendwie in den Käfig und sagt ja.
Nicht töten, ne? So.
Maria:
[45:12] Stimmt ja und dann sogar der Tod von von Malfoy.
Christian:
[45:16] Noch ein Unfall.
Maria:
[45:17] War ja dann ein Unfall, genau, genau. Da da hat er ja noch quasi noch noch eine weiße Weste, ne, aber dann jetzt nicht mehr, also ganz eindeutig.
Christian:
[45:24] Und auch da so der Verweis an Batman, deswegen wundert mich, dass da auch nicht, dass Matt Reves dann nach dem dritten Film auch äh den den den neuen Batman gemacht hat.
Das ist ja auch Batmans große Regeln, ne? Also das ist ja die Regel von allen großen Superhelden, aber es gibt welche, die machen's irgendwie kleiner und es gibt welche, die machen's irgendwie größer.
Und das war ja irgendwie auch so äh Badmintonbeginns, falls du dich dran erinnerst, ne? Die
oberste Regel so ich äh Bruce Wayne ich mache hier mein Training da in in den Bergen bei den Ninjas und die sagen jetzt aber ich soll hier Menschen töten und das ist ja für mich der Punkt ne wo Bruce Wayne sich davon distanziert und mit Batman sein eigenes.
Symbol erschafft und eben immer wieder mit dieser Regel arbeitet und ich glaube äh und der Joker das ja glaube ich dann im im Dark Night irgendwie auch zitiert und sagt so, ich ich fordere dich heraus, deine einzige Regel zu brechen.
Wie du selbst brichst äh indem du deine Regel brichst und das ist ja hier.
Genau das, was passiert, ne? Also wie du auch so schön sagst, das ist so die äh check of Scan, die hier äh angedeutet wird, ne, so diese Regel gibt es.
Caesar ist derjenige, der diese Regel am Ende an ist halt dann die Diskussion, bricht er sie oder ähm da also darf er das, darf er.
[46:38] Kober nicht zuerst die Regel gebrochen und dadurch sich außerhalb der Affengesellschaft schon positioniert und es dadurch Ceasars Regelbruch überhaupt nicht war. Also.
Da kannst du Stunden um Stunden ähm philosophieren drüber und das ist für mich eben das Tolle jetzt eben auch in diesem Film, dass der dass der einem das ermöglicht.
[47:01] Ich ich weiß es selber nicht, aber ich finde das halt,
Machen wir das im im im dritten Film noch mal so ein bisschen, so wenn wir den Caesar auch äh glaube ich so ein bisschen abgerundeter auch besprechen können. Ich will's zumindest hier in dem Film so spannend zu sehen, wie er eben mit diesen Werten und mit diesen Regeln so struggelt.
Maria:
[47:18] Er ringt halt die ganze Zeit mit sich selbst, ne, mit seinen
seinen äh das, was er möchte, nehme ich dann, um sein Familie zu beschützen und seine Sendung ab Affengruppe. Ähm und aber das ne und um welchen Preis er dafür zahlen will, also er sagt ja dann auch immer, das ist ja auch immer seine Rechtfertigung dann eben diesen Krieg doch nicht zu machen, immer zu sagen, ja aber so viele Affen werden sterben und das ist nicht gut für die Affen
Das stimmt, aber ich glaube halt, dass da schon auch noch dahinter steckt, dass er eben ja doch ähm auch noch Sympathien für die Menschen hat und eben auch
da die nicht irgendwie unbedingt ähm alle umbringen möchte. Das haben wir im Film eins, wie gesagt, gelernt und ähm.
[47:55] Das äh das sagt ja natürlich den Affen jetzt nicht, aber ich glaube, das ist schon auch noch mal ein wichtiges, ein wichtiges Thema
Und ähm das ist wirklich sehr, sehr interessant zu beobachten, das ist wahr und ich finde oder nee, ich weiß jetzt auch nicht, wie du das so wie du's erlebt hast, aber mir ging's auch immer so, wenn dann halt ähm das war ja bei den
Menschen exakt das Gleiche. Also sie hatten ja war ja im Grunde so eine gespiegelte Gesellschaft. Die hatten dann eben diese Gruppe und dann so einzelne,
irgendwie so Scheiße gemacht haben, ne? Also dieser dieser komische Dude, der den ersten Affen da irgendwie so angeschossen hat, der war ja eigentlich von vorne bis hinten doof, der hat ja dann diese Wappe mitgenommen und dann hat er, ne, der war halt anscheinend der verängstigt.
Mal sagen. Also es war ja auch immer so ein bisschen das Thema so Gewalt wurde aus Angst geboren ähm und.
[48:37] Hat dann eben immer diese ganzen Fehler gemacht, die für alle anderen alles versaut hat und das hat ja quasi Koba auch getan oder eben Koba und seine Lakein dort. Und ähm ich fand das, weil ich habe mich immer so geärgert.
Also ich meine, ich weiß, dass das für die Handlung wichtig war und so und das war eben alles sehr spannend. Habe ich immer so gedacht, oh mein Gott, jetzt hör doch mal auf, ne, jetzt,
Sei doch mal irgendwie lieb und mach doch mal bitte sei doch mal jetzt hier bisschen friedfertiger Kumpel, dann hätten wir das Problem überhaupt nicht, ne?
Hatte das war immer so dieses Thema irgendwie Einzelinteressen gegen Gruppeninteressen und halt irgendwie ein Mitglied der Gruppe macht es für alle anderen schwer und,
ähm dieses Ausbrechen auch immer und dieses irgendwie sich nicht daran halten, was irgendwie jetzt die,
Quasi die Vorgesetzten sagen oder ne was irgendwie auch das eigentlich moralisch richtige wäre. Das äh war schon sehr also teilweise fand ich sehr schwer zu ertragen.
Christian:
[49:31] Dann wieder auf.
Sage ich mal gesellschaftlichen oder oder größeren äh Projektionsfläche umso interessanter. Also das das hat für mich so ein bisschen dieses dieses ähm also du hast schon recht so, wenn eine Person in den Pool pinkelt, dann dann können alle nicht mehr rein. So, das ist halt.
[49:49] Dann schlecht für alle, so es braucht immer nur eine Person oder oder eine Partei ähm,
aber und das das also das bringt halt so die Würze rein. Ich muss grad auch an den Film davor denken, wo wir gesagt haben, alles noch sehr schwarz-weiß, ne, so klassisch gut, klassisch böse. Haben wir jetzt hier aber
eher finde ich so individueller verhandelt, ne, während die Menschen größer,
gesellschaftlicher irgendwie böse waren, sind es hier eben auch so diese diese,
Sowohl bei den Affen als auch bei den Menschen dann eher so diese Einzelfälle, die es für alle verderben, aber ebenso diese Grautöne, die da so mit reinkommen, beziehungsweise sind jetzt.
Sowohl der Melkan als auch Ceasar ja verdammt mit diesen, sage ich mal, Energien arbeiten zu müssen.
Also sich halt für für.
Für Teile ihrer Gemeinschaft rechtfertigen zu müssen und zu wissen, dass der Konflikt, also diesem diesem Konflikt, immer wieder entschärfen zu müssen.
Zu merken, dass da im Rücken aber eine Lawine anrollt, die sie eigentlich auch nicht mehr aufhalten können dadurch. Ne, also durch solche Arschgeigen.
Wie KoBa und wie diesem einen Typen da aus der aus der Menschengruppe so äh der auf eine gewisse Art und Weise ja auch also alle haben ja irgendwie recht für sich genommen. Ja also.
Maria:
[51:09] Ja natürlich klar, also ich meine, ich hatte auch Angst, wenn da so eine Riesengruppe Affen mir gegenübersteht, also Schuhe
Wenn man dann irgendwie eine Waffe in der Hand hat und das vielleicht nicht anders gelernt hat äh als das als die zu nutzen dann ne, schießt man da vielleicht mal durch die Gegend. Klar, also das auf jeden Fall ähm,
Ich fand das nur, ja wie gesagt, Heartwatch.
Christian:
[51:28] Und das macht's ja so gut. Weißt du, das ist das das darauf will ich ja hinaus. Das ist ja das Tolle, zu sagen also ich habe so ein,
Ja, hier sind auch noch so ein paar Holzschnittsartige. Das wird sich auch nicht verlieren in der Reihe. So, das ist dann eben auch, wie du sagst, Western so da ist das alles auch ein bisschen sage ich mal einfacher gestrickt,
Komplexer als im Film davor würde ich sagen, aber anhand der einzelnen Figuren dann doch wieder recht einfach gestrickt. Aber ich finde eben gut unterfüttert. Ja, so ein so ein hier unser äh,
Unser hier unser ähm äh Bösewicht in dem in dem Film davor, ja,
Fand ich noch irgendwie holdschnitzartiger als jetzt, zehn Jahre später da jemanden zu haben, der sagt, ey, die ganze Pandemie haben wir nur den Affen zu verdanken und dann stehen da eben irgendwie so äh dutzende Hunderte vor mir und und und äh fahren hier die große Parade auf und
ich hab immer wieder Angst, Angst, Angst und aus dieser Angst heraus so zu handeln,
Macht es für mich, also ne, das macht's nicht richtig, aber es macht's halt nachvollziehbar und ich habe das Gefühl, dass alle Beteiligten hier aus sich selbst heraus nachvollziehbar genug sind, um eben,
mich reinzuziehen in den Film und zu sagen, ich kann hier mitfiebern und wie du sagst, kann die Leinwand anbrüllen und sagen, Mensch, jetzt lass doch mal gut sein. Weil wir wollen doch alle keinen Krieg.
Caesar, Melken, können sich hinsetzen, können Tee trinken und das wäre doch ein wunderbarer dritter Teil. Nein, wir wissen,
Dahinter ist so eine Strömung und dahinter passieren Ereignisse, die du eben auch einfach irgendwann nicht mehr.
[52:57] Also wo klar ist, dass die Vernunft in in den Hintergrund rückt und das erinnert mich halt eben auch an so ja weltpolitische Ereignisse, ne, wenn du so guckst
so dieses ganze Ding, wie es zum ersten Weltkrieg kam, weil irgendwie der Kronprinz erschossen wurde. Tausend Bündnisfälle, die da irgendwie gegeneinander und alle hatten irgendwie für sich vielleicht noch so ihre Rechtfertigung, aber im Großen und Ganzen ist es halt zur Katastrophe gekommen.
So und niemand konnte sich irgendwie hinstellen und sagen,
Also alle standen unter Zwängen, unter eigenen Zwängen, die dazu geführt haben und so ähnlich sehe ich das hier halt eben auch, ne, so diese Zwänge, unter denen alle moralisch aufrechten äh
Personen und Affen und Menschen stehen, aber immer sich mit diesen Zwängen auseinandersetzen müssen. So.
Maria:
[53:41] Ja das ja total spannend und ich habe halt auch während dann während des Films auch immer so ein bisschen überlegt also der wir sind ja hier so zurückgeworfen in so ein
Die ganze Gesellschaft der Menschen, aber irgendwie auch der Affen, weil die jetzt eben schlauer sind als vorher, sind da so zurückgeworfen in so ein in so einen,
Ja in so eine Vorzivilisation, also in so eine Vorgesellschaft und ähm da muss ja erstmal so ein bisschen ausgehandelt werden
Was wollen wir sein? Was für eine Gesellschaft wollen wir sein? So, die Affen haben ja jetzt hier ganz eindeutig irgendwie halt diesen diesen einen Herrscher, dieses eine diesen Rudelführer, wenn man so sagen möchte.
Aus der Tierwelt quasi so ein bisschen, aber ja, da gibt's ja dann eben andere, die das auch wollen und dann gibt's da eben diesen Kampf und so ähm und es wird immer so ein bisschen auch für dich während des Films ausgehandelt ähm so ein bisschen so ein so ein,
kollektiv Gedanke, ne? Also ja
von also von dem einen Affen wurde ja dieser Sohn verletzt, das war ja glaube ich nie Steas, sondern der andere und der war natürlich dann total sauer und war so, ja, wir müssen jetzt, also ich bin hier auf,
Seite, wir sollten jetzt irgendwie, ne, ähm irgendwie da was machen und er war dann auf so einer auf so einer emotionalen Ebene sehr viel,
ne? Aber dann war's irgendwie als Zielsatz überlegen, aber es ist dann das Beste für die Gesellschaft, also für unser Kollektiv.
Das wäre dann eben nicht nach diesem Einzelinteresse zu gehen und zu handeln und eben sofort loszureiten und die alle wegzumetzeln, sondern zu überlegen, okay, wie können wir das ein bisschen besonderser machen.
[55:03] Ähm und das das ist Zeit superspannend und bei den bei den Menschen war das jetzt eben, weil die nicht im Fokus standen,
nicht ganz so ausgearbeitet, aber ich fand, das war schon auch irgendwie auch ein Teil, der uns irgendwie da so ein bisschen erzählt wurde und die wollten ja eigentlich immer, dass
zurückhaben, was sie verloren haben, also dieses irgendwie ja auch ein demokratisches vielleicht Gefüge oder oder was auch immer sie da irgendwie vorher hatten ähm und und jetzt hatten sie ja irgendwie auch so ein bisschen so ein.
Auch so ein so ein Anführer in in Gary Oatman's Figur ähm der ja irgendwie so ein bisschen an der Spitze gestanden hat. Er hat mich auch einmal kurz an irgendwie erwähnt, dass er gewählt wurde oder so was. Also es gab da anscheinend auch irgendwie so eine so eine Wahl.
Ähm aber trotzdem, also ich fand irgendwie so dieses ganze Wie bildet sich jetzt diese Gesellschaft und ähm welche Gesellschaftsform soll's sein und wie wird ausgehandelt,
wie die Gemeins Gemeinschaft agiert und was wichtig für die ist und was nicht und wann werden auch Individuen einfach so ein bisschen.
[56:02] Wann ist das nicht so wichtig und wann ist das Wichtiger, was Individual tun, weil dann ist schließlich als,
ähm dann eben quasi erschossen wird. Ähm das ist ja auch ein was, was einem Individuum passiert, aber es hat dann eben eine total krasse Auswirkung auf alle anderen.
Eben dann auch der Zerfall dieser Gesellschaft, vor allem der von von den Menschen, die dann eben ja da irgendwie besiegt werden, die ihr Heim verlieren und dann ja, glaube ich, freigelassen, ist ein Käfigen,
dann ja doch auch so ganz wild Hals über Kopf, panikartig diese Käfige verlassen und wegrennen und quasi man man einfach richtig so merkt,
deren Gesellschaft ist jetzt zurückgeworfen. Die sind jetzt wieder,
Alle in Einzelgruppen. Es gibt jetzt keine Regeln mehr bei denen. Also das hat sich jetzt einfach erledigt. Der hatte jetzt Gary Oldman in seinem Megaphon rufen können, wie er will. Die werden da jetzt einfach weg weg gewesen so, weil dann im Endeffekt dann doch der Einzelne,
ne, für sich irgendwie sorgt und so und nicht auf das Gemeinwohl achtet und das fand ich irgendwie all diese Dinge stecken da so drin in diesem riesigen Blockbuster-Film.
[56:58] Und das fand ich irgendwie so interessant gemacht und irgendwie ähm
Alles so Dinge, über die man dann irgendwie so auch äh ja, wie Miami das jetzt grad tun, ähm ausgiebig irgendwie reden und sagt, nachdenken kann und das hat mich da jetzt wirklich überrascht und ich fand eben, dass all diese Dinge und irgendwie auch diese sehr, sehr tiefen
Betrachtungen, die man da anstellen kann. Die haben halt in Teil eins halt fand ich
schon eher gefehlt. Also da gab's Sachen, da haben wir auch drüber geredet, aber ich fand, hier war das, das war viel dichter. Also da gab's ich finde, da gibt's das wirklich viel mehr zu sagen und ähm,
ja irgendwie auch äh zu überlegen wird, würde ich mal sagen.
Christian:
[57:35] Und das ist genau das, was ich mit Handbremse meine, so, die die ist gelöst mit rees.
Bringt vielleicht eben auch, ne, wenn wir gesagt haben, er hat vorher noch das Drehbuch nochmal umgeschrieben und so, als er dann den Regieposten übernommen hat. Er bringt da einfach Aspekte mit rein.
Und das finde ich eben so schön erbaut. Er baut das auch aus, was im vorherigen Film als Potenzial da war, setzt er um.
Weiß auch worauf er sich konzentrieren kann eben auch auf solche auf solche Aspekte und was du gerade auch so schön gesagt hast über den also
auch ein Callback zum Film davor, was du nämlich grad so schön beschrieben hast, ist ja die Szene, wo Caesar da in einem Tierheim sitzt und dieses Beispiel mit den Stöcken irgendwie liefert und sagt, ein Affe alleine ist schwach
Aber viele Affen zusammen sind stark.
