Mini Unit #16 – Rogue One: A Star Wars Story (Spoilerfrei)

Star Wars ist zurück! Mit Rogue One: A Star Wars Story (Amazon-Link*) bekommen wir das erste Spinoff, das sich endlich mal von den Skywalkers lösen darf und das Universum erweitert. Und mir dadurch besser als Episode VII gefällt!

Keine Sorge, der Podcast bleibt wie im Titel erwähnt komplett ohne Spoiler. Die gibt es dann in der nächsten Woche, kurz vor Weihnachten in einer eigenen Second Unit Ausgabe, natürlich wieder mit Tamino zusammen.

[YouTube Direktlink]

(Interessanterweise hat dieser erste Teaser eine Menge Shots und Story-Beats, die so gar nicht oder nur stark verändert im eigentlich Film vorkommen.)

Bis dahin strömt ihr alle wahrscheinlich zahlreich ins Kino. Oder ihr nutzt die Zeit und klickt euch unser fettes Star Wars Podcast Album. Gibt es entweder bei Bandcamp für nen Zehner (+MwSt) oder ihr werft monatlich 5$ bei Patreon rein und erhaltet das Album ohne weitere Kosten. Ganz egal, beides hilft!

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[Download | Länge: 0:16:53 | Größe: 8,3 MB | @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes | Unterstützt uns bei Patreon!]

[Teaser-Bild: cc by 2.0 Charles Barrett]

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  • Familienpapa

    An Rogue One interessiert mich ehrlich gesagt nur die Diskussion. Wenn überhaupt.
    Schon in den Trailern gingen mir alle Figuren und der Barbie-Plastik-Look auf den Keks. Ich kann mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass mich das Schicksal von Felicity Jones (mit ihrem nervigen “I rebel”) oder dem Stock schwingenden Ip-Man ansatzweise kümmert. Das fängt schon bei den Namen an: Jyn, Mothma, Baze, … sind das alkoholische Getränke? Also: Wofür genau geht man in den Film? Wo lässt man gerne sein Geld? Todessterne und Lichtschwerter gab es doch inzwischen genug. Und tolle Bilder sind im Jahr 2016 doch wirklich kein Grund mehr. Euren Cast werde ich mir gerne anhören, aber den Film erspare ich mir voraussichtlich.

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Dann wird dir der Film auch überhaupt nichts geben. Das Ding zielt voll auf Star Wars Fans ab und erwartet, dass du Interesse hast. Uninteressierte wird er überhaupt nicht überzeugen können (ähnlich wie Civil War auch nur für Eingefleischte funktionieren kann).

      Lustigerweise kommt der Satz “I rebel” nicht einmal so im Film vor. Und ja, die Namen sind wirklich kompliziert. Hinzukommen noch ein paar Planetennamen, die mit Sicherheit in irgendwelchen Cartoons und Comics voll wichtig sind, aber im Film wie Buchstabensuppe klingen.

      Um deine Frage zu beantworten: Der Film ist für Star Wars Fans gemacht. Durch und durch. Zum Glück ist der Todesstern eher unwichtig und Lichtschwerter gibt es hier nicht. Was mich auch am meisten begeistern kann. Ich bin dem ganzen Kram genau so überdrüssig wie du, deshalb erfreuen mich auch am meisten die “frischen” Star-Wars-Momente und ärgern die offensichtlichen Fan-Service-Momente.

      Stattdessen sind es (für mich) wirklich die Bilder und Setpieces, die so auch schon im Trailer angedeutet wurden und gut rüberkommen. So ein in der Luft schwebender Sternenzerstörer (wie hier: http://i.imgur.com/Hx8Drb8.jpg) hat schon was. Oder aus dem Schatten hervortretender Sternenzerstörer im All. Oder eben Energie-geladene Weltraumschlachten. Mich kann das begeistern und mich hat es hier begeistern können.

      • Familienpapa

        Ich merke jedenfalls bereits eine Ermüdungserscheinung in Sachen Star Wars – und das nach erst einem Film wohlgemerkt! Vermutlich ist man in dieser Hinsicht durch die inzwischen jahrelange und redundante Bebombung aller anderen “Extended Universes” so geschädigt, dass die Toleranzgrenze zu weit nach unten geschoben wurde. Ob das jetzt Avengers sind, die ein Alien aufhalten müssen, oder eine Bande von Jyns und Bazes, die Baupläne eines Raumschiffs stehlen, spielt dabei keine Rolle. Alles ist irgendwie gleich und damit egal.

