Second Unit #214 – Holiday Special 2016 Teil 3 (Taminos Anti-Jahresrückblick)

Willkommen zurück! Wir beschließen das Jahr und unseren Holiday-Marathon mit einem vorerst letzten Jahresrückblick. Oder besser: Taminos Anti-Jahresrückblick! 

So Anti ist der Jahresrückblick aber dann doch gar nicht. Folgende neue Filme hat Tamino in diesem Jahr gesehen:

Und seine Highlights in 2016, die gar nicht aus diesem Jahr sind:

Im neuen Jahr gibt es dann gleich als erstes eine State of the Unit, die noch einmal auf das Jahr 2016 zurückblicken wird, dann aber aus meiner ganz persönlichen Sicht und natürlich mit dem Schwerpunkt auf diesen Podcast. Ebenfalls Thema: Wohin uns die Reise 2017 führen wird!

Bis dahin wünscht euch die Second Unit einen geschmeidigen Start ins neue Jahr, kommt gut rüber und bleibt uns auch im neuen Jahr gewogen!

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[Teaser-Bild: cc by 2.0 kaempfe.ch]

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  • PatrickSuite

    Einen Wunsch hab ich, auch wenn es allein die Möglichkeit in die Höhe schießen lässt, dass “The Room” ins deutsche Kino kommt nächstes Jahr. Undzwar wurde das Buch “The Disaster Artist” von Greg Sestero verfilmt. James Franco spielt Tommy Wiseau und es geht um die Dreharbeiten und Erschaffung dieses epochalen Klassikers.

    Auf der IMDB Page gibt es schon Setfotos und das Originalposter. :D
    http://www.imdb.com/title/tt3521126/

    Bitte macht dazu eine Ausgabe, das wird episch! Selbst wenn der Francokram nicht gut ist, es geht immerhin um “The Room”!
    Außerdem hat Franco es wohl komplett selbst finanziert und auch Regie führt, weil es Herzensprojekt von ihm war, deswegne bin ich gespannt, ob er überhaupt einen großen Start findet. Wobei es spielt ja noch Dave Franco, Seth Rogen und Bryan Cranston mit. Das wird schon hinhauen.

    Nun aber noch ein paar Worte von dem Meister himself!
    https://www.youtube.com/watch?v=CMwpMVJ9oog

    • SecondUnitTamino

      Das Ding habe ich schon lange auf dem Schirm, aber vermutlich interessiert eine Sendung dazu genau 5 Leute ;-)

      • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

        Und ich wäre einer davon! ;-)

  • http://mateschrank.wordpress.com/ Dave vom Mateschrank

    Mit Bedauern muss ich feststellen, dass Taminos Filmgeschmack und meiner sich immer weiter auseinander entwickeln. Bisher konnte ich immer auf Tamino bauen wenn es um ‘Star Trek’, ‘Star Wars’ und die 1980er-Jahre-Actionfilme ging. Aber das war wohl ein mal.

    ‘The Hateful Eight’ rangiert bei mir ganz oben auf der Liste der schlechtesten Filme des Jahres. Noch weit vor ‘Captain America: Civil War’ (kein wirklicher Film, sondern ein verfilmtes Hörbuch mit grauenhaften SFX, nicht nachvollziehbaren Charakteren und einem grauenhaft schlechten Drehbuch), ‘Batman v. Superman’ (ziemlich schlecht aber mit einigen Lichtblicken) oder gar ‘Ghostbusters’ (einfach nur Mittelmaß). Ich habe ‘The Hateful Eight’ als ein mieses Remake von ‘Reservoir Dogs’ im Western-Gewand gesehen, welches nicht einmal viele klassische Western-Elemente aufweist. Selbst den Score fand ich ziemlich mies und habe ihn nur einmal angehört. ‘Creed’ wiederum fand ich okay und würde ihn als gesundes Mittelmaß einordnen – in etwa dort, wo auch ‘Ghostbusters’ und ‘X-Men: Apocalypse’.

    Unter den Top-Filmen wiederum rangieren bei mir ‘Star Wars: Rogue One’, ‘The Nice Guys’ und ‘The Big Short’.

    Unter den Top-Szenen wiederum die Weltraumschlacht am Ende von ‘Star Wars: Rogue One’, die Quicksilver-Szene in ‘X-Men: Apocalypse’ und als Meisterwerk die Batman-Szene in ‘Batman v. Superman’.