Kannst du denn diese Stöcke nicht mehr so äh durchbringen. Es gilt für die Menschen ja genauso. In dem Moment, wo der Mensch wieder nur für sich selbst steht und seine eigenen Interessen versucht durchzuboxen oder eben auch aus seiner eigenen Angst heraus, irrational wird äh,
ist er schwächer als in einer ähm wohlüberlegten Gruppe. So. Ähm das finde ich interessant, wie sich das eben auch so,
zu dem zu dem Film davor, ne, sodass das quasi die Menschen auch die gleichen Lektionen irgendwie lernen sollten, die die Affen im Film davor schon gelernt haben oder die Ceasar gelernt hat und äh vielleicht ist es auch der der nächste Punkt so, den wir mit reinbringen sollten
diese Pandemie. Ja also.
Ja es ist let's talk about the pandemic again. Ähm.
Maria:
[59:04] Ja.
Christian:
[59:06] Ja, während wir mittendrin sind, also das äh habe ich auch echt nicht erwartet, dass das in diesem Film auch nochmal wieder ist. Also das hat mich echt überrascht, weil eigentlich bin ich, glaube ich, nicht emotional so in der Verfassung über so was mich filmisch irgendwie auch noch zu beschäftigen, aber ähm,
Das bringt auf jeden Fall eine Menge dort mit hinein, weil ähm der Mensch, wie du sagst, der so diesen gesellschaftlichen.
Rückschritt hat oder oder gesellschaftlich irgendwie so zurückgeworfen wird, wird es halt durch diese Pandemie und das zeigt sich ja jedem auch so schön,
Affen können in dieser neuen Welt halt viel besser agieren als die Menschen, weil die Menschen halt so Dinge brauchen wie Strom.
Den kriegt man mit so einer endlichen Ressource wie Öl. Also die Probleme der Menschen, das sind Probleme, die die Affen gar nicht haben.
Oder viele davon haben sie halt nicht.
Maria:
[59:57] Wird dir auch äh sehr eindeutig gesagt. Also es wird ja sogar im Dialog dann, das sagt der eine ja irgendwie so ne, sie brauchen irgendwie keine Wärme, sie brauchen kein Licht und so ähm ja das war sehr eindrücklich.
Christian:
[1:00:08] Ja und das das bringt halt eben auch Probleme für die Menschen im äh mit sich, die dann eben auch in Konflikt mit den Affen gestellt werden, also symbolisiert mit diesem mit diesem Damm, der halt Strom erzeugen kann so und,
Wenn das nicht wäre, dann wär's ja auch gar nicht zu diesem ganzen Film gekommen. Ja, wenn die Menschen dafür sich hätten oder anders wär's dazu gekommen, aber diese das, was den Menschen fehlt,
sorgt dafür, dass hier eben auch dieser Konflikt in die Gänge kommt. Und das finde ich halt eben auch sehr, sehr spannend so und deswegen das äh sagt ja auch dieser eine Typ, der da sehr ähm,
schießfreundliches, äh dass er eben auch sagt, so ja, die Pandemie ist, also ne, wir stecken nur in dieser Scheiße durch die Affen. Und.
Maria:
[1:00:46] Mhm. Fake News. Na ja.
Christian:
[1:00:48] Ja, also da kommt eben auch einiges reales irgendwie so mit rein, ne, aber.
Maria:
[1:00:54] Prozent, ja. Das ich muss ganz ehrlich sagen, das ist zwar so eine ganz kleine Szene, die sie da irgendwie, glaube ich, am Lagerfeuer oder so haben, ne, abends dann diese Gruppe Menschen und er sagt das dann so
Und ich fand das das war ähm das war so das war so eine kleine Szene, aber für uns, also für das Publikum von heute.
Fand ich, weil er so krass, also es war mir so wichtig, dass irgendwie das äh das zu sehen, wie dann irgendwie diese diese Geschichte, die wir gesehen haben in Teil eins, ähm wie die dann hier einfach umgedeutet wird
irgendwie politisiert wird und irgendwie als ähm ja als äh na als Mittel benutzt wird, um
um sie zu rechtfertigen und zu sagen, ja und wir müssen gegen die Affen kämpfen, weil die haben das ja alles hier verbrochen und dann sagt halt, dann sagt diese Ellie, sagt er dann irgendwie so, nein, nein, das waren das waren die Menschen im Labor und er ist so, ja, ja, aber eigentlich also ist es eigentlich egal, was sie sagt. Also es ist halt, er hat
eine Rechtfertigung gefunden und das macht er jetzt. Und ähm das das fand ich ähm dann,
überraschend äh und irgendwie äh sehr aktuell oder es hat mich eben sehr also sehr erinnert an aktuelle Viskose.
Christian:
[1:01:59] Das macht es fühlbar, finde ich,
Also das macht diese theoretische Szene so im Jahr 2041 hast du das halt ein bisschen äh in so ein Drehbuch reingeschrieben und auf die große Leinwand projiziert und bist ausm Kinosaal gegangen und hast gesagt aha und jetzt
weißt du's einfach, weil wir das halt alles erleben und genau sage ich mal, dieser Mechanismus so.
Da können wir jetzt mit der realen Welt als Schablone raufgehen und ein Häkchen hintersetzen und sagen, absolut, weil es dieses dieses Problem.
Für diese Pandemie ein ein ein also mit dieser Pandemie auf auf jemanden zu zeigen und zu sagen,
Die haben Schuld, ist eine Sache, die wir ja auch in der realen Welt sehen. Es gibt ja die Theorie oder es gibt Leute, die die Theorie aufstellen und sagen, das, also ne, auch da diese Spiegelung, das ist im Labor entstanden. Also wir haben wir haben wir haben ja beide,
Ebenen sozusagen hier in dem Film, ne, also bei uns in der Corona mit der Coronapandemie ähm.
Heißt es ja, das ist von äh Tier auf den Menschen übergesprungen. Ja, Tier ist schuld.
Haben wir hier auch so Affen sind schuld. Dann gibt's aber die anderen, die sagen, nein, das ist ja im Labor entstanden. Den gibt's hier genauso. Ja, es gibt ja genauso Leute, die sagen, nee, das ist nicht vom Tier passiert, sondern das ist irgendwo in China in einem Labor und die haben Mist gebaut und deshalb müssen wir alle irgendwie sauer auf die Chinesen sein.
[1:03:19] So oder so mit dieser mit dieser Personifizierung ich will jetzt nicht Affen und Chinesen gleichsetzen, so.
Vorsicht. Aber der Mechanismus dahinter zu sagen, dass andere, ich zeige mit dem Finger auf das andere, das, was ich nicht bin, der, der ich nicht bin und fange an, auch.
[1:03:39] Rassistische Argumentation.
Den ich vielleicht sowieso verfallen bin oder an dich sowieso irgendwie hänge, die zu benutzen, um auch dieses Vehikel weiterzutragen, ja?
Kann mein Rassismus jetzt eben auch über meinen Zeigefinger in der Pandemie auf etwas richten, was ich nicht bin und sagen, das andere, das, die anderen, die sind schuld,
Die waren schon immer scheiße und die sind jetzt noch beschissener. Und genauso argumentiert der Typ ja eben auch mit den Affen. Und wie du sagst, völlig beratungs und und diskussionsresistent, ja,
zu sagen, na ja, vielleicht war's irgendwie so, vielleicht war's irgendwie so, können wir nicht mal drüber reden? Nein, können wir nicht. Die Affen sind schuld. Und was ich in der Szene auch so spannend noch finde.
Obendrauf gesetzt und was das halt so gut symbolisiert, ist dann wieder dieses Emotionen gegen gegen äh ja.
Gegen Ratio, genau. Zu sagen ähm alle am Lagerfeuer haben ein ein emotionalen Grund für Hass. Alle am Lagerfeuer haben eine emotionale Komponente in diesem Konflikt. Ja der wie seine Frau verloren hat und die ähm.
Wie sie die LED irgendwie glaube ich ihr Kind verloren hat. Also alle haben ja irgendwie Angehörige verloren in dieser Welt.
Und trotzdem sind äh Melcom und Elli so wie es uns der Film zeigt, in der Lage.
Dieses Trauma ratz für zumindest teilweise rational so zu verarbeiten, dass sie eben nicht in diese emotional, in diesen emotionalen Hass verfallen, wie es eben dieser andere Typ.
Maria:
[1:05:05] Und auf diese Schuldzuweisung.
Christian:
[1:05:07] Genau und und eben darüber hinaus auch.
Auch immer noch das Individuum zu betrachten und bei auch zu merken, hey das ist kein wildes Tier, was uns hier irgendwie zerfleischen will, sondern.
Ich sehe ja, ich sehe mich in ihm. Ja, ich sehe mich als komplexes, emotionales Wesen in diesem komplexen emotionalen Wesen, dass genauso.
Zwängen untersteht, Konflikte austragen muss, ähm agieren muss und genauso in der Lage ist, die Ratio zu benutzen anstatt die Emotionen zu benutzen und
Da kommt dann auch dieser Respekt, glaube ich, daher und da
Das zeichnet all diese Individuen aus, die in der Lage sind, sich eben nicht in diese Kriegstreiberei angetrieben von Hass und Rassismus irgendwie verfallen zu sehen. Und dann gibt's die anderen, die das halt eben nicht können und dadurch eben dieser,
dieser diesem Narrativ äh Verfallen oder in dieses Narrativ eintauchen und das ist eben das Spannende, sowohl auf Menschenseite als auch auf Affenseite.
Kann das ja auch nicht.
Maria:
[1:06:01] Nee, genau und ich habe ich habe grad äh während du's gesagt hast, darüber nachgedacht über ähm Gary Oldmans Charakter, der ja irgendwie
der ist ja nicht so viel präsent und man erfährt nicht so richtig viel über den, aber eben genug. Es wird dir auch gezeigt, dass er da um seine Familie vermisst und so und dass der irgendwie halt anscheinend auch seine Familie weg ist oder gestorben ist. Ähm und
der hat ja dann tatsächlich zweimal in dem Film den Satz The A Animats, also das immer wieder nochmal sozusagen
Die sind nicht wie wir, dieses die sind andere. Das sind das sind Tiere und wir sind Menschen und wir sind besser als die. Ähm und ich das ist so ein bisschen die gleiche Kerbe, in die er da auch immer schlägt, ne, also dieses irgendwie also er macht jetzt diese Schuldzuweisung mit der Pandemie nicht
oder nicht konkret.
[1:06:45] Aber er ähm stiehlt sich, stellt sich eben einfach auch über diese über diese Wesen und und unterstellt denen eben, dass die nicht so staugut so viel wert sind.
Die Menschen, ähm weil er das eben aus seiner alten Welt ja auch noch kennt, die er auch ganz eindeutig hier irgendwie vermisst und ja auch irgendwie anschaut. Ähm,
Und das fand ich irgendwie, ich habe da grad drüber nachgedacht, was die auf welcher Seite dir eigentlich wo steht. Also das ist so ein bisschen
War erst so ein bisschen unklar darüber, weil ich einfach ihn als als Schauspieler sehr mag und immer so ein bisschen so denke, ja ja, ich bin bei dir so. Aber ich glaube, so richtig cool war der jetzt also als Figur jetzt eigentlich nicht in dem Film. Also der war da jetzt eigentlich auch schon eher auf der Seite so
Ich muss
Um all um jeden Preis muss ich hier irgendwie meine Menschengruppe schützen. Ist an sich natürlich sehr edel. Ähm aber ja auch dieses dieses ähm Abwerten der anderen eben dabei und dieses irgendwie Sicht über andere stellen.
Macht ihn jetzt nicht so nett.
Christian:
[1:07:37] Und auch da ein schöner Gegenentwurf zu Caesar. Beide, die in dieser Anführungsrolle stehen.
Der es halt eben nicht schafft. Also beide haben ja diese Strömung im Rücken von einer, sage ich mal, Masse.
[1:07:51] Also ne, von von einer Gesellschaft, die.
Konflikt treiben möchte aufgrund individueller Erfahrung und Erlebnisse, ne? So mein Kind wurde verletzt und uns ist was passiert und wir brauchen den Strom und so. Das sind ja alles schon,
Dinge so nachvollziehbare Dinge, die dann aber eben so eine gesellschaftliche,
Wirkung so eine Schubkraft entwickeln können und die beiden stehen jetzt sozusagen als als ja so als Ventil.
Vor diesen Strömungen, so und dann ist die Frage, wie also die haben Druck im Rücken tatsächlich, die haben diesen.
Gesellschaft im Rücken und guter ähm.
Ja ein guter äh Politiker auch an der Stelle, ein guter Anführer an der Stelle ist ja in der Lage,
sich auch nicht von diesem Druck, also mit diesem Druck umzugehen, sich auch nicht treiben zu lassen, aber,
So und Caesar kann das eher als Gary Oldman und ähm wie du sagst auch immer wieder dieses andere zu betonen, das versucht Ceasar ja auch nicht. Also das ist schon spannend, wie verschiedenste Figuren als.
Gegenentwurf auch besonders zu Ceasar und eben auch als Gegenteil von King Entwurf als Entwurf, als äh.
Als Beispiel von Caesar, ne? Also der Melkan ist ja eher ähm eine Version von Caesar und CoBa und Garry Rhythmen sind eher die Gegenentwürfe von Caesar.
Maria:
[1:09:16] Ja, ja, ich finde auch ja, Entschuldige.
Ich finde auch Gary Oldman, der ähm weil du auch grad meintest, dann wie sie auf Konflikte reagieren und wie sie dann diesen mit diesem Druck aus auskoren.
Und er seine Reaktion auf auf das auf das Problem ist ja zu sagen wir haben alle
alle Waffen von allen Leuten, die jemals in dieser Stadt gelebt haben
bis an die Zähne bewaffnet, wir kriegen das hier locker hin und ja dann auch diese großen Hallen werden dann auch werden ja auch gezeigt mit diesen ganzen Waffen und diesen was sie auch da alles haben für für irgendwie Absurditäten im Grunde. Also ich fand das wirklich sehr absurd und teilweise auch wo er dann sagt so ja jetzt jetzt holen wir den Raketenwerfer raus. Also
Das sind das ist ähm,
Äh das ist eben seine Reaktion darauf. Er sagt dann eben ja, wir machen diesen diplomatischen den ihr jetzt vorhabt, diese diese drei Tage, den geben wir euch jetzt. Aber währenddessen holen wir schon mal die Waffe rauf und Polini schon mal so ein bisschen, also man weiß ja nie, ne
und das ist ähm das ist eben das, was äh glaube ich Ceasar
halt nicht macht. Also das ist ähm er ist ja auf diesen diplomatischen Weg. Er lässt ja auch dann da wirklich auch viel ähm irgendwie zu und ähm die helfen dir dann sogar noch, die Affen da bei dem Damm und so, also die er hat zwar dann da seine seine Grenzen und sagt, okay nur noch einen Tag und dann müsst ihr bitte weg sein.
Aber das ist irgendwie noch was völlig anderes, also das ist schon sehr interessant und ja, genau, es gibt halt diese Spiegelungen irgendwie die ganze Zeit.
An Figuren und wie die eben reagieren auf die gleichen irgendwie Impulse und wie verschieben das eben sein kann. Ist schon sehr spannend.
Christian:
[1:10:44] Und auch da ne, Handbremse ist weg, alles konzentriert sich auf. Das wird mir jetzt auch grad erst klar, wie eigentlich alle Figuren so,
Auf Seasar gerichtet sind oder um Caesar herum ähm erzählen und ihnen eigentlich auch die ganze Zeit quasi charakterisieren. Ähm
ein Element, was mir noch aufgefallen ist im Zuge dieser ganzen dieses ganzen Konflikts ist denn ja die nachfolgende Generation. Das ist ja auch ein klassisches Motiv in solchen
Kriegs ähm Szenario und überhaupt in der Welt, ne? So dieses die die Erwachsenen, die da ihren,
Die meinen irgendwie Krieg spielen zu müssen und die ständig irgendwelche Grenzen ziehen und sagen, das sind die anderen und das sind wir und wir sind besser als die und die da so ähm,
Dieses emotionale Versuchen rational irgendwie aufzubauen und dazwischen,
hast du die nächste Generation, die Kinder, die all diese Konstrukte noch gar nicht kennen.
Und einfach das tun, was ihm naheliegt und das ist dann wie hier das Affenbaby von Caesar, ist einfach neugierig und fängt an auf den Menschen rumzuklettern.
[1:11:50] Ne und und kennt dieses, das tut man nicht, das sind andere, ne, die sind böse, wir sind gut. Das kennt das Affenbaby halt überhaupt nicht, ne? Und entsprechend äh naiv ist es im Umgang und dann haben wir ja auch noch den
Sohn von Melken der glaub ich so Teenageralter ist,
Introvertiert, liest gerne Bücher, der ja auch Verbindungen zu äh den Affen aufbaut und irgendwie dem Affen vorliest und und äh der dem einen Affen, ich weiß gar nicht, war das,
Reels äh oder Cornelia irgendeinem der beiden Affen.
Ähm ne, also baut ja auch übers Individuum eine Verbindung auf und und sieht diese also ist in der Lage, diese Grenzen, diese scheinbaren Grenzen zu überwinden, die ja nur als Konstrukt der Erwachsenen aufgebaut sind.