        PS: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, man muss Videospiele mögen, um mit dem neuen Hollywood etwas anfangen zu können. Das würde zumindest einiges erklären.

  • http://cinecouch.net/ Niels | CineCouch

    Ich musste gerade beim Hören laut “Waaas?” sagen :D

    Ich hab in Teilen das Gefühl, dass du einen gänzlich anderen Film gesehen hast als ich. Und das ist keine Kritik an deiner Meinung, sondern einfach faszinierend für mich.

    Fangen wir mal an: Du kritisierst Episode 7 und siehst hier mehr Neuerungen. Ich hab mich dagegen geärgert, wie unfassbar wenig Rogue One ernuert. Wieder Waisen bzw. Halbwaisen mit Vaterkomplex (wie früher und in E7). Wieder gute Rebellen gegen böses Imperium. Erneut viel zu viel Fanservice und alte Figuren, was du ja explizit anders aufgefasst hast. Neue Figuren sind zwar da, aber flach wie ‘ne Scholle. Du sagst das Thema ist Hoffnung, auch das hab ich nicht gesehen. E7 zeigt Hoffnung und einen Neuanfang, Rogue One ist mMn sehr düster und kriegerischer als jeder andere Star Wars-Film. Das ist aber fast der einzige Punkt, an dem sich Rogue One tatsächlich deutlich abhebt. Ich sehe darin absolut keinen Neuanfang, sondern extrem viel Aufgewärmtes, das sich viel zu wenig traut. Und da wären wir dann wieder bei Episode 7…

    Nur den Punkt, dass Plot hier vor Figuren geht, unterschreibe ich uneingeschränkt. Aber da sagst du ja selbst: Dank der vielen komischen Orte, Figuren und deren Namen ist es nicht immer ganz einfach ihm zu folgen, obwohl er im Endeffekt ja extrem simpel ist: Rebellen klauen Baupläne. Punkt.

    Ich bin irgendwie verwirrt, dass Rogue One für mich trotzdem recht gut funktioniert hat und mich gut unterhalten hat. Denn wenn ich meine Gedanken so sortiere, ergibt das eigentlich wenig Sinn. Daher möchte ich den Film auch erstmal nicht mehr sehen: Ich hab Angst, dass der dann extrem verliert. Insofern: Du sprichst die Punkte an, die ich auch thematisieren würde, bewertest sie aber oft völlig anders. Spannend irgendwie ;)

    Abschließend meine CineCouch-Kritik und zwei englischsprachige Reviews von Matt Singer und Davd Ehrlich, die meine Gedanken noch treffender formulieren konnten:
    http://cinecouch.net/2016/12/rogue-one-a-star-wars-story
    http://screencrush.com/rogue-one-review
    http://www.indiewire.com/2016/12/rogue-one-review-star-wars-1201757457

    • http://www.secondunit-podcast.de/ Christian

      Da müssen wir uns nächste Woche mit Spoilern noch mal zu austauschen ;-)

  • Weltraumhirsch

    Bei mir ist es genau andersrum. Ich fand den Trailer genial, aber habe einen völlig anderen Film bekommen. Ein bisschen wie bei Man of Steel. Ein epischer Trailer und dann nur ein ganz durchschnittlicher Film.

    Soundtrack ist mir auch negativ aufgefallen. Am Schlimmsten finde ich aber die egalen Charaktere. Der Film hetzt und hat so viele Plotholes….getting the band together, konstruierter kann man es wohl nicht machen.
    Die Handlung ist natürlich nicht innovativ und hat das gleiche Problem wie die Prequels. Im Grunde sind sie übeflüssig und egal. Es fügt der Story nicht wirklich etwas Relevantes hinzu.
    Es gibt schöne Bilder, ja, und auch tolle Raumschlachten, aber das CGI (nicht bei den Effekten- will nicht spoilern), holt mich so dermaßen raus. Dazu so ein übefluteter Fanservice…das ist noch krasser als bei The Force Awakens.

    Ich bin wirklich sehr enttäuscht. Es ist ein Kriegsfilm, durch und durch düster und depressiv. Ein bisschen das Dark Knight unter den Star Wars Filmen. Da darf man noch so viel von Hoffnung sprechen. Gezeigt wird Hoffnung überhaupt nicht. Show, dont tell!

    Während TFA noch den Brückenschlag aus alt und neu schafft, ist RO zwar neuer, aber mit so viel mehr alten Elementen, dass es in Summe weniger eigenständig wirkt als TFA.