    • SecondUnitTamino

      Da ist natürlich schade :-(

      Inzwischen habe ich auch X-MEN APOCALYPSE gesehen und, ähm, das war für meinen Geschmack wirklich nichts anderes als extremer Mist. Der Villain ist zum Totlachen, KEINE Figur kommt zur Geltung, der Plot entbehrt jedweder Sinnhaftigkeit und am Ende muss man wieder die Welt vor der totalen Vernichtung retten. 220 Minuten lang und versagt dabei völlig. Ich habe nicht den blassesten Schimmer, auf welcher Ebene ich etwas aus dem Film hätte ziehen können. Die Quicksilver-Szene hat mir ebenfalls nicht im mindesten gefallen, da sie 1. den gleichen Gag aus dem letzten Teil einfach nur kopiert, der jetzt dadurch aber nicht mehr witzig ist, 2. die Übermächtigkeit der Figur im Kontext der Geschichte weiter unterstreicht und damit die abstruse Geschichte noch abstruser macht und 3. im Kontext des Tones der Geschichte in diesem Moment einfach in Tritt in die Weichteile war; da starten Raketen zum vermeintlichen Weltuntergang, unsere Helden sind gleichzeitig an ihrem vermeintlichen Tiefpunkt und dann, trara: Kindergeburtstag hoch 15. Für mich ist das dämlicher Kinderkram zum Fremdschämen. Dagegen schaue ich mir unendlich mal lieber einen Tarantino an, der insgesamt vielleicht nur im gehobenen Mittelmaß verbleibt, aber immerhin mit einem mehr als fähigen Regisseur und einem mehr als fähigen Cast punkten kann. In solchen Filmen findet man außrdem noch Figuren und keine Abziehbilder von Archetypen. X-MEN APOCALPYSE ist quasi das Star War Prequel der Reihe. Einfach nur peinlich schlecht in jeder Hinsicht. Das ist genau der gleiche Mist wie BATMAN v. SUPERMAN. Zweieinhalb Stunden gehen diese Machwerke inzwischen, aber versagen gleichzeitig, irgendeine Form von nachvollziehbarer Geschichte zu erzählen. Man versteht nie, was die Figuren eigentlich voneinander wollen, die Action ist sterbenslangweilig und zwischendurch gibts dann so Momente wie “this island is uninhabited” oder “MARTHA”. Fremdscham und Langeweile im permanenten Wechsel.

      Weißt du, bei THE BIG SHORT oder CREED sehe ich Diskussionpotential. Der eine findet diese Werke richtig toll, der andere nur ganz ok, aber darüber kann man sich austauschen, weil dort erst einmal Mindestmaß an offensichticher filmischer Qualität vorhanden ist. Da stecken Arbeit und Vision darin, mal mehr des einen mal mehr des anderen. Aber bei diesen modernen Comicfilmen sitze ich mit offenem Mund vor dem Bildschirm und bin erschüttert, wie ein derartiger Haufen konvolute Scheiße überhaupt auf der Leinwand landen kann. Diese Filme sind inzwischen sogar nicht mehr nur noch endlos mies, sie sind nicht einmal mehr fertig. Sie werden in letzter Sekunde irgendwie zusammengeschustert und das merkt man total. Millionenteure, seelenlose Industrieware ohne Charakter, ohne Inhalt, ohne Plot und nicht mal mit ansehnlicher Action. Ich habe mir in meinen Leben schon eine stattliche Anzahl wirklich grottiger Filme angesehen aber beim letzten X-Men oder Batman/Superman denke ich mir wirklich nur: man, was tust du dir hier gerade an. Das ist wirklich keine rhetorische Übertreibung, schlechter kann es einfach kaum noch werden.

  • Tatja

    Ganz schön dramatisch: Alle Namen der Turtels auswendig können, aber keine Ahnung vom Schicksal der Anne Frank.

    • Hausa san

      Ja, das war schon bischen hart u. bischen traurig. Aber Tamino hats ja schon eingesehen, da darf man nicht nachtreten.

      Witzig war, das ich Rocky I auch erst vor kurzem geshen habe u. auch total überrascht war, dass das Boxen fast nur Nebensache ist.
      Ich bin mir nicht sicher, wie ich Tamino verstehen sollte, aber für mich war ebenfalls überraschend, dass es nicht die klassische Geschichte vom “American Dream” war, sondern das Rocky explizit eher zufällig die Chance zum großen Durchbruch bekommt u. ihn sich nicht eigentlich earbeitet hat. Der echte “American Dream” enthält für mich ja immer das Versprechen (Lüge), das es jeder schaffen kann, wenn man nur hart genug dafür arbeitet… so gesehen ist m. E. in Rocky I ziemlich viel Kritik am American Dream verpackt.