Und das finde ich sehr spannend.
Maria:
[1:12:38] Ja das stimmt und ich habe auch grad darüber nachgedacht, weil wir über die Spiegelung geredet haben und über die gegensätzlichen Figuren, dass natürlich ist ja der ältere Sohn von Caesar.
[1:12:47] Würde ich jetzt mal sagen, ist so ein bisschen die Spiegelfigur zu ähm Merkemson ähm Alexander.
Ähm und das ist die sind ja dann auch sehr verschieden, also ähm Alexander ist ja hier so ein bisschen dieser friedliche, introvertierte Typ, ne, der irgendwie dann da seine seine
Zeichnungen macht
und sich dann eben mit diesem riesen Orang-Utan anfreunde, was ich total cool fand, also ich da da ist dann auch so ein bisschen der Comic-Note. Mir explodiert immer so, oh mein Gott, Schatz, dieses Buch rausgeholt hat, weil das auch in meinem Schrank steht. Habe ich gedacht, oh, nice. Also ich war da wirklich sehr glücklich. Ähm und ähm,
dann eben der Sohn von Caesar, der ja dann sich da irgendwie verleiten lässt, ne und von diesen von diesen Kriegstreiben und von von Koba, der irgendwie,
ähm da irgendwie diese diesen Menschen eingreifen will im Sinne von weil er natürlich dann viel näher dran war. Sein Freund wurde verletzt. Er ist dann da emotional irgendwie noch dabei und will eben das irgendwie gerecht haben ne und das war dann so ganz heiß
und ähm ja bemerkt dann auch seinen eigenen Fehler und das fand ich dann schon ähm also
auch hier sind die Affen wieder wichtiger und die Affenfiguren, aber diese beiden,
Gegensatzpaar ist schon auch sehr, sehr interessant und das Baby, eines habe ich jetzt gar nicht mehr gedacht, aber ja, natürlich, klar, das weicht die Grenzen natürlich auch noch mal ganz ganz anders auf
ja wie wir auch schon im ersten Teil eigentlich besprochen haben, ist halt hier auch wieder das Thema Familie extrem wichtig, ne? Also wir haben ja dann auch.
[1:14:08] Es gibt dann eine so eine Szene ich glaub das ist dann am als sie da am Wasser sind oder so weiß ich gar nicht mehr so ganz genau. Jedenfalls
stehen dann da Markem und und so nebeneinander und sind so beide im im Bild so und und schauen dann so auf ihre Familien und und und dann gibt's immer so einen Schnitt hin und her so zwischen den wie sie die
beobachten und die so ein bisschen anschauen und dann wie die Familien da irgendwie grad irgendwas tun und äh das ist so richtig so Family Man, ne, so
Das sind unsere, das sind unsere Familien, yeah und wir erhalten jetzt hier den Frieden und so und das es wird doch mal so stark gemacht, dass eben dass dieser Schutz der Familie ihre Motivation ist, ne, so ihre das ihr Grundbedürfnis ist halt,
dass es denen gut geht und so.
Christian:
[1:14:50] Fehlt eigentlich nur noch das Kaltgetränk aus der Dose und das Fachsimpeln so nah ist dein Kind schon trocken? Nee, wir haben ja immer noch mit Windel und schon zur Kita, ja, Kita-Eingewöhnung auch schon hinter uns. Aber ja.
Maria:
[1:15:01] Ja, also es ist halt so ein ganz basales ähm so ein ganz basales Grund äh Motivation oder irgendwie Bedürfnis und das haben irgendwie die beiden so und das ist halt ähm.
Das ist irgendwie sehr interessant gemacht hier irgendwie. Also das äh hat mich schon aus, also weil die eben dann auch ja beide so ähnliche Figuren sind und die Figuren, die unsere Antagonisten sind oder die so ein bisschen auf der anderen Seite stehen, die sind jetzt nicht so die Family Guys.
Ne, also.
Christian:
[1:15:29] Und das verbindet die beiden ja auch. Das ist ja eben auch das, ne, also sich selbst im anderen zu sehen, ist ja der Schlüssel, um.
Sozusagen ich weiß nicht, was da die richtigen Worte sind, aber um so etwas ähm wie Respekt füreinander zu entwickeln. Äh ne, also nur dadurch, also das brauchst du halt, um,
anders herum. Wenn du das nicht schaffst, wenn du nicht schaffst, dich selbst in anderen zu sehen, dann fällt dir das sehr leicht zu Waffen zu greifen und zu sagen,
Die anderen müssen weg,
Das ist ja auch immer so der der die große Erkenntnis aus jeder kriegerischen Auseinandersetzung und das ist ja auch, das sehen wir jetzt auch grad in der realen Welt, ja, dass Kriegsnarrative nur dadurch aufgebaut oder am besten dadurch aufgebaut werden können, indem man eben sagt,
die anderen sind die Bösen.
Maria:
[1:16:15] Ja und vor allem die anderen, die anderen sind nicht so wie wir. Also es gibt überhaupt, es gibt überhaupt eine Einteilung zwischen wir und die. So,
und und deswegen um noch mal kurz darauf nochmal zurück zu ähm kommen und den Bogen zurückzuschlagen
Genau und aus diesem Grund fand ich diese letzte Szene als ähm als Caesar Koba fallen lässt. Deswegen fand ich das so schwierig, weil er dann nämlich genau das macht und sagt, du bist jetzt kein Affe mehr.
Und deswegen kann ich dich jetzt killen,
Das ist jetzt kein Problem mehr für mich, weil du bist jetzt nicht mehr wie ich. Du bist jetzt ein Anderer und ähm das fand ich eben äh einfach in diesem Kontext
so schwierig für mich jetzt so als also wie gesagt, ich fand, ich habe das schon verstanden, dass das irgendwie in der Handlung sich wichtig und sinnvoll ist und sein Weg sein muss, aber das ähm,
Fand ich als Aussage sehr problematisch.
Christian:
[1:17:03] Weiß wirklich zu wenig noch über den 3 Film, also über über den nächsten, über die Fortsetzung. Wirklich, also so so, aber wir können da vielleicht.
Maria:
[1:17:11] Nix. So können wir darüber ein bisschen fachsimpel, ohne es zu wissen.
Christian:
[1:17:13] Genau, wir können da mal so ein so ein, so ein vielleicht so ein Lesezeichen reinsetzen, weil,
Vielleicht ist das ja auch. Also ich sehe auch Potenziale zählerisches Potenzial, um zu sagen, na ja, so der Krieg,
wie sagt man immer so schön, ähm da gibt's auch irgendwie dieses auch irgendein Zitat ausm Superhelden-Film. Entweder
Bist du solange der Gute und siehst für die Welt fällt oder du wirst zum Bösen und siehst dich selbst fallen oder irgendwie sowas. Also dieses Problem, dass du halt eben auch mit all deiner Moral ja irgendwann.
Auch an deine Grenzen stößt.
Maria:
[1:17:45] Ja ja, das wäre ja das das klassische Westerdilemma.
Christian:
[1:17:47] Und vielleicht eben auch das Ganze über diese sage ich mal ältere Generation, also auch vielleicht vielleicht steckt da das Potenzial drin zu sagen, na ja alle die.
Zu Waffen greifen und Konflikte aufbauen und Kriege anzetteln oder auf Kriege reagieren.
Können gar nicht die Lösung sein, sondern es muss vielleicht auch eher in einer also in der nächsten Generation also die sind die sind zum.
Untergang verurteilt und die Lösung kann immer nur die nächste Generation sein, kann nur,
Kann nur etwas Neues bilden und das ist ja dann oft so dieses Symbol, ne? Die nächste Generation, die eben diese Affenbabys oder eben auch die Jugendlichen, die die naiver sind, die.
Denen man weil das so unnatürlich ist, dieses Kriegs-Settting ist eigentlich, das äh finde ich, steckt so ein bisschen hier auch in diesem Film, ist eigentlich etwas Unnatürliches. Das muss erst aufgebaut werden, dass.
Potential steckt im Menschen und dann bist du wieder in dieser in dieser humanistischen Diskussion, ne? Ist der Mensch irgendwie gut oder schlecht, ne? Also zum zum guten Fähig, aber zum Schlechten verurteilt oder so oder zum Schlechten verdammt. Ähm.
Aber die Lösung kann vielleicht einfach nur in der nächsten Generation liegen, die sich dann äh.
[1:19:02] Die sich dann erst dazu positionieren muss und die Waffen ablegt und vielleicht diesen ganzen Krieg erst beenden kann. So, das ist halt eben nicht im Krieg zur Lösung kommt, sondern dass erst eine andere Instanz, eine Neuinstanz diesen Krieg ablehnen muss. So ähm.
[1:19:18] Genau, das sehe ich hier so ein bisschen als als mögliches Potential für eine weitere Geschichte, ne, dass man sich vorstellen kann, dass eben Caesar vielleicht auch fällt, vielleicht auch stirbt, vielleicht auch einsieht und sagt, ich.
Meine Rolle ist getan, ich habe alles versucht, was ich konnte, aber du mein Nachwuchs bist, ist der ähm sozusagen den Frieden bringen muss.
Maria:
[1:19:39] Ja und ich ich finde, das wird ja hier auch schon so ein bisschen angelegt, also sein eigener Sohn macht ja schon diese diese Entwicklung auch durch, was ich übrigens
total ähm spannend und gut fand, dass es hier auch Charakterentwicklung gibt auf einer auf anderen Ebenen, also nicht nur bei den Hauptcharakteren, sondern wirklich hier auch ähm hier bei seinem Sohn, der ja ähm fand ich eine sehr interessante Entwicklung durchgemacht hat
nämlich dann dieses.
[1:20:02] Sich irgendwie anfeuern lassen, ja von von Koba und dieses Mitgehen und und dann auch wir auch dann auch diese Waffe in die Hand zu nehmen, ne, was dein Vater ja wahrscheinlich immer irgendwie gesagt hat, das machen wir auf gar keinen Fall. Ähm ja das ist ja auch wirklich so ein extremer rebellische rebellische Akt irgendwie ist für ihn wahrscheinlich.
Aber dann auch zu sehen, was bedeutet das eigentlich und was was heißt es auch für uns selbst. Äh er sieht ja dann auch diese Verwüstung, Vernichtung dann von seinen von seinen ja quasi Mitaffen und und von seinem Freund und so.
Dann ja auch dieses zurückschwenken und dann zurückgehen zu seinem Vater und dieses Aussehen mit ihm und eben auch wirklich verstehen, warum er so ist, wie er ist
und dann genau hat man ja im Grunde hätten wir ja dann schon die neuen den neuen Protagonisten der dann im Endeffekt vielleicht irgendwann diese Gesellschaft weiterbringen kann
was dann Sisa vielleicht irgendwann nicht mehr kann, weil er eben diese moralische Rolle, die er jetzt hat wahrscheinlich so ein bisschen hinter sich lassen muss, um eben diesen Konflikt überhaupt irgendwie erst mal lösen zu können oder eben sich verteidigen zu können und ähm das fand ich hier wirklich super interessant und ich fand auch das Charakterdesign von dieser Figur echt schön, also,
sehr beeindruckt, wie die aussahen.
Christian:
[1:21:11] Und ich glaube, wir wollen jetzt seit irgendwie einer Stunde über CGI sprechen und an dieser Stelle können wir's endlich.
Ich fand die Szene wirklich fantastisch zwischen den beiden, die du gerade an angesprochen hast. Caesar, der verwundet auf der Couch in seinem in Anführungszeichen Elternhaus liegt und sein eigener Sohn, der da zu ihm findet und ähm.
Also weil weil es gab so auch ähm also der Film ist tricktechnisch wirklich fantastisch und beeindruckend.
Es gibt ein paar Momente, wo das ein bisschen kippt. Hä? Ich habe so ein paar, also manchmal auch nur so drei Sekunden Szenen, wo so ein Affe durchs Bild irgendwie huscht, wo ich auch dachte, meine Güte, da hätten die aber echt noch länger,
Ja und ich glaube, das ist also sowas, was ich auch teilweise von so ähm.
Also was was was man so über Blockbuster hört, da sind wirklich banale Sachen, die dann einfach, wo es heißt, so ja, wir hatten einfach keine Zeit mehr. Ja, die Special Effects und Black Panther sind teilweise ziemlich mies, weil's hieß, wir hatten einfach keine Zeit mehr.
[1:22:07] Und dann ist das halt wie es ist und das äh nimmt eine Produktion dann auch, muss eine Produktion vielleicht doch in gewisser Weise irgendwann hinnehmen und sagen, na ja, wir können jetzt noch zehn Jahre die perfekten äh Effekte äh hier ausarbeiten, aber uns geht das Geld langsam aus und.
Sind ja auch so ein paar Abhängigkeiten und Zwänge.
Den Eindruck hatte ich hier eben auch, also dass ich quasi die To-do-Liste anhand der Qualität des Special Effects in den Szenen deutlich absehen konnte, dass klar war, okay die Szene zwischen,
Caesar und seinem Sohn diese diese emotionale Höhepunkt dieser beiden Generationen die machen wir mal als erstes weil dann haben wir am längsten Zeit dafür.
Die ist sehr wichtig so, denn wenn da mal irgendwie weiß ich nicht, Special Effect Shot Nummer dreitausendvierhundertfünfundachtzig, 2 Sekunden lang, A verhuscht durchs Bild. Ja, die machen wir mal ein bisschen später, weil wenn da nicht mehr so viel Zeit für übrig ist, ist nicht schlimm.
Maria:
[1:22:58] Ist nicht so wild, ja.
Christian:
[1:22:59] Also klassisches Projektmanagement, finde ich, was man hier manchmal ablesen konnte und wenn's gut ist, halt auch wirklich fantastisch funktioniert hat. Also ähm,
Ja und das auch da wieder, ne? Handbremse ist gelöst. Wir zeigen hier einfach zwei,
Affen. Wir zeigen hier ein äh ein ein eine Vater-Sohn Geschichte, die wir im Film vorher noch mit zwei Menschen sehr traurig gemacht haben. Die bringen wir hier jetzt sehr traurig mit den Affen rüber.
Das funktioniert.
Maria:
[1:23:26] Es funktioniert ganz fantastisch und dann auch fand ich auch einfach diesen Rückgriff auf diesen auf den ersten Teil und das nochmal an dieses Haus zu bringen. Das fand ich irgendwie eine sehr sehr gute Idee und irgendwie ähm dass das Ganze vielleicht nochmal so ein bisschen auf eine andere emotionale Ebene gehoben, auch als dann der Sohn ähm am Bett
sitzt und dieses Foto in der Hand hat. Ähm das fand ich schon
Also ja, ich fand das schon also auf emotional sehr sehr bewegend das Ganze ähm und ja wie du schon sagst, dass das sah schon auch sehr eindrucksvoll aus. Ich kann mich ja auch erinnern, dass am Anfang, ganz am Anfang des Films, ähm da ist ja dann,
Zu sehen und irgendwie sind die im Wasser oder die werden nee die diese regnet oder so. Wie auch immer. Jedenfalls haben die so nasses Fell. Und da habe ich so gedacht, das ist wirklich die erste, ich habe so gedacht, okay, alles klar.
Das ist jetzt soll's erst mal schon mal gleich mal direkt am Anfang zeigen,
Guck mal, wie geil wir fair animieren könnt. Sogar wenn's nass ist. Also das fand ich halt, da habe ich irgendwie direkt an so okay, das ist jetzt echt so ein bisschen show-off, ne, gedacht, aber das ich fand das, dass dann irgendwann.
[1:24:28] Keine also größere Rolle mehr gespielt hat. Also die Affen sei halt supi aus und alles war gut aber ich fand, das war jetzt auch nicht so ein
vorzeigen und so ein, so ein Schauwert wie im ersten Film fand ich, also es gab natürlich immer Szenen, wo das noch mal so ein bisschen vorauskam und auch und so, aber ich fand schon, dass hier,
Der Fokus doch eher auf der Handlung lag und da gab's da war Januar einfach mehr hergegeben und deswegen mussten wir uns jetzt nicht so stark auf die Schauwerte verlassen. Das das fand ich irgendwie ganz, ganz, ganz interessant und angenehm
Aber ja, diese Szene fand ich auch super, aber ganz ehrlich, meine Lieblingsszene in den ganzen Filmen natürlich die Kriegsszene
als Coba auf dem Panzer ist und sich das irgendwie so paar mal um sich selbst dreht, mit der Kamera zusammen
Ich muss ganz ehrlich sagen, das fand ich wirklich beeindruckend. Es war ja wirklich dann nur Ästhetik. Ähm und
also wie dann irgendwie immer so kleine vorbei im vorbeifahren, so kleine Tableaus, so kleine,
Erzählungen irgendwie in diesen Bildern dringesteckt haben, ähm irgendwie wie die Affen da gekämpft haben oder wieder in welche verletzt waren oder wie welche Tod da lagen oder was weiß ich, wie dann irgendeine Wand explodiert ist. Also das war wirklich wirklich toll. Also da habe ich so gedacht, okay,
Irgendwer eine richtig gute Idee gehabt und die haben das auch wirklich mal durch richtig durchgespielt von von Anfang bis Ende.
Christian:
[1:25:46] Ja, also ne und das ist es halt auch, diese Schauwerte allein haben's halt nicht mehr getragen. Ich glaube, die haben die haben ein bisschen äh den Vorgängerfilm noch ein bisschen mehr tragen können und müssen. So, aber jetzt beim zweiten Mal, wie du sagst, klar,
besser und doller und größer mit äh allen möglichen Tri,
aber und da glaube ich eben auch mit Reves, der weiß,
Das allein, ja das kannst du vielleicht in den ersten zehn Minuten ist das noch irgendwie atemberaubend und wow, aber das kannst du nicht die zwei Stunden danach irgendwie noch abliefern so und auch,
Fand ich auch interessant, dass dieser Film.
Also der ist halt deutlich teurer. Das hatten wir ja auch schon gesagt. Aber ich hatte jetzt nicht das Gefühl, klar, es gibt am Ende da diesen großen Showdown und diese Türme stürzen ein und so, okay, aber ich hatte so vom Aufbau des Filmes auch das Gefühl, dass der dann.
Sehr klug sich am Vorgänger auch orientiert hat und gesagt hat, wir könnten wahrscheinlich jetzt hier alle zehn Minuten Actionfeuerwerk Deluxe fahren. Aber wir bauen, wir wir verdienen uns das.
Uns das am Ende im großen Showdown so wie der Vorgänger auch und.
[1:26:53] Wir wollen uns das alles erzählerisch auch verdienen und das tut der Film, so
Der der der ist da nicht so leer wie andere Blockbuster, wo halt einfach wie du auch sagst so ein bisschen Jokio zwinkerzwinker ha ha und am Ende explodiert alles und dann gehen wir nach Hause und sagen ja war nett. So das das macht der hier halt nicht. Der.
Also das merkt man auch an unserer Diskussion, ne? Also ich äh wir haben jetzt, weiß ich nicht, fünf Minuten glaube ich über Tricktechnik gesprochen und eine Stunde philosophiert, wäre jetzt irgendwie gut, böse und das Gegenstück und das Pendant und äh der Spiegel und,
Fortführung der äh der moralischen Affenhaupfigur ist. Also das ist ja schon auch eine eine Auszeichnung des Filmes, dass wir auch so darüber sprechen können.
Maria:
[1:27:37] Ja und ich ähm und auch also als ich halt grad diese Szene mit dem mit dem Panzer vor habe, das war natürlich da war natürlich visuell viel, also da hat man einfach visuell.
Das einfach sehr ansprechend fand ich äh und einfach interessant, aber wie gesagt, da auch da ist dann immer noch
Erzählung passiert. Also da gab's dann immer noch Handlungen. Also da war jetzt nicht der reine Schauwert. Der war natürlich sehr stark, aber
es gab immer noch etwas, was man irgendwie entdecken konnte, was man irgendwie was was erzählt wurde und das finde ich immer irgendwie schön, also da freue ich mich immer, wenn das jetzt nicht nur ein
Ich weiß nicht, zehn Minuten irgendwie alle kloppen aufeinander ein oder von mir aus auch die die ähm berüchtigte ähm Autobahnverfolgungsjagd in dem zweiten Matrix-Film, weißt du, wo einfach so 30 Minuten lang auf der Erzähl-Ebene nix passiert, sondern wir wirklich nur
Schauwerte haben und krasse Action und krasse irgendwie Bilder und Explosionen. Ähm das
das das gibt mir nicht lange was. Also ich finde das immer gut, wenn auch noch ein bisschen,
Trotzdem noch ein bisschen Erzählung dabei passiert und das ist hier einfach die ganze Zeit passiert. Also auch bei den coolen bei den coolen Sachen und die die coolen Bilder, wo man sagt, okay, das ist jetzt
eindeutig einen Shot, der weiter oben auf der Liste stand, wie du meintest, auf der To-do-Liste, weil da da wurde mehr Zeit investiert. Ähm aber da ist trotzdem noch irgendwie was.
[1:28:57] Ist noch was passiert oder uns wird was erzählt so und irgendwie uns uns wird oder für uns wird auch von mir Stimmung vermittelt.
Eben diese diese Kriegsszene, die fand ich auch extrem beklemmend an vielen Stellen,
Und ähm da da wurde auch mit der Musik auch noch viel gemacht. Das war wirklich interessant. Ähm aber das war eben, es da hatte kein Selbst. Das war kein Selbstzweck.
Also da war noch ein bisschen was dahinter und das fand ich irgendwie, das fand ich für den Film, also dafür, dass es eben so ein riesen Blockbuster ist und so. Ähm das hat mich überrascht und das ähm
positiv überrascht. Also ich mag das immer sehr, wenn da noch ein bisschen Fleisch irgendwie ist, wo man noch ein bisschen was
ja, einfach noch ein bisschen was mitkriegt irgendwie, außer dass man große Augen macht, weil die großen Augen, das ich finde das das das,
Ja, das vergeht sehr schnell. Also das das kann ich mich dann nach nach zweiter Woche nicht mehr erinnern so, dass ich halt was Krasses gesehen habe, dass ja
wenn ich was Krasses gesehen habe, aber es hatte auch noch Substanz dann, dann bleibt das für mich viel länger im Kopf.
Christian:
[1:29:51] Also wenn es nicht nur Zucker für den Affen, sondern auch Fleisch für den Affen.
Maria:
[1:29:54] Nicht schlecht. Der kam oder erwartet.
Christian:
[1:30:00] Ja, der war auch nicht vorbereitet. Ich kaue schon länger drauf rum, aber.
Maria:
[1:30:02] Sweet. Ja, sehr gut. Aha, aha, ja, sehr gut.
Christian:
[1:30:04] Mhm. Äh vielleicht ist es auch ein guter Übergang, weil wir sind sehr, sehr, sehr positiv dem Film gegenüber gestimmt.
Maria:
[1:30:14] Ja, lass uns über Zucker reden. Lass uns über die Frauen reden.
Christian:
[1:30:16] Also lass uns ja über das Beiwerk quasi. Wow.
Maria:
[1:30:20] Traurig, ist wirklich traurig. Also nur ganz ehrlich sagen, ich war enttäuscht. Mal wieder. Mein Gott. Also wie schwer kann es denn sein?
Christian:
[1:30:29] Also ähm erst einmal äh lässt sich festhalten, also.
Interessant immer noch so diese Eltern, dieses äh Eltern schafft, Elternsein, wie das hier erzählt wird, was ich ja im letzten Film auch so ein bisschen ähm.
Schon erwähnt habe und gesagt habe, hey, eigentlich steckt da eine Menge drin, aber der Vorgänger liefert das alles nicht ganz so ab.
Und wie du ja hier auch schon Szenen beschrieben hast, ne, die beiden Väter, die auf ihre Familien äh Rudel sozusagen gucken, kommt der auf seine Familie, guckt, Ceasar, der auf seine Familie guck
äh dabei verbinden sich die beiden und sehen vielleicht eben auch so die,
Werte im anderen und so, das ist ja erzählerisch alles jetzt hier auch viel viel ähm wie du sagst fleischhaltiger,
aber ja sowohl bei den Affen als auch bei den Menschen und damit,
beste und beste bitte in Anführungszeichen definieren, in bester Tradition dieser Reihe äh haben die Frauen eigentlich maximalen Support wert für die Männer äh und jetzt und das ist die große Innovation dieses Filmes jetzt auch auf Affenseite.
Kann man so auf auf DVD-Koffer, weißt du? Mehr Frauen und jetzt auch bei den Affen.
Maria:
[1:31:39] Jetzt auch bei den Armen.
Christian:
[1:31:41] Viele Frauen quasi.
Maria:
[1:31:42] Ja also hundert Prozent Steigerung von 0 auf eins. Wow.
Christian:
[1:31:47] Immer noch in emotionaler Supportrolle für die Männer immer noch dazu da, um den Männern auf die Schulter zu klopfen und zu sagen, du machst das gut, du machst das richtig und bitte mach weiter. Ähm,
um die Bürde,
der Männlichkeit vielleicht auch irgendwie auszuhalten, ja? Es sind ja auch sehr tragische Figuren, was Melcom und was Ceasar da alles auf ihren Schultern zu stemmen haben. Das ist ja auch für Männer sehr, sehr viel.
Maria:
[1:32:09] Ist schon hart, ja. Das ist schon gut, wenn man jemanden hat, der ein bisschen hübsch aussieht.
Christian:
[1:32:12] Ja und da hast du eine Geschichte noch irgendwie recherchiert bei dir bin ich wie schon erwähnt äh vom Stuhl gefallen. Ich halte mich fest, erzähle sie bitte noch mal.
Maria:
[1:32:20] Ja genau und zwar ging es ähm um die,
Computereffekte und wie die Affen gestaltet werden und ähm da war ja ähm Veta haben hat das Studio, was das getan hat ähm und äh ja auch quasi berühmtigt ja auch für Herr der Ringe
und die haben sich ja auch so ein bisschen
Sag mir jetzt mal, das Gel war ja auch immer sehr wichtig, dass die Affen sehr Naturmäßig aussehen, also einigermaßen natürlich und ähm sich da sehr orientieren auch von dem Körperbau und so.
Außer Casas neue Frau, denn die, wie ich dann danach gelesen habe, ist irgendwie ähm,
Wirklich die Affenfigur, der Affencharakter, der am weitesten
von dem natürlichen Affen entfernt ist ähm vom Aussehen her sage ich jetzt mal,
und auch was sie so mit ihrem mit ihrem Gesicht macht und so und für ähm Cornelia heißt sie übrigens.
[1:33:12] Kleine Anekdote an Cornelius aus dem Film. Ähm haben sie jetzt eben äh
so gestaltet, dass sie möglichst sexy aussieht. Ich habe das hier als Zitate sexiest Female Female Chimp.
Ähm und äh da haben sie sich dran orientiert und die haben dann eben wirklich auch nochmal die ähm ganzen Gesichtszüge dann noch mal ein bisschen ähm
nochmal ein bisschen ja smooth over, also so ein bisschen geglättet und ihre ähm Falten haben also wirklich weniger Falten als die anderen Affen, damit sie schöner aussieht ähm und ist, wie gesagt, das ist ähm für den gesamten Film und von ein Charakter in
Größe Abweichung,
von den Affen her, ähm von allen. Also die sind alle einigermaßen oder versuchen, haben wirklich versucht, einigermaßen realistisch auszusehen. Außer Cornelia, denn die muss nämlich sexy sexy ist aussehen und das fand ich,
Also mein Gott, wieso nur? Also ich verstehe das einfach nicht und ich fand nämlich auch aus allein im Film habe ich immer schon so ein bisschen gedacht,
irgendwie ist die anders. Wieso sieht die dann so komisch aus? Und ich dachte halt erst, ich habe eigentlich erst gedacht, das liegt an diesem Schmuck. Die hat ja auch noch so einen Schmuck an, immer so einen.
So ein so ein Kopf, so ein Kopfschmuck, wie so eine Krone eigentlich so ein bisschen, ne und die hatte sie ja sogar bei der Geburt an.
Ich dachte, sie muss sogar bei der Geburt diesen Schmuck anhaben? What the fuck! Ja und äh und dann ja auch ihre ihre ihre Affen. Ich weiß nicht, ihre ähm.
[1:34:39] Dienerinnen oder ihre Hebammen, ich weiß nicht so ganz genau, aber die hatten ja auch alle so Schmucksachen an.
Sonst niemand keiner von den Männern hatte niemand, obwohl doch einer hatte eine Kette. Ich hab's ganz genau gesehen, aber sonst, also da war nicht viel los und ich habe das einfach nicht verstanden und ja und die hat dir also die gute Cornelia, die hat ja wirklich auch keine spannende Rolle. Also
Da war ja nichts los, also die hatte dieses Kind bekommen, was halt Frauen so machen, Reproduktion und bisschen traurig gucken,
Hat sie ihm über die Wandel gestreichelt, weil er so viel zu tun hat. Ja. Ich glaube, das war's oder? Das war so, was sie getan hat, oder.
Christian:
[1:35:16] Ja ja, das ist und auf Menschenseite, ne, die gute ähm.
Maria:
[1:35:20] Gott.
Christian:
[1:35:21] Ist ja eigentlich auch nur die ganze Zeit da, um um äh sage ich ja so, die Würde der Männlichkeit irgendwie äh äh abzunehmen und so, ne? Das ist schon.
Maria:
[1:35:30] Ja sehr und dann ist ich meine ich habe ich habe mich dann kurz gefreut, weil dann gesagt wurde oh ja diese Ärzte. Habe ich gesagt, oh nice ja Doktor Elli wird aber nie gesagt und sie ist im Endeffekt ja dann eigentlich,
Sie denn eigentlich auch nur für Pflege und Versorgung da?
Also ist dann wieder die Kehrarbeit. Die ist dann dafür da, dann irgendwie Ceasar zu heilen und dann seine Frau zu heilen und immer alle so ein bisschen Streiche streicheln, wenn die jetzt so daliegen und es geht ihnen halt nicht gut. Ist sie halt da.
Und ihre und ihre eigentliche Motivation, das wird auch ganz, ganz deutlich gesagt, ist ja nicht in diesem Konflikt irgendwie da so mitzumachen oder da irgendwie für Frieden zu sorgen oder so etwas, sondern ihr vorrangigstes Ziel ist sich mit ihrem Stiefsohn zu verbinden.
Ja, eine Bindung aufzubauen zu Alexander. Das ist das, was sie am allerdringsten will.
Dachte Entschuldigung, ich meine ja klar, ist bestimmt wichtig für sich und so, alles cool, aber das ist doch jetzt grad echt nicht was jetzt so für dich als so.
Figur am wichtigsten sein kann. Also ich habe das überhaupt nicht verstanden. Ich meine klar, das war vielleicht eine nette, nette Sache für für nebenbei, ja. Alles cool. War ja aus dir auch immer schön anzusehen, wenn mal wenn da so ein Familie zusammenwächst. Ja, alles cool. Aber das war für sie das Wichtigste.
Ja
Auch immer mit ihm mitzugehen, ne? Also mit mit Merkel. Immer so ja, nein, also er kann er, ich gehe mit und so und dann aber wenn's wirklich brenzlig wird, dann sagt er zu ihr, warte hier, ich gehe kurz und mache die Action und dann ist er weg und dann ist sie zu Hause.
Christian:
[1:36:57] Allein auch das das das Zitat, was du da hattest mit mit äh dem Affen äh sexiest Ape, wo ich mir so denke, ja da wird aber niemand, so wird niemand über gesprochen haben.
Das das war halt kein Qualitätsmaßstab für Ceasar. Ähm.
Maria:
[1:37:16] Ja, es ist wirklich traurig. Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe ich habe nämlich erst gedacht, oh nice. Es gibt eine weibliche Figur bei den Menschen. Okay, vielleicht geht ihr da irgendwas? Nö.
Nein, einfach nicht. Also und die war dann auch am Schluss einfach gar nicht mehr dabei. Also,
der dann da zurückgeht und dann da irgendwie diese Medizin holt, dann dann heilt sie ihren Affen und dann ist sie weg. Also im großen Finale ist sie nicht dabei, oder?
Christian:
[1:37:41] Ähm oh ich weiß es auch gar nicht mehr.
Maria:
[1:37:43] Glaube nicht. Also ich glaube, er ist dann ja da in der U-Bahn und so und.
Christian:
[1:37:47] Erst genau.
Maria:
[1:37:48] Ne und also er macht da jede Menge Dinge und sie ist einfach nicht mehr da. Sie ist einfach verschwunden.
Christian:
[1:37:52] Und es ist ja auch so problematisch, was ich was ich auch ähm.
Zum Vorgängerfilm schon schon meinte. Es ist halt eben auch es es bleibt die ganze Zeit eben bei den Männern,
Väter und Söhne und Söhne werden Väter und das ist alles so.
Also auch die die Darstellung von Vatersein auch bei bei Caesar und eben auch bei Melkum. Das ist halt auch alles so ein distanziertes ne, also da müssen denn die Frauen.
Dazu kommen, um diese emotionale, sowie sowie die ähm.
Tierärztin im Vorgängerfilm. Wie war denn diejenige, die mal auf das Wohl von Caesar irgendwie gucken konnte und sagen durfte, so ja Ceasar muss aber auch mal irgendwie raus an die frische Luft. So warum können das die Männer nicht sehen? Warum können die Männer nicht auch,
Also dann ist man ja schon eigentlich gewürze also zu sagen, dann lasst die Frauen komplett weg und,
gibt diese hauchdünnen Charakterzüge oder diese eine Eigenschaft, die sie haben, auch noch den Männern, weil das dann zumindest mal was mit männlichen Figuren irgendwie macht, wenn die in der Lage sind ähm,
eine gute Verbindung zu ihren eigenen Söhnen aufzubauen. Ja, so.
Maria:
[1:38:58] Ja oder sich einfach mal um sich selbst kümmern und zu sagen, ich habe gerade keine Zeit. Ich muss jetzt grad mal ein Schaumbad nehmen. Lasse mich mal in Ruhe mit eurem Scheiß hier.
Christian:
[1:39:05] Ja und und und eben auch das also die die emotionale Ebene in der Familie auch irgendwie zu bilden und nicht nur die äh
organisatorische oder die heldenhafte oder was auch immer da irgendwie den Männern übrig bleibt. So das ist schon ein bisschen ähm also das wäre auch eine Chance für diese für diese Filme und für diese Erzählung so.
Maria:
[1:39:25] Ja, ja, aber es ist halt hier. Es ist wieder so
die Männer sind und das habe ich auch schon, haben wir auch schon beim Thema Familie gesprochen, dass es ja hier darum geht, die Familie zu schützen
Das schützenswerte sind halt hier die Frauen und Kinder. Also das ist die müssen immer beschützt werden und die Männer müssen dann schützen. Das heißt, die müssen dann irgendwie raus ihre Kriege führen, all die Entscheidungen treffen, während die anderen zu Hause sind und damit sie geschützt sind. Und das
Also es ist wirklich es ist einfach so langweilig, also abgesehen davon, dass es einfach sexistischer Scheiß ist. Es ist wirklich super langweilig, finde ich und es gibt
Es gibt mir halt nichts, also da passiert nichts bei mir. Also ich ich finde die anderen Charaktere ja trotzdem interessant, aber ich
ja, warum kann da nicht einer von denen irgendwie weiblich sein, was denn da los? Also das ist doch egal, also ich verstehe das immer irgendwie nicht und das wirklich so schnarch langweilig und ähm.
Gesagt hat, ich hatte große Hoffnungen in Elly gesetzt, hat nichts das hat nichts gebracht.
Christian:
[1:40:23] Und vor allen Dingen ist das auch ein ein riesen ähm.
Also ein ein eine fehlende Komponente auch in diesem Kriegsnarrativ. Ne, also jetzt jetzt wird halt den Männern die Bühne überlassen, um Krieg zu erzählen, um Krieg zu spielen. So,
und.
Das ist ja eben auch oft das Problem bei solchen kriegerischen Auseinandersetzungen, dass das ja immer von irgendwelchen Männern und vermeintlich starken Männern irgendwie vorangetrieben wird, ja. Also viel in der im Kriegsnarrativen ist ja eben,
aus so einer Männlichkeit heraus,
erzählt und das ist ja auch schon Teil des Problems. Ja, also wenn wir sagen, es wird eben gesagt, wir und die, ne, mit dieses Grenzen ziehen und anders,
seien definieren. Da kommt ja dann ganz schnell eben dieses schwach und stark,
gut und böse und das sind ja alles so diese auch toxischen Männlichkeits ähm Aspekte,
die dann eben dieses Kriegsnarrativ auch so schnell schnell vorantreiben. Weißt du ein bisschen, worauf ich hinaus will, so dieses ähm.
[1:41:29] Sind auch Klischees, aber das so dieses Männer haben den auch sofort Bock auf Krieg, ja? Männer haben dann Bock auf die Waffen und greifen zu den Waffen, weil sie eben sagen, na die anderen sind schwach und wir sind stark und das muss man als als Mann irgendwie beweisen und gerade als heranwachsender Mann und da ist ja eben auch so ein also da da sind viele,
Hebel, die man aktivieren könnte, um eine interessante,
Erzählungen in dieses Kriegsszenario auch hineinzubringen und zu sagen, was macht eigentlich Krieg auch mit Männern? Also was warum warum sind Männer diejenigen, die da so draufspringen? Warum hat das auch was mit pubertierender Männlichkeit zu tun, wie wir es ja eben auch bei.
Sohn sehen, ne? Dieses diese Zerrissenheit so, ich muss ja auch irgendwie Stärke zeigen und ich bin von vermeintlicher Stärke irgendwie äh äh,
fasziniert und irgendwie auch herangezogen während mein schwacher Papa ja derjenige ist, der irgendwie komische Gedanken hat, aber die Starken sind die, die die Stärke nach außen kehren über Gewalt. So, da sind viele Ebenen, wo man sagt,
da kannst du also da kannst du auch da kannst du gut erzählen, so wie der Film in vielen auf vielen anderen Ebenen so toll erzählt.
Verweigert er sich dieser Ebene irgendwie so komplett und verfällt in Klischees und sagt eben so, ja, Frauen machen den Support und in Kriegszeiten ist dieser Sup
für Männer noch wichtiger als ohne Krieg und das war's. Und wie du sagst, wir müssen beschützt werden. Sind denn die Objekte, die beschützt werden? Weil sie Leben gebären und mehr lassen wir Frauen irgendwie nicht zu in diesem in dieser Welt, in diesem,
so wo ich mir denke, boah ey.
[1:42:51] Und das musst du auch nicht mit dem Holzhammer machen. Ich denke sofort an Mad Mix Fuel Road und denke mir, ja Apokalypse krieg Szenario, Gesellschaft fällt auseinander so und für Hoosa ist die spannendste Figur in diesem ganzen Film.
Maria:
[1:43:03] Ja und sie ist auch nicht die einzige weibliche Figur, die es da gibt. Das da kommt auch noch dazu. Also.
Christian:
[1:43:06] Genau, also.
Maria:
[1:43:07] Ja da habe ich auch da habe ich auch gedacht. Genau, dann für mich auch gedacht, weil ich so dachte, okay, wie hätte man's anders machen können? Ja so, die können einfach mitmachen.
Auch wenn also,
Ich glaube halt, was was du auch ähm was du auch meintest, dass halt Männer ja so kriegst treibend sind. Ich denke, das ist das ist absolut richtig. Das liegt auch ich denke so ein bisschen daran, dass die Gefühle, die Männern ja oft ähm quasi gewährt werden, also die sie haben dürfen, sind ja Wut.
[1:43:31] Vor allem vor allem Wut und ja wo wozu führt Wut ja zu irgendwie Gewalt aus einer Auseinandersetzung und ich finde das,
Ich musste ein kleines bisschen widersprechen, weil ich finde schon, dass der Sohn von Caesar,
eben dann ja hat ja diese Wut auch, ne? Der ist ja ganz eindeutig irgendwie wütend und irgendwie ähm will jetzt auch seine Männlichkeit beweisen, gehe ich also immer wirklich so so einfach so sagen ähm aber er macht dann dann eben diese diese Entwicklung. Also er ist ja dann,
Er kommt ja dann doch zurück. Er zeigt ja dann auch Gefühl, er weint ja dann auch mit seinem Vater zusammen. Das fand ich dann schon
eine ungewöhnliche Darstellung von Männlichkeit in dem Rahmen und ähm entschuldigt sich und sagt eben auch, ich hatte Unrecht und du hattest Recht und wir müssen das irgendwie anders machen und diese ganze Wut und die Gewalt, das das kann nicht die Lösung sein.
Und ähm da muss ich ganz ehrlich sagen, das hat mich überrascht von der Männlichkeitsdarstellung her. Also es war dann schon da da das fand ich schon ganz gut, dass die dann so ein bisschen sanfter
auch beide so sanft so miteinander waren, das fand ich schon sehr schön, also im Caesar war ja nicht,
Vater, der sagt, du musst hart sein, du darfst nicht du darfst irgendwie keine Schwäche zeigen, bla, bla, bla. Ähm er selber durfte es natürlich nicht. Das hat ja auch ganz klar gesagt.
[1:44:41] Aber dann doch mit seinem Kind irgendwie dann eben schon. Also das war dann nochmal was bisschen was anderes. Das fand ich irgendwie gesagt ähm irgendwie sehr schön und dann ist mir grad noch eingefallen, ähm dass äh die
Ich glaube, das war relativ,
Anfang, als dann das neue Kind da war ähm und da gibt's ja so ein ganz kurze Szene zwischen Koba und noch irgendeinem anderen Affen
Ähm und das neue Kind ist da und dann kommt da jemand und sagt so, ja, es ist wieder einen so rund und dann und dann oder und und der andere sagt dann so, ja, jetzt hat ja äh Ceasar hat jetzt schon zwei Söhne und dann,
zwinkern sie sich so zu, so nach dem Motto
Okay, der äh hat jetzt ausgesagt. Der hat zwei Söhne, ja? Der hat die Nachfolge gesichert. Det ist das Beste, was passieren konnte und da ist jetzt nichts mehr zu machen. Also das ähm,
Fand ich auch sehr interessant. Also es wurde ja wirklich nochmal so ganz klar gesagt so. Okay, der hat jetzt zwei Söhne und yeah der hat jetzt hier der hat den Jackpot,
besser kann's nicht mehr werden.
Christian:
[1:45:39] Ich sage mal so, sollte einer der Söhne sterben?
Maria:
[1:45:44] Ja, schon klar.
Christian:
[1:45:44] Immer noch ein äh er hat jetzt sein Backup Sohn.
Maria:
[1:45:47] Ja na klar, der hat jetzt halt, der ist jetzt äh der ist jetzt der King und der hat auch schon seinen Prinzen und sogar noch einen zweiten falls der eine nicht nicht doch nicht so ist.
Christian:
[1:45:54] Ja ja, ja.
Maria:
[1:45:55] Ja problematisch, aber ja genau aber ne ich würde sagen also zurück zu den Frauenrollen,
Da war nicht viel los und wie wir haben uns ganz viel über die Männer gesprochen, weil die einfach viel interessanter waren und viel
viel mehr zu sagen hatten, zu tun hatten, viel mehr Konflikte hatten, die hatten auch eine Entwicklung. Ich hatte das Gefühl, wie gesagt, ähm Cornelia, da war ja gar nix los, aber
Elli,
Da hätte ich gedacht okay, vielleicht hat wenigstens die irgendeine Art von Storyline, die interessant ist. Nein, also außer, dass ihr dann irgendwann mit Alexander so ein bisschen auf eine Ebene kommt und sich wirklich so ein bisschen annähert.
Ist da nichts passiert und sie hatte auch keine Charakterentwicklung fand, würde ich sagen. Also da ist jetzt nichts passiert bei ihr. Das ist schon wirklich, wirklich scheiße.
Christian:
[1:46:41] Und je länger ich drüber nachdenke, die Lösung ist so einfach, du müsstest einfach nur die beiden Rollen wechseln.
Wenn Elli all das tun und genauso tun würde, wie es Merkel tut und Melcom genau in dieser Rolle äh gesetzt wird, in die Elly ist, nämlich
Der emotionale Support zu sein und sein größter äh sein größtes Ziel im Laufe dieser Erzählung ist es, eine emotionale Bindung zu ihrem Sohn aufzubauen, zu seinem Stiefsohn. So.
Maria:
[1:47:11] Das wäre so interessant.
Christian:
[1:47:12] Also das wäre 130.000 Prozent verbessert im Vergleich zu dem, was wir jetzt haben. Du müsstest noch nicht mal neue Rollen schreiben. Du müsstest noch nicht mal neue Komponenten reinbringen oder so. Du du musst ähm,
Steuerung F im Drehbuch und machst Ersetzen der der Namen, also du tauscht die Namen aus einfach nur.
Maria:
[1:47:28] Ja
Christian:
[1:47:30] Fertig. So, das ist eine Arbeit, die du in fünf Minuten machst und zack, der Film ist interessanter.
Maria:
[1:47:35] Aber ich finde das kann man mit super vielen Filmen machen, aber ja, du hast absolut recht. Also da da es es ist
dass man den Eindruck als wäre das nicht superschwer. Also ne, deswegen deswegen kommen bei mir auch immer die Fragen warum. Wieso ist das nicht so? Warum,
das jetzt irgendwie was hält davon ab spannendere Frauenrollen zu schreiben, warum kommen die hier nicht vor?
Ich rute ja noch ein bisschen für den dritten Teil und hoffe, dass da irgendwas passiert, aber ich befürchte nicht.
Christian:
[1:47:59] Also also ich glaube immer bei solchen Sachen ähm.
Ist das für mich ein Indiz eben auch für die strukturellen Probleme dahinter. Also für mich ist das immer ein deutliches Zeichen für die Produktion und wie die Produktion aufgestellt ist und das ist jetzt auch erstmal nur eine Vermutung, aber es würde mich nicht wundern, wenn hauptsächlich Männer geschrieben, produziert,
Regie geführt haben, also je wichtiger das die Partner desto männlicher ist es wahrscheinlich besetzt
ja? Würde mich auch nicht wundern, wenn da in der in der ähm Special Effects Abteilung irgendwie in den höheren Positionen auch eher die Männer sitzen. Die sagen, mach mal ein bisschen mehr sexy, ja? Dreh mal den sexy Regler noch mal ein bisschen auf.
Maria:
[1:48:35] Sexy ist.
Christian:
[1:48:37] Daneben sitzen fünf andere Männer in der Regie, im Drehbuch,
In der Produktion, in der Vermarktung und die alle nicken und sagen, hm wir brauchen ja Affen mehr sexy. Mach mal ein bisschen mehr Instagramfilter.
Maria:
[1:48:47] Mach mal, mach mal ein bisschen Falten weg. Ah, jetzt ist es besser.
Christian:
[1:48:49] Genau, genau so, weil da in also ich glaube, das Felsenfest, dass in solchen Situationen einfach keine oder zu wenig Frauen in den Räumen sitzen und die sagen, äh kurze Frage, what the fuck?
Maria:
[1:49:01] Ja oder auch wenn da welche da sind, dann auch einfach nicht auf sie gehört wird, weil sie sind ja halt Frauen. Also das ist ja auch noch das Problem. Also selbst wenn sie da sind, dann haben sie oft ja nichts zu sagen.
Christian:
[1:49:12] Oder halt eben in der Hackordnung auch weiter unten stehen, ne. Also sich sich also eben auch nicht den Finger heben können, weil boah, du bist ganz weit unten.
Oder wie du sagst dann eben auch nicht drauf gehört wird, wenn sie wenn sie in der Lage sind irgendwie mitzusprechen und also für mich also so deute ich das halt immer, dass das so ein strukturelles, also ein Zeichen für strukturelle,
Dinge hinter den Kulissen sind. So also wirklich also,
The sexy is abe. Das müsste man eigentlich auch auf die DVD-Rückseite irgendwie schreiben, so. Beste Speciale Effects und ähm.
Maria:
[1:49:44] Sexie is female ship. Vor allem ich verstehe halt nicht, warum man auf also warum ich jetzt auf einen Affen irgendwie geil werden soll als Zuschauer. Warum? Ich ich möchte das nicht. Das ist irritierend.
Christian:
[1:49:57] Ich kann mir sogar, ich kann, weißt du, auch da wieder so äh
Das ist alles eine Vermutung, aber ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, dass,
Gespräche geführt wurden und dass gesagt wurde, wir müssen melken, das muss ein Mann sein in der Szene, weil wir haben am Ende die große Versöhnungsszene. Und wenn da jetzt ein Mann
männliche Affe und eine Frau den Kopf so einander tun,
hat das ja einen sexuellen Unterton, ne? Das geht ja nicht. So.
Maria:
[1:50:19] So zwischen zwei Männern gibt's keine sexy Untertöne.
Christian:
[1:50:22] Nein, das gibt's überhaupt.
Maria:
[1:50:24] Das sind nur Bodys. Alles klar.
Christian:
[1:50:26] Ne, weil da weißt du auch, welche ähm.
Wie entsprechend die Männer in diesen Räumen denn sehr wahrscheinlich sind, die solche Entscheidungen treffen. Also.
Meine Vermutung so und da würde ich dann äh auch das zweite Bier mit Jason Clark irgendwie trinken wollen und sagen, sag mal, wie war das eigentlich so hinter den Kulissen? Mit wie vielen Frauen am Set hattest du eigentlich so zu tun und äh haben die alle nur das Make-up gemacht, ne? So na ja, na ja.
Maria:
[1:50:51] Aber ja, das äh wie gesagt, ich ich habe noch ich habe noch ein kleines Fünkchen, Hoffnung habe ich noch für den dritten Teil, aber so richtig
Ich meine, bisher wurde ich ja immer eines Person belehrt, also die Filme davor ist ja überall gab's Probleme und ich bin immer noch wirklich überrascht, dass der 91 8undsechziger Film, ich meine, da hatten da wirklich viele Probleme mit den Frauen, aber es gab immerhin eine, die irgendwie was gemacht hat.
Ich meine, es war jetzt eine Affenfrau, aber da ist was passiert, ja? Und also die war ja wirklich immer noch, finde ich, jetzt von all den Frauenfiguren, die wir bis jetzt kennengelernt haben. Die Figur, die am meisten Kompetenz hatte und Selbständigkeit und irgendwie auch Handlung.
Also das ist doch albern oder? Das kann doch nicht sein. Oh Mann.
Christian:
[1:51:34] Auf der gleichen Kurve wie so die Computereffekte in 50 Jahren oder die Specialeffects in 50 Jahren so äh qualitativ wachsen, sinkt in dieser Kurve so die Rolle der Frauen, dieser Filmreihe so. Das ist irgendwie,
Mathematik und und äh hier Filmwissenschaft mit betreiben Zahlen und Daten und Kurven und so.
Maria:
[1:51:53] Hundert Prozent. Da habe ich mir ganz sicher.
Christian:
[1:51:56] Ja, aber dann lassen's vielleicht den Film auch da mit äh mit diesem Beispiel nochmal vielleicht ein bisschen versuchen, in diese Reihe einzuordnen. Das versuchen wir jetzt ja.
Diese Auseinandersetzung äh ne also es geht uns ja um die Reihe. Und jetzt haben wir sehr intensiv über diesen zweiten, übers zweite gesprochen. Ähm vielleicht können wir da ein paar Vermutungen so anstellen oder ein paar Beobachtungen noch mal und auch ein bisschen äh Ausblick.
Auf die Fortsetzung vielleicht unsere Hoffnung definieren für die Fortsetzung.
Maria:
[1:52:25] Ähm,
Also beim Schauen, also beim ersten Film ging mir das ja schon so, dass ich ähm also bei Prävolution,
ich ähm super super oft an den achtundsechziger Film gedacht habe oder da auch da waren ja auch wirklich sehr viele Anspielungen et cetera drin
und da habe ich ähm sehr viele so Anlehnungen gesehen für mich
und das war bei dem Film jetzt dann gar nicht mehr so. Also ich fand da war der war schon sehr viel eigenständiger und ich fand die war jetzt schon ganz ganz klar.
Ähm das ist eine eigene Reihe, das ist eine eigene ein eigenes eigener Teil des Franchises und wir wir entfernen uns jetzt erstmal so ein bisschen von von dem Original ähm und das finde ich.
[1:53:09] Gut,
Eine gute Idee, weil das kann auch nicht immer für immer funktionieren. Immer dieses Anspielungen und irgendwie ähm der heißt jetzt auch noch irgendwie Blue Eyes, Green Eyes. Ich meine, das hatten wir jetzt hier auch noch mal mit dem Sohn.
Nicht wahr? Ähm aber,
Eyes, genau, ja, ja. Also ich meine, das war ja, dann ist ja natürlich noch ein bisschen abgewandelt, aber schon kommt auch noch eine Anspielung, aber das war jetzt nicht so wichtig und nicht so stark. Also
Da hatte ich schon das Gefühl, da war jetzt weniger drin. Es gab,
Auf jeden Fall Zitate und Parallelen, zum Beispiel haben wir ja hier jetzt dann noch mal die Menschen in den Käfigen.
[1:53:46] Das ist ja dann doch eine eindeutige Parallele zu den 68er Planet der Affenfilm, wo wir das ja eben auch dieses Gefängnis und die Menschen sind gefangen und so durch die Affen, das kennen wir ja schon oder das haben wir da auch gesehen, also das wurde jetzt hier noch mal ein bisschen
sind weiter gefestigt eigentlich und eben auch die ähm Affen auf den Pferden, das hatten wir ja auch im ersten Teil, war das ja so ein bisschen so das
Highlight, ne, für dich ja auch, dass er dann da eben ausm Nebel geritten kommt und man denkt so, huh, okay, ja, haben wir verstanden. Acht neunzehnhundertachtundsechzig haben wir das schon mal gesehen und hier sehen wir dann eben ja, wie das jetzt irgendwie so gesellschaftlich hier einfach auch etabliert ist und alle das irgendwie machen,
Und ähm aber so ja so das war so ein bisschen das Einzige und dann gab's ja doch sehr viel mehr Anknüpfungspunkte an den anderen Filmen.
Eben auch wirklich ganz ganz deutlich eben, dass man das dann nochmal im im Haus verankert hat. Dann gab's ja dieses ähm Cameo von ähm James Franco, wo ich übrigens gelesen habe, dass er das gar nicht wusste.
Davorkommt.
Christian:
[1:54:47] Ich muss ja auch meine meine das was ich letztens mal gesagt habe relativieren. Ich habe dir versprochen, dass wir keinen James Finko sehen.
Maria:
[1:54:52] Der ist okay. Ist okay. Es war ja nur ganz kurz
Ähm und das ja und das das fand ich auch ein bisschen witzig, dass er ich habe das irgendwie dann irgendwie gesehen in irgendeinem Interview oder was gesagt hast. Also meinte, äh ich dachte irgendwie, die fragen einen da vorher, aber scheinbar nicht.
Also er wirkte so leicht pikiert, was verständlich ist,
wenn man da sein Gesicht auf einmal irgendwie sieht ähm.
Ja also und wie gesagt, ich das ähm dieses Ganze noch mal,
Dieses äh Rückbesinnen,
auf die Qualitäten von Caesar und dass er ja mit den Menschen eigentlich auch ähm
verbunden ist und da irgendwie auch eine Verbundenheit spürt, die ja dann auch immer wichtiger wird ähm und das alles an den ersten Teil zu koppeln. Das fand ich irgendwie sehr sinnvoll. Ich habe dann sogar noch irgendwie ein bisschen nachgelesen, weil ich das nicht auch während des Teams gefragt habe, was ist denn wohl aus denen geworden?
Aus unseren alten Figuren und da gab's natürlich dann jede Menge Leute, die dann irgendwie versucht haben, die Zeichen zu deuten, ne und dann dass da irgendwelche
ähm irgendwelche Blätter, also irgendwelche Zettel an der Tür geklebt haben und irgendwie auch scheinbar das Auto von Will oder noch vor der Tür stand, also da scheint irgendwann diese Seuche dann da irgendwie auch zu Grunde gegangen ist. Ähm aber das fand ich irgendwie, da wurde dann nochmal so eine Rückbesinnung gemacht, aber sonst war der Film ja schon sehr
ja vereinzelt würde ich jetzt mal sagen, auch von dem Vorgänger ein bisschen und von dem ganz alten eben sehr, sehr doll. Also da war nicht mehr viel los, würde ich sagen.
Christian:
[1:56:18] Ich würde sagen als Referenz noch auf den alten Filmen ähm.
Ist die Entwicklung dieses ikonischen Bildes, ne, so die Affen auf den Pferden und jetzt haben die Affen auf den Pferden auch Waffen.
Dass das äh also das ist für mich einfach so ein Bild, wo ich mir auch jetzt bei diesem Film gedacht habe, ey ich werde nie müde, das zu sehen. Das ist einfach,
Es ist fantastisch. Also wirklich nur dieses Bild einfach, weil das,
Das ist absurd, aber es ist ikonisch, aber es ist irgendwie auch cool, aber es ist irgendwie auch mutig, aber es ist irgendwie ist das alles und ich
mich einfach nur über dieses simple Bild, wo ich mir auch so denke, ja ich habe diesen Roman nicht gelesen, ja, dieses Original, aber das kann der auch sprachlich einfach, der wird das nicht ersetzen können. Also ein Bild sagt mehr als tausend Worte und dieses Bild ist einfach.
Das ist für mich Zucker, ja? Das ist für mich großartig.
Maria:
[1:57:11] Chefs Chris.
Christian:
[1:57:12] Absolut. Äh zum Finger lecken, wirklich. Das äh ähm,
Du sagst der der steht für sich so ein bisschen ein bisschen einzelner. Das finde ich interessant, weil als du das alles so beschrieben hast ähm.
Ist für mich eher klar geworden, wie gut der sich zu also wie gut er sich einreiht.
Einfach wenn wir nochmal zurückgehen in die Diskussion.
Das Ende des letzten Podcasts, wo wir ja so ein bisschen versucht haben zu vermuten, hey ja, es könnte nur also es gibt eine Fortsetzung, wie könnte die aussehen, ja? Wenn wir jetzt.
So viel wie möglich ausklammern von Bildern, die wir gesehen haben, Trailern, die wir gesehen haben, Poster, die wir gesehen haben oder eben auch ganze Filme, die wir gesehen haben,
eine Fortsetzung aussehen und ähm ich glaube, da ist sehr viel sehr gut,
und eben auch über Mett Reves, glaube ich, sehr viel sehr gut gegangen, weil.
Es gibt ja so, also stell dir vor, ja, wir machen eine Fortsetzung, der ganze Cast kommt zurück, James Frank und natürlich wieder eine Hauptrolle. Wir spielen sechs Wochen nach den Ereignissen des Filmes davor.
Es geht eben weil James Franke unsere unser Protagonist ist dieser Filme, ja? Caesar ist maximal eine wichtige Nebenrolle,
weil ja nur ein Affe ist aus dem Computer so nee es geht um James Franco, großes Drama, James Franco. Ähm.
Das Schlimmste, was so passiert, also ich versuche jetzt mal so das Schlimmste aufzumachen, wie diese Fortsetzung aussehen könnte.
Maria:
[1:58:31] Klingt auch wirklich grauenhaft, ja.
Christian:
[1:58:32] Und dann stell dir vor, so wir spielen, also weil vielleicht auch die Produktion irgendwie schnell hochgefahren werden musste und man irgendwie so vielleicht drei Wochen fürs Drehbuch hatte. Wir machen im Endeffekt den gleichen Film nochmal.
Ja, das sind ja die schlimmsten Vorsätze, wo du sagst Ghostbusters zwei und dann ist es die Freiheitsstatue, statt irgendwie Marshmallow-Man.
Warum? Das haben wir doch schon alles gesehen. So du wirst die Figuren wieder irgendwie zurück. Ja, Caesar, der im Wald gefangen wurde von den Menschen. Die ganze Affentruppe sitzt irgendwo jetzt bei einem Wanderzirkus im Gefängnis und die sagen, guck mal,
Äh wir wollen jetzt hier die sprechenden Affen vorführen und das ist ein tolles äh und die müssen wieder ausbrechen,
Und es gibt wieder die bösen Menschen und auch in diesem Wanderzirkus findet heraus, dass die da sitzen, er versucht sie zu befreien. Und am Ende stehen die beiden wieder im Wald und Caesar sagt wieder zu ihm, das ist aber mein Zuhause und James Frenco sagt, hm ist aber schade, ich habe dich lieb,
geh mal,
Dann hätten wir ganz andere Diskussionen geführt als das, was wir jetzt gesehen haben. Äh genauso, ja, was ja glaube ich ursprünglich so der Plan war.
[1:59:37] Tausend Jahre in die Zukunft, ja die Marsmission, die angedeutet war, fällt zurück auf die Erde. Caesar ist in die Geschichte eingegangen. Äh also
diesen großen Zeitsprung, den wir auf. Wir versuchen alles sehr weit an den 68er Film heranzuführen. Wir sagen, na jetzt, jetzt können wir das Remake auch machen, was wir uns vorher nicht getraut haben. Jetzt machen wir das Remix mit dem Computer und nicht mit Tim Burten und tollen Masken. So, dass wir auch
Fehlschuss gewesen, glaube ich. Und zu sagen, hey.
[2:00:05] Wir nehmen als Protagonisten und wir verankern alles Dramaturgisch in ihm und um ihn herum und wir zwingen ihn in diese unmögliche moralische Rolle als.
Äh ja als äh Kaiser in Kriegszeiten,
ähm mit Familie und mit Menschen Drama drumherum,
finde ich es in meinen Augen schon viel viel besser aufgegangen. Plus was wir dann ja glaube ich jetzt hier.
Also dadurch, dass wir jetzt ein zweites Mal in dieser Reihe sind, können wir Beobachtungen aufstellen, ähm weil wenn sie das dritte Mal aufgehen, dann ist das ja anscheinend eine Regel und die Beobachtung ist vom einen Film auf den anderen,
eigentlich also gibt es niemanden im Cast, der wiederkommt. Ja wir casten jeden Film neu um die Affen herum, weil,
Die sind ja äh äh also die Menschen hinter den Affen, die sind ja ähm,
Zumindest auch Andy Circus so in der Rolle geblieben, aber wir wir wir bringen die Affen immer wieder in andere menschliche Kontexte.
Und das finde ich, ne, das ist jetzt ja das zweite Mal passiert. Also wir haben jetzt diesen diesen Wechsel, so wenn's jetzt nochmal passiert mit der Fortsetzung. Klammer auf, Spoiler, ja, es passiert nochmal. Klammer zu, also haben wir hier schon mal so diesen diesen für die Reihe, ja, zu sagen
Ähm es sind immer andere Menschen um die Affen herum.
Maria:
[2:01:22] Ja das stimmt, das stimmt schon, aber.
Finde ich, hast du das grad in einer Argumentation mehr für meinen Punkt. Argumentiert. Weil du eigentlich auch schon auch gesagt hast oder habe ich so verstanden, dass ähm der erste Teil und der zweite sich doch relativ stark unterscheiden.
[2:01:42] Und ähm das spricht jetzt, spricht ja jetzt von meinem Argument, dass ist das, dass der zweite schon nochmal ein bisschen eigener ist und ein bisschen eigenständiger ist. Klar gehört er zur Reihe, ganz klare Sache und das wird auch niemals geleugnet. Ähm aber,
Ich muss halt wirklich sagen, ich fand halt den Zweiten jetzt wirklich so viel besser und interessanter und was dein dein Horrorszenario so grad gezeichnet hast, dass das
Hilfe, ich ja hätte passieren können. Ich glaube, das war sogar ziemlich knapp. Das hätte bei Schwester es war ja irgendwie auch schon alles geplant mit ähm
äh und und James und so. Ich glaube, das war eigentlich alles in der so in der Planung vorgesehen und dann ging das ja irgendwie doch nicht.
Für den Regisseur und dann hat irgendwie James Franko gesagt, okay, na ja, der macht den Film jetzt nicht, da bin ich wohl auch nicht mehr dabei. Ja.
War dann so. Also ne, also anscheinend hat waren die so zusammen.
Ähm und äh ich will jetzt wie gesagt auch nicht sagen, dass der jetzt völlig eigenständig ist. Das ist absolut nicht der Fall. Und wir haben ja auch viele Motive, die auch immer wieder kommen. Aber ich,
Fand halt irgendwie, dass ich das hier so ein bisschen emanzipiert hat so von von dem ganz alten Film und auch so ein bisschen von dem davor. Also weil es einfach eine deutliche,
Ich würde sagen eine deutliche Verbesserung in meinem, würde ich mal sagen, als Bewertung. Ähm,
Im Sinne von ähm Motive und auch eigene XS tätig,
also ich fand jetzt hier die Ästhetik auch sehr interessant und sehr ähm.
[2:03:07] Sehr hervorgehoben. Also ich fand, das war hier mit dem Ganzen mit den Farben und wie die Kamera sich bewegt hat an vielen Stellen und so. Das war schon sehr eigenständig ähm und für einen für einen Blockbuster-Film auch sehr ähm,
Mal sagen, jetzt nicht super expressiv, aber schon expressiver als viele andere große Filme oder große Action Franchises sind,
und äh ich wie gesagt ich hoffe sehr darauf, dass es im im dritten Teil dann ähnlich sein wird oder dass das nochmal ein bisschen weiter gedreht wird an der Schraube und das nochmal bisschen perfektioniert wird. Ähm,
Aber er hat vom ersten Teil, fand ich, war jetzt hier.
Ästhetisch und auch von der Machart des Films nicht mehr so viel übrig und das ist auch gut.
Christian:
[2:03:52] Das stimmt, also klar, wir haben diesen personellen Wechsel durch Mettrees in der Regie, der der halt auch einen krassen Bruch in Bildsprachen und eben auch in in ich glaube auch in erzählerischen Schwerpunkten setzt so,
Definitiv. Also da werden wir jetzt zu der Fortsetzung werden wir jetzt nicht mehr diesen mega krassen Bruch haben. Was auch interessant ist, ne? Man hätte ja auch jetzt,
Quasi die Regel aufstellen können für die Zukunft, dass jeder Film von einem anderen Regisseur oder Regisseurin gemacht wird,
das ist quasi Gesetz der Serie ist immer eine andere Person im Regiestuhl von Film zu Film zu Film zu Film, wie zum Beispiel bei Alien.
Filme, die wir da haben. Gut Ricklescott hat nachher nochmal seinem äh Prometorsgeschichten da machen dürfen, aber das ist ja quasi das Gesetz der Alienserie.
Dass da jeder Film von einem anderen deutlich unterscheidbaren Menschen äh gemacht wurde, ne und dann wird aus einem,
Horrorfilm in Space wird in mehr der Actionfilm und so weiter und so fort. Also äh das könnte man jetzt auch als Regel aufstellen, bei der wir schon wissen, dass die eben keine Regel ist, aber,
ähm gut, ich meine, das ist dann glaube ich Semantik, wir können auch überstreiten so, ist das jetzt irgendwie äh ist der Bruch als.
[2:05:04] Riegel für die Serie, ne, ist das jetzt nun äh kann man das so machen oder nicht? Ich finde halt.
Also alles, was also der der Film bricht mit vielen Dingen im Vergleich zum Vorgängerfilm, auf jeden Fall, aber und das ist eben das verbindende Element und das deswegen kann ich das so als Reihe einordnen, ist eben sich so auf Ceasar zu konzentrieren.
Diese Filme, diese, diese, diese Filme sind nicht die große jatausende Jahre um spannende Vorgeschichte, wie es,
Zum 8undsechzig, also wie es dazu kommt, dass eine Space Mission auf dem Planet der Affen landet und ups, das ist die Erde, sodass es nicht,
Erzählung dieser sondern sie ist relativ fokussiert auch auch zeitlich fokussiert in einem vergleichsweise kleineren Rahmen, fokussiert auf Ceasar, es ist die Geschichte,
ganz ähm individuell personifiziert auf Caesar,
und das ist für mich eben so dieser dieser durchziehende rote Faden, der dafür sorgt, dass alle Brüche und alle Veränderungen für mich dann doch Teil der Serie sein können, weil man sich eben so auf Caesar konzentriert.
[2:06:15] So mutig an der ganzen Sache zu sagen na ja wir müssen jetzt nicht alle ikonischen Szenen des Vorgängerfilmes oder eben auch des 68er Filmes nochmal anzitieren oder nochmal,
Also das sind nicht unsere Schauwerte, das sind nicht das ist nicht das, wofür die Leute zu uns ins Kino kommen, sondern die These
dieser Fortsetzung ist, die Leute gehen für Ceasar ins Kino und wir bieten ihnen das Beste, was wir für Caesar erzielen können und das finde ich halt eben so mutig und so interessant und da wünsche ich mir eigentlich auch, dass viele andere,
Fortsetzung sich auf das konzentrieren dürfen und eben nicht,
in so äh Fallentappen und sagen hä morgen gleich um fünf nochmal und hm sondern sehr mutig und dann funktioniert's für mich auch wieder als Reihe.
Maria:
[2:06:59] Ja das stimmt und ich habe jetzt auch ähm nochmal darüber nachgedacht und äh tatsächlich die
Die grundsätzliche Geschichte ist ja schon immer noch die, wie wir dann dazu kommen, dass die Affen den
die Weltherrschaft an sich reißen, würde ich jetzt mal so sagen und das ist ja auch das, was uns hier interessiert hat beim 68er Film, wo man gesagt hat, warum, wieso? Wie kam's dazu? Ähm und das wird ja hier eigentlich,
Einfach weitergesponnen auf einem größeren Rahmen, aber eben immer an Caesar verankert und das finde ich auch an der einen Szene
ähm wo ihr im Haus ist und dann in seinem Dach, in seinem Dach ähm Stübchen da und dann aus dem Fenster rausschaut.
[2:07:38] Was ja schon im ersten Teil getan hat, das ist quasi eine visuelle ähm Parallele zu zu Prävolution. Guckt da er da eben raus und sieht aber dann eben diese völlig andere Welt, ne, also diese am im ersten Teil sieht er dann diese Welt, die von Menschen gemacht ist.
Eher nicht gehören kann, zu der er auch nicht auch nicht keinen Kontakt aufnehmen darf.
Und jetzt guckt er eben raus und dann sammeln sich da so seine seine Untertanen, seine, seine, seine loyalen Affenfreunde
und diese Welt gehört jetzt eigentlich von ihm und das ist fand ich eine super gute Parallele, weil die eben einerseits einen Bogenspann zum zum ersten Teil, also aus so einer visuellen Ebene, aber eben auch zu dem achtundsechziger Film auf einer inhaltlichen Ebene, nämlich zu sagen,
Guck mal, es gibt hier das ist jetzt die gleiche Stelle, gleich der gleiche Ort und wir gucken mal zehn Jahre entfernt raus und wir sehen ein völlig anderes Bild.
Nämlich das, auf das wir ja eigentlich hinarbeiten werden, nämlich die Menschen sind nicht mehr wichtig oder die haben nicht mehr die Macht und jetzt sind die ist es Zeit an der Affen gekommen, so.
Das ist schon echt cool gewesen und das wurde aber eben, genau, das da ist das Zentrum, ist immer noch Seasar und das ist wirklich sehr, sehr cool und gut gemacht.
Christian:
[2:08:46] Das, was du gerade sagst, das bringt mich auch nochmal auf dieses auf dieses prequell-Thema, ne? Weil wir alle mittlerweile die Augen rollen, wenn jemand kommt und sagt, ich erzähle euch nochmal die Vorgeschichte.
Ne also gerade wer Star Wars irgendwie verfolgt ist totgeschlagen mittlerweile davon und kriegt wirklich noch jeden äh weiß ich nicht irgendwie jede Socke und jeden Handschuh und jedes Kleidungsstück noch irgendwie erklärt innerhalb dieser ganzen Star Wars Auseinandersetzung
halt einfach nur langweilig ist so ähm weil das eben und das ist so der Unterschied, dass ich äh also die Planete Affen Prekuls,
erzählen uns ja eigentlich, also das Ziel ist oder die Richtung ist klar, in die es geht, aber das ist ja nur ein Setting,
Ne, das ist ja nur ein ein ja, eine Welt. Ne, das sind nicht,
Die gleichen Figuren, das ist ja nicht hier unser unser äh Doktor Cornelius war das doch glaube ich und ähm.
Namen, siehst du? Den Frauennamen habe ich vergessen. Aber diese dieses dieses äh Wissenschaftsduo im 68er Film.
[2:09:51] Da geht's ja nicht da drum, dass es exakt diese Personen sind, deren Vorgeschichte wir sehen und wir wissen, okay, sie können niemals in diesem Film irgendwie sterben. Es kann ihn niemals irgendwas passieren und eigentlich geht's nur, also,
Geht's nur darum zu sehen, wie sie zu den Ereignissen dieses einen Filmes kommen, den wir kennen, sondern wir sind soweit zurückgeworfen und wir haben mit Caesar eine Figur, die halt.
Ganz, ganz lose in dem 68er vielleicht diese Statue sein könnte, von der irgendwie erzählt wurde und dieser tolle Affe hat uns vor 2000 Jahren hier,
Ne, die Affengesellschaft begründet und den himmeln wir hier an und das da da lässt sich eine Verknüpfung ziehen, aber die ist so weit weg und so lose, dass das diese Prequids komplett befreit von so vielen Problemen, die normalerweise haben, nämlich dass wir sagen.
[2:10:41] Niemand muss irgendwie Baby, Lea und Baby Luke in Star Wars sehen und muss irgendwie wissen, warum Han Solo mit Nachnamen Solo heißt und äh warum der irgendwelche komischen äh Würfel in seinem millennium Falcon irgendwie und wir müssen.
Das macht er alles nicht.
[2:10:56] Die Planet der Affenfilme gar nicht und das macht sie eben auch so gut, weil das befreit sie von allen Zwängen einer anderen Serie, ja, promethos war ja auch so ein bisschen was, das, der hat's ja auch so ein bisschen versucht, indem man sagt, na ja,
ganz ganz viel eigenes erzählt und dann ist da irgendwie noch so ein Alienwesen, dass wir hier irgendwie andocken so. Ähm aber das macht Planet der Affen eben so toll. Der ist befreit von den Zwängen.
Normalerweise hat, weil das alles ja,
So losgelöst von diesen anderen Erzählungen irgendwie ist und und und sein darf und das ist eine Riesenchance so und die wurde eben auch glaube ich gesehen hier von Mettwures, weil
ich will nur nochmal ganz kurz andeuten, so wir hätten auch eine Fortsetzung bekommen können, die diese Marsmission, die ja nur so ein Easter-Eck in einem vorherigen Film ist, halt,
wahnsinnig stark in den Vordergrund rückt und das das ist ja hier überhaupt nicht irgendwie mehr aufgetaucht, ne? Und das finde ich auch interessant, dass das ist ja kein also ich.
Erinnere mich an kein Easter Egg oder kein,
kein kein niemand redet dadrüber, ne? Niemand erzählt irgendwie und sagt, na ja vor zehn Jahren haben wir hier eine Marsmission im schwarzen Loch verloren. Was ist da passiert so?
Niemand interessiert's und trotzdem ist das irgendwie in dieser Welt verankert und trotzdem können wir vielleicht in weiß ich nicht 20 Jahren einen Film bekommen, der uns genau diesen Aspekt erzählt und es könnte sich ganz neu und spannend in dieser Reihe einordnen und das finde ich toll.
Maria:
[2:12:17] Ja, das habe ich nämlich auch schon gedacht, als du das äh vorhin schon so gesagt hast, dass äh dass wir erhalten auch diesen Film bekommen können, denn irgendwie tausend Jahre in der Zukunft und wir gucken uns das diese Marsmission an. Ähm da habe ich so gedacht, ja,
Gern, also ich würde den ich würde ihn angucken und ähm denn wenn jetzt auch irgendwie nochmal ein neuer Film rauskommen soll, warum nicht? Also ich würde mir da sozusagen schon auch ähm.
[2:12:41] Wünschen, dass es dann nochmal einen Zeitpunkt gibt, weil ich nämlich auch finde, dass auch dieser Zehnjahreszeitsprung, den wir jetzt ja gemacht haben zwischen Teil eins und Teil zwei,
Das ist so eine gute Idee. Also es ist wirklich die beste Idee. Du kannst irgendwie du bist so ein bisschen befreit von der von dieser von diesem ersten Teil, aber auch nicht zu sehr und es ist ein bisschen was passiert. Es gibt so eine große Leerstelle. Da kannst du Sachen,
einfügen, wenn du willst, aber du musst auch nicht. Das das ist irgendwie das Nette daran. Du ich fand auch einfach sehr viel was ähm,
die Affen erlebt haben vielleicht und was auch die Menschen erlebt haben, wird nur angedeutet und dann kann man es in seinem eigenen Hirn, wenn man will, vervollständigen und das finde ich irgendwie sowieso immer das Allerbeste, wenn da auch ein bisschen was
vom Publikum noch irgendwie zu leisten ist und äh und wenn man will, wie gesagt, man muss ja nicht ähm und,
Hat den Film extrem gut getan, also einfach dieser Abstand und wenn du sozusagen jetzt dann vielleicht mal irgendwann ein neuer Teil kommt und der auch noch mal Abstand dazu nimmt von mir aus ein paar Jahre, hundert Jahre, was weiß ich
Das ich glaub das kann einfach das kann nur gut sein wenn man dann eben nicht mehr so festklebt an den Dingen die man da irgendwie mal etabliert hat oder den Figuren die ihm etabliert hat
sind sie seien sie auch noch so sympathisch und und toll und alle haben Fans
Du hast vollkommen Recht, dass du dich auch das Voranhaltstar Wars immer so ein bisschen krank ne, dass irgendwie, man will dann eben nochmal das sehen und nochmal den bei dem Falken durchs Bild fliegen sehen und so.
Auch alles gut und schön, aber das ist dann halt nicht so viel eigen eigener Wert sozusagen und das machen diese Filme natürlich völlig anders und ähm.
[2:14:09] Vielleicht können wir einfach mal dazu kommen, was im dritten Teil passieren könnte. Es sind ja jetzt noch keine Schweine aufgetaucht, die superschlau sind. Es hat mich hat mich ein bisschen enttäuscht.
Und wie du auch wie du auch ähm vermutet hattest, ja, dass sich vielleicht die Pferde sich erheben, ist auch nicht passiert.
Also die sind jetzt so die sind irgendwie immer am Arsch, die armen Tiere.
Christian:
[2:14:30] Stimmt ja. Aber die Frage ist ja auch, ne, wenn wir in den konischen Bildern arbeiten, auf wem reiten denn die Pferde, wenn sie die Waffen schwingen? Uh.
Maria:
[2:14:39] Elefanten.
Christian:
[2:14:43] Jetzt hast du mich.
Maria:
[2:14:44] Oder oder pass auf oder pass auf auf Wahlen.
Christian:
[2:14:47] Ja? Ja ja.
Maria:
[2:14:48] Mhm. Ja. Mhm. Denkt mal drüber nach.
Christian:
[2:14:51] Nee, ich sehe das Bild vor mir, das das muss ich nicht zerdenken, das muss ich sehen und das tue ich.
Maria:
[2:14:55] Die Frage wäre natürlich, wenn jetzt die Schweine sehr schlau sind, reiten die dann auf Pferden? Die sind halt ziemlich schwer. Weiß nicht. Oder reiten die denn auf Elefanten?
Christian:
[2:15:05] Tiger. Schweinereien auf Tigern? Ja?
Maria:
[2:15:07] Kühen aufm Stier.
Christian:
[2:15:11] Das das meine ich halt, ne? So, wir haben dieses große Wort Building, was betrieben wird und die Welt, die kann man halt noch weiter aufstoßen, ja. Ja, ja.
Maria:
[2:15:18] Auf jeden Fall. Ja.
Christian:
[2:15:20] Ja, aber gute Frage. Ich weiß, also ne, wie gesagt so, dass ähm gibt ein paar Bilder, die ich noch im Kopf habe und so ein bisschen Grundstimmung. Ich weiß, der ist auch so stimmungsvoll wie das hier, wie du sagst, so Ästhetik und so.
Der der so durch seine Bilder suppt. Ja, die sind immer so so so die sind so voll die Bilder. Ja, wie du sagst, fleischig.
Maria:
[2:15:40] Ja, ich finde auch ähm auch dramatisch, ne, also da da ist auch immer schon sehr viel Pathos. Es trieft noch nicht, aber fast.
Vor allem das letzte Bild jetzt hat mich dann doch, da habe ich dann auch so ein bisschen gedacht uh das ist schon fast ein bisschen zu dick aufgetragen
als dann Caesar da in diesen in dieser Halle ist ne und und diese ganzen Affen
da sind und ihn anschauen und ihn wieder als irgendwie als Anführer da irgendwie anbeten. Und er steht dann da so und dann ist da so dieser Sonnenuntergang und alles ist so rot und und irgendwie und so und da habe ich so doll an Batman denken müssen,
super witzig, weil ja da auch dieses Endbild dann irgendwie so ein so ein ähnliches ist, ne. Also da diese Gruppe, die ihm da folgt und irgendwie er hat diese rote Fackel in der Hand und
fast sogar ähnliche Farb äh Werte haben wir da irgendwie gesehen ähm,
super witzig und deswegen freue ich mich auch schon super da auf den dritten Teil und bin sehr gespannt, was man dann dafür
dramatische Bilder sehen werden und und ja diese diese Tableaus, die er irgendwie ja auch irgendwie macht, ne, also diese könnte ja fast ein Gemälde sein, wenn man.
Christian:
[2:16:43] Ja ähm also die These ist ja nicht steil und das habe ich noch so in Erinnerung, also es geht halt auch weiter um Caesar
Ne, wir sehen jetzt so den den weiteren äh Verlauf von ihm und ich meine, das ist uns der Film, also der zweite Teil ja auch schuldig. Ne, also mit dem Ende des zweiten Teils ist ja irgendwie auch klar so, hey, die Geschichte von Caesar ist ja noch nicht zu Ende erzählt, da muss noch was kommen.
Da sind wir noch nicht am Ende angekommen.
Ja die Frage also auch da macht der Film noch die das Versprechen dass ja glaube ich irgendwie Gary Oldman auch gesagt hat so ey hier das Militär rollt schon an.
Diesen Funkspruch nach außen und da war irgendwie so eine Kompanie, so ein irgendwas militärisches, was wir da irgendwie äh informiert haben und selbst wenn nur uns jetzt hier alle erschießt, so,
Der Krieg kommt, der Krieg ist vor der Tür, er kommt ähm,
Der Titel sagt es, also der englische Titel sagt es noch besser als der Deutsche, weil der Dritte heißt, hatten wir letztes Mal so äh rum also wir sind nicht mehr auf den auf den äh deutschen Titel des dritten Films gekommen. Der englische ist war of the Planet of the JApes.
Also das der Krieg ist also was hier auch angedeutet wird so der Krieg kommt, der Krieg ist da, es muss um den Krieg gehen und im Deutschen ist es Survival. Planet der Affen Survival.
Was ja eigentlich eine andere Ebene ist.
Maria:
[2:17:57] Menschen oder Affen.
Christian:
[2:17:59] Survival ist ja erstmal nichts Kriegerisches zwangsläufig, ne? So ähm aber genau, also also um diese beiden Begriffe wird's dann ja wohl gehen in dem in dem in dem nächsten Film äh und eigentlich ne, also wir wissen ja irgendwie auch,
Äh anhand der Reihe, in der wir uns bewegen, so der der vordere Teil des Titels, nämlich Planet der Affen, ist ja auch noch ein Versprechen. Also.
Das ist ja die Richtung, in die alles sich hinbewegt. Also es würde mich jetzt sehr wundern, wenn wir im nächsten Film die große Konfliktlösung, den Frieden bekommen. Ich meine, könnte man auch machen, um den Frieden dann in 500 Jahren irgendwie ähm.
Aufzulösen sozusagen, aber das wäre ja schon komisch, wenn wir jetzt irgendwie den großen,
ja die große Konfliktlösung auf einmal haben, weil ja der Planet der Affen, der eigentliche Konflikt nachher ist oder oder äh
Die Richtung ist in dies noch weitergeht, ne. Also wäre jetzt komisch, wenn der wenn der dritte Film mit dem großen Frieden endet und alle sind irgendwie glücklich und alle sind zufrieden so.
Maria:
[2:18:55] Ja, also ich glaube auch also an an äh Menschen und Affen, die gemeinsam über Blumenwiese hüpfen, glaube ich jetzt auch nicht. Das wäre auch wirklich zu abwegig. Ich gehe auch davon aus, dass es irgendwie da
Ich meine, darauf bewegt sich auch die also schon die Reihe an sich jetzt die ganze Zeit zu, dass die Menschen immer weniger wichtig wäre und die Waffen immer wichtiger und auch immer mehr Raum einnehmen in innerhalb des Films. Ich gehe also davon aus, dass im dritten Teil auch so sein wird.
[2:19:21] Was ich jetzt noch super spannend finde, weil das ist wirklich ein riesengroßes Fragezeichen, was ich bei dem 68er Film hatte und ich habe so ein bisschen ich glaube nicht wirklich dran, aber ich habe jetzt nur so die Hoffnung, dass es vielleicht erklärt wird, ist ähm warum die Menschen dann im Endeffekt so ähm,
so wenig dann noch können, also denn die können ja dann nicht mehr reden zum Beispiel. Und ich würde so gerne wissen, wieso. Warum du? Aber das ich weiß nicht. Ich glaube ich befürchte, das wurde nicht gesagt, aber das wird nicht erklärt, weil wir uns auch schon gemerkt haben, dass sie sich auch ein bisschen entfernt haben von dem Original.
Ähm aber das ist was, was mich irgendwie so interessieren würde, wie es dann dazu noch gekommen ist oder vielleicht ist es
jahrelange Unterdrückung, keine Ahnung oder so oder die haben da irgendwie keinen mehr getroffen, die sind so vereinzelt, dass die dann alle so Kasparhauser-mäßig irgendwie gar nicht mehr kommunizieren oder so, weiß ich nicht, aber das wäre was, was mich total interessiert
Und ähm ich bin auch ähm super gespannt.
[2:20:13] Wie es da mit Caesar und seiner Familie weitergeht, also mit seinen Kindern. Vielleicht kommen wir da noch mehr oder nee, jetzt hat er ja seinen Sohne seiner Seite, der kann ihn ja eigentlich auch so ein bisschen ablösen vielleicht irgendwann. Wer weiß, also das
was ich irgendwie auch so ein bisschen vermuten würde und wie gesagt, das habe ich ja vorhin am Anfang schon gesagt, als über Western geredet zu haben, wäre jetzt ja so ein bisschen na logische, die logische Westernhandlung wäre jetzt eigentlich. Caesar wird immer weniger moralisch, also gibt immer mehr von seinem
allen auf
Gewinnt dann dadurch dann den den Krieg oder was auch immer er gewinnen muss, den Konflikt ähm und kann aber dann nicht mehr unter den anderen Affen sein, weil er eben,
diese Moral verlassen hat, die er für die anderen schützen wollte und ist dann sozusagen am Ende allein oder stirbt oder so was in dieser Richtung, dass wir jetzt meine meine Vorhersage. Mal gucken, ob's stimmt.
Nix gesehen.
Christian:
[2:21:01] Oder er opfert sich, ne, dass am Ende er doch nochmal wieder zur Moral findet, dass er so vielleicht in sehr schwammigen äh Regionen irgendwie unterwegs ist und droht zu fallen, aber am Ende dann doch noch irgendwie so den aber dabei eben dann stirbt oder fällt oder.
Maria:
[2:21:15] Ja, das stimmt. Das ist auch eine Klassiker, das ist wahr. Das könnte auch sein.
Christian:
[2:21:19] Ähm und die Pandemie. Ich frage mich wirklich, was mit der Pandemie los ist. Äh im nächsten Film, weil das fand ich auch irgendwie gut, dass das hier eigentlich kaum Thema war, ne? Also.
Maria:
[2:21:31] Es war kaum Thema, das fand ich auch gut und es wurde ja auch immer wieder so ein bisschen gesagt, so, nee, nee
Darum geht's jetzt hier nicht, weil ja auch immer dann die anderen so ein bisschen Angst hatten und so oh Gott, die Affen kommen wieder, oh Gott und die haben noch diesen Flur und so und dann waren immer die anderen so, nee, nee, wir sind ja alle, wir sind ja alle immun, ist gar kein Problem.
Beendet.
Christian:
[2:21:48] Und das das das wäre ja auch eine Möglichkeit gewesen so für eine für eine Fortsetzung, ne so diese innermenschliche Geschichte, also hier ähm Content quasi nur in einem Affen-Set hin gesucht.
Das ist halt gar nicht, ne? Also das war wirklich auch sehr gut, dass am Anfang da in den, also quasi die gleichen Credits nochmal aufzugreifen. Das war ja die Credit-Szene des vorherigen Filmes, ist hier so die Eröffnungsszene, die Opening, die Closing Credits des vorherigen Filmes sind quasi die Opening Credits hier,
was ich sehr gut fand,
Ähm aber auch da so also das kann ja irgendwie nochmal ein bisschen Thema werden, ne? Also dass man vielleicht auch irgendwie äh an das wirklich eine Vermutung, ich weiß es schon gar nicht mehr, aber das vielleicht irgendwie Menschen, die.
Bisher trotz Pandemie überlebt haben und Menschen, die immun sind und Affen dazwischen, also dass da nochmal so eine Dreiecksgeschichte irgendwie aufgemacht wird, ne. Also es kann ja durchaus sein, dass es irgendwie Menschen gibt.
Die nicht immun sind, aber irgendwie also für die, die Pandemie noch eine Gefahr ist, aber die trotzdem irgendwie ähm ja.
Sind, mitmischen, genau und auch so eine andere Perspektive irgendwie reinbringen. Ich glaube es aber nicht mehr. Also und vielleicht sind vielleicht das da auch irgendwie so, wenn wenn du willst, diese Anknüpfpunkt an die Menschen in einem sechzig8er Film, vielleicht hat die Pandemie oder macht die Pandemie noch etwas mit Menschen.
Maria:
[2:23:04] Langzeitfolgen.
Christian:
[2:23:05] Folgen oder oder hier Mutationen ja die Pandemie ist nicht weg, also das Virus ist nicht weg, aber es mutiert und es mutiert so, dass es selbst die Immunmenschen irgendwie ähm
beeinträchtigt oder so und das eben über Jahrhunderte hinweg so ähm aber ähm dass wir das das wäre nochmal so ein so ein.
Sagt man so ein äh.
Maria:
[2:23:28] Ja ich hätte was gerade über die Pandemie nochmal gesprochen hast
Natürlich auch super spannend wäre, aber ich ich glaube nicht, dass das passiert, aber was spannend wäre, wäre ja ähm vielleicht, da ja die Affen sind ja alle durch die durch diesen Virus irgendwie schlau geworden?
Ähm was wäre, wenn man jetzt ein antivirus hätte? Würden die dann wieder dumm werden? Also weißt du, hätte man hätte man dann vielleicht eine Waffe
diese Intelligenz, also bei Casa jetzt nicht, weil ich schon so geboren ist oder bei allen, die vielleicht so geboren sind.
Aber der Großteil von denen ist ja noch hier First Generation quasi und die sind ja durch diesen durch diese durch diesen Virus eben so klug geworden, kann man jetzt auch wieder wegnehmen. Das fände ich zum Beispiel auch eine interessante Idee, wenn man sagt, okay, die Menschen haben jetzt, ich weiß nicht, haben diesen Virus noch mal in die in die Finger gekriegt und machen da jetzt nochmal irgendwas und ähm,
Stärken sich selbst und sprechen die Affen oder so damit, also durch ihre durch ihr cooles Labor zum Beispiel, was die Affen ja alles nicht haben, die haben ja jetzt noch gar keine
so eine höher entwickelten Einrichtungen würde ich jetzt mal sagen oder so auch Dinge, Gegenstände, ähm wo wir eigentlich auch noch hinkommen müssen
haben wir ja quasi in dem 8undsechziger gesehen, dass da dass da eigentlich auch noch ein bisschen was geht, auch was so Klamotten angeht. Das ist übrigens auch meine These, dass die im nächsten Teil mehr Sachen anhaben. Oder zumindest irgendwie so Schmuck oder so was. Ähm,
am Ende sind die ja super bekleidet, also da irgendwie muss man auch eine, ich bin sicher, da passiert noch irgendwas.
[2:24:49] Ähm ja, also von daher, ich da geht's ganz in viele Richtungen gehen, aber so eine Waffe irgendwie ging das wäre halt dann nochmal das auch noch mal aufzunehmen, ne, das irgendwie dieses Thema. Ähm aber ich glaube, sie sagt nicht das jetzt in dem Teil,
so oft gesagt haben, nee, nee, wir sind immun und es hat es spielt keine Rolle mehr. Ich glaube halt, es wird nicht mehr wichtig sein, leider, aber wäre interessant.
Christian:
[2:25:10] Was mir gerade noch einfällt und dann machen wir, glaube ich, wirklich hier langsam mal zu äh ist noch das Thema Religion, ne. Das fehlt ja bisher bei den Affen.
Maria:
[2:25:19] Ja, das finde ich.
Christian:
[2:25:21] Und und vielleicht gibt's ja irgendwie so ähm also klar, Ceasar könnte irgendwie einfach,
ähm eine ein assozier könnte Legende, Mythos und irgendwann Religion auch irgendwie werden oder vielleicht gibt's ja schon, ob jetzt in dem Film oder in einem vierten Teil, der jetzt bald gemacht wird oder in einem zwölften. Teil, der in zwanzig
gemacht wird, wann auch immer, aber das finde ich nochmal spannend zu sehen, wie aus wie dieses Thema in diese Affengesellschaft irgendwie kommt, ne? Weil du eben auch noch so schön sagst so First Generation, die wissen ja einfach
noch sehr viel. Ja, die wissen um die Menschheit und die wissen um die Labore und die wissen die wissen ja alle, so ein bisschen, wo es herkommt, aber jede Generation, die danach wächst äh.
Wird ja entrückter von diesem Wissen und vielleicht entsteht da irgendwann über einen Affen, der irgendwelche weiß ich nicht.
Heiligen Momente erlebt und anfängt zu sagen, ah, ne, so,
selbst den Schöpfer findet, also und ein ein religiösen äh ähm Schöpfer irgendwie, ein ein spirituellen Schöpfer irgendwie vermutet, das wäre irgendwie nochmal interessant. Also da könnte auch ein Konflikt zwischen den Affen dann irgendwie noch auftauchen, ne, so.
Noch die der sehr rationale Caesar oder seine Nachwirkung auf die religiösen, das muss nicht mal Fanatismus sein, aber auch die religiösen Erklärungsversuche einer anderen Gruppe irgendwie stößt. Das wäre auch nochmal spannend.
Maria:
[2:26:42] Ja, das auf jeden Fall, das finde ich auch und ich ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich finde, es ist in diesem Film schon angelegt. Also ich habe das Gefühl, da sind so da sind so ein paar Dinge passiert, ähm die irgendwie so ein bisschen,
Bisschen anteasern. Ähm zum Beispiel, wie gesagt, die letzte Szene, als er dann da so steht, ne, wie so ein wie so ein Erlöser, ne, also wie so ein Befreier irgendwie und auch die dieses dieses Anbieten. Ich fand auch das hatte was total sakrales vom Aussehen her.
Das war das eine und dann das andere war das ähm dieser Orang-Utan äh oh wie hieß der denn jetzt noch mal?
Schade, fällt mir jetzt nicht mehr ein. Ähm.
Christian:
[2:27:18] Ist das Maurice.
Maria:
[2:27:19] Genau. Das der freundliche mit dem mit diesem mit ähm Alexander an und ähm Alexander zeigt ihm ja dann den Comic
und auch an die Zeichnungen und da habe ich so gedacht, oh der der bringt ihm jetzt so ein bisschen bei oder das ist so das, was jetzt, was ich so verstanden habe, ähm
wie Kommunikation funktioniert und wie auch das ähm wie das äh Konservieren
Geschichten funktioniert und wie es Geschichten erzählen funktioniert. Also halt so, er zeigt die mal, sie gucken ja wirklich dann da rein und dann zeigt er ihnen, was die da machen und liest ihm das da, glaube ich, sogar auch vor oder so
und das habe ich irgendwie so als so ein so eine Vorstufe verstanden von Geschichtsschreibung und Geschichten erzählen und natürlich dann auch, das wurde ja auch hier angedeutet, halt auch Deutung von Geschichte
Das ist ja so ein bisschen vielleicht auch so eine Grund, so ein Grundpfeiler von dann Religion im Endeffekt. Ähm und wir wissen ja auch dann aus dem,
8undsechziger Film, das ja vor allem die Orang-Utans hier, die
so die gelehrten und so bisschen die das so ein bisschen der Klerus so wenn man so will und äh und das das habe ich hier so ein bisschen als Anlage schon auch verstanden davon und das fand ich super spannend. Also ich hoffe, das geht dann auch ein bisschen weiter.
Christian:
[2:28:26] Finde es auch super spannend, wenn dann irgendwie so in paar Jahrhunderten, ne, wie du sagst, so diese Kulturtechnik, das Lesens und Bücher und so, wenn das irgendwie weitergegeben wird und dann irgendwann so ein Affe auf die Bibel stößt und halt die,
liest und sagt, ach wir sind gemein, nicht die Menschen, ne, nicht die Menschen, Gott hat die Menschen erschaffen, die Menschen uns, sondern diesen Mittelweg einfach.
Auszuklammern und das halt aus eigener Perspektive zu lesen und zu sagen, ach guck mal, ich habe die heilige Schrift gefunden und die dann zu transferieren und umzudeuten und weiterzuerzählen und so. Das das wäre natürlich auch sehr spannend so. Das ähm.
Und irgendwie auch schön, fände ich so als als Symbol, wie halt eben Kultur einfach wirklich überdauern kann so und weiter getragen wird und ja.
Maria:
[2:29:08] Ja, das habe ich halt gesagt, schon so ein bisschen so verstanden als so ein Anfang davon und ähm.
Überhaupt fand ich auch einfach finde ich fand ich und bin ich auch super gespannt auf den auf den weiteren Teil ähm wie dann so die Kultur der Affen sich entwickelt.
So ein paar Sachen hatten wir schon so gesehen, was da so sein könnte. So alles in Andeutung und ich bin da super gespannt, wie wie's dann da noch weitergeht und wie im nächsten Teil der die Kultur
dieser Gesellschaft irgendwie dann sein wird und so. Also ich vermute ich würde da nicht viel oder kann wird kann nicht viel gezeigt werden, weil die dann im Krieg sind, aber
ne, wann bin ich dann? Muss man ja auch seine Kultur verteidigen irgendwie oder durchsetzen vielleicht auch keine Ahnung. Also von daher bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Christian:
[2:29:50] Ja perfekt, das ist eigentlich die perfekte Überleitung. Gespannt äh bin ich auch, obwohl ich ihn gesehen habe. Ähm habe ihn gut in Erinnerung, aber kann ich kaum noch an Details erinnern, aber schon jetzt wächst mir Ceasar sehr, sehr ans Herz.
Filmheld und das hätte ich jetzt auch nicht gedacht, dass das aus dieser Podcast-Auseinandersetzung so herauskommt.
Tja, ähm genau, dann bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, ähm außer wie immer und immer noch vielen Dank Maria, dass du diese ähm Affen.
Intensive Auseinandersetzungen.
Affen nicht immer als Adjektiv vor irgendwas anderes hängen, ne? Das ist.
Maria:
[2:30:28] Wir haben die Banane geschält.
Christian:
[2:30:32] Hervorragend.
Maria:
[2:30:34] Wir haben uns durch den Dschungel, ja, dieses Films gekämpft, wenn man so will. Ja, mhm.
Christian:
[2:30:38] Mhm. Hast noch mehr?
Maria:
[2:30:40] Nee, also ich muss auch ein paar aufheben noch.
Christian:
[2:30:42] Stimmt, stimmt, sehr gut. Äh wo finden wir dich denn sonst in diesem Internet, liebe Maria?
Maria:
[2:30:48] Man findet mich sonst in diesem Internet noch auf meinem Blog unter die Filmguckerin Punkt DE. Da ähm schreibe ich manchmal
über über Filme
ähm und auch über alles andere. Ich habe mich zum Beispiel auch beschäftigt auch mich gern auch gerne mal mit Filmplakaten zum Beispiel, weil ich auch Grafikdesignerin bin und da mich immer gerne mal austobe. Ähm sonst auch auf Twitter als die Filmguckerin. Da bin ich tatsächlich noch ein bisschen aktiver.
Christian:
[2:31:15] Sehr schön. Ja, die Plakate hier, der Filme, der Planet Affenfilm ist auch sehr interessant, finde ich, aber.
Vielleicht dann auch nochmal im nächsten Podcast versuche.
Maria:
[2:31:23] Nächstes Mal, ja, ja, auf jeden Fall.
Christian:
[2:31:25] Sehr gut, ja, dann bleibt man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer vielen Dank fürs Mitmachen, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal in dieser Trilogie, tschau.
Maria:
[2:31:34] Tschüss.